Comgest erweitert Vertriebsteam für institutionelle Investoren

Die unabhängige internationale Fondsgesellschaft Comgest erweitert ihr Vertriebsteam. Maximilian Neupert (28) wird zum 1. Juli 2021 die Position als Investor Relations-Manager in Düsseldorf übernehmen und sich in dieser Funktion um die Anforderungen vorwiegend institutioneller Investoren in Deutschland kümmern.

Maximilian Neupert kommt von GAM Investments, wo er seit April 2017 tätig war und zuletzt als Client Director Institutional & Intermediary Sales unter anderem die Akquisition und Betreuung institutioneller Kunden aus den Bereichen Versicherungen, Pensionsfonds und -kassen, Unternehmen, Banken, Family Offices und Stiftungen verantwortete. Herr Neupert hat ein Wirtschaftsstudium an der Universität Köln im Jahr 2017 mit einem Master of Science abgeschlossen.

„Nach der herausragend guten Entwicklung, die Comgest in den letzten Jahren verzeichnen konnte, bauen wir unser Team weiter aus“, sagt Thorben Pollitaras, Geschäftsführer Deutschland von Comgest. „Maximilian Neupert bringt hervorragende Referenzen mit und wird uns dabei helfen, die zielgruppenspezifische Betreuung institutioneller Kunden weiter voranzutreiben.“


Über Comgest

Comgest ist eine internationale Boutique für Investments in Aktien der Industrie- und Schwellenländer. Sie ist zu 100% im Besitz der Mitarbeiter und Firmengründer. Diese seit über 30 Jahren bestehende solide Partnerschaft ist die Basis eines von Benchmarks und Indizes unabhängigen Qualitätswachstumsansatzes. Mit Büros in Europa, Asien und Nordamerika verwaltet Comgest ein Vermögen von rund 39 Milliarden Euro (Stand der Daten 31. Dezember 2020) und betreut Anleger rund um den Globus, die ein auf Langfristigkeit abzielendes Aktieninvestment anstreben.

Giulia Peretti ist neue „Nachhaltigkeitsbeauftragte“ der Real I.S. AG

Die Real I.S. AG treibt zur zweiten Jahreshälfte die Umsetzung ihrer ESG-Strategie tatkräftig weiter voran und hat Giulia Peretti zum 1. Juni 2021 zur „Nachhaltigkeitsbeauftragten“ ernannt. Peretti bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Nachhaltigkeit sowie Zertifizierung mit und ist DGNB-Auditorin und Sachverständige für Nachhaltiges Bauen. In ihrer neu geschaffenen Position kümmert sie sich künftig um die Koordination von Nachhaltigkeits- und ESG-Themen auf Unternehmens- und Produktebene und berichtet direkt an den Vorstand.

„Nachhaltigkeit ist ein Thema, das für Investoren und Fondsdienstleister in den kommenden Jahren von einer grundlegenden Bedeutung sein wird. Die Real I.S. hat bereits viele wichtige Maßnahmen in diesem Bereich umgesetzt. Gleichzeitig stehen wir gemeinsam mit der gesamten Immobilienbranche erst am Anfang einer komplexen Herausforderung. Wir freuen uns, mit Giulia Peretti eine anerkannte Expertin an unserer Seite zu haben, von deren langjähriger Expertise wir jetzt und in Zukunft profitieren werden“, sagt Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG.

Giulia Peretti hat einen Universitätsabschluss in Architektur mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit von der Università Iuav in Venedig. Ihren beruflichen Einstieg fand Peretti in verschiedenen Architekturbüros, bis sie 2008 als Projektleiterin und Nachhaltigkeitsberaterin bei dem internationalen Ingenieursbüro mit Fokus auf Engineering, Design und Nachhaltigkeit „Werner Sobek“ einstieg. Ihre Schwerpunkte lagen dort vor allem auf der nachhaltigen Gebäude- und Stadtplanung in unterschiedlichen Klimazonen sowie Innen- und Außenraum-Komfort. 2013 stieg Peretti dann zur Teamleiterin für die Bereiche Nachhaltigkeit, Bauphysik und Zertifizierung auf und konzentrierte sich seither auf unterschiedliche Nachhaltigkeitsthemen im Bauwesen, wie Dekarbonisierung, Energieeffizienz, nachhaltige Baumaterialien und Kreislaufwirtschaft, sowie auf Nachhaltigkeitszertifizierung und die übergreifende Integration der Nachhaltigkeit in der Planung. Zusätzlich zu ihrem beruflichen Engagement in diesem Bereich publizierte Peretti bereits einige Artikel in anerkannten Fachmedien zum Thema Nachhaltigkeit.


Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über 11 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de.

Épopée Gestion wählt CACEIS als Asset Servicer Partner für seine Investmentfonds

Die auf Private-Equity- und Immobilieninvestitionen spezialisierte Investment Management-Gesellschaft Épopée Gestion hat CACEIS, einen der Marktführer für Private-Equity-, Immobilien-, Infrastruktur- und Private-Debt-Fondsdienstleistungen in Frankreich und Europa mandatiert, um die folgenden Fonds-Services zu erbringen: Depotbank-, Register-, Middle-Office- und Fondsadministrations-Dienstleistungen.

Épopée Gestion will ausgewählte französische Regionen wiederbeleben, indem sie mit Unternehmern zusammenarbeitet, um das Wachstum von Unternehmen in der Region Grand-Ouest, also in der Bretagne und im Pays de la Loire, zu beschleunigen. Dabei verfolgt die Investmentgesellschaft zwei Ziele. Sie will auf lokaler Ebene Arbeitsplätze schaffen und so die Lebensqualität verbessern und außerdem unmittelbar zum wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Wandel beitragen.

Ronan le Moal ist Mitbegründer von Épopée Gestion und betont: "Wir haben einen vertrauenswürdigen Partner mit hervorragender Servicequalität gesucht, um die Entwicklung von Epopée Gestion weiter zu unterstützen. Die Entscheidung für CACEIS schien für uns naheliegend – besonders aufgrund des umfassenden Serviceangebots und der langjährigen Erfahrung."

Arnaud Garel-Galais, Global Head of Private Equity, Real Estate & Securitisation Services bei CACEIS, fügt hinzu: "Wir freuen uns, Épopée Gestion unsere gesamte Expertise zur Verfügung zu stellen. Durch diese neue Partnerschaft unterstützen wir eine differenzierte und einheitliche Investitionsstrategie für die französischen Regionen."


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole und Santander gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für Asset Manager, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Banken, Private Equity und Immobilienfonds, Broker und Geschäftskunden an. In den Vertretungen in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Leistungen und Produkten wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Custody Services, Verwahrstellen- und Fondsadministrations-Services, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing sowie Emittenten-Services. Mit €4,2 Billionen Assets under Custody und €2,2 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2020). www.caceis.com

Über Epopée Gestion

Epopée Gestion ist eine 2020 von Ronan Le Moal (ehemaliger CEO von Arkea) und Charles Cabillic (Gründer von aC3, AlloVoisins, OpenFly, etc.) mitgegründete Investment-Management-Gesellschaft, die das Ziel verfolgt, die Wirtschaft französischer Regionen zu fördern, indem sie regionale Unternehmen - im Wesentlichen im Westen Frankreichs - langfristig unterstützt. Epopée Gestion möchte die französischen Regionen wiederbeleben" und die Entstehung regionaler Champions durch ein globales Investitionsökosystem fördern, das um vier komplementäre Vehikel herum strukturiert ist: Risikokapital (West Web Valley I), KMU (Epopée Transitions I), Immobilien (Epopée Immo Rendement I) und neue Mobilität. Der geografische Aktionsradius von Epopée Gestion soll in den kommenden Jahren schrittweise erweitert werden.

Studie für mehr Klarheit bei nachhaltigen Anlageprodukten

Der führende nachhaltige Asset Manager im deutschsprachigen Raum, die EB-SIM, und ihre Muttergesellschaft, die Evangelische Bank (EB), wollen Anlegern mehr Klarheit über die Nachhaltigkeit und Wirkung von Anlageprodukten verschaffen. Dazu fördern sie ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universitäten in Hamburg und Kassel. Hierdurch soll auch „Impact Washing“, also der irreführenden Beschreibung von eigentlich konventionellen Angeboten als „Impact Investments“, ein Riegel vorgeschoben werden. Abschließende Ergebnisse des Vorhabens werden Anfang 2023 erwartet.

Das Forschungsprojekt wird an der Universität Kassel von Prof. Dr. Christian Klein betreut, der am Institut für Betriebswirtschaftslehre das Fachgebiet Nachhaltige Finanzwirtschaft vertritt. An der Universität Hamburg hat Prof. Dr. Timo Busch von der Professur für BWL, insbesondere Energie- und Umweltmanagement, die Leitung inne.

Dr. Oliver Pfeil, Chief Investment Officer und Sprecher der Geschäftsführung der EB-SIM, sagt über das Forschungsprojekt: „Die Nachhaltigkeit und Wirkung von Anlageprodukten darf nicht zur Schönfärberei verkommen. Die Anleger haben ein Recht auf klar definierte, transparente und verbindliche Standards. Sie müssen eindeutig erkennen und vergleichen können, welche ökologischen, sozialen und unternehmensethischen Auswirkungen ihre Investitionen haben. Für uns als Anbieter, der sich seit jeher über Nachhaltigkeit definiert, sind die Ziele des Forschungsprojekts von zentraler Bedeutung.“

Die Initiatoren des Forschungsprojekts teilen die Auffassung, dass die im März in Kraft getretene EU-Offenlegungsverordnung zu große Interpretationsspielräume zulässt. Das hat dazu geführt, dass einige Produkte über Nacht zu nachhaltigen bzw. Impact Fonds avancierten, ohne dass sich die Anlagestrategie dem angepasst hätte. Um Verbraucher zu schützen, bedarf es ihrer Ansicht nach einer begrifflichen Übereinkunft. Pfeil erläutert: „In einem ersten Schritt haben die Autoren der Studie daher den noch unscharfen Begriff ‚Impact Investments‘ als Investitionen bezeichnet, die zur Lösung ökologischer, sozialer und unternehmensethischer Probleme und/oder zur Abmilderung der Folge dieser Probleme beitragen. Ihrer Ansicht nach wollen diese Anlagen reale Veränderungen hervorrufen.“

Das Forschungsprojekt trägt den Namen „Sustainable Finance 3.0: The Effectiveness of Impact Investments“ und behandelt vor allem folgende drei Themenkomplexe:

  1. Eine akademische Studie, die der abschließenden Definition und Einordnung von Impact Investments dient, ist bereits erstellt. Dabei wurde insbesondere der Unterschied zwischen „Impact-Aligned Investments“ und „Impact-Generating Investments“ herausgearbeitet.
  2. Die Analyse des Wirkungsgrads von Fonds im Vergleich zu ihrer jeweiligen Benchmark.
  3. Eine Auswertung, ob Social Responsible Investment-Labels einen Rückschluss auf den Wirkungsgrad der jeweiligen Fonds zulassen und ob sich dieser Zusammenhang zwischen den jeweiligen Siegeln unterscheidet.

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der EB, betont: „Mit der Kooperation schaffen wir einen intensiven Wissensaustausch von Forschung und Praxis, der explizit auch den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern soll. Insofern zahlt das Projekt auch auf das von der EB-Gruppe forcierte gesellschaftliche und soziale Engagement ein. Wir sind davon überzeugt, dass Impact und finanzieller Erfolg Hand in Hand gehen.“


Über EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM)

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) zählt zu den führenden Vermögensverwaltern für nachhaltige Investments. Das Unternehmen mit Sitz in Kassel ist eine Tochter der Evangelischen Bank (EB). Mehr als 30 Jahre war das wertebasierte Asset Management eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld in die EB-SIM ausgegründet. Die EB-SIM beschäftigt über 40 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von circa fünf Milliarden Euro. Sie bietet institutionellen und über den Wholesale-Vertrieb privaten Kunden ausschließlich nachhaltige Anlagen in Aktien-, Anleihen- und Multi-Asset-Strategien sowie Private Debt und Real Assets. Ihre Anlagestrategien richtet sie konsequent an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) und den Klimazielen der Europäischen Union aus.

Über Evangelische Bank – Die Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 8,38 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus- Kriterien aus. Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice, der Change Hub in Berlin, die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie sowie die EB-Sustainable Real Estate (EB-SRE).

LFDE bringt ersten europäischen Weltraumfonds Echiquier Space auf den deutschen und österreichischen Markt

La Financière de l’Echiquier (LFDE) gibt die Zulassung des Echiquier Space1 (ISIN: FR0014002VF5, WKN: A3CRZV) in Deutschland und Österreich bekannt, der an den zahlreichen Marktchancen der Raumfahrtwirtschaft 2.0 und des New Space partizipiert. Dies ist der erste aktiv verwaltete Themenfonds in Europa, der in Unternehmen investiert, die im Weltraum oder zwischen Erde und Weltraum tätig sind, auf der Erde an der Entwicklung des Weltraum-Ökosystems arbeiten, sowie in Unternehmen, die mit ihren universellen Technologien die Eroberung des Weltraums ermöglichen.

Der Echiquier Space wird von einem vierköpfigen Team für internationale thematische Aktienfonds unter der Leitung von Rolando Grandi, CFA, verwaltet. Das Portfolio des Fonds setzt sich aus rund dreißig Aktien mit einer Börsenkapitalisierung von mehr als 1 Mrd. EUR zusammen. Durch die Besetzung einer langfristig besonders wichtigen strategischen und übergreifenden Thematik kann der Echiquier Space ohne Anlagebeschränkungen für einzelne Branchen oder Anlagezonen mit Potenzial in weite Teile der Weltwirtschaft investieren. Derzeit entspricht das Marktvolumen der Luft- und Raumfahrt 400 Mrd. USD, das Wachstumspotenzial sollte bis 2045 bei 2,7 Mrd. USD liegen2.

LFDE achtet aufgrund seiner Verpflichtung zu verantwortungsbewussten Investments zudem darauf, dass Unternehmen bevorzugt werden, die mit ihren Produkten oder Dienstleistungen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Raumfahrtwirtschaft leisten. Hierzu wurde eine ESG-Charta (siehe Link im Anhang) speziell für die Herausforderungen der Raumfahrt formuliert, in der folgende Leitlinien verankert sind:

  • Ausschlüsse von Sektoren – insbesondere des Wehrtechnik- und Rüstungssektors – sowie normbasierte Ausschlüsse
  • Überwachung der Kontroversen
  • ESG-Analyse3 aller Unternehmen zur Beurteilung ihres Engagements und der aufgebotenen Mittel für die Herausforderungen im Bereich Klimaschutz, Steuerung des Produktlebenszyklus und Abfallmanagement sowie für Aspekte der Unternehmensführung (Gegenkräfte, Diversität usw.)
  • Unterstützung der Unternehmen mit gemeinsamen Fortschrittszielen
  • Berechnung des CO2-Fußabdrucks des Fonds und Stabilisierung der CO2-Bilanz unterhalb derjenigen seines Index; nach ersten Simulationen von LFDE ist dies derzeit der Fall.

„Das Raumfahrt-Ökosystem boomt. Wir können in hohem Maß von dieser Revolution profitieren, ohne Einschnitte bei ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien. Die vielfältigen Weltraumtechniken leisten einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung aller Ökosysteme – von der Beseitigung von Trümmern im Weltraum über die Schließung der Digitalisierungslücke bis hin zur Erkundung der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf den Planeten. In diese Technologien investieren wir prioritär“, sagt Rolando Grandi, CFA, Fondsmanager des Echiquier Space.

Konkret investiert der Fonds in vier Themenbereiche:

  • Aktivitäten im Weltraum wie z.B. Satelliten und Satellitenkonstellationen sowie sonstige Systeme im All zur Optimierung der Flug-, Straßen- und Schiffsverkehrssicherung oder des Ressourceneinsatzes; Erkundungsdienste für die Beobachtung der Erde und Überwachung der Umweltverschmutzung oder der Folgen des Klimawandels aus dem All; industrielle Herstellung im Weltraum oder Verbesserung der bodenbasierten Technologien;
  • Zwischen Erde und Weltraum: Transport in den Weltraum und Rückkehr zur Erde sowie Kommunikationslösungen zwischen diesen beiden Bereichen;
  • Bodenbasierte Aktivitäten wie z.B. Satellitenbau, Robotisierungs- und Automatisierungsprozesse, operativer Betrieb von Weltraumbahnhöfen, Unternehmen, die durch Finanzierung, Versicherung und Logistik an der Entwicklung des Weltraum-Ökosystems beteiligt sind, oder Weltraumdaten und Raumfahrtkapazitäten durch eine optimierte Konnektivität oder präzise Geopositionierung nutzen;
  • Transversale Technologien: Aktivitäten im Bereich Raumfahrtentwicklung wie beispielsweise Konnektivität, Halbleiter und 3D-Drucker.

Die Auflegung des Fonds folgt der strategischen Erweiterung des Angebots von LFDE, die insbesondere die Ergänzung der Themenfondspalette mit einem verwalteten Vermögen von derzeit fast 2,3 Mrd. EUR vorsieht.

„LFDE hat als erste europäische Fondsgesellschaft einen Publikumsfonds zum Thema Weltraum aufgelegt – der bis dato ultimativen Grenze für Investments. Dies spiegelt die Innovationskraft und das Engagement von LFDE bei Zukunfts- und Nachhaltigkeitsthemen wider und erlaubt es den Investoren endlich auch direkt in ein Thema zu investieren, das viele neue Erfindungen schafft, die Wirtschaft vorantreiben und die eine oder andere Phantasie wecken wird. Damit ist der Fonds die ideale Beimischung für ein bestehendes Portfolio. Wir freuen uns auf dieses Abenteuer mit unseren Vertriebspartnern und Anlegern“, sagt John Korter, Country Head Deutschland und Österreich bei LFDE.


Weitere Informationen zum Echiquier Space erhalten Sie hier: https://www.lfde.com/de/unsere-fonds/echiquier-space-a/

1) Der Fonds wurde in Deutschland am 11.06.2021 und in Osterreich am 09.06.2021 aufgelegt. Er unterliegt hauptsächlich dem Kapitalverlust-, Aktien- und Währungsrisiko sowie dem Risiko aufgrund der diskretionären Verwaltung und dem Nachhaltigkeitsrisiko. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website www.lfde.com.
2) PwC, Bank of America Merrill Lynch, 2020
3) Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Die Analyse der ESG-Kriterien ist nicht gleichbedeutend mit Vorgaben für die Selektivität.

Sie können LFDE Deutschland auch auf LinkedIn folgen: https://bit.ly/3nuJ8Sq

Über LFDE – www.lfde.com

LFDE hat sich seit ihrer Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten und dynamischsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Kernkompetenzen: Investments in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt ihre überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren, Vertriebsgesellschaften und Privatanlegern nachhaltige Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundeninvestments ermöglichen. LFDE ist in Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und in den Benelux-Ländern vertreten und verwaltet zum 31.12.2020 Vermögen in Höhe von rund 12 Mrd. Euro. LFDE ist Unterzeichner der UNPRI-Grundsätze und des Carbon Disclosure Project und gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in den Bereichen Entwicklung und Verwaltung von Anlagelösungen und Anlageberatung in Frankreich.

Erste Asset Management zieht ab 1. Juli bei Kohle den Stecker

Wir ziehen als Fondsgesellschaft einen Schlussstrich unter Kohle und verzichten ab 1. Juli 2021 auf Investments in Unternehmen, die auf dem Gebiet des Kohleabbaus, der Erzeugung von Strom oder Treibstoffen aus Kohle aktiv sind.

„Das ist der Moment der Wahrheit…Die Welt muss jetzt handeln“, sagte Alok Sharma, Präsident der Weltklimakonferenz (COP) und forderte eindringlich den Abschied von Kohle. Der Abbau, die Verbrennung und Verwendung von Kohle tragen wesentlich zum Anstieg von Treibhausgasen und somit dem globalen Klimawandel bei. Der Kohlesektor trägt hinsichtlich der Erhaltung der Umwelt, der Sicherung der Menschenrechte und der Gesundheit eine besondere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen.

Die Erste Asset Management schließt ab 1. Juli 2021 daher alle Unternehmen aus dem Anlageuniversum betroffener Fonds aus, es sei denn, das Unternehmen verpflichtet sich glaubhaft gemäß dem Pariser Klimaabkommen (spätestens 2030, basierend auf dem IPPC-Bericht 2014) zum Kohleausstieg. Zudem hat die Erste Group, die Muttergesellschaft der Erste Asset Management, bereits im März 2021 angekündigt, schrittweise ihre Finanzierungen für die Sektoren Kraftwerkskohleabbau und Kohleverstromung zu reduzieren und sie gänzlich mit 2030 zu beenden.

Auf Grundlage des Berichtes des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, 2014) kann die beim Weltklimagipfel in Paris 2015 festgelegte Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5° Celsius nur über den Ausstieg aus dem Kohlesektor bis zum Jahr 2030 erreicht werden.

Sicherung der Energie- und Wärmeversorgung

„Bereits 2016 waren wir eine der ersten Fondsgesellschaften im deutschsprachigen Raum mit einer firmenweiten Kohle-Policy. Jetzt setzen wir den nächsten Meilenstein und legen bei unseren Investitionen noch konsequentere Kohlekriterien an. Nachahmung ist ausdrücklich erwünscht, um gemeinsam die Klimakrise zu lösen“, betont Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Erste Asset Management.

Aufgrund der derzeitigen Stellung von Kohle bei der Sicherung der Energie- und Wärmeversorgung in Zentral- und Osteuropa (CEE) muss der Übergang jedoch sozial verträglich und im Sinne der Versorgungssicherheit gestaltet werden. „Daher haben wir bewusst eine Mischung aus Ausschluss und Engagement, also gezielt Unternehmen dazu zu bringen, die Transformation zur Nutzung erneuerbarer Energien zu bringen, gewählt“, so Bednar.

Dadurch könnten einerseits Arbeitsplätze in den betroffenen Branchen zukunftssicher gemacht werden, andererseits die Versorgungssicherheit bei gleichzeitigem Ausstieg aus der klimaschädlichsten Energieerzeugung beibehalten werden.

Wie der Kohleexit erfolgen soll

Maßstäbe der neuen Erste Asset Management Kohle-Policy sind einerseits die Umsatzgrenzen aus dem österreichischen Umweltzeichen, andererseits wissenschaftliche Erkenntnisse, bis wann ein Kohleexit erfolgen muss, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.

„Nachhaltiges Investieren betrifft unser gesamtes Unternehmen und schlussendlich auch unsere Gesellschaft. Insofern reicht es nicht aus, konsequentere Maßstäbe für eine kleine Produktschiene zu definieren – diese Maßstäbe müssen für alle Publikumsfonds gelten. Der Kunde soll unabhängig vom gewählten Fonds wissen, dass Kohleabbau und Kohleverstromung ausgeschlossen sind“, erklärt Bednar.

Auf Basis dieser Erkenntnis und in Zusammenarbeit mit externen Research-Partnern und Datenprovidern evaluiert die Erste AM Unternehmen bezüglich ihrer Tätigkeit in folgenden Bereichen: Abbau von Kohle (thermisch, metallurgisch), Stromerzeugung aus Stein- oder Braunkohle, Erzeugung von Treibstoffen (flüssig oder gasförmig) aus Kohle, Klar formulierter und veröffentlichter Kohleausstiegsplan von relevanten Unternehmen. Die Erste Asset Management erwartet sich durch diese Maßnahme keinen Einfluss auf die Performance der betroffenen Fonds, sondern eine Reduktion der langfristigen Risiken.

„Die Abkehr von Kohle als Energieträger erlaubt der Erste Asset Management nicht nur ihre Verantwortung als Investor wahrzunehmen und langfristige ökologische und finanzielle Risiken zu minimieren, sondern hilft auch unserem Engagement im Rahmen des Montréal Carbon Pledge zu entsprechen“, so Bednar abschließend.


Link zur neuen Erste AM Kohlepolicy: https://www.erste-am.at/de/private-anleger/nachhaltigkeit/publikationen-und-richtlinien#all-downloads

Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

ebase Stiftungsstudie 2021: Mischfonds nach wie vor die Nummer 1

Eine anonymisierte Analyse der Depots von Stiftungen, die Kunden der European Bank for Financial Services (ebase) sind, zeigt eine breite Streuung des Stiftungsvermögens. „Stiftungen haben im Durchschnitt 11 verschiedene Fonds im Portfolio und greifen dabei überwiegend auf aktiv gemanagte Produkte zurück“, sagt Kai Friedrich, CEO der ebase. Die Bedeutung von Rentenfonds hat zugenommen, sie machen 22% der Stiftungsportfolios aus. Der Anteil passiver Anlagen und speziell ETFs ist nach wie vor gering und liegt aktuell bei rund 2%. „Das spricht dafür, dass Stiftungsverantwortliche offensichtlich nach wie vor vielfach der Meinung sind, dass es gute Gründe gibt, auf aktive Fonds zu setzen“, erklärt Friedrich.

Mischfonds haben in den Stiftungsportfolios mit 32% den größten Anteil, gefolgt von Rentenfonds mit 22%. Aktienfonds, die 2019 noch Rang 2 belegten, haben an Bedeutung verloren und stellen nur das fünftgrößte Segment mit einem Anteil von 14% (siehe Grafik).

ebase Stiftungsstudie 2021: Die Fondsinvestments der Stiftungen bei ebase

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ebase Stiftungsstudie 2021: Der Anteil unterschiedlicher Fondstypen in den Stiftungsportfolios bei ebase

Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Juni 2021

„Die detaillierte Betrachtung der Portfolios zeigt zudem, dass Stiftungen bei ihren Investments eine globale Ausrichtung bevorzugen“, führt Friedrich weiter aus. „Rund 68% der von Stiftungen investierten Mittel sind in Fonds mit einem weltweiten Anlagefokus angelegt.“ Fonds mit Schwerpunkt Europa oder Euroland sind mit 24% bzw. mit 6% gewichtet. Fonds mit Anlagefokus auf Deutschland haben dagegen nur einen sehr geringen Anteil.

Im Durchschnitt halten die Stiftungen 11 unterschiedliche Investmentfonds in ihren Depots, wobei die Bandbreite je nach Stiftung von einem einzigen bis zu 88 Fonds reicht. „Ebenso breit gestreut wie die Anzahl der Fonds ist auch das Depotvolumen der Stiftungen, die Kunden bei der ebase sind“, betont Friedrich. Im Durchschnitt beträgt das Depotvolumen 2,4 Millionen Euro – 2019 lag es noch bei 2,1 Millionen Euro – wobei die größten Depots hohe zweistellige Millionenbeträge aufweisen.

Die beliebtesten Fonds in den Portfolios der Stiftungen sind der Mischfonds Flossbach von Storch – Multiple Opportunities, der in 29% der Depots zu finden ist, gefolgt vom ETHNA-Aktiv (12%) und dem Main First Germany Fund (9%). In Summe finden sich unter den Top 10 der Stiftungen vier Aktienfonds, drei Mischfonds, zwei Rentenfonds und ein Geldmarktfonds.


„ebase Stiftungsstudie: Anlage von Stiftungskapital in Investmentfonds“

Die Studie basiert auf einer anonymisierten Untersuchung der Anlagen von Stiftungen bei der European Bank for Financial Services (ebase) mit dem Ziel, die Struktur der Investmentfondsportfolien der Stiftungen zu analysieren. Aktuell haben die Stiftungskunden der ebase mehrere hundert Millionen Euro in Investmentfonds angelegt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 40 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt, seit März 2021 auch mit der nachhaltigen Variante fintego green+.

Das Klimarisiko ist bei vier von fünf Anlageentscheidungen stets ein wichtiges Kriterium

Vermögensverwalter beziehen das Klimarisiko zunehmend in ihre Anlageentscheidungen ein. Dies geht aus einer Umfrage1 des Multi-Manager-Research-Teams von Aviva Investors zum Thema Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) hervor.

Die alle zwei Jahre durchgeführte Umfrage erfasst die Meinungen zu ESG-Themen aus einem breiten Spektrum von Vermögensverwaltern, die für ein kollektives Vermögen von 32 Billionen Pfund verantwortlich sind. Die Untersuchung ergab, dass 80 Prozent der Vermögensverwalter Klimarisiken "immer" oder "oft" in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen. Im Gegensatz dazu gaben nur zwei Prozent an, dass sie Klimarisiken "nie" in ihren Entscheidungsprozess einbeziehen.

Die Umfrage ergab zudem, dass fast drei von fünf Vermögensverwalter (58 Prozent) denken, dass die COVID-19-Pandemie die Akzeptanz von ESG-Anlagen bei Investoren beschleunigt hat. Denn Unternehmen reagieren auf den gestiegenen Druck seitens privater und institutioneller Anleger, ökologische und soziale Risiken sowie die "grüneren" Chancen zu berücksichtigen, die sich durch die COVID-19-Schutzmaßnahmen ergeben haben. Nur sieben Prozent der Befragten waren der Meinung, dass die Pandemie den Appetit der Anleger auf ESG-orientierte Anlagestrategien nicht gesteigert hat.

Cameron Falconer, Senior Manager Research Analyst bei Aviva Investors, sagt: "Die Vermögensverwalter signalisieren deutlich, dass fossile Brennstoffe und kohlenstoffintensive Industrien in Zukunft eine geringere Rolle in den Portfolios spielen werden. 87 Prozent der befragten Manager erwarten ein strukturell geringeres Engagement in diesen Bereichen. Noch überraschender ist, dass die Asset Manager behaupten, der Klimawandel sei bereits gut in die Anlagepraxis integriert. Wenn dies tatsächlich der Fall wäre, sollten Fondsselektoren mehr Nachweise und Transparenz darüber verlangen, in welcher Form physische Risiken sowie Chancen und Risiken, die sich aus dem Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Welt ergeben, bewertet und dokumentiert werden."

Von den befragten Vermögensverwaltern binden inzwischen 60 Prozent die Vergütung von Führungskräften an die ESG-Performance - ein deutlicher Anstieg gegenüber den 28 Prozent, die dies in der Umfrage 2019 angegeben hatten. Die Manager scheinen auch mehr Zeit und Ressourcen für die Schulung von Investmentmanagern zur Integration von ESG-Aspekten aufzuwenden. 94 Prozent der Firmen bieten solche Programme nun an - im Vergleich zu nur 64 Prozent der befragten Firmen in der vorherigen Erhebung.

Die Umfrage zeigte außerdem einen bemerkenswerten Anstieg des Anteils der Vermögensverwalter, die die UN PRI zwischen den Umfragen von 2019 und 2021 unterzeichnet haben: 99 Prozent der Befragten sind nun Unterzeichner, verglichen mit 83 Prozent im Jahr 2019.

Cameron Falconer: "Die Mitgliedschaft bei Initiativen wie den UN PRI ist mittlerweile Standard und 99 Prozent der befragten Unternehmen erreichen jetzt ein A oder A+, verglichen mit 90 Prozent im Jahr 2018. Die bloße Ausrichtung auf Initiativen Dritter ist jedoch kein Unterscheidungsmerkmal mehr und es liegt nun an den Managern, sinnvolle ESG-Maßnahmen in der Anlagepraxis zu verwirklichen. Nachhaltige Lösungen müssen zunehmend auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnitten werden und es sollte zudem nachgewiesen werden, dass das Engagement zu positiven Ergebnissen geführt hat. Die Abkehr von absoluten Scoring-Modellen wird zu einer stärkeren Differenzierung führen und aussagekräftigere Vergleiche ermöglichen."

Trotz der starken Unterstützung für Diversity auf Branchenebene hinken die Maßnahmen auf Vorstandsebene der Stimmung hinterher. Die Umfrage ergab, dass 58 Prozent der Vermögensverwalter immer noch einen Frauenanteil von weniger als 30 Prozent in ihren Vorständen haben, während 61 Prozent der Firmen überhaupt keine ethnische Vertretung haben. Wie sich diese Lücke verkleinert und wie schnell dies geschieht wird ein wichtiger Indikator für das Engagement für Vielfalt sein – zumal sich nun viele Unternehmen zu Zielvorgaben auf Vorstandsebene verpflichten.


1) Im April 2021 durchgeführte Umfrage mit Antworten von 87 Vermögensverwaltern, die für ein kollektives verwaltetes Vermögen von £32 Billionen Pfund verantwortlich sind

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet ein Vermögen von £366 Mrd. (409 Mrd. Euro) per 31. Dezember 2020.

State Street Global Advisors legt Global High Yield Bond ESG Screened Index Fund auf

State Street Global Advisors, der Vermögensverwaltungsbereich der State Street Corporation (NYSE: STT), hat heute die Auflegung des State Street Global High Yield Bond ESG Screened Index Fund bekannt gegeben. Der Fonds bietet Anlegern einen kostengünstigen Zugang zum globalen Markt für Hochzinsanleihen und eine Rendite, die sich am Referenzindex des Fonds orientiert. Auch ESG-Aspekte werden auf transparente und unkomplizierte Weise in den Ansatz einbezogen.

Als Benchmark für den Flaggschiff-Index ICE BofA Global High Yield Constrained Index (HW0C) ist der neue Fonds als Artikel 8-Fonds gemäß der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) kategorisiert und schließt Wertpapiere aus, die gegen den UN Global Compact verstoßen, in kontroverser Waffen investieren oder die Kriterien des Swedish Ethical Council nicht erfüllen.

Hinter dem Fonds steht ein führender, in Europa ansässiger internationaler Intermediär mit einer Erstinvestition von 120 Millionen US-Dollar, verteilt auf drei währungsgesicherte Anteilsklassen.

David Furey, Head of Fixed Income Strategists EMEA, sagte: "Anleger suchen heute zunehmend nach zuverlässigen und kosteneffizienten Möglichkeiten, das volle Renditepotenzial von festverzinslichen Sektoren auszuschöpfen. Genau das kann dieser Fonds für High-Yield-Anleger bieten. Die strukturellen Verbesserungen an den High-Yield-Märkten in den letzten Jahren in Verbindung mit den kontinuierlichen Verfeinerungen unseres Investmentprozesses haben die Indexierung in High-Yield Anleihen heute zu einer praktikablen und attraktiven Option für Anleger gemacht. Seit unserer ersten indexierten High-Yield-Strategie im Jahr 2004 haben wir eine Reihe von Techniken entwickelt, die darauf abzielen, Risiken und Kosten sehr genau zu kontrollieren und Marktineffizienzen zu nutzen, die zusätzlichen Wert schaffen können, so dass wir die Wertentwicklung von High-Yield-Benchmarks sehr genau nachbilden können."

Frank Stefes, Geschäftsführer und Head of Institutional Business bei State Street Global Advisors, fügte hinzu: "Da Anleger versuchen, bessere Portfolios aufzubauen, um ihre Ziele im heutigen Niedrigzinsumfeld zu erreichen, sehen wir ein zunehmendes Interesse an kosteneffizienten Indexstrategien in den komplexeren Bereichen der Rentenmärkte wie Emerging Market Debt und High Yield. Wir sind der Meinung, dass dieser Fonds diesen Bedürfnissen gut gerecht wird und zukünftig eine wichtige Rolle in den Portfolios der Anleger spielen kann. Darüber hinaus mindern die auf den Fonds angewandten ESG-Screens nicht nur die spezifischen Risiken, die mit der Investition in High Yield Anleihen verbunden sind, sondern stellen auch sicher, dass einige Mindest-ESG-Kriterien auf das globale High-Yield-Universum angewandt werden."


Über State Street Global Advisors

State Street Global Advisors ist seit vier Jahrzehnten im Dienste von Regierungen, Institutionen und Finanzberatern weltweit tätig. Mit einem rigorosen, risikobewussten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und markterprobter Erfahrung beruht, bauen wir auf einer breiten Palette von aktiven und Indexstrategien auf, um kosteneffektive Lösungen zu schaffen. Als Stewards helfen wir Portfoliounternehmen zu erkennen, dass das, was fair für die Menschen und nachhaltig für den Planeten ist, langfristige Performance bringen kann. Und als Pioniere im Bereich Index-, ETF- und ESG-Investitionen erfinden wir immer wieder neue Wege, um zu investieren. So sind wir mit einem verwalteten Vermögen von 3,59 Billionen US-Dollar* zum drittgrößten Vermögensverwalter der Welt geworden.

*Diese Zahl bezieht sich auf den 31. März 2021 und beinhaltet ca. 60,33 Mrd. US-Dollar an Vermögenswerten in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Vertriebsstelle fungiert. SSGA FD und State Street Global Advisors sind miteinander verbunden.

Pictet ernennt zwei neue geschäftsführende Teilhaber

Pictet gibt die Ernennung von zwei neuen geschäftsführenden Teilhabern per 1. September 2021 bekannt. Somit sind fortan neun Teilhaber für die Tätigkeit der Gruppe verantwortlich. Elif Aktuğ und François Pictet werden das 44. bzw. 45. Mitglied des Teilhaberkollegiums in der 216-jährigen Geschichte der Gruppe sein.

Elif Aktuğ ist seit 2011 bei Pictet und leitende Fondsmanagerin der Agora-Strategie bei Pictet Asset Management. Die EUR 2,5 Milliarden schwere Strategie für europäische Aktien wurde bereits mehrfach für ihre Performance ausgezeichnet. 2020 wurde Elif Aktuğ von Hedge Funds Review die Auszeichnung „Best Female Fund Manager“ verliehen. Außerdem hat sie sich als Equity Partner und mit ihrem Engagement für Diversität und Inklusion unter anderem als Mitgründerin des Pictet Women’s Network umfassend in die Pictet-Gruppe eingebracht. Bevor sie zu Pictet kam, war sie Managing Director bei Goldman Sachs in London, wo sie in der M&A-Beratung und dem Eigenhandelsgeschäft tätig war. Elif Aktuğ ist in London, Ankara und Paris aufgewachsen. Ihren Bachelor machte sie am Institut d’Etudes Politiques de Paris, später folgte ein MBA von der Stanford Graduate School of Business.

François Pictet stieß 2015 zum Pictet Investment Office (PIO), der erfolgreichen Investmentabteilung von Pictet Wealth Management für „Ultra-High-Net-Worth“-Kunden, die mehr als CHF 23 Mrd. verwaltet. Beim PIO ist er für die Verwaltung des Private-Equity-Portfolios sowie die Abteilung in Genf verantwortlich und betreut die Multi-Asset-Portfolios zahlreicher Kunden. Bevor er zu Pictet kam, arbeitete er bei der Private-Equity-Firma AEA Investors in London und war verantwortlich für Due Diligence von Neuinvestitionen, Unternehmensbewertung und Portfolioüberwachung. Davor war er bei Credit Suisse in Zürich in der M&A-Beratung und bei zwei Nicht-Regierungsorganisationen in den Bereichen Mikrofinanz und verantwortungsbewusstes Anlegen tätig. François Pictet wuchs in Genf auf und schloss sein Studium mit einem Bachelor und einem Master in internationalen Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht an den Universitäten Genf und Lausanne ab.

Renaud de Planta, Senior-Teilhaber von Pictet, sagte: „Wir freuen uns, Elif und François in das Teilhaberkollegium aufzunehmen, einen Schritt, den wir bereits seit Ende 2020 planen, um den zusätzlichen Anforderungen im Management unserer wachsenden Gruppe gerecht zu werden. Beide können auf eine umfassende Investmenterfahrung zurückblicken, was unser Engagement als Investmentleader unterstreicht. Ihre Wertschätzung für unsere Unabhängigkeit und verantwortungsvolles Handeln werden dazu beitragen, unseren langfristigen Ansatz zu bewahren.“ Die Ernennungen erfolgen vorbehaltlich formeller regulatorischer Zustimmung.


Die Pictet-Gruppe ist ein von sieben (demnächst neun) Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze der Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Sie ist ausschliesslich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management, alternative Investmentlösungen und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv. Mit verwalteten und verwahrten Vermögen von CHF 609 (USD 689, EUR 563, GBP 504) Mrd. per 31. Dezember 2020 im Privatkunden- und institutionellen Geschäft zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.
Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Genf, Schweiz, wo sie gegründet wurde, beschäftigt rund 4900 Personen und hat weltweit 30 Niederlassungen und Vertretungen in Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Monaco, Montreal, München, Nassau, New York, Osaka, Paris, Rom, Schanghai, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

Corona-Krise lässt junge Menschen bei der Geldanlage umdenken

Die Covid-19-Pandemie lässt vor allem junge Menschen bei der Geldanlage umdenken: 42 Prozent der 18- bis 34-Jährigen wollen ihr Geld nachhaltiger anlegen. In der Altersgruppe der über 55-Jährigen ist es lediglich ein Viertel (25 Prozent). Das ist ein zentrales Ergebnis einer Umfrage von Fidelity International, die das Marktforschungsinstitut Opinium unter 2.000 Deutschen durchgeführt hat. Über alle Altersgruppen hinweg plant jeder dritte Deutsche (32 Prozent), ökologische Aspekte in seinem Spar- und Anlageverhalten stärker zu berücksichtigen.

43 Prozent der deutschen Anleger sind überzeugt davon, dass sie durch eine nachhaltige Geldanlage eine Änderung im Verhalten von Unternehmen bewirken können. Ebenso stimmen 24 Prozent der Aussage zu, dass Unternehmen, die sich nicht um Nachhaltigkeit kümmern, zu den Verlieren zählen werden, da sie für die Gesellschaft inakzeptabel werden. Allerdings existieren auch Vorbehalte: So denkt jeder Vierte (24 Prozent), man müsse viel Geld haben, um nachhaltig anzulegen. Bei den 18- bis 34-jährigen Anlegern ist diese Skepsis besonders ausgeprägt (29 Prozent). Auch hinsichtlich der erwarteten Rendite herrscht Unsicherheit: 25 Prozent der Anleger sind überzeugt, dass es unmöglich ist, mit ESG-Investments eine gute Rendite zu erzielen.

„Die Corona-Krise hat unseren Alltag massiv verändert und das Thema Nachhaltigkeit weit oben auf die Agenda gebracht. Viele Menschen haben ihre Gewohnheiten in den vergangenen Monaten hinterfragt – gerade auch beim Thema Geld. Insbesondere junge Menschen wollen mit ihrer Geldanlage einen positiven Beitrag leisten und fragen verstärkt nach nachhaltigen Finanzprodukten. Wir erkennen hier eine echte Trendwende“, sagt Claudia Barghoorn, Leiterin Privatkundengeschäft und digitale Vermögensverwaltung bei Fidelity International.

Nachhaltigkeit im Alltag: Weniger Plastik verbrauchen, lokaler einkaufen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 40 Prozent der deutschen Erwachsenen wollen durch die Auswirkungen der Corona-Krise in ihrem Alltag etwas zum Positiven verändern. Ganz oben auf der Liste steht dabei das Ziel, den eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren (51 Prozent), gefolgt von den Ansprüchen lokal einzukaufen sowie weniger Lebensmittel und Wasser zu verschwenden (jeweils 48 Prozent). 


Über die Umfrage

Die Umfrage wurde im Auftrag von Fidelity International von Opinium durchgeführt. In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden 2.008 Deutsche in Privathaushalten online befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 7. und 12. Januar 2021 statt.

Risikohinweis

Der Wert von Anlagen und der daraus erzielte Ertrag kann fallen oder steigen, sodass der Kunde möglicherweise einen geringeren Betrag als den Anlagebetrag zurückerhält. Die Anleger werden darauf hingewiesen, dass die geäußerten Ansichten unter Umständen nicht mehr aktuell sind und dass darauf möglicherweise bereits reagiert wurde. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Richtwert für zukünftige Erträge. Prognosen sind kein verlässlicher Richtwert für zukünftige Erträge. 

Über Fidelity International

Fidelity International bietet seinen mehr als 2,5 Millionen Kunden weltweit Anlagelösungen und -dienstleistungen sowie Fachwissen zur Altersvorsorge an. Als inhabergeführtes Unternehmen mit einer 50-jährigen Geschichte denken wir in Generationen und investieren langfristig. Wir sind in über 25 Standorten vertreten und verwalten ein Vermögen von mehr als 629,9 Milliarden Euro. Zu unseren Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger.
Über unseren Geschäftsbereich Investmentlösungen und -dienstleistungen investieren wir im Auftrag unserer Kunden ein Vermögen von 482,7 Milliarden Euro. Unsere Sparte betriebliche und private Altersvorsorge bietet Privatanlegern, Finanzberatern und Arbeitgebern Zugang zu unseren erstklassigen Anlagemöglichkeiten, zu Investmentprodukten anderer Anbieter, anlagebezogenen Dienstleistungen und Ruhestandsplanung. Unser Wissen aus der Vermögensverwaltung kombinieren wir mit unseren betrieblichen und privaten Anlagelösungen und arbeiten so gemeinsam an einer besseren finanziellen Zukunft.

Angaben vom 31. März 2021. Lesen Sie mehr unter www.fidelity.de

Technologie-Spin-Off von Union Investment startet mit „Run this place“ digitales Ökosystem für Gewerbeimmobilien

Die Union Investment Real Estate Digital GmbH, ein Technologie-Spin-off von Union Investment, startet mit „Run this place“ das digitale Ökosystem für alle Stakeholder rund um die Immobilie. Gleichzeitig bildet Run this place einen elementaren Baustein mit zahlreichen Schnittstellen für digitale Zwillinge der Gebäude, die im Verlauf mit entsprechenden Daten angereichert werden. So werden künftig Mehrwerte für alle Interessengruppen geschaffen.

Mit der Applikation Run this place beginnt die Entwicklung eines digitalen Ökosystems speziell für Gewerbeimmobilien. Ziel ist es in einem ersten Schritt, den Lebens- und Arbeitsalltag von Nutzern komfortabler und serviceorientierter zu gestalten. Zum Marktstart ist Run this place bereits in drei Büroobjekten aus dem Immobilienportfolio von Union Investment ausgerollt: im Emporio und Centurion Commercial Center in Hamburg sowie im Bürokomplex STEP 6 in Stuttgart. Weitere Objekte aus dem hauseigenen Immobilienbestand, später auch Objekte Dritter, sollen kurzfristig folgen. Der Zugang zum digitalen Ökosystem erfolgt über eine App-Lösung, deren Funktionalitäten kontinuierlich weiterentwickelt und erweitert werden.

„Mit unserer Produktlösung vertikalisieren und erschließen wir für Immobilieneigentümer und Asset-Manager die gesamte Wertschöpfungskette. Dadurch können sie nicht nur Mehrerlöse realisieren, sondern darüber hinaus auch die eigene Position im Wettbewerb nachhaltig stärken“, sagt Lars Scheidecker, CEO der Union Investment Real Estate Digital GmbH. „Bislang endet die immobilienwirtschaftliche Wertschöpfungskette allzu oft beim Mieter. Der Nutzer selbst spielte höchstens indirekt eine Rolle. Hier schlummert nicht nur ungenutztes Potenzial, sondern hier verhindert auch ein blinder Fleck die weitere Entwicklung.“

Höhere Flächenattraktivität für Nutzer, effizienterer Betrieb für Mieter und Vermieter

In einem ersten Schrift eröffnet Run this place den Nutzern zukünftig objektbezogene Services rund um den Arbeits- und Lebensalltag, etwa das Buchen eines Parkplatzes oder eines Arbeitsplatzes. „Immobilien befinden sich in einem Wettbewerb um Nutzer – untereinander, mit Co-Working-Anbietern oder zuletzt verstärkt mit dem Homeoffice. Nach der Pandemie wird die Flächenattraktivität zum wesentlichen Faktor werden. Run this place soll nicht zuletzt die Lust wecken, wieder ins Büro zu gehen“, sagt Scheidecker.

Mietern bietet Run this place eine zentrale Stelle für die objektbezogene Flächenbewirtschaftung, sei es das Flächenauslastungsmanagement, eine lokale Kommunikationsmöglichkeit oder die Verwaltung der Stellplätze. „Im Büroalltag verbringen vor allem Office Manager viel Zeit mit organisatorischen und oft lästigen Aufgaben wie dem Stellplatz- oder Flächenraummanagement. Mit unserer App nehmen wir ihnen vieles davon ab, sodass sie sich wichtigeren Aufgaben widmen können“, sagt Scheidecker.

Einbindung in Quartier und Smart City

Zudem ermöglicht Run this place das Gebäude stärker in das Quartier, das Umfeld und die künftige Smart City zu integrieren. Das kann etwa die Einbeziehung umliegender gastronomischer Angebote in den Speiseplan bedeuten oder aber auch Schnittstellen zu öffentlich bereitgestellten digitalen Services.

„Viele Immobilien kommunizieren nicht mit ihrem Umfeld, schotten sich ab und wirken wie abgeschlossene Räume, sprichwörtlich und buchstäblich. Dabei bieten sich im Zusammenspiel zwischen den Mietern und Nutzern eines Objekts sowie dem Umfeld zahlreiche Synergieeffekte, die darauf warten, erschlossen zu werden“, sagt Scheidecker. „Gerade in Hinblick auf künftige Smart-City-Technologien brauchen wir dringend technische Schnittstellen zum privat verwalteten Immobilienbestand, die wir mit Run this place etablieren.“


Über die Union Investment Real Estate Digital GmbH

Die 2020 gegründete Union Investment Real Estate Digital GmbH ist ein Technologie-Spin-Off der Union Investment, einem der größten europäischen Asset-Manager. Ziel ist es, innerhalb der Immobilienbranche potenzielle Themenfelder der Digitalisierung und technologische Innovation zu identifizieren, zu entwickeln und umzusetzen.
Mit Run this place bietet Union Investment ein App-basiertes digitales Ökosystem für Gewerbeimmobilien, das den Alltag der Nutzer komfortabler und serviceorientierter gestaltet. Immobilieneigentümer erschließen und vertikalisieren so erstmals die gesamte Wertschöpfungskette einschließlich der Nutzer, erhöhen die Effizienz des Gebäudebetriebs für die Mieter und schaffen Anschlussfähigkeit an Standorte, Umgebungen und Smart-City-Technologien.

Vontobel lanciert thematischen Aktienfonds zu Megatrends

Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Anlagen in transformative Megatrends1 erweitert Vontobel sein Portfolio thematischer Fonds für professionelle Anleger um einen multithematischen Aktienfonds.

Der Vontobel Fund II – 3-Alpha Megatrends bietet Zugang zu zahlreichen, strukturell wachsenden Anlagethemen, die von langfristigen technologischen, demografischen, ökologischen und gesellschaftlichen Trends profitieren. Der Fonds investiert in Unternehmen, die ganze Branchen umwälzen und dank ihrer einzigartigen Assets, starken Geschäftsmodelle und langfristigen Treiber gute Chancen haben, zu Marktführern zu werden.

Portfoliomanager Daniel Maier wird durch ein vielfältig qualifiziertes Team mit über 14 Jahren Erfahrung im Bereich thematische und quantitative Anlagen unterstützt. Gemeinsam treffen sie High-Conviction-Anlageentscheidungen in einem breiten Themenspektrum, darunter Smart Farming und Nahrungsmitteltechnologie, E-Sport und Gaming sowie Cloud Computing. Die Themen- und Titelauswahl des Fonds wird durch das Anlageteam aktiv verwaltet. Dabei legt das Team den Schwerpunkt auf Unternehmen mit einem hohen Maß an thematischer Relevanz und macht Chancen außerhalb traditioneller Benchmarks ausfindig, um zusätzliche Renditepotenziale und eine bessere Risikodiversifizierung zu erschließen.

Anlässlich der Lancierung des Fonds betonte Daniel Maier, Portfoliomanager und Head Thematic Investing: „Die neuen Technologien lassen in manchen Branchen keinen Stein auf dem anderen. Nach unserer Überzeugung werden diese Transformationsprozesse neue Chancen mit sich bringen. Anleger können hier am besten partizipieren, indem sie auf strukturelle Wachstumsthemen setzen und Unternehmen auswählen, die das Format haben, auf das Vielfache ihrer derzeitigen Größe zu wachsen. Mit dieser Diversifikation machen Anleger ihre Portfolios zukunftsfest.“

Thematische Anlagen erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit – und die Nachfrage dürfte 2021 weiter anziehen. Das ist das Ergebnis einer jüngst von Vontobel durchgeführten Studie. Dieser zufolge ist die Hälfte der befragten professionellen Anleger überzeugt, dass die Pandemie weitere Argumente für einen thematischen Ansatz geliefert hat. 49 Prozent der Befragten planen, ihr Engagement in thematischen Anlagen in den nächsten Jahren zu erhöhen.

Vontobel verwaltet für seine Wealth-Management-Kunden seit 2017 Megatrends-Portfolios. Der erste Fonds wurde im September 2019 aufgelegt und stand ausschließlich Wealth-Management-Kunden offen. Zum 31. Mai 2021 belief sich das verwaltete Vermögen des Fonds auf 380 Millionen US-Dollar.


1) Megatrends sind strukturelle Veränderungen aufgrund von Demografie, Umwelt, Verhaltensweisen oder sozioökonomischen Entwicklungen, die sich in erheblichem Maße auf Gesellschaften und Unternehmen auswirken. Sie bleiben über Jahrzehnte von Bedeutung, erfassen jede Facette unseres Lebens und lösen globale Verschiebungen aus.

Nachhaltigkeit ist für die meisten Großanleger unverzichtbar

Bei den institutionellen Investoren in Deutschland hat sich Nachhaltigkeit als fester Bestandteil der Kapitalanlage etabliert. Ihr Know-how auf diesem Gebiet ist ebenso gestiegen wie ihre Zufriedenheit mit nachhaltigen Investments. Die Reife des Marktes und die zunehmende Professionalität der Akteure kommt auch darin zum Ausdruck, dass immer mehr Investoren in der Lage sind, klassische und nachhaltige Portfolios zu vergleichen. Obwohl bereits 78 Prozent der Großanleger Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, erwartet die große Mehrheit ein dynamisches Marktwachstum. Das geht aus der Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment hervor, für die 201 institutionelle Anleger mit einem verwalteten Vermögen in Billionenhöhe befragt worden sind.

Das wachsende Know-how der Investoren treibt die Professionalisierung der nachhaltigen Kapitalanlage weiter voran. Drei Viertel der befragten Großanleger bewerten ihre Kenntnisse zu nachhaltigen Kapitalanlagen als gut oder sehr gut – eine Steigerung um fünfzehn Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

Mit zunehmender Expertise sehen sich immer mehr institutionelle Anleger in der Lage, klassische und nachhaltige Portfolios miteinander zu vergleichen. Rund vier Fünftel der Befragten, die sowohl klassisch als auch nachhaltig investieren, können daher Bilanz ziehen: 78 Prozent von ihnen geben an, dass die Rendite bei nachhaltigen Investments gleich hoch oder gar höher sei als bei konventionellen Strategien. Und 79 Prozent bescheinigen den nachhaltigen Anlagen ein ebenso gutes oder sogar besseres Risikomanagement als konventionellen Investments.

Erstmals seit Beginn der Erhebung vor mehr als zehn Jahren wird das im Markt verfügbare Angebot an nachhaltigen Investmentprodukten von einer Mehrheit der Befragten (51 Prozent) positiv bewertet. Dagegen bewegten sich die Zustimmungswerte in den letzten Jahren stets zwischen 30 und 35 Prozent. Ausdruck einer zunehmenden Marktreife ist auch das verstärkte Engagement der Investoren, die ihre Aktionärsrechte in größerer Zahl wahrnehmen. 37 Prozent führen einen Dialog mit den Emittenten ihrer Anlagen. Allerdings sind die aktiven Großanleger damit nach wie vor in der Minderheit.

„Beim nachhaltigen Umbau der Wirtschaft sind auch die Investoren gefragt. Das Engagement als aktiver Aktionär spielt bei der Transformation der Unternehmen eine wichtige Rolle. Es gilt, im Dialog mit den Emittenten die Modernisierung der Wirtschaft zu fördern“, betont Alexander Schindler, Vorstand von Union Investment mit Zuständigkeit für das institutionelle Kundengeschäft.

78 Prozent der institutionellen Anleger in Deutschland investieren nachhaltig

Erhöht hat sich in den letzten fünf Jahren auch der Anteil der Investoren, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen: von 64 Prozent im Jahr 2017 auf aktuell 78 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl derer erheblich zurück, für die ein Ausstieg aus der nachhaltigen Kapitalanlage vorstellbar ist – von 23 Prozent im Jahr 2017 auf sieben Prozent in diesem Jahr.

Die fortschreitende Professionalisierung beim Thema Nachhaltigkeit, die Leistungsfähigkeit der Portfolios und das breitere Angebot spiegeln sich auch in der Zufriedenheit der institutionellen Investoren wider. Derzeit sind 72 Prozent der Großanleger in Deutschland mit ihren nachhaltigen Kapitalanlagen außerordentlich oder sehr zufrieden. Der Wert ist damit gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozentpunkte gestiegen. Vor einigen Jahren dagegen waren so zufriedene Investoren noch in der Minderheit (2017: 46 Prozent).

„Die Studienergebnisse unterstreichen, dass Nachhaltigkeit bei den meisten institutionellen Investoren fest etabliert ist. Sie agieren bei diesem Thema mit ebenso professioneller Selbstverständlichkeit wie bei den übrigen Dimensionen der Kapitalanlage“, stellt Schindler fest.

92 Prozent erwarten in den nächsten zwölf Monaten wachsendes Volumen nachhaltiger Investments

Obwohl bereits viele Großanleger nachhaltig investieren, sehen sie noch weiteres Wachstumspotenzial im Markt. Entscheidender Faktor für die zukünftige Marktentwicklung ist aus ihrer Sicht die Regulierung. So nennen 78 Prozent veränderte regulatorische Anforderungen als entscheidenden Impuls, sich intensiver mit der nachhaltigen Kapitalanlage zu beschäftigen (Vorjahr: 70 Prozent). 92 Prozent erwarten, dass das Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen in den nächsten zwölf Monaten weiter wächst (Vorjahr: 83 Prozent).

Die Corona-Pandemie tut den Wachstumserwartungen der Investoren keinen Abbruch. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) ist sogar der Ansicht, dass der Markt für nachhaltige Investments nach Ende der Pandemie viel dynamischer wachsen wird als zuvor. Die gegenteilige Auffassung vertreten 21 Prozent.

Investoren sind überzeugt: Klimawandel zu verhindern kostet weniger als Bekämpfung der Folgen

Überwiegend einig zeigen sich die Großanleger in Bezug auf den Klimawandel: So sind 88 Prozent überzeugt, dass es weniger kosten würde, den Klimawandel zu verhindern, als für seine Folgen aufzukommen.

Eine Eindämmung des Klimawandels wiederum erfordert eine Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Das größte Transformationspotenzial in Hinblick auf die zu erzielende Nachhaltigkeitswirkung sehen die Investoren im Energiesektor (98 Prozent, gefolgt vom Transportsektor (90 Prozent; Mehrfachnennungen). Die Herausforderungen des Klimawandels schlagen sich allerdings erst bei einer Minderheit der institutionellen Anleger im Portfolio nieder. So ist bislang bei 34 Prozent der Befragten die Ausrichtung der Investments auf die Pariser Klimaziele ein verbindliches Element ihrer Anlagestrategie.

„Der unausweichliche Wandel in der Energiewirtschaft bietet solchen Unternehmen Chancen, die sich schneller und besser auf die schärferen CO2-Vorgaben einstellen. Es gilt daher für Investoren, frühzeitig die Transformationsgewinner zu identifizieren. Das fördert den nachhaltigen Umbau der Wirtschaft und eröffnet gleichzeitig Renditechancen“, sagt Schindler.


Für die diesjährige Untersuchung wurden von Februar bis April 2021 insgesamt 201 institutionelle Investoren in Deutschland befragt, die zusammen ein Vermögen von rund sechs Billionen Euro verwalten. Zu den Befragten zählten Versicherungen (Anteil: 19 Prozent), Großunternehmen (12 Prozent), Altersversorger/Pensionskassen (14 Prozent), Stiftungen/Kirchen (14 Prozent), Kreditinstitute (20 Prozent) und Kapitalverwaltungsgesellschaften (21 Prozent).

Raiffeisen-MegaTrends-Aktien wird Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien

Nachhaltigkeit ist schon lange kein Nice-to-have mehr, sondern nimmt einen immer höheren Stellenwert bei der Geldanlage ein. Bei Raiffeisen Capital Management bewährt sich die Umsetzung von Nachhaltigkeits-Anlagestrategien bereits seit vielen Jahren. Das belegen zahlreiche Auszeichnungen und Gütesiegel.

Nun folgt auch der Raiffeisen-MegaTrends-Aktien (neu: Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien) einer nachhaltigen Investmentstrategie. Die Änderung der Anlagestrategie und die damit verbundene Namensumstellung des Fonds erfolgt per 17. Juni 2021. Ab diesem Zeitpunkt fällt der Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien gemäß der EU-Offenlegungsverordnung unter Artikel 8.

Der Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien investiert weiterhin in die Megatrends Technologie, Klimawandel, Mobilität, Wasser und demografischer Wandel. Auch das wachsende Bewusstsein für einen verantwortungsvollen und klimaschonenden Lebensstil hat sich zu einem wahren Megatrend entwickelt. Im Einklang damit wird auch der Fokus des globalen Aktienfonds noch mehr auf Unternehmen liegen, die wir als nachhaltig einstufen. ESG („Environmental“, „Social“, „Governance“)-Kriterien sowie der Beitrag zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung, welche sich in der Bewertung der Unternehmen im Raiffeisen ESG Score widerspiegeln, fließen noch stärker in den Analyseprozess ein.

LGIM verstärkt den Druck auf Unternehmen, Klimarechenschaft abzulegen und Netto-Null-Emissionen zu erreichen

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat heute seinen jährlichen Climate Impact Pledge-Bericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass LGIM sich von vier neuen Unternehmen trennen wird, da diese nicht ausreichend gegen die Risiken des Klimawandels vorgehen.

Seit der Auflegung 2018 ist dies der erste „Climate Impact Pledge“-Bericht im Rahmen des 2020 angekündigten überarbeiteten Ansatzes. Darin hatte sich der Investor verpflichtet, sein Engagement auf 1.000 globale Unternehmen in 15 klimakritischen Sektoren auszuweiten, die für mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen von börsennotierten Unternehmen verantwortlich sind. Unternehmen, welche die LGIM-Mindeststandards nicht erfüllen, werden mit Stimmrechtssanktionen belegt, ebenso wie mit einem möglichen Verkauf aus LGIM-Fonds mit einem Vermögen von rund 67 Milliarden Euro – dazu gehören die Fonds der Future-World-Reihe und alle Fonds der L&G Workplace Pensions und des L&G MasterTrust mit automatischer Beitragszahlung.

In diesem Jahr wird LGIM seine Beteiligungen an der Industrial and Commercial Bank of China, AIG, PPL Corporation und China Mengniu Dairy veräußern. Die Unternehmen haben nicht oder nur unbefriedigend auf LGIMs Aufforderungen reagiert, mehr für die Rettung des Weltklimas zu tun, und/oder LGIMs vordefinierte Grenzen in Bezug auf die Beteiligung an Kohle, die Offenlegung von Kohlenstoffemissionen oder die Abholzung von Wäldern missachtet. Auch China Construction Bank, MetLife, Japan Post, KEPCO, ExxonMobil, Rosneft, Sysco, Hormel und Loblaw verbleiben einstweilen auf der aktuellen Ausschlussliste von LGIM, bis sie wesentliche Maßnahmen ergreifen, um eine Wiederaufnahme zu rechtfertigen.

LGIM freut sich bekanntzugeben, dass der US-Lebensmittelhändler Kroger, der zuvor auf der Ausschlussliste stand, nach Überarbeitung seiner Abholzungspolitik und Offenlegung sowie nach Bemühungen zur Förderung pflanzlicher Produkte, die eine geringere Klimabelastung erzielen, wieder in relevante Fonds aufgenommen wird. Das Unternehmen gesellt sich zu Unternehmen wie dem Autohersteller Subaru und dem Ölkonzern Occidental Petroleum, die in den vergangenen Jahren wieder aufgenommen wurden.

Verstärktes Engagement, um den Fortschritt voranzutreiben

LGIM kündigte im vergangenen Jahr im Rahmen ihres überarbeiteten Ansatzes ein Programm zur Vertiefung des Engagements mit 58 Unternehmen an, die einflussreich in ihren Sektoren sind, aber den Übergang zu Netto-Null-Emissionen noch nicht vollzogen haben. LGIM ist ermutigt von den Fortschritten, die im vergangenen Jahr gemacht wurden: Fast drei Viertel der Unternehmen haben auf die Engagement-Kampagne reagiert und 13 der 58 Unternehmen verfolgen nun ein Netto-Null-Ziel.

Nach der Entscheidung, Klimaratings für ca. 1.000 große Unternehmen im Rahmen eines "Ampelsystems" öffentlich zugänglich zu machen, hat LGIM seine Stimmrechtssanktionen für Unternehmen, die Mindeststandards nicht erfüllen, wie z. B. Vorstandsmitglieder mit Verantwortung für Klimafragen, umfassende Kohlenstoffoffenlegungen und Treibhausgasreduktionsprogramme, weiter ausgebaut. Während der Proxy-Season 2021 hat LGIM 130 Unternehmen mit Abstimmungssanktionen belegt, wobei die Sektoren Banken, Versicherungen, Immobilien sowie Technologie und Telekommunikation am stärksten sanktioniert wurden.

Michelle Scrimgeour, Chief Executive Officer, Legal & General Investment Management und Co-Vorsitzende der COP26 Business Leaders Group der britischen Regierung, fügte hinzu: "Der Klimawandel ist eines der kritischsten Nachhaltigkeitsthemen, mit denen wir konfrontiert sind, und wir unterstützen voll und ganz die Bemühungen, das globale Finanzsystem auf einen Pfad deutlich unter zwei Grad Celsius auszurichten. Wir haben uns verpflichtet, diese Agenda über die verschiedenen Teile der Investmentkette hinweg voranzutreiben, von unserem Engagement mit Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern bis hin zu unserem eigenen Investmentprozess und LGIMs eigenem Engagement für Net Zero. Die Teilnahme an Foren wie der COP26 Business Leaders Group im Vorfeld der entscheidenden Klimakonferenz in Glasgow später in diesem Jahr hat die Notwendigkeit koordinierten Handelns unterstrichen, um Klimarisiken anzugehen und die Gesellschaft in eine nachhaltige Zukunft zu lenken. Fortschritte können nicht durch isoliertes Handeln erzielt werden, und wir als Investoren haben eine echte Rolle bei der verantwortungsvollen Allokation von Kapital zu spielen und als Stewards für unsere investierten Unternehmen zu agieren, um größere Fortschritte bei der Erreichung der allgemeinen Nachhaltigkeitsziele zu fördern.

Im vergangenen Jahr habe ich viele Wege gesehen, wie wir bei LGIM die Herausforderung des Klimawandels angehen – wir haben uns in Foren wie diesem zusammengefunden, ebenso wie in der im Dezember gestarteten Net Zero Asset Managers Alliance, der Sustainable Finance Initiative und zuletzt der Glasgow Financial Alliance for Net Zero."

Yasmine Svan, Senior Sustainability Analyst bei LGIM, kommentiert: "Verbesserungen bei Daten und Analysen haben es uns ermöglicht, unsere Reichweite zu erhöhen und das durchzusetzen, was wir als Mindeststandards im Hinblick auf das Management von Klimarisiken betrachten, und zwar durch erweiterte Stimmrechtssanktionen, ergänzt um unser intensives Engagement in wichtigen Sektoren. In dem Maße, in dem Investoren ihre Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen, erhöhen auch die Unternehmen ihre Ambitionen. Wir freuen uns, dass wir die Zahl der Unternehmen, die nach den Fortschritten wieder in unsere Fonds aufgenommen wurden, erhöhen können, und werden unser Engagement und unsere Zusammenarbeit fortsetzen, um dazu beizutragen, die allgemeinen Standards in den Märkten zu erhöhen.”

Seit LGIM den Climate Impact Pledge eingeführt hat, sind positive Fortschritte bei den Gesamtklimaratings über Märkte und Sektoren hinweg zu verzeichnen. Seit 2020 haben die Ratings für asiatische Unternehmen nun Nordamerika in ihren durchschnittlichen Ratings überholt, wobei der größte relative Anstieg aus den Schwellenländern stammt. Allerdings erfüllen weniger als ein Fünftel der asiatisch-pazifischen Unternehmen und nur ein Drittel der nordamerikanischen Unternehmen die von LGIM durchgesetzten Mindestklimastandards vollständig.

Die Rankings haben auch kontrastierende Ansätze nach Sektoren offenbart, wobei Versorgungsunternehmen und die Automobilindustrie die höchsten Werte erzielten. Im Gegensatz dazu gab es in den Sektoren Stahl, Bergbau und Luftfahrt die geringsten Verbesserungen während des Engagementzeitraums. Während die vollständige Einhaltung der LGIM-Mindestklimastandards selbst in den Sektoren, die auf dem Weg zu einem kohlenstoffarmen Übergang am weitesten fortgeschritten sind, selten ist, hat sich die Netto-Null-Dynamik beschleunigt, wobei sich die Gesamtzahl der Unternehmen, die Netto-Null-Ziele setzen, seit Oktober 2020 fast verdoppelt hat.


Über Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management ist einer der größten Vermögensverwalter Europas und ein bedeutender globaler Investor mit einem verwalteten Gesamtvermögen von £1,28 Billionen (€1,43 Billionen; CHF1,55 Billionen; $1,75t Billionen; JPY181 Billionen). Wir arbeiten mit einem breiten Spektrum an globalen Kunden zusammen, darunter Pensionskassen, Staatsfonds, Fondsvertreiber und Privatanleger.
In den vergangenen 40 Jahren haben wir unser Geschäft aufgebaut, indem wir verstanden haben, was für unsere Kunden am wichtigsten ist, und diese Erkenntnisse in wertvolle, zugängliche Anlageprodukte und -lösungen umgesetzt haben. Wir bieten Anlageexpertise über das gesamte Spektrum der Anlageklassen, einschließlich festverzinslicher Wertpapiere, Aktien, Gewerbeimmobilien und Barmittel. Unsere Fähigkeiten reichen von Index-Tracking und aktiven Strategien bis hin zu Liquiditätsmanagement und haftungsbasierten Risikomanagementlösungen.

Wealthcap führt mehrdimensional gestreute Zielfonds-Serie mit Portfolio 6 fort

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap setzt seine breit diversifizierte Portfolio-Fonds-Serie für Privatanleger und semiprofessionelle Investoren mit der Auflage des „Wealthcap Portfolio 6“ fort. Wie das jüngst über Planvolumen erfolgreich geschlossene Vorgängerprodukt ermöglicht das „Portfolio 6“ Privatanlegern bereits ab 10.000 Euro mittelbaren Zugang zu institutionellen Investitionsstrategien. Der Fonds startet als Blind-Pool und verfolgt den schrittweisen Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios von Beteiligungen an Zielfonds, die überwiegend in die Anlageklasse Immobilien und daneben in Private-Equity-Unternehmensbeteiligungen sowie Infrastruktur investieren. Neben der Streuung innerhalb dieser Assetklassen über unterschiedliche Nutzungsarten und Branchen ergibt sich ein weiterer Streuungseffekt über mehrere etablierte Zielfondsmanager sowie unterschiedliche Länder und Standorte mit Fokus auf Europa. In Summe wird für Investoren so ein möglichst robustes Portfolio mit starken Renditechancen aufgebaut.

„Unser Portfoliokonzept trifft auf eine anhaltend hohe und wachsende Nachfrage bei Privatanlegern und semiprofessionellen Investoren. Denn mit nur einer Investition lässt sich eine breite Streuung über mehrere Sachwerte-Assetklassen, Zielmärkte, Fondsmanager und Anlagezeitpunkte realisieren – und das an der Seite großer institutioneller Investoren. Das ist mit außerbörslichen Direktinvestments und kleineren bis mittelgroßen Anlagebeträgen nicht möglich“, kommentiert Michael Stachowski, Leiter Produktmanagement Alternative Investments & Portfoliolösungen bei Wealthcap.

Der geschlossene Alternative-Investmentfonds „Wealthcap Portfolio 6“ strebt eine liquiditätsschonende Kapitalbindung durch mehrere Kapitalabrufe sowie eine Rendite (IRR) von 6 % an. Die Grundlaufzeit endet am 30.06.2035.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten, institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien, ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIF über offene und geschlossene Spezial-AIF bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuelle Mandate und Club-Deals.

Lumyna and Weiss partner to launch the Lumyna – Weiss Multi-Strategy UCITS Fund

Lumyna Funds (“Lumyna”) and Weiss Multi-Strategy Advisers LLC (“Weiss”) today announced the launch of the Lumyna – Weiss Multi-Strategy UCITS Fund (the “Fund”) on the Lumyna platform.

The Fund launched on 4th of June 2021 with AuM of over $70m and will provide access to a daily liquidity, actively managed, market neutral multi-strategy designed to achieve attractive and consistent risk adjusted returns with moderate volatility, lower drawdowns and reduced long term correlation to equity, bond and hedge fund markets.

The strategy employs a rigorous, risk-controlled approach to a range of liquid and diversified sub-strategies generating returns from three sources. A Core Market Neutral portfolio consisting of approximately 20 fundamental, actively managed, sector focused, sub-strategies with a focus on developed markets, paired with two discretionarily managed overlay strategies aiming to enhance risk adjusted returns through asset class diversification.

“We are excited to partner with Weiss and provide Lumyna investors with exclusive access to the performance of the Weiss absolute return, Core Market Neutral investments in a daily liquidity format. Weiss provides an innovative investment process and cutting-edge thought leadership, bringing to the platform a long term, proven track record of strong, risk-adjusted, differentiated returns” said Philippe Lopategui, CEO of Lumyna.

Jordi Visser, Chief Investment Officer at Weiss said: “Weiss seeks to provide excellence in alternatives and this fund and partnership provides an opportunity to expand access to a broader group of investors. This is a logical extension of our core competencies and we couldn’t ask for a more innovative partner than Lumyna.”

Paul Holmes, Global Head of Fund Distribution at Lumyna commented on the launch, noting: “Our investors have been requesting a classical, discretionary multi-strategy UCITS solution for some time, and so we are delighted to have been able to partner with a manager of the quality of Weiss in this space. Their unique approach to multi-strategy investing has consistently delivered a high degree of idiosyncratic alpha, in a diversified and strongly risk-controlled approach. Lumyna are delighted to welcome Jordi and the wider Weiss team to the platform and to provide UCITS investors with this exciting new addition to the liquid Alternatives space.”

The Fund is a Luxembourg-regulated onshore vehicle available for eligible investors through the UCITS framework of rigorous risk, diversification, counterparty exposure, liquidity and eligible asset constraints.

The Fund will be available for sale, pending regulatory registration, to eligible investors in Austria, Belgium, Denmark, Finland, France, Germany, Italy, Luxembourg, Norway, Portugal, Netherlands, Spain, Sweden and the United Kingdom via our distributors.


About Lumyna

Lumyna is an $18bn AUM market-leading asset management platform, focused on liquid alternative funds and bespoke investment strategies. It has been operating since 2007 and from the end November 2018, Lumyna has been a part of the Generali Group’s multi-boutique business. Find out more at www.lumyna.com.

About Weiss

Weiss is an asset management firm with an over 40-year history, through its affiliates. Weiss is focused on an innovative investment process, insightful data analytics, cutting-edge thought leadership and authentic philanthropy.
Weiss aims to deliver consistent risk-adjusted returns for clients. The Weiss approach attempts to balance the forward-looking views of its portfolio managers with its robust, proprietary data analytics system to provide risk management. Weiss investment teams are sector specialists and bring diversity in perspective and experience. Weiss portfolio managers have an average tenure of approximately 10 years with the firm.

Investoren machen zur Unterstützung der Menschenrechte in Myanmar mobil

Eine Gruppe von Vermögensverwaltern unter der Leitung von Storebrand Asset Management ruft Unternehmen weltweit dazu auf, die Risiken von Menschenrechtsverletzungen in Myanmar zu reduzieren. Die Initiative wird von Storebrand gemeinsam mit der Investor Alliance for Human Rights, Domini und der Heartland Initiative geleitet. 77 Vermögensverwalter mit einem Kapital von über 3 Billionen Euro haben bis zum 9. Juni das „Investor Statement on Human Rights and Business Activities in Myanmar“ unterzeichnet.

„In den letzten Monaten hat Storebrand eine Due-Diligence-Prüfung von Unternehmen durchgeführt, die in Myanmar tätig sind. Unser Ziel war es, herauszufinden, welche Verbindungen zur dortigen Militärjunta und zu möglichen Menschenrechtsverletzungen bestehen. Jetzt fordern wir durch eine globale Mobilisierung von Investoren und Kapital alle Unternehmen mit Verbindungen zu Myanmar auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken von Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren und zu mindern“, sagt Kamil Zabielski, Head of Sustainable Investment bei Storebrand Asset Management.

Bewusstsein für die aktuelle Situation im Lande schärfen

Die Tätigkeit in Konfliktgebieten birgt Risiken und Herausforderungen für Unternehmen und erfordert den Zugang zu verlässlichen Daten, auf die Investoren ihre Entscheidungen stützen können. Storebrand hat die Situation in Myanmar in den letzten zehn Jahren verfolgt und sich aufgrund von Menschenrechtsbedenken vor dem Militärputsch von Unternehmen in Myanmar getrennt. Das Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für die Menschenrechtssituation in Myanmar zu schärfen und die Sorgfaltspflicht durch Zusammenarbeit zu erhöhen.

Der Staatsstreich des Militärs am 1. Februar gegen die demokratisch gewählte Regierung Myanmars hatte furchtbare Auswirkungen auf die Bevölkerung des Landes. Das harte Vorgehen gegen pro-demokratische Demonstranten hat zu Hunderten von Toten und Tausenden von Inhaftierten, Gefolterten und Verletzten geführt. Aufgrund der ethnischen Säuberungskampagne des Militärs gegen die Minderheit der Rohingya mussten mehr als 700.000 Rohingyas aus dem Land fliehen, während gegen Myanmar und das Militär Anklage wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erhoben wurde.

Warnung vor Beitrag zu Menschenrechtsverletzungen

Als Reaktion auf das Vorgehen des Militärs von Myanmar kam es zu internationalen Protesten, Verurteilungen und Sanktionen durch die USA, die Europäische Union und andere Länder sowie durch multilaterale Institutionen und Organisationen weltweit. Unternehmen, die dem nicht folgen, laufen nicht nur Gefahr, zu schweren Menschenrechtsverletzungen beizutragen, sondern sind auch den damit verbundenen rechtlichen und Reputationsrisiken ausgesetzt, die sich auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Unternehmen und ihrer Investoren auswirken können.

Mit der Unterzeichnung des „Investor Statement on Human Rights and Business Activities in Myanmar“ fordern die Investoren alle Unternehmen, die in Myanmar geschäftlich tätig sind, dazu auf, sofort eine verstärkte Due-Diligence-Prüfung durchzuführen.

„Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und die Zusammenarbeit wird es für Investoren einfacher, sich mit Unternehmen auseinanderzusetzen und mehr Einfluss auszuüben. Wir sehen diese Initiative als eine passende Gelegenheit für den privaten Sektor, Führungsstärke zu zeigen, indem er Myanmars Übergang zu Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie unterstützt,“ fügt Zabielski hinzu.


Über Storebrand Group

Die Storebrand Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Anlagelösungen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge im nordischen Markt. Sitz der Gruppe ist Oslo. Storebrand Asset Management verwaltet aktuell rund 100 Milliarden Euro (Stand 30.04.2021), was die Gruppe zum größten privaten Asset Manager Norwegens macht. Das Unternehmen ist auch in Schweden mit Produkten im Bereich Asset Management, Lebensversicherungen und Krankenversicherungen aktiv. Storebrand betreut derzeit etwa 1,9 Millionen Kunden in Norwegen und Schweden. Die Anfänge des an der Börse Oslo notierten Unternehmens gehen bis in das Jahr 1767 zurück. Weitere Informationen finden Sie unter: www.storebrandfunds.de

Investor Alliance for Human Rights

Die Investor Alliance for Human Rights ist eine kollektive Aktionsplattform für verantwortungsbewusstes Investieren basieren auf der Achtung der Grundrechte der Menschen. Die mitgliederbasierte, gemeinnützige Initiative konzentriert sich auf die Verantwortung von Investoren für die Achtung der Menschenrechte, auf das Engagement von Unternehmen, die ein verantwortungsvolles Geschäftsverhalten vorantreiben sowie auf Aktivitäten, die eine solide Geschäfts- und Menschenrechtspolitik vorantreiben und dabei Standards setzen.

Domini

Domini Impact Investments LLC ist ein von Frauen geführter, bei der SEC registrierter Anlageberater, der sich ausschließlich auf Impact Investing spezialisiert hat. Er bedient individuelle und institutionelle Investoren, die positive soziale und ökologische Resultate schaffen wollen und gleichzeitig wettbewerbsfähige finanzielle Renditen anstreben. Domini wendet bei allen Investitionen soziale, ökologische und Governance-Standards an, in der Überzeugung, dass sie dazu beitragen, Gelegenheiten zu identifizieren, die starke finanzielle Renditen bieten und gleichzeitig ein gerechteres und nachhaltigeres Wirtschaftssystem schaffen.

Heartland-Initiative

Heartland Initiative, Inc. ist eine gemeinnützige, praxisorientierte Forschungsorganisation, die sich für die grundlegenden Rechte und Freiheiten von Menschen einsetzt, die von bewaffneten Konflikten betroffen sind. Die Arbeit von Heartland reagiert auf einen wachsenden Bedarf an der Schnittstelle von Wirtschaft und Menschenrechten, wo öffentliche und private Akteure verstehen, dass wirtschaftliche Aktivitäten entweder zur Eskalation oder zur Milderung von Konflikten und den damit einhergehenden Menschenrechtsverletzungen beitragen können. Durch maßgeschneiderte Lerndienstleistungen arbeitet Heartland mit Stakeholdern zusammen, um Lösungen zu entwickeln, die gleichzeitig Menschenrechtsverletzungen verhindern und angehen und gleichzeitig die erhöhten Risiken managen, denen Unternehmen und Investoren in Konfliktgebieten ausgesetzt sind.

Erste Group bekennt sich als erstes Finanzinstitut zum Green Consumption Pledge der Europäischen Kommission

Als erstes Finanzinstitut in Europa tritt die Erste Group dem Green Consumption Pledge bei, einer Initiative der Europäischen Kommission zur Beschleunigung eines nachhaltigen Wirtschaftsaufschwungs. Das Versprechen an KonsumentInnen ist die erste Initiative im Rahmen der Neuen Verbraucheragenda und Teil des europäischen Klimapakts. Zusätzlich zu den ersten fünf Unternehmen, die sich Anfang des Jahres der Initiative angeschlossen haben, ist die Erste Group eines von sechs Unternehmen, die an der zweiten Runde der Pilotphase der EU-Initiative teilnehmen.

„Ich begrüße die Verpflichtungen dieser sechs Unternehmen hinsichtlich konkreter Maßnahmen für eine nachhaltigere Produktion und einen nachhaltigeren Konsum, die über die Vorgaben der EU-Gesetze hinausgehen. Diese Entschlossenheit zur Verstärkung der Klimaschutzmaßnahmen zeigt, welche Anstrengungen die europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher sehen wollen. Mittlerweile beteiligen sich bereits elf Unternehmen am Green Pledge, und ich freue mich, wenn es in Zukunft noch mehr werden“, erklärt Didier Reynders, EU-Kommissar für Justiz.

Verpflichtung zur Nachhaltigkeit bei Investmentprodukten

Die Erste Group verpflichtet sich, die Verfügbarkeit nachhaltiger Investmentprodukte zu gewährleisten und ihre KundInnen im Sinne nachhaltiger Finanzentscheidungen verstärkt zu informieren. Diese Selbstverpflichtung unterstreicht die Ambitionen der Bankengruppe, ihre Bemühungen um eine nachhaltigere Gesellschaft und Wirtschaft fortzusetzen, und markiert einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Nachhaltigkeitspfad. Die Verpflichtungen werden durch die Erste Asset Management (EAM) umgesetzt. Die Berichterstattung über den Fortschritt der Selbstverpflichtungen wird mindestens einmal jährlich auf der Webseite der Gruppe und in ihrem Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

„Die Klimakrise erfordert aktives Handeln. Diese Selbstverpflichtung ist daher für die Erste ein weiteres klares Bekenntnis, ESG als eine unserer zukünftigen strategischen Säulen zu stärken. Es ist uns wichtig, sich den Bemühungen der Kommission anzuschließen, ein neues Rahmenwerk über Branchengrenzen und bestehende regulatorische Anforderungen hinweg zu schaffen. Wir wollen ein aktiver Teil eines grünen Wandels sein. Und wir glauben, dass wir mit den Finanzprodukten und Dienstleistungen, die wir den Konsumenten anbieten, einen wesentlichen Beitrag leisten können”, betont Bernd Spalt, CEO der Erste Group.

Nachhaltiges Produktportfolio erweitern und Transparenz steigern

Mit 20 Jahren Erfahrung im Bereich nachhaltiger Investments verpflichtet sich die Erste Group, all ihren KundInnen in sieben Märkten die Möglichkeit zu bieten, in ESG-Produkte zu investieren und sie durch transparente und zugängliche Informationen in der Investmententscheidung zu unterstützen. Bis Ende 2023 plant die Erste Asset Management die Anzahl ihrer Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen um 50% auf 17 zu erhöhen. Derzeit wird unter diesem Titel ein Volumen von EUR 3,4 Milliarden verwaltet. Das entspricht knapp fünf Prozent des gesamten verwalteten Vermögens (Assets under Management).

Regelmäßige Information zu ESG

Gleichzeitig werden unsere KundInnen regelmäßiger über aktuelle ESG-Themen und -Aktivitäten informiert und sensibilisiert, indem wir beispielsweise 100 Artikeln zu diesem Thema bis Ende 2023 auf unserem Finanzblog veröffentlichen werden. Darüber hinaus verpflichten wir uns als Erste Asset Management bis Ende dieses Jahres ein Nachhaltigkeits-Reporting basierend auf den UN Sustainable Development Goals für alle Publikumsfonds sowie ein Impact-Reporting für alle Impact-Fonds durchzuführen und werden diese Berichte auf unserer Webseite (www.erste-am.at) zur Verfügung stellen. Die Erste Asset Management verpflichtet sich zudem, selbst als Investorin nachhaltig zu handeln. Wir werden daher unsere Stimmrechte gemäß unserer Sustainable Voting Policy ausüben und die Abstimmungsentscheidungen laufend auf unserer Webseite veröffentlichen.

EINLADUNG DER MEDIEN: ONLINE-EVENT DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION

Beim Online-Event gab Bernd Spalt, CEO der Erste Group, gemeinsam mit Kommissar Reynders und anderen Unterzeichnern die Selbstverpflichtungen der Bankengruppe bekannt. Die detaillierten Dokumente finden Sie hier.


Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.