Corona verändert die Sicht auf die Altersvorsorge

Durch Covid-19 hat sich das Ausgabe- und Vorsorgeverhalten von knapp der Hälfte der deutschen Bevölkerung verändert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Fidelity International unter 1.000 Berufstätigen, durchgeführt von Kantar Emnid.

Obwohl Männer und Frauen gleichermaßen von den beruflichen Auswirkungen, wie Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit, betroffen sind, treten Frauen deutlich stärker auf die Ausgabenbremse. So reduzieren 40 Prozent der Frauen ihre Konsumausgaben im Vergleich zu 25 Prozent der Männer. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei größeren Anschaffungen, die 26 Prozent der Frauen im Vergleich zu 15 Prozent der Männer aufschieben wollen. Beunruhigend ist, dass Frauen auch deutlich häufiger ihre Altersvorsorge kürzen oder aussetzen wollen als Männer (14% der Frauen, im Vergleich zu 4 % der Männer). Betrachtet man die Gruppe der Befragten, deren berufliche Situation durch Corona verändert hat, sind die Zahlen erwartungsgemäß noch markanter.

In puncto Altersvorsorge gab jeder zweite Befragte an, dass sich seine Sicht auf die Altersvorsorge geändert hat. Frauen (34 Prozent der Befragten) wünschen, dass sich der Staat stärker um die Altersvorsorge kümmern soll, 30 Prozent erkennen, dass Aktien kurzfristig erheblich schwanken können und 24 Prozent wünschen mehr Sicherheit oder Garantien bei der Geldanlage für die Altersvorsorge. Immerhin planen nur wenige Menschen, dauerhaft weniger zu sparen oder weniger fürs Alter vorzusorgen (3 Prozent).

Es hat sich zudem gezeigt, dass ein hoher Bedarf an regelmäßigen und persönlichen Informationen zur Altersvorsorge besteht. Vier von zehn Befragten wünschen sich neben der Unterstützung durch den Staat auch mehr digitale Informationen durch Produktanbieter, um das Vertrauen in die Notwendigkeit der Altersvorsorge zu stärken. Junge Menschen zeigen dabei einen signifikant höheren Bedarf an digitalen Informationsangeboten (14-29 Jahre: 67 Prozent).

Claudia Barghoorn, Leiterin Privatkundengeschäft und digitale Vermögensverwaltung von Fidelity International sagt: „Gerade Frauen sollten sich beim Thema Altersvorsorge nicht allein auf den Staat verlassen – weder bei der gesetzlichen Rente noch bei den Informationsangeboten. Um nicht im Gender-Pension-Gap zu landen, müssen vor allem Frauen jetzt handeln. Webinare, Videokonferenzen, Livechats - es gibt so viele Möglichkeiten, sich das nötige Wissen anzueignen. Die aktuelle Situation ist ein Weckruf an alle, die schon viel zu lange die Planung ihres Ruhestands aufgeschoben haben. Langfristig am Kapitalmarkt investiert zu sein, ist der Imperativ der Altersvorsorge!“


Über die Umfrage

Die Umfrage wurde im Auftrag von Fidelity International von Kantar EMNID durchgeführt. In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden 1.000 Deutsche in Privathaushalten in telefonischen Interviews (CATI-Omnibus) befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 7. und 14. Mai 2020 statt.

Aviva Investors ernennt neuen Head of Transactions für europäisches Immobiliengeschäft

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, hat Grégoire Bailly-Salins als neuen Head of Transactions für Kontinentaleuropa eingestellt. Mit dieser Personalie baut Aviva Investors seine paneuropäische Immobilienkompetenz weiter aus.

Grégoire Bailly-Salins berichtet von Paris aus an Daniel McHugh, Global Head of Real Estate bei Aviva Investors, und verantwortet die Aufsicht über die Akquisitionsaktivitäten in allen Immobilienanlageklassen in Kontinentaleuropa. Der Fokus von Aviva Investors liegt in diesem Bereich auf strategischen Standorten in ganz Europa. Entsprechend konzentriert sich Bailly-Salins in erster Linie auf potentielle Assets in Frankreich, Deutschland, Spanien, den Benelux-Staaten sowie der nordischen Region.

Bevor Bailly-Salins zu Aviva Investors kam, war er sechs Jahre als Senior Investment Manager bei Union Investment zwischen Paris und Hamburg tätig. Bailly-Salins besitzt ein Certificate of Aptitude for the Profession of Lawyer (CAPA) der Pariser Anwaltskammer, einen Master of Science in Management und Unternehmensfinanzierung von der ESSEC Business School sowie einen Doppel-Master in französischem und deutschem Recht von der Universität Köln und Panthéon Sorbonne in Paris.

Daniel McHugh, Global Head of Real Estate bei Aviva Investors, sagt:

„Die Ernennung von Grégoire spiegelt unsere Ambitionen für Immobilieninvestitionen in Kontinentaleuropa wider. Die Personalie knüpft an ein erfolgreiches Vorjahr 2019 an, in dem wir im Namen unserer Kunden rund 1 Milliarde Euro an Kapital in Kontinentaleuropa anlegen konnten. Wir sind davon überzeugt, dass wir dank Grégoires Kompetenz unsere Planung hinsichtlich der verstärkten Akquise weiterer Assets erfolgreich vorantreiben werden. Dabei werden uns seine guten Kenntnisse der europäischen und für uns strategisch wichtigen Städte zugute kommen."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet ein Vermögen von 405 Milliarden Euro per 31. Dezember 2019.

PropTech Innovation Summit: Rückenwind für digitale Ökosysteme

Rund 600 Teilnehmer loggten sich am 19. Mai in die erste digitale Ausgabe des von Union Investment und GERMANTECH initiierten PropTech Innovation Summit ein. Unter dem Motto „Building perspectives in challenging times“ wurden in sechs Think-Tank-Sessions die aktuellen Herausforderungen für die Immobilien- und Start-up-Branche diskutiert sowie gemeinsam nach Antworten und Innovationspotenzialen gesucht. „Ich bin überzeugt, dass die tradierten Geschäftsmodelle durch digitale Ansätze wenn nicht ersetzt, so doch zumindest ergänzt werden. Daran führt kein Weg vorbei“, sagt Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management Holding AG.

Die Infektionswelle wirkt dabei wie ein Turbo. Auf die Frage, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Digitalisierung in der Immobilienbranche haben wird, nannten knapp die Hälfte (47 Prozent) der auf dem PropTech Innovation Summit Befragten die Beschleunigung der Digitalisierung interner Genehmigungsverfahren. Jeweils 43 Prozent der Umfrage-Teilnehmer rechnen zudem damit, dass a) die Entwicklung datenbasierter Entscheidungssysteme schneller voranschreitet und b) künftig vermehrt Anwendungen genutzt werden, die Transparenz und Datenkonsistenz erhöhen (Mehrfachnennungen waren möglich).

Flexibilität und Standardisierung sind die größten Herausforderungen in der Immobilienbranche, so das Fazit der Veranstaltung, und zwar unabhängig davon, ob es um Themen wie Nachhaltigkeit oder Asset-Klassen wie Wohnen, Einzelhandel oder Büro geht. „Aufgrund der Corona-Pandemie ändert sich die Art und Weise wie und wo wir künftig wohnen, shoppen und arbeiten. Aber wenn die Immobilienbranche flexibler wird und offen für die Zusammenarbeit mit PropTechs ist, kann aus dieser Krise eine große Chance werden“, so Benjamin Rohé, Gründer von GERMANTECH.

Noch sind digitale Ökosysteme in der Immobilienbranche kaum verbreitet. Union Investment ist einer der ersten Marktteilnehmer, die dieses Neuland betreten. Im April dieses Jahres wurde dafür eigens die Union Investment Real Estate Digital GmbH gegründet. „Da wir ein großer Bestandshalter von Büroimmobilien sind, ist der erste Schwerpunkt der Tätigkeit die effizientere und intelligentere Nutzung von Büroobjekten“, erklärt Jens Wilhelm und weiter: „Ziel ist eine Service-Plattform, von der alle profitieren, unabhängig ob Mieter, Hausverwalter oder externer Dienstleister.“ Mit 400 Büroimmobilien den Portfolios, 9.000 Mietern und 125.000 Nutzern habe Union Investment dafür eine sehr gute Basis. Wilhelm: „Aber natürlich können und wollen wir das nicht komplett alleine umsetzen. Wir müssen auch außerhalb der Immobilienwirtschaft denken und sind für Partnerschaften offen.“

Die Gewinner des PropTech Innovation Awards 2020

An der Ausschreibung des internationalen PropTech Innovation Award haben in diesem Jahr und 150 Bewerber aus 29 Ländern teilgenommen. 18 Finalisten aus Deutschland, der Schweiz, Israel, UK, Finnland und Slowenien wurden von der Jury ausgewählt. Ein Pitch fand nicht statt. Das Preisgeld von 40.000 Euro wurde zu gleichen Teilen an die Finalisten vergeben. Ausgezeichnet wurden die jeweils drei besten Lösungen in den Kategorien „Smart and Sustainable Buildings“, „Efficient Decision Making“, „Smart Living“, „Smart Retail“, „Future Office“ und „Connected Hospitality“.

Die Gewinner des PropTech Innovation Awards 2020

Kategorie

Unternehmen (Land)

Smart and Sustainable Buildings

Ecoworks (D), Park Here (D), Caala (D)

Efficient Decision Making

Blocksquare (SI), Rentivate (D), Tower 360 (D)

Smart Living

Ask Porter (GB), Comydo (D), Room Estate (CH)

Smart Retail

_blaenk (D), Placense (IL), Proximi.io (FI)

Future Office

ROOMHERO (D), Thing Technologies (D), Two Stay (D)

Connected Hospitality

Apaleo (D), Inolares (D), Limehome (D)

Der PropTech Innovation Award wurde von Union Investment und GERMANTECH bereits zum vierten Mal international ausgeschrieben. Im vergangenen Jahr setzte sich das KI-PropTech Dabbel Automation Intelligence aus Deutschland gegen 150 Bewerber aus 48 Ländern durch. Zu den Preisträgern seit 2017 zählen Innovatoren wie Bao Living, Voxelgrid, Physee, Spaceti, HiP Interactive, Green City Solutions und Architrave, von denen viele den Durchbruch geschafft haben und mit namhaften Kunden aus der Immobilienbranche zusammenarbeiten.

Silberstreif am Horizont – deutsche institutionelle wollen wieder in chancenreichere Assetklassen investieren

Welche Auswirkungen hat die COVID-19 Krise auf die Asset Allokation deutscher institutioneller Investoren? Wie zufrieden sind die Anleger mit ihren Asset Manager? Was planen die institutionellen Anleger mit Blick auf die nächsten 18 Monate an ihrer Allokation zu ändern?

Die TELOS GmbH (Wiesbaden) hat im Rahmen einer Kurzumfrage deutsche institutionelle Investoren aus allen Anlegergruppen zu ihren Corona-bedingten Veränderungen in der Asset Allokation sowie zu ihren Planungen mit Blick auf die nächsten 18 Monate befragt.

Insbesondere folgende Trends und Entwicklungen bei deutschen institutionellen Investoren wurden im Rahmen der Befragung aufgezeigt:

  • Teils deutliche Reduzierung der Quoten bei liquiden Anlageklassen zugunsten von Liquidität – positive Veränderungen bei alternativen Anlageklassen
  • Trotz der massiven Marktverwerfungen insgesamt hohe Zufriedenheit mit den Asset Managern hinsichtlich Kommunikation und Betreuung
  • Institutionelle Investoren planen die Rückkehr in chancenreichere liquide Anlageklassen – alternative Anlageklassen auch zukünftig sehr beliebt
  • Ohne ESG wird es bei der Gewinnung neuer Mandate schwer für Asset Manager

Der vollständigen Pressemitteilung, links als PDF, können Sie die wichtigsten Erkenntnisse der Befragung entnehmen.

Neue Partnerschaft zwischen Clartan Associés und Morningstar

Der unabhängige Vermögensverwalter Clartan Associés baut im Zuge seiner internationalen Wachstumsstrategie sein Partnernetzwerk weiter aus. Seit März kooperiert die französische Investmentboutique mit dem international anerkannten Daten- und Ratingspezialisten Morningstar. Mit dem vollzogenen Namenswechsel – bis Ende Februar firmierte das Unternehmen unter dem Namen Rouvier Associés – kann Clartan Associés auf die Reportinglösungen von Morningstar zurückgreifen und erstellt sämtliche Fonds-Factsheets mithilfe des Datendienstleisters. „Wir freuen uns, dass diese zentrale Unterstützung für unsere Dokumentation von nun an von der langjährigen internationalen Expertise und den hohen Qualitätsstandards von Morningstar profitiert", sagt Jean-Baptiste Chaumet, Präsident von Clartan Associés.

In Europa hebt sich Clartan Associés insbesondere durch eine aktive, langfristige und kollegial gesteuerte Aktienverwaltung ab. Aktuell sind in Deutschland vier Fonds zum Vertrieb zugelassen: Rouvier Patrimoine, Rouvier Valeurs, Rouvier Evolution und Rouvier Europe. Alle Fonds sind sowohl in Tranchen für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren verfügbar und werden in Kürze in „Clartan“ umbenannt. „Das Morningstar-Team ist stolz, Clartan Associés bei der Entwicklung seiner internationalen Projekte langfristig begleiten zu dürfen“, betont Lucia Melluzza, Vertriebsdirektorin von Morningstar France. „Dabei freuen wir uns besonders darauf, unsere Partnerschaft in der Produktion und Automatisierung der Reportings kurz-, mittel- und langfristig weiter ausbauen zu können.“

Auch unter neuem Namen können sich die Kunden auf das bekannte Team sowie die gewohnte Qualität der Produkte verlassen. Clartan Associés hat seinen Hauptsitz in Paris und unterhält Niederlassungen in Bonn und Lausanne.


Über Clartan Associés

1986 als unabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft gegründet, verwaltet Clartan Associés Aktienportfolios für Privat- und institutionelle Kunden. Hierzu bietet die Gesellschaft im Rahmen ihrer Sicav Rouvier vier Teilfonds – Rouvier Patrimoine, Rouvier Evolution, Rouvier Valeurs und Rouvier Europe – an, deren Management in Teamarbeit erfolgt und auf dem einzigartigen sogenannten „Quality & Value“-Ansatz basiert. Ergänzt wird die Fondsverwaltung durch Multi-Asset-Verwaltungsmandate für Privatkunden. Das verwaltete Vermögen beträgt derzeit ca. 1,4 Mrd. Euro (Stand: 31.12.2019).

BayernInvest unterstützt Green Recovery Alliance

„Green Recovery. Reboot & Reboost our economy for a sustainable future” – unter diesem Motto ruft die Green Recovery Alliance dazu auf, die Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie zu nutzen, um den Umbau der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität zu beschleunigen und den Verlust der Biodiversität zu stoppen. Auch die BayernInvest, mit rund 90 Milliarden Euro verwaltetem Volumen einer der großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im deutschen Markt, schließt sich mit ihrer Unterschrift der aktuellen Initiative des Europäischen Parlaments an.

„Zukunftsfähige Geschäftsmodelle sind resilienter“

Der Münchner Asset Manager ist davon überzeugt, dass der Neustart der Wirtschaft die einmalige Möglichkeit bietet, Milliarden in klimafreundliche Unternehmen und Infrastrukturen zu investieren, um so die Zukunft für die nächsten Generationen zu sichern und für mehr Resilienz der Wirtschaft und Finanzmärkte zu sorgen. Unterstützt wird der Aufruf von aktuell knapp 200 Europaabgeordneten, Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Nichtregierungsorganisationen sowie Vorstandsvorsitzenden von Unternehmen zahlreicher Branchen – darunter auch zahlreiche Vertreter des Finanzsektors.

„Wir unterstützen die Ziele der Green Recovery Alliance, die für den Wiederaufbau bereitgestellten Mittel in die Transformation der Unternehmen hin zu einer klimaverträglichen und ressourcenschonenden Wirtschaftsweise zu investieren“, begründet Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung, das Engagement der BayernInvest. „Die Entwicklungen der vergangenen Monate an den Kapitalmärkten haben einmal mehr gezeigt, dass Unternehmen mit einem in diesem Sinne zukunftsfähigen Geschäftsmodell eindeutig resilienter gegenüber Krisen, wie der Corona-Pandemie, sind. Ein grüner Wiederaufbau ist daher nicht nur ein Beitrag zur Erreichung der in Paris vereinbarten Klimaziele, sondern auch eine Investition in den Schutz vor vergleichbaren zukünftigen Krisen.“

Analyse von ESG-Aspekten als integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses

Nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren steht bei der BayernInvest seit ihrer Gründung an vorderster Stelle. Das Unternehmen zählte mit zu den ersten deutschen Asset Managern, die im Jahr 2011 die UN PRI (United Nations Principles for Responsible Investment) unterzeichneten. Heute ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickelt der Münchner Asset Manager auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com.

Finanzprofis gehen von weiterhin wachsender Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten aus

Deutsche Finanzprofis sind weiterhin optimistisch gestimmt, was die zukünftige Entwicklung des Robo-Advisor-Geschäfts betrifft. Einer aktuellen Umfrage der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) unter 140 Vertriebspartnern der B2B-Direktbank zufolge, gehen 87,1 Prozent der Finanzprofis von einer weiter wachsenden Bedeutung aus. „Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass wir im Robo-Advisor-Geschäft noch einiges erwarten dürfen, die Entwicklung ist noch längst nicht an ihrem Ende angekommen“, erklärt Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten wird in den nächsten 3 Jahren…


Grafik 1: Einschätzungen von 140 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten 3 Jahren entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Mai 2020

Zuversichtlich stimmt neben der hohen Zahl optimistischer Einschätzungen seitens der Finanzprofis auch die geringe Zahl der Skeptiker. Nur 3,5% der Befragten gehen von einer sinkenden Bedeutung in den kommenden drei Jahren aus. Vor 12 Monaten hatte der Anteil der Skeptiker noch 7,7% betragen.

„Die überwiegend positive Einschätzung der Finanzprofis entspricht den Ergebnissen unserer kürzlich durchgeführten repräsentativen Befragung von Privatkunden“, fügt Friedrich an. „Darin zeigte sich, dass die Bekanntheit des Begriffs Robo Advisor in Deutschland in den vergangenen 12 Monaten signifikant gestiegen ist, wenngleich weiterhin noch deutlich Luft nach oben besteht. Auch die Bereitschaft, in entsprechende Angebote zu investieren, hat merkbar zugenommen, was uns alles in allem sehr zuversichtlich stimmt, dass der Robo-Markt in den kommenden Jahren weiterhin wachsen wird“, so Friedrich.

Gleichzeitig betont der ebase-Geschäftsführer, dass es sich um eine Entwicklung handelt, die Zeit braucht. Insbesondere, weil sich herausgestellt hat, dass nach wie vor nur eine relativ kleine Kundengruppe in rein digitalen Anlagen engagiert ist. „Diese Erkenntnis hat viele Anbieter veranlasst, auf eine Kombination aus Mensch und Maschine zu setzen – also auf einen Mix aus digitalen Leistungsbausteinen und physischen Elementen, insbesondere in der Beratung und Betreuung“, so Friedrich weiter. „Für die Berater kann sich dadurch eine Win-Win-Situation ergeben, in der sie ihre Stärken weiter gut einbringen und gleichzeitig einen optimal strukturierten, rechtssicheren und dokumentierten Weg nutzen. Gut möglich, dass die Corona-Krise diesen Transformationsprozess weiter beschleunigen wird.“

Das Robo-Advisor-Angebot der ebase umfasst unter dem Label fintego fünf unterschiedliche Anlagestrategien, die sich seit 2014 erfolgreich am Markt bewährt haben. „Dabei setzen wir explizit auf geringe Gebühren, eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie und einen weitreichenden Service samt umfangreichem Reporting“, betont Friedrich. „Das ermöglicht es uns, potenziellen Vertriebspartnern je nach Geschäftsziel und vorhandener Lizenz Produktlösungen mit unterschiedlichen Optionen anzubieten, mit denen sie ihren Kunden den Zugang zur Robo-Advisor-Welt eröffnen können.“


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

Catalina Holdings ernennt Philipp Waldstein zum Group Chief Investment Officer

Catalina Holdings (Bermuda) Ltd ("Catalina"), eines der branchenführenden Unternehmen für den Ankauf und die Abwicklung von Versicherungsbeständen, ernennt Philipp Waldstein (54) zum Group Chief Investment Officer.

Philipp Waldstein bringt umfassende Erfahrung in der Verwaltung von Vermögenswerten und Investitionen großer Rückversicherungen und Versicherungsgesellschaften mit. Zuletzt war Waldstein Chief Executive Officer der MEAG, dem Vermögensverwalter der Munich Re, mit einem verwalteten Vermögen per Ende 2019 von 297 Mrd. Euro. Davor war er für alle globalen Aktivitäten im Portfoliomanagement der MEAG zuständig.

Bevor Waldstein zur Munich Re Gruppe kam, hatte er verschiedene Finanz- und Führungspositionen inne, unter anderem beim globalen Finanzdienstleister UniCredit in Mailand und zuvor sechzehn Jahre lang bei der Hypovereinsbank in Deutschland.

Philipp Waldstein wird die Investmenteinheit der Catalina Gruppe leiten, welche die globalen Kapitalanlagen des Unternehmens an den Standorten London, New York und Singapur verwaltet. Waldstein stärkt mit seiner Erfahrung Catalinas Investmentkompetenz und unterstützt damit die nächste Phase des Wachstums und der strategischen Entwicklung.

Waldstein ersetzt Peter Harnik, der 2011 zu Catalina kam und nun in den Ruhestand geht. Seine Berufung folgt auf die jüngste Ernennung von Derrick Irby zum Group Chief Financial Officer von Catalina.

„Ich freue mich, Philipp Waldstein bei Catalina willkommen zu heißen. Er ist ein erfahrener und strategisch wichtiger Mitarbeiter für unser Unternehmen. Mit seiner weitreichenden Expertise im Investmentmanagement wird er unser Investmentteam stärken und uns auch in der nächsten Entwicklungsphase von Catalina unterstützen“, kommentiert Chris Fagan, Chief Executive Officer von Catalina.

„Gleichzeitig möchte ich Peter Harnik für seine Hilfe beim Aufbau von Catalinas Investmentmanagement-Kompetenzen und viele Jahre mit sehr guten Anlageerträgen danken. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute“, so Fagan weiter.

"Catalina ist ein agiles und zugleich etabliertes Unternehmen. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe. Zusammen mit Chris Fagan und dem Investmentteam möchte ich Catalinas Investmentexpertise weiterentwickeln, damit das Unternehmen von den bedeutenden Möglichkeiten im Run-off-Geschäft profitieren kann", sagt Philipp Waldstein.


Über Catalina Holdings (Bermuda) Ltd

Catalina Holdings (Bermuda) Ltd ("Catalina") ist ein langfristig ausgerichteter Konsolidierer im Run-off-Sektor der Nichtlebensversicherung/Rückversicherung. Catalina wurde 2005 gegründet, um sich ausschließlich auf den Erwerb und die Verwaltung von Nichtlebensversicherungs-/Rückversicherungsunternehmen in Abwicklung zu konzentrieren. Seit ihrer Gründung hat Catalina Schadenversicherungs- und Rückversicherungsverbindlichkeiten in Höhe von 9 Milliarden US-Dollar erworben oder rückversichert. Catalina hat Genehmigungen von den bermudischen, irischen, malaysischen, singapurischen, schweizerischen, britischen (PRA und FCA) und verschiedenen staatlichen Versicherungsaufsichtsbehörden der USA für Vorerwerbs- und Rückversicherungstransaktionen erhalten. Catalina operiert von 11 globalen Niederlassungen aus, die über die Vereinigten Staaten, Bermuda, Irland, Großbritannien, die Schweiz und Asien verteilt sind. Weitere Einzelheiten über die Akquisitionen von Catalina oder das Managementteam finden Sie unter http://www.catalinare.com.

UBP erweitert Angebot im Impact-Investing um neuen Schwellenländerfonds

Die Union Bancaire Privée (UBP) erweitert ihr Produktangebot im Impact-Investing mit der Auflegung eines neuen Aktienfonds, des UBAM - Positive Impact Emerging Equity. Der Fonds bildet eine Ergänzung zum UBAM - Positive Impact Equity, der im September 2018 aufgelegt wurde. Damit baut die UBP ihre Strategie weiter aus, in Unternehmen zu investieren, die einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme wie Ressourcenknappheit, Klimawandel und Armut leisten. Zusätzlich hat die Bank mit der Schaffung eines Impact-Beirats und eines Impact-Investmentkomitees die Governance-Strukturen in diesem Bereich gestärkt.

Ziel ist es, mit dem UBAM - Positive Impact Emerging Equity durch Anlagen in börsennotierte Unternehmen in Schwellenländern (Emerging Markets – EM) nicht nur eine finanzielle Rendite, sondern auch einen messbaren Effekt in den Bereichen Soziales und Umwelt zu erzielen. Das Portfolio umfasst 35 bis 45 mit hohem Überzeugungsgrad ausgewählte Unternehmen aus sechs Themenfeldern analog zu den UN-Nachhaltigkeitszielen: Grundbedürfnisse, Gesundheit & Wohlbefinden, inklusive und faire Wirtschaft, gesunde Ökosysteme, Klimastabilität und nachhaltige Gemeinschaften. Im Zentrum stehen innovative Unternehmen, die mit ihrer Geschäftstätigkeit einen positiven Einfluss anstreben und sich gleichzeitig durch kräftiges Wachstumspotenzial auszeichnen. Zu den Erstanlagen gehören Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energie und Energiespeicherung, Transport-Disruption, innovative Lebens- und Gesundheitsversicherungen sowie Mikrofinanzierung.

Mathieu Nègre (Head of Emerging Equities) und Eli Koen (Emerging Equities Portfolio Manager) verwalten den Fonds als Co-Manager. Dabei werden sie von zwei Analysten und Simon Pickard unterstützt, der nach einer erfolgreichen Karriere als EM-Investor die UBP zu Impact-Investing berät. Die Titelauswahl erfolgt auf Grundlage des hauseigenen IMAP-Scoring-Modells*. Dieses ermöglicht eine objektive Beurteilung der Wirkungsintensität einer Investition auf einer Skala von 0 bis 20. Mindestanforderung für die Aufnahme in das Portfolio oder zumindest auf die Watchlist ist ein Scorewert von 12.

Die UBP hat jedoch nicht nur ihre Produktpalette im Impact-Investing ausgeweitet, sondern zur Gewährleistung höchster Nachhaltigkeitsstandards mit zwei speziell dafür zuständigen Organen, dem Impact-Beirat und dem Impact-Investmentkomitee, auch den Governance-Rahmen in diesem Bereich strukturell gestärkt.

Vorsitzende des Impact-Beirats ist Anne Rotman de Picciotto, Mitglied des Verwaltungsrates der UBP: Die Funktion dieses Gremiums besteht darin, innovative Ideen und Konzepte externer Experten aus Bereichen außerhalb des Investment Managements in das Produktangebot der Bank einzubringen. Der Beirat prüft alle sechs Monate die nicht-finanzielle Performance, d. h. die Wirkungsintensität der Unternehmen, die den Impact-Investing-Produkten der UBP zugrunde liegen. Im Impact-Beirat sind folgende Nachhaltigkeitsexperten vertreten:

Jake Reynolds, Executive Director, CISL (Cambridge Institute for Sustainability Leadership). Kanini Mutooni, Managing Director of Europe, Middle East and Africa bei Toniic, dem globalen Aktionsnetzwerk für Impact-Investing-Anleger.

Tony Juniper, Vorsitzender von Natural England, einer britischen Regierungsbehörde für Naturschutzberatung und -planung, und Aktivist, Autor und Nachhaltigkeitsberater sowie Executive Director for Advocacy and Campaigns für den WWF-UK.

Die Funktion des Impact-Investmentkomitees besteht darin, die Kompetenzen der Bank im Impact-Investing weiterzuentwickeln und Best Practice-Branchenstandards zu integrieren. Den Vorsitz führt Simon Pickard, weitere Mitglieder sind u.a. Victoria Leggett (Head of Impact Investing), Rupert Welchman (Impact Portfolio Manager), Karine Jesiolowski (Head of Responsible Investment, Asset Management) und Didier Chan-Voc-Chun (Head of Multi-Management and Fund Research).

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management der UBP, dazu: „Vor dem Hintergrund der Coronakrise mit ihren verheerenden Auswirkungen wird noch deutlicher, wie wichtig Impact-Investing langfristig als ein Instrument ist, Lösungen in Bereichen auf den Weg zu bringen, in denen in unseren Gesellschaften derzeit noch Defizite bestehen. Die Lancierung dieses neuen Fonds und unser starker Governance-Rahmen in diesem Bereich unterstreichen unser anhaltendes Engagement für nachhaltige Investitionen. Wir sind der Ansicht, dass Unternehmen, welche zur Lösung der dringlichsten Probleme unserer Welt beitragen, in den kommenden Jahrzehnten zur Erzielung eines beständigen Wachstums ideal positioniert sein werden.“

Der Bereich Impact-Anlagen bei der UBP profitiert von der engen Zusammenarbeit und Partnerschaft mit dem Cambridge Institute for Sustainability Leadership (CISL) und der Mitgliedschaft in der Investment Leaders Group (ILG), einem ausgewählten Netzwerk von Pensionsfonds, Versicherern und Asset Managern, welche die ESG-Praxis fördern möchten. Zusammen mit dem CISL bietet die ILG eine einzigartige Plattform für die Verzahnung von akademischer Forschung und modernste Unternehmensführung. Die UBP hat im Zuge ihres kontinuierlichen Engagements für nachhaltige Investitionen 2012 die United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) unterzeichnet. Sie ist zudem Mitglied von Swiss Sustainable Finance (SSF) und Sustainable Finance Geneva (SFG).


* Das von der UBP entwickelte IMAP-Scoring-Modell steht im Zentrum des Anlageprozesses und ermöglicht eine objektive Beurteilung der Wirkungsintensität eines Unternehmens. IMAP steht für Intentionalität, Materialität, Additionalität und Potenzial. Für jedes Segment wird ein Scorewert von maximal 5 vergeben, sodass maximal ein Gesamtwert von 20 erreicht werden kann.

Über Union Bancaire Privée (UBP) – www.ubp.com

Die Union Bancaire Privée (UBP) mit Hauptsitz in Genf ist eine der führenden und mit einer Eigenmittelausstattung (Tier 1) von 25,6% bestkapitalisierten Privatbanken der Schweiz. Die Bank ist auf die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden spezialisiert. Sie beschäftigt weltweit 1.743 Mitarbeiter an über 20 Standorten. Per 31. Dezember 2019 belief sich das verwaltete Vermögen auf CHF 140,3 Milliarden.

LGIM stimmt gegen Wiederwahl des ExxonMobil-CEO

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat erhebliche Bedenken hinsichtlich des Vorgehens von ExxonMobil (Exxon) in Fragen des Klimawandels, der politischen Lobbyarbeit und der Unabhängigkeit des Boards. Aus diesem Grund geht LGIM vor der Hauptversammlung von Exxon am 27. Mai 2020 in Texas (USA) einen ungewöhnlichen Schritt und erklärt seine Absicht, gegen die Wiederwahl des Vorsitzenden des Exxon-Boards zu stimmen.

Angesichts der Dringlichkeit bei der Bekämpfung des Klimawandels sticht Exxon in den LGIM-Ranglisten aufgrund der anhaltenden Weigerung hervor, seine vollständige CO2-Bilanz1 offenzulegen sowie unternehmensweite Emissionsziele zu bestimmen. Gleichzeitig bemüht sich jedoch eine wachsende Zahl von Unternehmen derselben Branche – wie BP, Shell und Repsol – ebenso wie Ländern, darunter die Mitglieder der EU und Großbritannien, vorrangig um „Netto-Null-Emissionen“.

Für einen langfristig orientierten Investor wie LGIM hat die Verbesserung der Standards bei der Unternehmensführung und Nachhaltigkeit durch seine Arbeit mit Unternehmen und Aufsichtsbehörden eine hohe Bedeutung. 2019 wurde Exxon auch im zweiten jährlichen LGIM-Unternehmensranking der Vorreiter und Nachzügler im Kampf gegen den Klimawandel – dem Climate Impact Pledge* – hervorgehoben.

Meryam Omi, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusste Anlagestrategie bei Legal & General Investment Management (LGIM):

„Der mangelnde strategische Ehrgeiz von Exxon in Bezug auf den Klimawandel bereitet uns immer noch Sorgen. Um in einem klimaverträglichen Umfeld erfolgreich zu bleiben, müssen die Unternehmen heute handeln. Sie müssen ihre Kapitalentscheidungen an den Zielen des Pariser Abkommens ausrichten und sie müssen sich ehrgeizige Ziele setzen. Wir beobachten, dass viele der Konkurrenten von Exxon ihre Ambitionen zur Nachhaltigkeit auch unter den derzeitigen schwierigen Bedingungen intensivieren. Die Welt und auch die Investoren von Exxon können es sich nicht leisten, dass das Unternehmen ins Hintertreffen gerät.“

Im Januar kündigte LGIM eine Verschärfung seiner Abstimmungspolitik gegenüber der kombinierten Funktion des Chief Executive Officers (CEO) und Board-Vorsitzes an und entschied, bei Vorstandswahlen (director elections) künftig weltweit gegen kombinierte Rollen zu stimmen. Die Änderungen sind Teil der jährlichen Überprüfung der globalen Stimmrechtsvertretungspolitik von LGIM und werden sich insbesondere in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Spanien auswirken, wo kombinierte Funktionen noch immer üblich sind. Trotz der positiven Entwicklung in den letzten Jahren sind kombinierte Positionen in den USA nach wie vor häufig. Bei 47% der S&P-500-Vorstände werden die Rollen des CEO und des Board-Vorsitzenden von einer Person ausgefüllt – auch bei ExxonMobil.

LGIM wird nicht nur gegen die Wiederwahl des Exxon-Vorsitzenden stimmen, sondern auch einen Aktionärsantrag für einen unabhängigen Vorsitzenden sowie einen Aktionärsantrag für mehr Transparenz bei der politischen Lobbyarbeit unterstützen.

Meryam Omi: „Wir glauben, dass die Trennung der kombinierten Rollen von CEO und Board-Vorsitz ein besseres Gleichgewicht zwischen Autorität und Verantwortung ermöglicht. Darüber hinaus erwarten wir, dass Unternehmen, die Geld von Investoren für die Lobbyarbeit bei Regierungen ausgeben, Rechenschaft darüber ablegen, wie und warum sie dies tun. Diese gegenseitigen Kontrollen liegen im besten Interesse der Aktionäre. Als konstruktive, langfristige Investoren glauben wir, dass Verbesserungen der Unternehmensführung und der Klimastrategie von ExxonMobil zu dessen Widerstandsfähigkeit und künftigem Erfolg beitragen werden.“


1) Scope 1, 2 und 3-Emissionen

Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen GBP2) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI).
Sein Produktspektrum hat LGIM darauf zugeschnitten, die Bedürfnisse von institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden zu erfüllen und für sie Alpha zu generieren oder ihnen einen effizienten Marktzugang zu bieten. Das Produktangebot deckt dabei alle Asset-Klassen ab – ein besonderer Fokus liegt auf Indexfonds und ETFs mit intelligent konstruierten Lösungen, aktiven Credit-/Fixed-Income-Strategien und LDI-Solutions.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich aus Überzeugung aktiv in den Unternehmen, in die LGIM investiert – angefangen bei der Ausübung von Aktionärsstimmrechten bis hin zum direkten Dialog mit den Unternehmen auf Vorstandsebene. LGIM ist überzeugt davon, auf diese Weise einen Mehrwert für seine Kunden zu erzielen und dazu beizutragen, die Finanzmärkte nachhaltiger zu gestalten.
Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

PropTech Innovation Award: Alle Finalisten sind Gewinner

Die Corona-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung. Ob Makler, Bauträger, Vermieter oder Rechtsanwalt: Die Beschränkungen aufgrund von Covid-19 zwingen sie ins Netz. Digitalisierung ist keine Kür mehr, sondern Pflicht. Der von Union Investment und GERMANTECH initiierte PropTech Innovation Summit 2020 wird im Zuge dessen zur digitalen Plattform. Am 19. Mai stellen sich die Finalisten in Interviews und Webinaren vor. In exklusiven Think-Tank-Sessions werden zudem Herausforderungen, Lösungen und Denkanstöße für die Immobilienwirtschaft diskutiert. Das Publikum kann Fragen über eine Chat-Funktion stellen. Außerdem bietet eine Event-App parallel zum Online-Event viele Möglichkeiten zum Netzwerken.

Auch wenn die Digitalisierung mit großen Schritten voranschreitet, sind PropTechs nicht immun gegen die negativen Auswirkungen der aktuellen Viruswelle: Es drohen Insolvenzen und viele Geschäftsmodelle müssen an das neue Umfeld angepasst werden. „Wir glauben weiter fest an die PropTech-Branche und halten deswegen gerade in diesen schwierigen Zeiten am PropTech Innovation Summit fest“, sagt Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management Holding AG, und weiter: „Spezielle Situationen erfordern kreative Lösungen. Auf dem diesjährigen Summit diskutieren wir daher digital die Herausforderungen der Corona-Krise für die Immobilien- und Start-up-Branche, blicken gemeinsam nach vorne und versuchen Antworten und Innovationspotenziale für die Zukunft zu identifizieren.“

„Jede Krise bietet auch Chancen. Nachhaltigkeit und Digitalisierung stehen mehr im Fokus denn je. Eine Welt im Remote-Modus zeigt umso deutlicher, wie wichtig digitale Lösungen sind. Davon wird die PropTech-Branche profitieren“, sagt Benjamin Rohé, Gründer von GERMANTECH.

Rund 150 Bewerber aus 29 Ländern haben in diesem Jahr an der Ausschreibung des internationalen PropTech Innovation Award teilgenommen. 18 Finalisten aus Deutschland, der Schweiz, Israel, UK, Finnland und Slowenien wurden von der Jury ausgewählt. Ein Pitch findet in diesem Jahr allerdings nicht statt. Jens Wilhelm: „Unsere Finalisten haben sich alle eine Förderung verdient. Das Preisgeld von 40.000 Euro werden wir daher unter den Finalisten zu gleichen Teilen vergeben.“

Unter dem Motto „Building perspectives in challenging times“ zeichnet der internationale PropTech Innovation Award 2020 die besten Lösungen in den Kategorien „Smart and Sustainable Buildings“, „Efficient Decision Making“, „Smart Living“, „Smart Retail“, „Future Office“ und „Connected Hospitality“ aus. Die Themenfelder wurden von Union Investment im Austausch mit Partnern der Immobilienwirtschaft ermittelt und bringen die aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche auf den Punkt. Die Jury hat in jeder Kategorie jeweils drei Finalisten ausgewählt, die sich nun auf dem digitalen Innovation PropTech Summit präsentieren.

Anmeldungen zum digitalen PropTech Innovation Summit am 19. Mai sind unter www.proptech-innovation.de möglich.

Der PropTech Innovation Award wird von Union Investment und GERMANTECH bereits zum vierten Mal international ausgeschrieben. 150 Bewerbungen aus 29 Ländern sind in diesem Jahr eingegangen. Im vergangenen Jahr setzte sich das KI-PropTech Dabbel Automation Intelligence aus Deutschland gegen 150 Bewerber aus 48 Ländern durch. Zu den Preisträgern seit 2017 zählen Innovatoren wie Bao Living, Voxelgrid, Physee, Spaceti, HiP Interactive, Green City Solutions und Architrave, von denen viele den Durchbruch geschafft haben und mit namhaften Kunden aus der Immobilienbranche zusammenarbeiten.

Union Investment initiiert weltweit anwendbaren Nachhaltigkeitsstandard

Union Investment hat zusammen mit Bell Management Consultants die Initiative „ESG Circle of Real Estate“ gegründet, um einen Branchenstandard zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilien und Portfolios zu entwickeln. Über 30 Asset- und Property Manager sind inzwischen beigetreten. Zusammen erarbeiten sie ein Konzept, das sich mit Unterstützung des Fondsverbands BVI und des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) zu einem weltweit anwendbaren Nachhaltigkeitsstandard entwickeln soll. Neben Bestandshaltern wie Union Investment zählen unter anderem die DWS, Deka, Commerz Real oder Alstria zur Initiative.

Die Grundlage des neuen Scoringmodells ist das im Jahr 2019 von Union Investment eingeführte Nachhaltigkeitslabel „atmosphere“, das bereits die Definition der nachhaltigen Finanzanlage (Taxonomie) des Action Plan on Sustainable Finance der Europäischen Union und die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens berücksichtigt. Anhand einer Punkteskala von null bis 100 können Mieter und Anleger erkennen, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio die Klima-Ziele und die sogenannten ESG-Kriterien (Environmental-, Social- und Governance-Kriterien) erfüllt. Zunächst wird die Nachhaltigkeitsperformance der Objekte dabei am wichtigen Zwischenziel des Jahres 2030 gemessen. Ende dieses Jahres erfolgt bereits der erste Probelauf im Rahmen der Teilnehmer des „ESG Circle of Real Estate“, so dass Anleger im Idealfall ab 2021 anbieterübergreifend und weltweit Portfolios hinsichtlich ihres Nachhaltigkeitsgrades vergleichen können.

Die detaillierten Daten bleiben dabei unter Verschluss und sollen von einem externen Dienstleister zusammengeführt werden, um Interessenskonflikte zu vermeiden. „Wir suchen derzeit noch einen passenden Anbieter. Er muss unabhängig von den Eigentümern sein und darf die Daten nicht zum Ausbau des eigenen Geschäftsmodells nutzen, was beispielsweise bei einem Proptech sicherlich der Fall wäre“, sagt Jan von Mallinckrodt, Head of Sustainability bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Warum ein weiterer Nachhaltigkeitsstandard sinnvoll ist? „Das neue Scoringmodell steht nicht in Konkurrenz zu den Green-Building-Zertifikaten, denn diese haben durchaus ihre Berechtigung, beispielsweise in der Planungs- und Bauphase“, so von Mallinckrodt und weiter: „Die herkömmlichen Nachhaltigkeitszertifikate unterscheiden sich jedoch stark und sind nicht miteinander vergleichbar, was für die Beurteilung der Nachhaltigkeit eines Portfolios problematisch ist. Zudem bilden Sie den Klimapfad der Objekte nicht ab. Einzig die DGNB hat hier bisher ein Konzept vorgelegt.“ Im jüngst beschlossenen Action Plan on Sustainable Finance der Europäischen Union liege die Erreichung der Klimaziele in 2050 aber dem Begriff der nachhaltigen Finanzanlage, der sogenannten Taxonomie, zugrunde. Klimaneutralität spiele künftig also eine immer bedeutendere Rolle bei der Definition nachhaltiger Investments. „Bei unserem im vergangenen Jahr gestarteten „atmosphere“-Label war es für uns von Anfang an klar, dass nur eine einheitliche Vorgehensweise innerhalb der Branche zu einer Vergleichbarkeit für den Endanleger beziehungsweise den Mieter führt. Da die Taxonomie zwar Kriterien für Immobilien und damit Portfolien festlegt, aber keine konkreten Zielwerte vorgibt, schließt die Initiative hier eine Lücke“, so von Mallinckrodt.

„Wir müssen unseren Planeten für die nachfolgenden Generationen vor den Auswirkungen des Treibhauseffektes schützen. Die Immobilien-Branche hat hier ihren Beitrag zu leisten und nimmt diese Verantwortung in der Form wahr, dass die von uns mitgegründete Initiative ‚ESG Circle of Real Estate‘ einen Branchenstandard für die Messung der Nachhaltigkeitsperformance entwickelt und damit für die Einhaltung der im Pariser Klimaabkommen bis 2050 gesteckten Ziele sorgt“, sagt Dr. Markus Bell, Geschäftsführer von Bell Management Consultants, und weiter: „Das entwickelte Scoringmodell ist dann Basis für ein Benchmarking in der Branche und Ansatzpunkt für Optimierungen, Best Practice und Risikomessung beziehungsweise Risikoeinschätzung im Rahmen der Klimapfadmessung.“

„Das Scoringmodell liefert einen konkreten Fahrplan, mit welchen Maßnahmen die Klimaschutz- und ESG-Ziele erreicht werden können. Das ist insbesondere für die operativen Einheiten wie Asset und Property Management sehr nützlich. Zumal jeder mitmachen und das Scoringmodell anwenden kann. Es fallen keine Zertifizierungsgebühren an“, sagt Robert Kitel, Head of Sustainability & Future Research der alstria office REIT-AG.

Die drei Bewertungsbereiche des Nachhaltigkeitsscorings

Wie bereits bei dem von Union Investment entwickelten Nachhaltigkeitslabel „atmosphere“ werden die Immobilien in drei Bereichen analysiert: Zu 40 Prozent fließt der Faktor „Verbräuche und Emissionen“ in die Berechnung der neuen Kennzahl ein. Es werden unter anderem die CO2-Emissionen, der Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen gemessen und mit den Zieldaten für das Jahr 2030 verglichen.

Ebenfalls mit 40 Prozent werden qualitative Gebäudedaten gewichtet und damit Entwicklungspotenziale von Immobilien berücksichtigt. Die Immobilien werden hierbei anhand der sieben Kriterien Gebäudeautomation (Sensoren und Messstellen), Ressourcen (Grauwasser, Art der Abfalltrennung), Technik und Hülle (Fassade, Art der Wärme-/Kälteerzeugung), Ökonomie (Gebäudeflexibilität), Nutzerkomfort (Barrierefreiheit, Komfort für Fahrradfahrer), Betrieb (Instandhaltungsmanagement) und Standort (Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel) bewertet. Die restlichen 20 Prozent entfallen auf den Bereich „Governance“ auf Fonds- und Unternehmensebene. Analysiert wird hier unter anderem, ob Mieterausschlusskriterien angewendet oder grüne Mietverträge abgeschlossen werden, wie Nachhaltigkeit im Investmentprozess umgesetzt wird und ob eine Qualitätssicherung der Daten erfolgt. Auch Green-Building-Zertifikate etwa von der DGNB, LEED oder BREEAM finden hier Berücksichtigung. Die Analyse erfolgt jeweils auf Jahresbasis und die Nachhaltigkeitsperformance des jeweiligen Portfolios ergibt sich aus dem Durchschnitt der Objektbewertungen.

Lombard Odier Investment Managers lanciert globale FinTech-Strategie

Lombard Odier Investment Managers ("LOIM") lanciert eine Fintech-Strategie und erweitert damit sein Global-Trends-Angebot. Die Strategie investiert in Unternehmen, die bei der technologischen und digitalen Transformation des Finanzdienstleistungssektors führend sind.

Die Strategie bietet Anlegern Zugang zu Firmen aus der Fintech-Industrie; von etablierten Unternehmen mit weltweitem Renommee bis hin zu solchen, die finanzielle und technologische Veränderungen in der Branche ermöglichen und zukünftige Disruptoren sein können.

Die Strategie basiert auf einem High-Conviction-Stockpicking-Ansatz, der auf einer Fundamentalanalyse der globalen Märkte beruht, um die anhaltende Expansion digitaler Technologien in der Finanzdienstleistungsbranche zu erfassen. Das diversifizierte Portfolio umfasst rund 50 Aktien und wird aktiv gemanagt. Die Auswahl der Titel erfolgt nach einer Analyse der Finanzkennzahlen und Geschäftspraktiken der Unternehmen sowie einer Bewertung der Nachhaltigkeit ihrer Geschäftsmodelle.

Das Investmentteam wird von Henk Grootveld geleitet, der im Januar 2020 von Robeco zu LOIM wechselte und über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit thematischen Investments verfügt. Die Strategie wird von Jeroen van Oerle und Christian Vondenbusch gemanagt, die gemeinsam mit Henk Grootveld zu LOIM kamen. Jeroen van Oerle ist auf den Technologiebereich spezialisiert und war zuvor Portfoliomanager der Global-FinTech-Equities-Strategie von Robeco. Christian Vondenbusch ist ein erfahrener Senior-Portfoliomanager mit Spezialisierung auf Finanzwerte und einer positiven Erfolgsbilanz bei thematischen Investments.

Das Global Trends-Angebot von LOIM umfasst Themen wie Digitalisierung, Consumer Brands und Healthy Living, die alle durch LOIMs umfassende Expertise im Bereich nachhaltiger Investitionen untermauert werden. LOIM verwaltet fast 2 Milliarden US-Dollar im Rahmen verschiedener thematischer Strategien wie Global FinTech, Global Prestige und Golden Age.

Didier Rabattu, Head of Global Equities bei LOIM, erklärt: «LOIM stellt einmal mehr sein Engagement unter Beweis, sich auf Sektoren zu konzentrieren, die den Anlegern nachhaltige Wachstumschancen bieten. Wir freuen uns, die globale FinTech-Strategie unter der Leitung eines Teams mit ausgesprochenem Fachwissen und starken Track Record zu lancieren.»

«Das Wachstum, dass die die Fintech-Unternehmen in den letzten Jahren verzeichnet haben ist einer der Gründe, weshalb diese Branche für Investoren von besonderem Interesse ist. Der Enthusiasmus, die Geschwindigkeit der Expansion sowie die weltweite Akzeptanz bei Finanzdienstleistungsunternehmen und deren Einfluss auf die globalen Märkte, hat mit der Zeit stetig zugenommen. Da Fintech-Unternehmen weiter in die entwickelnden Märkte Einzug halten, ergeben sich hier erhebliche Chancen.»

Henk Grootveld, Portfolio Manager Global Trends bei LOIM, kommentiert: «In den letzten Jahren hat die Fintech-Branche eine besonders starke Rallye erlebt. Das ist auf ihre revolutionäre Rolle zurückzuführen, die sie bei der Digitalisierung von traditionell physischen Finanzaktivitäten, wie Zahlungen, Überweisungen, Sicherheit und Vermögensverwaltung, spielt. Unserer Ansicht nach hat COVID-19 die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen sogar beschleunigt. Die Kombination aus einer steigenden Bedeutung des E-Commerce sowie aus Ländern, die die Schattenwirtschaft eindämmen wollen, als auch dem Hygienefaktor treibt uns jetzt noch schneller als bisher in Richtung einer bargeldlosen Gesellschaft.»

«Bei LOIM sind wir der Ansicht, dass die Kombination aus strukturellem Wachstum und attraktiver Bewertung nach wie vor überzeugt. Der weltweite Übergang zu einer bargeldlosen Gesellschaft, eine größere finanzielle Integration durch Digital Finance, das Entstehen neuer Finanzdienstleistungen durch niedrigere Eintrittsbarrieren, die Zunahme von Technologie-Ökosystemen und die Cybersicherheit sind wesentliche Merkmale von Finanzdienstleistungsunternehmen, die wir mit dieser Strategie erfassen wollen.»


Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier-Gruppe, die seit ihrer Gründung im Jahr 1796 vollständig im Besitz ihrer Teilhaber ist und von diesen finanziert wird.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Teilhaber in das tägliche Management des Unternehmens erlauben es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen. Unseren Kunden, die auf vielfältige und unterschiedliche Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination aus dem Besten von Konservativismus und Innovation sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset und alternative Anlagen.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Anlagephilosophie; wir sind davon überzeugt, dass sie die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg darstellt und langfristig die Anlagerenditen steigern wird.
Mit mehr als 140 Anlageexperten und einem Netz aus insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika sind wir global tätig. Am 31. Januar 2020 betrug das von uns verwaltete Vermögen CHF 54 Milliarden.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

DPAM verstärkt den Vertrieb in Deutschland mit Simon Gülke

Als aktiver, research-orientierter Vermögensverwalter und Pionier in nachhaltigen Anlagestrategien hat sich DPAM fest im Geschäft mit institutionellen Investoren in Deutschland etabliert und verzeichnet auch bei privaten Anlegern ein weiter steigendes Kundeninteresse. Vor diesem Hintergrund hat DPAM sein Vertriebsteam in Deutschland mit der Einstellung von Simon Gülke ausgebaut.

„Wir freuen uns, mit Simon Gülke einen erfahrenen Vertriebsexperten für unser Deutschland-Geschäft gewonnen zu haben. Mit ihm wollen wir auf unserem bisherigen Wachstumskurs aufbauen und DPAM als aktiven „High Conviction“-Portfoliomanager hierzulande weiter erfolgreich positionieren“, kommentiert Thomas Meyer, Country Head Germany, die Personalie.

Simon Gülke verfügt über knapp 25 Jahre Kapitalmarkterfahrung und war zuvor als Abteilungsdirektor in der Geschäftspartnerbetreuung für die Metzler FundServices GmbH tätig. Seine Karriere begann er bei der Dresdner Bank/Commerzbank, wo er zuletzt in verschiedenen Spezialisten- und Führungsfunktionen für das Wertpapiergeschäft zuständig war.


Über DPAM

DPAM (Degroof Petercam Asset Management) ist eine unabhängige, aktive Vermögensverwaltungsgesellschaft, die Teil einer belgischen, familiengeführten Gruppe mit Ursprung im Jahr 1871 ist. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet DPAM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa. DPAM ist ein nachhaltiger Investor, Pionier und Innovator für verantwortungsvolles und nachhaltiges Investieren und integriert ESG-Kriterien über sämtliche Asset-Klassen und Themen hinweg. DPAM verwaltete per Ende Dezember 2019 Investmentfonds und Vermögensverwaltungsmandate im Gesamtwert von 39,2 Mrd. Euro, davon 7 Milliarden Euro in nachhaltigen Strategien. DPAM hat einen starken Fokus auf Research mit einem eigenen fundamentalen und quantitativen Analystenteam, das die Asset Management-Aktivitäten unterstützt.

YIELCO gewinnt ehemaligen CEO der BayernInvest, Dr. Volker van Rüth

Die YIELCO Investments AG erweitert ihr Senior Team um Dr. Volker van Rüth (ehem. CEO BayernInvest, Geschäftsführer Warburg Invest, pers. haftender Gesellschafter bei Hauck & Aufhäuser) und plant die Erschließung weiterer Kundengruppen.

Ab dem 1. Mai 2020 erweitert Dr. Volker van Rüth als Director das erfahrene Senior Team der YIELCO Investments AG und wird insbesondere für die Betreuung der Kundengruppen Sparkassen, VR-Banken und Unabhängige Vermögensverwalter verantwortlich zeichnen. Darüber hinaus bringt er umfangreiche Expertise in die Entwicklung von innovativen Investmentlösungen ein.

Dr. Volker van Rüth verfügt über langjährige Erfahrung in Führungsfunktionen im institutionellen Asset-Management, zuletzt als CEO der BayernInvest mit Verantwortung für die Bereiche Fondsmanagement und Vertrieb. Der promovierte Betriebswirt begann seine Laufbahn 1993 bei der ehemaligen Landesgirokasse und setzte sie nach der Fusion bei der Landesbank Baden-Württemberg in verschiedenen Bereichen des Wertpapiergeschäfts fort. Aus der Funktion als Bereichsleiter "Asset-Management Institutionelle" in Stuttgart wechselte er innerhalb des Konzerns 2001 als Geschäftsführer zur damaligen Südkapitalanlagegesellschaft nach Frankfurt am Main, wo er kurze Zeit später zum Sprecher der Geschäftsführung berufen wurde. Von 2005 bis 2010 verantwortete er als persönlich haftender Gesellschafter des Privatbankhauses Hauck & Aufhäuser in Frankfurt u. a. die Bereiche "Unabhängige Vermögensverwalter", "Institutionelle Kunden/Asset-Management" sowie "Treasury". Von dort wechselte er 2011 als Geschäftsführer zu Warburg Invest und 2015 zur BayernInvest.

Zu seinem Beginn bei YIELCO erläutert Dr. van Rüth: "Alternative Investments werden weiter an Bedeutung im Asset-Management gewinnen, jedoch entwickeln sie erst durch passgenaue Produktangebote und Zugangswege ihr volles Potenzial. Dieses Potenzial möchte ich gemeinsam mit YIELCO entfalten."

Die Expertise und das Netzwerk von Dr. van Rüth und YIELCO ergänzen sich hervorragend, so auch Dr. Peter Laib, Vorsitzender des Aufsichtsrats der YIELCO Investments AG: "Mit seiner umfassenden und langjährigen Expertise im Bereich der Kapitalanlagen institutioneller Investoren ist Dr. Volker van Rüth ein großer Gewinn für uns und unsere Kunden. Aufgrund seiner weitreichenden Erfahrung im institutionellen Asset-Management können wir unser Produkt- und Leistungsangebot weiter ausbauen und maßgeschneiderte Investmentlösungen für unsere Kunden entwickeln. Ergänzend können wir nun noch stärker auf die besonderen Bedürfnisse von Sparkassen, VR-Banken und unabhängigen Vermögensverwaltern eingehen."


Über YIELCO Investments AG

YIELCO ist ein unabhängiger, weltweit tätiger Spezialist für alternative Anlagen. Die Gesellschaft betreut aktuell ca. 5 Milliarden EUR an Kapitalzusagen von institutionellen Investoren und Family Offices für die Segmente Infrastruktur, Private Debt und Private Equity.

Bekanntheit von Robo Advisor nimmt deutlich zu

Die Bedeutung des Themas Robo Advice ist in Deutschland in den letzten 12 Monaten deutlich gestiegen. Der aktuellen Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven 2020“ zufolge, die das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München erstellt hat, sind inzwischen rund 30% der Deutschen mit dem Begriff Robo Advisor vertraut. „Ein schöner Erfolg, wenn man bedenkt, dass dieses Ergebnis einen Zuwachs in der Bekanntheit um 50% in nur einem Jahr bedeutet“, resümiert ebase-Geschäftsführer Kai Friedrich.

Für die Prognose der zukünftigen Entwicklung ist hervorzuheben, dass bestimmte Kundengruppen mit Robo-Advisor-Angeboten bereits deutlich vertrauter sind und sich zunehmend vorstellen können, diese auch für ihre eigene Geldanlage zu nutzen. So interessieren sich der Studie zufolge besonders Personen mit höherem Einkommen und/oder Schuldbildung besonders für Robo Advisor. „Überdies lässt sich feststellen, dass zwei Drittel der sehr risikobereiten Anleger bereits genau wissen, was ein Robo Advisor ist“, ergänzt Friedrich. Und unter denjenigen, die mit dem Begriff Robo Advisor vertraut sind, können sich dabei immerhin 20% vorstellen, ein entsprechendes Angebot für sich selbst zu nutzen. „Gut vorstellbar, dass digitale Angebote, wie Robo Advisor, durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen, die sich auch in der Beratung bemerkbar machen, einen zusätzlichen Schwung erhalten, der die Etablierung in der Breite beschleunigt“, so Friedrich.

„Eine positive Überraschung ist zudem, dass jeder vierte Befragte, der den Begriff des Robo Advisor vor der Befragung nicht kannte, sich grundsätzlich auf Basis einer Erklärung des Angebotes vorstellen kann, in einen solchen zu investieren“, führt Friedrich weiter aus. Allerdings seien die Anbieter, zu denen auch die ebase zählt, die mit fintego einer der Pioniere am Markt war, aufgerufen, das Thema in der Breite noch bekannter zu machen. Denn auch wenn die Bekanntheit gestiegen ist, können immer noch rund 70% der Bevölkerung mit dem Thema Robo Advisor wenig bis nichts anfangen. „Gleichwohl sind wir auf einem sehr guten Weg“, so Friedrich abschließend.

Zudem zeigt die Studie, dass sich nach wie vor nur eine vergleichbar kleine Kundengruppe für rein digitale Anlagen interessiert. Das hat etliche Anbieter veranlasst, einen Mix aus Mensch und Maschine anzubieten, bei dem es zu einer Konvergenz von digitalen Robo Advisor-Angeboten mit physischen Elementen wie etwa in der Anlageberatung kommt. „Daneben macht die Untersuchung deutlich, dass mit zunehmender Etablierung von Robo Advisor-Angeboten am Markt verstärkt klassische Entscheidungskriterien in den Vordergrund treten“, erklärt Friedrich. „Hier sind in erster Linie die langfristige Performance und die Kosten der Angebote in Verbindung mit den zu erwartenden Erfolgsaussichten zu nennen.“

Die aus Kundensicht wichtigsten Anforderungen an ein Robo Advisor-Angebot sind geringe Gebühren (für 69,9% der Befragten wichtig bis sehr wichtig), Transparenz (69,8%), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (67,2%) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen, wie bspw. Stiftung Warentest oder Analysehäuser (63,1%). Daneben stehen die Performance (62,4%) sowie eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (60,9%) im Fokus. Auch Angebote für geringe Mindestanlagebeträge werden von vielen Befragten als wichtig bis sehr wichtig eingeschätzt (61,6%).

„Wir haben bei fintego, das seit Anfang 2014 mit fünf unterschiedlichen Strategien erfolgreich am Markt agiert, von Beginn an auf geringe Gebühren und eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie gesetzt“, betont Kai Friedrich. „Dies hat uns sehr gute Ergebnisse in zahlreichen Analysen eingebracht und dank unserer soliden Performance auch viele Kunden überzeugt.“ Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind knapp 80% der fintego-Kunden männlich, mit einem durchschnittlichen Kundenalter von etwas über 45 Jahren. Die durchschnittliche Anlagesumme beläuft sich auf 14.500 Euro, wobei teilweise auch siebenstellige Beträge investiert sind. „Gleichwohl können wir bei unseren Kunden beobachten, dass die Robo Advisor-Anlage in der Regel nur ein Teil des Gesamtvermögens darstellt und als Beimischung genutzt wird“, fügt Friedrich an.

Der ebase-Geschäftsführer erwartet eine weiterhin wachsende Bekanntheit von Robo-Advisor-Angeboten, zusätzliche Kunden und auch ein wachsendes Anlagevolumen. „Zudem haben die Ergebnisse uns darin bestätigt, dass wir mit fintego richtig aufgestellt sind“, resümiert Friedrich, „und natürlich werden wir konsequent im Sinne der Kunden und Partner an der Weiterentwicklung arbeiten.“


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungs-perspektiven 2020“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

Unabhängige ESG-Ratings: Wertvolle Ergänzung für Portfolioanalysen aber kein Ersatz für den Diskurs mit Unternehmen

Das Angebot und der Fortschritt unabhängiger ESG-Ratings hat in den vergangenen Jahren auf dem Markt deutlich zugenommen. Damit sehen sich Portfoliomanager zunehmend der berühmten Qual der Wahl ausgesetzt, für welchen Zweck sie welche Analyse und welches Rating einsetzen – letzteres spiegelt seinen Einfluss zunehmend bei den Fondszuflüssen wider.

„ESG-Ratings von unabhängigen Research-Anbietern liefern wertvolle Informationen, um als Investor die ESG-Bemühungen von Unternehmen besser verstehen zu können. Sie sollten jedoch nicht den direkten Diskurs mit Unternehmen ersetzten, sondern vom Portfoliomanager als Grundlage genutzt werden, um im Gespräch die richtigen Fragen zu stellen“, sagt Will Oulton, Global Head of Responsible Investment bei First State Investments. „Die meisten unabhängigen ESG-Ratings basieren überwiegend auf Desktop-Recherchen und vermitteln daher nur ein eingeschränktes Bild, was schlichtweg auf die großen Unterschiede zwischen den Unternehmen zurück zu führen ist, angefangenen bei den Offenlegungsstandards, über die Größe, die Branche bis hin zum Standort.

Wenngleich die Aussagekraft von unabhängigen ESG-Ratings bezüglich Unternehmen limitiert ist, so hat deren Entwicklung und Nutzen im Bereich der Portfolioanalyse große Fortschritte gemacht. Bereits heute sehen wir, dass unabhängiges ESG-Research Beratern und Investoren gleichermaßen einen deutlichen Mehrwert an Informationen über den ESG-Ansatz einer Fondsstrategie bietet. Dabei trägt die Analyse nicht nur dazu bei, die Offenlegung der ESG-Performance eines Portfolios zu verbessern, sondern reflektiert auch kritisch die Investitionsentscheidungen und zeigt dem Manager dadurch Möglichkeiten für Korrekturen auf – was sich, wenn entsprechend umgesetzt, auch in einem höheren ESG-Rating eines Fonds widerspiegelt. Erst jüngst hat die Chicago Booth School herausgefunden, dass Investmentstrategien, die ein hohes ESG-Rating bei bestimmten unabhängigen Anbietern haben, höhere Zuflüsse verzeichnen im Vergleich zu denen mit schlechteren Ratings.“


Über First State Investments

First State Investments ist eine globale Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Erfahrung in verschiedenen Anlageklassen und spezialisierten Anlagesektoren. In Australien ist First State Investments mittlerweile unter dem Namen First Sentier Investors tätig. First State Investments bietet eine Auswahl von Anlagelösungen für institutionelle Investoren und Kleinanleger weltweit, darunter Aktien-, Anleihe-, Multi-Asset-Anlagen und Anlagen in nicht börsennotierten Infrastrukturwerten.

Neuberger Berman lanciert „5G Connectivity Fund“ in Deutschland

Der Neuberger Berman „5G Connectivity Fund“ ist ab sofort als UCITS-Fonds in Deutschland zum Vertrieb zugelassen. Als erste ihrer Art wurde die 5G-Connectivity-Strategie 2017 aufgelegt. Die Fondsmanager des unabhängigen US-amerikanischen Asset Managers verwalten in dieser Strategie bereits Kundenvermögen in Höhe von 4,2 Milliarden US-Dollar. Der 5G Connectivity investiert in ein Portfolio aus globalen Aktienwerten mit Schwerpunkt auf Unternehmen, die an der Entwicklung und dem Ausbau der Mobilfunk- und 5G-Konnektivität beteiligt sind oder davon profitieren.

Der Fonds investiert weltweit in Unternehmen, die den 5G-Netzausbau vorantreiben und entsprechende Lösungen für die Weiterentwicklung der nötigen Infrastruktur bieten. Dazu gehören auch Investitionen rund um das gesamte Internet-of-Things (IoT), einschließlich in Anbieter von IoT-Geräten, entsprechenden Anwendungen oder IoT-Services. Außerdem müssen bei den ausgewählten Unternehmen mindestens 50 Prozent des zukünftigen Gewinnwachstums durch die 5G-Förderung oder Implementierung erzielt werden.

Der „5G Connectivity Fund“ wird von Yan Taw Boon aus dem Neuberger Berman Büro in Hongkong sowie von Hari Ramanan mit Sitz in New York gemanagt. Die beiden Lead-Portfoliomanager verantworten die globale 5G-Connectivity-Strategie und verwalten auf Grundlage einer Bottom-Up-Analyse ein Portfolio von rund 40 bis 60 ausgewählten Titeln. Unterstützung erhalten die beiden Fondsmanager von Experten aus der Technologiebranche und erfahrenen Investmentprofis sowie einem 40-köpfigen Aktien-Research-Team. Bei der Analyse, Bewertungen und beim Risikomanagement verfolgt das Team einen disziplinierten Ansatz, der auch Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) bei der Auswahl der Titel berücksichtigt.

Yan Taw Boon, Co-Portfoliomanager für thematische Aktienfonds bei Neuberger Berman: „5G wird weltweit eine Welle technologischer Innovationen auslösen. Schätzungen zufolge wird 5G bis 2035 Wirtschaftspotenziale in Höhe von 13,2 Milliarden Dollar freisetzen und über 22 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Unser aktives Fondsmanagement trägt maßgeblich dazu bei, die Gewinner und Verlierer in diesem sich stetig weiterentwickelnden Markt zu identifizieren, wobei wir uns in der Anfangsphase der 5G-Einführung auf Akteure im Bereich der Netzinfrastruktur konzentrieren. In einer späteren Phase werden wir eine stärkere Beteiligung von Anwendungs- und Dienstanbietern ins Auge fassen.“

Stefan Becker, Head of Intermediary Business in Deutschland: „Die Mischung aus Technologie- und Investment-Know-how ermöglicht es unserem Team, unseren Kunden eine Insider-Perspektive im schnell wachsenden 5G-Marktsegment zu bieten. Immer mehr Investoren suchen nach Anlagemöglichkeiten in die künftige Generation der Vernetzungstechnologie. Neuberger Berman verfügt über eine etablierte Plattform für thematische Portfolios und ist der einzige Asset Manager mit einem zweijährigen Track Record bei 5G-Investments.“


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 24 Ländern und ein Team von mehr als 2.300 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments sechs Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman wurde im letzten PRI-Report 2019 für die Integration von ESG-Kriterien in allen Anlageklassen mit einem A+ ausgezeichnet. Zum 31. März 2020 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 330 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

Neuberger Berman lanciert 5G-Connectivity-Fonds in der Schweiz

Der Neuberger Berman „5G Connectivity Fund“ ist ab sofort als UCITS-Fonds in der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Als erste ihrer Art wurde die 5G-Connectivity-Strategie 2017 aufgelegt. Die Fondsmanager des unabhängigen US-amerikanischen Asset Managers verwalten in dieser Strategie bereits Kundenvermögen in Höhe von 4,2 Milliarden US-Dollar. Der 5G Connectivity investiert in ein Portfolio aus globalen Aktienwerten mit Schwerpunkt auf Unternehmen, die an der Entwicklung und dem Ausbau der Mobilfunk- und 5G-Konnektivität beteiligt sind oder davon profitieren.

Der Fonds investiert weltweit in Unternehmen, die den 5G-Netzausbau vorantreiben und entsprechende Lösungen für die Weiterentwicklung der nötigen Infrastruktur bieten. Dazu gehören auch Investitionen rund um das gesamte Internet-of-Things (IoT), einschließlich in Anbieter von IoT-Geräten, entsprechenden Anwendungen oder IoT-Services. Außerdem müssen bei den ausgewählten Unternehmen mindestens 50 Prozent des zukünftigen Gewinnwachstums durch die 5G-Förderung oder Implementierung erzielt werden.

Der „5G Connectivity Fund“ wird von Yan Taw Boon aus dem Neuberger Berman Büro in Hongkong sowie von Hari Ramanan mit Sitz in New York gemanagt. Die beiden Lead-Portfoliomanager verantworten die globale 5G-Connectivity-Strategie und verwalten auf Grundlage einer Bottom-Up-Analyse ein Portfolio von rund 40 bis 60 ausgewählten Titeln. Unterstützung erhalten die beiden Fondsmanager von Experten aus der Technologiebranche und erfahrenen Investmentprofis sowie einem 40-köpfigen Aktien-Research-Team. Bei der Analyse, Bewertungen und beim Risikomanagement verfolgt das Team einen disziplinierten Ansatz, der auch Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) bei der Auswahl der Titel berücksichtigt.

Yan Taw Boon, Co-Portfoliomanager für thematische Aktienfonds bei Neuberger Berman: „5G wird weltweit eine Welle technologischer Innovationen auslösen. Schätzungen zufolge wird 5G bis 2035 Wirtschaftspotenziale in Höhe von 13,2 Milliarden Dollar freisetzen und über 22 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Unser aktives Fondsmanagement trägt maßgeblich dazu bei, die Gewinner und Verlierer in diesem sich stetig weiterentwickelnden Markt zu identifizieren, wobei wir uns in der Anfangsphase der 5G-Einführung auf Akteure im Bereich der Netzinfrastruktur konzentrieren. In einer späteren Phase werden wir eine stärkere Beteiligung von Anwendungs- und Dienstanbietern ins Auge fassen.“

Fabio Castrovillari, Head of Client Group Switzerland bei Neuberger Berman: „Die Mischung aus Technologie- und Investment-Know-how ermöglicht es unserem Team, unseren Kunden eine Insider-Perspektive im schnell wachsenden 5G-Marktsegment zu bieten. Immer mehr Investoren suchen nach Anlagemöglichkeiten in die künftige Generation der Vernetzungstechnologie. Neuberger Berman verfügt über eine etablierte Plattform für thematische Portfolios und ist der einzige Asset Manager mit einem zweijährigen Track Record bei 5G-Investments.“


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 24 Ländern und ein Team von mehr als 2.300 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments sechs Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman wurde im letzten PRI-Report 2019 für die Integration von ESG-Kriterien in allen Anlageklassen mit einem A+ ausgezeichnet. Zum 31. März 2020 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 330 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.