Neuer Umweltaktienfonds ERSTE GREEN INVEST läutet grüne Zukunft des Investierens ein

Von warum zu warum nicht? Nachhaltigkeit ist nicht erst seit Greta Thunberg oder den Pariser Klimazielen ein ständiger Begleiter von Fondsgesellschaften. Mit dem Start des aktiv gemanagten Impact-Fonds ERSTE GREEN INVEST stellt die Erste Asset Management die Herausforderungen der Zukunft in den Mittelpunkt. Unter Impact Investing versteht man Investitionen in Unternehmen mit der Absicht, neben einer finanziellen Rendite messbare, positive Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesellschaft zu erzielen.

Der Übergang von Old zu New Economy

Neben neuen Technologien in den Bereichen Energie, Wasser und Recycling geht es beim ERSTE GREEN INVEST um die strategische Transformation traditionell energie- und ressourcenintensiver Unternehmen hin zum Lösungsanbieter – etwa Energieversorger oder die IT – und Lösungen zur Anpassung an bereits heute unvermeidbarer Folgen des Klimawandels. Der Übergang von Old Economy zu Sustainable Economy ist somit ein zentrales Element des neuen Fonds.

Die Erste AM nimmt eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Nachhaltigkeit ein: Bereits 2001 wurde der erste nachhaltige Publikumsfonds aufgelegt. „Nachhaltigkeit ist in unseren Augen kein Schlagwort, sondern entspricht unserer Überzeugung, dass ökologische und soziale Faktoren für unsere KundInnen langfristig eine bessere risikoadjustierte Performance bringen“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management. Die Zeichnungsfrist des Fonds startet am 6. Juli und geht bis zum 31. Juli. Danach kann der ERSTE GREEN INVEST ganz normal gekauft werden.

In Krisen rücken die Menschen zusammen

Laut Analysen des Branchendienstleisters MSCI zeigten nachhaltig geführte Unternehmen in Krisen mehr Widerstandsfähigkeit und performten besser als vergleichbare Konzerne mit traditionellen Ansätzen. „Unternehmen, die nachhaltige Kriterien berücksichtigen, agieren zukunftsgewandt. Sie vermeiden gegenwärtige und zukünftige Risiken, was die Renditen für unsere Kundinnen und Kunden ebenfalls nachhaltig macht.“, erklärt Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand Erste Bank Österreich.

Eine umfassende Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft stellt einen erheblichen Kraftakt dar. Die Corona-Krise hat aber gezeigt, dass Menschen zu Veränderungen bereit sind, wenn sie die Hintergründe verstehen. Beim Thema Nachhaltigkeit ist es ebenso wichtig, dass die möglichen Konsequenzen verstanden werden. Erwärmt sich das Klima um mehr als 2 Prozent, wird es kein Zurück zur Normalität geben, der Klima-Lockdown wäre unbefristet. Heute im Sinne der Umwelt nachhaltig zu handeln ist daher zentral.

Ein Trend wird zum Standard

Die Verkündung des European Green Deal, der Europa bis zum Jahr 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent machen soll, kommt genau zur richtigen Zeit. Denn gerade Natur und Klima gehören zu den Lebensgrundlagen, die im Hinblick auf den Klimawandel in eigenem Interesse besser geschützt werden sollten – auch wenn COVID-19 die Dringlichkeit für Umweltschutz einige Zeit in den Hintergrund rückte. Das Thema Sustainable Finance spielt im EU Green Deal eine bedeutende Rolle.

Das Richtige tun, das Falsche lassen, muss zum Leitmotiv für die Post-Corona-Zeit werden. Wird ein echter Green Deal zum Kernstück des Wiederaufbaus während und nach der Corona-Krise, dann schaffen wir nicht nur eine nachhaltigere Wirtschaft, sondern werden auch als Gesellschaft langfristig krisensicherer“, so Bednar abschließend.


Über die Erste AM

Mit einem nachhaltig veranlagten Volumen von 13,4 Milliarden Euro (per 31.12.2019), in insgesamt 50 nachhaltigen Publikumsfonds und mehreren Spezialfonds ist die Erste AM Pionier und Marktführer in Österreich im Nachhaltigkeitsbereich. Zudem nimmt die Erste AM eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Nachhaltigkeit ein: Bereits im Jahr 2001 startete die Erste AM den ersten Umweltaktienfonds, der seit 2006 in Kooperation mit dem WWF Österreich gemanagt wird.

Die Erste Asset Management wurde 2019 vom Branchenmagazin „Börsianer“ zur besten Fondsgesellschaft des Jahres ausgezeichnet.

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Erste Asset Management schließt Erdöl-Unternehmen aus Umweltzeichen Fonds aus

Die Dekarbonisierung, also die Umstellung der Wirtschaft in Richtung eines niedrigeren CO2-Ausstoßes, erfordert vor allem von Energieversorgungsunternehmen massive Anstrengungen. Besonders stark davon betroffen sind als größte Treibhausgasemittenten Erdölunternehmen. Diese stehen nicht nur aufgrund der Coronavirus-Krise und den aktuell volatilen Ölmärkten vor großen Herausforderungen.

Ausschluss von Erdöl-Unternehmen

Erste Asset Management hat sich als größte Fondsgesellschaft in Österreich dazu entschlossen, Erdöl-Unternehmen vorzeitig aus den nachhaltigen Umweltzeichen-Fonds auszuschließen. Das betrifft derzeit 9 Fonds mit einem Vermögen von rund 1,3 Milliarden Euro (per 07.04.2020). Damit ziehen wir Bestimmungen des österreichischen Umweltzeichens vor, die in Zukunft einen Ausschluss aus ethisch zertifizierten Umweltfonds verlangen.

Walter Hatak, Leiter Sustainable Investments Erste Asset Management:

„Ein Ausschluss von Erdöl-Unternehmen kann aus ethisch-moralischen Motiven erfolgen, also wenn man keine Beteiligung an großen Treibhausgasemittenten haben möchte. Es kann aber auch aus Risikogesichtspunkten erfolgen, also um die Pariser Klimaziele zu erfüllen. Wir haben uns aus beiden Gründen entschieden die neuen Bestimmungen des österreichischen Umweltzeichens vorwegzunehmen“, betont Walter Hatak, Leiter Sustainable Investments Erste Asset Management.

Abstimmung bei über 400 Hauptversammlungen

Um die Erderwärmung möglichst unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu beschränken, werden Unternehmen mit immer mehr Regularien konfrontiert werden. Hier gilt es als nachhaltiger Investor vorzugreifen.

Seit 2015 übt die Erste Asset Management die Stimmrechte basierend auf den eigenen Nachhaltigkeitsrichtlinien für alle ihre traditionellen Investmentfonds aus. Es werden auch hier strenge nachhaltige Kriterien bei der Beurteilung von Investments integrativ berücksichtigt.

Allein im vergangenen Jahr haben wir auf 400 Hauptversammlungen im Sinne von ESG (Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) Richtlinien abgestimmt. „Deshalb bleibt der sehr konstruktive Dialog in Österreich mit der OMV, bei der wir als Lead-Investor der internationalen Investorenvereinigung Climate Action 100+ vertreten sind, selbstverständlich aufrecht“, so Hatak.

Nur Hälfte der Energieversorger verfolgen Pariser Klimaziele

Laut den Auswertungen des Finanzdienstleisters MSCI haben sich nur weniger als die Hälfte der Unternehmen im Energieversorgersektor entsprechende Ziele gesetzt oder verfolgen Ziele, die die Vorgaben für eine Beschränkung der Klimaerwärmung auf 1,5 oder 2 Grad erfüllen. Aufgrund der hohen Kapitalintensität für eine große Transformation ist eine Umstellungsphase von mindestens einem Jahrzehnt realistisch.

Um eine großflächige Umstellung des globalen Versorgersektors auf weniger CO2-intensive Energieformen zu ermöglichen sind globale Investments vor allem in den Bereichen der Netzwerke und der erneuerbaren Energieträger dringend notwendig.

„Die Ergebnisse zeigen uns, dass ausgehend von der Summe an Emissionen, die noch emittiert werden darf um die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken, Energieversorger einen großen Teil dieser Emissionsreduktionen tragen und sich damit wesentlich mehr anstrengen müssen“, so Hatak abschließend.


Erste Asset Management wurde 2019 vom Branchenmagazin „Börsianer“ zur besten Fondsgesellschaft des Jahres ausgezeichnet.

Alles zum Thema Strom, Energie und nachhaltigen Investitionen finden Sie unter: https://blog.de.erste-am.com/dossier/strom-energie/ 

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Erste Asset Management verankert Nachhaltigkeit in Fonds und auf Unternehmensebene

Die Erste Asset Management nimmt eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Umwelt ein: Bereits 2001 wurde der erste nachhaltige Publikumsfonds aufgelegt, der seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem WWF verwaltet wird. Mit einem nachhaltig veranlagten Volumen von bisher 6,6 Milliarden Euro in insgesamt 15 nachhaltigen Publikumsfonds und mehreren Spezialfonds ist die Erste Asset Management Marktführer in Österreich in diesem Bereich.

Jetzt geht die Gesellschaft den nächsten Schritt und integriert nachhaltige Kriterien in einen erheblichen Teil ihrer Investmententscheidungen. Insgesamt steigt damit das Fondsvolumen, das unter expliziter Berücksichtigung von ESG-Kriterien gemanagt wird, auf 13,4 Milliarden Euro. (per 31.1.2020).

„Unsere Aufgabe ist es, das uns anvertraute Kapital bestmöglich zu verwalten. Wir wissen, dass die verstärkte Berücksichtigung nachhaltiger Gesichtspunkte unseren KundInnen langfristig eine bessere risikoadjustierte Performance bringt. Die grundlegende Ausrichtung der Fonds ändert sich dadurch natürlich nicht“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management.

Bereits heute gelten für aktiv gemanagte Publikumsfonds der Erste AM auf Einzeltitelebene bestimmte Mindestkriterien, die erfüllt werden müssen. So schließt die Erste AM Investments in Unternehmen aus, die im Bereich „geächtete Waffen“ aktiv sind. Das gilt auch für Investitionen in derivative Instrumente auf Nahrungsmittel und für Investments in Unternehmen, bei denen die Förderung von Kohle mehr als 30 Prozent ihres Gesamtumsatzes darstellt.

Als erste Fondsgesellschaft Österreichs hat man sich zudem 2015 entschieden, das Montréal Carbon Pledge Abkommen zu unterschreiben. Damit verpflichtet sich die Gesellschaft, den CO2 -Fußabdruck ihrer Portfolios zu messen und zu veröffentlichen. Darüber hinaus übt die Erste Asset Management als nachhaltige Investorin, die von den Investmentfonds gehaltenen Stimmrechte u.a. dazu aus, um ESG Aktionärsanträge zu unterstützen.

Nachhaltigkeitsfaktoren werden in Veranlagungsprozess einbezogen

Zusätzlich zu den bisher berücksichtigten fundamentalen Kriterien (z. B. Eigenkapitalrendite, Kurs-Gewinn-Verhältnis etc.) werden somit in einem Teil unserer Produktpalette ökologische, soziale und Unternehmensführungs-Kriterien (ESG) als weitere Faktoren von FondsmanagerInnen berücksichtigt. Das bedeutet, dass diese Kriterien nicht nur in dezidiert nachhaltigen, sondern in Zukunft in einem Großteil aller Publikumsfonds in die Investmentprozesse explizit einbezogen werden.

Für KundInnen ändert sich ansonsten nichts, die grundlegende Ausrichtung der Fonds bleibt selbstverständlich erhalten: Wer einen europäische Aktienfonds gekauft hat, hält auch künftig einen europäischen Aktienfonds, wer in einen globalen Anleihefonds investiert hat, hält ihn auch künftig, usw.

Der wesentliche Unterschied ist die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien, was wiederum die Qualität der Fonds verbessert. Die Berücksichtigung von ESG-Kriterien erfolgt in verschiedenen Ausprägungen. Ab Ende Februar werden mehr als 50 Fonds auf Basis der integrierten ESG-Kriterien gemanagt.

Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmensleitbild

Zusätzlich zu den strengeren Kriterien geht die Erste AM auch den integrativen Weg, CO2 Neutralität im Unternehmen zu verankern. Dazu berechnen wir den CO2 Fußabdruck der Erste Asset Management und analysieren mit einem externen Partner, wie die EAM als Unternehmen ihren Umgang mit Ressourcen (z.B. Bürobedarf) verbessern kann, sowie ihre MitarbeiterInnen dabei unterstützen kann, in Bezug auf die Umwelt (z.B. Transport, etc.) ihr Verhalten zu verbessern. Seit 2016 wird das Eigenkapital des Unternehmens zudem nachhaltig veranlagt.

„Wir nehmen diesen Schritt nicht auf die leichte Schulter. Es ist sehr wichtig für uns kein Greenwashing zu betreiben, sondern transparent zu informieren und wichtigen Entwicklungen wie dem EU-Aktionsplan zu Green Finance vorzugreifen. Wir wollen maßgeblicher Treiber für die qualitative Weiterentwicklung des Marktes für Nachhaltige Geldanlagen bleiben“, so Bednar abschließend.

Mehr über die Systematik und zum Thema nachhaltig investieren finden sie unter: www.nachhaltiginvestieren.at


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Erster virtueller Chartanalyst – Bot lernt Charts „anzuschauen“

Teslas Autopilot kann mit Hilfe von im Fahrzeug verbauten Kameras Straßenschilder, Passanten und andere Fahrzeuge zu erkennen. Der Schlüssel hierzu liegt in der Computer Vision, einem Spezialgebiet des Maschinellen Lernens. Die EAM hat eben diese Technologie verwendet, um den weltweit ersten virtuellen Chartanalysten zu erstellen.

Ich glaube es erst, wenn ich es sehe…

Dinge visuell zu erkennen ist eine der ersten Fähigkeiten die Menschen erlernen. Obwohl die Verarbeitung visueller Reize eine wichtige Rolle in unserem Leben spielt erscheint sie uns oft als selbstverständlich.

Zwar konnte schon 1996 erstmals ein Computer einen Menschen im Schach bezwingen, das „Licht der Welt“ erblickten Maschinen aber erst später. Leistungsstarke Prozessoren und eine Flut an visuellen Trainingsdaten ermöglichen es Maschinen heute Objekte schnell zu erkennen und blitzschnell zu reagieren, was sich besonders bei Autopiloten und Fertigungsrobotern bezahlt macht.

Chartanalyse – Eine sterbende Kunst?

Mit der zunehmenden Quantifizierung der Finanzbranche verlor die Chartanalyse, eines der ältesten Werkzeuge zur Investitionsentscheidung, immer mehr an Bedeutung. Die Grundannahme der Chartanalyse besagt, dass Marktpreise großteils von den Stimmungen der Marktteilnehmer, die sich in Mustern im Chartverlauf manifestieren, abhängen.

Neben einer Vielzahl an Mustern trägt die Intuition des Chartanalysten maßgeblich zu einer korrekten Kursprognose bei. Wie auch bei einem guten Handwerker ist diese Intuition eine Fähigkeit, die mühsam über die Dauer von Jahren erworben werden muss, außer man ist eine Maschine…

Der weltweit erste virtuelle Chartanalyst

In Absprache mit einem menschlichen Chartanalysten und mit Hilfe von etwa einer Million Charts von Aktien aus dem S&P 500 Index wurde in der Erste Asset Management der weltweit erste virtuelle Chartanalyst trainiert.

Dabei kam ein neuer von Google entwickelter Algorithmus zu Einsatz, der auf tiefen neuronalen Netzen beruht und in selbstfahrenden Autos zum Einsatz kommt.

Der virtuelle Analyst kann mit Aktiencharts gefüttert werden und liefert neben der Wahrscheinlichkeit eines positiven zukünftigen Kursverlaufs auch ein Bild, in dem die Prognose „begründet“ wird. Erste Tests des Systems lieferten vielversprechende Resultate.

Anmerkung: Dynamische Analyse des Chartbildes von Apple. Die Zahl links oben gibt die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ertrags wieder. Rote Bereiche signalisieren eine positive Entwicklung, blaue Bereiche eine negative. (Quelle: Erste AM) Hinweis: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Mensch gegen Maschine?

Die Frage drängt sich auf, ob in Zukunft Maschinen eigenständig Anlageentscheidungen treffen können. Mit dem gängigen Stand der Technik ist dies auf absehbare Zeit nicht der Fall, da neben der Chartanalyse eine Vielzahl an Faktoren Investitionsentscheidungen beeinflussen, die schwer automatisierbar sind.

Sicher aber werden in Zukunft Roboter wie der virtuelle Chartanalyst dem menschlichen Entscheidungsträger als Werkzeug dienen. Um die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kunden in der Anlageberatung berücksichtigen zu können wird auch in Zukunft ein menschlicher Ansprechpartner notwendig sein.


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Die beste Fondsgesellschaft Österreichs

Erste Asset Management, die Kapitalanlagegesellschaft der Erste Bank und Sparkassen, wurde heute im „härtesten“ Ranking der heimischen Finanzbranche vom Magazin Börsianer zur besten Fondsgesellschaft gekürt.

Zum fünften Mal in Folge hat das Finanzmagazin „Börsianer“ 154 Marktteilnehmer aus der Finanz- und Versicherungsbranche dem ultimativen Härtetest unterzogen.

Die Auszeichnung wurde nach qualitativen und  quantitativen Methoden in einem dreisäuligen Scoring-Modell (erstens Peergroup, zweitens Kennzahlen, drittens Redaktion) ermittelt und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Austria ausgewertet.

Das Ziel der Rankings ist es KundInnen einen Überblick über die besten Unternehmen in Österreich zu geben.

Dieser Erfolg betont unseren Anspruch als Marktführer: unseren KundInnen die bestmöglichen Produkte zu bieten. Ohne unsere Partner Erste Bank und Sparkassen und ihre unglaublichen MitarbeiterInnen wäre dies nicht möglich gewesen“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management.

„AnlegerInnen haben Chancen in risikoreicheren Anlageklassen erkannt“

Die Fondsbranche blickt auf ein gutes Jahr zurück: die durchwegs positive Stimmung an den Kapitalmärkten legte den Grundstein für diese Entwicklung.

Dank der überaus positiven Entwicklung nahezu aller Anlageklassen und erfreulicher Neuzuflüsse hat sich das Anlagevolumen der Erste Asset Management von 58,5 Mrd. Euro zum Ultimo 2018 auf 63,7 Mrd. Euro (per 31.10.2019) gesteigert. Das bedeutet einen Zuwachs von 8,9% und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Wer 2019 in Fonds investiert war, wurde durch eine außergewöhnliche Performance belohnt. Wer 2019 in Fonds investiert war, wurde durch eine außergewöhnliche Performance belohnt. Die Märkte waren uns positiv gewogen. Die Anleger haben die Chancen in den risikoreicheren Anlageklassen erkannt und das positive Marktumfeld für Investitionen genutzt“, so Bednar abschließend.


Über das Ranking des Börsianer

Die Auszeichnung „Beste Finanzunternehmen Österreichs 2019“ wird vom Finanzmagazin Börsianer, nach qualitativen und quantitativen Methoden, in einem dreisäuligen Scoring-Modell (erstens Peergroup, zweitens Kennzahlen, drittens Redaktion) ermittelt und von der BDO Austria ausgewertet.

Das Ziel des goldenen Rankings ist, den Kunden von Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften sowie Pensions-und Vorsorgekassen einen Überblick über die besten Unternehmen in Österreich zu geben. Insgesamt werden dafür 13 Gesamt-und Rubriksieger sowie 10 Sonderpreise aus fünf Branchen prämiert.

Der Börsianer gilt in Branchenkreisen als wesentliche Informationsquelle, seine Rankings sind ein anerkannter Maßstab in der nationalen Finanzindustrie.

Über uns

Die Erste Asset Management (Erste AM) koordiniert und verantwortet sämtliche Asset-Management-Aktivitäten innerhalb der Erste Group. An unseren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Ungarn verwalten wir ein Vermögen von rund 63,7 Milliarden Euro (31.10.2019).

Geldvermögen privater Haushalte – Aktien und Fonds immer wichtiger

Die österreichischen Privathaushalte setzen bei ihren Finanzen weiterhin auf Flexibilität und Sicherheit. Dafür nehmen sie geringere Renditen in Kauf.

Wie aktuelle Daten der Österreichischen Nationalbank (OeNB) zeigen, steigt das Geldvermögen in Investmentzertifikaten (Investmentfonds) und börsennotierten Aktien zwar, trotzdem nutzen nach wie vor nur wenige die Chance attraktiverer Ertragsmöglichkeiten.

Im Juni betrug das gesamte Geldvermögen privater Haushalte und Organisationen ohne Erwerbszweck in Österreich 715,4 Milliarden Euro. Damit wuchs das Geldvermögen im ersten Halbjahr um 3,9 Prozent. Den mit Abstand größten Teil davon (165,3 Milliarden) hielten die Haushalte in täglich fälligen Einlagen, die ein Plus von 4,0 Prozent verzeichneten.

Auch der Anteil von Bargeld stieg um 1,3 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die über einen längeren Zeitraum zu beobachten ist. Während der Anteil dieser Vermögensklassen im europäischen Vergleich relativ stabil blieb, stieg er in Österreich in den vergangenen zehn Jahren von 31 Prozent auf zuletzt 43 Prozent.

apa geldvermoegen der privaten haushalte

Anteil des privaten Wertpapiervermögens noch gering

Die Vermögenskomponenten österreichischer Privathaushalte, die zuletzt das stärkste Wachstum verzeichneten, waren allerdings börsennotierte Aktien und Investmentzertifikate (bzw. Investmentfonds).

In der ersten Jahreshälfte stieg das Volumen der Aktien in privaten Portfolios um 12,9 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro, jenes der Investmentzertifikate um 7,8 Prozent auf 64,7 Milliarden.

Trotz der starken Zuwächse spielen handelbare Wertpapiere (Investmentzertifikate, Anleihen und börsennotierte Aktien) mit nur 17 Prozent Anteil an den gesamten privaten Portfolios weiterhin nur eine geringe Rolle.

Laut Nationalbank halten weniger als ein Zehntel der Bevölkerung Investmentzertifikate, lediglich 5 Prozent sind Aktionäre und nur 3 Prozent besitzen Anleihen.  Im Vorjahr flossen 400 Millionen Euro zusätzlich in handelbare Wertpapiere, doch das machte nur etwa 3 Prozent der sogenannten Vermögensbildung aus.

Renditenpotenzial bleibt ungenutzt

Demgegenüber standen 12,2 Milliarden Euro oder 85 Prozent der neu veranlagten Mittel, die in täglich verfügbare Einlagen und Bargeld gesteckt wurden. Gewinne machten die Haushalte damit allerdings nicht:  „Selbst die ausgesprochen schlechte Ertragsmöglichkeiten – zwischen 2015 und 2018 warf diese Anlageform real eine negative Rendite von -1,3 Prozent ab – änderten nichts an der hohen Präferenz der Haushalte für liquide Finanzmittel.“, hieß es in einer Aussendung der OeNB.

Für die handelbaren Wertpapiere – also die von den Österreicherinnen und Österreichern relativ vernachlässigten Investmentzertifikate, Anleihen und börsennotierten Aktien – weisen die Statistiker der Nationalbank hingegen eine positive reale Rendite von 1,1 Prozent aus.


Einen Überblick über die Fonds der Erste Asset Management finden Sie hier.

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Stimmrechtssaison 2019: Umwelt & Soziales wird für Aktionäre immer wichtiger

Die Faktoren Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) werden auch für Aktionäre immer wichtiger. Das zeigt eine Auswertung der Daten des International Shareholder Services (ISS) zur laufenden Berichtssaison von Unternehmen im Russel 3000 Index: Auf Hauptversammlungen erreichten Anträge um Umweltthemen und soziale Verantwortung im Median eine Zustimmung von 30 Prozent, während Governance-Anträge sogar auf 39 Prozent kamen. „Hinzu kommt, dass viele Anträge wieder zurückgezogen werden, da sich Unternehmen aufgrund des hohen Drucks freiwillig mit Themen wie Klimaerwärmung oder Diversität auseinandersetzen“, erklärt Stefanie Schock, Senior ESG-Analystin bei der Erste AM.

Zwischen Januar und März 2019 seien nach Auswertungen von ISS beispielsweise ganze 50 Prozent der geplanten Anträge im Bereich Umwelt und Soziales nicht eingereicht worden, da eine Einigung bereits im Vorfeld möglich war.

Umwelt – Klima und Plastik liegen Aktionären am Herzen

Beim Thema Klima, zu dem in den USA bis Mitte Juni immerhin 60 Anträge eingereicht wurden, fordern Anleger einen stärkeren Fokus auf konkretere Einschätzungen und Berücksichtigung von Risiken durch die Folgen des Klimawandels sowie Beschäftigung mit dadurch entstehenden wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Risiken.

„Das kalifornische Energieversorgungsunternehmen PG&E Corp. musste dieses Jahr aufgrund der weitreichenden Waldbrand-Schäden des vergangenen Jahres Konkurs anmelden“, berichtet Schock. Zukünftige Unternehmensanalysen könnten also die Fähigkeit von Unternehmen, Umwelt- oder Sozialrisiken adäquat einzuschätzen, verstärkt miteinbeziehen. Bei PG&E spricht man auch von einem der ersten „klimawandelbedingten Konkursfälle“.

Weitere umweltrelevante Aktionärsanträge beschäftigten sich mit rund 30 Anträgen vorwiegend mit dem Thema Plastik. „Unternehmen wie Pepsico oder Starbucks sehen sich mit Forderungen konfrontiert, nachgeschärfte Ziele und verbesserte Richtlinien für nachhaltige Verpackungssysteme und Recycling zu installieren“, so Schock. Bei Starbucks sei bereits zum zweiten Mal ein derartiger Antrag eingebracht worden. Der Antrag vom letzten Jahr konnte immerhin 29,2% Zustimmung erreichen.

Governance: Vorstände, Vergütungen und politische Zuwendungen auf dem Prüfstand

Im Bereich der Unternehmensführung fanden fast 5% der Anträge für Wahlen von Vorständen und Aufsichtsräten in den USA weniger als 80 Prozent Zustimmung, was einem neuen Negativrekord der letzten neun Jahre entspricht. Auch die Vergütungen standen auf der Agenda, zwischen Januar und Mai 2019 erfuhren Anträge über Vorstands- beziehungsweise Aufsichtsratsvergütungen niedrigere Zustimmungsraten als in den Jahren davor.

Zudem stiegen Forderungen der Aktionäre nach Bekanntgabe politischer Zuwendungen von Unternehmen. Mit fast 100 Anträgen bei Hauptversammlungen in den USA erreichte dieses Thema einen Spitzenwert: „Politische Unsicherheiten auf nationaler Ebene, als auch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA dürften diesen Trend unterstützt haben“, kommentiert Schock.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurden ESG-Anträge vorrangig auf Hauptversammlungen in den USA eingebracht. Nach Analysen von ISS sind dafür sowohl rechtliche als auch kulturelle Unterschiede verantwortlich.

„Während in den USA schon der Besitz von Anteilen in Höhe von 2.000 US-Dollar an einem Unternehmen ausreichen, um einen Antrag auf einer Versammlung einbringen zu können, sind diese Schwellen in Europa deutlich höher“, stellt Schock fest.

So müssen zum Beispiel in Luxemburg oder Österreich fünf Prozent der Anteile an einem Unternehmen gehalten werden, in Deutschland sind ebenfalls fünf Prozent oder 500.000 Euro notwendig. In Dänemark, Finnland oder Schweden genügt der Besitz einer einzigen Aktie. Zudem überwiegt in Europa der Zugang einen Aktionärsantrag erst als Folge eines gescheiterten Engagements einzubringen, während in den USA beides oft Hand in Hand geht.


Als nachhaltiger Investor sieht die Erste Asset Management ihre Verantwortung in der Ausübung der gehaltenen Stimmrechte, die sie einsetzt um z.B. ESG-Aktionärsanträge zu unterstützen. Mit Ende August wurden bereits Stimmrechte auf Hauptversammlungen von mehr als 320 Unternehmen ausgeübt und rund 140 Aktionärsanträge unterstützt. Weitere Informationen unter: https://www.erste-am.de/de/institutionelle-anleger/unser-denken/nachhaltigkeit 

Walter Hatak übernimmt Leitung Nachhaltige Investments in der Erste Asset Management

Walter Hatak wurde zum Head of Responsible Investments in der Erste Asset Management ernannt. Der 33-jährige studierte Risikomanager begann seine Kariere im österreichischen Bankensektor.

Beruflich spezialisierte sich der Vater zweier Kinder auf nachhaltige Veranlagungen, als er die Leitung des Risikomanagements in der Schelhammer & Schattera Fondsgesellschaft mit einer ausschließlich nachhaltigen Produktpalette übernahm. Seit 2 Jahren ist Hatak, der ein CEFA-Diplom (Certified European Financial Analyst) hält, als Senior SRI (Socially Responsible Investment) Analyst bei der Erste Asset Manager tätig und übernimmt ab sofort die Leitung des Nachhaltigkeits-Teams.

Mit insgesamt 9 SRI-Analysten und SRI-spezialisierten Fondsmanagern verfügt die Erste AM über eines der größten Nachhaltigkeitsteams im deutschsprachigen Raum.

Nachhaltige Geldanlagen werden immer beliebter. Das zumindest spiegelt der aktuelle Marktbericht 2019 des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) wider: In Österreich legten sie um 44 Prozent auf 21,05 Milliarden Euro zu. „Wir sehen beim Volumen nachhaltiger Investmentsfonds noch weiter Potenzial nach oben“, so Hatak.


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Investoren-Allianz für den Klimaschutz

Globale Risiken verlangen globale Antworten. Diese übersteigen mitunter die Möglichkeiten zur Einflußnahme eines einzelnen Asset Managers. Aus diesem Grund schließt die Erste Asset Management sich regelmäßig mit anderen Investoren zusammen um gemeinsam im Dialog mit Unternehmen für nachhaltige Veränderungen einzutreten.

Der Klimawandel ist ein solches globales Risiko. Um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erfüllen genügen einzelne kleine Schritte um Treibhausgasemissionen zu reduzieren nicht mehr. Es bedarf konzertierter, globaler Anstrengungen um den globalen CO2-Ausstoß auf ein Maß, das ein potentielles Klimachaos noch vermeiden kann, zu reduzieren.

Mehr als 300 Investoren

Aus diesem Grund hat sich die Erste Asset Management der internationalen Climate Action 100+ Initiative angeschlossen. Unter der Ägide der PRI und der Institutional Investor Group on Climate Change (IIGCC) und vier weiterer Investoren-Allianzen haben sich über 300 Investoren mit mehr als 32 Billionen US Dollar an verwaltetem Vermögen zusammengeschlossen um gemeinsam die 100 größten Emittenten von Treibhausgasen ultimativ zur Veränderung Ihrer Geschäftsmodelle zu veranlassen.

Diese 100 Unternehmen verantworten zusammen etwa zwei Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. Gelingt es nicht diese 100 Unternehmen zu einem strategischen Umdenken zu bewegen, rückt das Pariser Ziel die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad zu reduzieren in weite Ferne.

Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass jene Unternehmen, die sich dieser Herausforderung nicht stellen, auf unwägbare operative und finanzielle Risiken zusteuern, die jegliche Investition in Frage stellen.

Gezielt Druck ausüben

Über die nächsten vier Jahre tritt Climate Action 100+ jeweils unter der Führung eines lokalen Investors in den kontinuierlichen Dialog mit den betroffenen Unternehmen. Dies erfolgt sowohl durch informelles Engagement als auch gezielt auf den Hauptversammlungen. Es werden auch eigene Aktionärsanträge zur Abstimmung durch die Aktionäre von einzelnen Partnern vorbereitet. Als größte österreichische Kapitalanlagegesellschaft, hat die Erste Asset Management die Führung für das gemeinsame Engagement der Climate Action 100+ Partner mit der OMV AG übernommen. Im Rahmen dieses Dialogs thematisieren wir regelmäßig in Treffen mit dem Management die Risiken, denen die OMV als  Erdöl- und Gas-Produzenten ausgesetzt ist.Um die Bedeutung des Themas zu unterstreichen sind wir zusätzlich bereits auf der Hauptversammlung 2018 formell für mehr Transparenz über die Auswirkung des Pariser Klimaabkommens auf die Werthaltigkeit der Öl- und Gas-Reserven des Unternehmens, sowie eine stärkere Einbeziehung des sich aus dem Abkommen ergebenden, nötigen Wandels in die Unternehmensstrategie eingetreten.

Diese Anstrengungen werden wir über die nächsten Monate und Jahre noch weiter verstärken um gemeinsam mit unseren Partnern den Grundstein für eine signifikante Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen zu legen.

Mehr zu Klimarisiken, Naturkatastrophen in unserem Dossier zu Global Risk: https://blog.de.erste-am.com/dossier/global-risk/


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Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Die Gewinner der „Erste AM Challenge 2018“ stehen fest

Erstmals begab sich Erste Asset Management (Erste AM) gemeinsam mit dem Fondsanalysehaus und Finanzportal „e-fundresearch.com“ auf die Suche nach herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zu den Themen Veranlagung, Asset Management und Finanzmärkte. Als klarer Gewinner der Erste AM Challenge 2018 ging Wolfgang Schadner mit seiner an der Universität Innsbruck eingereichten Masterarbeit „Beta Anomaly: an ex-ante Tail Risk Approach“ hervor. Im Rahmen seiner akademischen Arbeit baut Schadner auf bestehende Finanzmarktmodelle auf und zeigt anhand von eigenständigen empirischen Analysen, dass das Risiko- und Ertragsprofil von Low-Beta-fokussierten Aktienstrategien (Strategien, die Aktien mit niedrigerem Marktrisiko enthalten) durch eine vorab-Berücksichtigung von bestimmten Verteilungsparametern (Schiefe und Kurtosis) sowohl statistisch als auch ökonomisch signifikant optimiert werden kann.

Der zweite Platz ging an Christoph Reschenhofer, der den erfolgreichen Aufbau eines breit diversifizierten internationalen Aktienportfolios mit Hilfe eines parametrischen Portfolio-Optimierungsansatzes demonstrierte. Am dritten Platz landete mit Lisa-Maria Kampl eine Studentin der Karl-Franzens-Universität Graz. Ihre Arbeit thematisierte Kreditrisiken und Ausfallswahrscheinlichkeiten mittels Migrationsmatrizen und fokussierte sich dabei auch auf selbständige empirische Analysen. Der Gewinner des Hauptpreises und die besten drei Arbeiten wurden zusätzlich mit einem Apple iPad Pro gewürdigt.

Immer mehr Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bieten eine Ausrichtung ihres Lehrangebotes auf die Bedürfnisse der Finanzwirtschaft an und verzeichnen dabei Erfolge. Bis zum 15. Oktober konnten Studierende an Universitäten und Fachhochschulen ihre Arbeiten einreichen. Eine fachkundige Jury, bestehend aus Investmentprofis und unabhängigen Experten bewertete die Arbeiten nach den Kriterien „Innovation“, „Thematischer Bezug“, „Lesbarkeit“, „Schwierigkeit“ und „Praktische Relevanz“. Die acht Bestplatzierten wurden am 11.Dezember zu einem Beauty-Contest in Wien geladen, um ihre Arbeiten und Erkenntnisse vor der Jury mündlich zu präsentieren.

Erste AM-CIO Permoser beeindruckt von der Qualität der Arbeiten

„Wir wollten mit dem Preis einen zusätzlichen Anreiz schaffen, dass sich mehr Studentinnen und Studenten mit dem Finanzmarkt beschäftigten. Wir waren beeindruckt sowohl über die Qualität der eingereichten Arbeiten als auch die Art und Weise der Präsentation. Das war einfach Top-Niveau“, zieht Gerold Permoser, Chief Investment Officer Erste AM, Resümee.

e-fundresearch.com Weiler möchte wissenschaftlichen Arbeiten eine Bühne bieten

Simon Weiler, Research-Leiter beim Challenge-Kooperationspartner e-fundresearch.com, ergänzt: „Innovative akademische Arbeiten haben es sich nicht verdient, nur dem Erreichen eines akademischen Grades zu dienen und anschließend im Bücherregal zu verstauben. Es freut uns sehr, dass wir bereits im Premierenjahr auf solch eine hohe Resonanz gestoßen sind und somit das Ziel, herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten eine adäquate Bühne zu bieten, erreichen konnten.“

12 Jahre Kooperation mit WWF: Umweltaktienfonds mit ökologischem Mehrwert

Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Umweltförderung. Schlagworte, die heutzutage inflationär verwendet werden. Und dennoch: selten treffen diese Worte so genau zu wie auf nachhaltiges Investment oder SRI (Socially Responsible Investment).

Diese Art von Investitionen lohnt sich in der Regel sowohl für den Anleger als auch für die Gemeinschaft: Unternehmen werden hinsichtlich sozialer und umweltbezogener Praktiken auf einem höheren Niveau gehalten. Das Anlagevolumen von Nachhaltigen Geldanlagen in Österreich hat 2017 mit rund 15,2 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreicht, laut Forum nachhaltige Geldanlagen.

Eine einzigartige Partnerschaft zwischen WWF und Erste Asset Management

Im Jahr 2006 haben die Erste Asset Management (damals als Sparinvest) und der WWF Österreich eine international viel beachtete Partnerschaft begonnen. Das Ziel: ein Produkt zu kreieren, das Finanzströme in eine nachhaltige Richtung lenkt, besonders nachhaltige Unternehmen fördert und einen positiven Nutzen für die Umwelt zu liefern. Der Umweltaktienfonds ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT bietet Anlegern seit nun mehr als 12 Jahren die Möglichkeit, nachhaltig und umweltfreundlich zu investieren und berücksichtigt sowohl wirtschaftliche, als auch soziale und ökologische Kriterien. „Österreich ist nach wie vor ein fruchtbarer Boden für nachhaltige Geldanlagen und ein Pionier in deutschsprachigen Ländern. Die Zusammenarbeit mit dem WWF erlaubt uns seit über einem Jahrzehnt über den Tellerrand zu schauen“, erklärt Gerold Permoser, Chief Investment Officer in der Erste Asset Management.

Wer nachhaltig investiert, hilft mit, Finanzströme in eine sozial und ökologisch verträgliche Richtung zu lenken“, erklärt Elisabeth Müller, Programmleiterin Nachhaltiger Finanzsektor beim WWF Österreich, die Wichtigkeit der Partnerschaft. Der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT verfügt über strenge Auswahlkriterien für die enthaltenen Titel. Die wichtigsten Anlageschwerpunkte sind Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Der eigens gegründete, unabhängige Umweltbeirat aus Spezialisten und WWF-Experten überprüft die Einhaltung der Anlagekriterien bei der Titelauswahl auf ihren wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Mehrwert.

Zusätzlich zum ökologisch abgestimmten Einsatz der Anlagegelder beinhaltet die Partnerschaft auch eine Unterstützung der WWF Klimaschutzprojekte Naturschutzprojekte durch die Erste Asset Management. Seit Beginn der Kooperation im Jahre 2006 kamen auf diese Weise rund 2 Mio. Euro dem Naturschutz zu Gute.

Hohe Wachstumschancen durch Megatrends

Bereits im Jahr 2001 ist die Erste AM mit einem Umweltaktienfonds (heute ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT) auf den Markt gegangen. Es handelt sich dabei um einen Aktienfonds, der auf die Schlüsseltechnologien im Umweltbereich fokussiert ist, wie z. B. Erneuerbare Energien (Windenergie, Solar), Energie-Speicherung, Beleuchtung (LED), Optimierung des Energie-Transports aber auch neue Antriebstechnologien wie Elektroautos. „Potenzial sehen wir besonders im Bereich „Erneuerbaren Energien“. Hierunter fallen auch Firmen, die sich mit der Speicherung von Energie oder mit intelligenten Stromnetzen beschäftigen. Aber natürlich wird auch die Bedeutung alternativer Antriebssysteme wie Elektro- oder Wasserstoffautos, deren Anteil weltweit bei weniger als 1% liegt, mittel- und langfristig deutlich zunehmen“, erklärt Clemens Klein, Fondsmanager ERSTE STOCK WWF ENVIRONMENT. 

Erschwerend kommt hinzu, dass mit einer Reihe von Megatrends auch das Thema Klimawandel aufs Parkett kommt. Und damit Bevölkerungswachstum oder Urbanisierung in Wachstumsregionen. Die angesprochenen Trends führen zu steigendem Energiebedarf, steigender Nachfrage nach knappen Ressourcen, höheren Emissionen von Treibhausgasen aber auch zunehmenden Abfallmengen. „Am Ende des Tages werden Unternehmen, die Lösungen für diese Entwicklungen anbieten über Jahre von überdurchschnittlichen Wachstumschancen profitieren. Alles beginnt mit sozial verantwortlichem Investieren, “ so Permoser.


warnhinweis erste wwf stock environment

Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

ERSTE-SPARINVEST fusioniert mit Erste Asset Management

Die ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. („ESPA“), größte Fondsgesellschaft in Österreich, fusioniert mit ihrer Muttergesellschaft, der Erste Asset Management GmbH („EAM“). Die Fusion wurde bereits von den erforderlichen Gremien und der Finanzmarktaufsicht genehmigt. Die Verschmelzung wurde mit der Eintragung ins Firmenbuch am 3.11.2018 wirksam und erfolgt (buchhalterisch) rückwirkend zum 31.12.2017.

„Die Verschmelzung ist ein logischer Schritt in Richtung Vereinfachung der Organisationsstruktur des Asset Managements in der Erste Bank Gruppe und ermöglicht einen einheitlichen Auftritt an unseren Standorten und bei unseren Vertriebsaktivitäten“, betont Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der EAM. Die Zusammensetzung der Geschäftsführung der EAM bleibt unverändert und besteht aus Heinz Bednar (CEO), Winfried Buchbauer, Wolfgang Traindl und Peter Karl.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ESPA werden in die EAM übernommen. Das gilt auch für die Organisationseinheiten mit ihren Führungskräften. „Die Verschmelzung ist das Resultat der ausgesprochen intensiven Arbeit und sehr gründlicher Sorgfaltsprüfungen. Der erfolgreiche Abschluss unserer Fusion ermöglicht verbesserte organisationstechnische Bedingungen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren Kundinnen und Kunden größtes Vertrauen in die Zukunft", so Bednar.

Sämtliche von der ESPA verwalteten Investmentfonds, somit das gesamte von der ESPA verwaltete Fondsvermögen in der Höhe von 32,1 Mrd. Euro (Stand per 29.9.2018) wird ab der Wirksamkeit der Verschmelzung von der EAM verwaltet. Die Investmentfonds der ESPA werden wie bisher weitergeführt, das gilt auch für die Fondsnamen. Für die Anlegerinnen und Anleger der ESPA Investmentfonds ergeben sich aus der Verschmelzung keine Veränderungen.

Erste Asset Management prämiert beste wissenschaftliche Arbeiten zu „Veranlagung“ und „Finanzmärkte“

Immer mehr Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bieten eine Ausrichtung ihres Lehrangebotes auf die Bedürfnisse der Finanzwirtschaft an und verzeichnen dabei Erfolge. Erste Asset Management als größter heimischer Anbieter von Investmentfonds und Veranlagungslösungen sucht in Kooperation mit e-fundresearch.com herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Veranlagung, Asset Management und Finanzmärkte.

Interessierte Studierende können im Rahmen der „Erste Asset Management Challenge 2018“ wissenschaftliche Arbeiten einreichen. Letzter Tag für die Einreichung ist der 15. Oktober 2018.

Hauptpreis Praktikum bei Erste Asset Management

Die Preisträger werden in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützt. Hauptpreis ist ein Praktikum bei Erste Asset Management. Die besten drei Arbeiten werden zusätzlich mit einem Apple iPad Pro gewürdigt. Die Top 10 Arbeiten werden als Zusammenfassung auf e-fundresearch.com veröffentlicht und haben zudem die Chance als Gastbeitrag im Blog der Erste Asset Management veröffentlicht zu werden.

Informationen und Einreichungen: https://eamchallenge.e-fundresearch.com/

Erste Asset Management GmbH koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. Im Anleihefondsmanagement verfügt die Erste AM über die größte Tochtergesellschaft ERSTE-SPARINVEST eine fast 50-jährige Erfahrung. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet Erste AM ein Vermögen von 61,1 Milliarden Euro (per 29.6.2018).

ERSTE-SPARINVEST setzt auf dynamisches Anleihefondsmanagement

Das niedrige Zinsniveau an den europäischen Anleihemärkten hält sich hartnäckig. Eine Herausforderung für Anlegerinnen und Anleger, die attraktive Renditen im festverzinslichen Bereich suchen. Die ERSTE-SPARINVEST hat nun einen besonders flexiblen Anleihefonds zur Zeichnung aufgelegt, der an den nationalen und internationalen Zins- und Währungsmärkten investiert: Der ERSTE FIXED INCOME PLUS bietet eine Chance auf eine attraktive Wertpapier-Rendite und soll regelmäßige Ausschüttungen gewährleisten.

Aktives Fondsmanagement – bis zu 100 Prozent Risiko

Der als Dachfonds konzipierte Fonds kann die unterschiedlichen Phasen an den Zinsmärkten flexibel nutzen. Als Anlageinstrumente stehen alle Arten von Anleihen- und Geldmarktfonds, ETFs und auch Derivate zur Verfügung. Das Management ist dabei an keinen Referenz-Index gebunden. Je nach Markteinschätzung können bis zu 100 Prozent der veranlagten Gelder in Risikoanleihen wie z. B. Hochzins- und Schwellenländeranleihen investiert werden. Rechnet man mit steigenden Zinsen, kann das Zinsänderungsrisiko umgekehrt auf null reduziert werden, erklärt Fondsmanager Gerhard Beulig. Er sieht außerhalb der Euro-Zone, die noch immer von der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geprägt ist, durchaus attraktive Rendite-Chancen an den Zinsmärkten, wie z.B. bei US-Unternehmensanleihen. Noch mehr Renditen werfen Anleihen aus den Schwellenländern ab. „Deshalb ist hier eine breite Streuung besonders wichtig, um das grundsätzlich höhere Risiko dieser Anleihen zu reduzieren. Natürlich beobachten wir diese Märkte regelmäßig und treffen dann die Entscheidungen“, so Beulig.

2 Prozent jährliche Ausschüttungsrendite* angepeilt

Die Zusammensetzung des Portfolios wird taktisch gesteuert, entsprechend der Attraktivität der Anleihesektoren, der Preistrends (Momentum-Strategien) und der Risiko-Neigung, die laufend gemessen und bewertet wird. Bevorzugte Währung wird der Euro sein, bis zu ein Viertel Fremdwährungen sind möglich. Etwa ein Fünftel des Kapitals ist in Absolute Return-Fonds veranlagt. Diese sollen zur Stabilisierung des Gesamtertrages beitragen. „Der ERSTE FIXED INCOME PLUS strebt eine jährliche Ausschüttungsrendite von 2 Prozent* an“, betont Beulig, der den Fonds zusammen mit einem Team von erfahrenen und erstklassigen ExpertInnen managen wird.


Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Erste Asset Management.

*betrifft die A-Tranche (ausschüttende Anteilscheinklasse) des Fonds. Die Höhe der Ausschüttung kann je nach Entwicklung des Marktumfeldes angepasst werden. Ausschüttungen können auch aus der Substanz erfolgen. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapieren neben den geschilderten Chancen auch Risiken in sich bergen kann.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Smoke on the water: Wasserfußabdruck für nachhaltiges Investieren

Die Erste Asset Management (Erste AM) setzt mit der Veröffentlichung des Wasserfußabdrucks für ihre Aktienfonds - analog zum CO2 Fußabdruck - ein Zeichen: Mit steigendem Investorendruck soll der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser an Bedeutung gewinnen. Das zahlt sich doppelt aus: Durch Berücksichtigung in der Titelauswahl können Fondsmanager sowohl das Wasserrisiko als auch den damit verbundenen Wasserfußabdruck reduzieren.

Dürre, Armut und Flucht

Sauberes Trinkwasser ist ein schwindendes Gut. Das World Economic Forum wertet eine globale Wasserkrise als fünftgrößtes Risiko für die nächsten Jahre.

Laut dem World Resources Institutes lebt derzeit beinahe jeder siebte Mensch in Regionen mit knappen Wasserressourcen. Bis 2025 könnte sich diese Zahl auf 3,5 Milliarden Menschen erhöhen, also fast die Hälfte der Weltbevölkerung betreffen. Verschmutzung und die damit verbundene Bedrohung von Süßwasserquellen ist eine der häufigsten Ursachen für die Wasserknappheit.

Berechnung des Wasserfußabdrucks Pionierarbeit

Für die Berechnung des Wasserfußabdrucks wird die von Unternehmen veröffentlichte Wasserentnahme zur Ermittlung der Wasserintensität herangezogen. „Wir leisten in diesem Gebiet Pionierarbeit. Um eine seriöse Datengrundlage sicherzustellen, werden nur jene Werte berücksichtigt, die unabhängig von mehreren Datenprovidern bereitgestellt werden. Datenpunkte, die für weniger als 80 Prozent der relevanten Unternehmenstätigkeit ausgewiesen werden, bleiben gänzlich unberücksichtigt“, erklärt Hatak.

Auch wenn wir derzeit nur etwa die Hälfte aller Aktienbestände mit Wasserdaten abdecken können, ist es für uns wichtig, dass wir die Verfügbarkeit von belastbaren Wasserdaten weiter vorantreiben. Dies erreichen wir einerseits durch die Veröffentlichung des Wasserfußabdruckes selbst, andererseits durch einen intensiven Dialog mit unseren Research Partnern.“

Wasserverbrauch bei 9,4 Millionen Litern Wasser pro 1 Millionen Dollar Umsatz

Auf Basis der Berechnungen des ESG-Research-Teams der Erste AM beträgt die durchschnittliche Wasserentnahme eines globalen, börsennotierten Unternehmens 9,4 Millionen Liter Wasser pro Million US-Dollar Umsatz (m3/USD-Umsatzmillion). Das entspricht etwa 9.400 Kubikmetern.

Region durchschnittliche Wasserintensität in Kubikmeter je Million US-Dollar Umsatz (m3/USD-Umsatzmillion)

Globale Aktien                          9.399

Nordamerikanische Aktien         14.997

Europäische Aktien                  2.856

Quelle: Daten von Bloomberg, MSCI ESG, oekom research AG, Berechnungen Erste AM, Wasser und Umsatzdaten Geschäftsjahre 2014-2017 ; kapitalisierungsgewichteter Durchschnitt

Das Wo ist entscheidend

Während jede ausgestoßene oder eingesparte Tonne CO2 weltweit gleichwertig in ihrer Wirkung ist, stellt Wasserknappheit ein lokales Problem dar. „Die relevante Größe ist daher jedes einzelne regional begrenzte Wassereinzugsgebiet“, erläutert Hatak. Der Wasserfußabdruck teilt die Regionen der Unternehmenstätigkeit in Wasserstresslevel von niedrig bis hoch ein. Je höher der Wasserstresslevel, desto höher das Wasserrisiko.

So ist der Obstanbau in der Wachau ungefährdet, in den trockenen Gebieten Kaliforniens hingegen problematisch. „Der Wasserverbrauch muss deshalb zuerst auf die Region, in denen das Unternehmen tätig ist, zugeteilt werden, um das Risiko einer Wasserverknappung beurteilen zu können“, so Hatak abschließend.

 

Für die ERSTE RESPONSIBLE Fonds stellt die Erhebung des Wasserrisikos einen wichtigen Teil der nachhaltigen Unternehmensbewertung dar.

Dazu werden sowohl die regionale Geschäftstätigkeit des Unternehmens, die Abhängigkeit von Wasserentnahmen, sowie Maßnahmen zur Verbesserung der nachhaltigen Wassernutzung berücksichtigt.

Die Wasserintensität unseres Flaggschiff-Fonds ERSTE RESPONSIBLE  STOCK GLOBAL liegt im Vergleich zum globalen Aktienindex bei lediglich 37%.

Werfen Sie auch einen Blick auf unseren ESG-Letter zum Thema Wasser: http://esgletter.de.erste-am.com/

Erste Asset Management sucht nach den besten wissenschaftlichen Arbeiten

Ab sofort können im Rahmen der Erste Asset Management Challenge 2018 wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Veranlagung, Asset Management und Finanzmärkte eingereicht werden. Letzter Tag für die Einreichung ist der 15. Juli 2018. Die eingereichten Arbeiten werden durch ein Experten-Gremium vorselektiert. Ende September 2018 können die Studentinnen und Studenten der besten 10 Arbeiten vor dem Experten-Gremium ihre Arbeiten präsentieren und diskutieren.

Immer mehr Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bieten eine Ausrichtung ihres Lehrangebotes auf die Bedürfnisse der Finanzwirtschaft an und verzeichnen dabei Erfolge. Erste Asset Management als größter heimischer Anbieter von Investmentfonds und Veranlagungslösungen möchte nun in Kooperation mit e-fundresearch.com herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet vor den Vorhang bringen. 

Hauptpreis: Praktikum in Erste Asset Management

Die Preisträger werden in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützt. „Als Hauptpreis werden wir ein Praktikum bei Erste Asset Management vergeben“, kündigt Erste AM Personalchef Stefan Haderer an.

Die besten drei Arbeiten werden zusätzlich mit einem Apple iPad Pro gewürdigt, die Top 10 Arbeiten werden als Gastbeitrag im Corporate Blog der Erste Asset Management veröffentlicht (http://blog.de.erste-am.com). Und die besten 25 Arbeiten erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme. „Eine Auszeichnung und zusätzliches Hervorhebungsmerkmal für den Lebenslauf“, so Haderer.

„Wir wollen mit dem Preis einen weiteren Anreiz schaffen Studentinnen und Studenten für den Finanzmarkt zu begeistern“, betont Erste Asset Management-Geschäftsführer Heinz Bednar. Albert Reiter, Geschäftsführer der e-fundresearch.com Data GmbH ergänzt: „Wir bieten unentdeckten Talenten die Chance, innovative Research-Arbeiten und Lösungen zu präsentieren. Die Studierenden stärken damit die Innovationskraft des Finanzmarktes in einer Zeit des technologischen Wandels, den e-fundresearch.com aktiv mitgestaltet.“

Informationen und Einreichungen: https://eamchallenge.e-fundresearch.com/

Erste Asset Management erweitert Geschäftsführung

Wolfgang Traindl und Peter Karl werden ab 1.3.2018 Mitglieder der Geschäftsführungen der Erste Asset Management GmbH (EAM) und der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. Die neue Geschäftsführung der Erste Asset Management besteht damit aus Heinz Bednar (CEO), Winfried Buchbauer, Wolfgang Traindl und Peter Karl.

Die Erste Asset Management GmbH (www.erste-am.at) koordiniert und verantwortet die Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen innerhalb der Erste Group Bank AG. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet sie ein Vermögen von 63,3 Mrd. Euro (per 31.12.2017).  In der ERSTE-SPARINVEST, der größten Tochter der Erste Asset Management, besteht die neue Geschäftsführung ab 1.3.2018 aus Heinz Bednar (CEO), Günther Mandl, Wolfgang Traindl und Peter Karl.

Wolfgang Traindl wird in seiner neuen Funktion die Bereiche Institutional Sales und Internal Audit verantworten. Traindl leitete über 20 Jahre den Bereich Private Banking und institutionelle Kunden der Erste Bank Oesterreich und war seit 2002 Vorsitzender des Aufsichtsrats der ERSTE-SPARINVEST. Heinz Bednar: „Mit Wolfgang Traindl gewinnen wir einen erfahrenen Finanz- und Vertriebsexperten, der unser Geschäft und unsere Kunden über viele Jahre aus der Bank erfolgreich mitbetreut hat.“ Wolfgang Traindl folgt Christian Schön nach, der sich neuen Herausforderungen außerhalb der Erste Group widmet. Die Verantwortung für das Private Banking in der Erste Bank Oesterreich übernimmt bis auf weiteres Privatkundenvorstand Thomas Schaufler.

Peter Karl wird künftig die Bereiche Produktmanagement und Retail Sales Österreich verantworten und seine Expertise für alternative Anlageklassen, die er als Geschäftsführer der ERSTE Immobilien KAG gesammelt hat, einbringen. Peter Karl ist seit der Gründung der ERSTE Immobilien KAG im Jahr 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung und hat das Unternehmen zu einem führenden Immobilienmanager mit einem verwalteten Fondsvolumen von 1,8 Milliarden Euro entwickelt. Karl ist nach seiner rechtswissenschaftlichen Ausbildung an der Universität Wien seit 2001 im Bankensektor im Bereich Immobilienveranlagung und Produktmanagement tätig.

Peter Karl bleibt weiterhin Vorsitzender der Geschäftsführung der ERSTE Immobilien KAG, die zu 75,1% der Erste Asset Management gehört. „Wir wollen für die EAM die Expertise von Peter Karl bei nicht traditionellen Anlageformen verwenden und neue Geschäftsfelder entwickeln. Gleichzeitig können wir im Vertrieb zu unseren Privatanlegern den hervorragenden Track-Record unserer erfolgreichen Immobilien-Tochter nutzen“, so Bednar.

Erste AM schließt deutsche Autohersteller aus Nachhaltigkeitsuniversum aus

Erste AM schließt BMW und Daimler bis auf weiteres aus ihrem investierbaren Nachhaltigkeitsuniversum aus. Aufgrund des Kartellverdachts sind die beiden Autohersteller damit für die ERSTE RESPONSIBLE Fondsfamilie nicht investierbar. Die ebenfalls von den Vorwürfen betroffenen Unternehmen Volkswagen, Audi und Porsche wurden bereits im Zuge der Dieselabgasaffäre aus dem investierbaren Nachhaltigkeitsuniversum ausgeschlossen.

Die Automobilindustrie entzieht sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung

Die geheimen Absprachen unter deutschen Automobilherstellern, die laut Medienberichten schon in den Neunzigerjahren begonnen haben sollen, bilden den Ausgangspunkt des Dieselskandals. Neben den Bestandteilen der Abgasreinigung dürften auch Softwarelösungen zur Dosierung des Reinigungsgrades abgesprochen worden sein. „Als Vorreiter und Marktführer trägt die deutsche Automobilindustrie eine besondere Verantwortung. Doch statt freiem Wettbewerb um die Entwicklung des saubersten und effizientesten Autos hat es den Anschein, dass im Hinterzimmer versucht wurde, genau dies zu unterbinden“, sagt Walter Hatak, Research Analyst im Nachhaltigkeitsteam bei der Erste AM. Der Einsatz von Schummel-Software stelle nicht nur einen Gesetzesverstoß dar. Durch den verstärkten Ausstoß von giftigen Stickoxiden sei auch wissentlich die Luft verschmutzt und damit die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel gesetzt worden. 

Lösungsansätze bislang unzureichend

Das kostenlose Software-Update, das auf dem Dieselgipfel Anfang August in Berlin beschlossen wurde, sei keine hinreichende Lösung. Zwar könne das Update womöglich die Effizienz der Einspritzung verbessern. Allerdings sei es fraglich, ob dieser Ansatz ohne zusätzliche technische Maßnahmen oder eine Erhöhung des „AdBlue“1-Nachfüllintervalls ausreichen wird, um die vorgegeben Schadstoff-Grenzwerte einzuhalten. Angemessene Konsequenzen aus dem aufgedeckten Autokartell und der Dieselabgasaffäre müssen nicht nur von den deutschen Automobilherstellern, sondern auch aus der Politik kommen: „Die Abwesenheit von Angela Merkel beim Dieselgipfel in Berlin demonstriert fehlenden politischen Lösungswillen. Auch muss die lasche Aufsicht durch das Kraftfahrt-Bundesamt verbessert werden“, schließt Hatak.

1) “AdBlue“ ist eine vom deutschen Verband der Automobilindustrie geschützte Bezeichnung für ein Harnstoffgemisch, das bei Dieselmotoren in den Abgasstrom eingespritzt wird, um Stickoxide und Ammoniak zu Wasserdampf und Stickstoff umzuwandeln.

Die Erste Asset Management GmbH koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet sie ein Vermögen von 58,7 Milliarden Euro (per 30.06.2017).

Erste AM Deutschland feiert zehnjähriges Jubiläum

Die Erste Asset Management Deutschland, Tochter des gleichnamigen österreichischen Vermögensverwalters, feiert ihr zehnjähriges Jubiläum als zentraler Ansprechpartner für institutionelle Kunden in Deutschland. „Seit 2007 haben wir das Deutschland-Geschäft erfolgreich aufbauen und damit einen großen Teil zum langfristigen Erfolg der Erste AM beitragen können“, erklärt Oliver Röder, Geschäftsführer der Erste AM Deutschland. „Mit unseren Lösungen wenden wir uns vor allem an Kunden im institutionellen Bereich.“ Das zeige auch die Aufteilung des Vermögens der deutschen Kunden, das zu 60 Prozent in Spezialfonds investiert ist (Stand: 30.06.2017). 

Hohe Nachfrage nach Fixed-Income-Lösungen

Die überwiegend institutionellen Kunden in Deutschland seien vor allem an aktiv gemanagten Fixed-Income-Lösungen interessiert, die 94 Prozent des verwalteten Vermögens deutscher Kunden bei der Erste AM ausmachen. Ganze 38 Prozent davon vertrauen sie den Experten für Schwellenländeranleihen an. Und rund ein Viertel des Gesamtvermögens der deutschen Kunden ist zudem in nachhaltige Lösungen (ESG) investiert. „Unser Geschäftsmodell, als Finanzanlagenvermittler für unsere österreichische Muttergesellschaft auf dem deutschen Markt zu agieren, hat sich bewährt“, so Röder. So könne man den hiesigen Kunden individuelle Lösungen bieten und den Zugang zur Expertise der in Österreich ansässigen Fondsmanagement-Teams erleichtern.

Ausbau der Aktivitäten im Bereich Multi Asset geplant

“Die Gründung der Erste Asset Management Deutschland war eine wichtige strategische Entscheidung, die wir zu keinem Zeitpunkt bereuen. Mit der Niederlassung in Deutschland haben wir unser Deutschland-Geschäft in den vergangenen zehn Jahren entscheidend voranbringen können”, sagt Heinz Bednar, Chief Executive Officer (CEO) der österreichischen Muttergesellschaft.

„Mit unserer Expertise im Bereich Fixed Income und Vorreiterrolle im Bereich ESG bieten wir institutionellen Investoren in Deutschland ein passgenaues Angebot“, ergänzt Christian Schön, zuständiges Vorstandsmitglied für das institutionelle Kundengeschäft der Erste AM. Mit Blick auf die Zukunft sehe man sich auf dem deutschen Markt gut aufgestellt. Allerdings plane man, das Angebot an Multi-Asset-Lösungen auszubauen.

Zehn Jahre ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE

Der ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE feiert sein zehnjähriges Jubiläum. „Seit unserem Start in dieser Asset-Klasse ist das Universum für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern spürbar gereift“, sagt Péter Varga, Senior Professional Fund Manager Emerging Market Corporates bei der Erste AM. „Während wir damals einer der ersten Asset-Manager in dieser Anlageklasse waren, hat sich der Markt in den vergangenen Jahren verfünffacht. Mit einem Volumen von 1,7 Billionen US-Dollar ist er heute fast so groß wie der für US-High-Yields.“ In Zukunft könnten Anleihen von Schwellenländerunternehmen (EM-Corporates) sogar eine noch größere Rolle spielen, davon ist der Experte überzeugt.

Eine attraktive Alternative zu US-High-Yields

Insbesondere für Institutionelle Anleger mit längerfristigem Anlagehorizont sind EM-Corporates eine attraktive Anlageklasse. „Schwellenländerunternehmen weisen eine deutlich geringere Verschuldung auf als Unternehmen aus entwickelten Ländern. Das durchschnittliche Kreditrating liegt im Bereich BBB- bis BB+, also an der Schwelle zum High-Yield-Segment“, berichtet Varga. Allerdings entspräche die Verschuldung aller Schwellenländerunternehmen gerade einmal rund der Hälfte der Schuldenlast von US-High-Yield-Emittenten. „Für Investoren bedeutet das: ähnliche Renditen wie im US-High-Yields-Bereich bei gleichzeitig deutlich geringeren fundamentalen Risiken“, so der Experte.

Warum EM-Corporates nicht nur für Institutionelle interessant sind

Mit Blick auf den demografischen Wandel erwartet Varga aber auch von Privatinvestoren ein größeres Engagement in Anleihen von Schwellenländerunternehmen: „Die Menschen werden älter und werden entsprechend weniger in Aktien und dafür eher im Bereich Fixed Income investieren“, so Varga. Dabei dürften EM-Corporates in den Fokus rücken, denn sie böten längerfristig eine Rendite von fünf bis sechs Prozent in US-Dollar. Risikobereinigt sei dies attraktiver als das, was Aktien darstellen. Und selbst in Zeiten steigender Rendite seien die Risikoaufschläge noch hoch genug, um negative Effekte abzufedern.

Seit Auflage des ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE im Jahr 2007 haben Varga und sein Team eine annualisierte Wertentwicklung von 6,35 Prozent erzielt. Mit diesem Track-Record wurde das Fondsmanagement bereits mehrfacht ausgezeichnet, darunter mit einem Morningstar-Rating von fünf maximal möglichen Sternen. Das Fondsvolumen beträgt aktuell 431 Millionen Euro (Stand: 30.06.2017). Das zuständige Fondsmanagement-Team verwaltet knapp 1,7 Milliarden EUR in Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern - Publikumsfonds und institutionelle Mandate zusammengerechnet.

ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE – Eckdaten
Institutionelle Tranche: ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE 
AT0000A05HQ5 (Ausschüttend)
AT0000A05HR3 (Thesaurierend)
Erstausgabetag : 02. Juli 2007
Erster Rechenwert: USD 100,-- am 03. April 2017
Ausgabeaufschlag: 3,50 %
Verwaltungsgebühren: bis zu 0,96 % p.a.
Rücknahmepreis: Errechneter Wert
Geschäftsjahr: 01.07 bis 30.06
Ausschüttungsdatum:  01.10
Depotbank: Erste Group Bank AG
KESt-Kategorie: Endbesteuert für österreichische Privatanleger; die steuerliche Behandlung hängt von der individuellen Situation des jeweiligen Anlegers ab und bezieht sich auf den Rechtsstand zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage.
Emittent: ERSTE-SPARINVEST KAG 

Vorteile des Fonds

  • Chancen auf attraktiven Ertrag durch die interessantesten Unternehmensanleihen der Emerging Markets.
  • Weltweite Streuung in Schwellenländer.
  • Fremdwährungen überwiegend gegenüber dem Euro abgesichert.
  • Risikostreuung durch eine Vielzahl von Anleihen verschiedenster Emittenten.

Risiken des Fonds

  • Erhöhtes Risiko durch mittlere bis geringe Schuldnerbonität der partizipierenden Unternehmen
  • Emerging Markets unterliegen traditionell hohen Schwankungen
  • Größere Kursschwankungen sind sohin möglich.
  • Kapitalverlust ist möglich