KGAL erwirbt Büro- und Geschäftshaus für Club Deal

Die KGAL Gruppe hat für ihren ersten Spezial-AIF (Alternativen Investmentfonds) für institutionelle Investoren die Anteile der Joint-Venture-Partner SALVIS Consulting AG und OFB Projektentwicklung GmbH an der Projektgesellschaft des Nahversorgungszentrums MONA im Münchner Stadtteil Moosach gekauft. Die Eröffnung des multifunktionalen Büro- und Geschäftshauses mit rund 32.500 m² Bruttogrundfläche ist für Anfang Oktober 2014 geplant.

Der aus fünf Ober- und zwei Untergeschossen bestehende Gebäudekomplex in unmittelbarer Nachbarschaft des Olympia-Einkaufszentrums enthält auf rund 20.800 m² Büros, Einzelhandelsgeschäfte, Arztpraxen und Gastronomiebetriebe. Hinzu kommt eine großzügig ausgelegte Hochgarage mit 200 Stellplätzen. Ein weiteres Plus ist der direkte Zugang zur U-Bahn im Untergeschoss. Zum Zeitpunkt des Kaufs sind bereits ca. 60 % der Gewerbeflächen vermietet. Bislang wurden 19 Mietverträge u.a. mit ALDI, Kaiser’s Tengelmann, dm-drogerie markt und Cyberport abgeschlossen. Die Zusammensetzung der Mieter sichert ein breit gefächertes Dienstleistungs- und Produktangebot. Das Geschäftshaus kann so seine Funktion als Nahversorgungszentrum im stark frequentierten Moosacher Mikrostandort voll erfüllen. Das Gebäude soll das Nachhaltigkeitszertifikat „LEED Gold“ erhalten.

Die Immobilie ist Gegenstand des ersten Alternativen Investmentfonds (AIF) der KGAL in Form eines Club Deals, an dem sich mehrere institutionelle Investoren beteiligt haben. „Mit dem Kauf des Nahversorgungszentrums MONA setzt die KGAL ihre Strategie des Kaufs zeitgemäßer Geschäftshäuser in Lagen mit hoher Passantenfrequenz fort“, erklärt Stefan Ziegler, Geschäftsführer der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG. Bereits 2012 hat die KGAL das Stadtteilzentrum Pasinger Hofgärten in München erworben. 

Verkäufer der Projektgesellschaft Horus Projektentwicklungs GmbH ist ein Joint Venture der OFB Projektentwicklung GmbH aus Frankfurt mit der SALVIS Consulting AG aus München. Vermittelt wurde die Transaktion von Colliers International München GmbH. Die Verkäufer wurden beraten von den Kanzleien GÖRG sowie Keller Menz Rechtsanwälte. Berater der KGAL waren die Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH sowie die Rechtsanwälte Labbé & Partner, beide mit Sitz in München.

KGAL platziert 2013 rund 412 Mio. Euro bei institutionellen Investoren

Die KGAL Gruppe platzierte im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt EUR 487 Mio. Eigenkapital. Das entspricht einer Steigerung von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäft mit institutionellen Investoren stieg um fast 40 % auf über EUR 412 Mio. Das Platzierungsvolumen beim Privatinvestorengeschäft betrug rund EUR 53 Mio., Family Offices und Stiftungen kamen auf knapp EUR 22 Mio. Eigenkapital. 

Am stärksten nachgefragt waren, wie bereits 2012, Investitionsmöglichkeiten in erneuerbare Energien. Hier konnte die KGAL mit rund EUR 288 Mio. Eigenkapital eine Steigerung von 11 % verzeichnen. Es erfolgten Investitionen in europäische Photovoltaik- und Onshore-Windkraftanlagen für zwei Fonds für institutionelle Investoren sowie für Family Offices und Stiftungen.

Im Immobilienbereich konnte die KGAL insgesamt knapp EUR 159 Mio. platzieren – eine Steigerung von 
19 %. Das Kapital wurde für zwei Fonds für institutionelle Investoren investiert. Zielobjekte waren Wohnimmobilien in Deutschland sowie Einzelhandelsimmobilien (Fachmarktzentren) in Österreich. 

Wie erwartet hat sich das Platzierungsvolumen im Assetbereich Flugzeuge zu 2012 fast verdreifacht. Es wurden 2013 rund EUR 41 Mio. Eigenkapital in mehrere Airbus A319 investiert - maßgeblich für den Publikumsfonds SkyClass 58. Mit Ausplatzierung des Flugzeugfonds wurde das Privatinvestorengeschäft im Sommer 2013 bis auf weiteres eingestellt. Für 2014 lässt der Aviation Portfolio Fund 1, der erste Flugzeugfonds für institutionelle Investoren, noch einmal eine Steigerung des Eigenkapitals im Bereich Flugzeuge erwarten. Der Fonds investiert in ein Portfolio von marktgängigen Passagierflugzeugen führender Hersteller.

„Die Zahlen belegen, dass sich die KGAL in einem insgesamt anspruchsvollen Marktumfeld im Bereich der Sachwertinvestitionen sehr gut behauptet hat. Wir freuen uns über den deutlichen Anstieg des Eigenkapitals der institutionellen Kunden und sehen damit das Vertrauen in die KGAL und unsere Strategie bestätigt.“ sagt Gert Waltenbauer, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL. Die Umsetzung der AIFM Richtlinie durch das Kapitalanlagegesetzbuch war eine wichtige Zäsur. Die KGAL profitiert von den gestiegenen gesetzlichen Anforderungen. „Die Investoren honorieren unsere professionellen Strukturen und die hohen Qualitätsstandards“, so Waltenbauer weiter.

KGAL erwirbt weitere Wohnimmobilie für Spezialfonds

Mit ihrem bereits dritten Wohninvestment in Düsseldorf sichert sich die KGAL im Stadtteil Heerdt ein ansprechendes Wohnhochhaus. Das markante Objekt wird Gegenstand des Wohnimmobilien-Spezialfonds KGAL/HI Wohnen Core 2, einem Gemeinschaftsfonds mit HANSAINVEST Hanseatische Investment GmbH, der mittlerweile insgesamt über 2.500 Wohneinheiten und ein Fondsvolumen von rund 420 Millionen Euro umfasst.

Das im Dezember 2013 erworbene 18-geschossige Wohnhochhaus erfährt derzeit eine vollständige Sanierung und wird nach Fertigstellung im ersten Halbjahr 2014 sowohl technisch als auch optisch Neubaustandards erfüllen. Nach Abschluss der umfangreichen Revitalisierungsmaßnahmen werden sich mehr als 300 Wohn- und Gewerbeeinheiten auf eine Mietfläche von rund 20.000 m² verteilen.

Da das Objekt überwiegend kleinere und bezahlbare 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen aufweist, ist es besonders interessant für Young Professionals und Berufspendler. Angesichts einer Düsseldorfer Single-Quote von rund 50% sind gerade Wohnungen dieser Kategorie besonders gesucht. Optimale Verkehrsanbindung und ein hoher Freizeitwert durch die Rheinnähe erhöhen die Anziehungskraft zusätzlich. „Die pulsierende Rheinmetropole Düsseldorf erhält mit diesem Wohnturm ein neues Highlight mit faszinierendem Panoramablick. Darüber hinaus betrachten wir dieses Objekt für unseren Fonds als nachhaltiges Investment und als attraktive Bereicherung mit wegweisender Perspektive“, so Stefan Ziegler, Geschäftsführer der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG.

Zeitgemäßer Wohnraum durch konsequente Umnutzung
Knappe Baulandreserven und Wohnungsengpässe sorgen in stark nachgefragten Großstädten wie Düsseldorf, Frankfurt und München bereits für ein Umdenken. Das Bauen in die Höhe oder die Umnutzung bisher gewerblich genutzter Hochhäuser zu Wohnraum ist in Deutschland nach Ansicht der KGAL Immobilienexperten ein eindeutiger Trend.

KGAL kauft Fachmarktzentrum in Österreich

Seit Dezember 2012 hat die KGAL nun schon das dritte Fachmarktzentrum in Österreich für den institutionellen Handelsimmobilien-Fonds „Austrian Retail Park Portfolio“ (ARPP) erworben. Das Einkaufszentrum „Shopping Horn“ in der Bezirkshauptstadt Horn (Niederösterreich) wurde 1995 eröffnet und seitdem vielfach erweitert. Verkäufer der Immobilie ist ein Joint Venture aus der Immofinanz Group und dem Projektentwickler.

Die Immobilie ist nach Objekten in Eisenstadt und Villach das dritte Fachmarktzentrum für den Fonds ARPP, der sich an institutionelle Investoren – Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen – richtet. Planmäßig wird ein Portfolio mit attraktiven Fachmarktzentren in der Alpenrepublik aufgebaut. Verhandlungen zum Erwerb weiterer Retail Parks laufen bereits. 

Das seit vielen Jahren sehr gut positionierte Einkaufszentrum SHOPPING HORN profitiert von einer starken Stellung im lokalen, regionalen und überregionalen Einzelhandel – nicht zuletzt durch stetige Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen seit 1996. Mit mehr als 50 Geschäften, einer Gesamt-Mietfläche von 32.000 m² und einem großzügigen Parkplatz mit über 850 Stellplätzen zählt der Retail Park zu den größten in Österreich. Die sehr gute Verkehrsanbindung des etablierten Standorts und die Nähe zu weiteren Fachmärkten und stark frequentierten Einrichtungshäusern sowie ein Einzugsgebiet von rund 90.000 Einwohnern sind weitere Erfolgsgaranten. 

Die 50 Mieter kommen aus unterschiedlichen Branchen. Neben ausgeprägter Modekompetenz in den Segmenten Bekleidung und Schuhe sind auch die Bereiche Sportartikel, Drogerie und Schreibwaren vertreten. Abgerundet wird das Angebot durch einen großen Baumarkt. 

Mit dem Kauf des Fachmarktzentrums Horn hat die KGAL jetzt über eine Milliarde Euro in Österreich investiert, weitere Käufe sind geplant. 

KGAL baut Windportfolio in 2013 um fast 70 Prozent weiter aus

Die KGAL Gruppe konnte nach einem guten Start Anfang des Jahres ihr Portfolio an Windparks weiter ausbauen: Zusätzlich zu den bereits bis Februar gekauften acht Windparks konnten wurden weitere acht Parks in Deutschland und Frankreich mit insgesamt 45 Windkraftanlagen/Winderzeugungsanlagen und einer Gesamtleistung von 110 MW erworben. 

Somit hat die KGAL die Gesamtleistung der im Portfolio befindlichen Anlagen innerhalb eine Jahres um fast 70 Prozent auf 475 MW gesteigert. Die Zahl der Windparks erhöhte sich von 26 auf 42, die der in Betrieb befindlichen Windturbinen auf 233. Das Investitionsvolumen beträgt rund EUR 820 Mio. 

Neben einigen Anlagen, die für den ausplatzierten Fonds ESPF 2 gekauft wurden, und sechs deutschen Windparks für ein individuelles Erneuerbare-Energien-Portfolio eines institutionellen Investors, konnte erfolgreich mit dem ersten Investment in ein Portfolio von 14 Windkraftanlagen für den neu aufgelegten Enhanced Sustainable Power Fund 3 (ESPF 3) begonnen werden. Dieser Fonds für institutionelle Investoren wird primär in Windkraft (Onshore) und Photovoltaikanlagen investieren, es werden aber auch andere Renewable-Technologien und Investitionen in Netze verfolgt. Das geplante Investitionsvolumen liegt zwischen EUR 1 Mrd. und EUR 1,5 Mrd.

Neue Organisation des Vertriebs bei der KGAL

Die KGAL verstärkt ihre Ausrichtung auf die Bedürfnisse institutioneller Anleger, Family Offices und Stiftungen. Das Platzierungsgeschäft und das Client Management für diese Anlegergruppen ist künftig in der KGAL Capital GmbH & Co. KG gebündelt.

„Mit der KGAL Capital geht die KGAL auf dem eingeschlagenen Weg konsequent voran. Kern unseres Geschäfts ist das Management von Realkapitalanlagen für semi-professionelle und professionelle Anleger. Die Entwicklung dieser langfristigen Partnerschaften mit den Anlegern erfolgt in Zukunft aus der KGAL Capital heraus“, so Gert Waltenbauer, der weiterhin den gesamten Vertrieb der KGAL Unternehmensgruppe verantwortet. 

Die KGAL Capital GmbH & Co. KG ist eine 100-prozentige Tochter der KGAL GmbH & Co. KG und damit fester Bestandteil der KGAL Gruppe. Sie fokussiert sich auf das In- und Auslandsgeschäft für institutionelle und vermögende private Anleger, also Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Family Offices und Stiftungen. In Zukunft soll dem Vertriebsgeschäft im Ausland eine wichtige Rolle zukommen. Durch die Ausgründung wird zudem den veränderten Anforderungen der KAGB Regulierung Rechnung getragen.

„Für die Kunden der KGAL wird sich außer dem Namen dieser Gesellschaft nichts Grundlegendes ändern. Sie erhalten die gewohnt professionelle Betreuung durch die selben Mitarbeiter“, so Markus Müller, Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Capital GmbH & Co. KG. Thomas Krützmann sowie Florian Martin komplettieren die Geschäftsführung. Alle drei Geschäftsführer verfügen über langjährige Erfahrung als Führungskräfte in der KGAL und bei anderen Finanzdienstleistungsunternehmen.

KGAL kauft Wohnanlage in Berlin

Die KGAL hat für ihren aktuellen Wohnimmobilien-Spezialfonds erstmals in Berlin investiert. Nachdem zuvor bereits in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart Wohnungs-Portfolios erworben wurden, ist der Fonds jetzt in den deutschen Top-7-Metropolen investiert. Das Ensemble im Berliner Südosten umfasst 206 Wohnungen.

Die Wohnanlage „Wohnen in der Gartenstadt“ befindet sich am südöstlichen Berliner Stadtrand in Schönefeld-Großziethen. Sie wurde 1994 erbaut und besteht aus 34 Mehrfamilienhäusern mit 206 Mietwohnungen und insgesamt rund 14.300 m² Fläche. Die ruhig gelegenen, modernen Häuser bieten 2 - 4 Zimmer-Wohnungen mit funktionalen Grundrissen und Mietpreisen im mittleren Segment. Die Anlage ist vollständig vermietet.

In einem lebhaften deutschen Wohnungs-Transaktionsmarkt mit Fünfjahreshoch im Jahr 2012 und anhaltender Dynamik im Starthalbjahr 2013 sticht Berlin besonders hervor. Die Bundeshauptstadt ist der mit Abstand gefragteste deutsche Wohninvestmentstandort. Stetig hohes Bevölkerungswachstum bei gleichzeitig zu geringer Neubautätigkeit lassen die Berliner Mietpreise sukzessive weiter steigen. Als Wohnort bietet Schönefeld sehr gute Verkehrsanbindung - Flughafen, Autobahnen, ÖPNV - und vielfältige Nahversorgungsmöglichkeiten. Das Wohnungsangebot im Ortsteil Großziethen ist gering und die Nachfrage hoch. Dies zeigt sich auch in der kontinuierlichen Vollvermietung des Objekts.

„Die Magnetwirkung der Metropole Berlin sorgt nicht nur für anziehende Kaufpreise und Mieten, sondern auch für ein solides Maß an Sicherheit und Stabilität für Investoren. Der angespannte Berliner Mietwohnungsmarkt strahlt dabei immer stärker auch auf Stadtrand und Umland aus und macht diese Lagen zu attraktiven Investitionszielen“, so Stefan Ziegler, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG.

Der Spezialfonds KGAL/HI Wohnen Core 2 ist ein Gemeinschaftsfonds mit der HANSAINVEST Hanseatische Investment GmbH, der mittlerweile insgesamt über 2.200 Wohneinheiten umfasst.

KGAL erwirbt Wohnhäuser in Köln-Urbach

Grünwald, 04.07.2013 – Die KGAL hat für den Wohnimmobilien-Spezialfonds KGAL/HI Wohnen Core 2 – ein Gemeinschaftsfonds mit der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH – in Köln eine weitere Wohnanlage im Stadtteil Urbach (Stadtbezirk Porz) erworben. 
Neben 147 Mietwohnungen mit insgesamt rund 10.600 m² umfasst die Anlage ca. 300 m² Gewerbeflächen sowie 271 Tiefgaragen- und 30 Außenstellplätze. Errichtet wurde das Ensemble aus zwei Wohnhochhäusern mit bis zu 16 Geschossen 1983 in zeitgemäßer Massivbauweise. Der nahezu voll vermietete Wohnkomplex an der östlichen Kölner Skyline umfasst Ein- bis Vier-Zimmermietwohnungen mit funktionalen Grundrissen und erschwinglichen Mietpreisen. 

Das Rheinland mit seiner Millionenstadt Köln als viertgrößte Stadt Deutschlands gilt als Boomregion in Nordrhein-Westfalen. Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums und positiver Zukunftsperspektiven ist der Kölner Wohnungsmarkt angespannt. Auch weiterhin dürften stetige Mietpreisanstiege das Geschehen auf dem Mietmarkt bestimmen. Köln-Porz und sein östlicher Stadtteil Urbach bieten sehr gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung. Die Bewohner profitieren zudem von zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und den angrenzenden Naherholungsgebieten „Wahner Heide“ und „Gut Leidenhausen“.

Mit der aktuellen Transaktion hat der Spezialfonds für institutionelle Investoren mittlerweile rund EUR 345 Mio. des geplanten Fondsvolumens von bis zu EUR 450 Mio. investiert.