Union Investment startet ersten Green-Bonds-Fonds

Union Investment hat erstmals einen Fonds für Green Bonds aufgelegt. In Green Bonds investierte Mittel müssen zur Finanzierung ökologischer Projekte genutzt werden. Der UniInstitutional Green Bonds für institutionelle Anleger investiert überwiegend in Green Bonds internationaler Emittenten. Zusätzlich mischt der Fonds Anleihen von Unternehmen bei, deren Geschäftsfelder in Einklang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (u.a. Ökologie, soziale Projekte). stehen. Dadurch wird die Diversifikation des Portfolios erhöht.

Die Titelauswahl beim UniInstitutional Green Bonds (WKN: A2AR3W, ISIN: DE000A2AR3W0) erfolgt auf Basis einer fundamentalen Kreditanalyse in Kombination mit einer Nachhaltigkeitsanalyse der Emittenten. Durch die Nutzung des auch bei den Nachhaltigkeitsfonds von Union Investment eingesetzten Nachhaltigkeitsfilters werden Papiere von Emittenten von vornherein ausgeschlossen, die zum Beispiel gegen Menschenrechte verstoßen oder Nuklearenergie produzieren. Das gilt auch für Green Bonds dieser Unternehmen.

Bei Auflegung des UniInstitutional Green Bonds lag der Anteil von Green Bonds am Gesamtportfolio bei knapp 70 Prozent (Mindestquote 51 Prozent). Dieser soll in den nächsten Jahren auf 90 bis 100 Prozent steigen. Die größte Emittentengruppe im Fonds bilden derzeit Unternehmen, gefolgt von staatsnahen Emittenten wie Förderbanken. In der Länderallokation dominieren Frankreich, Deutschland und die Niederlande. High-Yield-Anleihen können maximal zehn Prozent des Portfolios ausmachen, Fremdwährungsrisiken werden abgesichert. Fondsübergreifend hat Union Investment bereits eine Milliarde Euro in die Anlageklasse Green Bonds investiert.

Green Bonds bieten Investoren hinsichtlich der Mittelverwendung, die bis zum Laufzeitende dokumentiert wird, Transparenz. Finanziert werden Projekte mit einem direkten Umweltnutzen wie Windkraftanlagen oder Solarparks. Zur Schaffung von Transparenz trägt der etablierte Marktstandard „Green Bond Principles“ der International Capital Market Association wesentlich bei, zu deren Mitgliedern Union Investment zählt. Die Kapitalmittel müssen zudem gesondert von den Kapitalströmen des Emittenten verwaltet werden.

Das junge Anleihesegment dürfte von der politischen Entwicklung, beispielsweise der beim Pariser Weltklimagipfel zugesagten Zahlung in Höhe von jährlich 100 Mrd. US-Dollar ab 2020 für weniger finanzstarke Staaten zur Bewältigung von Klimawandel und für Klimaschutz, profitieren. Hinzu kommen als positive Faktoren für das Marktsegment vermehrte regulatorische Umwelt- und Nachhaltigkeitsvorgaben. Während 2016 Green Bonds mit einem Volumen von rund 90 Milliarden US-Dollar emittiert wurden, könnte das Volumen in diesem Jahr Schätzungen zufolge 150 Milliarden US-Dollar erreichen.

„Der Fonds bietet institutionellen Anlegern ein attraktives Rendite-Risiko-Profil. Da Green-Bond-Investoren meist einen längerfristigen Anlagehorizont haben, rechnen wir mit einer gegenüber klassischen Unternehmensanleiheinvestments reduzierten Volatilität bei vergleichbaren Renditechancen. Gleichzeitig können die Anleger gezielt Umwelt- und Infrastrukturprojekte fördern“, sagt Portfoliomanager Michael Kobel.

Universal-Investment will 2015 über 500 Mio. € investieren

Frankfurt am Main, 9. März 2015. Universal-Investment will 2015 für die institutionellen Investoren auf der Master-KVG-Plattform Immobilien für mehr als 500 Millionen Euro kaufvertraglich sichern. Hintergrund ist die starke Nachfrage institutioneller Anleger wie Pensionskassen und Versorgungswerke nach Immobilien als stabile Renditebringer in Zeiten niedriger Zinsen. Vor wenigen Tagen wurde bereits die 160. Immobilie für die Immobilienspezialfonds auf der eigenen Plattform erworben.

Seit dem Einstieg der größten deutschen Master-KVG in das Immobiliengeschäft 2011 wurden bereits zwölf Immobilienspezialfonds für institutionelle Anlegerfonds aufgelegt. Zwei weitere Fonds befinden sich derzeit in Auflage. Das derzeitige Gesamtvolumen der zur Verfügung stehenden Fondsmittel lässt inklusive des Fremdkapitalanteiles Immobilieninvestitionen in Höhe von rund sieben Milliarden Euro zu. Der Eigenkapitalanteil liegt bei etwas über vier Milliarden Euro. Von den zugesagten Mitteln konnten inklusive Fremdkapital bereits rund 2,8 Milliarden Euro investiert werden. „Unser erfolgreicher Einstieg in den Immobilienmarkt zeigt, dass das Master-KVG-Prinzip mit der Trennung von Administration und Asset Management auch im Immobiliensektor greift. Institutionelle Investoren wollen inzwischen alle Anlageklassen auf einer Plattform bündeln – unabhängig von der Anlageklasse“, so Alexander Tannenbaum, der als Geschäftsführer das Immobiliengeschäft von Universal-Investment verantwortet. 

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Umfrage: Master-KVG etabliert sich bei institutionellen Immobilienanlegern

Frankfurt am Main, 20. November 2014. Nach der kürzlich von Universal-Investment durchgeführten zweiten Jahresumfrage zum Verhalten institutioneller Anleger wird sich die Master-KVG mit dem Prinzip der Trennung von Asset Management und Administration auch im Immobiliensektor immer stärker etablieren. Gemäß den Umfrageergebnissen sehen institutionelle Anleger dabei als größte Vorteile die höhere Transparenz gegenüber All-in-One-Lösungen und die größere Flexibilität bei der Auswahl der besten Anbieter. Bei der sektoralen Ausrichtung der Immobilienanlagen dominieren nach wie vor Büro-Investments, Anlagen in Wohnen und Einzelhandel sollen dagegen zunehmen. An der im Herbst 2014 abgeschlossenen Umfrage haben sich institutionelle Investoren wie Pensionseinrichtungen oder Versicherungen mit einem verwalteten Gesamtvermögen von über 50 Milliarden Euro beteiligt. Das Immobilienanlagekapital der Befragten liegt bei rund 6,1 Milliarden Euro.

Master-KVG wird auch im Immobilienbereich immer stärker gefragt

40 Prozent der befragten institutionellen Investoren beabsichtigen, in Zukunft eine Master- bzw. Service-KVG als Plattform für ihre Immobilieninvestments zu nutzen. Damit wird sich voraussichtlich das Prinzip der Master-KVG nach seiner 2011 durch Universal-Investment erfolgten Einführung auch im Immobiliensektor immer stärker etablieren. Bei der Master-KVG können Anleger ihre Gesamtanlagen auf einer Administrationsplattform bündeln. Diese übernimmt unter anderem die Strukturierung, Auflage sowie Fondsbuchhaltung und somit die gesamte Administration. Außerdem bindet sie die Asset Manager an, die der institutionelle Investor für die unterschiedlichen Segmente und Strategien ausgewählt hat. 

Dieses Prinzip hat sich in der Wertpapierwelt zur führenden Anlageform entwickelt. Über 800 Milliarden Euro oder rund 70 Prozent des Vermögens in Wertpapierspezialfonds werden inzwischen über Master-KVGs verwaltet. 

LBBW schließt Pro-Fund Credit I für neue Investoren

Universal-Investment und LBBW Asset Management schließen den gemeinsamen Fonds LBBW Pro-Fund Credit I für neue Investoren. Per 24. März 2014 wird die Ausgabe neuer Anteilscheine bis auf weiteres eingestellt. Der Fonds erfreute sich in den letzten 15 Monaten einer starken Nachfrage von institutionellen Investoren, Dachfondsmanagern und Vermögensverwaltern, so dass sich das Fondsvolumen um rund 400 Millionen Euro auf aktuell 494 Millionen Euro erhöht hat. Da die Investmentstrategie des Fonds nicht beliebig skalierbar ist, würden weitere Mittelzuflüsse die Möglichkeit, schnell und flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können entsprechend einschränken.

Der LBBW Pro-Fund Credit I erzielte seit seiner Auflage im Juni 2010 eine jährliche Wertentwicklung von 3,64 % und konnte damit die bei der Auflage gesetzte Zielrendite von 3-Monats-EURIBOR + 300 – 400 BP für die Investoren über die vergangenen vier Jahre auch realisieren. Eine Anteilscheinrückgabe ist weiterhin jederzeit möglich. Eine Wiedereröffnung des Fonds hängt im Wesentlichen von der weiteren Entwicklung der Handelsvolumina in den jeweiligen Kontrakten des iTraxx Main Index ab, die für die Umsetzung der Investmentstrategie des Fonds von hoher Bedeutung sind.

Universal-Investment und Peacock Capital starten Absolute-Return-Fonds

Universal-Investment legt gemeinsam mit dem Fondsinitiator Peacock Capital den Fonds Peacock European Alpha Builder UI (ISIN LU0967289215) auf. Der Fonds verfolgt einen Absolute-Return-Ansatz. Im Vordergrund steht eine auf Einzelwertebene stattfindende fundamentale Wertpapieranalyse vornehmlich europäischer Nebenwerte. Im Gegensatz zu klassischen vermögensverwaltenden Fonds oder gängigen Absolute-Return-Fonds werden keine taktischen Allokationsentscheidungen zwischen Anlageklassen getroffen.

Der Fonds investiert hauptsächlich in europäische Nebenwerte, die mittels eines Bottom-up-Ansatzes und dem Prinzip des „Value Investing“ selektiert werden. Die Nettoaktienquote liegt in der Regel zwischen 0 und 20 Prozent. Durch eine dauerhafte Absicherung des Portfolios über standardisierte Derivate auf überwertete Unternehmen mit anfälligen Geschäftsmodellen wird das systematische Aktienmarktrisiko auf ein Minimum reduziert. Das Renditepotenzial bleibt jedoch durch den Fokus auf ausgewählte, stark fehlbewertete Einzeltitel bestehen.

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Universal-Investment und Stratton Street legen Renminbi-Fonds auf

 Universal-Investment und Stratton Street legen gemeinsam den neuen Fonds Stratton Street UCITS Renminbi Bond Fund UI (ISIN LU0850782243) auf. Basis des UCITS-Fonds bildet die erfolgreiche Strategie des langjährig erfolgreichen Renminbi Bond Fund der Londoner Fondsmanager. Als Vorreiter im Bereich der Renminbi-Anlagen verwaltet Stratton Street diesen Fonds bereits seit dem Jahr 2007, noch vor der Einführung des sogenannten Dim-Sum-Bond-Markts für Offshore-Renminbi (CNH). Da diese Dim- Sum-Bonds vergleichsweise illiquide und teuer sind, investieren die Fondsmanager in hochwertige asiatische Investment-Grade-Anleihen. Das Renminbi-Exposure wird über Währungsabsicherungen dargestellt. 

Eine jährlich positive Rendite seit Auflage unterstreicht die erfolgreiche Strategie des Managements: Die Gesamtrendite des ursprünglichen Renminbi Bond Fund seit Auflage beläuft sich auf 88 Prozent (für A-Anteile in US-Dollar per Ende Oktober 2013). Damit gehört der bereits vielfach ausgezeichnete Fonds auf Fünfjahressicht zu den Top-Rentenfonds weltweit. Durch die Auflage des neuen UCITS-Fonds erhalten jetzt mehr Anleger die Möglichkeit, am Erfolg dieser Strategie teilzuhaben. Der neue Fonds eignet sich für Investoren, die vom Potenzial eines langfristigen Wertzuwachses der asiatischen Märkte sowie der chinesischen Währung profitieren und zugleich eine laufende Verzinsung aus einem Investment in Qualitätsanlagen erwirtschaften möchten. 

Neuer Fonds kann von erwarteter Aufwertung des Renminbi profitieren 

Stratton Street verfolgt einen anderen Ansatz als die meisten Rentenfondsmanager. Andrew Seaman, Fondsmanager des Stratton Street UCITS Renminbi Bond Fund UI, erklärt: „In indexbasierten Rentenfonds sind die am höchsten verschuldeten Emittenten auch am stärksten gewichtet. Dahingegen investieren wir in Anleihen von Emittenten, die ihre Schulden im Griff haben und in der Lage sind, unser investiertes Kapital zurückzuzahlen.” Im Einklang mit diesem Ansatz setzt Stratton Street vor allem auf wachstumsstarke asiatische Gläubigerstaaten einschließlich China. Diese Länder verfügen über ausreichende Vermögenswerte im Ausland, um ihre internationalen Schulden zu tilgen. Das Fondsmanagement ist zuversichtlich, was das langfristige Potenzial des Renminbi angeht, denn langfristig gerät die Währung durch die Nettokapitalexporte unter Aufwertungsdruck. Investoren des Fonds profitieren dann von der erwarteten Aufwertung des Renminbi und der zunehmenden Öffnung des chinesischen Kapitalmarktes. Stratton Street rechnet nach eigener Einschätzung in den nächsten zehn Jahren mit einer Wertverdoppelung der chinesischen Währung. Seite 2 von 2 

Der Fonds zeichnet sich durch eine relativ geringe Volatilität aus, da der Renminbi eine eher stabile Währung ist. Investoren können zudem über Anteilklassen in Euro, Pfund Sterling und Schweizer Franken die jeweiligen Wechselkursschwankungen reduzieren, so dass nur das Exposure einer Renminbi-Aufwertung gegenüber dem US-Dollar bleiben soll. Eine US-Dollar-Anteilklasse wird ebenfalls angeboten. Investoren, die eine höhere Rendite gegenüber reinen Renminbi-Depots erzielen möchten, können die CNH-Anteilklasse des Fonds nutzen. Da es sich bei den Fondspositionen um Investment-Grade-Anleihen mit einem großen Anteil staatlicher und staatsnaher Emittenten handelt, ist das Kreditrisiko vergleichsweise gering.

Universal-Investment holt japanischen Aktienspezialisten Daiwa SB Investments

Die Investmentgesellschaft Universal-Investment holt den renommierten japanischen Asset Manager Daiwa SB Investments (DAIWA SBI) auf ihre Luxemburger Administrationsplattform. Daiwa SBI ist mit einem verwalteten Vermögen von über 50 Milliarden US-Dollar einer der größten Asset Manager Japans und ist ein Joint Venture der beiden japanischen Finanzhäuser Sumitomo Mitsui Financial Group und Daiwa Securities, die zu den größten Unternehmen Asiens zählen. Bereits seit 1973 ist der Spezialist für japanische Aktien mit Hauptsitz in Tokio aktiv und heute weltweit mit Standorten vertreten. Die Investmentstrategien reichen dabei von Value-Ansätzen bis hin zu Investments in Small- und Micro Caps.

Der erste gemeinsame Fonds wird der DSBI Japan Equity Fundamental Active (ISIN LU0950415587) sein, der die erfolgreichen Value- und Growth-Strategien von Daiwa SBI kombiniert. Investoren bekommen so die Chance, von der lokalen Expertise Daiwas für den derzeit sehr attraktiven japanischen Aktienmarkt zu profitieren. Daiwa SBI wurde von der renommierten japanischen Rankingagentur R&I in den vergangenen zwölf Jahren acht Mal zum besten Asset Manager für japanische Aktien gekürt. „Wir bewerten den Ausblick für die japanische Wirtschaft und damit auch für japanische Aktien sehr positiv, so Sunao Otsuka, Leiter der britischen Niederlassung von Daiwa SBI. „Wir sind deswegen überzeugt, dass wir mit unserem Flaggschifffonds bei europäischen Anlegern auf großes Interesse stoßen werden“, so Otsuka.

Universal-Investment strukturiert und administriert für Daiwa SBI eine SICAV-Plattform in Luxemburg und übernimmt zusätzlich die Fondsvermarktung im deutschsprachigen Europa. Universal-Investment ermöglicht dem japanischen Asset Manager so einen effizienten Markteintritt in den europäischen Publikumsfondsmarkt. „Die strategische Partnerschaft mit Universal-Investment erleichtert uns die Arbeit mit europäischen Investoren“, so Sunao Otsuka.

„Wir sind sehr stolz darauf, mit Daiwa SBI den ersten japanischen Aktienmanager für unsere Fondsplattform gewinnen zu können. Dies ist für uns ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, Universal-Investment für internationale Top-Adressen als Türöffner zum europäischen Markt zu etablieren“, so Bernd Vorbeck, Sprecher der Geschäftsführung von Universal-Investment. „Wir bieten unseren Fondspartnern einen 360-Grad-Service von der Strukturierung über die Auflage und Administration der Fonds bis hin zur Vermarktung“, so Vorbeck. Dank dieser Strategie konnte das Haus 2013 mit aktuell über fünf Milliarden Euro wieder einen der höchsten Mittelzuflüsse der deutschen Publikumsfondsbranche erzielen. Aktuell verwaltet die Universal-Investment-Gruppe an den Standorten in Frankfurt und Luxemburg rund 170 Milliarden Euro, davon knapp 21 Milliarden in Publikumsfonds. „Anleger setzen mehr denn je auf Fonds von unabhängigen Experten, seien es klassische Vermögensverwalter oder hochspezialisierte Investmentboutiquen“, zieht Vorbeck Bilanz.

Der 1973 in Tokio gegründete Asset Manager Daiwa SB Investments gehört zu den größten und renommiertesten Vermögensverwaltern in Japan. Die seit über 25 Jahren bewährte Investmentphilosophie von Daiwa ist klar ausgerichtet auf die Erzielung von stabilen Erträgen durch aktives Management und umfassendes Research. Das vielfach ausgezeichnete Portfoliomanagement konzentriert sich klar auf japanische Aktien. Die Investmentstrategien reichen dabei vom Value-Ansatz für Large Caps über Fundamentalstrategien bis hin zu Small- und Micro-Cap-Anlagen. Aktuell betreut das Unternehmen mit rund 500 Mitarbeitern und Niederlassungen in New York, London, Singapur und Schanghai über 50 Milliarden US-Dollar, vornehmlich für institutionelle Investoren. Daiwa SB Investments gehört überwiegend den japanischen Finanzhäusern Sumitomo Mitsui Financial Group und Daiwa Securities, die zu den größten Unternehmen Asiens zählen. 

Elite Plus UI: Neues Fondskonzept vereint renommierte Vermögensverwalter

Arnsberg, Freiburg, Graz, Frankfurt am Main, 10. Juli 2013. Die Vermögensmanager Greiff capital management, ARIQON Asset Management und das Research- und Analysehaus MMD Multi Manager bündeln künftig ihre Investmentexpertise in dem Multi-Manager-Fonds Elite Plus UI (ISIN DE000A0M6DK0) der Frankfurter Investmentgesellschaft Universal-Investment. Dafür wird der bestehende Fonds GREIFF Elite UI umstrukturiert. Sowohl MMD Multi Manager als auch ARIQON Asset Management stellen künftig umfangreiche Analysen zum Fondsuniversum und zur aktuellen Marktphase den Fondsberatern von Greiff capital management zur Verfügung, die diese in ihren Entscheidungsprozess einfließen lassen.

Der Dachfonds investiert ausschließlich in vermögensverwaltende Fonds. Hierfür werden anhand einer quantitativen sowie qualitativen Analyse Zielfonds aus dem Fondsuniversum unabhängiger Vermögensverwalter ausgewählt und unter Berücksichtigung der jeweiligen Marktphase taktisch kombiniert. Ziel der Strategie ist es, die Kompetenz renommierter Vermögensverwalter in einen Fonds zu bündeln, um so unter Berücksichtigung zahlreicher Risikoparameter ein für jede Marktphase optimiertes Portfolio zusammenzustellen.

Risikogesteuerte Auswahl von Vermögensverwaltern

„Der Fonds ist weniger ein Produkt als vielmehr eine Dienstleistung vergleichbar mit einem Family Office“, so Volker Schilling von Greiff capital management. „Die Kunst besteht nicht alleine darin, gute Manager auszuwählen, sondern durch geeignete Kombinationen eine größtmögliche Streuung über ‚Assets, Köpfe und Stile‘ zu erreichen. Wenn ich zehn Manager habe, die alle das Gleiche machen, habe ich neun zu viel“, fügt Klaus-Dieter Erdmann von MMD Multi Manager an. „Vor dem Hintergrund einer ‚neuen Normalität‘ der Märkte ist die Verteilung des Asset Managements auf mehrere Manager mit übergeordnetem Risikomanagement das zeitgemäße Anlagekonzept in einem risikoaversen Umfeld“, so Stefan Ferstl von ARIQON Asset Management. Die neue Anlagestrategie wird ab November final umgesetzt.

Im Fondsportfolio befinden sich aktuell unter anderem der First Private Wealth, der Wave Total Return, der MEAG Euro Ertrag oder auch der Phaidros Funds Balanced. Das Profil des Fonds ist prinzipiell ausgewogen ausgerichtet. Das Kernportfolio soll immer einen Anteil zwischen 40 und 60 Prozent an ausgewogenen Zielinvestments halten. Je nach Marktsituation wird mittels der Marktphasensteuerung dem ausgewogenen Kernportfolio eine defensivere bzw. dynamischere Ausprägung verliehen. Dabei bestimmt die Signalquote die Anzahl der eingesetzten defensiven, ausgewogenen und offensiven Vermögensverwalterfonds.