Credit Suisse Asset Management stellt Produktpalette auf Nachhaltigkeit um

Credit Suisse Asset Management integriert Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) in ihren Anlageprozess. In der ersten Phase bis Ende Oktober 2019 werden über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von mehr als CHF 20 Mia. umgestellt. Damit werden sie die im Credit Suisse Sustainable Investing Framework festgelegten ESG-Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Die Credit Suisse verfügt über eine lange Tradition in der Förderung von Nachhaltigkeit im Anlagegeschäft. Basierend auf der Anlageplattform und der bewährten Expertise werden Kunden dabei unterstützt, zunehmend nachhaltiger zu investieren. Dazu werden laufend Anlageprodukte entwickelt und gefördert, die überdurchschnittliche Renditen anstreben und dabei gleichzeitig auch einen positiven ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen erbringen.

Im Jahr 2017 gründete der Credit Suisse Group CEO das Impact Advisory and Finance Department (IAF), um den Aufbau einer breiteren Palette nachhaltiger Anlagelösungen zu fördern. Credit Suisse Asset Management und das IAF arbeiten hierzu eng zusammen. Die Entscheidung von Credit Suisse Asset Management, ESG-Kriterien nun konsequent in die wichtigsten Anlageprozesse für alle traditionellen Anlageklassen zu integrieren, ist das jüngste Resultat dieser Zusammenarbeit. Dies rundet das breite Angebot an nachhaltigen Anlageoptionen und Impact-Investments, das die Credit Suisse auf ihren Plattformen für Privatkunden zur Verfügung stellt, ab.

In einem ersten Schritt werden bis Ende Oktober 2019 über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds und Anlagegruppen mit einem verwalteten Vermögen von mehr als CHF 20 Mia. gemäss dem Credit Suisse Sustainable Investing Framework auf Nachhaltigkeit hin ausgerichtet. Ziel von Credit Suisse Asset Management ist es, bis Ende 2020 das ESG-Angebot auf ein geschätztes Vermögen von insgesamt mehr als CHF 100 Mia. zu erweitern.

Im Rahmen eines systematischen Ansatzes werden Nachhaltigkeitskriterien über Anlageklassen hinweg angewendet, um das Anlageuniversum festzulegen (negatives Screening). Relevante ESG- Informationen werden in den Anlageprozess integriert und definieren den Dialog mit Unternehmen (Proxy Voting und Engagement). Durch diesen Ansatz führen ESG-Überlegungen in Kombination mit Finanzanalysen nicht nur zu integrierten Anlageentscheidungen, sondern sie werden auch in das Risikomanagement eingebunden. Ausserdem steht den Anlegern ab sofort ein transparentes ESG- Nachhaltigkeitsreporting zur Verfügung.

Michel Degen, Leiter Credit Suisse Asset Management Schweiz und EMEA: «Wir sind überzeugt, dass die Integration von ESG-Kriterien in unseren Anlageprozess dauerhafte Performancevorteile schaffen wird und es uns somit ermöglicht, langfristig attraktive Anlagerenditen für unsere Kunden zu erzielen.»

Marisa Drew, CEO des IAF: «Dies ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Credit Suisse Asset Management und das IAF zum Nutzen unserer Kunden zusammenarbeiten. Diese werden nun auf ein noch breiteres Angebot an nachhaltigen Produkten zugreifen können – getreu dem Ziel, Renditen nachhaltig zu erwirtschaften.»

Aviva Investors ernennt Ed Dixon zum Leiter ESG, Real Assets

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, besetzt die neu geschaffene Position Head of ESG (Environmental, Social und Governance), Real Assets mit Ed Dixon. In London ansässig, berichtet er an Melanie Collett, Head of Asset Management, Real Estate.

Dixon verantwortet künftig das 45 Milliarden Pfund schwere ESG-Programm der Real Assets-Plattform von Aviva Investors, inklusive der Bereiche Real Estate, Infrastruktur und Private Debt. Um die unternehmensweite ESG-Strategie im Bereich Real Assets hinsichtlich Investitionen, Entwicklung und Asset Management zu managen, arbeitet er eng mit Kollegen aus allen Bereichen der Plattform sowie dem Global Responsible Investment-Team zusammen.

Ed Dixon verfügt über mehr als 17 Jahre Branchenerfahrung. Zuletzt war er als Sustainability Insights Director bei Landsec tätig, wo er den Unternehmensansatz für nachhaltiges Design, Klimarisiko und Transparenz der Lieferkette verantwortete. Dixon stieß im Januar 2016 zu Landsec. Er leitete dort die Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit einem Entwicklungsvermögen von 3,6 Milliarden Pfund sowie die Bereiche Strategie, Forschung und Governance. Seine Karriere umfasst weitere Positionen bei Mace, Marks and Spencer's und Simons Group.

Darüber hinaus absolvierte Dixon das Sustainability Leadership Programm an der Harvard University und hält einen Executive MBA mit Auszeichnung von der Cass Business School.

Melanie Collett, Head of Asset Management, Real Estate bei Aviva Investors sagt:

„Ich freue mich, dass wir Ed mit seiner Erfolgsbilanz und Erfahrung für unser Team gewinnen konnten. Er verfügt über eine umfangreiche ESG-Kompetenz, die er bei der Beratung, Entwicklung und Vertragsschließung mit Unternehmen innerhalb der gesamten Immobilienbranche gesammelt hat. Ed wird unser Potenzial in einem für unsere Investoren und Mieter zunehmend wichtigeren Bereich erweitern."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

Universal-Investment und Wettlauffer Wirtschaftsberatung legen Publikumsfonds für kirchliche Anleger und Stiftungen auf

Auf Initiative kirchlicher Anleger und Stiftungen legt die Wettlauffer Wirtschaftsberatung gemeinsam mit Universal-Investment den Smart & Fair-Fonds (DE000A2H7NX5) als Publikumsfonds für konservative Anleger auf. Der neue Fonds orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen kirchlicher Investoren und Stiftungen und setzt dabei auf einen regelgebundenen Investmentansatz mit sehr niedrigen Gebühren. Für die Vermögensstruktur wird eine Zielallokation angestrebt von 30 Prozent Aktien mit Schwerpunkt auf Europa und 70 Prozent Euro-Anleihen. Das Nachhaltigkeitskonzept des Fonds setzt auf einen Best-in-Class-Ansatz und schließt besonders kritische Branchen und Länder im Einklang mit den Empfehlungen der Evangelischen Kirche Deutschland und der Bischofskonferenz der Katholischen Kirche aus.

„Angesichts der niedrigen Zinsen ist es wichtig, dass alle Kosten möglichst niedrig sind, damit beim Anleger eine attraktive Rendite ankommt. Um dieses zu erreichen, verzichtet der Smart & Fair-Fonds auch auf den kostspieligen aktiven Vertrieb über Banken und Finanzvermittler“, sagt Frank Wettlauffer, Fondsinitiator und geschäftsführender Gesellschafter der Wettlauffer Wirtschaftsberatung, die institutionelle Investoren bei Kapitalanlagen berät.

Der Fonds wird nicht nur für, sondern vor allem von mehreren institutionellen Anlegern initiiert. „Eine Reduktion der Kosten führt in der Folge zu einer höheren Ausschüttung. „Damit könnte ich mehr Projekte finanzieren als mit einem anderen Fonds“, sagt Ursula Gille-Boussahia, Vorstand Finanzen, Verwaltung und Personal von terre des hommes Deutschland. Niedrige Kosten und hohe Erträge soll auch der Verzicht auf aktives Management ergeben. Statt jedoch passiv mittels ETFs in Indizes zu investieren, setzt der Fonds auf einen smarten Ansatz: Das Portfolio Management von Universal-Investment sortiert halbjährlich etwa 1.700 Aktien nachhaltiger Unternehmen quantitativ nach ihrer Schwankung. Daraus werden dann die 50 Aktien mit der geringsten Schwankungserwartung aus unterschiedlichen Branchen und Ländern ausgewählt und bilden gleichgewichtet ein sehr breit diversifiziertes Aktienportfolio. Der Rentenanteil besteht aus rund 150 breit diversifizierten, in Euro denominierten Anleihen. Diese werden nach der Transaktionskosten sparenden „Leiterstrategie“ verwaltet. „Wir legen Wert auf eine Reduzierung der Transaktionskosten und konstruieren ein nachhaltiges Portfolio mit der Absicht die erworbenen Titel zu halten und nicht kurzfristig auszutauschen“ so Jens Olm, Portfolio Manager bei Universal Investment. „Der Verzicht auf eine Orientierung an Indizes ermöglicht dem Fonds eine bessere Diversifikation und Orientierung an den Anlegerinteressen“, sagt Frank Wettlauffer.

„Dank der Zusammenarbeit mit der Wettlauffer Wirtschaftsberatung und interessierten institutionellen Investoren haben wir ein smartes und kostengünstiges Fondskonzept entwickelt, das Renditechancen nutzt, nachhaltige Anlagekriterien berücksichtigt und intelligent die Risiken steuert“, so Peter Flöck, Bereichsleiter Portfolio Management bei Universal-Investment. Schwankungsärmere Aktien entsprechen der Risikoaversion kirchlicher Investoren und Stiftungen. „Für uns passt ein regelgebundener Fonds, der auf Unternehmen mit langweiligen, aber verständlichen und ethisch sauberen Geschäftsmodellen setzt“, so Stefan Grosse, Finanzdezernent der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, die bei der Konzeption mitgewirkt hat und sich auch maßgeblich am Startvolumen beteiligt, das rund 20 Millionen Euro beträgt.

Gerade für Stiftungen stehen zudem Ausschüttungen bei ihren Anlagen im Fokus. Da es hier sehr unterschiedliche Anforderungen gibt, haben die Anleger die Möglichkeit, online ihre Ausschüttungswünsche zu äußern.


ÜBER WETTLAUFFER WIRTSCHAFTSBERATUNG

Die unabhängige Wettlauffer Wirtschaftsberatung mit Sitz in Berlin wurde speziell gegründet, um den diversen regulatorischen Anforderungen einer Fondsgründung zu genügen. Der geschäftsführende Gesellschafter Frank Wettlauffer verfügt über mehr als 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung und kennt die Bedürfnisse kirchlicher Anleger und Stiftungen aus seiner Vertriebserfahrung bei Schweizer Banken. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben berät er viele Anleger pro bono. Für den Smart & Fair-Fonds hat er gemeinsam mit Anlegern das Anlagekonzept entwickelt, die Fondspartner ausgewählt und dient als Ansprechpartner für Interessenten und Anleger. Frank Wettlauffer ist selbst in dem Smart & Fair-Fonds investiert.
Weitere Informationen unter www.wettlauffer.eu und auf www.smart-und-fair-fonds.de.

ÜBER UNIVERSAL-INVESTMENT

Universal-Investment ist mit über 368 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen, davon rund 300 Milliarden Euro in eigenen Vehikeln sowie etwa 69 Milliarden Euro u. a. im Insourcing, weit über 1.100 Publikums- und Spezialfondsmandaten und rund 650 Mitarbeitern die größte unabhängige Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen konzentriert sich mit den drei Leistungsbereichen Administration, Insourcing und Risk Management auf die effiziente und risikoorientierte Verwaltung von Fonds, Wertpapieren, alternativen Investments und Immobilien. Die Investmentgesellschaft ist die zentrale Plattform für unabhängiges Asset Management und vereint das Investment-Know-how von Vermögensverwaltern, Privatbanken, Asset Managern und Investmentboutiquen. Die 1968 gegründete Universal-Investment-Gruppe mit Sitz in Frankfurt am Main sowie Töchtern und Beteiligungen in Luxemburg und Österreich gehört zu den Pionieren in der Investmentbranche und ist heute Marktführerin in den Bereichen Master-KVG und Private-Label-Fonds. Laut dem aktuellen PwC 2017 ManCo Survey ist Universal-Investment die größte AIFM-ManCo in Luxemburg; bei den Third-Party-ManCos rangiert Universal-Investment auf Platz 2. (Stand: 28. Februar 2018).
Mehr Informationen unter www.universal-investment.com.

Union Investment macht Nachhaltigkeit ihrer Fonds-Immobilien sichtbar

Union Investment hat in Zusammenarbeit mit atmosgrad° ein neues Label mit dem Namen „atmosphere“ entwickelt, das Mietern, Anlegern und Marktbegleitern auf einen Blick die Nachhaltigkeitsperformance einer Immobilie anzeigt. Das Label orientiert sich an den Bestimmungen des Pariser Klimavertrags bis ins Jahr 2050 und macht zunächst für das wichtige Zwischenziel 2030 sichtbar, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio dieses Zwischenziel bereits erfüllt. Die Kennzahl ist das Ergebnis einer umfangreichen Objektanalyse, die jährlich wiederholt wird, um Schritt für Schritt Optimierungspotenziale in der Nachhaltigkeitsperformance zu ermitteln.

Die neue Kennzahl des atmosphere-Labels speist sich aus einem Scoring mit drei großen Bewertungsfeldern. Zu 40 Prozent geht der Faktor „Verbräuche und Emissionen“ in die Bewertung ein. Dazu werden die Daten zum einen auf Jahresbasis erhoben und zum anderen mit den Zieldaten für das Jahr 2030 und dem Fernziel 2050 verglichen. Weitere 40 Prozent trägt der Sustainable Investment Check (SI-Check) von Union Investment zum Ergebnis bei. Der SI-Check wurde im Jahr 2009 eingeführt und zuletzt im Jahr 2018 aktualisiert. Er bemisst die Nachhaltigkeit einer Immobilie an den sieben Kriterien Gebäudeautomation, Ressourcen, Technik und Hülle, Ökonomie, Nutzerkomfort, Betrieb und Standort. Der SI-Check wird ebenfalls jährlich wiederholt. Die übrigen 20 Prozent des Scorings entfallen auf Aspekte der Fondsstrategie. Dazu zählt beispielsweise die Anwendung von Mieterausschlusskriterien, der Einsatz Grüner Mietverträge oder der Ausweis von Nachhaltigkeitszertifikaten wie DGNB, LEED oder BREEAM.

„Das neue atmosphere Label ist ein wichtiger Bestandteil unserer Manage to Green-Strategie. Die gängigen Nachhaltigkeitszertifikate am Markt sind ein guter erster Indikator für Investoren, aber mit Blick auf die Klimaziele 2050 wollten wir einen Schritt weiter gehen und eine klare Aussage zur aktuellen Nachhaltigkeitsperformance unserer Objekte und Portfolien treffen können. Das haben wir erreicht und geben unseren Mietern und Anlegern ebenso wie unseren Fondsmanagern eine verbindliche Orientierung“, sagt Jan von Mallinckrodt, Head of Sustainability bei der Union Investment Real Estate GmbH. Strukturelle Unterschiede zwischen den Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik werden im Scoring des atmosphere-Labels berücksichtigt.

„Das atmosphere-Label setzt einen neuen Standard bei dem Anspruch, die Nachhaltigkeitsperformance einer Immobilie und ihr Management innerhalb eines Portfolios in einer Kennzahl zu erfassen. Gleichzeitig reflektiert es zukünftige Anforderungen der Klimapolitik. Dadurch ist das Label ein gutes Instrument zur Portfoliosteuerung mit dem Potenzial, zum allgemeinen Branchenstandard zu werden. Schließlich sind weitere Unternehmen dazu eingeladen, die entwickelten Kriterien auch auf ihre Immobilienportfolios anzuwenden“, sagt Ralf F. Bode, Geschäftsführer von atmosgrad°.

Die Büroimmobilie „Am Holzmarkt 1“ in Köln zum Beispiel erreicht in dem neuen Scoring einen „Managed to Green“ Grad von 81 Prozent in Relation zu den Zwischenzielen für das Jahr 2030.. Das rund 19.000 m2 große Gebäude wurde im Jahr 2015 für den UniImmo: Deutschland erworben. Zu den besonderen Nachhaltigkeitsfeatures der Immobilie zählen unter anderem eine energieoptimierte Lochfassade, Grünflächen auf dem Dach und im Innenhof, Barrierefreiheit in allen Geschossen, der Einsatz von Fernwärme und einiges mehr.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Pictet Asset Management lanciert den Fonds Sustainable Emerging Debt Blend

Pictet Asset Management gibt die Auflegung des Fonds Pictet-Sustainable Emerging Debt Blend bekannt.

Der Fonds wird in Hart- und Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern anlegen. Er strebt eine Rendite von mehr als 2% (vor Gebühren) über einer massgeschneiderten Benchmark an, die zu 50% aus dem JP Morgan ESG GBI-EM Global Diversified Index und zu 50% aus dem JP Morgan ESG EMBI Global Diversified Index besteht.

Der Fonds wird von Mary-Therese Barton, Leiterin Schwellenländeranleihen, und ihrem Team aus 21 Experten für Schwellenländeranleihen in London und Singapur verwaltet. Während Pictet bereits seit 2010 Blend-Einzelmandate anbietet, ist die Strategie nun zum ersten Mal als OGAW-konformer Anlagefonds mit Domizil in Luxemburg verfügbar.

Zur Ergänzung ihrer ESG-Analysen von Schwellenländern ist das Team eine Partnerschaft mit EMpower eingegangen, einer auf Schwellenmärkte spezialisierten gemeinnützigen Stiftung. Pictet Asset Management wird die Erkenntnisse von EMpower und deren Netzwerk in die eigenen Anlageüberlegungen einbeziehen. Im Mittelpunkt sollen dabei Länder mit Programmen stehen, die positive soziale Veränderungen bewirken. Ziel ist die Förderung des Dialogs mit politischen Institutionen und Zentralbanken.

Der Pictet-Sustainable Emerging Debt Blend bietet tägliche Handelbarkeit und veröffentlicht täglich einen Fondsanteilspreis. Der Fonds ist in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Griechenland, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich und Schweden zum Vertrieb zugelassen.

„Die Auflegung eines nachhaltigen Fonds für Schwellenländeranleihen war der logische nächste Schritt beim Ausbau unseres Angebots nachhaltiger Anlagefonds“, sagt Raymond Sagayam, Chief Investment Officer Fixed Income. „Die Anleger nutzen mit dieser Strategie nicht nur unser Know-how im Bereich Schwellenländeranleihen, sondern auch unsere bewährte Plattform für nachhaltige Anlagen.“


Über Pictet Asset Management und die Pictet-Gruppe

Pictet Asset Management umfasst sämtliche Tochtergesellschaften und Divisionen der Pictet-Gruppe, die in der institutionellen Vermögens- und Fondsverwaltung tätig sind. Pictet Asset Management Limited untersteht der britischen Financial Conduct Authority.
Per Ende Juni 2019 beliefen sich die von Pictet Asset Management verwalteten und an den Aktien- und Anleihenmärkten weltweit investierten Vermögen auf USD 190 (CHF 185/GBP 149/EUR 167) Milliarden. Pictet AM hat siebzehn Vermögensverwaltungszentren auf der ganzen Welt, die sich von London über Brüssel, Genf, Frankfurt, Amsterdam, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich bis Dubai, Hongkong, Taipeh, Osaka, Tokio, Singapur und Montreal erstrecken.
Die Pictet-Gruppe ist ein von sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Sie ist ausschliesslich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv. Mit verwalteten und verwahrten Vermögen von USD 557 (CHF 544/GBP 438/EUR 490) Mrd. per Ende Juni 2019 im Privatkunden- und institutionellen Geschäft zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.
Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Genf, Schweiz, wo sie gegründet wurde, beschäftigt über 4 300 Personen und hat weltweit insgesamt 27Geschäftsstellen in: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

BlueOrchard veröffentlicht Climate-Finance-Studie

Der schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard hat zusammen mit dem FINEXUS Center for Financial Networks and Sustainability der Universtität Zürich („FINEXUS“) die Chancen und Herausforderungen des Klimawandels für Finanzakteure analysiert. Eine starke Partnerschaft zwischen privaten Investoren und dem öffentlichen Sektor zur Maximierungvon Synergien und Mobilisierung des notwendigen Kapitals zum Erreichen des Pariser Abkommens und der UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) steht im Fokus der Studie.

In der “Rethinking Climate Finance“-Studie diskutieren BlueOrchard und Prof. Stefano Battison, Direktor des FINEXUS, klimabedingte Risiken und deren Auswirkungen auf den Finanzsektor und damit zusammenhängende potentielle wirtschaftliche Verluste. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf weniger entwickelte Staaten. Die Studie hebt dabei die dringende Notwendigkeit und Chance für private Investoren hervor, Portfolios zu entwickeln, die eine höhere Widerstandfähigkeit gegen klimabedingte Risiken vorweisen. Eine Fallstudie über die Performance eines „grünen und braunen Protfolios“ sowie eine Umfrage bei privaten Investoren bilden den Kern der Studie. Die Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie Klimafinanzierung und Investmentvehikel weiterentwickelt werden müssten, um den Bedürfnissen und Anforderungen privater Investoren gerecht zu werden, damit sie künftig Investmentmöglichkeiten im Bereich Klimafinanzierung effizienter nutzen und ihr Engagement erhöhen können. Dabei stützt sich die Analyse auf die Expertise und Erfahrung der Autoren im Bereich Asset Management.

Des Weiteren werden wichtige Schritte identifiziert, die erforderlich sind, damit der private Sektor seine signifikante Rolle in der Mobilisierung des notwendigen Kapitals zum Erreichen der Ziele des Pariser Abkommens und der SDGs wahrnehmen kann. Das Umdenken in Bezug auf finanzielle Risiken durch einen wissenschaftlich fundierten und vorausschauenden Ansatz wurde als Schlüssel für Resilienz identifiziert. Schließlich wurde in diesem Zusammenhang die Stärkung der Partnerschaft zwischen privaten Investoren und dem öffentlichen Sektor als ein entscheidender Aspekt hervorgehoben.

Hinzu kommt eine Reihe an Erfahrungsberichten renommierter Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors, wie der Europäischen Investitionsbank, der KfW und Nordea.

BlueOrchard und das Institut für Banking und Finance der Universität Zürich arbeitet auf einen Zusammenarbeit hin, um wissenschaftliche Metriken zu entwickeln und die Lücke zwischen Forschung und Praxis zu schließen. Dieses Papier zu Climate-Finance ist ein erster Schritt in diese Richtung.

Maria Teresa Zappia, CIO bei BlueOrchard:

„Es ist unwahrscheinlich, dass konzessionäre öffentliche Finanzierungen die Lücke im Bereich der Klimafinanzierung alleine schließen können. Um die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen und sich dem Klimawandel anzupassen, bedarf es des Engagements privater Investoren anhand eines hohen Investitionsaufkommens. Der Privatsektor hat hierbei noch einen langen Weg vor sich und könnte von einer engeren Partnerschaft mit dem öffentlichen Sektor deutlich profitieren.“

Stefano Battiston, SNSF-Professor of Banking und Direktor des FINEXUS Center for Financial Networks and Sustatinability an der Universität Zürich:

„Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu bewältigen, müssen öffentliche und private Investoren ihren Risikoanalyseansatz überdenken. An der Universität Zürich haben wir einen Handlungsrahmen entwickelt, um klimabedingte finanzielle Risiken zukunftsorientiert managen zu können. Nachhaltige Finanzierung hat für die Universität Zürich eine hohe Priorität. Wir freuen uns daher, das umfangreiche Investorennetzwerk von BlueOrchard heranziehen zu dürfen, um unsere Climate-Finance-Methodik mit Marktteilnehmern zu teilen.“

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagte:

„Durch die Kooperation mit dem FINEXUS Center for Financial Networks and Sustatinability an der Universität Zürich sind wir in der Lage, unseren Partnern und Investoren eine systematische Analyse zu bieten, warum es sinnvoll ist, mit der Bewertung von Klimarisiken zu beginnen sowie damit zusammenhängende Chancen wahrzunehmen. Wir möchten nicht nur essentielle Einblicke und eine Orientierungshilfe zur Klimafinanzierung bereitstellen. Vielmehr setzen wir ein klares Signal, dass Maßnahmen zur Klimafinanzierung dringend erforderlich sind und höchste Priorität haben sollten.“


Zum vollständigen Report gelangen Sie hier. Zudem finden Sie in diesem Video weitere Informationen.

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Evangelische Bank richtet ihre Aktivitäten konsequent an den SDGs aus

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs), die heute auf den Tag genau vor vier Jahren auf dem UN-Klimagipfel in Paris von den 193 Mitgliedsstaaten der UN verabschiedet wurden, bilden – neben den E-MASplus-Kriterien – ab sofort den verbindlichen Orientierungsrahmen für das unternehmerische Handeln der Evangelischen Bank. Damit ist Deutschlands größte Kirchenbank die erste Nachhaltigkeitsbank, die die SDGs konsequent in ihr operatives und strategisches Handeln integriert.

Zeitgleich zu weltweiten Klimaprotesten und zum UN-Klimagipfel in New York, der den aktuellen Status der SDGs auf den Prüfstand stellt, appellierte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank (EB), an die Verantwortung von Politik und Wirtschaft: „Es gibt Auswege aus der Krise, eine Wende ist möglich. Die Zeit für ein entschlossenes Handeln ist da. Nicht nur die Politik ist gefordert, auch die Unternehmen müssen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und stärker für ihre soziale Verantwortung einstehen. Die EB leistet als Unterzeichnerin des UN Global Compact bereits einen aktiven Beitrag zur Förderung der SDGs und wird ihr Engagement künftig noch verstärken. Logische Konsequenz für die EB als Pionier des nachhaltigen Bankings ist, die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN im Sinne einer umfassenden Transformation zur Richtschnur ihres unternehmerischen Handelns zu machen. Konkret hat die Evangelische Bank ihre Wesentlichkeitsmatrix mit den SDGs abgeglichen, neue strategische Ziele abgeleitet und operative Maßnahmen fixiert. Damit ist die Evangelische Bank „DIE Nachhaltigkeitsbank.“

Katzenmayer zufolge seien die SDGs sehr gut als Leitplanken des unternehmerischen Handelns geeignet, denn die Finanzwirtschaft spiele bei der Finanzierung der anstehenden Transformation eine entscheidende Rolle. „Der besondere Wert der SDGs liegt darin, dass sie erstmals eine exakte Definition liefern, welche gesellschaftlichen Zielvorstellungen und Werteüberzeugungen durch nachhaltige Investments und nachhaltige Kreditvergabe erreicht werden sollen“, betonte der EB-Vorstandsvorsitzende. Sie würden damit zu einem elementaren Orientierungsmaßstab für nachhaltig ausgerichtete Finanzinvestoren weltweit.

Mit den 17 SDGs und der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 2015 einen verbindlichen Rahmen gesteckt, der eine nachhaltige Entwicklung und weltweite Armutsbekämpfung fokussiert. Ziel der SDGs sind grundlegende Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um die globale Entwicklung zu einer nachhaltigen, klima- und umweltverträglichen Wirtschaftsweise voranzubringen.

Die aktuellen Proteste angesichts eines rasant voranschreitenden Klimawandels und die von Greta Thunberg angestoßene „Fridays for Future“-Bewegung haben in den vergangenen Monaten die enorme Dringlichkeit des Anliegens noch stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht. „In New York ist deutlich geworden, dass Deutschland seine Klimaziele für 2020 verfehlt und dass es um die globalen Klimaziele noch viel dramatischer steht. Anspruch und Wirklichkeit driften weiter auseinander, das in Paris avisierte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, rückt immer mehr in die Ferne“, sagte Katzenmayer. Daher sei es Aufgabe aller verantwortungsbewussten Akteure, am grundlegenden Wandel unseres Wirtschafts- und Lebensstils mitzuwirken.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Fonds werden bei der Anlage von Betriebsvermögen immer beliebter

Das Firmenkundengeschäft ist für ebase seit vielen Jahren eine wichtige strategische Säule. Als Spezialist für das Vermögensmanagement mit Investmentfonds stellt ebase den Kunden dabei ein umfangreiches Angebot für die Anlage von Betriebsvermögen, für die betriebliche Altersvorsorge sowie für Zeitwertkonten zur Verfügung. Im Laufe der Jahre konnte ebase eine Vielzahl an Kunden gewinnen und betreut in diesem Bereich mittlerweile mehrere Milliarden Euro an in Fonds angelegten Mitteln.

„Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 252 Unternehmen weisen auf ein beträchtliches Potential hin, denn zahlreiche Unternehmen wollen bei der Anlage ihrer Betriebsvermögen in Zukunft noch stärker auf Investmentfonds setzen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „48 Prozent der befragten Firmenkunden gehen davon aus, dass der Anteil von Investmentfonds am Betriebsvermögen in den nächsten drei Jahren steigen oder sogar stark steigen wird“, zitiert er aus der Umfrage. Nur 3,6 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der Anteil sinken wird.

„Das wachsende Interesse an Investmentfonds für die Anlage von Betriebsvermögen ist angesichts des aktuellen Marktumfelds sicherlich keine Überraschung“, resümiert Geyer. Durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die in diesem Bereich oftmals schon realen Strafzinsen auf Bargeldbestände sind Unternehmen gezwungen, sich intensiver mit der Disposition ihrer freien Mittel zu befassen. „Investmentfonds scheinen hier aus Sicht der Unternehmen eine attraktive Alternative darzustellen“, ergänzt Geyer.

„Für Firmen, die vermehrt auf Fonds setzen wollen, ist ebase eine gefragte Adresse, denn es kann nicht nur aus einem Universum von rund 7.500 Fonds inklusive über 900 ETFs ausgewählt werden. Es stehen zudem auch eine Reihe attraktiver digitaler Leistungsbausteine, wie etwa eine Online-Version des 4- bis 6-Augen-Prinzips oder auch die digitale Vermögensverwaltung fintego, zur Verfügung“, so Geyer. Je nach Wunsch können sich die Unternehmen direkt an ebase wenden oder aber auf die Unterstützung durch einen der zahlreichen an ebase angebundenen Vertriebspartner, wie Banken oder Finanzanlagenvermittler, setzen.

Die positive Einschätzung der Unternehmen wird durch die Ergebnisse einer zeitgleich durchgeführten Befragung von 172, mit ebase kooperierenden, Vermittlern gestützt. Hier rechnet mehr als ein Drittel damit, dass das Firmenkundengeschäft innerhalb der nächsten drei Jahre für sie an Bedeutung gewinnen wird. Nur weniger als 3 Prozent gehen von einer abnehmenden Relevanz aus. „Während sich die meisten Vermittler in der Vergangenheit in erster Linie um Privatkunden gekümmert haben, rücken nun auch Unternehmen mehr und mehr in den Fokus. Zahlreiche Vermittler haben Unternehmer oder Geschäftsführer, die sie als Privatkunden betreuen, in den Kundenportfolios. Gute Beziehungen zu zufriedenen Bestandskunden bieten sicherlich sehr großes Potential, um die Betreuung auch auf Unternehmensebene auszuweiten“, so Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

CV Real Estate bringt Spezial-AIF für Investments in Projektentwicklungen auf den Weg

Die CV Real Estate AG bringt einen Spezial-AIF für Investitionen in Projektentwicklungen auf den Weg. Der Fonds richtet sich insbesondere an institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz (D-A-CH-Region) und soll noch im vierten Quartal 2019 an den Start gehen. Das Ziel-Eigenkapitalvolumen des Fonds beträgt 150 Millionen Euro, mit denen bei einem Fremdkapitaleinsatz von bis zu 60 % Investitionen im Volumen von bis zu 375 Millionen Euro getätigt werden können. Erste Interessensbekundungen institutioneller Anleger liegen bereits vor.

Der Fonds kann in gewerbliche Projektentwicklungen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern aus der D-A-CH-Region investieren, beispielsweise aus den Bereichen Büro, Einzelhandel, Hotel sowie Boarding-Häuser. Im Fokus stehen Entwicklungen in einer Größenordnung ab 50 Millionen Euro.

„Institutionelle Anleger suchen intensiv nach Anlagemöglichkeiten in attraktive Immobilien und Immobilienentwicklungen. Alternative Spezialfonds wie das Investmentprodukt der CV Real Estate AG verschaffen ihnen Zugang zu entsprechenden Projekten verbunden mit den bewährten hohen Transparenz- und Sicherheitsstandards des regulierten AIF ohne dabei die klassische Immobilienquote der Investoren zu belasten“, sagt Christian Vogrincic, Gründer und CEO der CV Real Estate AG. „Für uns bietet der Einstieg in das Fondsgeschäft die Möglichkeit, die Entwicklung der CV Real Estate AG weiter zu beschleunigen. Auf unserem Weg ausgehend von der starken Position in der Projektentwicklung unser Angebotsspektrum Schritt für Schritt zu erweitern und so zusätzliches Wachstum zu generieren, markiert der Spezial-AIF einen wichtigen Meilenstein,“ ergänzt Anatol Obolensky, Vorstand der CV Real Estate AG.

Der Spezial-AIF wird von der Hansainvest als Service-KVG administriert, als Verwahrstelle fungiert die Donner&Reuschel Bank.


Über CV Real Estate AG

Die CV Real Estate AG ist ein leistungsfähiger Partner für Projektentwicklung und Immobilien-Investments. CV Real Estate konzipiert, entwickelt und realisiert gewerbliche Immobilien-Projekte höchster Qualität. Sie bieten nationalen und internationalen Anlegern renditestarke und wertstabile Immobilien-Investments.
Mit einem interdisziplinär ausgerichteten Team bringt CV Real Estate umfassende Expertise, einen breiten Erfahrungsschatz und unterschiedliche Perspektiven in die Gestaltung und Entwicklung von Projekten ein. Was alle bei CV Real Estate verbindet ist die Leidenschaft dafür, mit Immobilien und Investments Werte für Investoren, Nutzer und das Umfeld zu schaffen.

Lombard Odier Investment Managers verstärkt institutionelles Vertriebsteam in Deutschland

Ab sofort verstärkt Anna Derz als Institutional Sales Manager das Vertriebsteam von Lombard Odier Investment Managers (‚Lombard Odier IM‘) für den deutschsprachigen Raum mit Sitz in Frankfurt am Main. In ihrer Funktion betreut sie vornehmlich Investoren aus den Bereichen Nicht- Regierungsorganisationen (NGO) und kirchliche Institutionen. Sie berichtet an Robert Schlichting, Länderchef für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM. Gleichzeitig bezieht Lombard Odier IM größere Räumlichkeiten in der Frankfurter Innenstadt, um perspektivisch weiter wachsen zu können.

Anna Derz kommt von Universal Investment, wo sie bereits als Junior Relationship Manager im institutionellen Bereich tätig war. Davor hat sie während ihres Studiums verschiedene Positionen und Ausbildungsprogramme bei J.P. Morgan durchlaufen. Sie spricht fließend Englisch, Spanisch und Russisch.

Robert Schlichting, Länderchef für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM: „Wir freuen uns, mit Anna Derz unser hiesiges Vertriebsteam verstärken zu können und damit die Betreuung unserer institutionellen Investoren weiter auszubauen. Mit Anna haben wir eine engagierte Kollegin für uns gewonnen, die insbesondere auf dem Gebiet der NGOs und kirchlichen Einrichtungen Erfahrung mitbringt – eine für uns bedeutsame Investorengruppe. Mit ihrer Unterstützung können wir diese zukünftig noch besser betreuen, um auf ihre Investitionsbedürfnisse einzugehen und entsprechende Lösungen anzubieten.“


Über Lombard Odier

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren. Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika.
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Kosten für OGAW-Fonds sind in der Europäischen Union immer weiter gesunken

Der Bericht des US-amerikanischen Fondsverbands Investment Company Institute (ICI) untersucht die Entwicklung der durchschnittlichen laufenden Fondskosten.

Die durchschnittlichen laufenden Belastungen für OGAW-Aktien- und Renten-Fonds sanken zwischen 2013 und 2018 um rund 20 Basispunkte, so ein neuer Research-Bericht des Investment Company Institute (ICI) "Ongoing Charges for UCITS in the European Union".

Die laufende Gebühr ist der Prozentsatz der gesamten jährlichen laufenden Verwaltungskosten eines Fonds im Verhältnis zum gesamten Nettovermögen. Viele Faktoren treiben den Abwärtstrend der laufenden Gebühren, so der Bericht:

  • Die Anleger konzentrieren ihre Vermögenswerte auf kostengünstigere OGAW-Fonds.
  • Neue, kostengünstigere OGAW-Fonds werden aufgelegt, während solche mit höheren Kosten geschlossen werden.
  • Das durchschnittliche Netto-Fondsvermögen steigt und ermöglicht größere Skaleneffekte.
  • Die Investitionen in Indexfonds nehmen zu.

"Die heutigen OGAW-Manager betreuen die Anleger auf einem äußerst wettbewerbsintensiven, dynamischen und vielfältigen Fondsmarkt", sagte der assoziierte ICI-Ökonom James Duvall, Co-Autor des Berichts. "Diese Studie zeigt, dass Investoren die Gebühren sorgfältig prüfen und zunehmend in kostengünstigere OGAW anlegen."

"Regulatorische Änderungen, einschließlich MiFID II, haben eine einfachere und transparentere Veröffentlichung der Gebühren vorangetrieben", ergänzt Co-Autor Giles Swan, Direktor für globale Fondsrichtlinien bei ICI Global. "Dieser Bericht wird den Dialog über die Regulierung und Offenlegung von Gebührenweiter fördern. Insbesondere soll er das Verständnis der Anleger dafür verbessern, was die Vertriebskosten umfassen und wie sie für diese bezahlen."

Der Bericht zeigt, dass die durchschnittlichen laufenden Kosten für Aktien-OGAWs im Verhältnis zum Nettofondsvermögen, ohne Exchange Traded Funds, 2018 auf 1,29 Prozent gesunken sind, gegenüber 1,49 Prozent 2013. Für festverzinsliche OGAWs beliefen sich die durchschnittlichen laufenden Gebühren 2018 auf 0,79 Prozent, verglichen mit 0,98 Prozent 2013.

Asset-gewichtete Durchschnittsberechnungen – die den Gebühren von Fonds, die größere Vermögenswerte halten, mehr Gewicht verleihen – spiegeln die Gebühren wider, die Anleger insgesamt tatsächlich zahlen. Das steht im Gegensatz zum einfachen Durchschnitt, der die Gebühren jedes Fonds gleich gewichtet.

Die laufenden Kosten für OGAWs, die in eine Mischung aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren investiert wurden, blieben weitgehend unverändert.

Investoren konzentrieren ihr Vermögen auf kostengünstigere OGAW

Die Kernaussage des Berichts ist, dass Anleger immer mehr kostengünstige OGAWs kauften, was den Rückgang der laufenden Gebühren begünstigte. Die Anlage in kostengünstigere Fonds war für 13 Basispunkte oder 65 Prozent des Rückgangs der laufenden Kosten für Aktienfonds verantwortlich. Bei den festverzinslichen Fonds war die gleiche Verschiebung für 18 Basispunkte oder 95 Prozent der Kostenreduktion verantwortlich.

Günstigere OGAWs werden aufgelegt, teurere OGAWs geschlossen

Der Rückgang der laufenden Kosten ist auch auf ein wettbewerbsintensives Anlageumfeld zurückzuführen, in dem ältere, teurere Fonds geschlossen werden, während neue, kostengünstigere Fonds –einschließlich indexgebundener Fonds – auf den Markt kommen.

So zeigt der Bericht beispielsweise, dass sich das Nettofondsvermögen der indexnahen OGAWs seit 2013 von 224 Mrd. EUR auf 466 Mrd. EUR mehr als verdoppelt hat. Diese Vermögensvolumina sind jedoch nach wie vor relativ klein und machten Ende 2018 nur 7,6 Prozent des gesamten Nettofondsvermögens der OGAWs aus.

Die Ergebnisse veranschaulichen auch den Einfluss der neu gefassten Direktive MiFID II. Um MiFID II zu entsprechen, haben einige OGAW-Fonds sogenannte „saubere“ Anteilsklassen für Kleinanleger geschaffen. Diese Anteilsklassen – die Provisionszahlungen für Beratung ausschließen – haben im Allgemeinen niedrigere laufende Kosten als vergleichbare Fonds. Privatanleger in solchen Anteilsklassen zahlen in der Regel die Vertriebskosten direkt an den Berater. 2018 betrug die einfache durchschnittliche laufende Belastung für neu aufgelegte OGAW-Aktienfonds 1,21 Prozent, 30 Basispunkte weniger als diese von 1,51 Prozent aller OGAW-Aktienfonds. Ebenso betrug die einfache durchschnittliche laufende Belastung für neu aufgelegte festverzinsliche OGAW-Fonds 0,91 Prozent, verglichen mit 1,04 Prozent für alle festverzinslichen OGAWs.

Die durchschnittlichen laufenden Gebühren sinken sowohl für aktiv verwaltete als auch für Index-OGAWs

Von 2013 bis 2018 sanken die laufenden Gebühren für aktiv verwaltete OGAW-Aktienfonds von 1,56 Prozent auf 1,39 Prozent, während die laufenden Gebühren für indexnahe OGAW-Aktienfonds von 0,40 Prozent auf 0,28 Prozent sanken. Von 2013 bis 2018 nahmen die laufenden Gebühren für aktiv verwaltete festverzinsliche OGAWs von 0,99 Prozent auf 0,81 Prozent ab, während die laufenden Gebühren für indexgebundene festverzinsliche OGAWs von 0,21 Prozent auf 0,14 Prozent sanken.


Über ICI

ICI Global übernimmt die internationalen Aufgaben des Investment Company Institute, dem führenden Verband, der regulierte Fonds weltweit vertritt. Mitglieder von ICI bieten Investoren in Ländern auf der ganzen Welt regulierte Fonds öffentlich an – mit einem Gesamtvermögen von 30,4 Billionen US-Dollar. Ziel von ICI ist es, die Einhaltung hoher ethischer Standards zu fördern, das öffentliche Verständnis zu steigern und die Interessen der regulierten Investmentfonds, ihrer Manager und Anleger zu verfolgen. ICI Global hat Niederlassungen in London, Hongkong und Washington DC.

Neue Studie „Wells, Wires and Wheels“ zur Zukunft der Mobilität: Die Tage von Öl als Kraftstoff sind gezählt

Der Siegeszug der Elektroautos weltweit dürfte wohl spätestens 2024 nicht mehr aufzuhalten sein. Zu diesem Schluss kommt Mark Lewis, der globale Leiter für Nachhaltigkeitsforschung bei BNP Paribas Asset Management, in seinem aktuellen Whitepaper „Wells, Wires and Wheels“. In der 40-seitigen Untersuchung stellt er den Energy Return on Capital Invested (EROCI) vor. Betrachtet wird, welchen Energieertrag Öl und erneuerbare Energien abwerfen, wenn diese Energie zum Antrieb von Autos und anderen leichten Nutzfahrzeugen genutzt wird. Sprich: Wie weit kommt man aktuell mit einem Investment von 100 Milliarden US-Dollar?

Das Urteil ist eindeutig: Bei gleichem Kapitaleinsatz bringen mit Wind- und Solarenergieprojekten betriebene Elektroautos schon heute sechs bis siebenmal mehr Energie auf die Straße als solche, deren Benzinmotoren im weitesten Sinne mit Öl betrieben werden. Der Unterschied ist weniger deutlich, wenn man von Dieselfahrzeugen ausgeht, doch auch dann sind Wind- und Solarenergie immer noch drei- bis viermal so effektiv wie der Verbrennungsmotor. Der „Break-Even-Point“, also die Schwelle, an der für dasselbe Geld dieselbe Menge an Antriebsenergie zur Verfügung steht, liegt laut Lewis bei etwa 9 bis 10 Dollar pro Barrel Öl bei Benzinmotoren und bei 17 bis 19 Dollar pro Barrel bei Dieselmotoren. Damit Öl wettbewerbsfähig bleibt, müsste der Preis also deutlich fallen: Brent-Öl kostet derzeit 65 US-Dollar, während die Sorte WTI für 59 Dollar gehandelt wird (Stand vom 18. September 2019).

Sprit ist schlicht zu teuer, gerade langfristig betrachtet: Um das Mobilitätsniveau von Benzin aus dem Jahr 2018 für die nächsten 25 Jahre zu halten, sind Investitionen von schätzungsweise 24,6 Billionen US-Dollar notwendig. Die Kosten für neue Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien liegen dagegen bei nur 4,6 bis 5,2 Billionen Dollar. Kurz: In diesem Zeitraum die gleiche Mobilität aus Benzin zu erzielen wie mit erneuerbaren Energien im Zusammenspiel mit Elektrofahrzeugen, kostet etwa sechs bis siebenmal so viel. „Die Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien schlägt immer noch die von Öl“, so Lewis. „Selbst, wenn wir die Kosten für den Aufbau einer neuen Netzinfrastruktur berücksichtigen, um die zusätzlichen Strommengen zu bewältigen, die aus all den neuen Wind- und Solarkapazitäten entsteht.“ Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Stern von Öl für Benzin- und Dieselfahrzeuge im Vergleich zu wind- und solarbetriebenen Elektroautos unumkehrbar sinkt, mit weitreichenden Folgen für die Mineralölkonzerne.

Der Ölindustrie erwächst hier – erstmals in ihrer Geschichte – eine ernstzunehmende Bedrohung für ihr Geschäftsmodell: Derzeit entfallen 36 Prozent der Rohölnachfrage auf den Betrieb leichter Nutzfahrzeuge und anderer Fahrzeuge, die sich für die Elektrifizierung eignen. Weitere 5 Prozent fließen in die Stromerzeugung. Die konkurrierenden, erneuerbaren Energien könnten also leicht bis zu 41 Prozent des weltweiten Ölbedarfs ersetzen. Für sie sprechen die kurzfristigen Grenzkosten von Null, ihre Umweltfreundlichkeit und dass sie einfacher zu transportieren sind.

Allerdings genießt die Ölindustrie derzeit noch einen erheblichen Größenvorteil gegenüber Wind- und Solarenergie. 2018 lieferte Öl 33 Prozent der weltweit benötigten Energie, verglichen mit nur 3 Prozent gespeist aus Wind und Sonne. Doch dieser Vorsprung schmilzt: „Vor 100 Jahren hätte auch die Ölindustrie nicht dieselbe Energie liefern können wie heute. Sie hat über Jahrzehnte eine globale Lieferkette aufgebaut, während Wind und Sonne erst am Anfang der gleichen Entwicklung stehen“, so Lewis. Und: Noch sind Elektroautos teurer als die herkömmlichen. Doch schon 2024 könnten sich die Preise angeglichen haben. Dann werden die Karten neu gemischt und den Ölkonzernen droht womöglich das gleiche Los wie den europäischen Versorgern in den letzten 10 Jahren: Sie hatten den Ausbau der Wind- und Solarenergie zunächst verpasst und Milliarden Euro in Anlagen zur Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen versenkt.

Auch für die Politik enthält das Whitepaper eine klare Botschaft: Sie hätte jetzt die Chance, die Energiewende und den damit verbundenen Nutzen für Umwelt und Gesundheit gezielt zu fördern. Etwa über steuerliche Anreize für Elektrofahrzeuge, wie sie etwa in Norwegen erfolgreich waren, eine verbesserte Ladeinfrastruktur und entsprechende Energiespeichertechnologien. Dazu Lewis: „Der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energieerzeugung steigt. Die Speicherfähigkeit ist nun der Schlüssel, um den weiteren Ausbau der Erneuerbaren zu ermöglichen.“


Das gesamte Paper (in englischer Sprache) finden Sie hier zum Download.

Über BNP Paribas Asset Management

BNP Paribas Asset Management ist der unabhängige Vermögensverwalter von BNP Paribas, einem der weltweit größten Finanzunternehmen. BNP Paribas Asset Management verwaltet 575 Mrd. Euro Vermögen (Stand: 30. Juni 2019) mit verschiedensten aktiven, passiven und quantitativen Investmentlösungen für eine Vielzahl von Anlageklassen und Regionen. Mit rund 500 Investmentexperten und 500 Kundenbetreuern ist BNP Paribas Asset Management für Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Anleger in 71 Ländern tätig und engagiert sich seit 2002 in vielen Bereichen der Nachhaltigen Investments (SRI). Weitere Informationen erhalten Sie auf bnpparibas-am.de.

Stimmrechtssaison 2019: Umwelt & Soziales wird für Aktionäre immer wichtiger

Die Faktoren Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) werden auch für Aktionäre immer wichtiger. Das zeigt eine Auswertung der Daten des International Shareholder Services (ISS) zur laufenden Berichtssaison von Unternehmen im Russel 3000 Index: Auf Hauptversammlungen erreichten Anträge um Umweltthemen und soziale Verantwortung im Median eine Zustimmung von 30 Prozent, während Governance-Anträge sogar auf 39 Prozent kamen. „Hinzu kommt, dass viele Anträge wieder zurückgezogen werden, da sich Unternehmen aufgrund des hohen Drucks freiwillig mit Themen wie Klimaerwärmung oder Diversität auseinandersetzen“, erklärt Stefanie Schock, Senior ESG-Analystin bei der Erste AM.

Zwischen Januar und März 2019 seien nach Auswertungen von ISS beispielsweise ganze 50 Prozent der geplanten Anträge im Bereich Umwelt und Soziales nicht eingereicht worden, da eine Einigung bereits im Vorfeld möglich war.

Umwelt – Klima und Plastik liegen Aktionären am Herzen

Beim Thema Klima, zu dem in den USA bis Mitte Juni immerhin 60 Anträge eingereicht wurden, fordern Anleger einen stärkeren Fokus auf konkretere Einschätzungen und Berücksichtigung von Risiken durch die Folgen des Klimawandels sowie Beschäftigung mit dadurch entstehenden wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Risiken.

„Das kalifornische Energieversorgungsunternehmen PG&E Corp. musste dieses Jahr aufgrund der weitreichenden Waldbrand-Schäden des vergangenen Jahres Konkurs anmelden“, berichtet Schock. Zukünftige Unternehmensanalysen könnten also die Fähigkeit von Unternehmen, Umwelt- oder Sozialrisiken adäquat einzuschätzen, verstärkt miteinbeziehen. Bei PG&E spricht man auch von einem der ersten „klimawandelbedingten Konkursfälle“.

Weitere umweltrelevante Aktionärsanträge beschäftigten sich mit rund 30 Anträgen vorwiegend mit dem Thema Plastik. „Unternehmen wie Pepsico oder Starbucks sehen sich mit Forderungen konfrontiert, nachgeschärfte Ziele und verbesserte Richtlinien für nachhaltige Verpackungssysteme und Recycling zu installieren“, so Schock. Bei Starbucks sei bereits zum zweiten Mal ein derartiger Antrag eingebracht worden. Der Antrag vom letzten Jahr konnte immerhin 29,2% Zustimmung erreichen.

Governance: Vorstände, Vergütungen und politische Zuwendungen auf dem Prüfstand

Im Bereich der Unternehmensführung fanden fast 5% der Anträge für Wahlen von Vorständen und Aufsichtsräten in den USA weniger als 80 Prozent Zustimmung, was einem neuen Negativrekord der letzten neun Jahre entspricht. Auch die Vergütungen standen auf der Agenda, zwischen Januar und Mai 2019 erfuhren Anträge über Vorstands- beziehungsweise Aufsichtsratsvergütungen niedrigere Zustimmungsraten als in den Jahren davor.

Zudem stiegen Forderungen der Aktionäre nach Bekanntgabe politischer Zuwendungen von Unternehmen. Mit fast 100 Anträgen bei Hauptversammlungen in den USA erreichte dieses Thema einen Spitzenwert: „Politische Unsicherheiten auf nationaler Ebene, als auch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA dürften diesen Trend unterstützt haben“, kommentiert Schock.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurden ESG-Anträge vorrangig auf Hauptversammlungen in den USA eingebracht. Nach Analysen von ISS sind dafür sowohl rechtliche als auch kulturelle Unterschiede verantwortlich.

„Während in den USA schon der Besitz von Anteilen in Höhe von 2.000 US-Dollar an einem Unternehmen ausreichen, um einen Antrag auf einer Versammlung einbringen zu können, sind diese Schwellen in Europa deutlich höher“, stellt Schock fest.

So müssen zum Beispiel in Luxemburg oder Österreich fünf Prozent der Anteile an einem Unternehmen gehalten werden, in Deutschland sind ebenfalls fünf Prozent oder 500.000 Euro notwendig. In Dänemark, Finnland oder Schweden genügt der Besitz einer einzigen Aktie. Zudem überwiegt in Europa der Zugang einen Aktionärsantrag erst als Folge eines gescheiterten Engagements einzubringen, während in den USA beides oft Hand in Hand geht.


Als nachhaltiger Investor sieht die Erste Asset Management ihre Verantwortung in der Ausübung der gehaltenen Stimmrechte, die sie einsetzt um z.B. ESG-Aktionärsanträge zu unterstützen. Mit Ende August wurden bereits Stimmrechte auf Hauptversammlungen von mehr als 320 Unternehmen ausgeübt und rund 140 Aktionärsanträge unterstützt. Weitere Informationen unter: https://www.erste-am.de/de/institutionelle-anleger/unser-denken/nachhaltigkeit 

HappyOrNot erhält 25 Mio. US-Dollar Wachstumskapital

HappyOrNot, der in Finnland und den USA ansässige Erfinder des Smiley-Feedback-Systems, auf das bereits Unternehmen wie Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn,Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald’s, die San Francisco 49ers, der Londoner Flughafen Heathrow und das NHS vertrauen, hat bei einer vom nordeuropäischen Investor Verdane angeführten Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 25 Mio. US-Dollar einsammeln können. Im Rahmen der Finanzierungsrunde erwarb Verdane außerdem bestehende Aktien des Unternehmens. Verdane investiert in technologieorientierte Unternehmen, um deren Wachstum zu beschleunigen, und war bereits am Aufbau von Unternehmen wie Boozt, CRF Health und EasyPark beteiligt.

Der bereits aktive Investor Northzone, eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in Stockholm, London und New York (und einer Erfolgsbilanz bei der Unterstützung skandinavischer Unternehmen wie Spotify, Klarna und Trustpilot), beteiligte sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde, wodurch HappyOrNot derzeit eine Gesamtsumme von mehr als 40 Mio. US-Dollar zur Verfügung steht.

Die Investitionssumme soll verwendet werden, um die führende Marktposition von HappyOrNot als Anbieter von Systemen für die Echtzeiterfassung von Kunden- und Mitarbeiterfeedback weiter zu festigen. Verdane bringt ferner spezifisches Software-Know-how ein, mit dem die Analyse- und Auswertungsfunktionen der Systeme weiterentwickelt werden sollen. Darüber hinaus wird HappyOrNot die Finanzierungssumme nutzen, um seine Teams in den Bereichen Entwicklung, Marketing und Vertrieb an den schnell wachsenden Handelsstandorten Amsterdam und West Palm Beach (USA) sowie an seinem Hauptsitz und Produktknotenpunkt in Tampere auszubauen.

HappyOrNot hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und bietet Unternehmen Echtzeit-Analysen und -Einblicke, mit denen die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, die betriebliche Effizienz und der Umsatz gesteigert werden können. Das System präsentiert und sammelt Feedback-Daten von Kunden und Mitarbeitern (mithilfe einer Smiley-Skala, die von einem lächelnden bis zu einem unzufriedenen Smiley reicht). Auf der Grundlage dieser Daten können Unternehmen bestimmte Aspekte ihres Services gemäß den Wünschen ihrer Kunden und Angestellten optimieren.

Die Terminals von HappyOrNot, über die bislang 1,3 Milliarden Feedback-Antworten erfasst wurden, sind einfach strukturiert und werden von den Benutzern intuitiv verstanden. Die so generierten Echtzeitdaten und -ergebnisse sind für Unternehmen von hohem Informationsgehalt und flexibel nutzbar.

Einer Studie von Research And Markets aus dem Jahr 2018 zufolge wird der Weltmarkt für das Customer Experience-Management bis zum Jahr 2025 einen Wert von 32,49 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 22,9 % im Vorhersagezeitraum entspricht.

Heikki Väänänen, CEO und Mitgründer von HappyOrNot, erklärt:

„In unserer Branche sind wir unangefochtener Marktführer. Wir arbeiten mit fast 4.000 Unternehmen in 135 Ländern zusammen und diese neue Finanzspritze wird uns dabei unterstützen, unsere Position weiter zu festigen. Zusätzlich zu den Investitionen in unser Kerngeschäft werden wir Seite an Seite mit unseren Kunden eine noch umfassendere und innovativere Analyse- und Auswertungslösung entwickeln, mit der sie fundiertere Entscheidungen treffen und ihr Business in vielen Aspekten optimieren können. Ganz besonders freuen wir uns, für das nächste Kapitel unserer Erfolgsgeschichte ein Unternehmen wie Verdane mit an Bord zu haben, das für sein Software-Know-how bekannt ist.“

Janne Holmia, Principal bei Verdane kommentiert:

„Verdane investiert in schnell wachsende, technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa, und HappyOrNot passt daher perfekt in unser Portfolio. Wir freuen uns darauf, HappyOrNot dabei zu unterstützen, weiter zu wachsen, neue Unternehmen als Kunden zu gewinnen sowie seine Analyse- und Auswertungsfunktionen zu erweitern. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Fachkompetenz als Wachstumskapital-Investor für Software in Kombination mit der führenden Marktposition von HappyOrNot und dem großen Potenzial des Customer Experience-Marktes eine gemeinsame Erfolgsgeschichte möglich machen wird.“

Marta Sjögren, Partner bei Northzone, fügt hinzu:

„Der Markt für Echtzeit-CX-Analysen hat enormes Potenzial, da Unternehmen aller Branchen zunehmend klar wird, wie wichtig es ist, ihren Kunden und Mitarbeitern zuzuhören und in Echtzeit auf ihre Meinungen zu reagieren. HappyOrNot ist weltweit für seine Präsenz auf Flughäfen bekannt, aber sein rasches Wachstum in vielen anderen Branchen wie Einzelhandel, Gesundheitswesen, Reisen und Lifestyle machen seine Zukunftsaussichten erst richtig spannend. Dies ist ein weiterer großer Meilenstein für HappyOrNot in Richtung eines globalen Zufriedenheitsindex und einer Neudefinition von gutem Service auf allen vertikalen Märkten. Derzeit wird Sofort-Feedback meistens nur in sozialen Medien kommuniziert und dringt daher nicht unbedingt zu den betreffenden Bereichen im Unternehmen durch. Die Möglichkeit, solche Feedbacks dem Dienstleistungspersonal direkt, in Echtzeit und in einem praxisrelevanten Format zur Verfügung zu stellen, stellt eine revolutionäre Wende dar.“


Über HappyOrNot

HappyOrNot hilft Unternehmen, ihre Customer Experience und die Mitarbeiterzufriedenheit durch das weltweit bewährte Smiley Feedback-Managementsystem zu verbessern. Das 2009 gegründete Unternehmen hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und hat bis zum aktuellen Zeitpunkt mehr als 1,3 Milliarden Feedbacks erfasst.
Zu den Kunden zählen Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn, Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald's, der Londoner Flughafen Heathrow sowie viele Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Transport, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Unterhaltung/Events und Dienstleistungen. HappyOrNot hat seinen Hauptsitz in Finnland und verfügt über Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und anderen Orten weltweit und beschäftigt mehr als 150 Angestellte. Das Vertriebsnetz zählt derzeit mehr als 110 Unternehmen. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.happy-or-not.com

Über Verdane

Verdane positioniert sich als Investitionspartner für technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa. Verdane finanziert schnell wachsende Unternehmen aus den Bereichen Software, Consumer Internet, Energie und High-Tech mit flexiblem Wachstumskapital aus sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen an Einzelunternehmen und Portfolios. Als ehrgeiziger, aktiver und langfristiger Investor unterstützt Verdane Managementteams und Unternehmen dabei, ihr Wachstum aufrechtzuerhalten und zu beschleunigen. Dafür verfügt Verdane über hochgradig kompetente Beratungsteams sowie eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Steigerung des Geschäftswerts von Unternehmen, deren Wachstum auf technologischer Entwicklung beruht oder damit im Zusammenhang steht. Zum derzeitigen Portfolio der Verdane-Fonds zählen EasyPark, Freespee, HornetSecurity, inRiver, Lingit, Scanmarket und Vaadin. Verdane beschäftigt mehr als 45 Angestellte an seinen Standorten in Berlin, Kopenhagen, Helsinki, London, Oslo und Stockholm. Weitere Informationen finden Sie auf www.verdane.com.

Über Northzone

Northzone ist eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in London, Stockholm, New York und Oslo. Zum aktuellen Zeitpunkt verwaltet sie acht Fonds im Wert von 1 Mrd. Euro. Das Unternehmen hat bisher in rund 130 technologieorientierte Unternehmen investiert, darunter Branchenführer wie Spotify, iZettle, Klarna, Avito, Trustpilot, Zopa, Seriously, Lastminute.com und Stepstone. Weitere Informationen finden Sie auf https://northzone.com/.

Vontobel Asset Management erweitert ESG-Produktpalette mit globalem Aktienfonds

Die Quality Growth Boutique von Vontobel Asset Management lanciert den Vontobel Fund – Global Equity X, um der steigenden Nachfrage von Anlegern mit ethischen Ansprüchen nachzukommen.

Der Fonds entspricht größtenteils der etablierten Global Equity Strategy der Boutique, schließt jedoch Anlagen in Unternehmen aus, die an der Herstellung von Tabakprodukten, Förderung fossiler Brennstoffe, Produktion umstrittener Waffen und Erwachsenenunterhaltung beteiligt sind. Anleger, deren Anlagerichtlinien von Vorschriften und ethischen Präferenzen bestimmt sind, können mithilfe des neuen Fonds von einer bestehenden Strategie mit einem bewährten Leistungsausweis profitieren.

„Als langfristige Anleger mit knapp 30 Jahren Erfahrung erkennen wir die wichtigen wechselseitigen Zusammenhänge zwischen nachhaltigen Unternehmen und der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt“, erklärt Sudhir Roc-Sennett, Head of Thought Leadership & ESG der Boutique. „Der Fonds wurde als eine bessere Option für Kunden, die eine ethische Haltung basierend auf Ausschlusskriterien in Kombination mit unserem robusten ESG-Ansatz wünschen, entworfen.“

Die Quality Growth Boutique verfolgt konsequent ihre Philosophie des Anlegens in stabile und nachhaltige Wachstumsunternehmen, die weniger anfällig für Wirtschaftszyklen als der Markt sind, und erachtet solide ESG-Werte als ausschlaggebend für das langfristige Potenzial eines Unternehmens. Der Vontobel Fund – Global Equity, aus dem sich der neue Fonds ableitet, weist ein MSCI-ESG-Rating von A auf.

„Die Anlagephilosophie der Quality Growth Boutique passt perfekt in den Bereich der nachhaltigen Anlagen“, so Chief Investment Officer Matthew Benkendorf. „Angesichts unseres Schwerpunkts auf Nachhaltigkeit und vorhersagbarem langfristigem Ertragswachstum unserer Positionen bewegen wir uns bereits in einem sauberen Bereich. Der Global Equity X Fonds verfolgt den gleichen Anlageansatz wie unsere seit 25 Jahren bewährte Global Equity Strategy, deren Prozess ESG-Kriterien und tiefgehendes Research beinhaltet, und wird vom gleichen Team aufgebaut.“

Seit den 1990er-Jahren hat Vontobel Asset Management seine ESG-Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Mit einem verwalteten Vermögen von 28 Milliarden Schweizer Franken (25 Milliarden Euro) per 30. Juni 2019 ist Vontobel mittlerweile die drittgrößte Schweizer Adresse für nachhaltige Anlagen. Der Multi-Boutique-Ansatz des Unternehmens ermöglicht es Vontobel Asset Management, zahlreiche nachhaltige Portfolios in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi-Asset-Anlagen mit unterschiedlichen Anlageansätzen und -prozessen anzubieten.


Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir setzen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden um. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Unsere vielfältigen, hoch spezialisierten Teams generieren Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

BayernInvest bringt Portfolien bis 2025 in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens

Die BayernInvest kündigt auf dem 1. Ökonomics Investor Summit 2019 am 18. September in München an, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickelt der Asset Manager auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Sie ermöglichen institutionellen Anlegern ihre spezifischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und ihr angestrebtes Chancen-Risiko-Profil zu verbessern.

Zukünftig ist damit bei der BayernInvest die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Klima- und Governanceaspekten (gute Unternehmensführung). Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.

Mit ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie unterstreicht die BayernInvest als 100-prozentige Tochter der BayernLB das ausgewiesen hohe Niveau des Nachhaltigkeitsengagements des Konzerns. Seit mehr als zehn Jahren erhält der BayernLB-Konzern von der renommierten Agentur ISS-oekom den begehrten oekom Prime-Status. Mit ihm werden Unternehmen ausgezeichnet, die aktiv und umfassend die branchenspezifischen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung angehen.

„Shareholder Value allein ist Vergangenheit“

„Shareholder Value allein ist Vergangenheit“, sagt Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest auf dem 1. Ökonomics Investor Summit. „Mit dem rasant fortschreitenden Klimawandel und den zunehmenden gesellschaftlichen Herausforderungen rückt eine zukunftsorientierte und nachhaltige Unternehmensführung mehr und mehr in den Fokus. Sie ist für langfristig orientierte Investoren der entscheidende Faktor, um eine bessere risikoadjustierte Performance zu erzielen.“ Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest und Herausgeber Ökonomics, ergänzt: „Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Die intelligente Verbindung von Ökonomie und Ökologie ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor der nächsten Jahrzehnte und für uns als Investmenthaus der Gradmesser für die Gewinner von morgen zur Erzielung einer nachhaltigen Rendite.“

Mit Ökonomics (= Ökonomie + Ökologie), ihrem ESG-Kompetenz-Hub startet die BayernInvest eine neue Dialogplattform für Investoren. Sie umfasst, neben der klassischen Produktwelt der Fonds, innovative ESG-Reportinglösungen, Weiterbildungsangebote mit der Ökonomics Academy sowie die jährliche ESG-Konferenz, den Ökonomics Investor Summit.

Ökonomics Investor Summit: Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft

Hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft geben auf dem 1. Ökonomics Investor Summit einen umfassenden Einblick zum Klimawandel und seine Folgen für die Wirtschaft. Prof. Dr. Anders Levermann, Klimawissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Co-Autor des UN-Weltklimarats IPPC, fordert hinsichtlich der CO2-Emissionen: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts müssen wir die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen auf Null reduzieren.“ Die Finanzindustrie trägt hierfür eine besondere Verantwortung. „Die Wirkung von Kapital ist unbestritten“, sagt Prof. Dr. Barbara Scheck, Professorin für Entrepreneurship an der Munich Business School. „Aber die Richtung und Höhe der Wirkung bleiben oft dem Zufall überlassen. Hier gibt es noch großes ungenutztes Potenzial in der Kapitalanlage, um einen aktiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft zu leisten.“ Diese Position vertritt auch Matthias Kopp, Leiter Sustainable Finance beim WWF Deutschland und Mitglied im Beirat für Sustainable Finance der Bundesregierung: „Das Finanzsystem wird für die Lösung zentraler Herausforderungen an unsere Lebensgrundlagen – Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Ressourcenverbrauch, Wasser – erfolgsentscheidend sein.“

„Nachhaltigkeit ist die Wurzel wirtschaftlichen Erfolges“

Den aktuell von der EU-Kommission ausgearbeiteten Aktionsplan für Sustainable Finance kommentiert Marcus Mecklenburg, Leiter Recht beim BVI Bundesverband Investment und Asset Management: „Das Maßnahmenpaket der EU stellt wichtige Weichen zur Förderung nachhaltiger Anlagen. Die Anleger müssen aber auch künftig frei entscheiden können, inwieweit sie nachhaltig anlegen wollen.“ Wie eng Ökonomie und Ökologie miteinander zu vernetzen sind, betont Rolf D. Häßler, geschäftsführender Gesellschafter des NKI - Institut für nachhaltige Kapitalanlagen: „Früher hieß es, Nachhaltigkeit muss man sich leisten können. Heute wissen wir, dass die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten nicht die Folge, sondern die Wurzel wirtschaftlichen Erfolges ist.“ Auf den Punkt bringt es Dr. Werner Schnappauf, Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung: „Nachhaltiges Wirtschaften rechnet sich.“


Weitere Informationen zum Ökonomics Investor Summit und ESG-Kompetenz-Hub unter www.oekonomics.com

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

FirstState Investments (First State) legt seinen dritten European Diversified Infrastructure Fund (EDIF III) auf

Der EDIF III verfolgt die gleiche Anlagestrategie wie die beiden bereits bestehenden European Diversified Infrastructure Funds (EDIF I und EDIF II). Die Fonds werden von dem auf nicht- börsennotierte Infrastrukturwerte spezialisierten Investmentteam verwaltet, das ein Portfolio aus etablierten Infrastrukturanlagen aufbaut. Der Fokus liegt dabei auf Europa und die Sektoren Energie, Transportwesen und Versorgung.

Der EDIF III verfolgt ein Zielvolumen von 3,5 Milliarden Euro, das über drei bis fünf Finanzierungsrunden erreicht werden soll. Diese Finanzierungsrunden sollen eine gezielte Investitionsstrategie gewährleisten und gleichzeitig ein schnelles Bereitstellen des Kapitals für Investitionen ermöglichen.

Niall Mills, Partner, Infrastructure Investments bei First State Investments, meinte:

„Unsere auf ESG basierende Anlagestrategie fußt auf unserer Erfahrung und Überzeugung, dass Nachhaltigkeit untrennbar mit Infrastrukturinvestitionen verbunden ist. Die ESG- Grundsätze stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns uns sind in jeder Phase unseres Investitionszyklus verankert. Damit stellen wir sicher, dass wir die Vermögenswerte unserer Investoren so verantwortungsbewusst und nachhaltig wie möglich verwalten.“

Marcus Ayre, Partner, Infrastructure Investments bei First State Investments, fügte dem hinzu:

„Der europäische Mittelstand bleibt aus unserer Sicht attraktiv und bietet eine Reihe qualitativ hochwertiger und gut positionierter Unternehmen, die nachweislich gut geführt werden und Gewinne erwirtschaften. First State kann auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte bei Infrastrukturinvestitionen zurückblicken. Wir arbeiten eng mit dem jeweiligen Management zusammen, um Geschäftsstrategien effektiv zu begleiten, Risiken zu managen und einen Mehrwert für Investoren zu schaffen. Gleichzeitig wollen wir mit gutem Beispiel in der Branche voranschreiten. Wir sehen weiterhin eine starke Nachfrage institutioneller Investoren nach Anlagemöglichkeiten mit langfristig planbaren und stabilen Renditen. Wir freuen uns über die breite Unterstützung, die wir von den Investoren unserer bestehenden Fonds erhalten haben, und sind begeistert von der Möglichkeit, unser Portfolio und unsere Investorenbasis weiter auszubauen".

Im Juli 2019 kündigte First State Investments an, dass der EDIF II sein angestrebtes Fondsvolumen von 2,6 Milliarden Euro an Kapitalzusagen seitens führender global agierender institutioneller Investoren erreicht hat und rund 70 Prozent der Mittel investiert sind. Dies folgte auf den Abschluss der Kapitalaufnahme für den EDIF I im Jahr 2015 mit einem Fondsvolumen von 2 Milliarden Euro.

Derzeit verwaltet das EDIF-Team ein Portfolio von Anlagen in ganz Europa, darunter Anglian Water, Caruna, Coriance, Electricity Northwest, Ferngas, Finerge, Forsea, OLT, Parkia, Scandlines, Swedegas, Utilitas und Weum.

Diese Anlagen sind Teil des globalen Infrastrukturgeschäfts von First State Investments, das mehr als 8 Milliarden Euro in Infrastrukturanlagen verwaltet.


Über First State Investments

First State Investments zeichnet für Vermögenswerte von mehr als 137.55 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2019) verantwortlich, die im Auftrag einer Kundenbasis verwaltet werden, die sich über Asien, Australasien, Europa und Nordamerika erstreckt.
Unser Anlageansatz basiert auf der Verpflichtung, unseren Kunden auf lange Sicht bestmögliche Ergebnisse mittels unserer Expertise über verschiedene Anlageklassen und spezialisierte Anlagesektoren hinweg zu bieten. Zu diesem Zweck stellen wir sicher, dass sich unsere Interessen an denen unserer Anleger orientieren, und wir halten an einer Unternehmenskultur fest, bei der wir auf beständige Weise im Interesse unserer Anleger handeln.
In Australien ist First State unter dem Namen First Sentier Investors tätig, nachdem das zuvor unter der Bezeichnung Colonial First State Global Asset Management firmierende Unternehmen am 16. September 2019 umbenannt wurde. First State agiert als eigenständiges Unternehmen im Besitz der Mitsubishi UFJ Trust and Banking Corporation (MUTB), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Mitsubishi UFJ Financial Group, Inc.

Deka-Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien aufgelegt

Die Deka hat einen Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien aufgelegt: Der Deka-Liquid Alternative Strategies ermöglicht institutionellen Anlegern einen einfachen Zugang zum stetig wachsenden Liquid-Alternatives-Universum und damit zu neuen Renditequellen. Mit dem neuen Deka-Fonds werden die hohen Anforderungen institutioneller Investoren konsequent in einem Produkt umgesetzt. Die Umsetzung orientiert sich an den wesentlichen VAG-Vorschriften und bietet auch nicht-regulierten Investoren eine höhere regulatorische Sicherheit.

Institutionelle Investoren fordern bei einer Anlage in Alternatives vor allem eine breite Diversifikation, eine geringe Korrelation mit traditionellen Anlageklassen sowie attraktive marktunabhängige Renditen bei kontrollierten Verlustrisiken. Um diese Ziele zu erreichen, investiert das Dachfondsmanagement in Anlagestrategien, die eine geringe Korrelation gegenüber traditionellen Assetklassen aufweisen. Es werden Manager bevorzugt, die gezeigt haben, dass sie sich durch besondere Fähigkeiten und einen klaren Wettbewerbsvorteil auszeichnen und Risiken konsequent aktiv managen können. So werden Verlustrisiken reduziert und die Chance auf eine kontinuierliche Rendite eröffnet. Vor allem in Zeiten negativer Zinsen und volatiler Märkte sorgt dies für die Stabilisierung eines Anlageportfolios.

Bei der Auswahl der Zielfonds wird die Deka von Mercer Global Investments Europe Ltd. (Mercer) beraten. Mercer verfügt über langjährige Erfahrung und hohe Expertise im Liquid-Alternatives-Segment. Mercer unterstützt die Deka gezielt bei der Portfoliokonstruktion sowie der Investment- und Operational Due Diligence. Im Rahmen dieser systematischen Analyse und Bewertung werden aus dem gesamten Universum systematisch Zielfonds ausgewählt, die aufgrund von langfristigen Wettbewerbsvorteilen eine dauerhafte Überrendite versprechen. Der Auswahlprozess ist äußerst restriktiv und führt zu einer gewollten Fokussierung auf die vielversprechendsten Investmentstrategien. Das Zielfonds-Portfolio des Dachfonds wird aus 10 bis 15 ausschließlich UCITS-konformen Zielfonds bestehen, die strengen Anforderungen der Finanzaufsicht hinsichtlich Transparenz, Handelbarkeit und Risikomanagement unterliegen. Im Fokus stehen attraktive Einzelstrategien mit einer klaren Ausrichtung auf alternative Renditequellen, die gering mit einem traditionellen Marktbeta korreliert sind. Besonderes Augenmerk wird auf eine effiziente Umsetzung gelegt. Anlagestrategien, die kein attraktives Alpha versprechen, werden gezielt durch Alternative Beta-Strategien substituiert. Bei Strategien mit hohen Alpha-Potenzialen werden leistungsorientierte Gebühren präferiert, die einen besseren Interessensausgleich versprechen. Während jede einzelne Strategie auch schwankungsreich sein kann, wird die Volatilität auf Portfolioebene durch eine systematische Portfoliokonstruktion und ein stringentes Risikomanagement der Deka gemanagt. Der Fokus liegt dabei auf eine Begrenzung der Draw-Down-Risiken.

Beim Deka-Liquid Alternative Strategies wird eine absolute Rendite von 4 Prozent p.a. über dem Referenzzinssatz Libor angestrebt, bei einer jährlichen Volatilität von 4 bis 5 Prozent.

Bei der Erstanlage in den Deka-Liquid Alternative Strategies beträgt die Mindestanlagesumme 50.000 Euro, danach gibt es keine weiteren Limitierungen. Die Deka stellt ihren institutionellen Anlegern die erforderlichen Informationen für ein Fondsreporting nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) zur Verfügung.


Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 298 Mrd. Euro (per 30.06.2019) sowie rund 4,7 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus.

Über Deka Institutionell

Deka Institutionell ist der Partner für institutionelle Anleger in der Deka-Gruppe. Ihr Angebot deckt die gesamte Wertschöpfungskette professioneller Asset Management- und Kapitalmarktdienstleistungen ab. Ein betreutes institutionelles Vermögen von rund 150 Mrd. Euro spiegelt das wachsende Vertrauen professioneller Anleger in die Produkte und Leistungen der Deka wider. Das Spektrum umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements. Abgerundet wird das Angebot durch Serviceleistungen wie Master-KVG, als Kern des Asset Servicing, und Verwahrstelle.

Frankfurter KI-Fonds feiert sechsjähriges Bestehen

Tungsten TRYCON gehört seit September 2013 zu den ersten Fonds in Deutschland, die künstliche Intelligenz (KI) in der Anlagestrategie einsetzen.

Per 30. August 2019 ist die Frankfurter Asset Management Gesellschaft Tungsten Capital Management seit nunmehr sechs Jahren erfolgreich mit einem KI-Fonds am deutschen Markt aktiv. Der Tungsten TRYCON Basic Invest HAIG (WKN: HAFX29) gehört zu den ältesten Vertretern einer neuen Generation von Fonds, die KI zentral zur Steuerung des Investmentprozesses einsetzen. Der Fonds hat seit Auflegung mehrere Auszeichnungen, unter anderem bei den UCITS Hedge Awards sowie den CTA Intelligence European Performance Awards, erhalten.

KI unterstützt Allokationsentscheidungen

Der TRYCON-Fonds investiert in 50 internationale, liquide Märkte bestehend aus Aktien, Staatsanleihen, Währungen und Volatilität. Die Multi-Asset-Strategie kann sowohl von steigenden als auch fallenden Kursbewegungen profitieren und sich je nach Marktphase flexibel ausrichten. Allokationsentscheidungen basieren auf der von den TRYCON-Gründern Michael Günther und Pablo Hess entwickelten Portfolio-Software QuantMatrix. „Die Strategie unterscheidet sich von traditionellen Quant-Fonds über die Menge und Art der einbezogenen Daten sowie über die KI-basierte Technologie“, erläutert Pablo Hess. QuantMatrix wertet die Daten aus und bestimmt börsentäglich die Positionierung in den einzelnen Märkten. Das System wird fortlaufend mit neuen Informationen gefüttert und profitiert von der Leistungsfähigkeit maschinellen Lernens. „Der Anleger erhält einen Fonds, dessen Handelsmodell stets auf aktuellen Marktdaten aufbaut“, ergänzt Michael Günther.

Kennzahlen und Ausblick

Ziel des Fonds ist es, mithilfe modernster Werkzeuge profitable sowie andersartige Handelsgelegenheiten zu identifizieren. Der Fonds verzeichnet im genannten Zeitraum eine risikoadjustierte Outperformance gegenüber der Peergruppe. Zudem weist der Fonds eine nachweislich niedrige Korrelation (<0,2%) mit anderen Assetklassen auf und bietet damit eine hohe Diversifikationswirkung.

„Mit unserem sechsjährigen Track-Record sehen wir uns als Pionier in Sachen KI in Publikumsfonds“, so Günther. Bisher wurden mittels des proprietären Handelsmodells rund 30.000 Börsentransaktionen für den Fonds getätigt. „Damit gibt es einen belastbaren Nachweis, dass sich mithilfe von KI positive Renditen erzeugen lassen, die mit dem Gesamtmarkt nur sehr gering korreliert sind“.

Anspruch der Gesellschaft ist es, auch künftig eine Innovationsführerrolle beim Thema KI an den Finanzmärkten einzunehmen. Beispielhaft wurde unlängst die Anzahl der Modellfamilien innerhalb der Strategie erweitert.


Über Tungsten TRYCON

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von rund 650 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON Basic Invest bietet die Gesellschaft einen stark diversifizierenden Absolute Return Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte. In der Einbindung künstlicher Intelligenz für Investmententscheidungen gehören beide zu den Pionieren in Deutschland.

Aviva Investors lanciert Themenfonds zur Energiewende

Die globalen Temperaturen steigen aufgrund des Klimawandels weiter. Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen, hat Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, den Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds (ISIN: LU1985004701) aufgelegt.

Der neue Fonds wird durch eine 100 Millionen Euro schwere Seed-Investition von Aviva France unterstützt und soll die europäischen Aktienmärkte outperformen. Portfoliomanagerin Francoise Cespedes verwaltet den Fonds und arbeitet eng zusammen mit Rick Stathers, Senior Global Reponsible Investment Analyst. Als Klimawandelspezialist wird Stathers die Methodik zur Definition des Anlageuniversums des Fonds entwickeln.

Mit seinem langfristigen, von hoher Überzeugung geprägten Investmentansatz zielt der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds auf Unternehmen ab, die ihren wesentlichen Ertragsanteil aus Gütern und Dienstleitungen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel erzielen. Zudem investiert er in Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle auf eine wärmere, emissionärmere Welt ausrichten.

Laut dem jüngsten New Climate Economy-Bericht der UN-Kommission für Wirtschaft und Klima, könnte ein kohlenstoffarmes Wachstum der globalen Wirtschaft bis 2030 Vorteile von 26 Billionen Dollar bringen. Wetter- und klimabedingte Katastrophen forderten allein im Jahr 2017 Tausende von Todesopfern und verursachten 320 Milliarden Dollar an Schäden.1

Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds schließt daher Aktien aus den Bereichen Kohle, unkonventionelle fossile Brennstoffe, der arktischen Öl- und Gasproduktion oder thermischen Energieversorgung aus Kohle komplett aus. Investitionen in Öl- und Gasproduzenten sowie Gaskraftwerke sind limitiert. Der Fonds strebt für seine Kunden eine starke Performance mithilfe eines hochintegrierten Investmentansatzes an. Dieser bündelt Ideen und Analysen des 18-köpfigen Global Responsible Investment-Teams und der über 40 Aktienanlagespezialisten bei Aviva Investors.

Euan Munro, Chief Executive Officer von Aviva Investors, sagt: „Klimabedingte Risiken zu ignorieren, wäre ein Versäumnis gegenüber den Interessen langfristig orientierter Anleger. Es ist daher wichtig, dass Vermögensverwalter ihren Teil dazu beitragen und kundenorientierte Lösungen anbieten, die zur Bewältigung dieses gravierenden Problems beitragen."

Francoise Cespedes, ergänzt: „Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds ist Teil unserer langfristigen Strategie, durch ein positives Klima-Risikomanagement eine bessere Anlageperformance und nachhaltige Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Diese Agenda steht nicht nur im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, sondern auch mit den Verpflichtungen, die die weltweit führenden Politiker im Jahr 2015 durch das Pariser Abkommen eingegangen sind, um so die dramatischen Folgen des ungelösten Klimawandels für die Gesellschaft und Weltwirtschaft zu verhindern.“


Quelle: 1) Zusammenfassung des Berichts; Erschließung der integrativen Wachstumsgeschichte des 21. Jahrhunderts: Beschleunigung der Klimaschutzmaßnahmen in dringenden Zeiten; New Climate Economy-Bericht 2018; Globale Kommission für Wirtschaft und Klima.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

AVIVA PLC

  • Aviva bietet weltweit Lebensversicherungen, Schadenversicherungen, Krankenversicherungen und Vermögensverwaltung für 33 Millionen Kunden an.
  • In Großbritannien sind wir der führende Versicherer, der jeden vierten Haushalt bedient, und verfügen über starke Geschäfte in ausgewählten Märkten in Europa, Asien und Kanada. Unsere Aktien sind an der Londoner Börse notiert und wir sind Mitglied im FTSE100-Index.
  • Avivas Vermögensverwaltungsgeschäft, Aviva Investors, bietet sowohl für Aviva als auch für externe Kunden Vermögensverwaltungsdienstleistungen an und verwaltet derzeit Vermögenswerte in Höhe von über 331 Milliarden Pfund. Die von der Aviva-Gruppe verwalteten Vermögenswerte belaufen sich auf insgesamt 470 Milliarden Pfund.
  • Aviva hilft Menschen, für die Zukunft zu sparen und die Risiken des täglichen Lebens zu bewältigen. 2017 haben wir 34,6 Milliarden Pfund an Leistungen und Schadensfällen ausgezahlt.
  • Indem wir unsere Kunden gut bedienen, bauen wir ein starkes und nachhaltiges Unternehmen auf, für das unsere Mitarbeiter stolz sind, und das einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet.
  • Der Aviva Newsroom unter www.aviva.com/newsroom enthält Links zu unserer Bilddatenbank, Forschungsberichten und unserem Archiv der Pressemitteilungen.
  • Für eine Einführung in das, was wir tun und wie wir es tun, klicken Sie bitte hier www.aviva.com/about-us

Studie: Klimawandel und KI sind Risiken für die Asset Allocation

Die beiden langfristigen Megatrends Klimawandel und künstliche Intelligenz (KI) verändern die Zukunft des Investierens, heißt es in einer heute von BNY Mellon Investment Management und CREATE-Research veröffentlichten Studie.

89% der institutionellen Anleger (im Folgenden „Anleger“ oder „Befragte“) mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund 12,75 Billionen US-Dollar, die in qualitativen Interviews befragt wurden, betrachten die beiden Megatrends als Anlagerisiko. Fast alle (93%) beurteilen den Klimawandel als ein Anlagerisiko, das an den wichtigen Finanzmärkten weltweit noch nicht in den Kursen berücksichtigt ist, während über 85% KI als ein Anlagerisiko sehen, das zu gesellschaftlichen Verwerfungen und geopolitischen Spannungen führen könnte.

In dem Bericht „Future 2024: Future proofing your asset allocation in the age of mega trends“ werden die folgenden Aspekte analysiert: Wie werden der Klimawandel und die KI von Anlegern weltweit wahrgenommen? Welche Anlageprobleme verursachen sie? Welche Lösungen bieten sie? Welche Auswirkungen haben diese Megatrends auf Asset-Allocation-Ansätze und die Vermögensverwaltungsbranche?

KI und Klimawandel: Risiko oder Chance?

Sowohl KI als auch die Umwelt werden von Anlegern als zentrale Faktoren bei der Asset Allocation angesehen. Mehr als die Hälfte (57%) der Befragten sieht den Klimawandel als Risiko und Chance; 36% betrachten ihn ausschließlich als Risiko, und 7% ausschließlich als Chance. Anlagespezifische Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel betreffen vor allem Bereiche mit ungewisser Entwicklung, die zukunftsgerichtete Einschätzungen erfordern. Hier sind vor allem folgende Punkte zu nennen:

  • Angesichts der nur langsamen Fortschritte bei der Bepreisung von CO2-Emissionen, die im Pariser Abkommen vorgesehen ist, lässt sich kaum einschätzen, wann es zu harten staatlichen Maßnahmen kommen wird.
  • Hinsichtlich der Zukunft sogenannter „Stranded Assets“ (vorzeitig abgeschriebener Vermögenswerte) müssen Anleger entscheiden, ob sie ihre Anlagerisiken lieber jetzt oder später zu möglicherweise höheren Kosten reduzieren.
  • Anleger, die in festverzinsliche Wertpapiere investieren, haben weniger Einflussmöglichkeiten auf das Management von Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß als Aktionäre, die durch Ausübung ihrer Stimmrechte und Teilnahme an Hauptversammlungen auf die Unternehmen einwirken können.
  • Es ist fraglich, ob ESG-Kriterien aktuell oder in Zukunft einen Risikofaktor darstellen werden, da die Vorteile bereits durch andere Faktoren wie Qualität und geringe Varianz erfasst werden.

Angesichts der Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel stellen sich Anleger auf mögliche einschneidende staatliche Maßnahmen ein, nehmen aktiv Einfluss auf die Entscheidungen von Unternehmen, erhöhen ihre Investitionen in grüne Anleihen und nutzen ESG-Kriterien als Instrument zur Risikominimierung.

Die Hälfte (52%) der befragten Anleger, die KI als Risiko bezeichneten, betrachteten sie gleichzeitig auch als Chance, während 33% sie ausschließlich als Risiko und 7% ausschließlich als Chance ansahen1. Der Aufstieg der KI hat nach Ansicht der Befragten vier anlagespezifische Herausforderungen zur Folge:

  • Die Lebenszyklen von Unternehmen werden kürzer, da KI Gewinner und Verlierer hervorbringt (ein Beispiel: Die Auswirkungen des iPhones auf das Unternehmen Nokia im Jahr 2007).
  • Branchengrenzen verschwimmen, wenn Produkte durch KI neu gestaltet werden (ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen Tesla, das in mehreren Branchen tätig ist, was zu Bewertungsproblemen führt).
  • Die Rückverlagerung von Produktionsprozessen schwächt die Aussichten von Schwellenländern, während sich die geografischen Zentren in den globalen Lieferketten aufgrund des 3D-Drucks verschieben.
  • Die immateriellen Werte von Unternehmen erhöhen sich in einer Weise, die die Bewertung von Vermögenswerten erschwert.

Als Reaktion auf diese Herausforderungen setzen Anleger zunehmend auf eine Kombination aus aktiven und passiven Anlagestrategien, wobei sie sich auf die spezifischen Risiken der Portfolios konzentrieren, die frühzeitige Identifikation von Innovationsführern anstreben und harte und weiche Kennzahlen in ihre Analyse einbeziehen.

Dazu Thilo Wolf, der das deutsche Geschäft von BNY Mellon Investment Management leitet:

„Die beste Gelegenheit ist selten die naheliegendste. In einer sich ständig wandelnden Welt ist es für Anleger schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Durch langfristige Megatrends wie künstliche Intelligenz und Klimawandel wird dies zusätzlich erschwert. Diese beiden Megatrends haben die Funktionsweise der Märkte bereits verändert. Sie werden die entscheidende Herausforderung für die aktuelle Generation von Vermögensverwaltern und Anlegern sowie für kommende Generationen sein.“

Änderungen in der Asset Allocation und der Investmentbranche

Langfristige Themen wie KI und Klimawandel sind zudem Schlüsselfaktoren für Veränderungen bei der Vermögensallokation. Insgesamt werden die außerbörslichen Märkte stärker von Änderungen in der Vermögensallokation profitieren als die börslich geregelten Märkte, da unkorrelierte absolute Erträge an Bedeutung gewinnen. Private Debt wird zu Finanzierung junger Start-ups eingesetzt, während Private Equity für Unternehmensumstrukturierungen verwendet wird, die durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz vorangetrieben werden. Laut dem Bericht liegen die Allokationen der Anleger in private Märkte derzeit zwischen 19% und 31%, werden aber voraussichtlich steigen.

In den letzten zehn Jahren wurde ein rasantes Wachstum bei passiven Fonds verzeichnet. ETFs und Smart Beta machen 20% bis 40% der Portfolios der Anleger aus und werden in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich eine noch wichtigere Rolle einnehmen.

Mitchell Harris, Chief Executive Officer von BNY Mellon Investment Management:

„Die Studie hebt zwei Änderungen innerhalb der Vermögensallokation hervor: die Verschiebung von aktiven zu passiven Anlagen und von börslich geregelten zu außerbörslichen Märkten. Dabei wird in gewisser Weise eine Core-Satellite-Strategie verfolgt. Wir gehen davon aus, dass bei den passiven Anlagen der Core-Anteil erhöht wird, während der Fokus bei den aktiven Anlagen auf Satelliten liegt, die in ineffizienten oder illiquiden Märkten eine dominante Stellung einnehmen. Die Trennung von Alpha und Beta ist struktureller Natur, aber aktive und passive Anlagen beeinflussen sich wechselseitig.“

Die Studie untersuchte auch verschiedene grundlegende Trends, die sich auf die globale Vermögensverwaltungsbranche auswirken, wie die zunehmende Individualisierung der Altersvorsorge und die wachsende Bedeutung der Generation der Millennials und von Frauen als Kundengruppen. Darüber hinaus nehmen die Zuflüsse im Retail-Bereich und in der Vermögensverwaltung zu, wenn bei leistungsorientierten Pensionsplänen die Auszahlungsphase beginnt. Zudem dürfte die Finanzplanung aus einer Hand angesichts der Verbreitung von Smartphones und des Ausbaus von 5G-Netzen immer wichtiger werden.

Amin Rajan, Projektleiter bei CREATE-Research:

„Neue Anlegersegmente unterscheiden zwischen ‚Product Alpha‘, d.h. dem Übertreffen des Marktes durch aktive Aktienauswahl, und ‚Solution Alpha‘, d. h. dem Erfüllen der finanziellen Ziele der Anleger unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Werte. Die Vermögensverwaltungsbranche wird sich angesichts der Megatrends bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts wahrscheinlich grundlegend verändern. Erfolg erfordert den Aufbruch ins Ungewisse, um eine neue Zukunft zu schaffen – weit entfernt von früheren Zusammenhängen.“


1) 8% der Befragten sahen darin weder ein Risiko noch eine Chance

BNY Mellon Investment Management ist einer der weltweit größten Investmentmanager und einer der führenden US-Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 1,8 Billionen US-Dollar per 30. Juni 2019. Das Unternehmen bietet Anlegern das Beste aus zwei Welten: die Kompetenzen und Expertise unserer Anlageverwalter und eine globale Präsenz, wobei die unerschütterliche Bekenntnis zu einer verantwortungsvollen Vermögensverwaltung als Kompass dient. BNY Mellon Investment Management vereint die mit BNY Mellon verbundenen Investment-Management-Unternehmen, Vermögensverwaltungsdienste und globalen Vertriebsunternehmen.

BNY Mellon Investment Management ist eine Geschäftssparte von BNY Mellon, die per 30. Juni 2019 Vermögenswerte in Höhe von 35,5 Billionen US-Dollar unter Verwahrung und Verwaltung hatte. BNY Mellon bietet Dienstleistungen aus einer Hand für Kunden, die Anlagen entwickeln, handeln, halten, verwalten, betreuen, vertreiben oder restrukturieren wollen. BNY Mellon ist die Unternehmensmarke von The Bank of New York Mellon Corporation (NYSE: BK). Weitere Informationen finden Sie unter www.bnymellon.com. Folgen Sie uns auf Twitter unter @BNYMellon oder besuchen Sie unseren Newsroom auf www.bnymellon.com/newsroom, um die neuesten Unternehmensmeldungen zu erhalten.

CREATE-Research ist ein unabhängiges Research-Unternehmen mit Spezialisierung auf die Themen strategische Veränderungen und neue Asset-Allocation-Modelle im globalen Asset Management. Es übernimmt Forschungsaufträge namhafter Finanzinstitute und globaler Unternehmen. Dabei arbeitet es eng mit führenden Entscheidungsträgern angesehener Organisationen in Europa und den USA zusammen. Die Forschungsergebnisse werden in Berichten und auf Veranstaltungen veröffentlicht, die in den Medien große Aufmerksamkeit erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter www.create-research.co.uk.

Aquila Capitals nachhaltige Investment-Strategie durch neue GRESB-Bewertung bestätigt

Aquila Capital hat seinen Status als führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen in einer aktuellen Analyse von GRESB bestätigt. Die Ergebnisse unterstreichen die weit überdurchschnittliche Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern und das Engagement des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit und Transparenz für Anleger.

GRESB ist eine von großen institutionellen Investoren gegründete Organisation, die Benchmark-Berichte sowie Portfolio- und Asset-Analysen für Sachwerteanlagen im Bereich Nachhaltigkeit erstellt. Dabei greift sie auf ESG-Datensätze und ein eigenes Evaluationssystem zurück.

Der Spezial-AIF European Hydro S.C.Sp von Aquila Capital erreichte im Vergleich von 11 internationalen Produkten im Segment “European Renewable Power“ den ersten Platz. Der GRESB-Wert lag bei 68 und damit deutlich über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe (52). Der Nachfolgefonds Aquila Capital European Hydropower Fund S.A. schaffte es im diesem Vergleich mit 62 Punkten auf den dritten Platz. Beide Produkte erhielten eine Bewertung von 4 aus möglichen 5 Sternen.

Das Unternehmen Småkraft AS, Europas größter unabhängiger Betreiber von kleinen Wasserkraftwerken und ein von Aquila Capital verwaltetes Asset, erhielt die Bestbewertung von 5 Sternen. In einer komparativen Analyse im Segment “Northern European Renewable Power Maintenance and Operation Sector” mit insgesamt 24 Assets erreichte der Wasserkraftbetreiber den zweiten Platz. Den Durchschnitt der 24 Assets von 45 Punkten übertraf Småkraft AS dabei mit 73 Punkten deutlich – ebenso wie das eigene Vorjahresergebnis von 67 Punkten.

Erik Røysem Sterud, Chief Financial Officer Småkraft, kommentiert:

„Unsere Anleger äußern zu Recht hohe Erwartungen an alle Aspekte unseres Geschäfts. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der wirtschaftlichen Leistung, sondern ebenso auf Nachhaltigkeit und dem kontinuierlichen Lernen und Verbessern unserer Prozesse. Wenn die Anforderungen an uns wachsen, motiviert uns dies zu steigenden Leistungen. Daher konnten wir unsere GRESB-Ergebnisse im zweiten Jahr in Folge noch einmal deutlich verbessern. Aspekte wie ESG, hohe Betreiberkompetenz und gute finanzielle Ergebnisse bedingen einander. Es handelt sich um eine intuitive Symbiose – Gutes zu tun ist gut für das Geschäft.“

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, fügt hinzu:

„Die Ergebnisse des jüngsten GRESB-Berichts spiegeln unsere tagtägliche Arbeit wider, die wir leisten, damit Aquila Capital beim Thema nachhaltige Investments weiterhin eine führende Rolle einnimmt. Dabei geht unser Engagement für ökologische Nachhaltigkeit Hand in Hand mit nachhaltigem Handeln gegenüber unseren Anlegern und Mitarbeitern. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal und wir sind überzeugt, dass diese Philosophie entscheidend für unseren langfristigen Erfolg ist. Nachhaltige Investments waren schon immer integraler Bestandteil unserer Unternehmenswerte und bildet die Grundlage für alle Aspekte unseres Geschäfts.“

Aquila Capital zeichnet sich durch ein klares Bekenntnis zu ESG-Werten aus und legt den eigenen Investment-Fokus strategisch auf Erneuerbare Energien und zunehmend nachhaltige Logistik-Assets. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass zwei Investoren mit kirchlichem Hintergrund sich mit weiteren 40 Millionen Euro am aktuellen Wasserkraft-Fonds beteiligt haben. Im Bereich Green Logistics verkündete Aquila Capital ebenfalls vor wenigen Wochen den erstmaligen Eintritt in den portugiesischen Immobilienmarkt, wo man eine nachhaltige Logistik-Projektentwicklung auf 115.000 Quadratmeter realisiert.

Weitere Informationen zum Thema ESG finden Sie unter: www.aquila-capital.de/esg/


Über Aquila Capital

Die Aquila Gruppe ist ein erfahrener und langfristiger Sachwertinvestor. Gegründet 2001 von Dr. Dieter Rentsch und Roman Rosslenbroich, managt sie heute 8,2 Mrd. Euro (AUA/AUM) Vermögen für Investoren in aller Welt (Stand: 30.06.2019).
Investiert wird in nachhaltige Langfristtrends in den Sektoren erneuerbare Energien, sozialer Wohnungsbau, grüne Logistik, Infrastruktur, Holz- und Landwirtschaft. Hinzu kommen spezielle Nischenstrategien. Dabei bietet Aquila Capital ausgewählte Sachwertkonzepte, gesteuert von Experten. Die unternehmerisch denkenden Investmentteams finden, entwickeln, finanzieren, managen und betreiben Investments entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nutzen sie Branchennetzwerke und bringen ihre fundierte Erfahrung ein.
Weil dieses Konzept Managementteams vor Ort und lokale Präsenz erfordert, ist Aquila Capital in elf Ländern mit insgesamt 14 Niederlassungen vertreten. Umfassendes operatives Know-how, über 300 Mitarbeiter, aktives Assetmanagement und eine Leidenschaft für Details sorgen für erfolgreiche Anlagen, leistungsfähige Produkte und zeitnahe Investitionen.
Die Aquila Gruppe setzt auf eine konsequente Corporate Governance: Ihre beiden KVGen (AIFMs) in Luxemburg und Deutschland unterliegen strengsten europäischen Richtlinien.
Das Geschäftsmodell von Aquila Capital beruht auf einer Leidenschaft für Sachwerte und gelebtem ESG – nach dem Motto: Immer besser werden. Jeden Tag.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

BlueBay praktiziert ESG-Analyse von Anlagen als Teil der Risikoanalyse

Der Fixed Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) ist davon überzeugt, dass eine Bewertung, wie Emittenten bei den ESG-Kriterien Umwelt (Environment), Soziales (Social) und gute Führung (Governance) abschneiden, gute Hinweise auf die Qualität des Managements liefert. Daher verfolgt BlueBay einen integrativen Ansatz, bei dem die ESG-Analyse als zusätzlicher Filter bei der Auswahl möglicher Investitionen herangezogen wird, der bestimmte Investitionsrisiken aufdecken kann.

Die ESG-Analyse bei BlueBay ist dem Risk & Performance Team zugeordnet und nicht innerhalb des Investment Management Teams angesiedelt. „Das sendet ein klares Signal, dass die ESG-Faktoren von großer Relevanz sind und wir sie als mögliche Investitionsrisiken betrachten“, sagt My-Linh Ngo, Head of ESG Investment Risk bei BlueBay. „Das Risk Team bei BlueBay bietet den Investment Teams zusätzliche Erkenntnisse, um sie auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen und das ist auch die Rolle des ESG-Teams, das ich manage.“

Dabei kann sich der Fokus der ESG-Analyse unterscheiden, je nachdem ob in Aktien oder in festverzinsliche Wertpapiere investiert wird. Beispielsweise geht es beim Faktor Governance bei der Investition in Unternehmen über Aktien eher um Themen wie Vergütung, Aktionärsrechte und die Auskunft des Managements zu ESG-Fragen. Dagegen haben Fixed Income-Investoren ohne Stimmrecht kaum Zugang zu diesen Themen. „Wir konzentrieren uns eher auf Fragen der finanziellen Transparenz, der Güte der Rechnungslegung und der Kontrollinstanzen“, erklärt My-Linh Ngo.

Das Fixed Income-Anlagenuniversum ist zudem differenzierter und reicht von Staatsanleihen großer Wirtschaftsmächte bis zu Anleihen kleiner Unternehmen in Schwellen- oder Hochzins-Märkten. Letztere nach ESG-Kriterien zu analysieren ist eine große Herausforderung, da die Emittenten oft nicht das entsprechende Reporting zur Verfügung stellen. „In solchen Fällen müssen sich Investoren pragmatisch verhalten“, sagt My-Linh Ngo. „Mitunter investieren wir in weniger fortschrittliche ESG-Performer, sollten wir das Risiko-Rendite-Profil für attraktiv halten.“

Selbstverständlich ermöglichen Anleiheinvestitionen aber thematisch zu investieren, zum Beispiel in Klimaschutz. Beispielsweise ist der Dialog mit den oft staatlichen Unternehmen, die fossile Brennstoffvorkommen verwalten, möglich. Zudem bieten Green Bonds oder Impact Investing vielversprechende Anlagemöglichkeiten.

Noch gibt es beim Thema ESG weiter großen Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel herrscht bei vielen Investoren immer noch Unklarheit darüber, was ESG eigentlich ist. Das kann mitunter als Ausrede benutzt werden, um sich erst gar nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Helfen würde unter anderem eine bessere Datenlage. Hier sind erweiterte Kapazitäten sowohl in den Analyseabteilungen als auch bei Nichtregierungsorganisationen oder in der Wissenschaft gefragt, um qualitativ hochwertigen Input zu generieren. Solche Daten könnten dann überzeugend die finanziellen Auswirkungen der ESG-Faktoren aufzeigen.

Zudem könnten alle Beteiligten sehr viel besser zusammenarbeiten, von den Aktionären über die unabhängigen Finanzberater sowie Anlageberater und Vermögensverwalter bis hin zu den Unternehmen. „Alle könnten stärker betonen, wie sie das Thema ESG anwenden, zum Beispiel bei der Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis hin zu Best Practice-Beispielen“, sagt My-Linh Ngo. „Wir arbeiten darauf hin, dass es in der Investment Community zur Selbstverständlichkeit wird, ESG-Aspekte miteinzubeziehen.“


Über My-Linh Ngo

My-Linh ist bei BlueBay Asset Management Head of ESG Investment Risk. Sie ist seit Juli 2014 für BlueBay tätig und verantwortet die ESG-Integration in den globalen Assets des Unternehmens. Zuvor war sie bei Schroders Investment Management Ltd., wo sie als ESG-Analystin in der Abteilung Responsible Investment arbeitete und an der Durchführung von ESG-Analysen und -Maßnahmen beteiligt war. Davor war My-Linh Associate Director - SRI Research im Sustainable & Responsible Investment Team von Henderson Global Investors. My-Linh verfügt über einen Master in Leadership for Sustainable Development von der Middlesex University/Forum for the Future, einen Master in Environmental Management Systems & Auditing sowie einen Abschluss in Environmental Sciences, beide von der University of East Anglia.

Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed Income-Spektrum aufweisen. Um globale Kunden weiter zu unterstützen, hat BlueBay im Jahr 2018 Kapazitäten im Bereich Structured Credit aufgebaut. Neben der Auflage von Structured Credit-Fonds plant BlueBay auch die Auflage und Verwaltung von CLOs. BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, in Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

Die BayernInvest gewinnt zwei renommierte Vertriebsexperten

Mit zwei weiteren Vertriebsexperten baut die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, München, ihre Geschäftsaktivitäten aus. Marcus Perschke startet zum 15. September in der neu geschaffenen Position als Senior Sales Manager für das Wholesale Business. Steffen Hahn ist ab 1. Oktober als Senior Sales Manager für die Kundengruppe Versicherungen und Versorgungswerke zuständig. Bereits zum 1. Juli erweiterte sich das Team rund um Vertriebsleiter Holger Leimbeck um Markus Ratz, der für die Kundengruppe Stiftungen und evangelische Kirchen verantwortlich zeichnet.

„Mit Marcus Perschke und Steffen Hahn ist es uns gelungen, für die BayernInvest zwei renommierte Vertriebsexperten mit langer Erfahrung zu gewinnen. Beide stehen für ausgewiesene Kompetenz im Asset Management und verfügen über fundierte Kenntnisse des Kapitalmarkts. Unseren gut etablierten Vertrieb werden sie mit neuen Impulsen positiv weiter entwickeln – mit passgenauen Lösungen für institutionelle Investoren und im Bereich Wholesale“, betont Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest.

Marcus Perschke verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Asset Management sowie im Vertrieb, insbesondere beim erfolgreichen Aufbau eines Wholesale Vertriebs. Er war zuletzt bei der Mainfirst Bank AG als Head of Wholesale Business Development tätig. Zuvor arbeitete Marcus Perschke in zahlreichen Fach- und Führungspositionen unter anderem bei M&G International Investments Ltd. sowie LGT Capital Management AG.

Steffen Hahn war zuletzt bei der Invesco Asset Management Deutschland GmbH als Direktor für das institutionelle Geschäft mit Versicherungen verantwortlich. Der studierte Betriebswirt mit CFA-Zertifikat verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Investment- und Versicherungsbranche. Seine Karriere startete er als Asset Manager bei Versicherern und war anschließend in verschiedenen Fach- und Führungspositionen untern anderem für Allianz Global Investors und die Union Investment Institutional GmbH tätig.


Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Berenike Wiener als neue Führungskraft bei der Evangelischen Bank

Anfang September hat Berenike Wiener (42) ihren neuen Posten als Head of CSR and Sustainable Finance bei der Evangelischen Bank (EB) angetreten und wird künftig Deutschlands größte Kirchenbank in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sozialverantwortung und ESG unterstützen. Die zertifizierte Finanzfachwirtin und MBA bringt langjährige Erfahrungen, die sie als Anlage- und Stiftungsberaterin in leitender Stellung sowie als stellvertretende Beiratsvorsitzende des Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover gesammelt hat, in das Unternehmen mit ein.

Die Evangelische Bank stellt sich seit Jahrzehnten bewusst und aktiv der Verantwortung, eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen sicherzustellen und mitzugestalten, indem sie auf Basis ihres integrierten Nachhaltigkeitsansatzes gezielt gesellschaftliche und ökologische Mehrwerte generiert. Der hohe Stellenwert der Nachhaltigkeit fußt auf der christlichen Wertebasis. „Unsere Bank ist im Finanzkreislauf von Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft fest verankert“, so EB-Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer: „Wir stellen uns den höchsten Ansprüchen eines verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgangs mit dem uns anvertrauten Geld, indem wir auf innovative Finanzdienstleistungen, ganzheitliche Beratung und exzellentes Spezial-Know-how setzen.“

Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich ergänzte: „Wir freuen uns über eine ausgewiesene und kompetente Kollegin, die den Prozess einer noch konsequenteren Ausrichtung der Evangelischen Bank an den Nachhaltigkeitszielsetzungen der Sustainable Development Goals begleiten und mit ihren fachlichen Impulsen bereichern wird.“ Nicht nur bei den Eigenanlagen und im Investmentprozess, sondern in der gesamten internen Organisation der EB sollen ökologische, soziale und an guter Unternehmensführung ausgerichtete Kriterien künftig noch mehr Gewicht erhalten. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin überzeugt, mit meiner Nachhaltigkeitskompetenz die Evangelische Bank sinnvoll und zielführend unterstützen zu können“, äußerte sich Berenike Wiener. In Zukunft soll sie die Nachhaltigkeitsexpertise der EB verstärkt auch auf Konferenzen und anderen Veranstaltungsformaten nach außen repräsentieren.

Die gebürtige Münchnerin hat bereits in jungen Jahren im Anschluss an ihre Studienzeit u. a. an der Universität München und der Frankfurt School of Finance and Management in leitenden Positionen gearbeitet und sich intensiv mit den Themen strategische Vermögensverwaltung und nachhaltige Geldanlagen auseinandergesetzt. Nach Stationen u.a. beim Bundesverband Deutscher Stiftungen war sie zuletzt im Portfoliomanagement beim Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, dem ersten und größten deutschen Staatsfonds, in Berlin beschäftigt. In ihrer neu geschaffenen Position als Leiterin des Teams CSR und Sustainable Finance berichtet Berenike Wiener künftig direkt an den EB-Vorstandsvorsitzenden Thomas Katzenmayer. Zudem repräsentiert sie die EB als einen im Nachhaltigkeitsmanagement professionell aufgestellten Vorreiter in der Finanzwirtschaft. Denn der Anspruch ist klar: die Evangelische Bank ist DIE Nachhaltigkeitsbank.


Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

LGIM erweitert thematisches ETF-Angebot um Investments in disruptive Technologien und Innovationen an der Deutschen Börse

Legal & General Investment Management (LGIM) erweitert seine Produktpalette an thematischen Exchange Traded Funds (ETFs) und legt drei neue ETFs auf, die den Anlegern Zugang zu Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Gesundheitswesen und sauberes Wasser ermöglichen. Sie ergänzen die bereits bestehenden thematischen ETFs und Core-ETFs von LGIM, wie den L&G Cyber Security UCITS ETF mit einem Volumen von 904 Millionen US-Dollar und den L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 812 Millionen US-Dollar (Stand: 30. August 2019).

Die neuen ETFs investieren in Märkte, die aufgrund des disruptiven Wandels durch den technologischen Fortschritt erhebliches Wachstumspotenzial bergen. Das eröffnet Investoren die Möglichkeit, in Vorreiterunternehmen zu investieren, die Lösungen für bereits seit langer Zeit bestehende Herausforderungen entwickeln.

Die Indizes wurden in Zusammenarbeit mit ROBO Global® und Global Water Intelligence erstellt, um Investoren Exposure in die drei Themengebiete zu ermöglichen. Die aktive Indexkonstruktion von LGIM setzt auf Aktien innerhalb dieser thematischen ETFs, die über traditionelle Branchenklassifikationen hinausgehen und nicht auf etablierte Large-Caps setzen, die typischerweise die Sektor-Indizes dominieren. Gut designte Bottom-up-Indizes können sich mit dem Themenfeld weiterentwickeln, während ein statischer Index Veränderungen in den Marktdynamiken möglicherweise nicht erfasst.

Die neuen ETFs, die an der Deutschen Börse notiert sind, bieten eine Diversifikation nach Regionen, Marktkapitalisierung und Teilsektoren. Jeder der ETFs ist vollständig physisch repliziert, um den Anlegern ein direktes und unverfälschtes Exposure für das jeweilige Thema zu bieten. Der konzentrierte Bottom-up-Ansatz hilft Anlegern, Klumpenrisiken zu reduzieren: So beträgt beispielsweise bei den acht bereits bestehenden thematischen ETFs von LGIM die durchschnittliche Überschneidung der Anteile mit dem MSCI World Index nur 2,92 Prozent und die durchschnittliche Gewichtung auf Small und Mid-Caps 56,06 Prozent (Stand: 30. August 2019).

Die neuen thematischen ETFs von LGIM

Neue Technologien im Anwendungsfeld der künstlichen Intelligenz (KI) könnten das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 um 15,7 Billionen US-Dollar steigern. Der L&G Artificial Intelligence UCITS ETF zielt Erträge aus dem globalen Markt für KI-Lösungen und -Anwendungen an, bei dem ein Umsatzwachstum von 16,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf 31,2 Milliarden US-Dollar bis 2025 prognostiziert wird.1 Der Index wird Unternehmen umfassen, die Lösungen für KI-Systeme und -Plattformen entwickeln. Hinzu kommen Firmen, die diese KI-Fähigkeiten zum Zweck der digitalen Transformation einsetzen.

Der L&G Healthcare Breakthrough UCITS ETF nutzt Anlagemöglichkeiten im Gesundheitssektor. Dieser machte im Jahr 2017 rund 18 Prozent des US-amerikanischen BIP aus2 und wird voraussichtlich bis 2020 eine 8,7 Billionen US-Dollar schwere, globale Branche sein3. Der Index besteht aus Unternehmen, die führend in der Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette der Gesundheitsbranche sowie bei Fortschritten im Bereich der Medizin- und Gesundheitsrobotik und zukünftigen Diagnosetools sind.

Bis zum Jahr 2025 werden 1,8 Milliarden Menschen in Ländern oder Regionen mit absoluter Wasserknappheit leben; zwei Drittel der Weltbevölkerung könnten unter prekären Wasserbedingungen leben. Der L&G Clean Water UCITS ETF fokussiert auf Unternehmen, die integral für die globale Wasserbewirtschaftung sind und sich insbesondere mit der Wassergewinnung und -verarbeitung beschäftigen sowie mit anderen damit verbundenen Dienstleistungen.

Howie Li, Head of ETFs bei LGIM, kommentiert: „Alle Wirtschaftsbereiche und Unternehmen werden momentan von disruptiven Technologien grundlegend transformiert. Wir beobachten auf Investorenseite eine wachsende Nachfrage nach kosteneffizientem Zugang zu den Themen. Die neuen ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die von diesen Themen unmittelbar profitieren. Die Indizes selbst sind auf Grundlage einer aktiven Selektion und Analyse erstellt und werden systematisch sowie regelbasiert implementiert."

Philipp von Königsmarck, Head of Wholesale bei LGIM in Deutschland, sagt: „Wir sind Pioneer der thematischen ETFs und diese neuen Produkte stellen eine wichtige Ergänzung unserer bestehenden thematischen ETFs dar. Teil unserer Geschäftsstrategie ist es, jährlich eine bedeutende Anzahl dieser ETFs in Europa und Deutschland aufzulegen. Wir verzeichnen ein starkes Interesse deutscher Investoren an Produkten, die ihnen Zugang zu neuen Themen bieten, wie beispielsweise zu disruptiven Technologien und umweltfreundlichen Themen. Mit unseren ETFs im Bereich Artificial Intelligence, Healthcare Breakthrough und Clean Water bringen wir ein interessantes Angebot auf den deutschen Markt und hoffen, dass wir auf dem Erfolg unserer Cyber Security-Strategie aufbauen können."


Weitere Informationen zur Auswahl thematischer Fonds von LGIM finden Sie unter: http://www2.landginvestments.com/disruptive-technology#newtechfunds

1) ROBO Global®, https://www.roboglobal.com/wp-content/themes/roboglobaldevelopment/inc/indexfile.php?type=THNQTR
2) US Centers for Medicare & Medicaid Services, https://www.cms.gov/research-statistics-data-and-systems/statistics-trends-and-reports/nationalhealthexpenddata/nationalhealthaccountshistorical.html
3) Deloitte, https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/Life-Sciences-Health-Care/gx-lshc-2017-health-care-outlook-infographic.pdf 

NN (L) Green Bond Fonds knackt 1 Mrd. Euro und spart so 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr ein

Das schnelle Wachstum des Marktes für grüne Anleihen auf ein Volumen von mittlerweile rund 440 Milliarden Euro hat weltweit zu großen CO2-Einsparungen beigetragen. Das wird auch an der Entwicklung des NN (L) Green Bond Fonds deutlich, dessen verwaltetes Vermögen im Juli 2019, drei Jahre nach seiner Auflegung im Jahr 2016, die Marke von 1 Milliarde Euro überschritten hat. Das Fondsmanagement berechnet die vermiedenen C02-Emissionen durch die Projekte, in die der Fonds investiert. Aktuell spart er pro investierter Million Euro 534 Tonnen CO2-Emissionen ein. Bei seinem aktuellen Volumen von 1,03 Milliarden Euro (Stand: Ende Juli 2019) bedeutet das Einsparungen von 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr, was den durchschnittlichen jährlichen Emissionen von 214.000 Pkw entspricht.

Der NN (L) Green Bond Fonds verfolgt eine Impact-Investmentstrategie: Er investiert ausschließlich in Anleihen, die gute finanzielle Renditen mit einer klaren und messbaren positiven Wirkung auf die Umwelt kombinieren. Der Fonds erzielt nicht nur einen positiven ökologischen Impact, er hat seit Auflegung auch in jedem Kalenderjahr überdurchschnittliche Renditen erzielt und seine Benchmark jährlich um 0,63% (vor Gebühren) übertroffen. Der Fonds erzielte 4,25%, während die Benchmark 3,62% generierte (Stand: Ende Juli 2019). Damit rangiert er im obersten Dezil seiner Vergleichsgruppe.

Bram Bos, leitender Portfoliomanager für grüne Anleihen bei NN Investment Partners: „Seit Auflegung des Fonds im Jahr 2016 konzentrieren wir uns auf `dunkelgrüne´ Anleihen. Sie sind unserer Meinung nach die erste Wahl für Anleger, für die Nachhaltigkeit im Anleihebereich Priorität hat. Eine Investition in diese Anlageklasse ermöglicht es Anlegern, den CO2-Fußabdruck ihrer Portfolios zu reduzieren, ohne bei Liquidität und Rendite Abstriche zu machen. Darüber hinaus beobachten wir, dass die Unternehmen, die dunkelgrüne Anleihen begeben, eine bessere Governance und mehr Transparenz aufweisen, da sie mit Investoren in einem engeren Austausch stehen und strengeren Berichtspflichten unterliegen."

Der dunkelgrüne Investmentansatz des Fonds stellt sicher, dass die Investitionen wirklich grün sind. Die Portfoliomanager setzen ausschließlich auf Projekte, die einen klar messbaren positiven Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) leisten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung an den Klimawandel. Zudem investiert der Fonds nicht in grüne Anleihen, die Projekte zu fossilen Brennstoffen finanzieren. Das Fondsmanagement bewertet sowohl die Anleihe als auch den Emittenten. Engagement und der Dialog mit dem Emittenten sind entscheidend für die Gesamtbewertung. Das Team trifft sich mit jedem Emittenten, der für das Portfolio in Betracht kommt, um zu verstehen, wie die grüne Anleihe in die Unternehmensstrategie passt und wie sich die Projekte entwickeln.

Die deutlich gestiegene Liquidität am Markt für grüne Anleihen hat auch das Wachstum des NN (L) Green Bond Fonds unterstützt. Er hat davon profitiert, dass das Emissionsvolumen grüner Anleihen schon in der ersten Jahreshälfte 2019 fast genauso hoch war wie im gesamten Jahr 2018. Damit ist der globale Markt für grüne Anleihen von 335 Mrd. Euro Mitte 2018 auf mittlerweile 440 Mrd. Euro gewachsen. Zu den Emittenten gehören sowohl Unternehmen als auch Staaten. Und die Zahl der Emittenten, die regelmäßig grüne Anleihen emittieren, steigt. Das führt zu einem stabilen Angebot und verbessert den Handel am Sekundärmarkt.

Die wachsende Emittentenbasis, sowohl in geografischer als auch in sektorbezogener Hinsicht, hat dazu beigetragen, dass sich grüne Anleihen als eigenständige Anlageklasse etabliert haben. Sie ist für alle Anleiheinvestoren relevant, die einen positiven ökologischen Impact erzielen wollen. NN IP geht davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen und sogar noch beschleunigen wird.


Der NN (L) Green Bond ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind aktuell auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert. Der Verkaufsprospekt und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com.

Wealthcap lanciert erstes Investmentkonzept für Private-Banking-Kunden

Wealthcap bringt eine eigene Lösung für vermögende Privatanleger auf den Markt. Das Real-Asset-Investmentkonzept „Wealthcap Immobilien Deutschland 43“ richtet sich gezielt an die individuellen Ansprüche von Private-Banking-Kunden. Dafür wurde eine neue Gebühren- und Preisstruktur entwickelt. Beteiligungen sind ab einem Mindestanlagebetrag von 50.000 Euro, zuzüglich 3,5 Prozent Ausgabeaufschlag, möglich. Die prognostizierte jährliche Ausschüttung beläuft sich auf 3,7 Prozent, bei einer geplanten Fondslaufzeit von zwölf Jahren.

„Private-Banking-Kunden suchen nach ertrags- und chancenorientierten Konzepten. Durch den Fonds bieten wir die Möglichkeit einer gezielten Beteiligung an einem Investmentobjekt zur Beimischung ihrer diversifizierten Anlegerportfolios“, erläutert Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap. „Wir nutzen unsere langjährige Kompetenz im Asset-Management, insbesondere am Büroimmobilienmarkt, um die besonderen Ansprüche von Private-Banking-Kunden hinsichtlich Rendite und Transparenz zu erfüllen.“ Möglicher Investitionsschwerpunkt ist der deutsche Büroimmobilienmarkt mit klarem Fokus auf Zukunfts- und Wachstumsregionen.

Der Fonds ergänzt die bestehende bedarfsorientierte Investmentplattform von Wealthcap und trägt zur Schließung der Angebotslücke zwischen Privatkunden und institutionellen Anlegern bei. Neben der maßgeschneiderten Produkterweiterung für Private-Banking-Kunden wird Wealthcap seine Angebotspalette in Kürze ebenfalls um einen Nachhaltigkeitsfonds speziell für Kirchen und Stiftungen ergänzen.

„Durch die kontinuierliche Erweiterung unserer Investmentplattform schaffen wir zielgruppengerechte Lösungen für alle Kunden und bauen unsere Strukturierungsexpertise weiter strategisch aus“, so Volz.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Sustainable Finance stärken, Taxonomie schärfen, soziale Aspekte integrieren

Das wachsende Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Finanzmarkt ist nicht zu übersehen. Am 2. September 2019 haben die Organisationen FNG, CRIC, ÖGUT und ökofinanz21 eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, die sich an die politischen Entscheidungsträger in Berlin, Brüssel und Wien richtet. Das Positionspapier weist auf spezielle Aspekte in den aktuell laufenden Verhandlungen zur Taxonomie für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten im Rahmen des EU-Aktionsplans zu Sustainable Finance hin. Die Evangelische Bank unterstützt die Positionen der gemeinsamen Stellungnahme ausdrücklich. Als Vorstandsvorsitzender der nachhaltig führenden Kirchenbank Deutschlands, des spezialisierten Finanzpartners der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege sowie der Sozial- und Gesundheitswirtschaft, betont Thomas Katzenmayer ergänzend zwei Aspekte:

Erfolg = Ökologie, Ökonomie UND Soziales

„Die Nachhaltigkeitstaxonomie der EU ist bis zum jetzigen Stand der Verhandlungen auf ökologische Kriterien für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten fokussiert. Dies ist vor dem Hintergrund des Klimawandels und der ehrgeizigen politischen Ziele insbesondere zur Reduktion von Treibhausgasen folgerichtig. Jede Maßnahme, die zum Schutz der Umwelt beiträgt, ist dringend geboten. Die Wirtschaft insgesamt muss sich zukünftig noch stärker auf Ressourcenschonung und Klimaschutz ausrichten. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Dennoch umfasst unser ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis weit mehr als die Frage der Ökologie. Insbesondere sozial-ethische Aspekte müssen neben der Ökologie zum integralen Bestandteil der EU-Taxonomie werden. Nachhaltigkeit lässt sich nicht eindimensional begreifen. Das Geschäftsmodell der Evangelischen Bank zeigt, dass die strategische Integration von allen drei Aspekten der Nachhaltigkeit zum Erfolg führt. Wir sind überzeugt, dass Unternehmen langfristig umso erfolgreicher sind, je konkreter und ernsthafter sie die drei Säulen der Nachhaltigkeit als Gesamtheit in ihre Geschäftsprozesse integrieren.

Nachhaltigkeits-Know-how als Fundament

Uns ist die Komplexität bewusst, die mit der Festlegung einer EU-Taxonomie verbunden ist. Unabhängig davon, wie die Verhandlungen auf EU-Ebene fortgeführt werden und zu welchen inhaltlichen Verschiebungen es noch kommt – letztlich sind alle Finanzmarktakteure, Kunden und die breite Öffentlichkeit aufgefordert, die gesellschaftlich notwendigen und zukunftsgerichteten Impulse zu setzen. Informationen, die für soziale und ökologische Themen sensibilisieren, sollten gut, umfassend und transparent verfügbar sein. Die Evangelische Bank nimmt bereits jetzt die kommunikative Aufgabe engagiert wahr und informiert regelmäßig ihre Stakeholder über das eigene umfassende Nachhaltigkeitsengagement. Für unsere Kunden wie für unsere Mitglieder nehmen wir uns viel Zeit, um die vielschichtigen Aspekte der Nachhaltigkeit im Produkt- und Dienstleistungsangebot der Evangelischen Bank zu erläutern. Zugleich ist uns bewusst, dass sich unsere institutionellen Kunden wie auch wir selbst als Evangelische Bank mit Blick auf die Integration von Nachhaltigkeit stetig und dynamisch verbessern können. Deshalb werden wir künftig noch verstärkt mit nachhaltigkeitsrelevanten Themen an Kunden und Öffentlichkeit herantreten und so zu einem kontinuierlichen Wissensaufbau und zur Sensibilisierung im Finanzumfeld beitragen. Denn unser Anspruch ist klar: die Evangelische Bank ist DIE Nachhaltigkeitsbank.“


Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Frauenförderungsfonds verdoppelt Volumen

Der Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) gibt die Expansion des Japan ASEAN Women Empowerment Fund („JAWEF“) bekannt. Aufbauend auf dem bisherigen Erfolg von JAWEF wird der Fonds um das Doppelte auf USD 241 Millionen aufgestockt.

Der Fonds konnte wirkungsvoll privates kommerzielles Kapital mobilisieren und seine Impact-Ziele erreichen, indem 21 Mikrofinanzinstitutionen in sieben asiatischen Ländern finanziert und rund 230.000 Mikrounternehmerinnen erreicht wurden. Aufbauend auf diesem Erfolg wird JAWEFs Volumen verdoppelt und USD 241 Millionen erreichen. JAWEF verfolgt das Ziel, die derzeit noch signifikante Lücke in der Finanzierung von Frauen in Asien zu schließen und die Reichweite auf 700,000 bedürftige Frauen zu erhöhen. Der Fonds wurde im Jahr 2016 mit Anerkennung der japanischen Regierung als erster Fonds seiner Art ins Leben gerufen.

Die Japan International Cooperation Agency (JICA), die Japan Bank for International Cooperation (JBIC), wie auch führende japanische institutionelle Investoren, darunter Sumitomo Life Insurance Company, unterstützen den Fonds, indem sie ihre Beteiligungen proportional erhöhen. Darüber hinaus wird die renommierte Sasakawa Peace Foundation als neuer Partner und Investor teilnehmen.

Dabei bleibt das Anlageziel weiterhin unverändert. JAWEF stellt vorrangige Darlehen und nachrangige Verbindlichkeiten für finanziell stabile und sozial verantwortliche Mikrofinanzinstitutionen mit Schwerpunkt auf weibliche Kreditnehmern bereit. Auch die ursprüngliche Fondslaufzeit von 8 Jahren bleibt bestehen. „Ich freue mich zu sehen, wie eine Initiative, die wir vor 3 Jahren lanciert haben, bewiesen hat, dass die Bereitstellung finanzieller Möglichkeiten für Frauen ein sehr wirksames Instrument zur Förderung der Geschlechtergleichberechtigung und der Stärkung der Rolle von Frauen ist. Der Ausbau von JAWEF wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kreditlücke für Frauen in asiatischen Ländern weiter zu schliessen und ihre Volkswirtschaften zu unterstützen“, sagt das Büro des Premierministers von Japan.

„Mit mehr als 50% des gesamten Fondsvermögen von privaten Investoren ist JAWEF ein Paradebeispiel für Fonds mit Blended-Finance-Struktur und hat bewiesen, dass Impact Investing den Mainstream erreicht hat. Wir fühlen uns sehr geehrt und sind stolz, der Fondsmanager dieser erfolgreichen und richtungsweisenden Initiative zu sein“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

“Wir freuen uns, dass JAWEF eine starke Nachfrage von privaten Investoren verzeichnet. Dies zeigt, dass der Fonds eine hervorragende Gelegenheit für Anleger darstellt, finanzielle Renditen und gleichzeitig einen sozialen Impact zu erzielen,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

ESG-Investing: Anleger brauchen mehr Unterstützung

Im Bereich Nachhaltiges Investieren klafft eine Wissenslücke. Laut einer von Vontobel Asset Management veröffentlichten Studie verfügen viele Anleger nicht über die nötigen Informationen, um ihr Erspartes nachhaltig anzulegen, obwohl ein höheres Umweltbewusstsein ihr Konsumverhalten bereits stark beeinflusst. Die Finanzbranche ist in der Pflicht, Aufklärungsmaßnahmen zu ergreifen.

Weltweit denken 73 Prozent der Sparer und Investoren, dass sich Unternehmen ethischer verhalten sollten. Umso erstaunlicher ist, dass gerade einmal 29 Prozent von ihnen nachhaltig anlegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine erst kürzlich von Vontobel Asset Management in Auftrag gegebene Studie unter rund 4.600 Verbrauchern, die in 14 Ländern durchgeführt wurde. Die Befragten sehen Finanzberater in der Schlüsselfunktion, um die Thematik eines ethischen, wertebasierten Anlageansatzes durch Aufklärungsarbeit an ein breiteres Publikum heranzutragen.

Vor allem der Mangel an Informationen und verständlichen Fachbegriffen wirkt sich negativ auf die Investitionsentscheidungen von Sparern aus. So gaben 59 Prozent der Befragten an, nicht einmal zu wissen, dass sich Investitionsentscheidungen unter Berücksichtigung von ESG-Faktoren treffen lassen, obwohl fast die Hälfte von ihnen (47 Prozent) gerne mehr Informationen zum Thema ESG hätte. Gerade einmal 17 Prozent der Befragten erklärten, dass sie eine Anlageempfehlung erhalten haben, die ESG-Kriterien entspricht.

Die Botschaft der Studie ist eindeutig: Während immer mehr Sparer und Anleger einen ESG-Ansatz für Finanzentscheidungen bevorzugen würden, halten sich viele Menschen aufgrund mangelnder Unterstützung und Beratung zurück. „Dies ist eine Chance für Finanzdienstleister, Anlegern das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, damit sie nach ihren persönlichen Werten und Überzeugungen investieren können“, erklärt Axel Schwarzer, Head of Vontobel Asset Management. „Deshalb werden wir die Zusammenarbeit mit Vermittlern und Finanzberatern verstärken, unsere Produktpalette erweitern und durch gezielte Maßnahmen den Zugang zu nachhaltigen Anlageansätzen verbessern.“

ESG-Anlagen zählen seit Jahren zu den Strategien mit den weltweit grössten Wachstumszahlen. So stiegen die Mittel, die weltweit in nachhaltige Anlagen investiert wurden, allein in den Jahren 2016 bis Ende 2018 um mehr als ein Drittel auf mehr 30,5 Billionen US-Dollar an. Vontobel geht davon aus, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Anlagelösungen weiter steigt, unter anderem aufgrund des „Aktionsplans zur Finanzierung eines nachhaltigen Wachstums“ der EU. Der Aktionsplan wird dazu beitragen, dass nachhaltiges Investieren noch stärker in den Fokus der Anleger rückt.


Über die Studie

Diese Studie basiert auf einer Online-Umfrage unter 4’643 Konsumenten in 14 Ländern und auf einer Reihe qualitativer Interviews mit wichtigen Meinungsbildnern. Sowohl die quantitative als auch die qualitative Studie wurde zwischen März und April 2019 von Longitude durchgeführt, einem Unternehmen der Financial Times. In den nachfolgenden Grafiken finden Sie Details zu der im Rahmen der Umfrage interviewten Personen.

 

Credit Suisse: Ausbau der Bereiche Impact Investing und nachhaltige Anlagen mit Einstellung von Führungskräften

Die Credit Suisse unterstreicht mit der Einstellung von drei Führungskräften in Singapur, Zürich und London ihr Engagement für die Wachstumsmärkte Impact Investing und nachhaltige Anlagen. Den Neueinstellungen vorangegangen war die im April angekündigte Verstärkung durch Daniel Wild, der die Position des globalen Leiters Environmental, Social and Governance (ESG) Strategy im Departement Impact Advisory and Finance (IAF) übernommen hat.

Dr. James Gifford ist in der neu geschaffenen Rolle des Leiters Impact Advisory zur Credit Suisse gekommen. Er trägt die Verantwortung für die weltweite Beratung der Private-Wealth-Kunden der Credit Suisse sowie für die Förderung der positiven Wirkung der Bank durch Thought Leadership und Entwicklungsinitiativen innerhalb der Impact-Investing-Branche. Vor seinem Wechsel zur Credit Suisse war er bei der UBS tätig, wo er den Bereich Impact Investing der Division Wealth Management leitete.

James Gifford ist ein anerkannter Pionier in der Branche und hat den Wandel der Finanzmärkte hin zu nachhaltigeren Anlagen sowie zu Anlagen, die messbare positive soziale und ökologische Auswirkungen hervorbringen sollen, massgeblich gefördert. 2004 gründete er mit den Principles for Responsible Investment (PRI) die führende Brancheninitiative für nachhaltige Anlagen, die Teil der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen war. Die PRI der Vereinten Nationen wurden bis heute von mehr als 2250 Unternehmen und Organisationen, darunter die Credit Suisse, unterzeichnet, die insgesamt ein verwaltetes Vermögen von über USD 85 Billionen repräsentieren.

Darüber hinaus gründete und entwickelte James Gifford 2014 an der Harvard University und der Universität Zürich das gemeinsame Family-Office-Impact-Investing-Programm, das zum weltweit führenden Programm für das Studium des Impact Investing für Familienmitglieder der nächsten Generation geworden ist. James Gifford promovierte in Volkswirtschaftslehre – einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei auf die Wirksamkeit des Engagements von Aktionären bei der Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen.

Er ist von Singapur aus tätig und berichtet an Marisa Drew, CEO des Departements AIF, sowie auf regionaler Ebene an Bernard Fung, Leiter Wealth Planning Services Asia Pacific.

Guillaume Bonnel wurde als Leiter Sustainable and Impact Products eingestellt. Er ist verantwortlich für die Verwaltung der Angebotspalette im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing sowie für das Vorantreiben der entsprechenden Schulungen und Beratungsleistungen für die Produkte. Er stösst zur Credit Suisse von Lombard Odier, wo er seit Oktober 2016 Leiter Impact Investing war.

Guillaume Bonnel verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung und Verwaltung von Impact-Investing-Produkten, der Schaffung von nachhaltigen Finanzangeboten und der Beratung von Kunden zur Erreichung ihrer nachhaltigen Anlageziele. Während seiner sechs Jahre bei Lombard Odier verantwortete er – neben vielen weiteren Erfolgen – den Aufbau der Sparte nachhaltige Mandate der Bank. Zuvor war er Berater für nachhaltige und verantwortungsvolle Anlagen bei mehreren Finanzinstituten, darunter BNP Paribas.

Guillaume Bonnel arbeitet von Zürich aus und berichtet sowohl an Marisa Drew in IAF als auch an Steven Bates, Leiter Investment Product Management im IS&P Product & Services.

Im Juli wurde bekannt gegeben, dass Helen McDonald als Leiterin Foundations and Impact Advisory Services Grossbritannien zur Credit Suisse gestossen ist. In dieser neu geschaffenen Funktion betreut sie britische Non-Profit-Organisationen und berät britische Kunden zu ihren Zielen im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing.

Helen McDonald arbeitete zuvor bei der UBS, wo sie zuletzt als Leiterin Charities, Foundations and Social Investing tätig war. Davor hatte sie Positionen bei Goldman Sachs, SG Warburg Securities und Kleinwort Benson Investment Management inne. Daneben gehörte sie vier Jahre dem Investment Committee des Trinity College, Oxford, an.

Helen McDonald ist von London aus tätig. Sie berichtet sowohl an das britische Private-Banking-Team unter der Leitung von Christian Berchem, CEO der Credit Suisse UK, innerhalb von International Wealth Management als auch an das Departement IAF unter der Leitung von Marisa Drew.

Marisa Drew, CEO des Departements IAF: «Wir freuen uns sehr, diese ausgewiesenen Experten bei der Credit Suisse begrüssen zu dürfen. Die bedeutenden Investitionen in die Bereiche nachhaltige Anlagen und Impact Investing, die wir mit diesen strategischen Neueinstellungen tätigen, ermöglichen uns den Ausbau und die Weiterentwicklung unserer Produktangebote und unserer Beratungsleistungen im Departement IAF, sodass wir Kunden, die mit ihren Investments grössere Wirkung erzielen möchten, künftig noch besser betreuen können. Diese Führungsgruppe wird auch zur Erreichung unseres Ziels beitragen, bei der Entwicklung dieses Sektors und seiner Fähigkeit zur Erzielung einer breiten Wirkung eine führende Rolle zu spielen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Einstellung dieser Branchenführer bei der Credit Suisse nun hervorragend positioniert sind, um unsere Kunden beim nachhaltigen Wandel und der gleichzeitigen Erwirtschaftung nachhaltiger Renditen zu unterstützen.»


Credit Suisse AG

Credit Suisse AG is one of the world's leading financial services providers and is part of the Credit Suisse group of companies (referred to here as 'Credit Suisse'). Our strategy builds on Credit Suisse's core strengths: its position as a leading wealth manager, its specialist investment banking capabilities and its strong presence in our home market of Switzerland. We seek to follow a balanced approach to wealth management, aiming to capitalize on both the large pool of wealth within mature markets as well as the significant growth in wealth in Asia Pacific and other emerging markets, while also serving key developed markets with an emphasis on Switzerland. Credit Suisse employs approximately 46‘200 people. The registered shares (CSGN) of Credit Suisse AG's parent company, Credit Suisse Group AG, are listed in Switzerland and, in the form of American Depositary Shares (CS), in New York. Further information about Credit Suisse can be found at www.credit-suisse.com

Hiltrud Thelen-Pischke zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

Hiltrud Thelen-Pischke führt ab sofort als Vorsitzende des Aufsichtsrats das neugewählte Aufsichtsgremium der European Bank for Financial Services GmbH (ebase). Die ausgewiesene Finanzexpertin und Unternehmensberaterin war jahrelang in leitender Funktion bei der internationalen Beratungsgesellschaft PwC PricewaterhouseCoopers tätig. Unterstützt wird Thelen-Pischke von Chris Aujard, General Counsel der FNZ Group, und von Peter Schwicht, einem international erfahrenen und langjährigen Manager von J.P. Morgan Asset Management.

„Die ebase ist in einer sehr guten Verfassung und hat beste Voraussetzungen, zusammen mit dem neuen Eigentümer, die Digitalisierung des Vermögensmanagements voranzutreiben“, betont Thelen-Pischke. „Die Finanzbranche steht mit hoher Dynamik mitten in einem weitreichenden Veränderungsprozess. Ich freue mich, zusammen mit meinen Kollegen im Aufsichtsrat und dem ebase-Management, diese Herausforderung anzunehmen und die erfolgreiche Entwicklung der ebase mitzugestalten und fortzuführen“, so Thelen-Pischke weiter.

Seit dem 16. Juli 2019 ist die FNZ Group, ein globales Finanztechnologie Unternehmen mit Fokus auf digitale Lösungen für Investments und Altersvorsorge, der neue Alleingesellschafter der ebase. FNZ arbeitet mit Banken, Versicherungen, Asset Managern und Vermögensverwaltern in zwölf Ländern zusammen, um Kunden – auf Basis modernster Technologie sowie Transaktions- und Custody-Services – dabei zu unterstützen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Über die globale Plattform ist FNZ für mehr als 440 Mrd. Euro an Investment- und Altersvorsorgeguthaben von über 7 Millionen Kunden verantwortlich.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Investieren mit Verantwortung: Union Investment weitet Ausschlusskriterien auf Immobilienfonds aus

Die Union Investment Gruppe folgt einer Leitlinie für verantwortliches Investieren, in die unterschiedliche nationale und internationale Regelwerke wie der UN Global Compact oder die BVI-Wohlverhaltensregeln eingeflossen sind. Im Wertpapiergeschäft von Union Investment werden bereits seit rund 30 Jahren, neben weiteren nachhaltigen Strategien, norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien angewendet. So ermöglicht man privaten wie institutionellen Anlegern eine Kapitalanlage, die neben Rendite auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt.

Auch das Immobiliengeschäft hat sich der Initiative für verantwortliches Investieren angeschlossen und bringt ab sofort norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien für ihre aktiv gemanagten Immobilienanlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Milliarden Euro zur Geltung. Im ersten Schritt werden ausschließlich Wertpapieremittenten unter den Transaktionspartnern und Mietern auf Basis des ESG-Mindeststandards geprüft. Unter den gewerblichen Mietern im aktuellen Bestandsportfolio haben diese einen Anteil von rund 20 Prozent. Perspektivisch sollen auch die weiteren 80 Prozent der Mieter erfasst werden.

„Verantwortungsvolles Investieren gehört zur DNA von Union Investment. Das Geschäftsverhalten unserer Partner im Immobilienbereich haben wir im Rahmen unserer Compliance-Prozesse auch in der Vergangenheit bereits geprüft. Mit den nun festgeschriebenen Ausschlusskriterien gehen wir einen weiteren Schritt, um die Nachhaltigkeit unseres Immobiliengeschäfts auch bei der Auswahl unserer Geschäftspartner zu belegen“, sagt Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstandes von Union Investment, verantwortlich für das Portfoliomanagement, Immobilien und Infrastruktur. „Auch aufgrund ihrer steigenden ökonomischen Bedeutung hat die Berücksichtigung von ESG-Kriterien eine hohe Relevanz für unsere Kunden. Vor diesem Hintergrund ist die Integration von Ausschlusskriterien im Immobilienbereich ein wichtiger Schritt. Weitere Schritte zur Ausweitung des Blickfeldes über Wertpapieremittenten hinaus werden folgen.“

Was wird geprüft?

Die Research-Abteilung von Union Investment prüft Emittenten von Wertpapieren auf ihr Geschäftsverhalten. Kontroverse Geschäftspraktiken wie beispielsweise die Missachtung von Menschenrechten, des Umweltschutzes oder geltender Arbeitsstandards werden auf der Basis definierter Prüfkriterien ebenso ausgeschlossen wie kontroverse Geschäftsfelder, zu denen etwa ein direkter Bezug zu international geächteten Waffen und ähnliches gehören. „Mit der Anwendung norm- und wertbasierter Ausschlusskriterien gehört Union Investment in der Immobilienwirtschaft zu den absoluten Vorreitern. Gleichwohl ist uns bewusst, dass wir zunächst mit Mindeststandards starten. Ein Anfang ist damit gemacht und unser aktiv verwaltetes Immobilienportfolio wird sich fortlaufend an den neuen Standards messen lassen müssen“, sagt Jens Wilhelm.

Wer wird geprüft?

Ein nach nachhaltigen Maßstäben geleitetes Investieren hat in der Immobilienwirtschaft verschiedene Dimensionen. Zunächst gilt es, mögliche Transaktionen genau zu prüfen. Der Transaktionspartner (Käufer oder Verkäufer) sollte den Leitlinien für verantwortliches Investieren ebenso genügen wie die Mieter einer neu erworbenen Gewerbeimmobilie. Zu prüfen sind außerdem die bereits bestehenden Mieter im aktiv verwalteten Immobilienportfolio von Union Investment – und zwar in allen gewerblichen Nutzungsarten: Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik.

Erste Auswirkungen auf die Immobilienfonds

Eine Prüfung des aktuellen Mieterbestands im Immobilienportfolio von Union Investment hat ergeben, dass die wirtschaftlichen Folgen einer konsequenten Anwendung der nachhaltigen Filterkriterien gering und für die Fonds gut tragbar sind. Betroffen sind lediglich zwei Mietverhältnisse über eine Mietfläche von insgesamt rund 6.200 m2. Gemessen am Gesamtbestand von 7,4 Mio. m2 gewerblicher Mietfläche handelt es sich um eine gut lösbare Aufgabe. Ziel ist es, die zwei bestehenden Mietverhältnisse auslaufen zu lassen und die Flächen anschließend an andere Unternehmen zu vermieten, die alle Kriterien der nachhaltigen Maßstäbe erfüllen.

M&G Real Estate ernannt Jose-Luis Pellicer zum Head of Investment Strategy & Research

M&G Real Estate hat Jose-Luis Pellicer zum Head of Investment Strategy & Research ernannt. Die neu geschaffene Position unterstützt die Pläne unseres Unternehmens, die Palette an Anlagelösungen zu erweitern und ein bedeutender Manager alternativer Immobilienstrategien unter Leitung des Global Heads Tony Brown zu werden. Jose-Luis Pellicer ist ab sofort Mitglied des Boards von M&G Real Estate und berichtet an Tony Brown.

Von London aus wird Jose-Luis Pellicer die Teams in den Bereichen Immobilienresearch, Produktentwicklung, nachhaltige Immobilienanlagen und Performance-Management führen. In seine Zuständigkeit wird auch die Definition neuer Produktstrategien fallen, die eine Antwort auf sich rapide ändernde Anlegerbedürfnisse, den demographischen Wandel und strukturelle Verschiebungen an den Immobilienmärkten liefern.

Vor seinem Wechsel zu M&G Real Estate war Jose-Luis Pellicer Leiter des Researchteams der Patrizia AG. Davor arbeitete er sieben Jahre lang als Partner und Head of Research bei Rockspring. Zu seinen früheren Tätigkeiten gehören außerdem Führungsrollen bei AEW Europe, Goldman Sachs und Deutsche Bank.

Tony Brown, Global Head of M&G Real Estate, sagt dazu: „Es freut mich sehr, dass wir Jose-Luis Pellicer für unser Unternehmen gewinnen konnten. Er bringt eine enorme Erfahrung im Bereich internationaler Immobilienanlagen mit, was uns bei der Umsetzung unserer ehrgeizigen Wachstumsstrategien sehr helfen wird.

Jose-Luis Pellicer ergänzt: „Ich freue mich sehr, in einer Phase des fundamentalen Wandels innerhalb der Immobilienbranche zu M&G Real Estate zu stoßen. Das Unternehmen befindet sich in einer exzellenten Position – nicht nur in Großbritannien und Asien – und fast derzeit auch in Kontinentaleuropa erfolgreich Fuß. Es erfüllt mich außerdem mit Stolz, eines der etabliertesten und angesehensten Immobilienresearchteams in Großbritannien zu führen.”


Über M&GPrudential und M&G Investments

M&G Investments ist Teil von M&GPrudential, einer Vorsorge- und Investmentgesellschaft, die im August 2017 von der Muttergesellschaft Prudential plc gegründet wurde und Vermögenswerte von €381 Mrd. verwaltet (Stand 30. Juni 2019). M&G Prudential hat mehr als 5 Millionen Kunden in Großbritannien, Europa und Asien, darunter private Sparer und Investoren, Lebensversicherungsnehmer und Mitglieder von Pensionskassen.
M&GPrudential wird sich von Prudential Plc abspalten und zu einem unabhängigen, an der Londoner Börse notierten Unternehmen entwickeln.
Seit fast neun Jahrzehnten unterstützt M&G Investments seine Kunden dabei, von Investitionen zu profitieren, die wiederum Arbeitsplätze, Wohnungen und lebenswichtige Infrastruktur in der Realwirtschaft schaffen. Die Anlagelösungen umfassen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Multi Asset-Anlagen, Bargeld, Privatanleihen, Infrastruktur und Immobilien. M&G ist sich der Bedeutung verantwortlichen Investierens bewusst. Das Unternehmen hat die UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI) unterzeichnet und ist Mitglied des Partnerprogramms der Climate Bonds Initiative.
Die 35 Milliarden Euro umfassende Immobiliensparte M&G Real Estate (Stand 30. Juni 2019) ist ein führender Anbieter von Finanzlösungen für globale Immobilieninvestoren, hat einen branchenführenden Ansatz für verantwortungsbewusstes Immobilienmanagement und setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung seiner Fonds ein.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.mandgprudential.com 

Aquila Capital legt neuen paneuropäischen Fonds für erneuerbare Energien auf

Der European Balanced Renewables Fund investiert diversifiziert in Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen in ganz Europa. Der Fonds konnte im Juni 2019 nach einem Cornerstone-Investment von Willis Towers Watson seinen ersten Abschluss verzeichnen.

Christine Brockwell, Lead Investment Advisor bei Aquila Capital, sagt: „Dieser offene Fonds ist so gestaltet, dass er durch ein diversifiziertes Portfolio von Erneuerbare-Energien-Assets in ganz Europa sichere Erträge generiert. Durch die Ausgewogenheit der Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraft-Investitionen reduziert der Fonds die Volatilität seines Produktionsprofils und vermeidet das Klumpenrisiko eines einzelnen Energiemarktes. Mit diesem Fonds profitieren Investoren von unserer Expertise im Markt für erneuerbare Energien und von der Flexibilität einer offenen Fondsstruktur.“

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, kommentiert: „In unserer täglichen Interaktion mit institutionellen Investoren stellen wir einen großen und anhaltenden Appetit auf eine breit diversifizierte europäische Anlagestrategie im Bereich der erneuerbaren Energien in Form eines offenen Fonds fest. Wir freuen uns sehr, diesen Fonds gemeinsam mit Willis Towers Watson entwickelt zu haben.“ Er fügt hinzu: „Unser neues Angebot beruht auf der Überzeugung, dass institutionelles Kapital mehr und mehr Möglichkeiten benötigt, um auf ausgewogene Weise in die europäische Energiewende zu investieren.“


Über Aquila Capital

Die Aquila Gruppe ist ein erfahrener und langfristiger Sachwertinvestor. Gegründet 2001 von Dr. Dieter Rentsch und Roman Rosslenbroich, managt sie heute 8,2 Mrd. Euro Vermögen für Investoren in aller Welt (Stand: 31.03.2019).
Investiert wird in nachhaltige Langfristtrends in den Sektoren erneuerbare Energien, sozialer Wohnungsbau, grüne Logistik, Infrastruktur, Holz- und Landwirtschaft. Dabei bietet Aquila Capital ausgewählte Sachwertkonzepte, gesteuert von Experten. Die unternehmerisch denkenden Investmentteams finden, entwickeln, finanzieren, managen und betreiben Investments entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nutzen sie Branchennetzwerke und bringen ihre fundierte Erfahrung ein.
Weil dieses Konzept Managementteams vor Ort und lokale Präsenz erfordert, ist Aquila Capital in elf Ländern mit insgesamt 14 Niederlassungen vertreten. Umfassendes operatives Know-how, über 300 Mitarbeiter, aktives Assetmanagement und eine Leidenschaft für Details sorgen für erfolgreiche Anlagen, leistungsfähige Produkte und zeitnahe Investitionen.
Die Aquila Gruppe setzt auf eine konsequente Corporate Governance: Ihre beiden KVGen (AIFMs) in Luxemburg und Deutschland unterliegen strengsten europäischen Richtlinien.
Das Geschäftsmodell von Aquila Capital beruht auf einer Leidenschaft für Sachwerte und gelebtem ESG – nach dem Motto: Immer besser werden. Jeden Tag.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

Pictet gibt Halbjahreszahlen für 2019 bekannt

Die Pictet-Gruppe hat heute die ungeprüften Zahlen für das 1. Halbjahr 2019 bekanntgeben. Der Betriebsertrag beläuft sich auf CHF 1,282 Milliarden (-5% gegenüber dem 1. Halbjahr 2018), der gesamte Geschäftsaufwand auf CHF 943 Millionen (+1%) und der Konzerngewinn auf CHF 265 Millionen (-17%).

Das verwaltete oder verwahrte Vermögen belief sich per 30. Juni 2019 auf CHF 544 Milliarden gegenüber CHF 496 Milliarden per 31. Dezember 2018.

Die Kernkapitalquote (Tier 1) ist auf 21,2% gestiegen (auf Basis des bilanziellen Kernkapitals (CET1) von CHF 3,0 Milliarden, der solidesten Form der Kapitalausstattung). Nach dem internationalen Regelwerk Basel III muss eine Bank mindestens 4,5% als Kernkapital (Tier 1) halten. Die für die Pictet-Gruppe zuständige Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA verlangt eine Mindestkernkapitalquote (Tier 1) von 7,8%.

Renaud de Planta, Senior-Teilhaber kommentiert dazu: «Negativzinsen und die Zurückhaltung seitens der Anleger drückten im ersten Halbjahr auf die Resultate. Dennoch haben wir auch 2019 stark in unsere Mitarbeiter und in Technologie investiert.»


Die Pictet-Gruppe ist ein von derzeit sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Sie ist ausschließlich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv.

Mit verwalteten oder verwahrten Vermögen von CHF 544 Mrd. per 30. Juni 2019 (USD 558 Milliarden, EUR 490 Milliarden, GBP 438 Milliarden) zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.

Sie hat ihren Hauptsitz in Genf, beschäftigt derzeit über 4500 Personen und ist weltweit präsent mit insgesamt 27 Büros: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

Viele Investoren erkennen beim Thema ESG den Wert der S- und G-Faktoren nicht

Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) rücken zunehmend in den Mittelpunkt des Anlageprozesses. In der Praxis konzentrieren sich Investoren in diesem Zusammenhang jedoch vorwiegend auf ökologische Fragen, weniger auf soziale Themen oder Governance/Unternehmensführung. NN Investment Partners (NN IP) hat in einer Umfrage zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren1 untersucht, welche ESG-Faktoren nach Auffassung von professionellen Investoren das größte Potenzial besitzen.

Wenn es um Renditechancen geht, sehen der Umfrage zufolge 66% der professionellen Investoren das größte Potenzial in Umweltfaktoren. Governance (40%) und soziale Faktoren (15%) liegen in dieser Frage weit zurück. Verpassen Anleger, die nicht über das „E“ in ESG hinausschauen, Anlagemöglichkeiten?

Unter den verschiedenen ökologischen Aspekten ist der Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien das zentrale Thema: Von den Befragten sagen 87%, dieses Thema besitze erhebliches Potenzial zur Steigerung der Anlagerenditen. Danach folgen der Kampf gegen Klimawandel (81%) und Umweltverschmutzung (78%).

Allerdings gab es zwischen den Ländern beachtliche Unterschiede: Französische Investoren ließen die ausgewogensten Auffassungen erkennen: Ihre Bewertung des Renditepotenzials von E-Faktoren (52%) war niedriger als für G-Faktoren (56 %). Auch das Renditepotenzial von S-Faktoren (35%) wurde unter den französischen Umfrageteilnehmern deutlich höher bewertet als im Durchschnitt aller Länder.

Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN Investment Partners: „Ein interessantes Ergebnis der Umfrage ist, dass sich die Einschätzungen in den einzelnen Ländern erheblich voneinander unterscheiden. Es ist es nicht überraschend, dass Anleger im Zuge der entsprechenden aktuellen öffentlichen Debatten derzeit dazu neigen, sich mehr auf das „E“ bei „ESG“ zu konzentrieren. Zudem ist ein positiver ökologischer Impact, z.B. in Bezug auf verringerte CO2-Emissionen, besser messbar und einfacher zu reporten als soziale Faktoren. Doch aus Sicht der Portfoliodiversifikation ist es wichtig, auch soziale und Governance-Faktoren zu beachten. Sie können auch dazu beitragen, Chancen zu eröffnen.“

Das Thema Governance ist seit jeher ein ganz erheblicher Faktor bei der Risikobewertung von Unternehmen. Insbesondere die Qualität des Managements ist ein zentraler Aspekt in der Risikoanalyse. Auch in der Umfrage wird dieses Element von den Teilnehmern erheblich höher (74%) bewertet als die übrigen Governance-Faktoren. Ein Beispiel untermauert die Bedeutung von Governance-Faktoren: Im Zeitraum von 2008 bis 2019 hat NN IP 53 asiatische Emittenten von Unternehmensanleihen analysiert, deren Anleihen ausgefallen sind. Die Analyse basiert auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen, darunter Ratingagenturen, Nachrichtenartikel und Analystenrecherchen. Die Ergebnisse zeigen, dass 20 der 53 Emittenten (38%) deutliche Probleme im Bereich Governance hatten.

Adrie Heinsbroek: „Eine hauseigene Analyse2 von NN IP zeigt, dass die Zahl der Unternehmen weltweit, die gute Bewertungen hinsichtlich ESG-Kriterien erzielen, größer ist als viele Anleger vielleicht denken. Anlagemöglichkeiten, die einen positiven sozialen Impact besitzen, tragen in der Regel dazu bei, eines oder mehrere der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) der Vereinten Nationen zu erreichen. Dazu gehören beispielsweise Krankenhäuser und Pflegeheime (SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen), Wasser-, Abwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen (SDG 6 – sauberes Wasser und Sanitärversorgung) sowie Schulen und Universitäten (SDG 4 – hochwertige Bildung). Der verantwortungsbewusste Investmentansatz von NN IP zielt daher nicht nur auf ökologische Faktoren ab, sondern auch auf Governance und soziale Aspekte – um Investoren einen langfristigen, nachhaltigen Nutzen und gute risikoadjustierte Renditen über ein breites Spektrum von Sektoren zu bieten.“


1) Quelle: NN Investment Partners Umfrage zum Investitionsklima: Umfrage unter 290 professionellen Investoren zu verantwortungsbewusstem Investieren, Mai 2019. Befragt wurden professionelle Anleger insbesondere aus fünf Ländern: Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien, Belgien, dazu kam ein Panel aus Großbritannien und Skandinavien.
2) Quelle: Basierend auf einer Analyse von 15.000 Unternehmen der CS Holt Datenbank für Aktien Knapp 3.000 Aktien erfüllen die Kriterien eines positiven Impact.