Warum sich Impact Investing für Pensionskassen lohnt

Philipp Müller, CEO von BlueOrchard, erklärt, warum Vorsorgeeinrichtungen verstärkt auf Impact Investing setzen sollten und wie es der Nachfrage nach nachhaltigen Investitionen gerecht wird.

Das aktuelle Marktumfeld stellt institutionelle Investoren vor große Herausforderungen. Sie möchten nach ESG-Faktoren (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) anlegen und müssen dabei angemessene Renditen erzielen. Für Pensionskassen besteht die Herausforderung darin, Anlagemöglichkeiten zu finden, die ihre Renditeziele mit Nachhaltigkeitsanforderungen vereinbaren. Darüber hinaus versuchen sie zu diversifizieren und dadurch die Abhängigkeit von in ihrem Portfolio bereits vorhandenen Anlageklassen zu verringern. Ein Weg zu einem nachhaltigeren und diversifizierten Portfolio ist Impact Investing.

Impact wird zum Mainstream

Der Wandel hin zu nachhaltigen Investitionen gewinnt an Dynamik. Immer mehr Anleger haben nicht nur die Rendite im Blick, sondern wollen auch einen positiven Beitrag für die Welt leisten. Häufig investieren sie daher in Fonds, die Unternehmen mit unzureichenden Nachhaltigkeitsstandards ausschließen, oder nach ESG-Kriterien investieren. Jedoch lässt sich die Auswirkung dieser Investments schwer messen.

Hier bietet Impact Investing eine Alternative. Der Schwerpunkt wird auf einen messbaren nachhaltigen Impact gelegt, wobei gleichzeitig attraktive Erträge angestrebt werden. Der Zusammenhang zwischen der Anlagestrategie und Kapitalrenditen ist nachgewiesen, es gibt Synergien zwischen Risiko, Ertrag und Impact. Oft wird der Ansatz als „Triple-Bottom-Line“ beschrieben, da soziale, ökologische und finanzielle Faktoren gleich wichtig sind und sich gegenseitig verstärken.

Vorteile durch Diversifizierung

Während Impact Investing ein breites Spektrum von Anlageklassen und Themen abdeckt, liegt der Schwerpunkt auf Anlagebereichen, die in der Regel nicht über die öffentlichen Märkte zugänglich sind. Dazu gehören Private Equity, Private Debt und nachhaltige Infrastruktur. Das senkt die Korrelation zu den öffentlichen Märkten und traditionellen Anlageklassen, wodurch sich die Anlagestrategie zur Diversifizierung von Portfolios eignet, auch im Vergleich zu klassischen ESG-Investitionen.

Angesichts schwieriger Marktbedingungen und instabiler Renditen in den vergangenen Jahren allokieren Pensionsfonds zunehmend aus traditionellen Märkten um. Impact Investing ist dabei eine Alternative. Die Branche ist inzwischen groß genug, um hohe Investitionssummen zu absorbieren und kann daher auch die Nachfrage der Pensionskassen erfüllen.

Ein zielorientierter Ansatz

Die Anlagestrategie ermöglicht es Pensionskassen, sowohl ihre finanziellen- als auch ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Immer mehr Investoren investieren mit einem bestimmten Ziel vor Augen. In einigen Fällen ist es für Pensionskassen einfacher, neue Investments in ihr Portfolio aufzunehmen, als bestehende zu ändern. Zum Beispiel ist es einfacher, in ökologische Immobilienprojekte zu investieren, als bereits vorhandene Immobilienportfolios in energieeffizientere Gebäude umzuschichten.

Der Ansatz bietet Lösungen für viele der sozialen und ökologischen Herausforderungen und kann die Entwicklung hin zu einer nachhaltigeren Welt beschleunigen. Es ist jedoch wichtig, die konkreten Auswirkungen zu kontrollieren, um „Impact Washing“ zu vermeiden. Dazu bedarf es einer Agenda mit konkreten Zielen. Pensionskassen können dann die Wirkung ihrer Investitionen anhand von Schlüsselindikatoren messen, die den „Operating Priciples for Impact Management“ der Internationalen Finanz-Corporation (IFC) entsprechen.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Vontobels Clean-Technology-Fonds fördert erneuerbare Energien, sauberes Trinkwasser und Abfallwirtschaft

Der Vontobel Fund – Clean Technology legt seinen Impact Report 2020 vor. Rund 77 Prozent der Umsätze der Unternehmen im Fonds hatten zum Stichtag (30.06.2020) einen positiven Impact. So wurden im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2019 unter anderem rund 155.000 Gigawattstunden an erneuerbarer Energie generiert, mehr als 7 Mrd. Kubikmeter Trinkwasser aufbereitet und 76 Mio. Tonnen Abfall gesammelt, verarbeitet und teilweise recycelt. Weiter legt der Bericht erstmalig eine Schätzung vor, inwieweit die Portfolio-Unternehmen den von der EU-Taxonomie definierten Umweltzielen entsprechen.

Die konkrete, messbare Verbesserung sozialer und umweltbezogener Faktoren ist die Zielsetzung von Impact Investing. Der Vontobel Fund – Clean Technology (ISIN: LU0384405949) will durch die Auswahl der Unternehmen im Fonds vorher definierte Impact-Indikatoren positiv beeinflussen und gleichzeitig eine positive Rendite erwirtschaften. Diese sind eng an ausgewählte UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) angelehnt. Dazu zählen etwa die SDGs „Industrie, Innovation und Infrastruktur“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, „Maßnahmen zum Klimaschutz“ und „Bezahlbare und saubere Energie“. Zum zweiten Mal legt der Fonds nun offen, wie sich die Aktivitäten der Unternehmen im Portfolio auf die jeweiligen Impact-Indikatoren ausgewirkt haben.

Im Rahmen des Impact Reports ermittelt Vontobel auch die „Potential Avoided Emissions“ (PAEs)*. 51 von 66 Portfoliounternehmen sind für diesen Faktor relevant und weisen insgesamt rund 2,9 Mio. Tonnen an vermiedenen CO2-Emissionen aus. Mit Hilfe des Clean Tech Impact-Rechners, den Vontobel Asset Management auf seiner Webseite bereitstellt, können Anleger zudem selbst berechnen, welche positiven Auswirkungen die Investition einer gewünschten Anlagesumme in den Vontobel Fund – Clean Technology hat und so ihren konkreten Impact ermitteln.

„Bei der Auswahl der Unternehmen für den Fonds suchen wir nach Geschäftsmodellen, die einen großen Teil ihrer Erträge über innovative Produkte und Lösungen erzielen“, beschreibt Fondsmanager Pascal Dudle. „Engagement spielt in unserem Anlageprozess eine besondere Rolle, um die Unternehmen zu unterstützen, so zum Beispiel um ihre Reportingstandards mit Blick auf die EU-Taxonomie anzupassen. Damit werden wir mit der Zeit die Qualität und den Umfang unserer Impact-Messung kontinuierlich verbessern.“

Erstmals umfasst der Impact Report auch Angaben zum Einklang des Portfolios mit der EU-Taxonomie. Asset Manager sollten ursprünglich von März 2021 an ausweisen, inwieweit ihre Anlageprodukte den sechs in der EU-Taxonomie definierten Umweltzielen entsprechen. Allerdings werden die Unternehmen selber erst im Laufe des Jahres berichtsspflichtig. Pascal Dudle erläutert: „Da bislang nur wenige Unternehmen Daten nach den Anforderungen der EU-Taxonomie veröffentlichen, haben wir in diesem Jahr Schätzungen auf Basis der vorhandenen Veröffentlichungen unserer Unternehmen vorgenommen. Danach wären zum jetzigen Zeitpunkt rund 44 Prozent der Umsätze unserer Portfoliounternehmen im Rahmen der EU-Taxonomie relevant, die meisten davon beim Klimaschutz.“


*Die Berechnung potenziell vermiedener Emissionen (Potential Avoided Emissions, PAE) zielt darauf ab, die CO2-Emissionen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus zu berechnen. Dies unterscheidet sich von der Ermittlung des CO2-Fußabdrucks, die nur die Emissionen während der Herstellungsphase des Produkts erfasst.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.
Mehr über Vontobel Asset Management finden Sie auch hier bei Twitter.

Real. I.S. steigert Assets under Management auf mehr als 10 Mrd. EUR

Die Real I.S. konnte die Assets under Management zur Jahresmitte erstmals auf über zehn Milliarden Euro steigern.

„Das Volumen des Immobilienportfolios belegt das Vertrauen unserer Investoren und Anleger und ist ein klares Zeichen dafür, dass sowohl das Zwei-Säulen-Geschäftsmodell aus Institutionellem- und Privatkundengeschäft als auch die zugrundeliegende Real I.S. Investitionsstrategie kontinuierlich Früchte trägt. Wir sind durch die Risikodiversifizierung über Länder und Assetklassen auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten erfolgreich und profitieren dabei insbesondere von der Expertise unserer Kollegen vor Ort“, erklärt Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG.

Derzeit managt die Real I.S. mit Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg, Spanien und Australien Investments für über 290 institutionelle Investoren (Banken, Sparkassen, Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Unternehmen) sowie für rund 60.000 private Anleger. „Wir werden die Assets under Management in den nächsten Jahren beispielweise auch durch unseren Immobilienpublikumsfonds REALISINVEST EUROPA noch deutlich ausbauen können“ so Schenk.


Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über 10 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de.

State Street Global Advisors lanciert zwei ESG-Anleihe-ETFs

State Street Global Advisors (SSGA), das Vermögensverwaltungsgeschäft der State Street Corporation (NYSE: STT), gibt heute die Auflegung des SPDR Bloomberg SASB Euro Corporate ESG UCITS ETF (SPPR GY) bekannt. Der SPDR Bloomberg SASB U.S. Corporate ESG UCITS ETF (SPPU GY) wird eine Woche später, am Montag, den 26. Oktober, aufgelegt. Gemeinsam werden die beiden neuen ETFs einen transparenten und effizienten Zugang zu europäischen und US-amerikanischen Unternehmensanleihen mit Investment Grade bieten, indem sie proprietäre Indexmethoden nachbilden, die von Bloomberg Indices in Zusammenarbeit mit dem Sustainability Accounting Standards Board (SASB) entwickelt wurden.

Die festverzinslichen ETFs, SPPR GY und SPPU GY, zielen darauf ab, den Anlegern eine Gesamtrendite zu bieten, die sowohl Kapital- als auch Einkommensrenditen berücksichtigt und die die Rendite des Bloomberg SASB Euro Corporate und der U.S. Corporate ESG Ex-Controversies Select Indexes widerspiegelt. Dabei wird eine Best-in-Class, also positiv geprüfte und benchmark-orientierte ESG-Methodik verfolgt.

Die Bloomberg SASB Corporate ESG Ex-Controversies Select-Indizes beginnen mit dem Universum des Mutterindex, dem Flaggschiff Bloomberg Barclays Corporate Indexes und schließen Emittenten aus, die mit extrem kontroversen Ereignissen, umstrittenen Waffen, UNGC-Verstößen, zivilen Schusswaffen, thermischer Kohleförderung und Tabakproduktion in Verbindung gebracht werden. Der Index wählt dann Wertpapiere und ihre entsprechenden Gewichte aus, um den ESG-Score des Portfolios zu maximieren und gleichzeitig ähnliche Risiko- und Renditeeigenschaften wie der Mutterindex beizubehalten.

ESG-Scores werden aus dem Bewertungssystem R-Factor™ (Responsibility Factor) von State Street Global Advisors abgeleitet, einem System, das mehrere Datenquellen nutzt und sie an weithin akzeptierte, transparente Materialitätsrahmen anpasst, um einzigartige ESG-Scores für börsennotierte Unternehmen zu generieren. Es misst die Leistung des Geschäftsbetriebs und der Unternehmensführung eines Unternehmens in Bezug auf finanziell wesentliche ESG-Herausforderungen, mit denen die Branche des Unternehmens konfrontiert ist. Er soll den Unternehmen einen Fahrplan zur Verbesserung der ESG-Praktiken und der Offenlegung liefern und zur Schaffung nachhaltiger Kapitalmärkte beitragen.

Der Kern des R-Factor™ ist die SASB-Materialitätskarte. SASB ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation zur Festlegung von Standards für die ESG-Berichterstattung. Investoren aus aller Welt, die rund 48 trn US-Dollar vertreten, unterstützen die Organisation.

Antoine Lesné, Head of Research & Strategy für SPDR in EMEA, sagte: "Mit der Auflegung unserer beiden neuen, auf ESG fokussierten ETFs mit Investment-Grade-Rating bieten wir Anlegern einen neuen und innovativen Ansatz für eine transparente und 'Best-in-Class'-Prüfung. Indem wir auch ein ähnliches Risiko-Rendite-Profil wie die beiden breiten Mutterindizes bieten, können Anleger unsere neuen ETFs zur Ergänzung ihrer Kern-Asset-Allokation oder als Ersatzstrategien nutzen.

Matteo Andreetto, Head of SPDR EMEA, fügte hinzu: "Trends, die im letzten Jahrzehnt unter der Oberfläche brodelten, haben sich nun zugespitzt und machen ESG zu einem bedeutenden und zentralen Baustein eines Portfolios. Darüber hinaus haben umfangreiche Vermögenstransfers von den Babyboomern an ihre Kinder und eine stärkere Betonung des Lebens nach Werten die Akzeptanz von ESG gefördert. Die Investmentindustrie reagiert gut auf diese Trends und bietet den Anlegern mehr Lösungen, um den wachsenden Wunsch nach ESG-Faktoren in den Portfolios zu befriedigen".

State Street Global Advisors verfügt über ein integriertes ESG-Vermögen von rund 352,7 Mrd. USD. Was die Vermögensverwaltung betrifft, so arbeitet das engagierte Team mit Unternehmen zusammen, die 72% der Aktien von State Street Global Advisors repräsentieren. State Street Global Advisors setzt ESG seit 1985 um.

Sowohl der SPDR Bloomberg SASB Euro Corporate ESG UCITS ETF als auch der SPDR Bloomberg SASB U.S. Corporate ESG UCITS ETF haben TERs von 0,15 Prozent.


Alle Daten per 1. Oktober 2020 - Quelle: Berater von State Street Global - Bloomberg Finance L.P.

EB-Vorstandsvorsitzender fordert mehr "Klima-Tempo"

Im September hat die Evangelische Bank ihre eigene, ambitionierte Klimastrategie der Öffentlichkeit präsentiert. Vor diesem Hintergrund fordert Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der EB, von der Politik mehr Geschwindigkeit und eine merklich höhere Schlagzahl bei den Bemühungen um mehr Klimaschutz:

„Die vergangenen Wochen standen politisch stark unter dem Motto von Klimazielen: Zuerst veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaft und Verkehr einen 20-Punkte-Plan, der Gesellschaft, Wirtschaft und Staat gemeinsam zur Klimaneutralität in Deutschland führen soll. Kurz darauf schlug die Europäische Kommission neue Zielvorgaben für die Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen bis 2030 vor: um 55 Prozent im Vergleich zu 1990. Diese Zielvorgabe hat das Europaparlament am 7. Oktober sogar auf eine Reduktion um 60 Prozent verschärft. Und selbst China, kündigte Staatspräsindent Xi jüngst vor der UN an, will bis 2060 klimaneutral werden.

In allen Fällen handelt es sich um Vorschläge, die der weiteren politischen Beratung bedürfen. Ohne Zweifel richtig ist aber, dass für die nachhaltige Neuausrichtung unserer Wirtschaft ein Umdenken auf Management-Ebenen und ein schrittweises, aber systematisches und konsequentes Handeln notwendig ist. Es ist richtig, dass auch ein Umdenken in der Gesellschaft in Bezug auf Ressourcenschonung notwendig ist. Richtig ist allerdings auch, dass angesichts des Klimawandels und seiner Folgen für Umwelt und Gesellschaft jeder einzelne gefordert ist, aktiv zu sein.

Die Initiative zur freiwilligen Klima-Selbstverpflichtung, die im Juni 2020 von 16 deutschen Finanzakteuren unterzeichnet wurde – u.a. von der Evangelischen Bank – war ein wichtiges Signal aus dem Finanzmarkt an Politik und Öffentlichkeit. Wir 16 Unterzeichner werden unsere Kredit- und Investmentportfolios im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens ausrichten.

Die EB-Familie hat im Rahmen ihrer eigenen EB-Klimastrategie bereits mit der Umsetzung ehrgeiziger Maßnahmen begonnen. Als Klima-Vorreiter im Finanzwesen beziehen wir unsere Stakeholder und Kunden auf den Weg zur Klimaneutralität mit ein. Doch mit Blick auf Wirtschaft und Gesellschaft in ihrer Gesamtheit bedarf es von der Politik konkreter Maßnahmen und Vorgaben, um eine umfassende nachhaltige Transformation einzuleiten und um für einen Wettbewerb der klimafreundlichsten Produkte zu sorgen.

Unser Aufruf geht deshalb an die Politik: Lassen Sie den Worten schneller Taten folgen.“


Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut und die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus der Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten.
Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) sowie nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus.

LGIM erhöht Klimaschutz-Druck auf Portfolio-Unternehmen

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, bewertet mit dem „Climate Impact Pledge“ mehr als 1.000 Unternehmen weltweit in wichtigen Sektoren unter Klimaaspekten. Ein Ampelsystem macht Vorreiter und Klimasünder deutlich, basierend auf quantitativen Analysen einschließlich eines eigens entwickelten Klimamodells.

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Anzahl der erfassten Unternehmen von rund 80 auf 1.000 mehr als verzehnfacht. Die ausgewählten Unternehmen stehen für mehr als 60 Prozent der Treibhausgasemissionen von börsennotierten Unternehmen weltweit.

Bei Unternehmen, die die Mindeststandards von LGIM nicht einhalten – zum Beispiel ihre Emissionen nicht umfassend offenlegen oder keine wichtigen Nachhaltigkeits-Zertifizierungen erreichen – wird LGIM auf der Hauptversammlung gegen das Management stimmen und gegebenenfalls Unternehmensanteile aus ausgewählten Fonds verkaufen. Für die Zukunft plant LGIM, die Standards weiter anzuheben und die Sanktionen weiter zu verschärfen.

Seit 2016 wächst der Konsens darüber, bis 2050 weltweit einen klimaneutralen Kohlenstoffausstoß zu erzielen, um die Ziele des Pariser Abkommens zum Klimawandel zu erreichen. LGIM verpflichtete sich 2016 dazu, bei 80 der größten Unternehmen in den Bereichen Energie, Transport, Lebensmittelhandel und Finanzen auf eine Verbesserung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien hinzuwirken. Unternehmen, die sich im puncto Klimaschutz hervortaten, wurden öffentlich gelobt, bei anderen – darunter ExxonMobil – stimmte LGIM gegen das Management und stieß ihre Aktien aus der Future-World-Fondspalette ab. Eine positive Entwicklung etwa verzeichnet Dominion Energy. Subaru, zuvor auf der Ausschlussliste, wird wieder in Zukunft in die Future-World-Fonds aufgenommen.

Meryam Omi, Head of Sustainability and Responsible Investment Strategy bei LGIM erläutert: „Wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten, bedroht das langfristig die Stabilität des Markts, und wir wissen, dass Druck Unternehmen zu Veränderungen bewegen kann. Die Herausforderung besteht darin, diesen Prozess zu beschleunigen und zu erweitern. Deshalb kombinieren wir Datenanalysen mit umfassender Forschung in Schlüsselsektoren, um Unternehmen bei der Entwicklung tragfähiger Klimastrategien zu unterstützen und Verweigerer zur Rechenschaft zu ziehen.“


Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen GBP: Stand: 30. June 2020) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

Nachhaltige Hochzins-Anleihen für das Plus an Rendite: BayernInvest lanciert ESG High Yield Euro Fonds

Startschuss für den ESG High Yield Euro Fonds: Die BayernInvest legt einen Fonds auf, der in hochverzinsliche Unternehmensanleihen investiert. Ziel ist es, bei überschaubarem Risiko einen Mehrertrag gegenüber Unternehmensanleihen (Investment Grade), Staatsanleihen und Covered Bonds zu erwirtschaften. Die besondere Stärke des Fonds liegt in der sorgfältigen Auswahl von Unternehmen durch ein etabliertes Risikomanagement und eine integrierte Nachhaltigkeits-Analyse. Unternehmen, die in ihren Geschäftsmodellen ESG-Faktoren – also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – beachten, erweisen sich, auch in der aktuellen Corona-Pandemie, als langfristig resilienter und damit erfolgreicher. „Wir sind davon überzeugt, dass die Integration dieser Faktoren in unseren Investmentprozess die Ausfallrisiken reduzieren kann“, sagt Fondsmanager Florian Kaiser von der BayernInvest.

„Mit dem ESG High Yield Euro Fonds geben wir risikobewussten Anlegern ein effizientes Instrument an die Hand, um ihr Portfolio zu diversifizieren. Dies ist insbesondere in unsicheren Marktlagen von Bedeutung. Die Corona-Krise beeinflusst Finanz- und Realwirtschaft. Im Zinstief werfen Investment-Grade-Anleihen kaum Rendite ab. Viele Anleger müssen daher umdenken und Alternativen wählen, um die notwendigen Erträge zu erzielen“, sagt Steffen Hahn, Leiter Institutionelle Kunden bei der BayernInvest.

Mehrwert durch aktives Management

Auch in diesem herausfordernden Marktumfeld soll der neue Publikumsfonds einen langfristigen Mehrwert gegenüber einem rein passiven Engagement generieren. Beim Investment verfolgt das Team einen Bottom-up-Ansatz und identifiziert geeignete Anleihen mittels Credit-Selektion. Die BayernInvest weist einen langjährigen Track Record im Bereich Credit auf. Der Fonds zielt darauf ab, den Index ICE BofAML BB Euro High Yield Non-Financial Constraint zu schlagen. „Der Fokus liegt auf dem Bereich BB und ermöglicht einen attraktiven Zusatzertrag bei begrenzt höherem Risiko gegenüber Investment Grade Anleihen. Aus dem Bereich B werden nur selektiv Anleihen beigemischt, in CCC-Unternehmen investiert der Fonds nicht“, erläutert Florian Kaiser. Um Währungsrisiken zu verringern, notiert der Fonds in Euro, Fremdwährungsanlagen werden abgesichert.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von über 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.
Die BayernInvest weist in puncto Nachhaltigkeit eine geprüfte Expertise auf: Die Ratingagentur Telos hat der BayernInvest mit Platin die höchste Auszeichnung verliehen. Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com.

Sehr große Fondsnachfrage nach dem Corona-Crash bleibt auch im dritten Quartal bestehen

„Das in Folge der Erholung der Märkte, nach dem Einbruch zum Anfang des Jahres, zu beobachtende große Interesse an Investmentfonds blieb auch im dritten Quartal bestehen. Dadurch konnten zahlreiche Anleger von den zwischenzeitlich günstigen Einstiegskursen profitieren und im laufenden Jahr vielfach bereits eine ordentliche Rendite erzielen“, so Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services (ebase®). Auch das Handelsvolumen war im dritten Quartal überdurchschnittlich hoch, wenngleich es sowohl bei aktiven Fonds als auch bei ETFs hinter den historischen Höchstständen vom März 2020 zurückgeblieben ist.

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„Zahlreiche Kunden haben ihre Portfolien in den letzten Monaten wieder offensiver aufgestellt. Sowohl bei Aktien- als auch bei Mischfonds haben die Käufe die Verkäufe im dritten Quartal deutlich überstiegen“, so Friedrich weiter. So lag der Fundflow-Faktor, welcher das Verhältnis zwischen Nettomittelzuflüssen und -abflüssen zeigt, bei Aktienfonds bei 1,31, es wurden also rund 30% mehr Anteile an Aktienfonds gekauft als verkauft. Dabei standen insbesondere Aktienfonds mit einem globalen Anlageschwerpunkt sowie solche, die in den USA investieren, im Fokus. Bei Mischfonds wies der Fundflow-Faktor einen Wert von 1,24 auf, es wurden also rund ein Viertel mehr Anteile gekauft als verkauft.

Neben dem großen Interesse an aktiven Fonds war auch die Nachfrage nach ETFs ungebrochen groß. „ETFs sind sicherlich einer der größten und stabilsten Trends im Markt, die Käufe übersteigen die Verkäufe bei den ebase Kunden seit Jahren kontinuierlich. Um eine bestmögliche Auswahl zu bieten haben wir bei der ebase vor einiger Zeit entschieden, dass ETF-Angebot deutlich auszubauen. Mittlerweile können die Kunden dadurch aus rund 1.000 ETFs von unterschiedlichen Anbietern auswählen“, so Friedrich.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Pictet Alternative Advisors legt ersten Private-Equity-Themenfonds auf

Pictet Alternative Advisors (PAA), die für alternative Anlagen zuständige Geschäftseinheit der Pictet-Gruppe, gibt die Auflegung ihres ersten Private-Equity-Themenfonds mit Fokus auf Anlagen im Technologiesektor bekannt.

Der Fonds Pictet Thematic Private Equity – Technology investiert in ca. 20–25 „Best-in-class“-Fonds weltweit und strebt über einen Anlagehorizont von 3–4 Jahren bis zu 20 Direkt- bzw. Investments in außerbörslich gehandelte Unternehmen an.

Diese Initiative kombiniert zwei der erfolgreichsten Geschäftsbereiche der Pictet-Gruppe. Pictet Asset Management ist seit 25 Jahren ein Pionier bei Themenanlagen und verwaltet USD 50 Mrd. in 14 Strategien. Die Anlageerfahrung von PAA mit Private Equity reicht bis in die 1990er Jahre zurück. Seit 2008 hat PAA 11 Multi-Strategie-Fonds aufgelegt und betreut zahlreiche Einzelmandate mit insgesamt rund USD 17 Mrd. an verwalteten Vermögen.

PAA sieht in Private Equity eine attraktive Möglichkeit, im Technologiesektor anzulegen und sein strukturelles Wachstumspotenzial zu nutzen. Da Unternehmen länger privat bleiben, wird immer mehr Anlegerwert vor dem Börsengang generiert.

Der Fonds Pictet Thematic Private Equity – Technology nutzt die unumkehrbaren Trends in der digitalen Transformation der Weltwirtschaft und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft – auf lokaler wie globaler Ebene. Die jüngste Pandemie hat diese Trends noch beschleunigt und aufgezeigt, wie stark sich die Gesellschaft in nur wenigen Jahren auf digitale Prozesse, Softwareanwendungen und soziale Netzwerke eingestellt hat.

Pierre Stadler, Leiter Thematic Private Equity, erklärt: „Technologie ist nach wie vor ein Sektor mit enormem Potenzial. Wir befinden uns noch in der frühen Phase der digitalen Transformation, daher gibt es weiterhin viele attraktive Anlagechancen. Software ist beispielsweise nach wie vor der weltweit am schnellsten wachsende Sektor: Über die nächsten fünf Jahre dürfte er zweistellig wachsen. Zudem ist die Nutzung des Internets zwar gestiegen, aber es gibt noch viel Luft nach oben: 41% der Weltbevölkerung haben bisher noch keinen Zugang zum Web. Ein weiteres Argument ist 5G: Gemeinsam mit dem Internet der Dinge (IoT) wird die nächste Generation der drahtlosen Technologie die Vernetzung in absolutes Neuland führen.“

„Digitale Technologien erobern immer mehr Bereiche unseres Lebens. Dieser Trend lässt etliche neue disruptive Unternehmen entstehen. Manche dieser Firmen werden sich aus dem täglichen Leben nicht mehr wegdenken lassen, andere werden zwar nicht so bekannt werden, dafür aber eine nicht weniger starke Anlageperformance erzielen“, sagt Stadler. „Das Private-Equity-Universum für Fondsmanager mit Tech-Fokus ist in den letzten zehn Jahren erwartungsgemäß gewachsen. Technologie ist als Anlagethema äußerst attraktiv, da viele Softwarefirmen noch nicht an der Börse sind.“

Ihre Expertise im Bereich diversifizierter Portfolios, die Investments in Tech-Unternehmen in allen Phasen (von der Planungs- bzw. Seedphase bis zur späten Venture-Capital-, Growth-Equity- und LBO-Phase) umfassen, wird es PAA ermöglichen, bei ihrem Technologiefonds einen moderaten Risikoansatz zu verfolgen.

„Wenn wir den Technologiefonds erst einmal etabliert haben, erwägen wir Investments in weitere Sektoren, beispielsweise in den Gesundheitssektor“, so Pierre Stadler.

Pictet Alternative Advisors verfolgt bei allen ihren Private-Equity-Fonds einen einheitlichen Ansatz der Portfoliokonstruktion. Inzwischen hat PAA beständige und enge Beziehungen zu einer Reihe von Private-Equity-Häusern aufgebaut – einem Segment mit oft eingeschränktem Zugang zu Investmentfonds und Co-Investments.

Seit ihren Anfängen vor rund 30 Jahren hat PAA in mehr als 150 Private-Equity-Fonds investiert und sich an 155 Co-Investments beteiligt, von denen 90 einen TVPI von 2,70x* erzielten.

Der Pictet Thematic Private Equity – Technology wird in der Schweiz von Pictet Asset Management SA und Banque Pictet & Cie SA und in den übrigen Ländern der Welt von Pictet Asset Management Limited, die der Financial Conduct Authority untersteht, vertrieben. In Europa wird der Fonds von Pictet & Cie (Europe) SA an professionelle Investoren vertrieben.


* Diese Performancedaten ergeben sich aus Summen von mehreren Produkten/Anlagen, die neuen Anlegern nicht mehr offenstehen. In der Vergangenheit erzielte Resultate geben keine Gewähr für die zukünftige Entwicklung.

Stabwechsel bei der BayernInvest Luxembourg S.A.

Ralf Rosenbaum ist neuer Sprecher der Geschäftsleitung und Mitglied des Verwaltungsrats der BayernInvest Luxembourg S.A. Er folgt Alexandra Beining, die das Unternehmen nach vier Jahren verlässt. Damit setzt sich das Führungsgremium der BayernInvest Luxembourg S.A., 100%ige Tochter der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, München, seit 15. September 2020 wie folgt zusammen: Ralf Rosenbaum (Sprecher der Geschäftsleitung), Melanie Fottner (Geschäftsleiterin) und Thomas Schuh (Geschäftsleiter).

Ralf Rosenbaum war zuletzt CEO und Member of the Board bei Threestones Capital Management S.A. sowie in jeweils gleicher Position Managing Director & Member of the Board bei der PATRIZIA Real Estate Investment Management S.à.r.L. und bei der Alceda Fund Management S.A. Davor war er in unterschiedlichen Fach- und Führungspositionen bei namhaften Unternehmen in der Investmentbranche tätig.

Marjan Galun, Vorsitzender des Verwaltungsrats der BayernInvest Luxembourg S.A.: „Wir freuen uns, dass wir mit Ralf Rosenbaum einen sehr kompetenten Asset Management-Spezialisten für den Chefposten bei der BayernInvest Luxembourg S.A. gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass er das Profil der Gesellschaft weiter schärfen und das Geschäft mit Alternative Assets erfolgreich ausbauen wird. Gleichzeitig danke ich Alexandra Beining für ihre Tätigkeit bei der BayernInvest Luxembourg und wünsche ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute.“ 

Im Fokus: Alternative Investments

Eine besondere Stärke der BayernInvest Luxembourg S.A. ist, maßgeschneiderte Fondslösungen für komplexe Anlagestrategien zu entwickeln. Im Fokus stehen insbesondere Alternative Investments wie zum Beispiel Private Debt-Strategien für institutionelle Kunden (Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen etc.). Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld entwickeln sich Alternative Investments zunehmend zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Kapitalanlage. Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH: „Der Trend zu Alternative Assets hält weiter an. Zusammen mit ESG-Investments sind sie der zweite große Wachstumstreiber der BayernInvest-Gruppe. Unsere Kunden profitieren dabei von unserer langjährigen Expertise und unserem individuellen Service auf der deutschen und Luxemburger Plattform.“


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von über 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.
Die BayernInvest Luxembourg S.A. wurde im Jahr 1991 gegründet und ist seit dem Jahr 2013 eine 100%ige Tochtergesellschaft der BayernInvest. Die Tochtergesellschaft erweitert die Produktpalette der BayernInvest-Gruppe um Fondslösungen nach luxemburgischem Recht und bietet sie auch insbesondere deutschen Institutionellen Investoren im Rahmen der Master-KVG Dienstleistungen an. Eine besondere Stärke der BayernInvest Luxembourg sind maßgeschneiderte luxemburgische Fondslösungen für komplexe Anlagestrategien.
Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.bayerninvest.lu

State Street Global Advisors launcht Klima-Aktienfonds

State Street Global Advisors, der Vermögensverwalter der State Street Corporation (NYSE: STT), hat heute den Launch der State Street Climate Equity Funds bekannt gegeben. Die Fonds richten sich vor allem an Anleger, die das Klimarisiko in ihren Portfolios reduzieren wollen und zielen auf mit den Pariser Abkommen abgestimmte Reduzierungen der Kohlendioxidemissionen ab.

Dazu wird Kapital in Unternehmen umgeschichtet, die von kohlenstoffarmen Technologien profitieren oder eine starke und umfassende Klimawandelstrategie haben. Um die Klimaziele der Investoren zu erreichen, werden die Fonds eine Reihe von Normen und Ausschlusskriterien für die Beteiligung von Unternehmen sowie fünf verschiedene Klima-Metriken anwenden. Diese sind: Kohlenstoffintensität, eingebettete Emissionen aus fossilen Brennstoffreserven, der prozentualer Anteil des „Green Revenue“, der prozentualer Anteil des „Brown Revenue“ und Anpassungswerte für die Vorbereitung auf den Klimawandel. Die Fonds bieten einen kosteneffizienten Zugang zu diversifizierten globalen, US-amerikanischen und europäischen Aktienengagements. Für europäische Anleger sind die Fonds über eine luxemburgische SICAV zugänglich.

"Der Klimawandel wird oft als eine schwelende Krise bezeichnet", erklärt Carlo Funk, EMEA-Leiter der ESG-Investitionsstrategie für State Street Global Advisors. "Das wachsende Bewusstsein und die wachsende Besorgnis in der Gesellschaft werden den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft weiter vorantreiben. Die Zeit zum Handeln ist jetzt gekommen - deshalb freuen wir uns sehr darauf, eine Strategie auf den Weg zu bringen, die die Kohlenstoffprofile von Kundenportfolios unter Verwendung verschiedener Klima-Metriken deutlich verbessern kann. Das Modell ist ein optimaler Kompromiss zwischen der Verbesserung des Kohlenstoffprofils bei gleichzeitiger Berücksichtigung eines Zielwertes für den Tracking Error und länder- beziehungsweise sektorspezifischen Abweichungsbeschränkungen.“

Frank Stefes, Geschäftsführer und Leiter der Institutionellen Geschäfte in Deutschland und Österreich bei State Street Global Advisors, fügt hinzu: "Diese Fonds können als ein Kernengagement für viele Anleger entscheidend dazu beitragen, ihre nachhaltigen Portfolios für die Zukunft aufzubauen - von der Erhöhung der Zuteilung für umweltfreundlichere Technologien um bis zu 300 Prozent bis hin zur Reduzierung des Engagements an eingebetteten Reserven fossiler Brennstoffe und ‚Brown Revenue‘ um bis zu 90 Prozent.“


Über State Street Global Advisors

Seit vier Jahrzehnten betreut State Street Global Advisors die Regierungen, Institutionen und Finanzberater dieser Welt. Wir entwickeln kostengünstige Lösungen aus einem breiten Universum aktiver Anlage- und Indexstrategien, unsere Entscheidungen treffen wir dabei auf der Grundlage von Forschung, Analysen und einschlägiger Erfahrung – diszipliniert und risikobewusst. Wir sind Treuhänder und zeigen den im Portfolio gehaltenen Unternehmen, dass sich nachhaltiges Handeln gegenüber Mensch und Umwelt oftmals auch im wirtschaftlichen Sinne lohnt. Und wir sind Innovation gewohnt: Wir sind die Pioniere der Index- und ETF-Anlage sowie des nachhaltigen Investments und schaffen immer wieder neue Anlagemöglichkeiten. Als drittgrößter Asset Manager der Welt verwalten wir für unsere Kundinnen und Kunden fast 3,05 Billionen US-Dollar*.

* Per 30. Juni 2020, beinhaltet Vermögenswerte in Höhe von rund 67 Milliarden US-Dollar in SPDR-Produkten, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Marketing-Agent tätig ist. SSGA FD und State Street Global Advisors sind Verbundene Unternehmen.

LFDE lanciert in Deutschland und Österreich den Multithemenfonds Echiquier World Next Leaders

La Financière de l'Echiquier (LFDE) kündigt für Deutschland und Österreich die Zulassung und somit den Vertrieb des globalen Multithemenfonds Echiquier World Next Leaders (ISIN: FR0011449602) an, der in die innovativen Marktführer von morgen investiert.1

Der überzeugungsbasierte internationale Aktienfonds wurde im Jahr 2013 aufgelegt und setzt auf die globalen Megatrends, die nach Einschätzung des Managementteams die Zukunft bestimmen werden. Hierfür wählt Fondsmanager Rolando Grandi die Unternehmen aus, die zukünftig auf ihren Märkten zu den Vorreitern zählen dürften. Der Echiquier World Next Leaders selektiert Unternehmen aus aller Welt mit attraktiven, konjunkturunabhängigen Wachstumsaussichten aufgrund ihrer führenden Marktstellung und ihrer Innovationsfähigkeit in Zukunftssektoren wie Gesundheit 2.0, Cybersicherheit, Cloud oder erneuerbaren Energien. Der Fonds hebt sich überdies durch die Größe der ausgewählten Marktkapitalisierungen ab, die in der Regel weniger als 20 Milliarden Euro betragen. Wie alle aktiv verwalteten LFDE-Fonds trägt er den Kriterien Umwelt, Soziales und Governance (ESG) Rechnung. Diese Positionierung bietet Anlegern eine gute Möglichkeit zur Diversifikation.

Seit Auflegung des Fonds im Jahr 2013 liegt die Wertentwicklung bei +229,8% gegenüber +97,8% des Referenzindex MSCI ACWI NR EUR, und seit Jahresbeginn bei +53,8% (-3,8% für den Referenzindex).2

„Der neue Themenfonds ermöglicht Investoren in Deutschland und Österreich ein Engagement in die großen strukturellen Trends, die die Wirtschaft von morgen bestimmen werden sowie die Partizipation am exponentiellen Wachstum der künftigen Marktführer und ihrer beachtlichen Wertentwicklung“, sagt Bettina Ducat, Generaldirektorin von LFDE.

„Wir investieren in die vielversprechendsten Titel, deren Geschäftsmodell mit Innovationen verknüpft ist und die sich eine führende Stellung auf dem Weltmarkt erarbeiten“, ergänzt Rolando Grandi, CFA, Manager des Echiquier World Next Leaders.


Weitere Informationen zum Echiquier World Next Leaders erhalten Sie unter: www.lfde.com

1) Der Fonds ist im Wesentlichen einem Aktien-, Zins- und Wechselkursrisiko ausgesetzt und birgt das Risiko eines Kapitalverlusts. Weitere Informationen finden Sie auf lfde.com.
2) Wertentwicklung des Echiquier World Next Leaders A über 1, 3 und 5 Jahre: +60,4%, +108,5% und +155,9% gegenüber +2,2%, +24,8% und +52,2% für den Referenzindex. Stand der Daten: 18.09.2020. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zu.

Über LFDE – www.lfde.com

LFDE hat sich seit ihrer Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten und dynamischsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Kernkompetenzen: Investments in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt ihre überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren, Vertriebsgesellschaften und Privatanlegern nachhaltige Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundeninvestments ermöglichen. LFDE ist in Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und in den Benelux-Ländern vertreten und verwaltet zum 31.12.2019 Vermögen in Höhe von rund 10 Mrd. Euro. LFDE ist Unterzeichner der UNPRI-Grundsätze und des Carbon Disclosure Project und gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in den Bereichen Entwicklung und Verwaltung von Anlagelösungen und Anlageberatung in Frankreich.

Pictet Asset Management erweitert das Total-Return-Angebot mit der Lancierung des Fonds PTR-Atlas Titan

Mit der Auflegung des Fonds Pictet TR-Atlas Titan, einem globalen Aktienfonds mit Long/Short-Investmentansatz, erweitert Pictet Asset Management ihr Total-Return-Fondsangebot. Der Fonds ist eine Variante des erfolgreichen, bereits seit 2016 erhältlichen Fonds Pictet TR-Atlas mit höherem Risiko-Ertrags-Ziel.

Bei dem Pictet TR-Atlas Titan handelt es sich um einen direktionalen globalen Long/Short-Aktienfonds. Sein Ziel ist es, Fehlbewertungen von Aktien aus Industrie- und Schwellenländern zu nutzen, indem er eine detaillierte Top-Down-Analyse mit intensiver fundamentaler Bottom-up-Titelauswahl kombiniert. Der Pictet TR-Atlas Titan wählt anhand einer fundamentalen Bottom-Up-Analyse liquide Unternehmen aus. Mithilfe einer detaillierten Top-Down-Makroanalyse, die Konjunkturindikatoren und Liquiditätsbedingungen berücksichtigt, wird anschließend das Portfolioexposure bei Regionen und Sektoren angepasst. Das Ziel des Fonds ist langfristiges Kapitalwachstum bei gleichzeitigem Kapitalerhalt in schwierigen Marktbedingungen.

Der Fonds eignet sich für Anleger, die bereit sind, zur Verbesserung ihres Ertragspotenzials ein höheres Risiko einzugehen. Der Pictet TR-Atlas Titan strebt Renditen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich (nach Abzug der Gebühren) und eine Volatilität im mittleren einstelligen Bereich an.

Verwaltet wird der Pictet TR-Atlas Titan in Genf von einem vierköpfigen Team unter der Leitung von Matthieu Fleck, dem neben ihm noch Adrien de Susanne d’Epinay, Yassine Fki und Philip Wilson angehören. Das Team verfügt über große Analyseerfahrung und kann auf die ausgezeichneten globalen Investitionsressourcen von Pictet Asset Management zurückgreifen. Der am 1. Oktober 2020 aufgelegte Fonds ist OGAW-IV-konform und wird täglich gehandelt und bewertet.

Teamleiter Matthieu Fleck erklärt: „Die Weltaktienmärkte bleiben volatil, was auf immer kürzere Konjunkturzyklen, anhaltende Unsicherheit und Marktverzerrungen aufgrund der beispiellosen Eingriffe von Zentralbanken und Regierungen zurückzuführen ist. Dies unterstützt unseren Long/Short-Ansatz, der bei der Portfoliopositionierung das Top-Down-Umfeld berücksichtigt und die besten Ertragschancen für das eingegangene Risiko identifiziert. Zudem nutzen wir eine stringente Bottom-Up-Titelanalyse, um das Verhältnis zwischen Kurs und Fundamentaldaten zu bewerten.“

Der Fonds ist zurzeit in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Singapur und Spanien zum Vertrieb zugelassen.

Es ist der jüngste Fonds der Total-Return-Fondspalette von Pictet Asset Management, in der per 1. August 2020 insgesamt USD 10,6 Milliarden verwaltet wurden. Zum Angebot gehören auch die direktionalen Long/Short-Aktienfonds Corto (Aktien Europa), Mandarin (Aktien Greater China), Atlas (Aktien Welt), Distressed and Special Situations (Event-driven-Anleihen) und Sirius (Long/Short-Schwellenländeranleihen), sowie die marktneutralen Fonds Agora (Aktien Europa), Diversified Alpha (Multi-Asset-Strategie) und Aquila (Aktien Welt).

LFDE baut Präsenz in Deutschland und Österreich aus

La Financière de l'Echiquier (LFDE) stärkt sein Team im deutschsprachigen Raum und ernennt Jan Ostermann zum Sales Director – Germany & Austria. Er berichtet an John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich, und ist für den Vertrieb vornehmlich in Nord- und Ostdeutschland verantwortlich.

Die Fonds von LFDE sind seit 2007 in Deutschland und seit 2015 auch in Österreich zugelassen. In Deutschland vertreibt das Unternehmen hauptsächlich Aktien-, Renten- und Mischfonds an seine Vertriebspartner und institutionelle Anleger.1

„Mit Jan Ostermann gewinnen wir einen weiteren dynamischen Mitarbeiter, der uns mit seinen bisherigen Erfahrungen in der Finanzbranche und seiner fachlichen Kompetenz entscheidende Vorteile bringen wird, um unseren Wachstumskurs und den Ausbau unserer Servicequalität in Deutschland und Österreich voranzutreiben. Wir freuen uns sehr, dass er sich für LFDE entschieden hat“, sagt John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich.

„LFDE verzeichnete seit Jahresbeginn deutliche Mittelzuflüsse und starke Leistungen im Fondsmanagement. Wir freuen uns, diese Fachexpertise und dynamische Leistung auch unseren Kunden und Partnern in Deutschland und Österreich zur Verfügung stellen zu können“, sagt Bettina Ducat, Vorstandsvorsitzende von LFDE.

Bevor Ostermann zu LFDE kam war er Sales Director für Genossenschaftsbanken bei attrax S.A. Weitere berufliche Stationen waren Sales Support sowie Account Manager bei Union Investment Institutional GmbH in Frankfurt am Main. Jan Ostermann verfügt über einen Abschluss in Management & Finance sowie über einen Certified Alternative Investment Analyst Level 2 (CAIA-Charterholder).


1) Der Begriff „Fonds“ bezeichnet Fonds oder Teilfonds einer SICAV.

Über LFDE – www.lfde.com

LFDE hat sich seit ihrer Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten und dynamischsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Kernkompetenzen: Investments in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt ihre überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren, Vertriebsgesellschaften und Privatanlegern nachhaltige Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundeninvestments ermöglichen. LFDE ist in Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und in den Benelux-Ländern vertreten und verwaltet zum 31.12.2019 Vermögen in Höhe von rund 10 Mrd. Euro. LFDE ist Unterzeichner der UNPRI-Grundsätze und des Carbon Disclosure Project und gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in den Bereichen Entwicklung und Verwaltung von Anlagelösungen und Anlageberatung in Frankreich.

Aviva Investors legt globalen Aktienfonds zum Klimawandel auf

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, erweitert ihre Produktpalette um den Aviva Investors Climate Transition Global Equity Fund SICAV (ISIN: LU2157504775 / WKN: A2P217). Vor dem Hintergrund weiter steigender globaler Temperaturen infolge des Klimawandels ist dies die neueste Strategie in einer Reihe von Fonds, die den Übergang hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterstützen.

Der Aviva Investors Climate Transition Global Equity Fund zielt darauf ab, den globalen Aktienmarkt zu übertreffen. Der Fonds wird von Portfoliomanager Jaime Ramos Martin zusammen mit dem Klimawandel-Spezialisten Rick Stathers verwaltet. Stathers hat dafür eine eigene, geschützte Verfahrensmethodik zur Definition des Klimainvestitionsrisikos entwickelt.

Der Fonds verfolgt einen langfristig ausgerichteten Investitionsansatz. Mit Hilfe eines konzentrierten Portfolios investieren Ramos Martin und Stathers in globale Unternehmen, die einen Großteil ihrer Umsätze aus Produkten und Dienstleistungen erzielen, die sich mit der Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung an den Klimawandel befassen. Darüber hinaus zielt der Fonds auf Investitionen in solche Unternehmen ab, die ihre Geschäftsmodelle auf eine wärmere, kohlenstoffarme Welt ausrichten.

Der Aviva Investors Climate Transition Global Equity Fund investiert nicht in Aktien, die in den Kohlebergbau, unkonventionelle fossile Brennstoffe, arktische Öl- und Gasproduktion oder thermische Energiegewinnung durch Kohle engagiert sind. Der Anteil an Aktien, die Öl, Gas oder gasbefeuerte Stromerzeugung produzieren, ist eingeschränkt. Der Fonds zielt auch darauf ab, eine starke Performance für seine Kunden zu erzielen, indem er einen hochgradig integrierten Investmentansatz verfolgt. Darüber hinaus verbindet er die Ideen und Analysen des 24-köpfigen Global Responsible Investmentteams mit denen der über 40 Aktienexperten bei Aviva Investors.

Jaime Ramos Martin, Portfoliomanager des Aviva Investors Climate Transition Global Equity Fund, sagt:

„Der Markt hat versagt, die Folgen des Klimawandels einzupreisen. Dies stellt für Investoren sowohl Risiken als auch Chancen dar. Durch das Fachwissen unserer Klimaspezialisten sowie unserer Investmentteams können wir einerseits Unternehmen identifizieren, die Lösungen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel anbieten. Anderseits suchen wir auch nach Firmen, die künftige Risiken des Klimawandels frühzeitig in ihr Geschäftsmodell integrieren. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es unseren Kunden, durch ein konzentriertes Portfolio einen positiven Einfluss auf das Klima zu nehmen.“

Rick Stathers, Senior ESG-Analyst bei Aviva Investors, ergänzt:

„Die Bekämpfung des Klimawandels und eine entsprechende Anpassung daran, ist eine der langfristig wichtigsten wirtschaftlichen Herausforderungen, denen wir in der heutigen Welt gegenüberstehen. Die Investoren erkennen zunehmend die Risiken und Chancen, die sich aus dem Klimawandel ergeben. Mit der Auflegung dieses Fonds setzen wir unser Bestreben fort, durch ein positives Klima-Risikomanagement eine hervorragende Anlageperformance und nachhaltige Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.“


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet ein Vermögen von 389 Milliarden Euro per 30. Juni 2020.

Hauck & Aufhäuser setzt in der Vermögensverwaltung zukünftig ganzheitlich auf Nachhaltigkeit entlang der ESG-Kriterien

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG stellt die eigene Vermögensverwaltung ab dem 1.10.2020 auf Nachhaltigkeit entlang der ESG-Kriterien um. Dadurch haben Kunden nun umfassend die Möglichkeit, ebenfalls über die klassische Vermögensverwaltung nachhaltig anzulegen. Die Vermögensallokation übernehmen dabei die Investmentexperten der H&A Global Investment Management, wobei sich die Anlagestrategie am Nachhaltigkeitsresearch von MSCI (MSCI ESG Research) ausrichtet. Mit der Implementierung des neuen nachhaltigen Investmentprozesses werden die Kundenportfolien auf ESG-Konformität geprüft und Wertpapiere, welche die ESG-Kriterien verletzen, exkludiert.

Damit verstärkt Hauck & Aufhäuser sein Engagement im Bereich ESG. Bereits seit über 20 Jahren bietet das Bankhaus über die Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG einen streng ethisch-nachhaltigen Investmentansatz an, bei dem das Anlageuniversum der Fonds von einem Ethik-Komitee bestimmt wird. Nun baut das Bankhaus sein Angebot im Bereich ESG flächendeckend aus. "Mit der Umstellung der klassischen Vermögensverwaltung auf einen rein nachhaltigen Investmentansatz erweitern wir nicht nur unser Produktangebot an nachhaltigen Anlagelösungen, sondern geben auch ein klares Commitment für verantwortliches Investieren ab", erläutert Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstandes.

Von der Umstellung auf ESG-Konformität betroffen sind die Einzel-Module in der Vermögensverwaltung von Hauck & Aufhäuser für Aktien, Anleihen und Zertifikate sowie die daraus resultierenden vier alternativen Grundstrategien Konservativ, Rendite, Chance, Dynamik. Ebenfalls umgestellt werden die drei hauseigenen Multi Asset Fonds (H & A Rendite Plus, H & A VV Rendite Flexibel, H & A Dynamik Plus), welche im Private Banking eingesetzt werden. Ferner werden kundenindividuelle Lösungen angeboten, bei denen die Kunden eigene Nachhaltigkeitskriterien für ihre Portfolien definieren können. Diese Anpassungen können durchaus positive Auswirkungen auf die Performance der Kundenportfolien haben, da insbesondere in der Kritik stehende Unternehmen häufig mit akuten Problemen am Markt zu kämpfen haben. "Ziel der ESG-Umstellung ist jedoch nicht die Performance-Generierung alleine, sondern vor allem die Etablierung eines flächendeckend ethischen und nachhaltigeren Investmentkonzeptes", betont Dr. Holger Sepp abschließend.


Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 224 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Robert Sprogies. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland, Luxemburg und Irland sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.