UBP ernennt neuen Leiter für Deutschland und Österreich

Union Bancaire Privée (UBP) ernennt Thomas Body zum Leiter ihrer Frankfurter Niederlassung und überträgt ihm damit die Verantwortung für das Asset-Management-Geschäft in Deutschland und Österreich. Vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden übernimmt Thomas Body zum 1. Juni die Leitung für die beiden Märkte. Er berichtet an Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management und Head of Institutional Clients. Body folgt auf Peter Richters, der zwölf Jahre das Deutschlandgeschäft von UBP verantwortete.

Thomas Body verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Finanzsektor. Er wechselt von Eaton Vance, wo er seit 2019 das Geschäft mit Kunden in Deutschland und Österreich und zuvor in der Schweiz auf- und ausgebaut hat. Von 2006 bis 2017 arbeitete Thomas Body in verschiedenen Vertriebs- und Führungspositionen bei Aberdeen Asset Managers, zuletzt als Leiter des Kundengeschäfts mit Finanzinstituten in Kontinentaleuropa. Er startete seine Karriere im Asset Management 2001 als Portfoliomanager bei der NordLB in Luxemburg.

In den letzten beiden Jahren hat die UBP mit der Eröffnung der Frankfurter Niederlassung ihrer luxemburgischen Tochtergesellschaft UBP Asset Management (Europe) S.A. und mit der Berufung von Monika Wackermann als Senior Relationship Manager ein klares Bekenntnis zum deutschen Markt abgegeben. In Österreich hat die UBP eine langfristige Partnerschaft mit der unabhängigen Finanzdienstleistungsgesellschaft SMN mit Sitz in Wien abgeschlossen.

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management der UBP, kommentiert die Personalie: «Deutschland und Österreich gehören für uns zu den wichtigsten Wachstumsmärkten im Asset Management. Mit Thomas Bodys umfangreicher Expertise und seinem exzellenten Track Record – und gemeinsam mit unserem Partner SMN – sind wir bestens positioniert, die Anforderungen unserer anspruchsvollen institutionellen Kunden zu erfüllen und unsere Ambitionen für die wichtigen deutschsprachigen Märkte außerhalb der Schweiz voranzutreiben.»


Über Union Bancaire Privée (UBP) – www.ubp.com

Die UBP mit Hauptsitz in Genf ist eine der führenden und mit einer Eigenmittelausstattung (Tier 1) von 27,7% per 31. Dezember 2020 eine der bestkapitalisierten Privatbanken der Schweiz. Die Bank ist auf die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden spezialisiert. Sie beschäftigt weltweit 1’812 Mitarbeitende an über 20 Standorten. Per 31. Dezember 2020 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 147,4 Milliarden.

The Singularity Group erweitert Think Tank um weitere Blockchain-Experten

Die beiden Blockchain-Experten John Orthwein und Tommaso Bonanata verstärken das weltweite Expertennetzwerk für Innovationen der Schweizer The Singularity Group (TSG). „Der Hype um Kryptowährungen und Blockchain ist Ausdruck des wachsenden Interesses von Investoren an diesen Technologien. Um aber nachhaltig von Blockchain-basierten Geschäftsmodellen profitieren zu können, sind fundierte Analysen und ausgewiesene Expertise – gerade in Zeiten der Verunsicherung – nötig, die wir bei John Orthwein und Tommaso Bonanata sehr schätzen“, sagt Dr. Aleksandra W. Gadzala Tirziu, Head of Research bei TSG, über die Erweiterung des Think Tanks. „So können wir für unsere innovativen Anlagestrategien identifizieren, wo tatsächlich nachhaltige Werte in diesem Bereich geschaffen werden.“ Orthwein und Bonanata werden TSG innerhalb des Singularity-Sektors Blockchain gemeinsam mit Laurenz Apiarius, Managing Partner bei Blockwall, beraten, der bereits seit 2018 Teil des Think Tanks ist.

„In den letzten zehn Jahren hat sich der Krypto-Asset-Bereich phänomenal schnell entwickelt, und steht doch erst am Anfang“, sagt Tommaso Bonanata. Er ist der Überzeugung, dass dezentrale Systeme in den kommenden zehn Jahren den gleichen Einfluss auf Geld, das Finanzsystem und die nächste Generation digitaler Applikationen haben werden, wie das Internet auf Kommunikation und das Teilen von Informationen ausgeübt hat.

Tommaso Bonanata ist Head of Investment Management bei Base58 Capital, einer technologiegetriebenen Investmentfirma, die sich auf Krypto-Assets spezialisiert hat.

Zuvor war er Fondsmanager bei Julius Baer und GAM Investment Management, mit Schwerpunkt auf Aktien aus Schwellenländern und Frontier Markets. 2013 stieß Tommaso auf Bitcoin und ist seither ein Verfechter. Seine aufkeimende Leidenschaft für dezentralisierte Systeme hat ihn schließlich im Jahr 2016 dazu bewogen, sich diesem Thema in Vollzeit zu widmen. Bonanata hat einen Abschluss in International Business Studies von der European Business School London.

John Orthwein ist Head of Blockchain & Decentralized Finance bei i.AM Innovation Lab. Er ist MakerDAO-Botschafter für die Schweiz, einem Systemprüfer für die Malta Digital Innovation Authority (MDIA), sowie Gründungsmitglied der MAMA (Multichain Asset Managers Association) und ehemaliger Head of Risk Engineering für das Melon-Protocol (jetzt Enzyme).

Orthwein ist seit mehr als zehn Jahren in der Investmentbranche im Bereich Liquid Alternatives tätig, unter anderem bei LGT Capital Partners und Man Investments. Davor entwickelte er hochskalierbare Softwarelösungen für Pensionsfonds und Unternehmen wie SUN Microsystems, PIMCO, State Street, Allianz und Lufthansa Systems. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, Statistik und Sprachen und hat einen MA- und BA-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der Miami University.


Weitere Informationen zu den Experten auf https://singularity-group.com/team/

Über The Singularity Group (TSG)

The Singularity Group ist ein unabhängiger Research-Spezialist und Anlageberater für Investitionen in weltweite Innovation. Die Investment-Boutique mit Sitz in der Schweiz wird von Mitbegründerin Evelyne Pflugi geführt und greift auf ein umfangreiches Netzwerk an Wissenschaftlern, Professoren und Praktikern zu, die sich zu einem weltweiten Think Tank für Innovationstrends vereinen. Der unternehmerisch geprägte Verwaltungsrat, bestehend aus Innovationsinvestor Eric G. Sarasin und Nachhaltigkeitspionier Dr. Tobias Reichmuth (Vorstand SUSI Partners AG) steht TSG beratend zur Seite.
The Singularity Group verfolgt das Ziel, exponentielle Innovationen investierbar zu machen. Hierfür hat TSG ein neues Klassifizierungssystem für Aktien entwickelt, welches die exponentielle Innovation von börsennotierten Unternehmen weltweit, über alle Marktkapitalisierungen und Branchen erfasst. Auf Basis dieser einzigartigen Datenbank lassen sich diejenigen Unternehmen identifizieren und filtern, die zu Innovationen in 12 Singularity-Sektoren beitragen und davon bereits heute profitieren. Dahinter steht die Philosophie, dass Innovation nicht nur in Technologieunternehmen stattfindet, sondern als Schlüssel zum Erfolg über alle Branchen und Wertschöpfungsketten hinweg anerkannt und entwickelt wird. Im Dezember 2017 lancierte TSG den Singularity Index™ (Bloomberg Ticker: NQ2045). Ein Jahr später folgte mit dem Singularity Fund das entsprechende Anlagevehikel, welches basierend auf dem SI in die weltweit innovativsten Unternehmen investiert.
Der SI ist ein revolutionäres Indexkonzept auf Basis der einzigartigen Datenbank von TSG. Als erster und einziger Aktienindex erfasst er die Wertschöpfung von börsennotierten Unternehmen durch exponentielle Innovationen über alle Länder, Branchen und Marktkapitalisierungen hinweg. Das SI-Portfolio wird zwei Mal im Jahr überprüft und neu zusammengesetzt. Das SI-Portfolio wird jeweils im Mai und November überprüft und neu zusammengesetzt.
Mehr unter: www.singularity-group.com

Deutsche Investoren engagieren sich zunehmend in Alternative Investments

Nuveen hat erstmalig eine globale Umfrage unter institutionellen Anlegern durchgeführt. Demnach sind im Jahr 2021 die anhaltende Pandemie, die Verlagerung auf Investitionen in Alternatives und die Einbindung von ESG-Kriterien die wichtigsten Einflussfaktoren auf Anlageentscheidungen in Deutschland. 52 Prozent der deutschen Befragten glauben, dass die Pandemie der größte Treiber für Veränderungen in der Anlageallokation und -strategie sein wird. 63 Prozent haben zudem angegeben, dass sie im Jahr 2021 eine strategische Umschichtung von öffentlichen hin zu privaten Märkten planen. Außerdem sind 55 Prozent der Meinung, dass sich die ESG-Faktoren von Unternehmen, in denen sie investiert sind, durch eine Steigerung des aktiven Engagements beeinflussen lassen.

„Angesichts der weltweiten Krise in der Gesundheitsversorgung sowie gleichermaßen in den Volkswirtschaften und Märkten, bot uns das Jahr 2020 eine außergewöhnliche Gelegenheit, die Einstellung und Vorgehensweise großer institutioneller Investoren bei der Verwaltung sowohl von Portfolios als auch des Tagesgeschäfts zu bewerten“, sagt Romina Smith, Managing Director und Head of Central Europe, Global Client Group.

Für die Studie wurden im Oktober und November 2020 700 weltweit agierende Investoren und Berater aus Nordamerika, EMEA und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt. Die institutionellen Investoren repräsentieren Organisationen mit einem Vermögen von mindestens 500 Millionen US-Dollar. In Deutschland wurden 44 Investoren und Berater befragt.

Die Studie zeigt, dass drei Viertel der deutschen Investoren in Alternatives investiert sind. Sie sehen jedoch auch nach wie vor Hürden, wie die Komplexität von Transaktionen (68 Prozent), Liquiditätsrückstellungen (50 Prozent) und Bestimmungen zu Liquiditätsgrenzen (57 Prozent).

Bezüglich ESG stimmen 70 Prozent der Befragten zu, dass ESG-Faktoren vollständig in die Anlageentscheidungen integriert werden sollten, doch nur 39 Prozent halten diese für valide Treiber für echtes Alpha und schätzen sie daher eher als Trend, denn als zentrale langfristige Anlagestrategie ein.

„Marktforschung trägt verstärkt dazu bei, dass verantwortungsbewusstes Investieren wettbewerbsfähige Renditen liefern kann, aber es besteht eindeutig die Notwendigkeit, mehr Anstrengungen zu unternehmen, um das Anlageprodukt zusammen mit den positiven Auswirkungen zu validieren", sagt Amy O'Brien, Global Head of Responsible Investing bei Nuveen. „Der Markt profitiert von der erhöhten Aufmerksamkeit und den zielgerichteten Bemühungen, um potenziellen ESG-Investoren zu helfen, Bedenken auszuräumen und Ziele für ihre Stakeholder und sich selbst zu klären.“

Auch wenn die Befragten in Bezug auf Investitionen in Alternatives und ESG-Integration einige Herausforderungen identifiziert haben, deuten ihre Antworten darauf hin, dass sie bereits klare Strategien zur Bewältigung dieser planen. So gaben 78 Prozent der Befragten an, ihr internes Team erweitern zu wollen, beispielsweise durch Neueinstellungen, Schulungen oder Ähnliches. 59 Prozent gaben an, dass sie neue strategische Partnerschaften für Co-Investitionen suchen würden. 55 Prozent sagen, dass sie ESG als Instrument für positive Auswirkungen (z. B. Nachhaltigkeit, soziales Wohl etc.) priorisieren würden.

Romina Smith ergänzt: „Ob es darum geht, die Herausforderungen einer Pandemie zu meistern, neue Ansätze für alternative Anlagen inmitten einer strategischen Verlagerung auf private Märte zu entwickeln oder ESG-Wünsche in die Realität umzusetzen: Asset Owner und Berater navigieren durch komplexe, hoch riskante Entscheidungen, die die Zukunft des Investierens definieren. Die Umfrage hat es uns ermöglicht, diese entscheidenden Themen zu vertiefen, um damit die hinter einer jeweiligen Handlung stehenden Überzeugungen und Denkweisen besser zu verstehen und unseren Kunden zu helfen, ihre Investitionsziele zu erreichen“.


Die vollständigen Forschungsergebnisse der Umfrage können Sie hier nachlesen.

Von der DWS unterstützte Studie zeigt steigende Bedeutung sozialer Komponenten bei ESG-Anlagen von Pensionsfonds

Die „S“-Säule der ESG-Kriterien – das sind Umwelt, Soziales, gute Unternehmensführung – spielt für Pensionsfonds und andere Altersvorsorgeeinrichtungen eine immer größere Rolle bei der Auswahl ihrer Investments, besonders vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie. So lautet ein Ergebnis einer aktuellen von der DWS unterstützten Umfrage.

66 Prozent der befragten Pensionsfonds haben vor, die Gewichtung von passiven Fonds, die einen Fokus auf Soziales besitzen, in den kommenden drei Jahren zu erhöhen. 67 Prozent geben an, dass es für die Auswahl eines passiven Anlageprodukts wichtig ist, ob dieses im Einklang mit der eigenen „sozialen“ Agenda steht.

CREATE-Research hat für diesen Report 142 Altersvorsorgeeinrichtungen in 17 Ländern mit einem verwalteten Volumen von insgesamt 2,1 Billionen Euro befragt. Davon haben 40 Pensionsfonds an zusätzlichen Interviews teilgenommen, um die Ergebnisse qualitativ zu vertiefen. Die „Studie Passive Investing 2021: Rise of the social pillar of ESG“ wurde heute veröffentlicht.

Wichtige Ergebnisse sind:

  • Die Covid-19-Pandemie wurde von 59 Prozent der Befragten als wichtiger Grund für das erhöhte Interesse an der „S“-Säule der ESG-Kriterien genannt
  • Fast ein Viertel der Befragten (22 Prozent), haben bestätigt, dass ihre passiven Fonds mit Fokus auf soziale Kriterien den breiten Markt seit dem Kurseinbruch im März 2020 übertroffen haben

Mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer (36 Prozent) sehen passive Fonds mit Fokus auf der „S“-Säule als Teil eines defensiven Portfolios, um extreme Risiken zu managen Die DWS unterstützt bereits zum vierten Mal diese Studie, die auch die Verbreitung von passiven Fonds bei Pensionsfonds untersucht. Die vorherigen Ausgaben haben sich auf die Themen Stewardship und klimabezogene Anlagen konzentriert.

„Diese wichtige Analyse zeigt nicht nur, dass Pensionseinrichtungen passive Investments immer stärker einbeziehen, sondern auch die Dominanz der ESG-Kriterien und die zunehmende Bedeutung der ‚S‘-Säule dabei“, sagt Simon Klein, Global Head of Passive Sales.

Professor Amin Rajan, CREATE-Research Chief Executive, kommentiert: „Unsere aktuelle Studie zeigt, wie Covid-19 lange verdeckte Schwächen in der heutigen Marktwirtschaft ans Licht gebracht hat, aber auch, wie die ‚S‘-Säule der ESG-Kriterien eine Rolle spielen kann, diese Schwächen zu beheben“.


Link zum Download der vollständigen Studie.

Über die DWS Group

Die DWS Group (DWS) ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 820 Milliarden Euro (Stand: 31. März 2021). Sie blickt auf mehr als 60 Jahre Erfahrung zurück und ist in Deutschland, Europa, Amerika und Asien für ihre exzellenten Leistungen bekannt. Weltweit vertrauen Kunden der DWS als Anbieter für integrierte Anlagelösungen. Sie wird über das gesamte Spektrum der Anlagedisziplinen hinweg als Quelle für Stabilität und Innovationen geschätzt.
Die DWS bietet Privatpersonen und Institutionen Zugang zu ihren leistungsfähigen Anlagekompetenzen in allen wichtigen Anlagekategorien sowie Lösungen, die sich an Wachstumstrends orientieren. Unsere umfassende Expertise als Vermögensverwalter im Active-, Passive- und Alternatives-Geschäft sowie unser starker Fokus auf die Nachhaltigkeitsaspekte Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung ergänzen einander bei der Entwicklung gezielter Lösungskonzepte für unsere Kunden. Das fundierte Know-how unserer Ökonomen, Research-Analysten und Anlageprofis wird im globalen CIO View zusammengefasst, der unserem Anlageansatz als strategische Leitlinie dient.
Die DWS möchte die Zukunft des Investierens gestalten. Dank unserer rund 3.500 Mitarbeiter an Standorten in der ganzen Welt sind wir dabei lokal präsent und bilden gleichzeitig ein globales Team. Wir sind Anleger – mit dem Auftrag, die beste Basis für die Zukunft unserer Kunden zu schaffen.

LGIM launcht ETF für digitalen Zahlungsverkehr

Legal & General Investment Management (LGIM) gibt heute die Auflegung des L&G Digital Payments UCITS ETF (“der Fonds”) bekannt, der Anlegern ein Engagement in das erhebliche Wachstumspotenzial digitaler Zahlungstechnologien bietet, das sich aus dem globalen Übergang zu einer bargeldlosen Wirtschaft ergibt.

Der weltweite Markt für digitale Zahlungen 2020 wird auf 47 Milliarden Euro geschätzt und soll von 2021 bis 2028 jährlich um durchschnittlich 19,4 Prozent wachsen. Mit Investments in Payment Acquirer und Kartenemittenten, Zahlungsgateways und -verarbeiter, Anbieter von Zahlungstechnologien und Anbieter kartenloser Zahlungsdienste bietet der L&G Digital Payments UCITS ETF einen thematischen Zugang zu diesem Wachstumspotenzial.

Der neue Fonds investiert in Unternehmen mit einer Mindestmarktkapitalisierung des Streubesitzes von 200 Millionen US-Dollar und einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von mindestens einer Million US-Dollar über eine Zeit von mindestens drei Monate. Alle Unternehmen stammen aus einem dynamischen Universum von mehr als 150 Titeln und sind in der Wertschöpfungskette des digitalen Zahlungsverkehrs tätig. LGIM nutzt dabei die Expertise von Payments Cards & Mobile, einem Spezialisten für Research und Consultancy. Alle Unternehmen haben ihre Hauptnotierung in Industrieländern, in Südkorea und/oder in Taiwan. Die Titel des Portfolios werden gleichgewichtet. Alle 6 Monate findet eine Anpassung statt, und gegebenenfalls werden Titel ausgetauscht. Eine monatliche Überprüfung stellt zusätzlich sicher, dass der ETF wieder gleichgewichtet wird, falls ein einzelnes Unternehmen einen Anteil 15 Prozent des Portfolios überschreiten sollte.

Die ETF-Einführung spiegelt die Rolle der digitalen Technologie bei der Ausweitung der globalen finanziellen Inklusion wider und unterstützt gleichzeitig mehrere der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, darunter das Wachstum von Industrie, Innovation und Infrastruktur, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sowie den Aufbau nachhaltiger Städte und Gemeinden. Laut den Vereinten Nationen können digitale Finanzdienstleistungen, wie etwa digitale Zahlungen, Familien dabei helfen, Geld zu sparen, wirtschaftliche Härten zu bewältigen und ihr Vermögen gegen Risiken zu schützen. Dank ihrer können staatliche Transfers, Löhne oder Renten effizient diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen. Sie helfen kleinen Einzelhändlern, ihre Umsätze zu steigern, und fördern Geschäftsmodelle, die den Zugang zu kostengünstigen Finanzdienstleistungen erweitern und so potenziell weitere 1,6 Milliarden Menschen erreichen.

Howie Li, Head of ETFs bei LGIM, kommentiert: “Die Revolution des digitalen Zahlungsverkehrs bietet ein erhebliches Wachstumspotenzial, das durch säkulare, langfristige Dynamiken untermauert wird, darunter die globale Verlagerung zum E-Commerce, die stärkere Verbreitung von Smartphones in den Schwellenländern und die Entwicklung sicherer Online-Zahlungen. Eine Investition in dieses Thema kann Anlegern die Möglichkeit geben, zur globalen Bewegung der finanziellen Inklusion beizutragen, indem wir auf die Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung hinarbeiten.”

Philipp von Königsmarck, Leiter Wholesale für Deutschland und Österreich bei LGIM, fügt hinzu: “Wir sehen eine anhaltende Nachfrage von Investorenseite nach einem gezielten Engagement in die langfristigen, strukturellen Trends, die unsere Welt verändern. Mit dem L&G Digital Payments UCITS ETF erweitern wir unser erfolgreiches thematisches Angebot und bietet unseren Kunden die Möglichkeit, über ein hochliquides Produkt am Wachstum der bargeldlosen Wirtschaft teilzuhaben.”

Der L&G Digital Payments UCITS ETF ist an der Deutschen Börse, der London Stock Exchange und der Borsa Italiana notiert. Der Fonds ist gemäß der EU-Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte (Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR) unter Artikel acht eingestuft.

Der Fonds ist die jüngste Ergänzung der bestehenden thematischen Fondspalette von LGIM, die mit nun 11 ETFs eine Reihe von disruptiven Technologiethemen abdecken, darunter der L&G Cyber Security UCITS ETF mit einem Volumen von 2,06 Milliarden Euro, den L&G Battery Value-Chain UCITS ETF mit 630 Millionen Euro und den L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 980 Millionen Euro (Bloomberg, Stand 17. Mai 2021).


Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der unabhängige Asset Manager des 1836 gegründeten britischen Versicherungskonzerns Legal & General, der an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist. Langfristige, risikobewusste Anlagelösungen für institutionelle Anleger bilden seit Gründung im Jahr 1970 das Kerngeschäft. 95% des verwalteten Gesamtvermögens sind institutionelle Gelder, darunter Versicherungen, Pensionseinrichtungen und Sovereign Wealth Funds.
Mit einem verwalteten Vermögen von 1,43 Billionen Euro (Stand 31. Dezember 2020) ist LGIM der größte europäische institutionelle Asset Manager. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Im Rentenbereich liegt der Schwerpunkt auf Kreditstrategien. Seit über 10 Jahren ist die Gesellschaft am deutschen institutionellen Markt tätig.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich seit vielen Jahren aktiv beim Thema Nachhaltigkeit und ESG.

Real I.S. startet Immobilien-Spezial-AIF „BGV IX Europa“

Die Real I.S. AG hat mit der Platzierung des offenen Portfoliofonds „BGV IX Europa“ begonnen. Damit setzt das Unternehmen seine erfolgreiche Fondsreihe „Bayerische Grundvermögen“ (BGV) für institutionelle Investoren fort. Das geplante Investitionsvolumen liegt zunächst bei rund 1,5 Milliarden Euro. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf Büro- und Logistikimmobilien und wird um Wohngebäude sowie Handelsimmobilien mit Nahversorgerfokus ergänzt.

„In den zurückliegenden Monaten hat sich immer deutlicher gezeigt, dass die Nachfrage nach hochwertigen Büroimmobilien in guten Lagen trotz Pandemie und Homeoffice stabil geblieben und sogar weiter angestiegen ist. Mit der Auflage des ,BGV IX Europa‘ bieten wir unseren Anlegern die Möglichkeit, künftig in krisenresiliente und wertstabile Assetklassen im Euro-Raum zu investieren“, sagt Tobias Kotz, Head of Client Relations & Capital Funding der Real I.S. AG.

Schwerpunkte bei der Länderallokation sind vor allem Investments in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Der Fokus des „BGV IX Europa“ wird insbesondere auf Core- und Core-Plus-Investments liegen. Ziel ist es, ein breit diversifiziertes Immobilienportfolio mit einer Ausschüttung von 2,75 bis 3,0 Prozent p. a. im Zehnjahresdurchschnitt aufzubauen.


Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossene Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat rund 11 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de.

PropTech Innovation Award: Die 15 Finalisten stehen fest

Die internationale, siebenköpfige Expertenjury hat die 15 Finalisten des PropTech Innovation Awards ausgewählt. Unter dem Motto „Accelerating the Real Estate Evolution“ werden die besten digitalen Lösungen und Geschäftsmodelle rund um die drängendsten Fragen der Immobilienwirtschaft in der Post-Corona-Zeit ausgezeichnet. 180 digitale Innovatoren – Startups ebenso wie etablierte Unternehmen - aus 40 Ländern hatten sich in folgenden fünf Kategorien beworben: „Future Proof Work Places“, „Supporting Real Estate Value Chains“, „Re:Create Retail“, „New Concepts for Urban Living“ und „Smart & Sustainable: Connected Cities and Buildings“.

Am 23. Juni stellen sich die Qualifikanten aus insgesamt acht Ländern per Livestream auf dem von Union Investment und GERMANTECH bereits zum fünften Mal organisierten PropTech Innovation Summit vor. Die fünf Kategorie-Sessions werden jeweils von einem Partnerunternehmen mit hoher Fachkompetenz präsentiert: Bosch, The Class Foundation, Cushman Wakefield, Drees & Sommer und iMallinvest. Im ersten Schritt stimmt das Publikum digital über die Gewinner in den einzelnen Kategorien ab. Im Anschluss treten die Top 5 zum finalen Pitch um die mit insgesamt 40.000 Euro dotieren Hauptpreise an. Die drei Gesamt-Preisträger werden von der Jury live auf der Veranstaltung bestimmt und verkündet.

„Die Corona-Pandemie hat dem Strukturwandel in der Immobilienbranche einen Turbo verpasst. Die digitalen Innovatoren aus der PropTech-Szene können uns bei vielen wichtigen Themen die nötige Schubkraft geben, um noch effizienter zu agieren, beispielsweise bei der Beschleunigung von Bewertungs- oder Entscheidungsprozessen und der Umsetzung der regulatorischen Nachhaltigkeitsanforderungen. Wir freuen uns darum sehr auf die spannenden Kategorie-Sessions mit den 15 Finalisten“, so Christoph Holzmann, COO der Union Investment Real Estate GmbH.

„Wir sehen gerade im Jahr zwei der Pandemie wie vielfältig, kreativ und maximal problemlösungs-orientiert der Großteil der Bewerber waren. Diese Kreativität und der Spirit von ‚wir stecken den Kopf nicht in den Sand‘ ist inspirierend und sollte auch für andere Branchen wegweisend sein“, so Maria Gross, Managing Director, GERMANTECH.

Der PropTech Innovation Summit wird am 23. Juni live aus Hamburg gestreamt. Die Online-Teilnahme ist für jeden offen und kostenlos. Information und Anmeldung finden Sie unter: www.proptech-innovation.de.

ZBI Gruppe erweitert Geschäftsführung der ZBVV

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe erweitert die Geschäftsführung der ZBVV - Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH um zwei auf fünf Stellen: Franziska Magin (40) ist neue Geschäftsführerin und Leiterin Vermietung der ZBVV. Gunnar Dallwitz (49) wird Geschäftsführer der ZBVV. Herr Dallwitz ist bereits seit 2017 als Leiter Technisches Property Management der ZBVV tätig und verantwortet auch weiterhin die Steuerung sowie Weiterentwicklung der technischen Prozesse in der Wohnungssanierung und Instandhaltung. „Bei unserer strukturellen Anpassung an die Anforderungen einer ‚Wertgemeinschaft‘ von Anlegern, Eigentümern, Mietern und Mitarbeitern kommt gerade auch der Schnittstelle zu den Mietern wie bei Vermietung und Technik eine große Bedeutung zu. Hierbei spielen Persönlichkeiten mit entsprechender Kompetenz eine entscheidende Rolle“, so Jörg Kotzenbauer, CEO der ZBI Gruppe.

„Mit Franziska Magin konnten wir eine weitere hoch qualifizierte Expertin für eine Führungsposition gewinnen. Gunnar Dallwitz hat sich mit seiner kontinuierlich engagierten und effektiven Tätigkeit für die ZBVV für eine Position mit mehr Verantwortung und weitreichenden Gestaltungsmöglichkeiten empfohlen. Mit diesen Personalien ist die an unserer Wertschöpfungskette fokussierte Neuaufstellung der Führungsbereiche unserer Immobilienbewirtschaftung abgeschlossen“, betont Fabian John, COO der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe.

Vor ihrem Wechsel zur ZBI Gruppe war Franziska Magin Bereichsleiterin im Property-Management bei Goldbeck Procenter GmbH. Die studierte Diplom-Betriebswirtin ist Mitglied der RICS und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche, unter anderem in leitender Funktion im Key-Account-Management von Großkunden bei der Apleona Real Estate GmbH und Strabag PFS.

Gunnar Dallwitz ist Architekt und verfügt über rund 15 Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft in technischen Positionen. Er war unter anderem mit Führungsverantwortung bei der GSW Immobilien AG und der B&O Gruppe tätig.


Über die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe

Mit über 20 Jahren Erfahrung am Wohnimmobilienmarkt gilt die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe als einer der führenden Spezialisten für deutsche Wohnimmobilien. Seit dem Jahr 2002 konzipiert das Erlanger Emissionshaus erfolgreich Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Die ZBI Gruppe verfolgt das Ziel einer Stärkung von Teilhabe, Langfristigkeit und Verbindlichkeit in Form einer neuen „Wertgemeinschaft“ für Investments und Wohnen.
Derzeit beschäftigt die ZBI Gruppe über 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 36 Standorten in Deutschland, Luxemburg und Wien. Aktuell werden rund 63.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten von der Unternehmensgruppe verwaltet. Das bislang realisierte Transaktionsvolumen liegt bei rund 10,9 Milliarden Euro.

Paulo Salazar wird Co-Head of Emerging Markets Equities bei Candriam

Candriam ernennt Paulo Salazar zum Co-Head of Emerging Markets. In dieser Rolle steht der ehemalige Senior Emerging Markets Equity Analyst und Fondsmanager an der Seite von Jan Boudewijns, der das Team für Schwellenländeraktien seit 2003 leitet. Nach knapp 40 Jahren in der Finanzbranche, 35 davon bei Candriam, plant Boudewijns seinen Ruhestand.

Bis zur ersten Jahreshälfte 2022 führen die beiden Co-Heads das Team gemeinsam, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, bis Jan Boudewijns in den Ruhestand geht. Berichten werden sie an Vincent Hamelink, Chief Investment Officer bei Candriam. Philip Screve, Deputy Head of Emerging Markets Equities, ist weiterhin für die Schwellenländer-Aktienstrategie verantwortlich und Lamine Saidi, Senior Fund Manager, für die Strategie für nachhaltige Schwellenländeraktien. Sie bilden bereits seit 1997 bzw. Lamine Saidi seit 2005, das Team um Jan Boudewijns.

„Ich bin sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit Jan Boudewijns in den letzten Jahren – ich konnte viel von ihm lernen. Zudem freue ich mich sehr auf die gemeinsame Leitung im kommenden Jahr, mit der wir einen nahtlosen Übergang für unsere Kunden ermöglichen“, sagt Salazar. „In meiner neuen Position wird meine wichtigste Priorität darin bestehen, den bewährten Investmentprozess weiterzuführen. Dabei werde ich auf das geistige Kapital bauen, das Jan Boudewijns und unser Team über Jahrzehnte hinweg entwickelt haben. Mein Ziel ist es, die Erfolgsbilanz von Jan fortzuführen.“

„Mit der Übergabe meiner Zuständigkeiten an Paulo Salazar gebe ich meine Führungsfunktion an ein in hohem Maße erfahrenes und geschätztes Teammitglied, welches den Fokus auf das Erreichen einer beständigen und soliden langfristigen Performance legt“, lobt Boudewijns seinen Kollegen. „Paulo Salazar und Philip Screve werden gemeinsam ein äußerst fähiges, erfahrenes und multikulturelles Team voranbringen und dadurch die unverzichtbaren Voraussetzungen für anhaltenden Erfolg schaffen. Ich freue mich darauf, in den nächsten 12 Monaten noch enger mit Paulo Salazar zusammenzuarbeiten. Bei dieser Gelegenheit danke ich unseren Kunden und dem Team für die langjährige Unterstützung.“

„Jan Boudewijns hat unglaublich viel im Bereich Schwellenländeraktien aufgebaut, und unter der neuen Führung von Paulo Salazar wird das Team unseren Kunden auch in Zukunft weiterhin eine solide Performance bieten“, fügt Vincent Hamelink hinzu. Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei CANDRIAM danken wir Jan für seinen bedeutenden Beitrag zum Erfolg des Unternehmens, besonders für sein Engagement im Bereich Schwellenländeraktien. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm in dieser Zeit der Übergabe und wünschen ihm für den Ruhestand alles Gute“, ergänzt der Chief Investment Officer.

Der Bereich Schwellenländeraktien ist für Candriam von strategischer Bedeutung, mit einem derzeit verwalteten Vermögen von rund 4,4 Milliarden Euro (Stand Ende März 2021). Das Unternehmen hat erst kürzlich weitere Verstärkungen des Teams vorgenommen: Durch die Ernennung von Galina Besedina zum Senior Analyst und Fondsmanager und von Vanessa Zhao zum Senior Equity Analyst im Jahr 2020 sowie von Vivek Dhawan zum Client Portfolio Manager und Equity Analyst im Jahr 2021.


CANDRIAM

CANDRIAM steht für "Conviction AND Responsibility In Asset Management" und ist ein europäischer Multi- Spezialist Manager sowie ein anerkannter Vorreiter und eines der führenden Unternehmen im Verantwortlichen Investieren. Mit einem Team aus über 600 Investmentexperten managt CANDRIAM über €140 Mrd. Vermögen1. Das Unternehmen hat Investmentzentren in Luxemburg, Brüssel, Paris und London und betreut Kunden aus über 20 Ländern in 4 Kontinenten. CANDRIAM bietet innovative und vielfältige Investmentlösungen für Anleihen und Aktien sowie Absolute-Return-Strategien und Asset-Allokation.
CANDRIAM ist ein Unternehmen der New York Life Investments Company. New York Life Investments2 ist einer der größten Asset-Manager weltweit3.
Mehr Informationen finden Sie unter www.candriam.com.

1) Stand 31. Dezember 2020. Zum verwalteten Vermögen zählen auch Wertpapiere, die kein „aufsichtsrechtliches verwaltetes Vermögen“ (Regulatory AuM) gemäß Form ADV, Part 1A der Securities and Exchange Commission sind.
2) „New York Life Investments“ ist eine Dienstleistungsmarke und der gebräuchliche Name bestimmter Anlageberater, die mit der New York Life Insurance Company verbunden sind.
3) Quelle: New York Life Investments ist die Nummer 35 der weltweit größten Vermögensverwalter laut Pensions & Investments, Juni 2020. Grundlage der Rankings ist das weltweit verwaltete institutionelle Vermögen, Stand Ende 2019. Verwaltetes Vermögen von New York Life Investments einschließlich der verwalteten Vermögen aller verbundenen Investmentberater.

Wealthcap baut Zielfonds-Investments deutlich aus

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap schreitet mit dem strategischen Ausbau des Zielfondsgeschäfts konsequent voran. Die von Wealthcap aufgelegten europäischen Investitionsplattformen bieten institutionellen wie privaten Anlegern Zugang zu diversifizierten Private-Equity-Buy-out- sowie Value-Add-Immobilien-Assets namhafter Zielfondspartner. Seit 2011 verzeichnet Wealthcap für seine Zielfondsinvestments in Private Equity, Private Real Estate sowie Infrastruktur und Energie, Kapitalzusagen von rund 560 Millionen Euro. Allein auf 2020 entfallen fünf Zielfondsinvestitionen, und auch 2021 setzen sich die Kapitalzusagen an institutionelle Fonds gefragter Manager fort. Aufgrund der hohen Nachfrage führt Wealthcap seine Produktreihen zu Zielfondskonzepten konsequent weiter. Neben dem im ersten Quartal 2021 gestarteten Private-Equity-Nachfolger ist zur Jahresmitte auch ein Nachfolgeprodukt für das im ersten Quartal 2021 erfolgreich über Planvolumen geschlossene „Wealthcap Portfolio 4/5“ geplant.

„Gerade angesichts der herausfordernden Vertriebsbedingungen in Zeiten Corona-bedingter Kontaktbeschränkungen sind wir sehr zufrieden mit den Fundraising-Zahlen bei privaten Investoren. Zunehmend gilt auch bei Privatanlegern, wie schon länger bei Institutionellen, dass Alternative Investments in einem langfristig orientierten Portfolio ihren Platz haben. Risikostreuung innerhalb einer Produktlösung ist dabei gerade für Privatanleger wichtig. Hier hat sich das Angebot aus verschiedenen alternativen Assetklassen, die Qualität der Zielfondspartner und die breite Diversifikation unserer Portfoliolösungen als besonders attraktiv erwiesen“, kommentiert Michael Stachowski, Leiter Produktmanagement Alternative Investments & Portfoliolösungen bei Wealthcap.

„Wealthcap Spezial Portfolio“ vor erfolgreichem Closing

Im institutionellen Bereich haben die erstmals aufgelegten Produkte „Wealthcap Spezial Portfolio Private Equity 1“ (WSP PE 1) und „Wealthcap Spezial Portfolio Immobilien 1“ (WSP Immo 1) bereits Kapitalzusagen an Zielfonds aussichtsreicher Manager abgegeben. Die Investitionsphase der sechs bereits angebundenen Zielfonds des „WSP PE 1“ ist in vollem Gange, wobei die Zielunternehmen überwiegend den Marktzyklus nach Ausbruch der Pandemie abdecken werden. Mit Ardian, EQT, Gilde, KKR, Nordic und Triton handelt es sich allesamt um sehr erfahrene Zielfondsmanager. Mindestens zwei Zielfonds sollen noch hinzukommen, um das Portfolio abzurunden.

Der „WSP Immo 1“ ist noch bis Juni 2021 in der Platzierung. Er verfügt ebenso bereits über eine gute Streuung über sechs Zielfonds, die noch weiter ausgebaut werden soll. Kapitalzusagen sind an Zielfonds der Manager Ares, Barings, BentallGreenOak, Harbert, Hines und PGIM getätigt worden. Obwohl sich die Fonds mitten in der Investitionsphase befinden, wird mit ersten Projektfertigstellungen bereits gegen Ende 2021 gerechnet. Die Kombination von Managern mit unterschiedlichem Schwerpunkt in der strategischen Ausrichtung soll hierbei für zusätzliche Robustheit im Portfolio sorgen.

Hohe Nachfrage bei Privatanlegern nach institutionellen Zielfonds

Über Fondskonzepte im Retail-Bereich bietet Wealthcap auch Privatanlegern Zugang zu institutionellen Zielfonds mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil bei mehrdimensionaler Streuung. Das Produktangebot umfasst Fonds mit dem Fokus auf die einzelnen Anlageklassen Private Equity und Private Real Estate sowie auch eine Kombination der Anlageklassen ergänzt um Infrastruktur in Portfoliofonds. Nach erfolgter Ausplatzierung der „Wealthcap Private Equity 21/22“ zur Jahresmitte 2020 befinden sich die Nachfolger „Wealthcap Private Equity 23/24“ seit Jahresstart 2021 im Vertrieb und erfreuen sich ähnlich großer Nachfrage.

Als erster Fonds einer neuen Produktreihe ist der „Wealthcap Immobilien International 1“ seit Mitte 2020 im Vertrieb. Das Produkt fokussiert sich ausschließlich auf Immobilienzielfonds mit Schwerpunkt auf Wertsteigerungsstrategien, die zu einem früheren Zeitpunkt in der Wertschöpfung ansetzen. Dieses Konzept greift die gegenwärtige Dynamik im Immobiliensektor auf, welcher sich mit energetischem und nutzerspezifischem Anpassungsbedarf konfrontiert sieht. Eine ökologische Bauweise und das Wohlergehen der Nutzer werden zunehmend in den Fokus der Mieter rücken. Die Investitionsstrategie „Manage to core“ zielt auf die Nachfrage nach modernen und nachhaltigen Core-Assets ab. Wealthcap erweitert mit dem vornehmlich europaweit ausgerichteten „Immobilien International 1“ seine Produktpalette im Immobilienbereich um eine zusätzliche Investitionsstrategie innerhalb der Assetklasse.

Die Fonds „Wealthcap Portfolio 4/5“ schließlich kombinieren Zielfonds-Investments der alternativen Assetklassen Private Real Estate, Private Equity Buy-out sowie Energie und Infrastruktur. Das Fondspaar wurde Ende des ersten Quartals 2021 erfolgreich geschlossen. Ein Nachfolgeprodukt mit geplantem Vertriebsstart Mitte 2021 ist in Vorbereitung.

Dynamische Strategieanpassung durch die Zielfonds

Angesichts der aktuellen Marktsituation passen viele Zielfondspartner insbesondere im Immobilienbereich ihre Investitions- und Ankaufsstrategien an. So steigt der Portfolioanteil von als besonders resilient angesehenen Nutzungsarten wie Wohnen und Logistik merklich an. „Außerdem nehmen wir einen verstärkten Nachhaltigkeitsfokus und eine zunehmende Nutzung digitaler Geschäftsmodelle zur Wertsteigerung aufseiten der Private-Equity-Manager wahr“, so Stachowski.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

The Singularity Group stärkt Vertrieb mit Johanna Heeb

The Singularity Group (TSG), unabhängige Schweizer Investmentboutique und Research-Spezialist, baut mit Johanna Heeb das Team weiter aus. Heeb leitet als Head of Business Development die Vertriebsaktivitäten für die innovativen Anlagelösungen von TSG. Das Schweizer Unternehmen macht über den Singularity Index und mit speziellen Investmentvehikeln weltweit angewandte Innovationen branchenübergreifend investierbar.

Johanna Heeb kommt von Jupiter Asset Management, Schweiz, wo sie als Sales Director tätig war. Zuvor hatte sie leitende Positionen im Vertrieb und in der Kundenbetreuung institutioneller Investoren bei State Street Global Advisors und Schroder Investment Management inne. Johanna Heeb verfügt über einen Abschluss als Master of Science in Business Administration (MScBA) der Universität Bern und ist ein Chartered Alternative Investment Analyst (CAIA).

„Wir freuen uns sehr, unser dynamisches Wachstum auch in 2021 fortsetzen zu können. Das Singularity Portfolio zeigt über die letzten drei Jahre einen starken Track Record. Die Erfahrung und Expertise von Johanna Heeb in der professionellen Betreuung institutioneller Investoren sowie im Wholesale-Bereich kommt deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Evelyne Pflugi, CEO und Mitbegründerin von The Singularity Group.

Exklusiver Vertriebspartner bei institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich bleibt auch weiterhin Dr. Hengster, Loesch und Kollegen (HLK).


Über The Singularity Group (TSG)

The Singularity Group ist ein unabhängiger Research-Spezialist und Anlageberater für Investitionen in weltweite Innovation. Die Investment-Boutique mit Sitz in der Schweiz wird von Mitbegründerin Evelyne Pflugi geführt und greift auf ein umfangreiches Netzwerk an Wissenschaftlern, Professoren und Praktikern zu, die sich zu einem weltweiten Think Tank für Innovationstrends vereinen. Der unternehmerisch geprägte Verwaltungsrat, bestehend aus Innovationsinvestor Eric G. Sarasin und Nachhaltigkeitspionier Dr. Tobias Reichmuth (Vorstand SUSI Partners AG) steht TSG beratend zur Seite.
The Singularity Group verfolgt das Ziel, exponentielle Innovationen investierbar zu machen. Hierfür hat TSG ein innovatives Klassifizierungssystem für Aktien entwickelt, welches die exponentielle Innovation von börsennotierten Unternehmen weltweit, über alle Marktkapitalisierungen und Branchen erfasst. Auf Basis dieser einzigartigen Datenbank lassen sich diejenigen Unternehmen identifizieren und filtern, die zu Innovationen in 12 Singularity-Sektoren beitragen und davon bereits heute profitieren. Dahinter steht die Philosophie, dass Innovation nicht nur in Technologieunternehmen stattfindet, sondern als Schlüssel zum Erfolg über alle Branchen und Wertschöpfungsketten hinweg anerkannt und entwickelt wird. Im Dezember 2017 lancierte TSG den Singularity Index™ (Bloomberg Ticker: NQ2045). Ein Jahr später folgte mit dem Singularity Fund das entsprechende Anlagevehikel, welches basierend auf dem SI in die weltweit innovativsten Unternehmen investiert.
Der SI ist ein revolutionäres Indexkonzept auf Basis der einzigartigen Datenbank von TSG. Als erster und einziger Aktienindex erfasst er die Wertschöpfung von börsennotierten Unternehmen durch exponentielle Innovationen über alle Länder, Branchen und Marktkapitalisierungen hinweg. Das SI-Portfolio wird zwei Mal im Jahr überprüft und neu zusammengesetzt. Das nächste Rebalancing findet im Mai 2021 statt. Mehr unter: www.singularity-group.com

Skandinavische und niederländische Anleger sehr auf Green Bonds fokussiert

Der internationale Markt für grüne Anleihen ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen, wobei Europa eine Vorreiterrolle spielt. Innerhalb Europas werden skandinavische und niederländische Investoren oft als fortschrittlich in Bezug auf die Förderung von Green Bonds wahrgenommen. Wenn das stimmt, was denken die Investoren in diesen Regionen über die Anlageklasse?

Um das herauszufinden, führten NN Investment Partners (NN IP) und das dänische Beratungsunternehmen Kirstein A/S eine Umfrage1 unter institutionellen Investoren und Wholesale Distributoren in Skandinavien und den Niederlanden durch. Die Untersuchung zeigt, dass 45 % der Befragten grüne Anleihen als ihre bevorzugte Impact-Bond-Option betrachten und mehr als vier von fünf (81 %) Pensionsfonds bereits in Green Bonds investieren.

Die Studie zeigt auch, dass sich skandinavische Investoren eher auf grüne Staatsanleihen konzentrieren, was ihnen erlaubt, von ihren etablierten, internen Investmentkapazitäten und ihrer Expertise zu profitieren. Niederländische Investoren hingegen bevorzugen eher grüne Unternehmensanleihen. Ein Marktsegment, bei dem sowohl skandinavische als auch niederländische Investoren der Meinung sind, dass ein externer, aktiver Manager eine Voraussetzung ist.

Sowohl auf dem skandinavischen als auch auf dem niederländischen Markt werden spezielle Staats- und Unternehmensoptionen sowie aggregierte Lösungen bevorzugt. Niederländische Investoren haben derzeit eher diversifizierte Green-Bond-Portfolios und verfolgen einen paneuropäischen oder globalen Ansatz. Ihre skandinavischen Pendants hingegen konzentrieren sich eher auf Möglichkeiten in ihren lokalen Märkten. 30 % erwarten, dass sie den Anteil an grünen Anleihen und die Allokation in grüne Unternehmensanleihen erhöhen werden.

Casper Hammerich, Director bei Kirstein, sagt: „Skandinavische Investoren sind seit vielen Jahren Vorreiter bei der Umsetzung von ESG-Aspekten, jedoch hinken sie hinter einigen ihrer europäischen Nachbarn her, wenn es darum geht grüne Anleihen in die Allokation zu übertragen. Mit dieser Studie zeigen wir, dass letzteres nicht mehr der Fall ist und warum die Zukunft für Green Bonds in Skandinavien vielversprechend aussieht.“

Eine verschärfte Regulierung und verbesserte Transparenz, die aus der Umsetzung der EU-Taxonomie und des EU Green Bond Standards resultieren, dürften dem Markt ebenfalls einen positiven Impuls geben. 87 % der Befragten gehen davon aus, dass diese Entwicklungen das Wachstum ankurbeln werden. NN IP hat aufgrund ähnlicher Erwartungen seine Emissionsprognose für das Gesamtjahr 2021 auf 400 Mio. EUR angehoben.

Bram Bos, Lead Portfolio Manager Green Bonds bei NN Investment Partners, sagt: „Angesichts des Marktwachstums und der besseren Regulierung ist es großartig zu sehen, wie breit und immer noch schnell wachsend das Interesse an grünen Anleihen in diesen Ländern ist. Sie nehmen bei Investitionen in Green Bonds eine Vorreiterrolle ein. Das rasante Wachstum des Emissionsvolumens – der globale Markt wird bis Ende 2021 voraussichtlich die Schwelle von 1 Billion Euro überschreiten – und die weitere Diversifizierung der Emittentenbasis werden die Attraktivität des Green-Bonds-Marktes weiter erhöhen.“

Green Bonds gelten als weniger volatil

Alle Befragten investieren aus ähnlichen Gründen in grüne Anleihen. Bezüglich der Risiko-Rendite-Profile, der Kreditqualität und der Volatilität sehen die niederländischen und skandinavischen Kunden keine signifikanten Unterschiede zu herkömmlichen Anleihen. Die Volatilität wird als ähnlich oder geringer als bei traditionellen Anleihen wahrgenommen, während mehr als ein Drittel der skandinavischen und die Hälfte der niederländischen Investoren die Kreditqualität für besser halten.

Für die meisten Befragten hat die Erzielung einer besseren finanziellen Rendite keine hohe Priorität. Die Ergebnisse der Umfrage sind geteilt, wenn es um die Existenz eines „Greenium“ geht: Etwa ein Viertel der Umfrageteilnehmer erwartet einen kleinen Aufschlag (0 bis +5 Basispunkte), während 41% erwarten, dass Anleihen mit einem „Greenium“ (0 bis -10 Basispunkte) ausgegeben werden, bei dem Investoren mehr für eine grüne Anleihe zahlen als für eine normale Anleihe. Niederländische Investoren glauben stärker an die Existenz von Aufschlägen als ihre skandinavischen Nachbarn.

Angst vor Greenwashing und begrenzter Kapazität

Greenwashing wird als größtes Investitionshindernis gesehen. Skandinavische Investoren nennen es als klares Argument ein hohes Maß an internem Management zur Kontrolle der Asset-Auswahl beizubehalten. Niederländische Investoren, die mehr in grüne Unternehmensanleihen investieren, nennen Greenwashing als einen wichtigen Faktor für den Einsatz von externen Managern mit spezifischem Wissen und Know-how, um dieses Risiko zu reduzieren. Das zweite Hindernis ist das vermeintliche Risiko, in einen Markt mit begrenzter Kapazität zu investieren, obwohl die Teilnehmer das Wachstumspotenzial des weltweiten Marktes für Green Bonds positiv bewerten.

Bram Bos kommentiert: „Wir verstehen, dass die Angst vor Greenwashing eine Sorge ist. Aber es gibt eine Lösung: Investoren müssen ihre Hausaufgaben machen. Da die Emittenten ihre Green Bonds selbst kennzeichnen, müssen Investoren unbedingt ihre eigene Analyse durchführen und sich nicht nur auf das Label verlassen. Diese Bewertung bedeutet, dass sowohl die finanzierten grünen Projekte als auch die Emittenten genau unter die Lupe genommen werden müssen, um das Risiko des Greenwashings zu minimieren. Es erfordert auch eine fortlaufende Bewertung und Beobachtung sowie das Bestreben mit den Entwicklungen Schritt zu halten und in der Lage zu sein, etwaige Änderungen in der nachhaltigen Strategie und den Zielen des Emittenten zu erkennen.“

NN IP hat sein Green-Bonds-Angebot mit einer speziellen Strategie für grüne Staatsanleihen vervollständigt. Diese ergänzt die Strategien für grüne Aggregate- und Unternehmensanleihen. Damit steht den Investoren eine vollständige Palette von Bausteinen zur Verfügung, die allen Fixed-Income-Investoren die Möglichkeit bietet, ihre Fixed-Income-Portfolios grüner zu gestalten.


Um den vollständigen Kirstein-Bericht zu lesen, klicken Sie hier.

1) Quelle: Kirstein A/S / NN Investment Partners. Die Studie basiert auf Interviews und quantitativen Daten einer breit angelegten Umfrage unter 38 Investoren in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und den Niederlanden. Die Studie ist eine repräsentative Umfrage des privaten und institutionellen Marktes und deckt sowohl das Pensions- als auch das Nicht-Pensionssegment ab. Die Hälfte der Teilnehmer sind Fixed-Income-Investoren und ein weiteres Drittel beschäftigt sich ausschließlich mit Impact/ESG-Investing. Das kombinierte Vermögen der Teilnehmer liegt bei 786 Mrd. EUR.

Nicht jede ESG-Maßnahme reduziert das Risiko im selben Maße

Franklin Templeton hat eine Studie, wie ESG-Faktoren das Gesamtrisiko-/Rendite-Verhältnis verbessern können, veröffentlicht. Die Analyse stützt die These, dass durch die Berücksichtigung der wichtigsten ESG-Faktoren, die für jede Branche relevant sind, die Gesamtergebnisse des Portfolios potenziell verbessert werden kann, indem man das Risiko reduziert. Ein Großteil der Herausforderung ergibt sich allerdings aus der mangelnden Standardisierung in Bezug auf die Definition von ESG und den Ansatz zu deren Messung.

Schätzungsweise 30 Billionen US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten berücksichtigen heute irgendeine Form von ESG-Faktoren. Das ist ein Anstieg von rund 34 Prozent seit 2016. Es bleibt jedoch die Frage, ob nachhaltiges Investieren nur einen gefühlten Wert liefert oder tatsächlich das Gesamtrisiko/Rendite-Verhältnis verbessern kann. Ein Großteil der Herausforderung bei der Beantwortung dieser Frage ergibt sich aus der mangelnden Standardisierung in Bezug auf die Definition von ESG und den Ansatz zu deren Messung. 

Fehlende Informationen können zu gegenteiligen Effekten führen

Die Ursachen für diese Diskrepanzen sind vielfältig. Wie bewertet eine Agentur beispielsweise Faktoren, für die keine Informationen verfügbar sind? Einige Rating-Agenturen gehen davon aus, dass das Fehlen öffentlicher Informationen impliziert, dass das Unternehmen negative Daten verbirgt und bestrafen daher Unternehmen, die nicht über ausreichende Informationen verfügen. Andere Agenturen gehen davon aus, dass Unternehmen bei fehlenden Informationen im Allgemeinen der Praxis in ihrer Branche folgen und verwenden daher den Branchendurchschnitt als Proxy. Insgesamt neigen ESG-Rating-Systeme dazu, Unternehmen mit mehr Offenlegungen zu belohnen. Es ist möglich, dass Unternehmen mit historisch schwachen ESG-Praktiken und solider Offenlegung trotz dieser Tatsache gleich oder besser abschneiden als ihre Wettbewerber. 

Nicht-Korrelation von ESG-Ratings mit Finanzrating

Viele Investoren und Analysten sind versucht, ESG-Ratings wie Bonitätsbewertungen von Unternehmen zu behandeln. Im reinsten Sinne versuchen ESG-Ratings, die Exposition eines Unternehmens gegenüber bestimmten Geschäftsrisiken zu quantifizieren. Je mehr Kapital innerhalb eines ESG-Rahmens zugewiesen wird, desto mehr werden sich diese Ratings auf die Kapitalkosten der Unternehmen auswirken. Die Korrelation der ESG-Ratingagenturen ist jedoch recht schwach, etwa 0,40 im Gegensatz zur Korrelation von Kreditratings, die mit 0,90 recht stark ist. Wir glauben, dass dies die Fähigkeit von ESG-Faktoren beeinträchtigt, sich angemessen in den Aktienkursen von Unternehmen widerzuspiegeln, da Investoren bei dem Versuch, Outperformer gegenüber Nachzüglern zu identifizieren, vor Herausforderungen stehen. Selbst wenn ein großer Teil der Anleger eine Präferenz hat, in Unternehmen mit hohem ESG-Rating zu investieren, zerstreut die Divergenz der Ratings den Effekt dieser Präferenzen auf die Preise von Vermögenswerten. In Anbetracht dessen scheint es angemessener zu sein, ESG-Ratings mit den Empfehlungen von Aktienanalysten auf der Verkaufsseite zu vergleichen, bei denen einige auf der Grundlage derselben oder ähnlicher Finanzinformationen "kaufen" und andere "verkaufen" empfehlen.

Europa- und Large-Cap-Bias

Das Ergebnis dieser Verzerrung ist, dass ein einfaches Portfolio, das aus Unternehmen mit den höchsten ESG-Bewertungen besteht, typischerweise einen höheren Anteil an Large-Cap-Unternehmen enthält als die Benchmark. Das Ausmaß dieser Verzerrung wird auch durch die verwendete Datenagentur bestimmt, da einige Agenturen sich stärker auf Umfragedaten verlassen als andere, die alternative Datenquellen berücksichtigen. Darüber hinaus zeigen die Rating-Agenturen eine klare Tendenz, entwickelte Märkte außerhalb der USA, insbesondere europäische Unternehmen, gegenüber nordamerikanischen, aufstrebenden Märkten und entwickelten asiatischen Pendants zu bevorzugen. Die Quelle dieser Verzerrung spiegelt möglicherweise nicht vollständig die Qualität der ESG-Praktiken wider, sondern eher das Vorhandensein und die Qualität der formalen Berichtsanforderungen.

ESG Indikatoren stark branchenabhängig

Nicht alle ESG-Themen sind gleich wichtig. Beispielsweise sind Unternehmen, die die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter schützen, im Allgemeinen einem geringeren Risiko von Rechtsstreitigkeiten und Arbeitsniederlegungen ausgesetzt. Wir bestimmen die Wesentlichkeit der wichtigsten ESG-Indikatoren auf Branchenbasis, da Unternehmen innerhalb einer Branche bis zu einem gewissen Grad wahrscheinlich ähnliche Geschäftsmodelle haben. So ist zum Beispiel die Entwicklung des Humankapitals für Finanzinstitute von entscheidender Bedeutung. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Finanzinstitute, die die Entwicklung des Humankapitals fördern, im Durchschnitt eine um 4,2 % niedrigere Volatilität aufweisen, während Industrieunternehmen mit einer starken Humankapitalentwicklung im Durchschnitt praktisch keine Verringerung der Volatilität verzeichnen. Umgekehrt sind Industrieunternehmen, die sich auf die Reduzierung von Schadstoffemissionen konzentrieren, im Durchschnitt 5,4 % weniger volatil, während Finanzunternehmen mit ähnlichen Maßnahmen nur etwa 1,2 % weniger volatil sind. Darüber hinaus stellen wir fest, dass die Kohlenstoffemissionen eines Unternehmens einen signifikanten Einfluss auf die risikobereinigte Rendite haben, wenn das Unternehmen in einer materialintensiven Branche tätig ist, während sie keinen Einfluss auf die risikobereinigte Rendite haben, wenn das Unternehmen in der Branche der kommerziellen und professionellen Dienstleistungen tätig ist. Ein pauschaler Ansatz für nachhaltiges Investieren wird daher wahrscheinlich zu kurz greifen.

ESG: Keine Überrendite – aber Risikoreduzierung

Die Ergebnisse unserer Analyse waren in Bezug auf die Renditen gemischt und zeigten einen kleinen, jedoch statistisch nicht signifikanten Anstieg der erwarteten Renditen für Unternehmen, die bei unseren ESG-Ratings in den Schwellenländern besser abschnitten, aber leicht negative Renditen in allen anderen Universen. Wir beobachteten jedoch, dass diese höher bewerteten ESG-Unternehmen eine erhebliche und statistisch signifikante Risikoreduzierung (Volatilität) vor und nach der Berücksichtigung gemeinsamer Faktor-Exposures lieferten. Unsere aktuelle Forschung kommt zu dem Schluss, dass es noch nicht genügend Beweise gibt, um ESG eindeutig als einen fundamentalen Faktor zu definieren, der auf der Erwartung einer Überrendite basiert; allerdings weist ESG positive Risikoeigenschaften und niedrige Korrelationen zu traditionellen fundamentalen Faktoren auf.

Fazit

Angesichts von Billionen von Dollar, die in nachhaltige Praktiken investiert werden, sich verändernden demografischen Trends und einer neuen Revolution bei nicht-finanziellen Daten, wird nachhaltiges Investieren wahrscheinlich den Friedhof der Finanzmoden vermeiden. „Unsere Analyse zeigt, dass Unternehmen, die bei ESG-Kennzahlen besser abschneiden, ein geringeres Risiko aufweisen. Da es offensichtlich ist, dass der Markt beginnt, unternehmensspezifische ESG-Risiken einzupreisen, erwarten wir eine weitere Integration von ESG-Überlegungen neben der traditionellen Finanzanalyse. Doch wie immer steckt der Teufel im Detail. Daher ist es für Investoren, die an nachhaltigen Daten interessiert sind, von entscheidender Bedeutung, sich über die riesige Menge an verfügbaren Informationen, die unterschiedlichen Methoden und nuancierten Prozesse der Rating-Agenturen sowie über die beste Art und Weise der Einbettung dieser Überlegungen in den Anlageprozess zu informieren.“, kommentiert Chandra Seethamraju, Co-Head of Systematic Strategies Portfolio Management Franklin Templeton Investment Solutions.


Die ausführliche Studie finden Sie hier: https://www.franklintempletonglobal.com/content-ftthinks/common/multi-asset/the-devil-is-in-the-details/ftis-divergence-0421-a.pdf

Maximilian Brauers zum neuen Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH berufen

Dr. Maximilian Brauers wird, vorbehaltlich der Zustimmung durch die BaFin, per 1. Juli 2021 zum Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH berufen. Brauers wird in seiner neuen Funktion im institutionellen Geschäft von Union Investment den Vertrieb der Immobiliengroßkunden für Deutschland und International leiten. Zuletzt war er bei der DWS Real Estate als Head of Client Relations Real Estate Deutschland tätig.

Der 41-jährige Brauers ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler und begann seine Immobilienexpertise in seinen ersten Berufsstationen bei Jones Lang LaSalle und der UBS Real Estate KAG aufzubauen. Bevor er 2012 zur DWS wechselte, war er ab 2009 wissenschaftlicher Assistent am EBS Real Estate Management Institute. In dieser Zeit erhielt er mehrere akademische Auszeichnungen.

„Mit Maximilian Brauers haben wir einen ausgewiesenen Immobilienexperten, der das profitable Wachstum der letzten Jahre im institutionellen Immobiliengeschäft fortsetzen und weiter ausbauen wird“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Segment Institutionelle Kunden.

Die Union Investment Institutional Property GmbH ist eine Tochtergesellschaft der zur genossenschaftlichen FinanzGruppe gehörenden Union Asset Management Holding AG. Sie bündelt innerhalb der Union Investment Gruppe das Management und den Vertrieb von Offenen Immobilienfonds für institutionelle Kunden.

Stabwechsel bei GAM: Christopher Hönig übergibt Vertriebsleitung an Michael Buchholz

GAM Investments ernennt Michael Buchholz zum Leiter Distribution Deutschland. Er ist seit 2016 für die Betreuung von Finanzintermediären und institutionellen Kunden bei der GAM Deutschland GmbH verantwortlich. Christopher Hönig, der derzeitige Leiter Distribution Deutschland, wird sich auf eigenen Wunsch zukünftig als Client Director vollständig auf die Akquisition und Kundenbetreuung konzentrieren und bleibt somit Teil des Deutschland-Teams. Der Wechsel tritt zum 1. Juni 2021 in Kraft.

In der Funktion als Leiter Distribution Deutschland wird Michael Buchholz die erfolgreiche Strategie für Wholesale- sowie institutionelle Kunden mit dem differenzierten aktiv gemanagten Fondsangebot von GAM weiter vorantreiben.

Michael Buchholz bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung im Asset Management mit. Bevor er vor fünf Jahren zu GAM Investments kam, war er stellvertretender Verkaufsleiter im Bereich Retail bei M&G International Investment Ltd. in Frankfurt. Zuvor war er im Vertriebsbereich für Versicherungen bei JPMorgan Deutschland tätig, wo er nach einem Abschluss als Diplom-Kaufmann der Universität Mannheim ein Trainee-Programm absolviert hatte.

Daniel Durrer, Leiter Vertrieb CEMEA bei GAM, sagt: «Wir freuen uns sehr im Zeichen der Nachfolgeplanung Michael Buchholz als innovative Führungskraft zum Leiter Vertrieb Deutschland zu befördern. GAM setzt damit ein Zeichen, Talente zu fördern und starke, kundenorientierte Persönlichkeiten im Unternehmen zu entwickeln. Es freut uns, dass Christopher Hönig dem Team und unseren Kunden mit seiner ausgeprägten Kundenorientierung und Vertriebserfahrung erhalten bleibt.»

Christopher Hönig, Leiter Vertrieb Deutschland bei GAM, ergänzt: «Mit diesem Wechsel ermöglichen wir es Michael Buchholz den nächsten Karriereschritt zu gehen und noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Wir werden den Vertrieb in Deutschland mit unseren führenden, innovativen und sich durch eine starke Performance auszeichnenden Investment-Lösungen weiter intensivieren. Ich bin glücklich, mich fortan voll und ganz auf die Akquisition und Betreuung unserer Kunden zu fokussieren und damit maßgeblich zum weiteren Erfolg in Deutschland beitragen zu können.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfasst. Per 31. Dezember 2020 beschäftigt GAM 701 Vollzeitbeschäftige in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert. Per 31. März 2021 verwaltet die Gruppe Vermögen in Höhe von CHF 124.5 Milliarden (USD 132.3 Milliarden).1

1) Einschließlich eines verwalteten Vermögens in Höhe von CHF 20.0 Milliarden im Zusammenhang mit einer Rückzahlung an einen Kunden gemäß Mitteilung vom 26. Januar 2021. Es wird erwartet, dass der Großteil des verwalteten Vermögens im zweiten Halbjahr 2021 übertragen wird.

Immobilien als Kapitalanlage immer beliebter

Immobilien werden als Kapitalanlage immer beliebter. Zu diesem Ergebnis kommt eine bereits zum dritten Mal durchgeführte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Commerz Real unter mehr als 2.000 Bundesbürgern. Danach sehen 57 Prozent der Bevölkerung Immobilien als sinnvolle Kapitalanlage zur privaten Vermögensbildung. Im Juni letzten Jahres waren es 56 Prozent und im Februar 2020, also vor dem ersten Lock-Down, 51 Prozent. Als weniger attraktiv gelten nach wie vor Aktien (41 Prozent), Gold (38 Prozent) oder Lebensversicherungen (16 Prozent).

Für 51 Prozent der Befragten sind Immobilien vor allem eine sichere Wertanlage. Nach 45 Prozent im Februar 2020 und 49 Prozent im Juni 2020 bedeutet dies eine stetige Zunahme des Sicherheitsarguments. Dahinter folgen die Eigenschaften „krisenfest“ (40 Prozent; Juni 2020: 34 Prozent, Februar 2020: 30 Prozent), „geeignet zum Vermögensaufbau“ (29 Prozent, 30 Prozent, 31 Prozent) und „vor Inflation geschützt“ (27 Prozent, 24 Prozent, 22 Prozent). Eine gute Rendite sehen dagegen nur 22 Prozent als Vorteil bei der Anlageentscheidung (Juni 2020: 21 Prozent, Februar 2020: 20 Prozent).

Die Einordnung von Immobilien als sinnvolle Kapitalanlage korreliert, so die Umfrageergebnisse, mit dem Haushaltsnettoeinkommen: Während lediglich 42 Prozent der Befragten aus Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.000 bis 1.500 Euro Immobilienanlagen positiv bewerten, sind es bei Haushalten mit 3.000 bis 3.500 Euro bereits 66 Prozent und bei Haushalten mit mehr als 10.000 Euro sogar 83 Prozent.

Als Hindernisse für den direkten Erwerb einer Immobilie sieht jeder zweite Befragte das nötige hohe Eigenkapital, etwa 40 Prozent die Verschuldung und etwa 35 Prozent die finanzielle Belastung durch die Abzahlung des Kredits. Für etwa 49 Prozent der Befrag-ten sind daher indirekte Immobilienanlagen – seien es offene Immobilienfonds, Aktien von Immobilienunternehmen, Aktien von Real Estate Investment Trusts oder auch Crowdinvesting – eine attraktive Alternative. Das ist ein deutlicher Anstieg zu den 41 Prozent vom Juni 2020 (43 Prozent im Februar 2021). Mit 16 Prozent gelten offene Immobilienfonds zusammen mit Aktien von Immobilienunternehmen als attraktivste Anlageform – ein leichter Anstieg um einen Prozentpunkt im Vergleich zu den beiden vorherigen Umfragen. Am beliebtesten sind offene Immobilienfonds dabei in der Altersklasse der 25- bis 34-Jährigen (21 Prozent).


Über die Commerz Real

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für fast 50 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von rund 35 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Assetmanagement und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der offene Immobilienfonds Hausinvest, der erste Privatanleger-Impactfonds mit Sachwertfokus Klimavest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com

Lazard Asset Management legt Investment Grade-Wandelanleihen-Fonds auf

Lazard Asset Management (LAM) gab heute die Auflegung des Lazard Global Convertible Investment Grade Bond Fund bekannt. Damit erweitert LAM sein Produktangebot um einen weiteren Long Only-Fonds im Wandelanleihen-Bereich. Dieser investiert in globale Investment Grade-Wandelanleihen und strebt einen langfristigen Kapitalzuwachs an.

Der neue Publikumsfonds wird von dem preisgekrönten1 Team verwaltet, das bereits für den Lazard Convertible Global Fund mit einem Volumen von 5,3 Milliarden Euro und insgesamt 7,6 Milliarden Euro an Kundengeldern in verschiedenen Wandelstrategien verantwortlich zeichnet.2 Das Team setzt auf einen zweistufigen Bottom-up-Investmentprozess, der eine strenge quantitative und qualitative Analyse der Wandelanleihen sowie eine Fundamentalanalyse der ihnen zugrunde liegenden Aktien beinhaltet. Ergänzt wird der Ansatz durch die makroökonomische Top-Down-Sicht zur Steuerung der taktischen Positionierung.

Das Portfolio des Lazard Global Convertible Investment Grade Bond Fund wird hauptsächlich aus globalen Investment Grade-Wandelanleihen bestehen und in der Regel 40-65 Titel umfassen. Ziel ist es, den Refinitiv Global Focus Investment Grade Convertible Index über einen rollierenden Fünfjahreshorizont zu übertreffen. Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte (ESG) werden vollständig in den Investmentansatz integriert. Das hauseigene Research zu jedem in Frage kommenden Emittenten umfasst auch dessen Bewertung anhand eines Nachhaltigkeits-Scoring-Modells für verschiedene ESG-Themen.

„Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld stellen Wandelanleihen eine interessante Option für Investoren dar, die eine attraktive Rendite erzielen wollen. Wandelanleihen ermöglichen es Investoren, an den Aufwärtsbewegungen des Aktienmarktes teilzuhaben und zugleich die relative Sicherheit von Anleihen zu genießen“, sagt Arnaud Brillois, Managing Director und Portfoliomanager für globale Wandelanleihen bei LAM. „Der neue globale Wandelanleihen-Fonds mit Schwerpunkt auf Investment Grade-Anleihen folgt unserem bewährten Investment-Modell, das darauf abzielt, durch Investitionen in die weltweit stärksten Emittenten langfristiges Kapitalwachstum zu erzielen, und das gleichzeitig ESG-Überlegungen voll berücksichtigt.“

Der Fonds ist ab jetzt in Deutschland und Österreich sowie in weiteren ausgewählten europäischen Ländern zugelassen.


1) Refinitiv Lipper Fund Awards 2021
2) Stand 31. März 2021

Über Lazard Asset Management LLC

Als indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ) bietet Lazard Asset Management (LAM) weltweit eine breite Palette von Aktien-, Anleihen- und Alternativen Investmentprodukten. LAM und verbundene Vermögensverwaltungsgesellschaften der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in der Höhe von 225,4 Milliarden Euro (Stand: 31. März 2021).

Bedeutung von Nachhaltigkeit unter Deutschen hat zugenommen

Gemäß des aktuellen Nachhaltigkeits-Barometers von Instinctif Partners hat die Bedeutung des Themas Umweltschutz im vergangenen Jahr für Deutsche weiter zugenommen: 75 Prozent sind der Meinung, dass der Klimawandel ein dringendes Problem ist. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Jeder Zweite (51 Prozent) ist zudem der Meinung, die Auswirkungen des Klimawandels bereits jetzt zu sehen. 63 Prozent der Befragten finden es aber auch positiv, dass COVID-19 gezeigt hat, dass wir nachhaltiger leben können. Dennoch befürchtet knapp die Hälfte der Deutschen (49 Prozent), dass die wirtschaftliche Erholung infolge der Pandemie dazu führen wird, dass der Bekämpfung des Klimawandels zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Im zweiten Jahr in Folge hat die Kommunikationsberatung Instinctif Partners mit ihrer Marktforschungstochter Truth über 2.000 Deutsche repräsentativ zu Nachhaltigkeit, Klimawandel und den Auswirkungen der Pandemie hierauf befragt.

„Die weltweite Pandemie scheint das Gefühl der Verwundbarkeit der Menschen gegenüber dem Klimawandel insgesamt erhöht zu haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die ohnehin hohe Bedeutung von Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel bei den Deutschen über alle Altersgruppen hinweg weiter gestiegen“, sagt Carsten Böhme, Managing Partner bei Instinctif Partners.

Zuversicht in Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels steigt

Nach den entscheidenden Akteuren im Kampf gegen den Klimawandel befragt, sehen die Deutschen vier nahezu gleichverantwortliche Gruppen in der Pflicht: die Unternehmen, die Regierungen anderer Länder, die Bevölkerung – also sich selbst – und die Bundesregierung. Gleichzeitig ist die Zuversicht in diese Akteure deutlich gestiegen: 37 Prozent der Deutschen vertrauen der Bundesregierung und ihren klimapolitischen Maßnahmen, gegenüber lediglich 25 Prozent im Vorjahr. Die Skepsis über den Beitrag der Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr ebenfalls verringert. Zwar sind noch 38 Prozent der Befragten nicht oder überhaupt nicht zuversichtlich, dass Unternehmen ausreichende Schritte gegen den Klimawandel unternehmen. Im Vorjahr lag dieser Wert aber noch bei 47 Prozent. Der Anteil derjenigen, die zuversichtlich oder sehr zuversichtlich hinsichtlich der Maßnahmen sind, ist von 24 auf 32 Prozent gestiegen. Dies geht einher mit wachsender Glaubwürdigkeit, wenngleich 41 Prozent der Verbraucher (sieben Prozent weniger gegenüber dem Vorjahr) den Bekundungen von Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit skeptisch gegenüberstehen.

„Trotz der hohen Aufmerksamkeit für Covid-19-Themen im Nachrichtenzyklus des vergangenen Jahres, scheinen die Menschen Signale aufzugreifen, dass Regierungen und Unternehmen Nachhaltigkeit ernster nehmen. Ein Großteil der Verbraucher misstraut den Aussagen von Unternehmen aber nach wie vor in Bezug auf ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Um die eigene Reputation zu steigern, brauchen Unternehmen eine glaubwürdige Positionierung und effektivere Kommunikation in Sachen Nachhaltigkeit. Es ist aber auch klar, dass der überzeugende Aufbau einer Marke im Bereich nachhaltiges Engagement Zeit braucht“, sagt Götz Schlegtendal, Managing Partner bei Instinctif.

Pandemie hat nur leicht zu nachhaltigerem Verhalten beigetragen

Die vergangenen zwölf Monate hatten auch Einfluss auf das Verhalten der Deutschen: 32 Prozent verringerten die Nutzung von Einwegartikeln aus Plastik, jeweils 31 Prozent nutzten vermehrt wiederverwendbare Einkaufstaschen und verzichteten stärker auf tierische Lebensmittel, ein Drittel gab an, vermehrt das Fahrrad zu nutzen. Dennoch, bei der Mehrheit der Deutschen (59 bis 65 Prozent) gab es im letzten Jahr keine Verhaltensänderung.

62 Prozent der Deutschen gaben an, grundsätzlich mehr nachhaltige Entscheidungen treffen zu wollen, wissen aber nicht immer wie. 49 Prozent stimmen der Aussage zu, dass es grundsätzlich schwierig ist, Entscheidungen für mehr Nachhaltigkeit zu treffen. 42 Prozent sehen die höheren Kosten beim Erwerb nachhaltiger Produkte als größte Herausforderung. Dieser Hürde folgt mit 30 Prozent die Aussage, dass die bereitgestellten Informationen verwirrend seien.

Bei den individuellen Investmententscheidungen der Deutschen spielt Nachhaltigkeit nach wie vor kaum eine Rolle (53 Prozent). Lediglich bei 15 Prozent fließt dieser Aspekt bereits heute regelmäßig oder immer bei der Geldanlage mit ein. Wesentliches Hemmnis: Nur 28 Prozent der Verbraucher sehen einen einfachen oder sehr einfachen Zugang zu diesen Informationen. Daher empfinden 26 Prozent nachhaltige Entscheidungen bei Finanzprodukten schwer oder sehr schwer.

„Das Nachhaltigkeits-Barometer hat auch deutliche Unterschiede in den Einstellungen und Wahrnehmungen der Bundesbürger entlang ihrer Parteipräferenzen aufgezeigt, wenn es um Fragen rund um Nachhaltigkeit, Klimawandel und den Auswirkungen der Corona-Pandemie hierauf geht. Im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahlen ist daher zu erwarten, dass diese Themen in der öffentlichen Diskussion eine wichtige und kontroverse Rolle einnehmen“, so Carsten Böhme.

Die jährliche, repräsentative Umfrage wurde von Truth, der Marktforschungstochter von Instinctif Partners, im Januar und Februar 2021 unter europäischen Verbrauchern in Deutschland, Großbritannien und Irland durchgeführt. Insgesamt haben am Nachhaltigkeits-Barometer in den drei Ländern 4.536 Personen teilgenommen, in Deutschland waren es 2.021.


Weitere Informationen zum Instinctif Partners Nachhaltigkeits-Barometer finden Sie unter: https://www.instinctif.de/nachhaltigkeits-barometer-2021.html

Über Instinctif Partners

Instinctif Partners zählt zu den führenden internationalen und partnergeführten Kommunikationsberatungen für Wirtschaft, Finanzen und Politik. Unseren Kunden bieten wir Reputationsmanagement als integriertes Angebot für Finanzmarkt und Investor Relations, Unternehmenskommunikation und gesellschaftspolitische Kommunikation. Weltweit beschäftigt Instinctif Partners rund 300 Mitarbeiter in 10 Büros. In Deutschland sind wir mit rund 40 Mitarbeitern in Köln, Frankfurt, München und Berlin vertreten. Darüber hinaus arbeitet Instinctif Partners mit eigenen Büros an den wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, unter anderem in London, Johannesburg, Dubai und Brüssel. http://www.instinctif.de

Finanzprofis gehen von weiterhin stark wachsender Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten aus

Deutschlands Finanzberater sind vom Potenzial des Robo-Advisor-Geschäfts überzeugt. Einer aktuellen Umfrage der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) unter 105 Vertriebspartnern der B2B-Direktbank zufolge, gehen 87 Prozent der Finanzprofis von einer steigenden oder sogar stark steigenden Bedeutung aus. „Das Ergebnis der Umfrage stimmt uns sehr zuversichtlich, dass das Robo-Advisor-Geschäft sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft hat“, erklärt Kai Friedrich, CEO der ebase. „Bislang sehen wir in diesem Marktsegment nur die Spitze des Eisbergs und gehen für die Zukunft von einem dynamischen Wachstum aus.“

Hervorzuheben ist, dass die Zahl der Skeptiker weiter abgenommen hat. Waren im Jahr 2019 noch 8 Prozent der befragten Finanzberater von einer abnehmenden Bedeutung des Robo-Advisor-Geschäfts in den kommenden drei Jahren überzeugt, waren dies im Jahr 2020 nur noch 4 Prozent. Bei der jüngsten Befragung zeigten sich nur noch 3 Prozent als Skeptiker. „Wir sind sehr erfreut über die positive Einschätzung unserer Vertriebspartner, das bestätigt das große Potential“, erklärt Friedrich. „In unserer jüngsten repräsentativen Befragung von Privatkunden zeigte sich, dass mittlerweile in etwa jeder dritte Deutsche mit dem Begriff Robo Advisor vertraut ist, wobei eine noch größere Bekanntheit bei Personen mit höherem Einkommen, höherer Schulbildung und erhöhter Risikobereitschaft besteht.“

Das Robo-Advisor-Angebot der ebase umfasst unter dem Label fintego fünf unterschiedliche Anlagestrategien, die sich seit 2014 erfolgreich am Markt bewährt haben. „Dabei setzen wir explizit auf geringe Gebühren, eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie und einen weitreichenden Service samt umfangreichem Reporting“, betont Friedrich. „Das ermöglicht es uns, Vertriebspartnern ja nach Geschäftsziel und vorhandener Lizenz Produktlösungen mit unterschiedlichen Optionen anzubieten, mit denen sie ihren Kunden den Zugang zur Robo-Advisor-Welt eröffnen können.“ Denselben umfänglichen Service bietet die ebase auch für das im März dieses Jahres eingeführte nachhaltige Robo-Advisor-Angebot fintego green+.

Dabei sind Robo-Advisor-Angebote sicherlich als die digitale Speerspitze zu verstehen, deren Zielgruppe zwar weiterwächst, jedoch aktuell noch begrenzt ist. Im Gegensatz dazu finden Hybride-Angebote bereits heute eine sehr große Akzeptanz und auch sehr rasche Verbreitung. „Bei zahlreichen Partnern hat sich gezeigt, dass eine Kombination aus Mensch und Maschine für die jeweilige Zielgruppe die optimale Lösung ist – ein Mix aus digitalen Elementen und persönlicher Beratung und Betreuung – nicht nur in der Vermögensverwaltung“, wie Friedrich präzisiert. „Für Finanzberater ist das eine optimale Lösung, bei der sie ihre Stärken in den Vordergrund stellen können und zugleich in den gewünschten Bereichen leistungsstarke, effiziente Bausteine nutzen können.“


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 40 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt, seit März 2021 auch mit der nachhaltigen Variante fintego green+.

Aufklärungsbedarf beim Thema Nachhaltigkeit: 71 Prozent der Bundesbürger kennen „ESG-Kriterien“ nicht

Noch nicht einmal zwei von drei Bundesbürger können etwas mit den sogenannten „ESG-Kriterien“ anfangen, also jenen der Nachhaltigkeitskomponenten Umwelt (environmental) Gesellschaft (social) und gute Unternehmensführung (governance). Und selbst von den 25 Prozent, die schon einmal davon gehört haben, haben sich lediglich sechs Prozent dazu informiert. Dies ergab eine repräsentative Umfrage mit über 2.000 Teilnehmern, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov Ende März in Deutschland im Auftrag der Commerz Real durchgeführt hat. Das Unwissen beruht nicht allein auf der Begrifflichkeit „ESG-Kriterien“. Denn fast jeder Zweite stimmte der Aussage zu, dass er bis heute nicht wisse, was eine nachhaltige Geldanlage ist. „Dieses Unwissen in der Gesellschaft über nachhaltige Investments und ESG-Kriterien ist eine große Herausforderung für die Finanzbranche und motiviert uns, noch mehr Aufklärung bei Kunden, Geschäftspartnern und potenziellen Anlegern zu leisten“, sagt Viola Joncic, Head of Sustainability bei der Commerz Real. „Ein Schritt zu mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit ist die EU-Offenlegungsverordnung“. Denn gemäß der Anfang März in Kraft getretenen EU Sustainable Finance Disclosure Regulation (Nr. 2019/2088), der sogenannten Offenlegungsverordnung, müssen Finanzanleger ihren Anlegern gleichsam den Grad ihrer Nachhaltigkeit darlegen und ihnen somit ermöglichen, dass diese ihre Entscheidungen nach Nachhaltigkeits-Kriterien treffen können.

Während das Unwissen über „ESG-Kriterien“ grundsätzlich in der gesamten Gesellschaft vorzuherrschen scheint, zeigen sich bei genauerer Analyse durchaus deutliche Unterschiede. Wer sich zum Beispiel für Politik interessiert, kennt auch die Kriterien mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, nämlich rund 40 Prozent. Bei an Politik uninteressierten Menschen liegt die Wahrscheinlichkeit bei lediglich elf Prozent. Auch mit dem Alter gibt es eine unverkennbare Korrelation. So haben von den 18- bis 24-jährigen etwa 43 Prozent davon gehört und bei den Befragten ab 55 Jahren 21 Prozent. Und obwohl ein höheres Alter auch die Wahrscheinlichkeit des Immobilienbesitzes erhöht, scheinen sich Wohneigentümer mehr mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen als Mieter. So konnten mehr als 30 Prozent der Eigentümer „ESG-Kriterien“ einordnen, während es bei Mietern keine 20 Prozent waren. Ähnlich verhält es sich hinsichtlich des Haushaltseinkommens. Bis 2.500 Euro Nettoeinkommen pro Haushalt schwankt das Wissen um „ESG-Kriterien“ um die 20 Prozent-Marke. Danach nimmt es schnell zu – und steigt auf mehr als 50 Prozent bei einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 10.000 Euro.

„ESG“ steht für die verschiedenen Aspekte von Nachhaltig. „E“ steht für die ökologische Nachhaltigkeit („environmental“, z.B. CO2-Reduktion), „S“ für die soziale Nachhaltigkeit (z.B. im Bereich Bildungsangebot, Förderung von sozialem Wohnraum) und „G“ für eine nachhaltige Unternehmensführung („governance“, z.B. Ausschlusskriterien für bestimmte Branchen wie Waffenhandel). In der Umfrage danach gefragt, wie wichtig diese Ziele in Bezug auf Nachhaltigkeit bei der persönlichen Geldanlage sind, wurden ökologische und soziale Nachhaltigkeit als entscheidender eingestuft als eine nachhaltige Unternehmensführung. Schlusslicht bei der Wichtigkeit für eine nachhaltige Geldanlage sind laut Umfrage externe und glaubwürdige Nachhaltigkeits-Siegel / -Zertifikate oder -Label.


Die Commerz Real im Überblick

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für fast 50 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von rund 35 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Assetmanagement und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der offene Immobilienfonds Hausinvest, der erste Privatanleger-Impactfonds mit Sachwertfokus Klimavest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com