Credit Suisse Asset Management stellt Produktpalette auf Nachhaltigkeit um

Credit Suisse Asset Management integriert Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) in ihren Anlageprozess. In der ersten Phase bis Ende Oktober 2019 werden über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von mehr als CHF 20 Mia. umgestellt. Damit werden sie die im Credit Suisse Sustainable Investing Framework festgelegten ESG-Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Die Credit Suisse verfügt über eine lange Tradition in der Förderung von Nachhaltigkeit im Anlagegeschäft. Basierend auf der Anlageplattform und der bewährten Expertise werden Kunden dabei unterstützt, zunehmend nachhaltiger zu investieren. Dazu werden laufend Anlageprodukte entwickelt und gefördert, die überdurchschnittliche Renditen anstreben und dabei gleichzeitig auch einen positiven ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen erbringen.

Im Jahr 2017 gründete der Credit Suisse Group CEO das Impact Advisory and Finance Department (IAF), um den Aufbau einer breiteren Palette nachhaltiger Anlagelösungen zu fördern. Credit Suisse Asset Management und das IAF arbeiten hierzu eng zusammen. Die Entscheidung von Credit Suisse Asset Management, ESG-Kriterien nun konsequent in die wichtigsten Anlageprozesse für alle traditionellen Anlageklassen zu integrieren, ist das jüngste Resultat dieser Zusammenarbeit. Dies rundet das breite Angebot an nachhaltigen Anlageoptionen und Impact-Investments, das die Credit Suisse auf ihren Plattformen für Privatkunden zur Verfügung stellt, ab.

In einem ersten Schritt werden bis Ende Oktober 2019 über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds und Anlagegruppen mit einem verwalteten Vermögen von mehr als CHF 20 Mia. gemäss dem Credit Suisse Sustainable Investing Framework auf Nachhaltigkeit hin ausgerichtet. Ziel von Credit Suisse Asset Management ist es, bis Ende 2020 das ESG-Angebot auf ein geschätztes Vermögen von insgesamt mehr als CHF 100 Mia. zu erweitern.

Im Rahmen eines systematischen Ansatzes werden Nachhaltigkeitskriterien über Anlageklassen hinweg angewendet, um das Anlageuniversum festzulegen (negatives Screening). Relevante ESG- Informationen werden in den Anlageprozess integriert und definieren den Dialog mit Unternehmen (Proxy Voting und Engagement). Durch diesen Ansatz führen ESG-Überlegungen in Kombination mit Finanzanalysen nicht nur zu integrierten Anlageentscheidungen, sondern sie werden auch in das Risikomanagement eingebunden. Ausserdem steht den Anlegern ab sofort ein transparentes ESG- Nachhaltigkeitsreporting zur Verfügung.

Michel Degen, Leiter Credit Suisse Asset Management Schweiz und EMEA: «Wir sind überzeugt, dass die Integration von ESG-Kriterien in unseren Anlageprozess dauerhafte Performancevorteile schaffen wird und es uns somit ermöglicht, langfristig attraktive Anlagerenditen für unsere Kunden zu erzielen.»

Marisa Drew, CEO des IAF: «Dies ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Credit Suisse Asset Management und das IAF zum Nutzen unserer Kunden zusammenarbeiten. Diese werden nun auf ein noch breiteres Angebot an nachhaltigen Produkten zugreifen können – getreu dem Ziel, Renditen nachhaltig zu erwirtschaften.»

Aviva Investors ernennt Ed Dixon zum Leiter ESG, Real Assets

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, besetzt die neu geschaffene Position Head of ESG (Environmental, Social und Governance), Real Assets mit Ed Dixon. In London ansässig, berichtet er an Melanie Collett, Head of Asset Management, Real Estate.

Dixon verantwortet künftig das 45 Milliarden Pfund schwere ESG-Programm der Real Assets-Plattform von Aviva Investors, inklusive der Bereiche Real Estate, Infrastruktur und Private Debt. Um die unternehmensweite ESG-Strategie im Bereich Real Assets hinsichtlich Investitionen, Entwicklung und Asset Management zu managen, arbeitet er eng mit Kollegen aus allen Bereichen der Plattform sowie dem Global Responsible Investment-Team zusammen.

Ed Dixon verfügt über mehr als 17 Jahre Branchenerfahrung. Zuletzt war er als Sustainability Insights Director bei Landsec tätig, wo er den Unternehmensansatz für nachhaltiges Design, Klimarisiko und Transparenz der Lieferkette verantwortete. Dixon stieß im Januar 2016 zu Landsec. Er leitete dort die Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit einem Entwicklungsvermögen von 3,6 Milliarden Pfund sowie die Bereiche Strategie, Forschung und Governance. Seine Karriere umfasst weitere Positionen bei Mace, Marks and Spencer's und Simons Group.

Darüber hinaus absolvierte Dixon das Sustainability Leadership Programm an der Harvard University und hält einen Executive MBA mit Auszeichnung von der Cass Business School.

Melanie Collett, Head of Asset Management, Real Estate bei Aviva Investors sagt:

„Ich freue mich, dass wir Ed mit seiner Erfolgsbilanz und Erfahrung für unser Team gewinnen konnten. Er verfügt über eine umfangreiche ESG-Kompetenz, die er bei der Beratung, Entwicklung und Vertragsschließung mit Unternehmen innerhalb der gesamten Immobilienbranche gesammelt hat. Ed wird unser Potenzial in einem für unsere Investoren und Mieter zunehmend wichtigeren Bereich erweitern."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

Universal-Investment und Wettlauffer Wirtschaftsberatung legen Publikumsfonds für kirchliche Anleger und Stiftungen auf

Auf Initiative kirchlicher Anleger und Stiftungen legt die Wettlauffer Wirtschaftsberatung gemeinsam mit Universal-Investment den Smart & Fair-Fonds (DE000A2H7NX5) als Publikumsfonds für konservative Anleger auf. Der neue Fonds orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen kirchlicher Investoren und Stiftungen und setzt dabei auf einen regelgebundenen Investmentansatz mit sehr niedrigen Gebühren. Für die Vermögensstruktur wird eine Zielallokation angestrebt von 30 Prozent Aktien mit Schwerpunkt auf Europa und 70 Prozent Euro-Anleihen. Das Nachhaltigkeitskonzept des Fonds setzt auf einen Best-in-Class-Ansatz und schließt besonders kritische Branchen und Länder im Einklang mit den Empfehlungen der Evangelischen Kirche Deutschland und der Bischofskonferenz der Katholischen Kirche aus.

„Angesichts der niedrigen Zinsen ist es wichtig, dass alle Kosten möglichst niedrig sind, damit beim Anleger eine attraktive Rendite ankommt. Um dieses zu erreichen, verzichtet der Smart & Fair-Fonds auch auf den kostspieligen aktiven Vertrieb über Banken und Finanzvermittler“, sagt Frank Wettlauffer, Fondsinitiator und geschäftsführender Gesellschafter der Wettlauffer Wirtschaftsberatung, die institutionelle Investoren bei Kapitalanlagen berät.

Der Fonds wird nicht nur für, sondern vor allem von mehreren institutionellen Anlegern initiiert. „Eine Reduktion der Kosten führt in der Folge zu einer höheren Ausschüttung. „Damit könnte ich mehr Projekte finanzieren als mit einem anderen Fonds“, sagt Ursula Gille-Boussahia, Vorstand Finanzen, Verwaltung und Personal von terre des hommes Deutschland. Niedrige Kosten und hohe Erträge soll auch der Verzicht auf aktives Management ergeben. Statt jedoch passiv mittels ETFs in Indizes zu investieren, setzt der Fonds auf einen smarten Ansatz: Das Portfolio Management von Universal-Investment sortiert halbjährlich etwa 1.700 Aktien nachhaltiger Unternehmen quantitativ nach ihrer Schwankung. Daraus werden dann die 50 Aktien mit der geringsten Schwankungserwartung aus unterschiedlichen Branchen und Ländern ausgewählt und bilden gleichgewichtet ein sehr breit diversifiziertes Aktienportfolio. Der Rentenanteil besteht aus rund 150 breit diversifizierten, in Euro denominierten Anleihen. Diese werden nach der Transaktionskosten sparenden „Leiterstrategie“ verwaltet. „Wir legen Wert auf eine Reduzierung der Transaktionskosten und konstruieren ein nachhaltiges Portfolio mit der Absicht die erworbenen Titel zu halten und nicht kurzfristig auszutauschen“ so Jens Olm, Portfolio Manager bei Universal Investment. „Der Verzicht auf eine Orientierung an Indizes ermöglicht dem Fonds eine bessere Diversifikation und Orientierung an den Anlegerinteressen“, sagt Frank Wettlauffer.

„Dank der Zusammenarbeit mit der Wettlauffer Wirtschaftsberatung und interessierten institutionellen Investoren haben wir ein smartes und kostengünstiges Fondskonzept entwickelt, das Renditechancen nutzt, nachhaltige Anlagekriterien berücksichtigt und intelligent die Risiken steuert“, so Peter Flöck, Bereichsleiter Portfolio Management bei Universal-Investment. Schwankungsärmere Aktien entsprechen der Risikoaversion kirchlicher Investoren und Stiftungen. „Für uns passt ein regelgebundener Fonds, der auf Unternehmen mit langweiligen, aber verständlichen und ethisch sauberen Geschäftsmodellen setzt“, so Stefan Grosse, Finanzdezernent der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, die bei der Konzeption mitgewirkt hat und sich auch maßgeblich am Startvolumen beteiligt, das rund 20 Millionen Euro beträgt.

Gerade für Stiftungen stehen zudem Ausschüttungen bei ihren Anlagen im Fokus. Da es hier sehr unterschiedliche Anforderungen gibt, haben die Anleger die Möglichkeit, online ihre Ausschüttungswünsche zu äußern.


ÜBER WETTLAUFFER WIRTSCHAFTSBERATUNG

Die unabhängige Wettlauffer Wirtschaftsberatung mit Sitz in Berlin wurde speziell gegründet, um den diversen regulatorischen Anforderungen einer Fondsgründung zu genügen. Der geschäftsführende Gesellschafter Frank Wettlauffer verfügt über mehr als 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung und kennt die Bedürfnisse kirchlicher Anleger und Stiftungen aus seiner Vertriebserfahrung bei Schweizer Banken. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben berät er viele Anleger pro bono. Für den Smart & Fair-Fonds hat er gemeinsam mit Anlegern das Anlagekonzept entwickelt, die Fondspartner ausgewählt und dient als Ansprechpartner für Interessenten und Anleger. Frank Wettlauffer ist selbst in dem Smart & Fair-Fonds investiert.
Weitere Informationen unter www.wettlauffer.eu und auf www.smart-und-fair-fonds.de.

ÜBER UNIVERSAL-INVESTMENT

Universal-Investment ist mit über 368 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen, davon rund 300 Milliarden Euro in eigenen Vehikeln sowie etwa 69 Milliarden Euro u. a. im Insourcing, weit über 1.100 Publikums- und Spezialfondsmandaten und rund 650 Mitarbeitern die größte unabhängige Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen konzentriert sich mit den drei Leistungsbereichen Administration, Insourcing und Risk Management auf die effiziente und risikoorientierte Verwaltung von Fonds, Wertpapieren, alternativen Investments und Immobilien. Die Investmentgesellschaft ist die zentrale Plattform für unabhängiges Asset Management und vereint das Investment-Know-how von Vermögensverwaltern, Privatbanken, Asset Managern und Investmentboutiquen. Die 1968 gegründete Universal-Investment-Gruppe mit Sitz in Frankfurt am Main sowie Töchtern und Beteiligungen in Luxemburg und Österreich gehört zu den Pionieren in der Investmentbranche und ist heute Marktführerin in den Bereichen Master-KVG und Private-Label-Fonds. Laut dem aktuellen PwC 2017 ManCo Survey ist Universal-Investment die größte AIFM-ManCo in Luxemburg; bei den Third-Party-ManCos rangiert Universal-Investment auf Platz 2. (Stand: 28. Februar 2018).
Mehr Informationen unter www.universal-investment.com.

Union Investment macht Nachhaltigkeit ihrer Fonds-Immobilien sichtbar

Union Investment hat in Zusammenarbeit mit atmosgrad° ein neues Label mit dem Namen „atmosphere“ entwickelt, das Mietern, Anlegern und Marktbegleitern auf einen Blick die Nachhaltigkeitsperformance einer Immobilie anzeigt. Das Label orientiert sich an den Bestimmungen des Pariser Klimavertrags bis ins Jahr 2050 und macht zunächst für das wichtige Zwischenziel 2030 sichtbar, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio dieses Zwischenziel bereits erfüllt. Die Kennzahl ist das Ergebnis einer umfangreichen Objektanalyse, die jährlich wiederholt wird, um Schritt für Schritt Optimierungspotenziale in der Nachhaltigkeitsperformance zu ermitteln.

Die neue Kennzahl des atmosphere-Labels speist sich aus einem Scoring mit drei großen Bewertungsfeldern. Zu 40 Prozent geht der Faktor „Verbräuche und Emissionen“ in die Bewertung ein. Dazu werden die Daten zum einen auf Jahresbasis erhoben und zum anderen mit den Zieldaten für das Jahr 2030 und dem Fernziel 2050 verglichen. Weitere 40 Prozent trägt der Sustainable Investment Check (SI-Check) von Union Investment zum Ergebnis bei. Der SI-Check wurde im Jahr 2009 eingeführt und zuletzt im Jahr 2018 aktualisiert. Er bemisst die Nachhaltigkeit einer Immobilie an den sieben Kriterien Gebäudeautomation, Ressourcen, Technik und Hülle, Ökonomie, Nutzerkomfort, Betrieb und Standort. Der SI-Check wird ebenfalls jährlich wiederholt. Die übrigen 20 Prozent des Scorings entfallen auf Aspekte der Fondsstrategie. Dazu zählt beispielsweise die Anwendung von Mieterausschlusskriterien, der Einsatz Grüner Mietverträge oder der Ausweis von Nachhaltigkeitszertifikaten wie DGNB, LEED oder BREEAM.

„Das neue atmosphere Label ist ein wichtiger Bestandteil unserer Manage to Green-Strategie. Die gängigen Nachhaltigkeitszertifikate am Markt sind ein guter erster Indikator für Investoren, aber mit Blick auf die Klimaziele 2050 wollten wir einen Schritt weiter gehen und eine klare Aussage zur aktuellen Nachhaltigkeitsperformance unserer Objekte und Portfolien treffen können. Das haben wir erreicht und geben unseren Mietern und Anlegern ebenso wie unseren Fondsmanagern eine verbindliche Orientierung“, sagt Jan von Mallinckrodt, Head of Sustainability bei der Union Investment Real Estate GmbH. Strukturelle Unterschiede zwischen den Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik werden im Scoring des atmosphere-Labels berücksichtigt.

„Das atmosphere-Label setzt einen neuen Standard bei dem Anspruch, die Nachhaltigkeitsperformance einer Immobilie und ihr Management innerhalb eines Portfolios in einer Kennzahl zu erfassen. Gleichzeitig reflektiert es zukünftige Anforderungen der Klimapolitik. Dadurch ist das Label ein gutes Instrument zur Portfoliosteuerung mit dem Potenzial, zum allgemeinen Branchenstandard zu werden. Schließlich sind weitere Unternehmen dazu eingeladen, die entwickelten Kriterien auch auf ihre Immobilienportfolios anzuwenden“, sagt Ralf F. Bode, Geschäftsführer von atmosgrad°.

Die Büroimmobilie „Am Holzmarkt 1“ in Köln zum Beispiel erreicht in dem neuen Scoring einen „Managed to Green“ Grad von 81 Prozent in Relation zu den Zwischenzielen für das Jahr 2030.. Das rund 19.000 m2 große Gebäude wurde im Jahr 2015 für den UniImmo: Deutschland erworben. Zu den besonderen Nachhaltigkeitsfeatures der Immobilie zählen unter anderem eine energieoptimierte Lochfassade, Grünflächen auf dem Dach und im Innenhof, Barrierefreiheit in allen Geschossen, der Einsatz von Fernwärme und einiges mehr.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Pictet Asset Management lanciert den Fonds Sustainable Emerging Debt Blend

Pictet Asset Management gibt die Auflegung des Fonds Pictet-Sustainable Emerging Debt Blend bekannt.

Der Fonds wird in Hart- und Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern anlegen. Er strebt eine Rendite von mehr als 2% (vor Gebühren) über einer massgeschneiderten Benchmark an, die zu 50% aus dem JP Morgan ESG GBI-EM Global Diversified Index und zu 50% aus dem JP Morgan ESG EMBI Global Diversified Index besteht.

Der Fonds wird von Mary-Therese Barton, Leiterin Schwellenländeranleihen, und ihrem Team aus 21 Experten für Schwellenländeranleihen in London und Singapur verwaltet. Während Pictet bereits seit 2010 Blend-Einzelmandate anbietet, ist die Strategie nun zum ersten Mal als OGAW-konformer Anlagefonds mit Domizil in Luxemburg verfügbar.

Zur Ergänzung ihrer ESG-Analysen von Schwellenländern ist das Team eine Partnerschaft mit EMpower eingegangen, einer auf Schwellenmärkte spezialisierten gemeinnützigen Stiftung. Pictet Asset Management wird die Erkenntnisse von EMpower und deren Netzwerk in die eigenen Anlageüberlegungen einbeziehen. Im Mittelpunkt sollen dabei Länder mit Programmen stehen, die positive soziale Veränderungen bewirken. Ziel ist die Förderung des Dialogs mit politischen Institutionen und Zentralbanken.

Der Pictet-Sustainable Emerging Debt Blend bietet tägliche Handelbarkeit und veröffentlicht täglich einen Fondsanteilspreis. Der Fonds ist in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Griechenland, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich und Schweden zum Vertrieb zugelassen.

„Die Auflegung eines nachhaltigen Fonds für Schwellenländeranleihen war der logische nächste Schritt beim Ausbau unseres Angebots nachhaltiger Anlagefonds“, sagt Raymond Sagayam, Chief Investment Officer Fixed Income. „Die Anleger nutzen mit dieser Strategie nicht nur unser Know-how im Bereich Schwellenländeranleihen, sondern auch unsere bewährte Plattform für nachhaltige Anlagen.“


Über Pictet Asset Management und die Pictet-Gruppe

Pictet Asset Management umfasst sämtliche Tochtergesellschaften und Divisionen der Pictet-Gruppe, die in der institutionellen Vermögens- und Fondsverwaltung tätig sind. Pictet Asset Management Limited untersteht der britischen Financial Conduct Authority.
Per Ende Juni 2019 beliefen sich die von Pictet Asset Management verwalteten und an den Aktien- und Anleihenmärkten weltweit investierten Vermögen auf USD 190 (CHF 185/GBP 149/EUR 167) Milliarden. Pictet AM hat siebzehn Vermögensverwaltungszentren auf der ganzen Welt, die sich von London über Brüssel, Genf, Frankfurt, Amsterdam, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich bis Dubai, Hongkong, Taipeh, Osaka, Tokio, Singapur und Montreal erstrecken.
Die Pictet-Gruppe ist ein von sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Sie ist ausschliesslich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv. Mit verwalteten und verwahrten Vermögen von USD 557 (CHF 544/GBP 438/EUR 490) Mrd. per Ende Juni 2019 im Privatkunden- und institutionellen Geschäft zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.
Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Genf, Schweiz, wo sie gegründet wurde, beschäftigt über 4 300 Personen und hat weltweit insgesamt 27Geschäftsstellen in: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

BlueOrchard veröffentlicht Climate-Finance-Studie

Der schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard hat zusammen mit dem FINEXUS Center for Financial Networks and Sustainability der Universtität Zürich („FINEXUS“) die Chancen und Herausforderungen des Klimawandels für Finanzakteure analysiert. Eine starke Partnerschaft zwischen privaten Investoren und dem öffentlichen Sektor zur Maximierungvon Synergien und Mobilisierung des notwendigen Kapitals zum Erreichen des Pariser Abkommens und der UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) steht im Fokus der Studie.

In der “Rethinking Climate Finance“-Studie diskutieren BlueOrchard und Prof. Stefano Battison, Direktor des FINEXUS, klimabedingte Risiken und deren Auswirkungen auf den Finanzsektor und damit zusammenhängende potentielle wirtschaftliche Verluste. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf weniger entwickelte Staaten. Die Studie hebt dabei die dringende Notwendigkeit und Chance für private Investoren hervor, Portfolios zu entwickeln, die eine höhere Widerstandfähigkeit gegen klimabedingte Risiken vorweisen. Eine Fallstudie über die Performance eines „grünen und braunen Protfolios“ sowie eine Umfrage bei privaten Investoren bilden den Kern der Studie. Die Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie Klimafinanzierung und Investmentvehikel weiterentwickelt werden müssten, um den Bedürfnissen und Anforderungen privater Investoren gerecht zu werden, damit sie künftig Investmentmöglichkeiten im Bereich Klimafinanzierung effizienter nutzen und ihr Engagement erhöhen können. Dabei stützt sich die Analyse auf die Expertise und Erfahrung der Autoren im Bereich Asset Management.

Des Weiteren werden wichtige Schritte identifiziert, die erforderlich sind, damit der private Sektor seine signifikante Rolle in der Mobilisierung des notwendigen Kapitals zum Erreichen der Ziele des Pariser Abkommens und der SDGs wahrnehmen kann. Das Umdenken in Bezug auf finanzielle Risiken durch einen wissenschaftlich fundierten und vorausschauenden Ansatz wurde als Schlüssel für Resilienz identifiziert. Schließlich wurde in diesem Zusammenhang die Stärkung der Partnerschaft zwischen privaten Investoren und dem öffentlichen Sektor als ein entscheidender Aspekt hervorgehoben.

Hinzu kommt eine Reihe an Erfahrungsberichten renommierter Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors, wie der Europäischen Investitionsbank, der KfW und Nordea.

BlueOrchard und das Institut für Banking und Finance der Universität Zürich arbeitet auf einen Zusammenarbeit hin, um wissenschaftliche Metriken zu entwickeln und die Lücke zwischen Forschung und Praxis zu schließen. Dieses Papier zu Climate-Finance ist ein erster Schritt in diese Richtung.

Maria Teresa Zappia, CIO bei BlueOrchard:

„Es ist unwahrscheinlich, dass konzessionäre öffentliche Finanzierungen die Lücke im Bereich der Klimafinanzierung alleine schließen können. Um die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen und sich dem Klimawandel anzupassen, bedarf es des Engagements privater Investoren anhand eines hohen Investitionsaufkommens. Der Privatsektor hat hierbei noch einen langen Weg vor sich und könnte von einer engeren Partnerschaft mit dem öffentlichen Sektor deutlich profitieren.“

Stefano Battiston, SNSF-Professor of Banking und Direktor des FINEXUS Center for Financial Networks and Sustatinability an der Universität Zürich:

„Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu bewältigen, müssen öffentliche und private Investoren ihren Risikoanalyseansatz überdenken. An der Universität Zürich haben wir einen Handlungsrahmen entwickelt, um klimabedingte finanzielle Risiken zukunftsorientiert managen zu können. Nachhaltige Finanzierung hat für die Universität Zürich eine hohe Priorität. Wir freuen uns daher, das umfangreiche Investorennetzwerk von BlueOrchard heranziehen zu dürfen, um unsere Climate-Finance-Methodik mit Marktteilnehmern zu teilen.“

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagte:

„Durch die Kooperation mit dem FINEXUS Center for Financial Networks and Sustatinability an der Universität Zürich sind wir in der Lage, unseren Partnern und Investoren eine systematische Analyse zu bieten, warum es sinnvoll ist, mit der Bewertung von Klimarisiken zu beginnen sowie damit zusammenhängende Chancen wahrzunehmen. Wir möchten nicht nur essentielle Einblicke und eine Orientierungshilfe zur Klimafinanzierung bereitstellen. Vielmehr setzen wir ein klares Signal, dass Maßnahmen zur Klimafinanzierung dringend erforderlich sind und höchste Priorität haben sollten.“


Zum vollständigen Report gelangen Sie hier. Zudem finden Sie in diesem Video weitere Informationen.

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Evangelische Bank richtet ihre Aktivitäten konsequent an den SDGs aus

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs), die heute auf den Tag genau vor vier Jahren auf dem UN-Klimagipfel in Paris von den 193 Mitgliedsstaaten der UN verabschiedet wurden, bilden – neben den E-MASplus-Kriterien – ab sofort den verbindlichen Orientierungsrahmen für das unternehmerische Handeln der Evangelischen Bank. Damit ist Deutschlands größte Kirchenbank die erste Nachhaltigkeitsbank, die die SDGs konsequent in ihr operatives und strategisches Handeln integriert.

Zeitgleich zu weltweiten Klimaprotesten und zum UN-Klimagipfel in New York, der den aktuellen Status der SDGs auf den Prüfstand stellt, appellierte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank (EB), an die Verantwortung von Politik und Wirtschaft: „Es gibt Auswege aus der Krise, eine Wende ist möglich. Die Zeit für ein entschlossenes Handeln ist da. Nicht nur die Politik ist gefordert, auch die Unternehmen müssen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und stärker für ihre soziale Verantwortung einstehen. Die EB leistet als Unterzeichnerin des UN Global Compact bereits einen aktiven Beitrag zur Förderung der SDGs und wird ihr Engagement künftig noch verstärken. Logische Konsequenz für die EB als Pionier des nachhaltigen Bankings ist, die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN im Sinne einer umfassenden Transformation zur Richtschnur ihres unternehmerischen Handelns zu machen. Konkret hat die Evangelische Bank ihre Wesentlichkeitsmatrix mit den SDGs abgeglichen, neue strategische Ziele abgeleitet und operative Maßnahmen fixiert. Damit ist die Evangelische Bank „DIE Nachhaltigkeitsbank.“

Katzenmayer zufolge seien die SDGs sehr gut als Leitplanken des unternehmerischen Handelns geeignet, denn die Finanzwirtschaft spiele bei der Finanzierung der anstehenden Transformation eine entscheidende Rolle. „Der besondere Wert der SDGs liegt darin, dass sie erstmals eine exakte Definition liefern, welche gesellschaftlichen Zielvorstellungen und Werteüberzeugungen durch nachhaltige Investments und nachhaltige Kreditvergabe erreicht werden sollen“, betonte der EB-Vorstandsvorsitzende. Sie würden damit zu einem elementaren Orientierungsmaßstab für nachhaltig ausgerichtete Finanzinvestoren weltweit.

Mit den 17 SDGs und der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 2015 einen verbindlichen Rahmen gesteckt, der eine nachhaltige Entwicklung und weltweite Armutsbekämpfung fokussiert. Ziel der SDGs sind grundlegende Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um die globale Entwicklung zu einer nachhaltigen, klima- und umweltverträglichen Wirtschaftsweise voranzubringen.

Die aktuellen Proteste angesichts eines rasant voranschreitenden Klimawandels und die von Greta Thunberg angestoßene „Fridays for Future“-Bewegung haben in den vergangenen Monaten die enorme Dringlichkeit des Anliegens noch stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht. „In New York ist deutlich geworden, dass Deutschland seine Klimaziele für 2020 verfehlt und dass es um die globalen Klimaziele noch viel dramatischer steht. Anspruch und Wirklichkeit driften weiter auseinander, das in Paris avisierte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, rückt immer mehr in die Ferne“, sagte Katzenmayer. Daher sei es Aufgabe aller verantwortungsbewussten Akteure, am grundlegenden Wandel unseres Wirtschafts- und Lebensstils mitzuwirken.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Fonds werden bei der Anlage von Betriebsvermögen immer beliebter

Das Firmenkundengeschäft ist für ebase seit vielen Jahren eine wichtige strategische Säule. Als Spezialist für das Vermögensmanagement mit Investmentfonds stellt ebase den Kunden dabei ein umfangreiches Angebot für die Anlage von Betriebsvermögen, für die betriebliche Altersvorsorge sowie für Zeitwertkonten zur Verfügung. Im Laufe der Jahre konnte ebase eine Vielzahl an Kunden gewinnen und betreut in diesem Bereich mittlerweile mehrere Milliarden Euro an in Fonds angelegten Mitteln.

„Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 252 Unternehmen weisen auf ein beträchtliches Potential hin, denn zahlreiche Unternehmen wollen bei der Anlage ihrer Betriebsvermögen in Zukunft noch stärker auf Investmentfonds setzen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „48 Prozent der befragten Firmenkunden gehen davon aus, dass der Anteil von Investmentfonds am Betriebsvermögen in den nächsten drei Jahren steigen oder sogar stark steigen wird“, zitiert er aus der Umfrage. Nur 3,6 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der Anteil sinken wird.

„Das wachsende Interesse an Investmentfonds für die Anlage von Betriebsvermögen ist angesichts des aktuellen Marktumfelds sicherlich keine Überraschung“, resümiert Geyer. Durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die in diesem Bereich oftmals schon realen Strafzinsen auf Bargeldbestände sind Unternehmen gezwungen, sich intensiver mit der Disposition ihrer freien Mittel zu befassen. „Investmentfonds scheinen hier aus Sicht der Unternehmen eine attraktive Alternative darzustellen“, ergänzt Geyer.

„Für Firmen, die vermehrt auf Fonds setzen wollen, ist ebase eine gefragte Adresse, denn es kann nicht nur aus einem Universum von rund 7.500 Fonds inklusive über 900 ETFs ausgewählt werden. Es stehen zudem auch eine Reihe attraktiver digitaler Leistungsbausteine, wie etwa eine Online-Version des 4- bis 6-Augen-Prinzips oder auch die digitale Vermögensverwaltung fintego, zur Verfügung“, so Geyer. Je nach Wunsch können sich die Unternehmen direkt an ebase wenden oder aber auf die Unterstützung durch einen der zahlreichen an ebase angebundenen Vertriebspartner, wie Banken oder Finanzanlagenvermittler, setzen.

Die positive Einschätzung der Unternehmen wird durch die Ergebnisse einer zeitgleich durchgeführten Befragung von 172, mit ebase kooperierenden, Vermittlern gestützt. Hier rechnet mehr als ein Drittel damit, dass das Firmenkundengeschäft innerhalb der nächsten drei Jahre für sie an Bedeutung gewinnen wird. Nur weniger als 3 Prozent gehen von einer abnehmenden Relevanz aus. „Während sich die meisten Vermittler in der Vergangenheit in erster Linie um Privatkunden gekümmert haben, rücken nun auch Unternehmen mehr und mehr in den Fokus. Zahlreiche Vermittler haben Unternehmer oder Geschäftsführer, die sie als Privatkunden betreuen, in den Kundenportfolios. Gute Beziehungen zu zufriedenen Bestandskunden bieten sicherlich sehr großes Potential, um die Betreuung auch auf Unternehmensebene auszuweiten“, so Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

CV Real Estate bringt Spezial-AIF für Investments in Projektentwicklungen auf den Weg

Die CV Real Estate AG bringt einen Spezial-AIF für Investitionen in Projektentwicklungen auf den Weg. Der Fonds richtet sich insbesondere an institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz (D-A-CH-Region) und soll noch im vierten Quartal 2019 an den Start gehen. Das Ziel-Eigenkapitalvolumen des Fonds beträgt 150 Millionen Euro, mit denen bei einem Fremdkapitaleinsatz von bis zu 60 % Investitionen im Volumen von bis zu 375 Millionen Euro getätigt werden können. Erste Interessensbekundungen institutioneller Anleger liegen bereits vor.

Der Fonds kann in gewerbliche Projektentwicklungen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern aus der D-A-CH-Region investieren, beispielsweise aus den Bereichen Büro, Einzelhandel, Hotel sowie Boarding-Häuser. Im Fokus stehen Entwicklungen in einer Größenordnung ab 50 Millionen Euro.

„Institutionelle Anleger suchen intensiv nach Anlagemöglichkeiten in attraktive Immobilien und Immobilienentwicklungen. Alternative Spezialfonds wie das Investmentprodukt der CV Real Estate AG verschaffen ihnen Zugang zu entsprechenden Projekten verbunden mit den bewährten hohen Transparenz- und Sicherheitsstandards des regulierten AIF ohne dabei die klassische Immobilienquote der Investoren zu belasten“, sagt Christian Vogrincic, Gründer und CEO der CV Real Estate AG. „Für uns bietet der Einstieg in das Fondsgeschäft die Möglichkeit, die Entwicklung der CV Real Estate AG weiter zu beschleunigen. Auf unserem Weg ausgehend von der starken Position in der Projektentwicklung unser Angebotsspektrum Schritt für Schritt zu erweitern und so zusätzliches Wachstum zu generieren, markiert der Spezial-AIF einen wichtigen Meilenstein,“ ergänzt Anatol Obolensky, Vorstand der CV Real Estate AG.

Der Spezial-AIF wird von der Hansainvest als Service-KVG administriert, als Verwahrstelle fungiert die Donner&Reuschel Bank.


Über CV Real Estate AG

Die CV Real Estate AG ist ein leistungsfähiger Partner für Projektentwicklung und Immobilien-Investments. CV Real Estate konzipiert, entwickelt und realisiert gewerbliche Immobilien-Projekte höchster Qualität. Sie bieten nationalen und internationalen Anlegern renditestarke und wertstabile Immobilien-Investments.
Mit einem interdisziplinär ausgerichteten Team bringt CV Real Estate umfassende Expertise, einen breiten Erfahrungsschatz und unterschiedliche Perspektiven in die Gestaltung und Entwicklung von Projekten ein. Was alle bei CV Real Estate verbindet ist die Leidenschaft dafür, mit Immobilien und Investments Werte für Investoren, Nutzer und das Umfeld zu schaffen.

Lombard Odier Investment Managers verstärkt institutionelles Vertriebsteam in Deutschland

Ab sofort verstärkt Anna Derz als Institutional Sales Manager das Vertriebsteam von Lombard Odier Investment Managers (‚Lombard Odier IM‘) für den deutschsprachigen Raum mit Sitz in Frankfurt am Main. In ihrer Funktion betreut sie vornehmlich Investoren aus den Bereichen Nicht- Regierungsorganisationen (NGO) und kirchliche Institutionen. Sie berichtet an Robert Schlichting, Länderchef für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM. Gleichzeitig bezieht Lombard Odier IM größere Räumlichkeiten in der Frankfurter Innenstadt, um perspektivisch weiter wachsen zu können.

Anna Derz kommt von Universal Investment, wo sie bereits als Junior Relationship Manager im institutionellen Bereich tätig war. Davor hat sie während ihres Studiums verschiedene Positionen und Ausbildungsprogramme bei J.P. Morgan durchlaufen. Sie spricht fließend Englisch, Spanisch und Russisch.

Robert Schlichting, Länderchef für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM: „Wir freuen uns, mit Anna Derz unser hiesiges Vertriebsteam verstärken zu können und damit die Betreuung unserer institutionellen Investoren weiter auszubauen. Mit Anna haben wir eine engagierte Kollegin für uns gewonnen, die insbesondere auf dem Gebiet der NGOs und kirchlichen Einrichtungen Erfahrung mitbringt – eine für uns bedeutsame Investorengruppe. Mit ihrer Unterstützung können wir diese zukünftig noch besser betreuen, um auf ihre Investitionsbedürfnisse einzugehen und entsprechende Lösungen anzubieten.“


Über Lombard Odier

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren. Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika.
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Kosten für OGAW-Fonds sind in der Europäischen Union immer weiter gesunken

Der Bericht des US-amerikanischen Fondsverbands Investment Company Institute (ICI) untersucht die Entwicklung der durchschnittlichen laufenden Fondskosten.

Die durchschnittlichen laufenden Belastungen für OGAW-Aktien- und Renten-Fonds sanken zwischen 2013 und 2018 um rund 20 Basispunkte, so ein neuer Research-Bericht des Investment Company Institute (ICI) "Ongoing Charges for UCITS in the European Union".

Die laufende Gebühr ist der Prozentsatz der gesamten jährlichen laufenden Verwaltungskosten eines Fonds im Verhältnis zum gesamten Nettovermögen. Viele Faktoren treiben den Abwärtstrend der laufenden Gebühren, so der Bericht:

  • Die Anleger konzentrieren ihre Vermögenswerte auf kostengünstigere OGAW-Fonds.
  • Neue, kostengünstigere OGAW-Fonds werden aufgelegt, während solche mit höheren Kosten geschlossen werden.
  • Das durchschnittliche Netto-Fondsvermögen steigt und ermöglicht größere Skaleneffekte.
  • Die Investitionen in Indexfonds nehmen zu.

"Die heutigen OGAW-Manager betreuen die Anleger auf einem äußerst wettbewerbsintensiven, dynamischen und vielfältigen Fondsmarkt", sagte der assoziierte ICI-Ökonom James Duvall, Co-Autor des Berichts. "Diese Studie zeigt, dass Investoren die Gebühren sorgfältig prüfen und zunehmend in kostengünstigere OGAW anlegen."

"Regulatorische Änderungen, einschließlich MiFID II, haben eine einfachere und transparentere Veröffentlichung der Gebühren vorangetrieben", ergänzt Co-Autor Giles Swan, Direktor für globale Fondsrichtlinien bei ICI Global. "Dieser Bericht wird den Dialog über die Regulierung und Offenlegung von Gebührenweiter fördern. Insbesondere soll er das Verständnis der Anleger dafür verbessern, was die Vertriebskosten umfassen und wie sie für diese bezahlen."

Der Bericht zeigt, dass die durchschnittlichen laufenden Kosten für Aktien-OGAWs im Verhältnis zum Nettofondsvermögen, ohne Exchange Traded Funds, 2018 auf 1,29 Prozent gesunken sind, gegenüber 1,49 Prozent 2013. Für festverzinsliche OGAWs beliefen sich die durchschnittlichen laufenden Gebühren 2018 auf 0,79 Prozent, verglichen mit 0,98 Prozent 2013.

Asset-gewichtete Durchschnittsberechnungen – die den Gebühren von Fonds, die größere Vermögenswerte halten, mehr Gewicht verleihen – spiegeln die Gebühren wider, die Anleger insgesamt tatsächlich zahlen. Das steht im Gegensatz zum einfachen Durchschnitt, der die Gebühren jedes Fonds gleich gewichtet.

Die laufenden Kosten für OGAWs, die in eine Mischung aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren investiert wurden, blieben weitgehend unverändert.

Investoren konzentrieren ihr Vermögen auf kostengünstigere OGAW

Die Kernaussage des Berichts ist, dass Anleger immer mehr kostengünstige OGAWs kauften, was den Rückgang der laufenden Gebühren begünstigte. Die Anlage in kostengünstigere Fonds war für 13 Basispunkte oder 65 Prozent des Rückgangs der laufenden Kosten für Aktienfonds verantwortlich. Bei den festverzinslichen Fonds war die gleiche Verschiebung für 18 Basispunkte oder 95 Prozent der Kostenreduktion verantwortlich.

Günstigere OGAWs werden aufgelegt, teurere OGAWs geschlossen

Der Rückgang der laufenden Kosten ist auch auf ein wettbewerbsintensives Anlageumfeld zurückzuführen, in dem ältere, teurere Fonds geschlossen werden, während neue, kostengünstigere Fonds –einschließlich indexgebundener Fonds – auf den Markt kommen.

So zeigt der Bericht beispielsweise, dass sich das Nettofondsvermögen der indexnahen OGAWs seit 2013 von 224 Mrd. EUR auf 466 Mrd. EUR mehr als verdoppelt hat. Diese Vermögensvolumina sind jedoch nach wie vor relativ klein und machten Ende 2018 nur 7,6 Prozent des gesamten Nettofondsvermögens der OGAWs aus.

Die Ergebnisse veranschaulichen auch den Einfluss der neu gefassten Direktive MiFID II. Um MiFID II zu entsprechen, haben einige OGAW-Fonds sogenannte „saubere“ Anteilsklassen für Kleinanleger geschaffen. Diese Anteilsklassen – die Provisionszahlungen für Beratung ausschließen – haben im Allgemeinen niedrigere laufende Kosten als vergleichbare Fonds. Privatanleger in solchen Anteilsklassen zahlen in der Regel die Vertriebskosten direkt an den Berater. 2018 betrug die einfache durchschnittliche laufende Belastung für neu aufgelegte OGAW-Aktienfonds 1,21 Prozent, 30 Basispunkte weniger als diese von 1,51 Prozent aller OGAW-Aktienfonds. Ebenso betrug die einfache durchschnittliche laufende Belastung für neu aufgelegte festverzinsliche OGAW-Fonds 0,91 Prozent, verglichen mit 1,04 Prozent für alle festverzinslichen OGAWs.

Die durchschnittlichen laufenden Gebühren sinken sowohl für aktiv verwaltete als auch für Index-OGAWs

Von 2013 bis 2018 sanken die laufenden Gebühren für aktiv verwaltete OGAW-Aktienfonds von 1,56 Prozent auf 1,39 Prozent, während die laufenden Gebühren für indexnahe OGAW-Aktienfonds von 0,40 Prozent auf 0,28 Prozent sanken. Von 2013 bis 2018 nahmen die laufenden Gebühren für aktiv verwaltete festverzinsliche OGAWs von 0,99 Prozent auf 0,81 Prozent ab, während die laufenden Gebühren für indexgebundene festverzinsliche OGAWs von 0,21 Prozent auf 0,14 Prozent sanken.


Über ICI

ICI Global übernimmt die internationalen Aufgaben des Investment Company Institute, dem führenden Verband, der regulierte Fonds weltweit vertritt. Mitglieder von ICI bieten Investoren in Ländern auf der ganzen Welt regulierte Fonds öffentlich an – mit einem Gesamtvermögen von 30,4 Billionen US-Dollar. Ziel von ICI ist es, die Einhaltung hoher ethischer Standards zu fördern, das öffentliche Verständnis zu steigern und die Interessen der regulierten Investmentfonds, ihrer Manager und Anleger zu verfolgen. ICI Global hat Niederlassungen in London, Hongkong und Washington DC.

Neue Studie „Wells, Wires and Wheels“ zur Zukunft der Mobilität: Die Tage von Öl als Kraftstoff sind gezählt

Der Siegeszug der Elektroautos weltweit dürfte wohl spätestens 2024 nicht mehr aufzuhalten sein. Zu diesem Schluss kommt Mark Lewis, der globale Leiter für Nachhaltigkeitsforschung bei BNP Paribas Asset Management, in seinem aktuellen Whitepaper „Wells, Wires and Wheels“. In der 40-seitigen Untersuchung stellt er den Energy Return on Capital Invested (EROCI) vor. Betrachtet wird, welchen Energieertrag Öl und erneuerbare Energien abwerfen, wenn diese Energie zum Antrieb von Autos und anderen leichten Nutzfahrzeugen genutzt wird. Sprich: Wie weit kommt man aktuell mit einem Investment von 100 Milliarden US-Dollar?

Das Urteil ist eindeutig: Bei gleichem Kapitaleinsatz bringen mit Wind- und Solarenergieprojekten betriebene Elektroautos schon heute sechs bis siebenmal mehr Energie auf die Straße als solche, deren Benzinmotoren im weitesten Sinne mit Öl betrieben werden. Der Unterschied ist weniger deutlich, wenn man von Dieselfahrzeugen ausgeht, doch auch dann sind Wind- und Solarenergie immer noch drei- bis viermal so effektiv wie der Verbrennungsmotor. Der „Break-Even-Point“, also die Schwelle, an der für dasselbe Geld dieselbe Menge an Antriebsenergie zur Verfügung steht, liegt laut Lewis bei etwa 9 bis 10 Dollar pro Barrel Öl bei Benzinmotoren und bei 17 bis 19 Dollar pro Barrel bei Dieselmotoren. Damit Öl wettbewerbsfähig bleibt, müsste der Preis also deutlich fallen: Brent-Öl kostet derzeit 65 US-Dollar, während die Sorte WTI für 59 Dollar gehandelt wird (Stand vom 18. September 2019).

Sprit ist schlicht zu teuer, gerade langfristig betrachtet: Um das Mobilitätsniveau von Benzin aus dem Jahr 2018 für die nächsten 25 Jahre zu halten, sind Investitionen von schätzungsweise 24,6 Billionen US-Dollar notwendig. Die Kosten für neue Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien liegen dagegen bei nur 4,6 bis 5,2 Billionen Dollar. Kurz: In diesem Zeitraum die gleiche Mobilität aus Benzin zu erzielen wie mit erneuerbaren Energien im Zusammenspiel mit Elektrofahrzeugen, kostet etwa sechs bis siebenmal so viel. „Die Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien schlägt immer noch die von Öl“, so Lewis. „Selbst, wenn wir die Kosten für den Aufbau einer neuen Netzinfrastruktur berücksichtigen, um die zusätzlichen Strommengen zu bewältigen, die aus all den neuen Wind- und Solarkapazitäten entsteht.“ Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Stern von Öl für Benzin- und Dieselfahrzeuge im Vergleich zu wind- und solarbetriebenen Elektroautos unumkehrbar sinkt, mit weitreichenden Folgen für die Mineralölkonzerne.

Der Ölindustrie erwächst hier – erstmals in ihrer Geschichte – eine ernstzunehmende Bedrohung für ihr Geschäftsmodell: Derzeit entfallen 36 Prozent der Rohölnachfrage auf den Betrieb leichter Nutzfahrzeuge und anderer Fahrzeuge, die sich für die Elektrifizierung eignen. Weitere 5 Prozent fließen in die Stromerzeugung. Die konkurrierenden, erneuerbaren Energien könnten also leicht bis zu 41 Prozent des weltweiten Ölbedarfs ersetzen. Für sie sprechen die kurzfristigen Grenzkosten von Null, ihre Umweltfreundlichkeit und dass sie einfacher zu transportieren sind.

Allerdings genießt die Ölindustrie derzeit noch einen erheblichen Größenvorteil gegenüber Wind- und Solarenergie. 2018 lieferte Öl 33 Prozent der weltweit benötigten Energie, verglichen mit nur 3 Prozent gespeist aus Wind und Sonne. Doch dieser Vorsprung schmilzt: „Vor 100 Jahren hätte auch die Ölindustrie nicht dieselbe Energie liefern können wie heute. Sie hat über Jahrzehnte eine globale Lieferkette aufgebaut, während Wind und Sonne erst am Anfang der gleichen Entwicklung stehen“, so Lewis. Und: Noch sind Elektroautos teurer als die herkömmlichen. Doch schon 2024 könnten sich die Preise angeglichen haben. Dann werden die Karten neu gemischt und den Ölkonzernen droht womöglich das gleiche Los wie den europäischen Versorgern in den letzten 10 Jahren: Sie hatten den Ausbau der Wind- und Solarenergie zunächst verpasst und Milliarden Euro in Anlagen zur Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen versenkt.

Auch für die Politik enthält das Whitepaper eine klare Botschaft: Sie hätte jetzt die Chance, die Energiewende und den damit verbundenen Nutzen für Umwelt und Gesundheit gezielt zu fördern. Etwa über steuerliche Anreize für Elektrofahrzeuge, wie sie etwa in Norwegen erfolgreich waren, eine verbesserte Ladeinfrastruktur und entsprechende Energiespeichertechnologien. Dazu Lewis: „Der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energieerzeugung steigt. Die Speicherfähigkeit ist nun der Schlüssel, um den weiteren Ausbau der Erneuerbaren zu ermöglichen.“


Das gesamte Paper (in englischer Sprache) finden Sie hier zum Download.

Über BNP Paribas Asset Management

BNP Paribas Asset Management ist der unabhängige Vermögensverwalter von BNP Paribas, einem der weltweit größten Finanzunternehmen. BNP Paribas Asset Management verwaltet 575 Mrd. Euro Vermögen (Stand: 30. Juni 2019) mit verschiedensten aktiven, passiven und quantitativen Investmentlösungen für eine Vielzahl von Anlageklassen und Regionen. Mit rund 500 Investmentexperten und 500 Kundenbetreuern ist BNP Paribas Asset Management für Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Anleger in 71 Ländern tätig und engagiert sich seit 2002 in vielen Bereichen der Nachhaltigen Investments (SRI). Weitere Informationen erhalten Sie auf bnpparibas-am.de.

Stimmrechtssaison 2019: Umwelt & Soziales wird für Aktionäre immer wichtiger

Die Faktoren Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) werden auch für Aktionäre immer wichtiger. Das zeigt eine Auswertung der Daten des International Shareholder Services (ISS) zur laufenden Berichtssaison von Unternehmen im Russel 3000 Index: Auf Hauptversammlungen erreichten Anträge um Umweltthemen und soziale Verantwortung im Median eine Zustimmung von 30 Prozent, während Governance-Anträge sogar auf 39 Prozent kamen. „Hinzu kommt, dass viele Anträge wieder zurückgezogen werden, da sich Unternehmen aufgrund des hohen Drucks freiwillig mit Themen wie Klimaerwärmung oder Diversität auseinandersetzen“, erklärt Stefanie Schock, Senior ESG-Analystin bei der Erste AM.

Zwischen Januar und März 2019 seien nach Auswertungen von ISS beispielsweise ganze 50 Prozent der geplanten Anträge im Bereich Umwelt und Soziales nicht eingereicht worden, da eine Einigung bereits im Vorfeld möglich war.

Umwelt – Klima und Plastik liegen Aktionären am Herzen

Beim Thema Klima, zu dem in den USA bis Mitte Juni immerhin 60 Anträge eingereicht wurden, fordern Anleger einen stärkeren Fokus auf konkretere Einschätzungen und Berücksichtigung von Risiken durch die Folgen des Klimawandels sowie Beschäftigung mit dadurch entstehenden wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Risiken.

„Das kalifornische Energieversorgungsunternehmen PG&E Corp. musste dieses Jahr aufgrund der weitreichenden Waldbrand-Schäden des vergangenen Jahres Konkurs anmelden“, berichtet Schock. Zukünftige Unternehmensanalysen könnten also die Fähigkeit von Unternehmen, Umwelt- oder Sozialrisiken adäquat einzuschätzen, verstärkt miteinbeziehen. Bei PG&E spricht man auch von einem der ersten „klimawandelbedingten Konkursfälle“.

Weitere umweltrelevante Aktionärsanträge beschäftigten sich mit rund 30 Anträgen vorwiegend mit dem Thema Plastik. „Unternehmen wie Pepsico oder Starbucks sehen sich mit Forderungen konfrontiert, nachgeschärfte Ziele und verbesserte Richtlinien für nachhaltige Verpackungssysteme und Recycling zu installieren“, so Schock. Bei Starbucks sei bereits zum zweiten Mal ein derartiger Antrag eingebracht worden. Der Antrag vom letzten Jahr konnte immerhin 29,2% Zustimmung erreichen.

Governance: Vorstände, Vergütungen und politische Zuwendungen auf dem Prüfstand

Im Bereich der Unternehmensführung fanden fast 5% der Anträge für Wahlen von Vorständen und Aufsichtsräten in den USA weniger als 80 Prozent Zustimmung, was einem neuen Negativrekord der letzten neun Jahre entspricht. Auch die Vergütungen standen auf der Agenda, zwischen Januar und Mai 2019 erfuhren Anträge über Vorstands- beziehungsweise Aufsichtsratsvergütungen niedrigere Zustimmungsraten als in den Jahren davor.

Zudem stiegen Forderungen der Aktionäre nach Bekanntgabe politischer Zuwendungen von Unternehmen. Mit fast 100 Anträgen bei Hauptversammlungen in den USA erreichte dieses Thema einen Spitzenwert: „Politische Unsicherheiten auf nationaler Ebene, als auch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA dürften diesen Trend unterstützt haben“, kommentiert Schock.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurden ESG-Anträge vorrangig auf Hauptversammlungen in den USA eingebracht. Nach Analysen von ISS sind dafür sowohl rechtliche als auch kulturelle Unterschiede verantwortlich.

„Während in den USA schon der Besitz von Anteilen in Höhe von 2.000 US-Dollar an einem Unternehmen ausreichen, um einen Antrag auf einer Versammlung einbringen zu können, sind diese Schwellen in Europa deutlich höher“, stellt Schock fest.

So müssen zum Beispiel in Luxemburg oder Österreich fünf Prozent der Anteile an einem Unternehmen gehalten werden, in Deutschland sind ebenfalls fünf Prozent oder 500.000 Euro notwendig. In Dänemark, Finnland oder Schweden genügt der Besitz einer einzigen Aktie. Zudem überwiegt in Europa der Zugang einen Aktionärsantrag erst als Folge eines gescheiterten Engagements einzubringen, während in den USA beides oft Hand in Hand geht.


Als nachhaltiger Investor sieht die Erste Asset Management ihre Verantwortung in der Ausübung der gehaltenen Stimmrechte, die sie einsetzt um z.B. ESG-Aktionärsanträge zu unterstützen. Mit Ende August wurden bereits Stimmrechte auf Hauptversammlungen von mehr als 320 Unternehmen ausgeübt und rund 140 Aktionärsanträge unterstützt. Weitere Informationen unter: https://www.erste-am.de/de/institutionelle-anleger/unser-denken/nachhaltigkeit 

HappyOrNot erhält 25 Mio. US-Dollar Wachstumskapital

HappyOrNot, der in Finnland und den USA ansässige Erfinder des Smiley-Feedback-Systems, auf das bereits Unternehmen wie Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn,Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald’s, die San Francisco 49ers, der Londoner Flughafen Heathrow und das NHS vertrauen, hat bei einer vom nordeuropäischen Investor Verdane angeführten Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 25 Mio. US-Dollar einsammeln können. Im Rahmen der Finanzierungsrunde erwarb Verdane außerdem bestehende Aktien des Unternehmens. Verdane investiert in technologieorientierte Unternehmen, um deren Wachstum zu beschleunigen, und war bereits am Aufbau von Unternehmen wie Boozt, CRF Health und EasyPark beteiligt.

Der bereits aktive Investor Northzone, eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in Stockholm, London und New York (und einer Erfolgsbilanz bei der Unterstützung skandinavischer Unternehmen wie Spotify, Klarna und Trustpilot), beteiligte sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde, wodurch HappyOrNot derzeit eine Gesamtsumme von mehr als 40 Mio. US-Dollar zur Verfügung steht.

Die Investitionssumme soll verwendet werden, um die führende Marktposition von HappyOrNot als Anbieter von Systemen für die Echtzeiterfassung von Kunden- und Mitarbeiterfeedback weiter zu festigen. Verdane bringt ferner spezifisches Software-Know-how ein, mit dem die Analyse- und Auswertungsfunktionen der Systeme weiterentwickelt werden sollen. Darüber hinaus wird HappyOrNot die Finanzierungssumme nutzen, um seine Teams in den Bereichen Entwicklung, Marketing und Vertrieb an den schnell wachsenden Handelsstandorten Amsterdam und West Palm Beach (USA) sowie an seinem Hauptsitz und Produktknotenpunkt in Tampere auszubauen.

HappyOrNot hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und bietet Unternehmen Echtzeit-Analysen und -Einblicke, mit denen die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, die betriebliche Effizienz und der Umsatz gesteigert werden können. Das System präsentiert und sammelt Feedback-Daten von Kunden und Mitarbeitern (mithilfe einer Smiley-Skala, die von einem lächelnden bis zu einem unzufriedenen Smiley reicht). Auf der Grundlage dieser Daten können Unternehmen bestimmte Aspekte ihres Services gemäß den Wünschen ihrer Kunden und Angestellten optimieren.

Die Terminals von HappyOrNot, über die bislang 1,3 Milliarden Feedback-Antworten erfasst wurden, sind einfach strukturiert und werden von den Benutzern intuitiv verstanden. Die so generierten Echtzeitdaten und -ergebnisse sind für Unternehmen von hohem Informationsgehalt und flexibel nutzbar.

Einer Studie von Research And Markets aus dem Jahr 2018 zufolge wird der Weltmarkt für das Customer Experience-Management bis zum Jahr 2025 einen Wert von 32,49 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 22,9 % im Vorhersagezeitraum entspricht.

Heikki Väänänen, CEO und Mitgründer von HappyOrNot, erklärt:

„In unserer Branche sind wir unangefochtener Marktführer. Wir arbeiten mit fast 4.000 Unternehmen in 135 Ländern zusammen und diese neue Finanzspritze wird uns dabei unterstützen, unsere Position weiter zu festigen. Zusätzlich zu den Investitionen in unser Kerngeschäft werden wir Seite an Seite mit unseren Kunden eine noch umfassendere und innovativere Analyse- und Auswertungslösung entwickeln, mit der sie fundiertere Entscheidungen treffen und ihr Business in vielen Aspekten optimieren können. Ganz besonders freuen wir uns, für das nächste Kapitel unserer Erfolgsgeschichte ein Unternehmen wie Verdane mit an Bord zu haben, das für sein Software-Know-how bekannt ist.“

Janne Holmia, Principal bei Verdane kommentiert:

„Verdane investiert in schnell wachsende, technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa, und HappyOrNot passt daher perfekt in unser Portfolio. Wir freuen uns darauf, HappyOrNot dabei zu unterstützen, weiter zu wachsen, neue Unternehmen als Kunden zu gewinnen sowie seine Analyse- und Auswertungsfunktionen zu erweitern. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Fachkompetenz als Wachstumskapital-Investor für Software in Kombination mit der führenden Marktposition von HappyOrNot und dem großen Potenzial des Customer Experience-Marktes eine gemeinsame Erfolgsgeschichte möglich machen wird.“

Marta Sjögren, Partner bei Northzone, fügt hinzu:

„Der Markt für Echtzeit-CX-Analysen hat enormes Potenzial, da Unternehmen aller Branchen zunehmend klar wird, wie wichtig es ist, ihren Kunden und Mitarbeitern zuzuhören und in Echtzeit auf ihre Meinungen zu reagieren. HappyOrNot ist weltweit für seine Präsenz auf Flughäfen bekannt, aber sein rasches Wachstum in vielen anderen Branchen wie Einzelhandel, Gesundheitswesen, Reisen und Lifestyle machen seine Zukunftsaussichten erst richtig spannend. Dies ist ein weiterer großer Meilenstein für HappyOrNot in Richtung eines globalen Zufriedenheitsindex und einer Neudefinition von gutem Service auf allen vertikalen Märkten. Derzeit wird Sofort-Feedback meistens nur in sozialen Medien kommuniziert und dringt daher nicht unbedingt zu den betreffenden Bereichen im Unternehmen durch. Die Möglichkeit, solche Feedbacks dem Dienstleistungspersonal direkt, in Echtzeit und in einem praxisrelevanten Format zur Verfügung zu stellen, stellt eine revolutionäre Wende dar.“


Über HappyOrNot

HappyOrNot hilft Unternehmen, ihre Customer Experience und die Mitarbeiterzufriedenheit durch das weltweit bewährte Smiley Feedback-Managementsystem zu verbessern. Das 2009 gegründete Unternehmen hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und hat bis zum aktuellen Zeitpunkt mehr als 1,3 Milliarden Feedbacks erfasst.
Zu den Kunden zählen Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn, Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald's, der Londoner Flughafen Heathrow sowie viele Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Transport, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Unterhaltung/Events und Dienstleistungen. HappyOrNot hat seinen Hauptsitz in Finnland und verfügt über Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und anderen Orten weltweit und beschäftigt mehr als 150 Angestellte. Das Vertriebsnetz zählt derzeit mehr als 110 Unternehmen. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.happy-or-not.com

Über Verdane

Verdane positioniert sich als Investitionspartner für technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa. Verdane finanziert schnell wachsende Unternehmen aus den Bereichen Software, Consumer Internet, Energie und High-Tech mit flexiblem Wachstumskapital aus sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen an Einzelunternehmen und Portfolios. Als ehrgeiziger, aktiver und langfristiger Investor unterstützt Verdane Managementteams und Unternehmen dabei, ihr Wachstum aufrechtzuerhalten und zu beschleunigen. Dafür verfügt Verdane über hochgradig kompetente Beratungsteams sowie eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Steigerung des Geschäftswerts von Unternehmen, deren Wachstum auf technologischer Entwicklung beruht oder damit im Zusammenhang steht. Zum derzeitigen Portfolio der Verdane-Fonds zählen EasyPark, Freespee, HornetSecurity, inRiver, Lingit, Scanmarket und Vaadin. Verdane beschäftigt mehr als 45 Angestellte an seinen Standorten in Berlin, Kopenhagen, Helsinki, London, Oslo und Stockholm. Weitere Informationen finden Sie auf www.verdane.com.

Über Northzone

Northzone ist eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in London, Stockholm, New York und Oslo. Zum aktuellen Zeitpunkt verwaltet sie acht Fonds im Wert von 1 Mrd. Euro. Das Unternehmen hat bisher in rund 130 technologieorientierte Unternehmen investiert, darunter Branchenführer wie Spotify, iZettle, Klarna, Avito, Trustpilot, Zopa, Seriously, Lastminute.com und Stepstone. Weitere Informationen finden Sie auf https://northzone.com/.

Vontobel Asset Management erweitert ESG-Produktpalette mit globalem Aktienfonds

Die Quality Growth Boutique von Vontobel Asset Management lanciert den Vontobel Fund – Global Equity X, um der steigenden Nachfrage von Anlegern mit ethischen Ansprüchen nachzukommen.

Der Fonds entspricht größtenteils der etablierten Global Equity Strategy der Boutique, schließt jedoch Anlagen in Unternehmen aus, die an der Herstellung von Tabakprodukten, Förderung fossiler Brennstoffe, Produktion umstrittener Waffen und Erwachsenenunterhaltung beteiligt sind. Anleger, deren Anlagerichtlinien von Vorschriften und ethischen Präferenzen bestimmt sind, können mithilfe des neuen Fonds von einer bestehenden Strategie mit einem bewährten Leistungsausweis profitieren.

„Als langfristige Anleger mit knapp 30 Jahren Erfahrung erkennen wir die wichtigen wechselseitigen Zusammenhänge zwischen nachhaltigen Unternehmen und der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt“, erklärt Sudhir Roc-Sennett, Head of Thought Leadership & ESG der Boutique. „Der Fonds wurde als eine bessere Option für Kunden, die eine ethische Haltung basierend auf Ausschlusskriterien in Kombination mit unserem robusten ESG-Ansatz wünschen, entworfen.“

Die Quality Growth Boutique verfolgt konsequent ihre Philosophie des Anlegens in stabile und nachhaltige Wachstumsunternehmen, die weniger anfällig für Wirtschaftszyklen als der Markt sind, und erachtet solide ESG-Werte als ausschlaggebend für das langfristige Potenzial eines Unternehmens. Der Vontobel Fund – Global Equity, aus dem sich der neue Fonds ableitet, weist ein MSCI-ESG-Rating von A auf.

„Die Anlagephilosophie der Quality Growth Boutique passt perfekt in den Bereich der nachhaltigen Anlagen“, so Chief Investment Officer Matthew Benkendorf. „Angesichts unseres Schwerpunkts auf Nachhaltigkeit und vorhersagbarem langfristigem Ertragswachstum unserer Positionen bewegen wir uns bereits in einem sauberen Bereich. Der Global Equity X Fonds verfolgt den gleichen Anlageansatz wie unsere seit 25 Jahren bewährte Global Equity Strategy, deren Prozess ESG-Kriterien und tiefgehendes Research beinhaltet, und wird vom gleichen Team aufgebaut.“

Seit den 1990er-Jahren hat Vontobel Asset Management seine ESG-Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Mit einem verwalteten Vermögen von 28 Milliarden Schweizer Franken (25 Milliarden Euro) per 30. Juni 2019 ist Vontobel mittlerweile die drittgrößte Schweizer Adresse für nachhaltige Anlagen. Der Multi-Boutique-Ansatz des Unternehmens ermöglicht es Vontobel Asset Management, zahlreiche nachhaltige Portfolios in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi-Asset-Anlagen mit unterschiedlichen Anlageansätzen und -prozessen anzubieten.


Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir setzen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden um. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Unsere vielfältigen, hoch spezialisierten Teams generieren Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

BayernInvest bringt Portfolien bis 2025 in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens

Die BayernInvest kündigt auf dem 1. Ökonomics Investor Summit 2019 am 18. September in München an, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickelt der Asset Manager auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Sie ermöglichen institutionellen Anlegern ihre spezifischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und ihr angestrebtes Chancen-Risiko-Profil zu verbessern.

Zukünftig ist damit bei der BayernInvest die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Klima- und Governanceaspekten (gute Unternehmensführung). Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.

Mit ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie unterstreicht die BayernInvest als 100-prozentige Tochter der BayernLB das ausgewiesen hohe Niveau des Nachhaltigkeitsengagements des Konzerns. Seit mehr als zehn Jahren erhält der BayernLB-Konzern von der renommierten Agentur ISS-oekom den begehrten oekom Prime-Status. Mit ihm werden Unternehmen ausgezeichnet, die aktiv und umfassend die branchenspezifischen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung angehen.

„Shareholder Value allein ist Vergangenheit“

„Shareholder Value allein ist Vergangenheit“, sagt Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest auf dem 1. Ökonomics Investor Summit. „Mit dem rasant fortschreitenden Klimawandel und den zunehmenden gesellschaftlichen Herausforderungen rückt eine zukunftsorientierte und nachhaltige Unternehmensführung mehr und mehr in den Fokus. Sie ist für langfristig orientierte Investoren der entscheidende Faktor, um eine bessere risikoadjustierte Performance zu erzielen.“ Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest und Herausgeber Ökonomics, ergänzt: „Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Die intelligente Verbindung von Ökonomie und Ökologie ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor der nächsten Jahrzehnte und für uns als Investmenthaus der Gradmesser für die Gewinner von morgen zur Erzielung einer nachhaltigen Rendite.“

Mit Ökonomics (= Ökonomie + Ökologie), ihrem ESG-Kompetenz-Hub startet die BayernInvest eine neue Dialogplattform für Investoren. Sie umfasst, neben der klassischen Produktwelt der Fonds, innovative ESG-Reportinglösungen, Weiterbildungsangebote mit der Ökonomics Academy sowie die jährliche ESG-Konferenz, den Ökonomics Investor Summit.

Ökonomics Investor Summit: Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft

Hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft geben auf dem 1. Ökonomics Investor Summit einen umfassenden Einblick zum Klimawandel und seine Folgen für die Wirtschaft. Prof. Dr. Anders Levermann, Klimawissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Co-Autor des UN-Weltklimarats IPPC, fordert hinsichtlich der CO2-Emissionen: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts müssen wir die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen auf Null reduzieren.“ Die Finanzindustrie trägt hierfür eine besondere Verantwortung. „Die Wirkung von Kapital ist unbestritten“, sagt Prof. Dr. Barbara Scheck, Professorin für Entrepreneurship an der Munich Business School. „Aber die Richtung und Höhe der Wirkung bleiben oft dem Zufall überlassen. Hier gibt es noch großes ungenutztes Potenzial in der Kapitalanlage, um einen aktiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft zu leisten.“ Diese Position vertritt auch Matthias Kopp, Leiter Sustainable Finance beim WWF Deutschland und Mitglied im Beirat für Sustainable Finance der Bundesregierung: „Das Finanzsystem wird für die Lösung zentraler Herausforderungen an unsere Lebensgrundlagen – Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Ressourcenverbrauch, Wasser – erfolgsentscheidend sein.“

„Nachhaltigkeit ist die Wurzel wirtschaftlichen Erfolges“

Den aktuell von der EU-Kommission ausgearbeiteten Aktionsplan für Sustainable Finance kommentiert Marcus Mecklenburg, Leiter Recht beim BVI Bundesverband Investment und Asset Management: „Das Maßnahmenpaket der EU stellt wichtige Weichen zur Förderung nachhaltiger Anlagen. Die Anleger müssen aber auch künftig frei entscheiden können, inwieweit sie nachhaltig anlegen wollen.“ Wie eng Ökonomie und Ökologie miteinander zu vernetzen sind, betont Rolf D. Häßler, geschäftsführender Gesellschafter des NKI - Institut für nachhaltige Kapitalanlagen: „Früher hieß es, Nachhaltigkeit muss man sich leisten können. Heute wissen wir, dass die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten nicht die Folge, sondern die Wurzel wirtschaftlichen Erfolges ist.“ Auf den Punkt bringt es Dr. Werner Schnappauf, Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung: „Nachhaltiges Wirtschaften rechnet sich.“


Weitere Informationen zum Ökonomics Investor Summit und ESG-Kompetenz-Hub unter www.oekonomics.com

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

FirstState Investments (First State) legt seinen dritten European Diversified Infrastructure Fund (EDIF III) auf

Der EDIF III verfolgt die gleiche Anlagestrategie wie die beiden bereits bestehenden European Diversified Infrastructure Funds (EDIF I und EDIF II). Die Fonds werden von dem auf nicht- börsennotierte Infrastrukturwerte spezialisierten Investmentteam verwaltet, das ein Portfolio aus etablierten Infrastrukturanlagen aufbaut. Der Fokus liegt dabei auf Europa und die Sektoren Energie, Transportwesen und Versorgung.

Der EDIF III verfolgt ein Zielvolumen von 3,5 Milliarden Euro, das über drei bis fünf Finanzierungsrunden erreicht werden soll. Diese Finanzierungsrunden sollen eine gezielte Investitionsstrategie gewährleisten und gleichzeitig ein schnelles Bereitstellen des Kapitals für Investitionen ermöglichen.

Niall Mills, Partner, Infrastructure Investments bei First State Investments, meinte:

„Unsere auf ESG basierende Anlagestrategie fußt auf unserer Erfahrung und Überzeugung, dass Nachhaltigkeit untrennbar mit Infrastrukturinvestitionen verbunden ist. Die ESG- Grundsätze stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns uns sind in jeder Phase unseres Investitionszyklus verankert. Damit stellen wir sicher, dass wir die Vermögenswerte unserer Investoren so verantwortungsbewusst und nachhaltig wie möglich verwalten.“

Marcus Ayre, Partner, Infrastructure Investments bei First State Investments, fügte dem hinzu:

„Der europäische Mittelstand bleibt aus unserer Sicht attraktiv und bietet eine Reihe qualitativ hochwertiger und gut positionierter Unternehmen, die nachweislich gut geführt werden und Gewinne erwirtschaften. First State kann auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte bei Infrastrukturinvestitionen zurückblicken. Wir arbeiten eng mit dem jeweiligen Management zusammen, um Geschäftsstrategien effektiv zu begleiten, Risiken zu managen und einen Mehrwert für Investoren zu schaffen. Gleichzeitig wollen wir mit gutem Beispiel in der Branche voranschreiten. Wir sehen weiterhin eine starke Nachfrage institutioneller Investoren nach Anlagemöglichkeiten mit langfristig planbaren und stabilen Renditen. Wir freuen uns über die breite Unterstützung, die wir von den Investoren unserer bestehenden Fonds erhalten haben, und sind begeistert von der Möglichkeit, unser Portfolio und unsere Investorenbasis weiter auszubauen".

Im Juli 2019 kündigte First State Investments an, dass der EDIF II sein angestrebtes Fondsvolumen von 2,6 Milliarden Euro an Kapitalzusagen seitens führender global agierender institutioneller Investoren erreicht hat und rund 70 Prozent der Mittel investiert sind. Dies folgte auf den Abschluss der Kapitalaufnahme für den EDIF I im Jahr 2015 mit einem Fondsvolumen von 2 Milliarden Euro.

Derzeit verwaltet das EDIF-Team ein Portfolio von Anlagen in ganz Europa, darunter Anglian Water, Caruna, Coriance, Electricity Northwest, Ferngas, Finerge, Forsea, OLT, Parkia, Scandlines, Swedegas, Utilitas und Weum.

Diese Anlagen sind Teil des globalen Infrastrukturgeschäfts von First State Investments, das mehr als 8 Milliarden Euro in Infrastrukturanlagen verwaltet.


Über First State Investments

First State Investments zeichnet für Vermögenswerte von mehr als 137.55 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2019) verantwortlich, die im Auftrag einer Kundenbasis verwaltet werden, die sich über Asien, Australasien, Europa und Nordamerika erstreckt.
Unser Anlageansatz basiert auf der Verpflichtung, unseren Kunden auf lange Sicht bestmögliche Ergebnisse mittels unserer Expertise über verschiedene Anlageklassen und spezialisierte Anlagesektoren hinweg zu bieten. Zu diesem Zweck stellen wir sicher, dass sich unsere Interessen an denen unserer Anleger orientieren, und wir halten an einer Unternehmenskultur fest, bei der wir auf beständige Weise im Interesse unserer Anleger handeln.
In Australien ist First State unter dem Namen First Sentier Investors tätig, nachdem das zuvor unter der Bezeichnung Colonial First State Global Asset Management firmierende Unternehmen am 16. September 2019 umbenannt wurde. First State agiert als eigenständiges Unternehmen im Besitz der Mitsubishi UFJ Trust and Banking Corporation (MUTB), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Mitsubishi UFJ Financial Group, Inc.

Deka-Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien aufgelegt

Die Deka hat einen Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien aufgelegt: Der Deka-Liquid Alternative Strategies ermöglicht institutionellen Anlegern einen einfachen Zugang zum stetig wachsenden Liquid-Alternatives-Universum und damit zu neuen Renditequellen. Mit dem neuen Deka-Fonds werden die hohen Anforderungen institutioneller Investoren konsequent in einem Produkt umgesetzt. Die Umsetzung orientiert sich an den wesentlichen VAG-Vorschriften und bietet auch nicht-regulierten Investoren eine höhere regulatorische Sicherheit.

Institutionelle Investoren fordern bei einer Anlage in Alternatives vor allem eine breite Diversifikation, eine geringe Korrelation mit traditionellen Anlageklassen sowie attraktive marktunabhängige Renditen bei kontrollierten Verlustrisiken. Um diese Ziele zu erreichen, investiert das Dachfondsmanagement in Anlagestrategien, die eine geringe Korrelation gegenüber traditionellen Assetklassen aufweisen. Es werden Manager bevorzugt, die gezeigt haben, dass sie sich durch besondere Fähigkeiten und einen klaren Wettbewerbsvorteil auszeichnen und Risiken konsequent aktiv managen können. So werden Verlustrisiken reduziert und die Chance auf eine kontinuierliche Rendite eröffnet. Vor allem in Zeiten negativer Zinsen und volatiler Märkte sorgt dies für die Stabilisierung eines Anlageportfolios.

Bei der Auswahl der Zielfonds wird die Deka von Mercer Global Investments Europe Ltd. (Mercer) beraten. Mercer verfügt über langjährige Erfahrung und hohe Expertise im Liquid-Alternatives-Segment. Mercer unterstützt die Deka gezielt bei der Portfoliokonstruktion sowie der Investment- und Operational Due Diligence. Im Rahmen dieser systematischen Analyse und Bewertung werden aus dem gesamten Universum systematisch Zielfonds ausgewählt, die aufgrund von langfristigen Wettbewerbsvorteilen eine dauerhafte Überrendite versprechen. Der Auswahlprozess ist äußerst restriktiv und führt zu einer gewollten Fokussierung auf die vielversprechendsten Investmentstrategien. Das Zielfonds-Portfolio des Dachfonds wird aus 10 bis 15 ausschließlich UCITS-konformen Zielfonds bestehen, die strengen Anforderungen der Finanzaufsicht hinsichtlich Transparenz, Handelbarkeit und Risikomanagement unterliegen. Im Fokus stehen attraktive Einzelstrategien mit einer klaren Ausrichtung auf alternative Renditequellen, die gering mit einem traditionellen Marktbeta korreliert sind. Besonderes Augenmerk wird auf eine effiziente Umsetzung gelegt. Anlagestrategien, die kein attraktives Alpha versprechen, werden gezielt durch Alternative Beta-Strategien substituiert. Bei Strategien mit hohen Alpha-Potenzialen werden leistungsorientierte Gebühren präferiert, die einen besseren Interessensausgleich versprechen. Während jede einzelne Strategie auch schwankungsreich sein kann, wird die Volatilität auf Portfolioebene durch eine systematische Portfoliokonstruktion und ein stringentes Risikomanagement der Deka gemanagt. Der Fokus liegt dabei auf eine Begrenzung der Draw-Down-Risiken.

Beim Deka-Liquid Alternative Strategies wird eine absolute Rendite von 4 Prozent p.a. über dem Referenzzinssatz Libor angestrebt, bei einer jährlichen Volatilität von 4 bis 5 Prozent.

Bei der Erstanlage in den Deka-Liquid Alternative Strategies beträgt die Mindestanlagesumme 50.000 Euro, danach gibt es keine weiteren Limitierungen. Die Deka stellt ihren institutionellen Anlegern die erforderlichen Informationen für ein Fondsreporting nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) zur Verfügung.


Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 298 Mrd. Euro (per 30.06.2019) sowie rund 4,7 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus.

Über Deka Institutionell

Deka Institutionell ist der Partner für institutionelle Anleger in der Deka-Gruppe. Ihr Angebot deckt die gesamte Wertschöpfungskette professioneller Asset Management- und Kapitalmarktdienstleistungen ab. Ein betreutes institutionelles Vermögen von rund 150 Mrd. Euro spiegelt das wachsende Vertrauen professioneller Anleger in die Produkte und Leistungen der Deka wider. Das Spektrum umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements. Abgerundet wird das Angebot durch Serviceleistungen wie Master-KVG, als Kern des Asset Servicing, und Verwahrstelle.

Frankfurter KI-Fonds feiert sechsjähriges Bestehen

Tungsten TRYCON gehört seit September 2013 zu den ersten Fonds in Deutschland, die künstliche Intelligenz (KI) in der Anlagestrategie einsetzen.

Per 30. August 2019 ist die Frankfurter Asset Management Gesellschaft Tungsten Capital Management seit nunmehr sechs Jahren erfolgreich mit einem KI-Fonds am deutschen Markt aktiv. Der Tungsten TRYCON Basic Invest HAIG (WKN: HAFX29) gehört zu den ältesten Vertretern einer neuen Generation von Fonds, die KI zentral zur Steuerung des Investmentprozesses einsetzen. Der Fonds hat seit Auflegung mehrere Auszeichnungen, unter anderem bei den UCITS Hedge Awards sowie den CTA Intelligence European Performance Awards, erhalten.

KI unterstützt Allokationsentscheidungen

Der TRYCON-Fonds investiert in 50 internationale, liquide Märkte bestehend aus Aktien, Staatsanleihen, Währungen und Volatilität. Die Multi-Asset-Strategie kann sowohl von steigenden als auch fallenden Kursbewegungen profitieren und sich je nach Marktphase flexibel ausrichten. Allokationsentscheidungen basieren auf der von den TRYCON-Gründern Michael Günther und Pablo Hess entwickelten Portfolio-Software QuantMatrix. „Die Strategie unterscheidet sich von traditionellen Quant-Fonds über die Menge und Art der einbezogenen Daten sowie über die KI-basierte Technologie“, erläutert Pablo Hess. QuantMatrix wertet die Daten aus und bestimmt börsentäglich die Positionierung in den einzelnen Märkten. Das System wird fortlaufend mit neuen Informationen gefüttert und profitiert von der Leistungsfähigkeit maschinellen Lernens. „Der Anleger erhält einen Fonds, dessen Handelsmodell stets auf aktuellen Marktdaten aufbaut“, ergänzt Michael Günther.

Kennzahlen und Ausblick

Ziel des Fonds ist es, mithilfe modernster Werkzeuge profitable sowie andersartige Handelsgelegenheiten zu identifizieren. Der Fonds verzeichnet im genannten Zeitraum eine risikoadjustierte Outperformance gegenüber der Peergruppe. Zudem weist der Fonds eine nachweislich niedrige Korrelation (<0,2%) mit anderen Assetklassen auf und bietet damit eine hohe Diversifikationswirkung.

„Mit unserem sechsjährigen Track-Record sehen wir uns als Pionier in Sachen KI in Publikumsfonds“, so Günther. Bisher wurden mittels des proprietären Handelsmodells rund 30.000 Börsentransaktionen für den Fonds getätigt. „Damit gibt es einen belastbaren Nachweis, dass sich mithilfe von KI positive Renditen erzeugen lassen, die mit dem Gesamtmarkt nur sehr gering korreliert sind“.

Anspruch der Gesellschaft ist es, auch künftig eine Innovationsführerrolle beim Thema KI an den Finanzmärkten einzunehmen. Beispielhaft wurde unlängst die Anzahl der Modellfamilien innerhalb der Strategie erweitert.


Über Tungsten TRYCON

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von rund 650 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON Basic Invest bietet die Gesellschaft einen stark diversifizierenden Absolute Return Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte. In der Einbindung künstlicher Intelligenz für Investmententscheidungen gehören beide zu den Pionieren in Deutschland.

Aviva Investors lanciert Themenfonds zur Energiewende

Die globalen Temperaturen steigen aufgrund des Klimawandels weiter. Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen, hat Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, den Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds (ISIN: LU1985004701) aufgelegt.

Der neue Fonds wird durch eine 100 Millionen Euro schwere Seed-Investition von Aviva France unterstützt und soll die europäischen Aktienmärkte outperformen. Portfoliomanagerin Francoise Cespedes verwaltet den Fonds und arbeitet eng zusammen mit Rick Stathers, Senior Global Reponsible Investment Analyst. Als Klimawandelspezialist wird Stathers die Methodik zur Definition des Anlageuniversums des Fonds entwickeln.

Mit seinem langfristigen, von hoher Überzeugung geprägten Investmentansatz zielt der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds auf Unternehmen ab, die ihren wesentlichen Ertragsanteil aus Gütern und Dienstleitungen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel erzielen. Zudem investiert er in Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle auf eine wärmere, emissionärmere Welt ausrichten.

Laut dem jüngsten New Climate Economy-Bericht der UN-Kommission für Wirtschaft und Klima, könnte ein kohlenstoffarmes Wachstum der globalen Wirtschaft bis 2030 Vorteile von 26 Billionen Dollar bringen. Wetter- und klimabedingte Katastrophen forderten allein im Jahr 2017 Tausende von Todesopfern und verursachten 320 Milliarden Dollar an Schäden.1

Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds schließt daher Aktien aus den Bereichen Kohle, unkonventionelle fossile Brennstoffe, der arktischen Öl- und Gasproduktion oder thermischen Energieversorgung aus Kohle komplett aus. Investitionen in Öl- und Gasproduzenten sowie Gaskraftwerke sind limitiert. Der Fonds strebt für seine Kunden eine starke Performance mithilfe eines hochintegrierten Investmentansatzes an. Dieser bündelt Ideen und Analysen des 18-köpfigen Global Responsible Investment-Teams und der über 40 Aktienanlagespezialisten bei Aviva Investors.

Euan Munro, Chief Executive Officer von Aviva Investors, sagt: „Klimabedingte Risiken zu ignorieren, wäre ein Versäumnis gegenüber den Interessen langfristig orientierter Anleger. Es ist daher wichtig, dass Vermögensverwalter ihren Teil dazu beitragen und kundenorientierte Lösungen anbieten, die zur Bewältigung dieses gravierenden Problems beitragen."

Francoise Cespedes, ergänzt: „Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds ist Teil unserer langfristigen Strategie, durch ein positives Klima-Risikomanagement eine bessere Anlageperformance und nachhaltige Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Diese Agenda steht nicht nur im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, sondern auch mit den Verpflichtungen, die die weltweit führenden Politiker im Jahr 2015 durch das Pariser Abkommen eingegangen sind, um so die dramatischen Folgen des ungelösten Klimawandels für die Gesellschaft und Weltwirtschaft zu verhindern.“


Quelle: 1) Zusammenfassung des Berichts; Erschließung der integrativen Wachstumsgeschichte des 21. Jahrhunderts: Beschleunigung der Klimaschutzmaßnahmen in dringenden Zeiten; New Climate Economy-Bericht 2018; Globale Kommission für Wirtschaft und Klima.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

AVIVA PLC

  • Aviva bietet weltweit Lebensversicherungen, Schadenversicherungen, Krankenversicherungen und Vermögensverwaltung für 33 Millionen Kunden an.
  • In Großbritannien sind wir der führende Versicherer, der jeden vierten Haushalt bedient, und verfügen über starke Geschäfte in ausgewählten Märkten in Europa, Asien und Kanada. Unsere Aktien sind an der Londoner Börse notiert und wir sind Mitglied im FTSE100-Index.
  • Avivas Vermögensverwaltungsgeschäft, Aviva Investors, bietet sowohl für Aviva als auch für externe Kunden Vermögensverwaltungsdienstleistungen an und verwaltet derzeit Vermögenswerte in Höhe von über 331 Milliarden Pfund. Die von der Aviva-Gruppe verwalteten Vermögenswerte belaufen sich auf insgesamt 470 Milliarden Pfund.
  • Aviva hilft Menschen, für die Zukunft zu sparen und die Risiken des täglichen Lebens zu bewältigen. 2017 haben wir 34,6 Milliarden Pfund an Leistungen und Schadensfällen ausgezahlt.
  • Indem wir unsere Kunden gut bedienen, bauen wir ein starkes und nachhaltiges Unternehmen auf, für das unsere Mitarbeiter stolz sind, und das einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet.
  • Der Aviva Newsroom unter www.aviva.com/newsroom enthält Links zu unserer Bilddatenbank, Forschungsberichten und unserem Archiv der Pressemitteilungen.
  • Für eine Einführung in das, was wir tun und wie wir es tun, klicken Sie bitte hier www.aviva.com/about-us