Lombard Odier Investment Managers baut den Bereich Nachhaltigkeitsanalyse weiter aus

Lombard Odier Investment Managers („LOIM“) baut sein Team für Nachhaltigkeitsanalyse, Strategie und Stewardship weiter aus, um die strategische Weiterentwicklung des Angebots an nachhaltigen Anlageprodukten und die Kapazitäten in der entsprechenden Analyse weiter voranzutreiben. Die vier neuen Mitarbeiter ergänzen das Team von Dr. Christopher Kaminker, der im Juli 2019 zum Head of Sustainable Investment Research, Strategy & Stewardship von LOIM ernannt wurde.

Kristina Church, ACA wurde als Senior Investment Strategist für nachhaltige Investitionen eingestellt. Sie war zuvor als Global Head of Future Mobility Thematic Research bei Barclays Capital tätig. Während der letzten 13 Jahre arbeitete sie zunächst als Wirtschaftsprüferin und anschließend mehrere Jahre als Sell-Side-Aktienanalystin für den Automobilsektor. Während der letzten 10 Jahre leitete sie das European Automotive Equity Research Team bei Barclays Capital. In dieser Zeit hat sie Analysen über Mikromobilität, Elektrifizierung und zukünftige Entwicklung von Antriebssträngen, autonomes Fahren, Smart Cities und Trends im Automobilsektor in Schwellenländern verfasst. Weitere Stationen waren die Citigroup und Deloitte. Sie verfügt über einen Abschluss des St John’s College der Universität Oxford.

Bei LOIM liegt der Fokus ihrer Arbeit hauptsächlich auf Nachhaltigkeitsanalysen und nachhaltigen Anlagestrategien für alle Anlageklassen sowie auf dem Verfassen von regelmässigen Berichten und Prognosen für Investoren.

Dr. Thomas Höhne-Sparborth wurde als Senior Sustainability Analyst eingestellt. Er war zuvor als Director of Economics & Analytics bei der Roskill Consulting Group tätig. Dr. Höhne-Sparborth promovierte an der London School of Economics and Political Science (LSE), wo er sich mit wirtschaftlichen Übertragungseffekten befasste. Er verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Untersuchung der Auswirkungen von Nachhaltigkeitsherausforderungen auf Lieferketten und die Weltwirtschaft, mit besonderem Fokus auf die Trends in der Fahrzeugelektrifizierung, Energiespeicherung und Kreislaufwirtschaft – Themen, zu denen er regelmässig bei internationalen Konferenzen Vorträge hält und die nach wie vor auf wachsendes Interesse stossen.

Bei LOIM wird sich Dr. Höhne-Sparborth hauptsächlich mit der Untersuchung finanzieller und makroökonomischer Aspekte von Nachhaltigkeitsherausforderungen und deren Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und die Risiko-Rendite-Dynamik in allen Wirtschaftszweigen und Weltregionen befassen.

Ruairidh Cumming wurde als Quantitative Analyst eingestellt. Zuvor arbeitete er bei Cabot Financial, wo er für die Entwicklung massgeschneiderter Preismodelle anhand von maschinellen Lernwerkzeugen zuständig war, welche Informationen in die Analyse einspeisen und komplexe Prognosemodelle erstellen. Cumming hat einen Master in Mechanical Engineering vom Trinity College der Universität Cambridge. Bei LOIM wird er für den Einsatz der jüngsten technischen Errungenschaften in der Datenwissenschaft zur Unterstützung der Research- und Analysekapazität des Teams zuständig sein.

Laura García Vélez wurde ebenfalls als Quantitative Analyst eingestellt. Sie ist Umweltingenieurin und verfügt über einen Master in geowissenschaftlicher Erderkundung. Zuvor arbeitete sie beim World Wildlife Fund, wo sie unter Verwendung von innovativen Ansätzen der Datenwissenschaft potenzielle, menschlich verursachte Bedrohungen von Naturschutzgebieten identifizierte und als Beraterin für die Planung und Überwachung verschiedener Klimaschutz- und Umweltinitiativen tätig war.

Hubert Keller, CEO von LOIM: „Die Nachhaltigkeitsherausforderungen bewirken bereits eine grundlegende Veränderung der Risiko-Rendite-Dynamik in allen Sektoren und bei allen Anlageklassen. Für Investoren geht es bei dieser Revolution um Trillionen von US-Dollar. Bei LOIM sind wir der Meinung, dass es zu unseren treuhänderischen Pflichten als Vermögensverwalter gehört, unseren Kunden dabei zu helfen, ihre Portfolios für diesen Übergang entsprechend zu positionieren. Wir glauben zudem, dass es aufgrund des Mangels an übereinstimmenden und zuverlässigen Daten zu zahlreichen Nachhaltigkeitsherausforderungen, denen sich die Unternehmen stellen müssen, nicht möglich ist, die Risiken und Chancen des Übergangs mit traditionellen ESG-Ansätzen vollständig zu erfassen und auszuschöpfen. Unseres Erachtens erfordert die Positionierung eines Portfolios für den Übergang eine zukunftsgerichtete, kritische Analyse aller Sektoren, um sicherzustellen, dass sich das Portfolio während des Übergangs erwartungsgemäss verhält. Daher ist es für uns sehr wichtig, unsere Fachkenntnisse im Bereich der nachhaltigen Anlagen stetig zu erweitern, damit wir in der Lage sind, die langfristigen Ziele unserer Kunden umzusetzen und die strategische Entwicklung von LOIM weiter voranzutreiben.“

Dr. Christopher R. Kaminker, Head of Sustainable Investment Research & Strategy: „Kristina, Thomas, Ruairidh und Laura bringen branchenführendes Fachwissen in unsere Forschungskapazität ein. Sie werden unsere Fähigkeit, Anlagechancen aufzuzeigen, erheblich stärken, indem sie verwertbare Informationen zur Feinabstimmung der Risiko-Rendite-Parameter der verschiedenen Anteilsklassen bereitstellen. Damit stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden weiterhin innovative nachhaltige Anlagestrategien anbieten können. Die vereinten Fachkenntnisse der vier neuen Mitarbeiter sind für unser Team enorm wertvoll, um die komplexen und interdisziplinären Herausforderungen und Chancen der nachhaltigen Entwicklung anzugehen. Kristinas Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit den anlagerelevanten Entwicklungen im Querschnittsthema Mobilität werden uns bei der Analyse anderer wesentlicher Nachhaltigkeitsherausforderungen erheblich unterstützen. Auch Thomas ist ein Experte in diesem Bereich. Er verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis der Auswirkungen der Fahrzeugelektrifizierung auf die Bereiche Energie, Bergbau, Innovation, Dienstleistungen, Handel, Umweltverschmutzung und Ressourcenproduktivität. Die fachliche Kompetenz von Ruairidh und Laura in den Bereichen Datenwissenschaft, Prognosen und makroökonomische Analyse werden zur Erweiterung unserer Erkenntnisse und Lösungen in Sachen Nachhaltigkeit beitragen, was unseren Kunden wiederum dabei helfen soll, die Herausforderungen und Chancen des globalen Übergangs zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell zu bewältigen.“


Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard-Odier-Gruppe, die seit der Unternehmensgründung im Jahre 1796 vollständig im Besitz ihrer Teilhaber ist und von diesen finanziert wird.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Teilhaber in das tägliche Management des Unternehmens erlauben es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und unterschiedliche Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination aus dem Besten von Konservativismus und Innovation sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset und alternative Anlagen.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Anlagephilosophie; wir sind davon überzeugt, dass sie die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg darstellt und langfristig die Anlagerenditen steigern wird. vMit mehr als 140 Anlageexperten und einem Netz aus insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika sind wir global tätig. Am 30. September 2019 betrug das von uns verwaltete Vermögen 52 Milliarden Schweizerfranken.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

Commerz Real mit neuem Bereich Impact Investment und neuer Head of Sustainability

Tobias Huzarski (37) ist Leiter des neu geschaffenen Bereichs Impact Investment bei der Commerz Real. Damit will der Vermögensverwalter künftig den Fokus mehr als bislang auf solche Kapitalanlagen legen, deren Rendite sich nicht allein am wirtschaftlichen Erfolg misst, sondern auch an deren positive Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. „Immer mehr Anleger möchten nicht nur Geld verdienen, sondern mit ihrer Investition auch Gutes tun“, erklärt Dr. Andreas Muschter, Vorsitzender des Vorstandes der Commerz Real, die neue Strategie. „Als etablierter Assetmanager von Sachwerten wollen wir dem entsprechen und Verantwortung übernehmen.“ Geplant ist der Aufbau eines Portfolios mit Fokus auf sogenannter „ökologischer und sozialer Rendite“. Das können beispielsweise Fonds für institutionelle und private Investoren sein, die sich an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung orientieren. Vor allem in erneuerbare Energien soll verstärkt investiert werden.

„Impact-Investment wird die Kernfelder Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Sachwerte konsequent und kreativ vernetzen. Wir werden Lösungen entwickeln, die Anlegern Zugang zu sicherheitsorientierten und nachhaltigen Investments bieten und dabei positive ökologische, soziale oder gesellschaftliche Wirkungen erzielen“, erklärt Huzarski, der vor seinem Einstieg bei der Commerz Real als Co-Gründer einer privaten Plattform, die in PropTechs investiert, agierte. Zuvor arbeitete er bei Man Group und Kohlberg Kravis Roberts in den Bereichen Private Equity und Immobilieninvestments.

Eng zusammenarbeiten wird Huzarski mit der neuen Head of Sustainability der Commerz Real, Viola Joncic (33). Als Schnittstelle zwischen den Fachbereichen wird sie gemeinsam mit diesen eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln und umsetzen. Dazu gehört, dass die Performance der aktuellen und künftigen Investments genauer als bisher unter ESG-Kriterien (ESG = Environmental, Social and Governance) analysiert wird. Joncic war zuletzt als Manager Sustainability Services bei der Wirtschaftsprüfergesellschaft Deloitte, wo sie Beratungsprojekte für den Umgang mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit leitete und für Nachhaltigkeitsberichtsprüfungen verantwortlich war.

Bei der Umsetzung der neuen Strategie kann die Commerz Real auf Erreichtes aufbauen. So verwaltet sie bereits 50 Freiflächen-Solarkraftwerke mit einer Nennleistung von 380 Megawatt und zwölf Onshore-Windparks mit einer Nennleistung von etwa 171 Megawatt. Zudem investiert der offene Immobilienfonds Hausinvest seit 2019 zusammen mit Wertgrund Immobilien in bezahlbaren Wohnraum und will mittelfristig etwa 10 bis 20 Prozent seines Volumens von derzeit knapp 16 Milliarden Euro in dieses Segment zu investieren. Außerdem beteiligt sich die Commerz Real an Arabesque S-Ray, einem weltweit führenden Anbieter von Nachhaltigkeitsdaten, als strategischer Partner für Sachwerte.


Die Commerz Real im Überblick

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für über 45 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von rund 32 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Asset-Management und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der Offene Immobilienfonds hausInvest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten Flugzeuge, regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com

Unigestion legt neuen Private-Equity-Sekundärfonds auf

Der unabhängige, spezialisierte Vermögensverwalter Unigestion hat mit Unigestion Secondary V seinen neuesten Private-Equity-Sekundärfonds auf den Markt gebracht. Die Strategie des Fonds zielt auf kleine, nicht auktionierte Sekundärtransaktionen unter 50 Mio. EUR ab, und konzentriert sich auf Portfolios von qualitativ hochwertigen Unternehmen mit attraktiven Bewertungen.

Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung ist Unigestion einer der Pioniere auf dem globalen Sekundärmarkt. Unigestions Expertise umfasst insbesondere maßgeschneiderte und häufig komplexere Liquiditätslösungen.

Durch ein globales Team von 43 Private-Equity-Experten erschließt Unigestion Möglichkeiten im Sekundärmarkt durch sein Netzwerk von mehr als 500 General Partners (GPs), Limited Partners, Small Intermediaries und ausgewählten spezialisierten Secondary Direct Managern. Dank seiner umfangreichen Erfahrung im weltweiten Markt für kleine und mittelgroße Unternehmen hat Unigestion Zugang zu Transaktionen außerhalb der Jagdgründe anderer Sekundärinvestoren.

Unigestion folgt einem sorgfältigen Due-Diligence-Prozess, der eine Bottom-up-Bewertung jedes einzelnen Portfoliounternehmens vorsieht. Diese umfasst eine detaillierte Finanzmodellierung, Interviews mit der Unternehmensleitung und eine Schuldenanalyse. Dies führt dazu, dass der Schwerpunkt auf Portfolios von Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen und klaren Exit-Möglichkeiten liegt. Dementsprechend werden die Renditen von der zukünftigen Unternehmensentwicklung und nicht von Leverage oder Abschlägen bestimmt.

Christophe De Dardel, Head of Private Equity bei Unigestion, erklärt:

„Der Sekundärmarkt hat sich in den letzten Jahren durch die Entwicklung neuer Arten von spezialisierten Sekundärtransaktionen wie Fondsumstrukturierungen, Sekundärdirektgeschäfte und andere Liquiditätslösungen verändert. Unigestion hat diese Entwicklung mitangeführt und zahlreiche komplexe Sekundärtransaktionen von kleineren Unternehmen durchgeführt. Solche Transaktionen haben uns den Zugang zu qualitativ hochwertigen, ausgereiften Vermögenswerten zu überzeugenden Bewertungen ermöglicht. Dadurch sind wir in der Lage, unseren Kunden unabhängig von den Marktbedingungen stets außergewöhnliche Renditen zu bieten.“


ÜBER UNIGESTION

Unigestion ist ein unabhängiger, spezialisierter Vermögensverwalter, der innovative, maßgeschneiderte Lösungen für Anleger weltweit anbietet. Seit unserer Gründung vor fast einem halben Jahrhundert sind wir unserer Überzeugung treu geblieben, dass intelligente Risikobereitschaft der Schlüssel zu langfristig reibungsloseren und konstanteren Renditen ist. Heute verwalten wir Vermögen in Höhe von USD 22,3 Milliarden in unseren vier Kompetenzbereichen - Aktien, Private Equity, Liquid Alternatives und Multi Asset.
Indem wir Risiken auf eine maßvolle, fundierte Art und Weise eingehen, streben wir eine überlegene Leistung für unsere Kunden an. Wir verwenden eine mehrdimensionale Sichtweise und nutzen eine leistungsstarke Kombination aus menschlicher Einsicht und Spitzentechnologie, um ein tiefes Verständnis der Finanzmärkte zu erlangen, während unser starker Research-Fokus es uns ermöglicht, unseren Ansatz kontinuierlich anzupassen und zu verfeinern.
Die Unterstützung unserer Kunden beim Erreichen ihres Anlageerfolgs bestimmt alles, was wir tun. Wir nehmen uns die Zeit, ihre Anforderungen wirklich zu verstehen, und entwickeln gemeinsam mit ihnen maßgeschneiderte Lösungen, die ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen. Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Ausführung maßgeschneiderter Mandate, die heute den Großteil unseres verwalteten Vermögen ausmachen.
Unigestion hat seinen Hauptsitz in Genf und verfügt über eine globale Präsenz, die sich auf Europa, Nordamerika und Asien erstreckt. Wir sind in Privatbesitz mit einer Aktionärsstruktur, die unsere langfristige Stabilität gewährleistet und unsere Interessen mit denen unserer Kunden ausrichtet.

Quelle: Unigestion, Stand September 2019.

UBS Asset Management lanciert innovativen Rohstoff-ETF

UBS Asset Management (UBS AM) hat den ersten börsengehandelten Fonds lanciert, der einen Index für Long-Short Risikoprämien von Rohstoffen nachbildet. Der UBS ETF (IE) CMCI Commodity Carry SF UCITS ETF folgt dem CMCI-BCOM Outperformance Strategy Index (COSI). Die Strategie des neuen ETF bietet gleichzeitig ein Long Exposure im roll-optimierten CMCI sowie ein Short Exposure gegenüber der traditionellen "front month"-Rollmethode. Index und ETF haben ein Netto-Exposure nahe Null gegenüber den Rohstoffmärkten, da die zugrundeliegenden Rohstoffgewichtungen der Long- und Short-Positionen gleich sind. Dadurch entsteht mit dem neuen ETF eine innovative Investitionsmöglichkeit, die nicht mit traditionellen Anlageklassen korreliert ist. Der ETF folgt einem transparenten, regelbasierten Index, der von Bloomberg unabhängig verwaltet und veröffentlicht wird. Der ETF kann ein diversifiziertes Portfolio um einen attraktiven Baustein mit Risikoprämien ergänzen und als solcher unkorrelierte Erträge erwirtschaften.

„Seit 2011 haben die ETFs von UBS den Zugang für Anleger zu rohstoffbasierten Futures-Investments fundamental verändert und die Ineffizienzen bei Rollkosten konsequent abgebaut“, sagt Clemens Reuter, Leiter des Bereichs ETF & Passive Investment Specialists, UBS Asset Management. „Der UBS ETF (IE) CMCI Commodity Carry SF UCITS ETF eröffnet nun eine völlig neue Anlagestrategie, die Anlegern bisher bei Rohstoff-ETFs nicht zur Verfügung stand. Dadurch kann der ETF zur Diversifizierung der Portfoliorendite beitragen. Eine zunehmende Anzahl unserer Kunden hat Interesse an einer derartigen Lösung geäußert, weshalb wir uns freuen, ihnen diese äußerst innovative Lösung anbieten zu können.“

Der ETF ist an der Deutschen Börse sowie der Londoner Börse notiert und wird zukünftig auch an der SIX Swiss Exchange erhältlich sein.

Investieren in Rohstoffe

Der physische Besitz von Rohstoffen ist für die meisten Investoren nicht umsetzbar, weshalb viele über Futures in den Rohstoffmarkt investieren. Um ein andauerndes Exposure aufrechtzuerhalten, müssen Anleger ihre auslaufenden Futures verkaufen und in Futures mit einer längeren Laufzeit investieren, die Futures also „rollen“. Die Erträge aus diesem Verkauf-Kauf-Prozess werden als Rollrendite bezeichnet.

Ob dieser Trade eine positive oder negative Rollrendite aufweist, hängt von Form und Steigung der Futures-Kurve ab und spielt eine zentrale Rolle bei der Gesamtperformance eines Rohstoffinvestments. Traditionelle Rollmethoden schichten ihre gesamte Position im Rahmen eines festen monatlichen Handelsfensters um, wodurch Anlegern sogenannte Rollkosten entstehen können. Die CMCI-Methode versucht, ineffizienten Handel zu vermeiden und die Rollkosten zu mindern, indem sie in mehrere Kontrakte entlang der liquiden Futures-Kurve investiert und diese täglich rollt. Dadurch wird die sogenannte „Congestion“ (das Agieren vieler Marktteilnehmer in den gleichen Kontrakten) vermieden und der negative Rolleffekt verringert.

Die CMCI-Methode besteht seit 2007 und hat seitdem jedes Jahr die traditionelle Rollmethodologie outperformt. Die Differenz zwischen beiden Rollmethoden wird als „Commodity Carry“ bezeichnet und steht nun Anlegern in einem eigenen ETF zur Verfügung.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

CMCI ist eine innovative Rohstoffstrategie, die darauf ausgerichtet ist, die Rollrenditen durch eine Diversifizierung über verschiedenen Laufzeiten hinweg zu maximieren. Der Index positioniert sich entlang des liquiden Teils der Futures-Kurve und konzentriert das Exposure nicht ausschließlich auf den vorderen Teil der Kurve.

Der CMCI-BCOM Outperformance Strategy Index (COSI) ist eine Long-Short-Strategie, die die etablierte CMCI-Methodologie in eine Risikoprämien-Investition umwandelt, die Renditen mit einem Commodity Carry erzielen soll.

Der neue Commodity-Carry-ETF eignet sich am besten für Anleger, die ihre Portfolios um diversifizierte, unkorrelierte Ertragsquellen ergänzen oder von einer Rolldifferenz zwischen CMCI und der traditionellen Rollmethode ohne Commodity Beta profitieren möchten.


Über UBS Asset Management

UBS ist einer der größten Vermögensverwalter der Welt – UBS Asset Management ist ein Teil davon, mit Präsenzen in 22 Ländern. Wir bieten institutionellen Anlegern, Wholesale-Vermittlern und Wealth Management-Kunden Investitionsmöglichkeiten und Anlagestile in allen wichtigen traditionellen wie alternativen Anlageklassen. Wir sind ein führendes Fondshaus in Europa, der größte Fondsmanager der Schweiz, der zweitgrößte Fund of Hedge Funds Manager und einer der größten Real Estate Investment Manager der Welt.

Investec Asset Management verstärkt das deutsche Vertriebsteam mit Sebastian Höck

Investec Asset Management verstärkt das siebenköpfige deutsche Vertriebsteam durch Sebastian Höck. Als neuer Vertriebsdirektor verantwortet er von Frankfurt aus dem Ausbau der Beziehungen von Investec AM zu Key Accounts – einschließlich Vermögensverwaltern, Banken und Fondsplattformen – in Deutschland und Österreich. Darüber hinaus wird er eng mit dem Global Financial Institutions Team von Investec AM zusammenarbeiten, um die globale Kooperation mit diesen Kunden voranzutreiben.

Höck kommt von Allianz Global Investors zu Investec AM. Dort verantwortete er zuletzt das Key Account Management für Banken in Deutschland und Österreich. Davor war er bei Ethenea und Carmignac tätig.

„Wir freuen uns, Sebastian Höck in unserem wachsenden Team willkommen zu heißen. Sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung werden es uns ermöglichen, die starke Dynamik des Marktes zu nutzen und unsere Beziehungen zu Banken in Deutschland und Österreich weiter zu festigen“, kommentiert Aymeric François, Country Head für Deutschland und Österreich.

"Die Ernennung von Sebastian Höck verstärkt das Engagement von Investec AM in dieser Region, in der wir das verwaltete Vermögen von 1,5 Mrd. Euro im Jahr 2014 auf heute fast 7,5 Mrd. Euro erhöhen konnten. Dieses Wachstum spiegelt unser Angebot an bedeutenden aktiv verwalteten Lösungen wider, die den Anforderungen und der Nachfrage der hiesigen Investoren gut gerecht werden“, so Aymeric François weiter.


Investec Asset Management

Die Informationen in dieser Pressemitteilung sind vorwiegend für Journalisten bestimmt und dienen nicht zur Entscheidungshilfe für private Anleger oder andere Personen. Außerdem dient das hier enthaltene Material ausschließlich zu Informationszwecken und sollte nicht als Angebot oder als Aufforderung zur Angebotserstellung interpretiert werden, Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen, sowohl generell als auch dort, wo solche Angebote und Handel generell rechtswidrig sind. Angebote werden lediglich in Prospektform oder anderen Angebotsmaterialien erstellt und sind nur an Investoren gerichtet, die bestimmte Standards erfüllen und Rechtsgrundlagen entsprechen. Alle Ansichten über Märkte, Wertpapiere oder Unternehmen in diesem Pressetext stellen die persönliche Meinung einzelner, namentlich erwähnter Fondsmanager (oder Investment-Teams) dar. Auch wenn diese Meinungen nach bestem Wissen und Gewissen vertreten werden, so stellen sie keine Garantie dar und sollten nicht als Entscheidungsgrundlage dienen. Investec Asset Management kann in seiner Eigenschaft als internationaler Vermögensverwalter im Rahmen der normalen Betriebsabläufe die erwähnten Aktien im Namen seiner Kunden bereits im Portfolio halten, deren Kauf beabsichtigen oder diese verkaufen. Die Informationen oder Meinungen sollten nicht als spezifische Entscheidungshilfe bezüglich einer Anlage dienen. Diese Pressemitteilung enthält Meinungen über erwartete oder antizipierte Ereignisse in der Zukunft und deren mögliche finanzielle Auswirkungen, welche ebenfalls zukunftsgerichteter Natur sind und daher konsequenterweise bestimmten Risiken und Unsicherheiten, unterworfen sein können; wie zum Beispiel das generelle volkswirtschaftliche, Markt- und Geschäftsumfeld, Regulierung und Gesetzgebung, Wettbewerbs- und Wirtschaftsfaktoren und - bedingungen und das Auftreten unvorhergesehener Ereignisse. Aktuelle Ergebnisse können von den hier geäußerten Erwartungen abweichen. Telefonate können außerhalb der USA zu Schulungszwecken oder zur Qualitätssicherung aufgezeichnet werden.

HANSAINVEST Real Assets legt institutionellen Logistikfonds auf

Die HANSAINVEST Real Assets GmbH startet den HANSA Europe Logistic Fund (HELF), einen offenen Spezial-AIF für hochwertige Projektentwicklungen und Bestandsobjekte im Bereich Logistik. Damit baut das Hamburger Investment-Unternehmen das eigene Logistiksegment strategisch weiter aus. Der Investmentfokus des Fonds liegt auf Immobilien im Segment Core (ca. 70 %) und Core+ (ca. 30 %) in etablierten Mikrolagen in Europa – insbesondere Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten. Als Beimischung dienen beispielsweise Investments in Finnland, Spanien und Polen. Der neu aufgelegte Fonds strebt ein Zielvolumen von 350-450 Millionen Euro an.

„Mit diesem Produkt unterstreichen wir die Bedeutung, die dem Logistiksegment in unserer Portfoliostrategie zukommt. Nicht zuletzt aufgrund des weiterhin starken Wachstums des E-Commerce bieten Logistik-Assets nachhaltig attraktive Risiko-Rendite-Profile in Deutschland als auch in ganz Europa. Daher werden wir hier weiter investieren“, kommentiert Nicholas Brinckmann, Sprecher der Geschäftsführung von HANSAINVEST Real Assets.

Bereits zum Jahresende hatte sich das Unternehmen ein Portfolio in den Niederlanden gesichert, das Teil des Seed-Portfolios des HANSA Europe Logistic Fund ist. Weitere Liegenschaften in Deutschland, Polen und Spanien befinden sich im Ankaufsprozess.

„Das starke Seedportfolio und die bestehende Pipeline ermöglichen uns einen schnellen Kapitalabruf“, sagt Philipp Middendorp, Head of Logistics Acquisitions Real Estate bei HANSAINVEST Real Assets. „Darüber hinaus profitieren unsere Anleger von der ausgewogenen Investmentstrategie: Core-Investments ergänzt um ausgewählte Core+-Investments und den frühen Einstieg in die Wertschöpfung durch Projektentwicklungen“, so Middendorp weiter.


Über HANSAINVEST Real Assets

Die HANSAINVEST Real Assets GmbH steht für langjährige Erfahrung sowie nachhaltige Investitionen im Immobilien- und Infrastruktursektor. Insgesamt betreuen mehr als 90 Mitarbeiter Vermögenswerte von rund 5,9 Mrd. Euro.
Im Immobilienbereich managen die international aufgestellten Experten Büro-, Einzelhandels-, Hotel-, Logistik- sowie Wohnimmobilien in 18 Ländern. Neben dem Portfolio Management werden sowohl die Bereiche An- und Verkauf als auch das Asset Management sowie die Projektentwicklung abgedeckt.
Im Bereich Infrastruktur wird das internationale Portfolio an Infrastrukturinvestments mit einem Volumen von mehr als 1,1 Mrd. Euro gemanagt. Weitere Leistungen umfassen die Akquisition der Assets sowie das laufende Portfolio Management.
Mehr Informationen unter: www.hansainvest-real.de

GAM ernennt Charles Naylor zum neuen Global Head of Corporate Communications und Investor Relations

GAM Investments ernennt Charles Naylor zum neuen Global Head Corporate Communications und Investor Relations. Er nimmt seine Tätigkeit am 3. Februar 2020 in London auf und berichtet direkt an Peter Sanderson, Group CEO. Zudem wird er dem Senior Leadership Team von GAM angehören.

Bevor er zu GAM stieß, war Charles Naylor Interims Head Corporate Affairs und Marketing bei Puma Energy in Genf. Zudem war er von 2004 bis 2011 als Chief Communications Officer bei Credit Suisse Group in Zürich tätig und kennt daher den Schweizer Markt besonders gut. Im Laufe seiner Karriere hatte Charles Naylor ebenfalls führende Kommunikationsfunktionen bei Hess Corporation, Centrica, HSBC sowie der Confederation of British Industry inne. Er leitete Kommunikationsteams mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen in stark regulierten, internationalen Organisationen, verteilt auf sechs Kontinente in verschiedenen Rechtssystemen.

Peter Sanderson, Group CEO, sagt: «Für GAM ist Kommunikation ausschlaggebend, um das Vertrauen unserer verschiedenen Interessengruppen weiter zu stärken. Durch die Ernennung eines ausgewiesenen Kommunikationsfachmanns wie Charles Naylor, der über großes Wissen und reichlich Erfahrung verfügt, wird unser Corporate Communications und Investor Relations Team deutlich gestärkt. Im aktuell wichtigen Moment unserer Firmengeschichte ist dies von entscheidender Bedeutung.» vCharles Naylor, designierter Global Head of Corporate Communications und Investor Relations, sagt: «Ich freue mich sehr darauf, bei GAM die laufende Restrukturierung und damit verbundene Rückkehr des Unternehmens zum Wachstum kommunikativ begleiten zu dürfen.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

L&G ETF legt verantwortungsvoll gemangte ETFs an der Deutschen Börse auf

Legal & General Investment Management (LGIM) hat zwei weitere ETFs an der Deutschen Börse gelistet: Der L&G Europe Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF (ISIN: DE000A2PWZC9) und der L&G US Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF (ISIN: DE000A2PWZD7) werden in Kooperation mit dem Londoner Indexanbieter Foxberry angeboten. Neben einem breiten Marktzugang bieten sie deutschen Anlegern einen dynamischen Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren, zu dem auch die Kontrolle durch ein mit ESG-Experten besetztes beratendes Nachhaltigkeits-Gremium zählt. Die Responsible-Exclusions-ETFs bilden den Foxberry Sustainability Consensus Europe Total Return Index sowie den Foxberry Sustainability Consensus US Total Return Index ab und haben bereits insgesamt 700 Millionen Euro bei Varma, einem der führenden finnischen Pensionsfonds, eingeworben. Varma wurde von den von der UNO unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI) für sein Engagement in diesem Bereich anerkannt.

Die ETFs bieten nicht nur einen breiten Marktzugang, sondern auch eine hohe Korrelation zu den zugrunde liegenden europäischen und US-amerikanischen Aktienmärkten. Die Gewichtung erfolgt anhand der Marktkapitalisierung. Um den Anlegern ein direktes Investment in die zugrunde liegenden Vermögenswerte zu ermöglichen, werden die jeweiligen Indizes vollständig repliziert. Beide ETFs wurden im vergangenen Jahr auch an der Londoner Börse (LSE) notiert, und der L&G Europe Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF ist seit November zudem an der Borsa Italiana gelistet.

Die ETFs werden von einem Nachhaltigkeits-Gremium beraten, um die Portfolios zu konstruieren. Dessen Empfehlungen für Ausschlüsse – also die „Responsible Exclusions“ – werden systematisch mit einer regelbasierten Methodik umgesetzt. Dem Gremium gehören Experten aus verschiedenen Bereichen an, darunter derzeit Persönlichkeiten mit großer ESG-Erfahrung wie etwa Tomas Franzen und Gustaf Hagerud. Beide waren maßgeblich an der Entwicklung der Grundsätze für verantwortungsvolles Investieren der schwedischen Pensionsfonds AP2 und AP3 beteiligt. Die Experten bieten einen Einblick in die Bereiche Corporate Responsibility und ESG-Investments und stützen sich dabei auf das Fachwissen großer Anteilseigner, wie z.B. institutioneller Pensionsfonds. Das Gremium untersucht Marktentwicklungen und beobachtet Unternehmen über die traditionellen Branchenklassifikationen hinweg, um diejenigen zu identifizieren, die sich unverantwortlich verhalten.

Die Unternehmen werden anhand einer Reihe von Kriterien aktiv bewertet. Dieser dynamische Ansatz minimiert Investments in Unternehmen, die voraussichtlich auf längere Sicht mit Herausforderungen konfrontiert sein werden, wie z.B. strengere Regulierung, Verbraucherboykotte oder Umweltgefahren. Unter der Leitung des Gremiums schließen die Fonds einerseits Unternehmen aus, die sich ihrer Verantwortung entziehen, erfassen andererseits jedoch auch solche Unternehmen, die verantwortungsbewusster werden und durch statische oder branchenbezogene Ausschlüsse sonst unberücksichtigt bleiben würden. Dabei verfolgt das Gremium einen partnerschaftlichen Ansatz, um den Konsens unter den Anlegern zu fördern. Investoren und interessierte Parteien erhalten die Möglichkeit, die Ergebnisse zu überprüfen und Erkenntnisse und Vorschläge in den Prozess einzubringen.

Als verantwortungsbewusster Anteilseigner setzt sich zudem LGIM mit den Vorständen derjenigen Unternehmen, an denen die ETFs Anteile halten, zusammen, um Best Practices zu fördern. Dieses aktive Engagement im Bereich der Corporate Governance kann dazu beitragen, dass Unternehmen, die auf der „Watch List“ des Ausschusses stehen, gezielt angesprochen werden.

Howie Li, Leiter ETFs bei LGIM:

„Von Kunden hören wir häufig, dass sich angesichts der wachsenden Bedeutung einer verantwortungsbewussten Geldanlage ein Konsens darüber bilden muss, in welche Bereiche Kapital fließen sollte – und in welche nicht. In den Anlagestrategien sind im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Ausschlusslisten eingesetzt worden, doch diese sind oft statisch oder nur auf bestimmte Branchen beschränkt, die die Perspektive zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst haben. Da sich die Erwartungen der Anleger und das Bewusstsein für neue Themen ständig weiterentwickeln, ist jedoch ein dynamischer, von Anlegern und Experten geführter Ansatz nötig, um sich im wandelnden Umfeld zurechtzufinden. Die ETFs sind so konzipiert, dass die regelmäßige, gemeinsame Bewertung von Unternehmen, ihrem Handeln und Verhaltensweisen durch Experten deutschen Anlegern sowohl einen dynamischen und transparenten Ausschlussansatz für ihre Indexinvestments als auch die Möglichkeit bietet, zur Vordenkerrolle des Ausschusses beizutragen. Wir laden Investoren aus Deutschland und anderen Teilen Europas dazu ein, uns ihre Ansichten mitzuteilen".

Philipp Graf von Königsmarck, Leiter des Wholesale-Geschäfts in Deutschland bei LGIM:

„Deutsche Investoren suchen im Moment nach nachhaltigen Anlagelösungen, die verantwortungsvoll gemanagt werden und sich neuen Entwicklungen bei der ESG-Definition anpassen können. Die Responsible-Exclusions-ETFs bieten einen dynamischen Ansatz mit einem Experten-Gremium und liefern einen kostengünstigen Zugang zum europäischen und US-amerikanischen Aktienmarkt. Die neuen Produkte erweitern unser Angebot an innovativen und zeitgemäßen Lösungen auf dem deutschen Markt und spiegeln unser Wachstum in der Region wider.“

David Sahlin, Chairman von Foxberry und des Nachhaltigkeits-Gremiums:

„Das Nachhaltigkeits-Gremium ist ein Instrument zur Konsensbildung, damit sich dieser zukünftig immer weiter entwickeln kann, und lässt alle Beteiligten an den Erfahrungen und dem Fachwissen rund um nachhaltige Investments teilhaben. Wir freuen uns, dass dieses Instrument nun auch deutschen Anlegern zur Verfügung steht.“

Timo Sallinen, Leiter der Abteilung für börsennotierte Wertpapiere bei Varma:

„Unsere Investition in diese ETFs spiegelt unsere Überzeugung wider, dass ein dynamisches Ausschlusskonzept ebenso erforderlich ist wie ein kollektiver Ansatz für verantwortungsbewusste Investments. Daher nehmen wir gern an dieser Initiative teil, um einen Konsens in der nachhaltigen Geldanlage zu erreichen. ESG-Überlegungen sind für viele Investoren wichtig. Doch manche verfügen nicht über die Ressourcen, um einzelne Unternehmen sinnvoll hinsichtlich eines Ausschlusses zu analysieren. Das Nachhaltigkeits-Gremium gibt potenziellen Investoren ein Forum, den Dialog untereinander zu führen und einen Konsens zu den verantwortungsbewussten Investmententscheidungen für die Fonds herzustellen. In der Anlagephilosophie von Varma spielt Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Wir sind gespannt, wie sich diese besondere Partnerschaft mit LGIM und Foxberry entwickeln wird.“

Deutsche B-Städte sind auch im Ausland heiß begehrt

Deutschland steht in den Ankaufsstrategien der europäischen Immobilien-Investoren ganz oben auf der Liste. Neben den TOP 7-Standorten gilt das auch für die Städte in der zweiten Reihe. Das hat eine aktuelle Umfrage von Union Investment unter 150 institutionellen Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ergeben. 80 Prozent der deutschen, 56 Prozent der französischen und 52 Prozent der britischen Investoren haben Immobilien in deutschen B-Städten auf ihrem Ankaufsradar. Ähnliche Zustimmungswerte erreicht kein anderes Land.​

Weitere Investment-Destinationen in der Spitzengruppe

Vor allem unter den französischen und britischen Investoren erhalten neben den drei europäischen Kernmärkten auch die Niederlande, Belgien, Schweden, Spanien und Polen relativ guten Zuspruch mit Zustimmungswerten von 20 bis 40 Prozent, wenn es um Immobilien-Investments in B-Städten geht. Unter deutschen Investoren dokumentiert die Studie eine auffällige Zurückhaltung gegenüber dieser Anlagestrategie in europäischen B-Städten außerhalb des eigenen Heimatmarktes. Frankreich und die Niederlande sind hier mit einer Zustimmung von 10 Prozent schon die Spitzenreiter.

Grundsätzlich gab mit rund 60 Prozent die Mehrheit der Studienteilnehmer an, über die Möglichkeit zu Investments in B-Städten außerhalb der großen Metropolen zu verfügen. Rund 40 Prozent hingegen konzentrieren sich fast ausschließlich auf Investments in westeuropäischen A-Standorten.

„Die relative Zurückhaltung der Immobilienunternehmen aus den drei europäischen Kernmärkten, auch in B-Städten oder den Metropolen des östlichen Europas zu investieren, kann für Investoren, die sich trauen, in einzelnen Fällen gegen den Mainstream zu handeln, auch eine interessante Alternative sein“, kommentiert Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment, die Ergebnisse.

Nur wenige Hauptstädte im östlichen Europa gelten als attraktiv

Wie die Immobilien-Investitionsklimastudie belegt, haben die Investoren zurzeit wenig Ehrgeiz, ihr Anlageuniversum für Büroimmobilien über die etablierten Märkte der Hauptstädte in Ost- und Mitteleuropa zu erweitern. Während Warschau und Prag bereits als etabliert bezeichnet werden können, üben andere osteuropäische Hauptstädte nur eine geringe Anziehungskraft aus. Der Büromarkt von Budapest trifft mit Zustimmungsraten von 7 Prozent (Deutschland), 23 Prozent (Frankreich) und 21 Prozent (Großbritannien) noch auf das größte Interesse. Auch für Riga (Lettland) und Bratislava (Slowakei) gibt es vereinzelte Interessenten. Am Ende der Skala hingegen rangieren die Hauptstädte des südöstlichen Europa wie Bukarest (Rumänien), Sofia (Bulgarien), Ljubljana (Slowenien) und Belgrad (Serbien), die westeuropäische Investoren aktuell kaum auf ihrem Ankaufsradar haben.

Investitionsklima: Großbritannien mit deutlichem Sprung

Insgesamt gibt es in dem Immobilien-Investitionsklimaindex im Vergleich zur letzten Erhebung vor sechs Monaten für Deutschland mit 63,2 (-0,2) und Frankreich mit 67,6 (+1,0) nur geringfügige Ausschläge. Die größte Veränderung ist für Großbritannien zu registrieren. Hier springt das Klimabarometer um satte 5,5 Punkte auf 64,4 und übersteigt damit sogar seit langer Zeit einmal wieder den Stimmungsindex für den deutschen Markt.

„Der Zuwachs an politischer Stabilität und Planungssicherheit in England hat umgehend zu einer Verbesserung des Immobilien-Investitionsklimas geführt. Perspektivisch erwarten viele Investoren wieder Mietpreiswachstum. Beides zusammen wird dazu führen, dass die Nachfrage nach Immobilien in London wieder deutlich steigen wird“, erläutert Olaf Janßen.

Hohes Transaktionsvolumen erwartet – vor allem für Wohnen und Hotel

Laut Umfrage gehen 77 Prozent der Immobilien-Investoren davon aus, dass das Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien in Europa im Jahr 2020 mindestens das gute Niveau des Vorjahres erreichen wird. 26 Prozent der Studienteilnehmer rechnen sogar mit einer Steigerung; die Gruppe der Pessimisten, die einen Rückgang erwarten, ist mit 15 Prozent deutlich in der Minderheit.

Hoffnung auf noch mehr Bewegung im Markt als im Vorjahr besteht vor allem in der Nutzungsart Wohnen. 51 Prozent der Befragten gehen hier davon aus, dass das europäische Transaktionsvolumen weiter steigen wird. Es folgen Hotel mit 39 Prozent und Büro mit 29 Prozent. Lediglich im Marktsegment Einzelhandel sind die Optimisten mit 7 Prozent eine Randgruppe.

„Trotz des Optimismus auf ein reges Transaktionsgeschehen werden nicht alle Beteiligten das Investmentvolumen, das sie planen, auch unterbringen können, da mehr Geld auf den Markt drängt als Immobilienprodukte verfügbar sind“, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment. „Dieses Ungleichgewicht wird auch im laufenden Jahr dafür sorgen, dass die Preise auf den Immobilienmärkten weiter steigen werden.“

Erwartungs-Index bremst Gesamtindex

Der Erwartungs-Index liegt für Großbritannien mit 46,6 (+8,3 im Vergleich zur letzten Umfrage vor einem halben Jahr), Deutschland mit 50,6 (-3,3) und Frankreich mit 57,6 (-1,3) auf vergleichsweise niedrigem Niveau und belastet damit das Gesamtergbenis. Das wird vor allem in Relation zu den drei anderen Teilindizes der Investitionsklima-Umfrage deutlich. Der Markstruktur-Index beispielsweise schlägt mit Werten von 74,9 (+4,0) für Großbritannien, 67,4 (+/-0,0) für Deutschland und 72,8 (+2,9) deutlich höher aus und ist damit auch repräsentativ für die weiteren Teilindizes „Standortbedingungen“ und „Rahmenbedingungen“.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Top-Ratings für Publikumsfonds der BayernInvest

Bestnoten für zwei Publikumsfonds der BayernInvest: Die unabhängige Ratingagentur TELOS, Wiesbaden, bewertet den BayernInvest Subordinated Bond-Fonds (ISIN DE000A0ETKV5) und den BayernInvest Renten Europa-Fonds (ISIN DE000A0ETKT9) jeweils mit der Note AAA-. Damit bescheinigt sie beiden Fonds „höchste Qualitätsstandards“, die mit ihren jeweiligen Investmentstrategien insbesondere im aktuellen Niedrigzinsumfeld Renditelücken schließen können.

Der aktiv gemanagte BayernInvest Subordinated Bond-Fonds investiert in Euro denominierte Nachranganleihen mit Fokus auf den Finanz-, Versicherungs- und Unternehmenssektor. Laut dem Fondsmanager Martin Achter weisen diese Anleihen aufgrund ihres nachrangigen Charakters ein interessantes Rendite-/Risiko-Verhältnis auf. Durch die aktive Cash-Steuerung werden die Einflüsse negativer Marktphasen verringert. Der Investmentprozess kombiniert Top-down-Entscheidungen für die Kapitalstruktur, Ratingklassen und Sektorallokation mit der Bottom-up-Entscheidung für die Einzeltitelselektion. Ziel des Fonds ist, eine höhere Rendite als reine Staatsanleihefonds zu erwirtschaften sowie die Rendite des iBoxx Financials Subordinated Index über einen rollierenden 3-Jahreszeitraum zu übertreffen. Als Extraleistung erhalten Investoren ein kostenfreies ESG-Reporting. Es zeigt Nachhaltigkeitsaspekte und die Wirkung von Investments transparent auf und bildet so die Basis für die Analyse zukünftiger Chancen und Risiken der Kapitalanlage. Die Gesamtverantwortung für die Anlageentscheidungen trägt der Fondsmanager Martin Achter. In den Investmentprozess sind zudem Teammitglieder des Fondsmanagements involviert.

Der BayernInvest Renten Europa-Fonds ist ein flexibel und aktiv ausgerichteter Rentenfonds, der in Euro denominierte Anleihen globaler Emittenten investiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Staatsanleihen. Der Fonds nutzt Ineffizienzen am Anleihenmarkt durch aktives Management gewinnbringend aus. Ziel ist, die Performance des iBoxx EUR Eurozone Sovereigns über einen rollierenden 3-Jahreszeitraum zu übertreffen. Der Investmentprozess kombiniert Top-down und Bottom-up getriebene Elemente. Berücksichtigt werden dabei quantitative, qualitative, fundamentale und technische Aspekte. Ein aus dem Bottom-up-Prozess erarbeitetes Anlageuniversum an ausgewählten Anleihen wird auf die Ergebnisse der Top-down-Analysen hin optimiert und im Sinne einer Feinjustierung risikominimierend angepasst. Besonders erfolgreich war der Fonds in Phasen steigender Zinsen; hier konnte er sogar eine positive Performance erzielen. „Der Fonds zeichnet sich durch sehr positive Performanceergebnisse sowohl über kurze als auch lange Zeiträume aus“, betont die Rating-Agentur TELOS. Die Gesamtverantwortung für den Fonds trägt der langjährig erfahrene Fondsmanager Gerd Rendenbach, der von einem „ausgezeichneten Rententeam“, so TELOS, unterstützt wird.

Die vollständigen Rating-Reports finden Sie hier: TELOS Rating-Reports


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von über 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.
Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com

Stärkere Berücksichtigung von ESG-Kriterien durch Ratingagenturen notwendig

Ratingagenturen sollten ESG-Kriterien stärker in ihre Kreditwürdigkeitsbewertung einbeziehen, insbesondere bei niedriger bewerteten und ertragreichen Unternehmen. „Kreditrating-Agenturen spielen eine wichtige Rolle, indem sie das Kreditrisiko evaluieren und die Preisgestaltung von Anleihen mitbestimmen. Wir glauben, dass es unmöglich ist, das Kreditrisiko ohne die Einbeziehung von ESG vollständig zu bewerten“, sagt William Vaughn, Kreditanalyst bei der Legg-Mason-Tochter Brandywine Global.

Brandywine Global nutzt externe, von Dritten durchgeführte Untersuchungen, um ein Benchmarking einer geplanten oder bestehenden Investition durchzuführen und um potenzielle Probleme zu identifizieren. Diese Daten werden mit der eigenen fundamentalen ESG-Analyse verknüpft. Als Hindernis erwies sich dabei der Mangel an ESG-Daten von Drittanbietern für private, ertragsstarke Unternehmen. Dadurch wird es schwieriger, ein Unternehmen hinsichtlich seiner ESG-Performance mit seinen Konkurrenten zu vergleichen.

„Deshalb haben wir uns 2017 der Kreditrisiko- und Rating-Initiative der PRI angeschlossen. Die Zusammenarbeit mit den Ratingagenturen bei der Frage, wie die ESG-Faktoren am besten in einen wirksamen und transparenten Rahmen eingebracht werden können, ist eines der Hauptziele des beratenden Ausschusses für Kreditwürdigkeit. Davon versprechen wir uns die größte Wirkung für eine verstärkte Nutzung von ESG-Analysen im Kreditbereich“, erläutert Vaughn. Der Ausschuss habe dazu beigetragen, dass die Ratingagenturen deutlicher herausstellen, wenn ESG-Faktoren das Kreditrating eines Unternehmens beeinflusst haben. Jetzt komme es darauf an, bei Anlageberatern, ESG-Anbietern, Emittenten und Regulierungsbehörden das Bewusstsein dafür zu schärfen, welche Diskrepanzen zwischen den Erwartungen der Investoren und den Leistungen der Ratingagenturen bestehen, welche Auswirkungen sie haben und welche Maßnahmen erforderlich sind, um die ESG-Daten innerhalb des CSR-Bereichs zu verbessern.

Das Kürzel ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (gute Unternehmensführung). In der 2006 gegründeten Investoreninitiative „UN Principles for Responsible Investment“ (UNPRI) haben sich Kapitaleigner, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister verpflichtet, Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte bei allen Aktivitäten zu beachten. So sind beispielsweise ESG-Kriterien in die Investmentanalyse- und Entscheidungsfindungsprozesse einzubeziehen. Bei der Geldanlage spielen diese Kriterien schon heute eine große Rolle. Nach Daten des „Global Sustainable Investment Review 2018“ waren Ende 2018 bereits rund 18 Billionen US-Dollar nach ESG-Kriterien angelegt.


Über Legg Mason

Die Philosophie von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM““. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 803,5 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. Dezember 2019). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der Webseite oder im Newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter oder Facebook.
Website: www.leggmason.de

Studie blickt auf Vorsorgesysteme in verschiedenen Ländern

Das Credit Suisse Research Institute (CSRI) hat heute eine Studie veröffentlicht, die angesichts der alternden Gesellschaft dringend zu einem Umdenken beim Thema Altersvorsorge aufruft. Unter anderem zeigt die länderübergreifende Studie, dass die Sorgen um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit weltweit zunehmen.

Steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten haben in vielen Ländern weltweit die alternde Gesellschaft Realität werden lassen. Das Problem existiert zudem nicht länger nur in Industrie, sondern zunehmend auch in Entwicklungsländern. Weltweit müssen sich Regierungen den Herausforderungen dieser neuen Realität stellen: Wie soll für die wachsende Zahl der Altersrentner die finanzielle Sicherheit gewährleistet werden? Wie soll ein nachhaltiges Vorsorgesystem für die jüngeren Generationen aufgebaut sein?

In seiner neusten Studie geht das CSRI den wichtigsten Fragen und Entwicklungen mit Blick auf Altersrente und Vorsorge detailliert nach.

Wichtigste Ergebnisse im Überblick:

  • Der demografische Wandel erhöht den Druck auf die bestehenden Vorsorgesysteme weltweit. Die politischen Entscheidungsträger sind mit wachsendem Widerstand gegen eine Reform der Vorsorgesysteme konfrontiert. Doch je länger die nötige Debatte hinausgezögert wird, desto schwieriger wird es, die negativen Folgen der Verzögerung wettzumachen.
  • Der sinnvollste Ansatz, die Nachhaltigkeit der Altersvorsorge zu erhöhen, wäre eine schrittweise Anhebung des Pensionierungsalters. Dies würde gleichzeitig die Ansparphase verlängern und den durchschnittlichen Auszahlungszeitraum verkürzen.
  • Das chronologische Alter (gemessen in Tagen, Monaten und Jahren ab dem Kalenderdatum, an welchem eine Person geboren wurde) sagt nichts über das Wohlergehen einer Person aus. Das normale Pensionierungsalter an einem universellen und starren Schwellenwert festzumachen, wird daher der Komplexität des Alters nicht gerecht.
  • Das traditionelle Konzept des dreistufigen Lebenszyklus – Ausbildung, Arbeitsleben und Ruhestand – sollte überdacht werden. Dazu sind vermehrt neuen Formen von Arbeitszeitmodellen (z. B. Teilzeit oder Zeitarbeit) und Weiterbildung Rechnung zu tragen, die den Übergang in ein längeres Arbeitsleben erleichtern können.
  • Viele Vorsorgesysteme sind noch zu starr in ihren Strukturen, um auf die Erfordernisse der im Wandel begriffenen Gesellschaft einzugehen. Die Vorsorgeeinrichtungen müssen flexibler werden, um dem breiten Spektrum verschiedener Fälle gerecht zu werden – insbesondere mit Blick auf Menschen in nicht-traditionellen Arbeitsverhältnissen. Diese Menschen genießen häufig nur geringeren oder gar keinen Vorsorgeschutz.
  • Eine länderübergreifende Studie zu den Einstellungen bezüglich des Ruhestands zeigt, dass die Sorgen um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit zunehmen. Besonders in den Industrieländern rechnen die jüngeren Alterskohorten damit, dass Altersvorsorgepläne als Einkommensquelle im fortgeschrittenen Alter an Bedeutung verlieren und nutzen ihr Arbeitseinkommen zunehmend als ihren Sparplan für die Zukunft. Der Wunsch, die Berufstätigkeit auch nach dem Erreichen des normalen Pensionierungsalters fortzuführen, ist dagegen in Entwicklungsländern stärker ausgeprägt. Dies erklärt sich dadurch, dass sie im fortgeschrittenen Alter nur wenig oder gar keine finanzielle Unterstützung aus den bestehenden Vorsorgeeinrichtungen erwarten dürfen. Gleichzeitig sind die Menschen in diesen Ländern traditionell weniger daran gewöhnt, den Ruhestand als vollkommen arbeitsfreie Lebensphase zu betrachten.

Oliver Adler, Chefökonom Schweiz bei der Credit Suisse, kommentiert: «Die Vorsorgesysteme stehen unter Druck, weil sie Altersrentnern vor dem Hintergrund einer erhöhten Lebenserwartung und des demografischen Wandels weiterhin finanzielle Sicherheit bieten sollen. Jedes Land steht vor der individuellen Herausforderung, die Nachhaltigkeit der Vorsorgesysteme zu gewährleisten. Zumeist ist eine Mischung aus Maßnahmen nötig, damit die Altersrentner ihren gewohnten Lebensstandard fortführen können. Wir müssen das Thema Ruhestand und die kollektiven Anstrengungen, die zur Gewährleistung einer gerechten und nachhaltigen Zukunft nötig sind, neu überdenken.»


Die Studie «Rethinking Retirement» finden Sie hier.

Über das Credit Suisse Research Institute

Das Credit Suisse Research Institute ist der hauseigene Thinktank der Credit Suisse. Das Institut wurde nach der Finanzkrise 2008 eingerichtet, um langfristige wirtschaftliche Entwicklungen zu untersuchen, die nicht nur im Bereich Finanzdienstleistungen, sondern auch darüber hinaus weltweite Auswirkungen haben bzw. voraussichtlich haben werden. Weitere Informationen über das Credit Suisse Research Institute finden Sie unter www.credit-suisse.com/researchinstitute.

Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 47’440 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Assetmanager profitieren vom Zinsumfeld, Zahlungsdienstleister vom digitalen Wandel

von René Kerkhoff, Analyst für die Sektoren Technologie, Automotive und Retail sowie Fondsmanager des DJE – Mittelstand & Innovation, und Moritz Rehmann, Fondsmanager des GAMAX Junior sowie Analyst u.a. für die Sektoren Financial Services und Versicherungen bei der DJE Kapital AG.

Bei Investitionen in den Finanzsektor denkt man häufig zuerst an Banken. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld wachsen die Bäume für diese nicht in den Himmel. Doch es gibt auch Finanzunternehmen, die wachstumsstark sind und teilweise sogar deutlich von niedrigen Zinsen profitieren.

Assetmanager können Niedrigzinsumfeld nutzen

Das Anlageuniversum der Assetmanager lässt sich am einfachsten nach den zu investierenden Anlageklassen aufteilen. Hier sind zwei Geschäftsmodelle hervorzuheben: Bei ersterem wird in Aktien bzw. Anleihen von an der Börse gehandelten Papieren investiert. In die zweite Kategorie fallen die Assetmanager, die in illiquide oder „Alternative Assets“ investieren. Gemein ist beiden, dass sie von den aktuell in vielen Regionen präsenten extremen Negativzinsen begünstigt werden, da der Druck auf der Suche nach Alternativen mit zunehmender Dauer des Problems zunimmt. Dies gilt nicht zuletzt, da die in vielen Modellen verwendeten Durchschnittszinssätze nachlaufend über mehrjährige Zeitintervalle gebildet werden und sich ein niedriger Zinssatz so erst langsam in das Portfolio oder die, wie in der Versicherungswirtschaft, dagegen stehende Abzinsung der Verbindlichkeit einschleicht. Entsprechend hoch ist mittlerweile die Nachfrage nach Produkten, die den unter Ertragsdruck stehenden Anlegern Abhilfe versprechen.

Rekordverdächtige Mittelzuflüsse für Anbieter von Alternative Assets

Der Anlagenotstand zeigt sich im Segment der Alternative Assetmanager mit starken Marktteilnehmern in den USA und der Schweiz sowie zuletzt auch mit einem weiteren aus Nordeuropa besonders ausgeprägt in Form von rekordverdächtigen Nettomittelzuflüssen. Der US-Marktführer konnte in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 150 Milliarden US-Dollar Kapital einsammeln. Gerade im Vergleich zu den bislang in diesem Segment verwalteten Mitteln (USA: ca. 4,7 Billionen) ist dies mehr als signifikant. Die Kehrseite der Medaille ist der Druck, mit dem diese Gelder investiert werden müssen. Dies ist in einem auf illiquide Investments fokussierten Markt umso anspruchsvoller. Im Zuge dieses Anlagedrucks sinkt auch die zukünftig zu erwartende Rendite – von historisch rund 10 Prozent auf zukünftig eher 6 Prozent –, wenngleich sie relativ zur Rendite der regulären Zinsmärkte weiter sehr attraktiv bleibt.

Für den Verwalter der Gelder ist vor allem die Laufzeit der Produkte attraktiv: Mit einem planbaren Zeitrahmen von etwa zehn Jahren ergibt sich so ein prognostizierbarer Ertragsstrom aus Gebühren mit ergänzenden performanceabhängigen Komponenten. Ferner gibt es einen Trend gerade im Segment der geschlossenen Immobilienfonds, die klassische Laufzeitkomponente gegen ein unbegrenztes Konzept zu tauschen. Dies würde mit der Laufzeitverlängerung und höheren Anteilen wiederkehrender Erträge die Produkte für den Verwalter noch attraktiver machen.

Bislang ist das Anlageuniversum der Alternatives primär institutionellen Investoren zugänglich. Im US-Markt wird jedoch gerade daran gearbeitet auch Produkte auf den Markt zu bringen, die es einer breiteren Investorengemeinde ermöglichen würden zu investieren. Unterstrichen wird das sehr gute Momentum des Sektors auch durch den jüngst erfolgten, sehr erfolgreichen Börsengang eines Hauses aus dem Private Equity-Segment in Nordeuropa. Das Umfeld des „Anlagenotstands“ durch die geringen Zinsen wird auf absehbare Zeit bestehen bleiben, entsprechend positiv sind die Perspektiven für das Segment der Alternative Assetmanager.

Aktien und Anleihen: zwei Trends treiben Assetmanager

Das Segment der Assetmanager für an Märkten gehandelte Aktien und Anleihen wird primär von zwei Themenkomplexen dominiert. Zum einen vom Trend zu Produkten mit passivem Ansatz und niedrigen Kosten. Dieses Segment der ETF-Anbieter wuchs damit überproportional und allein im US-Markt in den letzten neun Jahren mit einer jährlichen Wachstumsrate von nahezu 18 Prozent. Hier hat aber längst ein harter Preiskampf begonnen. Er hat gerade bei gängigen unterliegenden Indizes wie dem S&P 500 dazu geführt, dass Fonds mit einer Gebühr von null Basispunkten zu haben sind. Gewinne werden hier mit den gehaltenen Aktienbeständen auf anderem Weg erzielt. Insofern ist der Margendruck bei Standardprodukten deutlich spürbar – und dem muss mit mehr Innovation begegnet werden, etwa mit Smart-Beta-Produkten.

Der zweite wichtige Themenkomplex ist die erwartete Wachstumsdynamik in Asien in den kommenden Jahren. Dort sollen sich die verwalteten Vermögen laut Prognosen von PWC auf 29,6 Billionen nahezu verdoppeln. Skaleneffekte, regionaler Fokus und Innovation sind für die Assetmanager in diesem Segment der Schlüssel zum Erfolg. Gerade die hohe Relevanz der Skaleneffekte führt hier auch zu aktiver Konsolidierung, besonders im noch relativ fragmentierten europäischen Markt. Strukturell ist der Markt für die langfristigen Gewinner jedoch durch die zu erwartenden Marktwachstumsraten hoch attraktiv.

Zahlungsdienstleister weiter auf Gewinnerseite

Aus der Welt des bargeldlosen Bezahlens sind Zahlungsdienstleister bzw. Payment Service Provider (PSP) nicht mehr wegzudenken: Zahlungsdienstleister nehmen die elektronischen Zahlungstransaktionen zwischen Händlern und Kunden entgegen, authentifizieren diese und wickeln die Transaktion ab. Da sich der PSP mit diversen Zahlungs- und Kartennetzwerken sowie Acquiring-Banken verbinden kann, wird der Händler bei der Verwaltung von Transaktionen unabhängiger von Finanzinstitutionen und kann Transaktionen transparenter abwickeln. Die wesentlichen Vorteile des Händlers ergeben sich allerdings aus den verschiedensten Betrugspräventionsmaßnahmen der Zahlungsdienstleister. Sie schützen den Händler und den Kunden vor betrügerischen Transaktionen und übernehmen im Regelfall das komplette Risiko sowie die Haftung bei der Abwicklung. Diese Vorteile ermöglichen einen gewissen Vertrauensbonus bei den Verbrauchern und erhöhen die Akzeptanz bargeldloser Transaktionen sowohl im stationären Handel als auch beim Onlineshopping.

Geschäft boomt, Treiber sind die Schwellenländer

Um Händler vertikal im kompletten Zahlungsvorgang zu unterstützen, bieten viele Zahlungsdienstleister außerdem zusätzliche Softwarelösungen an. Diese können helfen, die kompletten Zahlungsströme aufzuzeichnen und zu analysieren. Den größten Anteil verdient ein Zahlungsdienstleister allerdings an den Transaktionen: Die Gebühren werden zwar relativ strikt reguliert, gestalten sich aber je nach Zahlungsmethode, Käufer oder Produkttypus unterschiedlich. Gepaart mit hohen strukturellen Wachstumsraten durch den Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen, können Zahlungsdienstleister so relativ hohe Margen erreichen.

Das Geschäft boomt. Verbraucher zahlen weltweit immer weniger mit Bargeld, wodurch die Volumina von Karten- und Onlinezahlungen rasant steigen. Die Unternehmensberatung McKinsey prognostiziert, dass die Transaktionsvolumina im Zahlungsverkehr weltweit von zuletzt knapp 1,9 Billionen US-Dollar jährlich auf gut 2,9 Billionen US-Dollar im Jahr 2022 nach oben schnellen werden. Ein Wachstumstreiber sind hier die Schwellenländer, in denen immer mehr Verbraucher Zugang zu Bank- und elektronischen Zahlungsdienstleistungen erhalten.

Deutschland hat noch Aufholpotential bei bargeldlosem Bezahlen

Obwohl schon heute die Hälfte der deutschen Kunden bargeldlos bezahlt, sind sie im internationalen Vergleich immer noch Bargeldliebhaber. Bei der Anzahl bargeldloser Zahlungen liegt Deutschland mit 212 Transaktionen jährlich pro Kopf im europäischen Vergleich auf Rang 15. Es gibt also noch viel Luft nach oben. Zum Vergleich: In Norwegen ist die Anzahl bargeldloser Zahlungen mehr als doppelt so hoch und liegt bei rund 545 Zahlungen pro Kopf pro Jahr. In den USA sind die Kreditkartenumsätze pro Kopf im Schnitt sogar mehr als siebenmal so hoch wie die in Deutschland.

Allerdings sieht man auch hierzulande einen deutlichen Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen. Laut dem Branchenverband Bitkom wären 44 Prozent der Deutschen bereit, gänzlich auf Bargeld zu verzichten. Dieser Trend ist auch vom Erfolg des Mobile Payments in Deutschland getrieben. Mobile Payment ist in den letzten Jahren gut angelaufen und immer mehr Händler bieten kontaktloses Bezahlen an.

Fazit: Konsolidierung im Zahlungssektor bietet Investitionsmöglichkeiten

Im Jahr 2019 setzte sich der Trend zur Konsolidierung aufgrund des wachsenden Wettbewerbs im Zahlungs- oder Payment-Sektor fort und ermöglichte somit allein in den USA Übernahmen in zweistelliger Milliardenhöhe. An den Banken ging die neue Entwicklung der Zahlungsdienstleistungsbranche bislang allerdings vorbei. Sie können die innovative und hochgradig technische Entwicklung nicht mehr für sich abbilden und räumen das Feld für die großen Tech-Konzerne. Diese interessieren sich immer mehr für den digitalen Zahlungsverkehr und investieren hohe Summen in Forschung und Entwicklung, um vom wachsenden Kuchen ein Stück abzubekommen. Der strukturelle Trend hin zu mehr bargeldlosem Bezahlen bietet für Anleger also interessante Investitionsmöglichkeiten in zukunftsträchtige Aktien der renditestarken und digital vernetzt wirtschaftenden Zahlungsdienstleister.


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

Vontobel Asset Management lanciert Fonds mit nachhaltigen kurzfristigen Anleihen

Der Vontobel Fund – TwentyFour Sustainable Short Term Bond Income Fund (ISIN LU2081486560) wurde konzipiert, um der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Produkten im Fixed-Income-Bereich zu entsprechen. Neben ESG-Scoring umfasst der Fonds quantifizierbare Engagement-Grundsätze.

Der Fonds wird von Chris Bowie, Partner und Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management, eine Boutique von Vontobel Asset Management, verwaltet und verfolgt den gleichen Anlageansatz wie der 2015 aufgelegte Vontobel Fund – TwentyFour Absolute Return Credit Fund (ISIN LU1331789617). Der Fonds beabsichtigt, über einen Zeitraum von drei Jahren eine positive Gesamtrendite zu erzielen und gleichzeitig eine annualisierte Volatilität von nicht mehr als drei Prozent – mit einem zusätzlichen Nachhaltigkeits-Overlay einschließlich sowohl Negativ- als auch Positivscreening – zu erreichen. Der Fonds verfolgt einen ESG-Integrationsansatz, bei dem der Portfoliomanager bei der Beurteilung des relativen Werts neben traditionellen Methoden der Kreditanalyse auch ESG-Faktoren berücksichtigt.

Sofern erforderlich und angemessen, bringt sich TwentyFour Asset Management zusätzlich zu dem formalen ESG-Screening auch bei Unternehmen ein. Dank systematischer Erfassung des Engagements ist das Portfoliomanagement-Team in der Lage, Herausforderungen und ergriffene Maßnahmen detailliert zu dokumentieren. Da die Ergebnisse von Engagement-Maßnahmen möglicherweise dazu führen, dass ESG-Scores angepasst werden können, kann TwentyFour Asset Management die Auswirkungen des Engagements auf den Fonds protokollieren und quantifizieren. Darüber hinaus arbeitet TwentyFour Asset Management als Unternehmen mit (Bank-)Aufsichtsbehörden und verschiedenen Regierungsstellen zusammen – ein häufig übersehener Aspekt des Asset-Manager-Engagements.

„Unser Fonds mit nachhaltigen kurzfristigen Anleihen reagiert auf eine Marktlücke, indem er Fixed-Income-Anlegern die Möglichkeit bietet, in eine Long-only-Kreditstrategie mit kurzer Duration und Nachhaltigkeits-Overlay zu investieren. Wir haben umfassende quantitative Arbeiten durchgeführt, um zu beurteilen, ob wir eine solche Strategie auf nachhaltiger Basis verwalten können. Ich begrüße die Möglichkeit, auf unseren bestehenden Track Record in dieser spannenden neuen Ausrichtung aufbauen zu können“, erklärte Chris Bowie.

TwentyFour Asset Management definiert nachhaltige Fonds als solche mit Schwerpunkt auf die Nachhaltigkeit der Anlage und auf die Sicherstellung, dass die Anlage dem breiteren Ökosystem, das der Fonds besetzt, nicht abträglich ist. Ein Fonds dieser Art bietet vielen Anlegern die Möglichkeit, ihren ethischen und gesellschaftlichen Werten bei der Investition Rechnung zu tragen.


TwentyFour Asset Management

TwentyFour Asset Management, eine in London und New York ansässige spezialisierte Fixed-Income-Boutique von Vontobel Asset Management, verwaltet mit ihren drei Strategien über 16,1 Milliarden GBP für Kunden auf der ganzen Welt.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Mehr als die Hälfte der Deutschen betrachten Nachhaltigkeitskriterien bei einer Anlage als (mit)entscheidend

Die aktuelle Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zeigt eine zunehmende Relevanz nachhaltiger Investments bei deutschen Anlegern. Laut einer repräsentativen Umfrage denken 47 Prozent der Befragten, dass die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage in den nächsten 12 Monaten steigen oder stark steigen wird (siehe Abbildung 1). Im Vorjahr waren noch nur 37 Prozent dieser Ansicht. 44 Prozent der Befragten gehen von einer unveränderten Relevanz aus und nur 9 Prozent meinen, dass die Bedeutung eher wieder abnehmen werde.

Eine weitere Erkenntnis der aktuellen Umfrage ist, dass es sich bei der zunehmenden Relevanz nachhaltiger Geldanlagen um einen breit angelegten Trend handelt. Insbesondere Befragte im Alter von unter 40 Jahren, solche mit einem hohen Haushaltsnettoeinkommen sowie mit einem höheren Schulabschluss erwarten eine zunehmende Relevanz der Nachhaltigkeit in der Geldanlage.

Dabei sind die Befragten jedoch nicht nur insgesamt der Meinung, dass das Thema Nachhaltigkeit bei Geldanlagen wichtiger wird, sondern wollen auch konkret selbst entsprechende Faktoren bei der Anlage berücksichtigen. „53 Prozent der Befragten wollen ihre Investments zukünftig entsprechend ausrichten“, erklärt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Dabei reicht die Spanne von solchen, die nur noch anlegen wollen, wenn die Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt sind bis dahin, dass das Geld teilweise nachhaltig investiert werden soll.“ Weniger als die Hälfte der Befragten gibt dagegen an, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage für sie nicht entscheidend ist.

„Das zeigt, dass sich infolge des wachsenden Interesses an nachhaltigen Kapitalanlagen auch der Entscheidungsrahmen der Anleger zunehmend verändert“, so Geyer weiter. „Nachhaltigkeit ist bei zahlreichen Anlegern – neben Rendite, Risiko und Liquidität – zur vierten Entscheidungsdimension avanciert. Damit ist das klassische Dreieck, das die Anlageentscheidungen seit langer Zeit bestimmt hat, zu einem Viereck geworden.“

„Da wir davon überzeugt sind, dass nachhaltige Geldanlagen ein wichtiges gesellschaftliches Thema, politisch gewünscht und zudem bei den Kunden zunehmend gefragt sind, ist Nachhaltigkeit schon seit längerer Zeit ein strategischer Schwerpunkt unserer Arbeit“, führt Geyer weiter aus. Um den Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden und Geschäftspartnern Rechnung zu tragen, bietet ebase die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“ zu berücksichtigen. Zudem wurde die Vermögensverwaltung ebase Managed Depot kürzlich auf einen „grünen“ Ansatz umgestellt.


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

GAM benennt Strategie für Technologie-Investments in GAM Star Disruptive Growth um

GAM Investments hat die Strategie GAM Star Technology, die von Mark Hawtin und seinem Team verwaltet wird, in GAM Star Disruptive Growth umbenannt. Der neue Name soll der langjährig bewährten Anlagepolitik sowie den Anlagezielen besser gerecht werden. Die Benchmark der Strategie ändert sich ebenfalls, indem der MSCI World Information Technology Index durch den MSCI World Growth Index ersetzt wird.

In den letzten Jahren wurden viele traditionelle Technologieaktien von Indexanbietern neu eingestuft und sie werden daher heute nicht mehr dem Technologiesektor zugerechnet. Dazu zählen auch die Titel von einigen der größten Technologieunternehmen wie Google, Facebook und Amazon. Das hat zur Folge, dass reine Technologieindizes nicht mehr die gesamte Bandbreite an technologischen Entwicklungen erfassen, die heute Branchen abseits des traditionellen Technologiesektors grundlegend verändern.

Die Änderung des Fondsnamens und der Benchmark decken diese Marktveränderungen ab. Insbesondere wird dadurch sichergestellt, dass sich der Fonds weiterhin eng an seinem etablierten Anlageprozess, seiner Philosophie und seinem Ziel ausrichtet, maßgebliche Chancen bei Unternehmen und Marktsegmenten zu nutzen, die vom technologischen Wandel profitieren. Das Team konzentriert sich weiterhin auf eine aktive Titelauswahl, um Wachstumsmöglichkeiten sowie disruptive Themen in Bereichen wie Software, Cloud-Infrastruktur, soziale Medien, Werbung, Einzelhandel sowie Transport und Verkehr zu identifizieren.

«Seit der Auflegung unserer Strategie vor neun Jahren sind wir im Technologiebereich Zeugen eines immer rasanteren Paradigmenwechsels bislang unbekannten Ausmaßes geworden. Diese bedeutenden Entwicklungen erfordern Veränderungen auf allen Ebenen und schaffen somit große Gewinner, aber auch Verlierer», sagt Mark Hawtin, Investment Director bei GAM. «Wir werden auch künftig innerhalb und abseits des Technologiesektors nach Unternehmen Ausschau halten, welche die Innovation mit Nachdruck vorantreiben sowie die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, grundlegend verändern. Letztendlich wollen wir das Portfolio so ausrichten, dass es von dem weltweit stattfindenden Generationenwechsel profitiert.»

Tim Rainsford, Leiter Global Sales and Distribution bei GAM, fügt hinzu: «Mark und sein Team verfügen über eine langjährige Erfahrung und einen ausgezeichneten Track Record bei Anlagen in Wachstumsunternehmen, die Technologien in ihrem Tagesgeschäft nutzen, um den Markt in ihrem jeweiligen Gebiet massiv zu verändern und zu den Marktführern zu gehören. Diese Veränderungen spiegeln die Flexibilität, die umfassenden Kenntnisse und die Fähigkeit des Teams wider, für unsere Kunden auf ein sich veränderndes Marktumfeld zu reagieren.»


Mark Hawtin ist als Investment Director für einen globalen Long-Only-Fonds im Technologiesektor wie auch für einen europäischen Long/Short-Aktienfonds verantwortlich. Bevor er 2008 zu GAM kam, war er acht Jahre bei Marshall Wace Asset Management als Partner und Portfoliomanager beschäftigt und managte dort einen der europaweit größten Hedge Funds für Technologie, Medien und Telekommunikation. Mark Hawtin war außerdem sieben Jahre bei Enskilda Securities beschäftigt. Er begann dort zunächst als Head of Sales und übernahm später die Verantwortung für das internationale Aktiengeschäft mit Verantwortung für die paneuropäischen Research- und Handelsaktivitäten sowie für rund ein Viertel der Beschäftigten im Investmentbanking. Er ist am Standort London tätig.

Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).

Die Vermögensillusion – Warum wir in Zeiten des Umbruchs Vermögen neu denken müssen

Wer heute „altes“ Vermögen besitzt, überschätzt womöglich seinen aktuellen Wohlstand und könnte einer Vermögensillusion unterliegen. Die erste Studie der Donner & Reuschel Studienreihe „Standpunkte“, welche in Kooperation mit dem HWWI erstellt wird, widmet sich in fünf Teilen dem Begriff des Vermögens in all seinen Formen und Facetten.

Niedrigzinsen, Handelskonflikte, die fortschreitende Digitalisierung und der Klimawandel bedrohen unseren Wohlstand. Die entscheidenden Fragen sind: Worin besteht das heutige Vermögen, was wird es künftig wert sein und wie wird in Zukunft produktives Vermögen gebildet?

Wie der Strukturwandel den Wert des heutigen Vermögens in Frage stellt

Durch die derzeitigen Umbrüche werden die Grundlagen für Wohlstand neu gelegt. Der aktuelle Strukturwandel – der Übergang vom industriellen in das digitale Zeitalter und gleichzeitig von fossiler in klimaneutrale Produktion – führt zu neuartigen Produktionsverfahren und verändert die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen. Das heutige Vermögen, sowie das Wissen und die Ausbildung von Menschen sind zumindest teilweise schon bald deutlich weniger wert. Wer also heute „altes“ Vermögen besitzt, überschätzt womöglich seinen aktuellen Wohlstand und könnte einer Vermögensillusion unterliegen. Im Zuge dieses Paradigmenwechsels gilt es daher, Vermögen neu zu denken.

Wie die drei „D’s“ die Quellen von Wohlstand und das Fundament von Vermögen verändern

Die sogenannten drei „D`s“ – Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung – bestimmen wesentliche Trends der Zukunft und stellen Gesellschaft, Politik und Unternehmen vor immense Herausforderungen. Die demografische Alterung führt zu einem veränderten Spar- und Anlageverhalten, bei dem mehr auf Kapitalerhalt abgezielt und mit weniger Risiko angelegt wird. Die Digitalisierung impliziert einen tiefgreifenden technologischen Wandel, der bestehendes Produktivvermögen entwerten und neue Sachanlagen und vor allem Humankapital erfordern wird. Die Umstellung auf klimaneutrale Produktion (Dekarbonisierung) führt dazu, dass „fossile“ Produktionsverfahren an Wert verlieren und saubere Technologien einen Wertzuwachs verzeichnen. Somit treiben die drei „D’s“ den Wertverlust des alten Vermögens und forcieren die Herausforderung der Bildung neuen Vermögens. Nur Unternehmen, die sich dem Wandel direkt stellen und die Zukunft aktiv mitgestalten, werden auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben.

Zur Vermögensillusion kommt aufgrund der allgemein hohen Unsicherheit derzeit allerdings eine abwartende Haltung (Attentismus) in Bezug auf die notwendigen Investitionen. Beides wird durch die niedrigen Zinsen unterstützt, denn auch wenig produktive Ressourcenverwendungen können dadurch am Markt verbleiben. Der Prozess des wettbewerbsbedingten Ausscheidens unproduktiver Unternehmen funktioniert in diesem Umfeld nur unzureichend.

Das Vermögen der Zukunft

Um die Vermögensillusion zu umgehen, muss schon heute definiert werden, was künftig Wert haben wird. Das impliziert sowohl unternehmerische Investitionsentscheidungen, als auch Ausbildungsentscheidungen von Menschen. Semantisch betrachtet steckt in „Vermögen“ das Prädikat „zu vermögen“, also in der Lage zu sein, etwas zu tun. So ist Vermögen weit mehr als eine physische und materielle Größe oder eine finanzielle Forderung und umfasst Fähigkeiten, Erfahrungen und Mentalitäten – wie etwa Patente, Kreativität oder Unternehmungsgeist.

Es ist somit auch an der Zeit, über neue Ansätze des Vermögensaufbaus und der Vermögensbeteiligung nachzudenken, um den technologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Strukturwandel zu bewältigen und zu gestalten. Benötigt werden Investitionen in Humankapital, Forschung und Entwicklung sowie öffentliche Güter. Eine Förderung des Aktienbesitzes verbessert dabei die Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten am neuen Vermögen.

Der Aufbau neuen Vermögens sollte unter konsequenter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten geschehen, denn das wichtigste Vermögen aller Menschen ist deren natürliche Lebensgrundlage. Der Schutz dieses kollektiven Vermögens, von Umwelt und Ressourcen, muss eine positive Rendite bekommen.

In einer Zeit des Wandels mit technologischen, geopolitischen und gesellschaftlichen Umbrüchen ergeben sich für Volkswirtschaften und verschiedene Interessensgruppen immense Chancen als auch enorme Risiken. Die Donner & Reuschel Studienreihe „Standpunkte“ wird in Kooperation mit dem HWWI erstellt und legt ihren Fokus auf die besonders relevanten – jedoch oft unterrepräsentierten – Aspekte des Wandels. Die erste Studie widmet sich in fünf Teilen dem Begriff des Vermögens in all seinen Formen und Facetten.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studienreihe finden Sie unter www.donner-reuschel.de/verantwortung/ 


Über DONNER & REUSCHEL

Die Hamburger CONRAD HINRICH DONNER Bank wurde 1798 von dem 24-jährigen Kaufmann und Reeder Conrad Hinrich Donner gegründet. Im Jahr 1990 stellte sich mit der SIGNAL IDUNA Gruppe ein starker Partner und Aktionär an die Seite des Bankinstituts. Im Oktober 2010 schlossen sich die Hamburger CONRAD HINRICH DONNER Bank und das Münchner Bankhaus Reuschel & Co. zu DONNER & REUSCHEL zusammen. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer und Immobilienkunden sowie institutionelle und Capital Markets Kunden. Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

Über HWWI

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI gemeinnützige GmbH) ist ein wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut. Es ist unabhängig und den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft verpflichtet. Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für eine freiheitliche, fortschrittliche und offene Gesellschaft zu leisten ist die Philosophie des Instituts. Weitere Informationen: www.hwwi.org 

LGIM verstärkt Wholesale-Team für Deutschland und Österreich

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das Team für den Wholesale-Vertrieb unter der Leitung von Philipp Graf von Königsmarck vergrößert: Patrik Hanser beginnt am 20. Januar als Senior Sales Manager am Standort Frankfurt. Er wird in der neu geschaffenen Position für die Kundenakquise und -betreuung von Family Offices, Dachfondsmanagern, Vermögensverwaltern, unabhängigen Finanzberatern, Fondsselektoren bei Banken und Fondsplattformen sowie Private-Banking-Abteilungen in ganz Deutschland und Österreich zuständig sein.

Patrik Hanser war zuvor bei Degroof Petercam Asset Management als Institutional Sales und bei Metropole Gestion als Business Development Manager tätig, wo er für die Gewinnung und Betreuung von Kunden aus dem Wholesale- und institutionellen Geschäft in Deutschland zuständig war. Seinen Einstieg in die Finanzbranche machte er mit einem Dualen Studium bei der Deutschen Bank, wo er schließlich als Relationship Manager im Private Banking tätig war. Hanser besitzt zudem einen Master in Business Management Banking & Finance und hat seine CFA-Level II-Prüfung bestanden.

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Germany und Österreich, Legal & General Investment Management, kommentiert:

„Patrik Hanser zeichnet sich nicht nur durch sein detailliertes und umfassendes finanz-technisches Know-How aus, sondern bringt auch große Vertriebserfahrung im Bereich nachhaltiger Investments über alle Kundensegmente hinweg mit. Wir freuen uns sehr, Patrik Hanser für uns gewonnen zu haben und werden mit ihm den Ausbau des Wholesale-Geschäfts in Deutschland und Österreich forcieren.“

Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, sagt:

„Das Wholesale-Geschäft in Deutschland und Österreich ist neben unserer Tätigkeit für institutionelle Kunden ein Segment, auf dessen Wachstum wir stark setzen – insbesondere angesichts des wachsenden Interesses an innovativen und nachhaltigen ETF-Lösungen, einem der Schwerpunkte von LGIM. Insofern freuen wir uns sehr, mit Patrik Hanser einen versierten Salesmanager in unserem Wholesale-Team willkommen zu heißen.“

Lissabon ist der Hidden Champion im europäischen Büroimmobilienmarkt

Lissabon ist der Hidden Champion im europäischen Büroimmobilienmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Real-I.S.-Studie zum Lissabonner Markt, die die Büronachfrage einer größer werdenden IT-Branche, das Mietwachstum und das Transaktionsvolumen der vergangenen fünf Jahre analysiert hat.

Wachsendes Interesse an Büroflächen durch IT-Start-ups

Der Stadtteil Beato in Lissabon hat sich im Zuge von Regierungsförderungen und der dort stattfindenden Branchenmesse „Web-Summit“ zum Zentrum der portugiesischen IT-Branche entwickelt.

„Lissabon ist für junge IT-Firmen ein attraktiver Standort wegen des hohen und erschwinglichen Personalangebots. Durch diesen Prozess hat sich die IT-Branche zum Wachstumsbeschleuniger des Lissaboner Büroimmobilienmarkts entwickelt“, erklärt Marco Kramer, Head of Research der Real I.S. AG.

Leerstandsrückgang und Mietwachstum mit Aufholpotenzial

Zwar zählt der Lissaboner Büroimmobilienmarkt mit drei Millionen Quadratmetern eher zu den kleineren Standorten in Westeuropa, doch aufgrund seines Mietwachstumspotenzials ist er mit anderen Märkten vergleichbar. Die Leerstandsrate ist seit 2014 um 5,4 Prozentpunkte gesunken. Einen höheren Rückgang erzielten nur die Märkte in Amsterdam und Barcelona mit jeweils 11,3 und 8,3 Prozentpunkten sowie Rotterdam und Dublin mit jeweils 6,5 und 6,1 Prozentpunkten Rückgang.

„Was den Lissaboner Standort von den anderen Märkten unterscheidet, ist das geringe Wachstum des Mietniveaus um 14 Prozent im Vergleich zu den anderen Städten, wo die Spitzenmieten um 30 bis 50 Prozent in die Höhe stiegen. Dementsprechend liegt angesichts einer Leerstandsquote von nur 1,7 Prozent im Central Business District ein hohes Aufholpotenzial vor“, erläutert Kramer.

Hohes Transaktionsvolumen und steigendes Investoreninteresse

Das Mietwachstumspotenzial spiegelt sich besonders angesichts des Transaktionsvolumens wider. So wurde im Jahr 2018 mit 823 Millionen an umgesetzten Büroimmobilien der historische Hochstand erreicht. Damit liegt Lissabon nur knapp hinter der deutschen A-Stadt Köln und noch vor der spanischen Großstadt Barcelona.

„Der Höchststand im Jahr 2018 ist angesichts der vorherigen Jahre bemerkenswert. Im Vergleich zum Jahr 2014 ist das Transaktionsvolumen 2018 um mehr als 400 Prozent angestiegen. In den ersten drei Quartalen 2019 ist mit einem bisherigen Transaktionsvolumen von 574 Millionen Euro ein ähnlich hohes Gesamtvolumen wie im Vorjahr zu erwarten“, erklärt Kramer.

Die Spitzenrendite liegt in Lissabon aktuell bei 4,25 Prozent. „Diese liegt wesentlich höher als in den Großstädten Spaniens, Frankreich und Deutschlands. Vergleicht man diesen Wert mit dem Durchschnitt von rund drei Prozent der deutschen A-Städte im dritten Quartal 2019, dann bietet sich Lissabon als zukünftiger Investitionsstandort an“, resümiert Kramer.


Die Real-I.S.-Research-News 09/2019 sind kostenlos zugänglich unter: https://www.realisag.de/de/immobilien-management/immobilienmarkt-research/lissabon-der-hidden-champion/index.html 

Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über rd. 9 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de

Untersuchung belegt Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Tonalität von Jahresberichterstattung mit Aktienrenditen

In Zusammenarbeit mit Bas Peeters, Gastdozent an der Vrije Universiteit Amsterdam, hat das europäische Aktienteam von NN Investment Partners (NN IP) untersucht, wie die Tonlage der Unternehmensberichterstattung mit zukünftigen Aktienrenditen in Zusammenhang stehen könnte. Mit Hilfe von Natural Language Processing (NLP) ermittelten sie die Tonlage von Berichtstexten und die Veränderungen zwischen aufeinanderfolgenden Quartals- und Jahresberichten desselben Unternehmens. Die Untersuchung zeigt, dass eine langsamere Veröffentlichung von Berichten einerseits mit mehr negativen Formulierungen in den entsprechenden Berichten einhergeht und andererseits mit einer größeren Abweichung gegenüber vorherigen Berichten. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich Aktien von Unternehmen mit langsamerer Berichterstattung schlechter entwickeln als Aktien von Unternehmen mit schnellerer Berichterstattung.

Außerdem ergaben die Untersuchungen, dass dieses Phänomen branchen- und regionenübergreifend existiert und nicht dadurch zu erklären ist, dass große Unternehmen ihre Berichte schneller vorlegen als kleine Unternehmen. „Wir wurden häufig mit der Annahme konfrontiert, dass unsere Ergebnisse auf eine gewisse Unternehmensgröße und entsprechende Reporting-Ressourcen zurückzuführen sein könnten", erklärt Derek Geng, Datenwissenschaftler bei NN IP. „Aber auch wenn wir große und kleine Unternehmen getrennt voneinander analysieren, stellen wir fest, dass Firmen, die ihre Berichte schneller vorlegen, deutlich höhere Aktienrenditen erzielen als Unternehmen, die bei der Veröffentlichung hinterherhinken."

Die Studie zeigt mehrere mögliche Gründe für diesen Zusammenhang auf. „Änderungen an einem Bericht benötigen Zeit", meint Karim Bannouh, Senior Portfoliomanager im europäischen Aktienteam von NN IP. „Besonders wenn ein Unternehmen versucht, die Eigendarstellung zu manipulieren oder bestimmte Aspekte hervorzuheben. Ein weiterer möglicher Grund ist, dass Unternehmen, die ihre Berichte schneller vorlegen, Informationen schneller und effizienter verarbeiten können, was sich auch positiv auf das gesamte Geschäft auswirkt. Die Geschwindigkeit der Veröffentlichung könnte ein Indikator für die Effizienz des Unternehmens sein. In Unternehmen, die Informationen schneller verarbeiten können, gibt es weniger Engpässe." vDas europäische Aktienteam von NN IP nutzt diese Erkenntnisse bereits im Rahmen des Investmentprozesses für seine European-Equity- und Euro-Equity-Strategien. NN IP ist überzeugt, dass diese Studienergebnisse auf weitere neue Möglichkeiten schließen lassen, Stimmungsanalysen und NLP künftig in Anlageentscheidungen einzubeziehen. NLP-Techniken sind besonders hilfreich für Investmentansätze, die z. B. Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) berücksichtigen. Denn diese Bereiche sind subjektiver und schwieriger zu quantifizieren. NN IP ist der Ansicht, dass Asset Manager, die sich mit diesen neuen Informationsquellen beschäftigen, von versteckten Alpha-Chancen profitieren können. „Da diese Chancen immer offensichtlicher werden, wird der Einsatz von natürlicher Sprachverarbeitung und alternativen Datensätzen in den kommenden Jahren zunehmen", so Bannouh.


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 287 Mrd. Euro* (313 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten. *Stand: 30. September 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com