Evangelische Bank: Digitale Mitgliederversammlung entscheidet über Dividende und EB-Sustainable Real Estate

Im Rahmen der aufgrund der Covid-19-Pandemie in den Herbst verschobenen Generalversammlung der Evangelischen Bank haben die Mitglieder wichtige Beschlüsse zur Gewinnverwendung, Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, zu den Wahlen zum Aufsichtsrat sowie für die weitere strategische Ausrichtung der Bank getroffen. Es wurde über die Zahlung einer Dividende i. H. v. 3 % pro Anteil entschieden.

Die diesjährige Generalversammlung der EB hat unter besonderen Vorzeichen im virtuellen Raum vom 26.10. bis 28.10.2020 stattgefunden. Sie gliederte sich in eine Berichts- und Diskussionsphase über zwei Tage, in der Fragen der Mitglieder in einem Chat erörtert wurden, sowie eine Abstimmungsphase, die sich über den gesamten Tag des 28.10. erstreckte. „Die Covid-19-Pandemie hat die Welt leider nach wie vor fest im Griff. Die Infektionszahlen sind in den letzten Wochen stark gestiegen, weshalb wir unseren Mitgliedern und unseren Mitarbeitenden keine Generalversammlung in Form einer Präsenzversammlung zumuten konnten. Auch nicht, als der Teillockdown noch nicht galt“, sagt Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer. „Aber jede Ausnahmesituation eröffnet neue Wege und wir sind mit dem Verlauf unserer Generalversammlung unter diesen besonderen Umständen sehr zufrieden“, so Katzenmayer weiter.

Zukunftsweisende Entscheidungen

Neben der Entlastung des Vorstands sowie des Aufsichtsrates hat die Generalversammlung durch ihre Zustimmung zu Satzungsanpassungen den Weg für wichtige Weichenstellungen der Kirchenbank geebnet: So steht nun der Gründung einer neuen Gesellschaft, der EB-Sustainable Real Estate GmbH (EB-SRE), nichts mehr im Weg. Sie fokussiert künftig unter dem Dach der EB-Gruppe das Thema nachhaltiges Immobilienmanagement. „Mit der Neugründung beabsichtigen wir, eine prägende Rolle bei der Entwicklung von nachhaltigen Immobilien bei unserem Kernklientel einzunehmen. Von der Analyse über die Planung bis hin zur Umsetzung soll die EB-SRE als strategischer Partner unserer Kunden fungieren“, erläutert der Vorstandsvorsitzende.

Des Weiteren will die Evangelische Bank künftig Pfandbriefe auflegen. Auch hierfür hat die Generalversammlung den Weg geebnet. Die Beantragung einer Pfandbrieflizenz bei der BaFin ergänzt sinnvoll und zukunftsweisend das Geschäftsmodell der Evangelischen Bank. „Eine Pfandbrieflizenz stellt unsere Refinanzierung breiter auf und verbessert unsere langfristige Ertragssituation“, so Katzenmayer.

Aufsichtsrat im Amt bestätigt

Alle Aufsichtsratsmitglieder, die zur Wiederwahl standen, wurden durch die Generalversammlung im Amt bestätigt. Ein Mitglied wurde neu gewählt: Frau Dr. Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, folgt auf den im September 2019 aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedenen Dr. Roland Siegrist, ehemaliger Präsident und Rektor der Diakonie Österreich. Dr. Erich Theodor Bazen, Oberkirchenrat Ev.-luth. Kirche in Bayern, hat sich nicht zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat gestellt.


Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus der Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus. Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice GmbH, der Change Hub in Berlin sowie die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie.

LGIM erweitert Produktpalette der Themen-ETFs um einen Clean Energy ETF

Ab sofort können Anleger in den L&G Clean Energy UCITS ETF investieren. Der Exchange Traded Fund (ETF) notiert an der Deutschen Börse, der London Stock Exchange, der Borsa Italiana und der Schweizer Börse. Er gibt Anlegern den Zugang zu Unternehmen, die Innovationen und strukturelle Veränderungen im wachsenden Feld der sauberen Energie hervorbringen.

Der ETF soll eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung von bezahlbarer und sauberer Energie weltweit bis 2030 gemäß den Vorgaben der Vereinten Nationen zu nachhaltiger Entwicklung spielen (Ziel Nr. 7 der Sustainable Development Goals – kurz: SDGs).

Der ETF wendet eine dynamische, aktiv gestaltete Anlagestrategie an, die Echtzeitdaten zu mehr als 120.000 Ausschreibungen und Verträgen im Zusammenhang mit Strom weltweit nutzt. Damit liefert er ein spezialisiertes Portfolio von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette für saubere Energie und bietet eine tragfähige, nachhaltige Alternative zum traditionellen, von fossilen Brennstoffen dominierten Energiesektor.

Der ETF wird zweimal jährlich auf der Grundlage des aktuellsten aktiven Researches neu gewichtet, um die Diversifizierung aufrechtzuerhalten und auf neue Marktteilnehmer und Markttrends auf dem globalen Markt für saubere Energie zu reagieren. Dazu zählen etwa Zulieferer von Komponenten, Hersteller von Wind- und Solar- Originalgeräten sowie Stromerzeuger auf dem gesamten Solarmarkt, ebenso wie Wind-, Biokraft-, Wasserkraft-, Meeres- und Geothermo-Technologien.

Howie Li, Leiter der ETF-Sparte bei LGIM: „In nur wenigen Jahren hat sich ein globaler Konsens für den Schutz des Klimas gebildet. Waldbrände haben weite Landstriche verwüstet und Millionen Menschen sind für den Klimawandel auf die Straße gegangen. COVID-19 hat gezeigt, wie wichtig es ist, drohende Gefahren abzuwenden, bevor es zu spät ist.

Wir sind davon überzeugt, dass der Markt für saubere Energie langfristig weiter wachsen wird. Wir freuen uns, dass wir dieses Produkt entwickelt haben, damit Anleger kosteneffizient in einen zukunftsorientierten, diversifizierten Aktienkorb investieren können. Der ETF ist Teil der weltweit wachsenden Akzeptanz für saubere Energie.”

Philipp von Königsmarck, Leiter Wholesale bei LGIM in Deutschland und Österreich: „Der Klimawandel ist zu einem Schlüsselthema für unsere Kunden geworden, die sich Produkte mit einem möglichst geringen CO2- Fußabdruck wünschen. Mit dem Clean Energy ETF erhalten Anleger Zugang zu den Unternehmen, die führend bei der Entwicklung erneuerbarer Energien sind. Dieser Sektor ist der Schlüssel für die Energiewende, die notwendig ist, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens von Netto-Null-Kohlenstoffemissionen bis 2050 zu erreichen.“

Die Auflegung des L&G Clean Energy UCITS ETF erweitert die thematische ETF-Palette von acht auf neun Themen-ETFs. Dazu gehören der 1,57 Milliarden Euro schwere L&G Cyber Security UCITS ETF und der L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 891 Millionen Euro.

Das LGIM-Team hofft, dass sich die positive Wertentwicklung weiter fortsetzt: Sieben von acht thematischen ETFs haben den MSCI World Index seit Jahresbeginn im Durchschnitt um mehr als 20 Prozent übertroffen (Stand: 9. November 2020).1


Über Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management ist einer der größten Vermögensverwalter Europas und ein bedeutender globaler Investor mit einem verwalteten Gesamtvermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen Pfund; 1,5 Billionen CHF)2. Wir arbeiten mit einem breiten Spektrum globaler Kunden zusammen, darunter Pensionskassen, Staatsfonds und Fondsvertriebsgesellschaften. In den vergangenen 40 Jahren haben wir mit Verständnis für das, was zählt, unser Geschäft aufgebaut und unsere Erkenntnisse in wertschaffende, leicht verfügbare Anlageprodukte und -lösungen umgesetzt. Wir bieten Anlageexpertise über das gesamte Asset-Spektrum einschließlich Renten, Aktien, Gewerbeimmobilien und Cash. Unsere Fähigkeiten reichen von Indexnachbildung und aktiven Strategien bis hin zu Lösungen für Liquiditätsmanagement und Liability-based Risk Management.

1) Daten in EUR per 9. November 2020.
2) LGIM-interne Daten zum 30. Juni 2020. Das AUM gab die von der LGIM in Großbritannien, der LGIMA in den USA und der LGIM Asia in Hongkong verwalteten Vermögenswerte aggregiert an. Das AUM beinhaltet den Wert der Wertpapier- und Derivatepositionen.

apoAsset erneuert Webauftritt für Vertriebsoffensive

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) optimiert mit ihrer neuen Website www.apoasset.de den Service für Anlageberater, Privatanleger und professionelle Investoren. Damit schärft das Unternehmen auch sein Profil als einer der führenden Anbieter von Gesundheitsinvestments.

Heute in die Gesundheit von morgen investieren – das ist das Versprechen, das apoAsset Anlegern mit ihrem Fondsangebot gibt. So stehen neben Multi-Asset-Fonds vor allem globale Gesundheitsfonds im Mittelpunkt der Vertriebsaktivitäten. „Mit dem Relaunch unserer Website vollziehen wir einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau unserer Unterstützung für den Drittvertrieb sowie für den Vertrieb über unsere Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank und Deutsche Ärzteversicherung“, betont Claus Sendelbach, Geschäftsführer der apoAsset.

Service und Information stehen im Vordergrund

Neben einer zeitgemäßen Optik sind bei dem neuen Webauftritt vor allem Übersichtlichkeit, Aktualität und hoher Informationsgehalt wichtig. Die Fonds und ihre Wertentwicklung werden kompakter und zugleich detaillierter dargestellt und der News-Bereich wurde deutlich ausgebaut: Hier finden sich nicht nur Veranstaltungshinweise, Pressemitteilungen und Management-Kommentare, sondern auch ein Downloadangebot für Vorträge und Webinar-Aufzeichnungen. Im Bereich „Wissen“, der permanent weiter ausgebaut werden soll, erhalten Interessierte darüber hinaus Antworten auf grundlegende Anlegerfragen und tiefergehende Informationen zum Megatrend Gesundheit.

Bilderwelt: Unverwechselbarer Anstrich

Der Schwerpunkt auf Gesundheitsinvestments ist auch in der Bilderwelt der neuen apoAsset-Website spürbar. Die Motive und Illustrationen geben dem neuen Webauftritt einen unverwechselbaren Anstrich. Dabei greift das Unternehmen bewusst auch auf authentisches Fotomaterial zurück, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens einbezieht: „Für unseren Erfolg zählt jeder und jede Einzelne im Unternehmen“, erläutert Dr. Heiko Opfer, ebenfalls Geschäftsführer der apoAsset.

apoAsset setzt bei Relaunch auf Agentur Visionaere

Für Konzeption, Design und Programmierung der neuen apoAsset-Website zeichnet die Visionaere GmbH verantwortlich. Die Berliner Agentur für Markenberatung ist auf die Betreuung von Finanzdienstleistern spezialisiert, die sich an private und institutionelle Anleger richten. (https://visionaere.de).

Speziell für die Presse bietet die neue Website ein Download-Center, in dem Sie für Ihre journalistische Arbeit Porträts der Geschäftsleitung und das Logo der apoAsset herunterladen können. Zum Download-Center folgen Sie bitte diesem Link: https://www.apoasset.de/news-center/downloads.


Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro. Ihre Schwerpunkte sind globale Gesundheitsfonds, Multi-Asset-Fonds und Rentenfonds. apoAsset bildet das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehören neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialisten Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

BlueOrchard lanciert einen Covid-19-Unterstützungsfonds mit dem Ziel über 200 Millionen Jobs in Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen

BlueOrchard Finance Ltd (BlueOrchard), ein führender Impact Investment Manager und Teil der Schroders-Gruppe, lanciert den „Covid-19 Emerging and Frontier Markets MSME Support Fonds“. Hinter dem Fonds stehen renommierte öffentliche und private Investoren, die den Fonds gemeinsam mit rund 140 Millionen US-Dollar unterstützen werden. Der Fonds, der erstmalig Finanzinstitutionen in Schwellen- und Grenzmärkten in Zeiten der Covid-19-Pandemie unterstützt, wird voraussichtlich pro 100 Millionen US-Dollar 20 Institutionen finanzieren, drei Millionen Kleinstunternehmer bedienen und 60 Millionen Arbeitsplätze erhalten. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 350 Millionen US-Dollar.

Um Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) in Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen, hat BlueOrchard gemeinsam mit Schroders, der CDC-Gruppe, der U.S. Development Finance Corporation (U.S. DFC), und der Japan International Cooperation Agency (JICA) den „BlueOrchard Covid-19 Emerging and Frontier Markets MSME Support Fund“ lanciert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) befindet sich im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) derzeit in der Due Diligence und beabsichtigt in den Kreis der Investoren aufgenommen zu werden.

Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, unterstützt den Fonds mit einer eigens eingerichteten Technical Assistance Facility, um die Erholung von KKMU selbst in den anfälligsten Sektoren und Regionen zu beschleunigen.

Die weitreichenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie drohen, jahrzehntelange Fortschritte bei der weltweiten Verringerung von Armut und Ungleichheit zunichte zu machen. Während staatliche Unterstützung in entwickelten Märkten meist rasch zugesichert wurde, fehlen wirksame Wiederaufbauprogramme zur Unterstützung von KKMU in Entwicklungs- und Schwellenländern weitgehend.

Obwohl viele Finanzinstitute die aktuelle Krise ohne größere Beeinträchtigungen überstanden haben, benötigen andere Unterstützung, um weiterhin KKMU zu finanzieren, die das wirtschaftliche Rückgrat von Entwicklungsländern bilden. In diesen Zeiten spielen wegweisende Impact-Investoren wie BlueOrchard eine Schlüsselrolle, um sicherzustellen, dass diese Unternehmen in Entwicklungsländern nicht zurückgelassen werden.

Der Fonds erfüllt die Kriterien der 2X Challenge, bei der sich Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen der G7 dazu verpflichtet haben, bis zum Jahr 2020 drei Milliarden US-Dollar für Investitionen zu mobilisieren. Diese sollen die wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Schwellenländern unterstützen.

Philipp Müller, CEO von BlueOrchard, sagt: „Besondere Zeiten erfordern entschlossenes Handeln und Innovatoren, die Initiative ergreifen. Wir sind dankbar und stolz, dass wir in so kurzer Zeit eine Reihe an renommierten Akteuren – öffentliche wie private – zusammenbringen konnten, um die Bedürftigsten zu unterstützen. Seit 20 Jahren bleiben wir unserer Mission treu, Armut und Ungleichheit weltweit zu verringern – die Auswirkungen der Pandemie haben unsere Überzeugung noch verstärkt.“

Maria Teresa Zappia, BlueOrchards Chief Impact und Blended Finance Officer & Deputy CEO, ergänzt: „Wir danken unseren Partnern für ihre Entschlossenheit und Unterstützung für diese wichtige Maßnahme, die einige der durch die Pandemie verursachten Herausforderungen abmildern wird. Mich hat vor allem die bemerkenswerte Zusammenarbeit unserer Teams auf der ganzen Welt beeindruckt, um diesen Fonds in die Tat umzusetzen.“

Peter Harrison, CEO der Schroders-Gruppe, kommentiert: "Es sind eher Taten als Worte, die uns helfen, eine nachhaltigere Zukunft für Unternehmen, unsere Kunden und die Gesellschaft zu schaffen."
„In Zeiten wie diesen ist konkretes Handeln wichtiger denn je. Dieser Fonds ist ein klarer Beweis für unsere Bemühungen, eine echte Wirkung zu erzielen.“
"Schwellen- und Grenzmärkte sind von den Auswirkungen von Covid-19 überproportional betroffen: Die beträchtliche Menge an Kapital, die bereits durch diesen Fonds aufgebracht wurde, wird einen entscheidenden Unterschied für Unternehmen bedeuten, die diese Volkswirtschaften maßgeblich unterstützen."

Nick O'Donohoe, CEO der CDC-Gruppe, sagt: „Wir freuen uns, eine wichtige Ankerrolle im Fonds gespielt zu haben, die es ihm ermöglicht, diese rechtzeitige Auflegung zu erreichen. Der Fonds wird Kapital in großem Maßstab einsetzen, um einen deutlichen Beitrag für Millionen von Kleinunternehmern und Existenzen zu leisten, die von der Pandemie betroffen sind. In dieser Zeit ist es von entscheidender Bedeutung, dass finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt wird, um KKMU zu erhalten, zu stärken und sie beim Wiederaufbau zu unterstützen, um so zum langfristigen Wachstum und zur wirtschaftlichen Stabilität in den Schwellenländern beizutragen.“

Adam Boehler, CEO der U.S. DFC, sagt: „Wir freuen uns, gemeinsam mit BlueOrchard und den anderen Partnern zusammenzuarbeiten, um dieser Herausforderung für Entwicklungs- und Schwellenländer entschieden entgegenzutreten. Durch das Bereitstellen von Kapital für Institutionen, die KKMU bedienen, tragen wir dazu bei, Industrien zu stabilisieren, Arbeitsplätze zu sichern und zu einer schnelleren Erholung der Wirtschaft zu verhelfen.“

Kitaoka Shinichi, Präsident der JICA, sagt: „Eine unserer Aufgaben ist es, humanitäre Sicherheit zu schaffen und jedem das Recht auf ein Leben in Würde zu gewährleisten. Wir wollen widerstandsfähigere Gesellschaften aufbauen, um Menschen in der Pandemie zu schützen. Deshalb sind wir dem Covid-19-Fonds von BlueOrchard beigetreten. Seit dem Jahr 2016 haben wir über den Japan ASEAN Women Empowerment Fund von BlueOrchard etwa 120.000 KKMU, häufig in Besitz von Unternehmerinnen, unterstützt. Ich bin überzeugt, dass die finanziellen Möglichkeiten des Fonds KKMU in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen eine rasche Erholung von der Covid-19-Krise verschafft und künftiges Wachstum ermöglicht.“

Liliana de Sá Kirchknopf, Leiterin der Privatsektorentwicklung beim Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, sagt: „Der Covid-19-Fonds stellt dringend benötigte Liquidität für Finanzinstitutionen bereit, die KKMU in Schwellenmärkten bedienen. Das SECO unterstützt die Initiative über eine Technical Assistance Facility, die den Impact der Liquiditätsfinanzierung auf der Ebene der Finanzinstitute und KKMU während der Stabilisierungs- und Erholungsphase bewertet. Dadurch werden wertvolle Marktdaten generiert, die als öffentliches Gut weitergegeben werden. Dadurch stellen wir sicher, dass Erfahrungswerte weitergegeben werden, damit auf die Bedürfnisse von KKMU in Krisenzeiten bei künftigen Marktturbulenzen besser reagiert werden kann.“


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager und Mitglied der Schroders Group. Das Unternehmen verfolgt das Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Das Unternehmen hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz im Angebot von erstklassigen Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur aufgebaut. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungsbanken. BlueOrchard hat bisher mehr als 7 Mrd. USD für sophistizierte globale private und öffentliche Kunden investiert und damit greifbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Barings ernennt Mike Freno zum Chief Executive Officer

Barings, einer der weltweit führenden Finanzdienstleister, gab heute die Ernennung von Mike Freno zum Chairman und Chief Executive Officer der Barings LLC mit sofortiger Wirkung bekannt. Mike Freno ist derzeit Präsident, eine Funktion, die er im Februar dieses Jahres übernommen hat. Er ist Mitglied des Senior Leadership Teams von Barings, des Barings Board of Directors und er ist Chairman von Barings BDC.

Tom Finke, Vorsitzender und CEO, der seit 2016 in dieser Funktion tätig ist und Barings durch die Integration geführt hat, wird Ende November Barings verlassen und sich einer anderen Aufgabe zuwenden.

„Mike Freno ist eine herausragende und allgemein angesehene Führungspersönlichkeit. Er hat sich durch starkes Wachstum profiliert und ist für die ausgezeichnete Betreuung der institutionellen Anleger weltweit bekannt“, äußerte sich Tom Finke zu der Ernennung. „Er verkörpert die Werte und das Engagement von Barings für unser Unternehmen, unsere Kunden und Gemeinden. Als neuer Chairman und CEO wird Mike Barings als globalen Akteur in der Vermögensverwaltungsbranche weiter voranbringen.“

Mike Freno ist seit über 15 Jahren bei Barings. Er konnte das Vertrauen der Kunden gewinnen, die er beim Erreichen ihrer finanziellen Ziele betreute. Seine Erfahrung umfasst zwei Jahrzehnte auf der Buy-side, wobei er sich sowohl auf Eigen- als auch auf Fremdkapitalinvestitionen konzentrierte.

„Ich bin unglaublich erfreut und geehrt, dass mir die Leitung eines so renommierten Namens im Bereich der Finanzdienstleistungen anvertraut wurde“, äußerte sich Mike Freno. „Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit unserem globalen Team von 1.800 Fachleuten und darauf, weiterhin mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten, um sie bei der Erreichung ihrer langfristigen finanziellen Ziele zu unterstützen.“

Seit seiner Ernennung zum Präsidenten Anfang 2020 hat Mike Freno erfolgreich alle Barings-Investmentgeschäftssparten – öffentliche und private Kreditgeschäfte, Immobilien- und Spezialaktienmärkte – sowie Operations, Technologie-Produktmanagement, Vertrieb und Marketing integriert.

In einem Jahr großer Marktvolatilität und Unsicherheit gelang es ihm, das Unternehmen weiter zu stärken – er managte eine mehrjährige Transformation und konzentrierte sich darauf, langfristige Ziele für Barings und seine Kunden zu erreichen.

„Meine erste Priorität wird es sein, virtuell mit unseren Kunden und unseren Mitarbeitern auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten“, erklärte Mike Freno. „Wir haben trotz der Herausforderungen der Pandemie eine enorme Dynamik auf dem Weg ins Jahr 2021. Unser Ziel ist es, der vertrauenswürdigste Partner unserer Kunden zu sein, und wir verdoppeln unsere Anstrengungen, um dies zu erreichen.“

Mike Freno hat einen B.A.-Abschluss von der Furman University und einen M.B.A. von der Wake Forest University. Er ist seit langem in Charlotte, N.C. ansässig und engagiert sich dort gesellschaftlich.

Tom Finke wird den Übergang zum Chairman und CEO bis Ende November unterstützen. Er fügte hinzu: „Es war mir eine Ehre, das Unternehmen durch die ersten vier Jahre als Barings zu führen. Wir haben in dieser Zeit ein wirklich herausragendes internationales Investment-Management-Unternehmen aufgebaut. Es ist befriedigend zu sehen, dass Barings aus einer Position der Stärke heraus operiert, da Mike Freno nun die Zügel in die Hand nimmt, um die ehrgeizige Wachstums- und Transformationsstrategie von Barings voranzutreiben.“


Barings

Barings ist ein globaler Investmentmanager mit mehr als 354 Milliarden Dollar* Assets under Management, der differenzierte Möglichkeiten sucht und langfristige Portfolios in öffentlichen und privaten Renten-, Immobilien- und spezialisierten Aktienmärkten aufbaut. Mit Anlageexperten in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ist das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft von MassMutual, bestrebt, seinen Kunden, Gemeinden und Mitarbeitern zu dienen, und setzt sich für nachhaltige Praktiken und verantwortungsbewusste Investitionen ein. Weitere Informationen finden Sie unter www.barings.com.

Future Office unentbehrlich für langfristig orientierte Investoren

Im vierten und letzten Themenpapier aus der Reihe „Future Office“ untersucht Wealthcap die Perspektive des Investors auf zukunftsstarke Büroimmobilien. Das Papier geht der Frage nach, welche Bedeutung die Future Office-Erfolgskriterien Flexibilität, Vernetzung, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden für ausgewählte Investmentstrategien haben.

Während diese Faktoren für langfristig orientierte Anleger mit Blick auf Werterhalt und Stabilität des Cashflows geradezu als unentbehrlich eingestuft werden, spielen sie auch bei (kurzfristigen) Wertsteigerungsstrategien etwa im opportunistischen Bereich oft eine wichtige Rolle, sind aber nicht unerlässlich. Die Coronapandemie und ihre langfristigen Auswirkungen lassen hier keine grundsätzliche Veränderung erwarten, da der Trend zu Future Office von strukturellen Megatrends getragen wird. Vielmehr erwarten die Experten, dass durch Corona als Katalysator vor allem die Aspekte digitale Vernetzung und Hygiene als zunehmend wichtige Unterkategorie von Wohlbefinden umso entscheidender werden.

„Die konkrete Ausrichtung einer Future-Office-Strategie hängt von vielen Variablen ab, nicht zuletzt vom Anlageziel, dem Investorentyp und dem jeweiligen Investmentansatz. Dies wiederum hat konkrete Auswirkungen auf die Objektauswahl im Portfolio, je nach Objektart, Standort und Lage, Objektdetails, Mieter und Mietverträge. Es ist unsere Aufgabe, gemeinsam mit dem Investor maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die seinen Zielen entsprechen“, sagt Kristina Mentzel, Leiterin Vertrieb und Kundenmanagement Wealthcap.

„Die vier identifizierten Future Office-Aspekte sind alle wichtig, aber wenn ich eines besonders hervorheben darf, dann ist das die Flexibilität. Mensch wie Arbeit werden flexibler, dem muss die Büroimmobilie folgen können. Die Immobilie per se ist natürlich nicht flexibel – die Lage können wir nicht beeinflussen –, aber das Innenleben muss es sein, um den sich wandelnden Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden. Hier ist die Kreativität des Fondsmanagers gefragt. Flexibilität ist in unseren Augen das Zukunftsthema schlechthin. Nachhaltigkeit ist schon sehr weit etabliert und für uns selbstverständlich. Wichtig ist mir hierbei Transparenz und eine stetige Verbesserung der Standards“, ergänzt Dirk Braun, Director Asset Management Alternative Investments von EnBW.


Das aktuelle Themenpapier steht hier zum Download zur Verfügung.

Über EnBW

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist mit über 23.000 Mitarbeitern eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa und versorgt rund 5,5 Millionen Kunden mit Strom, Gas und Wasser sowie mit Energielösungen und energiewirtschaftlichen Dienstleistungen. Zunehmend werden wir unsere Position als nachhaltiger und innovativer Infrastrukturpartner von Kunden, Bürgern und Kommunen weiter ausbauen. Der Umbau des Unternehmens hin zu Erneuerbaren Energien, Netzen und intelligenten Infrastrukturlösungen ist ein Kernbestandteil unserer Strategie. Bis zum Jahr 2025 soll die Hälfte des EnBW Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen. www.enbw.com

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Union Bancaire Privée erweitert mit der Lancierung eines globalen Fintech-Fonds ihr thematisches Angebot

Union Bancaire Privée, UBP SA (UBP) hat die Lancierung des UBAM - Global Fintech Equity bekanntgegeben, eines neuen globalen Aktienfonds, der in verschiedene Bereiche der Fintech-Branche investiert.

Der Fonds wird vom UBP-Team für Schweizer und globale Aktien verwaltet; Martin Moeller, Co-Head des Teams, ist leitender Portfoliomanager. Das Portfolio umfasst 20 bis 40 Aktien, die ein globales Engagement in Fintech-Themen wie globalen Zahlungsverkehr, digitalisierte Finanzsysteme, Netzwerk & Sicherheit, Daten und Analysetools, Insurtech & Regtech sowie innovative Finanzplattformen ermöglichen.

Mit rund 180 Unternehmen und einer Börsenkapitalisierung von über USD 2 Billionen stellt die Fintech-Sparte ein diversifiziertes, stark wachsendes Anlageuniversum dar, das nahezu 3% des MSCI AC World ausmacht. In diesem weitläufigen und aktiven Ökosystem mit häufigen Börsengängen und Übernahmen nimmt der Fonds eine umfassende Branchenperspektive ein. Auf der Grundlage eines selektiven Bottom-up-Ansatzes, der auf einem Bewertungsmodell mit proprietären Daten beruht, konzentriert er sich auf die Cashflow-Generierung (Cash Flow Return On Investment; CFROI). Die Investitionen erfolgen in Firmen während des gesamten CFROI-Zyklus und zielen auf Unternehmen ab, deren Wachstum die Marktprognosen übertreffen, Unternehmen, die dank hohen Eintrittsschranken überdurchschnittliche Gewinne aufrechterhalten können («Beat-the-Fade»), und Unternehmen, die sich in schwierigen Zeiten neu erfinden können. Die Gewichtung der drei Möglichkeiten zur Generierung von Alpha hängt zudem vom makroökonomischen Umfeld und den vom Team als mit hoher Überzeugung identifizierten Titeln ab.

Michaël Lok, Co-CEO Asset Management bei der UBP begrüßte die Lancierung des neuen Fonds: «Das Fintech-Thema profitiert von strukturellen Trends und erhielt zudem durch den größeren Bedarf an E-Commerce- und Datentechnologielösungen während der Covid-19-Pandemie Auftrieb. Nach vier Jahren Research sind wir daher überaus stolz darauf, diese neue, auf unserem eigenen CFROI-Anlagekonzept beruhende Strategie entwickelt zu haben und den Anlegern eine weitere thematische Lösung anzubieten. Der Fonds kann zur Diversifizierung eines Technologie-Portfolios beitragen und ist eine effiziente Methode, um eine Allokation in verschiedenen bahnbrechenden Trends in der Fintech-Branche sicherzustellen.»

Martin Moeller, Portfoliomanager und Co-Head des UBP-Teams für Schweizer und globale Aktien, fügte hinzu: «Das Fintech-Segment bietet Zugang zu etablierten, langfristigen Wachstumsthemen sowie zur Mehrwertgenerierung zu einem angemessenen Preis. Es ist ein attraktives Revier für die Jagd nach Unternehmen mit bewährten Geschäftsmodellen, welche die Cashflow-Generierung bei hoher Visibilität steigern können. Wir wissen aus Erfahrung, dass überdurchschnittliche Wertschöpfung langfristig zu einer überdurchschnittlichen Wertentwicklung führt, und nach unserer Auffassung, bietet das Fintech-Universum hervorragende Gelegenheiten.»


Über Union Bancaire Privée, UBP SA (UBP) – www.ubp.com

Die UBP mit Hauptsitz in Genf ist eine der führenden und mit einer Eigenmittelausstattung (Tier 1) von 27,5% per 30. Juni 2020 bestkapitalisierten Privatbanken der Schweiz. Die Bank ist auf die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden spezialisiert. Sie beschäftigt weltweit 1796 Mitarbeitende an über 20 Standorten. Per 30. Juni 2020 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 137,2 Milliarden.

ebase verstärkt das Management Team mit Pamela Schmidt-Fischbach, Jonas Philippi und Jens Wöhler

„Wir als ebase aber auch die FNZ Gruppe wollen in den nächsten Jahren weltweit und speziell auch in Deutschland weiterwachsen. Ziel ist es, auch in Deutschland der führende Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister und deren Kunden zu werden“, so Kai Friedrich, CEO der ebase. Um dieses Ziel zu erreichen, wird das Management Team der ebase weiter gestärkt. „Es freut uns sehr, dass wir mit Pamela Schmidt-Fischbach, Jonas Philippi und Jens Wöhler drei hervorragend geeignete Kandidaten gewinnen konnten, die uns als Generalbevollmächtigte beim Erreichen unserer Wachstumsagenda unterstützen“, so Jürgen Keller, CFO der ebase.

Pamela Schmidt-Fischbach hat an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen sowie der Duke University Law School in North Carolina Rechtswissenschaften studiert. Nach Stationen bei unterschiedlichen Großkanzleien war sie rund 20 Jahre in der BNP Paribas Gruppe tätig, zuletzt als General Counsel der BNP Paribas Gruppe in Deutschland und Mitglied der Niederlassungsleitung der BNP Paribas Niederlassung Deutschland. Pamela Schmidt-Fischbach wird zukünftig als General Counsel der ebase und FNZ Gruppe am deutschen Markt aktiv sein.

Jonas Philippi hat an der Universität St. Gallen Wirtschaftswissenschaften studiert und ist nunmehr seit mehreren Jahren in der FNZ Gruppe beschäftigt, wobei er wesentliche Impulse für das Geschäft im deutschsprachigen Markt geliefert hat. In seiner neuen Funktion ist er für den Aufbau des Plattformgeschäfts, welches das Kernangebot der FNZ in unterschiedlichen Märkten darstellt, im deutschen Markt verantwortlich.

Jens Wöhler hat ebenfalls an der Universität St. Gallen studiert und war nach Stationen bei UBS, Oliver Wyman, der DAB Bank und Kienbaum Management Consultants mehrere Jahre Vorstand der S Broker AG & Co. KG. sowie im Anschluss daran Partner bei der Unternehmensberatung ADVYCE. Jens Wöhler wird zukünftig für die Weiterentwicklung des B2B-Geschäfts sowie die Europa-Expansion des Angebotes verantwortlich sein.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Über die FNZ Gruppe

FNZ ist ein globales und stark wachsendes FinTech-Unternehmen mit rund 3.000 Mitarbeitern. Die Vision ist es, Menschen zu helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. FNZ stellt etablierten Finanzinstituten moderne und hoch skalierte Plattform-Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette im Anlagegeschäft zur Verfügung („Platform-as-a-Service“). Dieses komplette B2B-Plattform-Angebot kombiniert die Elemente Technologie (SaaS) und Back-Office-Dienstleistungen (BPO) und erlaubt es, den Endkunden bessere Anlagelösungen zu niedrigen Kosten anzubieten. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

Institutionelle Anleger erhöhen weiter Anlagen in Real Assets getrieben von höheren Renditen, ESG sowie Kapitalerhalt

Aviva Investors, der global tätige Asset Manager des britischen Versicherers Aviva plc, veröffentlicht die Ergebnisse seiner neuesten Aviva Investors' Real Assets Studie. Demnach wollen globale institutionelle Anleger in den nächsten zwölf Monaten bevorzugt in Real Assets investieren, da die COVID-19-Pandemie auch weiterhin die Volkswirtschaften und Finanzmärkte weltweit nachhaltig belasten wird.

Die Studie basiert auf den Antworten von über 1.000 Entscheidungsträgern bei Versicherern und Pensionsfonds mit einem verwalteten Vermögen von 2 Billionen Euro. Wesentliche Erkenntnis: 49 Prozent der Versicherer und 37 Prozent der Pensionsfonds rechnen mit einer Erhöhung ihrer Allokation in Anlagestrategien für Real Assets.

Auf die Frage, in welchen Real Assets-Märkten die Befragten eine Erhöhung ihrer Allokation in den nächsten zwölf Monaten planen, gaben sowohl Versicherer als auch Pensionsfonds (54 Prozent bzw. 45 Prozent) langfristiges Einkommen aus Immobilien als bevorzugte Anlageklasse an. Darüber hinaus betonten die Versicherer den Wunsch, ihr Engagement bei Anleihestrategien zu erhöhen, wobei auf Infrastrukturanleihen 48 Prozent, Immobilienanleihen 46 Prozent und Anleihen von Privatunternehmen 46 Prozent entfallen. Insgesamt ergeben sich demnach für alle Assetklassen höhere Investitionen. Pensionsfonds vertraten eine ähnliche Ansicht und erwarteten eine Ausweitung ihrer Investments in Immobilienanleihen (39 Prozent), Private Corporate Debt (39 Prozent) sowie Infrastrukturanleihen (37 Prozent).

Mark Versey, Chief Investment Officer, Real Assets, bei Aviva Investors, sagt:

„Die Ergebnisse unserer jüngsten Studie ergeben faszinierende Trends bei institutionellen Anleger hinsichtlich ihres wachsenden Appetits nach Real Assets. Zudem ist Cashflow-Matching nach wie vor das Hauptkriterium für Versicherer und Pensionsfonds weltweit, da diese Anleger zunehmend die Widerstandsfähigkeit erkennen, die Real Assets ihren Portfolios bieten können. Dies zeigt sich nicht nur durch konsistente – und oft inflationsgebundene – Cashflows, sondern auch durch höhere Renditen im Vergleich zu traditionelleren Anlageklassen und eine geringere Volatilität. Da die Zentralbanken die Leitzinsen auf absehbare Zeit niedrig halten werden, dürften sich unseres Erachtens institutionelle Anleger in Bezug auf Rendite, Ertrag und Diversifizierung zunehmend auf Real Assets stützen.“

Obwohl viele Büroangestellte auf absehbare Zeit weiterhin vom Homeoffice aus arbeiten werden, halten 57 Prozent der befragten Versicherer und 53 Prozent der Pensionsfonds den langfristigen Trend, von zu Hause aus zu arbeiten, für die größte Chance für Investitionen in Real Assets. Dicht darauf folgt das Wachstum der Rechenzentren (51 Prozent der Versicherer und 43 Prozent der Pensionsfonds), zusammen mit Wachstum und Veränderungen im Logistiksektor, wo 49 Prozent der Versicherer und 43 Prozent der Pensionsfonds Chancen sehen.

Mark Versey kommentiert weiter:

„Während die COVID-19 Pandemie eindeutig eine unmittelbare und tiefgreifende Auswirkung auf das bestehende Umfeld hat, haben viele Investoren diese Veränderungen als Beschleunigung struktureller Veränderungen wahrgenommen. Die professionellen Anleger suchen deshalb nach Chancen, die sich aus diesem Wandel ergeben. Diese beinhalten etwa die zunehmende Abhängigkeit bei Arbeitnehmern im Homeoffice von einer digitalen Infrastruktur. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung von Logistikanlagen, da die Nachfrage nach elektronischem Handel zunimmt.“

Angesichts der Geschwindigkeit, mit der die ESG-Integration über die Märkte hinweg reift, sehen sowohl Versicherer (59 Prozent) als auch Pensionsfonds (56 Prozent) die Transparenz hinsichtlich ihrer ESG-Investitionsansätze als das Wichtigste an, was sie von einem Vermögensverwalter erwarten. Die Studie zeigt auch, dass Anleger von Real Assets sich immer stärker auf Aspekte der sozialen Verantwortung konzentrieren. Die Einbeziehung von Vermögenswerten des Gesundheitswesens in die Portfolios war für 55 Prozent der Versicherer und 45 Prozent der Pensionsfonds ein wichtiger Faktor. Investitionen in den sozialen Wohnungsbau (51 Prozent der Versicherer, 42 Prozent der Pensionsfonds) und Bildung (46 Prozent der Versicherer, 42 Prozent der Pensionsfonds) wurden ebenfalls als bedeutend angesehen.

Angesichts der verstärkten Bemühungen der Investoren, ihre Portfolios auf Emissionsziele (Reduzierung auf Emissionen von net zero) auszurichten, werden Investitionen, die sich positiv auf die Umwelt auswirken, weiterhin unterstützt; 58 Prozent der Versicherer und 48 Prozent der Pensionsfonds halten "energieeffiziente Immobilienanlagen" für essentiell.

Insgesamt stimmte die Mehrheit sowohl der Versicherer (77 Prozent) als auch der Pensionsfonds (64 Prozent) zu, dass die Cashflow-Anpassung die wichtigste Voraussetzung für ihre Immobilienstrategie sei, gefolgt von der Kapitalerhaltung (60 Prozent der Versicherer; 52 Prozent der Pensionsfonds). Auch die Inflationssicherheit wurde von 55 Prozent der Versicherer als attraktives Merkmal genannt, während der Zugang zu Illiquiditätsprämien für 51 Prozent der Pensionskassen nach wie vor ein bedeutender Anreiz ist.

Weitere Ergebnisse der Studie beinhalten:

  • Regulierungsthemen bedeuten für Versicherer die größte Hürde bei einer Allokation in Real Assets (46 Prozent), während Pensionsfonds am meisten hinsichtlich einer Illiquidität besorgt sind (41 Prozent).
  • Die Pensionsfonds bleiben bei den Portfoliozielen (Reduzierung der Emissionen auf net zero) hinter den Versicherern zurück, wobei nur 47 Prozent eine Verpflichtung eingegangen sind und nur 33 Prozent der Befragten anstreben, bis 2050 eine Reduzierung der Emissionen auf net zero zu erreichen. Umgekehrt haben 72 Prozent der Versicherer feste Zusagen, von denen 44 Prozent sich verpflichtet haben, diese bis 2050 zu erfüllen.
  • 44 Prozent der Versicherer und 36 Prozent der Pensionsfonds sehen finanzielle Instabilität als die wahrscheinlichste Sorge für ihre Investitionen in den nächsten 12 Monaten an.

Auf die Frage, wann die Befragten eine Erholung ihrer eigenen Volkswirtschaften auf das Niveau von 2019 erwarten, sind sich die globalen institutionellen Anleger weitgehend einig: Sie rechnen mit einer Erholung etwa Ende 2022 oder Anfang 2023, wobei die europäischen Anleger am wenigsten optimistisch sind und mehrheitlich erst eine Erholung im Frühjahr oder Sommer 2023 erwarten. Die Befragten in Nordamerika liegen am anderen Ende des Spektrums und rechnen bereits mit einer Erholung für Juni 2022.

Die vollständige Aviva Investors Real Assets Study finden Sie unter: https://www.avivainvestors.com/en-gb/capabilities/real-assets/real-assets-study-request/

Weitere Ergenisse der Aviva Investors Real Assets Survey 2020 speziell für Europa lauten:

  • Der Gesundheitssektor (54 Prozent) wurde als die wichtigste Form von Vermögenswerten bei Anlagen in soziale Infrastruktur aus Sicht der europäischen Versicherer und Pensionsfonds genannt. Auch der soziale Wohnungsbau war bei Versicherern und Pensionsfonds in Europa beliebt (52 Prozent bzw. 39 Prozent).
  • Seit Beginn der COVID-Krise gaben sowohl die europäischen Versicherer als auch die Pensionsfonds an, dass sie am ehesten in Immobilien-Anleihe-Strategien investieren würden (49 Prozent der Versicherer und 34 Prozent der Pensionsfonds). Mit Blick auf die Zukunft erwarten die europäischen institutionellen Anleger, dass sie in den nächsten zwölf Monaten ihre Allokation bei Infrastrukturaktien erhöhen werden (57 Prozent Versicherer und 39 Prozent Pensionsfonds).
  • Wie ihre weltweiten Konkurrenten sind auch die europäischen Anleger von dem langfristigen Potential einer Zunahme vom Arbeiten im Homeoffice überzeugt. Sie sehen auch in der zunehmenden digitalen Infrastruktur gute Anlagechancen. So waren 52 Prozent der Versicherer und 47 Prozent der Pensionsfonds in Europa dieser Meinung.
  • Auf die Frage, wann die europäischen Befragten mit einer Erholung ihrer eigenen Volkswirtschaften auf das Niveau von 2019 rechnen, sind die europäischen Investoren im Gegensatz zu ihren globalen Konkurrenten am wenigsten optimistisch. Demnach erwarten sie eine Erholung ihrer Volkswirtschaften erst im Frühjahr oder Sommer 2023.
  • Die Frage der regulatorischen Eingriffe ist für europäische Investoren von großer Bedeutung. So sind 40 Prozent der Versicherer dieser Meinung, während 25 Prozent der Pensionsfonds Bedenken zu diesem Thema äußerten.
  • Die mangelnde Klarheit über den künftigen Handel und die Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU spielten für die europäischen Befragten ebenfalls eine wichtige Rolle. So zeigten sich 37 Prozent der Versicherer besorgt angesichts dieses Themas, wobei mit 26 Prozent die europäischen Pensionsfonds etwas weniger in dieser Frage beunruhigt waren.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet ein Vermögen von 405 Milliarden Euro per 31. Dezember 2019.