Finanzprofis erwarten positiven Effekt von Biden-Präsidentschaft für den US-Aktienmarkt

Umfrage unter Vertriebspartnern der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) zeigt deutlich positive Stimmung: Drei Viertel der Befragten erwarten unter US-Präsident Biden 2021 steigende Aktienkurse in den USA.

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 162 Finanzprofis zeigen, dass von dem neu ins Amt eingeführten US-Präsidenten Joe Biden ein weiterer Schub für den US-Aktienmarkt erwartet wird – trotz der bereits erreichten Rekordstände der US-Indizes. „Durch die erwartete Rückkehr der USA zu Handelsabkommen ohne Sanktionen sowie zum Pariser Klimaabkommen und die Ankündigung neuer US-Konjunkturpakete hoffen viele Anleger auf eine positive Börsenstimmung unter Biden“, erklärt Kai Friedrich, CEO der ebase.

Vermittler-Fokus-Umfrage: Der amerikanische Aktienmarkt wird unter dem neuen Präsidenten Joe Biden in 2021…

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Grafik 1: Einschätzungen von 162 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich der amerikanische Aktienmarkt in 2021, unter dem neuen Präsidenten Joe Biden, entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Januar 2021

Mehr als drei Viertel der befragten Finanzvermittler gehen davon aus, dass die Kurse am US-Aktienmarkt 2021 weiter steigen. 19,8 % sind sogar besonders optimistisch und gehen von einer starken Steigerung aus. Nur 16,7 % der Finanzprofis gehen von einem Seitwärts-Markt aus. Nicht einmal ein Zehntel der Befragten rechnet mit einem Rückgang des amerikanischen Aktienmarktes 2021.

„Die sehr positiven Umfrageergebnisse zeigen, dass die Anleger von einer raschen Lösung oder zumindest Verbesserung der weiter bestehenden Schwierigkeiten in den USA ausgehen, sei es die Corona-Pandemie oder die stark gestiegene Arbeitslosigkeit“, resümiert Friedrich. „Hier liegt gleichzeitig ein Risiko, denn wenn diese Herausforderungen doch nicht so schnell gelöst werden, könnte die Stimmung kippen. Hier sind professionelle Berater und Vermittler gefragt, ihren Kunden in dem sicherlich nicht einfachen Börsenjahr 2021 die entsprechenden Anlagealternativen zu bieten.“

Ein weiteres positives Aktienjahr würde dem Zyklus bisheriger US-Präsidentschaften entsprechen, die im ersten Jahr ihrer Amtszeit durch das Einlösen von Wahlversprechen für eine wachsende Wirtschaft gesorgt haben. „Die vergangenen vier Jahre haben allerdings gezeigt, dass die Dynamiken an den Kapitalmärkten sich zum Teil deutlich verändert haben, Anleger sollten also sehr genau die Entwicklungen am US-Aktienmarkt beobachten“, rät Friedrich.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanz-portfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 38 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Zukunftsweisende Investition in nachhaltige Energieerzeugung

Der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa investiert in ein Portfolio von sechs Wasserkraftwerken in Portugal mit einem Gesamtwert von 2,2 Mrd. EUR. Dabei handelt es sich um drei kürzlich in Betrieb genommene Pumpspeicher sowie drei sanierte Laufwasserkraftwerke. Sie verfügen über eine Gesamtleistung von 1,7 GW.

Das Portfolio ist das zweitgrößte Portugals im Bereich Wasserkraftwerke. Es hat eine Konzessionsrestlaufzeit von 45 Jahren. Eigentümer sind das Energieunternehmen ENGIE, die Versicherungstochter der Großbank Crédit Agricole und der auf Nachhaltigkeit spezialisierte Vermögensverwalter Mirova. Über ein Co-Investment mit Mirova ist der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa an der Akquisition beteiligt. Der Anlageberater des Fonds ist die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM).

„Die Anteile am Wasserkraftwerksportfolio in Portugal ergänzen die bereits durch den Fonds erworbenen Wind- und Solar-Assets in Deutschland und Frankreich“, erläutert Dr. Bernhard Graeber, Head of Real Assets bei der EB-SIM. „Das Investment stärkt die Diversifikation des Fonds aus geografischer und technologischer Sicht. Außerdem handelt es sich beim Haupteigentümer ENGIE um ein sehr erfahrenes Energieunternehmen, das die Assets professionell managen wird“, urteilt der Manager.

Die Wasserkraftanlagen in Portugal stellten eine einmalige Investmentopportunität für den EB Erneuerbare Energien Fonds Europa dar, ergänzt Dr. Cora Voigt, Senior Investment Manager bei der EB-SIM. „Sie ermöglicht unseren Kunden, gemeinsam mit einem Konsortium aus internationalen Top-Playern im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung zu investieren. Wir sind sehr froh, uns an dieser Transaktion beteiligen zu können“, so Dr. Cora Voigt.

Mit der Investition in das Wasserkraftportfolio übertrifft der Fonds ein Nettoinventarvermögen von 100 Mio. EUR und erreicht damit einen weiteren Meilenstein in seiner Zielsetzung zur Förderung einer ökologisch sinnvollen, nachhaltigen Energieversorgung. „Für die EB-SIM ist das Erreichen der 100 Mio. EUR Grenze des EB Erneuerbare Energien Fonds Europa ebenfalls eine bedeutende Wegmarke als Anbieter nachhaltiger Anlageprodukte. Dieser Erfolg ist ein Beleg, dass wir mit unserem Produktportfolio die Bedürfnisse unserer Kunden nach nachhaltigen Impact Investments erfüllen können“, sagt Dr. Oliver Pfeil, CIO und Geschäftsführer der EB-SIM.

Der Fonds strebt ein Zielportfolio von 150 Mio. EUR an. Die Kapitalzusagen belaufen sich derzeit auf 128,5 Mio. EUR. Davon sind 90 % bereits investiert. Für institutionelle Anleger besteht damit weiter eine Chance zur Zeichnung von Fondsanteilen ab einer Summe von 250.000 EUR. Die Zielrendite liegt zwischen 4 und 5 % p.a. nach Kosten. Die Laufzeit des Fonds erstreckt sich auf 20 Jahre nach Beendigung der Investitionsphase im Jahr 2021. Institutionelle Anleger können über die Zeichnung des Fonds einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in Europa leisten.

Nachhaltiges Fonds-Konzept setzt auf bewusste Auswahl und Minimierung der Risiken

Investiert wird in ausgewählten europäischen Ländern, vor allem in Deutschland, Frankreich und Österreich. Bei den Projekten handelt es sich um nachhaltige Vorhaben mit festen Abnahmeverträgen oder staatlichen Einspeisevergütungen, die bereits in Betrieb gegangen oder genehmigungsreif sind und schlüsselfertig errichtet werden. Die Projekte haben in der Regel langlaufende Betriebs- und Wartungsverträge. Der Fokus liegt auf Produktionsanlagen von etablierten Technologieanbietern. Ein konservativer Bewertungs- und Ankaufansatz zielt auf die Minimierung von Risiken der Investments. Zugleich wird so ein ökologischer Mehrwert für den Klimaschutz möglich.

Der Fonds wurde als geschlossener luxemburgischer Spezial-Investmentfonds (regulierter SIVAV-SIF) konzipiert und im November 2018 von der luxemburgischen Finanzaufsicht (CSSF) genehmigt. Die EB-SIM ist Initiator und Anlageberater des Fonds.


Weitere Information zum Anlageprodukt können Sie nachlesen unter www.eb-sim.de/investmentloesungen/fondsloesungen/eb-erneuerbare-energien-fonds-europa---technologie-von-morgen.html.

EB – Sustainable Investment Management GmbH

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank (EB), deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch-nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft liegt.
Die EB-SIM betreut mit rund 30 Mitarbeitern an die 5 Mrd. EUR in mehr als 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch die Geschäftsführer Dr. Oliver Pfeil (CIO), Michael Hepers (CCO) und Christoph Glatzel (COO) geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).
Weitere Informationen online unter www.eb-sim.de

BNY Mellon IM setzt mit neuem Fonds den Schwerpunkt auf Gesundheitswesen und Biotechnologie

BNY Mellon Investment Management, einer der größten Asset Manager weltweit mit einem verwalteten Vermögen von 2 Billionen US-Dollar, hat den BNY Mellon Smart Cures Innovation Fund aufgelegt. Der Fonds wird von Mellon Investments Corporation (Mellon) verwaltet, einer Gesellschaft unter dem Dach von BNY Mellon Investment Management.

Der BNY Mellon Smart Cures Innovation Fund ist Teil der in Irland domizilierten Fondspalette von BNY Mellon Global Funds, plc. Es handelt sich um einen thematischen Aktienfonds, der in Unternehmen investiert, die Behandlungsmethoden in den Bereichen Gentherapie, Genom-Editierung und Genmodulation entwickeln. Investiert wird ferner in Unternehmen, die die Entwicklung dieser Medikamente vorantreiben. Dazu zählen auch Mittel, die den Patienten nach Verabreichung einer einzigen Dosis einen jahrelangen Nutzen bieten können.

Der Fonds erweitert die bestehende Palette von thematischen Innovationsfonds von Mellon, die bereits den BNY Mellon Mobility Innovation Fund und den BNY Mellon Blockchain Innovation Fund umfasst. Er nutzt die Plattform für thematische Investments und die Aktien-Research-Kapazitäten von Mellon, um Anlegern ein Engagement in hochmodernen Bereichen des Gesundheitswesens und der Biotechnologie zu bieten. Zum Investmentteam zählen Wissenschaftler mit branchenspezifischen Kenntnissen sowie Forschungs- und Laborerfahrung.

Dazu Thilo Wolf, der das deutsche Geschäft von BNY Mellon Investment Management leitet: „Die aktuelle Gesundheitskrise erfordert eine stärkere Fokussierung auf Lösungen im Gesundheitsbereich, wobei die Entwicklung gentherapeutischer Lösungen und Instrumente zunehmend an Bedeutung gewinnt und immer mehr Investitionen anzieht. Wir sind der Ansicht, dass für Anleger, die Zugang zu diesem wachsenden Markt für Gesundheitslösungen wünschen, eine aktiv verwaltete thematische Strategie unerlässlich geworden ist.“

Die Portfoliomanager verfügen über umfassende und detaillierte Kenntnisse in diesem Bereich. Sie stützen sich auf ihre Erfahrungen als Wissenschaftler und langfristige Anleger im Gesundheitswesen, was es dem Team ermöglicht, die Erfolgskriterien aus einer fundamentalen Perspektive zu verstehen.“

Amanda Birdsey-Benson, PhD, und Matthew Jenkin, Co-Portfoliomanager bei Mellon: „Seit dem Abschluss des Humangenomprojekts im Jahr 2003 haben Wissenschaftler daran gearbeitet, herauszufinden, wie diese Gene gesteuert werden, wie sie zusammenwirken und wie sie Krankheiten verursachen können. Wir befinden uns an der Schwelle zur Biotech 2.0, angetrieben durch einen unaufhaltsamen technologischen Wandel. Wissenschaftler und Ärzte sind nun in der Lage, diese Informationen zu nutzen, um Krankheiten auf der DNA- und RNA-Ebene sicher und wirksam zu behandeln. Diese neuen Medikamentenklassen stellen das am schnellsten wachsende Segment im Bereich der Biopharmazeutika dar. Darüber hinaus stehen sie für eine veränderte Herangehensweise an die Gesundheitsversorgung, die über die bloße Behandlung von Symptomen hinausgeht und sich auf die Ursache der Krankheit konzentriert, um so letztendlich ein Heilmittel zu finden.“

Der Fonds steht europäischen institutionellen Anlegern und Intermediären in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal (nach Registrierung), Spanien, Schweden, Großbritannien, der Schweiz und Singapur (nur Privatplatzierung) zur Verfügung.


Über BNY Mellon Investment Management

BNY Mellon Investment Management ist mit einem verwalteten Vermögen von 2,0 Billionen US-Dollar (Stand: 30. September 2020) eines der weltweit größten Investmentmanagement-Unternehmen. Durch einen Ansatz, der die Anleger an erste Stelle setzt, bietet BNY Mellon Investment Management den Kunden das Beste aus beiden Welten: die Fachkompetenz von acht erstklassigen Investmentfirmen mit Lösungen für alle maßgeblichen Anlageklassen, hinter denen die Stärke, die Stabilität und die globale Präsenz von BNY Mellon stehen – einem der weltweit vertrauenswürdigsten Partner im Investmentbereich. Weitere Informationen über BNY Mellon Investment Management erhalten Sie auf www.im.bnymellon.com.

BNY Mellon Investment Management ist eine Sparte von BNY Mellon, das über ein verwahrtes und/oder verwaltetes Vermögen von 38,6 Billionen US-Dollar verfügt (Stand: 30. September 2020). BNY Mellon kann als einziger Ansprechpartner für Kunden agieren, die Anlagen emittieren, handeln, halten, verwalten, bedienen, übertragen oder umstrukturieren wollen. BNY Mellon ist die Unternehmensmarke der Bank of New York Mellon Corporation (NYSE: BK). Weitere Informationen finden Sie auf: www.bnymellon.com. Folgen Sie uns auf Twitter unter @BNYMellon oder besuchen Sie unseren Newsroom auf www. bnymellon.com/newsroom, um die neuesten Unternehmensmeldungen zu erhalten.

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen kooperiert mit Asset Manager für nachhaltige Infrastruktur-Investments

Der auf die unabhängige Beratung von institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich spezialisierte Finanzdienstleister Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK) kooperiert mit dem nachhaltigen Infrastrukturspezialisten RENAIO bei der exklusiven Platzierung des offenen Infrastrukturfonds für Wasserkraftwerke „RENAIO Infrastrukturfonds Wasser“. Die RENAIO Gruppe mit Sitz in Augsburg fokussiert sich auf nachhaltige Infrastrukturinvestitionen vorrangig in der Alpenregion in den Bereichen Wasser, Wind und Photovoltaik und ist der fünfte Partner, mit dem HLK im Nachhaltigkeitsbereich zusammenarbeitet. Weitere Partner sind Susi Partners für erneuerbare Energieinfrastrukturinvestitionen, bonafide im Bereich nachhaltige Fischerei und Aquakultur, Invest in Visions für Mikrofinanzanlagen sowie die Nachhaltigkeitsplattform SDG Investments.

Mit dem Infrastrukturfonds „RENAIO Infrastruktur Wasser (RAIF)“ steht institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich einer der ersten offenen Wasserkraftfonds in Europa zur Verfügung. Der Fonds wurde im Jahr 2019 aufgelegt, mit einer Wertentwicklung von circa 16 Prozent (seit Auflage) und investiert in Bestandsanlagen mit einer installierten Leistung von 0,5 bis 5 MW vorrangig im Alpenraum (DACH-Region, Norditalien und Polen) sowie in Zentraleuropa. Die jährliche Ausschüttung soll bei 4 Prozent liegen. Gleichzeitig unterstützen Investoren konkret die Erreichung von fünf Nachhaltigkeits-Zielen der Vereinten Nationen. Das Portfolio ist aktuell bereits in vier Wasserkraftwerke investiert und soll kontinuierlich ausgebaut werden. Die Risikodiversifikation erfolgt durch Länderallokation, regionaler Verteilung und technologischem Mix. Kapitalverwaltungsgesellschaft ist AVEGA Capital Management S.A. in Luxemburg.

„Wasserkraft weist unter anderem dank langer Laufzeiten und hoher technologischer Reife mit mehr als 90 Prozent den höchsten Wirkungsgrad sämtlicher erneuerbarer Energien auf. Insbesondere im kleinen bis mittleren Segment gibt es noch interessante Investitionsmöglichkeiten, während der Markt für große Kraftwerke in Europa bereist stark nachgefragt und nur noch eingeschränkt verfügbar ist“, sagt Andreas Grassl, Geschäftsführer der RENAIO Gruppe. „In Österreich etwa erzeugen rund 4.000 Kleinwasserkraftanlagen Strom für mehr als 50 Prozent der Haushalte des Landes. Dies ist in Europa auch der fungibelste Markt mit enorm vielen Investitionsmöglichkeiten. Aber auch in der Schweiz werden immerhin 57 Prozent des Strombedarfs mit Wasserkraft gedeckt“, so Grassl weiter.

„Die Nachfrage nach Spezialfonds im Nachhaltigkeitsbereich wächst kontinuierlich bei deutschen und österreichischen institutionellen Investoren“, sagt Lars J. Loesch, Geschäftsführer von HLK. „Insbesondere im Infrastrukturbereich sehen wir aufgrund stabiler und langfristiger Cashflows attraktive nachhaltige Anlagemöglichkeiten für Institutionelle auf der Suche nach Rentenersatz.“


Über HLK (Dr. Hengster, Loesch & Kollegen)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets, Private Debt und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Group, GalCap Europe und The Singularity Group.
Mehr unter: www.hengsterloesch.de

Thomas Schumann® announces partnership with Water.org to help change lives with UN Sustainable Development Goal 6 “Clean Water and Sanitation”

The innovative provider of the first-ever investment vehicles that reduce the market’s water footprint chooses Gary White and Matt Damon’s Water.org as official cause partner.

Thomas Schumann®, the only solution provider of investable indices and products that track global water risk, today announced the selection of Water.org as its official cause partner to advance United Nations Sustainable Development Goal 6 – clean water and sanitation.

Thomas Schumann said: “I consider Water.org to be the number one water charity to advance UN Sustainable Development Goal 6 ‘Water Security’. I am excited to be partnering with Water.org and their proven expertise and work to bring water and sanitation to the world.”

As Thomas Schumann’s cause partner, Water.org will receive direct donations through a featured donation portal at thomasschumanncapital.com in addition to other benefits that will support its important work.

“We appreciate Thomas’s recognition of the impacts the global water crisis has for people all over the world, and we are aligned in understanding the power of capital to create positive change,” said Gary White, CEO and Co-Founder of Water.org. “Access to safe water and sanitation transforms people’s lives and we’re grateful for the mission critical support that will come with this partnership.”


About thomasschumann.com

Thomas Schumann Capital® is the world’s leading solution provider at the nexus of water security and responsible investing. TSC sponsors the TSC Water Risk Indices® in order to enable investors to integrate physical and financial water risk into investment decisions to achieve sustainable performance, positive impact, water stewardship and engagement.

About Water.org

Water.org is an international nonprofit organization that has positively transformed more than 31 million lives around the world with access to safe water or sanitation. Founded by Gary White and Matt Damon, Water.org pioneers market-driven financial solutions to the global water crisis. For more than 30 years, we've been providing women hope, children health, and families a future. Learn more at https://water.org

Wealthcap stärkt Immobilienkompetenz mit Dr. Christian Simanek als Bereichsleiter Asset-Management

Der Real-Asset- und Investment-Manager Wealthcap baut sein Know-how über die gesamte Wertschöpfungskette von Immobilien weiter aus. Seit dem 1. Januar 2021 ist der Immobilienexperte Dr. Christian Simanek MRICS neuer Bereichsleiter Asset-Management. Der promovierte Jurist und Diplom-Immobilienwirt mit 22 Jahren Branchenerfahrung wird künftig als Nachfolger von Michael Stüber den Bereich Asset-Management Real Estate verantworten. Damit komplettiert Wealthcap erfolgreich sein erfahrenes Immobilienführungsteam, bestehend aus Johannes Seidl (Bereichsleiter Portfoliomanagement und Finanzierung, 13 Jahre Branchenerfahrung) und Joachim Mur (Bereichsleiter Investment- und Transaktionsmanagement, 26 Jahre Branchenerfahrung).

„Wir freuen uns, mit Dr. Christian Simanek einen ausgewiesenen Immobilienexperten bei Wealthcap zu begrüßen, der sowohl langjährige Erfahrung im klassischen Asset-Management als auch im PropTech-Segment mitbringt“, kommentiert Dr. Rainer Krütten, Geschäftsführer von Wealthcap, und ergänzt: „Mit unserem neuen Führungs-Trio aus Dr. Christian Simanek, Johannes Seidl und Joachim Mur sehen wir uns extrem gut aufgestellt, um für unsere Investoren über die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilie hinweg nachhaltig Mehrwert zu schaffen.“

In seiner neuen Rolle bei Wealthcap wird Dr. Simanek die Teams Asset-Management, Vermietung, Technisches Management sowie Data und Controlling führen.

Seine mehr als 22-jährige Erfahrung in der Immobilienbranche erwarb er unter anderem bei UBS Real Estate & Private Markets, wo er 14 Jahre lang tätig war und zuletzt als Executive Director Asset Management sowie Head of Leasing Europe verantwortlich zeichnete. Weitere Stationen waren der Talanx-Konzern sowie JLL. Darüber hinaus war er Mitgründer und Berater bei mehreren PropTech-Unternehmen in den Bereichen digitales Asset-Management, digitales Immobilienmarketing sowie Blockchain-basierte Immobilien-Investments.

Neben diesen beruflichen Stationen war Dr. Simanek lange Jahre Mitglied des Forschungszentrums Immobilienwirtschaft an der TU Darmstadt unter Professor Andreas Pfnür. Der gelernte Bankkaufmann ist promovierter Jurist, Diplom-Immobilienwirt sowie Chartered Surveyor und verfügt zudem über einen Master in Mediation.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real-Asset- und Investment-Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Storebrand Asset Management ernennt Kamil Zabielski zum Head of Sustainable Investments

Storebrand Asset Management hat Kamil Zabielski zum Head of Sustainable Investments ernannt. Zabielski kommt von der norwegischen Exportkreditgarantie-Agentur (Norwegian Export Credit Guarantee Agency) zu Storebrand, wo er eine ähnliche Position innehatte. Er wird seine Aufgaben bei Storebrand am 1. Februar 2021 übernehmen.

„Wir sind sehr froh, Kamil an Bord zu haben. Er bringt wertvolle Erfahrungen in den Bereichen nachhaltige Finanzen und ESG-Research in das Team ein, während er die Führungsrolle übernimmt. Seine internationale Expertise ist sehr wertvoll, da wir unsere Position außerhalb unserer Heimatmärkte Norwegen und Schweden weiter stärken wollen", sagt Jan Erik Saugestad, CEO von Storebrand Asset Management.

Bei der norwegischen Exportkreditgarantie-Agentur, wo er die letzten 10 Jahre gearbeitet hat, war Kamil Zabielski unter anderem als ESG-Spezialist für Menschenrechte, Due-Diligence-Prüfung und zuletzt als Head of Sustainability tätig. Davor arbeitete er beim Ethikrat des Staatlichen Norwegischen Pensionsfonds.

„Storebrand Asset Management ist in Skandinavien als führend im Bereich nachhaltiger Investments anerkannt und in der Lage, noch weiter zu wachsen. Storebrand ist schon seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig, aber die Arbeit, die im Bereich Nachhaltigkeit geleistet wird, ist zweifellos relevanter denn je. Das Team, dem ich beitreten werde, ist sehr kompetent und erfahren, daher freue ich mich sehr darauf, die Reise mit ihnen anzutreten", sagt Kamil Zabielski, neuer Head of Sustainable Investments bei Storebrand Asset Management. „Das Interesse an nachhaltigen Investments steigt sowohl bei Privatanlegern und professionellen Investoren als auch bei Aufsichtsbehörden und den Unternehmen selbst. Neben einem tiefen Wissen über Nachhaltigkeit erfordert dies ständige Innovation und unkonventionelles Denken, was diesen Job sehr spannend macht“, fügt er hinzu.

Kamil Zabielski ist kanadischer Staatsbürger. Er hat einen Master of Laws (LL.M.) in internationalem Recht und einen Magister in Menschenrechten von der juristischen Fakultät der Universität Oslo. Über die Storebrand Gruppe


Die Storebrand Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Anlagelösungen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge im nordischen Markt. Sitz der Gruppe ist Oslo. Storebrand Asset Management verwaltet aktuell rund 84 Milliarden Euro, was die Gruppe zum größten privaten Asset Manager Norwegens macht. Das Unternehmen ist auch in Schweden mit Produkten im Bereich Asset Management, Lebensversicherungen, und Krankenversicherungen aktiv. Storebrand betreut derzeit etwa 1,9 Millionen Kunden in Norwegen und Schweden. Die Anfänge des an der Börse Oslo notierten Unternehmens gehen bis in das Jahr 1767 zurück.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.storebrandfunds.de

LGIM ernennt Silvia Schaak zur Co-Head of Institutional Deutschland, Schweiz & Österreich

Legal & General Investment Management hat Silvia Schaak mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zur Co-Head of Institutional Deutschland, Schweiz & Österreich ernannt. In dieser Funktion berichtet sie an Volker Kurr, Head of Europe Institutional und ebenfalls Co-Head of Institutional Deutschland, Schweiz & Österreich.

Silvia Schaak kam im Januar 2018 als Institutional Client Director zu LGIM und zeichnet seitdem für den Ausbau der Kundenbasis in den deutschsprachigen Ländern sowie für die Betreuung der institutionellen Kunden verantwortlich. In diesen drei Jahren konnte LGIM seine Assets in dieser Region auf rund das Dreifache steigern. Insgesamt verwaltete LGIM in Europa außerhalb Großbritanniens zuletzt 64 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2020).

“Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Portfoliomanagerin ist Silvia Schaak in unserem Team immens wichtig”, kommentiert Kurr. “Bei institutionellen Kunden genießt sie aufgrund ihrer tiefen Fachkenntnisse ein hohes Ansehen. Sie übernimmt nahtlos die Rolle eines Portfoliomanagers oder Produktspezialisten für bestimmte Anlageklassen und weist eine langjährige Erfahrung und tiefgehende Expertise in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Kundenbeziehung, Kundenbindung und Mitarbeiterführung auf. Ihre Ernennung ist die logische Konsequenz ihrer exzellenten und eindrucksvollen Arbeit in den vergangenen drei Jahren. Ich freue mich, unser institutionelles Geschäft in Deutschland, Schweiz & Österreich mit Silvia Schaak in ihrer neuen Rolle weiter auszubauen.“

Vor ihrem Wechsel zu LGIM leitete Schaak die Abteilung Multi-Asset-Class-Solutions bei Credit Suisse Deutschland und verantwortete das Institutionelle Portfoliomanagement der CS Kapitalgesellschaft mbH. In einer früheren Position war sie Portfoliomanagerin für institutionelle Kunden bei der Credit Suisse Asset Management. Sie ist Diplom-Betriebswirtin und CFA Charterholder (Chartered Financial Analyst).


Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,5 Billionen CHF: Stand: 30. Juni 2020) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

Zweimal 5 Sterne für Global ETFs Portfolio der apoAsset

Die Ratingagenturen Morningstar und FWW haben das Global ETFs Portfolio der Apo Asset Management GmbH (apoAsset) jeweils mit 5 Sternen ausgezeichnet. Damit gehört der Dachfonds zu den besten und günstigsten globalen Mischfonds mit Schwerpunkt Aktien.

Drei Jahre nach der Auflage wurde der Fonds erstmals benotet und erzielte auf Anhieb Bestwerte. Die Euro-Tranche (WKN A2DUZY) richtet sich vor allem an Versicherungen und Honorarberater und ist mit laufenden Kosten von nur 0,45% p.a. außergewöhnlich günstig. Seit Juli 2020 besteht zusätzlich eine CHF-Tranche (WKN A2P6CA) für Privatanleger und Finanzberater.

„Die Anlagestrategie, die neun börsengehandelte Indexfonds (ETFs) umfasst, hat sich auch im Ausnahme-Jahr 2020 bewährt“, sagt Christian Hein, Senior Portfolio Manager von apoAsset. „Vor allem während des globalen Lockdowns entfalteten die Staatsanleihen im Portfolio ihre schützende Wirkung und milderten die Verluste der Aktienseite. Wir nutzten diese Schwächephase, um das Portfolio mehrfach zu rebalancieren und Aktien-ETFs zuzukaufen. So konnten unsere Anleger von der darauffolgenden Erholung deutlich profitieren.“

In Sachen Nachhaltigkeit ist der Fonds laut Morningstar ebenfalls überdurchschnittlich gut und erhält 4 von 5 Globen. Zuletzt wurde im Dezember ein günstiger und nachhaltiger ETF für US-Aktien neu aufgenommen.

Robuster Kern für die Geldanlage

Das Prinzip des Global ETFs Portfolio ist einfach und transparent. Es bündelt weltweit neun große Aktien- und Renten-Indizes aus drei Regionen, aktuell aus Europa, den USA und weiteren Industriestaaten wie beispielsweise Japan. Den Schwerpunkt bilden Aktien, da diese langfristig für den Erfolg einer Geldanlage unverzichtbar sind. Staatsanleihen bester Bonität verleihen die nötige Robustheit in temporären Krisenphasen.

Das Global ETFs Portfolio ist der jüngste der Multi-Asset-Dachfonds von apoAsset, die seit nahezu 20 Jahren erfolgreich investieren und in diesem Jahr ihr Jubiläum feiern. Das Management-Team besteht aus Marc Momberg, Christian Hein, Magdalena Fest und Angelika Tansley-Becker.


Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro. Ihre Schwerpunkte sind globale Gesundheitsfonds und Multi-Asset-Fonds. Das Unternehmen verfügt über ein europaweit einzigartiges Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehören neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialisten Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

Neuberger Berman verstärkt mit Csaba Dani das intermediäre Geschäft in Deutschland und Österreich

Der unabhängige US-amerikanische Vermögensverwalter Neuberger Berman erweitert sein Vertriebsteam für das intermediäre Geschäft in Deutschland und Österreich. Als Senior Vice President wird Csaba Dani ab sofort das Team für Intermediary Client Coverage Germany & Austria unterstützen. Zuvor war Dani als Sales Director Austria & Germany bei Natixis Investment Managers in Frankfurt am Main sowie als Head of Business Development für Deutschland bei dem französischen Fondsanbieter Financière de L'Echiquier tätig.

Dani hat einen Master of Science in Finance & Strategy mit dem Schwerpunkt International Business und einen Bachelor of Science (Hons) in Political Science mit dem Schwerpunkt Ost- und Mitteleuropa – beide von der Universität Sciences Po in Paris. Neben seinen Muttersprachen Ungarisch und Slowakisch spricht er auch fließend Deutsch, Englisch und Französisch. 

Gemeinsam mit Stefan Becker wird Dani für das Intermediärgeschäft in Deutschland und Österreich verantwortlich sein und den Ausbau der Kundenbeziehungen vorantreiben und weiterentwickeln. In einer sich wandelnden Welt sieht Neuberger Berman die Integration der ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) und das nachhaltige Investieren als integralen Bestandteil der Renditeerzielung, der für den Aufbau strategischer Partnerschaften unerlässlich ist. Um diese Partnerschaften zu ermöglichen bietet Neuberger Berman heute schon eine umfangreiche UCITS-Palette an, die Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, alternative Anlagestrategien und auch private Vermögenswerte umfasst und damit den Aufbau von Multi-Asset-Portfolios ermöglicht.

Christian Puschmann, Head of Client Group Germany & Austria, sagt: „Wir sind stolz, dass sich Csaba für einen Wechsel zu Neuberger Berman entschieden hat, denn mit Csaba haben wir einen hervorragenden Vertriebsprofi gewonnen. Weltweit steigt nicht nur die Nachfrage nach nachhaltigen Strategien, auch die Nachfrage nach Fonds-Lösungen, die einen transparenten Zugang zu illiquiden Kapitalanlagen ermöglichen, nimmt seit Ausbruch der Corona-Krise stark zu. Gemeinsam mit Stefan Becker wird Csaba unseren Kunden schon bald entsprechend Produkte anbieten können, die diesen Wünschen entsprechen – dazu gehören beispielsweise der baldige Launch neuer Fonds von unserem neuen Global- & Euro-Sustainable-Equity-Teams sowie ein Eltif-Produkt, das Privatanlegern den Zugang zu Private Equity ermöglichen soll.“

Csaba Dani, Senior Vice President Intermediary Client Coverage Germany & Austria, sagt: „Ein wichtiger Grund für meinen Wechsel zu Neuberger Berman ist das Thema Nachhaltigkeit. Nur wenige Investmentmanager erhalten das Top-Rating „A+“ der UN Principles for Responsible Investment (PRI) und sind als PRI Leaders anerkannt. Bei Neuberger Berman erhalten die Kunden eine Auswahl an Produkten über alle Anlageklassen hinweg, die soziale, ethische und ökologische Kriterien berücksichtigen – und das vollumfänglich und nachweislich.“


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 24 Ländern und ein Team von mehr als 2.300 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments sechs Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. 2020 ernannte die UN Principles for Responsible Investment (PRI) Neuberger Berman zum „PRI-Leader“, eine Auszeichnung, die weniger als einem Prozent der Investmentfirmen für hervorragende Umwelt-, Sozial- und Governance-Praktiken (ESG) zuteilwird. Auch erhielt Neuberger Berman im letzten PRI Report 2020 für seinen Ansatz zur ESG-Integration in allen Assetklassen die Bestnote A+. Zum 31. Dezember 2020 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 405 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

Nuveen übernimmt Glennmont Partners

Nuveen übernimmt Glennmont Partners, einen der größten europäischen Fondsmanager für erneuerbare Energien. Nuveen reagiert damit auf die weltweit steigende Nachfrage nach umweltbewussten Investitionen, die auch alternative Anlageformen mit attraktiven Renditen bieten sollen.

Mit der Akquisition wird Nuveen seine Private-Infrastructure-Plattform erweitern, die weltweit rund 3,7 Milliarden US-Dollar in den Bereichen erneuerbare Energien, Digitaltechnik, Telekommunikation, Transport und soziale Infrastruktur verwaltet. Seit mehr als zehn Jahren erzielt sie eine konsistente Performance für das Unternehmen und seine Muttergesellschaft TIAA.

„Glennmont hat eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei Investitionen in einem der dynamischsten und am schnellsten wachsenden Infrastruktursektoren“, sagt Nuveen-CEO Jose Minaya. „Das Team von Glennmont teilt unsere Werte und unser unermüdliches Engagement, Investoren dabei zu helfen, ihre langfristigen Ziele zu erreichen.“

Glennmont konzentriert sich ausschließlich auf Investitionen in saubere Energieinfrastruktur. Seit der Gründung im Jahr 2008 durch Joost Bergsma, Francesco Cacciabue, Peter Dickson und Scott Lawrence hat das Unternehmen für eine Reihe von globalen Institutionen, darunter Pensionsfonds, Versicherer, Banken sowie Vermögens- und Asset-Manager in ganz Europa attraktive, risikoadjustierte Renditen erzielt. Im Jahr 2019 hat Glennmont über eine Milliarde US-Dollar für seinen dritten Private Infrastruktur Fonds eingeworben. Zum damaligen Zeitpunkt der höchste Betrag, der jemals für einen speziell auf Europa ausgerichteten Fonds für saubere Energie eingeworben wurde. Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance (ESG) sind die entscheidenden Anlagekriterien für Glennmont und stehen im Einklang mit der 50-jährigen Tradition von Nuveen verantwortungsvoll zu investieren.

„Meine Mitgründer und ich freuen uns sehr über die Vereinbarung mit Nuveen, durch die wir unser Wachstum fortsetzen und für unsere Investoren eine starke Performance durch Assets in neuen geografischen Regionen in den USA und Asien erzielen können. Gleichzeitig bleibt unser Fokus auf Investitionen in Europa, einer unserer Schlüsselmärkte“, sagt Joost Bergsma, Managing Partner und CEO von Glennmont Partners. „Die Übernahme wird es uns zudem ermöglichen, die globale Agenda zur Dekarbonisierung besser zu unterstützen und die saubere Energiewende anzuführen.“

Romina Smith, Managing Director und Head of Central Europe der Global Client Group von Nuveen, ergänzt: „Investitionen in alternative Assets sind zu einem festen Bestandteil von Portfolios institutioneller Investoren geworden. Die Nachfrage unserer deutschen Investoren nach Möglichkeiten in erneuerbare Energien zu investieren nimmt stetig zu. Als verlässlicher Partner wollen wir auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen, und uns gleichzeitig als internationales Investmenthaus in den bedeutenden zukunftsorientierten Anlageklassen engagieren. Ich freue mich darauf mit den Kollegen von Glennmont unseren Investoren in der DACH-Region Lösungen mit attraktiven Renditen in einem Bereich anzubieten, der zunehmend an Bedeutung gewinnt.“

Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2021 erwartet, vorbehaltlich der aufsichtsbehördlichen Zustimmung und marktüblichen Abschlussbedingungen. Nuveen strebt eine hundertprozentige Übernahme von Glennmont an.

Glennmont wird zu Nuveens Investment-Center für saubere Energieinfrastruktur und in die Real-Assets-Plattform integriert, die auch TIAA bedient. Der unabhängige und bewährte Investmentprozess bleibt gewahrt.

Ziel der Übernahme ist es, das Wachstum von Glennmont im Jahr 2021 mit einer Reihe neuer Produkte zu beschleunigen. Diese werden mittels Seed-Kapital von Nuveen sowie der Muttergesellschaft TIAA unterstützt und zielen auf Investitionsmöglichkeiten in europäischen, US-amerikanischen und asiatischen Märkten im Eigen- und Fremdkapitalbereich ab. Durch die Akquisition erhöht sich das verwaltete Vermögen der Private Real Asset Plattform von Nuveen auf über 150 Milliarden US-Dollar. Das bisherige Angebot, darunter Immobilien, Ackerland, Infrastruktur, Forstwirtschaft, Agrarindustrie und Rohstoffe, wird zudem dadurch weiter diversifiziert. Die Plattform basiert auf einer langfristigen und nachhaltigen Anlagephilosophie, die darauf ausgerichtet ist, Investoren Zugang zu Alpha-getriebenen Strategien zu bieten, die unter dem Aspekt des verantwortungsvollen Investierens eingesetzt werden.

Nuveen betreut insgesamt rund 400 institutionelle Kunden in der EMEA-Region, die sich aus einer Vielzahl von Investoren zusammensetzen, darunter Pensionsfonds, Versicherungs­gesellschaften, Staatsfonds, Banken und Family Offices. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Separately Managed Accounts (SMA), Mischfonds und UCITS-Strategien über eine Vielzahl von liquiden und illiquiden alternativen Strategien, einschließlich Aktien, Anleihen und Private Capital sowie Immobilien und Sachwerte.


Über Nuveen

Nuveen, der Vermögensverwalter der amerikanischen Teachers Insurance and Annuity Association (TIAA), bietet ein umfassendes Produktangebot ergebnisorientierter Investmentlösungen für das langfristige Sichern finanzieller Ziele von institutionellen und privaten Investoren. Nuveen verwaltet 1,1 Billion US-Dollar (Stand 30. September 2020) und ist in 27 Ländern tätig. Die Investmentspezialisten bieten ein fundiertes Fachwissen über eine umfangreiche Produktpalette von traditionellen und alternativen Investmentprodukten über eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten und maßgeschneiderten Strategien an. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.nuveen.com.

Über Glennmont Partners

Glennmont Partners ist einer der größten Fondsmanager in Europa, der sich ausschließlich auf Investitionen in saubere Energieinfrastruktur konzentriert und ein Anlagevermögen im Wert von über zwei Mrd. US-Dollar verwaltet. Glennmont investiert mit langfristigem Kapital in alternative Energieerzeugungsprojekte, wie On- und Offshore-Windparks, Biomasse-kraftwerke, Solarparks und Kleinwasserkraftwerke. Die sorgfältig ausgewählten, risikogemanagten Investitionen haben eine nachhaltige Performance und vorhersehbare Renditen über Zeiträume von zehn Jahren und mehr geliefert. Glennmont hat in mehr als zwei Gigawatt gemischte erneuerbare Energieerzeugung investiert und bietet Investoren ein ausgewogenes Verhältnis von Rendite und Ertrag. Die Gründungspartner mit Sitz in London arbeiten seit 2007 zusammen und sind bekannt für ihren intelligenten langfristigen Investmentansatz mit einem Absolute Return.
Glennmont Partners ist eine Marke von Clean Energy Partners LLP und Glennmont Asset Management Limited, die beide von der britischen Financial Conduct Authority zugelassen sind und reguliert werden.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.glennmont.com.

Oleg Schantorenko verstärkt Bereich Institutional Clients

Seit 1. Januar 2021 ist Oleg Schantorenko als Senior Account Manager Institutional Clients bei der DJE Kapital AG (DJE) tätig. Er unterstützt im Bereich Institutional Clients bei der Betreuung von Bestandskunden im In- und Ausland und agiert als Schnittstelle zwischen Portfoliomanagement, Vertrieb und Kunden. Er berichtet an Julian Müller, Head of Sales Institutional Clients.

Oleg Schantorenko verfügt über sieben Jahre Berufserfahrung im institutionellen Asset Management. Er war zuletzt bei Wellington Management in Frankfurt tätig, wo er sich in der Global Relationship Group auf die Betreuung und Akquise institutioneller Investoren in Deutschland und Österreich spezialisiert hat. Zuvor war er im Bereich Consultant Relations/RFP bei Lazard Asset Management tätig. Darüber hinaus ist Oleg Schantorenko CFA Charterholder sowie Mitglied der CFA Society Germany.

Julian Müller, Head of Sales Institutional Clients, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Oleg Schantorenko gewinnen konnten. Durch seine umfassende Erfahrung in der Betreuung institutioneller Investoren kennt er die spezifischen Bedürfnisse dieser Anlegergruppe genauso wie die Anforderungen im Rahmen ganzheitlicher Betreuung. Er stellt sowohl fachlich als auch menschlich eine Bereicherung für unser Team dar. Mit seiner Unterstützung wollen wir auch international weiter einen vertrieblichen Schwerpunkt im institutionellen Bereich setzen.“


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 150 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 14,4 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2020) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

Finanzprofis sehr optimistisch für 2021

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 166 Finanzprofis belegen einen erfreulichen Optimismus: Die Vertriebspartner der B2B-Direktbank gehen bezüglich der Börsenentwicklung 2021 überwiegend von steigenden Kursen aus. „Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eindrücklich, dass die Mehrheit der Finanzprofis für 2021 von einem Ende der Corona-Pandemie und einem weiteren Anstieg der Finanzmärkte ausgeht“, erklärt Kai Friedrich, CEO der ebase.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Der DAX wird 2021…

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Grafik 1: Einschätzungen von 166 Vermittlern auf die Frage „Wie denken Sie, wird sich der DAX (Deutscher Aktienindex) in 2021 bis zum Jahresende entwickeln?“

Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Januar 2021

Zwei Drittel der befragten Finanzvermittler gehen davon aus, dass die Kurse deutscher Aktien im Börsenjahr 2021 steigen oder sogar stark steigen werden. In etwa jeder Vierte meint, die Kurse würden unverändert bleiben und nur 10 Prozent der Befragten rechnen mit sinkenden Indexständen des DAX. „Die Umfrageergebnisse reflektieren auch eine große Zuversicht, dass die eingeleiteten geld- und finanzpolitischen Maßnahmen Wirkung zeigen werden und die von der Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Probleme im Rahmen gehalten werden können“, resümiert Friedrich. „Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass die Zinsen für Erspartes oder verzinsliche Anlagen vorerst auf sehr niedrigem Niveau bleiben dürften, was die Berater und Vermittler vor die Herausforderung stellt, für ihre Kunden attraktive Anlagealternativen zu finden, die sowohl dem Wunsch nach Sicherheit als auch nach angemessener Verzinsung entsprechen.“

Für ein gewisses Maß an Vorsicht, das jeder Anleger walten lassen sollte, spricht auch, dass immerhin jeder Zehnte der Befragten für 2021 sinkende Aktienkurse befürchtet. „Neben der Corona-Pandemie gibt es auch andere Unwägbarkeiten, die auf die Märkte und die Marktteilnehmer zukommen könnten“, erinnert Friedrich. Einige nach wie vor ungelöste Fragen im Zusammenhang mit dem Brexit beispielsweise, oder geopolitische Spannungen in anderen Teilen der Welt, die zu Unsicherheiten an den Märkten beitragen könnten.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 38 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Vontobel verstärkt sein Emerging Markets Fixed Income-Team durch eine Reihe von Neueinstellungen

Vontobel hat sein Emerging Markets Fixed Income-Team durch vier Neueinstellungen – ein Strategist / Portfolio Manager sowie drei Analysten – an den Standorten Zürich und Hongkong weiter verstärkt. Diese Teamerweiterung unterstreicht unsere Bemühungen, unsere Expertise im Bereich Emerging Markets zum Vorteil der Anleger fortlaufend auszubauen.

Carlos de Sousa hat sich dem Team in Zürich als Emerging Markets Strategist und Portfolio Manager angeschlossen. Carlos de Sousa ist Wirtschaftswissenschaftler mit solider Erfahrung in Emerging- sowie Frontier Markets. Zuvor war er bei Oxford Economics beschäftigt, einer führenden Organisation für globale Prognosen und quantitative Analysen. Als Lead Emerging Markets Economist war er verantwortlich für thematisches Makro- und Strategie-Research zu Emerging- und Frontier Markets mit Schwerpunkt auf notleidenden Staatsanleihen und globalen EM-Trends. Vor dieser Tätigkeit war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Bruegel in Brüssel, einem auf Wirtschaftsfragen spezialisierten Think Tank, und verfasste dort als Co-Autor politikbezogene Forschungsberichte, Arbeitspapiere und Wirtschaftsblogs zur europäischen Wirtschaft.

Nuria Jorba Arimany stößt als Research Analyst zum Team in Zürich. Nuria Jorba Arimany verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung, davon mehr als 16 Jahre mit Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets. Sie zeichnet sich durch ein tiefes Verständnis für Lateinamerika und die innen- und geopolitische Dynamik der Region aus und verfügt über solide Erfahrung in verschiedenen Sektoren sowie im integrierten ESG-Research. Nuria Jorba Arimany arbeitete zuvor 10 Jahre bei der Union Bancaire Privée (UBP) in Zürich, wo sie als Head of EM Corporate Credit Research tätig war. Davor arbeitete sie bei der Dresdner Kleinwort / Commerzbank in London.

Cosmo Zhang kommt als Research Analyst zum Team in Hongkong. Cosmo Zhang verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung und kennt sich bestens mit Unternehmensanleihen aus der Region Asien-Pazifik aus verschiedenen Sektoren und Regionen aus. Zuvor war er 5 Jahre bei Invesco Asset Management tätig, wo er als Sector Team Lead für die globalen Fixed Income-Teams von Invesco den Bereich Unternehmensanleihen Asien ohne Japan abdeckte. Davor arbeitete er 5 Jahre lang bei FitchRatings als Director in der APAC Corporates Group.

Pius Yang Xue ergänzt als Research Analyst das Team in Hongkong. Er verfügt über mehr als 10 Jahre Branchenerfahrung und war zuvor bei Dymon Asia tätig, wo er sich als Senior Investment Analyst auf den Bereich High Yield, Stressed und Distressed Credit aus dem Großraum China konzentrierte. Davor war er bei LIM Advisors, Partners Group und Houlihan Lokey tätig, wo er Erfahrung in den Bereichen Kredit- und Aktienanlagen sowie in der Beratung sammelte.

„Wir freuen uns, unsere neuen Teammitglieder willkommen zu heißen. Ihre unterschiedlichen privaten und beruflichen Hintergründe werden unsere Teamanalyse bereichern. Ihre ausgeprägten analytischen Fähigkeiten, zusammen mit ihrem Engagement für einen langfristigen Ansatz mit hoher Überzeugungskraft, stimmen mit unseren Anlageüberzeugungen überein. Daher werden sie alle eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Mehrwert für unsere Kunden zu steigern“, so Luc D’hooge, Head of Emerging Markets Bonds.

„Emerging Fixed Income ist ein strategischer Markt für Vontobel. Vor diesem Hintergrund werden wir auch in Zukunft massiv in das Team investieren und es mit außergewöhnlichen Talenten verstärken. Diese Neueinstellungen kommen nicht zuletzt unseren Anlegern zugute, die über unsere Fixed-Income-Lösungen sowohl direkt als auch indirekt mit uns gemeinsam am Markt für Anleihen in Emerging Markets aktiv sind“, fügte Simon Lue Fong, Head of Fixed Income, hinzu.

Vontobel bietet seit 1988 Lösungen im Bereich Fixed Income an. Die Fixed Income-Boutique verwaltet Kundenvermögen in Höhe von 24 Milliarden CHF und bietet entsprechende Lösungen in den Bereichen Global Credit, Global Bonds, Emerging Markets und Flexible Strategies an. Das Emerging Markets Fixed Income-Team von Vontobel besteht aus 14 Anlagespezialisten mit Sitz in Zürich und Hongkong. Die Anlagestrategien umfassen Emerging Corporate Debt, Government Debt in Hard Currency einschließlich einer nachhaltigen Lösung, Local Currency Sovereign Debt mit einem ESG-Ansatz sowie Emerging-Blend-Strategien.


Vontobel

Bei Vontobel gestalten wir die Zukunft aus eigener Hand. Wir schaffen Chancen und verfolgen sie entschlossen. Wir beherrschen, was wir tun – und tun nur, was wir beherrschen. So bringen wir unsere Kunden weiter. Als global agierender Anlagemanager mit Schweizer Wurzeln sind wir auf Vermögensverwaltung, aktives Asset Management und Anlagelösungen spezialisiert. Auf der Grundlage leistungsstarker Technologien bieten wir eine hochwertige, individuelle Kundenerfahrung und stellen unsere Anlageexpertise auf einer Vielzahl von Plattformen und Ökosystemen zur Verfügung. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden und erwarten von ihnen, eigenverantwortlich zu handeln und neue Perspektiven zu eröffnen. Denn für uns beginnt erfolgreiches Investieren damit, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Erreichtes stellen wir immer wieder in Frage, denn wir verfolgen den Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die enge Bindung der Vontobel-Familien zum Unternehmen garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit. Die daraus entstehende Freiheit ist zugleich Verpflichtung, unsere Verantwortung auch gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen. Per 30. September 2020 betrug das Vontobel anvertraute Kundenvermögen insgesamt CHF 294.1 Milliarden. Wir betreuen unsere Kunden weltweit und in unserem Heimatmarkt von 26 Standorten aus.
Mehr über Vontobel Asset Management finden Sie auch hier bei Twitter.

Humanitäre Krise auf See: Investoren fordern Vereinte Nationen zum Handeln auf

Unter der Federführung von Fidelity International fordern 85 Investoren, die ein Vermögen von über zwei Billionen US-Dollar repräsentieren, eine Lösung für die sich abzeichnende humanitäre Krise auf See. Diese Krise könnte auch weltweit Unterbrechungen von Lieferketten nach sich ziehen und damit die Versorgung gefährden.

Wegen der Corona-Pandemie können mehr als 400.000 Seemänner und -frauen nicht an Land gehen. Für viele von ihnen dauert der Arbeitseinsatz bereits länger als branchenüblich. Etliche sind schon 17 Monate und somit deutlich länger als die gesetzlich zulässigen elf Monate an Bord. Zugleich warten weitere 400.000 Seefahrer an Land darauf, dass sie ihre Kollegen ablösen können. Sie erhalten häufig nur einen geringen oder gar keinen Lohn. Die Internationale Schifffahrtskammer schätzt, dass bald eine Million Seeleute betroffen sein könnten, wenn nicht schnell Maßnahmen zur Lösung des Problems ergriffen werden.

Neben den hohen psychischen und physischen Belastungen, denen die Arbeiter auf See ausgesetzt sind, stellt die prekäre Lage auch ein erhebliches Gesundheits- und Sicherheitsrisiko dar, wenn erschöpfte Seeleute gefährliche oder verderbliche Ladungen umschlagen. Ein schwerer Seeunfall mit Gefahrgutladung könnte verheerende Folgen für unsere Weltmeere und unsere Gesundheit haben.

Nach Konsultation mit wichtigen zuständigen Organisationen wie der Internationalen Arbeitsorganisation und der Internationalen Transportarbeiter-Föderation wenden sich die Unterzeichner* in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen. Fidelity International, Achmea Investment Management, ACTIAM, Ethos Foundation, Lombard Odier Investment Management, MFS Investment Management und andere fordern die Vereinten Nationen darin auf: 

  • weiter darauf zu dringen, dass Seeleute offiziell als systemrelevant („key workers“) eingestuft und systematische Prozesse wie sichere Korridore und Testverfahren für einen sicheren Crew-Wechsel eingerichtet werden; 
  • über eine gezielte Öffentlichkeitskampagne auf die Gefahren und Risiken aufmerksam zu machen, die diese Krise schon jetzt für die Seeleute und für nachhaltige Lieferketten mit sich bringt; 
  • das zwölf Schritte umfassende Protokoll der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) an die zuständigen Stellen weiterzuleiten, um eine einheitliche Umsetzung zu fördern; 
  • sicherzustellen, dass Seeleute die gesetzliche Höchstdauer von elf Monaten an Bord nicht überschreiten und unnötige Verlängerungen von Besatzungsverträgen vermieden werden; 
  • Charterer und insbesondere jene, die häufig Schiffe chartern, dazu aufzufordern, Anfragen von Schifffahrtsgesellschaften bezüglich Routenabweichungen flexibel zu handhaben, um einen Besatzungswechsel zu erleichtern. Zudem sollten sie finanzielle Unterstützung für die Rückkehr der Crew-Mitglieder an ihren Heimathafen in Betracht ziehen.

Die Unterzeichner vereinbarten überdies, mit ihren betroffenen Portfoliounternehmen in Kontakt zu treten und ihre Erwartungen hinsichtlich dieser Maßnahmen deutlich zu machen.

Jenn-Hui Tan, Leiter des Bereichs Stewardship and Sustainable Investing bei Fidelity International, kommentiert: „Den Unterzeichnern ist klar, dass dies nicht mehr nur ein Problem der Schifffahrtsindustrie und auch keine Krise ist, die sie alleine lösen kann. Über die Schifffahrt erfolgen 90 Prozent des Welthandels. Damit ist sie nicht nur für die weltweite Konjunkturerholung nach der Corona-Pandemie von zentraler Bedeutung. Sie sorgt auch dafür, dass wir unser Leben wie gewohnt fortführen können. Seeleute müssen als systemrelevant eingestuft werden, damit sie ihre für uns alle essenziell wichtige Dienstleistung weiterhin sicher ausführen können. Wir halten es für unumgänglich, dass die Branche geschlossen Alarm schlägt und auf eine bisher kaum beachtete humanitäre Krise aufmerksam macht und so Schaden von den globalen Lieferketten abwendet. Als Verwalter des Vermögens unserer Kunden tragen wir auch Verantwortung für das Gemeinwesen und die Gesellschaft, in der wir tätig sind.“

Vincent Kaufmann, CEO von Ethos Foundation, ergänzt: „400.000 Seeleute, die weltweit auf Schiffen festsitzen, sind eine humanitäre Tragödie und zugleich ein gravierendes Risiko für die Lieferketten vieler Unternehmen. Ethos Foundation und die Mitglieder des Ethos Engagement Pool International sind stolz darauf, die Erklärung der Investoren zu unterstützen. Darin fordern sie gemeinsam den UN-Generalsekretär auf, dafür zu sorgen, dass Seeleute als systemrelevant eingestuft und unverzüglich Maßnahmen zur Verbesserung ihrer aktuellen Arbeitsbedingungen ergriffen werden.“

Corey Klemmer, Director of Engagement bei Domini Impact Investments, sagt: „Die wegen nationaler Gesetze und Corona-Auflagen an Bord gestrandeten Seemänner und –frauen sind eine weitere Gruppe unentbehrlicher Arbeitnehmer, die in dieser Pandemie von einer humanitären Krise betroffen sind. Unternehmen und Branchenverbände müssen sich zum Schutz dieser Arbeitnehmer und der Weltwirtschaft dieses Themas annehmen.“

Reverend Canon Brian Grieves, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für soziale unternehmerische Verantwortung der Episkopalkirche, kommentiert: „Der Episkopalkirche sprechen diese Forderungen aus dem Herzen. Seit vielen Jahrzehnten, genauer seit 1834, sind wir über das Seamen's Church Institute seelsorgerisch für Seeleute tätig, die ein fester Bestandteil unserer Kirchenfamilie sind. Wir machen uns große Sorgen um ihr Wohlergehen.“

Pat Zerega, Senior Director des Bereichs Shareholder Advocacy bei Mercy Investment Services, unterstreicht: „Wir sorgen uns um das Wohlergehen von Hunderttausenden Seeleuten, die seit Monaten auf Schiffen festsitzen. Eine so lange Zeit auf See geht nicht spurlos an ihrer physischen und psychischen Gesundheit vorüber. Die Schifffahrt ist ein elementar wichtiges Glied der globalen Lieferkette. Deshalb ist die Sicherheit der Seeleute und der Schiffe von zentraler Bedeutung für unsere Weltwirtschaft. Gemeinsam mit den anderen Unterzeichnern fordern wir neue und verbesserte Maßnahmen im Kampf gegen diese akute Krise.“


Den Brief an die Vereinten Nationen finden Sie in englischer Sprache hier.

Über Fidelity

Fidelity International bietet seinen mehr als 2,5 Millionen Kunden weltweit Anlagelösungen und -dienstleistungen sowie Fachwissen zur Altersvorsorge an. Als inhabergeführtes Unternehmen mit einer 50-jährigen Geschichte denken wir in Generationen und investieren langfristig. Wir sind in über 25 Standorten vertreten und verwalten ein Vermögen von mehr als 521,6 Milliarden Euro. Zu unseren Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger.
Über unseren Geschäftsbereich Investmentlösungen und -dienstleistungen investieren wir im Auftrag unserer Kunden ein Vermögen von 401,9 Milliarden Euro. Unsere Sparte betriebliche und private Altersvorsorge bietet Privatanlegern, Finanzberatern und Arbeitgebern Zugang zu unseren erstklassigen Anlagemöglichkeiten, zu Investmentprodukten anderer Anbieter, anlagebezogenen Dienstleistungen und Ruhestandsplanung. Unser Wissen aus der Vermögensverwaltung kombinieren wir mit unseren betrieblichen und privaten Anlagelösungen und arbeiten so gemeinsam an einer besseren finanziellen Zukunft.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 350 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 47,9 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Als moderne Fondsbank unterstützen wir freie Finanzberater und Privatkunden mit attraktiven Lösungen dabei, ihre Vermögensziele zu erreichen. Auf unsere hocheffizienten Services vertrauen auch institutionelle Kunden wie Banken und Versicherungen. Hierfür stehen mehr als 8.000 Fonds und 800 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern zur Verfügung. Flexibel nutzbare technische Lösungen runden unser Angebot ab. Die FFB betreut ein Vermögen von 26,7 Milliarden Euro in rund 650.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 24,3 Milliarden Euro (davon werden 3,2 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben. Angaben vom 30. September 2020. Lesen Sie mehr unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de

Welche Assetklassen 2021 viel versprechen

Das Multi-Asset-Team von Nikko Asset Management beurteilt die Aussichten für Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen sowie Rohstoffe im neuen Jahr:

Aktien: Die Aussichten für Aktien sind gut, insbesondere da sich die globale Wirtschaft normalisiert. Das langfristige Wachstum in den USA und Nordasien gefällt uns nach wie vor, aber noch deutlicher verbessern sich Nachfragebedingungen in Europa, Japan und den Schwellenländern. Wie nachhaltig ist diese Verlagerung? Zwar begrüßen wir die Abkehr von zehn Jahren erstickender Sparmaßnahmen. Sorgen bereiten jedoch die Banken, die angesichts der immer noch schwachen Bilanzen, der hohen Regulierung und der flachen Renditestrukturkurven, die das Ertragswachstum erschweren, nur teilweise „repariert“ sind. Die Schwellenländer könnten angesichts der bisherigen Anpassungen und der Reformen der vergangenen zehn Jahre interessanter sein – womöglich ist hier der der Lohn für Jahre notwendiger Schmerzen in Sicht, wenn auch selektiv und mit Fokus auf Qualität.

Staatsanleihen: Zumindest in den Industrieländern sind Staatsanleihen in keiner guten Ausgangsposition für eine Wachstumserholung. Die Zinsen liegen immer noch in der Nähe der Anfang 2020 erreichten Allzeittiefs. Die Ankäufe von Vermögenswerten werden fortgesetzt, aber ohne eine Steuerung der Renditekurve à la Japan dürften die langfristigen Zinsen steigen. Aus der normalerweise „schützenden“ Industrieländer-Staatsanleihe könnte das „Risiko-Asset des Jahres 2021“ werden, bei dem die Kupons durch einen plötzlichen Ruck in der Zinskurve leicht zunichte gemacht werden können. Staatsanleihen aus China könnten hier die beste Alternative sein. Erstens sind die Renditen dort angemessen und zweitens ist die Zentralbankpolitik weitgehend konventionell und weniger anfällig für plötzliche Anpassungen. Die Renditen sind bereits gestiegen, um die V-förmige Erholung Chinas widerzuspiegeln. Zwar könnten sie noch weiter steigen, aber angesichts des Renditevorteils gegenüber dem Rest der Welt wird die Leine enger und die höhere Rendite ist ein risikomindernder Ausgleich für Zinsschwankungen.

Unternehmensanleihen: Die globalen Kreditmärkte dürften sich in einem Umfeld steigender Renditen besser entwickeln als Staatsanleihen. Die Spreads für Investment-Grade-Unternehmensanleihen (IG) sollten stabil bleiben und sich verringern, wenn sich die Nachfragebedingungen verbessern. Der Renditeaufschlag und die kürzere durchschnittliche Laufzeit der IG-Märkte werden die Renditen im Vergleich zu Staatsanleihen puffern. Auch für die globalen High-Yield-Märkte dürfte die Erholung positiv wirken, da sich das Durationsrisiko weniger negativ auswirken wird. 

Rohstoffe: Der Ausblick ist positiv, die Nachfrage steigt. Dazu tragen erhebliche fiskalische Anreize im Verhältnis zum Angebot bei, das angesichts der Investitionsschwäche seit dem Platzen der Rohstoffblase im Zuge der Weltwirtschaftskrise begrenzt ist. Die Nachfrage nach Rohstoffen war weitgehend von China abhängig. Dieses Mal dürfte die Nachfrage aber auch aus den Industrieländern steigen, die in ihre Infrastruktur investieren.

Quote alternativer Anlagen bei Institutionellen Investoren wird 2021 weiter steigen

Das Interesse an Sachwertinvestments hat bei institutionellen Investoren im deutschsprachigen Raum im vergangenen Jahr weiter zugenommen. „Das anhaltende Niedrigzinsumfeld und die zu geringen Risikoprämien für schlechte Bonitäten zwingen Investoren, ihre Quoten für Fixed Income Investments in der Asset Allocation weiter zu reduzieren. Dies kommt Real Assets zugute“, sagt Dr. Rupert Hengster, Geschäftsführer von HLK, dem unabhängigen Finanzberater für institutionelle Investoren. Gefragt sind insbesondere Immobilien, Private Debt, Private Equity und Infrastruktur. Gleichzeitig bleibt die Aktienquote bei Institutionellen in Deutschland und Österreich im internationalen Vergleich gering. „Viele Investoren wurden nach dem Einbruch der Aktienmärkte im ersten Quartal 2020 von der schnellen Erholung überrascht und haben den Wiedereinstieg verpasst. Das heißt, einige würden zwar gerne deutliche Korrekturen für Neuengagements nutzen. Diese sind aber bisher ausgeblieben“, so Hengster.

Die Suche nach „Rentenersatz“ treibe Investoren nach Meinung von HLK auch in 2021 um, denn die Rahmenbedingungen haben sich nicht geändert. Aufgrund des Bedarfs nach Investments mit stabilen und möglichst langfristigen Cash-Flows und wenig Volatilität bleiben Immobilien besonders beliebt. Nachteilig wirkte sich aber auch aus, dass bestimmte Investments nicht mehr getätigt werden können, weil die vorgeschriebenen Quoten bei den Investoren ausgeschöpft sind. Klar im Vorteil sind hier diejenigen Investoren, die weitgehend unreguliert sind und dies nicht berücksichtigen müssen, wie beispielsweise Family Offices. „Mögliche Lösungen sind für manche Investoren die genehmigungspflichtige Ausweitung der Immobilienquote oder die Nutzung kreativer Strukturierungsansätze, wie etwa im Bereich Private Debt Real Estate“, so Hengster.

Die wachsende Bedeutung nachhaltiger und ESG-Aspekte in der Kapitalanlage institutioneller Investoren ist weltweit nicht mehr aufzuhalten. „Wir sehen im deutschsprachigen Raum aber teilweise noch eine gewisse Skepsis und noch nicht alle Investoren denken und handeln bereits in diese Richtung. In Zukunft führt jedoch kein Weg an nachhaltigen Kapitalanlagen vorbei. Daher werden wir unsere bestehenden Produktlösungen auch dahingehend sinnvoll erweitern, dass sie nicht nur dem strukturellen Bedarf gerecht werden, sondern auch nachweislich Rendite- oder Diversifikationsvorteile liefern. Mit Susi Partners und Invest In Visions kooperieren wir bereits mit zwei Spezialisten, die nachhaltige und wirtschaftlich lukrative Ansätze bieten“, sagt Rupert Hengster.

„Nach einem auch durch die vielen Einschränkungen in der Arbeitswelt herausfordernden Jahr 2020 schätzen Investoren aber nach wie vor den persönlichen Kontakt sehr, trotz modernster Technik“, resumiert Hengster. Die eingeschränkte Reisetätigkeit seit Ausbruch der Pandemie und das Arbeiten aus dem Homeoffice habe zudem dazu geführt, dass sich die Abläufe bsw. in der Due Diligence deutlich verlangsamt und die Entscheidungsfindungsprozesse stark gelitten haben.


Über HLK (Dr. Hengster, Loesch & Kollegen)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets, Private Debt und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Group, GalCap Europe, GEG, Invest in Visions, Susi Partners und The Singularity Group. Mehr unter: www.hengsterloesch.de

Covid-19 hat das soziale Verantwortungsbewusstsein beschleunigt

Die neue Studie „ESG Investing“ des globalen Aktienteams im internationalen Geschäft von Federated Hermes zeigt, dass Unternehmen mit guten oder sich verbessernden sozialen Praktiken die Rendite potenziell um bis zu 17 Basispunkte pro Monat steigern können.

Soziale Faktoren waren im Durchschnitt in jedem der letzten sechs Kalenderjahre wirksam – und diese Faktoren haben sich im Jahr 2020, als die Coronavirus-Pandemie ihr gefährliches Ausmaß unter Beweis stellte, als besonders wichtig erwiesen.

Kehrt man zu der letzten halbjährlichen Studie „A Social Uprising“ aus dem Jahr 2018 zurück, die untersuchte, wie sich ESG-Faktoren in jener Zeit der Marktturbulenzen verhalten haben, zeigen die Ergebnisse dieses Mal: Die Sozialprämie ist von durchschnittlich 15 Basispunkten pro Monat im Jahr 2018 auf 17 Basispunkte im Jahr 2020 gestiegen.

Das Coronavirus und die Verhängung von Lockdowns auf der ganzen Welt haben die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, verändert. Geschichten über von Panikkäufern geleerte Supermarktregale sorgten für Kritik, aber die Pandemie hat auch ebenso das Gute im Menschen zum Vorschein gebracht: In vielen Gemeinden wird zusammengearbeitet, um gefährdete Gesellschaftsmitglieder vor dem Virus und den Herausforderungen eines Lockdowns zu schützen.

Auch Unternehmen wurden dazu aufgefordert, Rücksicht auf das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter und Kunden in einer Art und Weise zu nehmen, die noch vor einem Jahr unvorstellbar war. So sehen sich beispielsweise Banken aufgrund der Pandemie mit weitreichenden wirtschaftlichen Schäden konfrontiert – und stellen sich daher die Frage, wie sie die Bedürfnisse der Aktionäre mit denen der Gesellschaft in Einklang bringen können. Vor diesem Hintergrund müssen Banken ihren Unternehmenszweck unter sozialen Gesichtspunkten neu definieren.

Diese Überlegungen, zusammen mit der Klimakrise und Black-Lives-Matter-Bewegung, haben das Bewusstsein der Investoren geschärft. Und da sie diese Überlegungen in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen, werden auch mehr und mehr Unternehmen wegen ihres bis dato unzulänglichen Verhaltens in Frage gestellt.

Hinzu kommt, dass im Zuge des weltweiten Kampfes gegen Covid-19 viele Investoren nach wachstumsstarken, oft spekulativen Unternehmen gesucht haben. Diese wachstumsstarken Unternehmen wurden in der Vergangenheit oft von einem dominanten Management geführt, das sich kaum um die Einhaltung gängiger Corporate Governance-Standards kümmerte – und das hat sich, gemessen an den Aktionärsrenditen, bisher noch nicht zum Nachteil des Unternehmens ausgewirkt.

Allerdings waren wachstumsstarke Unternehmen in Europa und Asien in den letzten Jahren nicht immun gegen das wachsende soziale Verantwortungsbewusstsein. Diejenigen Unternehmen, die ein stärkeres soziales Bewusstsein besitzen als ihre Konkurrenten, haben tendenziell eine bessere Performance erzielt. Investoren sind dazu bereit, auf traditionelle Sicherheitsvorkehrungen rund um das Unternehmensmanagement zu verzichten, um sich an einem wachstumsstarken Unternehmen zu beteiligen. Aber sie scheinen weniger dazu bereit zu sein, die Standards in der Behandlung der Mitarbeiter und den Bedingungen für die breite Gesellschaft zu opfern.

Lewis Grant, Senior Global Equities Portfolio Manager, kommentiert die Ergebnisse: „Unsere letzte Studie aus dem Jahr 2018 hat zum ersten Mal aufgezeigt, dass soziale Faktoren statistisch aussagekräftig sind. Heute haben wir jedoch eine gestiegene Sozialprämie beobachtet, da sich der Schwerpunkt der ESG-Faktoren darauf richtet, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten behandeln. Wir argumentieren schon seit langem, dass ESG-Faktoren sowohl in Bullen- als auch in Bärenmärkten Alpha generieren können. Und dass diejenigen Unternehmen, die eine aktive Rolle bei der Anpassung an einige der größten Herausforderungen unserer Zeit sowie deren Bewältigung spielen, wahrscheinlich belohnt werden."


Die vollständige Studie finden Sie unter: https://www.hermes-investment.com/ukw/wp-content/uploads/2020/12/fhi-esg-investing-commentary-q4-2020.pdf

Über Federated Hermes

Federated Hermes ist ein führender globaler Investmentmanager mit einem verwalteten Vermögen von 525,2 Milliarden Euro (per 30. September 2020). Geleitet von unserer Überzeugung, dass verantwortungsbewusstes Investieren der beste Weg ist, um langfristig Wohlstand zu schaffen, umfassen unsere Anlagelösungen 162 Strategien aus den Bereichen Aktien, Anleihen, alternative/private Märkte, Multi-Asset und Liquiditätsmanagement sowie eine Reihe von separat verwalteten Depots. Wir bieten erstklassiges aktives Investmentmanagement sowie Engagement-Dienstleistungen für mehr als 11.000 Institutionen und Finanzintermediäre. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen, Regierungsbehörden, Versicherungsgesellschaften, Stiftungen und Trusts, Banken und Broker/Händler. Mit Hauptsitz in Pittsburgh beschäftigt Federated Hermes mehr als 1.900 Mitarbeiter, unter anderem in London, New York, Boston und weiteren Büros weltweit. Nähere Informationen finden Sie unter FederatedHermes.com. Diese Mitteilung wurde vom internationalen Geschäft von Federated Hermes verschickt.

Petia Zeiringer verstärkt Vorstand der Union Investment Real Estate Austria AG

Die Union Investment Real Estate Austria AG erweitert ihre Führungsspitze. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 wurde Petia Zeiringer in den Vorstand berufen. Petia Zeiringer, seit 2007 im Unternehmen mit Aufgabengebieten im Portfoliomanagement Multi-Asset und zuletzt im Risikomanagement, verantwortet als neues Vorstandsmitglied die Bereiche Fondsmanagement und Asset Management. Dem dreiköpfigen Führungsgremium der Immobilienfondsgesellschaft mit Sitz in Wien gehören zudem Kurt Rossmüller, verantwortlich für das Investment Management, und Manfred Stagl, verantwortlich für das Risikomanagement, an. Petia Zeiringer übernimmt die Zuständigkeit für das Fondsmanagement und das Asset Management im Vorstand von Kurt Rossmüller, der die Bereiche seit Anfang 2020 kommissarisch geführt hatte.

Petia Zeiringer studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und verfügt über einen Magisterabschluss in Betriebswirtschaft sowie einen Masterabschluss in Wirtschaftspädagogik. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit schloss sie den Lehrgang zum Certified Portfolio Manager (CPM) der österreichischen bankwissenschaftlichen Akademie sowie die Ausbildung zum Certified Real Estate Investment Analyst (CREA®) der International Real Estate Business School (IREBS) erfolgreich ab.

Durch ihre langjährige Tätigkeit im Portfoliomanagement und leitende Funktion im Bereich Risikomanagement verfügt Petia Zeiringer über ein breites Spektrum an Kenntnissen und Erfahrungen in Bezug auf Geschäftsmodell, Struktur sowie Leistungsangebot der Gesellschaft sowie deren Produkte und Prozesse. 

Die Union Investment Real Estate Austria AG (vorher: Immo Kapitalanlage AG) gehört seit 2015 zur Union Investment Gruppe und betreut mit dem immofonds 1 einen der größten Offenen Immobilienfonds für Privatanleger in Österreich. Das Fondsvermögen des in Deutschland und Österreich investierenden Fonds liegt per Jahresultimo bei 1,12 Milliarden Euro. Seit der Übernahme durch Union Investment hat die Gesellschaft ihren Marktanteil kontinuierlich auf aktuell rund 11,7 Prozent (Stand: 30.11.2020) ausgebaut.

Storebrand gewinnt Klimamandat vom East Sussex Pension Fund im Umfang von 400 Mio. Pfund

Storebrand hat sein erstes großes Mandat für einen britischen Pensionsfonds erhalten. Der East Sussex Pension Fund wird 400 Mio. Pfund in die Storebrand Global ESG Plus Strategie investieren. Storebrand ist Norwegens größter privater Vermögensverwalter und engagiert sich seit 25 Jahren für nachhaltige Investitionen. Das gesamte Vermögen von 84 Mrd. Euro (Stand: 31.12.2020) wird gemäß der konzernweiten Storebrand Policy for Sustainable Investments verwaltet.

Der East Sussex Pension Fund verwaltet 3,9 Mrd. Pfund (Stand: 30.09.2020) und ist Teil des lokalen Pensionsprogramm der britischen Regierung (UK Local Government Pension Scheme, LGPS). Innerhalb seines Investmentansatzes ist der East Sussex Pension Fund ein Vorreiter bei der Berücksichtigung von Klimarisiken. Die Entscheidung für die Storebrand Global ESG Plus-Strategie ist für das britische Pensionsprogramm ein bedeutender Schritt auf dem Weg, die Hälfte des eigenen, passiv gemanagten Portfolios frei von fossilen Energieträgern zu stellen und stattdessen in Unternehmen zu investieren, die Lösungen für den Klimaschutz anbieten.

Storebrand Global ESG Plus bietet eine umfassende Lösung für das Klimarisiko innerhalb von globalen Indexallokationen. Es handelt sich um eine fossilfreie Aktienstrategie, die eine langfristige Ausrichtung auf die Ziele des Pariser Klimaabkommens anstrebt und nach einer Analyse von Morningstar geringere CO2-Emissionen und höhere ESG-Scores der investierten Unternehmen im Vergleich zum MSCI World-Index aufweist.

Jan Erik Saugestad, CEO von Storebrand Asset Management, kommentierte:

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem East Sussex Pension Fund, der unsere Dringlichkeit teilt, Klimarisiken zu bekämpfen und Investitionen in die richtige Richtung zu lenken. Ihre Investition stellt auch einen wichtigen Schritt für die internationale Entwicklung von Storebrand dar und ist eine willkommene Bestätigung für unsere nachhaltigen Investmentlösungen."

Councillor Gerard Fox, Vorsitzender des East Sussex Pension Fund, sagte:

„Die Energiewende stellt uns vor Herausforderungen, die jedes Land, jeden Sektor und jedes Unternehmen betreffen. Für einen LGPS-Fonds entzieht sie sich einfachen Investitions- oder Desinvestitionsentscheidungen und erfordert das Engagement von Unternehmen und einen ganzheitlichen Portfolioansatz. Die Investition in generische passive Indizes ist zwar ein durchaus akzeptabler Teil jeder Altersvorsorgestrategie, tendiert aber dazu, das Engagement in ältere und oft kohlenstoffintensivere etablierte Unternehmen zu gewichten, bei denen keine Due-Diligence-Prüfung durch den Investor stattgefunden hat. Ein solcher Ansatz passt weniger gut zu einer verstärkten Sorgfaltspflicht in Bezug auf ESG-Risiken. Der East Sussex Pension Fund ist deshalb sehr erfreut über die Partnerschaft mit Storebrand als Teil unserer Strategie, diese Herausforderungen anzugehen."


Über die Storebrand Gruppe

Die Storebrand Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Anlagelösungen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge im nordischen Markt. Sitz der Gruppe ist Oslo. Storebrand Asset Management verwaltet aktuell rund 84 Milliarden Euro, was die Gruppe zum größten privaten Asset Manager Norwegens macht. Das Unternehmen ist auch in Schweden mit Produkten im Bereich Asset Management, Lebensversicherungen, und Krankenversicherungen aktiv. Storebrand betreut derzeit etwa 1,9 Millionen Kunden in Norwegen und Schweden. Die Anfänge des an der Börse Oslo notierten Unternehmens gehen bis in das Jahr 1767 zurück.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.storebrandfunds.de