LGIM ernennt Leiter für den Bereich Wholesale & Retail Distribution in Europa

Steven de Vries hat seine Tätigkeit in der Funktion als Head of Wholesale & Retail Distribution EMEA bei Legal & General Investment (LGIM)1 aufgenommen. LGIM ist mit einem verwalteten Vermögen von 1,43 Billionen Euro einer der weltweit führenden Vermögensverwalter.2 De Vries wird die Wholesale- und Retail-Aktivitäten des Unternehmens in Kontinentaleuropa leiten und an Honor Solomon, Head of Retail EMEA berichten. De Vries löst Simon Hynes ab, der Anfang des Jahres in den Ruhestand ging, nachdem er erfolgreich die Grundlagen für das Wholesale- und Retail-Geschäft von LGIM in einer Reihe von europäischen Kernmärkten geschaffen hatte.

De Vries wird dafür verantwortlich sein, die Wachstumspläne von LGIM in Kontinentaleuropa, insbesondere in Deutschland, Italien und der Schweiz voranzutreiben. Dabei wird er seine umfangreiche Erfahrung in der engen Zusammenarbeit mit einer Reihe von europäischen Vermögensverwaltern, Privatbanken und anderen Wholesale- und Intermediärkunden einbringen.

De Vries wird größtenteils im Amsterdamer Büro von LGIM tätig sein, aber auch regelmäßig die europäischen LGIM-Büros in London, Frankfurt und Mailand besuchen.

Mit 25 Jahren Erfahrung in der Asset-Management-Branche hat De Vries als Managing Director Global Financial Institutions (GFIs) für Janus Henderson Investors gearbeitet, wo er von 2017 bis 2020 für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie für GFIs und Großkunden verantwortlich war. Vor der Fusion des Unternehmens hatte er von 2001 bis 2017 eine leitende Funktion bei Henderson Global Investors inne, davon sechs Jahre lang als Head of Sales für Kontinentaleuropa. Zuletzt war de Vries als unabhängiger Berater tätig und beriet unter anderem Boutique-Vermögensverwalter im europäischen Vertrieb.

Honor Solomon, Head of Retail EMEA bei Legal & General Investment Management, sagt: „Dank des anhaltenden Gebührendrucks, kostenintensiveren lokalen Wettbewerbern, und unserer gut etablierten Vertriebsstruktur, halten wir LGIM für sehr gut positioniert, um die Wachstumschancen in Kontinentaleuropa und darüber hinaus zu ergreifen. Ich bin daher sehr froh, dass Steven de Vries sich entschieden hat, zu einem so spannenden Zeitpunkt zu LGIM zu kommen. Ich freue mich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten und sowohl seine Erfahrungen als auch seine Expertise aus einer herausragenden Karriere zu nutzen.“

Steven de Vries, Head of Wholesale & Retail Distribution EMEA bei Legal & General Investment Management, ergänzt: „LGIM hat bereits eine beeindruckende Präsenz in den europäischen Kernmärkten mit seiner Expertise in Fixed Income, thematischen ETFs und seinem Ruf als einer der führenden Vermögensverwalter für verantwortungsvolles Investieren. Ich sehe eine große Chance, das bestehende Geschäft auszubauen und in neuen Jurisdiktionen weiter zu entwickeln. Ich bin davon überzeugt, dass das Produktangebot für europäische Investoren sehr gut geeignet ist und es LGIM ermöglicht, noch mehr Fuß zu fassen und gleichzeitig die Beziehungen zu Kunden über alle Vermögensverwaltungs- und Intermediärkanäle strategisch auszubauen.”


1) LGIM Managers (Europe) Limited ist Verwaltungsgesellschaft und Vertriebsstelle für LGIM-Fonds in Europa. Für die Schweiz ist LGIM Ltd. die Vertriebsstelle.
2) LGIM-interne Daten zum 31. Dezember 2020. Das ausgewiesene verwaltete Vermögen aggregiert die von LGIM in Großbritannien, LGIMA in den USA und LGIM Asia in Hongkong verwalteten Vermögenswerte. Das verwaltete Vermögen umfasst den Wert von Wertpapier- und Derivatepositionen.

Über Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der unabhängige Asset Manager des 1836 gegründeten britischen Versicherungskonzerns Legal & General, der an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist. Langfristige, risikobewusste Anlagelösungen für institutionelle Anleger bilden seit Gründung im Jahr 1970 das Kerngeschäft. 95% des verwalteten Gesamtvermögens sind institutionelle Gelder, darunter Versicherungen, Pensionseinrichtungen und Sovereign Wealth Funds.
Mit einem verwalteten Vermögen von 1.430 Milliarden Euro Mrd. Euro (Stand 31. Dezember 2020) ist LGIM der größte europäische institutionelle Asset Manager. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Im Rentenbereich liegt der Schwerpunkt auf Kreditstrategien. Seit über 10 Jahren ist die Gesellschaft am deutschen institutionellen Markt tätig.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich seit vielen Jahren aktiv beim Thema Nachhaltigkeit und ESG.

LGIM listet zwei Quality Equity Dividend ETFs an der Deutschen Börse

Legal & General Investment Management (LGIM) hat den L&G Quality Equity Dividends ESG Exclusions Europe ex-UK UCITS ETF sowie den L&G Quality Equity Dividends ESG Exclusions Asia Pacific ex-Japan UCITS ETF an der Deutschen Börse gelistet. Beide ETFs sind für deutsche Anleger konzipiert, die Aktienerträge mit Qualitätsscreens und verantwortungsvollen Ausschlüssen suchen.

Die beiden ETFs bilden Indizes von FTSE Russell ab und folgen Index-Anlagestrategien, die von LGIM und FTSE Russell für Investoren proaktiv konzipiert und maßgeschneidert wurden. Diese Indizes stützen sich auf die Qualität der zugrundeliegenden Unternehmen und identifizieren solche mit starken Dividendenmerkmalen, während diejenigen mit signifikanten ESG-Risiken ausgeschlossen werden. Die Fonds wurden im April an der London Stock Exchange (LSE) gelistet. Beide sind gemäß der EU-Verordnung zur Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte (Sustainable Finance Disclosure Regulation – SFDR) unter Artikel 8 kategorisiert.

Mit den neuen ETFs kommt LGIM zwei zentralen Investorenwünschen entgegen: Einerseits ist es nach wie vor äußerst schwierig, regelmäßige Erträge zu erwirtschaften, da die Renditen der gängigen Anleihen auf oder in der Nähe ihrer Allzeittiefs liegen. Andererseits bleibt Kapitalerhalt für Anleger eine zentrale Anforderung. Der zunehmende Druck auf Unternehmen, nachhaltige Dividenden an Investoren auszuschütten, wirkt sich auf ihr Kapital aus. Diese Fonds suchen daher nach beständigen Dividendenzahlern. Sie wenden außerdem einen Qualitätsscreen an, um Anlegern zu helfen, Wertfallen zu vermeiden. Dazu werden Unternehmen ausgeschlossen, die keine positive Eigenkapitalrendite oder eine robuste Bilanz aufweisen.

Die Methodik der ETFs wendet drei systematische Screens für Dividenden, Qualität und ESG-Ausschlüsse an. Zweck des Qualitätsscreenings ist es, Aktien mit einer grundsätzlich schlechten Bilanz und/oder Gewinn- und Verlustrechnung zu identifizieren und auszuschließen. FTSE berechnet einen Qualitäts-Score aus drei Kennzahlen: Unternehmensgewinne, die Rentabilität und Cash-Komponenten miteinbeziehen, Vermögenswachstum und Leverage-Kennzahlen.

Der Dividenden-Screen zielt darauf ab, das Engagement in einem Korb von Aktien zu maximieren, die eine Erfolgsbilanz konsistenter und steigender Ausschüttungen an die Aktionäre aufweisen und das Potenzial haben, diese auch in Zukunft aufrechtzuerhalten. Damit lassen sich Unternehmen identifizieren, die belastbare und nachhaltige Dividenden zahlen. Basis hierfür sind eine positive Eigenkapitalrendite, ein nachweislich positiver Trend bei den ausgeschütteten Dividenden pro Aktie und eine höhere Konsensprognose für die Dividendenrendite. 

Howie Li, Head of ETFs bei LGIM, dazu: „Wir wenden eine strenge Reihe von quantitativen Screenings an, um Aktien auf der Grundlage ihrer Qualitätskennzahlen und Dividendenmerkmale auszuwählen, und schließen Unternehmen aufgrund bestimmter ESG-Überlegungen aus. Wir suchen nach Unternehmen, die eine konsistente Dividende zahlen können, und sind daher der Meinung, dass diese Fondspalette ein starkes Angebot für Anleger darstellt, die auf der Suche nach Qualitätserträgen sind.“

Der Zweck der ESG-Screens besteht darin, Unternehmen auszuschließen, die LGIMs Meinung nach aufgrund ihres Geschäftsmodells oder ihrer Geschäftstätigkeit wesentlichen finanziellen Risiken ausgesetzt sind. Dazu greift eine Reihe von FTSE-Ausschlusslisten auf die zugrundeliegenden Aktien in den Portfolios, wie etwa für Unternehmen, die gegen den UN Global Compact verstoßen oder die an der Herstellung umstrittener Waffen beteiligt sind, sowie Kohlebergbauunternehmen und Stromerzeuger. Zusätzlich zu den Ausschlüssen wendet LGIM einen Active-Ownership-Ansatz gegenüber den Unternehmen an, die dem Index angehören. Dazu tritt LGIM über sein preisgekröntes Investment Stewardship Team mit diesen in Kontakt, um die ESG-Standards in allen Beteiligungen zu erhöhen.

Philipp von Königsmarck, Head of Wholesale für Deutschland und Österreich, Legal & General Investment Management (LGIM): „Wir bauen unser ETF-Angebot weiter aus und freuen uns, diese Qualitäts-Dividenden-ETFs für deutsche Kunden verfügbar zu machen. Wir bieten Anlegern ein Engagement in eine Reihe von Qualitätsunternehmen mit starken Dividendeneigenschaften und unter Vermeidung wesentlicher ESG-Risiken und sind davon überzeugt, dass wir ihnen so helfen können, konsistente Erträge in ihren Portfolios zu erzielen. 

LGIM hat sich mit FTSE Russell für einen Indexpartner entschieden, der 98% des investierbaren Marktes abdeckt und ein getreues Abbild der globalen Märkte sowie Spezialwissen bei der Entwicklung lokaler Benchmarks auf der ganzen Welt bietet. Indexdesign und -management werden durch eine transparente, regelbasierte Methodik gestützt und von unabhängigen Gremien führender Marktteilnehmer begleitet.

Die beiden Fonds sind Teil der bestehenden LGIM-Palette mit 44 Core- und Themen-ETFs über verschiedene Anlageklassen hinweg, von denen 36 an den deutschen, italienischen und/oder Schweizer Börsen erhältlich sind. LGIM ist einer der am schnellsten wachsenden ETF-Emittenten in Europa und hat mit seiner innovativen Palette an thematischen ETF-Strategien und neuen ESG-Anleihestrategien dazu beigetragen, dass die Nettomittelzuflüsse in Europa in der ersten Jahreshälfte 2021 auf Platz 8 liegen.


Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der unabhängige Asset Manager des 1836 gegründeten britischen Versicherungskonzerns Legal & General, der an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist. Langfristige, risikobewusste Anlagelösungen für institutionelle Anleger bilden seit Gründung im Jahr 1970 das Kerngeschäft. 95% des verwalteten Gesamtvermögens sind institutionelle Gelder, darunter Versicherungen, Pensionseinrichtungen und Sovereign Wealth Funds.
Mit einem verwalteten Vermögen von 1.430 Milliarden Euro Mrd. Euro (Stand 31. Dezember 2020) ist LGIM der größte europäische institutionelle Asset Manager. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Im Rentenbereich liegt der Schwerpunkt auf Kreditstrategien. Seit über 10 Jahren ist die Gesellschaft am deutschen institutionellen Markt tätig.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich seit vielen Jahren aktiv beim Thema Nachhaltigkeit und ESG.

LGIM verstärkt den Druck auf Unternehmen, Klimarechenschaft abzulegen und Netto-Null-Emissionen zu erreichen

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat heute seinen jährlichen Climate Impact Pledge-Bericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass LGIM sich von vier neuen Unternehmen trennen wird, da diese nicht ausreichend gegen die Risiken des Klimawandels vorgehen.

Seit der Auflegung 2018 ist dies der erste „Climate Impact Pledge“-Bericht im Rahmen des 2020 angekündigten überarbeiteten Ansatzes. Darin hatte sich der Investor verpflichtet, sein Engagement auf 1.000 globale Unternehmen in 15 klimakritischen Sektoren auszuweiten, die für mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen von börsennotierten Unternehmen verantwortlich sind. Unternehmen, welche die LGIM-Mindeststandards nicht erfüllen, werden mit Stimmrechtssanktionen belegt, ebenso wie mit einem möglichen Verkauf aus LGIM-Fonds mit einem Vermögen von rund 67 Milliarden Euro – dazu gehören die Fonds der Future-World-Reihe und alle Fonds der L&G Workplace Pensions und des L&G MasterTrust mit automatischer Beitragszahlung.

In diesem Jahr wird LGIM seine Beteiligungen an der Industrial and Commercial Bank of China, AIG, PPL Corporation und China Mengniu Dairy veräußern. Die Unternehmen haben nicht oder nur unbefriedigend auf LGIMs Aufforderungen reagiert, mehr für die Rettung des Weltklimas zu tun, und/oder LGIMs vordefinierte Grenzen in Bezug auf die Beteiligung an Kohle, die Offenlegung von Kohlenstoffemissionen oder die Abholzung von Wäldern missachtet. Auch China Construction Bank, MetLife, Japan Post, KEPCO, ExxonMobil, Rosneft, Sysco, Hormel und Loblaw verbleiben einstweilen auf der aktuellen Ausschlussliste von LGIM, bis sie wesentliche Maßnahmen ergreifen, um eine Wiederaufnahme zu rechtfertigen.

LGIM freut sich bekanntzugeben, dass der US-Lebensmittelhändler Kroger, der zuvor auf der Ausschlussliste stand, nach Überarbeitung seiner Abholzungspolitik und Offenlegung sowie nach Bemühungen zur Förderung pflanzlicher Produkte, die eine geringere Klimabelastung erzielen, wieder in relevante Fonds aufgenommen wird. Das Unternehmen gesellt sich zu Unternehmen wie dem Autohersteller Subaru und dem Ölkonzern Occidental Petroleum, die in den vergangenen Jahren wieder aufgenommen wurden.

Verstärktes Engagement, um den Fortschritt voranzutreiben

LGIM kündigte im vergangenen Jahr im Rahmen ihres überarbeiteten Ansatzes ein Programm zur Vertiefung des Engagements mit 58 Unternehmen an, die einflussreich in ihren Sektoren sind, aber den Übergang zu Netto-Null-Emissionen noch nicht vollzogen haben. LGIM ist ermutigt von den Fortschritten, die im vergangenen Jahr gemacht wurden: Fast drei Viertel der Unternehmen haben auf die Engagement-Kampagne reagiert und 13 der 58 Unternehmen verfolgen nun ein Netto-Null-Ziel.

Nach der Entscheidung, Klimaratings für ca. 1.000 große Unternehmen im Rahmen eines "Ampelsystems" öffentlich zugänglich zu machen, hat LGIM seine Stimmrechtssanktionen für Unternehmen, die Mindeststandards nicht erfüllen, wie z. B. Vorstandsmitglieder mit Verantwortung für Klimafragen, umfassende Kohlenstoffoffenlegungen und Treibhausgasreduktionsprogramme, weiter ausgebaut. Während der Proxy-Season 2021 hat LGIM 130 Unternehmen mit Abstimmungssanktionen belegt, wobei die Sektoren Banken, Versicherungen, Immobilien sowie Technologie und Telekommunikation am stärksten sanktioniert wurden.

Michelle Scrimgeour, Chief Executive Officer, Legal & General Investment Management und Co-Vorsitzende der COP26 Business Leaders Group der britischen Regierung, fügte hinzu: "Der Klimawandel ist eines der kritischsten Nachhaltigkeitsthemen, mit denen wir konfrontiert sind, und wir unterstützen voll und ganz die Bemühungen, das globale Finanzsystem auf einen Pfad deutlich unter zwei Grad Celsius auszurichten. Wir haben uns verpflichtet, diese Agenda über die verschiedenen Teile der Investmentkette hinweg voranzutreiben, von unserem Engagement mit Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern bis hin zu unserem eigenen Investmentprozess und LGIMs eigenem Engagement für Net Zero. Die Teilnahme an Foren wie der COP26 Business Leaders Group im Vorfeld der entscheidenden Klimakonferenz in Glasgow später in diesem Jahr hat die Notwendigkeit koordinierten Handelns unterstrichen, um Klimarisiken anzugehen und die Gesellschaft in eine nachhaltige Zukunft zu lenken. Fortschritte können nicht durch isoliertes Handeln erzielt werden, und wir als Investoren haben eine echte Rolle bei der verantwortungsvollen Allokation von Kapital zu spielen und als Stewards für unsere investierten Unternehmen zu agieren, um größere Fortschritte bei der Erreichung der allgemeinen Nachhaltigkeitsziele zu fördern.

Im vergangenen Jahr habe ich viele Wege gesehen, wie wir bei LGIM die Herausforderung des Klimawandels angehen – wir haben uns in Foren wie diesem zusammengefunden, ebenso wie in der im Dezember gestarteten Net Zero Asset Managers Alliance, der Sustainable Finance Initiative und zuletzt der Glasgow Financial Alliance for Net Zero."

Yasmine Svan, Senior Sustainability Analyst bei LGIM, kommentiert: "Verbesserungen bei Daten und Analysen haben es uns ermöglicht, unsere Reichweite zu erhöhen und das durchzusetzen, was wir als Mindeststandards im Hinblick auf das Management von Klimarisiken betrachten, und zwar durch erweiterte Stimmrechtssanktionen, ergänzt um unser intensives Engagement in wichtigen Sektoren. In dem Maße, in dem Investoren ihre Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen, erhöhen auch die Unternehmen ihre Ambitionen. Wir freuen uns, dass wir die Zahl der Unternehmen, die nach den Fortschritten wieder in unsere Fonds aufgenommen wurden, erhöhen können, und werden unser Engagement und unsere Zusammenarbeit fortsetzen, um dazu beizutragen, die allgemeinen Standards in den Märkten zu erhöhen.”

Seit LGIM den Climate Impact Pledge eingeführt hat, sind positive Fortschritte bei den Gesamtklimaratings über Märkte und Sektoren hinweg zu verzeichnen. Seit 2020 haben die Ratings für asiatische Unternehmen nun Nordamerika in ihren durchschnittlichen Ratings überholt, wobei der größte relative Anstieg aus den Schwellenländern stammt. Allerdings erfüllen weniger als ein Fünftel der asiatisch-pazifischen Unternehmen und nur ein Drittel der nordamerikanischen Unternehmen die von LGIM durchgesetzten Mindestklimastandards vollständig.

Die Rankings haben auch kontrastierende Ansätze nach Sektoren offenbart, wobei Versorgungsunternehmen und die Automobilindustrie die höchsten Werte erzielten. Im Gegensatz dazu gab es in den Sektoren Stahl, Bergbau und Luftfahrt die geringsten Verbesserungen während des Engagementzeitraums. Während die vollständige Einhaltung der LGIM-Mindestklimastandards selbst in den Sektoren, die auf dem Weg zu einem kohlenstoffarmen Übergang am weitesten fortgeschritten sind, selten ist, hat sich die Netto-Null-Dynamik beschleunigt, wobei sich die Gesamtzahl der Unternehmen, die Netto-Null-Ziele setzen, seit Oktober 2020 fast verdoppelt hat.


Über Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management ist einer der größten Vermögensverwalter Europas und ein bedeutender globaler Investor mit einem verwalteten Gesamtvermögen von £1,28 Billionen (€1,43 Billionen; CHF1,55 Billionen; $1,75t Billionen; JPY181 Billionen). Wir arbeiten mit einem breiten Spektrum an globalen Kunden zusammen, darunter Pensionskassen, Staatsfonds, Fondsvertreiber und Privatanleger.
In den vergangenen 40 Jahren haben wir unser Geschäft aufgebaut, indem wir verstanden haben, was für unsere Kunden am wichtigsten ist, und diese Erkenntnisse in wertvolle, zugängliche Anlageprodukte und -lösungen umgesetzt haben. Wir bieten Anlageexpertise über das gesamte Spektrum der Anlageklassen, einschließlich festverzinslicher Wertpapiere, Aktien, Gewerbeimmobilien und Barmittel. Unsere Fähigkeiten reichen von Index-Tracking und aktiven Strategien bis hin zu Liquiditätsmanagement und haftungsbasierten Risikomanagementlösungen.

LGIM und Universal-Investment legen Absolute Return Fonds für Emerging-Market-Debt auf

Legal & General Investment Management und Universal-Investment legen gemeinsam den UI LGIM Emerging Market Debt Absolute Return Bond Fund auf und geben damit den Startschuss für eine strategische Partnerschaft im deutschsprachigen Raum. Der Fonds soll für institutionelle und semi-institutionelle Anleger in der DACH-Region verfügbar sein.

Der Fonds wird aktiv von LGIMs Emerging-Market-Debt-Investmentteam verwaltet, das durchschnittlich 16 Jahre Erfahrung in diesem Sektor hat und Ende April 2021 2,7 Milliarden Euro in aktiven Emerging-Market-Strategien verwaltete. Der High-Conviction-Fonds wird zwischen 50 und 100 Titel umfassen, mit einem durchschnittlichen Kreditrating von BB bis BBB und einer Duration von 2,5 bis 4,5 Jahren. Der neue Fonds basiert auf LGIMs aktueller Emerging-Market-Absolute-Return-Strategie. Diese ist seit fünf Jahren erprobt und erzielte in 80 Prozent aller Monate seit Auflegung im März 2015 positive Alpha-Renditen.

Das neue Angebot ist für Anleger konzipiert, die über einen mittelfristigen Zeithorizont und unter allen Marktbedingungen stabile, konsistente Renditen anstreben. Die aktive Integration von ESG-Faktoren erfolgt sowohl auf Länder- als auch auf Unternehmensebene Mit der Investmentstrategie des Fonds sollen Anleger bei geringem Durationsrisiko attraktive Renditen in einem Niedrigzinsmarkt anstreben können.

Volker Kurr, Head of Europe, Institutional bei Legal & General Investment Management, kommentiert: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Universal-Investment und dieses gemeinsame starke Angebot für den deutschsprachigen Markt. Für uns als größter europäischer institutioneller Asset Manager ist dies eine wichtige Partnerschaft und Teil unserer Wachstumspläne in der Region und auf dem gesamten Kontinent. Wir freuen uns, unsere Expertise im Bereich Emerging Market Debt und unsere langjährige ESG-Expertise mit dem einzigartigen Vertriebsnetz von Universal-Investment im deutschsprachigen Raum zu kombinieren.“

Der Fonds strebt ein Renditeziel von 3-Monats-USD-LIBOR + 300 Basispunkte über rollierende Dreijahreszeiträume an und investiert dafür aktiv in das gesamte Universum der Schwellenländeranleihen. Der Fonds konzentriert sich auf die Gesamtrendite, den Aufbau eines asymmetrischen Risikoprofils und das Management von Abwärtsrisiken. Er kann auch in Credit Default Swaps investieren, um die Volatilität zu minimieren.

Uday Patnaik, Head of Emerging Markets Debt bei Legal & General Investment Management, und Manager des Fonds, erläutert: „Dieser Fonds zielt darauf ab, dank eines makroökonomischen Top-Down-Ansatzes Alpha-Renditen in steigenden und fallenden Märkten zu erzielen. Die Strategie investiert über alle Anlageklassen innerhalb des Emerging-Markets-Debt-Spektrums und bietet gleichzeitig einen Abwärtsschutz. Durch seine Fähigkeit, aktiv in das breite Anlageuniversum zu investieren, kann der Fonds so positioniert werden, dass er bessere risikoadjustierte Renditen anstrebt als seine Benchmark-gebundenen Mitbewerber.“

Katja Müller, Chief Customer Officer, Universal-Investment, ergänzt: „Wir freuen uns darauf LGIM als einen der größten Vermögensverwalter für institutionelle Anleger als Partner gewonnen zu haben. Als führende Fonds-Service-Plattform werden wir sie nicht nur in der Administration, sondern auch beim aktiven Vertrieb ihrer erfolgreichen Strategie an institutionelle Anleger im deutsch-sprachigen Raum unterstützen.“

Der Fonds ist eine Luxemburger SICAV, die zu Beginn zum Vertrieb in Deutschland zugelassen ist und auch in Österreich und der Schweiz zugelassen werden wird. Er wird institutionellen Anlegern in einer Reihe von Anteilsklassen angeboten, darunter EUR-hedged, EUR-unhedged, ausschüttend und thesaurierend.

LGIM verfügt über eine weitreichende Expertise in der verantwortungsvollen Geldanlage und nimmt seine Investment-Stewardship-Verpflichtung sehr ernst. LGIM wurde kürzlich sowohl für seine Bewertung von mehr als 16.000 Unternehmen im Rahmen seiner ESG-Scoring-Methode ausgezeichnet als auch dafür, 2020 zu den Top-Unterstützern von „klimarelevanten“ Aktionärsanträgen unter den zwölf größten Vermögensverwaltern der Welt zu zählen. Die unabhängige Nichtregierungsorganisation ShareAction erkennt LGIM für seinen Ansatz zum Klimawandel in ihrem Ranking 2020 den ersten Platz zu. Das Unternehmen wurde außerdem im Oktober von den UN Principles for Responsible Investment als Teil der „Leader Group“ zum Klimawandel ausgewählt.


Key Risk Warnings

Die Bezugnahme auf ein bestimmtes Wertpapier erfolgt auf historischer Basis und bedeutet nicht, dass das Wertpapier derzeit in einem LGIM-Portfolio gehalten wird oder werden soll. Die obigen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar.
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für die Zukunft. Der Wert Ihrer Investition und die daraus resultierenden Einnahmen sind nicht garantiert und können steigen und fallen.

Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der unabhängige Asset Manager des 1836 gegründeten britischen Versicherungskonzerns Legal & General, der an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist. Langfristige, risikobewusste Anlagelösungen für institutionelle Anleger bilden seit Gründung im Jahr 1970 das Kerngeschäft. 95% des verwalteten Gesamtvermögens sind institutionelle Gelder, darunter Versicherungen, Pensionseinrichtungen und Sovereign Wealth Funds.
Mit einem verwalteten Vermögen von 1.430 Milliarden Euro Mrd. Euro (Stand 31. Dezember 2020) ist LGIM der größte europäische institutionelle Asset Manager. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Im Rentenbereich liegt der Schwerpunkt auf Kreditstrategien. Seit über 10 Jahren ist die Gesellschaft am deutschen institutionellen Markt tätig.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich seit vielen Jahren aktiv beim Thema Nachhaltigkeit und ESG.

Universal-Investment

Die Universal-Investment Gruppe ist eine der führenden europäischen Fonds-Service-Plattformen und Super ManCos mit rund 681 Milliarden Euro administrierten Vermögen, über 1.900 Publikums- und Spezialfondsmandaten und mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten Frankfurt am Main, Luxemburg, Dublin und Krakau. Das 1968 gegründete Unternehmen bietet als unabhängige Plattform Fondsinitiatoren und institutionellen Anlegern Strukturierungs- und Administrationslösungen sowie Risikomanagement für Wertpapiere, Immobilien und Alternative Investments. Die Gesellschaften UI Labs, UI Enlyte und CAPinside runden das innovative Service-Angebot der Gruppe ab. Das Unternehmen ist Unterzeichner der UN Principles of Responsible Investment und Mitglied im Forum Nachhaltige Geldanlagen e. V. (Stand: 30. April 2021)
Mehr Informationen unter: www.universal-investment.com

LGIM launcht ETF für digitalen Zahlungsverkehr

Legal & General Investment Management (LGIM) gibt heute die Auflegung des L&G Digital Payments UCITS ETF (“der Fonds”) bekannt, der Anlegern ein Engagement in das erhebliche Wachstumspotenzial digitaler Zahlungstechnologien bietet, das sich aus dem globalen Übergang zu einer bargeldlosen Wirtschaft ergibt.

Der weltweite Markt für digitale Zahlungen 2020 wird auf 47 Milliarden Euro geschätzt und soll von 2021 bis 2028 jährlich um durchschnittlich 19,4 Prozent wachsen. Mit Investments in Payment Acquirer und Kartenemittenten, Zahlungsgateways und -verarbeiter, Anbieter von Zahlungstechnologien und Anbieter kartenloser Zahlungsdienste bietet der L&G Digital Payments UCITS ETF einen thematischen Zugang zu diesem Wachstumspotenzial.

Der neue Fonds investiert in Unternehmen mit einer Mindestmarktkapitalisierung des Streubesitzes von 200 Millionen US-Dollar und einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von mindestens einer Million US-Dollar über eine Zeit von mindestens drei Monate. Alle Unternehmen stammen aus einem dynamischen Universum von mehr als 150 Titeln und sind in der Wertschöpfungskette des digitalen Zahlungsverkehrs tätig. LGIM nutzt dabei die Expertise von Payments Cards & Mobile, einem Spezialisten für Research und Consultancy. Alle Unternehmen haben ihre Hauptnotierung in Industrieländern, in Südkorea und/oder in Taiwan. Die Titel des Portfolios werden gleichgewichtet. Alle 6 Monate findet eine Anpassung statt, und gegebenenfalls werden Titel ausgetauscht. Eine monatliche Überprüfung stellt zusätzlich sicher, dass der ETF wieder gleichgewichtet wird, falls ein einzelnes Unternehmen einen Anteil 15 Prozent des Portfolios überschreiten sollte.

Die ETF-Einführung spiegelt die Rolle der digitalen Technologie bei der Ausweitung der globalen finanziellen Inklusion wider und unterstützt gleichzeitig mehrere der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, darunter das Wachstum von Industrie, Innovation und Infrastruktur, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sowie den Aufbau nachhaltiger Städte und Gemeinden. Laut den Vereinten Nationen können digitale Finanzdienstleistungen, wie etwa digitale Zahlungen, Familien dabei helfen, Geld zu sparen, wirtschaftliche Härten zu bewältigen und ihr Vermögen gegen Risiken zu schützen. Dank ihrer können staatliche Transfers, Löhne oder Renten effizient diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen. Sie helfen kleinen Einzelhändlern, ihre Umsätze zu steigern, und fördern Geschäftsmodelle, die den Zugang zu kostengünstigen Finanzdienstleistungen erweitern und so potenziell weitere 1,6 Milliarden Menschen erreichen.

Howie Li, Head of ETFs bei LGIM, kommentiert: “Die Revolution des digitalen Zahlungsverkehrs bietet ein erhebliches Wachstumspotenzial, das durch säkulare, langfristige Dynamiken untermauert wird, darunter die globale Verlagerung zum E-Commerce, die stärkere Verbreitung von Smartphones in den Schwellenländern und die Entwicklung sicherer Online-Zahlungen. Eine Investition in dieses Thema kann Anlegern die Möglichkeit geben, zur globalen Bewegung der finanziellen Inklusion beizutragen, indem wir auf die Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung hinarbeiten.”

Philipp von Königsmarck, Leiter Wholesale für Deutschland und Österreich bei LGIM, fügt hinzu: “Wir sehen eine anhaltende Nachfrage von Investorenseite nach einem gezielten Engagement in die langfristigen, strukturellen Trends, die unsere Welt verändern. Mit dem L&G Digital Payments UCITS ETF erweitern wir unser erfolgreiches thematisches Angebot und bietet unseren Kunden die Möglichkeit, über ein hochliquides Produkt am Wachstum der bargeldlosen Wirtschaft teilzuhaben.”

Der L&G Digital Payments UCITS ETF ist an der Deutschen Börse, der London Stock Exchange und der Borsa Italiana notiert. Der Fonds ist gemäß der EU-Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte (Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR) unter Artikel acht eingestuft.

Der Fonds ist die jüngste Ergänzung der bestehenden thematischen Fondspalette von LGIM, die mit nun 11 ETFs eine Reihe von disruptiven Technologiethemen abdecken, darunter der L&G Cyber Security UCITS ETF mit einem Volumen von 2,06 Milliarden Euro, den L&G Battery Value-Chain UCITS ETF mit 630 Millionen Euro und den L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 980 Millionen Euro (Bloomberg, Stand 17. Mai 2021).


Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der unabhängige Asset Manager des 1836 gegründeten britischen Versicherungskonzerns Legal & General, der an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist. Langfristige, risikobewusste Anlagelösungen für institutionelle Anleger bilden seit Gründung im Jahr 1970 das Kerngeschäft. 95% des verwalteten Gesamtvermögens sind institutionelle Gelder, darunter Versicherungen, Pensionseinrichtungen und Sovereign Wealth Funds.
Mit einem verwalteten Vermögen von 1,43 Billionen Euro (Stand 31. Dezember 2020) ist LGIM der größte europäische institutionelle Asset Manager. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Im Rentenbereich liegt der Schwerpunkt auf Kreditstrategien. Seit über 10 Jahren ist die Gesellschaft am deutschen institutionellen Markt tätig.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich seit vielen Jahren aktiv beim Thema Nachhaltigkeit und ESG.

LGIM erweitert institutionelles Team für Deutschland, die Schweiz und Österreich

Legal & General Investment Management verstärkt sein Team für das institutionelle Geschäft im deutschsprachigen Raum und ernennt Hans-Peter Bauder mit Wirkung zum 15. März 2021 zum Institutional Client Director für Deutschland, die Schweiz und Österreich.

In dieser neu geschaffenen Position wird Hans-Peter Bauder neben der Betreuung von Investoren und Consultants das weitere Wachstum von LGIM im institutionellen Asset Management unterstützen. Er berichtet an Silvia Schaak, Co-Head of Institutional, Deutschland, Schweiz und Österreich.

“Mit Hans-Peter Bauder gewinnen wir einen ausgewiesenen Asset-Management-Profi”, sagt Silvia Schaak. “Er kennt alle Facetten der institutionellen Kapitalanlage und hat sich insbesondere im Bereich Corporate Pensions einen Namen in der Fachwelt gemacht. Wir freuen uns, unser institutionelles Geschäft in den deutschsprachigen Ländern mit ihm gemeinsam weiterzuentwickeln. Deutschland zählt zu unseren strategischen Kernmärkten und das Interesse an den passiven und aktiven Anlagelösungen von LGIM bestärkt uns darin, unsere Präsenz auch in anderen europäischen Märkten weiter auszubauen.” In den letzten drei Jahren konnte LGIM seine Assets in der DACH-Region auf rund das Dreifache steigern. Insgesamt verwaltete LGIM zuletzt 1.430 Milliarden Euro (Stand: 31. Dezember 2020).

Hans-Peter Bauder verfügt über nahezu 30 Jahre Erfahrung in der institutionellen Vermögensverwaltung sowie im Asset Servicing und im Versicherungswesen. Er kommt von der CACEIS/KAS BANK N.V. German Branch, wo er zuletzt als Head of Relationship Management und Mitglied des deutschen Management-Komitees unter anderem für die Betreuung von Unternehmen, insbesondere CTAs, Pensionsfonds und internationalen Pension Consultants verantwortlich war. Bei der KAS BANK war er bis zu deren Übernahme durch Caceis Investor Services im Jahr 2020 insgesamt neun Jahre in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig. Zu seinen früheren Stationen zählen leitende Tätigkeiten bei J.P. Morgan Asset Management, der SEB Bank, der Gerling-Konzern-AG und der Allianz Versicherungs AG. Hans-Peter Bauder hält ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Versicherungswirtschaft der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) in Mannheim und verfügt über eine Zusatzqualifikation als Spezialist für betriebliche Altersversorgung (BWV).

LGIM bietet institutionellen Anlegern vielfältige Investmentlösungen passend zu deren individuellen Bedürfnissen. Dazu zählen Indexfonds ebenso wie aktive Strategien für festverzinsliche Titel und Aktien oder das Liquiditätsmanagement. Im Rahmen seines “Active Ownership”-Ansatzes nutzt LGIM zudem ein voll integriertes Rahmenwerk für verantwortungsvolles Investieren, um langfristig Renditen zu steigern und die Marktstandards zu verbessern.


Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1.430 Milliarden Euro / 1.550 Milliarden CHF (Stand: 31. Dezember 2020) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

LGIM ergänzt nachhaltige Anleihe-ETFs um Green Bond ETF

Legal & General Investment Management (LGIM) erweitert sein Angebot an börsengehandelten Rentenfonds (ETFs) mit der Auflegung eines neuen L&G ESG Green Bond UCITS ETF (WKN: A2QMAM) und bietet Anlegern in Europa und Großbritannien nun acht verschiedene Anleihe-ETFs als „Bausteine“ für ihre Portfolios an. Damit werden der L&G ESG USD Corporate Bond UCITS ETF (WKN: A2QFQ4) und der L&G ESG Emerging Markets Corporate Bond UCITS ETF (WKN: A2QFVU) ergänzt, die beide im Januar 2021 aufgelegt wurden.

Der L&G ESG Green Bond UCITS ETF bildet den J.P. Morgan ESG Green Bond Focus Index ab. Er ermöglicht Zugang zu grünen Anleihen, die in Hartwährung (d. h. in USD, EUR und GBP) begeben werden, sowie zu Staatsanleihen in Landeswährung. Der Fokus des Fonds liegt auf Green Bonds, die von der Climate Bonds Initiative1 unabhängig geprüft wurden, um Emissionen den Vorzug zu geben, die deren Standards und Zertifizierungssystem erfüllen. Das Portfolio der weltweiten Titel hat ein durchschnittliches Kreditrating von A+.

In den aktiv gestalteten Index integriert der Fonds eine ESG-Scoring- und Screening-Methodik. Auf dieser Basis fließt mehr Geld in Emittenten, die hinsichtlich der ESG-Kriterien höher eingestuft werden, sowie in „Certified Climate Bond“-Emissionen. Dagegen wird weniger Kapital in grüne Anleihen investiert, die nicht unabhängig geprüft wurden. Zudem werden Anleiheemittenten mit dem niedrigsten Scoring-Ergebnis sowie bestimmte Branchen ausgeschlossen, wie beispielsweise Hersteller umstrittener Waffen, Produzenten von Kraftwerkskohle, Tabakunternehmen, Ölsandunternehmen (ab März 2021) und Firmen, die gegen den UN Global Compact verstoßen.

Diese Fondsauflegung folgt der großen Nachfrage der Anleger nach nachhaltigen Unternehmensanleihen. Frühere Analysen von J.P. Morgan haben gezeigt, dass sich die Zahl der Emittenten von grünen Unternehmensanleihen seit Anfang 2017 vervierfacht hat. Aktuell umfasst die Green-Bond-Indexfamilie 170 Unternehmensemittenten – Anfang 2017 waren es nur 40. Laut der Climate Bonds Initiative wurden 2019 grüne Anleihen im Wert von 258 Mrd. USD begeben, im Vergleich zu 171 Mrd. USD im Jahr 2018. Die meisten dieser Anleihen, nämlich 45,3% aller Emissionen für 2019, stammen von europäischen Unternehmen. Es wird erwartet, dass der Markt für grüne Anleihen weiterwachsen wird. Bei der Einordnung zukünftiger Green-Bond-Emissionen hilft Anlegern daher die Anwendung einer Methodik, durch die nach unabhängigen Standards zertifizierte Anleihen Vorrang genießen.

Zu den weiteren Ergänzungen der Fondspalette, die im Januar dieses Jahres aufgelegt wurden, gehört der L&G ESG Emerging Markets Corporate Bond (USD) UCITS ETF, der Zugang zu liquiden, auf US-Dollar lautenden fest- und variabel verzinslichen Schuldtitel von Unternehmen aus Schwellenländern ermöglicht. Der L&G ESG USD Corporate Bond UCITS ETF bietet Zugang zu US-Dollar-Unternehmensanleihen von Emittenten aus entwickelten Märkten mit Investment-Grade-Rating. Die Indizes, die diesen beiden Fonds zugrunde liegen, schließen eine ESG-Scoring- und Screening-Methode ein. Diese sieht eine höhere Allokation in Unternehmen vor, die anhand der ESG-Kriterien höher eingestuft werden.

Howie Li, Leiter des ETF-Geschäfts bei LGIM, kommentiert: „Wie auch den Rest der Produktpalette haben wir diese neuen ETFs als Portfoliobausteine konzipiert, die dem zunehmenden Ruf der Anleger nach ESG-Integration und Liquiditätsüberlegungen entsprechen. Diese Fonds berücksichtigen standardmäßig ESG und verfolgen einen liquiditätsbewussten Ansatz, einschließlich höherer Mindestemissionsschwellen im Vergleich zu traditionellen Benchmarks, um das gesamte Liquiditätsprofil zu verbessern. Durch die aktive Gestaltung der Indizes profitiert die Erweiterung dieser Produktreihe zudem von LGIMs umfassender Erfahrung im Anleihemanagement und im verantwortungsvollen Investieren. Immer häufiger wird die Frage gestellt, wie „grün“ einige Anleihen auf dem Markt sind. Indem wir den Zertifizierungsprozesses der Climate Bonds Initiative in das Konzept einbeziehen, können wir einen größeren Teil der investierten Gelder in grüne Projekte lenken, die von unabhängiger Seite verifiziert wurden.“

Philipp von Königsmarck, Leiter Wholesale für Deutschland und Österreich bei LGIM, fügt hinzu: „Wir freuen uns, unser ETF-Angebot weiter auszubauen, das inzwischen eine vielfältige Palette von fast 40 Core- und Themen-Fonds für private Anleger und Wholesale-Investoren in Deutschland und Österreich umfasst. Es war wichtig, dass wir einige unserer pragmatischen Portfoliomanagementtechniken in das Indexdesign selbst einfließen lassen konnten. Dadurch können wir in Green Bonds und Emittenten mit den höchsten ESG-Ergebnissen allokieren, aber ein ähnliches Risiko-Rendite-Profil wie bei traditionellen Indizes beibehalten.“

Aufgrund der Erfahrung von LGIM mit festverzinslichen Indizes kann die Anlagestrategie dieser ETFs auf transparente Weise mit den Ineffizienzen umgehen, die üblicherweise bei Indexanlagen auftreten. Diese Indizes wurden entwickelt, um „Crowded Trades“ zu vermeiden und Barmittel effizienter einsetzen zu können. Die acht Fonds der Palette entsprechen dem zunehmenden Bedürfnis der Anleger Zugang zu den wichtigsten festverzinslichen Anlageklassen zu erhalten, bei gleichzeitiger Integration von ESG- und Liquiditätsüberlegungen in das Anlagedesign. Bei der gesamten Palette greift LGIM auf die Expertise seiner aktiven und indexbasierten Fixed-Income-Teams zurück, die zusammen ein Vermögen von 236 Milliarden US-Dollar verwalten, um zum Nutzen der Anleger einen Mehrwert zu schaffen, der bei Indexinvestitionen sonst verloren gehen kann.

Wie auch beim Rest der Ende 2020 gestarteten festverzinslichen Core-Reihe wollte LGIM mit einem Indexpartner zusammenarbeiten, der nicht nur Erfolge beim Management von Anleihe-Indizes vorweisen kann, sondern auch einen bewährten, für Anleihen geeigneten, Prozess zur ESG-Integration besitzt. Durch die Kooperation mit J.P. Morgan wird die ETF-Palette deren ESG-Ansatz nutzen, der anerkannte externe ESG-Daten und Ausschlüsse einbezieht. Dies wird häufig von verantwortungsbewussten Investoren und Vermögensverwaltern gefordert.

Die drei neuen ETFs wurden für britische und kontinentaleuropäische Wholesale-Anleger sowie institutionelle Investoren konzipiert und sind an der Deutschen Börse, der London Stock Exchange, und an der Borsa Italiana gelistet. Mit ihnen vergrößert sich die ETF-Reihe von LGIM auf insgesamt 37 Fonds, die sowohl Core als auch Themenabdecken und von denen 29 an der Deutschen Börse erhältlich sind.

LGIM ernennt Silvia Schaak zur Co-Head of Institutional Deutschland, Schweiz & Österreich

Legal & General Investment Management hat Silvia Schaak mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zur Co-Head of Institutional Deutschland, Schweiz & Österreich ernannt. In dieser Funktion berichtet sie an Volker Kurr, Head of Europe Institutional und ebenfalls Co-Head of Institutional Deutschland, Schweiz & Österreich.

Silvia Schaak kam im Januar 2018 als Institutional Client Director zu LGIM und zeichnet seitdem für den Ausbau der Kundenbasis in den deutschsprachigen Ländern sowie für die Betreuung der institutionellen Kunden verantwortlich. In diesen drei Jahren konnte LGIM seine Assets in dieser Region auf rund das Dreifache steigern. Insgesamt verwaltete LGIM in Europa außerhalb Großbritanniens zuletzt 64 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2020).

“Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Portfoliomanagerin ist Silvia Schaak in unserem Team immens wichtig”, kommentiert Kurr. “Bei institutionellen Kunden genießt sie aufgrund ihrer tiefen Fachkenntnisse ein hohes Ansehen. Sie übernimmt nahtlos die Rolle eines Portfoliomanagers oder Produktspezialisten für bestimmte Anlageklassen und weist eine langjährige Erfahrung und tiefgehende Expertise in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Kundenbeziehung, Kundenbindung und Mitarbeiterführung auf. Ihre Ernennung ist die logische Konsequenz ihrer exzellenten und eindrucksvollen Arbeit in den vergangenen drei Jahren. Ich freue mich, unser institutionelles Geschäft in Deutschland, Schweiz & Österreich mit Silvia Schaak in ihrer neuen Rolle weiter auszubauen.“

Vor ihrem Wechsel zu LGIM leitete Schaak die Abteilung Multi-Asset-Class-Solutions bei Credit Suisse Deutschland und verantwortete das Institutionelle Portfoliomanagement der CS Kapitalgesellschaft mbH. In einer früheren Position war sie Portfoliomanagerin für institutionelle Kunden bei der Credit Suisse Asset Management. Sie ist Diplom-Betriebswirtin und CFA Charterholder (Chartered Financial Analyst).


Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,5 Billionen CHF: Stand: 30. Juni 2020) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

LGIM bringt festverzinsliche ETFs auf den Markt

Legal & General Investment Management (LGIM) bringt mit der Reihe „Core Fixed Income Exchange Traded Funds“ festverzinsliche ETFs für institutionelle Investoren und Wholesaleanleger in Europa auf den Markt. Von den fünf neuen ETFs, die an der Londoner Börse gehandelt werden, sind zwei auch an der Deutschen Börse gelistet: der L&G ESG Emerging Markets Government Bond UCITS ETF und der L&G ESG China Bond UCITS ETF.

Das Angebot richtet sich an Anleger, die in festverzinsliche Anlagen investieren und dabei ESG-Kriterien und Liquiditätsaspekte mit einbeziehen möchten. LGIM verfügt über versierte Anleihe-Teams sowohl in aktiv gemanagten als auch in Index-Fonds. Zusammen verwalten sie Vermögensverwerte von 236 Milliarden US-Dollar. Die neuen ETFs zielen darauf ab, Ineffizienzen zu vermeiden, die häufig bei Index-Anlagen entstehen, und dadurch einen Mehrwert für Anleger zu schaffen. ShareAction hebt im aktuellen Bericht Voting Matters 2020 LGIMs führende Rolle unter Vermögensverwaltern beim aktiven Abstimmungsverhalten und beim Engagement für ESG-Themen hervor.

Anders als traditionelle festverzinsliche ETFs bieten die neuen Fonds von LGIM eine höhere Allokation in grüne Anleihen von Anleiheemittenten mit den höchsten ESG-Bewertungen, weisen dabei aber ein ähnliches Risiko-Rendite-Profil wie traditionelle Indizes auf. Darüber hinaus schließt die Reihe das unterste Quintil der Emittenten auf Basis der ESG-Bewertungen aus, dazu bestimmte Branchen wie umstrittene Waffenhersteller, Steinkohle-Minenbetreiber, Tabakunternehmen, Ölsande (ab 29. Januar 2021) sowie Unternehmen, die gegen den UN Global Compact verstoßen.

LGIM hat den Index so konzipiert, dass er einen liquiditätsbewussten Ansatz verfolgt, der im Vergleich zu traditionellen Benchmarks erhöhte Mindestausgabeschwellen vorsieht, um das Liquiditätsprofil insgesamt zu verbessern. Die Indizes sind speziell auf Liquidität optimiert, um das ideale Verhältnis zwischen der Liquidität einzelner Anleihen bzw. des gesamten Portfolios und möglichen Performance-Einbußen zu finden.

Die Indizes sind so gestaltet, dass sie überhitzte Handelsphasen einzelner Anleihen vermeiden und ihre Mittel so effizienter einsetzen können. Für Anleger hat das den Vorteil, dass der Fonds bei einem allgemeinen Abverkauf untätig bleibt und eine günstigere Preisentwicklung nutzen kann. So können die ETFs Anleihen bis zu sechs Monate lang halten, nachdem das begebende Unternehmen zu einem „Fallen-Angel“ herabgestuft wurde. Auch Anleihen, die sich ihrer Fälligkeit nähern, können weiter gehalten werden. Außerdem werden die aus Kupons erwirtschafteten Gelder sofort reinvestiert, anstatt sie, wie bei traditionellen Anleiheindizes üblich, bis zum Ende des Monats als Cash-Position zu halten.

Zur Umsetzung dieser konzeptionellen Anforderungen hat LGIM sich einen Partner mit überzeugendem Track Record bei der Entwicklung von Anleiheindizes und ESG-Integration gesucht: Gemeinsam mit JPMorgan bindet LGIM einen ESG-Ansatz in sein ETF-Angebot ein, der auf anerkannte externe ESG-Daten zurückgreift und Unternehmens-Ausschlüsse mit umfasst, die verantwortungsbewusste Investoren und Vermögensverwalter oft voraussetzen.

Howie Li, Leiter des ETF-Geschäfts bei LGIM, sagt: "Für Bond-Anleger gehören Liquidität und ESG-Integration zu den wichtigsten Faktoren. Das Feedback unserer Kunden ist eindeutig: Die ETF-Branche muss festverzinsliche Instrumente bereitstellen, die zukunftsorientierte Anlagethemen besser widerspiegeln. Dank der umfassenden Erfahrung von LGIM bei Index-Investments und verantwortungsbewussten Investitionen haben wir Anleiheindizes entwickelt, die den Liquiditäts- und ESG-Anforderungen des Anlegers von heute gerecht werden. Gleichzeitig wollten wir den Mehrwert für unsere Anleger steigern, den LGIM seinen Kunden seit vielen Jahren durch das Portfoliomanagement von Anleiheindizes bietet. Mit einem einzigen Investment können Anleger nun auf die diversifizierten Anleiheportfolios dieser ETFs zugreifen, um strategische und taktische Entscheidungen über die Asset-Allokation zu treffen, die ihren ESG-Bedürfnissen und Liquiditätsbelangen Rechnung tragen. Gleichzeitig können Anleger den potenziellen Wert durchdachter Indizes maximieren, in die die Indexerfahrung von LGIM einfließt.”

Lee Collins, Leiter des Bereichs Index Fixed Income bei LGIM, kommentiert: „Wir freuen uns, mit JPMorgan bei der Indexgestaltung für die ersten festverzinslichen ETFs zusammenzuarbeiten und nun diese ETFs gemeinsam auf den Markt zu bringen. Es war uns wichtig, dass wir einige unserer Portfoliomanagementtechniken aus der Praxis in das Indexkonzept einfließen lassen konnten, so dass wir nun die Möglichkeit haben, einen echten Mehrwert für unsere Anleger zu schaffen.“

Phillip von Königsmarck, Leiter Wholesale für Deutschland und Österreich bei LGIM, fügt hinzu: „Unsere deutschen Kunden achten zunehmend auf die ESG-Ausrichtung ihrer Portfolios. Mit diesen neuen festverzinslichen Core-ETFs können wir Investmentprodukte anbieten, die das Thema Nachhaltigkeit mit Liquidität verbinden und dabei unsere Erfahrung bei Indexanlagen nutzen. Auf diese Weise können wir die Bandbreite und Vielfalt der Lösungen auf dem deutschen Markt weiter ausbauen.“

Mit der Markteinführung der Core-Fixed-Income-ETF-Palette erhöht sich das ETF-Gesamtsortiment von LGIM auf 33 Core- und Themen-ETFs mit einem Gesamtvermögen von 6,2 Milliarden Euro1.


Über Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management ist einer der größten Vermögensverwalter Europas und ein bedeutender globaler Investor mit einem verwalteten Gesamtvermögen von 1,2 Billionen Pfund (1.4 Billionen EUR, 1,5 Billionen CHF)2. Wir arbeiten mit einem breiten Spektrum globaler Kunden zusammen, darunter Pensionskassen, Staatsfonds, Fondsvertriebsgesellschaften und Privatanleger.3
In den vergangenen 40 Jahren haben wir mit Verständnis für das, was zählt, unser Geschäft aufgebaut und unsere Erkenntnisse in wertschaffende, leicht verfügbare Anlageprodukte und -lösungen umgesetzt. Wir bieten Anlageexpertise über das gesamte Asset-Spektrum einschließlich Renten, Aktien, Gewerbeimmobilien und Cash. Unsere Fähigkeiten reichen von Indexnachbildung und aktiven Strategien bis hin zu Lösungen für Liquiditätsmanagement und Liability-based Risk Management.

1) Stand 4. Dezember 2020
2) LGIM internal data as at 30 June 2020. The AUM disclosed aggregates the assets managed by LGIM in the UK, LGIMA in the US and LGIM Asia in Hong Kong. The AUM includes the value of securities and derivatives positions.

LGIM geht eine Partnerschaft mit AP1 ein, um einen innovativen ESG-Indexfonds für Schwellenländeraktien ohne fossile Brennstoffe aufzulegen

Legal & General Investment Management (LGIM) hat einen neuen Fonds, den L&G Emerging Market Equity Future Core Fund, aufgelegt. Der Indexfonds wurde in Zusammenarbeit mit dem schwedischen öffentlich-rechtlichen Pensionsfonds AP1 entwickelt, um den Anforderungen institutioneller Investoren an eine passive Anlagelösung gerecht zu werden, die mehrere ESG-Dimensionen abdeckt. LGIM ist ein führender Anbieter von passiven Investmentlösungen. Das an Indizes orientierte Anlagevolumen beläuft sich auf 436 Milliarden Euro1. Die Gesellschaft entwickelt derzeit eine neue Generation von Indexfonds, die ESG-Gesichtspunkte integriert und den Active-Ownership-Ansatz und das Engagement von LGIM bei den Unternehmen im Index nutzt, unter anderem durch ihr Abstimmungsverhalten.

Das Kapital wird danach investiert, wie gut die Unternehmen bei den ESG-Kriterien abschneiden. Diejenigen mit einer guten Bewertung erhalten im Vergleich zu ihrer Marktkapitalisierung eine höhere Gewichtung, während diejenigen mit einer schlechten Bewertung geringer gewichtet werden. Die ESG-Bewertungen, die die Unternehmen erhalten, sind vollständig transparent. Die Firmen werden also darüber informiert, was sie tun müssen, um sich zu verbessern.

Der Fonds bildet den Solactive L&G Emerging Markets Future Core Index ab, der von LGIM entwickelt wurde und von dem in Deutschland ansässigen Indexanbieter Solactive berechnet wird. Der Index setzt sich aus großen und mittleren Unternehmen aus 26 Schwellenländern zusammen. Zusätzlich zu den generellen Branchenausschlüssen für Energie und Tabak gelten zusätzliche Ausschlusskriterien für eine Beteiligung an folgenden Bereichen: Atomstromerzeugung, Angriffs- und umstrittene Waffen, Kohle und Wärmekraftwerkskohle, Tabakproduktion und -einzelhandel, Ölsandgewinnung, Cannabis für den nicht-medizinischen Konsum, Glücksspiel oder auch die wiederholte Verletzung der United Nations Global Compact Prinzipien (UNGC).

Colm O'Brien, Head of Index EMEA, Legal & General Investment Management (LGIM), kommentiert dies:

“Wir erkennen die Bedürfnisse und den Wunsch der Anleger nach einer Lösung für ihre Indexallokationen an, die ohne Engagement in fossilen Brennstoffen auskommt und zentrale Elemente der ESG-Kriterien integriert, aber gleichzeitig das Risiko- und Renditeprofil ihrer aktuellen Indexprodukte beibehält.

Aus unserer Sicht liegt die einzige Möglichkeit, ESG richtig zu integrieren, darin, eine Änderung der Aktivitäten und des Verhaltens der dem Index zugrunde liegenden Unternehmen herbeizuführen. Die Lösung von LGIM verbindet das Engagement mit ihrem Abstimmungsverhalten. Die Kapitalallokation wiederum hängt davon ab, wie gut die Unternehmen bei den wichtigsten ESG-Kennzahlen abschneiden.

Wir wollen die im Index enthaltenen Unternehmen dazu veranlassen, ihr eigenes Handeln selbst in die Hand zu nehmen. Dadurch werden sie in der Lage sein, ihre Gewichtung in unserem Index zu beeinflussen.”

Majdi Chammas und Tina Rönnholm, External Partnerships & Innovation bei AP1, dazu:

“Wir freuen uns zu sehen, dass unsere Diskussionen mit LGIM über passive Investments, Active Ownership und Nachhaltigkeit in die Entwicklung dieses innovativen neuen Fonds eingeflossen sind. Die transparente Behandlung mehrerer ESG-Dimensionen wird nach unserer Überzeugung sowohl den Wandel als auch den Shareholder Value vorantreiben und uns gleichzeitig die Risiko- und Renditemerkmale bieten, die wir von passiven Investments erwarten. Darüber hinaus denken wir, dass langfristige Investoren wie wir selbst die Verantwortung haben, den Wandel durch die Allokation unseres Kapitals zu beeinflussen. Wir haben uns daher entschieden, diese Strategie in einem Fondsformat zu lancieren, so dass gleichgesinnte Investoren die Möglichkeit haben, mit uns zusammen zu investieren.”

Volker Kurr, Head of Europe Institutional, Legal & General Investment Management (LGIM), ergänzt:

“Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit AP1 unsere jeweiligen Kompetenzbereiche für verantwortungsbewusstes Investment kombinieren konnten, um dieses überzeugende Fondsangebot auf den Markt zu bringen.

Diese Indexlösung basiert auf der Grundüberzeugung von LGIM, dass wir durch die Ausübung unserer Rechte und Positionen als einer der weltweit führenden Vermögensverwalter die Handlungen und das Verhalten der Unternehmen, in die wir im Namen unserer Kunden investieren, beeinflussen können. Wir glauben, dass dies zu positiven Veränderungen bei den Unternehmen und auf den Märkten, in die wir investieren, führen wird. Dies schlägt sich letztlich in einem langfristigen Wert für unsere Kunden nieder.“

Der Fonds ist ein irischer ICAV, der die europäischen OGAW-Standards erfüllt. Er ist in Dänemark, Finnland, Deutschland, Irland, Norwegen, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden registriert. Der Fonds wird auch in Österreich und der Schweiz registriert.

LGIM verfügt über eine große Expertise im Bereich verantwortungsbewusster Investments und nimmt ihre Anlageverantwortung ernst. Im Rahmen ihrer ESG-Scoring-Methodik bewertet LGIM 16.000 Unternehmen. Daneben wurde LGIM kürzlich als einer der größten Befürworter „klimakritischer“ Aktionärsanträge im Jahr 2020 im Vergleich zu den 12 größten Vermögensverwaltern der Welt2 anerkannt. 2020 steht LGIM bei der unabhängigen NGO ShareAction aufgrund ihres Ansatzes zum Klimawandel auf Platz 1 der Vermögensverwalter3. Im Oktober wurde die Gesellschaft auch von den UN Principles for Responsible Investment in ihre „Leaders Group“ zum Klimawandel aufgenommen4.


1) Stand: 30. Juni 2020
2) Majority Action, Climate in the Boardoom, How Asset Manager Voting Shaped Corporate Climate Action In 2020, verfügbar unter https://static1.squarespace.com/static/5d4df99c531b6d0001b48264/t/5f6976e5f6b47e5e50c11430/1600747275103/MA_ClimateintheBoardroom_2020.pdf 
3) https://shareaction.org/research-resources/point-of-no-returns/
4) https://www.unpri.org/the-pri-leaders-group/4771.article

Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen GBP: Stand: 30. Juni 2020) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

Första AP-fonden

Första AP-fonden (AP1) ist einer von fünf Rentenfonds im schwedischen Rentensystem (die AP-Fonds). AP1 verwaltet ein Vermögen von 355 Milliarden SEK (Stand: 30. Juni 2020) in einem Portfolio aus Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, Devisen, Immobilien, Hedge-Fonds, Private-Equity-Fonds, Infrastruktur und Hochzinsanleihen. Die Investitionen werden weltweit getätigt. AP1 ist ein langfristiger Investor und ein aktiver, engagierter Eigentümer. Als solcher stellt der Fonds strenge Anforderungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance.

LGIM erweitert Produktpalette der Themen-ETFs um einen Clean Energy ETF

Ab sofort können Anleger in den L&G Clean Energy UCITS ETF investieren. Der Exchange Traded Fund (ETF) notiert an der Deutschen Börse, der London Stock Exchange, der Borsa Italiana und der Schweizer Börse. Er gibt Anlegern den Zugang zu Unternehmen, die Innovationen und strukturelle Veränderungen im wachsenden Feld der sauberen Energie hervorbringen.

Der ETF soll eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung von bezahlbarer und sauberer Energie weltweit bis 2030 gemäß den Vorgaben der Vereinten Nationen zu nachhaltiger Entwicklung spielen (Ziel Nr. 7 der Sustainable Development Goals – kurz: SDGs).

Der ETF wendet eine dynamische, aktiv gestaltete Anlagestrategie an, die Echtzeitdaten zu mehr als 120.000 Ausschreibungen und Verträgen im Zusammenhang mit Strom weltweit nutzt. Damit liefert er ein spezialisiertes Portfolio von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette für saubere Energie und bietet eine tragfähige, nachhaltige Alternative zum traditionellen, von fossilen Brennstoffen dominierten Energiesektor.

Der ETF wird zweimal jährlich auf der Grundlage des aktuellsten aktiven Researches neu gewichtet, um die Diversifizierung aufrechtzuerhalten und auf neue Marktteilnehmer und Markttrends auf dem globalen Markt für saubere Energie zu reagieren. Dazu zählen etwa Zulieferer von Komponenten, Hersteller von Wind- und Solar- Originalgeräten sowie Stromerzeuger auf dem gesamten Solarmarkt, ebenso wie Wind-, Biokraft-, Wasserkraft-, Meeres- und Geothermo-Technologien.

Howie Li, Leiter der ETF-Sparte bei LGIM: „In nur wenigen Jahren hat sich ein globaler Konsens für den Schutz des Klimas gebildet. Waldbrände haben weite Landstriche verwüstet und Millionen Menschen sind für den Klimawandel auf die Straße gegangen. COVID-19 hat gezeigt, wie wichtig es ist, drohende Gefahren abzuwenden, bevor es zu spät ist.

Wir sind davon überzeugt, dass der Markt für saubere Energie langfristig weiter wachsen wird. Wir freuen uns, dass wir dieses Produkt entwickelt haben, damit Anleger kosteneffizient in einen zukunftsorientierten, diversifizierten Aktienkorb investieren können. Der ETF ist Teil der weltweit wachsenden Akzeptanz für saubere Energie.”

Philipp von Königsmarck, Leiter Wholesale bei LGIM in Deutschland und Österreich: „Der Klimawandel ist zu einem Schlüsselthema für unsere Kunden geworden, die sich Produkte mit einem möglichst geringen CO2- Fußabdruck wünschen. Mit dem Clean Energy ETF erhalten Anleger Zugang zu den Unternehmen, die führend bei der Entwicklung erneuerbarer Energien sind. Dieser Sektor ist der Schlüssel für die Energiewende, die notwendig ist, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens von Netto-Null-Kohlenstoffemissionen bis 2050 zu erreichen.“

Die Auflegung des L&G Clean Energy UCITS ETF erweitert die thematische ETF-Palette von acht auf neun Themen-ETFs. Dazu gehören der 1,57 Milliarden Euro schwere L&G Cyber Security UCITS ETF und der L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 891 Millionen Euro.

Das LGIM-Team hofft, dass sich die positive Wertentwicklung weiter fortsetzt: Sieben von acht thematischen ETFs haben den MSCI World Index seit Jahresbeginn im Durchschnitt um mehr als 20 Prozent übertroffen (Stand: 9. November 2020).1


Über Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management ist einer der größten Vermögensverwalter Europas und ein bedeutender globaler Investor mit einem verwalteten Gesamtvermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen Pfund; 1,5 Billionen CHF)2. Wir arbeiten mit einem breiten Spektrum globaler Kunden zusammen, darunter Pensionskassen, Staatsfonds und Fondsvertriebsgesellschaften. In den vergangenen 40 Jahren haben wir mit Verständnis für das, was zählt, unser Geschäft aufgebaut und unsere Erkenntnisse in wertschaffende, leicht verfügbare Anlageprodukte und -lösungen umgesetzt. Wir bieten Anlageexpertise über das gesamte Asset-Spektrum einschließlich Renten, Aktien, Gewerbeimmobilien und Cash. Unsere Fähigkeiten reichen von Indexnachbildung und aktiven Strategien bis hin zu Lösungen für Liquiditätsmanagement und Liability-based Risk Management.

1) Daten in EUR per 9. November 2020.
2) LGIM-interne Daten zum 30. Juni 2020. Das AUM gab die von der LGIM in Großbritannien, der LGIMA in den USA und der LGIM Asia in Hongkong verwalteten Vermögenswerte aggregiert an. Das AUM beinhaltet den Wert der Wertpapier- und Derivatepositionen.

LGIM erhöht Klimaschutz-Druck auf Portfolio-Unternehmen

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, bewertet mit dem „Climate Impact Pledge“ mehr als 1.000 Unternehmen weltweit in wichtigen Sektoren unter Klimaaspekten. Ein Ampelsystem macht Vorreiter und Klimasünder deutlich, basierend auf quantitativen Analysen einschließlich eines eigens entwickelten Klimamodells.

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Anzahl der erfassten Unternehmen von rund 80 auf 1.000 mehr als verzehnfacht. Die ausgewählten Unternehmen stehen für mehr als 60 Prozent der Treibhausgasemissionen von börsennotierten Unternehmen weltweit.

Bei Unternehmen, die die Mindeststandards von LGIM nicht einhalten – zum Beispiel ihre Emissionen nicht umfassend offenlegen oder keine wichtigen Nachhaltigkeits-Zertifizierungen erreichen – wird LGIM auf der Hauptversammlung gegen das Management stimmen und gegebenenfalls Unternehmensanteile aus ausgewählten Fonds verkaufen. Für die Zukunft plant LGIM, die Standards weiter anzuheben und die Sanktionen weiter zu verschärfen.

Seit 2016 wächst der Konsens darüber, bis 2050 weltweit einen klimaneutralen Kohlenstoffausstoß zu erzielen, um die Ziele des Pariser Abkommens zum Klimawandel zu erreichen. LGIM verpflichtete sich 2016 dazu, bei 80 der größten Unternehmen in den Bereichen Energie, Transport, Lebensmittelhandel und Finanzen auf eine Verbesserung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien hinzuwirken. Unternehmen, die sich im puncto Klimaschutz hervortaten, wurden öffentlich gelobt, bei anderen – darunter ExxonMobil – stimmte LGIM gegen das Management und stieß ihre Aktien aus der Future-World-Fondspalette ab. Eine positive Entwicklung etwa verzeichnet Dominion Energy. Subaru, zuvor auf der Ausschlussliste, wird wieder in Zukunft in die Future-World-Fonds aufgenommen.

Meryam Omi, Head of Sustainability and Responsible Investment Strategy bei LGIM erläutert: „Wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten, bedroht das langfristig die Stabilität des Markts, und wir wissen, dass Druck Unternehmen zu Veränderungen bewegen kann. Die Herausforderung besteht darin, diesen Prozess zu beschleunigen und zu erweitern. Deshalb kombinieren wir Datenanalysen mit umfassender Forschung in Schlüsselsektoren, um Unternehmen bei der Entwicklung tragfähiger Klimastrategien zu unterstützen und Verweigerer zur Rechenschaft zu ziehen.“


Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen GBP: Stand: 30. June 2020) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

LGIM legt Halbjahreszahlen vor

Legal & General Investment Management (Holdings) Limited ("LGIM(H)") hat heute die konsolidierte Aufstellung der Finanzergebnisse ihrer Tochtergesellschaften für das Halbjahr bis zum 30. Juni 2020 vorgestellt.

In einem herausfordernden Umfeld hat sich LGIM(H) über alle Kanäle, Regionen und Investment Capabilities hinweg als widerstandsfähig erwiesen. Das Unternehmen profitierte von Größenvorteilen sowie seiner diversifizierten Aufstellung, unterstützt durch eine strukturelle Nachfrage nach seinen Produkten und Anlagekapazitäten. LGIM steigerte das verwaltete Vermögen (Assets under Management, AUM) auf 1.369,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020 (Zum Vergleich: 1.252,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019). Die externen Nettozuflüsse beliefen sich auf 6,8 Milliarden Euro (gegenüber 66,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019), das entspricht 0,5% der AUM zu Jahresbeginn, gestützt durch starke Nettozuflüsse von 8,9 Milliarden Euro in die britischen Geschäftsbereiche Defined Benefit und Defined Contribution. Die Einnahmen stiegen um 8% auf 516 Millionen Euro (H1, 2019: 479 Millionen Euro), unterstützt durch gutes Wachstum sowohl im externen als auch im internen Geschäft. Die Managementgebühren stiegen um 8% auf 506 Millionen Euro (H1, 2019: 469 Millionen Euro).

Die internationalen Vermögenswerte der LGIM(H) stiegen um 12% auf 424,9 Milliarden Euro (H1, 2019: 378,5 Milliarden Euro). Die Performance wurde durch die starken Kapitalzuflüsse und das Marktwachstum in jüngster Zeit angetrieben, unterstützt durch LGIM’s breite Aufstellung. LGIM erzielte Nettozuflüsse in Höhe von 5,7 Milliarden Euro in Asien, was das starke Wachstumspotenzial in der Region widerspiegelt. Dies wurde durch Mittelabflüsse in den USA ausgeglichen, da einige Pensionspläne aufgrund ihrer Vermögensallokation von festverzinslichen Wertpapieren hin zu anderen Anlageklassen umschichteten. Die AUM des europäischen Geschäfts (ohne Großbritannien) stiegen um 11% auf 64,0 Milliarden Euro (H1, 2019: 57,4 Milliarden Euro).

Michelle Scrimgeour, Chief Executive Officer, Legal & General Investment Management (LGIM(H)), kommentiert die Ergebnisse der LGIM wie folgt: "Die LGIM hat sich inmitten erheblicher Marktvolatilität und eines außergewöhnlichen Umfelds aufgrund von COVID-19 als widerstandsfähig erwiesen. Das Unternehmen hat in der ersten Hälfte des Jahres 2020 weiterhin positive externe Nettozuflüsse geliefert und die AUM gesteigert, was die Vorteile einer diversifizierten Assetbasis und die starke strukturelle Nachfrage nach unseren Produkten und Fähigkeiten belegt.

Die Belastbarkeit unserer Ergebnisse im ersten Halbjahr spiegelt den Wert unseres bestehenden Kundenstamms und die Bedeutung des Aufbaus starker und dauerhafter Beziehungen wider. Das Unternehmen hat schnell auf eine neue Arbeitsweise umgestellt und sich weiterhin proaktiv und produktiv auf seine Kunden zugegangen. So konnten wir die Herausforderung gut meistern, und wir sind dankbar für das anhaltende Vertrauen unserer Kunden in dieser schwierigen Zeit. Wir werden weiterhin die Kernstärken des Unternehmens nutzen und international in den Bereichen tätig sein, in denen wir für unsere Kunden die besten Leistungen erbringen können. Dabie konzentrieren wir uns weiterhin auf Bewältigung der ökologischen und sozialen Herausforderungen einer sich rasch verändernden Welt. Ich danke all meinen LGIM-Kollegen für ihre hervorragende Teamarbeit sowie dafür, dass sie sich gegenseitig und unsere Kunden in diesen unsicheren Zeiten unterstützt haben.”

Volker Kurr, der das institutionelle Geschäft von LGIM in Europa leitet, ergänzt: „Die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäfts im durch die Pandemie verursachten schwierigen Umfeld hat uns sehr ermutigt. Europäische institutionelle Investoren und Großanleger bauen weiterhin auf unsere starke Renten-Expertise und unsere cleveren Index-Lösungen, die alle von unserem Engagement für nachhaltige Investitionen untermauert werden.

In der ersten Jahreshälfte haben wir unsere Präsenz in den nordischen Ländern mit der Eröffnung unseres ersten Büros in der Region und mit der Ernennung einer Führungskraft in der Benelux-Region ausgebaut“, fügt Kurr hinzu. „Unser ETF-Geschäft hat unsere Pläne für den Wholesale-Vertrieb in Europa mit Nettozuflüssen von 200 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020 weiter unterstützt. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Unternehmen über ein solides Fundament verfügt, das wir weiter ausbauen werden.“

LGIM(H) schärft sein Profil als verantwortungsbewusster Investor weiter. Zum 30. Juni 2020 verwaltete das Unternehmen 193 Milliarden Euro für nachhaltige Anlagestrategien, die explizit mit ESG-Kriterien verknüpft sind. Eingebettet in seine Prozesse und Entscheidungen bietet LGIM(H) seinen Kunden nachhaltige Investments mit Wirkung. Das Investment-Stewardship-Team der Firma hat im ersten Halbjahr 2020 mit 210 Unternehmen zusammengearbeitet und über 48.517 Resolutionen abgestimmt.


1) Interne Daten von LGIM(H) zum 30. Juni 2020. Die genannten AUM entsprechen dem aggregierten verwalteten Vermögen von LGIM(H) in Großbritannien, LGIMA in den USA und LGIM Asia in Hongkong. Die AUM umfassen den Wert von Wertpapier- und Derivatepositionen. Alle GBP-Beträge wurden auf Basis des GBP-EUR-Kassakurses zum 30. Juni 2020 in EUR umgerechnet. Aufgrund des schwächeren GBP-Kurses liegen die EUR-Zahlen im Vergleich zu den LGIM-Gesamtjahresergebnissen niedriger.

LGIM stimmt gegen Wiederwahl des ExxonMobil-CEO

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat erhebliche Bedenken hinsichtlich des Vorgehens von ExxonMobil (Exxon) in Fragen des Klimawandels, der politischen Lobbyarbeit und der Unabhängigkeit des Boards. Aus diesem Grund geht LGIM vor der Hauptversammlung von Exxon am 27. Mai 2020 in Texas (USA) einen ungewöhnlichen Schritt und erklärt seine Absicht, gegen die Wiederwahl des Vorsitzenden des Exxon-Boards zu stimmen.

Angesichts der Dringlichkeit bei der Bekämpfung des Klimawandels sticht Exxon in den LGIM-Ranglisten aufgrund der anhaltenden Weigerung hervor, seine vollständige CO2-Bilanz1 offenzulegen sowie unternehmensweite Emissionsziele zu bestimmen. Gleichzeitig bemüht sich jedoch eine wachsende Zahl von Unternehmen derselben Branche – wie BP, Shell und Repsol – ebenso wie Ländern, darunter die Mitglieder der EU und Großbritannien, vorrangig um „Netto-Null-Emissionen“.

Für einen langfristig orientierten Investor wie LGIM hat die Verbesserung der Standards bei der Unternehmensführung und Nachhaltigkeit durch seine Arbeit mit Unternehmen und Aufsichtsbehörden eine hohe Bedeutung. 2019 wurde Exxon auch im zweiten jährlichen LGIM-Unternehmensranking der Vorreiter und Nachzügler im Kampf gegen den Klimawandel – dem Climate Impact Pledge* – hervorgehoben.

Meryam Omi, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusste Anlagestrategie bei Legal & General Investment Management (LGIM):

„Der mangelnde strategische Ehrgeiz von Exxon in Bezug auf den Klimawandel bereitet uns immer noch Sorgen. Um in einem klimaverträglichen Umfeld erfolgreich zu bleiben, müssen die Unternehmen heute handeln. Sie müssen ihre Kapitalentscheidungen an den Zielen des Pariser Abkommens ausrichten und sie müssen sich ehrgeizige Ziele setzen. Wir beobachten, dass viele der Konkurrenten von Exxon ihre Ambitionen zur Nachhaltigkeit auch unter den derzeitigen schwierigen Bedingungen intensivieren. Die Welt und auch die Investoren von Exxon können es sich nicht leisten, dass das Unternehmen ins Hintertreffen gerät.“

Im Januar kündigte LGIM eine Verschärfung seiner Abstimmungspolitik gegenüber der kombinierten Funktion des Chief Executive Officers (CEO) und Board-Vorsitzes an und entschied, bei Vorstandswahlen (director elections) künftig weltweit gegen kombinierte Rollen zu stimmen. Die Änderungen sind Teil der jährlichen Überprüfung der globalen Stimmrechtsvertretungspolitik von LGIM und werden sich insbesondere in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Spanien auswirken, wo kombinierte Funktionen noch immer üblich sind. Trotz der positiven Entwicklung in den letzten Jahren sind kombinierte Positionen in den USA nach wie vor häufig. Bei 47% der S&P-500-Vorstände werden die Rollen des CEO und des Board-Vorsitzenden von einer Person ausgefüllt – auch bei ExxonMobil.

LGIM wird nicht nur gegen die Wiederwahl des Exxon-Vorsitzenden stimmen, sondern auch einen Aktionärsantrag für einen unabhängigen Vorsitzenden sowie einen Aktionärsantrag für mehr Transparenz bei der politischen Lobbyarbeit unterstützen.

Meryam Omi: „Wir glauben, dass die Trennung der kombinierten Rollen von CEO und Board-Vorsitz ein besseres Gleichgewicht zwischen Autorität und Verantwortung ermöglicht. Darüber hinaus erwarten wir, dass Unternehmen, die Geld von Investoren für die Lobbyarbeit bei Regierungen ausgeben, Rechenschaft darüber ablegen, wie und warum sie dies tun. Diese gegenseitigen Kontrollen liegen im besten Interesse der Aktionäre. Als konstruktive, langfristige Investoren glauben wir, dass Verbesserungen der Unternehmensführung und der Klimastrategie von ExxonMobil zu dessen Widerstandsfähigkeit und künftigem Erfolg beitragen werden.“


1) Scope 1, 2 und 3-Emissionen

Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen GBP2) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI).
Sein Produktspektrum hat LGIM darauf zugeschnitten, die Bedürfnisse von institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden zu erfüllen und für sie Alpha zu generieren oder ihnen einen effizienten Marktzugang zu bieten. Das Produktangebot deckt dabei alle Asset-Klassen ab – ein besonderer Fokus liegt auf Indexfonds und ETFs mit intelligent konstruierten Lösungen, aktiven Credit-/Fixed-Income-Strategien und LDI-Solutions.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich aus Überzeugung aktiv in den Unternehmen, in die LGIM investiert – angefangen bei der Ausübung von Aktionärsstimmrechten bis hin zum direkten Dialog mit den Unternehmen auf Vorstandsebene. LGIM ist überzeugt davon, auf diese Weise einen Mehrwert für seine Kunden zu erzielen und dazu beizutragen, die Finanzmärkte nachhaltiger zu gestalten.
Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

LGIM erhöht Einsatz für Nachhaltigkeit und Governance

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat seine Stewardship-Bemühungen weiter verstärkt und den Druck auf Unternehmensvorstände weltweit in einer Reihe von Themen wie Klimawandel, Vergütung, Diversität und Governance des Führungsgremiums erhöht.

Aus dem heute veröffentlichten neunten „Active Ownership Report“ von LGIM geht hervor, dass LGIM im Laufe des Jahres 2019 weiterhin weltweit gegen die Wahl von mehr als 4.000 Unternehmensvorständen gestimmt hat. Ziel ist es, damit auf lange Sicht positive Veränderungen in den Unternehmen und Märkten, in die LGIM investiert, zu bewirken.

Sacha Sadan, Direktor Investment Stewardship bei LGIM, kommentiert: „In diesen beispiellosen Zeiten werden wir daran erinnert, wie vernetzt die Welt ist – aber auch daran, dass Nachhaltigkeit, eine gute Unternehmensführung und die faire Behandlung der Mitarbeiter die Bausteine für eine bessere Zukunft sein werden. LGIM wird Unternehmen weiterhin unterstützen und sie dazu anhalten, ihrer Verantwortung gegenüber ihren Stakeholdern gerecht zu werden. Wir werden uns zudem gegenüber den Aufsichtsbehörden für eine Verbesserung der Marktstandards stark machen und uns um Zusammenarbeit bemühen, um Fortschritte bei den Themen zu erzielen, die für unsere Kunden und die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung sind.“

Bekämpfung des Klimawandels durch entschiedenes Stewardship

Der Klimawandel war das Thema, zu dem sich LGIM 2019 am häufigsten beschäftigte. Im Laufe des Jahres unterstützte LGIM – die als „einer der offensten Fondsgesellschaften in der Klimakrise1“ angesehen wird – mehr Aktionärsbeschlüsse zum Klimawandel als jeder andere der weltweit größten Vermögensverwalter2. LGIM war sogar Mitverfasser eines Klimabeschlusses beim Ölkonzern BP. Dieser trug dazu bei, das Unternehmen bei der Verabschiedung branchenführender Emissionsziele zu unterstützen.

Im Juni veröffentlichte LGIM ihre zweite jährliche Rangliste derjenigen Unternehmen, die bei „Climate Impact Pledge“-Engagements Vorreiter sind oder hinterherhinken. Dabei stimmte LGIM gegen elf Unternehmen – darunter Exxon Mobil und die China Construction Bank – und ergriff Maßnahmen als Investor, da diese Unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nachgewiesen hatten. Der Bericht zum „Climate Impact Pledge“ hob auch Beispiele für bewährte Praktiken hervor, ebenso wie Beispiele für Stewardship, die einen positiven Wandel vorantreiben. Zwei Unternehmen, die 2018 aus ausgewählten Fonds ausgelistet wurden, hatten dabei genügend Fortschritte gemacht, um 2019 eine Reinvestition zu rechtfertigen.

Der LGIM-Ansatz wird von einer unabhängigen Analyse bestätigt. Bei der Untersuchung großer Asset Manager hinsichtlich ihrer Kompetenz bei verantwortungsbewussten Anlagen erhielt LGIM als einer von nur fünf Vermögensverwaltern weltweit ein A-Rating. Damit wurde LGIM unter den britischen Gesellschaften, den Indexfonds-Anbietern sowie innerhalb der Gruppe der 15 größten Asset Managern weltweit am besten bewertet.3

Als Zeugnis der verstärkten Klimaambitionen innerhalb der Legal & General-Gruppe hat sich LGIM Real Assets außerdem dazu verpflichtet, bis 2050 für alle Immobilienobjekte einen Netto-Null-CO2-Ausstoß zu erreichen4.

Förderung finanzieller Teilhabe

LGIM setzt sich dafür ein, die Vergütungspraktiken für Führungskräfte zu verbessern und die Einkommensungleichheit bei den Unternehmen zu verringern, an denen LGIM Anteile hält. Im vergangenen Jahr lehnte LGIM weltweit 35% der Vergütungspakete ab und stimmte gegen viele Vorsitzende von Vergütungsausschüssen, weil sie es versäumt hatten, auf anhaltende Bedenken einzugehen. LGIM regt Unternehmen auch weiterhin dazu an, einen existenzsichernden Lohn einzuführen.

Im Rahmen verstärkter Richtlinien wird LGIM gegen Unternehmen stimmen, in denen die Pensionen neu ernannter Geschäftsführer nicht an die der Belegschaft angepasst sind, sowie gegen Unternehmen, in denen Geschäftsführer nach ihrem Ausscheiden zwei Jahre lang keine nennenswerten Aktienanteile behalten.

Sacha Sadan dazu: „Je länger Führungskräfte weiterhin an dem Unternehmen beteiligt sind, desto geringer ist das Risiko kurzfristiger Managemententscheidungen. Um dies zu erreichen und gleichzeitig auf eine bessere Angleichung an die Stakeholder-Gruppen hinzuwirken, haben wir unsere Grundsätze, nach denen wir Aktienbeteiligungen eingehen, aktualisiert.“

Streben nach guter Unternehmensführung und Vielfalt

LGIM ermutigt Unternehmen, robuste Governance-Strukturen einzuführen, da diese ein Eckpfeiler langfristiger Wertschöpfung sind. 2019 lehnte LGIM weltweit 15 % der Vorschläge im Zusammenhang mit Vorständen ab, darunter:

  • 776 Fälle, in denen Vorstände zu viele Funktionen gleichzeitig ausübten („overboarding“),
  • 530 Vorstände japanischer Unternehmen und 365 Beschlüsse bei europäischen Unternehmen aufgrund von Bedenken bezüglich ihrer Unabhängigkeit,
  • 199 Resolutionen bei nordamerikanischen Unternehmen wegen zu langer Vertragszeit mit Rechnungsprüfern.

Im Januar kündigte LGIM an, gegen alle Unternehmen zu stimmen, in denen der CEO auch den Aufsichtsratsvorsitz innehat. LGIM setzt sich seit langem für die Trennung der Rollen ein. Im vergangenen Jahr unterstützte LGIM 51 Aktionärsanträge in den USA, in denen eine Trennung der Funktionen gefordert wurde. Außerdem wurden 40 Stimmen gegen Vorstandsmitglieder abgegeben, bei denen die Entscheidung des Aufsichtsrates, die Funktionen zusammenzulegen, ohne die vorherige Zustimmung der Aktionäre erfolgte.

LGIM befürwortet zudem seit langem die Bedeutung unterschiedlicher Standpunkte und Fähigkeiten für den Unternehmenserfolg. 2019 hat LGIM diesen Schwerpunkt mit globaler Perspektive weiter ausgebaut und zielt auf Unternehmen mit geringer Gender Diversity ab.

  • Bei 51 US-amerikanischen und 19 japanischen Unternehmen waren nach dem Engagement von LGIM Verbesserungen bei der Diversität zu verzeichnen
  • LGIM stimmte aufgrund mangelnder Diversität gegen 76 Vorstände in Großbritannien, 41 Unternehmen in Schwellenländern und 56 Vorstände im asiatisch-pazifischen Raum.

Sacha Sadan erläutert: „Vor allem bei schwierigen Bedingungen können vielfältig zusammengesetzte Vorstände und Aufsichtsräte Unternehmen besser vorantreiben und weiter entwickeln. Wir brauchen Vorstandsmitglieder, die in der Lage sind, sich auf die wichtigen Aufgaben ihrer Rolle zu konzentrieren. Dazu gehört, dass sie nicht in zu vielen Aufsichtsräten sitzen, und dass die richtigen Kontrollmechanismen greifen. Besonders wichtig ist es dabei, sich als Aufsichtsratsvorsitzender und CEO in einer Person nicht selbst zu regulieren.“

Noch mehr Integration von ESG-Aspekten in der Geldanlage

Die Stewardship-Bemühungen von LGIM gehen Hand in Hand mit der zunehmenden Bedeutung der ESG-Kriterien im gesamten Anlageprozess. Im Laufe des letzten Jahres hat LGIM ein umfassendes Rahmenwerk für verantwortungsbewusstes Investieren geschaffen, das sowohl börsennotierte als auch private Vermögenswerte umfasst. LGIM hat ihr eigenes ESG-Scoring weiterentwickelt und 14 neue Fonds mit ESG-bezogenen Zielen aufgelegt, während sie gleichzeitig weitere Maßnahmen gegen Unternehmen mit schlechtem ESG-Scoring ergriff. So wandte sich LGIM mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen an die Vorstandsvorsitzenden von 98 Unternehmen mit schlechten Sozial- und Governance-Bewertungen – zum Beispiel aufgrund ungerechter Behandlung von Mitarbeitern und Zulieferern oder mangelnder Transparenz.

Vorantreiben der Branche durch politische Arbeit

LGIM arbeitet auch eng mit politischen Entscheidungsträgern zusammen: 2019 engagierte sie sich in rund 30 Initiativen mit Aufsichtsbehörden weltweit teil, arbeitete aber auch mit anderen Investoren zusammen und nahm – wo geeignet – öffentliche Positionen ein. Von der Verbesserung der Rechnungsprüfungsqualität und des Stewardship in Großbritannien über die Stärkung der Anlegerrechte in Japan und den USA bis hin zum Eintreten für eine nachhaltige Finanzwirtschaft in der EU und der Aktualisierung des Corporate-Governance-Kodex in Deutschland – LGIM verstärkt weiterhin die politische Arbeit im Rahmen ihres laufenden Einsatzes zur Förderung eines nachhaltigen Finanzsystems.


Um den neunten Active Ownership-Report von LGIM vollständig zu lesen, klicken Sie bitte www.lgim.com/ownership

1) Quelle: The Guardian
2) Quelle: ShareAction
3) Quelle: ShareAction – Point of No Returns (2020)
4) Weitere Informationen über den Klima-Ansatz der Legal & General Gruppe erhalten Sie im TCFD-Bericht: https://www.legalandgeneralgroup.com/media/17720/lg_tcfd_100320-finalpdf-with-link-2-pdf-with-link.pdf

LGIM steigert das verwaltete Vermögen 2019 um 18% auf 1,4 Billionen Euro

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das verwaltete Vermögen im vergangenen Jahr auf 1,415 Billionen Euro gesteigert. Das sind 18 Prozent mehr als Ende 2018, als die Assets under Management (AuM) bei 1,201 Billionen Euro lagen.

Außerhalb Großbritanniens ist LGIM besonders stark gewachsen. In den kontinentaleuropäischen Märkten, einschließlich Deutschland, flossen LGIM netto Anlagen in Höhe von 13,7 Milliarden Euro zu. „In Europa konnten wir das von uns gemanagte Vermögen damit auf 68,6 Milliarden Euro per Ende 2019 erhöhen“, sagt Volker Kurr, der das institutionelle Geschäft von LGIM in Europa leitet (Foto anbei). „Sowohl institutionelle Investoren als auch Wholesale-Anleger setzen auf unsere Expertise bei Anleihen, Schwellenländern und intelligent konzipierten Index-Lösungen. Dabei legen wir in allen Bereichen großen Wert auf verantwortliches Investieren.“ Insgesamt nahmen die AuM weltweit außerhalb Großbritanniens von 133 Milliarden Euro Ende 2018 auf 438 Milliarden Euro Ende 2019 zu.

Ende 2019 waren 178 Milliarden Euro des von LGIM verwalteten Vermögens verantwortungsbewusst angelegt und explizit an den ESG-Kriterien ausgerichtet. Darüber hinaus nimmt LGIM für seine Kunden eine verantwortungsvolle und aktive Rolle gegenüber Unternehmen ein. Das Investment Stewardship Team von LGIM engagierte sich 2019 bei 493 Unternehmen und stimmte bei 50.900 Anträgen ab.

„Innerhalb der Asset-Management-Branche wollen wir eine Vorreiterrolle bei der Bewältigung ökologischer und sozialer Herausforderungen einnehmen“, sagt Michelle Scrimgeour, CEO, die im Juli 2019 zu LGIM kam. „Unser Wachstum im vergangenen Jahr, durch das wir verschiedene Kundensegmente, Regionen und Anlagebereiche weiter ausbauen und diversifizieren konnten, bestätigt diesen Anspruch.“

L&G ETF legt verantwortungsvoll gemangte ETFs an der Deutschen Börse auf

Legal & General Investment Management (LGIM) hat zwei weitere ETFs an der Deutschen Börse gelistet: Der L&G Europe Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF (ISIN: DE000A2PWZC9) und der L&G US Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF (ISIN: DE000A2PWZD7) werden in Kooperation mit dem Londoner Indexanbieter Foxberry angeboten. Neben einem breiten Marktzugang bieten sie deutschen Anlegern einen dynamischen Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren, zu dem auch die Kontrolle durch ein mit ESG-Experten besetztes beratendes Nachhaltigkeits-Gremium zählt. Die Responsible-Exclusions-ETFs bilden den Foxberry Sustainability Consensus Europe Total Return Index sowie den Foxberry Sustainability Consensus US Total Return Index ab und haben bereits insgesamt 700 Millionen Euro bei Varma, einem der führenden finnischen Pensionsfonds, eingeworben. Varma wurde von den von der UNO unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI) für sein Engagement in diesem Bereich anerkannt.

Die ETFs bieten nicht nur einen breiten Marktzugang, sondern auch eine hohe Korrelation zu den zugrunde liegenden europäischen und US-amerikanischen Aktienmärkten. Die Gewichtung erfolgt anhand der Marktkapitalisierung. Um den Anlegern ein direktes Investment in die zugrunde liegenden Vermögenswerte zu ermöglichen, werden die jeweiligen Indizes vollständig repliziert. Beide ETFs wurden im vergangenen Jahr auch an der Londoner Börse (LSE) notiert, und der L&G Europe Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF ist seit November zudem an der Borsa Italiana gelistet.

Die ETFs werden von einem Nachhaltigkeits-Gremium beraten, um die Portfolios zu konstruieren. Dessen Empfehlungen für Ausschlüsse – also die „Responsible Exclusions“ – werden systematisch mit einer regelbasierten Methodik umgesetzt. Dem Gremium gehören Experten aus verschiedenen Bereichen an, darunter derzeit Persönlichkeiten mit großer ESG-Erfahrung wie etwa Tomas Franzen und Gustaf Hagerud. Beide waren maßgeblich an der Entwicklung der Grundsätze für verantwortungsvolles Investieren der schwedischen Pensionsfonds AP2 und AP3 beteiligt. Die Experten bieten einen Einblick in die Bereiche Corporate Responsibility und ESG-Investments und stützen sich dabei auf das Fachwissen großer Anteilseigner, wie z.B. institutioneller Pensionsfonds. Das Gremium untersucht Marktentwicklungen und beobachtet Unternehmen über die traditionellen Branchenklassifikationen hinweg, um diejenigen zu identifizieren, die sich unverantwortlich verhalten.

Die Unternehmen werden anhand einer Reihe von Kriterien aktiv bewertet. Dieser dynamische Ansatz minimiert Investments in Unternehmen, die voraussichtlich auf längere Sicht mit Herausforderungen konfrontiert sein werden, wie z.B. strengere Regulierung, Verbraucherboykotte oder Umweltgefahren. Unter der Leitung des Gremiums schließen die Fonds einerseits Unternehmen aus, die sich ihrer Verantwortung entziehen, erfassen andererseits jedoch auch solche Unternehmen, die verantwortungsbewusster werden und durch statische oder branchenbezogene Ausschlüsse sonst unberücksichtigt bleiben würden. Dabei verfolgt das Gremium einen partnerschaftlichen Ansatz, um den Konsens unter den Anlegern zu fördern. Investoren und interessierte Parteien erhalten die Möglichkeit, die Ergebnisse zu überprüfen und Erkenntnisse und Vorschläge in den Prozess einzubringen.

Als verantwortungsbewusster Anteilseigner setzt sich zudem LGIM mit den Vorständen derjenigen Unternehmen, an denen die ETFs Anteile halten, zusammen, um Best Practices zu fördern. Dieses aktive Engagement im Bereich der Corporate Governance kann dazu beitragen, dass Unternehmen, die auf der „Watch List“ des Ausschusses stehen, gezielt angesprochen werden.

Howie Li, Leiter ETFs bei LGIM:

„Von Kunden hören wir häufig, dass sich angesichts der wachsenden Bedeutung einer verantwortungsbewussten Geldanlage ein Konsens darüber bilden muss, in welche Bereiche Kapital fließen sollte – und in welche nicht. In den Anlagestrategien sind im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Ausschlusslisten eingesetzt worden, doch diese sind oft statisch oder nur auf bestimmte Branchen beschränkt, die die Perspektive zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst haben. Da sich die Erwartungen der Anleger und das Bewusstsein für neue Themen ständig weiterentwickeln, ist jedoch ein dynamischer, von Anlegern und Experten geführter Ansatz nötig, um sich im wandelnden Umfeld zurechtzufinden. Die ETFs sind so konzipiert, dass die regelmäßige, gemeinsame Bewertung von Unternehmen, ihrem Handeln und Verhaltensweisen durch Experten deutschen Anlegern sowohl einen dynamischen und transparenten Ausschlussansatz für ihre Indexinvestments als auch die Möglichkeit bietet, zur Vordenkerrolle des Ausschusses beizutragen. Wir laden Investoren aus Deutschland und anderen Teilen Europas dazu ein, uns ihre Ansichten mitzuteilen".

Philipp Graf von Königsmarck, Leiter des Wholesale-Geschäfts in Deutschland bei LGIM:

„Deutsche Investoren suchen im Moment nach nachhaltigen Anlagelösungen, die verantwortungsvoll gemanagt werden und sich neuen Entwicklungen bei der ESG-Definition anpassen können. Die Responsible-Exclusions-ETFs bieten einen dynamischen Ansatz mit einem Experten-Gremium und liefern einen kostengünstigen Zugang zum europäischen und US-amerikanischen Aktienmarkt. Die neuen Produkte erweitern unser Angebot an innovativen und zeitgemäßen Lösungen auf dem deutschen Markt und spiegeln unser Wachstum in der Region wider.“

David Sahlin, Chairman von Foxberry und des Nachhaltigkeits-Gremiums:

„Das Nachhaltigkeits-Gremium ist ein Instrument zur Konsensbildung, damit sich dieser zukünftig immer weiter entwickeln kann, und lässt alle Beteiligten an den Erfahrungen und dem Fachwissen rund um nachhaltige Investments teilhaben. Wir freuen uns, dass dieses Instrument nun auch deutschen Anlegern zur Verfügung steht.“

Timo Sallinen, Leiter der Abteilung für börsennotierte Wertpapiere bei Varma:

„Unsere Investition in diese ETFs spiegelt unsere Überzeugung wider, dass ein dynamisches Ausschlusskonzept ebenso erforderlich ist wie ein kollektiver Ansatz für verantwortungsbewusste Investments. Daher nehmen wir gern an dieser Initiative teil, um einen Konsens in der nachhaltigen Geldanlage zu erreichen. ESG-Überlegungen sind für viele Investoren wichtig. Doch manche verfügen nicht über die Ressourcen, um einzelne Unternehmen sinnvoll hinsichtlich eines Ausschlusses zu analysieren. Das Nachhaltigkeits-Gremium gibt potenziellen Investoren ein Forum, den Dialog untereinander zu führen und einen Konsens zu den verantwortungsbewussten Investmententscheidungen für die Fonds herzustellen. In der Anlagephilosophie von Varma spielt Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Wir sind gespannt, wie sich diese besondere Partnerschaft mit LGIM und Foxberry entwickeln wird.“

LGIM verstärkt Wholesale-Team für Deutschland und Österreich

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das Team für den Wholesale-Vertrieb unter der Leitung von Philipp Graf von Königsmarck vergrößert: Patrik Hanser beginnt am 20. Januar als Senior Sales Manager am Standort Frankfurt. Er wird in der neu geschaffenen Position für die Kundenakquise und -betreuung von Family Offices, Dachfondsmanagern, Vermögensverwaltern, unabhängigen Finanzberatern, Fondsselektoren bei Banken und Fondsplattformen sowie Private-Banking-Abteilungen in ganz Deutschland und Österreich zuständig sein.

Patrik Hanser war zuvor bei Degroof Petercam Asset Management als Institutional Sales und bei Metropole Gestion als Business Development Manager tätig, wo er für die Gewinnung und Betreuung von Kunden aus dem Wholesale- und institutionellen Geschäft in Deutschland zuständig war. Seinen Einstieg in die Finanzbranche machte er mit einem Dualen Studium bei der Deutschen Bank, wo er schließlich als Relationship Manager im Private Banking tätig war. Hanser besitzt zudem einen Master in Business Management Banking & Finance und hat seine CFA-Level II-Prüfung bestanden.

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Germany und Österreich, Legal & General Investment Management, kommentiert:

„Patrik Hanser zeichnet sich nicht nur durch sein detailliertes und umfassendes finanz-technisches Know-How aus, sondern bringt auch große Vertriebserfahrung im Bereich nachhaltiger Investments über alle Kundensegmente hinweg mit. Wir freuen uns sehr, Patrik Hanser für uns gewonnen zu haben und werden mit ihm den Ausbau des Wholesale-Geschäfts in Deutschland und Österreich forcieren.“

Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, sagt:

„Das Wholesale-Geschäft in Deutschland und Österreich ist neben unserer Tätigkeit für institutionelle Kunden ein Segment, auf dessen Wachstum wir stark setzen – insbesondere angesichts des wachsenden Interesses an innovativen und nachhaltigen ETF-Lösungen, einem der Schwerpunkte von LGIM. Insofern freuen wir uns sehr, mit Patrik Hanser einen versierten Salesmanager in unserem Wholesale-Team willkommen zu heißen.“

LGIM erweitert sein Euro-Credit-Angebot um einen Responsible Exclusions Fonds

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute den Launch des L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions)1 für deutsche und europäische Wholesale- sowie institutionelle Investoren bekannt gegeben. Der Fonds ermöglicht Anlegern ein Investment in die erfolgreiche European Corporate Bond-Strategie (Strategie für europäische Unternehmensanleihen) von LGIM, die mit dem unternehmenseigenen ESG-Ansatz kombiniert wird. Anlageziel des Fonds ist es, Kapitalwachstum und Erträge zu erzielen, indem er in ein breites Spektrum von überwiegend auf Euro lautenden Unternehmensanleihen investiert. Unternehmen, die auf der „Responsible-Exclusions-Liste“ stehen, werden dabei vom Investmentuniversium ausgeschlossen. Über einen Zeitraum von drei Jahren soll der Fonds den Markit iBoxx Euro Corporates Total Return Index um 0,5 Prozent p. a. vor Kosten übertreffen.

Die Responsible-Exclusions-Liste umfasst Anleihen von Unternehmen, die an der Herstellung von umstrittenen Waffen, Atomwaffen oder Schusswaffen beteiligt sind. Darüber hinaus wird der Fonds seine Investitionen in Anleihen von Unternehmen beschränken, die ihre Einnahmen aus der Produktion von Tabak oder Kohle erzielen oder den Prinzipien des UN Global Compact (UNGC) zuwiderhandeln. Die Liste wird jährlich überprüft.

Als wichtige Ergänzung zu den bestehenden Euro-Credit-Strategien von LGIM2 wird der neue Fonds von Lan Wu, Euro Credit Portfolio Manager, und dem Euro-Credit-Team unter der Leitung von Marc Rovers gemanagt. Das Team managt eine Reihe von Euro-Credit-Strategien mit über fünf Milliarden Euro Assets under Management.3

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Deutschland bei LGIM, sagt: „Zahlreiche Gespräche mit deutschen Wholesale Investoren haben uns darin bestärkt, dass es eine starke Nachfrage nach Euro Credit Strategien gibt, die ESG Kriterien berücksichtigen. Mit unserem neuen Fonds bieten wir unseren Anlegern die Möglichkeit, in unsere seit vielen Jahre bewährte Euro Credit Strategie zu investieren und gleichzeitig von unsererlangjährigen Expertise im Bereich Responsible Investments zu profitieren.“

Lan Wu, Euro Credit Portfolio Manager bei LGIM, fügt hinzu: „Die Nachfrage der Anleger nach europäischen Credit-Strategien unter Berücksichtigung von ESG Kriterien nimmt weiter zu. Der Fonds ist speziell darauf ausgerichtet, Kapitalwachstum und Erträge bei gleichbleibender Diversifikation zu erzielen und stützt sich dabei auf die europäische Credit-Expertise von LGIM in Verbindung mit unserem eigens entwickelten ESG-Ansatz. Wir sind überzeugt, dass wir einer der wenigen aktiven Credit-Manager sind, der in der Lage ist, in diesem Bereich eine Lösung mit einem kosteneffizienten Produkt anzubieten, das auf unserer starken Erfolgsbilanz und Leistungsfähigkeit basiert. Dabei nutzen wir auch die Expertise unserer globalen Fixed Income- und anderen Anlageteams, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen.“

Der L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions) ist für den Vertrieb an Wholesale-Investoren und institutionelle Anleger in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, Irland, Luxemburg, Norwegen, Schweden und Großbritannien registriert. In Italien ist der Fonds nur für institutionelle Anleger zugelassen.


1) L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions) ist ein SICAV Strukturfonds.
2) Auflagedatum seit 2007
3) Stand: Ende Q2 2019.

LGIM erweitert thematisches ETF-Angebot um Investments in disruptive Technologien und Innovationen an der Deutschen Börse

Legal & General Investment Management (LGIM) erweitert seine Produktpalette an thematischen Exchange Traded Funds (ETFs) und legt drei neue ETFs auf, die den Anlegern Zugang zu Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Gesundheitswesen und sauberes Wasser ermöglichen. Sie ergänzen die bereits bestehenden thematischen ETFs und Core-ETFs von LGIM, wie den L&G Cyber Security UCITS ETF mit einem Volumen von 904 Millionen US-Dollar und den L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 812 Millionen US-Dollar (Stand: 30. August 2019).

Die neuen ETFs investieren in Märkte, die aufgrund des disruptiven Wandels durch den technologischen Fortschritt erhebliches Wachstumspotenzial bergen. Das eröffnet Investoren die Möglichkeit, in Vorreiterunternehmen zu investieren, die Lösungen für bereits seit langer Zeit bestehende Herausforderungen entwickeln.

Die Indizes wurden in Zusammenarbeit mit ROBO Global® und Global Water Intelligence erstellt, um Investoren Exposure in die drei Themengebiete zu ermöglichen. Die aktive Indexkonstruktion von LGIM setzt auf Aktien innerhalb dieser thematischen ETFs, die über traditionelle Branchenklassifikationen hinausgehen und nicht auf etablierte Large-Caps setzen, die typischerweise die Sektor-Indizes dominieren. Gut designte Bottom-up-Indizes können sich mit dem Themenfeld weiterentwickeln, während ein statischer Index Veränderungen in den Marktdynamiken möglicherweise nicht erfasst.

Die neuen ETFs, die an der Deutschen Börse notiert sind, bieten eine Diversifikation nach Regionen, Marktkapitalisierung und Teilsektoren. Jeder der ETFs ist vollständig physisch repliziert, um den Anlegern ein direktes und unverfälschtes Exposure für das jeweilige Thema zu bieten. Der konzentrierte Bottom-up-Ansatz hilft Anlegern, Klumpenrisiken zu reduzieren: So beträgt beispielsweise bei den acht bereits bestehenden thematischen ETFs von LGIM die durchschnittliche Überschneidung der Anteile mit dem MSCI World Index nur 2,92 Prozent und die durchschnittliche Gewichtung auf Small und Mid-Caps 56,06 Prozent (Stand: 30. August 2019).

Die neuen thematischen ETFs von LGIM

Neue Technologien im Anwendungsfeld der künstlichen Intelligenz (KI) könnten das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 um 15,7 Billionen US-Dollar steigern. Der L&G Artificial Intelligence UCITS ETF zielt Erträge aus dem globalen Markt für KI-Lösungen und -Anwendungen an, bei dem ein Umsatzwachstum von 16,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf 31,2 Milliarden US-Dollar bis 2025 prognostiziert wird.1 Der Index wird Unternehmen umfassen, die Lösungen für KI-Systeme und -Plattformen entwickeln. Hinzu kommen Firmen, die diese KI-Fähigkeiten zum Zweck der digitalen Transformation einsetzen.

Der L&G Healthcare Breakthrough UCITS ETF nutzt Anlagemöglichkeiten im Gesundheitssektor. Dieser machte im Jahr 2017 rund 18 Prozent des US-amerikanischen BIP aus2 und wird voraussichtlich bis 2020 eine 8,7 Billionen US-Dollar schwere, globale Branche sein3. Der Index besteht aus Unternehmen, die führend in der Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette der Gesundheitsbranche sowie bei Fortschritten im Bereich der Medizin- und Gesundheitsrobotik und zukünftigen Diagnosetools sind.

Bis zum Jahr 2025 werden 1,8 Milliarden Menschen in Ländern oder Regionen mit absoluter Wasserknappheit leben; zwei Drittel der Weltbevölkerung könnten unter prekären Wasserbedingungen leben. Der L&G Clean Water UCITS ETF fokussiert auf Unternehmen, die integral für die globale Wasserbewirtschaftung sind und sich insbesondere mit der Wassergewinnung und -verarbeitung beschäftigen sowie mit anderen damit verbundenen Dienstleistungen.

Howie Li, Head of ETFs bei LGIM, kommentiert: „Alle Wirtschaftsbereiche und Unternehmen werden momentan von disruptiven Technologien grundlegend transformiert. Wir beobachten auf Investorenseite eine wachsende Nachfrage nach kosteneffizientem Zugang zu den Themen. Die neuen ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die von diesen Themen unmittelbar profitieren. Die Indizes selbst sind auf Grundlage einer aktiven Selektion und Analyse erstellt und werden systematisch sowie regelbasiert implementiert."

Philipp von Königsmarck, Head of Wholesale bei LGIM in Deutschland, sagt: „Wir sind Pioneer der thematischen ETFs und diese neuen Produkte stellen eine wichtige Ergänzung unserer bestehenden thematischen ETFs dar. Teil unserer Geschäftsstrategie ist es, jährlich eine bedeutende Anzahl dieser ETFs in Europa und Deutschland aufzulegen. Wir verzeichnen ein starkes Interesse deutscher Investoren an Produkten, die ihnen Zugang zu neuen Themen bieten, wie beispielsweise zu disruptiven Technologien und umweltfreundlichen Themen. Mit unseren ETFs im Bereich Artificial Intelligence, Healthcare Breakthrough und Clean Water bringen wir ein interessantes Angebot auf den deutschen Markt und hoffen, dass wir auf dem Erfolg unserer Cyber Security-Strategie aufbauen können."


Weitere Informationen zur Auswahl thematischer Fonds von LGIM finden Sie unter: http://www2.landginvestments.com/disruptive-technology#newtechfunds

1) ROBO Global®, https://www.roboglobal.com/wp-content/themes/roboglobaldevelopment/inc/indexfile.php?type=THNQTR
2) US Centers for Medicare & Medicaid Services, https://www.cms.gov/research-statistics-data-and-systems/statistics-trends-and-reports/nationalhealthexpenddata/nationalhealthaccountshistorical.html
3) Deloitte, https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/Life-Sciences-Health-Care/gx-lshc-2017-health-care-outlook-infographic.pdf