Schroders erwirbt Mehrheitsbeteiligung am führenden Impact-Investor BlueOrchard

Schroders und BlueOrchard haben eine Vereinbarung getroffen, wonach Schroders eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Impact-Investor BlueOrchard erwerben wird.

BlueOrchard, ein Pionier im Bereich Mikrofinanzierung und Impact-Investments, wurde im Jahr 2001 auf Initiative der Vereinten Nationen als weltweit erster kommerzieller Investmentmanager für Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren Impact-Investment-Lösungen in allen Assetklassen an, einschließlich Fremdkapital, Private Equity und nachhaltige Infrastruktur. Darüber hinaus ist BlueOrchard Experte für innovative Blended-Finance-Mandate. Das international tätige Impact-Investing-Unternehmen mit Sitz in der Schweiz verwaltet derzeit rund 3,5 Milliarden US-Dollar (Stand 30. Mai 2019).

Die Partnerschaft mit BlueOrchard ermöglicht Schroders den weiteren Ausbau seiner Nachhaltigkeitskompetenzen. Damit sollen Kunden, die zunehmend nach Investitionsmöglichkeiten suchen, die einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt haben und zugleich positive Renditen ermöglichen, besser bedient werden. Gleichzeitig wird dadurch das Wachstum von Schroders Private-Debt- und Private-Equity-Investitionen in Schwellenländer beschleunigt.
Für BlueOrchard erlaubt die Partnerschaft mit Schroders, Wachstum und Innovationen weiter voranzutreiben und damit seinen Impact in den Schwellen- und Frontier-Märkten zu erhöhen. Die beständige Eigentümerstruktur und die Tradition von Schroders sowie die geteilten Grundwerte und das gemeinsame Ziel, einen wesentlichen Beitrag in diesen Märkten leisten zu wollen, stehen nicht nur im Einklang mit der langfristigen Investmentphilosophie von BlueOrchard, sondern machen Schroders auch zum präferierten strategischen Partner.

Änderungen am Vorstand sowie den Prozessen und Strategien von BlueOrchard werden nicht vorgenommen. Peter A. Fanconi bleibt Vorsitzender des Aufsichtsrats und Dr. Patrick Scheurle Vorsitzender des Vorstands von BlueOrchard. Der Aufsichtsrat wird aus Vertretern beider Gesellschaften bestehen und strategische Unternehmensentscheidungen gemeinsam treffen. Seitens Schroders werden Peter Harrison (Group Chief Executive), Georg Wunderlin (Global Head of Private Assets) und Stephen Mills (Executive Chairman of Schroder Adveq) in den Aufsichtsrat von BlueOrchard berufen.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

„Wir glauben fest an den Wert, den Investitionen in die Gesellschaft generieren können, insbesondere in den Schwellen- und Frontier-Märkten. BlueOrchard verfügt über eine außergewöhnliche Expertise in diesem Bereich. Sie teilen unsere Werte und sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam einen positiven Wandel gezielt bewirken können. Sie stellen eine Blaupause für die Zukunft unserer Industrie dar und wir freuen uns, eine Partnerschaft mit ihnen einzugehen.“

Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard:

„Seit fast 20 Jahren ist es unsere erklärte Vision und Mission, die weltweite Armut zu reduzieren und einen positiven Einfluss auf die Umwelt zu nehmen. Mit Schroders haben wir einen für uns idealen strategischen Partner gefunden, mit dem wir unseren Impact weiter steigern und gemeinsamen einen Beitrag zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals leisten können. Wir freuen uns sehr, dass unter anderem Peter Harrison dem Aufsichtsrat von BlueOrchard beitreten wird und darauf, unser Geschäft gemeinsam weiterzuentwickeln und das Wachstum der Impact-Investing-Branche voranzutreiben.“

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard:

„Schroders beständige Eigentümerstruktur und Tradition, die unserer langfristigen Anlagephiliosophie entspricht, machen Schroders zu einem hervorragenden Partner für uns. Mit der Unterstützung eines starken und gleichgesinnten institutionellen Partners können wir Wachstum und Innovationen weiter vorantreiben, unseren Impact erheblich steigern und gleichzeitig unsere Investitions- und operative Autonomie bewahren. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden auch weiterhin einen exzellenten Service und bestmögliche Impact-Investment-Lösungen anzubieten."

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Impact Investing gewinnt für institutionelle Investoren zunehmend an Bedeutung – vor allem, weil immer mehr Anleger davon überzeugt sind, durch diesen Investmentansatz attraktive Renditen erzielen zu können. Wir begrüßen diesen Trend. Denn wir wissen: Wer die Folgen aus Klimawandel, demographischen Trends und schlechter Governance ignoriert, setzt sich erhöhten Risiken aus. Die Nachfrage nach entsprechenden Impact-Investment-Lösungen, seitens unserer deutschen und österreichischen Kunden, nimmt stetig zu. Wir freuen uns daher, mit BlueOrchard das führende Investment-Haus, mit seiner langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet, als Partner gewonnen zu haben.“

Über die finanziellen Konditionen der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 2019 abgeschlossen sein und steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich regulatorischer Genehmigungen.

Global Investor Study 2019 zum Anlegerverhalten

Im vierten Quartal 2018 brachen die Kurse an den Finanzmärkten ein. Auf die erhöhte Volatilität hat eine Mehrheit sowohl der Anleger weltweit als auch der Investoren in Deutschland und Österreich umgehend reagiert und das Risikoprofil ihrer Investments angepasst. Dies zeigt die Schroders Global Investor Study 2019, für die mehr als 25.000 Teilnehmer in 32 Ländern befragt wurden.1

Lerneffekt bei deutschen und österreichischen Anlegern

In Deutschland und Österreich reagierten 79 Prozent der Anleger auf die Instabilität, derselbe Prozentsatz, der auch im internationalen Vergleich gemessen wurde. Hervorzuheben ist, dass es sich bei den Umschichtungen keineswegs durchgängig um überhastete Kurzschlussreaktionen gehandelt haben dürfte. Indiz dafür ist, dass in Deutschland 40 Prozent der Investoren die Marktschwäche ausnutzten und Gelder in risikoreichere Anlagen umschichteten, in Österreich war es sogar jeder Zweite (50 Prozent; weltweit: 35 Prozent).

Anleger agieren oft kurzfristig

Nachholbedarf herrscht wiederum beim Anlagehorizont der Deutschen. Der Studie zufolge halten deutsche Investoren ihre Kapitalanlagen im Durchschnitt 3,1 Jahre. Sie liegen damit zwar über dem weltweiten Mittelwert (2,6 Jahre), jedoch um fast zwei Jahre unter dem allgemeinhin empfohlenen Anlagezeitraum von mindestens fünf Jahren. Ein Drittel (33 Prozent) der deutschen Investoren sagte sogar, dass sie ihre Anlagen weniger als ein Jahr halten.

Österreicher sind etwas kurzfristiger ausgerichtet und verkaufen ihre Anlagen nach durchschnittlich 2,8 Jahren. Weniger als ein Jahr sind 38 Prozent der österreichischen Anleger investiert.

Überhöhte Renditeerwartungen

Ein möglicher Grund für diesen kurzfristigen Ansatz: die weiterhin sehr optimistischen Ziele der Anleger. Weltweit erwarten die Anleger in den nächsten fünf Jahren im Durchschnitt eine Gesamtrendite (Erträge plus Kapitalzuwachs) von 10,7 Prozent pro Jahr. Vor einem Jahr betrug dieser Wert noch 9,9 Prozent. Jeder sechste erwartet sogar eine Jahresrendite von mindestens 20 Prozent.

Dies steht im Gegensatz zur Wertentwicklung der großen Aktienindizes wie dem S&P 500 und dem DAX. Diese verbuchten 2018 unter dem Strich allesamt Wertrückgänge. Die durchschnittliche Jahresrendite lag beim S&P 500 seit seiner Einführung im Jahr 1957 bei unter 8 Prozent.

Anleger aus Nord- und Südamerika besitzen mit 12,4 Prozent die höchsten Renditeerwartungen, verglichen mit 9,0 Prozent in Europa. Diese hohen Erwartungen erklären möglicherweise, warum mehr als die Hälfte der weltweit befragten Investoren (51 Prozent) angaben, dass sie in den vergangenen fünf Jahren ihre Anlageziele nicht erreicht haben.

Deutsche Investoren machen sich für die kommenden fünf Jahre dagegen wenig Illusionen. Die von ihnen erwartete Durchschnittsrendite liegt mit 6,8 Prozent deutlich unterhalb des globalen Mittelwerts. Dennoch gaben 46 Prozent an, die Investmentziele in den vergangenen Jahren verfehlt zu haben.

Eine etwas höhere Rendite von durchschnittlich 8 Prozent für die kommenden fünf Jahre erwarten österreichische Anleger. Andersherum sagten hier jedoch nur 44 Prozent, die Anlageziele in den vergangenen fünf Jahren nicht erreicht zu haben.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Wenn Anleger ihre Investment-Allokation hektisch umschichten, um dadurch auf Marktveränderungen kurzfristig reagieren zu wollen, führt dies selten zu langfristig guten Ergebnissen. Ganz im Gegenteil: Investoren laufen damit Gefahr, den Entwicklungen beständig hinterherzulaufen. Eine geeignete Lösung können Multi-Asset-Strategien sein, für die wir gegenwärtig auch am Standort Frankfurt am Main die Kapazitäten weiter ausbauen. Denn diese Fonds nehmen Anpassungen professionell gemanagt und mit dem Ziel vor, immer in denjenigen Anlageklassen übergewichtet zu sein, für die wir die größten Wertsteigerungsmöglichkeiten sehen. Zudem verdeutlicht die Schroders Global Investor Study 2019, dass viele Investoren zuletzt ihre Anlageziele verfehlt haben – auch in Deutschland und Österreich. Um dies zu ändern und selbst in angespannten Marktsituationen auskömmliche Renditen zu erwirtschaften, bieten wir unseren Kunden zahlreiche Möglichkeiten an. Dazu zählen unter anderem Investments in alternative Anlageklassen sowie Private Assets.

Charles Prideaux, Global Head of Product and Solutions bei Schroders:

Das Auf und Ab an den Märkten wird Anleger immer in Spannung halten. Worauf es ankommt, ist aber eine Fokussierung auf lange Zeiträume. Wenn Anleger ihre Investments vor allem bei schwierigen Marktbedingungen zurückfahren und verändern, wirkt sich dies oftmals nachteilig auf ihre Portfolios aus und führt letztlich zu enttäuschenden Renditen. Stattdessen gilt es, auch in unsicheren Phasen standhaft zu bleiben. Unser Ziel bei Schroders ist es deshalb, Anlagelösungen bereitzustellen, die den Erfordernissen der Anleger im Laufe der Zeit gerecht werden und zu ihrer Risikobereitschaft passen.


1) Im April 2019 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei 25.743 Personen aus 32 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Österreich, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden Investoren befragt, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder den Gegenwert in einer anderen Währung) anlegen wollen und in den vergangenen zehn Jahren Änderungen an ihren Investments vorgenommen haben.

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Neues SustainEx-Modell von Schroders

Bei der Frage, welche Unternehmen global betrachtet den größten gesellschaftlichen Nutzen stiften, liegen deutsche Firmen auf Platz sechs und österreichische auf Position acht. Die Top-3 bilden Unternehmen aus der Schweiz, Singapur und den USA. Zu diesem Ergebnis kommt das neuartige Investitionsanalyse-Tool SustainEx von Schroders.

Um die nachhaltigsten Kapitalanlagemärkte und -sektoren der Welt zu identifizieren, hat das SustainEx-Modell den gesellschaftlichen Nettonutzen und die Nettokosten von Unternehmen pro 100 US-Dollar der von ihnen erwirtschafteten Umsätze ermittelt.

Der Analyse1 zufolge befinden sich sieben der zehn nachhaltigsten Märkte in der Europäischen Union. Die am wenigsten nachhaltigen Märkte liegen dagegen in rohstoffabhängigen Schwellenländern.

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Ergebnisse für Deutschland und Österreich

Die Analyse des deutschen Marktes ergab, dass Unternehmen aus der Pharma- und Biotechnologiebranche den größten gesellschaftlichen Nutzen stiften. Fünf der sechs am nachhaltigsten bewerteten deutschen Unternehmen gehören diesen Sektoren an. Auf der anderen Seite stehen insbesondere die Bereiche Immobilien, Rüstungswirtschaft und Chemie.

Ein heterogeneres Bild ergibt sich für Österreich: Hier zählen Telekommunikationsanbieter, Halbleiterfabrikanten und Hersteller von Industriemaschinen zu den nachhaltigsten Unternehmen. Die höchsten gesellschaftlichen Nettokosten verursachen dagegen Versorger, Anbieter aus der Bauwirtschaft und Immobilienbestandshalter.

SustainEx ist ein Kernbestandteil des kürzlich aufgelegten Schroder ISF2 Sustainable Multi-Factor Equity-Fonds und seines britischen Pendants (SMFE). Die mit diesem Modell erstellten Analysen helfen Anlegern bei der Bewertung von Folgen, die aus den zunehmenden gesellschaftlichen und die Umwelt betreffenden Veränderungen resultieren. Atlas Master Trust aus Großbritannien hat vor kurzem Mittel in Höhe von 320 Millionen Pfund Sterling in den SMFE investiert.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Als globaler Asset Manager ist sich Schroders auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Daher ist Nachhaltigkeit für uns ein zentrales Anliegen, das wir in den von uns angebotenen Produkten und Tools umsetzen möchten. Indem wir uns auf Nachhaltigkeit fokussieren, können wir diejenigen Unternehmen identifizieren, die durch ihre fortschrittlichen Strategien langfristig die besten Wachstumsaussichten und Wertsteigerungspotenziale besitzen. Durch Investments in genau diese Gesellschaften möchten wir sowohl die betreffenden Unternehmen unterstützen als auch die Anlageziele unserer Kunden erfüllen.

Charles Prideaux, Global Head of Product and Solutions bei Schroders:

Unsere Kunden fragen uns zunehmend, wie wir Nachhaltigkeit in unserem Investmentansatz berücksichtigen. Unser SustainEx-Modell ist ein innovatives Instrument, durch das sichergestellt wird, dass diese Faktoren vollumfänglich in den Investmentansatz des Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity integriert werden. Hierdurch möchten wir für unsere Kunden langfristig höhere nachhaltige Renditen erzielen.

Andrew Howard, Head of Sustainable Research bei Schroders:

Unternehmen und Regierungen sehen sich wachsendem Druck von Aufsichtsbehörden und von der Gesellschaft ausgesetzt, die Auswirkungen ihres Handelns auf Klimawandel, Umweltverschmutzung und Gesundheit zu berücksichtigen – was jedoch spürbare finanzielle Kosten nach sich ziehen wird. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass Anleger die gesellschaftlichen Auswirkungen von Unternehmen und Investitionsentscheidungen berücksichtigen und nicht nur auf finanzielle Kennzahlen achten. Wir haben SustainEx entwickelt, um einen objektiven Eindruck zu vermitteln, welchen Risiken Unternehmen und Märkte ausgesetzt sind und welche Chancen sich ihnen bieten. Dies soll unseren Analysten, Fondsmanagern und Kunden helfen, sich in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden.

Die hohe Konzentration börsennotierter Pharma- und Technologieunternehmen hatte maßgeblichen Einfluss auf den Spitzenplatz der Schweiz. Die Analyse kam auch zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die dem größten Druck von Seiten der Regierungen und der Aufsichtsbehörden ausgesetzt sind, der Gesellschaft häufig auch den größten Nutzen bringen.

Von den einzelnen Branchen sorgen – gemessen an ihrer Bedeutung für die Aktienmärkte – Unternehmen aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Biotechnologie und Pharma für den größten gesellschaftlichen Nutzen. Auf der anderen Seite verursachen Unternehmen aus dem Glücksspielsektor die höchsten Kosten für die Gesellschaft.

SustainEx ist Teil der von Schroders entwickelten Analysemodelle für Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte. Hierzu zählen außerdem das Climate Progress Dashboard und das Carbon Value at Risk-Modell.


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1) Schroders hat 9.000 Unternehmen analysiert und die bedeutendsten Aktienmärkte der Welt nach ihrer Gesamtauswirkung auf die Gesellschaft in eine Rangordnung eingeteilt. Dabei wurde den Auswirkungen dieser Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt ein Geldwert zugeordnet. Schroders hat diese Analysen nach dem Börsenstandort und der Branchenzugehörigkeit der Unternehmen zusammengefasst.
2) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

Schroders ernennt Peter Arnold zum Vertriebsleiter Alternative Sales

Schroders gibt einen weiteren personellen Zugang im Bereich Private Assets bekannt: Peter Arnold wird mit sofortiger Wirkung Vertriebsleiter der von Schroders im vergangenen Jahr neu gegründeten Alternative Sales Unit.

Durch seine langjährigen Erfahrungen wird er insbesondere die Vertriebsaktivitäten für Private Assets-Anlageprodukte forcieren und Schroders dabei unterstützen, den besonderen Anforderungen von Anlegern weltweit noch besser gerecht zu werden.

Peter Arnold wird an John Troiano, Global Head of Distribution, und Georg Wunderlin, den neuen Global Head of Private Assets, der seit Anfang Mai bei Schroders ist, berichten.

Peter Arnold arbeitete zuletzt als Global Head of International Fund Distribution für Citi. Dort war er auf privat gehandelte Schuldtitel, Immobilien und globale Infrastruktureinrichtungen spezialisiert und für die Beschaffung von Drittanbieterprodukten im Bereich Private Assets und deren Vertrieb an institutionelle Investoren auf der ganzen Welt verantwortlich.

Vor seinen 18 Jahren bei Citi war Peter Arnold für JP Morgan, UBS und Société Générale tätig.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Mit der Einstellung von Peter Arnold stärken wir einmal mehr unser Angebot im Private Assets-Bereich. Wir sind davon überzeugt, dass diese Assetklasse zukünftig eine wichtige Rolle in jedem institutionellen Portfolio einnehmen wird. Peter Arnold wird uns vor allem auch auf dem deutschen Markt dabei unterstützen, maßgeschneiderte Strategien für institutionelle Kunden anzubieten.

Georg Wunderlin, Global Head of Private Assets bei Schroders:

Ich bin überzeugt, dass Peter Arnold hochrelevante Expertise in unser Private Assets-Geschäft einbringen wird. Unsere Kunden zeigen zunehmendes Interesse, in illiquide Vermögenswerte zu investieren, die stabile und beständige Renditen abwerfen sollen und nicht mit den Wertpapierbörsen korreliert sind. Mit seiner umfangreichen Erfahrung bei der Platzierung illiquider Vermögenswerte wird er uns helfen, für unsere Kunden branchenführende Anlagelösungen zu entwickeln und bereitzustellen.

Schroders' Private Assets and Alternatives-Geschäft, ein strategischer Wachstumsbereich für das Unternehmen, verwaltet ein Gesamtvermögen von 42 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2018) und umfasst die Bereiche Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, versicherungsgebundene Wertpapiere, Immobilien und forderungsbesicherte Anleihen.


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Schroders übernimmt Immobilien-Boutique Blue Asset Management

Schroders gibt die Übernahme von Blue Asset Management, einer deutschen Immobilien-Boutique mit Sitz in München, bekannt.

Mit diesem Schritt stärkt Schroders die Kompetenz im Bereich Private Assets und erweitert beträchtlich seine Ressourcen, Präsenz und Expertise im deutschen, österreichischen und schweizerischen Immobilienmarkt, um weltweite Investoren zukünftig noch besser betreuen zu können.

Die 2009 gegründete Immobilien-Boutique Blue Asset Management verwaltet ein Gesamtvermögen von 1,2 Milliarden Euro mit Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über die letzten zehn Jahre hat die Gesellschaft ein diversifiziertes Anlageportfolio aus Gewerbe- und Wohnimmobilien aufgebaut. Das Unternehmen wird von seinen drei Gründern und Geschäftsführern Dr. Artus Pourroy, Dr. Thomas Wiegelmann und Tino Lurtsch geleitet und beschäftigt 20 Private Assets-Spezialisten, die allesamt in das Team von Schroder Real Estate integriert werden. Darüber hinaus wird Dr. Artus Pourroy mit sofortiger Wirkung zum Co-Head von Schroder Real Estate Deutschland berufen. Diese Funktion teilt er mit Philipp Ellebracht, der zudem auch weiterhin als Head of Real Estate Product Continental Europe für die Gesellschaft tätig sein wird.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Durch diese Übernahme gewinnen wir ein starkes Team an Immobilienexperten und erweitern unser Private Assets-Angebot. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um in Deutschland weiter zu wachsen. Im derzeitigen Marktumfeld niedriger Zinssätze und hoher Bewertungen bei vielen Anlageklassen bieten Private Assets die Möglichkeit, Portfolios breiter zu diversifizieren und höhere Renditen zu erzielen. Indem wir unsere Expertise bei Private Assets erweitern, können wir den sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht werden. Das Private Assets-Geschäft, wozu das Immobiliensegment zählt, gehört zu den wichtigsten Wachstumsfeldern für Schroders und besitzt eine dementsprechend hohe Bedeutung. Denn es eröffnet unseren Kunden nicht nur eine interessante Beteiligungsmöglichkeit in alternative Investments, sondern ermöglicht es ihnen, ihre Investments in weniger liquiden Anlageklassen zu diversifizieren. Die fundamentalen Investment-Grundsätze und der wertorientierte Anlagestil von Blue Asset Management sowie unsere ähnlichen Unternehmenskulturen sind die Hauptgründe für die Übernahme. Für unsere Kunden ist dies eine hervorragende Ergänzung unseres Leistungsspektrums.

Dr. Artus Pourroy, Geschäftsführer von Blue Asset Management:

Wir freuen uns sehr darauf, Teil von Schroders zu werden und einen Beitrag zu seinem Immobiliengeschäft zu leisten. Unsere Unternehmenskulturen sind sich sehr ähnlich. Das betrifft insbesondere die konsequente Ausrichtung auf hervorragenden Kundenservice und das Streben nach starken Anlageergebnissen. Schroders hat ein breit aufgestelltes, globales Team für Immobilieninvestments, und wir erhalten Zugriff auf die umfangreichen Ressourcen der Schroders-Gruppe. Somit können wir uns weiter auf unsere Expertise in der Immobilienbranche konzentrieren und gleichzeitig das Angebot für unsere Kunden erheblich verbessern und unsere Reichweite vergrößern.

Philipp Ellebracht, Head of Real Estate Product Continental Europe bei Schroder Real Estate Deutschland:

Mit einem neuen Büro in München zusätzlich zu unserem Standort in Frankfurt am Main können wir zukünftig die deutschsprachigen Investmentmärkte noch besser bedienen. Mit 4 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen für unsere Kunden und einem Team von über 40 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind wir hervorragend positioniert, um unsere Plattform weiter auszubauen.

Die Übernahme ist ein weiterer bedeutender Schritt beim Ausbau des Private Assets-Geschäfts, dem Schroders hohe strategische Bedeutung beimisst. Dieses Geschäftsfeld umfasst verbriefte Kredite, Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, versicherungsgebundene Wertpapiere und die Kreditvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen. Den größten Baustein bildet jedoch das Immobiliengeschäft mit mehr als 17 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen.

Nach der Berufung von Private Equity-Spezialist Peter Begler zu Beginn des Jahres ist dies der nächste Expansionsschritt von Schroders in Europas größter Volkswirtschaft. Auf dem deutschen Markt verzeichnet das Unternehmen ein starkes Wachstum und beschäftigt mittlerweile 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankfurt am Main und München. Sie konzentrieren sich darauf, für Kunden die bestmöglichen Lösungen bereitzustellen.

An den bestehenden Kundenbeziehungen von Blue Asset Management wird sich nichts ändern und das komplette Management-Team wird weiter im Dienst der Investoren von Blue Asset Management stehen.


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Thomas Pohlmann stärkt Immobiliensparte des Private-Assets-Geschäfts bei Schroders

Schroders baut die Expertise im Private Assets-Bereich aus: Thomas Pohlmann wird als Alternatives Director ab dem 1. April 2019 das Geschäft für nicht-börsengehandelte Anlagen in Deutschland weiter forcieren und sich dabei auf den Bereich Real Estate konzentrieren. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Betreuung und Beratung institutioneller Investoren zum Thema Immobilieninvestments.

Mit dieser personellen Verstärkung setzt Schroders seinen eingeschlagenen Wachstumskurs im Segment Private Assets fort. Hier verwaltet Schroders im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling.* Dazu gehören Immobilien, Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen sowie die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen.

Pohlmann war vor seinem Wechsel zu Schroders für verschiedene namhafte Finanzunternehmen tätig und verfügt somit über umfangreiche Expertise. Zuletzt war er als Director Client Relations & Capital Funding für das Unternehmen Real I.S. tätig. Zu seinen weiteren Stationen zählen Führungspositionen bei der Royal Bank of Scotland, BlackRock Investment Management sowie Natixis.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

"Schroders besitzt bei der Verwaltung von Immobilieninvestments eine lange Historie am Standort Frankfurt am Main. Mit der neu geschaffenen Position tragen wir zum einen dem wachsenden Bedürfnis nach Anlagemöglichkeiten abseits der Börsen Rechnung. Zum anderen ist die personelle Stärkung im Private Assets-Team ein Beleg dafür, dass der deutsche Markt wichtig für uns ist. Insgesamt sehen wir weiterhin eine große Nachfrage nach Immobilieninvestments. In einem Umfeld niedriger Zinsen und hoher Bewertungen brauchen Kunden Anlagen, die besser für sie arbeiten. Ein standardisiertes Aktien- und Anleihenportfolio bietet möglicherweise nicht immer das Wachstum und die Diversifizierung, die langfristig benötigt werden. Durch die Aufnahme alternativer Renditequellen aus dem Bereich Private Assets kann die Gesamtrendite eines Portfolios verbessert und die Diversifizierung erhöht werden."

Schroders hat einige Wochen zuvor Peter Begler eingestellt, der als Alternatives Director Private Equity ebenfalls das Geschäft für nicht-börsengehandelte Investments ausbauen soll. Begler und Pohlmann sind von Frankfurt am Main aus tätig.


* Stand: 30. Juni 2018

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Schroders baut Angebot an nachhaltigen Aktienfonds aus

Schroders vergrößert seine nachhaltigkeitsorientierte Produktpalette. Der Asset Manager legt zwei weitere Aktienfonds auf, bei deren Titelauswahl soziale, Umwelt- und Unternehmensführungs-Faktoren (englisch: Environmental, Social, Governance = ESG) berücksichtigt werden: den Schroder ISF1 European Sustainable Equity sowie den Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity.

Schroder ISF European Sustainable Equity

Der Schroder ISF European Sustainable Equity (ISIN LU1910163192, Anteilsklasse C, thesaurierend) ist ein nachhaltiger Aktienfonds mit Fokus auf Europa. Die Strategie soll Anlegern eine langfristig überdurchschnittliche Wertentwicklung bieten, die durch die Berücksichtigung von ESG-Faktoren erzielt werden soll. Die Grundlage für den Fonds bilden die europäischen Aktienstrategien von Schroders. Diese kombinieren verschiedene Anlagestile und basieren auf umfangreichen Analysen nach der Bottom-up-Methode.

Als Herzstück des Anlageprozesses fungiert das von Schroders neu entwickelte Rahmenkonzept für ESG-Kapitalanlagen CONTEXT. Es zielt darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die führende Nachhaltigkeitseigenschaften in ihrer Branche aufweisen oder die sich im Hinblick auf Nachhaltigkeit verbessern. Gleichzeitig werden Gesellschaften aussortiert, die mindestens zehn Prozent ihrer Umsatzerlöse mit Tabakerzeugnissen, Waffen, fossilen Energieträgern, Alkohol oder Glücksspiel erwirtschaften.

Der Schroder ISF European Sustainable Equity wird von Nicholette MacDonald-Brown, Co-Head Pan-European Equity Research und Portfoliomanagerin, und von Fondsmanager Scott MacLennan verwaltet.

Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity

Der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity (ISIN LU1916462077, Anteilsklasse C, thesaurierend, USD) ist ein global anlegender Aktienfonds, der ESG-Analyse mit einem systematischen Investmentansatz verbindet. Die Strategie basiert auf dem erfolgreichen Global Multi-Factor Equity-Fonds, dessen Portfoliomanager sich Schroders' Kompetenz im faktorbasierten Investieren zunutze machen, um nachweisliche Renditequellen zu erschließen. Das erreichen sie, indem sie die Faktoren Qualität, Momentum, Value und niedrige Volatilität miteinander kombinieren. Der kostengünstige Fonds (laufende Kosten: 0,35% p.a.) strebt eine bessere Wertentwicklung als der MSCI All Country World Index an und eignet sich unter anderem auch als Baustein für die Altersvorsorgeplanung von Anlegern.

Der Fonds enthält mehrere Ansätze der nachhaltigen Geldanlage. Im Mittelpunkt der Strategie steht Schroders‘ firmeneigenes Rahmenkonzept SustainEx. Es misst, wie sich die Tätigkeit von Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt auswirkt – im positiven, aber auch im negativen Sinne. Um die Erwartungen von Kunden an nachhaltige Portfolios zu erfüllen, ist außerdem der CO2-Fußabdruck des Fonds weniger als halb so hoch wie der seines Referenzindex. Des Weiteren werden Aktien von Unternehmen ausgeschlossen, die in der Tabak-, Waffen- und Glücksspielindustrie tätig sind.

Die Portfoliomanager beider Fonds nutzen das auf ESG-Anlagen bezogene Fachwissen des Nachhaltigkeitsteams von Schroders, das von Jessica Ground, Global Head of Stewardship, geleitet wird. Insgesamt verwaltet Schroders gut 54 Milliarden Euro2 im Rahmen ethisch-ökologischer Anlagemandate. Dies entspricht 10,7 Prozent des verwalteten Gesamtvermögens.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study3 hat gezeigt: Anleger sehen nicht nur die zunehmende Relevanz von Nachhaltigkeit für die Geldanlage, sondern sind auch davon überzeugt, dass sie damit hohe Renditen erzielen können. Mit den neuen nachhaltigen Aktienfonds von Schroders möchten wir genau das erreichen. Denn die Berücksichtigung von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien bei der Geldanlage ist für uns kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für nachhaltige Erträge. Den wahren langfristigen Wert und Einfluss einer Anlage erkennen nur jene Anleger, die bei ihrer Unternehmensanalyse auch die ökologischen und sozialen Kosten der Unternehmensaktivitäten berücksichtigen.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Unsere Analysen weisen beständig darauf hin, dass das Interesse der Investoren an nachhaltigen Kapitalanlagen zunimmt. Der Schroder ISF European Sustainable Equity und der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity nutzen die Expertise des Nachhaltigkeit-Teams von Schroders, um Kunden die Möglichkeit zu geben, eine überdurchschnittliche Performance zu erzielen – in dem sicheren Wissen, dass ihr Geld in europäischen Unternehmen mit nachweislich guten oder besser werdenden Nachhaltigkeitseigenschaften investiert wird. Schroders hat die Bedeutung von nachhaltiger Kapitalanlage bereits frühzeitig erkannt und setzt sich für verantwortungsbewusstes Investieren ein. In diesem Zusammenhang erweitert Schroders kontinuierlich seine Produktpalette im Bereich nachhaltiger Investment-Lösungen. Neben dem Schroder ISF European Sustainable Equity und dem Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity wurden jüngst der Wandelanleihenfonds Schroder ISF Sustainable Convertible Bond (ISIN: LU1910163515, Anteilsklasse A, thesaurierend) und der Schroder ISF QEP Global ESG ex Fossil Fuels (ISIN: LU1910163945, Anteilsklasse A, thesaurierend, USD) aufgelegt. Weitere auf Nachhaltigkeit fokussierte Fonds sollen folgen.

Gleichzeitig baut Schroders seine Expertise im Bereich ESG und nachhaltiges Investieren aus. Erst vor kurzem schuf der Vermögensverwalter die Stelle des ESG Integration Manager und besetzte sie mit Stephanie Chang. Sie soll die Integration von Nachhaltigkeit in den Investment-Teams der verschiedenen Anlageklassen, in die Schroders investiert, stärken. Für seinen Ansatz in diesem Bereich wurde Schroders von der Organisation United Nations’ Principles for Responsible Investment in den vergangenen vier Jahren durchgehend mit dem höchstmöglichen Rating A+ ausgezeichnet.


1 Der Schroder International Selection Fund wird als Schroder ISF bezeichnet.
2 Stand: 30. Juni 2018
3 Die Ergebnisse der Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter folgendem Link: https://www.schroders.com/de/de/privatanleger/insights/global-investor-study/2018-findings/investing/ 

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Schroders holt Peter Begler für Private-Assets-Geschäft

Schroders setzt sein Wachstum im Bereich Private Assets fort und hat den Private-Equity-Spezialisten Peter Begler eingestellt. Begler hat die in Frankfurt neugeschaffene Position als Alternatives Director Private Equity am 1. März angetreten und wird in dieser Funktion das Geschäft für nicht-börsengehandelte Anlagen in Deutschland ausbauen. Er wird sich darauf konzentrieren, zusammen mit dem Team in Zürich den Kunden als Produktexperte für Private Equity zur Verfügung zu stehen und gezielt individuelle Investment-Lösungen für institutionelle Kunden zu entwickeln.

Begler besitzt langjährige Erfahrung auf dem deutschen Markt für alternative Anlagen. Vor seinem Wechsel zu Schroders konzipierte er bei Allianz Global Investors als Senior Product Developer für Private Assets Lösungen in den Anlagensegmenten Infrastruktur und Privatkredite sowie im Bereich Schwellenländer. Davor war er in der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank als Senior Analyst für die Manager- und Fondsselektion im Geschäftsfeld Private Markets zuständig. Zu weiteren Stationen seiner Karriere zählen unter anderem UBS, Union Investment sowie eine Beratertätigkeit im Bereich Infrastrukturinvestments in Südafrika.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Schroders ist im Bereich Private Equity in Deutschland bereits stark positioniert. Mit Peter Begler haben wir einen erfahrenen Private-Equity-Experten gewonnen, sodass wir mit seiner Kenntnis des institutionellen Marktes in Deutschland unser Geschäft sowie unser Angebot an Lösungen für unsere Kunden weiter ausbauen können. Die Nachfrage unserer Kunden nach Private Equity nimmt stark zu und der Markt für diese Art von Anlagen gewinnt in Deutschland an Bedeutung. Auch Umfragen belegen: 45 Prozent der Investoren wollen ihre Allokation in Private Equity in den nächsten drei bis fünf Jahren ausbauen. Gefragt sind Produkte, die eine geringe oder gar keine Korrelation mit traditionellen Anlageformen aufweisen. Unsere Kunden möchten daher zunehmend in illiquide Anlagen investieren, die stabile Renditen liefern und weniger volatil sind als börsengehandelte Wertpapiere. Um ihnen die bestmöglichen Lösungen zu bieten, bauen wir sowohl die Investment-Strategien als auch unsere personelle Expertise im Bereich Private Assets kontinuierlich aus.

Schroders Private Assets and Alternatives verwaltet im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling (Stand: 30.06.2018). Dazu gehören Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen, die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Immobilien.

Schroders baut seine Private-Assets-Plattform stetig mit weiteren Spezialkompetenzen aus: 2018 übernahm Schroders den pan-europäischen Hotelmanager Algonquin, 2017 erfolgte die Akquisition des Private-Equity-Anbieters Adveq. Zudem ernannte Schroders kürzlich Dr. Georg Wunderlin zum Global Head of Private Assets. Er wird seine Position im Mai antreten und das zukünftige Wachstum und die Entwicklung des Geschäftsfeldes für nicht-börsengehandelte Anlagen weltweit leiten.


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Schroders stellt Spezialistin für ESG-Integration ein

Schroders gibt bekannt, dass Stephanie Chang als ESG Integration Manager eingestellt wird. Diese Position als Spezialistin für die Integration von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien (Environmental, Social and Governance – ESG) wurde neu geschaffen, um Schroders' Kompetenz in der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. In diesem Sinne wird Chang sich darauf konzentrieren, die Integration von Nachhaltigkeit in den Investment-Teams zu stärken, um den Bedürfnissen der Kunden noch besser gerecht zu werden. Chang wird von der Londoner Unternehmenszentrale aus arbeiten und berichtet an den Head of Sustainable Research, Andrew Howard.

Zuvor war Chang fast fünf Jahre für PwC tätig. Als Assistant Director for Sustainability and Climate Change beschäftigte sie sich dort schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Finanzdienstleistungssektor. Sie half den Kunden des Unternehmens dabei, Risikomanagement-Konzepte zu entwickeln, um den Übergang zu emissionsärmerem Wirtschaften zu realisieren. Zu ihren Kunden zählten global tätige Banken sowie Versicherungs-, Asset Management- und Private-Equity-Gesellschaften.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Stephanie Chang bringt im Bereich ESG umfangreiche Fachkenntnisse zur Messung, Steuerung und Integration von Nachhaltigkeit mit. Immer mehr unserer Kunden wünschen sich, dass ESG-Kriterien in ihre Portfolios eingebunden werden. Deshalb sind unsere Investment-Teams ständig bestrebt, diese Anforderungen noch effektiver zu berücksichtigen. Mit Frau Changs Einstellung erweitern wir unsere Fähigkeit, in den verschiedenen Anlageklassen, in die wir investieren, die besten nachhaltigen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.

Schroders baut das Spektrum an Produkten, die ESG-Kriterien berücksichtigen, weiter aus.

Für seinen Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren und die Integration von ESG-Faktoren wurde Schroders von der Organisation United Nations’ Principles for Responsible Investment in den vergangenen vier Jahren durchgehend mit dem höchst möglichen Rating A+ ausgezeichnet.


Weitere Informationen auf schroders.com.

Schroders legt systematischen Multi-Faktor-Aktienfonds auf

Schroders hat mit dem Schroder ISF1 Global Multi-Factor Equity einen neuen Teilfonds in seiner ISF-Fondsfamilie aufgelegt. Der kostengünstige Fonds (laufende Kosten 0,35% p.a. bei der Anteilsklasse C, thesaurierend USD, ISIN LU1916067108) verfolgt einen Bottom-up-Ansatz, bei dem das Fondsmanagement eine optimale Mischung von Aktien aus mehreren Faktoren wie Qualität, Momentum, Value und niedriger Volatilität zusammenstellt. So entsteht eine diversifizierte Anlagestrategie, die bei kontrolliertem Risiko eine dauerhaft überdurchschnittliche Performance erreichen soll.

Durch einen integrierten und systematischen Ansatz sollen Wertschwankungen verringert werden, die aus der Anlage in einzelnen Faktoren resultieren. Auf diese Weise werden Anlagerisiken minimiert – und Anleger können eine stetere Performance gegenüber dem Gesamtmarkt erwarten. Außerdem fließen neue faktorbasierte Research-Analysen in den Anlageprozess ein, um eine kontinuierliche Optimierung des Fonds zu gewährleisten.

Ziel des Fonds ist es, langfristig eine bessere Wertentwicklung zu erreichen als der MSCI All Country World Index – und das bei geringerem Risiko.

Der Fonds wird vom Systematic Investments-Team gemanagt, das im Bereich Multi-Asset Investments angesiedelt ist. Per 30. November 2018 verwaltete dieses Team mehr als 10 Milliarden US-Dollar im Rahmen verschiedener faktorbasierter Strategien.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Viele Konzepte, die Factor Investing zugrunde liegen, sind fast so alt wie die Kunst der Kapitalanlage selbst. Wesentlich neuer ist dagegen die Idee, diese systematisch zusammenzuführen. Der Schroder ISF Global Multi-Factor Equity soll es Anlegern ermöglichen, bei kontrolliertem Risiko von den wichtigsten Antriebsfaktoren der Marktrenditen zu profitieren.

Ashley Lester, Leiter des Multi-Asset-Researchs bei Schroders und Co-Manager des Schroder ISF Global Multi-Factor Equity:

Factor Investing ist ein starkes Instrument für das Verwalten von Kapitalanlagen. Durch die Aufgliederung von Vermögenswerten in Faktoren kann es für mehr Transparenz beim Portfolioaufbau und eine bessere Steuerung der Kräfte sorgen, die Risiko und Rendite beeinflussen.


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

Weitere Informationen auf schroders.com.

Schroders ernennt Georg Wunderlin zum Global Head of Private Assets

Schroders gibt heute die Ernennung von Georg Wunderlin bekannt, der das zukünftige Wachstum und die Entwicklung des Geschäftsfeldes für nicht-börsengehandelte Anlagen weltweit leiten wird. Wunderlin wird die Wachstumsstrategie von Schroders im Bereich Private Assets auf globaler Ebene entwickeln und umsetzen. Des Weiteren wird er an Investmentlösungen arbeiten, die besser auf alternative Anlageklassen ausgerichtet sind. Wunderlin wird an Group Chief Executive Peter Harrison berichten und dem Group Management Committee beitreten.

Wunderlin wird die neu geschaffene Rolle des Global Head of Private Assets im Mai übernehmen. Er verfügt über 19 Jahre Erfahrung im Finanzsektor und blickt auf eine Reihe von Führungspositionen zurück, zuletzt als Chief Executive Officer bei HQ Capital, einem führenden Investmentmanager für alternative Kapitalanlagen. Vor seiner Ernennung zum CEO von HQ Capital in 2016 war Wunderlin Chief Operating Officer bei Auda International, bevor Auda, Real Estate Capital Partners und Equita im Jahr 2015 zur HQ Capital zusammengeführt wurden.

Peter Harrison, Group Chief Executive, Schroders:

Die Entwicklung des Private-Asset-Geschäfts von Schroders ist ein zentraler strategischer Fokus des Unternehmens. Denn: Die Bedürfnisse unserer Kunden ändern sich. Sie wollen zunehmend in illiquide Anlagen investieren, die stabile und konstante Renditen liefern, die nicht mit den öffentlichen Märkten korrelieren. Schroders verfügt bereits über umfangreiche Investmentkompetenzen im Bereich Private Assets. Unsere Expertise reicht von Infrastrukturfinanzierung über Private Equity bis hin zu Immobilien. Schroders ist gut positioniert, um diese Fähigkeiten weltweit zur Geltung zu bringen. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Eintritt von Georg Wunderlin die Anlageziele unserer Kunden weiterhin erreichen werden, indem wir branchenführende Lösungen für den gesamten Private-Assets-Bereich anbieten.

Georg Wunderlin, künftiger Global Head of Private Assets bei Schroders:

Schroders hat eine starke Marktposition im Bereich der privaten Vermögenswerte aufgebaut und verfügt über eine beeindruckende Bandbreite an Fähigkeiten in allen relevanten Anlageklassen der privaten Anlagemärkte. Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um seine Präsenz in diesem attraktiven Markt aufzubauen. Es ist mir eine Ehre, in dieses Unternehmen einzusteigen und den Geschäftsbereich für Private Assets von Schroders führen zu dürfen. Schroders Private Assets and Alternatives verwaltet im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling (Stand: 30. Juni 2018). Dazu gehören Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen, die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Immobilien.

Schroders baut seine Private-Assets-Plattform stetig mit weiteren Spezialkompetenzen aus: 2018 übernahm Schroders den pan-europäischen Hotelmanager Algonquin, 2017 folgte die Akquisition des Private-Equity-Anbieters Adveq.

Schroders übernimmt unabhängigen asiatischen Vermögensverwalter Thirdrock

Schroders Wealth Management gibt den Abschluss eines Vertrags zur Übernahme des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Thirdrock Group bekannt.

Thirdrock wurde 2010 gegründet und hat seinen Sitz in Singapur. Als unabhängige Asset Management-Gesellschaft verwaltet sie für ihre Kunden ein Gesamtvermögen von 3 Milliarden Singapur-Dollar (1,7 Milliarden Pfund Sterling).1

Im Rahmen der Übernahme wird Thirdrock mit Schroders' bestehendem Singapur-Geschäft zusammengelegt und zukünftig unter der Marke Schroders tätig sein. Ferner werden Mitarbeiter von Thirdrock übernommen und zukünftig in der Niederlassung von Schroders Wealth Management in Singapur arbeiten. Dazu gehören Kundenberater und Portfoliomanager mit nachgewiesener Kapitalanlage-Expertise sowie das jetzige Management-Team.

Jason Lai, CEO und Gründer der Thirdrock Group, wird als Head of Wealth Management Asia die Leitung von Schroders Wealth Management in Asien übernehmen und die geschäftliche Expansion in der Region federführend vorantreiben. Melvyn Yeo, Vorsitzender des Anlageausschusses und Mitgründer von Thirdrock Group, wird die Position Deputy Head of Wealth Management Asia bekleiden. Beide werden eng mit Simon Lints, Head of Wealth Management von Schroders in Singapur, und Robert Ridland, Head of Wealth Management von Schroders in Hongkong, zusammenarbeiten.

Peter Hall, Global Head of Wealth Management bei Schroders:

Wir haben die Gelegenheit, in Asien ein einzigartiges Geschäftsmodell zu schaffen. Es verbindet Schroders' Expertise im institutionellen Investmentgeschäft, unsere führende Marke und unser umfangreiches Vertriebsnetz mit dem Unternehmergeist, der offenen Architektur und der persönlichen Kundenbetreuung einer unabhängigen Asset Management-Gesellschaft. In Verbindung mit unserer vor kurzem bekannt gegebenen Partnerschaft mit Maybank unterstreicht diese Transaktion unsere Absicht, ein führendes Vermögensverwaltungsgeschäft in der Region aufzubauen. Jason Lai und sein Team ergänzen in hervorragender Weise unsere bestehenden Kompetenzen. Um unser Ziel zu erreichen, wird er weitere hochkarätige Mitarbeiter in der Region einstellen.

Jason Lai, CEO und Gründer der Thirdrock Group:

Wir freuen uns sehr, Teil von Schroders zu werden. Als Teil einer weltweit tätigen, mit umfangreichen Ressourcen ausgestatteten Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaft erhält Thirdrock Zugang zu breiterem Investment-Fachwissen, und wir verbessern dadurch unser Leistungsversprechen an unsere Kunden. Dies ist neben der stabilen Eigentümerstruktur, dem langfristigen Ansatz, der Unternehmensgeschichte und der starken Marke von Schroders in Asien für unsere Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen attraktiv.

Die finanziellen Bedingungen der Übernahme werden nicht offengelegt. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im zweiten Quartal 2019 gerechnet.


1) Stand: 31. Dezember 2018

Schroders ernennt Rory Bateman zum Leiter der Aktienabteilung

Schroders hat Rory Bateman zum Leiter der Aktienabteilung berufen. In dieser Funktion wird er ab März 2019 von London heraus die Aktienteams von Schroders weltweit leiten und damit ein verwaltetes Vermögen von 195,8 Milliarden Euro verantworten (Stand: 30. Juni 2018).

Rory Bateman übernimmt mit der neuen Position den Verantwortungsbereich von Nicky Richards, welche ab März 2019 als leitende Beraterin bei dem Asset Manager tätig sein wird.

Bateman kam vor zehn Jahren zu Schroders, wo er die letzten fünf Jahre die Investmentabteilung für britische und kontinentaleuropäische Aktien leitete. Davor war er Co-Manager des Large-Cap-Fonds von Schroders, in dessen Rahmen heute mehr als 45 Milliarden Euro mit verschiedenen Strategien verwaltet werden.

Rory Bateman, Leiter der Abteilung für britische und kontinentaleuropäische Aktien von Schroders:

Der Schlüssel für den Erfolg der Aktienabteilung unter Nickys Leitung bestand in der starken Teamkultur der jeweiligen Abteilungen, untermauert von unseren robusten Anlageprozessen. Dies bietet eine solide Grundlage für unsere weitere Arbeit, denn wir bewegen uns in einer dynamischen Zeit. Aktive Vermögensverwaltung und hervorragende Anlageperformance für unsere Kunden werden wichtiger als je zuvor. Ich freue mich darauf, unser Aktiengeschäft weiterzuentwickeln, um sicherzustellen, dass wir in den kommenden Jahren weiterhin an der Weltspitze bleiben.

Nicky Richards beaufsichtigte seit ihrem Wiedereintritt bei Schroders im Jahr 2014 als leitende Beraterin das weltweite Aktienanlagegeschäft von Schroders. Richards begann ihre Karriere bei Schroders als Trainee und blieb 16 Jahre lang, bis sie das Unternehmen 2003 verließ – nur um 11 Jahre später wiederzukommen. Die Zeitung Financial News hat sie insgesamt sechsmal – zuletzt viermal in Folge – zu einer der einflussreichsten Frauen des Jahres in der Finanzwirtschaft gekürt. In ihrer neuen Funktion wird Richards auf ihr Wissen und ihre Erfahrung zurückgreifen, um die Führungskräfte und Manager von Schroders unternehmensweit anzuleiten und zu beraten.

Nicky Richards, Leiterin der globalen Aktienabteilung von Schroders:

Es war ein Privileg, die globale Aktienabteilung von Schroders zu leiten und während der vergangenen vier Jahre mit äußerst talentierten Teams zusammenzuarbeiten. Ich bin sehr erfreut, weiterhin als Beraterin bei Schroders zu arbeiten, um Führungskräfte und Manager anzuleiten.

Mit der Ernennung von Rory Bateman als Nachfolger von Nicky Richards trägt Schroders seiner Politik Rechnung, Talente aktiv innerhalb des Unternehmens zu suchen und diese zu fördern. Batemans Nachfolger wird 2019 bekanntgegeben.

Schroders Institutional Investor Study 2018

Sorge vor zunehmenden Risiken – Investoren aus der Versicherungswirtschaft senken deutlich ihre Renditeerwartungen.

Weltweit haben Versicherungsgesellschaften ihre Renditeerwartungen deutlich abgesenkt, weil die Sorge vor zunehmender Volatilität am Aktienmarkt und wachsenden Risiken ihre Portfolios belastet. Zu diesem Ergebnis kommt die Schroders Institutional Investor Study 2018 mit dem Titel „Versicherungsgesellschaften im Fokus”.

Die Untersuchung1, für die 157 Investoren von Versicherungsgesellschaften mit einer addierten Bilanzsumme von ca. 10 Billionen US-Dollar befragt wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass 40 Prozent der Investoren aus der Versicherungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren nur noch durchschnittliche Jahresrenditen von unter 5 Prozent erwarten – eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr, als nur 22 Prozent diese Erwartung hatten.

Die Zuversicht der Versicherungsgesellschaften, ihre angestrebten Renditen erreichen zu können, hat ebenfalls abgenommen, und zwar von 61 Prozent auf nur noch 54 Prozent. Gleichzeitig sind auch die durchschnittlichen Portfolio-Haltezeiten kürzer geworden, und der Anteil der Versicherungsgesellschaften, die ihre Investments über einen vollständigen Marktzyklus halten, ist von 14 Prozent auf 10 Prozent zurückgegangen.

Zugenommen hat dagegen die Umschlagshäufigkeit in ihren Portfolios. Durchschnittlich veräußern Versicherungsgesellschaften inzwischen jedes Jahr 19 Prozent ihrer Portfolio-Positionen, verglichen mit 13 Prozent vor einem Jahr.

Welche durchschnittlichen jährlichen Renditeerwartungen haben Sie für das Investment-Portfolio Ihres Unternehmens innerhalb der nächsten fünf Jahre?

Carlos Böhles, Leiter institutionelles Geschäft bei Schroders in Frankfurt am Main:

Die globalen Märkte hatten in den letzten Jahren einen großartigen Lauf. Unsere Umfrage zeigt aber, dass Versicherungsgesellschaften vorsichtiger werden, was auf ein mögliches Ende dieses Laufs hinweisen könnte.
Versicherungsgesellschaften setzen zunehmend auf maßgeschneiderte Lösungen, die eine Risikosteuerung bieten und auf eine Diversifizierung zugunsten nicht börsengehandelter Kapitalanlagen, um die von ihnen benötigten Renditen bei vertretbarem Risiko zu erzielen. Nachhaltigkeit gerät als eine Anforderung unserer Versicherungskunden bei der Kapitalanlage ebenfalls zunehmend in den Fokus.

Die Politik und das Weltgeschehen wurden von 26 Prozent der befragten Versicherungsgesellschaften als die wichtigsten Faktoren bezeichnet, welche die Performance ihrer Portfolios beeinträchtigen könnten. Höhere Zinssätze standen bei 25 Prozent und ein Rückgang des Weltwirtschaftswachstums bei 23 Prozent an erster Stelle.

Als spezifische Probleme für die Kapitalanlage hoben Versicherungsgesellschaften die Volatilität am Aktienmarkt, Zinsänderungsrisiken und Kreditausfälle als die drei wichtigsten Risiken hervor. Bessere risikogesteuerte Anlagelösungen sind die Innovation, von der die meisten Versicherungsgesellschaften (62 Prozent) in den nächsten 12 Monaten mehr sehen möchten.

Die Versicherungsgesellschaften gehen davon aus, dass sie den Anteil nicht börsengehandelter Kapitalanlagen in ihren Portfolios in den nächsten 12 Monaten von derzeit 9 Prozent auf 11 Prozent erhöhen werden, hauptsächlich um höhere Renditen, eine breitere Diversifizierung und ein besseres Risikomanagement zu erreichen.

Fast drei Viertel der Kapitalanlagen von Versicherungsgesellschaften (73 Prozent) werden der Umfrage zufolge gegenwärtig aktiv gemanagt.

Ferner erwarten 73 Prozent der Versicherungsgesellschaften, dass nachhaltiges Investieren als Reaktion auf eine breitere Schwerpunktverlagerung im Kapitalanlagebereich an Bedeutung zunehmen wird. Im Vergleich zum Vorjahr legen Versicherungsgesellschaften inzwischen größeren Wert auf eine nachhaltige Ausrichtung ihrer Kapitalanlagen.

Wie wird sich die Bedeutung nachhaltigen Investierens innerhalb der nächsten fünf Jahre verändern? 

Paul Forshaw, Global Head of Insurance Asset Management, Schroders:

Die Umfrage bestätigt, wie wichtig es für Asset Manager ist, versicherungsspezifisches Investment-Fachwissen zu haben. Damit können sie aktiv gemanagte, maßgeschneiderte Lösungen anbieten, um die zunehmend anspruchsvollen Zielsetzungen von Versicherungsgesellschaften zu erfüllen.

 Den englischsprachigen Bericht können Sie hier herunterladen


1) Diese globale Studie wurde im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr von Schroders in Auftrag gegeben und von der unabhängigen Forschungsagentur CoreData Research durchgeführt. Es wurden institutionelle Investoren aus einer Vielzahl an Kategorien befragt, darunter Pensionsfonds, Stiftungen sowie Staatsfonds. Umgesetzt wurde die Studie in Form einer umfangreichen weltweiten Erhebung im Juni 2018. Die 650 befragten institutionellen Anleger verteilen sich geographisch wie folgt: 175 aus Nordamerika, 250 aus Europa, 175 aus Asien und 50 aus Lateinamerika. Die Umfrageteilnehmer stammten aus 15 verschiedenen Ländern. Speziell für diese Auswertung wurden die Antworten von 157 Investoren aus der Versicherungswirtschaft analysiert.

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Partnerschaft mit Lloyds und Mandat über 80 Milliarden GBP

Schroders geht Partnerschaft mit Lloyds ein und übernimmt ein Mandat mit einem Volumen von 80 Milliarden GBP.

Schroders gibt bekannt, dass der britische Vermögensverwalter mit der Lloyds Banking Group eine strategische Partnerschaft im Bereich Wealth Management eingeht und in diesem Zusammenhang ein 80 Milliarden Britische Pfund umfassendes Mandat von Scottish Windows und Lloyds Assets managen wird. In die Zusammenarbeit mit Lloyds bringt Schroders seine Expertise im Investment und Wealth Management sowie seine technologischen Kapazitäten ein, während Lloyds seine bedeutende Kundenbasis, seine vielfältigen Vertriebswege und seine digitalen Kompetenzen beisteuert.

Durch diese Partnerschaft festigt Schroders seine Präsenz im strategisch wichtigen britischen Wealth Management-Markt und baut dabei auf seine Stärken in der aktiven Vermögensverwaltung.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders, betont:

Wealth Management stellt für Schroders eine strategische Priorität dar. Indem wir unsere prämierte Technologie und erstklassige Investment-Expertise mit Lloyds‘ bedeutender Kundenbasis und seinen digitalen Kompetenzen kombinieren, schaffen wir eine Partnerschaft, die ausschließlich auf die sich verändernden Bedürfnisse britischer Sparer und Investoren ausgerichtet ist.

Die detaillierte englischsprachige Pressemitteilung steht zum Download bereit

Schroders Global Investor Study 2018

Mehrheit der Anleger überzeugt: Nachhaltiges Investieren und langfristige Erträge gehen Hand in Hand.

Der zweite Teil der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger in 30 Ländernzum Thema Nachhaltigkeit befragt wurden, hat ergeben: Weltweit glaubt nur jeder Vierte, dass nachhaltiges Investieren auf Kosten der Anlageergebnisse gehen würde. Dieses Studienergebnis ist ein Hinweis auf die wachsende Überzeugung unter Anlegern, dass sich ordentliche Renditen und das Bestreben, mit Kapitalanlagen Positives zu bewirken, nicht gegenseitig ausschließen.

Im kontinentalen Vergleich sind Anleger in Europa am wenigsten um den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Renditen besorgt. Dort befürchten nur 23 Prozent der Befragten, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. Am anderen Ende der Skala liegen Anleger in Asien mit 29 Prozent.

Global beurteilen insbesondere manche asiatische Staaten dies als eines der wichtigsten Hindernisse für nachhaltiges Investieren: In China (39 Prozent), Indonesien (38 Prozent) und Thailand (34 Prozent) sehen besonders viele Befragte den oben angeführten Zusammenhang als gegeben an. In Deutschland dagegen glauben nur 20 Prozent der Investoren, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. In Frankreich (19 Prozent), Belgien (19 Prozent) und Dänemark (18 Prozent) sehen es die Befragten ähnlich. Am wenigsten besorgt zeigen sich Anleger aus Japan (13 Prozent).

Nachhaltige Anlageprodukte werden immer beliebter

Die Studie belegt, dass nachhaltiges Investieren ein Trend ist, der weltweit weiter wächst. So haben in den vergangenen fünf Jahren 64 Prozent der Anleger den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht. Deutschland liegt hierbei mit 63 Prozent im weltweiten Durchschnitt. Mit den globalen Ergebnissen übereinstimmend gaben 76 Prozent der weltweit befragten Anleger an, dass nachhaltiges Investieren für sie in dem genannten Zeitraum an Bedeutung gewonnen hat. In Deutschland finden sogar 79 Prozent der Anleger, dass nachhaltige Geldanlagen wichtiger geworden sind, was oberhalb vieler anderer europäischer Staaten liegt.

Vor allem jüngere Menschen haben weltweit den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in den vergangenen fünf Jahren erhöht. Das gilt insbesondere für die als „Millennials“ bezeichnete Altersgruppe, wohingegen der Anteil der sogenannten Baby-Boomer nur bei 52 Prozent liegt. 71 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 75 Prozent der 25- bis 34-Jährigen steigerten den Anteil nachhaltiger Anlagen in ihren Portfolios.

Dieser Prozentsatz geht mit zunehmendem Alter kontinuierlich zurück und erreicht bei den über 65-Jährigen seinen Tiefststand: In dieser Altersgruppe haben im genannten Zeitraum nur noch 43 Prozent den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht.

Jüngere Umfrageteilnehmer sagten zudem, dass sie einen größeren Teil ihrer Portfolios für nachhaltige Investmentfonds einsetzen – 43 Prozent sind es bei den 18- bis 24-Jährigen. Unter den 45- bis 54-Jährigen beträgt dieser Anteil jedoch nur 33 Prozent.

Wissensvermittlung und Transparenz sind der Grundstein eines nachhaltigen Finanzsystems

Bemerkenswert ist außerdem, dass bei Anlegern, die nach eigener Einschätzung über mehr Wissen auf dem Gebiet der Kapitalanlage verfügen, die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie nachhaltig investieren. Weltweit sagten Umfrageteilnehmer, die sich selbst für Experten halten, dass sie 54 Prozent ihrer Anlageportfolios nachhaltig investieren. Bei Anlegern, die sich selbst als „Anfänger” bezeichnen, sind es dagegen nur 33 Prozent. Weltweit gab mehr als die Hälfte der befragten Anleger an (57 Prozent), dass ungenügende Informationen oder mangelndes Verständnis sie von nachhaltigem Investieren abhalten.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Dieses Ergebnis weist darauf hin, dass die Wissensvermittlung an Anleger eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, ein nachhaltigeres Finanzsystem zu schaffen. Dies ist eine Aufgabe, die bei politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt zunehmend in den Fokus rückt. Für uns bei Schroders ist die Berücksichtigung von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien bei der Geldanlage kein Selbstzweck, denn: Den wahren langfristigen Wert und Einfluss einer Anlage erkennen nur jene Anleger, die bei ihrer Unternehmensanalyse auch die ökologischen und sozialen Kosten der Unternehmensaktivitäten berücksichtigen. Unsere Aufgabe besteht darin, unseren Kunden diesen Zusammenhang zu erklären.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen sind bemerkenswert. Besonders interessant ist aber, dass bei fachkundigen Anlegern eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie nachhaltig investieren. Dies unterstreicht, wie viel Arbeit von der Kapitalanlagebranche noch zu leisten ist, um allen Anlegern die potenziellen Vorteile von nachhaltigem Investieren nahezubringen. Natürlich gibt es immer noch Barrieren, die Anleger davon abhalten, sich diesem Anlagestil zu verschreiben. Deshalb müssen wir die Verfügbarkeit und Transparenz entsprechender Fonds verbessern und die Qualität der Beratung beim Thema nachhaltige Geldanlage heben.

Den vollständigen Bericht zur Schroders Global Investor Study 2018 mit dem Titel „Sind Informationen der Schlüssel, um nachhaltige Investments für Anleger attraktiver zu machen?“ finden Sie hier.

Im ersten, bereits im Juli 2018 veröffentlichten Kapitel der Schroders Global Investor Study kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Menschen auf der ganzen Welt ihre Lebenshaltungskosten im Ruhestand erheblich unterschätzen. Dieses Kapitel finden Sie hier.


This article has first been published on schroders.com.

1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Nachhaltigkeit ist für institutionelle Anleger noch kein Kernkriterium

Nachhaltiges Anlegen ist bisher ein vergleichsweise nachrangiger Faktor im Investment-Prozess institutioneller Anleger. Laut den Erkenntnissen der Schroders Institutional Investor Study 20181 dürfte die Relevanz zukünftig allerdings steigen.

Die Studie, an der 650 institutionelle Investoren mit einem Anlagevermögen von rund 24 Billionen US-Dollar teilgenommen haben, offenbart eine deutliche Diskrepanz: Auf der einen Seite messen Anleger der Nachhaltigkeit2 bei Geldanlagen zwar eine große grundsätzliche Bedeutung zu. Andererseits werden Nachhaltigkeitskriterien jedoch kaum im Investmentprozess berücksichtigt.

So gab annähernd ein Drittel der Befragten (32 Prozent) an, dass Überlegungen zur Nachhaltigkeit der Kapitalanlage wenig bis gar keinen Einfluss auf ihren Investment-Entscheidungsprozess besitzen. Ausschlaggebend sind dagegen Faktoren wie strategische Vermögensallokation, Erfolgsbilanz des Fondsmanagers, erwartete Rendite und die Risikotoleranz der Studienteilnehmer.

Die Studie zeigte jedoch auch, dass größere institutionelle Investoren Nachhaltigkeit mehr Bedeutung zumessen.

Investoren, die bereits großen Wert auf Nachhaltigkeit legen, tendieren zu einem längerfristigen Investmenthorizont und größerer Investitionssicherheit und priorisieren risikoadjustierte Renditen. Rund 32 Prozent der Befragten mit einer Haltedauer von mindestens fünf Jahren gaben an, der Aspekt Nachhaltigkeit habe einen wesentlichen Einfluss. Zum Vergleich: Unter Investoren mit einem kürzeren Investmenthorizont zwischen drei und fünf Jahren teilten 23 Prozent diese Ansicht.

Anleger, die stärker auf Nachhaltigkeit setzen, waren zudem deutlich zuversichtlicher, dass die Rendite ihre Erwartungen erfüllt. Weit mehr als die Hälfte (59 Prozent) dieser Befragten zeigte sich zuversichtlich, dass die Erwartungen erfüllt werden, verglichen mit 37 Prozent bei denjenigen Investoren, für die Nachhaltigkeit keine Priorität besitzt. Mit 66 Prozent setzte die erste Gruppe zudem stärker darauf, risikoadjustierte Renditen zu erzielen, verglichen mit 53 Prozent, für die Nachhaltigkeit weniger von Bedeutung ist.

Insgesamt gab eine deutliche Mehrheit der Investoren (74 Prozent) weltweit an, dass nachhaltiges Investieren in den nächsten fünf Jahren an Bedeutung zunehmen dürfte. Dies ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem vergangenen Jahr. Damals teilten 67 Prozent der Befragten diese Ansicht. Etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) gab außerdem an, während der vergangenen fünf Jahre stärker in nachhaltige Investments allokiert zu haben.

Die Bereiche Unternehmensstrategie, Klimawandel und Qualität der Rechnungslegung wurden als die wichtigsten Segmente genannt, in denen Investoren auf Unternehmen Einfluss nehmen sollten.

Über drei Viertel der Investoren (77 Prozent) räumten ein, dass ihnen nachhaltiges Investieren Schwierigkeiten bereitet – das ist derselbe Prozentsatz wie im Vorjahr. Herausforderungen sahen sie in erster Linie bei der Wertentwicklung ihrer Anlagen. 51 Prozent gaben dies als Grund an, warum sie nicht nachhaltig investieren – was, verglichen mit 44 Prozent im Vorjahr, einen Anstieg bedeutet.
Weitere Hürden für nachhaltiges Investieren sahen Investoren in mangelnder Transparenz und in Schwierigkeiten bei der Risikomessung.
Mehr als ein Drittel der Investoren (34 Prozent) weltweit sagten, dass sie ihre Allokation zugunsten nachhaltiger Anlagen aufstocken würden, wenn nachgewiesen würde, dass dies bessere Renditen nach sich zieht. Interessanterweise ist dieser Anteil bei Investoren aus Nordamerika auf knapp die Hälfte (49 Prozent) gestiegen.

Carlos Böhles, Leiter institutionelles Geschäft bei Schroders in Frankfurt am Main:

Auch hierzulande könnten sich institutionelle Investoren sicherlich noch deutlich stärker für Nachhaltigkeit einsetzen. Ein solches Engagement sehen wir dabei keineswegs nur als Selbstzweck, zum Beispiel für eine sauberere Umwelt oder verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit und Rendite Hand in Hand gehen.
Denn diejenigen Unternehmen, die Nachhaltigkeitskriterien in ihren Wertschöpfungsprozess einbeziehen, sind besser auf zukünftige Anforderungen vorbereitet und besitzen daher langfristig die stabileren Geschäftsmodelle. Gerade für sie ist auf lange Sicht eine überdurchschnittliche Ertragsentwicklung zu erwarten. Daher ermutigen wir unsere institutionellen Geschäftspartner beständig dazu, dem Faktor Nachhaltigkeit noch stärkere Aufmerksamkeit zu schenken.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Es bleibt eine Kluft zwischen den Wünschen der institutionellen Anleger, nachhaltige Investments zu tätigen, und der Realität, wie diese Faktoren beim Investment-Entscheidungsprozess gewichtet werden. Dabei sind sich die Anleger eindeutig bewusst darüber, dass nachhaltiges Investieren zukünftig immer wichtiger werden wird. Jedoch muss dies erst noch zentraler Bestandteil des Investmentprozesses werden.
Unsere Studie zeigt, dass Investoren, die nachhaltiges Anlegen priorisieren, eher einen langfristigen Investmenthorizont besitzen und zuversichtlicher sind, ihre Renditeziele zu erreichen. Investoren die Möglichkeit zu geben, längerfristig zu planen und sie davon abzuhalten, kurzfristige, reflexartige Investmententscheidungen zu treffen, wird auch für politische Entscheidungsträger weltweit zunehmend wichtiger.
Im Laufe der Zeit, so zeigt diese Studie, wird sich Nachhaltigkeit bei institutionellen Investoren immer stärker als weitere Investmentpriorität durchsetzen. Daher gilt es jetzt, die noch bestehenden Hindernisse zu überwinden, damit wir dieses Ziel schon in naher Zukunft erreichen.

1) Diese globale Studie wurde im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr von Schroders in Auftrag gegeben und von der unabhängigen Forschungsagentur CoreData Research durchgeführt. Es wurden institutionelle Investoren aus einer Vielzahl an Kategorien befragt, darunter Pensionsfonds, Stiftungen sowie Staatsfonds. Umgesetzt wurde die Studie in Form einer umfangreichen weltweiten Erhebung im Juni 2018. Die 650 befragten institutionellen Anleger verteilen sich geographisch wie folgt: 175 aus Nordamerika, 250 aus Europa, 175 aus Asien und 50 aus Lateinamerika. Die Umfrageteilnehmer stammten aus 15 verschiedenen Ländern.
2) Nachhaltigkeit wurde in dieser Studie definiert als „vorausschauender, ganzheitlicher Investment-Ansatz. Es gibt verschiedenste Arten nachhaltigen Investierens, wie etwa vollständige Integration, ausschließendes Screening und die Best-in-Class-Methode.

Dieser Artikel erschien zuerst auf schroders.com.

Schroders setzt Wachstumskurs fort

Schroders gibt das Ergebnis für das erste Halbjahr 2018 bekannt.

Die Fondsgesellschaft hat ihren Wachstumskurs weiter fortgesetzt. Das verwaltete und administrierte Vermögen (Assets under Management and Administration, AUMA) belief sich am Ende des ersten Halbjahrs 2018 auf 449,4 Milliarden GBP (508,2 Milliarden EUR). Die AUMA betrugen zum Jahresende 2017 447,0 Milliarden GBP (503,6 Milliarden EUR).

Damit erhöhte sich auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent von 361,5 Millionen GBP auf 397,1 Millionen GBP.

Achim KüssnerGeschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Wir haben unser verwaltetes und administriertes Vermögen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um mehr als 7 Prozent gesteigert. Wir bleiben zuversichtlich, dass wir auch künftig Wachstum in jeder Marktlage generieren und langfristig Mehrwert für unsere Kunden erzielen können.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

Im ersten Halbjahr 2018 haben wir erneut ein gutes Ergebnis eingefahren. Das Marktumfeld war zwar herausfordernd, dennoch verzeichneten wir ein robustes Umsatzwachstum. Teil unserer Strategie ist das bewährte Geschäftsmodell: Wir fokussieren uns auf neue Märkte und entwickeln Lösungen und Produkte weiter. So haben wir zuletzt beispielsweise stärker im Bereich Private Assets und alternativen Anlagen investiert.

Weitere Informationen finden Sie auf Schroders.com.

Schroders Global Investor Study 2018

Lebenshaltungskosten im Ruhestand werden meist unterschätzt.

15 Prozent der Ruheständler aus den Industriestaaten und den größten Schwellenländern beziehen kein ausreichendes Einkommen, um komfortabel leben zu können. Dies ist ein Ergebnis der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger aus 30 Ländern1 befragt wurden.

Weltweit gehen noch nicht im Ruhestand befindliche Befragte davon aus, dass sie durchschnittlich 34 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge für die Lebenshaltung2 ausgeben werden. Tatsächlich aber müssen Ruheständler dafür fast 50 Prozent ihrer Einkünfte aufwenden. Und auch in Deutschland ist dieser Irrglaube weit verbreitet: Die hierzulande befragten Personen erwarten, für die Lebenshaltung nur 38 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge einsetzen zu müssen, wohingegen in der Realität 47 Prozent hierfür aufgebracht werden müssen. Für andere Verwendungszwecke stehen somit weniger Mittel als geplant zur Verfügung.

Die Schroders Global Investor Study 2018 hat damit gezeigt, dass zwischen den Erwartungen und der finanziellen Realität des Lebens im Ruhestand eine erhebliche Lücke klafft.

Weltweit betrachtet sind die Einkünfte von Ruheständlern niedriger, als Personen, die sich dem Rentenalter nähern, dies gegenwärtig erwarten.

Weniger als die Hälfte (43 Prozent) aller global befragten Ruheständler räumten ein, dass ein etwas höheres Einkommen hilfreich wäre, während 42 Prozent angaben, dass sie über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um im Ruhestand komfortabel zu leben. 15 Prozent verfügen über kein ausreichendes Einkommen für einen komfortablen Ruhestand. In Deutschland bezeichneten 48 Prozent der Ruheständler ein etwas höheres Einkommen als hilfreich, wohingegen von 44 Prozent das tatsächlich zur Verfügung stehende Einkommen als ausreichend empfunden wird. Nur 7 Prozent der deutschen Befragten gab an, dass ihr Ruhestandseinkommen nicht für ein komfortables Leben ausreicht.

Personen ab einem Alter von 55 Jahren, die schon näher am Ruhestand sind, könnten eine böse Überraschung erleben, wenn sie sich zu viel von ihren Ruhestandsbezügen erwarten. Sie gehen weltweit nämlich davon aus, dass sie durchschnittlich 74 Prozent ihres aktuellen Gehalts benötigen werden, um im Ruhestand komfortabel zu leben. Bezogen auf Personen in Deutschland fällt diese Zahl mit 67 Prozent ihres aktuellen Gehalts etwas geringer – und damit realistischer – aus.

Tatsächlich aber erhalten Ruheständler weltweit nur durchschnittlich 61 Prozent ihres letzten Jahresgehalts. Am größten ist der Abstand in Asien, wo Ruheständler auf 59 Prozent ihres letzten Gehalts kommen, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, mit 76 Prozent rechnen.

Am geringsten ist die Lücke bei Anlegern in Europa. Hier erhalten Ruheständler 63 Prozent ihres letzten Gehalts, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, davon ausgehen, dass sie 72 Prozent benötigen werden.

In Deutschland erhalten Ruheständler im Mittel 65 Prozent ihres letzten Gehalts als Ruhestandsbezug, wohingegen die kurz vor dem Ruhestand stehenden Personen denken, dass sie 67 Prozent benötigen werden. Somit demonstrieren die deutschen Befragten auch hier einen überdurchschnittlich hoch ausgeprägten Realitätssinn.

Gleichzeitig investieren Ruheständler auf der ganzen Welt weiter erhebliche Beträge und nutzen 19 Prozent ihrer gesamten Altersersparnisse3 für die Geldanlage. Demgegenüber gehen Personen, die den Ruhestand noch vor sich haben, davon aus, dass sie lediglich 9 Prozent ihrer Ruhestandsersparnisse investieren werden.

Für Deutschland fallen diese Zahlen ähnlich aus: Hier erwarten die Ruhestandsanwärter, lediglich 7 Prozent ihrer Ersparnisse zu investieren, wohingegen die Ruheständler tatsächlich 16 Prozent ihrer Altersersparnisse anlegen. Dies deutet darauf hin, dass sie sich der Rolle bewusst sind, die Anlagen bei der Vermehrung des Renteneinkommens spielen.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study 2018 offenbart eine ganz erhebliche Differenz zwischen den Erwartungen der Menschen an ihren Lebensstandard nach Beendigung der Berufstätigkeit und den tatsächlichen Bedingungen – auch hier in Deutschland. Zwar beweisen die deutschen Befragten verglichen mit dem globalen Durchschnitt einen hohen Realitätssinn, jedoch zehren die Lebenskosten im Ruhestand auch hierzulande mehr Einkommen auf als gedacht. Die Folge: Für andere Verwendungen wie Freizeit oder Hobbys steht weniger Geld als erwartet zur Verfügung.
Um dem entgegenzuwirken, ist rechtzeitiges Handeln erforderlich. Je früher man mit der Altersvorsorge anfängt, desto höher ist das für den Ruhestand zu erwartende Einkommen. Wir sind davon überzeugt, dass Investmentfonds hierbei nicht fehlen sollten, da insbesondere sie eine interessante Möglichkeit für Wertzuwächse bei überschaubarem Risiko bieten können, die einen finanziell sorgenfreien Ruhestand ermöglichen.

Lesley-Ann Morgan, Global Head of Retirement bei Schroders:

Überall auf der Welt unterschätzen die Menschen, welchen Teil ihrer Ruhestandsbezüge sie für die Lebenshaltung werden aufwenden müssen und wie viel Geld sie für ein komfortables Leben im Ruhestand benötigen. Gerade in der gegenwärtigen Phase niedriger Renditen und anziehender Inflation bedeutet dies eine nicht zu unterschätzende Gefahr für ihren Wohlstand.
Es gibt dabei keine magische Formel. Um eine finanziell schwierige Situation im Ruhestand zu vermeiden, müssen die Menschen erkennen, dass sie so früh und so umfangreich wie möglich Vorsorge treffen sollten. Wenn man mit der Ersparnisbildung für den Ruhestand wartet, bis man auf 50 oder 60 zugeht, dürfte es zu spät sein, eine Lücke bei den Ersparnissen zu schließen.
Vielleicht weil ihre Altersbezüge nicht reichen, legen Ruheständler unserer Studie zufolge weiter Geld an, und zwar in vielen Fällen mehr, als sie vor dem Ruhestand erwartet hatten.

Den vollständigen Bericht zum Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter diesem Link.


1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.
2) Laufende Ausgaben unter anderem für Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung, Miete/Hypothekendarlehen.
3) Geldanlagen jeder Art, die im Alter Einkünfte bringen sollen, wie zum Beispiel Betriebsrenten, gesetzliche und private Renten, sonstige Spar- und Geldanlagen, Freisetzung von in Eigenheimen gebundenem Kapital, finanzielle Unterstützung durch Verwandte, Erbschaften.

Beteiligung an US-Gewerbeimmobilien-Finanzierer A10 Capital

Schroders beteiligt sich mit 20 Prozent an A10 Capital und stellt Finanzmittel zur Rekapitalisierung des Unternehmens zur Verfügung. A10 Capital vergibt als Full-Service-Kreditgeber Darlehen für mittelgroße Gewerbeimmobilien – einschließlich Überbrückungsdarlehen und Langfristkrediten. A10 Capital mit Sitz in den USA wurde 2007 gegründet und unterhält neben den Hauptniederlassungen in Boise (Idaho) und Dallas (Texas) Zweigstellen in weiteren wichtigen US-Regionen.
Neben Schroders beteiligt sich auch Gemspring Capital (Gemspring), eine Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Westport im US-Bundesstaat Connecticut, an A10 Capital.

Parallel zum Beteiligungserwerb haben Schroders und A10 Capital eine Vereinbarung geschlossen, durch die Schroders vom ausgedehnten Netzwerk und der Kreditverwaltungsplattform von A10 Capital profitieren wird. Hierdurch wird Schroders für seine Kunden Anlagechancen bei mittelgroßen Gewerbeimmobiliendarlehen nutzen können. Diese Vereinbarung versetzt A10 Capital zudem in die Lage, das Finanzierungsmodell, bei dem Darlehensgeschäfte bilanziert werden, erheblich zu diversifizieren.

Beide Unternehmen blicken bereits auf fünf Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit zurück, und Schroders verstärkt mit dieser neu gestalteten Geschäftsbeziehung zu A10 Capital seine Fähigkeiten, Kapital von Kunden für dieses wichtige Marktsegment bereitzustellen. Der Portfoliomanagement-Prozess wird durch Schroders' Securitized-Credit-Team mit Sitz in New York unter der Leitung von Michelle Russell-Dowe, Head of Securitized Credit, überwacht. Der Rentenfondsmanager Jeff Williams ist bei diesem Projekt der leitende Portfoliomanager.

Karl Dasher, CEO Nordamerika und stellvertretender Leiter des Fixed-Income-Teams von Schroders:

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Gemspring an der Rekapitalisierung von A10 Capital mitwirken und dadurch unsere partnerschaftliche Beziehung weiter ausbauen können. A10 Capital hat eine technologieorientierte Plattform mit einer starken Kreditkultur aufgebaut, die gut zu unserer Investment- und Unternehmenskultur passt. Ihre Kapazitäten in der Kreditanbahnung und -verwaltung spielen eine wichtige Rolle bei unserem Bestreben, mehr Private-Debt-Anlagemöglichkeiten anzubieten. Wir sehen bei unseren Anlegern eine wachsende Nachfrage nach Anleiheinstrumenten, die attraktive Renditen bieten und gleichzeitig hohe Kreditstandards erfüllen.”

Jerry Dunn, CEO von A10 Capital:

„Durch diese Transaktion wird die Bilanz von A10 Capital weiter gestärkt. Mit dem Zugang zu von Schroders gemanagten Fonds und Spezialfonds steigern wir erheblich unsere Fähigkeit, unsere Kreditnehmer zu betreuen. Diese Strategie baut auf unserer Tradition als Vordenker in der Gewerbeimmobilienfinanzierung für das mittlere Marktsegment auf.”

Broadhaven Capital Partners war im Zusammenhang mit der Transaktion als Finanzberater und Sidley Austin LLP als Rechtsberater von Schroders tätig.

Altersvorsorge-Innovation mit Schroder ISF Flexible Retirement

Schroders stärkt mit der Einführung des Schroder ISF Flexible Retirement sein Angebot an innovativen Altersvorsorgelösungen.

Der Schroder ISF1 Flexible Retirement (ISIN: LU0776413196) ist ein Multi-Asset-Fonds, der sich durch ein mehrschichtiges Absicherungskonzept auszeichnet. Der britische Vermögensverwalter richtet sich mit dem Fonds vor allem an Privatanleger der Generation 50 plus, die eine leistungsfähige, aktiv gemanagte Alternative zu den weitgehend unrentablen Sparkonten suchen. Zu der Zielgruppe zählen zudem Anleger, die bereits Kapital aufgebaut haben, ihr Vermögen womöglich bislang in riskanteren Anlagen platziert haben und nun das Bedürfnis haben, das Risiko herunterzufahren. Der Fonds eignet sich auch als Risikoreduzierungskomponente für die letzten Jahre einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Des Weiteren spricht Schroders diejenigen Anleger an, die durch eine Erbschaft oder Schenkung über ein hohes Maß an liquiden Mitteln verfügen.

Um den Ansprüchen der Generation 50 plus gerecht zu werden, nutzt der Multi-Asset-Fonds die breite Expertise der Schroders-Investmentplattform. Ziel des von den Portfoliomanagern Urs Duss und Ugo Montrucchio verwalteten Fonds ist es, über einen Marktzyklus hinweg – üblicherweise drei bis fünf Jahre – eine stabile Rendite oberhalb der Inflationsrate zu erzielen. Darüber hinaus soll er unabhängig vom Einstiegszeitpunkt niemals um mehr als acht Prozent von seinem Höchstwert fallen. Dies erfolgt über einen ausgeklügelten quantitativen Mechanismus.

Ausgangspunkt ist ein breit gestreutes, grundsätzlich konservativ ausgerichtetes Multi-Asset-Portfolio. Bei Bedarf kann das Fondsmanagement das Portfolio noch defensiver positionieren. Das Besondere ist, dass zusätzlich das als Fangnetz fungierende Risikomanagement täglich das Risiko und die Preisentwicklung des Portfolios überwacht. Unterschreitet der Fondswert eine gewisse Schwelle, wird das Risiko reduziert und ein Teil des Portfolios in Kasse umgeschichtet. Der Fonds geht somit keine unnötigen Risiken ein, sodass für Anleger jederzeit ein Höchstmaß an Sicherheit geboten wird.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH, betont: 

„Die Generation 50 plus sucht bei der Geldanlage heutzutage flexible Anlagemöglichkeiten und findet diese mit unserem Fonds auch. Anleger können mit dem Schroder ISF Flexible Retirement einerseits das Risiko ihrer Kapitalanlage senken – sei es in Versicherungshülle oder mit dem Fonds an sich – und so ihr in Jahrzehnten aufgebautes Vermögen schützen. Gleichzeitig ermöglicht dieses Fondskonzept Anlegern, ihr Kapital produktiv zu investieren, anstatt es in einer unrentablen Sparform liegen zu lassen.“

Urs Duss und Ugo Montrucchio, Fondsmanager des Schroder ISF Flexible Retirement:

„Als verantwortliche Fondsmanager bieten wir eine konservative Multi-Asset-Lösung an, die mit einer Zielvolatilität von 3-5 Prozent p.a. und einer Zielrendite von Euribor + 2 Prozent p.a. eine logische Alternative zum Sparbuch ist. Das integrierte Fangnetz liefert dem Investor ein Extra an Sicherheit, mit dem das Risiko hoher Wertrückgänge effektiv angegangen wird. In dem Moment, in dem die Lage an den Kapitalmärkten unruhig wird, sorgt es für mehr Stabilität und vermeidet böse Überraschungen für die Anleger.“


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

Schroders legt ersten Fonds auf, der ausschließlich in chinesische Festland Aktien investiert

Schroders hat mit dem Schroder ISF China A einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen.

Schroders hat mit dem Schroder ISF1 China A (ISIN LU1713307426) einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen. Die Strategie bietet Anlegern Zugang zu innovativen und rasch wachsenden Unternehmen im zweitgrößten Aktienmarkt der Welt. Das Ziel ist es, Kapitalzuwachs zu erzielen. 
Das Fondsmanagement investiert derzeit über die Börsenverbünde Shanghai-Hong Kong Stock Connect und Shenzhen-Hong Kong Stock Connect in A-Aktien2 vom chinesischen Festland. Dieser Markt bietet mit 3.500 Titeln vielfältige Anlagemöglichkeiten. Außerdem korreliert er kaum mit anderen großen Aktienmärkten. Mit der Aufnahme chinesischer A-Aktien in breite globale Aktienindizes gewinnt dieses Marktsegment weiter an Bedeutung.

Das Investmentteam fokussiert sich auf Qualitätstitel im Small- und Mid-Cap-Bereich und strebt mit einem aktiven, auf einer Bottom-up-Methode beruhenden Ansatz die besten Anlagechancen an.

Der Schroder ISF China A wird von einem erfahrenen Team für asiatische Aktien gemanagt, das aktuell 41 Milliarden US-Dollar3 weltweit verwaltet. Der Fonds ist seit dem 6. Dezember 2017 auf dem Markt und wird unter der Leitung des Investmentspezialisten Jack Lee, Head of China A-Share Research, betreut. Das Team wird die Kapazitäten von Schroders auf dem Gebiet der Datenanalyse nutzen, um zu fundierten Anlageentscheidungen zu gelangen.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Schroders hat schnell reagiert, um das große Potenzial zu nutzen, das die Öffnung des chinesischen Marktes für A-Aktien internationalen Kunden bietet. Als einer der bedeutendsten Asien-Manager sind wir überzeugt, dass wir mit unserem aktiven Ansatz Anlegern in einem der dynamischsten Märkte der Welt eine bedeutende Wachstumsquelle bieten. Dieser Bereich ist in global aufgestellten Portfolios oft unterrepräsentiert und weist eine geringe Korrelation zu anderen Märkten auf, was entscheidend für die Portfolio-Diversifizierung ist.”

Jack Lee, leitender Investmentspezialist des Schroder ISF China A und Head of China A-Share Research bei Schroders:

“In den 19 Jahren, in denen ich in China anlege, bietet die ‚Stock Connect’-Eröffnung eine der besten Gelegenheiten, in einem oft missverstandenen Markt Geld anzulegen.

Mit unserem Investmentansatz sind wir in der Lage, vielversprechende Anlagemöglichkeiten im dynamischen Small- und Mid-Cap-Segment und insbesondere in rasch wachsenden Sektoren wie Technologie und Gesundheit sowie im Konsumbereich zu erkennen. Gerade auf dem chinesischen Festland gibt es sehr viele interessante Unternehmen, die von dem global am schnellsten wachsenden Markt profitieren. Hier wird kompetentes Management mit Marktführerschaft bei Produkten und Dienstleistungen gepaart.”


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.
2) A-Aktien sind Aktien chinesischer Unternehmen, die in Renminbi gehandelt werden. Ursprünglich waren AAktien nur inländischen Investoren vorbehalten.
3) Quelle: Schroders; Stand 31. Dezember 2017.

*Stand: 18. Juni 2018

Mit der Verpflichtung von Vanessa Grüneklee wird Schroders den globalen Kundenservice weiter verbessern

Schroders verstärkt mit Vanessa Grüneklee, Head of Distribution and Investment Management Services, den globalen Kundenservice.

Schroders verstärkt mit Vanessa Grüneklee, Head of Distribution and Investment Management Services, den globalen Kundenservice. Vanessa Grüneklee wird in ihrer Rolle als Conducting Officer aus Luxemburg heraus innovative Service-Lösungen für Kunden weltweit entwickeln. Die neue Mitarbeiterin berichtet an Patrick Stampfli, Chief Executive Officer (CEO) bei Schroders in Luxemburg.

Vor ihrem Wechsel war Vanessa Grüneklee für AXA Investment Managers in Frankfurt tätig, zuletzt als Global Head of Client Operations and Distribution Support. Die Finanzexpertin verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung in der Fondsbranche und bekleidete dabei Führungspositionen als Head of Cross Border Client Operations Management und Head of European Client Operations bei AXA Investment Managers.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Die Industrie verändert sich und neben Performance sind Themen wie reibungslose Administration, Datenlieferung und Kundenservice ganz entscheidende Kriterien für den Erfolg und die Kundenzufriedenheit. Hier investieren wir kontinuierlich, um uns auch auf diesem Gebiet deutlich vom Gesamtmarkt abzusetzen. Vanessa Grüneklee bringt hierfür herausragende Erfahrung mit und genießt einen exzellenten Ruf in der Fondsbranche.“

Patrick Stampfli, CEO bei Schroders in Luxemburg:

„Wir freuen uns sehr, Vanessa Grüneklee bei Schroders begrüßen zu dürfen. Mit ihrer umfangreichen Erfahrung im weltweiten Produktvertrieb wird sie unsere Expertise verstärken und uns helfen, unserem Anspruch gerecht zu werden, unsere Kunden hervorragend zu betreuen.”

Schroders stärkt Multi-Asset-Fondsmanagement mit Ingmar Przewlocka

Ingmar Przewlocka wird den Fokus des Multi-Asset-Teams noch stärker auf die Bedürfnisse von deutschen und europäischen Kunden ausrichten.

Schroders beabsichtigt, sein Multi-Asset-Solutions-Geschäft durch die Neueinstellung von Ingmar Przewlocka auszubauen, der vom Frankfurter Büro aus für das Unternehmen arbeiten wird. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden wird Przewlocka Multi-Asset-Portfolios verwalten und sowohl im Bereich institutioneller Kunden als auch im Publikumsfondsgeschäft von Schroders eine zugehörige Beratung leisten. Dabei wird der Portfoliomanager den Fokus des Multi-Asset-Teams noch stärker auf die Bedürfnisse von deutschen und europäischen Kunden ausrichten.

Ingmar Przewlocka tritt seine neu geschaffene Position mit sofortiger Wirkung an. Er ist auf Multi-Asset-Investments spezialisiert und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Kapitalanlage. In der Vergangenheit wurde er mit einem AAA-Rating von Citywire ausgezeichnet. Berichten wird er an Ugo Montrucchio, Head of Multi-Asset Investments Europe bei Schroders.

Vor seinem Wechsel zu Schroders war Przewlocka Gründungsmitglied und Chief Investment Officer von SKALIS Asset Management, einer spezialisierten Boutique für Multi-Asset-Investments mit Sitz in München. Weitere Erfahrungen im Management von Multi-Asset-Fonds sammelte er bei MEAG Munich Ergo Asset Management, für die er großvolumige Multi-Asset- und Anleiheportfolios verwaltete.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Mit Ingmar Przewlocka gewinnen wir einen erfahrenen Spezialisten mit einer herausragenden Kompetenz bei Multi-Asset-Investments, der mit den Anforderungen und Ansprüchen deutscher Anleger bestens vertraut ist. Für unsere Kunden ist dieses Anlagesegment sehr wichtig, daher besitzt die Neueinstellung für uns einen hohen Stellenwert.

Zukünftig wird er für Schroders nach Lizenzerteilung für Portfoliomanagement in Deutschland das Multi-Asset-Management am Standort Frankfurt aufbauen. Dies ist ein weiterer Beleg für die positive Entwicklung unserer deutschen Niederlassung.“

Johanna Kyrklund, Global Head of Multi-Asset Investments bei Schroders:

„Ingmar Przewlocka besitzt umfangreiche Erfahrung im Management von Multi-Asset-Fonds für europäische Kunden. Mit seiner Einstellung treibt Schroders seine Strategie weiter voran, die auf eine globale Plattform in Verbindung mit genauen Kenntnissen lokaler Gegebenheiten setzt. Damit stellen wir sicher, dass wir die besten Ideen für Multi-Asset-Investments nutzen, die zudem auf die Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort zugeschnitten sind.

Diese Neueinstellung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Schroders durch kompetente und erfahrene Führungskräfte seine Multi-Asset-Kapazitäten verstärkt. Wir freuen uns sehr, Ingmar Przewlocka in unserem Team begrüßen zu dürfen.”

Die Schaffung von Przewlockas Position ist ein weiterer Schritt in der Erweiterung von Schroders globalem Multi-Asset-Team. Bereits im vergangenen Jahr gab Schroders bekannt, dass Chris Paine, der ehemals als Multi-Asset Director of Research für Henderson Global Investors tätig war, Schroders Multi-Asset Solutions-Team verstärkt hat. Dieses verwaltet ein Gesamtvermögen von 641 Milliarden Pfund Sterling.


1) Stand: 30. Dezember 2017.

Schroders startet Start-up-Programm mit Qwil Messenger

Schroders nimmt mit Qwil Messenger das erste Finanztechnologie-Start-up in das hauseigene Programm für Start-ups auf.

Das Programm, das unter dem Namen Cobalt bekannt ist, fördert die Entwicklung von Technologie-Start-ups im Finanzdienstleistungsbereich, die mit Schroders zusammenarbeiten.

Qwil Messenger ist eine sichere Instant-Messaging-Plattform, die es Unternehmen und Kunden in verschiedenen Zuständigkeitsbereichen und Rechtssystemen ermöglicht, direkt miteinander über eine einzelne App zu kommunizieren. Dabei werden gleichzeitig die komplexen Datenschutzanforderungen erfüllt, mit denen sich internationale Unternehmen konfrontiert sehen.

Graham Kellen, Chief Digital Officer bei Schroders:

„Das Cobalt-Programm wurde vor einem Monat ins Leben gerufen und stößt bereits auf erhebliche Nachfrage bei erstklassigen Finanztechnologieunternehmen, die an einer Kooperation mit Schroders interessiert sind.
Wir freuen uns, mit Qwil Messenger das erste Start-up bekannt zu geben, das offiziell in das Cobalt-Programm aufgenommen wurde. Mit dem Messenger-Dienst wird eine sichere und verlässliche Plattform geboten, welche die steigenden regulatorischen Anforderungen an die Kundenkommunikation erfüllt. Dies ist besonders wichtig vor dem Hintergrund der Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union, die in diesem Monat in Kraft tritt.“ 

Schroders zielt insbesondere auf Unternehmen aus dem Finanztechnologiesektor ab, die den Unternehmensstart oder die frühe Wachstumsphase bereits hinter sich haben und Lösungen anbieten, die für das Investitionsmanagement relevant sind.

Qwil Messenger wird vom direkten Zugang zu allen relevanten Abteilungen von Schroders sowie deren Ressourcen und potenziellen Investitionen profitieren. Ein Vertrag wurde zunächst für die kommenden sechs Monate abgeschlossen und kann verlängert werden.

Peter Reading, Chief Executive Officer und Mitgründer von Qwil Messenger:

„Wir sind stolz darauf, dass wir als Gründungsmitglied des Cobalt-Programms ausgewählt wurden. Die Zusammenarbeit mit einer zukunftsorientierten Institution, die großen Wert darauf legt, das Wachstum einer branchenweiten Lösung zu fördern, ist ein Schlüsselfaktor für unsere Entwicklung und unseren Erfolg. Schroders ist ein großartiger Partner für unser Unternehmen und Vorhaben.
Sogenannte „Social Chat“-Apps spielen in unserer Kommunikation eine entscheidende Rolle, sind für Geschäftszwecke jedoch ungeeignet. Bei Qwil Messenger ist der Chat sicher und entspricht den erforderlichen Vorgaben, wo dies relevant ist: bei der Kommunikation zwischen Unternehmen, Kunden und ihren Partnern. 

Unsere markengeschützte Plattform ermöglicht es Kunden überall auf der Welt, mit all ihren Unternehmen nahtlos über einen gesicherten und vertrauenswürdigen Kanal zu kommunizieren.“ 

Wenn Sie mehr über das Cobalt-Programm erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.

Schroders kauft pan-europäischen Hotelmanager Algonquin

Der unabhängige Vermögensverwalter Schroders hat eine Vereinbarung über den Ankauf von Algonquin, einem auf Hotelinvestment und -management spezialisierten Unternehmen, mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,8 Milliarden Euro geschlossen. Die Transaktion beinhaltet mehrere Co-Investments mit Kunden von Algonquin.

Der Ankauf beschleunigt das Wachstum von Schroders Immobiliensparte und ergänzt die bestehenden Leistungen und Kompetenzen. Die Transaktion markiert vor allem für den Geschäftsbereich Private Assets and Alternatives einen signifikanten Wachstumsschritt. Der Bereich ist von strategischer Bedeutung für die Gruppe und verwaltet circa 33 Milliarden GBP*. Dazu gehören neben Immobilien, die mit 13 Milliarden GBP den größten Anteil halten, auch verbriefte Kredite, Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, Versicherungsverbriefung und Mittelstandsfinanzierung.

Algonquin begann direkt nach der Gründung 1998 mit Investitionen auf eigener Bilanz in Hotelimmobilien sowie deren Management. Die Gruppe managt aktuell europaweit Hotels mit 7.500 Zimmern und einem Wert von 1,8 Milliarden Euro. Sie werden hauptsächlich von internationalen Franchise-Marken wie Sheraton, Marriott, Hyatt, Radisson und Sofitel betrieben.

Duncan Owen, Global Head of Real Estate bei Schroders:

„Mit diesem Ankauf ergänzen wir unsere bereits bestehenden Assetklassen Büro, Einzelhandel, Logistik, Self- Storage und gemischt genutzte Quartiere. Er passt auch in unsere Strategie, sich auf die von uns definierten Gewinnerstädte zu konzentrieren, die von strukturellen Themen wie Urbanisierung, Veränderungen in der Demographie, technologischen Innovationen, veränderte Nachfrage aus dem asiatischen Wirtschaftsraum und starker Infrastruktur profitieren.
Unter Algonquins Kunden befinden sich einige der größten Finanzinstitutionen Europas. Die Qualität und Erfahrung der Mitarbeiter waren darüber hinaus entscheidende Gründe das Unternehmen zu kaufen.“

Jean-Philippe Chomette, Gründer von Algonquin:

„Teil der globalen Marke Schroders zu sein, gibt Algonquin Zugang zu neuen Assets, einem breit aufgestellten Immobilienteam mit 13 Büros auf fünf Kontinenten und sorgt für ein besseres Angebot für unsere Kunden. Wir sehen Schroders stabile und auf Langfristigkeit angelegte Eigentümerstruktur und Unternehmenskultur im Einklang mit unserer Investitionsphilosophie.“

Frederic de Brem, CEO von Algonquin und künftiger Head of Schroder Real Estate Hotels:

„Das Real-Estate-Team von Schroders hat einen exzellenten Track Record in verschiedenen Assetklassen. Wir freuen uns daher, Teil der Expansion in den Hotelsektor zu sein. Wir sehen viel Potential im Hotelinvestmentmarkt und gute Renditechancen für Investoren, die in erster Linie von starken Fundamentaldaten gestützt werden.“

Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Integration der beiden Geschäftseinheiten startet ab sofort.

* Stand: 31. Dezember 2017

Schroders startet globales Programm zur Kooperation mit Technologie-Start-ups

Schroders hat ein weltweites „In-Residence”-Programm für Technologie-Start-ups eingeführt. Im Rahmen dieses Programms unter dem Namen „Cobalt“ will Schroders Start-ups fördern, die auf Finanzdienstleistungen ausgerichtet sind.

Schroders hat ein weltweites „In-Residence”-Programm für Technologie-Start-ups eingeführt. Im Rahmen dieses Programms unter dem Namen „Cobalt“ will Schroders Start-ups fördern, die auf Finanzdienstleistungen ausgerichtet sind. Schroders wendet sich damit speziell an Technologieunternehmen, die ihre konzeptionelle oder frühe Wachstumsphase bereits hinter sich haben und Lösungen anbieten, die für den Bereich Asset Management relevant sind.

Die ausgewählten Start-ups profitieren von einem direkten Zugang zu entsprechenden Geschäftsbereichen von Schroders, zu Ressourcen und potenziellen Kapitalbeteiligungen. Bewerbungen für das Cobalt-Programm werden ab sofort entgegengenommen.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

„Innovation ist Teil der DNA von Schroders. Sie hat es uns ermöglicht, uns seit mehr als 200 Jahren zu entwickeln und als Unternehmen zu wachsen. Das Cobalt-Programm zeigt, dass wir ein natürliches Zuhause für Fintech-Start-ups sind, und es eröffnet uns direkten Zugang zu zahlreichen innovativen Unternehmen. So können wir die Technologien von morgen nutzen, um die aktuellen Herausforderungen bei der Kapitalanlage und in unserer Branche besser zu bewältigen.”

Die Start-ups werden anhand verschiedener Kriterien beurteilt, um ein hohes Maß an Übereinstimmung mit den geschäftlichen Prioritäten und der Kultur von Schroders zu gewährleisten. Hierdurch sollen innovative Lösungen gefunden werden, die innerhalb von zwölf Monaten wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden können.

Schroders wird mit den teilnehmenden Start-ups maßgeschneiderte Vereinbarungen treffen, welche die Dauer und die Bedingungen für die Zusammenarbeit detailliert regeln. Die Mitarbeiter dieser Partnerunternehmen werden innerhalb von Schroders tätig sein.

Graham Kellen, Chief Digital Officer bei Schroders:

„Durch die Zusammenarbeit mit Technologie-Start-ups, die Pionierarbeit leisten, können wir bestehende technologische Herausforderungen zum Vorteil unserer Kunden und unserer eigenen Produktivität mit innovativen Lösungen in Angriff nehmen. Umgekehrt profitieren die Start-ups, mit denen wir arbeiten werden, von unserer Branchenerfahrung und unseren Ressourcen, um ihre Entwicklung voranzutreiben. Das Cobalt-Programm ist unsere Antwort auf die Frage, wie wir am besten mit Technologie-Start-ups zusammenarbeiten können.”

Weitere Informationen über das Cobalt-Programm finden Sie hier in englischer Sprache.

Schroders retains top responsible investment rating from UN-backed body

Schroders is pleased to announce that it has retained the highest possible rating for its overall approach to responsible investment, according to the influential United Nations-backed Principles for Responsible Investment (PRI).

The PRI, a global investor initiative, has awarded Schroders with an A+ ranking for 2017, making it the third successive year that the highest grade has been assigned to Schroders’ Environmental, Social and Governance (ESG) approach.

Of the 935 asset managers assessed by the PRI, only about 20% received the A+ ranking.

Schroders received the top ranking for four specific ESG investment categories; Listed Equity- Incorporation and Active Ownership, as well as Fixed Income – Corporate Non-Financial and Sovereign, Supranational and Agency.

Each year, the PRI’s signatories are required to disclose their responsible investment process to the PRI through a detailed reporting framework. This is reviewed and assigned a rating by the PRI.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship, Schroders, said:

“We are proud that our continued focus on responsible investment has been recognised once more by the PRI. Receiving an A+ ranking for the third year in a row demonstrates our commitment to sustainability is not merely a box-ticking approach.

“We believe it is our duty as an active manager to meet the highest standards of investment stewardship. It should not be a ‘nice to have’. Integrating ESG analysis into our investment processes is essential in working to  secure long-term, sustainable returns in an increasingly challenged investment environment for our clients.”  

The PRI has some 1,750 signatories, spanning investment managers, asset owners and service providers, from over 60 countries, representing about $70 trillion in assets. Set up in 2006, its goal is to encourage investors to incorporate sustainability into their decision-making.

Earlier this year, Schroders was ranked among the world’s top fund managers for managing the financial risks of climate change for its clients, by the Asset Owners Disclosure Project.

It has also topped an influential survey by campaign group ShareAction, which graded Europe’s asset managers according to how well they have embedded responsible investment into their processes.


This press release was first published on Schroders.com.

Schroder Real Estate baut Skandinavien-Portfolio mit Kauf in Finnland aus

Die Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH hat für den Schroders Nordic Real Estate Fonds, ein AIF nach deutschem Recht, die Büro- und Handelsimmobilie Sampotalo im finnischen Turku erworben. Verkäufer ist eine Fondsgesellschaft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das im Jahr 1938 errichtete und 2001 renovierte Sampotalo ist ein Highstreet-Objekt in Turkus bester Lage. Es befindet sich an der Haupteinkaufsstraße der südwestfinnischen Stadt in direkter Nachbarschaft zum Hansa Shopping Center, zum zentralen Marktplatz sowie zur Kaufhauskette Stockmann.

Das siebenstöckige Gebäude verfügt über 9.700 m² vermietbare Fläche, die sich auf 75 Prozent Büro-, 15 Prozent Handels- und 10 Prozent Lagerfläche aufteilen. Insgesamt befinden sich fünf Mieter im Gebäude. Hauptmieter ist die Stadtverwaltung von Turku. Andere Mieter sind eine große Modekette sowie Einzelhändler. Die Vermietungs-quote liegt bei rund 96 Prozent und der WAULT derzeit bei vier Jahren.

Eva Granlund, Head of Nordic Real Estate Investment bei Schroder Real Estate, sagt: „Diese Akquisition ist eine hervorragende Ergänzung unseres Portfolios. Es ermöglicht unseren Investoren Diversifikation und eine attraktive Rendite. Das Gebäude hat einen überzeugenden Track Record und befindet sich in einer Region mit großen Wachstumschancen. Das passt ideal zu unserer Portfoliostrategie, die auf attraktive Einkommensprofile mit Asset Management-Potential setzt. Durch Investitionen in die Renovierung des Gebäudes werden wir zusätzliche Wertsteigerungen verwirklichen. Der Schroders Nordic Real Estate Fonds hat seit über zehn Jahren einen sehr erfolgreichen Track Record durch Investitionen in Objekte, die sich aufgrund ihrer hohen Qualität für institutionelle Anleger eignen. Der Kauf des Sampotalo-Gebäudes in Turku wird einen positiven Beitrag zur Diversifikation im Fondsportfolio leisten. Wir sind weiterhin auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Assets in ganz Skandinavien. Dabei wenden wir einen strengen Selektionsprozess an, um Mehrwert für unsere Kunden zu identifizieren.“

Schroder Real Estate
Schroder Real Estate ist mit Büros in Frankfurt am Main, Hong Kong, London, Jersey, Paris, Luxemburg, Stockholm und Zürich vertreten, verfügt über eine langjährige Erfahrung und beschäftigt 78 Mitarbeiter. Schroder Real Estate verwaltet über 14,2 Mrd. € (12,2 Mrd. £ / 15,2 Mrd. US$) Fondsvolumen (Stand: 31.03. 2017, inkl. Cross-holdings).
Das Team in Deutschland mit 12 Mitarbeitern managt eine Auswahl von offenen Immobilienfonds mit diversifizierten als auch fokussierten Portfolios. Dabei profitiert das Deutschlandgeschäft auch von den Ressourcen der Schroders Gruppe. Weitere Informationen zu Schroder Real Estate unter www.schroders.de

Schroders plc
Schroders – mehr als 200 Jahre Investment für Ihre Zukunft
Ein unabhängiger Vermögensverwalter, Investmenterfahrung seit 1804, angelsächsische Tradition, deutsche Wurzeln, global und aktiv – das ist Schroders. Innovative Investmentlösungen eröffnen vielfältige Möglichkeiten und bieten den Zugang zu den unterschiedlichsten Anlageformen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Alternative Investments und Multi-Asset-Lösungen. Die Unabhängigkeit ermöglicht es Schroders, sein Wissen und seine Erfahrung ganz auf das Kerngeschäft zu konzentrieren: das Managen von Investmentfonds.