GAM ernennt Greg Clerkson zum Leiter Discretionary Investment

GAM Investments ernennt Greg Clerkson zum Leiter des Bereichs Discretionary Investment. Er wird seine neue Rolle am 1. März 2020 antreten. Greg Clerkson berichtet an den Group CEO Peter Sanderson und arbeitet von London aus.

In dieser Funktion wird er das Business Management für das diskretionäre Investmentgeschäft von GAM in den Bereichen Fixed Income, Aktien und Immobilienanleihen leiten. Greg Clerkson wird eng mit Anthony Lawler, Leiter der Bereiche GAM Systematic und GAM Investment Solutions, zusammenarbeiten.

Greg Clerkson ist seit 2017 bei GAM, zunächst war er Leiter Global Consultant Relations, bevor er im Jahr 2019 die Gesamtverantwortung als Global Head of Product Strategy and Solutions übernahm. Vor seinem Eintritt bei GAM war er als Head of Global Consultant Relations bei Edmond de Rothschild und BlueCrest Capital Management tätig. Außerdem war er zehn Jahre bei der Royal Bank of Canada und Russell Investments auf der Käuferseite tätig. Greg Clerkson ist als Chartered Financial Analyst und Chartered Alternative Investment Analyst akkreditiert.

Peter Sanderson, Group CEO bei GAM, erklärt: «Greg Clerkson ist die ideale Besetzung für diese Rolle. Er verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Anlagestrategie und Managerauswahl und hat ein fundiertes Verständnis für die Anforderungen und Erwartungen der Kunden, das er sich in mehr als zehn Jahren in der Anlageberatung und Kundenbetreuung angeeignet hat. Seine Rolle wird uns für die weitere Stärkung unserer Kompetenzen im Investment Management im Interesse unserer Kunden von hohem Nutzen sein.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfasst. Per 31. Dezember 2019 hat GAM in 14 Ländern über 800 Mitarbeitende beschäftigt und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt.
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert. Per 31. Dezember 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen in Höhe von CHF 132.7 Milliarden (USD 137.0 Milliarden).(1)
(1) Einschließlich CHF 0.3 Milliarden Geldmarktfonds per 31. Dezember 2019. Wie mit den H1 2019 Resultaten bekanntgegeben, hat GAM mit der ZKB eine Vereinbarung über deren Verkauf abgeschlossen.

Erste Asset Management verankert Nachhaltigkeit in Fonds und auf Unternehmensebene

Die Erste Asset Management nimmt eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Umwelt ein: Bereits 2001 wurde der erste nachhaltige Publikumsfonds aufgelegt, der seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem WWF verwaltet wird. Mit einem nachhaltig veranlagten Volumen von bisher 6,6 Milliarden Euro in insgesamt 15 nachhaltigen Publikumsfonds und mehreren Spezialfonds ist die Erste Asset Management Marktführer in Österreich in diesem Bereich.

Jetzt geht die Gesellschaft den nächsten Schritt und integriert nachhaltige Kriterien in einen erheblichen Teil ihrer Investmententscheidungen. Insgesamt steigt damit das Fondsvolumen, das unter expliziter Berücksichtigung von ESG-Kriterien gemanagt wird, auf 13,4 Milliarden Euro. (per 31.1.2020).

„Unsere Aufgabe ist es, das uns anvertraute Kapital bestmöglich zu verwalten. Wir wissen, dass die verstärkte Berücksichtigung nachhaltiger Gesichtspunkte unseren KundInnen langfristig eine bessere risikoadjustierte Performance bringt. Die grundlegende Ausrichtung der Fonds ändert sich dadurch natürlich nicht“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management.

Bereits heute gelten für aktiv gemanagte Publikumsfonds der Erste AM auf Einzeltitelebene bestimmte Mindestkriterien, die erfüllt werden müssen. So schließt die Erste AM Investments in Unternehmen aus, die im Bereich „geächtete Waffen“ aktiv sind. Das gilt auch für Investitionen in derivative Instrumente auf Nahrungsmittel und für Investments in Unternehmen, bei denen die Förderung von Kohle mehr als 30 Prozent ihres Gesamtumsatzes darstellt.

Als erste Fondsgesellschaft Österreichs hat man sich zudem 2015 entschieden, das Montréal Carbon Pledge Abkommen zu unterschreiben. Damit verpflichtet sich die Gesellschaft, den CO2 -Fußabdruck ihrer Portfolios zu messen und zu veröffentlichen. Darüber hinaus übt die Erste Asset Management als nachhaltige Investorin, die von den Investmentfonds gehaltenen Stimmrechte u.a. dazu aus, um ESG Aktionärsanträge zu unterstützen.

Nachhaltigkeitsfaktoren werden in Veranlagungsprozess einbezogen

Zusätzlich zu den bisher berücksichtigten fundamentalen Kriterien (z. B. Eigenkapitalrendite, Kurs-Gewinn-Verhältnis etc.) werden somit in einem Teil unserer Produktpalette ökologische, soziale und Unternehmensführungs-Kriterien (ESG) als weitere Faktoren von FondsmanagerInnen berücksichtigt. Das bedeutet, dass diese Kriterien nicht nur in dezidiert nachhaltigen, sondern in Zukunft in einem Großteil aller Publikumsfonds in die Investmentprozesse explizit einbezogen werden.

Für KundInnen ändert sich ansonsten nichts, die grundlegende Ausrichtung der Fonds bleibt selbstverständlich erhalten: Wer einen europäische Aktienfonds gekauft hat, hält auch künftig einen europäischen Aktienfonds, wer in einen globalen Anleihefonds investiert hat, hält ihn auch künftig, usw.

Der wesentliche Unterschied ist die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien, was wiederum die Qualität der Fonds verbessert. Die Berücksichtigung von ESG-Kriterien erfolgt in verschiedenen Ausprägungen. Ab Ende Februar werden mehr als 50 Fonds auf Basis der integrierten ESG-Kriterien gemanagt.

Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmensleitbild

Zusätzlich zu den strengeren Kriterien geht die Erste AM auch den integrativen Weg, CO2 Neutralität im Unternehmen zu verankern. Dazu berechnen wir den CO2 Fußabdruck der Erste Asset Management und analysieren mit einem externen Partner, wie die EAM als Unternehmen ihren Umgang mit Ressourcen (z.B. Bürobedarf) verbessern kann, sowie ihre MitarbeiterInnen dabei unterstützen kann, in Bezug auf die Umwelt (z.B. Transport, etc.) ihr Verhalten zu verbessern. Seit 2016 wird das Eigenkapital des Unternehmens zudem nachhaltig veranlagt.

„Wir nehmen diesen Schritt nicht auf die leichte Schulter. Es ist sehr wichtig für uns kein Greenwashing zu betreiben, sondern transparent zu informieren und wichtigen Entwicklungen wie dem EU-Aktionsplan zu Green Finance vorzugreifen. Wir wollen maßgeblicher Treiber für die qualitative Weiterentwicklung des Marktes für Nachhaltige Geldanlagen bleiben“, so Bednar abschließend.

Mehr über die Systematik und zum Thema nachhaltig investieren finden sie unter: www.nachhaltiginvestieren.at


Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

GSAM legt Global Environmental Impact Equity Portfolio auf

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat das Goldman Sachs Global Environmental Impact Equity Portfolio („Portfolio“ genannt) aufgelegt. Das Ziel ist, langfristiges Kapitalwachstum durch ein Engagement in globalen Unternehmen zu generieren, deren Geschäftstätigkeit im Einklang mit zentralen Umweltthemen steht. Bei dem Portfolio handelt es sich um einen neuen Teilfonds der in Luxemburg aufgelegten Goldman Sachs Funds SICAV. Das Portfolio richtet sich sowohl an institutionelle Kunden als auch an Privatanleger.

Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmen, die nach Einschätzung von GSAM ökologische Nachhaltigkeit fördern können – und gut positioniert sind, um von der langfristigen Nachfrage in diesem Bereich dauerhaft zu profitieren. Dies umfasst Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit auf die folgenden fünf Umweltthemen ausrichten und diese fördern:

  • Saubere Energie
  • Ressourceneffizienz
  • Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion
  • Kreislaufwirtschaft
  • Nachhaltige Wasserwirtschaft

Luke Barrs, Leiter GSAM Fundamental Equity Client Portfolio Management EMEA, sagt: „Vor dem Hintergrund zunehmender Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und nicht nachhaltigen Umweltpraktiken beobachten wir einen Wandel im Verhalten von Staaten, Unternehmen und Verbrauchern. Trotz jüngster Anstrengungen zeichnet sich ab, dass die große Mehrheit der zentralen Umweltschutzziele voraussichtlich nicht erreicht wird. Daher gibt es einen wachsenden Bedarf an Innovationen aus dem Unternehmenssektor, um diese Herausforderungen zu mindern und die Welt beim Erreichen einer größeren ökologischen Nachhaltigkeit zu unterstützen. Für Unternehmen, die erfolgreich neue Lösungen für diese Probleme bereitstellen können, bietet sich dank der Nachfrage ein beträchtliches Potenzial, das unserer Ansicht nach ein langfristiges Kapitalwachstum stützen kann. Wir sind der Überzeugung, dass sich Unternehmen, die einen Beitrag zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit leisten können, positiv entwickeln.“

„Jedes unserer fünf Kernthemen im Bereich Umweltauswirkungen wird durch umfassende Transformationen gestützt, die wir heute weltweit beobachten, darunter der Aufstieg alternativer Energien, das Wachstum im Bereich elektrischer und autonomer Fahrzeuge und die Entstehung sogenannter Smart Cities. Der diesen Themen zugrunde liegende Trend wird sich noch beschleunigen und eine Reihe langfristiger, dynamischer Anlagechancen schaffen.“

Alexis Deladerrière, Leiter International Developed Markets, Fundamental Equity, ergänzt: „Bei dieser Strategie kommt die Kombination von eigenem Bottom-up-Research und ausführlichen Einblicken in die ESG-Praktiken von Unternehmen sowie die direkte Zusammenarbeit mit den Geschäftsleitungen im Blick auf wesentliche Risiken zum Tragen. Unsere Teams erhalten eine ganzheitliche, multilaterale Sicht auf die Unternehmen, in die wir investieren – und auf ihre Fähigkeit, positive Umweltauswirkungen zu erzielen.“


Über Goldman Sachs Asset Management

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist die Vermögensverwaltungssparte der Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE: GS). GSAM bietet seit 1988 diskretionäre Anlageberatungs- und -verwaltungsdienstleistungen an und verfügt über Anlageexperten in allen großen Finanzzentren weltweit. Das Unternehmen bietet institutionellen und privaten Kunden weltweit Anlagestrategien in einer Vielzahl von Anlageklassen. Goldman Sachs wurde 1869 gegründet und ist ein führendes Unternehmen, das weltweit in den Bereichen Investment Banking, Wertpapiere und Anlageverwaltung tätig ist. Goldman Sachs verfügt über einen umfangreichen und diversifizierten Kundenstamm, zu dem Unternehmen, Finanzinstitute, staatliche Stellen und sehr vermögende Privatkunden gehören, und bietet ein breites Spektrum von Finanzdienstleistungen an.

Erster virtueller Chartanalyst – Bot lernt Charts „anzuschauen“

Teslas Autopilot kann mit Hilfe von im Fahrzeug verbauten Kameras Straßenschilder, Passanten und andere Fahrzeuge zu erkennen. Der Schlüssel hierzu liegt in der Computer Vision, einem Spezialgebiet des Maschinellen Lernens. Die EAM hat eben diese Technologie verwendet, um den weltweit ersten virtuellen Chartanalysten zu erstellen.

Ich glaube es erst, wenn ich es sehe…

Dinge visuell zu erkennen ist eine der ersten Fähigkeiten die Menschen erlernen. Obwohl die Verarbeitung visueller Reize eine wichtige Rolle in unserem Leben spielt erscheint sie uns oft als selbstverständlich.

Zwar konnte schon 1996 erstmals ein Computer einen Menschen im Schach bezwingen, das „Licht der Welt“ erblickten Maschinen aber erst später. Leistungsstarke Prozessoren und eine Flut an visuellen Trainingsdaten ermöglichen es Maschinen heute Objekte schnell zu erkennen und blitzschnell zu reagieren, was sich besonders bei Autopiloten und Fertigungsrobotern bezahlt macht.

Chartanalyse – Eine sterbende Kunst?

Mit der zunehmenden Quantifizierung der Finanzbranche verlor die Chartanalyse, eines der ältesten Werkzeuge zur Investitionsentscheidung, immer mehr an Bedeutung. Die Grundannahme der Chartanalyse besagt, dass Marktpreise großteils von den Stimmungen der Marktteilnehmer, die sich in Mustern im Chartverlauf manifestieren, abhängen.

Neben einer Vielzahl an Mustern trägt die Intuition des Chartanalysten maßgeblich zu einer korrekten Kursprognose bei. Wie auch bei einem guten Handwerker ist diese Intuition eine Fähigkeit, die mühsam über die Dauer von Jahren erworben werden muss, außer man ist eine Maschine…

Der weltweit erste virtuelle Chartanalyst

In Absprache mit einem menschlichen Chartanalysten und mit Hilfe von etwa einer Million Charts von Aktien aus dem S&P 500 Index wurde in der Erste Asset Management der weltweit erste virtuelle Chartanalyst trainiert.

Dabei kam ein neuer von Google entwickelter Algorithmus zu Einsatz, der auf tiefen neuronalen Netzen beruht und in selbstfahrenden Autos zum Einsatz kommt.

Der virtuelle Analyst kann mit Aktiencharts gefüttert werden und liefert neben der Wahrscheinlichkeit eines positiven zukünftigen Kursverlaufs auch ein Bild, in dem die Prognose „begründet“ wird. Erste Tests des Systems lieferten vielversprechende Resultate.

Anmerkung: Dynamische Analyse des Chartbildes von Apple. Die Zahl links oben gibt die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ertrags wieder. Rote Bereiche signalisieren eine positive Entwicklung, blaue Bereiche eine negative. (Quelle: Erste AM) Hinweis: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Mensch gegen Maschine?

Die Frage drängt sich auf, ob in Zukunft Maschinen eigenständig Anlageentscheidungen treffen können. Mit dem gängigen Stand der Technik ist dies auf absehbare Zeit nicht der Fall, da neben der Chartanalyse eine Vielzahl an Faktoren Investitionsentscheidungen beeinflussen, die schwer automatisierbar sind.

Sicher aber werden in Zukunft Roboter wie der virtuelle Chartanalyst dem menschlichen Entscheidungsträger als Werkzeug dienen. Um die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kunden in der Anlageberatung berücksichtigen zu können wird auch in Zukunft ein menschlicher Ansprechpartner notwendig sein.


Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

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ESG-Vorreiter Skandinavien: fast jeder zweite institutionelle Anleger investiert schon in Impact

Impact Investing gilt als wirksamste Form des nachhaltigen Investierens. Diese Strategien zielen nicht nur darauf ab, Investments mit negativen ökologischen oder sozialen Implikationen zu vermeiden, sondern darauf, positive Veränderungen herbeizuführen. Doch in welchem Umfang investieren institutionelle Anleger bereits in diesen Ansatz? Und welche Umsetzung bevorzugen sie? Um diese Fragen zu beantworten, hat NN Investment Partners (NN IP) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Kirstein A/S eine Umfrage1 unter institutionellen Anlegern in Skandinavien durchgeführt. Die Region gilt oft als Vorreiter im nachhaltigen Investieren, und das dortige Anlageverhalten lässt Rückschüsse auf künftige Entwicklungen in anderen Ländern Europas zu.

Die Umfrage hat ergeben, dass 47% der Befragten bereits in Impact-Strategien investieren, weitere 20% planen eine Investition. Die Gewichtung von Impact-Strategien in den Portfolios ist jedoch noch niedrig. Sie liegt im Durchschnitt bei nur 5%, was einem Volumen von knapp 10 Milliarden Euro entspricht. Nur knapp ein Fünftel (18%) der Befragten gibt an, dass sie keine Pläne haben, in naher Zukunft in Impact-Strategien zu investieren. 15% sind noch unentschlossen.

Impact wird üblicherweise anhand der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) gemessen, die in die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung aufgenommen wurden. Impact-Strategien gelten als Investition zum Wohle der Allgemeinheit und tragen gleichzeitig zur Verringerung des längerfristigen Portfoliorisikos bei. Sie bieten zudem Zugang zu nachhaltig wachsenden Unternehmen (sowohl börsennotierte als auch private), die einen rentableren Ertragsstrom aufweisen. Obwohl manche Investoren nach wie vor der Meinung sind, dass ein ESG-Ansatz auf Kosten der Rendite gehen könnte, sind 75% der Anleger mit bestehenden Allokationen in Impact-Strategien überzeugt, dass die Nettorenditen kaum von traditionellen Strategien abweichen.

Edith Siermann, Head of Fixed Income and Responsible Investing bei NN Investment Partners: „Unsere Untersuchung zeigt, dass die Attraktivität von Impact Investing nicht darauf beschränkt ist, mit der Investition die Schaffung einer besseren Welt zu unterstützen. Ein besseres Risiko-Rendite-Verhältnis und nachhaltiges Wachstum sind genauso wichtig. Das erklärt, warum uns viele Anleger signalisiert haben, dass sie sich eine breite Palette an Impact-Produkten zur Auswahl wünschen. Wir sehen, dass die Transparenz unseres Impact-Ansatzes den Investoren hilft, in ihren Portfolios größere Impact-Allokationen zu rechtfertigen. Gerade bei Impact-Strategien sind strenge Auswahlkriterien auf Basis einer eigenständigen Analyse unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Portfolioholdings tatsächlich einen positiven Impact sowie solide finanzielle Erträge erzielen.“

Befragt, nach den ESG-Themen, die den Investoren am wichtigsten sind, steht Klimaschutz ganz oben auf der Agenda: 97% bezeichnen sie als „sehr wichtig", gefolgt von Governance (81%) und sozialen Faktoren (73%). In Bezug auf die einzelnen SDGs sind folgerichtig Maßnahmen zum Klimaschutz (Ziel 13) für alle Investoren das wichtigste Ziel, gefolgt von Ziel 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ sowie Ziel 6 „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“.

Auf der Aktienseite bevorzugen die skandinavischen Investoren globale Impact-Strategien, die auf mehrere SDGs einzahlen. Strategien, die sich auf einzelne Themen wie Wasser, Gesundheit oder Energieeffizienz fokussieren sowie konzentrierte Strategien, die auf ein einzelnes SDG, z.B. kohlenstoffarme Fonds, abzielen, sind etwas weniger gefragt. Auf der Anleiheseite sind grüne Anleihen für die befragten Investoren aus Skandinavien der Inbegriff für Impact-Investitionen. Viele der Befragten sehen auch Private Equity und Private Debt als typische Form von Impact-Investitionen an, insbesondere im Infrastrukturbereich, der eng mit einer Reihe von SDGs verbunden ist.

Siermann: „Skandinavische Institutionen, insbesondere in Schweden, sind führend auf dem Gebiet der ESG-Integration. Aber auch Investoren aus Europa und weltweit zeigen einen deutlichen Willen, diesen Bereich weiterzuentwickeln. Impact Investing gilt als Ansatz, der viele bisher weniger gezielt genutzte Möglichkeiten eröffnet, langfristig nachhaltig zu investieren. Während sich in den vergangenen zehn Jahren alles um Exklusion drehte, wird es in den kommenden zehn Jahren darum gehen, wie man die Wirkung, den Impact, messen und verstärken kann. Dies ist einer der Pfeiler unseres Ansatzes für verantwortungsvolles Investieren, denn je besser man eine Wirkung messen kann, desto besser kann man sie erzielen.“

Hier finden Sie einen Report mit weiteren Einzelheiten zur Umfrage.


1) Die Umfrage wurde von Kirstein A/S in Zusammenarbeit mit NN Investment Partners erstellt. Sie basiert auf Interviews, die zwischen Juli und September 2019 durchgeführt wurden, sowie auf quantitativen Daten von 37 institutionellen Investoren aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland. Die Befragten stellen eine repräsentative Stichprobe des institutionellen Marktes in Skandinavien in Bezug auf Anzahl, Größe und Segment dar. Ein Drittel der teilnehmenden Investoren trägt den Titel CIO oder lässt sich als Abteilungsleiter klassifizieren, die übrigen Befragten sind Spezialisten wie Manager Selectors, Portfoliomanager oder ESG-Spezialisten. Das gesamte Anlagevolumen der Befragten liegt bei 925 Milliarden Euro, was rund zwei Dritteln des institutionellen Anlagevermögens in Skandinavien entspricht.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 276 Mrd. Euro* (310 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 31. Dezember 2019

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Fidelity Analystenumfrage: 2020 markiert Zeitenwende für Nachhaltigkeit

Das Jahr 2020 wird zum “Point of no Return” in Sachen Nachhaltigkeit – zu diesem Schluss kommen die hauseigenen Analysten von Fidelity International in ihrer jährlichen Analystenumfrage. Laut dieser Erhebung entdecken Unternehmen weltweit zunehmend, dass sie nicht nur das Richtige tun, wenn sie Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren, kurz ESG, berücksichtigten, sondern auch, dass sich ein solches Verhalten wirtschaftlich lohnt.

Rund 90 Prozent der Analysten von Fidelity berichten, dass nahezu alle von ihnen beobachteten Unternehmen ESG-Themen mehr Beachtung schenkten. 2019 gaben dies nur 70 Prozent an. Ausgehend von einem deutlich stärkeren Bewusstsein für den Klimawandel und zunehmenden Unternehmensreformen ist die Veränderung in den meisten Branchen und allen Regionen spürbar. Dazu gehören auch Bereiche, in denen das Interesse an ESG-Themen zuvor zu stagnieren oder erlahmen schien.

Jedes Jahr befragt Fidelity seine Analysten weltweit zur Lage in den von ihnen beobachteten Unternehmen. Anders als viele makroökonomische Untersuchungen misst die Umfrage von Fidelity das Sentiment direkt an der Basis. Dazu werden rund 15.000 Gespräche mit Firmenentscheidern für ein Gesamtbild ausgewertet.

Insgesamt gibt es beim Thema Governance (Unternehmensführung) Verbesserungen, die auf die stärkere Einflussnahme der Investoren weltweit zurückzuführen sind. Weniger Fortschritte haben die Unternehmen jedoch in punkto Diversität in der Vorstandsebene und im Aufsichtsrat gemacht. So berichten die meisten Analysten, dass die Vielfalt in den Führungsgremien ihrer Unternehmen im unteren bis mittleren Bereich liege. Gegenüber dem Vorjahr habe sich in dieser Hinsicht kaum etwas bewegt.

ESG im Aufwind in China ... und den USA

In Europa gewinnen Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen schon seit geraumer Zeit weiter an Bedeutung. Einen festen Platz auf der Tagesordnung der Unternehmen haben sie inzwischen aber auch in anderen Regionen wie Asien und dort besonders in China: 80 Prozent der Analysten in China berichten in diesem Jahr über mehr Aufmerksamkeit für ESG-Fragen in einigen bzw. allen ihren Unternehmen. Das ist ein enormer Anstieg gegenüber 63 Prozent in der Umfrage vom letzten Jahr und 33 Prozent im Jahr 2018.

Etwas mehr als 90 Prozent der Analysten, die Kanada und die USA abdecken, geben an, dass ESG-Themen bei einigen oder allen ihren Unternehmen inzwischen einen größeren Stellenwert genießen. 2019 sagten dies lediglich 57 Prozent.

Jenn-Hui Tan, Leiter des Bereichs Verwaltung und Nachhaltigkeit bei Fidelity International, kommentiert:

„Das steigende Interesse chinesischer Firmen an Nachhaltigkeitsthemen lässt hoffen. Aus unserer Sicht ist es auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So hat sich die Regierung das Thema bessere Unternehmensführung auf die Fahnen geschrieben. Chinesische Firmen wiederum wollen in regenerative Energien investieren, bevor die staatlichen Subventionen gekürzt werden, und Anleger fordern mehr Transparenz in den Lieferketten. Darüber hinaus denken immer mehr Unternehmen im Reich der Mitte über höhere Dividenden für ihre Aktionäre und einen intensiveren Dialog mit ihren Investoren nach, um zusätzliches Kapital anzuziehen.
In den USA hat Washington zwar die Umweltauflagen deutlich gelockert. Dennoch wächst das Interesse an ESG-Themen. Nachhaltigkeit ist wieder auf dem Vormarsch, nachdem sie 2019 in den Hintergrund zu rücken schien. Dafür hat ausgerechnet die amerikanische Lobbyorganisation Business Roundtable mit ihrer Neudefinition des Unternehmenszwecks gesorgt.“

Stimmungsbarometer weltweit immer noch im Positivbereich – aber nur hauchdünn

Die Analysten hatten für 2019 das Ende des synchronen Wachstums und das Ausbleiben einer Rezession richtig vorhergesagt. In ihrer Prognose für dieses Jahr gehen sie von einem nur leicht verbesserten Geschäftsumfeld aus. Zu einer Rezession dürfte es auch in diesem Jahr nicht kommen. Damit sei frühestens im nächsten Jahr zu rechnen. Dafür sollen niedrige Zinsen, der sich erholende Welthandel und der nach wie vor starke Konsum sorgen. Nur 36 Prozent der Analysten gaben an, dass sich ihre Unternehmen auf das Ende des Zyklus vorbereiten. 2019 waren es noch 49 Prozent. Stattdessen wird von einem insgesamt ruhigeren Jahr für die Unternehmen ausgegangen, auch wenn die geopolitischen Risiken anhalten sollten und die Folgen des Coronavirus noch unklar sind.

Fiona O'Neill, stellvertretende Leiterin des Aktien-Researchs bei Fidelity International, kommentiert:

„Seit Anfang 2019 haben die Rezessionsängste deutlich nachgelassen. Das gilt vor allem für China, wo lediglich 27 Prozent unserer Analysten angeben, dass sich ihre Unternehmen auf das Ende des Zyklus vorbereiten – ein deutlicher Rückgang nach 70 Prozent im letzten Jahr. Tatsächlich deuten die Umfrageergebnisse zu den Investitionsplänen und die trotz bereits niedriger Arbeitslosigkeit überraschend gestiegenen Einstellungsabsichten in allen Branchen und Regionen darauf hin, dass viele Unternehmen eine Verlängerung des Zyklus für möglich halten.

Die derzeit große Unbekannte ist das Coronavirus: Zu Dauer oder Ausmaß der Epidemie sind kaum verlässliche Prognosen möglich. Momentan sehen wir sie noch als kurzzeitigen Störfaktor für Chinas Wirtschaft. Sollte es aber bis zum zweiten Quartal nicht gelingen, die Ausbreitung des Virus wirksam zu stoppen, könnte eine Prognosekorrektur nach unten für die Weltwirtschaft unvermeidlich sein.“


Über die Analystenumfrage

Die jährliche Analystenumfrage von Fidelity International deckt sämtliche Regionen und Branchen ab. Ihr Ziel ist es, Veränderungen in den Unternehmen frühzeitig zu erkennen und neue Trends sowie Anlagechancen zu identifizieren. Die Umfrage basiert auf tiefen Einblicken der Analysten von Fidelity in die von ihnen beobachteten Branchen, ergänzt durch Informationen aus einer Vielzahl von Gesprächen mit Unternehmensentscheidern. Im Schnitt nehmen die Analysten von Fidelity pro Jahr an 15.000 Meetings mit Unternehmensvertretern teil. In den Ergebnissen dieser Umfrage spiegeln sich daher die Einschätzungen und Meinungen Tausender Vorstandsvertreter und leitender Mitarbeiter aus allen Teilen der Welt wider.

Fidelity International hat im Dezember 2019 für diese Umfrage 152 seiner Analysten befragt.

Nachhaltigkeit als Wachstumstreiber – Nachfrage und Fondsvolumen steigen stark

Die Geschäftsführung der Raiffeisen KAG1 präsentierte heute im Rahmen einer Pressekonferenz jüngste Marktzahlen. Ende Dezember 2019 lag das Fondsvolumen der Raiffeisen KAG bei 38,3 Mrd. EUR und erreichte damit seinen absoluten Höchststand seit der Finanzwirtschaftskrise. Alleine für die vergangenen drei Jahre bedeutet das eine Steigerung des verwalteten Vermögens von 8 Mrd. EUR (+26 Prozent).

„Wir sind in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich über dem Marktschnitt gewachsen. Diese erfreuliche Entwicklung führen wir auf drei wesentliche Faktoren zurück: Erstens, bei den Menschen hat ein Umdenken stattgefunden und Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein entscheidendes Kriterium für ihre Anlageentscheidungen. Die Nachfrage nach unseren nachhaltigen Produkten hat stark zugelegt, Tendenz weiter steigend. Zweitens, die Beliebtheit von Fondssparen hat im derzeitigen Zinsumfeld stark zugenommen. Und drittens, sehen wir einen klaren Trend hin zu Multi-Asset-Produkten. Gerade in diesem Segment sind wir als Raiffeisen KAG sehr gut aufgestellt. Nicht zuletzt wurden wir für unsere hervorragende Arbeit im Rahmen der SCOPE Investment Awards 2020 als bester Multi-Asset-Manager im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet“, erklärt Rainer Schnabl, CEO Raiffeisen KAG.

In Österreich konnte die Raiffeisen KAG ihren Marktanteil in den vergangenen drei Jahren von 16,9 auf 19,3 Prozent konsequent ausbauen. Im stark wachsenden Segment nachhaltiger Publikumsfonds ist sie Marktführerin.

Fondssparen: Kapitalmarktveranlagung für alle

Besonders positiv ist laut Schnabl auch die Entwicklung bei Fondssparverträgen. Immer häufiger wird diese Anlageform als Alternative zu zinsbasierten Sparformen genutzt. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Anzahl um 12.421 Stück auf insgesamt rund 353.000 Fondssparverträge. Beachtlich ist auch hier die Rolle, die nachhaltige Produkte spielen. Im selben Zeitraum verdreifachte sich die Anzahl solcher Fondssparverträge auf 65.352 Stück.

„Können durch Qualität im Investmentprozess punkten“

Für Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG und dort für das Fondsmanagement verantwortlich, steht die stark steigende Nachfrage nach nachhaltigen Fonds der Raiffeisen KAG erst am Anfang. Er geht davon aus, dass die Nachfrage nach hoch-qualitativen, aktiv-gemanagten Produkten künftig noch weiter steigen wird: „Der Green Deal ist eine enorme Chance. Ich bin überzeugt, dass die Finanzwelt vor einer fundamentalen Wende steht, bei der es zur Umschichtung von enormen Summen Richtung Nachhaltigkeit geht. Der EU-Aktionsplan für eine grüne Finanzwirtschaft wird in den kommenden drei Jahren schrittweise Anwendung finden. Für die Raiffeisen KAG ist die Integration der Nachhaltigkeitskriterien (ESG-Kriterien) jedoch bereits jetzt ein wesentlicher Bestandteil im Investmentprozess“, so Aigner. Einerseits geht es klar darum, die Investitionen in bestimmte Unternehmensfelder oder -praktiken zu vermeiden und so Verantwortung zu zeigen. Darüber hinaus sieht die Raiffeisen KAG ihre Aufgabe auch darin, Nachhaltigkeit zu fördern und zu unterstützen. Hierbei verfolgt sie einen klaren Best-in-Class Ansatz. Durch den laufenden Dialog mit Unternehmen und Engagement gelingt es der Raiffeisen KAG Einfluss im Sinne der Nachhaltigkeit auszuüben. „Das Zusammenspiel all dieser Ebenen sehen wir als dynamischen Prozess, der aus unserer Sicht für alle nachhaltigen Fondsmanager Anwendung finden müsste. Uns ist jedoch die Differenzierung durch Qualität im Investmentprozess gelungen und hiermit können wir besonders Punkten“, ergänzt Dieter Aigner. Bestätigt wird diese Aussage durch das erfolgreiche Abschneiden bei der jüngsten Vergabe der FNG2-Siegel (für höchsten Qualitätsstandard nachhaltiger Fonds im deutschsprachigen Raum). Die Raiffeisen KAG wurde dabei zum erfolgreichsten Asset Manager in der DACH-Region gekürt.

Auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Alleine von 2018 auf 2019 gelang eine Steigerung des nachhaltigen Fondsvolumens von 110 Prozent auf 6,5 EUR Mrd.

Dass Fondsvolumina auch außerhalb Österreichs starke Anstiege verzeichnen, berichtete der in der Raiffeisen KAG für CEE und Italien zuständige Geschäftsführer Michal Kustra. Die zur Raiffeisen KAG zählenden Fondsvolumina in CEE stiegen in den vergangenen drei Jahren um 83 Prozent auf 1,1 EUR Mrd. per 31.12.2019. Die von Raiffeisen KAG gesteuerten lokalen Asset Management Gesellschaften konnten ihre Volumina im selben Zeitraum ebenfalls um 27 Prozent auf 13,4 Mrd. EUR vergrößern.

Hervorragend läuft das Fondsgeschäft auch in Italien. Mit einem Zuwachs von 52 Prozent auf 4 Mrd. EUR seit 2016 zählt der italienische Markt zu den Top-Performern der Raiffeisen KAG. Michal Kustra erklärt die positive Entwicklung in den ausländischen Märkten folgendermaßen: „Italien ist eine große Überraschung für uns. Noch vor wenigen Jahren wollte dort niemand etwas von nachhaltigen Fonds wissen, mittlerweile ist auch dort Nachhaltigkeit der Wachstumstreiber schlechthin. Unsere Produkte werden dort sehr stark nachgefragt und auch immer wieder ausgezeichnet. In der CEE-Region sehen wir, auch als unmittelbare Auswirkung des EU-Aktionsplans Green Finance, dass sich in den dortigen EU-Mitgliedsstaaten einiges bewegt. Wir gehen davon aus, dass nachgelagert auch die anderen Länder mehr und mehr auf den Zug nachhaltiger Veranlagung aufspringen werden und bleiben für die kommenden Jahre absolut positiv gestimmt“, berichtet Kustra.

Spectra Umfrage: Vier von zehn Österreicherinnen und Österreichern wollen nachhaltig veranlagen

Eine von Raiffeisen KAG beauftragte und im Januar 2020 durchgeführte Umfrage des Marktforschungsinstituts Spectra unter 2.229 Österreicherinnen und Österreichern im Alter zwischen 19 und 65 Jahren hat gezeigt, dass das Thema nachhaltige Veranlagung noch sehr viel Potenzial birgt. Denn 4 von 10 Befragten gaben an, dass Nachhaltigkeit in der Veranlagung wichtig für sie ist. Die mit Abstand bekannteste nachhaltige Veranlagungsform sind Fonds. Knapp zwei Drittel gaben an, diese zu kennen, gefolgt von grünen Anleihen (40 Prozent). Besonders wichtig ist den Befragten bei nachhaltiger Geldanlage, dass ihr Geld nur in Unternehmen veranlagt wird, die besonders umwelt- und klimaschonend handeln (55 Prozent) sowie faire Arbeitsbedingungen vorweisen (53 Prozent).

Weiterentwicklung nachhaltiger Produkte und Wissensvermittlung im Fokus

Die Weiterentwicklung der nachhaltigen Produktpalette steht deshalb bei Raiffeisen KAG hoch im Kurs. Bereits im vergangenen Herbst ging sie mit der nachhaltigen Vermögensverwaltung an den Start. In den kommenden Wochen wird es hier weitere Angebote für Anleger geben, in die die Fondsmanagementexpertise aus den Bereichen Technologie, Megatrends und Technologie der Raiffeisen KAG einfließen wird.

Darüber hinaus spielt für Rainer Schnabl auch die Informations- und Aufklärungsarbeit rund um das Thema Kapitalmarkt eine wichtige Rolle. „Wir sehen, dass Aufklärungsarbeit ein Schlüssel erfolgreicher Fondshäuser ist und daran wollen wir weiterarbeiten. Wir werden daher unsere Kommunikationsarbeit laufend optimieren und weiterhin versuchen das Anlegerpublikum, genauso wie die Bankberater, die ihre Kundinnen und Kunden täglich bei Veranlagungsentscheidungen unterstützen, zielgenau mit hoch-qualitativen Informationen rund um das Thema zu versorgen“, so der Raiffeisen KAG CEO.

Die Raiffeisen KAG stellt unterschiedliche Informationsformate wie beispielsweise www.investment-zukunft.at, das Infomagazin NACHHALTIG INVESTIEREN oder das Videolexikon wissen.raiffeisen.at mit Erklärungen für Finanzbegriffe einem breiten Publikum zur Verfügung. Darüber hinaus kooperiert die Fondsgesellschaft eng mit ÖGUT beim Lehrgang zur/zum zertifizierten NH-BeraterIn und bietet ein Informations- und Weiterbildungstool für Beraterinnen und Berater an.


1) Raiffeisen KAG steht für Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H.
2) Forum Nachhaltige Geldanlage

Eurizon Capital Real Asset SGR gegründet

Eurizon, der Assetmanager der Intesa Sanpaolo Gruppe, hat heute die Eurizon Capital Real Asset SGR vorgestellt, ein neues Unternehmen, das auf alternative Anlageklassen spezialisiert ist und sich auf die Realwirtschaft konzentriert. Das Unternehmen nahm am 31. Dezember 2019 seine Tätigkeit auf.

Das Projekt sieht die Entwicklung eines einzigartigen Angebots für alternative Investitionen auf dem privaten Markt vor, um die zusätzlichen Renditebedürfnisse unserer privaten und institutionellen Kunden zu befriedigen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum mit Investitionen zum direkten Nutzen der Unternehmen zu unterstützen. Die Initiative ist Teil der Umsetzung des Geschäftsplans 2018–2021 der Intesa Sanpaolo Gruppe und stellt eine der Säulen des Wachstums der Asset-Management-Abteilung dar. Sie stärkt das Engagement von Eurizon zur Unterstützung der Realwirtschaft nach den erfolgreichen RIP- und ELTIF-Initiativen.

Eurizon ist in dieser Anlageklasse bereits mit einem Team von Experten für strukturierte Finanzen, die sich der Verwaltung alternativer Vermögenswerte und der Schaffung spezialisierter ABS- und Leveraged-Loans-Produkte widmen, aktiv. Auch angesichts der Schritte, die Eurizon bereits unternommen hat, und angesichts des strategischen Charakters des Marktes für „alternative Produkte“ hat das Unternehmen beschlossen, diese Richtung fortzusetzen und das Coverage illiquider Investments zu verstärken.

Zur bestmöglichen Nutzung des Know-hows auf dem Markt der alternativen Anlageklassen, haben die Asset-Management- und die Versicherungsabteilung der Intesa Sanpaolo Gruppe die Eurizon Capital Real Asset gegründet. Dieses Joint Venture, welches zu 51% im Besitz von Eurizon Capital SGR und zu 49% im Besitz von Intesa Sanpaolo Vita ist, dient seinen Kunden als ausgesprochenes Expertenzentrum im Bereich der alternativen Private Market Investments. Das neue Unternehmen nahm seine Tätigkeit am 31. Dezember 2019 mit einem Vermögen von 3,4 Milliarden Euro auf, das es im Auftrag der Intesa Sanpaolo Vita verwaltet.

Das Team besteht aus 10 Fachleuten mit besonderen Kompetenzen in den Bereichen Private Equity, Private Debt, Infrastruktur und Immobilien.

Die Eurizon Capital Real Asset SGR wird Mandate und alternative Investmentfonds (AIFs) für die Versicherungsabteilung, institutionelle Investoren, Family Offices und Kunden des Private Banking und die Abteilung Banca dei Territori einrichten und verwalten. Das neue Unternehmen verfügt durch die Auswahl anderer AIFs und Co-Investitionen, die sich auf Private Equity, Unternehmensschulden, Infrastruktur und Immobilien konzentrieren, über Fachwissen im Bereich Multi-Manager-Investments.

Tommaso Corcos, Geschäftsführer von Eurizon, bekräftigt: „Alternative Anlagen nehmen weiterhin eine erfreuliche Entwicklung, und wir erwarten, dass sie einen zunehmenden Anteil an den weltweiten Sparanlagen einnehmen werden. Heute ist der italienische Markt für diese Art von Investitionen in die Segmente Institutionelle Investments, Family Offices und Private Banking noch zu wenig durchdrungen. Aus strategischer Sicht jedoch“, so Corcos weiter, „basiert die Schaffung einer auf diesem Geschäft konzentrierten Struktur durch Eurizon auf dem gestiegenen Interesse an dieser Art von Anlageklasse in einem Marktumfeld, in dem die langfristigen Aussichten niedrige – in vielen Fällen sogar negative – Renditen aufweisen und dazu führen, dass Alternativen als zusätzliche und diversifizierte Renditequelle im Vergleich zum traditionellen Portfolioaufbau in Betracht gezogen werden.“

Silvana Chilelli, Geschäftsführerin der Eurizon Capital Real Asset, sagt: „Dank eines Investitionsplans in alternative Anlageklassen, der bereits 2015 bei der Intesa Sanpaolo Vita umgesetzt wurde, profitieren wir von einer profunden und bewährten Marktkenntnis und vor allem von einem Beraterteam mit Spezialkompetenzen in allen realwirtschaftlich relevanten Anlageklassen.“ Das Fazit von Chilelli: „Darüber hinaus haben wir Zugang zu den wichtigsten internationalen Marktteilnehmern, mit denen wir stabile Beziehungen in allen Geschäftsbereichen aufgebaut haben: von Firmenkredit über Private Equity bis hin zur Immobilien- und Infrastrukturbranche.“


Eurizon Capital SGR, mit Sitz in Italien, ist das Unternehmen, das die Asset-Management-Abteilung der Intesa Sanpaolo Gruppe leitet. Eurizon wird vertreten durch die italienischen Unternehmen Epsilon SGR, das auf quantitatives Portfoliomanagement spezialisiert ist, und die Eurizon Capital Real Asset (51%), das auf alternative Privatmarktinvestitionen spezialisiert ist; Eurizon Capital S.A., der luxemburgische Assetmanager, mit dem es das Wachstum auf ausländischen Märkten entwickelt; das osteuropäische Hub, das aus der VUB AM, dem slowakischen Assetmanager, der CIB IFM aus Ungarn und der PBZ Invest aus Kroatien besteht. Im Vereinigten Königreich kontrolliert Eurizon die Eurizon SLJ Capital LTD (65%), ein Joint Venture mit Stephen Li Jen und Fatih Yilmaz (35%), das auf Anlage- und Beratungsdienstleistungen mit Schwerpunkt auf Währungsmanagement und makroökonomische Forschung spezialisiert ist. Es hält eine Minderheitsbeteiligung an Oval Money (12,5%), einem italienisch-englischen Fintech-Startup, das im Bereich Spareinlagen und digitale Zahlungsdienstleistungen tätig ist. Eurizon ist mit der Eurizon Capital (HK) Limited, einem Assetmanager mit Sitz in Hongkong, und mit einer 49%igen Beteiligung an Penghua Fund Management, einem der führenden Assetmanager Chinas, auch in Asien vertreten.
Schließlich ist die Eurizon Capital S.A. dank des Vertriebs luxemburgischer Fonds in 25 Ländern auf den internationalen Märkten aktiv und über seine Strukturen in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Spanien tätig.

Neuberger Berman erweitert ESG-Angebot mit Hochzins-Anleihefonds „Global High Yield Sustainable Action“

Neuberger Berman legt einen globalen Hochzins-Anleihefonds auf. Der „Global High Yield Sustainable Action“ (ISIN: IE00BL3NDN61) investiert weltweit in High-Yield-Unternehmensanleihen, die nachhaltige Anlagekriterien erfüllen. Das Portfolio wird nach Branchen diversifiziert und umfasst 90 bis 150 Emittenten, die schwerpunktmäßig ein Kreditrating von BB und B aufweisen.

Die neue Strategie des unabhängigen US-amerikanischen Vermögensverwalters basiert auf einem Best-in-Class-Ansatz. In die systematische Bewertung der Emittenten fließen einerseits Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) sowie andererseits negative Ausschlusskriterien mit ein. Neuberger Berman setzt auf ein aktives Engagement, der Austausch mit den Unternehmen in Bezug auf vereinbarte ESG-Faktoren steht für die Portfoliomanager im Vordergrund. Der Vermögensverwalter legt für jeden Emittenten Nachhaltigkeitsrichtwerte fest und stimmt diese mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ab. Die ESG-Fortschritte des Portfolios werden den Anlegern jährlich mitgeteilt.

Der Global High Yield Sustainable Action wird von Chris Kocinski und Joseph Lind geleitet. Die beiden Fondsmanager werden von vier Portfoliomanagern, ESG- und Impact-Investing-Spezialisten sowie der 70 Anlageexperten starken Unit von Neuberger Berman für globale Nicht-Investment-Grade-Anleihen unterstützt. Kocinski und Lind verwalten den Fonds vom Chicagoer Büro von Neuberger Berman aus und verfügen zusammen über 34 Jahre Erfahrung und Fachwissen im Bereich der High-Yield-Geldanlagen.

Chris Kocinski und Joseph Lind, Senior-Portfoliomanager bei Neuberger Berman: „Der Global High Yield Sustainable Action vereint unsere langjährige Fixed-Income-Expertise mit der Stringenz des von Neuberger Berman eigens entwickelten ESG-Prozesses. Mit diesem Ansatz schaffen wir eine einzigartige Plattform, um den Austausch mit sowie das Engagement bei den Emittenten zu verstärken. Das ermöglicht uns, Best-in-Class-Emittenten sowie qualitativ hochwertige Anlagechancen zu eruieren, die gleichzeitig einen Beitrag für die Nachhaltigkeit auf unserem Planeten leisten."

Christian Puschmann, Head of Client Group Germany & Austria bei Neuberger Berman: „Die Nachfrage nach Lösungen, die über die Anlageperformance hinaus positive Nachhaltigkeitseffekte entfalten, nimmt auch in Deutschland und Österreich stetig zu. Neuberger Berman hat seinen ESG-Ansatz über mehrere Jahre und über alle Anlageklassen hinweg weiterentwickelt. Das schließt auch Hochzinsanleihen mit ein. Unsere neue Strategie bietet Anlegern somit nun Zugang zu einer nachhaltigen Lösung in einer Assetklasse, in der die Alternativen begrenzt sind."


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 23 Ländern und ein Team von mehr als 2.100 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments fünf Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman legt Wert auf Dauerhaftigkeit, Stabilität sowie eine langfristige Orientierung und hat über die Jahre ein vielseitiges Team zusammengestellt, das sich dafür einsetzt, langfristig überzeugende Anlageergebnisse für die Kunden zu erzielen. Dieses Engagement beinhaltet auch die aktive Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren. Zum 31. Dezember 2019 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 356 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

La Financière de l’Échiquier verstärkt Klima-Engagement

Der französische Asset Manager La Financière de l’Échiquier – LFDE – schließt sich der Initiative „Climate Action 100+“ an, bei der es sich um den ersten weltweiten Zusammenschluss von Anlegern handelt, die gemeinsame Verpflichtungen mit den größten Treibhausgasemittenten der Welt eingehen. Ziel der Initiative ist es, die Unternehmen zur Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen zu bewegen, um den Vereinbarungen des Pariser Abkommens gerecht zu werden, die Unternehmenspolitik im Hinblick auf das Klima zu verbessern und die Transparenz ihrer Klima-Berichterstattung zu erhöhen.

Bis heute haben sich dieser Initiative 410 Investoren angeschlossen, die ein verwaltetes Vermögen in Höhe von 41.000 Mrd. US-Dollar vereinen. Sie führen einen direkten Dialog mit 160 Unternehmen, die für 80 Prozent der industriellen Emissionen weltweit verantwortlich sind. Climate Action 100+ wurde maßgeblich mit Unterstützung der UN-Initiative Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI) gestartet, der LFDE schon 2008 beigetreten ist.

„Der Klimawandel ist eine Risikoquelle für Unternehmen und ganz besonders für jene, mit den höchsten Emissionen. Sie zu ermutigen, sich für das Klima zu engagieren, steht im Zentrum unserer Verantwortung als Investoren“, erklärte Sonia Fasolo, Fondsmanagerin und Head of SRI bei LFDE.

„Der Vermögensverwaltung fällt eine Schlüsselrolle zu, denn sie kann dafür sorgen, dass Kapital den Unternehmen zufließt, die die Welt von morgen gestalten. Unternehmen, die die Übergangsrisiken und physischen Risiken, denen sie im Zusammenhang mit dem Klimawandel ausgesetzt sein könnten, antizipieren, sichern ihren Fortbestand und ihre künftige Performance“, meint Olivier de Berranger, stellvertretender Generaldirektor, zuständig für die Vermögensverwaltung.

Weitere Informationen über die internationale Initiative Climate Action 100+ finden Sie hier.


Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com

La Financière de l' Échiquier – LFDE – hat sich seit ihrer Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten und dynamischsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Kernkompetenzen: Investments in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt ihre überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren, Vertriebsgesellschaften und Privatanlegern nachhaltige Produkte und Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundeninvestments ermöglichen. La Financière de l’Echiquier ist in Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und in den Benelux-Ländern vertreten und verwaltet derzeit Vermögen in Höhe von rund 10 Mrd. Euro. LFDE gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in den Bereichen Entwicklung und Verwaltung von Anlagelösungen und Anlageberatung in Frankreich.

Credit Suisse Asset Management lanciert Exchange Traded Funds (ETFs)

Credit Suisse Asset Management erweitert seine Fondspalette um Exchange Traded Funds (ETFs). Die neuen ETFs ergänzen die bestehenden Credit Suisse Index Funds. Mit der Einführung von ETFs entspricht die Credit Suisse der durch die Digitalisierung wachsenden Nachfrage nach liquiden und an der Börse handelbaren Produkten. Die ersten drei ETFs werden an der Schweizer Börse SIX, an der Borsa Italiana und der Deutschen Börse gelistet.

Credit Suisse Asset Management, ein führender Anbieter von Indexfonds und indexierten Mandaten in Europa mit Assets under Management von CHF 132 Mia. (per Ende Dezember 2019) in diesem Anlagebereich, wird sein bestehendes Indexfondsangebot gezielt mit Exchange Traded Funds (ETFs) ergänzen. Die neuen ETFs werden in Bereichen aufgelegt, in denen sie gegenüber Indexfonds Effizienzvorteile aufweisen.

Durch die Einführung ausgewählter ETFs als Ergänzung zu Indexfonds will Credit Suisse Asset Management Anleger wie Fintechs, welche ihre Prozesse und Systeme an Börsentransaktionen ausgerichtet haben, besser bedienen. Für Michel Degen, Leiter Credit Suisse Asset Management Schweiz und EMEA, ist der gezielte Einstieg ins ETF-Geschäft daher ein konsequenter Schritt: «Wir analysieren den Markt, neue Trends und die Kundenbedürfnisse laufend, um für unsere Kunden passende Lösungen anzubieten. Mit der zunehmenden Bedeutung von digitalen Verkaufsplattformen werden ETFs in Zukunft strategisch noch wichtiger.»

Valerio Schmitz-Esser, Leiter Index Solutions von Credit Suisse Asset Management: «Seit 1994 replizieren wir mit grosser Präzision Indizes für eine breite Palette von Anlageklassen, Regionen und Währungen, seit über zwei Jahren auch nachhaltige ESG-Indizes. Mit unserem Kerngeschäft, den Indexfonds, verfügen wir über die kritische Grösse und besitzen die Technologie und das Wissen, um jetzt gezielt auch ETFs in den Anlagesegmenten anzubieten, in denen sie eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot darstellen.»

Drei neue ETFs

In der ersten Phase werden drei existierende Indexfonds in die neuen, äusserst effizienten ETFs überführt, welche nach irischem Recht aufgelegt und an der Schweizer Börse SIX, der Borsa Italiana und der Deutschen Börse gelistet werden. Dazu zählen:

  • CSIF (IE) MSCI USA Blue UCITS ETF
  • CSIF (IE) MSCI USA ESG Leaders Blue UCITS ETF
  • CSIF (IE) MSCI World ESG Leaders Blue UCITS ETF

Als Fondsadministrator und Depotbank wurde Brown Brothers Harriman ausgewählt.

Credit Suisse Asset Management Index Solutions ist seit 1994 auf indexierte Vermögensverwaltung spezialisiert. Mit der Kombination von Wissen, Erfahrung und Technologie macht Index Solutions ausgewählte Indizes für Kunden weltweit investierbar. Credit Suisse Asset Management verfügt heute über ein Angebot von mehr als 90 Indexfonds.

Carmignac erweitert Deutschland-Team um Reinhold Dirschl und verstärkt Position auf deutschem Markt

Carmignac ernennt Reinhold Dirschl (45) zum Director Business Development. Er verstärkt seit Januar dieses Jahres das Carmignac Business Development Team und berichtet an Nils Hemmer, Country Head für Deutschland und Österreich. Zusammen mit Frank Rüttenauer (41), Head of Retail Business Development, und Ingo Boxleitner (49), Director Business Development, soll er die Marktdurchdringung in Deutschland weiter ausbauen und Kunden in Süddeutschland und Österreich betreuen. 2018 bzw. 2019 verstärkten bereits Luis Caceres und Markus Kopp, zuständig für Wholesale- und semi-institutionelle Kunden, das Vertriebsteam. Mit den Neueinstellungen unterstreicht Carmignac die große Bedeutung des deutschen Marktes und seine Stellung darin.

Dirschl verfügt über mehr als achtzehn Jahre Erfahrung im Finanzvertrieb. Er arbeitete von 2012 bis 2018 bei Pioneer Investments, wo er als Senior Sales Director vor allem für Sparkassen und Genossenschaftsbanken zuständig war. Zuletzt zeichnete er als Sales Director bei der TBF Sales and Marketing GmbH für Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Wealth Management und regionale Privatbanken verantwortlich.

Nils Hemmer, Country Head für Deutschland und Österreich bei Carmignac, sagt: „Wir freuen uns sehr, Reinhold willkommen zu heißen. Nicht zuletzt mit seiner langjährigen Erfahrung ergänzt er unser Team hervorragend. Seine Expertise wird dazu beitragen, unsere Kundenbeziehungen in Deutschland und Österreich weiter auszubauen. Mit unserem erweiterten Vertriebsteam und unserem Unconstrained Fixed-Income-Angebot fühlen wir uns für das aktuelle Niedrigzinsumfeld gut aufgestellt.“


Über Carmignac

Carmignac ist ein unabhängiger Vermögensverwalter, der 1989 auf der Grundlage von drei bis heute gültigen Grundprinzipien gegründet wurde: Unternehmergeist, menschlicher Sachverstand und aktives Engagement.
Unser unternehmerisches Denken ist seit unseren Anfängen ungebrochen. Unser Team von Fondsmanagern hat die Freiheit und den Mut dazu, unabhängige Risikoanalysen durchzuführen und die daraus gewonnenen starken Überzeugungen umzusetzen.
Unsere kollaborative Kultur des Austauschs, der Grundlagenarbeit und des internen Research gewährleisten, dass datenbasierte Analysen immer durch menschlichen Sachverstand angereichert werden, um Komplexität besser zu steuern und verborgene Risiken einzuschätzen.
Wir sind aktive Fondsmanager und aktive Partner. Wir engagieren uns für unsere Kunden, machen unsere Investitionsentscheidungen transparent und stehen jederzeit dafür gerade. Mit einem Kapital, das sich zu 100 % im Besitz der Fondsmanager und unserer Mitarbeiter befindet, ist Carmignac einer der führenden Vermögensverwalter auf dem europäischen Markt und operiert von acht verschiedenen Niederlassungen aus. Wie in der Vergangenheit, sehen wir es auch heute als unsere wichtigste Aufgabe, durch aktives Fondsmanagement langfristig eine hervorragende Wertsteigerung der Anlagen unserer Kunden zu erzielen.

Real I.S. gewinnt Maximilian Helm für den Ausbau des institutionellen Geschäfts

Die Real I.S. AG hat sich mit Maximilian Helm als Director Institutional Clients weiter im Geschäftsfeld der institutionellen Kunden verstärkt. Maximilian Helm war zuvor im Bereich Real Estate Advisory für institutionelle Kunden beim Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers tätig. Er berichtet direkt an Sandra Ottemann, Head of Institutional Clients bei der Real I.S. AG. In seiner Position bei Real I.S. wird Maximilian Helm institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke bei allen Fragen rund um Immobilieninvestments und Investmentvehikel betreuen.

„Wir wollen im Bereich Investmentlösungen für institutionelle Kunden qualitativ und quantitativ weiterwachsen. Herr Helm hat bereits umfassende Erfahrung in der Beratung von Immobilieninvestments für institutionelle Investoren. Wir freuen uns, mit ihm das Wachstum in diesem Geschäftsbereich vorantreiben zu können“, erklärt Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG.

„Gerade die lokale Marktexpertise der Real I.S. mit Niederlassungen in den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Australien sowie ihre kontinuierliche Transaktionsstärke sind starke Argumente für institutionelle Investoren. Mit Herrn Helm bauen wir unsere Kapazitäten weiter aus, um der steigenden Nachfrage durch unsere Kunden gerecht zu werden. Der nächste Kapitalabruf für den Real I.S. Australian Institutional Portfolio Fund steht an. Auch bei diesem Abruf können die Investoren eine hohe Investitionsquote erwarten“, ergänzt Tobias Kotz, Executive Director Client Relations & Capital Funding bei der Real I.S. AG.

In Australien ist die Real I.S. bereits seit mehr als 15 Jahren tätig. Momentan betreut die Real I.S. AG mehr als 250 institutionelle Investoren und sieben institutionelle Individual-Fonds und Club Deals. Für institutionelle Kunden bietet das Unternehmen zusätzlich Club-Deals, Joint-Ventures und Asset Management Mandate für Dritte an.


Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über 9,2 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de

Greta-Faktor kommt in der Geldanlage nicht an

Das stärkere Bewusstsein für den Klimaschutz kommt im Alltag der Deutschen an, aber nicht in ihren Depots: Während – nach eigener Aussage –­ 83 Prozent der Bundesbürger in den vergangenen zwölf Monaten ihren Plastikkonsum reduziert haben und 61 Prozent weniger Flugreisen unternehmen, sind Finanzprodukte, die ökologische und soziale Faktoren sowie eine gute Unternehmensführung berücksichtigen, noch nicht gefragt: Keiner der Befragten investiert in nachhaltige Anlagen, knapp zwei Drittel der Deutschen fordern dagegen zunächst einmal eine höhere Verständlichkeit solcher Geldanlagen. Kurz gesagt: Der Greta-Faktor kommt in der Geldanlage nicht an. Das ist das zentrale Ergebnis des Verantwortungsbarometers Deutschland 2020 von Fidelity International, das das Marktforschungsinstitut Kantar EMNID alle zwei Jahre durchführt.

Für jeden Zweiten ist die Gewissheit wichtig, dass die Rendite nicht unter den nachhaltigen Anlagekriterien leidet. 47 Prozent fordern, ihr Finanzinstitut müsse sie stärker abholen und sie konkret auf diese Produkte hinweisen. Jeder Zehnte (9 Prozent) würde grundsätzlich nicht in ESG-Produkte investieren.

„Bei der nachhaltigen Geldanlage sind noch hohe Hürden zu nehmen. Während institutionelle Anleger ESG-Ansätze zunehmend in ihren Investmentprozess integrieren, kommt die Bedeutung bei Privatanlegern nicht an. Es ist daher unsere Verantwortung als Finanzindustrie, besser aufzuklären und eine stärkere Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und warten, bis die Produkte nachgefragt werden. Wir müssen voranschreiten und die Auswirkungen klarer aufzeigen. Nachhaltigkeit ist kein Modethema, sondern die neue Norm in der Geldanlage. Auch Regulatoren weltweit nehmen die Finanzbranche immer stärker in die Pflicht“, sagt Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International.

Politik und Unternehmen sollen mehr Verantwortung fürs Klima übernehmen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die große Mehrheit der Deutschen (85 Prozent) fordert mehr Verantwortung fürs Klima seitens der Politik – Frauen (88 Prozent) noch häufiger als Männer (81 Prozent). Bei der Fridays-for-Future-Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist diese Forderung am höchsten (91 Prozent).

Auch an ihren Arbeitgeber haben Arbeitnehmer in Deutschland hohe Ansprüche in puncto Verantwortung: 95 Prozent erwarten, dass Unternehmen soziale Verantwortung übernehmen.

Engagement für die Umwelt wichtiger als bürgerschaftliches Engagement

Familie und Gesundheit sind weiterhin unangefochten die wichtigsten Lebensziele der Deutschen – jedoch leicht fallend im Vergleich zu 2018 (Familie von 88 auf 86 Prozent der Top-3-Lebensziele, Gesundheit von 90 auf 80 Prozent). Dagegen steigt das bürgerschaftliche Engagement von 22 Prozent (2018) auf 27 Prozent (2020). Das Engagement für die Umwelt wurde erstmals abgefragt und steht bei den Bundesbürgern mit 33 Prozent an der Spitze bürgerlichen Engagements – auch hier zeigt sich die Wirkung der Fridays-for-Future-Diskussionen im Alltag.


Über das Verantwortungsbarometer Deutschland 2020

Die Umfrage Verantwortungsbarometer Deutschland 2020 wurde im Auftrag von Fidelity International von Kantar EMNID durchgeführt. In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden deutschsprachige Personen in Privathaushalten ab 14 Jahren befragt. Insgesamt wurden in der Bundesrepublik Deutschland 3.240 Personen in telefonischen Interviews (CATI-Omnibus) befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 21. August und dem 30. September 2019 statt.

Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 284,9 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 99,7 Milliarden Euro.
Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 15.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 41,9 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und 600 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 23 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 22 Milliarden Euro (davon werden 3,1 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.
Alle Angaben per 30.09.2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de