Scope Team Rating: AA+ für Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG

Mit einem Rating von AA+ bescheinigt die renommierte Ratingagentur Scope dem Nachhaltigkeitsteam von Raiffeisen Capital Management im zweiten Jahr in Folge eine sehr gute Qualität und Kompetenz im Management von nachhaltigen Fondsstrategien. Abweichend zur Vorjahresbewertung stand diesmal aufgrund der Umorganisation des Fondsmanagements das gesamte Investmentteam auf dem Prüfstand von Scope. Denn mittlerweile werden von allen Teams im Fondsmanagement nachhaltige Fonds und Portfolios aktiv verwaltet. Alle 60 Fondsmanagerinnen und Fondsmanager von Raiffeisen Capital Management haben sich diesbezüglich weitergebildet und weisen eine entsprechende Expertise bei nachhaltigen Investments aus.

Entscheidend für das gute Rating war aus der Sicht von Scope, dass das gesamte Fondsmanagement seit Jahren konstant und stabil ist und sich motiviert den Herausforderungen stellt, die eine Umstrukturierung in dieser Form mit sich bringt. „Es ist bisher kein Know-How verloren gegangen, vielmehr wird die ohnehin schon sehr hohe Expertise (im Durchschnitt eine exzellente Investmenterfahrung von über 22 bei einer Unternehmenszugehörigkeit von über 16 Jahren) verbreitert und weiterentwickelt“, so Scope in seiner Begründung. „Diese Vorgehensweise ist konsequent und passt optimal zur langfristigen Strategie von Raiffeisen Capital Management, die gesamte Produktpalette auf Nachhaltigkeit umzustellen“, heißt es weiter.

Scope lobt auch den stringenten, strikten ESG1-Ansatz von Raiffeisen Capital Management. Es handle sich um einen sehr weit gefassten, umfänglichen, quantitativ und qualitativ hochwertigen sowie integrativen Prozess, der die Voraussetzungen für ein verantwortungsvolles Management von nachhaltigen Fonds schaffe und gleichzeitig das Investitionsrisiko senke. „Die langjährige und vielseitige Erfahrung der handelnden Personen rundet den Nachhaltigkeitsansatz ab und ermöglicht eine exzellente Umsetzung der theoretischen Prozesse in die Praxis. Der „Footprint“ des Nachhaltigkeitsansatzes spiegelt sich in den Zielportfolios der nachhaltigen Produkte deutlich wider“, so Scope. Aus Sicht der Ratingagentur ist dies einer der wichtigsten Faktoren zur Bestätigung eines aufrichtigen Nachhaltigkeitsansatzes und zur klaren Differenzierung zu dem nach wie vor weit verbreiteten „Greenwashing“. Auch das Risikomanagement, das neben den klassischen auch ESG-bezogene Risiken identifiziert, wird von Scope als „sehr gut“ bewertet.

Für Raiffeisen Capital Management ist die Analyse und Bewertung von Scope ein weiterer externer Beleg für die hohe Glaubwürdigkeit bei nachhaltigen Investments. Die Wiener Fondsgesellschaft hat aktuell (per Ende August 2021) 46,5 Milliarden Euro Assets under Management, davon wird bereits ein knappes Drittel (15 Milliarden Euro) nachhaltig gemanagt.

Raiffeisen Capital Management bekennt sich zur umfassenden, starken und ganzheitlichen Nachhaltigkeit. Wir schaffen dauerhafte Werte für die Zukunft – durch unsere Leidenschaft für sinnstiftend wertschöpfendes Kapital, respekt- und wertvolle Kundenbeziehungen und eine wertschätzende Unternehmenskultur. Den konsequenten Transformationsprozess in Richtung nachhaltige KAG hat Raiffeisen Capital Management mit den Aktienfonds gestartet und auch im laufenden Jahr einige Fonds dieser Assetklasse entsprechend umgestellt.


Den ausführlichen Ratingreport finden Sie auf der RCM-Homepage.

Diese Unterlage dient der Information institutioneller Investoren und ist nicht zur Weitergabe an Privatkunden gedacht.

1) ESG steht für Umwelt (environment, E), Soziales (social, S) und gute Unternehmensführung (governance, G).

Nachhaltig vorsorgen – Frauen haben Aufholpotenzial

Nachhaltigkeit ist bei den Menschen angekommen. In einer von der Raiffeisen KAG Anfang 2021 beauftragten Studie von Spectra geben 91 % der Frauen und 83 % der Männer an, dass Nachhaltigkeit für Sie im Alltag sehr wichtig oder wichtig ist. Sie pflegen einen verantwortungsvollen Lebensstil, indem sie regional und biologisch einkaufen (92 %), im Haushalt Energie sparen (73 %) und bewusst auf Plastikverpackungen und chemische Zusatzstoffe bei Produkten achten (66 %). Nach wie vor großes Potenzial gibt es allerdings im Bereich nachhaltiger Geldanlagen – sowohl bei Frauen als auch bei Männern: Nur 13 % geben an, auch beim Anlegen auf Nachhaltigkeit zu achten. „Das wollen wir ändern. Wir wollen Bewusstsein dafür schaffen, dass Menschen gerade beim Anlegen und Vorsorgen viel bewirken können. Denn hier geht es darum, gemeinsam Finanzströme umzulenken und verantwortungsvolles Wirtschaften sowie nachhaltige Produkte zu fördern“, so Christiane Flehberger, Leiterin des Institutionellen Kundengeschäfts bei der Raiffeisen KAG.

Was tun Sie persönlich bereits konkret für einen „nachhaltigen Lebensstil“?

„Insbesondere Frauen sind sich der Möglichkeiten, die Kapitalmärkte bieten, oft gar nicht bewusst“, so Ingrid Szeiler, Chief Investment Officer in der Raiffeisen KAG. „Sie lassen die Chancen der Kapitalmärkte nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit, sondern auch in finanzieller Hinsicht, einfach liegen, indem sie unerschütterlich auf klassische Sparformen setzen, die schon lange keine Erträge mehr bringen“, so die Finanzexpertin. Dass 36 % aller befragten Frauen ein Investment in einen Fonds überhaupt ausschließen, findet Szeiler sehr ernüchternd.

Welche Möglichkeiten zu Geldanlange nutzen Sie derzeit?

„Das ist bedauerlich und auch unvernünftig. Denn Frauen haben aufgrund einer schlechteren Einkommenssituation durchschnittlich ohnehin schon weniger Geld zur Verfügung als Männer und so gibt es auch kaum die Möglichkeit, ihr finanzielles Polster für die Pension durch eigenes Zutun aufzubessern“, bedauert Szeiler. „Wir appellieren an die Frauen, aktiv zu werden und den Kapitalmärkten eine Chance zu geben. Mit 50 Euro pro Monat kann man mit einem überschaubaren Betrag über einen Fondssparplan nachhaltig vorsorgen. Mit einem gemischten Fonds lassen sich die Risiken zudem stärker streuen.“

Finanzmarktwissen stärken

Der Raiffeisen KAG ist es wichtig, Frauen direkt zu adressieren und ihnen Möglichkeiten der Vorsorge über den Kapitalmarkt aufzuzeigen. Frauen hätten selbst oft den Eindruck, über weniger Kapitalmarktwissen zu verfügen als Männer, so Christiane Flehberger. „Auch wenn nachhaltiges Investieren generell an Bekanntheit zunimmt, hat die Studie doch auch gezeigt, dass es noch entscheidende Wissenslücken gibt“, berichtet Flehberger. „Nur 15 % der Frauen (und 20 % der Männer) ist der Begriff ESG2 geläufig. Damit wird der Kern nachhaltigen Investierens derzeit noch von vielen nicht erfasst. Wir sehen das als klaren Auftrag, uns weiter für die Wissensvermittlung einzusetzen und speziell auch Frauen mitzunehmen“, so Flehberger. Wissen stärke die Kompetenz und diese wiederum die Sicherheit beim Investieren. Hier gelte es anzusetzen, um Frauen an die Kapitalmärkte heranzuführen.

Institutionelle Anleger: Pioniere bei nachhaltigen Geldanlagen

Während private Anleger*innen teilweise noch mit Begrifflichkeiten hadern, haben Institutionelle Investoren schon seit Jahren den Durchblick. Pensionskassen und Vorsorgekassen sind die Pioniere nachhaltiger Geldanlagen. Inzwischen setzen Großkunden aus sämtlichen Branchen auf verantwortungsvolles Investieren: Versorger, Versicherungen, Banken, Stiftungen und, und, und. „Von 100 Mandatsausschreibungen, hinterfragen nahezu 100 das Thema Nachhaltigkeit“, so Flehberger. Dabei gehe es immer weiter ins Detail. Gefragt seien bei den Kund*innen in erster Linie natürlich die stringente und strenge Berücksichtigung von ESG-Kriterien in den Investitionsprozessen. Immer häufiger spiele aber auch eine glaubhafte und ganzheitlich ausgerichtete Unternehmensstrategie des Fondsanbieters selbst eine Rolle. „Wenn es um eine nachhaltige Ausrichtung geht, ist es eben auch von Bedeutung, von wem das Produkt kommt, in das man investiert und nicht nur, was das Produkt kann“, so Flehberger. Dass die Raiffeisen KAG diesen Anforderungen entsprechen kann, zeigt das steigende Volumen im Institutionellen Kundengeschäft recht deutlich: Dieses ist allein seit Jahresbeginn 2021 um EUR 3,3 Mrd. gewachsen (+17 %), der Anteil an nachhaltig gemanagten Assets in diesem Kundensegment hat im gleichen Zeitraum sogar um 27 % zugelegt.

Entwicklung Institutionelles Fondsvolumen*/ nachhaltig gesamt in EUR Mrd.

Nachhaltigkeit als Investmentthema

Themen, die auf die Kriterien Umwelt, Gesellschaft und eine gute Unternehmensführung einzahlen, stehen immer mehr auch selbst im Fokus der Anleger*innen und sind zunehmend selbst wichtige Investmenthemen. Ingrid Szeiler: „Smart Energy, Gesundheit, Digitalisierung oder auch Diversität sind die Themen der Zukunft. Derzeit werden aus diesen Themenspektren heraus, laufend spezielle Fondsprodukte entwickelt, die als Impact Investment direkt Positives bewirken - beispielsweise weniger CO2-Emissionen.“

Kapitalmärkte: Weltwirtschaft erholt sich, Aktien bleiben weiter attraktiv

Die Weltwirtschaft nimmt wieder Fahrt auf und wird uns im laufenden Jahr nach dem Einbruch 2020 ein reales Wachstum von 6,0 % (prognostiziert) bringen. Allerdings bei einer vergleichsweise hohen Inflation von 3,5 %. „Wir gehen davon aus, dass sich die Inflationsentwicklung bereits 2022 wieder normalisiert und bis 2023 unter 3 % fallen wird“, so Szeiler. Im Zuge des prognostizierten Wirtschaftswachstums werde die Fed ihre Leitzinsen in den USA wohl konsequent nach oben schrauben. Der Zinserhöhungszyklus setze sich fort. Ende 2024 sei ein US-Leitzins von 0,9 % wahrscheinlich – was allerdings noch immer sehr niedrig sei. Die hohen Aktienbewertungen seien durch das Gewinnwachstum gerechtfertigt. Aktien blieben relativ zu anderen Kategorien attraktiv.


1 Studie der Spectra Markforschung im Auftrag der Raiffeisen KAG; Die Stichprobe umfasste insgesamt 2.212 Österreicher*innen im Alter von 18-69 Jahren.
2 Environment (E), Social (S) und Governance (G) (Umwelt, Gesellschaft und (gute) Unternehmensführung)

Raiffeisen-MegaTrends-Aktien wird Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien

Nachhaltigkeit ist schon lange kein Nice-to-have mehr, sondern nimmt einen immer höheren Stellenwert bei der Geldanlage ein. Bei Raiffeisen Capital Management bewährt sich die Umsetzung von Nachhaltigkeits-Anlagestrategien bereits seit vielen Jahren. Das belegen zahlreiche Auszeichnungen und Gütesiegel.

Nun folgt auch der Raiffeisen-MegaTrends-Aktien (neu: Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien) einer nachhaltigen Investmentstrategie. Die Änderung der Anlagestrategie und die damit verbundene Namensumstellung des Fonds erfolgt per 17. Juni 2021. Ab diesem Zeitpunkt fällt der Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien gemäß der EU-Offenlegungsverordnung unter Artikel 8.

Der Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien investiert weiterhin in die Megatrends Technologie, Klimawandel, Mobilität, Wasser und demografischer Wandel. Auch das wachsende Bewusstsein für einen verantwortungsvollen und klimaschonenden Lebensstil hat sich zu einem wahren Megatrend entwickelt. Im Einklang damit wird auch der Fokus des globalen Aktienfonds noch mehr auf Unternehmen liegen, die wir als nachhaltig einstufen. ESG („Environmental“, „Social“, „Governance“)-Kriterien sowie der Beitrag zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung, welche sich in der Bewertung der Unternehmen im Raiffeisen ESG Score widerspiegeln, fließen noch stärker in den Analyseprozess ein.

Erweiterung der Nachhaltigkeitsexpertise: Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien

Raiffeisen Capital Management verfolgt mit Konsequenz den vor Jahren eingeschlagenen Pfad der Nachhaltigkeit. Dabei geht es vor allem darum, nachhaltiges Investieren noch stärker in alle Investmentprozesse einzubinden, mit dem mittelfristigen Ziel, das gesamte Fondsangebot des Unternehmens nach ESG-Kriterien1 zu managen. Einige der großen Fonds wurden bereits umgestellt, beispielsweise der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Europa-Aktien (vormals Raiffeisen-Europa-Aktien). Mit 15. Februar 2021 folgte der Raiffeisen-Österreich-Aktien, der zum Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien wurde. Im Zuge der Umstellung auf ein nachhaltiges Investment wurde auch des Anlageuniversum des Fonds erweitert. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien kann nun auch in die Aktienmärkte Deutschland und Schweiz investieren. Das erhöht den Spielraum für das Fondsmanagement enorm.

Anlageuniversum erweitert sich auf knapp 500 Unternehmen

Der ATX ist tendenziell finanz-lastig und bietet nur wenige Technologieunternehmen oder Start-ups für ein Investment.

Auch wenn viele österreichische Firmen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsstrategien vorbildlich unterwegs sind, sind es insgesamt doch zu wenige, um als Anlageuniversum für einen reinen ESG-Fonds auszureichen. Auch das Streuen von Risiken ist hier ein Thema. Die Ausweitung der Investmentmöglichkeiten auf die gesamte D-A-CH-Region – es werden mindestens 51 % weiterhin in Österreich investiert – bietet dem Fondsmanagement Zugriff auf Aktien von knapp 500 Unternehmen. Wir gehen davon aus, dass wir mit diesem Produkt ein attraktives Investment auf den Markt bringen und die Zufluss-Dynamik deutlich steigen wird. Dadurch ergeben sich automatisch auch positive Effekte für den österreichischen Aktienmarkt.

Bessere Diversifikation der Sektoren

Über den neu gewonnen Spielraum freut sich auch Fondsmanager Günther Schmitt: „Durch die Erweiterung des Anlageuniversums auf Deutschland und die Schweiz erreichen wir eine perfekte Diversifizierung der Sektoren. Früher hatte ich oft das Problem, in Finanztitel investieren zu müssen, ohne es unbedingt zu wollen und hatte keine Titel aus Branchen zur Verfügung, die gut gelaufen sind – wie beispielsweise Pharmatitel oder Aktien von Technologieunternehmen. Mit den beiden Ländern können wir diese beiden Sektoren, und natürlich auch noch viele andere, sehr gut abdecken.“ Hinzu komme, dass nun auch beim Thema Nachhaltigkeit eine größere Diversifizierung möglich sei. Die Wiener Börse hätte zwar einige Paradeunternehmen in Sachen Nachhaltigkeit gelistet, aber einige Branchen – wie beispielsweise die der Solarenergie – seien am Wiener Platz überhaupt nicht vertreten. Auch hier haben die Börsen in der Schweiz und in Deutschland jeweils Aktien erfolgreicher Unternehmen gelistet.

Positive Veränderungen bewirken

Mit dem Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien können Investoren ganz gezielt im deutschsprachigen Raum in nachhaltige Unternehmen investieren und diese unterstützen – es braucht kein global ausgerichtetes Portfolio mehr. Nachhaltige Geldanlagen bewirken nachweislich positive Veränderungen. Mit jedem diesbezüglichen Investment ist auch ein Stimmzettel auf Aktionärsversammlungen verbunden. Auch Raiffeisen Capital Management stellt als nachhaltige Fondsgesellschaft bei Hauptversammlungen kritische Fragen und nimmt stellvertretend das Stimmrecht für ihre Anlegerinnen und Anleger wahr. Ganzjährig betreibt sie aufwendige Engagement-Prozesse. Im direkten Dialog mit den Unternehmen werden deren Strategien (z. B. in Bezug auf Wasserverbrauch, Abfallwirtschaft, der Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder hinsichtlich transparenter Strukturen) hinterfragt.


1) ESG steht für Umwelt (Environment, E), Soziales (Social, S) und gute Unternehmensführung (Governance, G).

Nachhaltigkeit festigt Kundenbeziehungen und stärkt Wachstum – Schwerpunkte der Raiffeisen KAG im Jahr 2021

Die Geschäftsführung der Raiffeisen KAG1 präsentierte heute (23. Februar 2021) im Rahmen einer Pressekonferenz die Marktdaten zum vergangenen Jahr. Per Ende Dezember 2020 lagen die Assets under Management der Fondsgesellschaft bei EUR 40,1 Mrd. und überschritten somit erstmals seit der Finanzwirtschaftskrise wieder die 40-Milliarden-Euro-Marke. In den vergangenen fünf Jahren ist die Raiffeisen KAG um knapp EUR 10 Mrd. gewachsen. Gleichzeitig hat sie deutlich an Marktanteilen dazugewonnen: von 16,9 % (2016) auf 19,5 % (2020).

„Dieses stabile Wachstum über dem Marktschnitt ist für uns eine sehr erfreuliche Entwicklung, die zeigt, dass wir in den vergangenen Jahren auf die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben: Nachhaltigkeit, Megatrends und Fondssparen“, so Rainer Schnabl, CEO der Raiffeisen KAG. „Von Jahr zu Jahr entscheiden sich immer mehr Anlegerinnen und Anleger ihr Geld verantwortungsvoll anzulegen, was dazu führt, dass das Volumen bei nachhaltigen Geldanlagen auch überproportional wächst“, so Schnabl.

Jahrzehnt des Fondssparens hat begonnen

Fondssparen spiele in diesem Zusammenhang eine sehr wichtige Rolle. Zum einen, weil man dadurch monatlich stabile Zuflüsse erhalte und zum andern auch, weil sich gerade über das Thema Nachhaltigkeit völlig neue Kundenschichten ansprechen ließen. „Auch Personen, die vorher eher nichts von den Kapitalmärkten wissen wollten, fangen nun an, sich für Investmentfonds zu interessieren und anzulegen. Der Wunsch, Kapitalflüsse sinnvoll umzulenken, vereint die Anlegerinnen und Anleger nachhaltiger Investments“, so Schnabl. Ein gemischter Fonds, der sowohl in Anleihen als auch Aktien investiere und der nach ökologischen und sozialen Aspekten gemanagt werde, entspreche ganz und gar dem, was heute von vielen beim Investieren nachgefragt werde. – Gerade auch von jungen Investorinnen und Investoren, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legten, wie auch die beauftragte Studie von Spectra zeige, so Schnabl.

Auslandsmärkte wichtige Volumenbringer

Auch im internationalen Fondsgeschäft laufen grüne Investments hervorragend. Das bestätigt auch Michal Kustra, der innerhalb der Geschäftsführung für die Märkte Italien und CEE verantwortlich zeichnet. Die Märkte, insbesondere Italien, sind für die Raiffeisen KAG sehr wichtige Volumenbringer. 2020 hat die Raiffeisen KAG in CEE, wo sie in vielen Ländern als „First Mover“ agiert, das Thema nachhaltige Investments schwerpunktmäßig forciert. Kustra dazu: „Es hat sich gezeigt, dass wir mit unserer Offensive absolut ins Schwarze getroffen haben. Das Interesse an ESG2-Produkten ist auch in CEE sehr stark vorhanden. Wir konnten dort unser nachhaltiges Volumen allein im vergangenen Jahr um EUR 143 Mio. auf EUR 235 Mio. steigern (+155 %).“

Spectra Umfrage: Bekanntheit nachhaltiger Geldanlagen steigt

Eine von Raiffeisen KAG beauftragte und im Januar 2021 durchgeführte Umfrage des Marktforschungsinstituts Spectra unter 2.212 Österreicherinnen und Österreichern im Alter zwischen 18 und 69 Jahren hat gezeigt, dass das Thema nachhaltige Veranlagung zwar noch sehr viel Potenzial hat, die Bekanntheit aber gleichzeitig stark gestiegen ist. 44 % der Befragten sind mit dem Thema vertraut – noch vor einem Jahr ist dieser Wert bei 31 % gelegen. Fragt man dem persönlichen Anlageverhalten, stellt sich heraus, dass 13 % bereits nachhaltig investieren und 22 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher künftig nachhaltiger anlegen möchten. Eine wichtige Entscheidungshilfe beim verantwortungsvollen Investieren sind Zertifizierungen. 41 % sehen diese als wichtiges Kriterium beim Kauf.

Nachhaltigkeit in gesamte Produktpalette integrieren

Lieber früher als später will die Raiffeisen KAG3 ihr gesamtes Fondsangebot nach strengen ESG-Kriterien managen. Diesen Transformationsprozess hat die Marktführerin bei nachhaltigen Publikumsfonds (Quelle: rfu) im vergangenen Jahr mit den Aktienfonds gestartet. Im laufenden Jahr möchte sie nahezu alle Fonds dieser Assetklasse entsprechend umstellen. „Wir haben die letzten Monate intensiv dazu genutzt, unsere konventionelle Produktpalette hinsichtlich der Möglichkeiten einer ESG-Integration zu evaluieren und freuen uns, dass wir – mit all den dahinterliegenden Abläufen – diesen Prozess heuer bei den Aktienfonds abschließen können“, so Dieter Aigner, der innerhalb der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG für den Investmentbereich zuständig ist. Dabei wolle man künftig neben den Regionen-Fonds zunehmend auch einen themenbasierten Impact-Ansatz verfolgen. Bei einigen wenigen Fonds, die in Märkte investieren, die erst am Anfang einer Entwicklung zu nachhaltigem Wirtschaften stehen – wie beispielsweise Russland, werden nachhaltige Aspekte bestmöglich integriert und deren Transformation unterstützt. Man wolle hier niemanden zurücklassen, so Aigner. Mittel- bis langfristig sollten auch diese Fonds in die nachhaltige Produktpalette integriert werden können.

Transformation bei Renten- und Multi Assetklassen durchaus herausfordernd

Für Dieter Aigner ist diese Umstellung ein wichtiger erster Schritt. „Aber wir nehmen uns natürlich auch die Renten- und die Multi-Assets-Produkte vor und arbeiten da sehr intensiv an Produktüberlegungen und entsprechenden Investmentprozessen. Wir wollen innovativ sein und daher nicht unbedingt die abgetretenen Pfade nutzen, das braucht natürlich Zeit“, so Aigner. Mit der Transformation liegt die Raiffeisen KAG ganz auf Linie mit den Gesetzgebern in Brüssel, die mit dem Green Deal auch die Finanzwirtschaft stark in die Pflicht nehmen.

Raiffeisen KAG kompensiert CO2-Emissionen

Parallel zur Integration der ESG-Kriterien in sämtliche Investmentprozesse arbeitet die Raiffeisen KAG auf Unternehmensebene an Maßnahmen der Betriebsökologie4, um den eigenen ökologischen Fußabdruck positiv zu beeinflussen. Unter dem Motto „Only what gets measured gets done“, hat die Fondsgesellschaft 2019 erstmals in einem gemeinsamen Projekt mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) den eigenen CO2-Footprint (für 2018) ermittelt und kompensiert. Ein Projekt, das 2020 fortgeführt wurde und das weiterhin weiterverfolgt wird. Parallel werden Maßnahmen gesetzt, die eigenen Emissionen zu reduzieren. „Es schafft Glaubwürdigkeit, wenn man das, was man von seinen Emittenten erwarten, auch selbst umsetzt“, so Dieter Aigner.


1) Raiffeisen KAG steht für Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H.
2) ESG steht für Environment (E), Social (S) und Governance (G)
3) Raiffeisen KAG steht für Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H.
4) Darunter werden jene Maßnahmen verstanden, die im Sinn von „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“ zu einer Verbesserung des CO2-Fussabdrucks beitragen. Diese umfassen bei einem Unternehmen der Finanzbranche vor allem folgende Themenbereiche: Geschäftsverkehr, Energieverbrauch durch Office-Nutzung und EDV, Abfallmanagement, Wassernutzung etc.

Ein Rekordjahr für die Nachhaltigkeit und den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix

Das Jahr 2020 werden wohl recht wenige Menschen in guter Erinnerung behalten. Neben vielem Negativen gab es aber auch einiges an Positivem. Dazu gehören unter anderem die Kursentwicklungen an den Finanzmärkten. Nach den kräftigen Kurseinbrüchen im Frühjahr und den volkswirtschaftlichen Problemen zum Trotz verlief das Jahr überraschend gut für die meisten Anleger. Für den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix war es sogar ein Jahr neuer Rekorde!

Größter Investmentfonds Österreichs

Um fast 60 % (oder 1,2 Milliarden Euro) legte das Fondsvolumen im vergangenen Jahr zu, trotz Pandemie und Finanzmarktturbulenzen. Mit inzwischen über 3,2 Milliarden Euro ist der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix mit Abstand der größte Publikumsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft und zugleich auch der größte nachhaltig investierende Fonds. Trotz und gerade wegen der Pandemie und ihren Begleiterscheinungen ist das Thema Nachhaltigkeit für viele Menschen ein überaus wichtiges, auch bei ihren Investments. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix ist mit seinem guten, ausgewogenen Mix aus Aktien und Anleihen und einem herausragenden Nachhaltigkeitskonzept dabei schon seit längerem die erste Wahl vieler Anlegerinnen und Anleger. Sein robuster Investmentansatz hat sich auch im Krisenjahr 2020 bewährt. Der Fokus auf hohe Unternehmensqualität und ein geringerer Anteil stark konjunkturabhängiger Unternehmen im Aktienportfolio des Fonds zahlten sich einmal mehr aus, ebenso die Investments in ausgewählte Unternehmensanleihen anstelle von Staatsanleihen. Letzteres half und hilft dabei, den sehr niedrigen – zumeist negativen – Staatsanleiherenditen erfolgreich zu begegnen. Dass der Fonds in diesem Umfeld jedoch nicht den außergewöhnlichen Wertzuwachs von 2019 wiederholen konnte (>20 %), versteht sich nahezu von selbst. An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass Performanceergebnisse der Vergangenheit selbstverständlich keine verlässlichen Rückschlüsse auf seine künftige Wertentwicklung zulassen.

Mit ruhiger Hand durch die Krise

Trotz Finanzmarktturbulenzen und neuartigen Herausforderungen durch die Pandemie hat das Fondsmanagement nichts am Investmentkonzept verändert. Dies war auch nicht notwendig. Die Aktienquote wird je nach Marktsituation etwas aufgestockt oder reduziert und auch bei Einzelunternehmen und Branchen werden (wenn es ratsam erscheint) gelegentlich Anpassungen vorgenommen, um gegebenenfalls zusätzliche Chancen zu nutzen oder Risken zu reduzieren. Dabei bleibt der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix aber langfristig orientiert und stets ausgewogen ausgerichtet, ohne ständiges Umschichten und hektisches Reagieren auf kurzfristige Trends oder Marktbewegungen. Zum einen soll dabei im Fonds ein weitgehend repräsentatives Abbild des Gesamtmarktes und der Weltwirtschaft gelingen. Zum anderen sollen verantwortungsvoll agierende Unternehmen unterstützt und aus dem Megatrend Nachhaltigkeit langfristig gute Erträge für Investoren erwirtschaftet werden.

Auch im Krisenjahr 2020 waren Portfolioanpassungen nur in moderatem Umfang erforderlich. Beim Markteinbruch im Frühjahr hielt sich der Fonds erheblich besser als der Gesamtmarkt. Viele der Branchen, die besonders stark von der Pandemie getroffen wurden, sind gar nicht oder kaum im Fondsportfolio enthalten – sei es aufgrund mangelnder Ertragsqualität und/oder fehlender Nachhaltigkeit. Man denke etwa an Kreuzfahrtveranstalter, Fluglinien oder Ölfirmen. Demgegenüber boomten die Kurse und Geschäfte einiger Unternehmen und Wirtschaftszweige aus dem Nachhaltigkeitsbereich regelrecht. Zu nennen wären hier beispielsweise erneuerbare Energien, Digitalisierung, Gesundheit sowie Recycling. Wir gehen davon aus, dass diese Branchen auch künftig stark gefragt sein werden; einige davon sind auch Bestandteile technologischer oder gesellschaftlicher Megatrends. Die Wiederaufbauprogramme nach der Pandemie in der EU, und wahrscheinlich auch in den USA, werden zudem starke Schwerpunkte auf Klimafreundlichkeit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit legen.

Ausgezeichnetes Nachhaltigkeitskonzept

Als Mischfonds investiert der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix sowohl in Aktien als auch in Anleihen, wobei die Aktienquote im Regelfall bei rund 50 % liegt und global – mit Schwerpunkt auf die entwickelten Märkte – breit diversifiziert ist. Für ein Investment in Frage kommen besonders verantwortungsvoll und zukunftsfähig agierende Unternehmen, die finanziell solide aufgestellt sind und eine gute Gewinnentwicklung aufweisen. Gleichzeitig sind bestimmte Branchen, beispielsweise Rüstung, grüne Gentechnik oder Atomstromproduktion ausgeschlossen, ebenso Unternehmen, die gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen. Sowohl Unternehmensanleihen als auch Aktien werden nach den gleichen Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt.

Das Nachhaltigkeitskonzept des Fonds wurde eigens in der Raiffeisen KAG entwickelt, hat sich seit vielen Jahren im Praxiseinsatz bewährt und wird natürlich trotzdem ständig weiterentwickelt. Es ist wiederholt von unabhängigen Dritten ausgezeichnet und gewürdigt worden. So erhielt der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix kürzlich erneut die Höchstnote von „drei Sternen“ beim begehrten FNG-Gütesiegel.1

Dialog mit und Einflussnahme auf Unternehmen

Ein sehr wichtiger, zentraler Aspekt dieses Nachhaltigkeitskonzeptes besteht darin, dass es weit über bloßes Auswählen geeigneter Unternehmen und ihrer Aktien oder Anleihen hinausgeht. Es schließt die aktive Wahrnehmung von Aktionärsrechten ebenso ein wie einen intensiven Dialog mit hunderten Unternehmen über nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften. Sowohl für die beteiligten Firmen als auch das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG erwachsen daraus neue Erkenntnisse und Impulse. Dieses aktive „Impact Investing“ ist uns ein großes Anliegen jenseits von Wertzuwächsen und Kursentwicklungen. Was das in der Praxis konkret bedeutet, wie die E-S-G-Aspekte2 miteinander verwoben sind und warum sie auf Dauer nur zusammen funktionieren – all das und vieles mehr ist Gegenstand unseres Infomagazins NACHHALTIG INVESTIEREN.

Wichtig ist uns zudem, dass alle drei Komponenten von ESG eng miteinander verwoben und gleichermaßen bedeutsam sind. Die Pandemie hat dies eindrucksvoll bestätigt. Zu wünschen ist, dass das „S“ und „G“ innerhalb des ESG-Konzeptes dauerhaft stärkere Beachtung finden, nachdem in den letzten Jahren das Umweltthema in Medien und politischen Debatten dominierte.

Teil einer breiten Nachhaltigkeitsbewegung Zuletzt waren die Finanzmärkte vor allem mit spekulativen Zockereien in den Schlagzeilen und gigantischen Vermögen Einzelner durch Aktienpakete, deren Werte in schwindelerregende Höhen geklettert sind. Sonderlich „nachhaltig“ aus sozialer Sicht klingt das nicht. Wie bei so vielem im Leben lässt sich aber auch bei den Finanzmärkten dasselbe Instrument für unterschiedliche Zwecke nutzen. Zum Arm- oder Reichwerden taugen die Börsen schon seit Jahrhunderten. Seit einigen Jahren auch zur positiven Einflussnahme auf Unternehmen – und das immer stärker. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix versteht sich als Teil dieser noch sehr jungen, aber immer wichtigeren Bewegung.

Wolfgang Pinner, einer der anerkanntesten Experten Österreichs für Nachhaltigkeits-Investments und Leiter der Abteilung für Nachhaltige Investments bei Raiffeisen Capital Management: „Mit nachhaltig ausgerichtetem Investieren haben es Anleger selbst in der Hand, nicht nur Erträge zu erwirtschaften, sondern auch auszuwählen, wie diese zustande kommen sollen und wie nicht. Also nutzen wir doch dieses Mittel, um unseren Planeten und seine natürlichen Ressourcen für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und zugleich mehr Lebensqualität und Gerechtigkeit für alle herbeizuführen!“.

Nachhaltige Investments haben im Grunde eine doppelte Rendite: eine finanzielle, die den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterliegt, aber auch eine gesellschaftliche bzw. ökologische, die sich kaum in Geldeswert ausdrücken lässt. Wobei natürlich auch nachhaltige Investments, ebenso wie konventionelle Anlagen, den Entwicklungen an den Kapitalmärkten unterworfen sind und Kursschwankungen bis hin zu Kapitalverlusten nicht ausgeschlossen werden können.


1) FNG steht für Forum Nachhaltige Geldanlagen
2) ESG steht für Umwelt (Environment, E), Soziales (Social, S) und gute Unternehmensführung (Governance, G).

Raiffeisen Capital Management erfolgreichste Fondsgesellschaft bei FNG-Siegel-Vergabe: Alle 14 Fonds mit Höchstnote ausgezeichnet

„Wenn ein renommiertes Institut wie das Forum Nachhaltige Geldanlagen in Berlin gleich allen unseren nachhaltigen Fondsprodukten höchste Qualitätsstandards bescheinigt, dann hat das eine enorme Aussagekraft“, freut sich Dieter Aigner, Geschäftsführer von Raiffeisen Capital Management über die vielen „3-Sterne“-Auszeichnungen, also Bestnote, bei der diesjährigen FNG-Siegel-Vergabe.

„Die Dynamik, die verantwortungsvolles Investieren in den letzten Jahren aufgenommen hat, ist beeindruckend: Das betrifft die politische Ebene. Das betrifft den Markt. Und es betrifft unser eigenes Haus“, so Aigner. „Wir haben die Zeit genutzt, uns voll und ganz hin zu einer nachhaltigen Fondsgesellschaft auszurichten. Neben dem Ausbau unserer Produktpalette, haben wir alle unsere Fondsmanagement-Teams „ESG-fit“ gemacht und an unserer Betriebsökologie gearbeitet“, unterstreicht Aigner. Im vergangenen Jahr habe man erstmals – gemeinsam mit der Wiener Universität für Bodenkultur – den CO2-Fußabdruck ermittelt und zugunsten eines Klimaschutzprojektes in Kolumbien ausgeglichen. „Gleichzeitig setzen wir natürlich auch Maßnahmen, die dazu führen, unseren Footprint zu verkleinern, denn darum geht es ja eigentlich“, so Aigner.

Qualität setzt sich durch

Auch Rainer Schnabl, Vorsitzender der Geschäftsführung des heimischen Asset Managers, freut sich über die Auszeichnung des FNG: „Dass Raiffeisen Capital Management zu den bedeutendsten und wichtigsten Fondshäusern in Europa zählt, wenn es um nachhaltige Investments geht, macht uns wirklich sehr stolz. Es hat sich gelohnt, von Anfang an auf eine anspruchsvolle und umfassende ESG-Strategie zu setzen, denn genau das fragen unsere Anlegerinnen und Anleger europaweit – egal, ob in Österreich, Deutschland, CEE oder Italien – nach.“

Mit den 14 mit der Höchstnote ausgezeichneten Fonds, ist Raiffeisen Capital Management die Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3-Sterne“-Produkte in ihrem Portfolio hält. Die Höchstnote wurde insgesamt an nur 43 Fonds (von 177 Einreichungen) vergeben. Ein Drittel davon sind Fonds von Raiffeisen Capital Management. Insgesamt haben heuer 73 Asset Manager Fonds für die Siegel-Vergabe eingereicht.

Mit "3 Sternen" ausgezeichnet:

  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien
  • Raiffeisen-Europa-Aktien
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Wachstum
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Solide
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified
  • Raiffeisen-GreenBonds
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ShortTerm
  • Raiffeisen-PAXetBONUM-Aktien
  • Raiffeisen-PAXetBONUM-Anleihen
  • Klassik Nachhaltigkeit Mix

Verantwortungsvolles Investment braucht Mainstream

Unter den ausgezeichneten Fonds befindet sich auch das „Flaggschiff“ von Raiffeisen Capital Management: der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix. Der Fonds zählt – mit einem Fondsvolumen von mittlerweile rund 3 Mrd. Euro – zu den größten nachhaltig gemanagten Mischfonds Europas (im Retail-Bereich). Er ist der größte österreichische Publikumsfonds und trägt maßgeblich dazu bei, nachhaltige Investments in die Breite zu bringen. Der Fonds ist unter Fondssparerinnen und -sparen beliebt: Aktuell (per Ende Oktober 2020) laufen allein auf diesen Fonds mehr als 60.000 Fondssparverträge. „Diese hohe Akzeptanz bei Anlegerinnen und Anlegern ist wichtig, weil wir Mainstream bei verantwortungsvollen Investments brauchen, um in Hinblick auf unser Klima Wirkung zu erzielen“, so Schnabl.


Zum FNG-Siegel

Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen alle Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Investitionen in Atomkraft, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung sind tabu.

Hochwertige Nachhaltigkeitsfonds, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Impact“ (Titelauswahl, Engagement und KPIs) besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne. Das FNG-Siegel geht weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus und ist ganzheitlich und aussagekräftig. Mit über 80 Fragen wird zum Beispiel der Nachhaltigkeits-Anlagestil, der damit einhergehende Investmentprozess, die dazugehörigen ESG-Research-Kapazitäten und ein evtl. begleitender Engagement-Prozess analysiert und bewertet. Darüber hinaus spielen Elemente wie Reporting, die Fondsgesellschaft als solche, ein externer Nachhaltigkeitsbeirat und Themen der guten Unternehmensführung eine wichtige Rolle.

Auditor des FNG-Siegels ist die Universität Hamburg. Die Qualitätssicherungsgesellschaft Nachhaltiger Geldanlagen (QNG) trägt die Gesamtverantwortung, insbesondere für die Koordination, die Vergabe und die Vermarktung. Den Prüfprozess begleitet außerdem ein unabhängiges Komitee mit interdisziplinärer Expertise. Das FNG-Siegel ist von dem Verbraucherportal www.label-online.de als „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet worden und in den Warenkorb des Rats für Nachhaltige Entwicklung aufgenommen worden. Außerdem wurde es von der EU mit den anderen nationalen, staatlichen Label-Systemen in eine Arbeitsgruppe im Rahmen des EU-Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums eingeladen. Detaillierte Informationen zur Methodik enthalten die Verfahrensbedingungen. Weitere Informationen zum FNG-Siegel: www.fng-siegel.org.

Ratingagentur Scope: AA+ für Nachhaltigkeitsteam von Raiffeisen Capital Management

Die deutsche Ratingagentur Scope bescheinigt dem Nachhaltigkeitsteam von Raiffeisen Capital Management mit der Bewertung AA+ Top-Qualität und sehr hohe Kompetenz beim Management nachhaltiger Fondsstrategien. „Das sehr gute Rating ist ein weiterer Beleg für die die sorgfältige und gewissenhafte Gestionierung nachhaltiger Geldanlagen bei Raiffeisen Capital Management. Wir freuen uns sehr über diese ausgezeichnete Bewertung von Scope“, so Christiane Flehberger, Leitung Institutionelle Kunden bei Raiffeisen Capital Management. Wobei auch nachhaltig gemanagte Investments den Schwankungen der Kapitalmärkte unterworfen sind und auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

„Exzellente Umsetzung“

Ausschlaggebend für das hervorragende Rating der renommierten Agentur ist neben der langjährigen Managementerfahrung des Kernteams der Abteilung „Nachhaltige Investments“ rund um Wolfgang Pinner und der Erweiterung der Expertise auf das gesamte Fondsmanagement des österreichischen Asset Managers, vor allem der strenge nachhaltige Investmentansatz von Raiffeisen Capital Management. All das ermögliche eine exzellente Umsetzung der theoretischen Prozesse in die Praxis, attestiert Scope der Wiener Fondsgesellschaft. Dabei wende Raiffeisen Capital Management einen positiven Ansatz mit ESG-Momentum1, Engagement, Proxy Voting und einer Mindestanforderung an die Höhe des ESG-Score an, ohne in Form von Negativkriterien erforderliche Ausschlüsse zu vernachlässigen.

„Aufrichtiger Nachhaltigkeitsansatz“

Speziell beim Investmentansatz hebt Scope hervor: „Es handelt sich um einen sehr weit gefassten, umfänglichen, quantitativ und qualitativ hochwertigen sowie integrativen Prozess, der die Voraussetzungen für ein verantwortungsvolles Management von nachhaltigen Fonds schafft und gleichzeitig das Investitionsrisiko senkt. Der ‚Footprint‘ des Nachhaltigkeitsansatzes spiegelt sich in den Zielportfolios der nachhaltigen Produkte deutlich wider. Aus Sicht von Scope ist dies einer der wichtigsten Faktoren zur Bestätigung eines aufrichtigen Nachhaltigkeitsansatzes und zur klaren Differenzierung zu dem nach wie vor weit verbreiteten ‚Greenwashing‘. Im Risikomanagement kommen „State-of-the-art“- Risikomodelle zum Einsatz. Es existieren mehrere wirksame Instanzen zur Identifizierung und zum Management der relevanten Risiken. Neben den klassischen Risiken werden ESG-bezogene Risiken identifiziert.“

Nachhaltige Fondsvolumen wachsen überdurchschnittlich

Die Volumina nachhaltiger Investments sind in den letzten Jahren überproportional gestiegen und haben sich seit 2014 auch bei Raiffeisen Capital Management vervielfacht: Mittlerweile (Stand Juli 2020) beträgt das nachhaltig gemanagte Fondsvolumen der Fondsgesellschaft 7,6 Milliarden Euro, das entspricht bereits mehr als 20 % ihres Gesamtvolumens (37,6 Milliarden Euro per Ende Juli 2020).


Für den ausführlichen Ratingreport wenden Sie sich bitte an info@rcm.at

Webkonferenz

Der Leiter des Nachhaltigkeitsteams von Raiffeisen Capital Management, Wolfgang Pinner und Scope- Analystin Sina Hartelt stellten den Nachhaltigkeits- ansatz und das Analyseergebnis des Raiffeisen Capital Management Nachhaltigkeitsteams gemeinsam am Montag, dem 07. September 2020 um 11:00 Uhr in einer Telefon- und Webkonferenz vor. Zur Anmeldung

Aufbruch in die Zukunft: Raiffeisen-SmartEnergy-ESG-Aktien

Überschwemmungen, Waldbrände, Massenmigration und die Zerstörung der Biodiversität sind nur einige Folgen für Mensch, Tier und Umwelt, wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius bis ins Jahr 2100 zu halten. Der Kampf gegen die CO2-Emissionen – von denen zwei Drittel energiebedingt sind – erfordert zukunftsorientierte Energieerzeugung und -förderung sowie verantwortungsvolles Energiemanagement. Der Raiffeisen-SmartEnergy-Aktien von Raiffeisen Capital Management, der für Anlegerinnen und Anlegern seit Mitte April investierbar ist, unterstützt durch gezielte Investments auf Basis nachhaltiger Kriterien Unternehmen aus den Themenspektren erneuerbare Energie, Energiedistribution, Energieeffizienzen, Energiemanagement, Energiespeicherung und Transport.

Der Aktienfonds, der keiner Benchmark folgt, hält sich an die von Raiffeisen Capital Management selbst definierten Smart-Energy-Nachhaltigkeitsstandards. Dabei steht die kohlestofffreie Wirtschaft („low carbon economy“) mit erneuerbarer und effizienterer Energie im Fokus der Kapitalanlage. Viele der entsprechenden Branchen aus den Bereichen Energie, Technologie, Industrie und Megatrends, in die der Fonds investiert, sind geprägt von Wachstumschancen, was die Aussicht auf attraktive Renditen erhöht. Dies betrifft Wasserstoff als alternativen Kraftstoff ebenso wie effizientere und kostengünstigere Batterien für Elektrofahrzeuge. Solar- und Windenergie werden mit dem zunehmenden Abbau von Kohlekraftwerken noch größere Bedeutung gewinnen. Auch Unternehmen, die „intelligente“ Energienetze betreiben oder mit entsprechender Software (Smart Metering) ausstatten, sind für das Fondsmanagement von großem Interesse.

Der Fonds, der global ausgerichtet ist, investiert in ein konzentriertes Portfolio von 50 Unternehmen, die zum einen den Transformationsprozess im Energiebereich ermöglichen bzw. davon profitieren und zum anderen ein Raiffeisen-ESG-Rating1 von zumindest „50“ (Höchstwert liegt bei 100) aufweisen. Das heißt, neben den finanziellen Chancen – u.a. auf Basis von EBIT- und Umsatzwachstum, einer robusten Bilanz und der Marktstellung des jeweiligen Unternehmens – werden auch ESG-Kennzahlen in der Bewertung berücksichtigt. Diese Kennzahlen betreffen CO2-Intensität (Scope 1 + 2), produzierte Treibhausgase, Energie- und Wasserverbrauch, produzierte Abfallmengen und den Einsatz von recyceltem Wasser.

Die sorgfältige Titelauswahl bewirkt, dass Investments in den Raiffeisen-SmartEngery-ESG-Aktien im Vergleich zu konventionellen Energiefonds einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck hinterlassen und die investierten Unternehmen im Fonds weniger Wasser verbrauchen und geringere Abfallmengen verursachen.

Raiffeisen-Europa-Aktien wird nachhaltig

Eines der großen Ziele von Raiffeisen Capital Management ist es, das Thema Nachhaltigkeit im Fondsmanagement (noch) stärker zu verankern. Mit 16. Juni 2020 werden die Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds um einen weiteren Fonds erweitert: dem Raiffeisen-Europa-Aktien.

Eine weitere erfreuliche Nachricht: Raiffeisen Capital Management hält nicht nur die Marktführerschaft bei nachhaltigen Publikumsfonds, sondern konnte diese im Vergleich zum Vorjahr sogar noch deutlich ausbauen.

Mit Mitte Juni 2020 stellt Raiffeisen Capital Management den Raiffeisen-Europa-Aktien auf nachhaltiges Management um. Der Fonds mit einem Volumen von ca. 300 Millionen Euro (per 29. Mai 2020) wird nun gesamthaft unter Berücksichtigung von ESG-Kriterien1 gemanagt.

Mit der Umstellung des Fonds kann die Fondsgesellschaft ihren nachhaltig orientierten Kundinnen und Kunden ein noch etwas feiner segmentiertes Fondsangebot für die Region Europa anbieten. Denn der Raiffeisen-Europa-Aktien investiert in Mid Caps und in große Blue Chips, (wie etwa Roche, L’Oreal, SAP). Selbstverständlich wird nur investiert, wenn diese auch hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsstrategien für ein Investment in Frage kommen.

Investmentprozess des Raiffeisen-Europa-Aktien im Detail

Die Ausgangsbasis bilden europäische Aktien mit einer Marktkapitalisierung über einer Milliarde Euro. Dieses Investmentuniversum wird anhand finanzieller sowie nachhaltiger Kriterien überprüft, wodurch ca. 10 bis 15 % der Aktien aus dem Investmentuniversum herausfallen. Nach einer nachhaltigen und finanziellen Detailanalyse bleiben ca. 70 % des Ausgangsuniversum übrig. Aus diesen Titeln wird das Portfolio des Raiffeisen-Europa-Aktien konstruiert, welches aus ca. 70 Aktien besteht.

In den vergangenen Jahren haben sich die Investmentansätze der Anbieter stark verändert. So spielt die ESG-Integration1 eine wesentlich wichtigere Rolle als noch vor wenigen Jahren. Auch der mehrdimensionale Investmentansatz von Raiffeisen Capital Management geht weit über einfache Negativkriterien hinaus und basiert auf den drei Ebenen der ESG-Integration „Vermeiden“, „Unterstützen“ sowie „Einflussnahme“. Das Zusammenwirken möglichst aller drei Elemente ist Voraussetzung für ein verantwortungsvolles Management von nachhaltigen Fonds. Selbstverständlich fließen auch die finanzielle Bewertung und das Potenzial des Titels in die Investmententscheidung mit ein.

Vielfach günstig bewertet

Der europäische Aktienmarkt bietet im Vergleich zu vielen US-amerikanischen Titeln der New Yorker Börse noch großes Aufholpotenzial. Trotz der teilweise hervorragenden Fundamentaldaten und solider Unternehmensgewinne, weisen viele europäische Unternehmen sehr günstige Aktienbewertungen auf und bieten nicht selten darüber hinaus auch noch ansehnliche Dividendenrenditen.

„Green Deal“ bietet viele Möglichkeiten

Die an den europäischen Börsen gelisteten Unternehmen repräsentieren die Wirtschaftskraft einer Region, die gerade dabei ist, sich grundlegend neu auszurichten, um der globalen Klimabedrohung entgegenzuwirken. Der „Green Deal“ der Europäischen Kommission soll so rasch wie möglich vom Papier in die reale Marktwirtschaft gehoben werden. Das stellt Unternehmen vor große Herausforderungen, bietet andererseits aber auch enorme Chancen. Wer hier entsprechende Geschäftsmodelle rasch entwickeln oder adaptieren kann, beziehungsweise dies bereits vorausblickend getan hat, wird von dem erwarteten Ökologisierungsboom profitieren. Mittelfristig werden sich auch neue Geschäftsfelder entwickeln. Ein nachhaltig ausgerichteter Aktienfonds wie der Raiffeisen-Europa-Aktien wird in diesem Umfeld interessante Investments vorfinden.

Der Fonds wird multidisziplinär von einem Team gemanagt, das einerseits eine hohe Expertise bei nachhaltigen Investments mitbringt, andererseits über jahrelanges Know-how im Management europäischer Aktien verfügt. Die empfohlene Behaltedauer des Fonds liegt bei zehn Jahren.

Marktführerschaft erneut bestätigt2

Laut einer Erhebung der rfu – Mag. Reinhard Friesenbichler Unternehmensberatung, die Ende April 2020 veröffentlich wurde – hat Raiffeisen Capital Management die Marktführerschaft bei nachhaltigen Publikumsfonds deutlich ausgebaut (Stand Dezember 2019). Mit 4,1 Milliarden Euro per Ende 2019 hat der größte Asset Manager der Raiffeisen Bank International AG das Fondsvolumen in diesem Segment mehr als verdoppelt (+ 133 %) und ist mit einem Marktanteil von 32,6 % auch klar die Nummer 1.

Die Statistik der rfu zeigt darüber hinaus ein stetiges Wachstum bei Nachhaltigkeitsfonds, das 2019 nochmals eine beschleunigte Entwicklung auf 12,6 Milliarden Euro aufweist.

Raiffeisen Capital Management befindet sich in einem umfassenden Transformationsprozess, bei dem es mittelfristig unter anderem darum geht, die gesamte Fondspalette auf nachhaltige Investments umzustellen. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix ist mit einem Volumen von 2,44 Milliarden Euro (Stand 29.Mai 2020) nicht nur der größte nachhaltig gemanagte Fonds Österreichs, sondern auch der insgesamt größte österreichische Publikumsfonds. Mit dem nachhaltig gemanagten Produktangebot gelingt es Raiffeisen Capital Management neue Anlegergruppen zu gewinnen. Das Volumen nachhaltig gemanagter Assets beträgt mit 6,6 Milliarden Euro bereits mehr als 18 % des Gesamtvolumens (35,4 Milliarden Euro per Ende April 2020).


1) ESG steht für Umwelt (Environment, E), Soziales (Social, S) und gute Unternehmensführung (Governance, G). Diese Unterlage dient der Information institutioneller Investoren und ist nicht zur Weitergabe an Privatkunden gedacht.
2) Quelle: rfu, 2020

Die Welt im Corona-Ausnahmezustand: Auswirkungen auf Finanzmärkte sowie Fonds bzw. Portfolios der Raiffeisen KAG

Die Kursbewegungen auf den Finanzmärkten in den letzten Tagen haben teilweise neue Rekordwerte gesetzt. Extreme Kursschwankungen gab es in faktisch allen Assetklassen, ausgenommen cash. Selbst gemeinhin hoch liquide Märkte, wie beispielsweise US-Staatsanleihen, erlebten zeitweise spürbare Verwerfungen. Die Notenbanken haben in vielen Ländern und Regionen als Reaktion bzw. vorsorglich ihre Maßnahmen zur Unterstützung der Märkte und Volkswirtschaften stark ausgeweitet – unter anderem mit Zinssenkungen, neuen Anleihekaufprogrammen und massiven Liquiditätshilfen. Die Europäische Zentralbank (EZB) verkündete beispielsweise ein Pandemie-Notfall-Kaufprogramm im Umfang von zunächst 750 Milliarden Euro, mit dem vor allem Anleihen von Staaten und Unternehmen gekauft werden können und bei dem bisherig bestehende Kaufbeschränkungen teilweise aufgehoben wurden. Dieses Kaufprogramm ist in mehreren Punkten mit entscheidender Flexibilität (Volumina, Zeitpunkt, Emittenten) ausgestattet und es könnte notfalls auch auf nahezu unbegrenzte kurzfristige Liquiditätshilfen für Unternehmen aufgestockt werden.

Parallel kündigen Regierungen weltweit fast täglich neue Hilfsprogramme zur Unterstützung ihrer Volkswirtschaften an.

Die Finanzmärkte versuchen derzeit, das radikal veränderte weltwirtschaftliche Umfeld irgendwie einzupreisen. Angesichts gewaltiger Unwägbarkeiten auf vielen Ebenen und des Fehlens jeglicher historischer Vergleichsmöglichkeiten ist das gegenwärtig aber nahezu unmöglich.

Ist das Schlimmste überstanden?

Für die Pandemie und damit auch die Volkswirtschaften muss die Frage leider klar verneint werden. Erkrankungen und Opferzahlen werden noch einige Zeit ansteigen, bevor die drastischen Eindämmungsmaßnahmen hoffentlich greifen und die Dynamik abnimmt. Hoffnungsvoll stimmen in diesem Zusammenhang immerhin die Entwicklungen in China, Südkorea, Hongkong und Singapur. Und auch bei der Behandlung der besonders schweren Krankheitsfälle gibt es zumindest einige vielversprechende Ansätze mit bereits verfügbaren – wenn auch nicht für das Coronavirus entwickelten – Medikamenten. Gleichwohl ist mit Stand heute davon auszugehen, dass die derzeit geltenden Einschränkungen für Wirtschaft und persönliche Bewegungsfreiheit noch mindestens einige Wochen andauern werden. Positiv ist zu werten, dass China seine Volkswirtschaft schrittweise weiter zurück zum Normalbetrieb führt. Es ist derzeit aber ungewiss, wann eine durchgreifende wirtschaftliche Erholung einsetzen wird und ebenso, wie sie verlaufen könnte. Vor wenigen Wochen noch war man an den Finanzmärkten von einer recht raschen, starken (v-förmigen) Erholung ausgegangen. Der starke Kurseinbruch bei Aktien und Unternehmensanleihen hat sehr viel damit zu tun, dass diese Erwartungen rasant ausgepreist werden mussten. Je nachdem, wann eine konjunkturelle Erholung einsetzt und wie sie verläuft, stellen sich die aktuellen Preise und Bewertungen auf den Aktien- und Anleihemärkten sehr unterschiedlich dar. Für die Finanzmärkte lässt sich die obige Frage daher sehr viel schwerer beantworten. Vermutlich haben wir die Extremwerte bei den Kursschwankungen erst einmal hinter uns. Auch eine kräftige Erholung ist jetzt jederzeit möglich. Ob wir aber auch bereits die Tiefstkurse gesehen haben, ist ungewiss. In jedem Fall bestehen trotz der gesunkenen Kurse und damit teils deutlich attraktiverer Bewertungen weiterhin erhebliche Abwärtsrisiken.

Bevor sich die Nachrichtenlage bei der Pandemie nicht grundsätzlich zum Positiven wendet und damit ein Ende des volkswirtschaftlichen Ausnahmezustands absehbar ist, werden Erholungen aller Wahrscheinlichkeit nach nur kurzfristig und noch nicht nachhaltig sein.

Weitere Risikoreduktion in den Fonds und Portfolios

Die sich abzeichnenden Negativentwicklungen haben wir bereits in den letzten Wochen zum Anlass genommen, das Risiko in den Raiffeisen-Strategiefonds, den §14-Mischfonds, den Portfoliofonds, der Vermögensverwaltung, der nachhaltigen Vermögensverwaltung sowie der digitalen Vermögensverwaltung signifikant zu senken. Daher sind viele Fonds bzw. Portfolios bereits sehr defensiv aufgestellt. Zugleich bewerten wir die Lage natürlich ständig neu und passen die Positionierungen gegebenenfalls in kürzeren Intervallen und häufiger an als in „normalen“ Zeiten. In Abwägung aller aktuellen Einflussfaktoren, Daten und Nachrichten sehen wir eine weitere Reduktion des Risikos als gerechtfertigt an. Dabei berücksichtigen wir auch, dass Diversifikationseffekte derzeit nur eingeschränkt greifen, weil sich fast alle Assetklassen aktuell in einem sehr hohen Gleichlauf befinden. Den Schwerpunkt beim Risikoabbau legen wir dabei auf die Aktienquote. Wir sind in allen oben genannten Fonds und Portfolios aktuell nunmehr mit zwei Schritten untergewichtet. Die Maßnahmen betreffen aber auch weitere Assetklassen; beispielsweise Anleihen. Die freiwerdenden Mittel werden zunächst kurzfristig als Cash geparkt. Die entsprechenden Schritte haben wir in den Fonds bereits umgesetzt. Relevant sind diese Entscheidungen unter anderem für die Raiffeisen-Strategiefonds, die §14-Mischfonds, die Portfoliofonds, die Vermögensverwaltung, die nachhaltige Vermögensverwaltung sowie die digitale Vermögensverwaltung.

Wir werden die aktuelle Lage auch in den nächsten Tagen und Wochen genau verfolgen, und weitere Veränderungen sind wahrscheinlich. Dabei kann es zu weiteren Reduktionen des Risikos, aber auch zu einer Rückführung der Risikomaßnahmen kommen. Denn nachdem wir für die Fonds in den letzten Wochen richtigerweise schrittweise Risiken abgebaut haben, besteht unsere Aufgabe selbstverständlich auch darin, bei entsprechenden Gegebenheiten wieder Risikoexposition und damit neues Ertragspotential aufzubauen. Als Schlüssel sehen wir weiterhin den Verlauf der Pandemie, aber auch die Gegenmaßnahmen von Notenbanken und Behörden an.

Ordnungsgemäßer Betrieb aller Geschäftsprozesse bleibt gewährleistet

Die Raiffeisen KAG ist als Mitglied der Raiffeisenbank International Gruppe vollständig in deren Security-Organisation eingebunden. Ein wesentlicher Bestandteil dessen ist ein Business Continuity Management System. Dieses stellt sicher, dass auch im Krisenfall und bei diversen denkbaren Szenarien alle wichtigen Geschäftsprozesse der Raiffeisen KAG gewährleistet sind. Das wird unter anderem durch eine standortunabhängige Verfügbarkeit aller notwendigen Ressourcen (Infrastruktur, IT-Equipment, Mitarbeiter, Kommunikation) sichergestellt. Die Diskussions-, Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse in allen Unternehmensabteilungen funktionieren auch in diesem neuen Setup bislang weitgehend reibungslos und ohne größere Beeinträchtigungen.

Die aktuelle Situation ist zweifellos für uns alle und auf faktisch allen Ebenen des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und privaten Lebens eine einschneidende, große Herausforderung. Wir sind zuversichtlich, dass wir sie gemeinsam meistern werden. Wir werden als KAG unseren Beitrag dazu leisten und sehen uns dafür weiterhin gut gerüstet.

Nachhaltigkeit als Wachstumstreiber – Nachfrage und Fondsvolumen steigen stark

Die Geschäftsführung der Raiffeisen KAG1 präsentierte heute im Rahmen einer Pressekonferenz jüngste Marktzahlen. Ende Dezember 2019 lag das Fondsvolumen der Raiffeisen KAG bei 38,3 Mrd. EUR und erreichte damit seinen absoluten Höchststand seit der Finanzwirtschaftskrise. Alleine für die vergangenen drei Jahre bedeutet das eine Steigerung des verwalteten Vermögens von 8 Mrd. EUR (+26 Prozent).

„Wir sind in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich über dem Marktschnitt gewachsen. Diese erfreuliche Entwicklung führen wir auf drei wesentliche Faktoren zurück: Erstens, bei den Menschen hat ein Umdenken stattgefunden und Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein entscheidendes Kriterium für ihre Anlageentscheidungen. Die Nachfrage nach unseren nachhaltigen Produkten hat stark zugelegt, Tendenz weiter steigend. Zweitens, die Beliebtheit von Fondssparen hat im derzeitigen Zinsumfeld stark zugenommen. Und drittens, sehen wir einen klaren Trend hin zu Multi-Asset-Produkten. Gerade in diesem Segment sind wir als Raiffeisen KAG sehr gut aufgestellt. Nicht zuletzt wurden wir für unsere hervorragende Arbeit im Rahmen der SCOPE Investment Awards 2020 als bester Multi-Asset-Manager im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet“, erklärt Rainer Schnabl, CEO Raiffeisen KAG.

In Österreich konnte die Raiffeisen KAG ihren Marktanteil in den vergangenen drei Jahren von 16,9 auf 19,3 Prozent konsequent ausbauen. Im stark wachsenden Segment nachhaltiger Publikumsfonds ist sie Marktführerin.

Fondssparen: Kapitalmarktveranlagung für alle

Besonders positiv ist laut Schnabl auch die Entwicklung bei Fondssparverträgen. Immer häufiger wird diese Anlageform als Alternative zu zinsbasierten Sparformen genutzt. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Anzahl um 12.421 Stück auf insgesamt rund 353.000 Fondssparverträge. Beachtlich ist auch hier die Rolle, die nachhaltige Produkte spielen. Im selben Zeitraum verdreifachte sich die Anzahl solcher Fondssparverträge auf 65.352 Stück.

„Können durch Qualität im Investmentprozess punkten“

Für Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG und dort für das Fondsmanagement verantwortlich, steht die stark steigende Nachfrage nach nachhaltigen Fonds der Raiffeisen KAG erst am Anfang. Er geht davon aus, dass die Nachfrage nach hoch-qualitativen, aktiv-gemanagten Produkten künftig noch weiter steigen wird: „Der Green Deal ist eine enorme Chance. Ich bin überzeugt, dass die Finanzwelt vor einer fundamentalen Wende steht, bei der es zur Umschichtung von enormen Summen Richtung Nachhaltigkeit geht. Der EU-Aktionsplan für eine grüne Finanzwirtschaft wird in den kommenden drei Jahren schrittweise Anwendung finden. Für die Raiffeisen KAG ist die Integration der Nachhaltigkeitskriterien (ESG-Kriterien) jedoch bereits jetzt ein wesentlicher Bestandteil im Investmentprozess“, so Aigner. Einerseits geht es klar darum, die Investitionen in bestimmte Unternehmensfelder oder -praktiken zu vermeiden und so Verantwortung zu zeigen. Darüber hinaus sieht die Raiffeisen KAG ihre Aufgabe auch darin, Nachhaltigkeit zu fördern und zu unterstützen. Hierbei verfolgt sie einen klaren Best-in-Class Ansatz. Durch den laufenden Dialog mit Unternehmen und Engagement gelingt es der Raiffeisen KAG Einfluss im Sinne der Nachhaltigkeit auszuüben. „Das Zusammenspiel all dieser Ebenen sehen wir als dynamischen Prozess, der aus unserer Sicht für alle nachhaltigen Fondsmanager Anwendung finden müsste. Uns ist jedoch die Differenzierung durch Qualität im Investmentprozess gelungen und hiermit können wir besonders Punkten“, ergänzt Dieter Aigner. Bestätigt wird diese Aussage durch das erfolgreiche Abschneiden bei der jüngsten Vergabe der FNG2-Siegel (für höchsten Qualitätsstandard nachhaltiger Fonds im deutschsprachigen Raum). Die Raiffeisen KAG wurde dabei zum erfolgreichsten Asset Manager in der DACH-Region gekürt.

Auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Alleine von 2018 auf 2019 gelang eine Steigerung des nachhaltigen Fondsvolumens von 110 Prozent auf 6,5 EUR Mrd.

Dass Fondsvolumina auch außerhalb Österreichs starke Anstiege verzeichnen, berichtete der in der Raiffeisen KAG für CEE und Italien zuständige Geschäftsführer Michal Kustra. Die zur Raiffeisen KAG zählenden Fondsvolumina in CEE stiegen in den vergangenen drei Jahren um 83 Prozent auf 1,1 EUR Mrd. per 31.12.2019. Die von Raiffeisen KAG gesteuerten lokalen Asset Management Gesellschaften konnten ihre Volumina im selben Zeitraum ebenfalls um 27 Prozent auf 13,4 Mrd. EUR vergrößern.

Hervorragend läuft das Fondsgeschäft auch in Italien. Mit einem Zuwachs von 52 Prozent auf 4 Mrd. EUR seit 2016 zählt der italienische Markt zu den Top-Performern der Raiffeisen KAG. Michal Kustra erklärt die positive Entwicklung in den ausländischen Märkten folgendermaßen: „Italien ist eine große Überraschung für uns. Noch vor wenigen Jahren wollte dort niemand etwas von nachhaltigen Fonds wissen, mittlerweile ist auch dort Nachhaltigkeit der Wachstumstreiber schlechthin. Unsere Produkte werden dort sehr stark nachgefragt und auch immer wieder ausgezeichnet. In der CEE-Region sehen wir, auch als unmittelbare Auswirkung des EU-Aktionsplans Green Finance, dass sich in den dortigen EU-Mitgliedsstaaten einiges bewegt. Wir gehen davon aus, dass nachgelagert auch die anderen Länder mehr und mehr auf den Zug nachhaltiger Veranlagung aufspringen werden und bleiben für die kommenden Jahre absolut positiv gestimmt“, berichtet Kustra.

Spectra Umfrage: Vier von zehn Österreicherinnen und Österreichern wollen nachhaltig veranlagen

Eine von Raiffeisen KAG beauftragte und im Januar 2020 durchgeführte Umfrage des Marktforschungsinstituts Spectra unter 2.229 Österreicherinnen und Österreichern im Alter zwischen 19 und 65 Jahren hat gezeigt, dass das Thema nachhaltige Veranlagung noch sehr viel Potenzial birgt. Denn 4 von 10 Befragten gaben an, dass Nachhaltigkeit in der Veranlagung wichtig für sie ist. Die mit Abstand bekannteste nachhaltige Veranlagungsform sind Fonds. Knapp zwei Drittel gaben an, diese zu kennen, gefolgt von grünen Anleihen (40 Prozent). Besonders wichtig ist den Befragten bei nachhaltiger Geldanlage, dass ihr Geld nur in Unternehmen veranlagt wird, die besonders umwelt- und klimaschonend handeln (55 Prozent) sowie faire Arbeitsbedingungen vorweisen (53 Prozent).

Weiterentwicklung nachhaltiger Produkte und Wissensvermittlung im Fokus

Die Weiterentwicklung der nachhaltigen Produktpalette steht deshalb bei Raiffeisen KAG hoch im Kurs. Bereits im vergangenen Herbst ging sie mit der nachhaltigen Vermögensverwaltung an den Start. In den kommenden Wochen wird es hier weitere Angebote für Anleger geben, in die die Fondsmanagementexpertise aus den Bereichen Technologie, Megatrends und Technologie der Raiffeisen KAG einfließen wird.

Darüber hinaus spielt für Rainer Schnabl auch die Informations- und Aufklärungsarbeit rund um das Thema Kapitalmarkt eine wichtige Rolle. „Wir sehen, dass Aufklärungsarbeit ein Schlüssel erfolgreicher Fondshäuser ist und daran wollen wir weiterarbeiten. Wir werden daher unsere Kommunikationsarbeit laufend optimieren und weiterhin versuchen das Anlegerpublikum, genauso wie die Bankberater, die ihre Kundinnen und Kunden täglich bei Veranlagungsentscheidungen unterstützen, zielgenau mit hoch-qualitativen Informationen rund um das Thema zu versorgen“, so der Raiffeisen KAG CEO.

Die Raiffeisen KAG stellt unterschiedliche Informationsformate wie beispielsweise www.investment-zukunft.at, das Infomagazin NACHHALTIG INVESTIEREN oder das Videolexikon wissen.raiffeisen.at mit Erklärungen für Finanzbegriffe einem breiten Publikum zur Verfügung. Darüber hinaus kooperiert die Fondsgesellschaft eng mit ÖGUT beim Lehrgang zur/zum zertifizierten NH-BeraterIn und bietet ein Informations- und Weiterbildungstool für Beraterinnen und Berater an.


1) Raiffeisen KAG steht für Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H.
2) Forum Nachhaltige Geldanlage

Raiffeisen KAG bei FNG-Siegel-Vergabe erfolgreichster Asset Manager: 11 Fonds mit „3 Sterne“-Siegel ausgezeichnet

„Aus der Nische heraus, hat sich Nachhaltigkeit zu einem gesellschaftlichen Megatrend entwickelt, der inzwischen auch im Asset Management sämtliche Bereiche durchdringt – zumindest bei uns im Haus ist das der Fall“, sagt Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG. Mittelfristiges Ziel der österreichischen Fondsgesellschaft ist es, die gesamte Fondspalette nach ESG-Kriterien zu managen. „Um hier glaubwürdig zu sein, muss die Qualität der Produkte stimmen. Daran arbeiten wir konsequent und mit vollem Einsatz“, so Aigner. Mit Erfolg, denn die Vielzahl an „3-Sterne“-FNG-Siegel, die das Forum für Nachhaltige Geldanlage nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergibt, ist ein Beleg dafür, dass die Qualität stimmt. Inzwischen haben elf Fonds, die von der österreichischen Fondsgesellschaft gemanagt werden, ein „3-Sterne“-Siegel. Ein weiterer Fonds wurde mit einem „2-Sterne“-Siegel ausgezeichnet. Die Raiffeisen KAG ist somit die Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3-Sterne“-Siegel hält. Insgesamt haben 47 Asset Manager Fonds eingereicht.

Auch die (Wo-)Manpower, die hinter den nachhaltigen Investments der Raiffeisen KAG steckt, verstärkt sich laufend. Inzwischen ist jeder Bereich des Unternehmens mit dem Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit befasst und es gibt keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr, die das Thema nicht in irgendeiner Weise betrifft. Nachhaltigkeit ist vom Rand ins Zentrum der Aktivitäten der Raiffeisen KAG gerückt und weitet sich von dort dynamisch auf alle Ebenen aus. Wolfgang Pinner, Leiter des Teams „Nachhaltige Investments“ im Fondsmanagement, ist überzeugt, dass konsequente Nachhaltigkeit und das Streben, diese weiterzuentwickeln, wesentliche Aspekte des Erfolgs sind. „Die Raiffeisen KAG setzt hier oft Standards und nimmt eine Vorreiterrolle ein. So verzichten wir – um nur ein Beispiel zu nennen – schon jetzt auf Investments in Explorationsunternehmen aus dem Bereich fossiler Energien“, so Pinner. Die Summe all dieser Aktivitäten macht sich bezahlt, denn für die Bestbewertung „3 Sterne“ werden neben der strengen Definition der Nachhaltigkeitsaktivität auch institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bewertet.

Die Glaubwürdigkeit des FNG-Siegels wird untermauert durch ein unabhängiges Audit der Universität Hamburg und der zusätzlichen Überwachung durch ein externes Komitee, mit Vertretern des WWF Schweiz, der Universität Kassel, einer Landeskirche aus der Schweiz und der österreichischen ÖGUT. Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen die einzelnen Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Investitionen in Atomkraft, Uranbergbau, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung sind tabu. Hochwertige Nachhaltigkeits-Investments, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Selektions- & Dialogverfahren“ besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne. Sämtliche Titel des Portfolios sind geprüft.

Dabei geht das FNG-Siegel weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus. Mit über 80 Fragen wird z. B. der Nachhaltigkeits-Anlagestil, der damit einhergehende Investmentprozess, die dazugehörigen ESG-Researchkapazitäten und ein evtl. begleitender Engagement-Prozess analysiert und bewertet. Darüber hinaus spielen u.a. Elemente wie Reporting, die Fondsgesellschaft als solche, ein externer Nachhaltigkeitsbeirat und Themen der guten Unternehmensführung eine wichtige Rolle.

Scope Investment Awards 2020: Raiffeisen Capital Management einer der besten Multi-Asset-Manager

Die begehrten Scope Investment Awards1 werden in der Finanzbranche als eine Art „Fonds-Oscar“ angesehen. Dabei kürt die Ratingagentur Scope Analysis in diesen Tagen die besten Fonds und Asset-Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz unter mehr als 4500 Fonds und 280 Anbietern. In der als Königsdisziplin für Fonds- und Vermögensverwaltung geltenden Kategorie „Multi-Asset“ gehört Raiffeisen Capital Management zu den fünf nominierten Top-Asset-Managern2.

Eine solche Nominierung spricht für Qualität. Multi-Asset-Fonds bzw. -Portfolios, die in mehrere Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Renten, Geldmarktitel, Rohstoffe oder Immobilien gleichzeitig investieren können, sind dabei eine besonders anspruchsvolle Investment-Kategorie. Ihr Reiz aus Anlegersicht besteht unter anderem darin, dass sie sehr flexible Investment-Lösungen für faktisch jedes Kapitalmarktumfeld sind und dass sie sich besonders gut auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zuschneiden lassen.

Multi-Asset-Strategien waren und sind keineswegs zufällig seit jeher der zentrale Ausgangspunkt für unsere Portfoliogestaltung, sei es für den privaten Kleinanleger oder für institutionelle Großkunden. Investmentziele, Risikobereitschaft, Liquiditäts- und Flexibilitätsbedürfnisse korrekt zu erfassen, steht daher grundsätzlich immer am Beginn unseres Investmentprozesses. Wir legen den Fokus dabei auf kontinuierliche, nachhaltige Investitionserfolge durch aktives Management, trotz einem zunehmend von kurzfristigem Performancedenken und „passiven Investments“ geprägten Umfeld.

Mit diesem Ansatz ist Raiffeisen Capital Management zu einem der führenden Asset-Manager Österreichs aufgestiegen. Die Nominierung für den Scope Investment Award ist für uns eine weitere Bestätigung, ebenso wie das positive Feedback unserer zahlreichen Kunden und die wachsende Nachfrage nach unseren Investmentlösungen.

Multi-Asset-Management ist unsere Kernkompetenz

Basis dafür sind erfahrene Mitarbeiter im Fondsmanagement mit hoher personeller Kontinuität und fachlicher Kompetenz. Teamansatz, so wie wir ihn leben, bedeutet dabei das Beste aus zwei Welten miteinander zu kombinieren: Die Kreativität und die Verantwortung des Einzelnen, die zusätzlichen Anregungen, die sich in Teamdiskussionen ergeben und die höhere Sicherheit eines Teams gegenüber einer übergroßen Abhängigkeit von einem einzelnen „Star-Manager“.

Mit diesen (und einigen weiteren) Grundsätzen hat Raiffeisen Capital Management Multi-Asset-Investments in den letzten 20 Jahren als eine seiner Kernkompetenzen aufgebaut und sich diesbezüglich in Europa einen Namen gemacht. Heute verwalten 17 Fondsmanager mit kollektiv über 300 Jahren Branchenerfahrung rund 13 Milliarden Euro in Multi-Asset-Fonds und -Mandaten, Tendenz weiter steigend. Es versteht sich von selbst, dass sich dabei sowohl die Fondsmanager als auch unsere Produkte und Investmentprozesse in ständiger Weiterentwicklung befinden (siehe Übersicht auf der nächsten Seite). Wie in allen Bereichen unseres Asset Managements arbeiten wir auch bei unseren Multi-Asset-Lösungen intensiv daran, nachhaltiges Investieren stark zu forcieren.

Unsere Multi-Asset Investment-Philosophie

Wesentliche Bestandteile unseres Multi-Asset-Managements sind die langfristig und stark auf fundamentale Bewertungen ausgerichtete Strategische Asset Allokation (SAA), die kurz- bis mittelfristig agierende Taktische Asset Allokation (TAA) und die Behavioural Asset Allokation (BAA), deren Anlageentscheidungen auf dem Momentum und der Dynamik der verschiedenen Märkte, Regionen und Assetklassen beruhen. Hinzu kommen fallweise zusätzliche Risikomanagement- und Wertsicherungs-Systeme.

Der größte Teil von Risiko und Ertrag wird dabei durch die Strategische Asset Allokation bestimmt, während das Taktische Management (TAA) Zusatzerträge liefert. Ein koordiniertes Zusammenspiel von qualitativen Einschätzungen und quantitativen Signalen verbessert die Ergebnisse.

Die optimalen Finanzinstrumente für die Umsetzung werden in einem strukturierten Verfahren ausgewählt, das fest in den gesamten Investmentprozess eingebunden ist. Bei Fonds, die direkt in Einzeltitel investieren, wird mit den im jeweiligen Anlageklassensegment spezialisierten Teams kooperiert. Bei Dachfonds kümmert sich ein zusätzliches Team von 7 Fondsmanagern eigens darum, die für die Strategieumsetzungen am besten geeigneten Fonds von Drittanbietern auszuwählen.

Breite, vielschichtige Produktpalette für unterschiedlichste Kundenbedürfnisse

Damit lässt sich sehr effizient und kostengünstig eine Vielzahl unterschiedlicher Investmentlösungen für alle Kundengruppen zusammenstellen, vom Privatanleger bis hin zu institutionellen Mandaten und Spezialfonds.

Global investierende Strategiefonds für private Anleger bildeten vor über 20 Jahren den Ausgangspunkt unserer Multi-Asset-Palette und gehören bis heute zu unseren erfolgreichsten Fonds. Sie wurden seither ständig weiterentwickelt und sind auf die neuen MiFID-Risikoklassen abgestimmt.

Unsere Multi-Asset-Lösungen umfassen zudem Total-Return-Produkte, Fonds mit Fokus auf regelmäßige Ausschüttungen, Produkte mit Inflationsschutz oder Portfolios mit einer bestimmten maximalen Schwankungsbreite. Auch hochgradig flexible und sehr schnell auf Kapitalmarkttrends reagierende Portfolios befinden sich in unserer Produktpalette, genauso wie auf Risikobeiträge und aktive Risiko-Steuerung fokussierte Lösungen, wie etwa eines unserer Multi-Asset-Flaggschiffe, der Raiffeisen 337 – Strategic Allocation Master I. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen.

Fazit

Die Nominierung für die diesjährigen Scope Investment Awards unterstreicht die exzellente Management- und Servicequalität von Raiffeisen Capital Management, speziell in der “Königsklasse“ Multi-Asset-Management. Dank eines systematischen, langfristigen Aufbaus von Multi-Asset-Management als Kernkompetenz können wir qualitativ hochwertige Investment-Lösungen für alle Kundengruppen und unterschiedlichste Kundenbedürfnisse anbieten, die für die Herausforderungen an den Kapitalmärkten in den kommenden Jahrzehnten gerüstet sind.


Diese Unterlage dient der Information professioneller Investoren und ist nicht zur Weitergabe an Privatkunden gedacht.

Weitere Informationen finden Sie links im PDF.

1) Scope Awards stellen nicht nur auf Performance ab, die Nominierungsbedingungen finden Sie unter https://www.scope-awards.com/awards-2020/investment-awards/nominierungsbedingungen/
2) Fokus auf Kundenbedürfnisse, Kernkompetenzen und Qualität; Ein Ranking, Rating oder eine Auszeichnung ist kein Indikator für die zukünftige Entwicklung und unterliegt Veränderungen im Laufe der Zeit.

Green Investment Boom erreicht Vermögensverwaltung

Die Raiffeisen KAG1, als führende österreichische Fondsgesellschaft bei nachhaltigen Publikumsfonds, geht ihren Weg des verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Asset Managements konsequent weiter. Ab sofort bietet sie – österreichweit über die Raiffeisenbanken – auch im Kundensegment Vermögensverwaltung innerhalb jeder Portfoliostrategie nachhaltiges Investment an.

„Langfristigkeit, das Denken in Generationen, hat gerade in der Vermögensverwaltung eine sehr lange Tradition. Daher ist es nur folgerichtig, dieser Kundengruppe zusätzlich zu unseren bestehenden Portfolioausrichtungen verstärkt auch nachhaltig gemanagte Strategien anzubieten“, so Rainer Schnabl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG zur Erweiterung des nachhaltigen Produktangebots des Unternehmens. „Denn diesem speziellen Anlegerkreis geht es um eine verantwortungsvolle Veranlagung, die vor allem auf den langfristigen Erhalt des Vermögens ausgerichtet ist“, so Schnabl.

„Wir wollen beim Thema nachhaltiges Veranlagen Tempo machen und es so breit wie möglich in unsere Veranlagungsstrategien hineinbringen. Die Vermögensverwaltung ist ein weiterer Schritt in diese Richtung“, so Dieter Aigner, der in der Raiffeisen KAG das Thema Nachhaltigkeit auf Geschäftsführer-Ebene vorantreibt. Man habe in Hinblick auf den EU-Aktionsplan auch einen politischen Auftrag, so Aigner.

Neben der gewohnten Management- und Servicequalität der Raiffeisen Vermögensverwaltung bietet eine derartige Anlage auch ein gutes Gewissen und in weiterem Sinne die Möglichkeit, an der Erreichung der Klimaziele von Paris mitzuwirken. Denn die nachhaltige Vermögensverwaltung der Raiffeisen KAG – Raiffeisen VIPnachhaltig – investiert nur in entsprechend gemanagte Fonds, die bei der Auswahl von Unternehmen und Staaten neben dem finanziellen Potenzial auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen auf Themen der (Unternehmens-)Führung – z.B. Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten – achten. Bei den nachhaltig gemanagten Fonds der Raiffeisen KAG, die in den nachhaltig gemanagten Portfolios der Raiffeisen Vermögensverwaltung natürlich besondere Berücksichtigung finden, kommt darüber hinaus der eigens entwickelte Raiffeisen-ESG2-Score zur Anwendung. Er ermöglicht es, die Nachhaltigkeit der Investments zu messen und zu bewerten. Entsprechen Unternehmen nicht den ESG-Kriterien, werden diese nach Möglichkeit vermieden.

Doppelter Effekt

Die Praxis zeigt, dass mit nachhaltigen, zukunftsorientierten Investments gleichwertige Erträge erwirtschaftet werden können. Denn verantwortungsvolles Agieren von Firmen führt oft zu geringeren Unternehmensrisiken und kann so die Wertentwicklung positiv beeinflussen. Nachhaltigkeit stellt sich durchaus als Qualitätskriterium heraus, das Bonität und gesunde Unternehmensentwicklung fördern kann. Derartige Investments haben daher im Grunde eine doppelte Rendite: eine finanzielle, die den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterliegt, aber auch eine gesellschaftliche bzw. ökologische. Wobei natürlich auch nachhaltige Investments, ebenso wie konventionelle Anlagen, den Entwicklungen an den Kapitalmärkten unterworfen sind und Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Nachhaltige Vermögensverwaltung der Raiffeisen KAG im Detail

Die nachhaltige Vermögensverwaltung gibt es in fünf unterschiedlichen Strategien, die sich in der Aktienquote – und somit im Risiko – und der empfohlenen Veranlagungsdauer unterscheiden. Weitere Details zu den Strategien finden Sie im PDF links.

Auch Raiffeisen VIPindividual (ein nach individuellen Bedürfnissen ausgerichtetes Portfolio) gibt es wahlweise in der nachhaltigen Variante VIPindividualnh. Raiffeisen VIPindividualnh bietet sowohl für Privatkunden als auch für institutionelle Kunden die Möglichkeit eines Sondervertrags unter der Prämisse von nachhaltigen Kriterien. Damit wird nachhaltiges Management auf Basis von Wertpapierfonds unter Berücksichtigung individueller Kundenbedürfnisse gewährleistet.


1) Raiffeisen KAG und Raiffeisen Capital Management stehen für Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H.
2) ESG steht für Environment, Social and Governance, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung

Bitte beachten Sie das PDF links für weitere Informationen und Risikohinweise.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent: Ältester Fonds wird nachhaltig!

Der Raiffeisen-EuroPlus-Rent ist ein ganz besonderer Fonds: Er war der allererste Investmentfonds, den die Raiffeisen KAG auflegte (ursprünglicher Name: Raiffeisen-Rentenfonds). Mit ihm begann im Dezember 1985 für unzählige Fondsanleger sowie für uns eine Erfolgsgeschichte.

Aus dem Raiffeisen-EuroPlus-Rent wird ab dem 1. August 2019 der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent. Natürlich ändert sich damit einiges in der Investmentstrategie. Manches bleibt aber auch nahezu gleich, beispielsweise das Risikoprofil des Fonds. Und eines ändert sich gewiss nicht: Unser Streben nach höchster Qualität im Fondsmanagement.

Kernkompetenz Nachhaltiges Investieren

Raiffeisen Capital Management hat sich schon seit vielen Jahren Nachhaltigem Investieren verschrieben, lange bevor „alle Welt“ anfing, darüber zu reden. Zielstrebig haben wir Know-how aufgebaut, Kontakte geknüpft, spezielle Investmentprozesse dafür entwickelt. Eine eigene Nachhaltigkeitskennzahl kreiert, den Raiffeisen-ESG-Score1. Kurzum, wir haben Nachhaltiges Investieren zu einer Kernkompetenz entwickelt. Schritt für Schritt erweitern wir unsere Palette nachhaltiger Investmentfonds und diese erfreut sich wachsenden Zuspruchs. Mit einem Fondsvolumen von weit über einer Milliarde Euro ist der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix der größte Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft!

Einen ganz zentralen Platz in unserer Nachhaltigkeitsfonds-Palette nimmt ab August der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent ein.

Gutes besser machen

„Never change a winning team“ sagt der Engländer und meint damit, Dinge möglichst nicht zu verändern, die gut funktionieren. Von daher hätten wir den ältesten unserer Investmentfonds auch so lassen können, wie er ist. Aber es gibt zwei gewichtige Gegenargumente:

Argument #1: Die globale Renditelandschaft hat sich gewaltig verändert. Vor allem in Europa weisen sehr viele Staatsanleihen inzwischen negative Renditen auf – und das hat es so noch nie zuvor gegeben. Im Interesse unserer Fondsanleger sehen wir daher Handlungsbedarf.

Argument #2: In unserer Fondspalette fehlte bislang noch ein globaler Rentenfonds, der unter strengen Nachhaltigkeitskriterien veranlagt. Es liegt nahe, dass unser „dienstältester“ Fonds künftig eines der Herzstücke unserer Nachhaltigkeits-Rentenfondspalette bilden wird.

Was ändert sich?

Zum ersten kommt im Fonds künftig unser bewährter, vielfach ausgezeichneter Nachhaltigkeitsprozess bei der Anleiheauswahl zum Einsatz.

Zum zweiten ändert sich die Fondsausrichtung: Global statt bislang stark auf Europa fokussiert. Negativrenditen sind nirgendwo sonst so stark verbreitet wie in Europa. Schon deshalb lohnt es sich, die übrige Welt stärker einzubeziehen.

Drittens wird der Fonds flexibler und sehr viel stärker als bisher anhand von Bewertungskriterien veranlagen, und dabei immer wieder antizyklisch investieren. Attraktive Anleiheklassen werden hoch gewichtet, teure hingegen reduziert oder ganz verkauft. Der Fokus liegt somit auf Anleihen mit gutem langfristigen Ertragspotenzial und hoher Nachhaltigkeitsbewertung (Raiffeisen-ESG-Score).

Was bleibt (nahezu) gleich?

Der Fonds ist selbstverständlich weiterhin ein reiner Anleihefonds. Auch sein Risikoprofil bleibt gleich (erwartete Volatilität von drei bis fünf Prozent). Ebenso wird der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent auch künftig maximal bis zur Hälfte seines Fondsvolumens Fremdwährungen enthalten. Unter letzteren werden dabei deutlich mehr außereuropäische sein als bisher.

Was bedeutet das konkret?

Aus Risiko-Ertragssicht setzt das Fondsmanagement unter anderem verstärkt auf Emerging-Markets-Anleihen, inflationsgeschützte Anleihen und Euro-Unternehmensanleihen guter Bonität (Investmentgrade). Hinzu kommen Renten in verschiedenen Dollarwährungen, wobei hier das Währungsrisiko abgesichert ist. Da viele staatliche Emittenten nicht den Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, greift der Fonds stattdessen auf Anleihen anderer bonitätsstarker Institutionen zurück, die nachhaltig agieren. Dazu gehören beispielsweise internationale Entwicklungsbanken, wie die Weltbank oder die Europäische Entwicklungsbank.

Unter Risiko-Ertrags-Aspekten unattraktiv schätzt das Fondsmanagement derzeit hingegen HighYield-Anleihen, Euro-Staatsanleihen und US-Unternehmensanleihen ein.

  • Langfristig & nachhaltig: Fokus auf Anleihen mit relativ hohem erwarteten langfristigen Ertrag und überdurchschnittlicher Raiffeisen-Nachhaltigkeits-Bewertung
  • Global & flexibel: keine fix vorgegebene Anlagestruktur, große Handlungsfreiheit
  • Bewertungsorientiert & antizyklisch: Ertragschancen nutzen, Risiken reduzieren

Fazit

Mit dem Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent bieten wir Anlegern jetzt einen global und nachhaltig investierenden Anleihefonds. In ihm bündeln wir zwei unserer Kernkompetenzen: Nachhaltiges Investieren und globales Anleihemanagement. Der Fonds richtet seinen Fokus auf Anleihen mit bestmöglichem langfristigen Risiko-Ertrags-Profil und gleichzeitig möglichst hoher Nachhaltigkeitsbewertung.


1) ESG steht für Umwelt (E / Environment), Soziales bzw. Gesellschaft (S / Social) und Corporate Governance bzw. gute Unternehmensführung (G / Governance)

Bitte beachten Sie die vollständige Pressemitteilung von Raiffeisen Capital Management inklusive der Disclaimer links als PDF.

Green Investment Boom: Erstmals knackt österreichischer Nachhaltigkeitsfonds 1-Milliarde-Euro-Marke

Der nach strengen ESG-Kriterien gemanagte Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix ist mit einem Fondsvolumen von nunmehr einer Milliarde Euro der größte Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft. Der Fonds, der in der Raiffeisen KAG gemanagt wird, trägt zahlreiche angesehene Nachhaltigkeitslabels – darunter das 3-Sterne-FNG-Siegel – und wird regelmäßig für seine hohe Managementqualität ausgezeichnet. Die massiven Zuflüsse der vergangenen Monate (der Fonds hat sein Volumen seit Jänner 2018 verdoppelt) stammen in erster Linie von Privatanlegern. Ein klares Zeichen dafür, dass nachhaltiges Investieren an Breite gewinnt. „Nachhaltigkeit ist einer der großen Megatrends unserer Zeit, der gerade im Begriff ist, ganz massiv ins Asset Management einzufließen“, so Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG dazu. „Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen. Einerseits, weil Anlegerinnen und Anleger zunehmend verantwortlich und zukunftsfähig investieren möchten und andererseits auch immer mehr Fondsanbieter selbst einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten wollen. Beides wird Unternehmen zusätzlich motivieren, nachhaltiger zu agieren, wenn sie diesem Trend nicht ohnehin selbst folgen“, ist Aigner überzeugt.

Rund 30.000 Anlegerinnen und Anleger investieren über Fondssparplan in den Fonds

Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix zählt auch beim Fondssparen zu den beliebtesten Fonds in Österreich. Rund 30.000 Anlegerinnen und Anleger zahlen regelmäßig – die Einzahlungssumme ist ab 50 Euro monatlich variabel – in den Fonds ein. Als gemischter Fonds veranlagt der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix sowohl in Aktien als auch in Anleihen, wobei die Aktienquote bei rund 50 % liegt und global breit diversifiziert – mit Schwerpunkt entwickelte Märkte – ist. Für ein Investment in Frage kommen besonders verantwortungsvoll und zukunftsfähig agierende Unternehmen, die finanziell solide aufgestellt sind und eine gute Gewinnentwicklung aufweisen. Gleichzeitig sind bestimmte Branchen wie Rüstung oder grüne/pflanzliche Gentechnik sowie Unternehmen, die gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen, ausgeschlossen.

Starke Performance: nachhaltige Investments ohne Ertragsnachteile

Dass nachhaltig gemanagte Investments keine Ertragsnachteile aufweisen, zeigt gerade die Wertentwicklung des Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix. In den letzten fünf Jahren hat der gemischte Fonds eine durchschnittliche Wertentwicklung von 6,70 % p.a. erwirtschaftet (Stand 19. April 2019, nach Kosten). Wobei die Wertentwicklung der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des Fonds zulässt. „Ein grünes Investment sehen wir als genauso ertragreich an, wie eine herkömmliche Anlage“, ist Wolfgang Pinner, Leiter der Abteilung Nachhaltige Investments in der Raiffeisen KAG, überzeugt. „Denn zusätzliche Informationen zur Nachhaltigkeit von Unternehmen können – z.B. über eine genauere Risikoeinschätzung – die Wertentwicklung eines Investments mitunter sogar positiv beeinflussen“, so Pinner. Nachhaltigkeit ist sehr oft ein Qualitätsmerkmal für Unternehmen und Emittenten, denn eine gute Bewertung bei der Stakeholder-Analyse, bei der überprüft wird, wie das Unternehmen mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, der Umwelt etc. umgeht, läuft sehr häufig parallel zu einer guten Bonität und einer gesunden Unternehmensentwicklung. „Nachhaltige Investments haben daher im Grunde eine doppelte Rendite: eine finanzielle, die den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterliegt, aber auch eine gesellschaftliche bzw. ökologische“, so Pinner. Wobei natürlich auch nachhaltige Investments, ebenso wie konventionelle Anlagen, den Entwicklungen an den Kapitalmärkten unterworfen und Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Nachhaltiges Produktangebot der Raiffeisen KAG: alle wichtigen Assetklassen abgedeckt

Die Raiffeisen KAG hat bereits vor einigen Jahren Nachhaltigkeit in ihre Unternehmensstrategie integriert. Das Volumen nachhaltig gemanagter Assets der Raiffeisen KAG beträgt mit EUR 3,6 Mrd. bereits 10,7 % des Gesamtvolumens (EUR 33,6 Mrd., per Ende März 2019) – Trend, stark steigend. Das Unternehmen ist mittlerweile Marktführer bei nachhaltigen Publikumsfonds in Österreich (Quelle: rfu – Mag. Reinhard Friesenbichler Unternehmensberatung). Schon jetzt ist es möglich, mit Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds in sämtliche Assetklassen zu investieren und dabei ausreichend diversifiziert zu sein. Das Unternehmen bietet eine ganze Reihe an Publikumsfonds mit unterschiedlichen Risiko-Ertrags-Profilen an: mehrere Aktienfonds, zwei Mischfonds mit unterschiedlich hohen Aktienquoten und auch reine Anleihefonds. 2015 wurde der Raiffeisen-GreenBonds aufgelegt, der in Anleihen investiert, mit denen Klima- bzw. Umweltschutzprojekte finanziert werden.

Bewusstseinsbildung – Sensibilisierung

Neben der Produktion und dem Management von nachhaltigen Investmentfonds möchte die Raiffeisen KAG den Dialog mit Kunden- und Interessengruppen weiter intensivieren, um sich so noch stärker als zentrale Anlaufstelle für sämtliche Fragen rund um nachhaltiges Investieren zu positionieren. Unterstützen wird das unter anderem die Landingpage www.investment-zukunft.at, eine Informationsplattform zum Schwerpunkt nachhaltige Investments, das Infomagazin „NACHHALTIG INVESTIEREN“ und die Kunden-Veranstaltungsreihe INVESTMENT ZUKUNFT.


Weitere Informationen links im PDF.

 

Raiffeisen-Euro-Rent seit 2002 ununterbrochen mit Top-Rating von Scope

Ein Top-Rating über längere Zeiträume zu halten, ist anspruchsvoll. Zahlreichen Fonds gelingt dies nur über vergleichsweise kurze Zeiträume. Einige wenige Fonds hingegen behaupten ihren Platz im besten Drittel ihrer Vergleichsgruppe über längere Zeit. Im Februar hat Scope die Rating-Historie von Fonds untersucht, die in Euro-denominierte Anleihen investieren.

Das Ergebnis: Der Raiffeisen-Euro-Rent steht einsam an der Spitze. Er hält seit September 2002 ohne Unterbrechung ein Top-Rating von Scope – aktuell ein (B). Dem Fonds ist es damit gelungen, mehr als 16 Jahre konstant zum besten Drittel seiner Vergleichsgruppe (Renten EURO) zu gehören. Das ist eine außergewöhnliche Leistung.

Der Fonds wurde 1996 aufgelegt und wird seit Auflage konsistent nach dem gleichen Ansatz im gleichen Team verwaltet, seit Ende 2011 ist Martin Hinterhofer der Lead Fondsmanager. Der Fonds investiert breit diversifiziert in Euro-Anleihen, wobei der Fokus auf Anleihen höchster und hoher Bonität liegt. In den vergangenen Jahren trugen vor allem die Credit- und auch die Länderstrategie zum guten Ergebnis bei.

Auch 2008, in einem sehr fordernden Umfeld, in dem sich die schon niedrigen Renditen in Deutschland weiter zurückbildeten und die Risikoprämien in Italien - aufgrund der wenig amitionierten Budgetpläne der neuen Regierung - sprunghaft anstiegen, konnte sich der Raiffeisen-Euro-Rent mit einer positiven absoluten als auch relativen Performance vor Kosten gut behaupten. Im vergangenen Jahr hatten zwar die Summe der Durationentscheidungen, die zu einer Durationsverkürzung führten, in Summe Geld gekostet, dies wurde jedoch wieder durch eine gute Einzeltitelauswahl bei Unternehmensanleihen wettgemacht. Besonders erfreulich entwickelte sich unser Untergewicht in Italien.

Ende des Jahres ist unsere Einschätzung gegenüber italienischen Investments konstruktiver geworden, was sich auch als richtig erwiesen hat. Italienische Anleihen waren deutlich günstiger bewertet als noch vor wenigen Monaten, außerdem rechnen wir in naher Zukunft mit keinem Update der Ratingagenturen, welches die Märkte belasten könnte. Der zuletzt moderatere konjunkturelle Ausblick bei gleichzeitig verhaltener Preisbeschleunigung sorgte dabei für Unterstützung aus fundamentaler Sicht. Die italienischen Anleihen im Fonds konnten erneut klar positiv zum Ergebnis beitragen. Im Januar konnten insgesamt die Staatsanleihen im Fonds etwas zulegen.

Unternehmensanleihen zeigten sich nach den Korrekturen in der zweiten Hälfte des letzten Jahres spürbar fester. Anleihen von Supranationalen Emittenten konnten angesichts vieler Neuemissionen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Angesichts der teuer wirkenden Bewertung von lang laufenden Staatsanleihen wird die durchschnittliche Zinsbindung des Portfolios vorderhand weiter defensiver als der Markt gehalten.

Gerne steht Raiffeisen Capital Management für weitere Informationen zur Verfügung.

Nachhaltigkeitsexpertise von Raiffeisen Capital Management: Mehrfach ausgezeichnet

Am 29. November 2018 wurden die FNG-Siegel des Forums Nachhaltige Geldanlage vergeben. Das FNG- Siegel zählt zu den begehrtesten Labels unter den nachhaltig investierenden Investmenthäusern, da es einerseits auf hohen Qualitätsstandards aufsetzt und andererseits nachhaltige Publikumsfonds des gesamten deutschsprachigen Raums in die Bewertung mit einbezieht.

Insgesamt wurde heuer die Höchstnote „3 Sterne“ an 25 Fonds vergeben. Acht dieser Fonds – und somit ein Drittel davon – werden von der Raiffeisen KAG gemanagt.

Damit ist die Raiffeisen KAG jene Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3 Sterne“- Siegel hält!

Das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG, das seitens des Fondsmanagements für diesen Erfolg verantwortlich zeichnet, setzt auf konsequente Nachhaltigkeit. Das macht sich bezahlt, denn die Höchstnote wird nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergeben. Institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bringen zusätzliche Punkte. Das FNG- Siegel ist ein wichtiges Indiz für die tatsächlich nachhaltige Investmentqualität von Fonds und gibt Anlegern Orientierung. Daher freut es umso mehr, dass die gesamte Nachhaltigkeits-Fondspalette mit dieser anspruchsvollen Zertifizierung prämiert wurde.

Die Höchstnote „3 Sterne“ ging an die Fonds

  • Raiffeisen-GreenBonds
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Solide
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified

sowie an zwei Fonds der zur Gruppe gehörenden Raiffeisen Salzburg Invest Kapitalanlage GmbH.

Die Fonds Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ShortTerm und Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien wurden mit „2 Sternen“ bewertet.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix erhält Auszeichnung „Transparenter Bulle“

Diese Auszeichnung zeigt, dass Raiffeisen Capital Management auch beim Thema Transparenz einen sehr hohen Qualitätsanspruch verfolgt.

Die Veranstalter begründen die Auszeichnung für den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix mit dem großen Beitrag, Investieren verständlicher zu machen und Privatanlegern dabei behilflich zu sein, sich im Dschungel der Informationen zurechtzufinden. Außerdem betonen Rödl & Partner sowie der Finanzen Verlag, dass semi- institutionelle Anleger mit dem Transparenzbericht bei der Durchführung einer sachgerechten Kontrolle und Überwachung ihrer Fondsanlage unterstützt werden, insbesondere im Hinblick auf mehr Verständnis und Orientierung sowie die Reduzierung von Haftungsrisiken.

Mit der neutralen Erstellung eines regelmäßigen TransparenzberichtswiebeimRaiffeisen-Nachhaltigkeit- Mix gelingt es, neue Maßstäbe innerhalb der Transparenz- und Informationspolitik zu setzen.

Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds Träger des Österreichischen Umweltzeichens

Ein weiteres Zeichen für die ausgezeichnete Qualität der Nachhaltigkeitsfonds der Raiffeisen KAG ist die Tatsache, dass alle Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds (bis auf einen Fonds) das Österreichische Umweltzeichen tragen.

Scope Investment Awards 2019: Top-Nominierung „Bester Asset Manager Socially Responsible Investing”

In diesem Jahr kürten die Veranstalter Gewinner in 13 Fonds- und 13 Asset-Manager-Kategorien. Darüber hinaus fand die Verleihung eines Awards für „Fund Innovations“ statt. Raiffeisen Capital Management war – gemeinsam mit vier weiteren Asset Managern – in der Kategorie „Bester Asset Manager Socially Responsible Investing“ nominiert. Bereits diese Nominierung kann als große Auszeichnung gewertet werden, denn Raiffeisen Capital Management ist damit unter den Top 5 Asset Managern im Bereich Socially Responsible Investing.

Erfreulich ist auch, dass Raiffeisen Capital Management mit dem Raiffeisen-Österreich-Aktien die Kategorie „Fonds Equity Austria“ gewinnen konnte.

Zur Ermittlung der Preisträger der Scope Investment Awards und Scope Alternative Investment Awards wurden insgesamt 43 Kategorien mit jeweils fünf Nominierten gebildet. Seitens der Analysten der Rating Agentur Scope wurden 4.500 Fonds und 280 Asset Manager analysiert.

Alleinstellungsmerkmal der Scope Awards ist die ausführliche Berücksichtigung qualitativer Kriterien. Die Bewertungskriterien für die Scope Awards sind unter anderem Fondsmanagement, Managementumfeld, Gestaltung und Implementierung des Investmentprozesses sowie ein Scope Fondsrating. Diese Anforderungen unterteilen sich wiederum in zahlreiche Unterkriterien, deren Einordnung in einer Scorecard durch die Analysten der Scope Analysis vorgenommen wird.

Raiffeisen KAG reüssiert bei FNG-Siegel-Vergabe

„Das FNG-Siegel zählt zu den begehrtesten Auszeichnungen unter nachhaltig veranlagenden Investmenthäusern. Dass die Fonds der Raiffeisen KAG vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) regelmäßig zu den besten nachhaltigen Publikumsfonds im gesamten deutschsprachigen Raum geratet werden, ist ein starker externer Beleg dafür, dass wir das Thema mit großer Ernsthaftigkeit und Verantwortung betreiben“, freut sich Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG. Inzwischen haben acht Fonds der Fondsgesellschaft ein „3-Sterne“-Siegel. Zwei weitere Fonds wurden mit einem „2-Sterne“-Siegel ausgezeichnet. Die Raiffeisen KAG ist somit die Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3-Sterne“-Siegel hält.

Das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG, das seitens des Fondsmanagements für diesen Erfolg verantwortlich zeichnet, setzt auf konsequente Nachhaltigkeit. Das macht sich bezahlt, denn die Bestbewertung „3 Sterne“ wird nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergeben. Institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bringen zusätzliche Punkte. „Unser nachhaltiger Investmentprozess ist mehrstufig und baut auf die Punkte nachhaltige Ausschlusskriterien, detaillierte Nachhaltigkeitsbewertung aller Unternehmen und Emittenten sowie Finanzbewertung auf“, umfasst Wolfgang Pinner, der das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG leitet, grob den Prozess. „Das FNG-Siegel ist ein wichtiges Indiz für die tatsächlich nachhaltige Investmentqualität von Fonds und gibt Anlegern Orientierung. Wir freuen uns, dass nunmehr unsere gesamte Nachhaltigkeits-Fondspalette durch diese anspruchsvolle Zertifizierung unterlegt ist“, freut sich Pinner.

Die Glaubwürdigkeit des FNG-Siegels wird untermauert durch ein unabhängiges Audit der Universität Hamburg und der zusätzlichen Überwachung durch ein externes Komitee, mit Vertretern des WWF Schweiz, der Universität Kassel, einer Landeskirche aus der Schweiz und der österreichischen ÖGUT.

Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen die einzelnen Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Investitionen in Atomkraft, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung sind tabu. Hochwertige Nachhaltigkeits-Investments, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Selektions- & Dialogverfahren“ besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne.

Das FNG-Siegel geht weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus. Mit über 80 Fragen wird z.B. der Nachhaltigkeits-Anlagestil, der damit einhergehende Investmentprozess, die dazugehörigen ESG-Researchkapazitäten und ein evtl. begleitender Engagement-Prozess analysiert und bewertet. Darüber hinaus spielen u.a. Elemente wie Reporting, die Fondsgesellschaft als solche, ein externer Nachhaltigkeitsbeirat und Themen der guten Unternehmensführung eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen zum FNG-Siegel finden Sie unter www.fng-siegel.org. Weitere Informationen finden Sie links im PDF.