WERTGRUND WohnSelect D: CashCALL deutlich überzeichnet

Die WERTGRUND Immobilien AG konnte den aktuellen CashCALL ihres Publikumsfonds „WERTGRUND WohnSelect D“ erfolgreich ausplatzieren. Obwohl dieser in den Zeitpunkt der COVID-19-Pandemie und großer Turbulenzen an den Aktien- und Anleihemärkten fiel, konnte das gesetzte Ziel von 60 Millionen Euro erreicht werden.

„Insgesamt erhielten wir Zeichnungswünsche von rund 5.000 Investoren, deren Gesamtvolumen deutlich über der aufgenommenen Gesamtsumme von 60 Mio. EUR lagen“, berichtet Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender der WERTGRUND Immobilien AG. „Wir haben darauf geachtet, dass alle Kaufwünsche von Privatkunden berücksichtigt wurden. Für die Zukunft sind weitere Cash-CALL innerhalb des in den kommenden zwei Jahren geplanten CashCALL-Zyklus des WERTGRUND WohnSelect D‘ geplant“, ergänzt Meyer.

WERTGRUND hat die Investmentstrategie des Fonds erweitert und setzt zunehmend auf den Erwerb von Neubauten und Projektentwicklungen sowie sozial gefördertem Wohnraum als defensive Beimischung. Der alleinige Schwerpunkt des Fonds liegt jedoch unverändert auf Wohnimmobilien in deutschen Metropolen und Wachstumsstädten. Mit dem eingeworbenen Geld sollen vorranging eine Projektentwicklung in Bielefeld mit insgesamt 252 Wohneinheiten sowie Nachverdichtungen auf Fondsgrundstücken und weitere Ankäufe finanziert werden. Darüber hinaus sollen bestehende Darlehen mit einem historisch höheren Zinsniveau bei Auslauf zurückgeführt werden.


WERTGRUND Immobilien AG

Die WERTGRUND Immobilien AG ist ein Investment- und Managementunternehmen für Wohnimmobilien in Deutschland. Ihren institutionellen und privaten Kunden bietet die WERTGRUND Immobilien AG die gesamte Dienstleistungspalette im Bereich Wohnimmobilien an – von Investments über Transaktionsbegleitung und Projektentwicklung bis hin zu Asset-Management, Verwaltung, Vermietung und Vermietungssteuerung sowie Mieterprivatisierung. Seit 2007 ist die WERTGRUND Immobilien AG als Co-Investor mit namhaften internationalen Investoren für den Aufbau und das Management bundesweiter Wohnungsportfolios in Deutschland zuständig. Im April 2010 hat WERTGRUND gemeinsam mit der Pramerica Property Investment GmbH als Kapitalverwaltungsgesellschaft den offenen Wohnimmobilien Publikums-AIF „WERTGRUND WohnSelect D“ aufgelegt. Im Oktober 2019 hat WERTGRUND zusammen mit HANSAINVEST die Kapitalverwaltungsgesellschaft der Pramerica gekauft, sodass der WERTGRUND WohnSelect D nun in der eigenen, umfirmierten „WohnSelect Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH“ gemanagt wird. Der Fonds wird ca. 400 Mio. Euro in deutsche Wohnimmobilien investieren. Im Jahr 2013 hat WERTGRUND in Kooperation mit der HANSAINVEST den auf institutionelle Anleger zielenden Spezial-AIF „WERTGRUND Spezialinvest Wohnen D“ aufgelegt und im August 2014 den „WERTGRUND Wohnen D“, Ende 2016 folgte die Auflage des Spezialfonds „WERTGRUND Wohnen D2“ sowie des „ImmobilienInvest Nord“. WERTGRUND ist bei allen Fonds für das gesamte Immobilien- und Asset-Management und für den WERTGRUND WohnSelect D auch für das Fondsmanagement zuständig. Das Unternehmen ist seit 1992 am Markt und hat seitdem ein Immobilienvolumen von ca. 3 Mrd. Euro bearbeitet. Als Asset-Manager betreute es bisher mehr als 70.000 Wohneinheiten. Die WERTGRUND Wohnpartner GmbH ist in der Gruppe für die Realisierung von Projektentwicklungen zuständig www.wertgrund.de

Die Apex-Gruppe startet eine innovative Digital Banking-Plattform für die Asset Management-Community

Der globale Finanzdienstleister Apex Group Ltd. („Apex“ oder „Die Gruppe“), gab heute die Einführung seiner digitalen Bank- und Onboarding-Plattform durch die Tochtergesellschaft European Depositary Bank („EDB“) bekannt.

Dank der Einführung der digitalen Onboarding-Plattform wird die Gruppe künftig in der Lage sein, in nur fünf Tagen Bankkonten in Luxemburg zu bearbeiten und zu eröffnen, sofern der Kunde alle KYC-relevanten Prozesse abgeschlossen hat. Da die Gruppe ein weltweites Angebot noch im Jahr 2020 anstrebt, wird die Einführung in Irland und Großbritannien in Kürze folgen.

Dank seiner wegweisenden „Single-Source-Lösung“ ist Apex führend in der Dienstleistungsinnovation. Sie versetzt den Konzern in die einzigartige Lage, Produkte in den Bereichen Fondslösungen, Finanzlösungen und Unternehmenslösungen bereitzustellen. Mittels Funktionen, die modernste Technologie nutzen, fügt die digitale Bank den Finanzlösungen der Gruppe nun zusätzliche Innovationen hinzu. Die Onboarding- und Bankkonteröffnungsprozesse werden dadurch rationalisiert. Kunden profitieren von einer integrierten Plattform, innovativer Sicherheitstechnologie im KYC-Prozess sowie einem papierlosen Prozess. Im Laufe des Jahres wird der Service durch eine Zahlungsplattform ergänzt. Im Ergebnis wird die Kundenerfahrung dadurch schneller und einfacher.

Dank der Digital Banking-Lösung der EDB müssen Vermögensverwalter, Zweckgesellschaften, Family Offices, Unternehmen, Stiftungen und UHNWIs künftig keine physischen Dokumentkopien mehr bereitstellen oder Informationen auf dem Postweg senden. Die Technologie ermöglicht es der Gruppe, traditionelle Bank-Onboarding-Prozesse durch eine vollständig digitalisierte Lösung herauszufordern.

Peter Hughes, Gründer und CEO, zum neuen Service:

„Die Einführung unserer digitalen Bank bringt bahnbrechende Funktionen für den Bereich Vermögensverwaltung mit sich. Wir bieten den Bank- und Onboarding-Anforderungen unserer Kunden damit eine virtuelle Lösung und können außerdem den Prozess erheblich beschleunigen. Unserer Kernphilosophie folgend, stets die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund zu stellen, führen wir unsere Innovationen fort. Wir sind stolz darauf, diese einzigartige Digital-Banking-Lösung anbieten zu können. Die Fünf-Tages-Garantie (vorbehaltlich des abgeschlossenen KYC-Prozesses) und die Beseitigung der Notwendigkeit der Papierform zur Kundendokumentation rationalisieren nicht nur einen einst komplexen und zeitaufwändigen Prozess, sondern unterstützen auch die Förderung von ESG-Aktivitäten und der Nachhaltigkeit.“

David Rhydderch, Global Head of Financial Solutions, ergänzt:

„Der Bereich Finanzlösungen der Apex-Gruppe ist eine Schlüsselkomponente unserer Services aus einer Hand. Durch die Bereitstellung von Verwahrstellen- und Lagerstellenservices, FX-Services und Bankkonten ist die European Depositary Bank ein wichtiger Bestandteil dieses Bereichs. Die Einführung unserer Digital Banking-Plattform ist ein aufregender Moment für das Unternehmen, da sie eine vollständig digitalisierte Erfahrung sowohl für das Onboarding von Kunden als auch für die Eröffnung von Bankkonten ermöglicht, die sich im Hinblick auf die Rationalisierung kritischer Prozesse für unsere Kunden grundlegend verändern wird.“


Über Apex

Die 2003 in Bermuda gegründete Apex Group Ltd. ist ein weltweit tätiger Finanzdienstleister. Mit über 40 Niederlassungen weltweit und mehr als 3.000 Mitarbeitern bietet Apex eine große Bandbreite an Servicedienstleistungen für Asset Manager, Allokatoren und Finanzinstitute. Die Gruppe hat ihr Serviceangebot kontinuierlich verbessert und erweitert, um Lösungen aus einer Hand anzubieten zu können. Apex verfügt über die breiteste Produktpalette der Branche, die Fondsdienstleistungen, institutionelle Konten, Verwahrstellen- und Lagerstellendienstleistungen sowie Master-KVG-Lösungen beinhaltet. www.theapexgroup.com

Über die European Depositary Bank

Die European Depositary Bank SA wurde 1973 als Tochter der Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA in Luxemburg gegründet. 2019 wurde das Unternehmen von der Apex Group Ltd. erworben. Die EDB wird durch das starke Netzwerk von Apex mit über 40 Niederlassungen weltweit sowie durch dessen große Präsenz in Europa mit circa 2.000 Mitarbeitern unterstützt. Die EDB ist einer der größten Anbieter von Verwahrstellendienstleistungen für regulierte UCITs und alternative Fonds in Europa. www.europeandepositarybank.com

Nikko Asset Management zum 10. Mal als bester Asia Equity ETF Anbieter ausgezeichnet

Nikko Asset Management (Nikko AM) ist zum zehnten Mal in elf Jahren zum besten Anbieter von Asia Equity ETFs gewählt worden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von ETF Express, einem führenden digitalen Nachrichtenverlag für institutionelle Investoren und Investmentberater.

"Diese Anerkennung ehrt uns. Sie spiegelt wider, dass Investoren zunehmend ein effizientes Engagement in Aktien aus Japan und dem asiatischen Raum sowie in anderen renditeproduzierenden Anlageklassen anstreben. Unsere Kunden schätzen die Effizienz unserer ETFs, geringe Tracking-Abweichungen und die starke Korrelation zu den Indizes", sagte Phillip Yeo, Joint Global Head of ETF Business und International Head of Product Development and Management von Nikko AM.

Nikko AM ist der zweitgrößte ETF-Anbieter in Asien und nach verwaltetem Vermögen (AUM) weltweit an zehnter Stelle. Das in ETF investierte Vermögen des Unternehmens hat im Jahr 2019 80 Milliarden US-Dollar überschritten, angetrieben von einem AUM-Wachstum von über 30% pro Jahr. Die Zuflüsse in den Flaggschiff-Indexfonds TOPIX und den börsennotierten Indexfonds Nikkei 225 ETFs beliefen sich 2019 auf rund 13 Milliarden US-Dollar.

"Unsere Produktvielfalt in Aktien, Renten und REITs hat den Kunden geholfen, die jüngste Marktvolatilität zu überstehen", erklärte Yeo.

Die Umfragen von ETF Express ermitteln die besten ETF-Manager in ihren jeweiligen Anlageklassen und zeichnen Manager auf der Grundlage von Produktinnovation, Performance, Konsistenz, Expertenwissen und Transparenz aus.


Über Nikko Asset Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 246,5 Milliarden US-Dollar* ist Nikko Asset Management (Nikko AM) einer der größten Vermögensverwalter in Asien. Das Unternehmen bietet hochwertiges aktives Fondsmanagement für eine Vielzahl von Aktien-, Renten-, Multi-Asset- und alternativen Strategien. Im passiven Segment deckt Nikko AM mehr als 20 Indizes ab und umfasst einige der größten börsennotierten Fonds (ETFs) in Asien.
Nikko AM ist seit 1959 in Japan ansässig und beschäftigt in 11 Ländern rund 200** Finanzfachleute mit rund 30 Nationalitäten. Weltweit vertreiben mehr als 400 Banken, Broker, Vermögensberater und Lebensversicherer die Produkte von Nikko AM.
Die Investmentstrategie des Hauses verbindet seine asiatische DNA konsequent mit einer globalen Perspektive für eine langfristige und nachhaltige Performance. Nikko AM ist zudem stolz auf seinen fortschrittlichen lösungsorientierten Ansatz, der zu der Auflage zahlreicher innovativer Fonds für seine Kunden geführt hat.
Weitere Informationen zu Nikko Asset Management und Zugang zu Investment Insights finden Sie auf der Homepage des Unternehmens.

* Assets under Management zusammengefasst einschließlich aller verbundenen Unternehmen von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2019.
** Stand 31. Dezember 2019 einschließlich aller Mitarbeiter von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften.

Evangelische Bank überzeugt beim Nachhaltigkeits-Rating

Die Evangelische Bank hat von der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG die derzeit höchste Note in der Branche „Financials / Specialised Finance“ erhalten. Mit diesem Ergebnis gehört die Bank zu den Top 10% und hat damit erneut ihre Vorreiterstellung behauptet - trotz gestiegener Anforderungen in der Bewertung. „Wir sind stolz auf das Rating-Ergebnis, denn es zeigt, dass nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Bank selbst von der konsequenten Nachhaltigkeitsausrichtung überzeugt sind, sondern auch externe Dritte unsere Aktivitäten in hohem Maße würdigen“, so Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank.

Bereits 2017 erhielt die Evangelische Bank von der renommierten Ratingagentur ISS-ESG (vormals: oekom research AG) die Spitzenbewertung „Prime“ mit dem Rating „B+“, damals in der Branche „Nachhaltige Finanzen“, die nun in „Financials / Specialised Finance“ überführt wurde. Seitdem hat das Finanzinstitut seine gelebte Nachhaltigkeitsstrategie für Dritte noch besser nachvollziehbar und transparenter gemacht, indem es u.a. seinen strengen Corporate Governance Kodex sowie einen Dienstleisterkodex veröffentlicht hat. Darüber hinaus wurden die Anlagerichtlinien für die Eigenanlage sowie eine Vielzahl bankinterner Prozesse in Bezug auf ökologische und soziale Kriterien stetig weiterentwickelt.

Die Bank setzt sich neben der Umsetzung klimarelevanter Regulierungsanforderungen auch weiter ehrgeizige Ziele, denn Berenike Wiener, Head of CSR / Sustainable Finance, betont: „Auch in Zukunft wird die Evangelische Bank Nachhaltigkeit als kontinuierliche Verbesserung für Prozesse und Produkte verstehen. Wir sind DIE Nachhaltigkeitsbank und wollen auch weiterhin durch unseren Einsatz für Nachhaltigkeit Spitzenleistungen erreichen.“


Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 pri-vate Kunden an 13 Standorten.

Sven Simonis wird zum Leiter Asset Management Deutschland der Credit Suisse ernannt

Sven Simonis wird per 1. April 2020 neuer Leiter Asset Management Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Karl-Josef Schneiders an, der eine neue Funktion als Senior Advisor übernimmt.

Sven Simonis übernimmt seine neue Funktion als Leiter Asset Management Deutschland, in der er u. a. die Kundenbetreuung in Deutschland und Österreich verantworten wird, am 1. April 2020. Er wird damit eine Schlüsselrolle beim Ausschöpfen des Wachstumspotenzials beider Märkte spielen.

«Wir freuen uns, dass Sven Simonis zu Credit Suisse Asset Management stossen und unser Deutschlandgeschäft leiten wird», sagte Michel Degen, Leiter Asset Management Schweiz & EMEA, und fügte hinzu: «Mit seiner breit gefächerten Erfahrung und seiner nachgewiesenen Kundenorientierung wird er unsere Aktivitäten in Deutschland und Österreich weiter stärken. Darüber hinaus wird er sicherstellen, dass unseren Kunden qualitativ hochwertige Lösungen und Dienstleistungen angeboten werden.»

Sven Simonis hat umfassende Branchenerfahrung und verfügt über profunde Kenntnisse des institutionellen Geschäfts in Deutschland und Österreich. Vor Übernahme seiner neuen Position war er 14 Jahre für die Deutsche Bank/DWS tätig, zuletzt als Leiter Institutional Coverage für Deutschland und Österreich. In dieser Funktion entwickelte er das Kundengeschäft strategisch in Bezug auf die Anlage- und Absicherungsbedürfnisse der Kunden in allen Anlageklassen weiter. Zudem verfügt der studierte Jurist über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Asset Management, Banking und Beratung und ist in Deutschland als Anwalt zugelassen.

Sven Simonis wird in Frankfurt am Main, Deutschland, arbeiten und an Gebhard Giselbrecht, Leiter Client Coverage, sowie Michel Degen, Leiter Asset Management Schweiz & EMEA, berichten.

Die Welt im Corona-Ausnahmezustand: Auswirkungen auf Finanzmärkte sowie Fonds bzw. Portfolios der Raiffeisen KAG

Die Kursbewegungen auf den Finanzmärkten in den letzten Tagen haben teilweise neue Rekordwerte gesetzt. Extreme Kursschwankungen gab es in faktisch allen Assetklassen, ausgenommen cash. Selbst gemeinhin hoch liquide Märkte, wie beispielsweise US-Staatsanleihen, erlebten zeitweise spürbare Verwerfungen. Die Notenbanken haben in vielen Ländern und Regionen als Reaktion bzw. vorsorglich ihre Maßnahmen zur Unterstützung der Märkte und Volkswirtschaften stark ausgeweitet – unter anderem mit Zinssenkungen, neuen Anleihekaufprogrammen und massiven Liquiditätshilfen. Die Europäische Zentralbank (EZB) verkündete beispielsweise ein Pandemie-Notfall-Kaufprogramm im Umfang von zunächst 750 Milliarden Euro, mit dem vor allem Anleihen von Staaten und Unternehmen gekauft werden können und bei dem bisherig bestehende Kaufbeschränkungen teilweise aufgehoben wurden. Dieses Kaufprogramm ist in mehreren Punkten mit entscheidender Flexibilität (Volumina, Zeitpunkt, Emittenten) ausgestattet und es könnte notfalls auch auf nahezu unbegrenzte kurzfristige Liquiditätshilfen für Unternehmen aufgestockt werden.

Parallel kündigen Regierungen weltweit fast täglich neue Hilfsprogramme zur Unterstützung ihrer Volkswirtschaften an.

Die Finanzmärkte versuchen derzeit, das radikal veränderte weltwirtschaftliche Umfeld irgendwie einzupreisen. Angesichts gewaltiger Unwägbarkeiten auf vielen Ebenen und des Fehlens jeglicher historischer Vergleichsmöglichkeiten ist das gegenwärtig aber nahezu unmöglich.

Ist das Schlimmste überstanden?

Für die Pandemie und damit auch die Volkswirtschaften muss die Frage leider klar verneint werden. Erkrankungen und Opferzahlen werden noch einige Zeit ansteigen, bevor die drastischen Eindämmungsmaßnahmen hoffentlich greifen und die Dynamik abnimmt. Hoffnungsvoll stimmen in diesem Zusammenhang immerhin die Entwicklungen in China, Südkorea, Hongkong und Singapur. Und auch bei der Behandlung der besonders schweren Krankheitsfälle gibt es zumindest einige vielversprechende Ansätze mit bereits verfügbaren – wenn auch nicht für das Coronavirus entwickelten – Medikamenten. Gleichwohl ist mit Stand heute davon auszugehen, dass die derzeit geltenden Einschränkungen für Wirtschaft und persönliche Bewegungsfreiheit noch mindestens einige Wochen andauern werden. Positiv ist zu werten, dass China seine Volkswirtschaft schrittweise weiter zurück zum Normalbetrieb führt. Es ist derzeit aber ungewiss, wann eine durchgreifende wirtschaftliche Erholung einsetzen wird und ebenso, wie sie verlaufen könnte. Vor wenigen Wochen noch war man an den Finanzmärkten von einer recht raschen, starken (v-förmigen) Erholung ausgegangen. Der starke Kurseinbruch bei Aktien und Unternehmensanleihen hat sehr viel damit zu tun, dass diese Erwartungen rasant ausgepreist werden mussten. Je nachdem, wann eine konjunkturelle Erholung einsetzt und wie sie verläuft, stellen sich die aktuellen Preise und Bewertungen auf den Aktien- und Anleihemärkten sehr unterschiedlich dar. Für die Finanzmärkte lässt sich die obige Frage daher sehr viel schwerer beantworten. Vermutlich haben wir die Extremwerte bei den Kursschwankungen erst einmal hinter uns. Auch eine kräftige Erholung ist jetzt jederzeit möglich. Ob wir aber auch bereits die Tiefstkurse gesehen haben, ist ungewiss. In jedem Fall bestehen trotz der gesunkenen Kurse und damit teils deutlich attraktiverer Bewertungen weiterhin erhebliche Abwärtsrisiken.

Bevor sich die Nachrichtenlage bei der Pandemie nicht grundsätzlich zum Positiven wendet und damit ein Ende des volkswirtschaftlichen Ausnahmezustands absehbar ist, werden Erholungen aller Wahrscheinlichkeit nach nur kurzfristig und noch nicht nachhaltig sein.

Weitere Risikoreduktion in den Fonds und Portfolios

Die sich abzeichnenden Negativentwicklungen haben wir bereits in den letzten Wochen zum Anlass genommen, das Risiko in den Raiffeisen-Strategiefonds, den §14-Mischfonds, den Portfoliofonds, der Vermögensverwaltung, der nachhaltigen Vermögensverwaltung sowie der digitalen Vermögensverwaltung signifikant zu senken. Daher sind viele Fonds bzw. Portfolios bereits sehr defensiv aufgestellt. Zugleich bewerten wir die Lage natürlich ständig neu und passen die Positionierungen gegebenenfalls in kürzeren Intervallen und häufiger an als in „normalen“ Zeiten. In Abwägung aller aktuellen Einflussfaktoren, Daten und Nachrichten sehen wir eine weitere Reduktion des Risikos als gerechtfertigt an. Dabei berücksichtigen wir auch, dass Diversifikationseffekte derzeit nur eingeschränkt greifen, weil sich fast alle Assetklassen aktuell in einem sehr hohen Gleichlauf befinden. Den Schwerpunkt beim Risikoabbau legen wir dabei auf die Aktienquote. Wir sind in allen oben genannten Fonds und Portfolios aktuell nunmehr mit zwei Schritten untergewichtet. Die Maßnahmen betreffen aber auch weitere Assetklassen; beispielsweise Anleihen. Die freiwerdenden Mittel werden zunächst kurzfristig als Cash geparkt. Die entsprechenden Schritte haben wir in den Fonds bereits umgesetzt. Relevant sind diese Entscheidungen unter anderem für die Raiffeisen-Strategiefonds, die §14-Mischfonds, die Portfoliofonds, die Vermögensverwaltung, die nachhaltige Vermögensverwaltung sowie die digitale Vermögensverwaltung.

Wir werden die aktuelle Lage auch in den nächsten Tagen und Wochen genau verfolgen, und weitere Veränderungen sind wahrscheinlich. Dabei kann es zu weiteren Reduktionen des Risikos, aber auch zu einer Rückführung der Risikomaßnahmen kommen. Denn nachdem wir für die Fonds in den letzten Wochen richtigerweise schrittweise Risiken abgebaut haben, besteht unsere Aufgabe selbstverständlich auch darin, bei entsprechenden Gegebenheiten wieder Risikoexposition und damit neues Ertragspotential aufzubauen. Als Schlüssel sehen wir weiterhin den Verlauf der Pandemie, aber auch die Gegenmaßnahmen von Notenbanken und Behörden an.

Ordnungsgemäßer Betrieb aller Geschäftsprozesse bleibt gewährleistet

Die Raiffeisen KAG ist als Mitglied der Raiffeisenbank International Gruppe vollständig in deren Security-Organisation eingebunden. Ein wesentlicher Bestandteil dessen ist ein Business Continuity Management System. Dieses stellt sicher, dass auch im Krisenfall und bei diversen denkbaren Szenarien alle wichtigen Geschäftsprozesse der Raiffeisen KAG gewährleistet sind. Das wird unter anderem durch eine standortunabhängige Verfügbarkeit aller notwendigen Ressourcen (Infrastruktur, IT-Equipment, Mitarbeiter, Kommunikation) sichergestellt. Die Diskussions-, Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse in allen Unternehmensabteilungen funktionieren auch in diesem neuen Setup bislang weitgehend reibungslos und ohne größere Beeinträchtigungen.

Die aktuelle Situation ist zweifellos für uns alle und auf faktisch allen Ebenen des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und privaten Lebens eine einschneidende, große Herausforderung. Wir sind zuversichtlich, dass wir sie gemeinsam meistern werden. Wir werden als KAG unseren Beitrag dazu leisten und sehen uns dafür weiterhin gut gerüstet.

BayernInvest von Wirtschaftsmagazin „Capital“ als eine der besten Fondsgesellschaften ausgezeichnet

Der Münchner Asset Manager überzeugt im Bereich fondsgebundener Lebensversicherungen und erhält hierfür „vier Sterne“

Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ hat in Zusammenarbeit mit dem Analysehaus f-fex und dem Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) die Leistungen von Versicherern und insgesamt 50 Fondsgesellschaften rund um das Produkt Fondspolicen auf den Prüfstand gestellt. Die BayernInvest zählt zu den ausgezeichneten Asset Managern und erhält im Ranking eine Vier-Sterne-Bewertung, wie das Wirtschaftsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe vom April 2020 berichtet.

Holger Leimbeck, Leiter Kundenbetreuung und Vertrieb für das institutionelle und Wholesale-Geschäft, sagt: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die uns darin bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein. Wir bleiben weiterhin sehr ambitioniert und tun alles, um für unsere Kunden ein leistungsstarker Partner in einem aktuell äußerst schwierigen Marktumfeld zu sein.“

Die Analysten untersuchten nicht einzelne Fonds, sondern den Anteil am gesamten Fonds-Kapitalstock bei deutschen Lebensversicherungen. Nach Angaben von „Capital“ gab es dabei vier Prüfkriterien, die jeweils unterschiedlich gewichtet wurden: die Outperformance der Fonds in den Jahren von 2017 bis 2019 (25 Prozent), die Fondsqualität im Bestand (35 Prozent), die Kompetenz einer Fondsgesellschaft (20 Prozent) sowie den Mittelzufluss (20 Prozent). Die gewichteten Teilergebnisse ergaben das Gesamtergebnis.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungs- gesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von über 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwal- tungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Gover- nance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestra- tegien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhalti- ge Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.
Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com.

Walter Liebe wird Head of Intermediaries bei Pictet Asset Management in Deutschland

Pictet Asset Management ernennt Walter Liebe per 1. April 2020 zum Head of Intermediaries Germany. Damit verantwortet Walter Liebe künftig die Vertriebsaktivitäten von Pictet Asset Management für Banken, Vermögensverwalter und Multi Family Offices in Deutschland. In dieser Funktion berichtet er an Luca di Patrizi, Global Head of Intermediaries, Pictet Asset Management, mit Sitz in Genf.

«Walter Liebe hat in den letzten Jahren entscheidend dazu beigetragen, die Bekanntheit von Pictet Asset Management in Deutschland zu erhöhen. Seine Akzeptanz als Investmentexperte möchten wir für eine strategische Rolle für ihn nutzen», so Luca di Patrizi.

Walter Liebe kam im April 2010 zu Pictet Asset Management Frankfurt, wo er seither als Senior Investment Advisor als Ansprechpartner für Kapitalmarktthemen für deutsche Kunden tätig war. Davor war er beim Bankhaus Sal. Oppenheim als Senior Portfoliomanager und Abteilungsdirektor für Fondsresearch tätig.

“Wir beobachten derzeit eine grundlegende Veränderung im Vertrieb von Investmentprodukten. Es geht weniger denn je um Produktverkauf, sondern immer stärker um Wissenstransfer und die Interaktion mit Investoren», so Liebe. «Dies hat auch Auswirkungen auf den Vertrieb. Ein fundiertes Verständnis für die Mechanismen an den Kapitalmärkten, in Verbindung mit einer Affinität für die Nutzung neuer Medien, werden wesentliche Erfolgsparameter der kommenden Jahre sein.»

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 dank einer guten Performance in allen Geschäftsbereichen

Die Evangelische Bank eG (EB) hat im Geschäftsjahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 10,43 Millionen Euro* verbucht. Damit konnte das Ergebnis auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt wurden knapp 585 Millionen Euro an neuen Krediten an Kunden vergeben. Die Bilanzsumme liegt bei 7,86 Mrd. Euro. „Die EB hat in einem sehr fordernden Marktumfeld erfolgreich Kurs gehalten und solide gewirtschaftet. Unser Neukreditvolumen zeigt unsere starke Positionierung bei unseren Kunden, insbesondere den Institutionen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“, sagte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der größten Kirchenbank Deutschlands, heute bei der Vorstellung der Geschäftszahlen.

Mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Krise betonte Katzenmayer die besondere Verbundenheit seines Hauses zu den Kunden aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: „Unsere wichtigste Zielgruppe kann sich auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung ihrer Hausbank verlassen. Wir sind mit unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie solide aufgestellt und für Herausforderungen gewappnet.“ Auch die EB hatte im vergangenen Jahr schwierige Zeiten zu überstehen. Neben dem zunehmenden Druck auf das Zinsergebnis durch die andauernde Niedrig- beziehungsweise Nullzinsphase ist die Wettbewerbsintensität im Geschäft mit der Kernkundschaft erneut deutlich stärker geworden. „Umso erfreulicher ist es, dass wir 2019 das Kreditvolumen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,6 Milliarden Euro steigern konnten“, sagte Katzenmayer.

Mit Innovation zum Erfolg im umkämpften Finanzmarkt

Von dem insgesamt stabilen Geschäftsverlauf werden auch die Mitglieder der EB profitieren. „Vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien wollen wir eine Dividende in unveränderter Höhe von 3 Prozent zahlen“, kündigte Katzenmayer an. Nahezu unverändert blieb mit 436 (Vorjahr: 444) auch die Zahl der Mitarbeiter. „Ein herzlicher Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses, ohne die unser Erfolg bei den Kunden und am Markt nicht möglich wäre“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Dass Veränderungsbereitschaft und Innovation sich im umkämpften Finanzmarkt bezahlt machen, zeigt die Entwicklung der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM). So hatte das Tochterunternehmen am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 4,7 Milliarden Euro Assets under Management (AuM). Ein Jahr zuvor waren es noch 3,8 Milliarden Euro gewesen.

Alleinstellungsmerkmal: Ausrichtung an SDGs, Klimastrategie und Engagement

2019 war für die EB auch ein Jahr, in dem sie ihr Nachhaltigkeitsprofil wesentlich geschärft hat. So entschied das Geldhaus, sein Geschäftsmodell noch stärker an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Developement Goals – SDGs) der Vereinten Nationen (UN) auszurichten. „Mit dem Ziel einer strategischen Ausrichtung und klaren Integration der SDGs in die Nachhaltigkeitsstrategie sowie in den operativen Geschäftsbetrieb der Bank und der EB-SIM wird eine intensivere und fokussierte Auseinandersetzung zur Ausrichtung unserer Bank an den SDGs erfolgen“, sagte Berenike Wiener, Head of CSR and Sustainable Finance. Damit hat die Bank ein Alleinstellungsmerkmal hierzulande. Zudem entwickelt die EB in diesem Jahr eine ganzheitliche Klimastrategie, die auch die Klimarisiken in den Portfolios erfasst. Darüber hinaus nutzt die EB im Rahmen der unternehmenseigenen Engagement-Strategie ihren wirtschaftlichen, kompetenzbasierten und gesellschaftlich-ethischen Einfluss, um unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu verstärkten Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung zu motivieren, wie sie in den SDGs definiert werden.

Das Engagement der EB für Nachhaltigkeit fand 2019 auch die Anerkennung der UN. Als Unterzeichner der United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) stellt sich die Nachhaltigkeitsbank jährlich einer Bewertung. In sechs von sieben Kategorien lagen die Ergebnisse über dem Median. Im Modul Strategy & Governance verbesserte sich die Bank von A auf die Bestnote A+. Dass Nachhaltigkeit mehr als Klima- und Umweltschutz ist, zeigt auch eine weitere Auszeichnung: Die EB ist als eines von nur 13 Unternehmen deutschlandweit als Top Employer Mittelstand bewertet worden. Auf all die damit ausgezeichneten Qualitäten kann die Bank in der herausfordernden Situation der Coronavirus-Krise zurückgreifen.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Evangelischen Bank soll im Laufe dieses Jahres erreicht werden. Dann wird das im letzten Quartal 2019 gegründete Innovationszentrum Change Hub GmbH in Berlin offiziell eröffnet. „Nachhaltigkeit kann ein Unternehmen nicht alleine er-reichen. Daher wollen wir mit dem Change Hub in einem modernen und agilen Umfeld vielfältige Möglichkeiten bieten, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren gesellschaftlichen Impact zu bewirken“, sagte Thomas Katzenmayer. Dementsprechend sollen die Geschäftsräume des Change Hubs in Berlin für Co-Creation, Workshops mit agilen Arbeitsmethoden, Vorträge und Networking-Aktivitäten genutzt werden.


*Hinweis: alle Angaben für 2019 sind vorläufige Zahlen. Das testierte Ergebnis wird Ende März veröffentlicht.

Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der So-zialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Deutsche bevorzugen bei langfristigen Anlageentscheidungen die persönliche Beratung

Deutschland, ein Volk von Sparern: Knapp drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) legen zumindest gelegentlich Geld zurück, 56 Prozent nach eigenen Angaben regelmäßig. Auch wenn fast die Hälfte (45 Prozent) der Meinung ist, ihre Anlageentscheidungen ohne jegliche Beratung treffen zu können, bleibt der persönliche Kontakt zu Beratern deutlich wichtiger als digitale Beratungsangebote. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die YouGov Deutschland im Auftrag des führenden, europäischen Vermögensverwalters Amundi durchgeführt hat.

Befragt nach der Höhe der gesparten Beträge, gaben 30 Prozent der Deutschen an, bis zu 250 Euro im Monat zurückzulegen – und das vor allem vergleichsweise konservativ: 52 Prozent erklärten, ihr Geld klassisch zu sparen, also beispielsweise auf dem Sparbuch, einem Tages- oder Festgeldkonto oder im Bausparvertrag. 14 Prozent legen Geld noch bar zur Seite, etwa in einem Bankschließfach.

Deutlicher Unterschied beim Anlageverhalten zwischen den Geschlechtern

Trotz anhaltendem Niedrigzinsumfeld ist der Anteil derer, die ihre Vermögensanlage am Kapitalmarkt tätigen, immer noch verschwindend gering: Gerade einmal 13 Prozent wagen die Direktanlage in Aktien und Anleihen. Den gleichen Wert weisen Immobilien zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage auf. Noch etwas darunter bewegt sich mit je 10 Prozent der Anteil derer, die für die Vermögensanlage ETFs und / oder aktive Investmentfonds wählen. Auch die geförderte private Altersvorsorge über Rürup und Riester gehören nur für 10 Prozent der Befragten zu den fünf für sie wichtigsten Anlageformen.

Am Kapitalmarkt zeigt sich auch ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während bei den Männern 14 Prozent ETFs und 13 Prozent jeweils aktive Fonds und Altersvorsorgeprodukte als Anlageformen angaben, waren es bei den Frauen lediglich 6 bzw. 7 Prozent. Noch deutlicher ist die Diskrepanz zwischen Männern und Frauen bei Wertpapieren: während mit 20 Prozent jeder fünfte Mann direkt in Aktien oder Anleihen investiert, liegt der Wert bei den Frauen mit gerade einmal 6 Prozent deutlich niedriger.

Sicher, kostengünstig und flexibel soll die Vermögensanlage sein

Unabhängig davon, ob sie selbst regelmäßig Geld anlegen, haben die Deutschen aber klare Vorstellungen davon, welche Eigenschaften ihre Geldanlage haben muss. Für vier von fünf Befragten stehen möglichst geringe Kosten (81 Prozent) sowie die Sicherheit der Geldanlage (80 Prozent) im Vordergrund. Beinahe ebenso wichtig ist, dass das Vermögen flexibel verfügbar sein muss (78 Prozent). Die Rendite wird von lediglich 58 Prozent der Befragten als ein vordergründiges Kriterium benannt und tritt damit deutlich in den Hintergrund.

„Geringes Risiko, hohe Flexibilität und hohe Rendite: alle drei Punkte sind mit Blick auf das sogenannte Anlagedreieck in der Praxis kaum in Einklang zu bringen. Bei einem der drei Eigenschaften müssen zumindest Abstriche in Kauf genommen werden – wobei hier zu oft Renditepotential verschenkt wird“, sagt Dr. Andreas Steinert, Head of 3rd Party Distributors und Mitglied der Geschäftsführung bei Amundi. „In der Beratung sollte es daher eine Kernaufgabe sein, die jeweiligen Kundenpräferenzen genau zu erfassen und eine darauf passende Anlagestrategie mit geeigneten Produkten zu entwickeln.“

Das erscheint umso wichtiger, als dass bislang die Mehrheit der Deutschen bei der Geldanlage auf professionelle Beratung verzichtet: Ganze 45 Prozent derer, die zumindest gelegentlich Geld zurücklegen, treffen ihre Anlageentscheidungen ausschließlich selbstständig. 17 Prozent holen sich Rat aus dem privaten Umfeld.

Wenn Beratung, dann bitte von Mensch zu Mensch

Von denjenigen, die ihre Anlageentscheidung jedoch nicht ausschließlich selbst treffen, würden sich 44 Prozent an einen Bank- oder Vermögensberater wenden. Weitere 20 Prozent würden ein hybrides Beratungsmodell aus persönlicher Beratung und digitalen Anwendungen vorziehen. Für ein rein digitales Angebot sind dagegen nur 7 Prozent zu begeistern. Selbst die sonst so online- und digitalaffine Generation der 18- bis 34-Jährigen wählt beim Thema Geldanlage nur zu 10 Prozent „digital pur“. „Einkaufen, Reisen buchen, Online-Banking. Viele Bereiche unseres Alltags erledigen wir heute zu einem großen Teil auf digitalen Wegen. Geht es aber um die Geldanlage, ist eine persönliche Ansprache und ein Gespräch von Mensch zu Mensch gewünscht“, erklärt Steinert.

Bei denjenigen Befragten, die bei der Geldanlage grundsätzlich offen für eine Beratung sind, finden sich diese Präferenzen nochmals deutlicher wieder: Für zwei Drittel (66 Prozent) ist die persönliche Beratung durch einen Bank- oder Vermögensberater wichtig beziehungsweise sie legen besonderen Wert auf das persönliche Gespräch von Mensch zu Mensch (67 Prozent). Mit einem klaren Ziel: Das Vertrauen in den persönlichen Berater erleichtert für 70 Prozent die Anlageentscheidung.

Nimmt jemand eine Anlageberatung in Anspruch, hat er klare Vorstellungen davon, was diese leisten muss: Die Befragten wollen die Produkte verstehen und wissen was sie kosten: 78 Prozent legen Wert auf eine anschauliche und verständliche Erklärung der einzelnen Anlagemöglichkeiten, 77 Prozent fordern eine verständliche Aufstellung der Kosten des Anlageproduktes.

Die Größe der Auswahl an Angeboten spielt dabei eine untergeordnete Rolle (55 Prozent). Viel wichtiger ist den Befragten, dass ihre individuellen Bedürfnisse bei der Geldanlage berücksichtigt werden (75 Prozent) und sie die vorgeschlagenen Anlagemöglichkeiten gut vergleichen können (74 Prozent), bzw. dass ihr Berater die Geldanlage anschaulich und leicht verständlich erläutert (76 Prozent).

Steinert sieht durch die Umfrageergebnisse die Vorteile der persönlichen Anlageberatung bestätigt: „Die meisten Anbieter haben zwar mittlerweile digitale Beratungsangebote. Beim Thema Geldanlage spielt jedoch Vertrauen eine große Rolle. Wie unsere Umfrage zeigt, bleibt deshalb, aller Digitalisierung zum Trotz, die persönliche Betreuung durch den menschlichen Berater nach wie die bevorzugte Wahl der Deutschen.“


Über die Befragung

Die in dieser Mitteilung verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von Amundi Asset Management. Im Zeitraum vom 24. bis 27. Januar 2020 haben daran 2.072 Personen teilgenommen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über Amundi

Amundi ist der führende europäische Vermögensverwalter in Bezug auf verwaltetes Vermögen1 und liegt weltweit unter den Top 101. Amundi verwaltet ein Vermögen von 1,653 Billionen2 Euro in sechs Haupt-Investmentzentren3. Amundi bietet seinen Kunden in Europa, in der Region Asien-Pazifik, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika umfassende Marktexpertise sowie ein umfangreiches Sortiment an aktiven, passiven und sachwertorientierten Investmentlösungen. Kunden haben darüber hinaus Zugang zu einem kompletten Angebot von Dienstleistungen und Tools. Amundi mit Sitz in Paris wird seit November 2015 an der Börse notiert.

Dank einzigartiger Researchkapazitäten und dem fundierten Know-how der fast 4 500 Mitarbeiter sowie Marktexperten in rund 40 Ländern bietet Amundi Privatanlegern und institutionellen Kunden innovative Strategien und Lösungen. Diese sind auf die Bedürfnisse, Ertragsziele und Risikoprofile der Kunden ausgerichtet. 

Amundi. Vertrauen muss verdient werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf amundi.com oder in einer Amundi-Niederlassung in Ihrer Nähe.

1) Quelle: IPE „Top 400 asset managers“, veröffentlicht im Juni 2019 und basierend auf dem verwalteten Vermögen per Dezember 2018
2) Amundi Zahlen per 31 Dezember 2019
3) Standorte: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio

Deutsche sehen bei Nachhaltigkeit Unternehmen in der Pflicht – vertrauen ihnen aber nicht

Instinctif Partners, eine der führenden Kommunikationsberatungen für Finanzen, Wirtschaft und Politik, hat mit ihrer Marktforschungstochter Truth rund 2.130 Deutsche repräsentativ zu Nachhaltigkeitsthemen befragt. Das Nachhaltigkeits-Barometer zeigt, dass die Bedeutung des Themas Umweltschutz hierzulande groß ist. So zeigen sich 70 Prozent der Deutschen um den Klimawandel besorgt oder sehr besorgt. 53 Prozent meinen zudem, dass die Auswirkungen des Klimawandels bereits jetzt sichtbar sind. Nach den entscheidenden Akteuren im Kampf gegen den Klimawandel befragt, sehen die Deutschen vor allem Regierungen anderer Länder und Unternehmen in der Pflicht. An dritter Stelle sich selbst und an vierter Stelle die Bundesregierung. Gleichzeitig vertraut fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) den Unternehmen eher oder überhaupt nicht hinsichtlich ihrer Aussagen über die eigenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels.

„Die Erwartungshaltung der Menschen an die Unternehmen ist groß, das Vertrauen in sie sowie ihre Reputation gleichzeitig gering. Darum müssen die Unternehmen ihre Bemühungen in Sachen Umwelt- und Klimaschutz verstärken und hierzu überzeugender kommunizieren“, sagt Thomas Stein, Managing Partner bei Instinctif Partners.

Neben Umwelt auch soziale Themen mit großer Relevanz

Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) stimmt der Aussage voll und ganz zu, dass der Klimawandel ein entscheidendes Problem unserer Zeit ist. 76 Prozent der Deutschen stimmen auch mit der Aussage überein, dass „der Klimawandel wichtig ist, es aber viele weitere Probleme gibt“. So sind 81 Prozent mit Blick auf das Plastik in den Weltmeeren, 73 Prozent mit Blick auf die Abholzung von Wäldern und 72 Prozent mit Blick auf die wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich besorgt oder sehr besorgt.

„Die Deutschen messen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel hohe Bedeutung bei. Dabei ist die ‚Friday for Future‘-Bewegung längst kein reines Jugendthema mehr. Die Besorgnis über zu wenig Nachhaltigkeit eint alle Altersgruppen“, sagt Carsten Böhme, Managing Partner bei Instinctif Partners.

Der Wille ist da, doch mehr Nachhaltigkeit im Alltag bleibt schwierig

Die Mehrheit der Deutschen (55 Prozent) gibt an, grundsätzlich mehr nachhaltige Entscheidungen treffen zu wollen, weiß aber nicht immer wie. 61 Prozent stimmen der Aussage zu, dass es viele widersprüchliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit gibt. 41 Prozent der Deutschen sehen darin ein zentrales Hemmnis für ihre eigenen nachhaltigen Entscheidungen, 43 Prozent sehen zusätzliche Kosten beim Kauf nachhaltiger Produkte als hinderlich an. 38 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Bekundungen der Unternehmen zur Ethik ihres Verhaltens oder der Produkte kaum glaubwürdig sind.

„Vor allem widersprüchliche Informationen, höhere Kosten sowie Unkenntnis und mangelnde Glaubwürdigkeit der Aussagen scheinen den Deutschen nachhaltigere Entscheidungen schwer zu machen. Staatliche Siegel, wie das Bio-Siegel bei Nahrungsmitteln, könnten zumindest das Informationsproblem lösen“, sagt Thomas Stein.

Am schwierigsten erscheint den Verbrauchern die Meinungsbildung beim Thema nachhaltige Geldanlage. Jeder vierte Deutsche empfindet es als schwierig oder sehr schwierig, eine nachhaltige Anlageentscheidung zu treffen.

Die für Deutschland repräsentative Umfrage wurde von Truth, der Marktforschungstochter von Instinctif Partners, im Dezember 2019 unter europäischen Verbrauchern in Deutschland, Großbritannien und Irland durchgeführt. Insgesamt haben am Nachhaltigkeits-Barometer in den drei Ländern 4.864 Personen teilgenommen, in Deutschland 2.132.

Weitere Informationen zum Instinctif Partners Nachhaltigkeits-Barometer unter: http://www.instinctif.de/nachhaltigkeits-barometer-2020


Über Instinctif Partners

Instinctif Partners zählt zu den führenden internationalen und inhabergeführten Kommunikationsberatungen für Wirtschaft, Finanzen und Politik. Unseren Kunden bieten wir Reputationsmanagement als integriertes Angebot für Finanzmarkt und Investor Relations, Unternehmenskommunikation und gesellschaftspolitischer Kommunikation. Weltweit beschäftigt Instinctif Partners rund 300 Mitarbeiter in 10 Büros. In Deutschland sind wir mit rund 45 Mitarbeitern in Köln, Frankfurt, München und Berlin vertreten. Darüber hinaus arbeitet Instinctif Partners mit eigenen Büros an den wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, unter anderem in London, Johannesburg, Dubai und Brüssel. http://www.instinctif.de / http://www.instinctif.com

Als Asset-Manager und Unternehmen ESG-Kriterien verpflichtet

Nikko Asset Management (Nikko AM) hat am 13. März 2020 seinen Sustainability-Bericht für das Jahr 2019 vorgelegt. Darin dokumentiert das Unternehmen seinen Einsatz gegenüber Umwelt- und Sozialfaktoren sowie gegenüber Aspekten guter Unternehmensführung (ESG-Faktoren). Daneben berichtet Nikko AM darin über seine zukunftsweisende Philosophie, seine Ziele sowie die internen und externen Ausschüsse und Standards, die das Unternehmen befolgt und nachhaltig gestaltet.

Als zentralen Aspekt thematisiert der Bericht die Haltung des Vermögensverwalters bezüglich seiner Verantwortung als Investmentmanager und Treuhändler, wodurch Nikko AM seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft leistet. Sein Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ist dabei Teil einer langfristigen Anlagestrategie. Im Jahr 1999 hat Nikko AM Japans ersten Fonds für sozial verantwortliche Investments (SRI) ins Leben gerufen und war in den letzten zwei Jahrzehnten bestrebt, ESG-Faktoren mit Überrenditen zu verknüpfen.

Hideo Abe, Präsident und Co-CEO von Nikko AM, erläutert: "Das Streben nach einer Wertsteigerung für unsere Kunden und Stakeholder bedeutet, dass wir ausschließlich Investitionsziele auswählen, die nachhaltige Renditen erzielen können, und diese dann konsequent auf zwei Arten einbinden: Das verantwortungsbewusste Ausüben von Stimmrechten und die Offenlegung dieser Abstimmungen sowie das Engagement in Nachhaltigkeitsfragen, die für unsere Kunden und die Gesellschaft von Bedeutung sind."

Der zweite Schlüsselaspekt des Berichts beschäftigt sich mit den ESG-Initiativen, auf die sich Nikko AM mitsamt seinen Mitarbeitern und Ressourcen verpflichtet hat. Dabei dienen die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung als Orientierungshilfe; über die erreichten Milestones wird berichtet.

"Für Nikko AM ist Nachhaltigkeit eine Leidenschaft. Sie durchdringt unser gesamtes Handeln. Zu einem nachhaltigen Unternehmen zu werden, ist eine kontinuierliche und sich ständig weiterentwickelnde Reise. Wir sind stolz darauf, ein Global Player an dieser Front zu sein", sagt Stefanie Drew, Nikko AM Senior Corporate Managing Director und Mitglied des Global Executive Committee.


Über Nikko Asset Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 246,5 Milliarden US-Dollar* ist Nikko Asset Management (Nikko AM) einer der größten Vermögensverwalter in Asien. Das Unternehmen bietet hochwertiges aktives Fondsmanagement für eine Vielzahl von Aktien-, Renten-, Multi-Asset- und alternativen Strategien. Im passiven Segment deckt Nikko AM mehr als 20 Indizes ab und umfasst einige der größten börsennotierten Fonds (ETFs) in Asien.
Nikko AM ist seit 1959 in Japan ansässig und beschäftigt in 11 Ländern rund 200** Finanzfachleute mit rund 30 Nationalitäten. Weltweit vertreiben mehr als 400 Banken, Broker, Vermögensberater und Lebensversicherer die Produkte von Nikko AM.
Die Investmentstrategie des Hauses verbindet seine asiatische DNA konsequent mit einer globalen Perspektive für eine langfristige und nachhaltige Performance. Nikko AM ist zudem stolz auf seinen fortschrittlichen lösungsorientierten Ansatz, der zu der Auflage zahlreicher innovativer Fonds für seine Kunden geführt hat.
Weitere Informationen zu Nikko Asset Management und Zugang zu Investment Insights finden Sie auf der Homepage des Unternehmens.

* Assets under Management zusammengefasst einschließlich aller verbundenen Unternehmen von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2019.
** Stand 31. Dezember 2019 einschließlich aller Mitarbeiter von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften.

Lombard Odier Investment Managers lanciert Climate-Transition-Strategie

Lombard Odier Investment Managers („LOIM“) legt Climate-Transition-Strategie auf und erweitert damit das Angebot an nachhaltigen High-Conviction-Aktienstrategien. Ziel der Strategie ist es, Chancen in allen Sektoren zu nutzen, die sich aus der Notwendigkeit ergeben, sich an ein wärmeres Klima anzupassen und einen Wandel zu einer Netto-Null-Wirtschaft zu vollziehen.

Die Strategie konzentriert sich auf Unternehmen, die bereits überdurchschnittliche Renditen erzielen und gut positioniert sind, um Wachstum und Marktanteile in einem sich zunehmend beschleunigenden Übergang von einer klimageschädigten zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu generieren. Das globale High-Conviction-Aktienportfolio wird 40 bis 50 Titel umfassen und hat bereits bei seiner Auflegung mehr als 260 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt (Stand 13. März 2020).

Die Portfoliomanager verfolgen dabei einen disziplinierten und vorausschauenden, Ansatz, um Unternehmen zu identifizieren, die Lösungen zur Reduzierung, Vermeidung und Speicherung von CO2 anbieten. Investiert wird beispielsweise in Unternehmen, die Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien anbieten. Gleichzeitig konzentriert sich die Strategie auf Unternehmen in kohlenstoffintensiven Industrien, die für das Wirtschaftswachstum von grundlegender Bedeutung sind, jedoch zu Geschäftspraktiken übergehen, die mit der Transformation zu einer Netto-Null-Wirtschaft vereinbar, und von denen die Portfoliomanager überzeugt sind, dass sie von Wettbewerbsvorteilen und einer verbesserten Rentabilität profitieren können. Des Weiteren konzentriert sich die Strategie auf Unternehmen, die sich auf den Aufbau einer widerstandsfähigeren Infrastruktur konzentrieren oder die physischen und finanziellen Risiken im Zusammenhang mit Klimaschäden überwachen.

Der Ansatz basiert auf den neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft, Industrie und Politik und orientiert sich an den Entwicklungen im Rahmen des EU-Aktionsplans für nachhaltige Finanzwirtschaft aus dem die EU-Taxonomie und die Klima-Benchmarks hervorgehen.

Die Strategie wird von Paul Udall und François Meunier, Portfoliomanager des LOIM Global Equities-Teams, verwaltet. Paul Udall managt seit 18 Jahren nachhaltige Investitionsstrategien mit besonderem Schwerpunkt auf dem Klimawandel. François Meunier ist ein führender Experte für Digitalisierung und technologische Innovation mit mehr als 19 Jahren Branchenerfahrung.

Hubert Keller, Managing Partner der Lombard Odier Gruppe und CEO von LOIM: „Wir befinden uns in Mitten einer massiven Transformation hin zu einer nachhaltigen Netto-Null-Wirtschaft. Im Rahmen des Klimawandels stehen Billionen auf dem Spiel, dieser Wandel wird unserer Meinung nach in den kommenden Jahren erhebliche Renditen schaffen und Investmentportfolios erheblich beeinflussen.

Die Climate Transition-Strategie wurde als essenzieller und globaler Baustein für die Vermögensallokation konzipiert. Er ist eine von mehreren wichtigen Maßnahmen, die wir im gesamten Unternehmen ergreifen, um alle Portfolios aufeinander abzustimmen und um die sich aus dem Klimawandel ergebenden Investitionsmöglichkeiten zu nutzen.“

LOIM wird den Investoren einen Nachhaltigkeitsbericht zur Verfügung stellen, um die positiven Auswirkungen von Investitionen in diese Unternehmen auf das Klima, für die Gesellschaft und den Planeten aufzuzeigen und um über die Fortschritte im Bereich Stewardship für das gesamte Portfolio zu berichten.“

Die Oxford-Martin-Prinzipien für klimabewusste Investitionen und die Empfehlungen der Task Force on Climate Related Financial Disclosures (TCFD) stehen im Mittelpunkt des Stewardship-Ansatzes der neuen Strategie sowie der allgemeinen Stewardship-Aktivitäten von LOIM.“


Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier-Gruppe, die seit der Unternehmensgründung im Jahre 1796 vollständig im Besitz ihrer Teilhaber ist und von diesen finanziert wird.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Teilhaber in das tägliche Management des Unternehmens erlauben es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und unterschiedliche Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination aus dem Besten von Konservativismus und Innovation sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset und alternative Anlagen.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Anlagephilosophie; wir sind davon überzeugt, dass sie die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg darstellt und langfristig die Anlagerenditen steigern wird.
Mit mehr als 140 Anlageexperten und einem Netz aus insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika sind wir global tätig. Am 31. Januar 2020 betrug das von uns verwaltete Vermögen 54 Milliarden Schweizerfranken.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

Ninety One schließt Abspaltungsprozess ab und etabliert neue Marke

Ninety One, vormals Investec Asset Management, freut sich, die erfolgreiche Abspaltung von der Investec-Gruppe und die offizielle Einführung der Marke Ninety One bekanntzugeben - der letzte Schritt auf dem Weg zu einem unabhängigen, globalen Vermögensverwalter.

Im Zuge der Ausgliederung werden die Aktien von Ninety One heute an der Londoner Börse und an der Börse von Johannesburg notiert, wodurch die südafrikanischen und britischen Wurzeln des Unternehmens erhalten bleiben.

Hendrik du Toit, Gründer und CEO von Ninety One, sagt: "Heute beginnen wir eine neue, spannende Phase als unabhängiges, börsennotiertes Unternehmen. Trotz der derzeitigen Marktvolatilität blicken wir mit Begeisterung in die Zukunft. Unser Ziel, für eine bessere Zukunft zu investieren, ist jetzt so relevant wie selten zuvor. Wir identifizieren uns auch weiterhin mit der Motivation, die Vorgaben unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen, indem wir ein erstklassiges Unternehmen aufbauen, das langfristig Spitzenleistungen erbringt und zu einer besseren Welt beiträgt.”

Ninety One ist jetzt ein wirklich unabhängiger, globaler Vermögensverwalter und hat die strategische und finanzielle Flexibilität, um Kundenanforderungen bestmöglich zu erfüllen, langfristig Werte zu schaffen sowie Talente zu entwickeln. Ninety One wurde im Jahr 1991 in Südafrika gegründet und behält auch nach der Ausgliederung seine einzigartige Kultur bei.

Nach der Vorstellung des neuen Namens und dem dazugehörigen Markenauftritt im November 2019, nimmt Ninety One heute formell seine neue Identität an, die sowohl die Geschichte des Unternehmens als auch die zukunftsorientierte, widerstandsfähige und agile Natur des Vermögensverwalters widerspiegelt.


Über Ninety One

Ninety One ist ein unabhängiger, aktiver und globaler Vermögensverwalter, der sich der Erzielung überzeugender Ergebnisse für seine Kunden verschrieben hat und mehr als 120,8 Milliarden Pfund (142,4 Milliarden US-Dollar) an Vermögenswerten verwaltet (Stand 30.09.19).
Das Unternehmen wurde 1991 in Südafrika als Investec Asset Management gegründet und begann, inländische Investitionen in einem aufstrebenden Markt anzubieten. Im Jahr 2020, fast drei Jahrzehnte organischen Wachstums später, löste sich das Unternehmen von der Investec-Gruppe und wurde zu Ninety One. Heute bietet das Unternehmen Institutionen, Beratern und Einzelanlegern auf der ganzen Welt besondere aktive Strategien in den Bereichen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Multi-Asset und Alternative Investments an.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: NinetyOne.com

Comgest bei den Lipper Fund Awards für Europa- und Japanstrategien ausgezeichnet

Nachdem die internationale Fondsboutique Comgest bereits in den Vorjahren bei den Refinitiv Lipper Fund Awards mehrfach ausgezeichnet wurde, setzt sich die Erfolgsserie der Gesellschaft auch in diesem Jahr fort. 2019 wurde Comgest mit neun Preisen für die DACH-Region bedacht. In diesem Jahr wurde die herausragende Performance der Europa- und Japan-Strategien mit nunmehr zwölf Auszeichnungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz belohnt.

Die Lipper Fund Awards zählen seit mehr als drei Jahrzehnten zu den wichtigsten Preisverleihungen in der Fondsbranche. Die Ratingagentur zeichnet jährlich in 17 Ländern die besten Fonds und Fondsgesellschaften aus. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf eine langfristig starke Performance und gelungenes Risiko-Managment gelegt.

Für Branchen-Kenner ist es längst kein Geheimnis mehr, dass sich Comgest seit 30 Jahren auf Bottom-up-Stock-Picking, konzentrierte Portfolios und lange Halteperioden konzentriert. Dabei werden sorgfältig die langfristigen Gewinner ausgewählt – jene Unternehmen, die möglichst wenig von makroökonomischen Faktoren beeinflusst werden und sich dank Innovationen, stabiler Endmärkte und einer starken operativen Umsetzung den politischen sowie konjunkturellen Zyklen entziehen können. Diese Strategie macht sich bezahlt, was die jüngsten Auszeichnungen bestätigen.

Felsen in europäischer Brandung

Während so mancher Anleger glauben könnte, Europa wäre durch stockendes Wirtschaftswachstum und politische Turbulenzen wie den Brexit nahezu „uninvestierbar“ geworden, überzeugt Comgest vom Gegenteil. Passend zum 30-jährigen Jubiläum der europäischen Comgest-Strategie wurden gleich drei Europa-Fonds für die DACH-Region mit einem Lipper Fund Award bedacht: Neben dem Flaggschiff Comgest Growth Europe (ISIN: IE0004766675) zählt auch der Comgest Growth Europe Opportunities (ISIN: IE00B4ZJ4188) und der Comgest Growth Europe Smaller Companies (ISIN: IE0004766014) zu den in diesem Jahr ausgezeichneten Fonds.

Zukunftspotential aus Fernost

Neben den drei Fonds der Europa-Strategie glänzte auch die Japan-Strategie der Fondsgesellschaft. Der Comgest Growth Japan (ISIN: IE0004767087) wurde in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz gleichermaßen für seine Performance über 10 Jahre ausgezeichnet. Der fernöstliche Inselstaat hat sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Markt für Wachstumsinvestoren gemausert und ist von starken Reformbemühungen unter Premierminister Shinzō Abe geprägt. Neben hochwertigen Titeln aus dem High-Tech-Segment sorgen auch weniger bekannte, aber wachstumsstarke Binnenmarkt-Unternehmen wie M3, Nihon M&A, Zozo oder Hikari Tsushin für die sehr gute risikoadjustierte Performance.

„Die erneuten Auszeichnungen durch Lipper sind einmal mehr ein Beleg für die Qualität, die wir mit unserem Investmentstil erzielen. Unser Fondsmanagement-Team setzt den Qualitätswachstumsstil seit Jahrzehnten konsequent um. Das ist der Schlüssel unseres Erfolgs und wird es auch zukünftig bleiben“, sagt Arnaud Cosserat, CEO und CIO von Comgest.


Über Comgest

Comgest ist ein unabhängiger, internationaler Vermögensverwalter mit Hauptsitz in Paris, strategischen Niederlassungen in Amsterdam, Boston, Dublin, Düsseldorf, Hongkong, Singapur und Tokio sowie einem Repräsentanzbüro in London. Seit der Gründung im Jahr 1985 verfolgt Comgest einen langfristigen, auf Qualitätswachstum und verantwortliches Investieren ausgerichteten Anlagestil mit dem Ziel, Qualitätsunternehmen auszuwählen, die ein solides und nachhaltiges Wachstum erwarten lassen. Das Unternehmen beschäftigt über 170 Mitarbeiter aus mehr als 30 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in der Höhe von 33 Milliarden EUR (Stand: 31. Dezember 2019).

Nikko Asset Management startet Fonds für Unternehmenshybridanleihen

Nikko Asset Management (Nikko AM) hat einen Corporate Hybrid Bond Fund aufgelegt, der in hybride Schuldtitel von Unternehmen mit hohem Rating investiert. Der Fonds wird vom Global Fixed Income Team in London verwaltet. 5,1 Milliarden JPY (42 Millionen EUR) wurden von japanischen institutionellen Anlegern bereits eingesammelt. Dies spiegelt die wachsende Nachfrage nach hochwertigen und renditestarken Investmentlösungen wider.

Richard Kehoe, Senior High Yield Analyst und Portfoliomanager des Fonds, sagte: "Hybridanleihen von Unternehmen haben die Merkmale sowohl von Schuldtiteln als auch von Aktien. Dies kann einen Renditevorteil gegenüber vorrangigen unbesicherten Schuldtiteln bedeuten, was für unsere institutionellen Kunden attraktiv ist.”

Die Nachfrage nach Unternehmenshybridanleihen hat seit 2013 deutlich zugenommen, wobei die Emissionstätigkeit über Versorgungs- und Telekommunikationsunternehmen hinaus auf u.a. Automobilhersteller und Energieunternehmen ausgedehnt wurde. Unternehmenshybridanleihen sind insofern einzigartig, als sie in der Kapitalstruktur gegenüber Aktien vorrangig sind und einen Kupon zahlen, aber dennoch Eigenkapitalcharakteristika aufweisen, wie z.B. kein Fälligkeitsdatum (oder sehr lange Laufzeiten), und der Emittent kann beschließen, ähnlich wie bei einer Dividende den Kupon nicht zu zahlen. Ihre Lage innerhalb der Kapitalstruktur bietet aktiven Anlegern die Möglichkeit, einen deutlichen Renditeaufschlag zu verdienen.

Entwickelt wurde die Strategie für institutionelle Anleger in Japan, die in einem negativen Zinsumfeld positive Renditen erzielen wollen. Die Lösung dürfte aber auch für institutionelle Anleger in Europa interessant sein.


Über Nikko Asset Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 246,5 Milliarden US-Dollar* ist Nikko Asset Management (Nikko AM) einer der größten Vermögensverwalter in Asien. Das Unternehmen bietet hochwertiges aktives Fondsmanagement für eine Vielzahl von Aktien-, Renten-, Multi-Asset- und alternativen Strategien. Im passiven Segment deckt Nikko AM mehr als 20 Indizes ab und umfasst einige der größten börsennotierten Fonds (ETFs) in Asien.
Nikko AM ist seit 1959 in Japan ansässig und beschäftigt in 11 Ländern rund 200** Finanzfachleute mit rund 30 Nationalitäten. Weltweit vertreiben mehr als 400 Banken, Broker, Vermögensberater und Lebensversicherer die Produkte von Nikko AM.
Die Investmentstrategie des Hauses verbindet seine asiatische DNA konsequent mit einer globalen Perspektive für eine langfristige und nachhaltige Performance. Nikko AM ist zudem stolz auf seinen fortschrittlichen lösungsorientierten Ansatz, der zu der Auflage zahlreicher innovativer Fonds für seine Kunden geführt hat.
Weitere Informationen zu Nikko Asset Management und Zugang zu Investment Insights finden Sie auf der Homepage des Unternehmens.

* Assets under Management zusammengefasst einschließlich aller verbundenen Unternehmen von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2019.
** Stand 31. Dezember 2019 einschließlich aller Mitarbeiter von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften.

Frankfurter KI-Fonds erhält Award und bewährt sich in schwierigem Marktumfeld

Die Frankfurter Asset Management Gesellschaft Tungsten Capital Management erhält heute im Rahmen der diesjährigen UCITS Hedge Awards 2020 eine Auszeichnung in der Kategorie CTA/Short Term Trader: Der KI-Fonds Tungsten TRYCON AI Global Markets (WKN: HAFX29) wird als Fonds mit der besten risikoadjustierten Wertentwicklung 2019 prämiert. Der international renommierte Award wird seit rund zehn Jahren vom Branchenmagazin The Hedge Fund Journal vergeben.

Unkorrelierte Erträge

Die Jury würdigte die Strategie des Fonds, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning basiert. Mittels fortschrittlicher Datenanalysen identifiziert das Portfoliomanagement weitgehend unkorrelierte Handelsgelegenheiten und Renditequellen. Seine Diversifikationswirkung und Unabhängigkeit vom aktuellen Marktumfeld hat der Fonds unlängst bestätigt: Die aktuelle Phase wird von vielen Marktteilnehmern als eine der herausforderndsten seit der Finanzkrise 2008 bezeichnet. Während globale Indizes wie der MSCI World und der EuroStoxx 50, aber auch alternative Strategien schmerzliche Kursverluste hinnehmen mussten, notiert der Tungsten TRYCON AI Global Markets im Plus. Der Gewinn seit Mitte Februar liegt per 10. März 2020 bei 3,42 Prozent.

„Wir freuen uns über die aktuelle Auszeichnung und darüber, dass unsere Multi-Asset long/short-Strategie in der aktuell hochvolatilen Situation ihre Vorteile unter Beweis stellt“, kommentiert Pablo Hess, Co-Entwickler und Portfoliomanager des Tungsten TRYCON AI Global Markets. Der Fonds kann sowohl von steigenden als auch fallenden Kursbewegungen profitieren und sich (je nach Marktereignissen) flexibel ausrichten. Seit Start der KI-Strategie vor knapp sieben Jahren hat der Fonds, der in 60 globale Märkte bestehend aus Aktien, Staatsanleihen, Währungen und Volatilität investiert, mehr als 30.000 Börsentransaktionen getätigt.


Über Tungsten TRYCON

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von rund 650 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON AI Global Markets bietet die Gesellschaft einen stark diversifizierenden Absolute Return Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte. In der Einbindung künstlicher Intelligenz für Investmententscheidungen gehören beide zu den Pionieren in Deutschland.

Tanja Bender wird Niederlassungsleiterin für Candriam in Deutschland und Österreich

Candriam ernennt Tanja Bender zur Niederlassungsleiterin für Deutschland und Österreich. Bender soll die Expansion des europäischen Assetmanagers in beiden Ländern weiter vorantreiben und folgt auf Achim Gilbert, der sich nach 14 Jahren bei Candriam neuen Aufgaben widmen wird. Bender berichtet direkt an Renato Guerriero, Global Head of Distribution.

Mit einem verwalteten Vermögen von 125 Milliarden Euro, davon fast 45 Milliarden Euro in nachhaltigen Anlagen, will sich Candriam in Deutschland und Österreich in den nächsten Jahren weiter als wichtiger Akteur etablieren.

Renato Guerriero sagt: „In den letzten Jahren konnte Candriam sein Geschäft in Deutschland und Österreich deutlich ausbauen. Die Erfahrung und der gute Ruf von Tanja Bender werden uns dabei helfen, diesen Weg ganz im Sinne unserer Kunden weiter zu verfolgen. Gleichzeitig möchte ich Achim Gilbert ausdrücklich für seine tatkräftige Unterstützung und die Zusammenarbeit in den letzten 14 Jahren danken. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für seine berufliche und persönliche Zukunft.“

Tanja Bender ergänzt: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe bei Candriam in Frankfurt. Mit dem Angebot an ESG-Strategien und thematischen Anlagen, aber auch mit unserer langjährigen Expertise in Schwellenländern oder im Bereich der Alternatives ist Candriam zweifellos sehr gut positioniert, um die aktuellen Kundenwünsche in Deutschland und Österreich weiterhin bestmöglich bedienen zu können.“

Bender kam 2018 als Senior Client Relationship Managerin zu Candriam und hat das Unternehmen seitdem maßgeblich beim Ausbau des Geschäfts mit Distributoren und institutionellen Kunden unterstützt. Zuvor war sie Co-Country Head bei Métropole Gestion und in dieser Funktion zuständig für das Business Development in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Davor arbeitete sie unter anderem als Sales und Relationship Managerin bei Oppenheim Asset Management, Crédit Suisse Asset Management und der Commerzbank.


CANDRIAM

CANDRIAM ist ein europäischer Multi-Manager sowie ein anerkannter Vorreiter und eines der führenden Unternehmen im Verantwortlichen Investieren. Mit einem Team aus über 500 Investmentexperten managt CANDRIAM etwa 125 Milliarden Euro Vermögen1. Das Unternehmen hat Investmentzentren in Luxemburg, Brüssel, Paris und London und betreut Kunden aus über 20 Ländern in vier Kontinenten. CANDRIAM bietet innovative und vielfältige Investmentlösungen für Anleihen und Aktien sowie Absolute-Return-Strategien und Asset-Allokation.
CANDRIAM ist ein Unternehmen der New York Life Group. New York Life Investments2 ist einer der größten Asset-Manager weltweit3.
Mehr Informationen finden Sie unter www.candriam.com

1) Stand 30. Juni 2019. Zum verwalteten Vermögen zählen auch Wertpapiere, die kein „aufsichtsrechtliches verwaltetes Vermögen“ (Regulatory AuM) gemäß Form ADV, Part 1A der Securities and Exchange Commission sind. of 30. Juni 2019. Assets under management (AUM) includes assets which do not fall within the U.S. Securities and Exchange Commission's definition of 'regulatory AUM' in Form ADV, Part 1A.
2) New York Life Investments ist eine Dienstleistungsmarke, die von New York Life Investment Management Holdings LLC und ihrem Tochterunternehmen New York Life Investment Management LLC verwendet wird. New York Life Investments Management LLC ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der New York Life Insurance Company.
3) Quelle: New York Life Investments ist die Nummer 34 der weltweit größten Vermögensverwalter (laut Pensions & Investments, 05. Juni 2019). Grundlage der Rankings ist das weltweit verwaltete institutionelle Vermögen, Stand Ende 2018. Verwaltetes Vermögen von New York Life Investments einschließlich der verwalteten Vermögen aller verbundenen Investmentberater.

Aviva Investors legt neuen Geldmarktfonds auf

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, gibt heute die Auflage des Aviva Investors US Dollar Liquidity Fund bekannt1.

Ziel des neuen Geldmarktfonds mit Nettoinventarwert und niedriger Volatilität (LVNAV-Fonds oder auch Low-Volatility Net Asset Value genannt) sind risikoarme Erträge und eine tägliche Liquidität. Das diversifizierte Portfolio investiert dabei in erstklassige, auf US-Dollar lautende, kurzlaufende Anleiheinstrumente.

Neben den bestehenden auf Sterling und Euro lautenden Liquiditätsstrategien von Aviva Investors, soll der Aviva Investors US Dollar Liquidity Fund eine aktiv verwaltete Alternative zu Bankeinlagen bieten. Anleger haben damit die Möglichkeit, ihre Bargeldbestände über eine Reihe hochwertiger Geldmarktinstrumente zu diversifizieren.

Katie DellaMaria verwaltet den neuen Aviva Investors US Dollar Liquidity Fund, der mit einem Startkapital von fast 800 Millionen Dollar aufgelegt wird, das von Aviva Investors bestehenden Kunden stammt. DellaMaria sitzt im Aviva Investors Anlageteam in Chicago und kommt von BMO Global Asset Management, wo sie zuletzt als Direktorin und Fixed Income Portfoliomanagerin tätig war.

Aviva Investors verwaltet derzeit für seine Kunden im Liquiditätsbereich ein Vermögen von über 45 Milliarden Pfund2.

Anthony Callcott, Head of Pan-European Liquidity Client Solutions bei Aviva Investors, sagt:

„Das Liquiditätsmanagement ist eine der Kernkompetenzen bei Aviva Investors, die sich über Jahrzehnte der Vermögensverwaltung für unsere Muttergesellschaft und Drittinvestoren entwickelt hat. Die neue Fondsauflegung ergänzt unsere bestehende Palette an Geldmarktfonds mit AAA-Rating. Darüber hinaus bedient der Fonds die Nachfrage seitens unserer europäischen Anleger, die zunehmend Bedarf haben an risikoarmen, auf US-Dollar lautende Anlagen. Vor allem heißen wir auch Katie in unserem Unternehmen willkommen. Mit ihren Erfahrungen bei kurz- und mittelfristigen Anleihestrategien ergänzt und verstärkt sie die bestehenden Fähigkeiten unseres Liquiditätsteams.“

Caroline Hedges, Global Head of Liquidity Portfolio Management bei Aviva Investors, fügt hinzu:

„Anleger suchen immer noch nach diversifizierten und liquiden Portfolios. Der Aviva Investors US Dollar Liquidity Fund stellt daher eine außerbilanzielle Alternative zu traditionellen kurzfristigen Bankeinlagen dar. Er soll wettbewerbsfähige Renditen und tägliche Liquidität liefern, ohne die Kapitalabsicherung zu verwässern.“


QUELLE

1) Der Fonds wird zunächst im Vereinigten Königreich, in Irland, den Niederlanden, Deutschland und Luxemburg aufgelegt sein.
2) Per 30. September 2019

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

Sehr positive Einschätzung der Finanzprofis hinsichtlich nachhaltiger Anlagen bei Privatkunden

„Die Bedeutung von nachhaltigen Investments bei Privatkunden hat in den letzten Jahren bereits stark zugelegt und der Trend scheint noch lange nicht am Ende“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, die jüngst von ebase durchgeführte Umfrage unter 121 Finanzprofis. So zeige die aktuelle Vermittler-Fokus-Umfrage, dass wie im Vorjahr mehr als 80 % der Vertriebspartner der B2B-Direktbank in den nächsten drei Jahren von einer steigenden oder stark steigenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit ausgehen. Nur 15 % sind der Meinung, dass die Bedeutung gleich bleiben wird. Nur etwa 4% rechnen mit einer rückläufigen Relevanz.

Die Zustimmungswerte waren bei der letzten Umfrage von 2019 sogar noch etwas höher ausgefallen. „Wir sehen nun eine Konsolidierung auf hohem Niveau“, sagt Rudolf Geyer. „Der im Vergleich zum Vorjahr gewachsene Anteil derer, die mit einer eher gleich bleibenden Bedeutung rechnen, ist sicherlich zu einem gewissen Teil auf die in den letzten Jahren bereits deutlich gestiegene Relevanz des Themas zurückzuführen. Man kann festhalten, dass das Thema Nachhaltigkeit sowohl bei den Anlegern als auch den Beratern endgültig angekommen ist“, kommentiert Geyer.

Die positive Einschätzung der Finanzberater korrespondiert nach Erkenntnissen der ebase auch mit der Fondsnachfrage der Anleger. So markierte der Fundflow-Faktor, der die Mittelzu- und -abflüsse von Fonds misst, welche Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, im Dezember 2019 mit 2,35 einen vorläufigen Höchststand. Im Januar und Februar ging der Faktor auf 1,65 bzw. auf 1,20 zurück, blieb aber weiterhin im deutlich positiven Bereich. Die Mittelzuflüsse bei Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen, lagen folglich um 65 bzw. um 20 % über den Mittelabflüssen. „Die Zurückhaltung der Anleger in den ersten Wochen des neuen Jahres dürfte aber auch mit der generellen Verunsicherung zusammenhängen, die unter anderem das Coronavirus derzeit verbreitet“, sagt Geyer.

Hinsichtlich der Nachhaltigkeitskriterien, welche ebase ihren Kunden bei der Fondsauswahl zur Selektion bietet, waren im Februar vor allem solche Fonds gefragt, die dem Kriterium „verstärkt umweltorientiert“ gerecht werden. Die entsprechenden Fondskäufe übertrafen die Verkäufe um 40 % (Fundflow-Faktor: 1,40). Auf Rang zwei und drei folgten die Kriterien „frei von Rüstung“ (1,25) und „Anerkennung Global Compact“ (1,22).

„Bei ebase haben wir frühzeitig die Bedeutung nachhaltiger Geldanlagen erkannt“, betont Geyer. „Die Kunden wissen dies zu schätzen und greifen auch gerne darauf zurück, indem Fonds unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt werden.“


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.