Helmut Kotschwar verlässt EB-SIM

Helmut Kotschwar verlässt zum 31. Januar 2021 in beiderseitigem Einvernehmen die auf nachhaltiges Asset Management spezialisierte Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank eG, die EB-Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM).

Helmut Kotschwar hat in verantwortlicher Position an der Gründung der EB-SIM mitgewirkt und einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Marktpositionierung des Asset Managers geleistet. Die Gesellschaft war im Dezember 2018 als 100-prozentige EB-Tochter ausgegründet worden.

Als ausgewiesener Kapitalmarktexperte verantwortete Kotschwar in der Geschäftsführung der EB-SIM zuletzt die Bereiche Nachhaltigkeit und Investmentstrategie sowie Vertrieb, Kundenbetreuung und Marketing.

„Helmut Kotschwar hatte an der Gründung der EB-Sustainable Investment Management GmbH großen Anteil. Wir verabschieden uns, nach erfolgreichem Start der EB-SIM, von unserem Gründungsgeschäftsführer Helmut Kotschwar und wünschen ihm für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Für sein Engagement und die gute Zusammenarbeit möchten wir ihm unseren besonderen Dank ausdrücken“, so Dr. Oliver Pfeil, CIO der EB-SIM.


EB – Sustainable Investment Management GmbH

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank (EB), deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der zielgerichteten Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch-nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft liegt.
Die EB-SIM betreut mit rund 30 Mitarbeitern an die 5 Mrd. EUR in mehr als 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch die Geschäftsführer Dr. Oliver Pfeil (CIO), Michael Hepers (CCO) und Christoph Glatzel (COO) geleitet. Das Portfolio Management der EB-SIM orientiert sich bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen zudem mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen.
Weitere Informationen online unter www.eb-sim.de

„Die Evangelische Bank bekräftigt durch kontinuierliche Aktivitäten ihr Bekenntnis zum 1,5-Grad-Ziel“

Die EU-Staats- und Regierungschefs einigten sich im Dezember 2020 auf ein strengeres Klimaziel für die kommenden zehn Jahre. Bis 2030 sollen mindestens 55 Prozent weniger Treibhausgase europaweit ausgestoßen werden als 1990. Zuvor waren 40 Prozent geplant. Dazu Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank:

„Die Evangelische Bank begrüßt ausdrücklich die neuen Klimaziele der EU. Die Verschärfung der Ziele von 40% auf 55% sind ein wichtiger Beleg für den politischen Ehrgeiz sowie die notwendige grundlegende Veränderung unserer industriellen Wirtschaftsweise. Die Verschärfung der Klimaziele zeigt aber auch, dass ein dringender Handlungsbedarf für uns alle besteht und alle Akteure in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ihren Beitrag leisten müssen.

Wie auch im vergangenen Jahr wird die Evangelische Bank 2021 weiter konkrete Maßnahmen ihrer Klimastrategie umsetzen: Ressourcenschonung, aktiver Klimaschutz und der Umgang mit Klima- und Umweltrisiken in sämtlichen relevanten Geschäftsbereichen der Gruppe sind dabei unsere Motivation. Wir werden durch unsere kontinuierlichen Aktivitäten unser Bekenntnis zum 1,5-Grad-Ziel entsprechend des Pariser Klimaabkommens bekräftigen.

Maßgebliche Eckpunkte unserer Klimastrategie sind unter anderem die aktive Unterstützung des Transformationsprozesses von Wirtschaft und Gesellschaft sowie unsere eigenen Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Deshalb werden wir uns in den nächsten Monaten u.a. fokussieren auf:

  • Ausweitung unserer Engagement-Aktivitäten insbesondere zu Klimathemen
  • Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes zur gruppenweiten Emissionsreduzierung
  • Vermittlung von „grünen“ Fördermitteln
  • Fortschritte im umwelt- und klimabezogenen Risikomanagement

Die Evangelische Bank ist für den Weg, die Wirtschaft und Gesellschaft auf ihrem Weg der nachhaltigen Transformation zu begleiten, gut gerüstet. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Geschäftspartnern wird die Evangelische Bank auch 2021 Vorreiter, Impulsgeber und Unterstützer für ökologisch und soziales Handeln bleiben.“


Nähere Informationen zur Klimastrategie unter https://www.eb.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-in-der-eb/klimastrategie.html

Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus.
Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice GmbH, der Change Hub in Berlin, die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie sowie die EB-Sustainable Real Estate GmbH (EB-SRE).

Zukunftsweisende Investition in nachhaltige Energieerzeugung

Der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa investiert in ein Portfolio von sechs Wasserkraftwerken in Portugal mit einem Gesamtwert von 2,2 Mrd. EUR. Dabei handelt es sich um drei kürzlich in Betrieb genommene Pumpspeicher sowie drei sanierte Laufwasserkraftwerke. Sie verfügen über eine Gesamtleistung von 1,7 GW.

Das Portfolio ist das zweitgrößte Portugals im Bereich Wasserkraftwerke. Es hat eine Konzessionsrestlaufzeit von 45 Jahren. Eigentümer sind das Energieunternehmen ENGIE, die Versicherungstochter der Großbank Crédit Agricole und der auf Nachhaltigkeit spezialisierte Vermögensverwalter Mirova. Über ein Co-Investment mit Mirova ist der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa an der Akquisition beteiligt. Der Anlageberater des Fonds ist die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM).

„Die Anteile am Wasserkraftwerksportfolio in Portugal ergänzen die bereits durch den Fonds erworbenen Wind- und Solar-Assets in Deutschland und Frankreich“, erläutert Dr. Bernhard Graeber, Head of Real Assets bei der EB-SIM. „Das Investment stärkt die Diversifikation des Fonds aus geografischer und technologischer Sicht. Außerdem handelt es sich beim Haupteigentümer ENGIE um ein sehr erfahrenes Energieunternehmen, das die Assets professionell managen wird“, urteilt der Manager.

Die Wasserkraftanlagen in Portugal stellten eine einmalige Investmentopportunität für den EB Erneuerbare Energien Fonds Europa dar, ergänzt Dr. Cora Voigt, Senior Investment Manager bei der EB-SIM. „Sie ermöglicht unseren Kunden, gemeinsam mit einem Konsortium aus internationalen Top-Playern im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung zu investieren. Wir sind sehr froh, uns an dieser Transaktion beteiligen zu können“, so Dr. Cora Voigt.

Mit der Investition in das Wasserkraftportfolio übertrifft der Fonds ein Nettoinventarvermögen von 100 Mio. EUR und erreicht damit einen weiteren Meilenstein in seiner Zielsetzung zur Förderung einer ökologisch sinnvollen, nachhaltigen Energieversorgung. „Für die EB-SIM ist das Erreichen der 100 Mio. EUR Grenze des EB Erneuerbare Energien Fonds Europa ebenfalls eine bedeutende Wegmarke als Anbieter nachhaltiger Anlageprodukte. Dieser Erfolg ist ein Beleg, dass wir mit unserem Produktportfolio die Bedürfnisse unserer Kunden nach nachhaltigen Impact Investments erfüllen können“, sagt Dr. Oliver Pfeil, CIO und Geschäftsführer der EB-SIM.

Der Fonds strebt ein Zielportfolio von 150 Mio. EUR an. Die Kapitalzusagen belaufen sich derzeit auf 128,5 Mio. EUR. Davon sind 90 % bereits investiert. Für institutionelle Anleger besteht damit weiter eine Chance zur Zeichnung von Fondsanteilen ab einer Summe von 250.000 EUR. Die Zielrendite liegt zwischen 4 und 5 % p.a. nach Kosten. Die Laufzeit des Fonds erstreckt sich auf 20 Jahre nach Beendigung der Investitionsphase im Jahr 2021. Institutionelle Anleger können über die Zeichnung des Fonds einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in Europa leisten.

Nachhaltiges Fonds-Konzept setzt auf bewusste Auswahl und Minimierung der Risiken

Investiert wird in ausgewählten europäischen Ländern, vor allem in Deutschland, Frankreich und Österreich. Bei den Projekten handelt es sich um nachhaltige Vorhaben mit festen Abnahmeverträgen oder staatlichen Einspeisevergütungen, die bereits in Betrieb gegangen oder genehmigungsreif sind und schlüsselfertig errichtet werden. Die Projekte haben in der Regel langlaufende Betriebs- und Wartungsverträge. Der Fokus liegt auf Produktionsanlagen von etablierten Technologieanbietern. Ein konservativer Bewertungs- und Ankaufansatz zielt auf die Minimierung von Risiken der Investments. Zugleich wird so ein ökologischer Mehrwert für den Klimaschutz möglich.

Der Fonds wurde als geschlossener luxemburgischer Spezial-Investmentfonds (regulierter SIVAV-SIF) konzipiert und im November 2018 von der luxemburgischen Finanzaufsicht (CSSF) genehmigt. Die EB-SIM ist Initiator und Anlageberater des Fonds.


Weitere Information zum Anlageprodukt können Sie nachlesen unter www.eb-sim.de/investmentloesungen/fondsloesungen/eb-erneuerbare-energien-fonds-europa---technologie-von-morgen.html.

EB – Sustainable Investment Management GmbH

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank (EB), deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch-nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft liegt.
Die EB-SIM betreut mit rund 30 Mitarbeitern an die 5 Mrd. EUR in mehr als 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch die Geschäftsführer Dr. Oliver Pfeil (CIO), Michael Hepers (CCO) und Christoph Glatzel (COO) geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).
Weitere Informationen online unter www.eb-sim.de

5.000 Klimaplakate für eine nachhaltige Entwicklung

Im September 2020 veröffentlichte die Evangelische Bank (EB) ihre Klimastrategie. Mit der Klimastrategie bekennt sich die gesamte EB-Gruppe zum 1,5-Grad-Ziel und wird mit zahlreichen Maßnahmen ihren Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele leisten. Insbesondere unterstützt die EB aktiv den in Wirtschaft und Gesellschaft notwendigen Transformationsprozess.

Dazu gehört es nach Überzeugung der EB auch, Wissen und Fakten zum Klimawandel zu vermitteln und den Dialog mit Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik zu suchen. Um beide Anliegen miteinander zu verbinden, verschickte die EB anlässlich der Präsentation der Klimastrategie im September 2020 mehr als 1.000 informative Klimaplakate. Auf ihnen sind die zentralen Informationen zum unternehmerischen Risikomanagement und den gebotenen Handlungsoptionen angesichts der Klimakrise dargestellt. Weitere rund 3.000 Klimaplakate wurden in den Folgewochen von Kunden, Unternehmen aus der Sozialwirtschaft, politischen Institutionen und Bildungseinrichtungen bei der EB bestellt – eine unerwartet hohe Anzahl.

„Über 5.000 Klimaplakate haben wir bislang verteilt, ein regelrechter Ansturm innerhalb weniger Wochen. Wir freuen uns über die weiterhin rege Nachfrage und werden auch zukünftig die Klimaplakate kostenfrei für alle Interessierten zur Verfügung stellen“, sagt Berenike Wiener, Direktorin Strategie und Head of CSR/Sustainable Finance.

Das großformatige Klimaplakat vermittelt alles Wissenswerte zum Thema „Corporate Climate Risk Management“. Es zeigt auf, wie Unternehmen auf den Klimawandel reagieren und wie Investoren die Folgen des Klimawandels in ihre Risiko- und Chancenanalysen integrieren können. Dass es sich damit auch optimal für Unterricht und Lehre einsetzen lässt, zeigt die überraschend starke Nachfrage aus dem Bildungssektor.


Das Klimaplakat kann kostenfrei über die Homepage der Evangelischen Bank unter www.eb.de/klimaplakat bestellt werden.

Weitere Informationen zur EB-Klimastrategie sind unter https://www.eb.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-in-der-eb/klimastrategie.html veröffentlicht.

Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus. Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice GmbH, der Change Hub in Berlin sowie die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie.

Engagement-Strategie 2020: Nachhaltig engagiert

Die im Sommer 2019 verabschiedete gemeinsame Engagement-Strategie der Evangelischen Bank und ihrer Tochtergesellschaft EB-SIM ist in 2020 aktiv umgesetzt worden. Die Engagement-Strategie unterscheidet zwischen der Stimmrechtsausübung auf Basis von Aktien und dem Dialogansatz. Der so genannte ESG-Dialog geht weit über den bilateralen Austausch mit Unternehmen, an denen die Evangelische Bank oder die EB-SIM beteiligt ist, hinaus und umfasst auch weitere Fondsanbieter, Dienstleister oder Mitglieder von Verbänden und Vereinen.

Die Evangelische Bank und die EB-SIM beteiligen sich an einem Engagement-Pool, der zusammen mit anderen Aktiven ein Investitionsvolumen von über 1,6 Billionen US-Dollar umfasst. Seit Frühjahr 2020 wurden 19 Engagements zu den Themenfeldern Korruption/ Geldwäsche, Menschen- und Arbeitsrechte sowie Umwelt durchgeführt.

„Engagement bedeutet für uns die Möglichkeit, aktiv Verbesserungen im Sinne einer klimaverträglichen, ressourcenschonenden und sozialen Wirtschaft anzustoßen“, betont Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank. „Ziel der Engagement-Strategie ist es, unterschiedliche Anspruchsgruppen der Bank zu verstärkten Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung entsprechend der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen zu motivieren.“

Die Evangelische Bank führte 2020 zwei Projekte zusammen mit dem Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) durch. Zum einen sollten weitere Kreditinstitute und Vermögensverwalter sensibilisiert werden, verbesserte Nachhaltigkeitspolicies für die Kreditvergabe einzusetzen und ethisch-nachhaltige Selbstverpflichtungen zu unterzeichnen. Verschiedene Gespräche der „AKI-Fachgruppe Finanz“ mit Vertretern von in Deutschland ansässigen Finanzunternehmen wurden geführt und werden weiter nachgehalten. Zum anderen engagiert sich die Evangelische Bank zusammen mit dem AKI für das Thema Lieferkettentransparenz und die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards bei Herstellern und Zulieferern der Automobilindustrie. Auch hier ist der Dialog gestartet worden und wird fortgesetzt.

Darüber hinaus wurden zwei Engagement-Dialoge von der Evangelischen Bank in Eigenregie erfolgreich durchgeführt.

Im Rahmen des Dialog-Prozesses der Engagement-Strategie haben die Evangelische Bank und die EB-SIM definiert, welche Konsequenzen für ihr Investment oder für eine Zusammenarbeit aus den Reaktionen der kontaktierten Unternehmen resultieren können. Ein Divestment oder eine Beendigung der Zusammenarbeit sind dabei nicht ausgeschlossen.


Weitere Informationen zur Zusammenarbeit mit dem AKI unter: http://www.aki-ekd.de/de/ethisches-und-nachhaltiges-investment/engagement/

Weitere Informationen zur Engagement-Strategie unter: https://www.eb.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-in-der-eb.html oder unter https://www.eb-sim.de/nachhaltigkeit/engagement.html

Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus. Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice GmbH, der Change Hub in Berlin sowie die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie.

Verantwortungsvoll wirtschaften: Anspruchsvolles Nachhaltigkeitszertifikat für die Evangelische Bank

Die Evangelische Bank erfüllt erneut alle Voraussetzungen für das anspruchsvolle EMASplus-Nachhaltigkeitszertifikat. Dank der konsequenten Bemühungen um Umsetzung und weiteren Ausbau ihrer ambitionierten Nachhaltigkeitsziele freut sich die EB bereits zum dritten Mal in Folge über diesen Erfolg. Als einzige Kirchen- und Genossenschaftsbank ist die Evangelische Bank erstmals 2011 mit dem EMAS- und dem noch anspruchsvolleren Nachhaltigkeitsstandard EMASplus ausgezeichnet worden. Erfolgreiche Rezertifizierungen erfolgten 2014, 2017 und nun 2020. Die EB leistet damit nicht nur einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, sondern positioniert sich auch sichtbar als verantwortungsvoll agierendes Finanzunternehmen.

Die Zertifizierung dokumentiert umfassend, dass die Evangelische Bank in allen Geschäftsbereichen nachhaltig aufgestellt ist und in ihrer nachhaltigen Ausrichtung ökologische, ökonomische wie auch sozial-ethische Aspekte umfassend integriert. EMASplus basiert auf dem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) und erweitert das Umweltmanagement um die soziale und ökonomische Dimension zu einem ganzheitlichen Managementsystem.

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, unterstreicht die Bedeutung der EMASplus-Zertifizierung für das Institut: „Wir sind überzeugt, als Nachhaltigkeitsbank ein Vorreiter im deutschen Finanzwesen zu sein. Dennoch ist es wichtig, dieses Bild regelmäßig durch unabhängige Gutachter überprüfen zu lassen. Die externe Bewertung bestätigt, dass die Evangelische Bank mit messbarem Erfolg ein ehrgeiziges Nachhaltigkeitsmanagement betreibt.“

Die Evangelische Bank nutzt das EMASplus-System insbesondere für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess der immer tiefer greifenden Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in alle Geschäftsprozesse. Die wesentlichen Ergebnisse und Ereignisse werden jährlich im Nachhaltigkeitsbericht der Evangelischen Bank zusammengefasst.


Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht für das zurückliegende Geschäftsjahr 2019 ist auf der EB-Homepage unter www.eb.de/nachhaltigkeitsbericht verfügbar.

Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus. Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice GmbH, der Change Hub in Berlin sowie die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie.

Evangelische Bank: Digitale Mitgliederversammlung entscheidet über Dividende und EB-Sustainable Real Estate

Im Rahmen der aufgrund der Covid-19-Pandemie in den Herbst verschobenen Generalversammlung der Evangelischen Bank haben die Mitglieder wichtige Beschlüsse zur Gewinnverwendung, Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, zu den Wahlen zum Aufsichtsrat sowie für die weitere strategische Ausrichtung der Bank getroffen. Es wurde über die Zahlung einer Dividende i. H. v. 3 % pro Anteil entschieden.

Die diesjährige Generalversammlung der EB hat unter besonderen Vorzeichen im virtuellen Raum vom 26.10. bis 28.10.2020 stattgefunden. Sie gliederte sich in eine Berichts- und Diskussionsphase über zwei Tage, in der Fragen der Mitglieder in einem Chat erörtert wurden, sowie eine Abstimmungsphase, die sich über den gesamten Tag des 28.10. erstreckte. „Die Covid-19-Pandemie hat die Welt leider nach wie vor fest im Griff. Die Infektionszahlen sind in den letzten Wochen stark gestiegen, weshalb wir unseren Mitgliedern und unseren Mitarbeitenden keine Generalversammlung in Form einer Präsenzversammlung zumuten konnten. Auch nicht, als der Teillockdown noch nicht galt“, sagt Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer. „Aber jede Ausnahmesituation eröffnet neue Wege und wir sind mit dem Verlauf unserer Generalversammlung unter diesen besonderen Umständen sehr zufrieden“, so Katzenmayer weiter.

Zukunftsweisende Entscheidungen

Neben der Entlastung des Vorstands sowie des Aufsichtsrates hat die Generalversammlung durch ihre Zustimmung zu Satzungsanpassungen den Weg für wichtige Weichenstellungen der Kirchenbank geebnet: So steht nun der Gründung einer neuen Gesellschaft, der EB-Sustainable Real Estate GmbH (EB-SRE), nichts mehr im Weg. Sie fokussiert künftig unter dem Dach der EB-Gruppe das Thema nachhaltiges Immobilienmanagement. „Mit der Neugründung beabsichtigen wir, eine prägende Rolle bei der Entwicklung von nachhaltigen Immobilien bei unserem Kernklientel einzunehmen. Von der Analyse über die Planung bis hin zur Umsetzung soll die EB-SRE als strategischer Partner unserer Kunden fungieren“, erläutert der Vorstandsvorsitzende.

Des Weiteren will die Evangelische Bank künftig Pfandbriefe auflegen. Auch hierfür hat die Generalversammlung den Weg geebnet. Die Beantragung einer Pfandbrieflizenz bei der BaFin ergänzt sinnvoll und zukunftsweisend das Geschäftsmodell der Evangelischen Bank. „Eine Pfandbrieflizenz stellt unsere Refinanzierung breiter auf und verbessert unsere langfristige Ertragssituation“, so Katzenmayer.

Aufsichtsrat im Amt bestätigt

Alle Aufsichtsratsmitglieder, die zur Wiederwahl standen, wurden durch die Generalversammlung im Amt bestätigt. Ein Mitglied wurde neu gewählt: Frau Dr. Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, folgt auf den im September 2019 aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedenen Dr. Roland Siegrist, ehemaliger Präsident und Rektor der Diakonie Österreich. Dr. Erich Theodor Bazen, Oberkirchenrat Ev.-luth. Kirche in Bayern, hat sich nicht zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat gestellt.


Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus der Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus. Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice GmbH, der Change Hub in Berlin sowie die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie.

EB-Vorstandsvorsitzender fordert mehr "Klima-Tempo"

Im September hat die Evangelische Bank ihre eigene, ambitionierte Klimastrategie der Öffentlichkeit präsentiert. Vor diesem Hintergrund fordert Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der EB, von der Politik mehr Geschwindigkeit und eine merklich höhere Schlagzahl bei den Bemühungen um mehr Klimaschutz:

„Die vergangenen Wochen standen politisch stark unter dem Motto von Klimazielen: Zuerst veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaft und Verkehr einen 20-Punkte-Plan, der Gesellschaft, Wirtschaft und Staat gemeinsam zur Klimaneutralität in Deutschland führen soll. Kurz darauf schlug die Europäische Kommission neue Zielvorgaben für die Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen bis 2030 vor: um 55 Prozent im Vergleich zu 1990. Diese Zielvorgabe hat das Europaparlament am 7. Oktober sogar auf eine Reduktion um 60 Prozent verschärft. Und selbst China, kündigte Staatspräsindent Xi jüngst vor der UN an, will bis 2060 klimaneutral werden.

In allen Fällen handelt es sich um Vorschläge, die der weiteren politischen Beratung bedürfen. Ohne Zweifel richtig ist aber, dass für die nachhaltige Neuausrichtung unserer Wirtschaft ein Umdenken auf Management-Ebenen und ein schrittweises, aber systematisches und konsequentes Handeln notwendig ist. Es ist richtig, dass auch ein Umdenken in der Gesellschaft in Bezug auf Ressourcenschonung notwendig ist. Richtig ist allerdings auch, dass angesichts des Klimawandels und seiner Folgen für Umwelt und Gesellschaft jeder einzelne gefordert ist, aktiv zu sein.

Die Initiative zur freiwilligen Klima-Selbstverpflichtung, die im Juni 2020 von 16 deutschen Finanzakteuren unterzeichnet wurde – u.a. von der Evangelischen Bank – war ein wichtiges Signal aus dem Finanzmarkt an Politik und Öffentlichkeit. Wir 16 Unterzeichner werden unsere Kredit- und Investmentportfolios im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens ausrichten.

Die EB-Familie hat im Rahmen ihrer eigenen EB-Klimastrategie bereits mit der Umsetzung ehrgeiziger Maßnahmen begonnen. Als Klima-Vorreiter im Finanzwesen beziehen wir unsere Stakeholder und Kunden auf den Weg zur Klimaneutralität mit ein. Doch mit Blick auf Wirtschaft und Gesellschaft in ihrer Gesamtheit bedarf es von der Politik konkreter Maßnahmen und Vorgaben, um eine umfassende nachhaltige Transformation einzuleiten und um für einen Wettbewerb der klimafreundlichsten Produkte zu sorgen.

Unser Aufruf geht deshalb an die Politik: Lassen Sie den Worten schneller Taten folgen.“


Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut und die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus der Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten.
Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) sowie nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus.

Evangelische Bank präsentiert ambitionierte Klimastrategie

Angesichts der Herausforderung durch den Klimawandel übernimmt die Evangelische Bank mit einer umfassenden Klimastrategie Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung. Die Evangelische Bank (EB) leistet damit einen aktiven Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele und bekennt sich ausdrücklich zum 1,5 Grad-Ziel – und damit zu ambitionierten Kohlendioxid-Reduktionszielen im gesamten Geschäftsbetrieb sowie in allen Kredit- und Investmentportfolios.

Nach Überzeugung der EB ist es dringend geboten, dass Unternehmen aus der Finanzwirtschaft eine eigene Klimastrategie entwickeln und konsequent umsetzen. Nur so können sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für den notwendigen, nachhaltig ausgerichteten Strukturwandel gerecht werden und einen aktiven Beitrag zur umfassenden, klimagerechten wirtschaftlichen Transformation leisten.

Die EB-Klimastrategie dokumentiert die gruppenweite Zielsetzung und das damit verbundene Maßnahmenpaket. Es umfasst vier Ziele, die die Geschäftsaktivitäten der Bank in den kommenden Jahren wesentlich prägen werden:

  1. aktive Unterstützung des in Wirtschaft und Gesellschaft notwendigen Transformationsprozesses
  2. Erweiterung des klimabezogenen Produkt- und Dienstleitungsspektrums
  3. Integration von Klima- und Umweltrisiken in das Risikomanagement
  4. sukzessive Reduzierung der Treibhausgasemissionen der EB-Gruppe

Zur Umsetzung dieser Ziele ist von der EB ein Klimaprogramm entwickelt worden, das konkrete Maßnahmen in den fünf Handlungsfeldern Betriebsökologie, Finanzierungen, Kapitalanlage, Risikomanagement und Kommunikation umfasst. Allein im ersten Schritt sind bereits über 40 Einzelmaßnahmen definiert worden, die die EB-Gruppe auf dem Weg zur Klimaneutralität aktiv verfolgt. Dazu gehören zum Beispiel die Optimierung des Energie- und Ressourceneinsatzes beim modernsten Effizienzkriterien entsprechenden Neubau des EB-Hauptsitzes in Kassel (Betriebsökologie), die Erweiterung des strengen Nachhaltigkeitsfilters auf die Kreditvergabe (Finanzierungen), die regelmäßige Messung der Klimawirkungen der Anlageportfolios (Kapitalanlage) sowie die Integration von Klimaaspekten in den EB-eigenen Branchen-Trendradar (Risikomanagement).

Im Rahmen der Klimastrategie wird die EB eine gruppenweite Klimabilanz entwickeln. Basierend auf einem Pilotprojekt, in dem die Klimaauswirkungen des Kredit- und Anlageportfolios gemessen wurden, hat die EB die verfügbaren Daten getestet. Ziel ist es, auf Grundlage der Klimabilanz die Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der EB signifikant zu reduzieren und ein Berichtswesen aufzubauen, das weltweit anerkannten Standards entspricht.

„Wir sind stolz, mit einer gruppenweiten Klimastrategie einen ebenso wichtigen wie ehrgeizigen Meilenstein in unserer nachhaltigen Ausrichtung setzen zu können. Die Ziele und Maßnahmen, die wir mit der Klimastrategie verfolgen, unterstreichen einmal mehr unsere Vorreiterstellung im nachhaltigen Bankwesen in Deutschland“, sagt Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank. Berenike Wiener, als Direktorin Strategie und Head of CSR / Sustainable Finance wesentlich an der Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie beteiligt, ergänzt: „Die Herausforderungen und Folgen des Klimawandels werden wir zukünftig ganzheitlich im Bankgeschäft berücksichtigen. Mit der Klimastrategie zeigen wir auf, wie die Klimaneutralität in den wesentlichen Geschäftsfeldern der Bank durch eine kontinuierliche Transformation erreicht werden kann.“

Die Evangelische Bank übernimmt seit ihrer Gründung Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt. Sie unterstreicht regelmäßig durch Initiativen und Maßnahmen ihr verantwortungsvolles, nachhaltiges Engagement.

Weiterführende Informationen zur Klimastrategie finden Sie hier: www.eb.de/klimastrategie

EB-SIM: Alle Portfoliomanager künftig mit ESG-Zertifizierung

Alle Portfoliomanager der EB-SIM – derzeit 18 an der Zahl – werden bis zum Frühjahr 2021 das Trainingsprogramm der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) zum „EFFAS CESGA® - Certified Environmental, Social and Governance Analyst“ durchlaufen und eine entsprechende Prüfung ablegen. Zu den Inhalten des wissenschaftsbasierten Programms zählen u.a. die fundierte Bewertung von ESG-Einflüssen auf Risiko und Rendite sowie die systematische Einbindung von ESG-Faktoren in den gesamten Investmentprozess. EFFAS steht dabei für The European Federation of Financial Analysts Societies.

Die EB - Sustainable Investment Management GmbH, kurz EB-SIM, ist die führende auf nachhaltiges Asset Management spezialisierte Kapitalverwaltungsgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Um diesem Anspruch dauerhaft gerecht zu werden, soll das über Jahre aufgebaute Nachhaltigkeits-Know-how auch für Dritte nachvollziehbar durch die ESG-Zertifizierung belegt werden.

„Wir verbinden mit einer ernsthaften ESG-Integration im Asset Management die Anforderung, sich stetig neues Wissen anzueignen und vor allem aktuelle wissenschaftliche Zusammenhänge und Kennzahlen in die erwartete Entwicklung des Kapitalmarktes einzubeziehen“, sagt Dr. Oliver Pfeil, Geschäftsführer und CIO der EB-SIM. „Gerade aufgrund von Klimawandel und regulatorischen Veränderungen sind neue Bewertungsansätze für ein langfristig orientiertes Portfolio notwendig. Durch die lückenlose ESG-Zertifizierung unserer Portfoliomanager zeigen wir unseren Kunden einmal mehr transparent auf, dass uns sowohl der Wertzuwachs als auch der ökologisch-soziale Impact der Portfolien wichtig ist.“


EB – Sustainable Investment Management GmbH

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.
Die EB-SIM, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit mehr als 25 Mitarbeitern zum Jahresende 2019 ca. 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Ulrich Nötges und Dr. Oliver Pfeil (CIO) geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).
Weitere Informationen unter www.eb-sim.de

EB-SIM erhält beim TELOS ESG Check insgesamt die Einstufung PLATIN

Seit mehr als 20 Jahren führt TELOS Ratings in den Bereichen Fonds, Investmentprozesse, Master-KVGen und Verwahrstellen sowie Nachhaltigkeit durch. Basierend auf der etablierten ganzheitlichen Betrachtungsweise hat TELOS einen ESG Check entwickelt, welcher einen Überblick über die Positionierung eines Asset Managers im Bereich Nachhaltigkeit ermöglicht.

EB-SIM erhält die Einstufung PLATIN

Die Kurzanalyse eines Asset Managers erfolgt auf Basis quantitativer und qualitativer Faktoren in den Teilbereichen „Organisation“, „Produkte und Services“, „People“ und „Qualitätsmanagement“. In diesen Bereichen schneided die EB-SIM exzellent ab:

Organisation (35%)

  • sehr klare strategische Positionierung im Bereich NH/ESG
  • sehr hoher Grad an Dynamik im Bereich NH
  • NH-Aspekte sind harmonisch in die Organisation integriert

Produkte und Services (35%)

  • sehr klare Fokussierung auf Nachhaltigkeitslösungen in allen angebotenen liquiden und alternativen Assetklassen
  • sehr harmonische Integration mehrerer ESG-Auswahlverfahren
  • professionelle Integration einer eigenentwickelten ESG-Datenbank
  • Dynamische Weiterentwicklung eines sehr umfangreichen ESG-Kunden-Reportings

People (10%)

  • sehr gute Besetzung des Themas ESG mit NH-Beauftragten/Teams
  • Professionelle Aus- und Weiterbildung der MA im Bereich NH
  • NH wird in der Mitarbeiterschaft gelebt

Qualitätsmanagement (20%)

  • höchste Ansprüche an die laufende Überprüfung der Fonds in Bezug auf ESG
  • Klarer eigener Due Diligence-Prozess in Bezug auf externe Partner
  • Konsequentes fortlaufendes Nachhalten aktueller (aufsichtsrechtlicher) Entwicklungen im Bereich ESG

Weitere Informationen zum Rating finden Sie unter eb-sim.de.

EB-SIM: Neuer Leiter ESG-Integration im Portfoliomanagement

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) bleibt auf Wachstumskurs und treibt den weiteren Ausbau ihrer Nachhaltigkeitskompetenz voran. Die neu geschaffene Position als Head of ESG Integration Portfoliomanagement hat am 1. Juli 2020 André Höck übernommen. Zuvor war der 30-Jährige ebenfalls bei der EB-SIM als Head of Fixed Income tätig. Die Aufgabe als Head of Fixed Income hat mit Wirkung vom 1. Juli an Frank Laufenburg übernommen. Laufenburg hatte sich bislang als Senior Bond Portfolio Manager bei der EB-SIM um den nachhaltig ausgerichteten Anleihe-Markt gekümmert.

Das Kürzel ESG steht für Environment, Social and Governance – also für ökologische, gemeinwohlorientierte sowie die gute Unternehmensführung betreffende Kriterien im nachhaltigen Asset-Management. Die Abkürzung steht auch für einen starken Trend zur nachhaltigen Ausrichtung der Finanzbranche insgesamt. Ziel der EB-SIM ist es, bei dieser Entwicklung eine Vorreiterrolle einzunehmen: „Mit den personellen Veränderungen unterstreicht die EB-SIM ihren Anspruch, führender Anbieter für konsequent nachhaltige Investmentprodukte zu sein“, unterstreicht Dr. Oliver Pfeil, CIO der EB-SIM.

In der neu geschaffenen Position als Head of ESG Integration zeichnet André Höck für die konsequente Neuausrichtung der Investmentprozesse und der Angebotspalette auf die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) verantwortlich. Damit diese umfassende Profilschärfung den höchsten Qualitätsstandards entspricht, sind Impulse aus der akademischen Forschung unerlässlich. Deshalb wird Andre Höck mit seinem neuen Team die bestehenden universitären Partnerschaften intensivieren, wobei der Fokus der Forschungsprojekte insbesondere auf den Themen „Impact Investing“ und „Climate Risks“ liegt. Dadurch werden auch aktuelle regulatorische Themen, wie etwa die EU-Taxonomie, bewusst adressiert, um die Weiterentwicklung der Investmentprozesse und der Angebotspalette in diesem sich dynamisch entwickelnden Umfeld mit Nachdruck voran zu treiben.


EB – Sustainable Investment Management GmbH

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt. Die EB-SIM betreut mit mehr als 25 Mitarbeitern zum Jahresende 2019 ca. 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Ulrich Nötges und Dr. Oliver Pfeil (CIO) geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Weitere Informationen unter www.eb-sim.de

Personalveränderungen in der Evangelischen Bank: Christian Ferchland hat sich aus dem Vorstand zurückgezogen

Christian Ferchland hat den Aufsichtsrat der Evangelischen Bank gebeten, ihn wegen unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung der Bank vorzeitig mit Wirkung zum 30. Juni 2020 von seinen vertraglichen Pflichten als Vorstand der Evangelischen Bank zu entbinden. Der Aufsichtsrat ist diesem Wunsch mit Bedauern nachgekommen.

Aufsichtsrat und Vorstand der Evangelischen Bank bedanken sich bei Herrn Ferchland für seine verdienstvolle Tätigkeit, mit der er einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung der Evangelischen Bank geleistet hat, und wünschen ihm für seine weitere berufliche und private Zukunft alles Gute, Kraft und Gottes Segen.

Christian Ferchland (56) verantwortete im dreiköpfigen Vorstand der EB zuletzt die Direktionen Finanzen, Marktfolge und Organisation. Ferchland war 2003 als Vorstandsmitglied in die damalige Evangelische Darlehnsgenossenschaft (EDG) in Kiel eingetreten. In dieser Rolle hat er den Fusionsprozess mit der damaligen Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel (EKK) wesentlich mitgestaltet. Aus dieser Fusion ging im Jahr 2014 die Evangelische Bank hervor.


Evangelische Bank ­– DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut und die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus der Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) sowie nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus.

Für das Gemeinwohl engagiert: Evangelische Bank spendet knapp 800.000 Euro

Nicht erst seit der Corona-Krise ist die Evangelische Bank gesellschaftlich stark engagiert. Im Jahr 2019 hat sie über Spenden- und Sponsoringaktivitäten mehr als 330 soziale Projekte ihrer Kunden mit knapp 410.000 Euro unterstützt. Zudem flossen nahezu 150.000 Euro, die durch Spenden aus dem Gewinnsparzweckertrag zusammenkamen, in bundesweit 150 gemeinnützige Einrichtungen. Darüber hinaus haben die drei Stiftungen der Bank über 100.000 Euro für 49 Projekte ausgeschüttet. Weitere gut 130.000 Euro wurden im Rahmen der Crowdfunding-Initiative „Zusammen Gutes tun“ gesammelt. Somit beträgt das Fördervolumen im Jahr 2019 in Summe 788.000 Euro.

Dass sich Deutschlands größte Kirchenbank im Rahmen ihrer nachhaltigen Ausrichtung seit jeher ihrer gesellschaftlichen Verantwortung verpflichtet fühlt, spiegelt sich in ihrem umfassenden sozialen Engagement wider. „Menschlichkeit, Achtsamkeit, Solidarität – es sind die christlichen Werte, die unser Denken und Handeln auf jeder Ebene prägen“, betont Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer. „Sie bilden die feste Basis für eine nachhaltige, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Das macht uns als Evangelische Bank aus.“

Vielzahl und Diversität der Förderprojekte prägen das umfangreiche Engagement

Nachhaltigkeit im Sinne von Mensch und Umwelt stehen bei den Zuwendungen durch die Evangelische Bank im Fokus. Die Spendengelder kommen Initiativen zugute, die sich unter anderem Obdachlosen oder sozial schwachen Familien, Kindergärten, Jugendgruppen oder der Altenpflege sowie generationenübergreifenden Projekten widmen.

So erhielten etwa das Pflegestift Geizenberg im thüringischen Waltershausen für einen Kneipp-Sinnesgarten, der dem seelischen Wohlbefinden älterer Menschen dient, und die Ökumenische Hospizgruppe Eisenach für den Ausbau der ambulanten Trauerbegleitung jeweils 1.000 Euro. Für die Ausstattung mit neuen Sport- und Fitnessgeräten sprach die Evangelische Bank der Klinik Werraland, einer anerkannten Einrichtung des Müttergenesungswerks in Bad Sooden-Allendorf, 2.000 Euro zu. Ein Teil der Spenden stammt aus dem Zweckertrag des Gewinnsparens: Mit jedem Los geht ein Teil des Geldes an soziale bzw. diakonische Einrichtungen und Vereine.

Sinn stiften – Gutes fördern

Die ACREDO Stiftung als eine von drei Stiftungen, die von den Vorgängerinstituten der Evangelischen Bank gegründet wurden und kirchliche, gemeinnützige Projekte in den Regionen Bayern, Franken und Mecklenburg fördert, ermöglichte im vergangenen Jahr beispielsweise mit 2.000 Euro eine notwendige personelle Unterstützung für den Münchener Jugendhilfeverbund Lebensräume. Eine neue Fachkraft, die sich gezielt präventiv-pädagogischen Maßnahmen widmet, unterstützt nun das Team. Hierbei handelt es sich um eine von insgesamt 16 Fördermaßnahmen, für die die ACREDO Stiftung 2019 insgesamt 15.800 Euro bereitgestellt hat.

Ein Beispiel, wie die EDG Kiel-Stiftung der EB, die sich zum Ziel gesetzt hat, Investitionen im kirchlichen Bereich sowie der Diakonie/Caritas und der sonstigen Freien Wohlfahrtspflege zu unterstützen, sich 2019 engagiert hat, ist die Anschaffung eines Busses für die Kirchenjugend in Büchen-Pötrau. Hier ist die Stiftung mit immerhin 8.000 Euro eingesprungen. Das sichere und nachhaltige Transportmittel kommt bei Pfadfinderfahrten und einem generationsübergreifenden Musikprojekt zum Einsatz. Das Fördervolumen der EDG Kiel-Stiftung belief sich 2019 auf insgesamt 46.600 Euro. Diese Summe kam 19 karitativen Projekten zugute.

Die EKK-Stiftung fördert besonders begabte christliche Nachwuchskräfte in Kirche und Diakonie. Seit ihrer Gründung im Jahr 1996 wurden mehr als 292 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 1,2 Mio. Euro (Stand: Dez. 2019) gefördert. Darunter fallen die hoch spezialisierte Fortbildung für Management in sozialen Organisationen an der Führungsakademie für Kirche und Diakonie in Berlin, Masterstudiengänge in verschiedenen Bereichen des Sozialwesens, zum Beispiel an dem Diakoniewissenschaftlichen Institut der Uni Heidelberg, oder das General Management Seminar für Executives und Leadership in St. Gallen, Schweiz. Im Jahr 2019 hat die EKK-Stiftung mit 38.520 Euro entsprechende Fortbildungsmaßnahmen unterstützt.

Crowdfunding: Zusammen erfolgreich

Getreu dem Motto des deutschen Sozialreformers F. W. Raiffeisen „Was einer nicht schafft, das schaffen viele“ verfolgt die Evangelische Bank mit ihrer Crowdfunding-Plattform (www.zusammen-gutes-tun.de) den genossenschaftlichen Ansatz und fördert gemeinnützige Projekte mit einem innovativen Online-Angebot zum Spendensammeln. Insgesamt haben über die Online-Plattform der Evangelischen Bank seit ihrem Bestehen bereits 60 Projektinitiatoren Geld für gemeinnützige Initiativen eingesammelt. Bis heute sind dabei mehr als 200.000 Euro zusammengekommen. Hiervon stammen mehr als 20.000 Euro aus dem Co-Funding der Bank.


Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut und die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus der Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohn-bau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Develop-ment Goals – SDGs) sowie nach den anspruchsvollen EMASplus -Kriterien aus.

Evangelische Bank überzeugt beim Nachhaltigkeits-Rating

Die Evangelische Bank hat von der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG die derzeit höchste Note in der Branche „Financials / Specialised Finance“ erhalten. Mit diesem Ergebnis gehört die Bank zu den Top 10% und hat damit erneut ihre Vorreiterstellung behauptet - trotz gestiegener Anforderungen in der Bewertung. „Wir sind stolz auf das Rating-Ergebnis, denn es zeigt, dass nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Bank selbst von der konsequenten Nachhaltigkeitsausrichtung überzeugt sind, sondern auch externe Dritte unsere Aktivitäten in hohem Maße würdigen“, so Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank.

Bereits 2017 erhielt die Evangelische Bank von der renommierten Ratingagentur ISS-ESG (vormals: oekom research AG) die Spitzenbewertung „Prime“ mit dem Rating „B+“, damals in der Branche „Nachhaltige Finanzen“, die nun in „Financials / Specialised Finance“ überführt wurde. Seitdem hat das Finanzinstitut seine gelebte Nachhaltigkeitsstrategie für Dritte noch besser nachvollziehbar und transparenter gemacht, indem es u.a. seinen strengen Corporate Governance Kodex sowie einen Dienstleisterkodex veröffentlicht hat. Darüber hinaus wurden die Anlagerichtlinien für die Eigenanlage sowie eine Vielzahl bankinterner Prozesse in Bezug auf ökologische und soziale Kriterien stetig weiterentwickelt.

Die Bank setzt sich neben der Umsetzung klimarelevanter Regulierungsanforderungen auch weiter ehrgeizige Ziele, denn Berenike Wiener, Head of CSR / Sustainable Finance, betont: „Auch in Zukunft wird die Evangelische Bank Nachhaltigkeit als kontinuierliche Verbesserung für Prozesse und Produkte verstehen. Wir sind DIE Nachhaltigkeitsbank und wollen auch weiterhin durch unseren Einsatz für Nachhaltigkeit Spitzenleistungen erreichen.“


Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 pri-vate Kunden an 13 Standorten.

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 dank einer guten Performance in allen Geschäftsbereichen

Die Evangelische Bank eG (EB) hat im Geschäftsjahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 10,43 Millionen Euro* verbucht. Damit konnte das Ergebnis auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt wurden knapp 585 Millionen Euro an neuen Krediten an Kunden vergeben. Die Bilanzsumme liegt bei 7,86 Mrd. Euro. „Die EB hat in einem sehr fordernden Marktumfeld erfolgreich Kurs gehalten und solide gewirtschaftet. Unser Neukreditvolumen zeigt unsere starke Positionierung bei unseren Kunden, insbesondere den Institutionen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“, sagte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der größten Kirchenbank Deutschlands, heute bei der Vorstellung der Geschäftszahlen.

Mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Krise betonte Katzenmayer die besondere Verbundenheit seines Hauses zu den Kunden aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: „Unsere wichtigste Zielgruppe kann sich auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung ihrer Hausbank verlassen. Wir sind mit unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie solide aufgestellt und für Herausforderungen gewappnet.“ Auch die EB hatte im vergangenen Jahr schwierige Zeiten zu überstehen. Neben dem zunehmenden Druck auf das Zinsergebnis durch die andauernde Niedrig- beziehungsweise Nullzinsphase ist die Wettbewerbsintensität im Geschäft mit der Kernkundschaft erneut deutlich stärker geworden. „Umso erfreulicher ist es, dass wir 2019 das Kreditvolumen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,6 Milliarden Euro steigern konnten“, sagte Katzenmayer.

Mit Innovation zum Erfolg im umkämpften Finanzmarkt

Von dem insgesamt stabilen Geschäftsverlauf werden auch die Mitglieder der EB profitieren. „Vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien wollen wir eine Dividende in unveränderter Höhe von 3 Prozent zahlen“, kündigte Katzenmayer an. Nahezu unverändert blieb mit 436 (Vorjahr: 444) auch die Zahl der Mitarbeiter. „Ein herzlicher Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses, ohne die unser Erfolg bei den Kunden und am Markt nicht möglich wäre“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Dass Veränderungsbereitschaft und Innovation sich im umkämpften Finanzmarkt bezahlt machen, zeigt die Entwicklung der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM). So hatte das Tochterunternehmen am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 4,7 Milliarden Euro Assets under Management (AuM). Ein Jahr zuvor waren es noch 3,8 Milliarden Euro gewesen.

Alleinstellungsmerkmal: Ausrichtung an SDGs, Klimastrategie und Engagement

2019 war für die EB auch ein Jahr, in dem sie ihr Nachhaltigkeitsprofil wesentlich geschärft hat. So entschied das Geldhaus, sein Geschäftsmodell noch stärker an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Developement Goals – SDGs) der Vereinten Nationen (UN) auszurichten. „Mit dem Ziel einer strategischen Ausrichtung und klaren Integration der SDGs in die Nachhaltigkeitsstrategie sowie in den operativen Geschäftsbetrieb der Bank und der EB-SIM wird eine intensivere und fokussierte Auseinandersetzung zur Ausrichtung unserer Bank an den SDGs erfolgen“, sagte Berenike Wiener, Head of CSR and Sustainable Finance. Damit hat die Bank ein Alleinstellungsmerkmal hierzulande. Zudem entwickelt die EB in diesem Jahr eine ganzheitliche Klimastrategie, die auch die Klimarisiken in den Portfolios erfasst. Darüber hinaus nutzt die EB im Rahmen der unternehmenseigenen Engagement-Strategie ihren wirtschaftlichen, kompetenzbasierten und gesellschaftlich-ethischen Einfluss, um unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu verstärkten Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung zu motivieren, wie sie in den SDGs definiert werden.

Das Engagement der EB für Nachhaltigkeit fand 2019 auch die Anerkennung der UN. Als Unterzeichner der United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) stellt sich die Nachhaltigkeitsbank jährlich einer Bewertung. In sechs von sieben Kategorien lagen die Ergebnisse über dem Median. Im Modul Strategy & Governance verbesserte sich die Bank von A auf die Bestnote A+. Dass Nachhaltigkeit mehr als Klima- und Umweltschutz ist, zeigt auch eine weitere Auszeichnung: Die EB ist als eines von nur 13 Unternehmen deutschlandweit als Top Employer Mittelstand bewertet worden. Auf all die damit ausgezeichneten Qualitäten kann die Bank in der herausfordernden Situation der Coronavirus-Krise zurückgreifen.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Evangelischen Bank soll im Laufe dieses Jahres erreicht werden. Dann wird das im letzten Quartal 2019 gegründete Innovationszentrum Change Hub GmbH in Berlin offiziell eröffnet. „Nachhaltigkeit kann ein Unternehmen nicht alleine er-reichen. Daher wollen wir mit dem Change Hub in einem modernen und agilen Umfeld vielfältige Möglichkeiten bieten, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren gesellschaftlichen Impact zu bewirken“, sagte Thomas Katzenmayer. Dementsprechend sollen die Geschäftsräume des Change Hubs in Berlin für Co-Creation, Workshops mit agilen Arbeitsmethoden, Vorträge und Networking-Aktivitäten genutzt werden.


*Hinweis: alle Angaben für 2019 sind vorläufige Zahlen. Das testierte Ergebnis wird Ende März veröffentlicht.

Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der So-zialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

„Banken müssen ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten“

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, nimmt zu dem am 4. März 2020 von der EU-Kommission vorgestellten Entwurf eines Klimaschutzgesetzes Stellung:

„Umweltschutz und insbesondere Klimaschutz gehören zu den dringendsten Aufgaben unserer Zeit. Der Gesetzentwurf bringt die Verbindlichkeit des europaweiten Klimaschutz-Engagements auf einen Punkt: die Erreichung der Klimaneutralität bis 2050. Auch wenn es scheint, dass wir noch Jahrzehnte Zeit haben, um dieses Ziel zu erreichen, so sind bereits jetzt ehrgeizige Schritte von allen Europäern umzusetzen.

Der Bankensektor spielt zur Erreichung der EU-Ziele und bei der Transformation der Unternehmen hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzbranche ist heute eine Frage des Risikomanagements sowie des Bewusstseins, mit der Gewährung von Krediten und mit Investitionsentscheidungen Kapital zielgerichtet in nachhaltig und klimafreundlich agierende Unternehmen und Wirtschaftsaktivitäten umlenken zu können.

Die Evangelische Bank legt in ihrem Geschäftsmodell bei Finanzierungs- und Investitionsthemen einen starken Fokus auf gesellschaftlich relevante Aspekte. Allein im Jahr 2019 wurde ein Kreditvolumen in Höhe von rund 500 Mio. EUR der Gesundheits- und Sozialwirtschaft neu zur Verfügung gestellt. Die Zusammenarbeit mit Sozial- und Gesundheitseinrichtungen wird auch zukünftig unser Geschäftsmodell prägen. Seit jeher sind alle drei Säulen der Nachhaltigkeit - Ökonomie, Ökologie und Soziales - für das tägliche Handeln der Evangelischen Bank selbstverständlich. Es ist allen Mitarbeitern und Entscheidern im Haus bewusst, dass Aspekte der Nachhaltigkeit wie z.B. die Verfügbarkeit von notwendigen Technologien oder wissenschaftliche Bewertungen einer fortlaufenden Entwicklung unterliegen.

Klima- und Umweltschutzthemen gewinnen deshalb auch für die Evangelische Bank zunehmend an Bedeutung. Die Bank hat sich darauf eingestellt und wird weitere Maßnahmen ergreifen: Noch in diesem Jahr werden wir eine umfassende Klimastrategie verabschieden. Auch unsere Tochtergesellschaft EB-SIM, ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Vermögensverwalter, hat ausschließlich Nachhaltigkeitsfonds im Portfolio und lancierte 2019 als neuestes Produkt den auf Renewables ausgerichteten „EB-Erneuerbare Energien Fonds Europa“.

Um weiterhin Kunden und andere Stakeholder für gesellschaftliche wie klimaschutzrelevante Themen zu sensibilisieren und als Akteur richtungsweisende Impulse zu setzen, veranstaltet die Evangelische Bank am 10. und 11. September 2020 in Berlin eine Nachhaltigkeitskonferenz.

Mehr zur Veranstaltung „Turning Sustainability into the Future of Finance - Auf dem Weg zu einer besseren Welt für alle: Werte, Visionen, Wirklichkeiten“ unter www.eb.de/nachhaltigkeitskonferenz


Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Neuer CIO bei der EB-SIM – Nachhaltigkeit im Fokus

Die EB-SIM (EB - Sustainable Investment Management GmbH), die nachhaltige Asset-Management-Tochter der Evangelischen Bank, holt mit Dr. Oliver Pfeil (45) einen weiteren Kapitalmarktexperten von internationalem Format ins Team. Als Chief Investment Officer (CIO) steht der erfahrene Wirtschaftswissenschaftler und Anlageexperte ab sofort dem Bereich Portfoliomanagement der EB-SIM vor. „Wir freuen uns, mit Dr. Pfeil einen ausgewiesenen und bestens vernetzten Fachmann für das nachhaltig ausgerichtete Portfoliomanagement der EB-SIM gewonnen zu haben“, so Joachim Fröhlich, Vorstandsmitglied der Evangelischen Bank.

Das akademische Rüstzeug holte sich der ausgebildete Bankkaufmann und promovierte Wirtschaftswissenschaftler an der Universität St. Gallen, der ESADE in Barcelona und dem renommierten MIT in Cambridge an der amerikanischen Ostküste. Nach seinem Berufseinstieg als Vorstandsassistent bei der Deutsche Bank AG folgten mehrere Stationen bei der DWS, als Portfoliomanager für amerikanische und globale Dividendenaktien und als Produktstratege für das ETF-Geschäft der DWS. Zuletzt war Oliver Pfeil als Leiter Anlageberatung Multi Asset-Modellportfolios und als Portfoliomanager im Bereich Multi Asset & Solutions tätig. Dr. Pfeil ist mit nachhaltigen Anlagestrategien langjährig vertraut und hat entsprechende Mandate betreut.

„Das Environmental Social Governance-Profil der EB-SIM ist richtungsweisend“, erklärt Oliver Pfeil. „Diese Expertise setzen wir ein, um Mehrwert für unsere Anleger zu generieren. Gleichzeitig unterstützen wir den gesellschaftlichen Wandel zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsziele“, so der neue CIO der EB-SIM.

Zu den Aufgaben von Dr. Pfeil wird es künftig gehören, im Portfoliomanagement neue Prozesse zu implementieren und zu dokumentieren, innovative sowie marktgerechte Sustainable-Finance-Produkte zu entwickeln und die prozessorientierte Integration strenger Nachhaltigkeitskriterien in die Portfolien insgesamt zu begleiten.

Die EB-SIM hat unmittelbar nach ihrem Markteintritt 2018 eine Vorreiterrolle für Vermögensanlagen mit ethisch-nachhaltigem Fokus übernommen. Das Tochterunternehmen der Evangelischen Bank hat sich anhand überzeugender Produkte und dank eines sorgsam ausgewählten Teams breit aufgestellt. Vor dem Hintergrund einer dynamisch wachsenden Nachfrage seitens der institutionellen Kunden und neu entwickelter, attraktiver Nachhaltigkeitsfonds ist die für nachhaltiges Asset-Management zuständige EB-Tochter innerhalb kurzer Zeit expandiert. 25 Mitarbeiter widmen sich bei der EB-SIM Vermögenswerten von rund 4,5 Mrd. Euro (zum Jahresende 2019).


EB – Sustainable Investment Management GmbH

Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit 25 Mitarbeitern zum Jahresende 2019 ca. 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Helmut Kotschwar, Ulrich Nötges und Dr. Oliver Pfeil geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de

Evangelische Bank, EB-SIM und Betriebswirtschaftler der Universität Kassel kooperieren

Die Evangelische Bank, das Tochterunternehmen EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM) und das Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Kassel gehen künftig gemeinsame Wege in der Lehre zu nachhaltigem Investment. Das Fachgebiet für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbes. Unternehmensfinanzierung, von Prof. Dr. Christian Klein und Deutschlands nachhaltig führende Kirchenbank mit Hauptsitz in Kassel haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Den Auftakt macht seit Oktober ein gemeinsames Seminar für Masterstudenten zum „Sustainable Investment Management“, also zu klar nachhaltig ausgerichteten Möglichkeiten des professionellen Portfoliomanagements für große institutionelle Investoren.

Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre angelegt, soll aber nach erfolgreicher Evaluation eine langfristige Perspektive bekommen. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das Thema Nachhaltigkeit: Die als Spezialinstitut bundesweit tätige Evangelische Bank richtet ihr gesamtes unternehmerisches Handeln seit langem konsequent an ökologischen, sozialen und unternehmerischen Nachhaltigkeitskriterien aus. Sie verfügt über eine besondere Expertise im Bereich ökologisch und sozial nachhaltiger Anlagestrategien und gehört bundesweit zu den Vorreitern bei nachhaltigen Investments für private wie institutionelle Kunden.

Spezielle Expertise beider Seiten im nachhaltigen Finanzmarkt

Prof. Dr. Christian Klein ist ein national wie international ausgewiesener Experte im dynamisch wachsenden Markt von Sustainable Finance. Er macht nicht nur Nachhaltigkeitsaspekte des Finanzmarktes, sondern eine insgesamt nachhaltiger ausgerichtete Realwirtschaft zum Gegenstand seiner wissenschaftlichen Forschungsinteressen im Segment Corporate Finance. „Durch die thematische Vorreiterrolle und durch die räumliche Nähe war die Zusammenarbeit fast zwingend“, so Prof. Klein. Er spricht von einer „Win-Win-Win-Situation“ durch die Zusammenarbeit: „Wir sind sehr dankbar für die damit verbundene Finanzierung. Doch nicht nur unser Lehrstuhl profitiert davon, auch die Studierenden und die Evangelische Bank haben einen großen Mehrwert“.

Während für die Studierenden der Praxisbezug spannende Einblicke in das unternehmerische Handeln einer großen Spezialbank und Insidertipps von erfahrenen Bankpraktikern aus erster Hand bietet, versprechen sich EB und EB-SIM durch die Kooperation mit der akademischen BWL Vorteile im Recruiting von Young Professionals. „Der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte ist real. Wir positionieren uns hier als vielseitiger, moderner, nachhaltig ausgerichteter Arbeitgeber“, so EB-Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich. Außerdem können für die Bank relevante Themen als Seminar-, Master- oder Doktorarbeiten an junge wissenschaftliche Nachwuchskräfte vergeben werden. „Für beide Seiten eine tolle Chance“, unterstreicht Helmut Kotschwar, Geschäftsführer der Evangelische Bank-Tochter EB-SIM und Koordinator des Seminars für die Masterstudierenden. Häufig suchten die Studierenden den Praxisbezug vergebens – hier sei er der rote Faden der Lehrveranstaltung.

Im Master hat die aktuelle Lehrveranstaltung unter Beteiligung von 15 fortgeschrittenen Studierenden im Oktober begonnen. Dabei ist die EB-SIM als nachhaltige Investmenttochter der Evangelischen Bank der direkte Kooperationspartner. Im Sommersemester 2020 startet für die Bachelorstudierenden eine stärker am praktischen Basiswissen zum nachhaltigen Banking orientierte Lehrveranstaltung. Diese wird inhaltlich direkt von Dozenten der Evangelischen Bank betreut.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten. www.eb.de 

EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt. Die EB-SIM betreut mit 25 Mitarbeitern derzeit rund 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB - Sustainable Investment Management GmbH ist in Kassel. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio-Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). www.eb-sim.de 

Evangelische Bank integriert Nachhaltigkeit erfolgreich in Gesamtbankstrategie

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, bezieht zum Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken mit folgendem Statement Position:

„Das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Ende September 2019 veröffentlichte Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken wurde mit Spannung von Kreditinstituten, Versicherungsunternehmen und Kapitalverwaltungsgesellschaften erwartet. Die Evangelische Bank begrüßt die Absicht der BaFin, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsrisiken bei vielen Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche einzufordern und Nachhaltigkeitsaspekten damit eine größere Priorität zukommen zu lassen.

Die Evangelische Bank sieht sich für die zukünftige Berücksichtigung der im Merkblatt zur Diskussion gestellten Grundsätze gut aufgestellt. Seit vielen Jahrzehnten legt die Evangelische Bank großen Wert darauf, Nachhaltigkeitsaspekte in die Gesamtbankstrategie Schritt für Schritt zu integrieren und sowohl auf der Managementebene als auch in Geschäftsprozessen zu verankern.

Risikomanagement in Bezug auf Nachhaltigkeitskriterien betreibt die Evangelische Bank in der Eigenanlage sowie im Investmentprozess der EB-SIM. Mit einer bereits in 2018 eingeführten Strategie, die u.a. die Finanzierung von fossilen Energieträgern ausschließt und die einen Best-in-Class-Ansatz für Öl- und Gas-Unternehmen vorsieht, zählt die Evangelische Bank zu den Ersten, die sich mit Klimarisiken auseinandergesetzt haben. Auch im Kreditgeschäft blickt die Evangelische Bank bereits auf eine Nachhaltigkeitshistorie zurück: Die Gesamtbankstrategie definiert beispielsweise neben der Förderung von Projekten und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen (Positivkriterien) auch klare Ausschlusskriterien. Danach werden von der Evangelischen Bank u.a. keine Unternehmen, die umweltschädliche Produkte oder Technologien produzieren oder handeln, und keine Projekte, die sozial unverträglich sind, finanziert.

Die Erwartungen der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken gehen mittel- bis langfristig weit über das hinaus, was bislang deutsche Kreditinstitute vorhalten. Die Evangelische Bank wird die kommenden Monate intensiv nutzen, um kontinuierlich die noch stärkere Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in der gesamten Geschäftsorganisation voranzutreiben.“