LGIM erhöht Klimaschutz-Druck auf Portfolio-Unternehmen

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, bewertet mit dem „Climate Impact Pledge“ mehr als 1.000 Unternehmen weltweit in wichtigen Sektoren unter Klimaaspekten. Ein Ampelsystem macht Vorreiter und Klimasünder deutlich, basierend auf quantitativen Analysen einschließlich eines eigens entwickelten Klimamodells.

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Anzahl der erfassten Unternehmen von rund 80 auf 1.000 mehr als verzehnfacht. Die ausgewählten Unternehmen stehen für mehr als 60 Prozent der Treibhausgasemissionen von börsennotierten Unternehmen weltweit.

Bei Unternehmen, die die Mindeststandards von LGIM nicht einhalten – zum Beispiel ihre Emissionen nicht umfassend offenlegen oder keine wichtigen Nachhaltigkeits-Zertifizierungen erreichen – wird LGIM auf der Hauptversammlung gegen das Management stimmen und gegebenenfalls Unternehmensanteile aus ausgewählten Fonds verkaufen. Für die Zukunft plant LGIM, die Standards weiter anzuheben und die Sanktionen weiter zu verschärfen.

Seit 2016 wächst der Konsens darüber, bis 2050 weltweit einen klimaneutralen Kohlenstoffausstoß zu erzielen, um die Ziele des Pariser Abkommens zum Klimawandel zu erreichen. LGIM verpflichtete sich 2016 dazu, bei 80 der größten Unternehmen in den Bereichen Energie, Transport, Lebensmittelhandel und Finanzen auf eine Verbesserung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien hinzuwirken. Unternehmen, die sich im puncto Klimaschutz hervortaten, wurden öffentlich gelobt, bei anderen – darunter ExxonMobil – stimmte LGIM gegen das Management und stieß ihre Aktien aus der Future-World-Fondspalette ab. Eine positive Entwicklung etwa verzeichnet Dominion Energy. Subaru, zuvor auf der Ausschlussliste, wird wieder in Zukunft in die Future-World-Fonds aufgenommen.

Meryam Omi, Head of Sustainability and Responsible Investment Strategy bei LGIM erläutert: „Wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten, bedroht das langfristig die Stabilität des Markts, und wir wissen, dass Druck Unternehmen zu Veränderungen bewegen kann. Die Herausforderung besteht darin, diesen Prozess zu beschleunigen und zu erweitern. Deshalb kombinieren wir Datenanalysen mit umfassender Forschung in Schlüsselsektoren, um Unternehmen bei der Entwicklung tragfähiger Klimastrategien zu unterstützen und Verweigerer zur Rechenschaft zu ziehen.“


Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen GBP: Stand: 30. June 2020) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

LGIM legt Halbjahreszahlen vor

Legal & General Investment Management (Holdings) Limited ("LGIM(H)") hat heute die konsolidierte Aufstellung der Finanzergebnisse ihrer Tochtergesellschaften für das Halbjahr bis zum 30. Juni 2020 vorgestellt.

In einem herausfordernden Umfeld hat sich LGIM(H) über alle Kanäle, Regionen und Investment Capabilities hinweg als widerstandsfähig erwiesen. Das Unternehmen profitierte von Größenvorteilen sowie seiner diversifizierten Aufstellung, unterstützt durch eine strukturelle Nachfrage nach seinen Produkten und Anlagekapazitäten. LGIM steigerte das verwaltete Vermögen (Assets under Management, AUM) auf 1.369,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020 (Zum Vergleich: 1.252,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019). Die externen Nettozuflüsse beliefen sich auf 6,8 Milliarden Euro (gegenüber 66,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019), das entspricht 0,5% der AUM zu Jahresbeginn, gestützt durch starke Nettozuflüsse von 8,9 Milliarden Euro in die britischen Geschäftsbereiche Defined Benefit und Defined Contribution. Die Einnahmen stiegen um 8% auf 516 Millionen Euro (H1, 2019: 479 Millionen Euro), unterstützt durch gutes Wachstum sowohl im externen als auch im internen Geschäft. Die Managementgebühren stiegen um 8% auf 506 Millionen Euro (H1, 2019: 469 Millionen Euro).

Die internationalen Vermögenswerte der LGIM(H) stiegen um 12% auf 424,9 Milliarden Euro (H1, 2019: 378,5 Milliarden Euro). Die Performance wurde durch die starken Kapitalzuflüsse und das Marktwachstum in jüngster Zeit angetrieben, unterstützt durch LGIM’s breite Aufstellung. LGIM erzielte Nettozuflüsse in Höhe von 5,7 Milliarden Euro in Asien, was das starke Wachstumspotenzial in der Region widerspiegelt. Dies wurde durch Mittelabflüsse in den USA ausgeglichen, da einige Pensionspläne aufgrund ihrer Vermögensallokation von festverzinslichen Wertpapieren hin zu anderen Anlageklassen umschichteten. Die AUM des europäischen Geschäfts (ohne Großbritannien) stiegen um 11% auf 64,0 Milliarden Euro (H1, 2019: 57,4 Milliarden Euro).

Michelle Scrimgeour, Chief Executive Officer, Legal & General Investment Management (LGIM(H)), kommentiert die Ergebnisse der LGIM wie folgt: "Die LGIM hat sich inmitten erheblicher Marktvolatilität und eines außergewöhnlichen Umfelds aufgrund von COVID-19 als widerstandsfähig erwiesen. Das Unternehmen hat in der ersten Hälfte des Jahres 2020 weiterhin positive externe Nettozuflüsse geliefert und die AUM gesteigert, was die Vorteile einer diversifizierten Assetbasis und die starke strukturelle Nachfrage nach unseren Produkten und Fähigkeiten belegt.

Die Belastbarkeit unserer Ergebnisse im ersten Halbjahr spiegelt den Wert unseres bestehenden Kundenstamms und die Bedeutung des Aufbaus starker und dauerhafter Beziehungen wider. Das Unternehmen hat schnell auf eine neue Arbeitsweise umgestellt und sich weiterhin proaktiv und produktiv auf seine Kunden zugegangen. So konnten wir die Herausforderung gut meistern, und wir sind dankbar für das anhaltende Vertrauen unserer Kunden in dieser schwierigen Zeit. Wir werden weiterhin die Kernstärken des Unternehmens nutzen und international in den Bereichen tätig sein, in denen wir für unsere Kunden die besten Leistungen erbringen können. Dabie konzentrieren wir uns weiterhin auf Bewältigung der ökologischen und sozialen Herausforderungen einer sich rasch verändernden Welt. Ich danke all meinen LGIM-Kollegen für ihre hervorragende Teamarbeit sowie dafür, dass sie sich gegenseitig und unsere Kunden in diesen unsicheren Zeiten unterstützt haben.”

Volker Kurr, der das institutionelle Geschäft von LGIM in Europa leitet, ergänzt: „Die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäfts im durch die Pandemie verursachten schwierigen Umfeld hat uns sehr ermutigt. Europäische institutionelle Investoren und Großanleger bauen weiterhin auf unsere starke Renten-Expertise und unsere cleveren Index-Lösungen, die alle von unserem Engagement für nachhaltige Investitionen untermauert werden.

In der ersten Jahreshälfte haben wir unsere Präsenz in den nordischen Ländern mit der Eröffnung unseres ersten Büros in der Region und mit der Ernennung einer Führungskraft in der Benelux-Region ausgebaut“, fügt Kurr hinzu. „Unser ETF-Geschäft hat unsere Pläne für den Wholesale-Vertrieb in Europa mit Nettozuflüssen von 200 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020 weiter unterstützt. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Unternehmen über ein solides Fundament verfügt, das wir weiter ausbauen werden.“

LGIM(H) schärft sein Profil als verantwortungsbewusster Investor weiter. Zum 30. Juni 2020 verwaltete das Unternehmen 193 Milliarden Euro für nachhaltige Anlagestrategien, die explizit mit ESG-Kriterien verknüpft sind. Eingebettet in seine Prozesse und Entscheidungen bietet LGIM(H) seinen Kunden nachhaltige Investments mit Wirkung. Das Investment-Stewardship-Team der Firma hat im ersten Halbjahr 2020 mit 210 Unternehmen zusammengearbeitet und über 48.517 Resolutionen abgestimmt.


1) Interne Daten von LGIM(H) zum 30. Juni 2020. Die genannten AUM entsprechen dem aggregierten verwalteten Vermögen von LGIM(H) in Großbritannien, LGIMA in den USA und LGIM Asia in Hongkong. Die AUM umfassen den Wert von Wertpapier- und Derivatepositionen. Alle GBP-Beträge wurden auf Basis des GBP-EUR-Kassakurses zum 30. Juni 2020 in EUR umgerechnet. Aufgrund des schwächeren GBP-Kurses liegen die EUR-Zahlen im Vergleich zu den LGIM-Gesamtjahresergebnissen niedriger.

LGIM stimmt gegen Wiederwahl des ExxonMobil-CEO

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat erhebliche Bedenken hinsichtlich des Vorgehens von ExxonMobil (Exxon) in Fragen des Klimawandels, der politischen Lobbyarbeit und der Unabhängigkeit des Boards. Aus diesem Grund geht LGIM vor der Hauptversammlung von Exxon am 27. Mai 2020 in Texas (USA) einen ungewöhnlichen Schritt und erklärt seine Absicht, gegen die Wiederwahl des Vorsitzenden des Exxon-Boards zu stimmen.

Angesichts der Dringlichkeit bei der Bekämpfung des Klimawandels sticht Exxon in den LGIM-Ranglisten aufgrund der anhaltenden Weigerung hervor, seine vollständige CO2-Bilanz1 offenzulegen sowie unternehmensweite Emissionsziele zu bestimmen. Gleichzeitig bemüht sich jedoch eine wachsende Zahl von Unternehmen derselben Branche – wie BP, Shell und Repsol – ebenso wie Ländern, darunter die Mitglieder der EU und Großbritannien, vorrangig um „Netto-Null-Emissionen“.

Für einen langfristig orientierten Investor wie LGIM hat die Verbesserung der Standards bei der Unternehmensführung und Nachhaltigkeit durch seine Arbeit mit Unternehmen und Aufsichtsbehörden eine hohe Bedeutung. 2019 wurde Exxon auch im zweiten jährlichen LGIM-Unternehmensranking der Vorreiter und Nachzügler im Kampf gegen den Klimawandel – dem Climate Impact Pledge* – hervorgehoben.

Meryam Omi, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusste Anlagestrategie bei Legal & General Investment Management (LGIM):

„Der mangelnde strategische Ehrgeiz von Exxon in Bezug auf den Klimawandel bereitet uns immer noch Sorgen. Um in einem klimaverträglichen Umfeld erfolgreich zu bleiben, müssen die Unternehmen heute handeln. Sie müssen ihre Kapitalentscheidungen an den Zielen des Pariser Abkommens ausrichten und sie müssen sich ehrgeizige Ziele setzen. Wir beobachten, dass viele der Konkurrenten von Exxon ihre Ambitionen zur Nachhaltigkeit auch unter den derzeitigen schwierigen Bedingungen intensivieren. Die Welt und auch die Investoren von Exxon können es sich nicht leisten, dass das Unternehmen ins Hintertreffen gerät.“

Im Januar kündigte LGIM eine Verschärfung seiner Abstimmungspolitik gegenüber der kombinierten Funktion des Chief Executive Officers (CEO) und Board-Vorsitzes an und entschied, bei Vorstandswahlen (director elections) künftig weltweit gegen kombinierte Rollen zu stimmen. Die Änderungen sind Teil der jährlichen Überprüfung der globalen Stimmrechtsvertretungspolitik von LGIM und werden sich insbesondere in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Spanien auswirken, wo kombinierte Funktionen noch immer üblich sind. Trotz der positiven Entwicklung in den letzten Jahren sind kombinierte Positionen in den USA nach wie vor häufig. Bei 47% der S&P-500-Vorstände werden die Rollen des CEO und des Board-Vorsitzenden von einer Person ausgefüllt – auch bei ExxonMobil.

LGIM wird nicht nur gegen die Wiederwahl des Exxon-Vorsitzenden stimmen, sondern auch einen Aktionärsantrag für einen unabhängigen Vorsitzenden sowie einen Aktionärsantrag für mehr Transparenz bei der politischen Lobbyarbeit unterstützen.

Meryam Omi: „Wir glauben, dass die Trennung der kombinierten Rollen von CEO und Board-Vorsitz ein besseres Gleichgewicht zwischen Autorität und Verantwortung ermöglicht. Darüber hinaus erwarten wir, dass Unternehmen, die Geld von Investoren für die Lobbyarbeit bei Regierungen ausgeben, Rechenschaft darüber ablegen, wie und warum sie dies tun. Diese gegenseitigen Kontrollen liegen im besten Interesse der Aktionäre. Als konstruktive, langfristige Investoren glauben wir, dass Verbesserungen der Unternehmensführung und der Klimastrategie von ExxonMobil zu dessen Widerstandsfähigkeit und künftigem Erfolg beitragen werden.“


1) Scope 1, 2 und 3-Emissionen

Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen GBP2) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI).
Sein Produktspektrum hat LGIM darauf zugeschnitten, die Bedürfnisse von institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden zu erfüllen und für sie Alpha zu generieren oder ihnen einen effizienten Marktzugang zu bieten. Das Produktangebot deckt dabei alle Asset-Klassen ab – ein besonderer Fokus liegt auf Indexfonds und ETFs mit intelligent konstruierten Lösungen, aktiven Credit-/Fixed-Income-Strategien und LDI-Solutions.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich aus Überzeugung aktiv in den Unternehmen, in die LGIM investiert – angefangen bei der Ausübung von Aktionärsstimmrechten bis hin zum direkten Dialog mit den Unternehmen auf Vorstandsebene. LGIM ist überzeugt davon, auf diese Weise einen Mehrwert für seine Kunden zu erzielen und dazu beizutragen, die Finanzmärkte nachhaltiger zu gestalten.
Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

LGIM erhöht Einsatz für Nachhaltigkeit und Governance

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat seine Stewardship-Bemühungen weiter verstärkt und den Druck auf Unternehmensvorstände weltweit in einer Reihe von Themen wie Klimawandel, Vergütung, Diversität und Governance des Führungsgremiums erhöht.

Aus dem heute veröffentlichten neunten „Active Ownership Report“ von LGIM geht hervor, dass LGIM im Laufe des Jahres 2019 weiterhin weltweit gegen die Wahl von mehr als 4.000 Unternehmensvorständen gestimmt hat. Ziel ist es, damit auf lange Sicht positive Veränderungen in den Unternehmen und Märkten, in die LGIM investiert, zu bewirken.

Sacha Sadan, Direktor Investment Stewardship bei LGIM, kommentiert: „In diesen beispiellosen Zeiten werden wir daran erinnert, wie vernetzt die Welt ist – aber auch daran, dass Nachhaltigkeit, eine gute Unternehmensführung und die faire Behandlung der Mitarbeiter die Bausteine für eine bessere Zukunft sein werden. LGIM wird Unternehmen weiterhin unterstützen und sie dazu anhalten, ihrer Verantwortung gegenüber ihren Stakeholdern gerecht zu werden. Wir werden uns zudem gegenüber den Aufsichtsbehörden für eine Verbesserung der Marktstandards stark machen und uns um Zusammenarbeit bemühen, um Fortschritte bei den Themen zu erzielen, die für unsere Kunden und die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung sind.“

Bekämpfung des Klimawandels durch entschiedenes Stewardship

Der Klimawandel war das Thema, zu dem sich LGIM 2019 am häufigsten beschäftigte. Im Laufe des Jahres unterstützte LGIM – die als „einer der offensten Fondsgesellschaften in der Klimakrise1“ angesehen wird – mehr Aktionärsbeschlüsse zum Klimawandel als jeder andere der weltweit größten Vermögensverwalter2. LGIM war sogar Mitverfasser eines Klimabeschlusses beim Ölkonzern BP. Dieser trug dazu bei, das Unternehmen bei der Verabschiedung branchenführender Emissionsziele zu unterstützen.

Im Juni veröffentlichte LGIM ihre zweite jährliche Rangliste derjenigen Unternehmen, die bei „Climate Impact Pledge“-Engagements Vorreiter sind oder hinterherhinken. Dabei stimmte LGIM gegen elf Unternehmen – darunter Exxon Mobil und die China Construction Bank – und ergriff Maßnahmen als Investor, da diese Unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nachgewiesen hatten. Der Bericht zum „Climate Impact Pledge“ hob auch Beispiele für bewährte Praktiken hervor, ebenso wie Beispiele für Stewardship, die einen positiven Wandel vorantreiben. Zwei Unternehmen, die 2018 aus ausgewählten Fonds ausgelistet wurden, hatten dabei genügend Fortschritte gemacht, um 2019 eine Reinvestition zu rechtfertigen.

Der LGIM-Ansatz wird von einer unabhängigen Analyse bestätigt. Bei der Untersuchung großer Asset Manager hinsichtlich ihrer Kompetenz bei verantwortungsbewussten Anlagen erhielt LGIM als einer von nur fünf Vermögensverwaltern weltweit ein A-Rating. Damit wurde LGIM unter den britischen Gesellschaften, den Indexfonds-Anbietern sowie innerhalb der Gruppe der 15 größten Asset Managern weltweit am besten bewertet.3

Als Zeugnis der verstärkten Klimaambitionen innerhalb der Legal & General-Gruppe hat sich LGIM Real Assets außerdem dazu verpflichtet, bis 2050 für alle Immobilienobjekte einen Netto-Null-CO2-Ausstoß zu erreichen4.

Förderung finanzieller Teilhabe

LGIM setzt sich dafür ein, die Vergütungspraktiken für Führungskräfte zu verbessern und die Einkommensungleichheit bei den Unternehmen zu verringern, an denen LGIM Anteile hält. Im vergangenen Jahr lehnte LGIM weltweit 35% der Vergütungspakete ab und stimmte gegen viele Vorsitzende von Vergütungsausschüssen, weil sie es versäumt hatten, auf anhaltende Bedenken einzugehen. LGIM regt Unternehmen auch weiterhin dazu an, einen existenzsichernden Lohn einzuführen.

Im Rahmen verstärkter Richtlinien wird LGIM gegen Unternehmen stimmen, in denen die Pensionen neu ernannter Geschäftsführer nicht an die der Belegschaft angepasst sind, sowie gegen Unternehmen, in denen Geschäftsführer nach ihrem Ausscheiden zwei Jahre lang keine nennenswerten Aktienanteile behalten.

Sacha Sadan dazu: „Je länger Führungskräfte weiterhin an dem Unternehmen beteiligt sind, desto geringer ist das Risiko kurzfristiger Managemententscheidungen. Um dies zu erreichen und gleichzeitig auf eine bessere Angleichung an die Stakeholder-Gruppen hinzuwirken, haben wir unsere Grundsätze, nach denen wir Aktienbeteiligungen eingehen, aktualisiert.“

Streben nach guter Unternehmensführung und Vielfalt

LGIM ermutigt Unternehmen, robuste Governance-Strukturen einzuführen, da diese ein Eckpfeiler langfristiger Wertschöpfung sind. 2019 lehnte LGIM weltweit 15 % der Vorschläge im Zusammenhang mit Vorständen ab, darunter:

  • 776 Fälle, in denen Vorstände zu viele Funktionen gleichzeitig ausübten („overboarding“),
  • 530 Vorstände japanischer Unternehmen und 365 Beschlüsse bei europäischen Unternehmen aufgrund von Bedenken bezüglich ihrer Unabhängigkeit,
  • 199 Resolutionen bei nordamerikanischen Unternehmen wegen zu langer Vertragszeit mit Rechnungsprüfern.

Im Januar kündigte LGIM an, gegen alle Unternehmen zu stimmen, in denen der CEO auch den Aufsichtsratsvorsitz innehat. LGIM setzt sich seit langem für die Trennung der Rollen ein. Im vergangenen Jahr unterstützte LGIM 51 Aktionärsanträge in den USA, in denen eine Trennung der Funktionen gefordert wurde. Außerdem wurden 40 Stimmen gegen Vorstandsmitglieder abgegeben, bei denen die Entscheidung des Aufsichtsrates, die Funktionen zusammenzulegen, ohne die vorherige Zustimmung der Aktionäre erfolgte.

LGIM befürwortet zudem seit langem die Bedeutung unterschiedlicher Standpunkte und Fähigkeiten für den Unternehmenserfolg. 2019 hat LGIM diesen Schwerpunkt mit globaler Perspektive weiter ausgebaut und zielt auf Unternehmen mit geringer Gender Diversity ab.

  • Bei 51 US-amerikanischen und 19 japanischen Unternehmen waren nach dem Engagement von LGIM Verbesserungen bei der Diversität zu verzeichnen
  • LGIM stimmte aufgrund mangelnder Diversität gegen 76 Vorstände in Großbritannien, 41 Unternehmen in Schwellenländern und 56 Vorstände im asiatisch-pazifischen Raum.

Sacha Sadan erläutert: „Vor allem bei schwierigen Bedingungen können vielfältig zusammengesetzte Vorstände und Aufsichtsräte Unternehmen besser vorantreiben und weiter entwickeln. Wir brauchen Vorstandsmitglieder, die in der Lage sind, sich auf die wichtigen Aufgaben ihrer Rolle zu konzentrieren. Dazu gehört, dass sie nicht in zu vielen Aufsichtsräten sitzen, und dass die richtigen Kontrollmechanismen greifen. Besonders wichtig ist es dabei, sich als Aufsichtsratsvorsitzender und CEO in einer Person nicht selbst zu regulieren.“

Noch mehr Integration von ESG-Aspekten in der Geldanlage

Die Stewardship-Bemühungen von LGIM gehen Hand in Hand mit der zunehmenden Bedeutung der ESG-Kriterien im gesamten Anlageprozess. Im Laufe des letzten Jahres hat LGIM ein umfassendes Rahmenwerk für verantwortungsbewusstes Investieren geschaffen, das sowohl börsennotierte als auch private Vermögenswerte umfasst. LGIM hat ihr eigenes ESG-Scoring weiterentwickelt und 14 neue Fonds mit ESG-bezogenen Zielen aufgelegt, während sie gleichzeitig weitere Maßnahmen gegen Unternehmen mit schlechtem ESG-Scoring ergriff. So wandte sich LGIM mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen an die Vorstandsvorsitzenden von 98 Unternehmen mit schlechten Sozial- und Governance-Bewertungen – zum Beispiel aufgrund ungerechter Behandlung von Mitarbeitern und Zulieferern oder mangelnder Transparenz.

Vorantreiben der Branche durch politische Arbeit

LGIM arbeitet auch eng mit politischen Entscheidungsträgern zusammen: 2019 engagierte sie sich in rund 30 Initiativen mit Aufsichtsbehörden weltweit teil, arbeitete aber auch mit anderen Investoren zusammen und nahm – wo geeignet – öffentliche Positionen ein. Von der Verbesserung der Rechnungsprüfungsqualität und des Stewardship in Großbritannien über die Stärkung der Anlegerrechte in Japan und den USA bis hin zum Eintreten für eine nachhaltige Finanzwirtschaft in der EU und der Aktualisierung des Corporate-Governance-Kodex in Deutschland – LGIM verstärkt weiterhin die politische Arbeit im Rahmen ihres laufenden Einsatzes zur Förderung eines nachhaltigen Finanzsystems.


Um den neunten Active Ownership-Report von LGIM vollständig zu lesen, klicken Sie bitte www.lgim.com/ownership

1) Quelle: The Guardian
2) Quelle: ShareAction
3) Quelle: ShareAction – Point of No Returns (2020)
4) Weitere Informationen über den Klima-Ansatz der Legal & General Gruppe erhalten Sie im TCFD-Bericht: https://www.legalandgeneralgroup.com/media/17720/lg_tcfd_100320-finalpdf-with-link-2-pdf-with-link.pdf

LGIM steigert das verwaltete Vermögen 2019 um 18% auf 1,4 Billionen Euro

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das verwaltete Vermögen im vergangenen Jahr auf 1,415 Billionen Euro gesteigert. Das sind 18 Prozent mehr als Ende 2018, als die Assets under Management (AuM) bei 1,201 Billionen Euro lagen.

Außerhalb Großbritanniens ist LGIM besonders stark gewachsen. In den kontinentaleuropäischen Märkten, einschließlich Deutschland, flossen LGIM netto Anlagen in Höhe von 13,7 Milliarden Euro zu. „In Europa konnten wir das von uns gemanagte Vermögen damit auf 68,6 Milliarden Euro per Ende 2019 erhöhen“, sagt Volker Kurr, der das institutionelle Geschäft von LGIM in Europa leitet (Foto anbei). „Sowohl institutionelle Investoren als auch Wholesale-Anleger setzen auf unsere Expertise bei Anleihen, Schwellenländern und intelligent konzipierten Index-Lösungen. Dabei legen wir in allen Bereichen großen Wert auf verantwortliches Investieren.“ Insgesamt nahmen die AuM weltweit außerhalb Großbritanniens von 133 Milliarden Euro Ende 2018 auf 438 Milliarden Euro Ende 2019 zu.

Ende 2019 waren 178 Milliarden Euro des von LGIM verwalteten Vermögens verantwortungsbewusst angelegt und explizit an den ESG-Kriterien ausgerichtet. Darüber hinaus nimmt LGIM für seine Kunden eine verantwortungsvolle und aktive Rolle gegenüber Unternehmen ein. Das Investment Stewardship Team von LGIM engagierte sich 2019 bei 493 Unternehmen und stimmte bei 50.900 Anträgen ab.

„Innerhalb der Asset-Management-Branche wollen wir eine Vorreiterrolle bei der Bewältigung ökologischer und sozialer Herausforderungen einnehmen“, sagt Michelle Scrimgeour, CEO, die im Juli 2019 zu LGIM kam. „Unser Wachstum im vergangenen Jahr, durch das wir verschiedene Kundensegmente, Regionen und Anlagebereiche weiter ausbauen und diversifizieren konnten, bestätigt diesen Anspruch.“

L&G ETF legt verantwortungsvoll gemangte ETFs an der Deutschen Börse auf

Legal & General Investment Management (LGIM) hat zwei weitere ETFs an der Deutschen Börse gelistet: Der L&G Europe Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF (ISIN: DE000A2PWZC9) und der L&G US Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF (ISIN: DE000A2PWZD7) werden in Kooperation mit dem Londoner Indexanbieter Foxberry angeboten. Neben einem breiten Marktzugang bieten sie deutschen Anlegern einen dynamischen Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren, zu dem auch die Kontrolle durch ein mit ESG-Experten besetztes beratendes Nachhaltigkeits-Gremium zählt. Die Responsible-Exclusions-ETFs bilden den Foxberry Sustainability Consensus Europe Total Return Index sowie den Foxberry Sustainability Consensus US Total Return Index ab und haben bereits insgesamt 700 Millionen Euro bei Varma, einem der führenden finnischen Pensionsfonds, eingeworben. Varma wurde von den von der UNO unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI) für sein Engagement in diesem Bereich anerkannt.

Die ETFs bieten nicht nur einen breiten Marktzugang, sondern auch eine hohe Korrelation zu den zugrunde liegenden europäischen und US-amerikanischen Aktienmärkten. Die Gewichtung erfolgt anhand der Marktkapitalisierung. Um den Anlegern ein direktes Investment in die zugrunde liegenden Vermögenswerte zu ermöglichen, werden die jeweiligen Indizes vollständig repliziert. Beide ETFs wurden im vergangenen Jahr auch an der Londoner Börse (LSE) notiert, und der L&G Europe Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF ist seit November zudem an der Borsa Italiana gelistet.

Die ETFs werden von einem Nachhaltigkeits-Gremium beraten, um die Portfolios zu konstruieren. Dessen Empfehlungen für Ausschlüsse – also die „Responsible Exclusions“ – werden systematisch mit einer regelbasierten Methodik umgesetzt. Dem Gremium gehören Experten aus verschiedenen Bereichen an, darunter derzeit Persönlichkeiten mit großer ESG-Erfahrung wie etwa Tomas Franzen und Gustaf Hagerud. Beide waren maßgeblich an der Entwicklung der Grundsätze für verantwortungsvolles Investieren der schwedischen Pensionsfonds AP2 und AP3 beteiligt. Die Experten bieten einen Einblick in die Bereiche Corporate Responsibility und ESG-Investments und stützen sich dabei auf das Fachwissen großer Anteilseigner, wie z.B. institutioneller Pensionsfonds. Das Gremium untersucht Marktentwicklungen und beobachtet Unternehmen über die traditionellen Branchenklassifikationen hinweg, um diejenigen zu identifizieren, die sich unverantwortlich verhalten.

Die Unternehmen werden anhand einer Reihe von Kriterien aktiv bewertet. Dieser dynamische Ansatz minimiert Investments in Unternehmen, die voraussichtlich auf längere Sicht mit Herausforderungen konfrontiert sein werden, wie z.B. strengere Regulierung, Verbraucherboykotte oder Umweltgefahren. Unter der Leitung des Gremiums schließen die Fonds einerseits Unternehmen aus, die sich ihrer Verantwortung entziehen, erfassen andererseits jedoch auch solche Unternehmen, die verantwortungsbewusster werden und durch statische oder branchenbezogene Ausschlüsse sonst unberücksichtigt bleiben würden. Dabei verfolgt das Gremium einen partnerschaftlichen Ansatz, um den Konsens unter den Anlegern zu fördern. Investoren und interessierte Parteien erhalten die Möglichkeit, die Ergebnisse zu überprüfen und Erkenntnisse und Vorschläge in den Prozess einzubringen.

Als verantwortungsbewusster Anteilseigner setzt sich zudem LGIM mit den Vorständen derjenigen Unternehmen, an denen die ETFs Anteile halten, zusammen, um Best Practices zu fördern. Dieses aktive Engagement im Bereich der Corporate Governance kann dazu beitragen, dass Unternehmen, die auf der „Watch List“ des Ausschusses stehen, gezielt angesprochen werden.

Howie Li, Leiter ETFs bei LGIM:

„Von Kunden hören wir häufig, dass sich angesichts der wachsenden Bedeutung einer verantwortungsbewussten Geldanlage ein Konsens darüber bilden muss, in welche Bereiche Kapital fließen sollte – und in welche nicht. In den Anlagestrategien sind im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Ausschlusslisten eingesetzt worden, doch diese sind oft statisch oder nur auf bestimmte Branchen beschränkt, die die Perspektive zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst haben. Da sich die Erwartungen der Anleger und das Bewusstsein für neue Themen ständig weiterentwickeln, ist jedoch ein dynamischer, von Anlegern und Experten geführter Ansatz nötig, um sich im wandelnden Umfeld zurechtzufinden. Die ETFs sind so konzipiert, dass die regelmäßige, gemeinsame Bewertung von Unternehmen, ihrem Handeln und Verhaltensweisen durch Experten deutschen Anlegern sowohl einen dynamischen und transparenten Ausschlussansatz für ihre Indexinvestments als auch die Möglichkeit bietet, zur Vordenkerrolle des Ausschusses beizutragen. Wir laden Investoren aus Deutschland und anderen Teilen Europas dazu ein, uns ihre Ansichten mitzuteilen".

Philipp Graf von Königsmarck, Leiter des Wholesale-Geschäfts in Deutschland bei LGIM:

„Deutsche Investoren suchen im Moment nach nachhaltigen Anlagelösungen, die verantwortungsvoll gemanagt werden und sich neuen Entwicklungen bei der ESG-Definition anpassen können. Die Responsible-Exclusions-ETFs bieten einen dynamischen Ansatz mit einem Experten-Gremium und liefern einen kostengünstigen Zugang zum europäischen und US-amerikanischen Aktienmarkt. Die neuen Produkte erweitern unser Angebot an innovativen und zeitgemäßen Lösungen auf dem deutschen Markt und spiegeln unser Wachstum in der Region wider.“

David Sahlin, Chairman von Foxberry und des Nachhaltigkeits-Gremiums:

„Das Nachhaltigkeits-Gremium ist ein Instrument zur Konsensbildung, damit sich dieser zukünftig immer weiter entwickeln kann, und lässt alle Beteiligten an den Erfahrungen und dem Fachwissen rund um nachhaltige Investments teilhaben. Wir freuen uns, dass dieses Instrument nun auch deutschen Anlegern zur Verfügung steht.“

Timo Sallinen, Leiter der Abteilung für börsennotierte Wertpapiere bei Varma:

„Unsere Investition in diese ETFs spiegelt unsere Überzeugung wider, dass ein dynamisches Ausschlusskonzept ebenso erforderlich ist wie ein kollektiver Ansatz für verantwortungsbewusste Investments. Daher nehmen wir gern an dieser Initiative teil, um einen Konsens in der nachhaltigen Geldanlage zu erreichen. ESG-Überlegungen sind für viele Investoren wichtig. Doch manche verfügen nicht über die Ressourcen, um einzelne Unternehmen sinnvoll hinsichtlich eines Ausschlusses zu analysieren. Das Nachhaltigkeits-Gremium gibt potenziellen Investoren ein Forum, den Dialog untereinander zu führen und einen Konsens zu den verantwortungsbewussten Investmententscheidungen für die Fonds herzustellen. In der Anlagephilosophie von Varma spielt Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Wir sind gespannt, wie sich diese besondere Partnerschaft mit LGIM und Foxberry entwickeln wird.“

LGIM verstärkt Wholesale-Team für Deutschland und Österreich

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das Team für den Wholesale-Vertrieb unter der Leitung von Philipp Graf von Königsmarck vergrößert: Patrik Hanser beginnt am 20. Januar als Senior Sales Manager am Standort Frankfurt. Er wird in der neu geschaffenen Position für die Kundenakquise und -betreuung von Family Offices, Dachfondsmanagern, Vermögensverwaltern, unabhängigen Finanzberatern, Fondsselektoren bei Banken und Fondsplattformen sowie Private-Banking-Abteilungen in ganz Deutschland und Österreich zuständig sein.

Patrik Hanser war zuvor bei Degroof Petercam Asset Management als Institutional Sales und bei Metropole Gestion als Business Development Manager tätig, wo er für die Gewinnung und Betreuung von Kunden aus dem Wholesale- und institutionellen Geschäft in Deutschland zuständig war. Seinen Einstieg in die Finanzbranche machte er mit einem Dualen Studium bei der Deutschen Bank, wo er schließlich als Relationship Manager im Private Banking tätig war. Hanser besitzt zudem einen Master in Business Management Banking & Finance und hat seine CFA-Level II-Prüfung bestanden.

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Germany und Österreich, Legal & General Investment Management, kommentiert:

„Patrik Hanser zeichnet sich nicht nur durch sein detailliertes und umfassendes finanz-technisches Know-How aus, sondern bringt auch große Vertriebserfahrung im Bereich nachhaltiger Investments über alle Kundensegmente hinweg mit. Wir freuen uns sehr, Patrik Hanser für uns gewonnen zu haben und werden mit ihm den Ausbau des Wholesale-Geschäfts in Deutschland und Österreich forcieren.“

Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, sagt:

„Das Wholesale-Geschäft in Deutschland und Österreich ist neben unserer Tätigkeit für institutionelle Kunden ein Segment, auf dessen Wachstum wir stark setzen – insbesondere angesichts des wachsenden Interesses an innovativen und nachhaltigen ETF-Lösungen, einem der Schwerpunkte von LGIM. Insofern freuen wir uns sehr, mit Patrik Hanser einen versierten Salesmanager in unserem Wholesale-Team willkommen zu heißen.“

LGIM erweitert sein Euro-Credit-Angebot um einen Responsible Exclusions Fonds

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute den Launch des L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions)1 für deutsche und europäische Wholesale- sowie institutionelle Investoren bekannt gegeben. Der Fonds ermöglicht Anlegern ein Investment in die erfolgreiche European Corporate Bond-Strategie (Strategie für europäische Unternehmensanleihen) von LGIM, die mit dem unternehmenseigenen ESG-Ansatz kombiniert wird. Anlageziel des Fonds ist es, Kapitalwachstum und Erträge zu erzielen, indem er in ein breites Spektrum von überwiegend auf Euro lautenden Unternehmensanleihen investiert. Unternehmen, die auf der „Responsible-Exclusions-Liste“ stehen, werden dabei vom Investmentuniversium ausgeschlossen. Über einen Zeitraum von drei Jahren soll der Fonds den Markit iBoxx Euro Corporates Total Return Index um 0,5 Prozent p. a. vor Kosten übertreffen.

Die Responsible-Exclusions-Liste umfasst Anleihen von Unternehmen, die an der Herstellung von umstrittenen Waffen, Atomwaffen oder Schusswaffen beteiligt sind. Darüber hinaus wird der Fonds seine Investitionen in Anleihen von Unternehmen beschränken, die ihre Einnahmen aus der Produktion von Tabak oder Kohle erzielen oder den Prinzipien des UN Global Compact (UNGC) zuwiderhandeln. Die Liste wird jährlich überprüft.

Als wichtige Ergänzung zu den bestehenden Euro-Credit-Strategien von LGIM2 wird der neue Fonds von Lan Wu, Euro Credit Portfolio Manager, und dem Euro-Credit-Team unter der Leitung von Marc Rovers gemanagt. Das Team managt eine Reihe von Euro-Credit-Strategien mit über fünf Milliarden Euro Assets under Management.3

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Deutschland bei LGIM, sagt: „Zahlreiche Gespräche mit deutschen Wholesale Investoren haben uns darin bestärkt, dass es eine starke Nachfrage nach Euro Credit Strategien gibt, die ESG Kriterien berücksichtigen. Mit unserem neuen Fonds bieten wir unseren Anlegern die Möglichkeit, in unsere seit vielen Jahre bewährte Euro Credit Strategie zu investieren und gleichzeitig von unsererlangjährigen Expertise im Bereich Responsible Investments zu profitieren.“

Lan Wu, Euro Credit Portfolio Manager bei LGIM, fügt hinzu: „Die Nachfrage der Anleger nach europäischen Credit-Strategien unter Berücksichtigung von ESG Kriterien nimmt weiter zu. Der Fonds ist speziell darauf ausgerichtet, Kapitalwachstum und Erträge bei gleichbleibender Diversifikation zu erzielen und stützt sich dabei auf die europäische Credit-Expertise von LGIM in Verbindung mit unserem eigens entwickelten ESG-Ansatz. Wir sind überzeugt, dass wir einer der wenigen aktiven Credit-Manager sind, der in der Lage ist, in diesem Bereich eine Lösung mit einem kosteneffizienten Produkt anzubieten, das auf unserer starken Erfolgsbilanz und Leistungsfähigkeit basiert. Dabei nutzen wir auch die Expertise unserer globalen Fixed Income- und anderen Anlageteams, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen.“

Der L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions) ist für den Vertrieb an Wholesale-Investoren und institutionelle Anleger in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, Irland, Luxemburg, Norwegen, Schweden und Großbritannien registriert. In Italien ist der Fonds nur für institutionelle Anleger zugelassen.


1) L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions) ist ein SICAV Strukturfonds.
2) Auflagedatum seit 2007
3) Stand: Ende Q2 2019.

LGIM erweitert thematisches ETF-Angebot um Investments in disruptive Technologien und Innovationen an der Deutschen Börse

Legal & General Investment Management (LGIM) erweitert seine Produktpalette an thematischen Exchange Traded Funds (ETFs) und legt drei neue ETFs auf, die den Anlegern Zugang zu Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Gesundheitswesen und sauberes Wasser ermöglichen. Sie ergänzen die bereits bestehenden thematischen ETFs und Core-ETFs von LGIM, wie den L&G Cyber Security UCITS ETF mit einem Volumen von 904 Millionen US-Dollar und den L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 812 Millionen US-Dollar (Stand: 30. August 2019).

Die neuen ETFs investieren in Märkte, die aufgrund des disruptiven Wandels durch den technologischen Fortschritt erhebliches Wachstumspotenzial bergen. Das eröffnet Investoren die Möglichkeit, in Vorreiterunternehmen zu investieren, die Lösungen für bereits seit langer Zeit bestehende Herausforderungen entwickeln.

Die Indizes wurden in Zusammenarbeit mit ROBO Global® und Global Water Intelligence erstellt, um Investoren Exposure in die drei Themengebiete zu ermöglichen. Die aktive Indexkonstruktion von LGIM setzt auf Aktien innerhalb dieser thematischen ETFs, die über traditionelle Branchenklassifikationen hinausgehen und nicht auf etablierte Large-Caps setzen, die typischerweise die Sektor-Indizes dominieren. Gut designte Bottom-up-Indizes können sich mit dem Themenfeld weiterentwickeln, während ein statischer Index Veränderungen in den Marktdynamiken möglicherweise nicht erfasst.

Die neuen ETFs, die an der Deutschen Börse notiert sind, bieten eine Diversifikation nach Regionen, Marktkapitalisierung und Teilsektoren. Jeder der ETFs ist vollständig physisch repliziert, um den Anlegern ein direktes und unverfälschtes Exposure für das jeweilige Thema zu bieten. Der konzentrierte Bottom-up-Ansatz hilft Anlegern, Klumpenrisiken zu reduzieren: So beträgt beispielsweise bei den acht bereits bestehenden thematischen ETFs von LGIM die durchschnittliche Überschneidung der Anteile mit dem MSCI World Index nur 2,92 Prozent und die durchschnittliche Gewichtung auf Small und Mid-Caps 56,06 Prozent (Stand: 30. August 2019).

Die neuen thematischen ETFs von LGIM

Neue Technologien im Anwendungsfeld der künstlichen Intelligenz (KI) könnten das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 um 15,7 Billionen US-Dollar steigern. Der L&G Artificial Intelligence UCITS ETF zielt Erträge aus dem globalen Markt für KI-Lösungen und -Anwendungen an, bei dem ein Umsatzwachstum von 16,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf 31,2 Milliarden US-Dollar bis 2025 prognostiziert wird.1 Der Index wird Unternehmen umfassen, die Lösungen für KI-Systeme und -Plattformen entwickeln. Hinzu kommen Firmen, die diese KI-Fähigkeiten zum Zweck der digitalen Transformation einsetzen.

Der L&G Healthcare Breakthrough UCITS ETF nutzt Anlagemöglichkeiten im Gesundheitssektor. Dieser machte im Jahr 2017 rund 18 Prozent des US-amerikanischen BIP aus2 und wird voraussichtlich bis 2020 eine 8,7 Billionen US-Dollar schwere, globale Branche sein3. Der Index besteht aus Unternehmen, die führend in der Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette der Gesundheitsbranche sowie bei Fortschritten im Bereich der Medizin- und Gesundheitsrobotik und zukünftigen Diagnosetools sind.

Bis zum Jahr 2025 werden 1,8 Milliarden Menschen in Ländern oder Regionen mit absoluter Wasserknappheit leben; zwei Drittel der Weltbevölkerung könnten unter prekären Wasserbedingungen leben. Der L&G Clean Water UCITS ETF fokussiert auf Unternehmen, die integral für die globale Wasserbewirtschaftung sind und sich insbesondere mit der Wassergewinnung und -verarbeitung beschäftigen sowie mit anderen damit verbundenen Dienstleistungen.

Howie Li, Head of ETFs bei LGIM, kommentiert: „Alle Wirtschaftsbereiche und Unternehmen werden momentan von disruptiven Technologien grundlegend transformiert. Wir beobachten auf Investorenseite eine wachsende Nachfrage nach kosteneffizientem Zugang zu den Themen. Die neuen ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die von diesen Themen unmittelbar profitieren. Die Indizes selbst sind auf Grundlage einer aktiven Selektion und Analyse erstellt und werden systematisch sowie regelbasiert implementiert."

Philipp von Königsmarck, Head of Wholesale bei LGIM in Deutschland, sagt: „Wir sind Pioneer der thematischen ETFs und diese neuen Produkte stellen eine wichtige Ergänzung unserer bestehenden thematischen ETFs dar. Teil unserer Geschäftsstrategie ist es, jährlich eine bedeutende Anzahl dieser ETFs in Europa und Deutschland aufzulegen. Wir verzeichnen ein starkes Interesse deutscher Investoren an Produkten, die ihnen Zugang zu neuen Themen bieten, wie beispielsweise zu disruptiven Technologien und umweltfreundlichen Themen. Mit unseren ETFs im Bereich Artificial Intelligence, Healthcare Breakthrough und Clean Water bringen wir ein interessantes Angebot auf den deutschen Markt und hoffen, dass wir auf dem Erfolg unserer Cyber Security-Strategie aufbauen können."


Weitere Informationen zur Auswahl thematischer Fonds von LGIM finden Sie unter: http://www2.landginvestments.com/disruptive-technology#newtechfunds

1) ROBO Global®, https://www.roboglobal.com/wp-content/themes/roboglobaldevelopment/inc/indexfile.php?type=THNQTR
2) US Centers for Medicare & Medicaid Services, https://www.cms.gov/research-statistics-data-and-systems/statistics-trends-and-reports/nationalhealthexpenddata/nationalhealthaccountshistorical.html
3) Deloitte, https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/Life-Sciences-Health-Care/gx-lshc-2017-health-care-outlook-infographic.pdf 

LGIM erhöht den Druck auf Unternehmen, den Klimawandel anzugehen

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute im Rahmen ihres Climate Impact Plegde zum zweiten Mal ihr jährliches Ranking zu den „Anführern und Nachzüglern” (‚Leaders and Laggards‘) der Unternehmen bezüglich des Klimawandels veröffentlicht.

Mit der 2016 eingeführten Climate Impact Plegde hat sich LGIM dazu verpflichtet, mit den größten Unternehmen aus sechs Sektoren zusammenzuarbeiten, die maßgeblich dazu beitragen können, die globalen Klimaschutzziele zu erreichen: Öl und Gas, Bergbau, Energieversorger, Automobile, Lebensmitteleinzelhandel und Finanzen.

Die diesjährigen Ergebnisse zeigen in allen sechs Sektoren eine Verbesserung der Durchschnittswerte. Hervorzuheben sind die Fortschritte in Sektoren, die häufig unter öffentlicher Beoachtung stehen. So verbesserten sich Öl- und Gasunternehmen, Versorgungsunternehmen und Automobile in ihren Offenlegungen und Zielsetzungen erheblich. Auch die wichtigsten Regionen, die zur Analyse herangezogen wurden, konnten ihre Durchschnittswerte verbessern. Dazu zählen die USA, das Vereinigte Königreich, Europa und der asiatisch-pazifische Raum.

Die Studie von LGIM stellte jedoch auch eine signifikante Diskrepanz zwischen Anführern und Nachzüglern heraus, die in den gleichen Sektoren tätig sind. Zudem weist sie Anzeichen einer Stagnation in Sektoren wie Finanzen und Lebensmitteleinzelhandel auf. Die Divergenz innerhalb der USA ist besonders groß, da die Unternehmen sich in einem Zwiespalt zwischen der föderalen Haltung zum Pariser Abkommen und anderen globalen, staatlichen und lokalen Initiativen zur Lösung von Klimafragen befinden.

Den Wandel durch konstruktiven Dialog und wirkungsvolle Ergebnisse vorantreiben

Das öffentliche Bewusstsein über die Gefahren des Klimwandels ist seit 2018 auf ein noch höheres Niveau gestiegen­ - nicht zuletzt aufgrund alarmierender wissenschaftlicher Beweise, die die Dringlichkeit des Problems aufzeigen. Dank der fruchtbaren Dialoge mit den Unternehmen, die dem Climate Impact Pledge unterliegen, konnten konkrete Maßnahmen und Veränderungen in der Diskussion auf Vorstandsebene herbeigeführt werden, um angesichts der sich schnell verändernden politischen, technologischen und Verbraucher-Trends widerstandsfähige Strategien entwickeln zu können. Mit dem Climate Impact Pledge zielt LGIM als verantwortungsvoller und langfristiger Investor darauf ab, die Namen von Unternehmen bekannt zu geben, die in jedem der Sektoren eine führende Rolle übernommen haben.

Im Juni 2018 stimmte LGIM gegen acht Unternehmen in der Future World Fund Range und schloss sie aus ihren Investments aus, da sie weiterhin untätig bezüglich der Bekämpfung des Klimarisikos blieben. Seitdem verlief die Zusammenarbeit mit allen acht Unternehmen erfolgreich. Aufgrund der positiven Ergebnisse wurden Occidental Petroleum und Dominion Energy wieder in das Investmentuniversum aufgenommen.

Trotz der positiven Dynamik bleibt jedoch noch viel zu tun. Nach der aktualisierten Evaluation von LGIM im Jahr 2019 werden fünf neue Unternehmen wegen unzureichender Ergebnisse aus der Future World Fund Range ausgeschlossen: ExxonMobil Corporation, Hormel Foods, Korean Electric Power Corporation, Kroger und Metlife. Hinzu kommen China Construction Bank, Rosneft Oil, Japan Post Holdings, Subaru, Loblaw und Sysco Corporation. Zwar zeigen diese Unternehmen weiterhin Engagement, haben aber noch nicht die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederaufnahme zu gewährleisten.

Meryam Omi, Head of Sustainability and Responsible Investment Strategy bei LGIM:

„Unser Climate Impact Pledge zeigt, dass Engagement ein wirksames Instrument sein kann, wenn es Konsequenzen gibt. Gespräche ohne Ergebnisse sind angesichts der Dringlichkeit, den Klimawandel anzugehen, nicht mehr hinzunehmen. Die Fortschritte, die viele der Unternehmen gemacht haben, spornen uns enorm an. Die Unternehmen am unteren Ende holen auf, während die Anführer weiterhin neue Wege erschließen. Wir wissen, dass noch viel mehr getan werden muss. Deswegen werden wir Unternehmen weiterhin dazu bewegen, Geschäftsmodelle zu entwickeln, die einer erfolgreichen und nachhaltigen Zukunft entsprechen.“

Volker Kurr ins Directors-Board der LGIM Europe in Dublin berufen

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute die Berufung von Volker Kurr in das Board of Directors seiner irischen Verwaltungsgesellschaft, LGIM Managers (Europe) Limited1 (LGIM Europe), bekannt gegeben. Als größter Europäischer Asset Manager für die Kapitalanlage institutioneller Investoren unterstreicht LGIM damit seine Wachstumsstrategie auf dem Kontinent.

Volker Kurr verantwortet seit September 2013 den deutschen, österreichischen und Schweizer Markt bei LGIM, wo er sich auf das institutionelle Geschäft, dessen Produkte und Investments fokussiert. Seit 2017 ist er verantwortlich für LGIM’s institutionelles Europageschäft als Head of Europe, Institutional. Die Ernennung erfolgt zusätzlich zu seinen derzeitigen Verantwortlichkeiten. Zu seinen vorherigen Rollen zählten CEO des Asset Management Joint Ventures der Bank of New York Mellon, Managing Director bei UBS Deutschland und Geschäftsführer des Commerzbankvermögensverwalters Cominvest.

Mark Zinkula, CEO von LGIM, freut sich über Kurrs Ernennung und sagt:

„Mit dieser wichtigen Ernennung unterstreichen wir unsere Wachtumsstrategie und unser Engagement in Europa. LGIM Europe hatte im Mai des vergangenen Jahres nach der Zulassung durch die Irische Zentralbank ihre Arbeit aufgenommen. Durch sie stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden auch nach dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU weiterhin Anlagelösungen höchster Qualität anbieten können. Wir wollen unsere Präsenz außerhalb Großbritanniens weiter ausbauen.“

Volker Kurr, Head of Europe Institutional von LGIM, betont:

„Europa ist ein strategisch wichtiger Markt für LGIM. Die Nettomittelzuflüsse beim institutionellen Geschäft in Höhe von 18 Mrd. Euro haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir im vergangenen Jahr trotz eines volatilen Marktumfelds weiter gewachsen sind und die verwalteten Vermögenswerte auf rund 1.178 Mrd. Euro2 angestiegen sind.“

„Die institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden in Europa profitierten dabei insbesondere von unserer großen Expertise in den Bereichen Fixed Income und Emerging Markets, unseren intelligent konstruierten passiven Investmentlösungen sowie unserem hohen Engagement beim Thema ESG.“

„In den kommenden Monaten werden wir unsere Produktpalette in Europa weiter ausbauen und unsere Wachstumsstrategie fortsetzen. Deutschland ist für LGIM ein Schlüsselrmarkt mit starkem Fokus auf Versicherungen und Pensionsfonds.“

Volker Kurr – Head of Europe, Institutional, LGIM

Volker Kurr verantwortet seit September 2017 als Head of Europe, Institutional das institutionelle Geschäft von Legal & General Investment Management (LGIM) in Europa (ex UK). Er verfügt über langjährige Erfahrung im Asset Management und war vor seinem Eintritt in 2013 bei LGIM viele Jahre in leitenden Funktionen mit den Schwerpunkten Institutionelle Kunden, Produkte und Investments tätig.
Vorherige Stationen umfassten Positionen als CEO des Asset Management Joint Ventures der Bank of New York Mellon, als Managing Director bei UBS Deutschland, als Geschäftsführer der Cominvest, dem Vermögensverwalter der Commerzbank, als CEO der SEB Asset Management sowie als Managing Partner der MARS Asset Management. Volker Kurr hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität München studiert und verfügt über einen MBA der London Business School. Zudem ist er Certified European Financial Analyst/CEFA sowie Certified Performance Presentation Verifyer.


1) LGIM Managers (Europe) Limited 33/34 Sir John Rogerson’s Quay, Dublin 2 is authorised and regulated by the Central Bank of Ireland as an alternative investment fund manager pursuant to the European Union (Alternative Investment Fund Managers) Regulations 2013 and a UCITS management company pursuant to the European Communities (Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities) Regulations 2011.
2) Stand: 31. Dezember 2018. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.

Legal & General Investment Management setzt konstantes Wachstum fort und gibt Nachfolge für CEO Mark Zinkula bekannt

Es war ein weiteres starkes Wachstumsjahr für Legal & General Investment Management (LGIM): Trotz eines volatilen Marktumfelds knackte der Asset Manager 2018 die 1-Billion-Pfund-Marke an verwaltetem Vermögen. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 42,6 Milliarden Pfund und ließen das gesamte verwaltete Vermögen um 3 Prozent auf 1015 Milliarden Pfund (2017: 983 Milliarden Pfund) steigen.

Der Fokus von LGIM lag dabei weiterhin auf dem Aufbau der internationalen Präsenz, der Erweiterung der Investitionsfähigkeit und der Einstellung von erfahrenem Personal in Europa, dem Mittleren Osten und Asien. Das verwaltete Vermögen des internationalen Geschäfts stieg 2018 um 13 Prozent auf 258 Milliarden Pfund gegenüber 228 Milliarden Pfund im Vorjahr. Dieser Trend dürfte sich LGIM zufolge aufgrund der fortlaufenden Verankerung in den internationalen Märkten fortsetzen. In den USA verzeichnete LGIM Nettomittelzuflüsse von 15,2 Milliarden US-Dollar, 6,8 Milliarden Pfund in der Golf-Region und drei Milliarden Pfund in Asien.

„Mit Überschreiten der 1-Billion-Pfund-Marke an verwaltetem Vermögen haben wir einen Meilenstein erreicht, auf den wir in den vergangenen Jahren mit unserem konstanten Wachstum hingearbeitet haben“, sagt Mark Zinkula, CEO von LGIM. „Die internationale Expansion hat strategische Priorität. Wir haben daher alle nötigen Investitionen und Neueinstellungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in allen für uns wichtigen Märkten gegeben sind.“

„2018 war für Vermögensverwalter weltweit ein herausforderndes Jahr. Die heute veröffentlichten Ergebnisse spiegeln das Vertrauen wider, das unsere Kunden in uns setzen, um in diesen unsicheren Märkten zu navigieren und ihre Anlageziele zu erreichen.“

Vielfältiges Wachstum

Das Geschäft mit Defined Contributions wuchs weiterhin, mit Nettomittelzuflüssen von ingesamt 8,4 Milliarden Pfund (2017: 3 Milliarden Pfund) und einem Anstieg des verwalteten Vermögens der britischen Defined Contributions um 18 Prozent auf 70,8 Milliarden Pfund (2017: 60,1 Milliarden). Daneben erzielte LGIM mit einem Anstieg der Mitgliederzahl von 2,7 Millionen im Jahr 2017 auf 3,1 Millionen einen Kundenzuwachs von 19 Prozent auf der Pensions-Plattform von LGIM Workplace. Die UK Master Trusts überschritten kürzlich die 5,5 Milliarden Pfund an Assets under Management. Dies spiegelt die anhaltende Attraktivität für DC-Systeme wider, die ihre Governance, Investmentaktivitäten und Verwaltung auslagern wollen.

Mit 2,8 Milliarden Pfund Nettomittelzuflüssen lag das Retail-Geschäft etwas hinter dem Vorjahr mit 3,0 Milliarden Pfund zurück. Das verwaltete Vermögen stieg aber auf 25,5 Milliarden an (2017: 24,2 Milliarden Pfund), nachdem die Nachfrage nach Multi-Asset- und Indexprodukten stieg. Das Unternehmen belegte 2018 laut dem Prodham Report sowohl bei den Brutto- als auch bei den Nettomittelzuflüssen in Großbritannien den zweiten Platz – eine bedeutende Leistung in volatilen Märkten. Die Akquisition von Canvas wurde im März 2018 abgeschlossen, die europäische ETF-Plattform ist nun vollständig integriert. Das gesamte verwaltete Vermögen des ETF-Geschäfts beträgt 2,3 Milliarden Pfund. Das in 2017 gestartete Personal Investing Business von LGIM hat derzeit ein Volumen von 5,1 Milliarden Pfund (2017: 5,5 Milliarden Pfund) und führte zu einer Reduzierung der Managementgebühr und Mindestanlagesummen.

Die internationalen Nettomittelzuflüsse in das LGIM Solutions-Geschäft - zu dem auch haftungsorientierte Investitionen (Liability Driven Investment, LDI) und Multi-Asset-Lösungen gehören - stiegen auf 47,6 Milliarden Pfund (2017: 44,8 Milliarden Pfund). Als Treiber gelten DB-Pensionssysteme, die eine breite Palette von Liability Driven Investment (LDI)-Strategien umsetzen, sowie eine hohe Nachfrage nach Multi-Asset-Strategien von DC-Systemen und Privat- sowie europäischen Kunden. Die Nettomittelzuflüsse im Bereich Multi-Asset-Fonds betrugen 7,5 Milliarden Pfund (2017: 7,2 Milliarden Pfund). Die Nettomittelzuflüsse von 9,5 Milliarden Pfund (2017: 8,7 Milliarden Pfund) aus dem internationalen Geschäft in Global Fixed Income wurden durch eine anhaltend starke Performance in der gesamten Fondspalette getragen.

Das Immobiliengeschäft ist weiter expandiert, mit einem guten Wachstum der Privatkredite von 3,1 Milliarden Pfund im Jahr 2018 in den Bereichen Unternehmens- und Infrastrukturverschuldung sowie Immobilienkredite. Das Geschäft war auch weiterhin erfolgreich mit dem Build to Rent Geschäft und den Real Assets, wo die Assets under Management auf 27,1 Milliarden Pfund (2017: 23,8 Milliarden Pfund) angewachsen sind.

Ausblick: Nachfolge für CEO

Im Februar 2019 gab LGIM bekannt, dass Michelle Scrimgeour die Nachfolge von Mark Zinkula als CEO von LGIM antreten wird, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Mark Zinkula wird eng mit Scrimgeour zusammenarbeiten, um eine umfassende Übergabe zu gewährleisten, bevor er noch in diesem Jahr aus dem Unternehmen ausscheidet. Michelle Scrimgeour wird von Columbia Threadneedle Investments zu LGIM wechseln, wo sie derzeit als Chief Executive Officer für die Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) verantwortlich ist.

„Das Unternehmen ist in einer guten Position, um den Wachstumskurs der vergangenen acht Jahre fortzusetzen, und ich bin zuversichtlich, dass Michelle Scrimgeour das Unternehmen durch diese nächste Phase führen kann", so Mark Zinkula.

Legal & General announces next CEO of Investment Management

Legal & General Group Plc ("Legal & General") today announces the appointment of Michelle Scrimgeour as Chief Executive Officer of Legal & General Investment Management ("LGIM") and executive director of Legal & General Group.

Michelle Scrimgeour will join LGIM from Columbia Threadneedle Investments, where she is currently Chief Executive Officer with responsibility for the EMEA (Europe, Middle East and Africa) region.

Her appointment follows a comprehensive, global search process and is subject to regulatory approval. She will succeed Mark Zinkula as CEO of LGIM. Mark has been CEO of LGIM since 2011, and last year announced his intention to retire from the company in August 2019. Michelle will take up her post formally following the completion of regulatory and other formalities and Mark will be working closely with her to ensure a comprehensive handover before he retires from the Company later this year. Michelle will join the board of Legal & General Group plc on appointment, at which point Mark will step down from the Legal & General Group Board. The specific retirement and appointment dates will be confirmed in due course.

No information is required to be disclosed pursuant to paragraph 9.6.13R of the Listing Rules in relation to Michelle's appointment as a director of the Company.

Commenting on Michelle's appointment, Nigel Wilson, CEO of Legal & General, said: "I am delighted Michelle is joining us to lead the next phase of LGIM's growth both with our existing UK clients and internationally. Her successes at Columbia Threadneedle, M&G and Blackrock clearly demonstrate that she combines a capacity for managing and growing a very substantial international asset management business with a strong focus on creating sustainable and scalable operations. Her practical, collegiate and customer-focused approach will further bolster LGIM's unique culture, leveraging its strong synergies with the broader L&G Group, and building on the outstanding job "Zink" has done since 2011."

Cyber Security: Eine Wachstumsgeschichte ohne Grenzen

Als eine technologiegetriebene Innovationswelle wandelt sich unsere Welt fortlaufend und fordert jeden Aspekt unseres Lebens und Arbeitens heraus. Das schafft Chancen, birgt aber auch Herausforderungen, wie etwa die Zunahme von Internetkriminalität.

Um sich gegen immer raffiniertere Hacker zu schützen, werden Regierungen und Unternehmen bis 2020 schätzungsweise 101 Milliarden US$ investieren. Diese Investitionen werden relativ unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung getätigt und führen zu einem beträchtlichen Umsatzwachstum von Unternehmen, die im Bereich Cyber Security tätig sind.

Nutzen Sie den Zugang zu diesem Thema über den L&G Cyber Security UCITS ETF, den wir als Teil unseres disruptiven Technologiesortiments seit über 3 Jahren anbieten.

Der ETF hat

  • seit Auflegung jedes Kalender-Jahr eine positive Performance erzielt,
  • erreichte 14,62 % in 2018 (Quelle:Bloomberg),
  • und erzielte über die letzten 12 Monate sogar 37,34 % (per 4. Februar 2019, Quelle Bloomberg).

Weitere Informationen zum Cyber Security Investment Case und zu unserem L&G Cyber Security UCITS ETF finden Sie unter www.lgimetf.com/de/cybersecurity 

Legal & General Investment Management baut Multi-Asset-Angebot für europäische Investoren aus

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der größten Asset Manager weltweit mit einem verwalteten Vermögen von über 1.000 Milliarden Euro, lanciert eine in Luxemburg domizilierte SICAV-Version des L&G Multi Asset Target Return Fonds. Der Launch ist ein weiterer Entwicklungsschritt im Ausbau des Europageschäfts von LGIM. Zuvor hatte das Unternehmen seine internationalen Expansionspläne bereits dadurch untermauert, in dem der Asset Manager das deutsche Team sowohl für die Betreuung institutioneller Kunden als auch im Wholesale-Bereich gestärkt und 23 neue Fonds für europäische Investoren aufgelegt hat.

Der L&G Multi Asset Target Return Fonds ist ein Zielrenditefonds mit einem uneingeschränkten Investmentansatz, der eine interessante Alternative zu Aktien mit einem Renditeziel von jährlich fünf Prozent über einen rollierenden Dreijahreszeitraum bietet. Der Fonds verfügt über ein einzigartiges Portfoliodesign im Hinblick auf die Art und Weise, wie er Renditen generiert und Risiken steuert. Er kombiniert drei Ertragsströme: diversifiziertes Marktexposure, alternative und taktische Strategien bei gleichzeitig ganzheitlichem Risikomanagement, um das Anlageergebnis mit den Zielen des Fonds in Einklang zu bringen.

Der Fonds strebt eine geringe Abhängigkeit von der Marktentwicklung an - sein Ziel ist der Kapitalerhalt. Erreicht wird dies durch ein Risikomanagement, das sich an drei verschiedenen Risikozielen orientiert: Verringerung der Gesamtvolatilität, Begrenzung der Korrelation der Fondsperformance mit der von globalen Aktien und Begrenzung der potenziellen Verluste des Fonds aufgrund von Kursrückgängen an den Aktienmärkten. In der Praxis bedeutet dies, dass der Fonds darauf abzielt, den Equity-Beta-Wert über einen Dreijahreszeitraum durchschnittlich unter 0,4 zu halten und die Partizipation an Abwärtsbewegungen von Aktien in signifikanten Abschwungphasen auf maximal 40 Prozent zu begrenzen. Der Fonds verfügt über die Flexibilität, kurzfristige Einschätzungen über Anlageklassen, Länder, Währungen und Sektoren zu berücksichtigen. Zudem wird es in schwierigen Marktphasen spezifische Umschichtungen geben – mit dem Ziel, auch in einem solchen Marktumfeld eine positive Performance zu erzielen.

Der Investmentfonds wird von denselben vier Personen gemanagt, die auch das bestehende britische Pendant des Fonds verwalten: Emiel van den Heiligenberg, Willem Klijnstra, John Roe und Chris Teschmacher. Die bestehende Strategie ist seit ihrer Einführung im Jahr 2015 erfolgreich* und hat die großen Wettbewerber in diesem Sektor outperformt. Mit einem wirklich flexiblen Investmentansatz greift der Fonds die Investmentexpertise von LGIM in den Bereichen Asset Allocation, Active Equity und Fixed Income zurück. Er nutzt darüber hinaus auch die Größenvorteile von LGIM hinsichtlich der Low-Cost-Index-Strategien und des Expert Dealing Desk, was den Anlegern erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht.

Der Fonds richtet sich sowohl an private als auch an institutionelle Anleger in Deutschland, der Schweiz, Irland, den Benelux- und skandinavischen Ländern.

„Nach zehn Jahren mit positiven Renditen aus den wichtigsten Assetklassen wird es im Jahr 2019 voraussichtlich eine größere Herausforderung sein, Alpha zu generieren“, sagt Volker Kurr, Head of Europe von LGIM. „Angesichts der anhaltenden Marktvolatilität sehen wir eine steigende Nachfrage der Kunden nach Low-Beta-Strategien und Lifecycle-Lösungen, wo die Anlagehorizonte kurzfristiger sind, bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Dieser Fonds bietet genau das, und wir erwarten, dass er für Kunden mit höheren Renditezielen zu einer Kernposition wird.“

„Der Fonds ist speziell darauf ausgelegt, Renditen zu generieren, die weniger von der Marktrichtung abhängen“, sagt Emiel van den Heiligenberg, Head of Asset Allocation bei LGIM. „Dabei stützt er sich auf die gesamte Anlageerfahrung von LGIM und bietet eine inhärente Portfolio-Diversifizierung sowie einen weniger volatilen Pfad zu Kapitalzuwächsen. In den vergangenen drei Jahren konnten wir bei britischen Anlegern eine starke Nachfrage nach diesem Fonds beobachten. Wir erwarten eine ähnliche Reaktion derjenigen europäischen Anleger, die Renditen erzielen wollen, die weniger mit der Marktentwicklung korrelieren.“

Der L&G Multi Asset Target Return Fonds (GBP) wurde 2015 aufgelegt und erzielte seit seiner Auflegung eine jährliche Rendite von 3,58 Prozent. In den vergangenen drei Jahren hat er vor Abzug von Gebühren eine jährliche Rendite von 5,42 Prozent erreicht. LGIM verwaltet weltweit im Auftrag von Privatanlegern und institutionellen Investoren mehr als 40 Milliarden Britische Pfund in Multi Asset-Strategien.


(*)Der L&G Multi Asset Target Return Fund - GBP wurde 2015 aufgelegt und hat seit seiner Auflegung jährlich 3,58 Prozent und in den vergangenen drei Jahren jährlich 5,42 Prozent vor Abzug von Gebühren erwirtschaftet.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Renditen. Der Wert Ihrer Investition und die daraus resultierenden Einnahmen sind nicht garantiert und können steigen und fallen.

Legal & General Investment Management definiert Core Equity ETFs mit frischer Produktpalette neu

Legal & General Investment Management (LGIM) hat eine Reihe von kostengünstigen börsengehandelten Aktienfonds (ETFs) auf den Markt gebracht. Damit reagiert der britische Asset Manager auf das Feedback seiner Kunden, die höhere Ansprüche an Core Equity Lösungen stellen als noch vor wenigen Jahren. „Anleger erwarten von Core Equity ETFs heute zu Recht mehr als nur niedrige Kosten. Indexmanager müssen stärker Risiken minimieren, die sich aus den Massentrades von ETFs auf Standard-Indizes, dem so genannten Crowding, ergeben, und aktiver mit Unternehmen zusammenarbeiten – zum langfristigen Nutzen des Marktes und der Investoren“, sagt Howie Li, Head of ETFs bei LGIM. LGIM hat seine neue Core Equity ETF Produktpalette nach diesen Prinzipien entwickelt, um die Performance und Stabilität zu fördern.

Mit einem neuartigen Indexierungsmodell definiert LGIM das Segment der nach Marktkapitalisierung gewichteten Core Equity ETFs neu. Es kann dazu beitragen, Investoren von durch Herdentendenzen ausgelösten unvorhersehbaren Handelsmustern zu schützen. „Die überwiegende Mehrheit der Anbieter schlägt die Portfolios ihrer ETFs gleichzeitig mit den Anpassungen der zugrundeliegenden Indizes um. Das verursacht steigende Handelsvolumina und Kursvolatilitäten, die wiederum zu Handelsverlusten führen können. Verstärkt werden diese Risiken durch den fortschreitenden Siegeszug von passiven Investments.Mit unseren Core Equity ETFs vermeiden wir es daher bewusst, rund um die Index-Anpassungstage zu handeln“, erklärt Philipp Königsmarck, Head of Wholesale Sales Germany.

Um Risiken zu minimieren, die sich auf die langfristige Anlageperformance auswirken können, stellen die Core Equity ETFs von LGIM zudem sicher, dass Portfoliounternehmen Mindeststandards im Bereich Best Business Practices erfüllen. Ein Alleinstellungsmerkmal liegt darüber hinaus in der Integration der LGIM Future World Protection List im Indexmodell. Diese schützt Investoren vor negativen Auswirkungen im Zusammenhang mit umstrittenen Waffenherstellern, reinen Kohleunternehmen und regelmäßigen Verstöße gegen den UN Global Compact. Die Core Equity ETFs sind Teil des von LGIM verwalteten Vermögens in Höhe von 1.113,6 Milliarden Euro1. Wie alle LGIM-Fonds werden sie daher aktiv durch das Corporate Governance Team von LGIM überwacht, das mit Unternehmen zusammenarbeitet, um nachhaltig Mehrwert für Investoren zu schaffen.

LGIM hat für die neuen Produkte eine Partnerschaft mit dem etablierten Indexanbieter Solactive geschlossen, der die speziell für die L&G Core Equity ETFs entworfenen Indizes verwaltet und berechnet. Nach mehr als zehn Jahren operativer Erfolgsbilanz sind derzeit über 200 Milliarden US-Dollar2in Produkte investiert, die auf Solactive-Indizes basieren.

„Anleger können unsere Core Equity ETFs sowohl einzeln als auch in Verbindung mit ihren bestehenden Portfolio-Bausteinen einsetzen, um mit Blick auf die Anzahl der Emittenten ihr Konzentrationsrisiko zu diversifizieren. Wir sind überzeugt, dass die Core-Reihe unseren Kunden einen Mehrwert zum Marktangebot bei gleichzeitig niedrigen Kosten bietet", sagt Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA.

ÜBER LEGAL & GENERAL INVESTMENT MANAGEMENT

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der Investmentmanager der 1836 gegründeten Legal & General Group, die an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist und über eine Marktkapitalisierung von 15 Mrd. Euro verfügt. Mit einem verwalteten Vermögen von 1.113,6 Mrd. Euro1 ist LGIM der zweitgrößte Vermögensverwalter in Europa und der elftgrößte weltweit. LGIM ist ein High Alpha Fixed Income Manager und bietet institutionellen Investoren wie auch Wholesale-Kunden eine breite Palette an Index Fonds und ETFs an. Der Fokus von LGIM liegt auf LDI/Solutions, Active Credit/Global Fixed Income, passiven Anlagestrategien und Real Assets.

1) Stand: 30. Juni 2018. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.
2) Quelle: Solactive, Stand: Januar 2018

LGIM erweitert sein Fondsangebot um zwei neue ESG-Fonds für Schwellenländeranleihen

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der größten Asset Manager weltweit mit einem verwalteten Vermögen von über 1.000 Milliarden Euro, erweitert sein Fondsangebot um zwei passive ESG-Fonds, die auf zwei neuen ESG-Schwellenländerindizes von JP Morgan basieren: den L&G ESG Emerging Markets Government Bond (Local Currency) Index Fund und den L&G ESG Emerging Markets Government Bond (USD) Index Fund.

„Die Nachfrage nach nachhaltigen Investmentprodukten steigt auch im Bereich Emerging Market Debt“, erklärt Volker Kurr, Head of Europe, Institutional bei Legal & General Investment Management. „Derzeit gibt es auf dem Markt nahezu keine passenden EMD-Fonds, die ESG-Kriterien berücksichtigen.“ Diese Kriterien setzen bei Anleihen, die Teil des Fonds sind, Minimalstandards aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance voraus (Environmental, Social, Governance: ESG).

Die beiden neuen Indexfonds füllen diese Lücke und eröffnen Anlegern Zugang zu einer Reihe von EM-Staatsanleihen und Quasi-Staatsanleihen bei gleichzeitiger Berücksichtigung von ESG-Kriterien. Damit bieten die neuen L&G-Fonds Anlegern die Möglichkeit, an der Entwicklung einiger der am schnellsten wachsenden und dynamischsten Volkswirtschaften weltweit zu partizipieren. Emerging Markets zeichnen sich durch eine attraktive Altersstruktur der Gesellschaft, eine wachsende Mittelschicht, sich stabilisierende politische Rahmenbedingungen, eine geringere Verschuldung als Industrieländer sowie sich verbessernde Marktzugänge und Liquidität aus. Diese Faktoren machen Schwellenländer auch langfristig zu einer attraktiven Investmentoption.

Zudem bieten die in den neuen Fonds enthaltenen Anleihen höhere Renditen als Staatsanleihen aus Industrieländern. „Dabei sind auf einzigartige Weise Nachhaltigkeitskriterien integriert und berücksichtigt“, sagt Volker Kurr. „Das Bewusstsein von Anlegern für das Thema Nachhaltigkeit wächst stetig und wir sind überzeugt, dass das Sustainable Investing weiter an Bedeutung gewinnen wird. Mit der Aufsetzung der neuen Fonds unterstreicht LGIM sein Engagement für diese Form des Investierens. LGIM ist damit einer der ersten Akteure passiver EMD-Lösungen, die auch die ESG-Kriterien beachten.“

LGIM konnte Perpetual Investors, einen ganzheitlichen Investmentdienstleiter mit Sitz in München, von einer Erstinvestition überzeugen. „Wir wollen Renditeoptimierung, Nachhaltigkeit und Impact in einem systematischen Ansatz verbinden“, sagt Dr. Christian Wiehenkamp, CIO bei Perpetual Investors. „Eine passive ESG-Strategie im EM-Anleihensegment ist für uns genau die richtige Antwort auf die Underperformance vieler aktiver Manager, die finanziell und gesellschaftlich gleichermaßen verantwortbar ist.“

„Der Bereich Emerging Market Debt ist nach wie vor unsere am schnellsten wachsende Index Fixed Income Anlageklasse“, sagt Lee Collins, Head of Index Fixed Income bei LGIM. „Unser Anlageteam verfügt über einen mehr als siebenjährigen, sehr erfolgreichen Track Record beim Management der JP Morgan EMD-Indizes. Wir freuen uns, unsere EMD-Produktpalette für neue und bestehende Kunden erweitern zu können, die ESG-Kriterien in ihre Investitionen integrieren möchten.“

Der L&G ESG Emerging Markets Government Bond (Local Currency) Index Fund (ISIN: IE00BGXQV361) basiert auf dem J.P. Morgan Emerging Market Debt ESG Index für Lokalwährungen. Der L&G Emerging Markets Government Bond (USD) Index Fund (ISIN: IE00BGXQTK98) basiert auf dem entsprechenden J.P. Morgan-Index in US-Dollar.

ÜBER LEGAL & GENERAL INVESTMENT MANAGEMENT

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der Investmentmanager der 1836 gegründeten Legal & General Group, die an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist und über eine Marktkapitalisierung von 15 Mrd. Euro verfügt. Mit einem verwalteten Vermögen von 1.113,6 Mrd. Euro* ist LGIM der zweitgrößte Vermögensverwalter in Europa und der elftgrößte weltweit. LGIM ist ein High Alpha Fixed Income Manager und bietet institutionellen Investoren wie auch Wholesale-Kunden eine breite Palette an Index Fonds und ETFs an. Der Fokus von LGIM liegt auf LDI/Solutions, Active Credit/Global Fixed Income, passiven Anlagestrategien und Real Assets.
* Stand: 30. Juni 2018. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.

Legal & General Investment Management redefines core equity ETFs with the launch of new range

Legal & General Investment Management (LGIM) has launched a range of core low-cost equity exchange traded funds (ETFs) in response to feedback from clients that investors expect more from their core equity solutions.

Low-cost core equity ETFs with key features that respond to the evolving investment landscape

  • Avoids risk of crowding experienced by traditional core index ETF
  • Raise the bar by investing in companies that meet minimum best business practices
  • Actively engages with companies for strong governance to promote long-term performance

LGIM has redefined core equity market-cap ETFs through a new index design that can help shield investors from unpredictable behaviour of crowded trading that is experienced by equity indices commonly tracked by most core ETFs. LGIM’s new core equity range will ensure investors are not forced to turn over their portfolio at the same time as the vast majority of core equity ETFs in the market where short-term price volatility frequently occurs. The risk from this volatility is increasing with the rise of index investing, which LGIM believes highlights the need for change.

Howie Li, Head of ETFs at LGIM, said: "It’s right to expect more than just low-cost from core equity ETFs. Index managers need to be more active in mitigating the risks of crowded indices and engaging with companies for the long-term benefit of the market and investors. We have designed our range of core ETFs with these principles in mind, taking steps to promote long-term performance and stability."

LGIM’s core equity ETFs will also ensure companies in the portfolio meet minimum standards for best business practices in order to mitigate risks that may affect long-term investment performance. Unique to any core range on the market, LGIM’s Future World Protection List is integrated into the design, shielding investors from the negative future outlook associated with controversial weapons manufacturers, pure coal companies and consistent violators of the UN Global Compact. As part of LGIM’s management of over £984.8bn1 of assets, the core ETF range, as with all of LGIM’s funds, are subject to the active scrutiny of LGIM’s corporate governance team who engage with companies to create sustainable long-term value for investors.

LGIM has partnered with index provider Solactive, an established index provider with over a decade of operational track record and $200bn+2 invested into its indices, who will manage and calculate the indices designed and used by LGIM’s core equity ETFs.

Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, said: "Our core equity ETFs can be used on their own or in conjunction with investors’ existing building blocks to help diversify issuer concentration risk. We believe our core range will be of interest to our clients due to the low cost and additional value they deliver compared to what’s currently available in the market."

The core equity ETF range is managed by LGIM’s ETF portfolio managers within the Global Index Fund Management team. The ETFs below are now listed on the London Stock Exchange. Please find more information and the L&G core equity ETF range of funds here.

Sonja Laud wird neuer Deputy Chief Investment Officer bei LGIM

Sonja Laud übernimmt ab Januar 2019 den neu geschaffenen Posten des Deputy Chief Investment Officer (Deputy CIO) beim britischen Asset Manager Legal & General Investment Management (LGIM). In dieser Funktion wird Laud direkt an Anton Eser, Chief Investment Officer, berichten. Zusätzlich verstärkt sich LGIM mit William Riley, der ab Januar neuer Head of Solutions wird und direkt an Laud berichtet.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Sonja Laud und William Riley für unser Investment-Team gewinnen konnten“, sagt Anton Eser, CIO bei LGIM. „Beide verfügen über langjährige Erfahrung an den Finanzmärkten, agieren mit einem klaren Kundenfokus und verfolgen ergebnisorientierte Ansätze. Damit werden sie von großem Wert für unsere Arbeit bei LGIM sein. Wir wollen weiterhin ganzheitliche Lösungen anbieten, die die gesamte Bandbreite unserer Kompetenzen kombinieren, um die sich verändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu befriedigen.“

Sonja Laud, geborene Schemmann, verfügt über langjährige Erfahrung in der Asset Management Branche und arbeitete zuletzt bei Fidelity als Head of Equity und Mitglied des Global Equity Management Teams. Zuvor hatte Laud leitende Positionen im Investmentmanagement bei Barings, Schroders und DWS Investments inne. Laud managte globale Makrofonds, ist ausgewiesene Spezialistin für Asset Allocation und entwickelte ergebnisorientierte Produkte für Kunden. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität Köln, der ESCP Europe in Paris sowie der London School of Economics und der New York University. Laud ist zertifizierter CFA Charterholder.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die zu einem aufregenden Zeitpunkt für LGIM und die Asset Management Branche im Allgemeinen kommt, die sich andauernd und innovativ an die Kundennachfrage anpasst,“ sagt Sonja Laud.

„Sonja Laud hat einen hervorragenden Ruf in Deutschland“, sagt Volker Kurr, Head of Europe, Institutional bei LGIM. „Wir freuen uns, mit ihr gemeinsam die bisherigen Erfolge weiter auszubauen.“

„Deutschland ist ein Kernmarkt für LGIM“, sagt Philipp Königsmarck, Head of Wholesale Sales, Germany. „Angesichts dessen freut es mich besonders, dass wir mit Silvia Laud eine den deutschen Kunden bestens bekannte Expertin gewinnen konnten, die sich durch außergewöhnlichen Erfolg in ihren bisherigen Tätigkeiten auszeichnet.“

Willam Riley war in verschiedenen leitenden Positionen im Portfoliomanagement bei Blackrock tätig, unter anderem als Head of Client Solutions Portfolio Management EMEA. In dieser Funktion war er verantwortlich für die Entwicklung, Zusammenstellung und Verwaltung von Anlagelösungen über verschiedene Strategien und Anlageklassen hinweg, darunter Liability Driven Investments, Fixed Income und Multi Asset sowie Treuhandverwaltung.