Empira-Studie: Deutsche Wohnimmobilien seit 2000 europaweit im Spitzenfeld bei Stabilität und fundamentaler Untermauerung

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in ihrer neuesten Studie die langfristige Wertentwicklung und Volatilität von 14 europäischen Wohnimmobilienmärkten verglichen. Hierfür werden Trends seit 2000 analysiert und verschiedene immobilien- und volkswirtschaftliche Indikatoren wie Mieten, BIP pro Kopf, Pro-Kopf-Einkommen, Baukosten und anderen gegenübergestellt.

Deutsche Wohnimmobilien überzeugen im Ergebnis vor allem mit niedriger Volatilität (Platz 1 im Fünfjahresvergleich, Platz 3 im Zehnjahresvergleich, sowie Platz 2 seit 2000). Darüber hinaus war in keinem anderen untersuchten Land die Hauspreisentwicklung ähnlich stark durch das Wachstum des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens untermauert – während der Häuserindex seit 2000 um 51,2% zulegte, stiegen die Einkommen um 58,0%. Auch die Entwicklung des BIP pro Kopf übertraf im selben Zeitraum mit +59,5% den Wertzuwachs von Wohnhäusern. Damit haben sich die Hauspreise nicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt, sondern werden durch diese fundamental begründet.

„Unsere Studie unterstreicht die weiter nachhaltige Preisentwicklung am deutschen Wohnimmobilienmarkt und seine Bedeutung für internationale institutionelle Portfolios. Die Rolle als sicherer Hafen ist durch wirtschaftliche Fundamentaldaten belegbar und gerade Anleger, die auf Wertstabilität und niedrige Volatilität abzielen, finden in Europa kaum geeignetere Märkte“, kommentiert Prof. Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe und Autor der Studie.

Baukosten in Deutschland seit 2000 unterdurchschnittlich gestiegen

Der Kostenindex im Baugewerbe verzeichnete in Deutschland seit 2000 ein durchgängiges Wachstum (+43,8 %), entwickelte sich zu den verglichenen europäischen Märkten (+55,5 %) aber eher unterdurchschnittlich. Stärker als die Baukosten stiegen in Deutschland parallel die Verkehrswerte von Wohnimmobilien (Häuserpreisindex +51,2% seit 2000).

„Das beweist, dass deutsche Wohnimmobilien ein attraktives Investment darstellen, explizit auch im Neubausegment. Durch Develop-and-Hold-Strategien lassen sich als eigener Bauherr mit in-house Entwicklungskompetenz enorme Renditevorteile erwirtschaften“, erläutert Lahcen Knapp, CEO der Empira Gruppe.

Deutschland besonders für risiko-bewusste Investoren geeignet

Vor allem bedingt durch die starken Einbrüche bei den Immobilienwerten im Zuge der Krise ab 2008/2009 stechen südeuropäische Märkte negativ hervor. Seit 2000 entwickelten sich die Häuserindizes von Griechenland (12,2%), Italien (37,0%), Portugal (42,2%) in der Vergleichsgruppe am schwächsten. Die insgesamt volatilsten Märkte seit 2000 waren Spanien, gefolgt von Griechenland und Großbritannien – letzteres vor allem Brexit-bedingt.

Entsprechend finden sich kaum südeuropäische Märkte in den von der Studie berechneten optimalen Portfoliostrukturen (nach dem Markowitz-Modell). Besonders risikoaverse Wohnimmobilien-Investoren sollten gemäß der Studie vor allem in Deutschland (43% Allokation) und Österreich investieren. Anlegern, die hingegen für eine höhere Rendite zu mehr Risiko bereit sind, können die Märkte Schweden und Tschechien nutzen.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website unter www.empira.ch/de/aktuelles zum Download bereit.


Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist mit einem Anlagevolumen von knapp 3,4 Mrd. Euro ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentansätze spezialisiert und bietet institutionellen Anlegern in-house-Lösungen in Bereichen wie Projektentwicklung und Landbanking. Bei Immobilienkreditfonds ist das Unternehmen im deutschsprachigen Raum einer der Marktführer, mit Mezzanine- wie Whole-Loan-Produkten.
Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH) und weitere Niederlassungen in Luxemburg, Frankfurt am Main, Berlin, München und Leipzig.

Lombard Odier investiert in führendes Schweizer Fintech-Unternehmen Taurus

Die Lombard Odier Gruppe hat heute bekanntgegeben, in Taurus zu investieren und mit dem Unternehmen eine Partnerschaft einzugehen. Taurus ist ein führender Schweizer Anbieter von digitaler Infrastruktur für Banken, Vermögensverwalter und Börsen und auf Lösungen in den Bereichen Blockchain und digitale Asset Solutions spezialisiert.

Blockchain spielt eine zunehmend wichtige Rolle bei der Revolutionierung zahlreicher Aspekte der Wirtschaft und der Bankdienstleistungen. Es ist daher unerlässlich, innovative Technologien zu identifizieren und einzusetzen.

Lombard Odier verfolgt seit Jahrzehnten den strategischen Ansatz, an der Spitze der technologischen Entwicklungen zu stehen. Zu diesem Zweck investiert das Unternehmen stark in die eigene, branchenführende Bankentechnologie. Diese wird von anderen Finanzinstituten als Dienstleistung bezogen.

Alexandre Zeller, Managing Partner und Head of Technology and Operations bei Lombard Odier, kommentiert: „Lombard Odier betrachtet es seit jeher als strategisch wichtig, über eine eigene Bankentechnologie zu verfügen und Innovationen voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass dieses Engagement in Taurus es Lombard Odier ermöglicht, auch zukünftig an vorderster Front der technologischen Entwicklung im Bereich Blockchain und der digitalen Anlagen zu stehen. Damit können wir unser Angebot für Kunden und Drittparteien, die unsere Plattform nutzen, erweitern.“

Neben dem Aufbau der eigenen Bankentechnologie setzt sich Lombard Odier stetig mit dem Thema Fintech auseinander und integriert neue Technologien. Bereits 2017 nutzte die Investment Management Division von Lombard Odier erstmals Blockchain für eine Anleihenstransaktion. Der Erwerb einer Katastrophenanleihe gehörte zu den ersten Sekundärmarkttransaktionen, die komplett über Blockchain abgewickelt wurden.


Über Lombard Odier

Lombard Odier ist ein weltweit führender Vermögensverwalter und Asset Manager. Seit mehr als 220 Jahren, in denen sie 40 Finanzkrisen bewältigt hat, vereint die Gruppe Innovation und Umsicht, um den langfristigen Interessen ihrer privaten und institutionellen Kunden gerecht zu werden. Die Gruppe ist vollständig im Besitz ihrer Teilhaber, verfügt über eine äusserst liquide Bilanz und ist sehr gut kapitalisiert mit einer CET1-Quote von 29.8%. Die Bank hat ein Fitch-Rating von AA-.
Lombard Odier bietet eine komplette Palette von Vermögensverwaltungsdienstleistungen, die unter anderem Nachfolgeplanung, Vermögensverwaltungs- und Beratungsmandate sowie Depotdienstleistungen umfasst. Asset-Management-Dienstleistungen werden durch Lombard Odier Investment Managers (LOIM) erbracht. Überdies hat die Gruppe eine hochmoderne Banktechnologie entwickelt, die sie anderen Finanzinstituten zur Verfügung stellt.
Per 31. Dezember 2019 beliefen sich die Kundenvermögen der Gruppe auf insgesamt CHF 299 Milliarden. Die Gruppe hat ihren Hauptsitz seit 1796 in Genf und beschäftigt in 28 Geschäftsstellen in 24 Ländern 2,500 Mitarbeitende.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

Über Taurus Group AG

Taurus Group SA ist ein im April 2018 in Genf gegründetes Unternehmen, das sich auf den Bereich der digitalen Assets und verteilte Ledger-Technologien spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde von erfahrenen Führungskräften aus den Bereichen Banking, Asset Management, Regulierung und Cybersicherheit gegründet. Taurus bietet institutionellen Kunden Marktinfrastrukturlösungen und Finanzdienstleistungen für digitale Vermögenswerte an.
Weitere Informationen unter www.taurusgroup.ch

Aviva Investors lanciert Global Equity Endurance Fonds für deutsche und österreichische Kunden

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, erweitert ihre Produktpalette um den Aviva Investors Global Equity Endurance Fund (ISIN: LU1401110405 / WKN: A2AHXE), der ab sofort für den Vertrieb in Deutschland und Österreich zugelassen ist.

Der globale Aktienfonds zielt darauf ab, langfristig attraktive, stabile Renditen zu erzielen und gleichzeitig das Risiko eines dauerhaften Kapitalverlusts zu verringern. Von hoher Überzeugung und geringer Umschlagsquote geprägt, investiert das Portfolio daher weltweit in Unternehmen, bei denen die Fondsmanager mit einer führenden Marktpostition in ihren jeweiligen Märkten rechnen. Der im November 2016 aufgelegte Fonds mit einem derzeitig verwalteten Vermögen von 612 Millionen Euro erzielte zum 31. März 2020 eine jährliche Rendite von 7,6 Prozent nach Abzug der Gebühren in US-Dollar, während der MSCI ACWI-Index im gleichen Zeitraum eine jährliche Rendite von 4,1 Prozent aufwies.

Der Aviva Investors Global Equity Endurance Fund wird von Giles Parkinson und Stephanie Niven verwaltet. Das Team kann auf Ideen und dem breiten Expertenwissen der Fondsmanager und Analysten bei Aviva Investors zurückgreifen. Dazu zählt auch das Global Responsible Team, etwa für den direkten Austausch mit den Unternehmen, um durch entsprechende Maßnahmen in den Bereichen Corporate Governance und aktiver Eigentümerschaft langfristige Renditen steigern zu können.

Giles Parkinson, Fondsmanager des Global Equity Endurance Fund bei Aviva Investors, sagt:

„Wir investieren in eine kleine Anzahl von günstig bewerteten, robusten Dauerbrennern, also überlegenen und widerstandsfähigen Unternehmen, die sich über die Zeit bewährt haben und dies auch weiterhin tun werden. Dank unserer Anlagephilosophie und unseres Investmentprozesses fühlen wir uns naturgemäß zu Unternehmen hingezogen, die weniger empfindlich auf den Wirtschafts- und Marktzyklus reagieren. Da diese Unternehmen langfristig und dauerhaft ausgerichetet sind, liegt der Anlagehorizont unseres Fonds bei über fünf Jahren. Wir verwalten diese Strategie jedoch so, dass die Kunden den Fonds auch auf unbestimmte Zeit halten können und damit eine langfristig erfolgversprechende Kapitalanlage erhalten. Das Portfolio ist benchmarkunabhängig, sodass wir uneingeschränkt investieren können. Wir nehmen unabhängig von Sektorklassifizierung oder geografischer Börsennotierung nur die allerbesten Unternehmen auf.“

Markus Bertl, Head of Wholesale Germany & Austria bei Aviva Investors, ergänzt:

„Unsere Kunden durchleben derzeit weiterhin unsichere Zeiten und eine erhöhte Volatilität. Daher arbeiten wir wie bisher eng mit ihnen zusammen, um ihnen bei der Erfüllung ihrer Anlageziele zu helfen. Durch die deutsche und österreichische Vertriebszulassung des Aviva Investors Global Equity Endurance Fund haben sie jetzt Zugang zu einer globalen Aktienstrategie, die darauf abzielt, langfristig solide Renditen zu erzielen.“


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 405 Milliarden Euro Assets under Management per 31. Dezember 2019.

SKAGEN tritt dem UN Global Compact bei

SKAGEN Funds ist Mitglied der weltgrößten Nachhaltigkeitsinitiative für Unternehmen, dem UN Global Compact, geworden.

Als Mitglied verpflichtet sich SKAGEN, seine Geschäftstätigkeit und Strategie an das globale Rahmenwerk der Vereinten Nationen für nachhaltiges Unternehmertum anzupassen. Das Rahmenwerk basiert auf zehn Prinzipien, die in vier Themenbereiche unterteilt sind, namentlich Umwelt, Menschenrechte, Arbeit und Korruptionsbekämpfung.

SKAGEN CEO Tim Warrington kommentiert: „Wir verpflichten uns, den UN Global Compact und seine Prinzipien zum Bestandteil der Strategie, Kultur und des Tagesgeschäfts unseres Unternehmens zu machen und uns an gemeinsamen Projekten zu beteiligen, die die umfassenderen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, insbesondere die Ziele der nachhaltigen Entwicklung, fördern. SKAGEN wird dieses Engagement gegenüber unseren Stakeholdern und der breiten Öffentlichkeit klar zum Ausdruck bringen."

UN Global Compact – ein weltweiter Zusammenschluss für nachhaltiges Wirtschaften

Die Initiative zum Global Compact startete der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan während des Weltwirtschaftsforums im Jahr 1999. Sein Anstoß war, die Wirtschaft dazu zu bewegen, sich in UN-Fragen zu engagieren und globale Verantwortung zu übernehmen. Im folgenden Jahr wurde der Vertrag offiziell auf den Weg gebracht. Heute ist der UN Global Compact mit mehr als 13.000 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aus mehr als 170 Ländern die weltweit größte Nachhaltigkeitsinitiative von Unternehmen.

Mit der Mitgliedschaft verpflichtet sich SKAGEN, aktiv an Nachhaltigkeitsfragen zu arbeiten und der UN jährlich über seine Arbeit zu berichten. Die Mitgliedschaft beinhaltet auch die Verantwortung, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der UN zu fördern.

Nachhaltiges Investieren gehört zum Selbstverständnis von SKAGEN Funds. Alle Fonds unterliegen der konzernweiten Nachhaltigkeitsrichtlinie, die auf Ausschluss und Active Ownership basiert. SKAGEN verfügt als aktiver Investor über eine lange Tradition im Dialog mit Unternehmen und wirkt auf sie ein, Geschäftsprozesse, Dienstleistungen und Produkte nachhaltig zu gestalten. Dieses Engagement fußt auf der Überzeugung, dass Unternehmen, die Nachhaltigkeit verstehen und in ihre Geschäftsstrategie integrieren, sich langfristig vom Wettbewerb abheben.


Hier erfahren Sie mehr über den UN Global Compact: https://www.unglobalcompact.org/

Über SKAGEN Funds

SKAGEN Funds ist eine norwegische Asset Management Boutique mit einer langen und erfolgreichen Tradition im aktiven Management von Aktienfonds. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und hat seinen Sitz in Stavanger. Bis heute ist SKAGEN Funds zu einer der größten Fondsgesellschaften in Norwegen herangewachsen – mit rund 140.000 Kunden in Skandinavien und strategischer Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in Europa. Vertreten in Deutschland durch SKAGEN AS – Zweigniederlassung Frankfurt, Barckhausstr. 1, 60325 Frankfurt (Gewerbe-Registernummer: 06412000). SKAGEN AS ist Teil der Storebrand Group und gehört zu 100 Prozent Storebrand Asset Management AS.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.skagenfunds.de

Über Storebrand Group

Die Storebrand Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Anlagelösungen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge im nordischen Markt. Sitz der Gruppe ist Oslo. Storebrand Asset Management verwaltet aktuell mehr als 70 Milliarden Euro, was die Gruppe zum größten privaten Asset Manager Norwegens macht. Das Unternehmen ist auch in Schweden mit Produkten im Bereich Asset Management, Lebensversicherungen, und Krankenversicherungen aktiv. Storebrand betreut derzeit etwa 1,9 Millionen Kunden in Norwegen und Schweden. Die Anfänge des an der Börse Oslo notierten Unternehmens gehen bis in das Jahr 1767 zurück.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.storebrandfunds.com

Nuveen erhält 350 Millionen Euro von deutschem Pensionfonds für Schwellenländerstrategie

Nuveen verwaltet 350 Millionen Euro eines deutschen Pensionsfonds im Rahmen eines Individualmandats für in Lokalwährungen denominierte Schwellenländeranleihen.

Mit über dreißig Jahren Erfahrung im Bereich Schwelländeranleihen, verwaltet Nuveen in dieser Assetklasse heute ein Vermögen von rund 14 Milliarden US-Dollar (Stand 31. Dezember 2019). Das Angebotsspektrum basiert auf einem aktiven und disziplinierten Investitionsprozess, der sowohl in auf Hartwährungen als auch Lokalwährungen denominierte Staats- und Unternehmensanleihen investiert. Abseits von Individualmandaten bietet Nuveen in dieser Assetklasse Anteilsklassen für institutionelle Investoren sowie UCITS-Anteilsklassen für Privatanleger.

Romina Smith, Managing Director, Head of Central Europe, International Advisory Services bei Nuveen:

“Ein Ende des Niedrigzinsumfelds dürfte auf lange Sicht nicht eintreten. VAG-Investoren sehen sich daher zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, Alternativen zu finden, die ihnen bei einem adäquaten Rendite-Risiko-Profil eine konstante Rückkopplung bieten. Wir sehen daher seit geraumer Zeit eine deutliche Nachfrage nach unterschiedlichen Fondsstrukturen und -lösungen für Schwellenländeranleihen – zu Recht. Die Anlageklasse bietet aus unserer Sicht nach wie vor Ertragspotenzial, für das Investoren nur eine marginale Verschlechterung des Risikoprofils akzeptieren müssen. Sie bietet zudem eine große Auswahl, die es dem Portfoliomanager ermöglicht, breit über Staats- und Unternehmensanleihen zu diversifizieren und das in allen Währungen.
Als Vermögensverwalter einer der weltweit größten Pensionskassen, verfügen wir seit Jahrzehnten über Erfahrung in dieser Anlageklasse und sind stolz, unsere Erfahrung mit anderen Pensionskassen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, teilen zu dürfen. Das Mandat spiegelt das Vertrauen in unsere Fähigkeiten in dieser Anlageklasse wider, für das wir uns herzlich bedanken.“

Anupam Damani, Portfolio Manager and Head of International and Emerging Markets Debt Sector Team bei Nuveen:

„Der mittel- bis langfristige Ausblick für Schwellenländer ist aus unserer Sicht trotz der unmittelbaren Herausforderungen vielversprechend. Dafür sprechen unserer Ansicht nach die starken Bewertungskorrekturen im letzten Quartal und das Potenzial für einen deutlichen Aufschwung aufgrund der beispiellosen globalen Stimulierungsmaßnahmen. Im Wesentlichen konzentrieren wir uns auf eine Gruppe stärker diversifizierter Volkswirtschaften, bei denen wir überzeugt sind, dass sie sich schneller erholen können – beispielsweise, weil sie in der Corona-Infektionskurve weiter fortgeschritten sind und einen soliden wirtschaftspolitischen Rahmen haben und damit über Ressourcen und Instrumente verfügen, um den wirtschaftlichen Schaden abzufedern. Interessant sind zudem Märkte, bei denen unserer Meinung nach, die Bewertungen zu stark nach unten korrigiert wurden.“


Über Nuveen

Nuveen, der Vermögensverwalter der amerikanischen Teachers Insurance and Annuity Association (TIAA), bietet ein umfassendes Produktangebot ergebnisorientierter Investmentlösungen für das langfristige Sichern finanzieller Ziele von institutionellen und privaten Investoren. Nuveen verwaltet 1 Billion US-Dollar (Stand 31. März 2020) und ist in 27 Ländern tätig. Die Investmentspezialisten bieten ein fundiertes Fachwissen über eine umfangreiche Produktpalette von traditionellen und alternativen Investmentprodukten über eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten und maßgeschneiderten Strategien an. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.nuveen.com

Union Bancaire Privée baut Kapazitäten im alternativen Geschäft aus

Die Union Bancaire Privée (UBP) gibt bekannt, dass Kier Boley zum neuen CIO Alternative Investment Solutions und Co-Head Alternative Investment Solutions ernannt wurde. Er übernimmt die Leitung eines sechsköpfigen, in London und Genf angesiedelten Investmentteams, und wird seine Tätigkeit am Standort der Bank in London ausüben. Kier Boley wechselt von GAM, wo er während 20 Jahren für das alternative Geschäft verantwortlich war und diskretionäre Mandate für Institutionen und Family Offices von UHNW-Kunden verwaltete. Zusammen mit Kier Boley wird John Argi aus Genf die Leitung als Co-Head of Alternative Investment Solutions und die Weiterentwicklung dieser Tätigkeit verantworten.

Die UBP verbindet eine langjährige Geschichte mit alternativen Anlagen – sie ist seit über 40 Jahren in der Selektion von talentierten Investmentteams tätig. Mit 10 Milliarden CHF verwaltetem Vermögen gehören alternative Anlagen seit jeher zu ihren zentralen Tätigkeiten und sind ein Schlüsselfaktor in der Wachstumsstrategie der Bank. Auf den wichtigen Entwicklungen in der alternativen Sparte in den letzten Jahren aufbauend, kann die UBP nun ihr Know-how im alternativen Risikoprämien-Geschäft sowie mit liquiden und thematischen Multi-Manager-Strategien ergänzen. Neben der Erfüllung der Kunden­bedürfnisse über erstklassige maßge­schneiderte Lösungen soll eine effizientere Vorwegnahme von Markttrends gewährleistet werden.

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management der UBP ergänzt: «Im gegenwärtig von großer Ungewissheit geprägten Marktumfeld erhalten alternative Anlagen einen zunehmend wichtigeren Stellenwert in den Kundenportfolios. Wir haben nun das Fundament zur Erfüllung unserer ehrgeizigen Ziele im alternativen Geschäft gelegt. Kier Boley wird dank seiner Erfahrung und seinem eingehenden Verständnis der Kundenbedürfnisse einen maßgeblichen Beitrag zur weiteren Expansion unserer Kapazitäten im Hedgefonds-Geschäft leisten.»


Über Union Bancaire Privée (UBP) – www.ubp.com

Die UBP mit Hauptsitz in Genf ist eine der führenden und mit einer Eigenmittelausstattung (Tier 1) von 25,6% bestkapitalisierten Privatbanken der Schweiz. Die Bank ist auf die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden spezialisiert. Sie beschäftigt weltweit 1’743 Mitarbeitende an über 20 Standorten. Per 31. Dezember 2019 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 140.3 Milliarden.

LGIM erhöht Einsatz für Nachhaltigkeit und Governance

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat seine Stewardship-Bemühungen weiter verstärkt und den Druck auf Unternehmensvorstände weltweit in einer Reihe von Themen wie Klimawandel, Vergütung, Diversität und Governance des Führungsgremiums erhöht.

Aus dem heute veröffentlichten neunten „Active Ownership Report“ von LGIM geht hervor, dass LGIM im Laufe des Jahres 2019 weiterhin weltweit gegen die Wahl von mehr als 4.000 Unternehmensvorständen gestimmt hat. Ziel ist es, damit auf lange Sicht positive Veränderungen in den Unternehmen und Märkten, in die LGIM investiert, zu bewirken.

Sacha Sadan, Direktor Investment Stewardship bei LGIM, kommentiert: „In diesen beispiellosen Zeiten werden wir daran erinnert, wie vernetzt die Welt ist – aber auch daran, dass Nachhaltigkeit, eine gute Unternehmensführung und die faire Behandlung der Mitarbeiter die Bausteine für eine bessere Zukunft sein werden. LGIM wird Unternehmen weiterhin unterstützen und sie dazu anhalten, ihrer Verantwortung gegenüber ihren Stakeholdern gerecht zu werden. Wir werden uns zudem gegenüber den Aufsichtsbehörden für eine Verbesserung der Marktstandards stark machen und uns um Zusammenarbeit bemühen, um Fortschritte bei den Themen zu erzielen, die für unsere Kunden und die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung sind.“

Bekämpfung des Klimawandels durch entschiedenes Stewardship

Der Klimawandel war das Thema, zu dem sich LGIM 2019 am häufigsten beschäftigte. Im Laufe des Jahres unterstützte LGIM – die als „einer der offensten Fondsgesellschaften in der Klimakrise1“ angesehen wird – mehr Aktionärsbeschlüsse zum Klimawandel als jeder andere der weltweit größten Vermögensverwalter2. LGIM war sogar Mitverfasser eines Klimabeschlusses beim Ölkonzern BP. Dieser trug dazu bei, das Unternehmen bei der Verabschiedung branchenführender Emissionsziele zu unterstützen.

Im Juni veröffentlichte LGIM ihre zweite jährliche Rangliste derjenigen Unternehmen, die bei „Climate Impact Pledge“-Engagements Vorreiter sind oder hinterherhinken. Dabei stimmte LGIM gegen elf Unternehmen – darunter Exxon Mobil und die China Construction Bank – und ergriff Maßnahmen als Investor, da diese Unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nachgewiesen hatten. Der Bericht zum „Climate Impact Pledge“ hob auch Beispiele für bewährte Praktiken hervor, ebenso wie Beispiele für Stewardship, die einen positiven Wandel vorantreiben. Zwei Unternehmen, die 2018 aus ausgewählten Fonds ausgelistet wurden, hatten dabei genügend Fortschritte gemacht, um 2019 eine Reinvestition zu rechtfertigen.

Der LGIM-Ansatz wird von einer unabhängigen Analyse bestätigt. Bei der Untersuchung großer Asset Manager hinsichtlich ihrer Kompetenz bei verantwortungsbewussten Anlagen erhielt LGIM als einer von nur fünf Vermögensverwaltern weltweit ein A-Rating. Damit wurde LGIM unter den britischen Gesellschaften, den Indexfonds-Anbietern sowie innerhalb der Gruppe der 15 größten Asset Managern weltweit am besten bewertet.3

Als Zeugnis der verstärkten Klimaambitionen innerhalb der Legal & General-Gruppe hat sich LGIM Real Assets außerdem dazu verpflichtet, bis 2050 für alle Immobilienobjekte einen Netto-Null-CO2-Ausstoß zu erreichen4.

Förderung finanzieller Teilhabe

LGIM setzt sich dafür ein, die Vergütungspraktiken für Führungskräfte zu verbessern und die Einkommensungleichheit bei den Unternehmen zu verringern, an denen LGIM Anteile hält. Im vergangenen Jahr lehnte LGIM weltweit 35% der Vergütungspakete ab und stimmte gegen viele Vorsitzende von Vergütungsausschüssen, weil sie es versäumt hatten, auf anhaltende Bedenken einzugehen. LGIM regt Unternehmen auch weiterhin dazu an, einen existenzsichernden Lohn einzuführen.

Im Rahmen verstärkter Richtlinien wird LGIM gegen Unternehmen stimmen, in denen die Pensionen neu ernannter Geschäftsführer nicht an die der Belegschaft angepasst sind, sowie gegen Unternehmen, in denen Geschäftsführer nach ihrem Ausscheiden zwei Jahre lang keine nennenswerten Aktienanteile behalten.

Sacha Sadan dazu: „Je länger Führungskräfte weiterhin an dem Unternehmen beteiligt sind, desto geringer ist das Risiko kurzfristiger Managemententscheidungen. Um dies zu erreichen und gleichzeitig auf eine bessere Angleichung an die Stakeholder-Gruppen hinzuwirken, haben wir unsere Grundsätze, nach denen wir Aktienbeteiligungen eingehen, aktualisiert.“

Streben nach guter Unternehmensführung und Vielfalt

LGIM ermutigt Unternehmen, robuste Governance-Strukturen einzuführen, da diese ein Eckpfeiler langfristiger Wertschöpfung sind. 2019 lehnte LGIM weltweit 15 % der Vorschläge im Zusammenhang mit Vorständen ab, darunter:

  • 776 Fälle, in denen Vorstände zu viele Funktionen gleichzeitig ausübten („overboarding“),
  • 530 Vorstände japanischer Unternehmen und 365 Beschlüsse bei europäischen Unternehmen aufgrund von Bedenken bezüglich ihrer Unabhängigkeit,
  • 199 Resolutionen bei nordamerikanischen Unternehmen wegen zu langer Vertragszeit mit Rechnungsprüfern.

Im Januar kündigte LGIM an, gegen alle Unternehmen zu stimmen, in denen der CEO auch den Aufsichtsratsvorsitz innehat. LGIM setzt sich seit langem für die Trennung der Rollen ein. Im vergangenen Jahr unterstützte LGIM 51 Aktionärsanträge in den USA, in denen eine Trennung der Funktionen gefordert wurde. Außerdem wurden 40 Stimmen gegen Vorstandsmitglieder abgegeben, bei denen die Entscheidung des Aufsichtsrates, die Funktionen zusammenzulegen, ohne die vorherige Zustimmung der Aktionäre erfolgte.

LGIM befürwortet zudem seit langem die Bedeutung unterschiedlicher Standpunkte und Fähigkeiten für den Unternehmenserfolg. 2019 hat LGIM diesen Schwerpunkt mit globaler Perspektive weiter ausgebaut und zielt auf Unternehmen mit geringer Gender Diversity ab.

  • Bei 51 US-amerikanischen und 19 japanischen Unternehmen waren nach dem Engagement von LGIM Verbesserungen bei der Diversität zu verzeichnen
  • LGIM stimmte aufgrund mangelnder Diversität gegen 76 Vorstände in Großbritannien, 41 Unternehmen in Schwellenländern und 56 Vorstände im asiatisch-pazifischen Raum.

Sacha Sadan erläutert: „Vor allem bei schwierigen Bedingungen können vielfältig zusammengesetzte Vorstände und Aufsichtsräte Unternehmen besser vorantreiben und weiter entwickeln. Wir brauchen Vorstandsmitglieder, die in der Lage sind, sich auf die wichtigen Aufgaben ihrer Rolle zu konzentrieren. Dazu gehört, dass sie nicht in zu vielen Aufsichtsräten sitzen, und dass die richtigen Kontrollmechanismen greifen. Besonders wichtig ist es dabei, sich als Aufsichtsratsvorsitzender und CEO in einer Person nicht selbst zu regulieren.“

Noch mehr Integration von ESG-Aspekten in der Geldanlage

Die Stewardship-Bemühungen von LGIM gehen Hand in Hand mit der zunehmenden Bedeutung der ESG-Kriterien im gesamten Anlageprozess. Im Laufe des letzten Jahres hat LGIM ein umfassendes Rahmenwerk für verantwortungsbewusstes Investieren geschaffen, das sowohl börsennotierte als auch private Vermögenswerte umfasst. LGIM hat ihr eigenes ESG-Scoring weiterentwickelt und 14 neue Fonds mit ESG-bezogenen Zielen aufgelegt, während sie gleichzeitig weitere Maßnahmen gegen Unternehmen mit schlechtem ESG-Scoring ergriff. So wandte sich LGIM mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen an die Vorstandsvorsitzenden von 98 Unternehmen mit schlechten Sozial- und Governance-Bewertungen – zum Beispiel aufgrund ungerechter Behandlung von Mitarbeitern und Zulieferern oder mangelnder Transparenz.

Vorantreiben der Branche durch politische Arbeit

LGIM arbeitet auch eng mit politischen Entscheidungsträgern zusammen: 2019 engagierte sie sich in rund 30 Initiativen mit Aufsichtsbehörden weltweit teil, arbeitete aber auch mit anderen Investoren zusammen und nahm – wo geeignet – öffentliche Positionen ein. Von der Verbesserung der Rechnungsprüfungsqualität und des Stewardship in Großbritannien über die Stärkung der Anlegerrechte in Japan und den USA bis hin zum Eintreten für eine nachhaltige Finanzwirtschaft in der EU und der Aktualisierung des Corporate-Governance-Kodex in Deutschland – LGIM verstärkt weiterhin die politische Arbeit im Rahmen ihres laufenden Einsatzes zur Förderung eines nachhaltigen Finanzsystems.


Um den neunten Active Ownership-Report von LGIM vollständig zu lesen, klicken Sie bitte www.lgim.com/ownership

1) Quelle: The Guardian
2) Quelle: ShareAction
3) Quelle: ShareAction – Point of No Returns (2020)
4) Weitere Informationen über den Klima-Ansatz der Legal & General Gruppe erhalten Sie im TCFD-Bericht: https://www.legalandgeneralgroup.com/media/17720/lg_tcfd_100320-finalpdf-with-link-2-pdf-with-link.pdf

Erste Asset Management schließt Erdöl-Unternehmen aus Umweltzeichen Fonds aus

Die Dekarbonisierung, also die Umstellung der Wirtschaft in Richtung eines niedrigeren CO2-Ausstoßes, erfordert vor allem von Energieversorgungsunternehmen massive Anstrengungen. Besonders stark davon betroffen sind als größte Treibhausgasemittenten Erdölunternehmen. Diese stehen nicht nur aufgrund der Coronavirus-Krise und den aktuell volatilen Ölmärkten vor großen Herausforderungen.

Ausschluss von Erdöl-Unternehmen

Erste Asset Management hat sich als größte Fondsgesellschaft in Österreich dazu entschlossen, Erdöl-Unternehmen vorzeitig aus den nachhaltigen Umweltzeichen-Fonds auszuschließen. Das betrifft derzeit 9 Fonds mit einem Vermögen von rund 1,3 Milliarden Euro (per 07.04.2020). Damit ziehen wir Bestimmungen des österreichischen Umweltzeichens vor, die in Zukunft einen Ausschluss aus ethisch zertifizierten Umweltfonds verlangen.

Walter Hatak, Leiter Sustainable Investments Erste Asset Management:

„Ein Ausschluss von Erdöl-Unternehmen kann aus ethisch-moralischen Motiven erfolgen, also wenn man keine Beteiligung an großen Treibhausgasemittenten haben möchte. Es kann aber auch aus Risikogesichtspunkten erfolgen, also um die Pariser Klimaziele zu erfüllen. Wir haben uns aus beiden Gründen entschieden die neuen Bestimmungen des österreichischen Umweltzeichens vorwegzunehmen“, betont Walter Hatak, Leiter Sustainable Investments Erste Asset Management.

Abstimmung bei über 400 Hauptversammlungen

Um die Erderwärmung möglichst unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu beschränken, werden Unternehmen mit immer mehr Regularien konfrontiert werden. Hier gilt es als nachhaltiger Investor vorzugreifen.

Seit 2015 übt die Erste Asset Management die Stimmrechte basierend auf den eigenen Nachhaltigkeitsrichtlinien für alle ihre traditionellen Investmentfonds aus. Es werden auch hier strenge nachhaltige Kriterien bei der Beurteilung von Investments integrativ berücksichtigt.

Allein im vergangenen Jahr haben wir auf 400 Hauptversammlungen im Sinne von ESG (Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) Richtlinien abgestimmt. „Deshalb bleibt der sehr konstruktive Dialog in Österreich mit der OMV, bei der wir als Lead-Investor der internationalen Investorenvereinigung Climate Action 100+ vertreten sind, selbstverständlich aufrecht“, so Hatak.

Nur Hälfte der Energieversorger verfolgen Pariser Klimaziele

Laut den Auswertungen des Finanzdienstleisters MSCI haben sich nur weniger als die Hälfte der Unternehmen im Energieversorgersektor entsprechende Ziele gesetzt oder verfolgen Ziele, die die Vorgaben für eine Beschränkung der Klimaerwärmung auf 1,5 oder 2 Grad erfüllen. Aufgrund der hohen Kapitalintensität für eine große Transformation ist eine Umstellungsphase von mindestens einem Jahrzehnt realistisch.

Um eine großflächige Umstellung des globalen Versorgersektors auf weniger CO2-intensive Energieformen zu ermöglichen sind globale Investments vor allem in den Bereichen der Netzwerke und der erneuerbaren Energieträger dringend notwendig.

„Die Ergebnisse zeigen uns, dass ausgehend von der Summe an Emissionen, die noch emittiert werden darf um die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken, Energieversorger einen großen Teil dieser Emissionsreduktionen tragen und sich damit wesentlich mehr anstrengen müssen“, so Hatak abschließend.


Erste Asset Management wurde 2019 vom Branchenmagazin „Börsianer“ zur besten Fondsgesellschaft des Jahres ausgezeichnet.

Alles zum Thema Strom, Energie und nachhaltigen Investitionen finden Sie unter: https://blog.de.erste-am.com/dossier/strom-energie/ 

Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

BlueOrchard: Flaggschiff-Fonds BOMF wird auf Konformität mit den ‚Operating Principles for Impact Management‘ des IFC verifiziert

Das Impact Management von BlueOrchard sowie der BlueOrchard Microfinance Fund (BOMF), haben vom unabhängigen Impact-Investment-Beratungsunternehmen Tideline eine Verifizierung ihrer Konformität mit den ‚Operating Principles for Impact Management‘ der International Finance Corporation erhalten.

Der Verifizierungsprozess, der von dem Impact-Investment-Beratungsunternehmen Tideline durchgeführt wurde, untersucht die Prozesse, Richtlinien und Instrumente innerhalb des Impact Managements (IM) und bewertet die Übereinstimmung von jedem der Prinzipien unter Anwendung einer proprietären Methodik.

Das Investment Management von BlueOrchard weist demnach einen hohen Grad an Übereinstimmung mit vielen der Prinzipien auf. Tideline stellte insbesondere fest, dass der BOMF nicht nur klare und gut definierte Ziele im Hinblick auf die sozialen und ökologischen Auswirkungen hat, sondern auch Wirkungserwägungen effektiv integriert sind. Der Fonds verfügt über eine hohe Transparenz hinsichtlich seines Beitrags zum Erreichen der verfolgten sozialen und ökologischen Ziele und über einen fundierten Ansatz für das Identifizieren und Managen von Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (ESG-Risiken), der sich an seinem Regelwerk für die Ergebnismessung orientiert.

Die im April 2019 eingeführten Prinzipien für Impact Management, stellen einen neu geschaffenen Standard für das Impact Investing dar, der in Zusammenarbeit mit Branchenführern und anderen Interessengruppen entwickelt wurde. BlueOrchard gehörte im vergangenen Jahr zu den ersten Unterzeichnern dieser Prinzipien und war Teil eines Konsortiums internationaler öffentlicher und privater Organisationen, die an der Entwicklung beteiligt waren. Maria Teresa Zappia, stellvertretende CEO und Chief Impact and Blended Finance Officer bei BlueOrchard, ist zudem Mitglied des Beirats.

Maria Teresa Zappia, stellvertretende CEO und Chief Impact and Blended Finance Officer bei BlueOrchard, sagt: „In seiner 20-jährigen Geschichte, hat sich BlueOrchard verpflichtet, zur Entwicklung konsistenter branchenweiter Instrumente und Best Practices im Bereich Impact Management beizutragen. Wir sind stolz darauf, an der Entwicklung der IFC-Prinzipien beteiligt gewesen zu sein und auch zu den ersten Unterzeichnern zu gehören. Wir hatten unsere Impact Management bereits an den Prinzipien ausgerichtet, und so ist für uns diese formale Verifizierung des BOMF der nächste logische Schritt. Wir freuen uns, während des gesamten Verifizierungsprozesses eng mit Tideline zusammengearbeitet zu haben. Dabei schätzten wir insbesondere ihre Ratschläge und Expertise, während wir mit ihnen bei der Bewertung und Offenlegung unserer Ausrichtung auf die Prinzipien zusammengearbeitet haben.“

Neil Gregory, Chief Thought Leadership Officer IFC, fügt hinzu: „Die ‚Operating Principles for Impact Management‘ stellen einen Industriestandard dafür dar, was Impact Investing ausmacht, und bringen mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit in diesen Bereich. In einem Umfeld, in dem der Wettbewerb stetig zunimmt und 'Impact Washing' ein berechtigtes Thema für Investoren ist, ist es wichtiger denn je, dass wir in der Lage sind, branchenweit einen einheitlichen Ansatz zur Definition, zum Management und zum Messen von Impact Investments zu verfolgen.“

Christina Leijonhufvud, Managing Partner bei Tideline, sagt: „Wir freuen uns, BlueOrchard zu unseren ersten Kunden für das Verifizieren seines Impact-Management zu zählen. Wir haben eng mit BlueOrchard zusammengearbeitet, um die Instrumente und Prozesse, die das Investment Management des BOMF bilden, zu überprüfen und den Grad der Übereinstimmung mit den Prinzipien der IFC zu bewerten. Hierbei haben wir eine hohe Übereinstimmung mit vielen der Prinzipien feststellen können.

Wir hoffen, dass die Ergebnisse der Überprüfung dazu beitragen werden, BlueOrchard in seine laufenden Bemühungen zu informieren, zu den Best Practices der Industrie im Bereich Impact Management beizutragen".


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager und Mitglied der Schorders Group. Das Unternehmen verfolgt das Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Das Unternehmen hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz im Angebot von erstklassigen Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur aufgebaut. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. BlueOrchard hat bisher mehr als 6 Mrd. USD für sophistizierte globale private und öffentliche Kunden investiert und damit greifbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Gesundheitsfonds der apoAsset behaupten sich in schwierigem Umfeld

Während viele Investmentprodukte in den vergangenen Monaten hohe zweistellige Verluste hinnehmen mussten, entwickelten sich die Gesundheitsfonds der Apo Asset Management GmbH (apoAsset) im Schnitt relativ stabil. Insbesondere der Gesundheitsfonds apo Medical Balance schlug Marktindizes deutlich.

Sowohl Aktien als auch Unternehmensanleihen kamen in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck und bescherten vielen Investmentstrategien hohe zweistellige Minuserträge. Die Gesundheitsfonds der apoAsset waren von den Marktverwerfungen zwar ebenfalls betroffen, jedoch deutlich weniger als viele Marktindizes. Während zum Beispiel der MSCI World Index seit Jahresbeginn -11,1% verzeichnet (Stand 17.04.2020, in EUR. Quelle: Bloomberg), liegen die Gesundheitsfonds von apoAsset im gleichen Zeitraum weitgehend im Plus. Das zeigen etwa die globalen Gesundheits-Aktienfonds apo Digital Health und apo Emerging Health, einer der ersten globalen Schwellenländer-Fonds mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Hervorzuheben ist auch der Gesundheits-Mischfonds apo Medical Balance, der als einziger Fonds in Deutschland sowohl in Aktien als auch in Anleihen des weltweiten Gesundheitsmarkts investiert, und seit Jahresbeginn ebenfalls eine positive Wertentwicklung aufweist.

„Der Gesundheitsmarkt mit so vielfältigen Sub-Branchen wie Biotechnologie, Dienstleistungen, Medizintechnik, Pharma oder Digital Health ist weniger abhängig von Konjunkturzyklen“, erläutert Dr. Heiko Opfer, Geschäftsführer der apoAsset, das Ergebnis. Die Vorzüge von Gesundheitsinvestments, in die das Unternehmen seinen Schwerpunkt setzt, zeigten sich nicht nur in der derzeitigen Schwächephase: „Auch in früheren wirtschaftlich unsicheren Phasen ist dieser Markt relativ stetig gewachsen.“

Auf die gesamte Wertentwicklung bezogen stellt Opfer heraus: „Die Stärken eines aktiven Fonds- und Risikomanagements kommen insbesondere in der Krise zum Tragen.“ So hätten sich die apoAsset-Fonds gegenüber den einschlägigen Indizes behauptet, obwohl sie stärker in Small- und Midcaps (kleinere und mittlere Unternehmen) allokiert seien. Diese verlören in Schwächephasen tendenziell stärker als Large Caps, die die Indizes dominieren. Langfristig hat eine Beimischung von kleineren Unternehmen den Vorteil, dass sie oft innovativer, schneller und flexibler sind und Anleger bei Übernahmen zusätzlich profitieren können.


Über die Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist laut Focus Money die beste Fondsanlagegesellschaft Deutschlands (Branchensieger beim Deutschlandtest 2019). Sie wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro, davon rund 1 Mrd. Euro in Gesundheitsfonds.
apoAsset bildet das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehört neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialist Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat, unter anderem mit dem Weltärztepräsidenten Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, und Dr. Markus Müschenich, Gründungsvorstand des Bundesverbands Internetmedizin. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

WisdomTree ernennt Helen Pugh zum European Head of Marketing

WisdomTree, Sponsor von Exchange Traded Funds ("ETF") und Exchange Traded Products ("ETP"), gibt die Ernennung von Helen Pugh zum „European Head of Marketing“ bekannt. In ihrer Funktion wird Pugh Leitung und Umsetzung einer umfassenden und koordinierten Marketing- und Kommunikationsstrategie verantworten. Darüber hinaus wird die neue Marketing-Chefin versuchen, Marke und Wettbewerbsposition des Unternehmens in Europa zu stärken. Pugh wird daneben Mitglied des europäischen Management-Teams von WisdomTree.

Marketingexpertin Pugh verfügt über 13 Jahre Erfahrung im Marketing für Finanzdienstleistungen und hatte seit 2006 bei J.P. Morgan Asset Management gearbeitet. Bevor Helen zu WisdomTree kam, leitete sie bei J.P. Morgan das internationale ETF-Marketing und war dort maßgebend für den Aufbau der Marketing-Ressourcen des ETF-Geschäfts. Darüber hinaus verantwortete Pugh die Verwirklichung der internationalen Aktivierungsstrategie des Asset Managers sowie die Durchführung dessen Marketingkampagnen zur Unterstützung der Produkteinführungsagenda.

Dazu Alexis Marinof, Head of WisdomTree Europe: "Wir freuen uns, Helen in unserem Team zu haben. Wir streben größtmögliche Effizienz im Verkauf, Marketing und Research unserer europäischen ETFs an. Pughs Ernennung ist wesentlicher Bestandteil dieser Ambition. Sie wird zusammen mit dem europäischen Marketingteam Strategien für das gesamte Spektrum des Marketings entwickeln und unser globales Marketingpotential nutzen. Hierbei wird sie eng mit dem in New York ansässigen Team zusammenarbeiten.“

Pugh fügt hinzu: "Ich freue mich sehr darüber, bei WisdomTree zu sein und die europäische Marketingabteilung zu verstärken. Der europäische ETP-Markt erfuhr in den letzten Jahren erhebliches Wachstum. Obwohl der Wettbewerb stark ist, kann ein differenzierter ETP-Anbieter wie WisdomTree hiervon profitieren. Wir sehen eine signifikante Verlagerung der Vermögenswerte hin zu kosteneffizienteren Investitionsmöglichkeiten. Modernes datengestütztes Marketing wird dazu beitragen, dass sich noch mehr Investoren der Vorteile von ETPs und des spezifischen Angebots von WisdomTree bewusst werden.“


Über WisdomTree

WisdomTree Investments Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA und Europa (gemeinsam WisdomTree®) globaler Anbieter von Exchange Traded Funds ("ETFs") und Exchange Traded Products ("ETPs"). Über die europäischen Tochtergesellschaften WisdomTree UK Limited und WisdomTree Ireland Limited vertreibt das Unternehmen in Europa WisdomTree ETFs und ETPs im Bereich Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und Alternative Strategien. WisdomTree verwaltet derzeit weltweit ein Vermögen von circa 54.2 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen unter www.wisdomtree.com.

WisdomTree® ist der Vermarktungsname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Tochtergesellschaften weltweit.

Fondshandel legt in Corona-Krise massiv zu, Panikverkäufe bleiben jedoch klar die Ausnahme

„Die an den weltweiten Kapitalmärkten deutlich sichtbaren Folgen der Corona-Krise haben auch im Fondshandel der ebase Kunden eindeutige Spuren hinterlassen. Im Februar hatten sich ja bereits entsprechende Tendenzen angekündigt und der März war, vor dem Hintergrund der zwischenzeitlichen Zuspitzung der Krise, noch um einiges intensiver“, so Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services (ebase ®). So hat das Handelsvolumen nochmals deutlich zugelegt und den höchsten Stand der letzten Jahre erreicht. Die ebase Kunden haben im März insgesamt 180% mehr gehandelt als im Monatsdurchschnitt des letzten Jahres, bei ETFs sogar mehr als dreimal so viel.

„Dabei ist es aber wichtig, zu betonen, dass die Kunden in der Breite überaus besonnen reagiert haben und es nicht zu Panikverkäufen auf breiter Front kam. Denn ungeachtet der extrem turbulenten Marktentwicklung lagen die Mittelabflüsse nur um 25% über den Mittelzuflüssen“, so Friedrich. Der Fundflow-Faktor, welcher das Verhältnis zwischen Nettomittelzuflüssen und -abflüssen zeigt, weist mit 0,75 dennoch den geringsten Wert der letzten Jahre, die von kontinuierlichen Mittelzuflüssen geprägt waren, auf.

„Zahlreiche Kunden haben sich im ersten Quartal und speziell auch im März defensiver positioniert, oftmals sicherlich auch, um in den letzten Jahren erzielte Gewinne mitzunehmen. Dabei haben wir auch massive Mittelzuflüsse in Geldmarktfonds gesehen“, ergänzt Friedrich. Aktienfonds wurden dagegen ebenso wie Mischfonds überwiegend verkauft.

Es zeichnen sich jedoch bereits einige Signale ab, die für die Zukunft positiv stimmen könnten. So zeigt die aktuelle Vermittler-Fokus-Umfrage unter Finanzexperten, die als Vertriebspartner der B2B-Direktbank aktiv sind, dass knapp 55% der Befragten davon ausgehen, beim DAX auf Jahressicht einen höheren Indexstand zu sehen als aktuell. Etwas mehr als jeder Zehnte geht in diesem Zeitraum eher von einem seitwärts tendierenden Markt aus. Trotz der vielen dramatischen Bilder und Meldungen rechnen jedoch nur etwas mehr als 30% der Befragten mit weiteren Kursverlusten. „Zudem haben einige Kunden gegen Ende des ersten Quartals, nach den starken Kursrückgängen davor, auch schon wieder einen guten Zeitpunkt für den Wiedereinstieg in den Markt gesehen. In der Folge haben die Investitionen in offensivere Anlagen, wie bspw. Aktienfonds, bei einigen Kunden auch wieder zugenommen“, kommentiert Friedrich.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Bettina Ducat neue Generaldirektorin von La Financière de l’Echiquier

Primonial gibt heute die Ernennung von Bettina Ducat zur Stellvertretenden Generaldirektorin für das Asset-Management und zur Generaldirektorin von La Financière de l’Echiquier (LFDE) bekannt.

Ihre Hauptaufgaben werden darin bestehen, die internationale Expansion der Marke LFDE zu beschleunigen sowie die Konzeption und Entwicklung innovativer Finanzlösungen zu fördern, um die Positionierung von Primonial als unabhängiger europäischer Marktführer in der Vermögensverwaltung zu konsolidieren.

Bettina Ducat wird eng mit Olivier de Berranger, dem für das Portfoliomanagement zuständigen Stellvertretenden Generaldirektor von LFDE, und mit Bertrand Merveille, dem für den Ausbau des Retail-Geschäfts zuständigen Stellvertretenden Generaldirektor, zusammenarbeiten.

Sie wird ihre Position am 1. Juli 2020 antreten und an Stéphane Vidal, den Präsidenten der Primonial-Gruppe und Vorsitzenden des Verwaltungsrats von La Financière de l’Echiquier, berichten.

Kommentar von Stéphane Vidal: „Wir freuen uns sehr, Bettina Ducat in der Primonial-Gruppe und an der Spitze von La Financière de l’Echiquier begrüßen zu können. Sie vertritt feste Überzeugungen und besitzt exzellente Führungsqualitäten. Ihre umfassenden Erfahrungen in sämtlichen Bereichen der Vermögensverwaltung, nicht zuletzt beim Auf- und Ausbau einer internationalen Präsenz, werden bei der Umsetzung unserer Expansionsstrategie für die Marke LFDE von unschätzbarem Vorteil sein.

Mein besonderer Dank gilt Olivier de Berranger und Bertrand Merveille, die während der Übergangsphase ein Verantwortungsbewusstsein an den Tag gelegt haben, das weit über ihre jeweiligen technischen Funktionen hinausgeht. Ich bin vom Erfolg dieses Teams und von La Financière de l’Echiquier in den kommenden Monaten und Jahren voll und ganz überzeugt.“


Datenstand: 31.12.2019

Bettina Ducat

Nach ihrem Abschluss an der EMLYON Business School begann Bettina Ducat ihre berufliche Laufbahn 2001 als Strategic Consultant bei Accenture. 2006 wechselte sie als Vertriebsbeauftragte für Finanzinstitute und Versicherungsgesellschaften in das Vertriebsteam von AXA Investment Managers, dessen Leitung sie 2009 übernahm. Anfang 2012 wurde sie zur regionalen Vertriebsleiterin für Frankreich, Südeuropa und den Mittleren Osten ernannt und übernahm 2014 die weltweite Verantwortung für die Produktentwicklung und die Kundensegmente ‚Vertriebspartner und institutionelle Kunden‘. 2018 wurde sie in das Management Board berufen und stieg im Januar 2019 zum Head of Global Distribution von AXA IM auf.

PRIMONIAL-Gruppe

Primonial, unabhängiger Marktführer für Vermögensverwaltung und Asset-Management, bietet eine vollständige Palette an Anlagelösungen und Sparprodukten für ein breites Spektrum von Anlageklassen im Rahmen einer offenen Architektur an. Die Primonial-Gruppe hat sich auf die Bereiche Lebensversicherung, Asset-Management und Immobilien spezialisiert und kann sich auf Investmentteams mit anerkannter Expertise stützen.

Mit einem verwalteten bzw. beratenen Kundenvermögen von mehr als 45 Milliarden Euro baut die in mehreren Ländern bereits präsente Gruppe ihre europäische Marktposition kontinuierlich aus.

LFDE - La Financière de l’Echiquier

Das 1991 gegründete Unternehmen LFDE - La Financière de l’Echiquier ist mit einem verwalteten Anlagebestand von fast 9 Milliarden Euro und einem mehr als 130 Mitarbeiter starken Team einer der größten eigentümergeführten Vermögensverwalter Frankreichs.

Aktivitätsschwerpunkte: Vermögensverwaltung und Finanzanlagen für Privatkunden, Vermögensberater und institutionelle Investoren. LFDE gehört zur Primonial-Gruppe und ist außerdem in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und in den Benelux-Ländern präsent.

Hauck & Aufhäuser erhält Vertriebszulassung für Publikumsfonds in Hongkong

Hauck & Aufhäuser hat über seine Luxemburger Kapitalverwaltungsgesellschaft Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. (HAFS) den ersten Luxemburger Publikumsfonds unter dem seit Januar 2019 geltenden Mutual Recognition of Funds (MRF) zwischen Hongkong und Luxemburg zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Das Bankhaus plant damit insbesondere auch ihre Dritt-Fondspartner bei der Zulassung und dem Vertrieb ihrer Fonds in Hongkong zu unterstützen. Als erstes wurde der hauseigene Fonds H&A Aktien Small Cap EMU des Asset Managers H&A Global Investment Management (HAGIM) zugelassen.

Der Vertrieb von Fondsprodukten in Hongkong und China war bisher überwiegend bei großen europäischen bzw. globalen Fondsanbietern im Fokus. Mit Hauck & Aufhäuser kann nun auch kleineren Fondsboutiquen der Zugang von Luxemburg aus nach Hongkong ermöglicht werden. Als zweitgrößter Fondsstandort weltweit bietet Luxemburg Fondsinitiatoren ein innovatives und sich schnell entwickelndes Finanzumfeld, in dem die Expertise aller Markteilnehmer gebündelt wird. „Der Zugang zum Finanzplatz Hongkong über unsere Gesellschaft in Luxemburg erweitert unser Servicespektrum im Asset Servicing um einen weiteren klaren USP“, erläutert Holger Sepp, Mitglied des Vorstands bei Hauck & Aufhäuser.

Dieser USP basiert auf der Zugehörigkeit zum chinesischen Investor Fosun, zu dem das Bankhaus seit 2016 gehört. In diesem Zusammenhang strebt Hauck & Aufhäuser an, Geschäftspartnern den Zugang nach China zu ermöglichen. Hierfür hat das Bankhaus die Abteilung China Desk eingerichtet, welche den Vertriebszulassungsprozess gemeinsam mit der HAFS bei Hauck & Aufhäuser verantwortet hat. „Im nächsten Schritt werden wir uns darauf konzentrieren, sukzessive unser Vertriebsnetzwerk für Institutionelle und Retail Investoren vor Ort auszubauen. Wir nutzen im Interesse unserer Kunden die Synergien, welche sich aus der Zusammenarbeit mit Fosun ergeben“, ergänzt Jian (Helen) Liang, Head of China Desk bei Hauck & Aufhäuser. Für das Bankhaus ist die erfolgreiche Vertriebszulassung für Fonds in Hongkong ein Meilenstein in der eigenen Internationalisierungsstra- tegie.


Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 224 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Robert Sprogies. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland, Luxemburg und Irland sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Finanzprofis trotz aktueller Coronakrise auf Jahressicht überwiegend mit positiver Markterwartung

„Trotz des massiven, in dieser Form historisch kaum vergleichbaren Einbruchs an den globalen Märkten überwiegt bei den Finanzexperten offensichtlich mittlerweile der Optimismus wieder leicht“, kommentiert Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, die jüngst von ebase durchgeführte Umfrage unter 199 Finanzprofis. So zeige die aktuelle Vermittler-Fokus-Umfrage unter Vertriebspartnern der B2B-Direktbank, dass knapp 55% der Befragten davon ausgehen, beim DAX auf Jahressicht einen höheren Indexstand zu sehen als aktuell. Etwas mehr als jeder Zehnte geht in diesem Zeitraum eher von einem seitwärts tendierenden Markt aus. Trotz der vielen dramatischen Bilder und Meldungen rechnen jedoch nur etwas mehr als 30% mit weiteren Kursverlusten.

„Sicherlich steht, was die Auswirkungen von Corona auf unseren Alltag aber auch die Wirtschaft angeht, der Zeitplan sowie das Ende noch nicht ganz fest, es scheint aber, dass die Finanzprofis der Ansicht sind, das Schlimmste könnte bald überstanden sein. Da 55% davon ausgehen, nächstes Jahr um diese Zeit auch schon wieder höhere Indexstände beim DAX zu sehen, scheint auch der grundsätzliche Wachstumspfad der Wirtschaft, trotz der letzten Monate, in deren Augen nach wie vor intakt zu sein“, kommentiert Friedrich.

Ähnliche Erkenntnisse lassen sich auch aus dem Kaufverhalten der ebase Kunden ableiten. So war das Handelsvolumen in den letzten Wochen weit überdurchschnittlich, dabei haben viele Kunden zuvor erzielte Gewinne mitgenommen und ihre Portfolien defensiver aufgestellt. „In Folge der stark gesunkenen Kurse sind zahlreiche Kunden jedoch in den letzten Tagen auch wieder in den Aktienmarkt eingestiegen. Der Zeitpunkt und das Bewertungsniveau wurden wohl vielfach als für einen Einstieg günstig angesehen“, so Friedrich.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Responsible Investing: Aktiv sein, um Effizienz zu wahren

Um als Vermögensverwalter langfristig erfolgreich Responsible Investing zu betreiben, das heißt nachhaltig und verantwortungsvoll zu investieren, ist ein leistungsfähiges Team unerlässlich. Dieses muss Zugang zu den besten Informationen und den modernsten Tools besitzen. Darüber hinaus hilft das Etablieren einer Stewardship-Kultur beim Umsetzen der ESG-Kriterien bei Portfoliounternehmen.

„Wir sind überzeugt, dass sich die Art und Weise, wie unsere Branche die Performance von Investitionen bewertet, weiterentwickeln muss – das gilt insbesondere auch für Responsible Investing“, sagt Will Oulton, Global Head of Responsible Investment bei First State Investments. „ESG-Kriterien spielen in Entscheidungsprozessen und Steuerungspraktiken schon lange eine zentrale Rolle. Auch auf politischer Ebene treiben neue Policy-Initiativen den weltweiten Wandel voran. Um als Vermögensverwalter langfristig erfolgreich nachhaltig und verantwortungsvoll zu investieren, sind unseres Erachtens drei Punkte unerlässlich: Ein fähiges und motiviertes Team, die richtigen Prozesse und eine im Unternehmen fest verankerte Stewardship-Kultur.

Für das Sicherstellen einer hohen Qualität der Investmentprozesse sind verlässliche Daten entscheidend. Nur so können die ESG-Qualität und das Klimaengagement der Portfoliounternehmen angemessen überprüft und, wenn nötig, korrigiert werden. Für eine zutreffende Bewertung des Portfolios müssen Investmentteams hinsichtlich aktueller sowie neu aufkommender ESG-Thematiken stets auf dem aktuellen Stand sein. Hierbei ist der konsequente Auf- und Ausbau der Expertise unerlässlich. Dies kann über verschiedene (externe) Kanäle wie Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und supranationale Institutionen generiert werden.

Neben den richtigen Instrumenten hängt der Erfolg eines Vermögensverwalters zweitens von der Fähigkeit ab, hervorragende, motivierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Mitarbeiter müssen sich mit den ethischen und professionellen Standards und unternehmerischen Werten ihres Arbeitgebers identifizieren und diese in ihrer Tätigkeit widerspiegeln. Deshalb sollten Vermögensverwalter nicht nur bei ihren Investitionen ESG-Kriterien als Maßstab anlegen, sondern diese auch selbst befolgen. In einem Code of Conduct lassen sich diese festschreiben und damit auch gleichzeitig Erwartungen an Mitarbeiter kommunizieren. Wir sind überzeugt, dass Diversität und Inklusion zu besseren Entscheidungen und besseren Ergebnissen führen.

Schließlich ist für das Umsetzen der ESG-Kriterien bei Beteiligungsunternehmen aktives Engagement durch die Vermögensverwalter gefordert. Wir sind überzeugt, dass wir mit der Ausübung unserer Beteiligungsrechte langfristig bessere Ergebnisse erzielen können. Indem Unternehmen dabei ermutigt werden, Chancen zu erkennen und zu ergreifen, kann aktives Engagement auch die Renditen der Investoren langfristig verbessern. Neben der Teilnahme an Gesellschaftertreffen zählen auch direkte Gespräche mit den Unternehmen und der Geschäftsführung über die Umsetzung der ESG-Kriterien zu solchen Maßnahmen. Um die Interessen der Investoren angemessen zu vertreten, ist es daher unserer Meinung nach für Vermögensverwalter immens wichtig, eine aktive Stewardship-Kultur im Unternehmen zu etablieren.“


Über First State Investments

First State Investments ist eine globale Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Erfahrung in verschiedenen Anlageklassen und spezialisierten Anlagesektoren. In Australien ist First State Investments mittlerweile unter dem Namen First Sentier Investors tätig. First State Investments bietet eine Auswahl von Anlagelösungen für institutionelle Investoren und Kleinanleger weltweit, darunter Aktien-, Anleihe-, Multi-Asset-Anlagen und Anlagen in nicht börsennotierten Infrastrukturwerten.

Für das Gemeinwohl engagiert: Evangelische Bank spendet knapp 800.000 Euro

Nicht erst seit der Corona-Krise ist die Evangelische Bank gesellschaftlich stark engagiert. Im Jahr 2019 hat sie über Spenden- und Sponsoringaktivitäten mehr als 330 soziale Projekte ihrer Kunden mit knapp 410.000 Euro unterstützt. Zudem flossen nahezu 150.000 Euro, die durch Spenden aus dem Gewinnsparzweckertrag zusammenkamen, in bundesweit 150 gemeinnützige Einrichtungen. Darüber hinaus haben die drei Stiftungen der Bank über 100.000 Euro für 49 Projekte ausgeschüttet. Weitere gut 130.000 Euro wurden im Rahmen der Crowdfunding-Initiative „Zusammen Gutes tun“ gesammelt. Somit beträgt das Fördervolumen im Jahr 2019 in Summe 788.000 Euro.

Dass sich Deutschlands größte Kirchenbank im Rahmen ihrer nachhaltigen Ausrichtung seit jeher ihrer gesellschaftlichen Verantwortung verpflichtet fühlt, spiegelt sich in ihrem umfassenden sozialen Engagement wider. „Menschlichkeit, Achtsamkeit, Solidarität – es sind die christlichen Werte, die unser Denken und Handeln auf jeder Ebene prägen“, betont Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer. „Sie bilden die feste Basis für eine nachhaltige, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Das macht uns als Evangelische Bank aus.“

Vielzahl und Diversität der Förderprojekte prägen das umfangreiche Engagement

Nachhaltigkeit im Sinne von Mensch und Umwelt stehen bei den Zuwendungen durch die Evangelische Bank im Fokus. Die Spendengelder kommen Initiativen zugute, die sich unter anderem Obdachlosen oder sozial schwachen Familien, Kindergärten, Jugendgruppen oder der Altenpflege sowie generationenübergreifenden Projekten widmen.

So erhielten etwa das Pflegestift Geizenberg im thüringischen Waltershausen für einen Kneipp-Sinnesgarten, der dem seelischen Wohlbefinden älterer Menschen dient, und die Ökumenische Hospizgruppe Eisenach für den Ausbau der ambulanten Trauerbegleitung jeweils 1.000 Euro. Für die Ausstattung mit neuen Sport- und Fitnessgeräten sprach die Evangelische Bank der Klinik Werraland, einer anerkannten Einrichtung des Müttergenesungswerks in Bad Sooden-Allendorf, 2.000 Euro zu. Ein Teil der Spenden stammt aus dem Zweckertrag des Gewinnsparens: Mit jedem Los geht ein Teil des Geldes an soziale bzw. diakonische Einrichtungen und Vereine.

Sinn stiften – Gutes fördern

Die ACREDO Stiftung als eine von drei Stiftungen, die von den Vorgängerinstituten der Evangelischen Bank gegründet wurden und kirchliche, gemeinnützige Projekte in den Regionen Bayern, Franken und Mecklenburg fördert, ermöglichte im vergangenen Jahr beispielsweise mit 2.000 Euro eine notwendige personelle Unterstützung für den Münchener Jugendhilfeverbund Lebensräume. Eine neue Fachkraft, die sich gezielt präventiv-pädagogischen Maßnahmen widmet, unterstützt nun das Team. Hierbei handelt es sich um eine von insgesamt 16 Fördermaßnahmen, für die die ACREDO Stiftung 2019 insgesamt 15.800 Euro bereitgestellt hat.

Ein Beispiel, wie die EDG Kiel-Stiftung der EB, die sich zum Ziel gesetzt hat, Investitionen im kirchlichen Bereich sowie der Diakonie/Caritas und der sonstigen Freien Wohlfahrtspflege zu unterstützen, sich 2019 engagiert hat, ist die Anschaffung eines Busses für die Kirchenjugend in Büchen-Pötrau. Hier ist die Stiftung mit immerhin 8.000 Euro eingesprungen. Das sichere und nachhaltige Transportmittel kommt bei Pfadfinderfahrten und einem generationsübergreifenden Musikprojekt zum Einsatz. Das Fördervolumen der EDG Kiel-Stiftung belief sich 2019 auf insgesamt 46.600 Euro. Diese Summe kam 19 karitativen Projekten zugute.

Die EKK-Stiftung fördert besonders begabte christliche Nachwuchskräfte in Kirche und Diakonie. Seit ihrer Gründung im Jahr 1996 wurden mehr als 292 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 1,2 Mio. Euro (Stand: Dez. 2019) gefördert. Darunter fallen die hoch spezialisierte Fortbildung für Management in sozialen Organisationen an der Führungsakademie für Kirche und Diakonie in Berlin, Masterstudiengänge in verschiedenen Bereichen des Sozialwesens, zum Beispiel an dem Diakoniewissenschaftlichen Institut der Uni Heidelberg, oder das General Management Seminar für Executives und Leadership in St. Gallen, Schweiz. Im Jahr 2019 hat die EKK-Stiftung mit 38.520 Euro entsprechende Fortbildungsmaßnahmen unterstützt.

Crowdfunding: Zusammen erfolgreich

Getreu dem Motto des deutschen Sozialreformers F. W. Raiffeisen „Was einer nicht schafft, das schaffen viele“ verfolgt die Evangelische Bank mit ihrer Crowdfunding-Plattform (www.zusammen-gutes-tun.de) den genossenschaftlichen Ansatz und fördert gemeinnützige Projekte mit einem innovativen Online-Angebot zum Spendensammeln. Insgesamt haben über die Online-Plattform der Evangelischen Bank seit ihrem Bestehen bereits 60 Projektinitiatoren Geld für gemeinnützige Initiativen eingesammelt. Bis heute sind dabei mehr als 200.000 Euro zusammengekommen. Hiervon stammen mehr als 20.000 Euro aus dem Co-Funding der Bank.


Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut und die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus der Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohn-bau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Develop-ment Goals – SDGs) sowie nach den anspruchsvollen EMASplus -Kriterien aus.

M&G stärkt Vertriebsteam

M&G Investments stärkt sein Vertriebsteam und ernennt Marc Schlamann (37) zum Sales Director für den deutschen und österreichischen Markt.

Schlamann ist seit 1. April von Frankfurt aus für die Betreuung und den Ausbau der Kundenbeziehungen mit Vermögensverwaltern, Vermögensverwaltungseinheiten von Banken und Sparkassen, unabhängigen Finanzdienstleistern und Maklerpools in Süddeutschland und Österreich zuständig. Er berichtet an Werner Kolitsch, Head of Germany and Austria bei M&G. Marc Schlamann stößt zu einem 32-köpfigen Team, das in der Frankfurter Niederlassung von M&G tätig ist. Neben dem Vertriebsteam – zuständig für das Retailgeschäft, den Wholesale-Vertrieb und die institutionellen Märkte – arbeiten vor Ort in Frankfurt ein 7-köpfiges Investment- und Origination-Team für das Real-Assets-Segment sowie weitere Mitarbeiter im Bereich Operations und Back-Office.

Werner Kolitsch dazu: „Ich freue mich sehr, mit Marc Schlamann einen überaus erfahrenen Vertriebsprofi für unser Team gewonnen zu haben. In den letzten Jahren haben wir unser lokales Vertriebsteam mit Experten für sämtliche Kundensegmente bereits hervorragend aufgestellt, darunter auch mit einem deutschsprachigen Investmentspezialisten und einem Ansprechpartner für institutionelle Anleger. Marc Schlamanns Expertise wird uns dabei unterstützen, unsere Sales-Kapazitäten voranzutreiben, die Beziehungen zu unseren Vertriebspartnern – vor allem zu Vermögensverwaltern und regional tätigen Banken – weiter auszubauen und unseren Kunden einen erstklassigen Service bieten zu können.“

Marc Schlamann verfügt über insgesamt 20 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie und ist seit mehr als 15 Jahren im Fondsvertrieb tätig. Er kommt von Columbia Threadneedle, wo er seit 2014 als Vertriebsleiter für die Betreuung von Vermögensverwaltern, Vermögensverwaltungseinheiten von Banken und Versicherungen, Dachfonds und Maklerpools zuständig war. Davor hatte er verschiedene Positionen im Vertrieb von Fidelity International inne. Marc Schlamann ist gelernter Bankkaufmann.


Über M&G Investments

M&G Investments gehört zu M&G Plc, einer Vermögensverwaltungsgesellschaft, die 2017 durch die Fusion des Einlagen- und Versicherungsgeschäfts von Prudential plc in Großbritannien und Europa sowie M&G, dem vollständig in seinem Besitz befindenden internationalen Asset Manager, entstanden ist. M&G Plc ist seit Oktober 2019 als unabhängiges Unternehmen an der Londoner Börse LSE notiert und verwaltet ein Vermögen von 414 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2019). M&G Plc hat mehr als 5 Millionen Kunden in Großbritannien, Europa, Amerika und Asien, darunter Privatanleger, Inhaber von Lebensversicherungspolicen und Mitglieder von Pensionskassen.
Seit fast neun Jahrzehnten unterstützt M&G Investments seine Kunden dabei, von Investitionen zu profitieren, die wiederum Arbeitsplätze, Wohnungen und lebenswichtige Infrastruktur in der Realwirtschaft schaffen. Die Anlagelösungen umfassen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Multi Asset-Anlagen, Bargeld, Privatanleihen, Infrastruktur und Immobilien.
M&G ist sich der Bedeutung verantwortlichen Investierens bewusst. Das Unternehmen hat die UN- Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI) unterzeichnet und ist Mitglied des Partnerprogramms der Climate Bonds Initiative.
Die 35,6 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2019) umfassende Immobiliensparte M&G Real Estate ist ein führender Anbieter von Finanzlösungen für globale Immobilieninvestoren, hat einen branchenführenden Ansatz für verantwortungsbewusstes Immobilienmanagement und setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung seiner Fonds ein.
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Neue Geschäftsführung bei ebase: Kai Friedrich übernimmt die Nachfolge von Rudolf Geyer

Nach der erfolgreichen Übernahme der European Bank for Financial Services (ebase®) durch die FNZ Gruppe − einem weltweit tätigen, stark wachsenden Platform-as-a-Service-Anbieter mit Fokus auf das Thema Vermögensmanagement − und der Etablierung der Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, verlässt Rudolf Geyer nach 17 Jahren als Sprecher der Geschäftsführung das Unternehmen in bestem Einvernehmen. Kai Friedrich tritt seine Nachfolge an und wird Sprecher der Geschäftsführung der ebase. „Den Prozess des Eigentümerwechsels haben wir gut bewältigt und ein solides Fundament für die Entwicklung neuer Themen mit FNZ geschaffen. Das ist ein guter Zeitpunkt, um den Staffelstab weiterzugeben“, so Rudolf Geyer.

Rudolf Geyer hat in seiner Zeit als Sprecher der Geschäftsführung die sehr erfolgreiche Entwicklung der ebase maßgeblich geprägt. Unter seiner Führung hat sich ebase von einer reinen Fondsplattform zu einer sehr profitablen Vollbank und zum Marktführer im Segment der B2B-Direktbanken mit dem Fokus auf das Vermögensmanagement entwickelt. Dabei war er ein wesentlicher Treiber der erfolgreichen Positionierung der ebase als der Digital Financial Service Partner für eine große Anzahl namhafter Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen dieser Strategie fungierte ebase auch als einer der Pioniere in der Digitalen Vermögensverwaltung bzw. dem Thema Robo Advice in Deutschland. „Wir möchten uns bei Rudolf Geyer für seine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren ausdrücklich bedanken und freuen uns, dass er uns mit seiner großen Expertise als Senior Advisor freundschaftlich verbunden bleibt“, so Frank Strauß, Aufsichtsratsvorsitzender der ebase.

Mit Kai Friedrich übernimmt ein ausgewiesener Experte als Sprecher der Geschäftsführung bei ebase das Ruder, der nicht nur das Geschäft der ebase hervorragend kennt, sondern auch im digitalen Business zuhause ist. „Wir sind davon überzeugt, dass Kai Friedrich genau die richtige Wahl ist, um die Erfolgsgeschichte von ebase fortzuschreiben und zukünftig weitere Akzente zu setzen“, so Strauß. Nach einigen Jahren beim Start-up und Online Brokerage-Pioneer DAB Bank, baute Kai Friedrich das Onlinegeschäft der Consors in Paris mit auf. Zurück in Deutschland übernahm er verschiedene Führungsaufgaben, zuletzt als CEO der Consorsbank sowie der DAB BNP Paribas. Im Anschluss daran verantwortete er den Aufbau der deutschen Niederlassung des französischen FinTechs Younited, das sich mit Banklizenz auf das B2C- und B2B-Kreditgeschäft spezialisiert hat. „Ich freue mich auf die Herausforderung zusammen mit dem ebase Team das bestehende Geschäft erfolgreich weiterzuentwickeln und zudem das Thema Banking-as-a-Service gemeinsam mit der FNZ Gruppe kraftvoll voranzutreiben. Durch die Kombination von Banking und Wertpapierexpertise sowie Tech Know-How und Manpower haben die ebase und die FNZ Gruppe hier ein einmaliges Potential“, so Kai Friedrich.

Daneben wurde der im letzten Jahr zum Generalbevollmächtigten ernannte Jürgen Keller mit der Aufgabe des CFO betraut und zum Geschäftsführer berufen. Nach seinem Studium an der Universität Bamberg und Stationen bei Price Waterhouse sowie als Leiter des Rechnungswesens der ADIG Investment ist er bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Führungspositionen bei ebase tätig. „Ich möchte in der Geschäftsführung der ebase die bisherigen Erfolge mit Kontinuität weiterführen, die Profitabilität sichern und gemeinsam mit Kai Friedrich das Geschäftsmodell weiter digital ausbauen“, so Jürgen Keller.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 29 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Über die FNZ Gruppe

FNZ ist ein globales und stark wachsendes FinTech-Unternehmen mit über 2.500 Mitarbeitern. Die Vision ist es, Menschen zu helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. FNZ stellt etablierten Finanzinstituten moderne und hoch skalierte Plattform-Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette im Anlagegeschäft zur Verfügung („Platform-as-a-Service“). Dieses komplette B2B-Plattform-Angebot kombiniert die Elemente Technologie (SaaS) und Back-Office-Dienstleistungen (BPO) und erlaubt es, den Endkunden bessere Anlagelösungen zu niedrigen Kosten anzubieten. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.