Finanzprofis sehr optimistisch für 2021

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 166 Finanzprofis belegen einen erfreulichen Optimismus: Die Vertriebspartner der B2B-Direktbank gehen bezüglich der Börsenentwicklung 2021 überwiegend von steigenden Kursen aus. „Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eindrücklich, dass die Mehrheit der Finanzprofis für 2021 von einem Ende der Corona-Pandemie und einem weiteren Anstieg der Finanzmärkte ausgeht“, erklärt Kai Friedrich, CEO der ebase.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Der DAX wird 2021…

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Grafik 1: Einschätzungen von 166 Vermittlern auf die Frage „Wie denken Sie, wird sich der DAX (Deutscher Aktienindex) in 2021 bis zum Jahresende entwickeln?“

Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Januar 2021

Zwei Drittel der befragten Finanzvermittler gehen davon aus, dass die Kurse deutscher Aktien im Börsenjahr 2021 steigen oder sogar stark steigen werden. In etwa jeder Vierte meint, die Kurse würden unverändert bleiben und nur 10 Prozent der Befragten rechnen mit sinkenden Indexständen des DAX. „Die Umfrageergebnisse reflektieren auch eine große Zuversicht, dass die eingeleiteten geld- und finanzpolitischen Maßnahmen Wirkung zeigen werden und die von der Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Probleme im Rahmen gehalten werden können“, resümiert Friedrich. „Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass die Zinsen für Erspartes oder verzinsliche Anlagen vorerst auf sehr niedrigem Niveau bleiben dürften, was die Berater und Vermittler vor die Herausforderung stellt, für ihre Kunden attraktive Anlagealternativen zu finden, die sowohl dem Wunsch nach Sicherheit als auch nach angemessener Verzinsung entsprechen.“

Für ein gewisses Maß an Vorsicht, das jeder Anleger walten lassen sollte, spricht auch, dass immerhin jeder Zehnte der Befragten für 2021 sinkende Aktienkurse befürchtet. „Neben der Corona-Pandemie gibt es auch andere Unwägbarkeiten, die auf die Märkte und die Marktteilnehmer zukommen könnten“, erinnert Friedrich. Einige nach wie vor ungelöste Fragen im Zusammenhang mit dem Brexit beispielsweise, oder geopolitische Spannungen in anderen Teilen der Welt, die zu Unsicherheiten an den Märkten beitragen könnten.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 38 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Vontobel verstärkt sein Emerging Markets Fixed Income-Team durch eine Reihe von Neueinstellungen

Vontobel hat sein Emerging Markets Fixed Income-Team durch vier Neueinstellungen – ein Strategist / Portfolio Manager sowie drei Analysten – an den Standorten Zürich und Hongkong weiter verstärkt. Diese Teamerweiterung unterstreicht unsere Bemühungen, unsere Expertise im Bereich Emerging Markets zum Vorteil der Anleger fortlaufend auszubauen.

Carlos de Sousa hat sich dem Team in Zürich als Emerging Markets Strategist und Portfolio Manager angeschlossen. Carlos de Sousa ist Wirtschaftswissenschaftler mit solider Erfahrung in Emerging- sowie Frontier Markets. Zuvor war er bei Oxford Economics beschäftigt, einer führenden Organisation für globale Prognosen und quantitative Analysen. Als Lead Emerging Markets Economist war er verantwortlich für thematisches Makro- und Strategie-Research zu Emerging- und Frontier Markets mit Schwerpunkt auf notleidenden Staatsanleihen und globalen EM-Trends. Vor dieser Tätigkeit war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Bruegel in Brüssel, einem auf Wirtschaftsfragen spezialisierten Think Tank, und verfasste dort als Co-Autor politikbezogene Forschungsberichte, Arbeitspapiere und Wirtschaftsblogs zur europäischen Wirtschaft.

Nuria Jorba Arimany stößt als Research Analyst zum Team in Zürich. Nuria Jorba Arimany verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung, davon mehr als 16 Jahre mit Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets. Sie zeichnet sich durch ein tiefes Verständnis für Lateinamerika und die innen- und geopolitische Dynamik der Region aus und verfügt über solide Erfahrung in verschiedenen Sektoren sowie im integrierten ESG-Research. Nuria Jorba Arimany arbeitete zuvor 10 Jahre bei der Union Bancaire Privée (UBP) in Zürich, wo sie als Head of EM Corporate Credit Research tätig war. Davor arbeitete sie bei der Dresdner Kleinwort / Commerzbank in London.

Cosmo Zhang kommt als Research Analyst zum Team in Hongkong. Cosmo Zhang verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung und kennt sich bestens mit Unternehmensanleihen aus der Region Asien-Pazifik aus verschiedenen Sektoren und Regionen aus. Zuvor war er 5 Jahre bei Invesco Asset Management tätig, wo er als Sector Team Lead für die globalen Fixed Income-Teams von Invesco den Bereich Unternehmensanleihen Asien ohne Japan abdeckte. Davor arbeitete er 5 Jahre lang bei FitchRatings als Director in der APAC Corporates Group.

Pius Yang Xue ergänzt als Research Analyst das Team in Hongkong. Er verfügt über mehr als 10 Jahre Branchenerfahrung und war zuvor bei Dymon Asia tätig, wo er sich als Senior Investment Analyst auf den Bereich High Yield, Stressed und Distressed Credit aus dem Großraum China konzentrierte. Davor war er bei LIM Advisors, Partners Group und Houlihan Lokey tätig, wo er Erfahrung in den Bereichen Kredit- und Aktienanlagen sowie in der Beratung sammelte.

„Wir freuen uns, unsere neuen Teammitglieder willkommen zu heißen. Ihre unterschiedlichen privaten und beruflichen Hintergründe werden unsere Teamanalyse bereichern. Ihre ausgeprägten analytischen Fähigkeiten, zusammen mit ihrem Engagement für einen langfristigen Ansatz mit hoher Überzeugungskraft, stimmen mit unseren Anlageüberzeugungen überein. Daher werden sie alle eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Mehrwert für unsere Kunden zu steigern“, so Luc D’hooge, Head of Emerging Markets Bonds.

„Emerging Fixed Income ist ein strategischer Markt für Vontobel. Vor diesem Hintergrund werden wir auch in Zukunft massiv in das Team investieren und es mit außergewöhnlichen Talenten verstärken. Diese Neueinstellungen kommen nicht zuletzt unseren Anlegern zugute, die über unsere Fixed-Income-Lösungen sowohl direkt als auch indirekt mit uns gemeinsam am Markt für Anleihen in Emerging Markets aktiv sind“, fügte Simon Lue Fong, Head of Fixed Income, hinzu.

Vontobel bietet seit 1988 Lösungen im Bereich Fixed Income an. Die Fixed Income-Boutique verwaltet Kundenvermögen in Höhe von 24 Milliarden CHF und bietet entsprechende Lösungen in den Bereichen Global Credit, Global Bonds, Emerging Markets und Flexible Strategies an. Das Emerging Markets Fixed Income-Team von Vontobel besteht aus 14 Anlagespezialisten mit Sitz in Zürich und Hongkong. Die Anlagestrategien umfassen Emerging Corporate Debt, Government Debt in Hard Currency einschließlich einer nachhaltigen Lösung, Local Currency Sovereign Debt mit einem ESG-Ansatz sowie Emerging-Blend-Strategien.


Vontobel

Bei Vontobel gestalten wir die Zukunft aus eigener Hand. Wir schaffen Chancen und verfolgen sie entschlossen. Wir beherrschen, was wir tun – und tun nur, was wir beherrschen. So bringen wir unsere Kunden weiter. Als global agierender Anlagemanager mit Schweizer Wurzeln sind wir auf Vermögensverwaltung, aktives Asset Management und Anlagelösungen spezialisiert. Auf der Grundlage leistungsstarker Technologien bieten wir eine hochwertige, individuelle Kundenerfahrung und stellen unsere Anlageexpertise auf einer Vielzahl von Plattformen und Ökosystemen zur Verfügung. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden und erwarten von ihnen, eigenverantwortlich zu handeln und neue Perspektiven zu eröffnen. Denn für uns beginnt erfolgreiches Investieren damit, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Erreichtes stellen wir immer wieder in Frage, denn wir verfolgen den Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die enge Bindung der Vontobel-Familien zum Unternehmen garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit. Die daraus entstehende Freiheit ist zugleich Verpflichtung, unsere Verantwortung auch gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen. Per 30. September 2020 betrug das Vontobel anvertraute Kundenvermögen insgesamt CHF 294.1 Milliarden. Wir betreuen unsere Kunden weltweit und in unserem Heimatmarkt von 26 Standorten aus.
Mehr über Vontobel Asset Management finden Sie auch hier bei Twitter.

Humanitäre Krise auf See: Investoren fordern Vereinte Nationen zum Handeln auf

Unter der Federführung von Fidelity International fordern 85 Investoren, die ein Vermögen von über zwei Billionen US-Dollar repräsentieren, eine Lösung für die sich abzeichnende humanitäre Krise auf See. Diese Krise könnte auch weltweit Unterbrechungen von Lieferketten nach sich ziehen und damit die Versorgung gefährden.

Wegen der Corona-Pandemie können mehr als 400.000 Seemänner und -frauen nicht an Land gehen. Für viele von ihnen dauert der Arbeitseinsatz bereits länger als branchenüblich. Etliche sind schon 17 Monate und somit deutlich länger als die gesetzlich zulässigen elf Monate an Bord. Zugleich warten weitere 400.000 Seefahrer an Land darauf, dass sie ihre Kollegen ablösen können. Sie erhalten häufig nur einen geringen oder gar keinen Lohn. Die Internationale Schifffahrtskammer schätzt, dass bald eine Million Seeleute betroffen sein könnten, wenn nicht schnell Maßnahmen zur Lösung des Problems ergriffen werden.

Neben den hohen psychischen und physischen Belastungen, denen die Arbeiter auf See ausgesetzt sind, stellt die prekäre Lage auch ein erhebliches Gesundheits- und Sicherheitsrisiko dar, wenn erschöpfte Seeleute gefährliche oder verderbliche Ladungen umschlagen. Ein schwerer Seeunfall mit Gefahrgutladung könnte verheerende Folgen für unsere Weltmeere und unsere Gesundheit haben.

Nach Konsultation mit wichtigen zuständigen Organisationen wie der Internationalen Arbeitsorganisation und der Internationalen Transportarbeiter-Föderation wenden sich die Unterzeichner* in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen. Fidelity International, Achmea Investment Management, ACTIAM, Ethos Foundation, Lombard Odier Investment Management, MFS Investment Management und andere fordern die Vereinten Nationen darin auf: 

  • weiter darauf zu dringen, dass Seeleute offiziell als systemrelevant („key workers“) eingestuft und systematische Prozesse wie sichere Korridore und Testverfahren für einen sicheren Crew-Wechsel eingerichtet werden; 
  • über eine gezielte Öffentlichkeitskampagne auf die Gefahren und Risiken aufmerksam zu machen, die diese Krise schon jetzt für die Seeleute und für nachhaltige Lieferketten mit sich bringt; 
  • das zwölf Schritte umfassende Protokoll der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) an die zuständigen Stellen weiterzuleiten, um eine einheitliche Umsetzung zu fördern; 
  • sicherzustellen, dass Seeleute die gesetzliche Höchstdauer von elf Monaten an Bord nicht überschreiten und unnötige Verlängerungen von Besatzungsverträgen vermieden werden; 
  • Charterer und insbesondere jene, die häufig Schiffe chartern, dazu aufzufordern, Anfragen von Schifffahrtsgesellschaften bezüglich Routenabweichungen flexibel zu handhaben, um einen Besatzungswechsel zu erleichtern. Zudem sollten sie finanzielle Unterstützung für die Rückkehr der Crew-Mitglieder an ihren Heimathafen in Betracht ziehen.

Die Unterzeichner vereinbarten überdies, mit ihren betroffenen Portfoliounternehmen in Kontakt zu treten und ihre Erwartungen hinsichtlich dieser Maßnahmen deutlich zu machen.

Jenn-Hui Tan, Leiter des Bereichs Stewardship and Sustainable Investing bei Fidelity International, kommentiert: „Den Unterzeichnern ist klar, dass dies nicht mehr nur ein Problem der Schifffahrtsindustrie und auch keine Krise ist, die sie alleine lösen kann. Über die Schifffahrt erfolgen 90 Prozent des Welthandels. Damit ist sie nicht nur für die weltweite Konjunkturerholung nach der Corona-Pandemie von zentraler Bedeutung. Sie sorgt auch dafür, dass wir unser Leben wie gewohnt fortführen können. Seeleute müssen als systemrelevant eingestuft werden, damit sie ihre für uns alle essenziell wichtige Dienstleistung weiterhin sicher ausführen können. Wir halten es für unumgänglich, dass die Branche geschlossen Alarm schlägt und auf eine bisher kaum beachtete humanitäre Krise aufmerksam macht und so Schaden von den globalen Lieferketten abwendet. Als Verwalter des Vermögens unserer Kunden tragen wir auch Verantwortung für das Gemeinwesen und die Gesellschaft, in der wir tätig sind.“

Vincent Kaufmann, CEO von Ethos Foundation, ergänzt: „400.000 Seeleute, die weltweit auf Schiffen festsitzen, sind eine humanitäre Tragödie und zugleich ein gravierendes Risiko für die Lieferketten vieler Unternehmen. Ethos Foundation und die Mitglieder des Ethos Engagement Pool International sind stolz darauf, die Erklärung der Investoren zu unterstützen. Darin fordern sie gemeinsam den UN-Generalsekretär auf, dafür zu sorgen, dass Seeleute als systemrelevant eingestuft und unverzüglich Maßnahmen zur Verbesserung ihrer aktuellen Arbeitsbedingungen ergriffen werden.“

Corey Klemmer, Director of Engagement bei Domini Impact Investments, sagt: „Die wegen nationaler Gesetze und Corona-Auflagen an Bord gestrandeten Seemänner und –frauen sind eine weitere Gruppe unentbehrlicher Arbeitnehmer, die in dieser Pandemie von einer humanitären Krise betroffen sind. Unternehmen und Branchenverbände müssen sich zum Schutz dieser Arbeitnehmer und der Weltwirtschaft dieses Themas annehmen.“

Reverend Canon Brian Grieves, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für soziale unternehmerische Verantwortung der Episkopalkirche, kommentiert: „Der Episkopalkirche sprechen diese Forderungen aus dem Herzen. Seit vielen Jahrzehnten, genauer seit 1834, sind wir über das Seamen's Church Institute seelsorgerisch für Seeleute tätig, die ein fester Bestandteil unserer Kirchenfamilie sind. Wir machen uns große Sorgen um ihr Wohlergehen.“

Pat Zerega, Senior Director des Bereichs Shareholder Advocacy bei Mercy Investment Services, unterstreicht: „Wir sorgen uns um das Wohlergehen von Hunderttausenden Seeleuten, die seit Monaten auf Schiffen festsitzen. Eine so lange Zeit auf See geht nicht spurlos an ihrer physischen und psychischen Gesundheit vorüber. Die Schifffahrt ist ein elementar wichtiges Glied der globalen Lieferkette. Deshalb ist die Sicherheit der Seeleute und der Schiffe von zentraler Bedeutung für unsere Weltwirtschaft. Gemeinsam mit den anderen Unterzeichnern fordern wir neue und verbesserte Maßnahmen im Kampf gegen diese akute Krise.“


Den Brief an die Vereinten Nationen finden Sie in englischer Sprache hier.

Über Fidelity

Fidelity International bietet seinen mehr als 2,5 Millionen Kunden weltweit Anlagelösungen und -dienstleistungen sowie Fachwissen zur Altersvorsorge an. Als inhabergeführtes Unternehmen mit einer 50-jährigen Geschichte denken wir in Generationen und investieren langfristig. Wir sind in über 25 Standorten vertreten und verwalten ein Vermögen von mehr als 521,6 Milliarden Euro. Zu unseren Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger.
Über unseren Geschäftsbereich Investmentlösungen und -dienstleistungen investieren wir im Auftrag unserer Kunden ein Vermögen von 401,9 Milliarden Euro. Unsere Sparte betriebliche und private Altersvorsorge bietet Privatanlegern, Finanzberatern und Arbeitgebern Zugang zu unseren erstklassigen Anlagemöglichkeiten, zu Investmentprodukten anderer Anbieter, anlagebezogenen Dienstleistungen und Ruhestandsplanung. Unser Wissen aus der Vermögensverwaltung kombinieren wir mit unseren betrieblichen und privaten Anlagelösungen und arbeiten so gemeinsam an einer besseren finanziellen Zukunft.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 350 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 47,9 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Als moderne Fondsbank unterstützen wir freie Finanzberater und Privatkunden mit attraktiven Lösungen dabei, ihre Vermögensziele zu erreichen. Auf unsere hocheffizienten Services vertrauen auch institutionelle Kunden wie Banken und Versicherungen. Hierfür stehen mehr als 8.000 Fonds und 800 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern zur Verfügung. Flexibel nutzbare technische Lösungen runden unser Angebot ab. Die FFB betreut ein Vermögen von 26,7 Milliarden Euro in rund 650.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 24,3 Milliarden Euro (davon werden 3,2 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben. Angaben vom 30. September 2020. Lesen Sie mehr unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de

Welche Assetklassen 2021 viel versprechen

Das Multi-Asset-Team von Nikko Asset Management beurteilt die Aussichten für Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen sowie Rohstoffe im neuen Jahr:

Aktien: Die Aussichten für Aktien sind gut, insbesondere da sich die globale Wirtschaft normalisiert. Das langfristige Wachstum in den USA und Nordasien gefällt uns nach wie vor, aber noch deutlicher verbessern sich Nachfragebedingungen in Europa, Japan und den Schwellenländern. Wie nachhaltig ist diese Verlagerung? Zwar begrüßen wir die Abkehr von zehn Jahren erstickender Sparmaßnahmen. Sorgen bereiten jedoch die Banken, die angesichts der immer noch schwachen Bilanzen, der hohen Regulierung und der flachen Renditestrukturkurven, die das Ertragswachstum erschweren, nur teilweise „repariert“ sind. Die Schwellenländer könnten angesichts der bisherigen Anpassungen und der Reformen der vergangenen zehn Jahre interessanter sein – womöglich ist hier der der Lohn für Jahre notwendiger Schmerzen in Sicht, wenn auch selektiv und mit Fokus auf Qualität.

Staatsanleihen: Zumindest in den Industrieländern sind Staatsanleihen in keiner guten Ausgangsposition für eine Wachstumserholung. Die Zinsen liegen immer noch in der Nähe der Anfang 2020 erreichten Allzeittiefs. Die Ankäufe von Vermögenswerten werden fortgesetzt, aber ohne eine Steuerung der Renditekurve à la Japan dürften die langfristigen Zinsen steigen. Aus der normalerweise „schützenden“ Industrieländer-Staatsanleihe könnte das „Risiko-Asset des Jahres 2021“ werden, bei dem die Kupons durch einen plötzlichen Ruck in der Zinskurve leicht zunichte gemacht werden können. Staatsanleihen aus China könnten hier die beste Alternative sein. Erstens sind die Renditen dort angemessen und zweitens ist die Zentralbankpolitik weitgehend konventionell und weniger anfällig für plötzliche Anpassungen. Die Renditen sind bereits gestiegen, um die V-förmige Erholung Chinas widerzuspiegeln. Zwar könnten sie noch weiter steigen, aber angesichts des Renditevorteils gegenüber dem Rest der Welt wird die Leine enger und die höhere Rendite ist ein risikomindernder Ausgleich für Zinsschwankungen.

Unternehmensanleihen: Die globalen Kreditmärkte dürften sich in einem Umfeld steigender Renditen besser entwickeln als Staatsanleihen. Die Spreads für Investment-Grade-Unternehmensanleihen (IG) sollten stabil bleiben und sich verringern, wenn sich die Nachfragebedingungen verbessern. Der Renditeaufschlag und die kürzere durchschnittliche Laufzeit der IG-Märkte werden die Renditen im Vergleich zu Staatsanleihen puffern. Auch für die globalen High-Yield-Märkte dürfte die Erholung positiv wirken, da sich das Durationsrisiko weniger negativ auswirken wird. 

Rohstoffe: Der Ausblick ist positiv, die Nachfrage steigt. Dazu tragen erhebliche fiskalische Anreize im Verhältnis zum Angebot bei, das angesichts der Investitionsschwäche seit dem Platzen der Rohstoffblase im Zuge der Weltwirtschaftskrise begrenzt ist. Die Nachfrage nach Rohstoffen war weitgehend von China abhängig. Dieses Mal dürfte die Nachfrage aber auch aus den Industrieländern steigen, die in ihre Infrastruktur investieren.

Quote alternativer Anlagen bei Institutionellen Investoren wird 2021 weiter steigen

Das Interesse an Sachwertinvestments hat bei institutionellen Investoren im deutschsprachigen Raum im vergangenen Jahr weiter zugenommen. „Das anhaltende Niedrigzinsumfeld und die zu geringen Risikoprämien für schlechte Bonitäten zwingen Investoren, ihre Quoten für Fixed Income Investments in der Asset Allocation weiter zu reduzieren. Dies kommt Real Assets zugute“, sagt Dr. Rupert Hengster, Geschäftsführer von HLK, dem unabhängigen Finanzberater für institutionelle Investoren. Gefragt sind insbesondere Immobilien, Private Debt, Private Equity und Infrastruktur. Gleichzeitig bleibt die Aktienquote bei Institutionellen in Deutschland und Österreich im internationalen Vergleich gering. „Viele Investoren wurden nach dem Einbruch der Aktienmärkte im ersten Quartal 2020 von der schnellen Erholung überrascht und haben den Wiedereinstieg verpasst. Das heißt, einige würden zwar gerne deutliche Korrekturen für Neuengagements nutzen. Diese sind aber bisher ausgeblieben“, so Hengster.

Die Suche nach „Rentenersatz“ treibe Investoren nach Meinung von HLK auch in 2021 um, denn die Rahmenbedingungen haben sich nicht geändert. Aufgrund des Bedarfs nach Investments mit stabilen und möglichst langfristigen Cash-Flows und wenig Volatilität bleiben Immobilien besonders beliebt. Nachteilig wirkte sich aber auch aus, dass bestimmte Investments nicht mehr getätigt werden können, weil die vorgeschriebenen Quoten bei den Investoren ausgeschöpft sind. Klar im Vorteil sind hier diejenigen Investoren, die weitgehend unreguliert sind und dies nicht berücksichtigen müssen, wie beispielsweise Family Offices. „Mögliche Lösungen sind für manche Investoren die genehmigungspflichtige Ausweitung der Immobilienquote oder die Nutzung kreativer Strukturierungsansätze, wie etwa im Bereich Private Debt Real Estate“, so Hengster.

Die wachsende Bedeutung nachhaltiger und ESG-Aspekte in der Kapitalanlage institutioneller Investoren ist weltweit nicht mehr aufzuhalten. „Wir sehen im deutschsprachigen Raum aber teilweise noch eine gewisse Skepsis und noch nicht alle Investoren denken und handeln bereits in diese Richtung. In Zukunft führt jedoch kein Weg an nachhaltigen Kapitalanlagen vorbei. Daher werden wir unsere bestehenden Produktlösungen auch dahingehend sinnvoll erweitern, dass sie nicht nur dem strukturellen Bedarf gerecht werden, sondern auch nachweislich Rendite- oder Diversifikationsvorteile liefern. Mit Susi Partners und Invest In Visions kooperieren wir bereits mit zwei Spezialisten, die nachhaltige und wirtschaftlich lukrative Ansätze bieten“, sagt Rupert Hengster.

„Nach einem auch durch die vielen Einschränkungen in der Arbeitswelt herausfordernden Jahr 2020 schätzen Investoren aber nach wie vor den persönlichen Kontakt sehr, trotz modernster Technik“, resumiert Hengster. Die eingeschränkte Reisetätigkeit seit Ausbruch der Pandemie und das Arbeiten aus dem Homeoffice habe zudem dazu geführt, dass sich die Abläufe bsw. in der Due Diligence deutlich verlangsamt und die Entscheidungsfindungsprozesse stark gelitten haben.


Über HLK (Dr. Hengster, Loesch & Kollegen)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets, Private Debt und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Group, GalCap Europe, GEG, Invest in Visions, Susi Partners und The Singularity Group. Mehr unter: www.hengsterloesch.de

Covid-19 hat das soziale Verantwortungsbewusstsein beschleunigt

Die neue Studie „ESG Investing“ des globalen Aktienteams im internationalen Geschäft von Federated Hermes zeigt, dass Unternehmen mit guten oder sich verbessernden sozialen Praktiken die Rendite potenziell um bis zu 17 Basispunkte pro Monat steigern können.

Soziale Faktoren waren im Durchschnitt in jedem der letzten sechs Kalenderjahre wirksam – und diese Faktoren haben sich im Jahr 2020, als die Coronavirus-Pandemie ihr gefährliches Ausmaß unter Beweis stellte, als besonders wichtig erwiesen.

Kehrt man zu der letzten halbjährlichen Studie „A Social Uprising“ aus dem Jahr 2018 zurück, die untersuchte, wie sich ESG-Faktoren in jener Zeit der Marktturbulenzen verhalten haben, zeigen die Ergebnisse dieses Mal: Die Sozialprämie ist von durchschnittlich 15 Basispunkten pro Monat im Jahr 2018 auf 17 Basispunkte im Jahr 2020 gestiegen.

Das Coronavirus und die Verhängung von Lockdowns auf der ganzen Welt haben die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, verändert. Geschichten über von Panikkäufern geleerte Supermarktregale sorgten für Kritik, aber die Pandemie hat auch ebenso das Gute im Menschen zum Vorschein gebracht: In vielen Gemeinden wird zusammengearbeitet, um gefährdete Gesellschaftsmitglieder vor dem Virus und den Herausforderungen eines Lockdowns zu schützen.

Auch Unternehmen wurden dazu aufgefordert, Rücksicht auf das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter und Kunden in einer Art und Weise zu nehmen, die noch vor einem Jahr unvorstellbar war. So sehen sich beispielsweise Banken aufgrund der Pandemie mit weitreichenden wirtschaftlichen Schäden konfrontiert – und stellen sich daher die Frage, wie sie die Bedürfnisse der Aktionäre mit denen der Gesellschaft in Einklang bringen können. Vor diesem Hintergrund müssen Banken ihren Unternehmenszweck unter sozialen Gesichtspunkten neu definieren.

Diese Überlegungen, zusammen mit der Klimakrise und Black-Lives-Matter-Bewegung, haben das Bewusstsein der Investoren geschärft. Und da sie diese Überlegungen in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen, werden auch mehr und mehr Unternehmen wegen ihres bis dato unzulänglichen Verhaltens in Frage gestellt.

Hinzu kommt, dass im Zuge des weltweiten Kampfes gegen Covid-19 viele Investoren nach wachstumsstarken, oft spekulativen Unternehmen gesucht haben. Diese wachstumsstarken Unternehmen wurden in der Vergangenheit oft von einem dominanten Management geführt, das sich kaum um die Einhaltung gängiger Corporate Governance-Standards kümmerte – und das hat sich, gemessen an den Aktionärsrenditen, bisher noch nicht zum Nachteil des Unternehmens ausgewirkt.

Allerdings waren wachstumsstarke Unternehmen in Europa und Asien in den letzten Jahren nicht immun gegen das wachsende soziale Verantwortungsbewusstsein. Diejenigen Unternehmen, die ein stärkeres soziales Bewusstsein besitzen als ihre Konkurrenten, haben tendenziell eine bessere Performance erzielt. Investoren sind dazu bereit, auf traditionelle Sicherheitsvorkehrungen rund um das Unternehmensmanagement zu verzichten, um sich an einem wachstumsstarken Unternehmen zu beteiligen. Aber sie scheinen weniger dazu bereit zu sein, die Standards in der Behandlung der Mitarbeiter und den Bedingungen für die breite Gesellschaft zu opfern.

Lewis Grant, Senior Global Equities Portfolio Manager, kommentiert die Ergebnisse: „Unsere letzte Studie aus dem Jahr 2018 hat zum ersten Mal aufgezeigt, dass soziale Faktoren statistisch aussagekräftig sind. Heute haben wir jedoch eine gestiegene Sozialprämie beobachtet, da sich der Schwerpunkt der ESG-Faktoren darauf richtet, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten behandeln. Wir argumentieren schon seit langem, dass ESG-Faktoren sowohl in Bullen- als auch in Bärenmärkten Alpha generieren können. Und dass diejenigen Unternehmen, die eine aktive Rolle bei der Anpassung an einige der größten Herausforderungen unserer Zeit sowie deren Bewältigung spielen, wahrscheinlich belohnt werden."


Die vollständige Studie finden Sie unter: https://www.hermes-investment.com/ukw/wp-content/uploads/2020/12/fhi-esg-investing-commentary-q4-2020.pdf

Über Federated Hermes

Federated Hermes ist ein führender globaler Investmentmanager mit einem verwalteten Vermögen von 525,2 Milliarden Euro (per 30. September 2020). Geleitet von unserer Überzeugung, dass verantwortungsbewusstes Investieren der beste Weg ist, um langfristig Wohlstand zu schaffen, umfassen unsere Anlagelösungen 162 Strategien aus den Bereichen Aktien, Anleihen, alternative/private Märkte, Multi-Asset und Liquiditätsmanagement sowie eine Reihe von separat verwalteten Depots. Wir bieten erstklassiges aktives Investmentmanagement sowie Engagement-Dienstleistungen für mehr als 11.000 Institutionen und Finanzintermediäre. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen, Regierungsbehörden, Versicherungsgesellschaften, Stiftungen und Trusts, Banken und Broker/Händler. Mit Hauptsitz in Pittsburgh beschäftigt Federated Hermes mehr als 1.900 Mitarbeiter, unter anderem in London, New York, Boston und weiteren Büros weltweit. Nähere Informationen finden Sie unter FederatedHermes.com. Diese Mitteilung wurde vom internationalen Geschäft von Federated Hermes verschickt.

Petia Zeiringer verstärkt Vorstand der Union Investment Real Estate Austria AG

Die Union Investment Real Estate Austria AG erweitert ihre Führungsspitze. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 wurde Petia Zeiringer in den Vorstand berufen. Petia Zeiringer, seit 2007 im Unternehmen mit Aufgabengebieten im Portfoliomanagement Multi-Asset und zuletzt im Risikomanagement, verantwortet als neues Vorstandsmitglied die Bereiche Fondsmanagement und Asset Management. Dem dreiköpfigen Führungsgremium der Immobilienfondsgesellschaft mit Sitz in Wien gehören zudem Kurt Rossmüller, verantwortlich für das Investment Management, und Manfred Stagl, verantwortlich für das Risikomanagement, an. Petia Zeiringer übernimmt die Zuständigkeit für das Fondsmanagement und das Asset Management im Vorstand von Kurt Rossmüller, der die Bereiche seit Anfang 2020 kommissarisch geführt hatte.

Petia Zeiringer studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und verfügt über einen Magisterabschluss in Betriebswirtschaft sowie einen Masterabschluss in Wirtschaftspädagogik. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit schloss sie den Lehrgang zum Certified Portfolio Manager (CPM) der österreichischen bankwissenschaftlichen Akademie sowie die Ausbildung zum Certified Real Estate Investment Analyst (CREA®) der International Real Estate Business School (IREBS) erfolgreich ab.

Durch ihre langjährige Tätigkeit im Portfoliomanagement und leitende Funktion im Bereich Risikomanagement verfügt Petia Zeiringer über ein breites Spektrum an Kenntnissen und Erfahrungen in Bezug auf Geschäftsmodell, Struktur sowie Leistungsangebot der Gesellschaft sowie deren Produkte und Prozesse. 

Die Union Investment Real Estate Austria AG (vorher: Immo Kapitalanlage AG) gehört seit 2015 zur Union Investment Gruppe und betreut mit dem immofonds 1 einen der größten Offenen Immobilienfonds für Privatanleger in Österreich. Das Fondsvermögen des in Deutschland und Österreich investierenden Fonds liegt per Jahresultimo bei 1,12 Milliarden Euro. Seit der Übernahme durch Union Investment hat die Gesellschaft ihren Marktanteil kontinuierlich auf aktuell rund 11,7 Prozent (Stand: 30.11.2020) ausgebaut.

Storebrand gewinnt Klimamandat vom East Sussex Pension Fund im Umfang von 400 Mio. Pfund

Storebrand hat sein erstes großes Mandat für einen britischen Pensionsfonds erhalten. Der East Sussex Pension Fund wird 400 Mio. Pfund in die Storebrand Global ESG Plus Strategie investieren. Storebrand ist Norwegens größter privater Vermögensverwalter und engagiert sich seit 25 Jahren für nachhaltige Investitionen. Das gesamte Vermögen von 84 Mrd. Euro (Stand: 31.12.2020) wird gemäß der konzernweiten Storebrand Policy for Sustainable Investments verwaltet.

Der East Sussex Pension Fund verwaltet 3,9 Mrd. Pfund (Stand: 30.09.2020) und ist Teil des lokalen Pensionsprogramm der britischen Regierung (UK Local Government Pension Scheme, LGPS). Innerhalb seines Investmentansatzes ist der East Sussex Pension Fund ein Vorreiter bei der Berücksichtigung von Klimarisiken. Die Entscheidung für die Storebrand Global ESG Plus-Strategie ist für das britische Pensionsprogramm ein bedeutender Schritt auf dem Weg, die Hälfte des eigenen, passiv gemanagten Portfolios frei von fossilen Energieträgern zu stellen und stattdessen in Unternehmen zu investieren, die Lösungen für den Klimaschutz anbieten.

Storebrand Global ESG Plus bietet eine umfassende Lösung für das Klimarisiko innerhalb von globalen Indexallokationen. Es handelt sich um eine fossilfreie Aktienstrategie, die eine langfristige Ausrichtung auf die Ziele des Pariser Klimaabkommens anstrebt und nach einer Analyse von Morningstar geringere CO2-Emissionen und höhere ESG-Scores der investierten Unternehmen im Vergleich zum MSCI World-Index aufweist.

Jan Erik Saugestad, CEO von Storebrand Asset Management, kommentierte:

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem East Sussex Pension Fund, der unsere Dringlichkeit teilt, Klimarisiken zu bekämpfen und Investitionen in die richtige Richtung zu lenken. Ihre Investition stellt auch einen wichtigen Schritt für die internationale Entwicklung von Storebrand dar und ist eine willkommene Bestätigung für unsere nachhaltigen Investmentlösungen."

Councillor Gerard Fox, Vorsitzender des East Sussex Pension Fund, sagte:

„Die Energiewende stellt uns vor Herausforderungen, die jedes Land, jeden Sektor und jedes Unternehmen betreffen. Für einen LGPS-Fonds entzieht sie sich einfachen Investitions- oder Desinvestitionsentscheidungen und erfordert das Engagement von Unternehmen und einen ganzheitlichen Portfolioansatz. Die Investition in generische passive Indizes ist zwar ein durchaus akzeptabler Teil jeder Altersvorsorgestrategie, tendiert aber dazu, das Engagement in ältere und oft kohlenstoffintensivere etablierte Unternehmen zu gewichten, bei denen keine Due-Diligence-Prüfung durch den Investor stattgefunden hat. Ein solcher Ansatz passt weniger gut zu einer verstärkten Sorgfaltspflicht in Bezug auf ESG-Risiken. Der East Sussex Pension Fund ist deshalb sehr erfreut über die Partnerschaft mit Storebrand als Teil unserer Strategie, diese Herausforderungen anzugehen."


Über die Storebrand Gruppe

Die Storebrand Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Anlagelösungen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge im nordischen Markt. Sitz der Gruppe ist Oslo. Storebrand Asset Management verwaltet aktuell rund 84 Milliarden Euro, was die Gruppe zum größten privaten Asset Manager Norwegens macht. Das Unternehmen ist auch in Schweden mit Produkten im Bereich Asset Management, Lebensversicherungen, und Krankenversicherungen aktiv. Storebrand betreut derzeit etwa 1,9 Millionen Kunden in Norwegen und Schweden. Die Anfänge des an der Börse Oslo notierten Unternehmens gehen bis in das Jahr 1767 zurück.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.storebrandfunds.de

Newton Investment Management ernennt Euan Munro zum CEO

Newton Investment Management, eine Gesellschaft unter dem Dach von BNY Mellon Investment Management, hat Euan Munro zum Chief Executive Officer ernannt. Die Berufung muss noch von der britischen Finanzaufsicht FCA bestätigt werden. Munro wird seine Tätigkeit bei Newton am 23. Juni 2021 beginnen und an Hanneke Smits, CEO von BNY Mellon Investment Management, berichten.

Euan Munro hat über drei Jahrzehnte Erfahrung in der Vermögensverwaltung gesammelt. In den vergangenen sieben Jahren wirkte er als CEO Mitglied des globalen Executive Committee von Aviva Investors und. Unter seiner Führung entwickelte sich Aviva Investors zu einem führenden britischen Asset Manager und konnte das verwaltete Vermögen deutlich steigern. Davor war Munro Head of Global Multi-Asset and Fixed Interest Investing bei Standard Life Investments.

Andrew Downs wird weiterhin als Interims-CEO von Newton fungieren, bis Euan Munro dem Unternehmen beitritt und die Genehmigung der FCA erhält. Im Anschluss daran wird Andrew Downs seine Tätigkeit als Chief Operating Officer von Newton wieder aufnehmen. Er hatte die Funktion des Interims-CEO im August 2020 übernommen, nachdem Hanneke Smits im Juli zur CEO von BNY Mellon Investment Management ernannt worden war. 


Newton mit Sitz in London bietet globale Investmentprodukte und -dienstleistungen für institutionelle und private Anleger an und verwaltet ein Kundenvermögen in Höhe von 44 Milliarden britischen Pfund. BNY Mellon Investment Management zählt mit einem verwalteten Vermögen von 2 Billionen US-Dollar zu den weltweit größten Asset Managern und ist ein Geschäftsbereich von BNY Mellon, der als global tätiger Finanzdienstleister insgesamt 38,6 Billionen US-Dollar verwahrt und/oder verwaltet. (Angaben alle per 30. September 2020)

20 Perspektiven auf die Potenziale von Engageme­­nt

Nachhaltige Finanzen – Durch aktives Aktionärstum und Engagement Wandel bewirken heißt der jüngst bei Springer Gabler veröffentlichte Sammelband von CRIC, der sich speziell der Anlagestrategie Engagement widmet. Ziel des fast 400 Seiten starken Buchs ist es, die Vielfalt und den Facettenreichtum von Engagement und die damit verbundenen Möglichkeiten sichtbar zu machen.

Engagement umfasst in erster Linie Dialoge mit Unternehmen und anderen Investmentobjekten, die Ausübung der Stimmrechte und das Einbringen von Resolutionen auf Aktionärsversammlungen. Der Sammelband nähert sich dem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Zunächst wird Engagement aus wissenschaftlicher Sicht heraus beleuchtet, um dann die Anlagestrategie historisch wie auch konzeptionell und strategisch zu untersuchen. Spezialisierte Organisationen kommen mit ihren Zugängen und Aktivitäten zu Wort und Praxisbeispiele aus Bereichen wie Existenzlohn und Klimawandel werden angeführt. Überlegungen zu Wandel, Wirkung und gelingenden Dialogen schließen den Sammelband ab.

David Reusch, Vorstandsvorsitzender von CRIC: Beim Engagement werden Unternehmen mit den ethischen, ökologischen und sozialen Aspekten ihres Wirtschaftens konfrontiert mit dem Ziel, sie zu verantwortungsbewusstem Verhalten zu bewegen. Aufgrund dieses Potenzials widmet sich CRIC dem Thema in besonderem Maße. Wir sind sehr stolz, nun den ersten deutschsprachigen Sammelband speziell zu dieser Investmentstrategie herausgegeben zu haben und hoffen, damit einen Beitrag zu leisten, Engagement hierzulande zu stärkerer Geltung zu verhelfen.

Dem Sammelband ist ein Geleitwort von Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Horst Köhler vorangestellt und ein Vorwort von CRIC-Vorstand Michael Diaz. Nach der Einleitung von CRIC-Geschäftsführungs-Mitglied Gesa Vögele folgen 20 Beiträge, in denen insgesamt 22 Autorinnen und Autoren eine multiperspektivische Betrachtung auf das Thema Engagement entfalten.


Das Buch ist seit Ende 2020 erhältlich und kann hier als E-Book oder Softcover bestellt werden. Es ist im Kontext des CRICTANK, der Forschungsinitiative von CRIC, entstanden. Für Rückfragen steht Ihnen Gesa Vögele gerne unter +49.69.405.66691 oder presse@cric-online.org zur Verfügung. Wir freuen uns über Rezensions-Anfragen.

CRIC (Corporate Responsibility Interface Center) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage und versteht sich gleichermaßen als Informationsplattform und Kompetenzzentrum. Ziel der Aktivitäten von CRIC ist es, ökologischen, sozialen und kulturellen Aspekten in Unternehmen und der Wirtschaft mehr Gewicht zu verleihen. Mit rund 120 Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist CRIC die größte Investorengemeinschaft zur ethisch-nachhaltigen Geldanlage im deutschsprachigen Raum. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der Bewusstseinsbildung, dem Dialog mit der Wirtschaft (engl. Engagement) und der wissenschaftlichen Begleitforschung. CRIC wurde im Jahr 2000 gegründet. Der Vereinssitz ist Frankfurt am Main.

Seit November 2012 bündelt CRIC seine wissenschaftlichen Aktivitäten im CRICTANK. Die Forschungsinitiative beschäftigt sich vor allem mit investmentethischen Grundfragen, führt hierzu Projekte durch und verfasst Publikationen. Ziel des CRICTANK ist es, wichtige Fragen der Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage aufzugreifen und auf Basis wissenschaftlicher Methoden zu untersuchen. Weitere Informationen unter www.cric-online.org/der-verein/cric-tank.

apoAsset unterzeichnet Charta der Vielfalt

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Damit setzt sich das Unternehmen sichtbar für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein.

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt setzt apoAsset ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz in der Arbeitswelt. Gleichzeitig signalisiert das Unternehmen die Wertschätzung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Für unseren Erfolg zählt jede und jeder Einzelne im Unternehmen – ihr Wissen, ihre Entwicklung und Leistung, aber auch ihre Vielfalt und ihre Werte“, erklärt Claus Sendelbach, Mitglied der Geschäftsführung der apoAsset. „Eben dies möchten wir mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt unterstreichen. Wir verbinden bewusst vielfältige Qualifikationen, Perspektiven und Lebenswege. Denn wir sind fest davon überzeugt, dass die richtige Mischung nicht nur das Geheimnis erfolgreicher Investments, sondern auch erfolgreicher Teams ist“, so Sendelbach. Das spiegelt sich zum Beispiel auch in den Dachfonds-Portfolios von apoAsset wider. Dort werden überdurchschnittlich viele Zielfonds von Frauen bzw. gemischten Teams gemanagt. Im Rahmen der thematischen Dachfonds-Neuausrichtung, die den Menschen stärker in den Mittelpunkt stellt, ist die Vielfalt der Zielfonds-Teams ein zusätzlicher Faktor für die Investmententscheidung.

apoAsset zählt zu den insgesamt rund 3.700 Betrieben, öffentlichen Institutionen, Vereinen, Stiftungen und Verbänden, die die Charta der Vielfalt inzwischen unterzeichnet haben.


Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro. Ihre Schwerpunkte sind globale Gesundheitsfonds und Multi-Asset-Fonds. Das Unternehmen verfügt über ein europaweit einzigartiges Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehören neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialisten Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

Martina Macpherson wechselt als Head of ESG Strategy for Asset Management and Private Equity zu ODDO BHF

Die Ernennung von Martina Macpherson, einer anerkannten Expertin für sozialverantwortliche Investments (SRI, Socially Responsible Investment) entspricht der Verpflichtung von ODDO BHF AM, nachhaltiges Investieren zu einem Hauptschwerpunkt der Wertschöpfung zu machen. ODDO BHF AM, seit 2010 ein Unterzeichner der PRI, hat sich über die Jahre einen Ruf als verantwortlicher Vermögensverwalter aufgebaut. Zum Jahresende 2020 waren ESG-Kriterien in die wichtigsten offenen Investmentfonds integriert, die so die wachsende Nachfrage von institutionellen Investoren und Privatanlegern in Europa bedienen konnten.

In der neu geschaffenen Rolle des Head of ESG Strategy for Asset Management and Private Equity wird es Macphersons Hauptaufgabe sein, die Integration extra-finanzieller Analyse in alle Bereiche des Asset Managements zu beschleunigen. Sie wird sich auch weiterhin aktiv am Diskurs über die Verbreitung und Normierung eines harmonischen ESG-Frameworks auf europäischer Ebene beteiligen, welches eindeutig und für Investoren verständlich ist. Macpherson wird Mitglied der Executive Committees von ODDO BHF AM und ODDO BHF Private Equity.

Martina Macpherson, eine deutsche Staatsbürgerin, hat in den vergangenen 20 Jahren mehrere Führungsrollen im Bereich der nachhaltigen Finanzwirtschaft in Deutschland, der Schweiz und in Großbritannien innegehabt. Zuletzt war sie Senior Vice President ESG & Engagement Strategy bei Moody’s. Zuvor nahm sie bei verschiedenen Finanzinstituten im Bereich ESG eine leitende Position ein, darunter Foreign & Colonial und Insight IM in London. Macpherson hat einen Magistergrad in Recht und Humanwissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt, Deutschland.

Nicolas Chaput, CEO der ODDO BHF Asset Management und von ODDO BHF Private Equity: „Dank ihrer Erfahrung wird Martina Macpherson unseren Kunden zur Seite stehen, die ESG-Kriterien in ihrem Portfolio berücksichtigen und ihren Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft verstehen wollen. Wir sind davon überzeugt, dass die Berücksichtigung dieser Kriterien zur Wertschöpfung unserer Investments beiträgt. Ich freue mich sehr, sie bei uns willkommen zu heißen, wodurch wir einmal mehr unsere Verpflichtung als verantwortungsbewusster Vermögensverwalter im Dienst unserer Kunden und der Allgemeinheit unterstreichen.”


Über ODDO BHF Asset Management

ODDO BHF Asset Management ist Teil der 1849 gegründeten, unabhängigen deutsch-französischen Finanzgruppe ODDO BHF. ODDO BHF AM ist ein führender Vermögensverwalter in Europa. Das Unternehmen umfasst ODDO BHF AM GmbH in Deutschland, ODDO BHF AM SAS und ODDO BHF Private Equity SAS in Frankreich sowie ODDO BHF AM Lux in Luxemburg, die zusammen 55,9 Mrd. € verwalten. ODDO BHF AM bietet seinen institutionellen und privaten Kunden eine attraktive Auswahl an leistungsfähigen Anlagelösungen in den wichtigsten Anlageklassen, d.h. europäische Aktien, quantitative Strategien, Renten- und Multi-Asset-Ansätze sowie Private Equity und Private Debt. ODDO BHF AM ist seit 2010 Unterzeichner der Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI) und hat nachhaltige Anlagekriterien in eine Vielzahl von Strategien integriert. Der ESG-Ansatz konzentriert sich auf die Integration von ESG-Kriterien, den Dialog mit Unternehmen und eine Klimastrategie zur Unterstützung der Energiewende. Auf konsolidierter Basis entfallen 61% des verwalteten Vermögens auf institutionelle Kunden, 39% auf Vertriebspartner. Die Teams operieren aus Investmentzentren in Düsseldorf, Frankfurt, Paris und Luxemburg sowie an weiteren Standorten in Mailand, Genf, Stockholm, Madrid, Hongkong, Abu Dhabi und Zürich. Oberste Priorität von ODDO BHF AM ist es, den Kunden ein langfristiger Partner zu sein. Die Unabhängigkeit von ODDO BHF AM ermöglicht es den Teams, schnell und flexibel zu agieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die passgenau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. www.am.oddo-bhf.com

Über ODDO BHF

ODDO BHF ist eine deutsch-französische Finanzgruppe, deren Geschichte über 170 Jahre zurückreicht. Die Gruppe ist aus einer französischen familiengeführten Bank und einer auf den Mittelstand ausgerichteten deutschen Privatbank entstanden. ODDO BHF beschäftigt 2.300 Mitarbeiter (davon rund 1.300 in Deutschland und 1.000 in Frankreich und Tunesien), verwaltet ein Kundenvermögen von über 110 Mrd. Euro und ist in Frankreich wie in Deutschland in den Bereichen Private Wealth Management, Asset Management und Corporates & Markets aktiv. Etwa 65% des Kapitals der Gruppe werden von der Familie Oddo gehalten, rund 25% von den Mitarbeitern. Dieses partnerschaftliche Miteinander ist ein Garant für hohes langfristiges Engagement der Mitarbeiter. 2019 betrugen die Nettoerträge aus dem Bankgeschäft von ODDO BHF 585 Millionen Euro. Das konsolidierte Eigenkapital der Gruppe betrug am 31. Dezember 2019 890 Millionen Euro. www.oddo-bhf.com

LFDE stärkt ESG-Expertise im Bereich europäische Aktien und Research

Die französische Fondsgesellschaft La Financière de l'Echiquier (LFDE), Pionier im Bereich nachhaltige Investments in Frankreich, hat ihr ESG-Team für europäische Large Cap-Aktien sowie das ESG-Researchteam erweitert. Paul Merle verwaltet als Co-Portfoliomanager gemeinsam mit Adrien Bommelaer den Echiquier Major SRI Growth Europe (ISIN: FR0010321828 und LU0969070365) mit einem Fondsvolumen von 833,8 Millionen Euro (Stand: 30.12.2020). Der Fonds investiert in europäische Wachstumswerte mit hoher Marktkapitalisierung (Large Caps), die in ihrem Sektor eine führende Position einnehmen und darüber hinaus eine herausragende Unternehmensführung sowie positive Umwelt- und Sozialpolitik aufweisen.

Paul Merle, CIIA, verfügt über 20 Jahre Branchenerfahrung und war zuletzt seit 2016 bei La Banque Postale Asset Management tätig – zunächst als ESG-Analyst, und später als Portfoliomanager für thematische und nachhaltige Aktienstrategien mit der Verantwortung für rund drei Milliarden Euro verwaltetem Vermögen. Er verfügt über ein AAA-Rating von Citywire und zeichnet sich durch seine renommierte Expertise im Bereich Responsible Investments aus. Vervollständigt wird das Team für europäische Large Cap-Aktien mit der Analystin Marion Cohet Boucheron. Sie begann ihre Karriere 2013 als Sell-Side-Analystin bei Raymond James und wechselte später zu Stifel (vormals MainFirst), wo sie verschiedene Komsumsektoren abdeckte.

Darüber hinaus erweitert LFDE das ESG-Researchteam mit Valentin Vigier und Fanny Herbaut um zwei weitere Analysten. Valentin Vigier begann seine berufliche Laufbahn als Junior-Buchhalter des Asset Managements bei Deloitte und wechselte anschließend als Analyst für nicht-finanzielle Analyse zu Trusteam Finance bevor er zu LFDE kam. Fanny Herbaut war zuletzt bei KPMG France als CSR-Consultant für den nicht-finanziellen Audit tätig. Das nun 4-köpfige Researchteam von LFDE wird von Coline Pavot geleitet.

„Wir freuen uns über die Verstärkung unseres Teams mit vier weiteren Spezialisten für nachhaltige Investments. Insbesondere Paul Merle verfügt im ESG-Bereich über eine branchenweit anerkannte Expertise. Der Ausbau unseres ESG-Teams bekräftigt unseren Anspruch, unsere Expertise und das Angebot im Nachhaltigkeitsbereich kontinuierlich weiterzuentwickeln, um der zunehmenden Nachfrage nach nachhaltigen Anlagelösungen gerecht zu werden und die positive Wirkung unserer Investments zu verstärken“, sagt Olivier de Berranger, CIO und stellvertretender CEO bei LFDE.

LFDE ist Vorreiter im Bereich SRI in Frankreich und verwaltet mittlerweile 40 Prozent ihrer Assets in verantwortungsbewussten Strategien. Das Unternehmen gehört zu den ersten Unterzeichnern der UN-Prinzipien für verantwortungsbewusste Investitionen in Frankreich und hat sich verpflichtet, aktiv am Aufbau einer Finanzwirtschaft mit positivem Impact mitzuwirken. LFDE ist Mitglied des GIIN (Global Impact Investing Network) und nimmt an UNPRI-Gemeinschaftskampagnen teil.


Über LFDE – www.lfde.com

LFDE hat sich seit ihrer Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten und dynamischsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Kernkompetenzen: Investments in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt ihre überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren, Vertriebsgesellschaften und Privatanlegern nachhaltige Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundeninvestments ermöglichen. LFDE ist in Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und in den Benelux-Ländern vertreten und verwaltet zum 31.12.2019 Vermögen in Höhe von rund 10 Mrd. Euro. LFDE ist Unterzeichner der UNPRI-Grundsätze und des Carbon Disclosure Project und gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in den Bereichen Entwicklung und Verwaltung von Anlagelösungen und Anlageberatung in Frankreich.

Transformative Collaboration to Integrate Water Risk into Capital Markets

A groundbreaking partnership between Thomas Schumann Capital® and Anatase Ltd, two solutions providers committed to increasing water security through responsible investing, will launch the world’s first index family to benchmark water risk in global capital markets on January 4, 2021.

The TSC Water Risk Index® is a systematic, rules-based thematic investment strategy designed to provide both financial performance and to advance a water-secure future. As a leading solutions provider at the intersection of water security and responsible investing, Thomas Schumann Capital’s investment ethos is guided by support for the UN Sustainable Development Goals framework, in particular, SDG 6 – sustainable management of water. The innovative suite of indices helps forward-looking investors to anticipate, and capitalize upon, listed companies’ growing exposure to the financial and operating risks created by future reduced access to water resources, while rewarding good corporate water stewardship.

“Nearly a third of the world is subject to water stress, a burgeoning crisis that only promises to get worse,” says Thomas Schumann, founder of Thomas Schumann Capital®, who believes that addressing water as a core portfolio risk and long-term investment opportunity is a key strategy for capturing both sustainable performance and positive environmental impact. Schumann explains that “investors are shifting their focus to water risk as a proxy for climate risk because as climate change exacerbates droughts and flooding, and as population growth fuels the ever-growing demand for water, operating and financial risks to businesses will rise. Looking ahead, we believe that companies with good water management practices are positioned to be tomorrow’s market winners.”

Anatase LTD’s CEO, Markus Barth, a veteran index architect, is likewise committed to responsible investing. Said Barth, “We are excited to be collaborating with Thomas Schumann Capital® to incorporate their innovative proprietary measurement of water risk into investable, liquid equity indices.” He added that “we intend to leverage our 30 years of experience in index development and monetization with TSC's groundbreaking water risk metrics, in order to create the first-ever investment solution that enables investors to earn equity market returns while mitigating the potential negative impact of water risk."

In the five-year back-test from October 30, 2015 through November 30, 2020, the TSC U.S. Water Risk Index outperformed the benchmark S&P 500 Index by 2.5% per year while having an average 55% lower Water Footprint than the S&P 500. The TSC Eurozone Water Risk Index® outperformed the benchmark Euro STOXX 50 by 0.11% per year while having an average 62% lower Water Footprint than its benchmark.

“At last, investors can now significantly reduce their exposure to portfolio water risk without having to sacrifice performance,” said Barth.

“The world needs investment solutions that reward investors while encouraging good corporate water stewardship for a sustainable future,” Schumann said. “I collaborated with Anatase LTD to design and launch the world’s first benchmark index suite that maps water risk in equities and eventually across all asset classes and the first index family that meaningfully reduces the water footprint of investment portfolios.”


About Thomas Schumann Capital®

Thomas Schumann Capital® (www.thomasschumanncapital.com) is the leading solution provider at the nexus of water security and responsible investing. TSC is delighted to sponsor the TSC Water Risk Indices®, the world’s first index series that delivers performance while advancing UN Sustainable Development Goal 6. TSC’s solutions help capital markets to integrate physical and financial water risk into investment decisions in order to achieve long-term sustainable performance, positive impact, water stewardship and engagement.

About Anatase Ltd

Anatase Ltd (www.anataseltd.com) is an independent consulting company founded in 2019 by Markus Barth, CFA. A seasoned investment professional and index pioneer, Markus has designed, developed and launched many highly successful proprietary indices throughout his 30+ year career in the financial services industry. Anatase provides extensive expertise in index development, structured products and investment solutions while coordinating the wrapping of indices into various investment products that can be accessed on a global basis.

BlueOrchard vollzieht Closing des InsuResilience Investment Fund Debt Sub-Fonds mit 150 Millionen US-Dollar

Der Schweizer Impact-Investment-Manager BlueOrchard Finance Ltd ("BlueOrchard") vollzieht das Closing des InsuResilience Investment Fund (IIF) Debt Sub-Fund. Der Fonds ist die erste Initiative seiner Art, um den Zugang zu Klimaversicherungen in Entwicklungsländern zu verbessern. Bis heute hat der Fonds in 14 Projekte in Schwellenländern investiert und damit 25 Millionen Menschen in unterversorgten und wirtschaftlich gefährdeten Gemeinschaften geholfen, die Folgen des Klimawandels zu mildern. Ziel des IIF ist, bis 2025 zwischen 90 und145 Millionen Empfänger erreichen.

Die globale Partnerschaft G20 / V20 InsuResilience zielt darauf ab, mehr als 500 Millionen Menschen in gefährdeten Gebieten in Entwicklungsländern vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. IIF ist die einzige Initiative im Rahmen der Globalen Partnerschaft, die privates Kapital in Unternehmen des privaten Sektors investiert, um das Angebot an gewerblichen Klimaversicherungen zu verbessern. BlueOrchard managt den IIF, der von der deutschen Entwicklungsbank KfW, im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiiert wurde.

Der IIF Private Debt-Fund vergibt Kredite an Finanzinstitutionen und Versicherungsgesellschaften. Mit den Mitteln werden Klimaversicherungslösungen in Entwicklungsländern ausgebaut und so die Anpassung an den Klimawandel verbessert. Zusammen mit seinen Portfoliounternehmen und den Unternehmen des IIF Private-Equity-Teilfonds entwickelt und vertreibt der Fonds Mikro- und Meso-Versicherungsprodukte gegen extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen. Gesteigert wird der Wert der IIF-Investitionen durch zweckgebundene Mittel für technische Unterstützung und Prämienzahlungen.

Der IIF ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Blended-Finance-Strategie. Er ist als öffentlich-private Partnerschaft strukturiert und hat auf Grundlage der nachrangigen Schuldverschreibung (junior funding) des BMZ Investitionen von etablierten Investoren aus dem öffentlichen und privaten Sektor angezogen, darunter die Europäische Investitionsbank (EIB), DFC (U.S. International Development Finance Corporation), Bank of America, Calvert Impact Capital und Ceniarth LLC.

Philipp Müller, Chief Executive Officer bei BlueOrchard: „Der InsuResilience Investment Fund verbessert die Widerstandsfähigkeit der von Armut und Klimawandel bedrohten Haushalte, Bauern und KKMU in Entwicklungsländern gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels. Wir sind stolz darauf, diesen Fonds zu managen, und wir danken unseren Investoren für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.“

Stefan Hirche, Principal Portfolio Manager bei der KfW: „Nach dem Closing des Private-Equity-Teilfonds Anfang des Jahres freuen wir uns, den nächsten wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. BlueOrchard ist ein starker und zuverlässiger Partner bei der Ausweitung dieser Initiative.“

Ambroise Fayolle, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, sagte: „Die Europäische Investitionsbank freut sich, die wegweisende Klimaversicherungsinitiative von BlueOrchard zu unterstützen. Sie trägt dazu bei, Millionen von Menschen in gefährdeten Gebieten vor einem sich wandelnden und extremeren Klima zu schützen. Der InsuResilience Investment Fund zeigt, wie globale Finanzpartner gemeinsam auf den Klimawandel reagieren und die von den G20 festgelegten politischen Ziele erreichen können.“

James Polan, Vice President des Office of Development Credit bei DFC: „DFC ist stolz darauf, dieses innovative Projekt zu unterstützen, dank dem sich durch Armut und Klimawandel gefährdete Bevölkerungsgruppen besser gegen Unwetter schützen können. Extremwetterereignisse treffen Frauen unverhältnismäßig stark, und wir schätzen BlueOrchards durchdachten Ansatz, der Genderaspekte bei Entscheidungen einbezieht, um zu garantieren, dass Frauen nicht zurückbleiben.“

Daniel Ford, Investment Officer bei Calvert Impact Capital: „Der InsuResilience Investment Fund von BlueOrchard treibt das Wachstum des globalen Klimaversicherungsmarktes und die Versorgung mit wichtigen, erschwinglichen Klimaversicherungsprodukten für einige der gefährdetsten Bevölkerungsgruppen der Welt, mit besonders positiven Auswirkungen auf Frauen.“

„Als Teil unseres Blended Finance Catalyst Pools und unserer breit angelegten Nachhaltigkeitsinitiativen ist diese Investition ein weiterer Beweis dafür, wie wir die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen fördern und gleichzeitig innovative Finanzlösungen vorantreiben, um auf globale Probleme wie den Klimawandel zu reagieren“, sagt Dan Letendre, Managing Director für Umwelt, Soziales und Governance bei der Bank of America. „Klimaversicherungen in Verbindung mit den Krediten bieten Kreditnehmern finanzielle Stabilität und machen Finanzmittel bei Klimaereignissen zugänglicher.“

Diane Isenberg, Gründerin von Ceniarth: „Verlässliche Klimaversicherungen sichern die Lebensgrundlage gefährdeter landwirtschaftlicher Gemeinschaften auf der ganzen Welt. Wir sind ein stolzer Partner von BlueOrchards innovativen, ganzheitlichen Ansatz, klimagerechte Lösungen zu bieten.“


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager und Mitglied der Schroders Group. Das Unternehmen verfolgt das Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Das Unternehmen hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz im Angebot von erstklassigen Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur aufgebaut. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungsbanken. BlueOrchard hat bisher mehr als 7 Mrd. USD für sophistizierte globale private und öffentliche Kunden investiert und damit greifbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Über den InsuResilience Investement Fund

Der in Luxemburg ansässige InsuResilience Investment Fund wurde von der KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingerichtet. Das übergeordnete Ziel des InsuResilience Investment Fund ist es, durch die Verbesserung des Zugangs zu und des Einsatzes von Versicherungen in Entwicklungsländern zur Anpassung an den Klimawandel beizutragen. Das spezifische Ziel des Fonds ist, die Schadenanfälligkeit von Haushalten mit niedrigem Einkommen sowie Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gegenüber extremen Wetterereignissen zu minimieren. Der InsuResilience Investment Fund wurde als öffentlich-private Partnerschaft für professionelle Investoren eingerichtet und kombiniert Private-Debt- und Private-Equity-Investitionen in zwei getrennten Teilfonds sowie technische Unterstützung und Premium-Support. Der Fonds strebt sowohl finanzielle Renditen als auch einen sozialen und ökologischen Impact an. Weitere Informationen finden sie hier: www.insuresilienceinvestment.fund

Axxion vergibt Verwahrstellenmandat an CACEIS in Deutschland

Die luxemburgische Investmentgesellschaft Axxion S.A. hat sich entschieden, ihre bestehende Partnerschaft mit CACEIS durch die Übertragung von neun Fonds an CACEIS in Deutschland zu erweitern. Es handelt sich um offene Spezial-AIFs, die nach deutschem Recht reguliert sind und Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen, Derivate und Zielfonds umfassen. CACEIS wird Verwahrstellen- und Custody-Dienstleistungen, aber auch Devisenhandel, Fonds-Execution sowie Execution und Clearing für börsengehandelte Derivate erbringen. Das Gesamtvolumen entspricht Vermögenswerten in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Seit August diesen Jahres wurde die Migration in drei Wellen durchgeführt, um ein reibungsloses und kontrolliertes Onboarding der Fonds zu gewährleisten.

Axxion ist auf die Auflegung und Verwaltung von Private-Label-Fonds spezialisiert und bereits langjähriger Kunde von CACEIS in Luxemburg. Axxion hat sich nun auch in Deutschland für CACEIS entschieden aufgrund der starken, länderübergreifenden Verbindungen, des breiten Produkt- und Dienstleistungsangebots sowie der umfassenden Kenntnis des internationalen Marktes.

Martin Genannt, Leiter Business Development bei Axxion, erklärt: „Wir haben einen zusätzlichen starken Partner gesucht, mit dem wir Projekte umsetzen können, bei denen neben dem individuellen Service auch eine große Bandbreite von Produktangeboten und Fähigkeiten vorhanden sind. Mit CACEIS haben wir diesen Partner nun auch für unsere grenzüberschreitenden Aktivitäten in Deutschland gefunden und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“

„Axxion verfügt über umfangreiche Kenntnisse und ein starkes Netzwerk im Markt“, ergänzt Robert Pietzka, Leiter Relationship Management bei CACEIS und verantwortlich für Asset Manager und Asset Owner in Deutschland. „Als ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa ist CACEIS stolz darauf, nun auch in Deutschland mit Axxion zusammenzuarbeiten und unseren Kunden bei der Erreichung seiner Geschäftsziele kontinuierlich zu unterstützen.“


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole und Santander gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für Asset Manager, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Banken, Private Equity und Immobilienfonds, Broker und Geschäftskunden an. In den Vertretungen in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Leistungen und Produkten wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Custody Services, Verwahrstellen- und Fondsadministrations-Services, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing, sowie Emittenten-Services. Mit €3,9 Billionen Assets under Custody und €2,1 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2019). http://www.caceis.com

Axxion – die etwas andere Fondsgesellschaft

Die Axxion S.A. zählt zu den führenden bankenunabhängigen Dienstleistern für die Administration sogenannter Privat-Label-Fonds für Vermögensverwalter, Family Offices und andere institutionelle Fondsinitiatoren. Das 2001 gegründete Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist inhabergeführt und verwaltet rund 150 Investmentfonds in Luxemburg und Deutschland. Die Philosophie der Axxion ist die „Balance der Partnerschaft“ zwischen Kunde und KVG. Die Kunden profitieren dabei vom hohen Serviceanspruch und der langjährigen Erfahrung des Teams. http://www.axxion.lu

China macht Fortschritte beim nachhaltigen Anlegen und bei den Aktionärsabstimmungen

In China wird mit der allmählichen Öffnung des Aktienmarktes für ausländische Anleger eine aktive Interessenwahrnehmung, Stichwort Stewardship, immer wichtiger. Rund um den Globus investieren Anleger zunehmend in chinesische A-Aktien. Damit gewinnen ein aktuelles und fundiertes Wissen über das Abstimmungsverhalten und ein aktiver Dialog über Chinas Onshore-Märkte an Bedeutung.

Fidelity International hat seinen ersten Stewardship-Bericht zu China vorgelegt, der auf einer Untersuchung basiert, die ZD Proxy* in seinem Auftrag durchgeführt hat. Sie hat ergeben, dass Anleger die aktive Interessenwahrnehmung über eine Stimmabgabe und den Dialog mit Unternehmen ernster nehmen. Dies trägt zu einer solideren Grundlage für nachhaltiges Investieren bei und motiviert Unternehmen zu positiven Veränderungen.

Aus der Studie geht hervor, dass die Teilnahme an Aktionärsabstimmungen auf Chinas Festlandmärkten langsam, aber stetig steigt. Mehrheitsbeteiligungen ausgenommen, ist die Stimmbeteiligung im Schnitt von 25,5 Prozent im Jahr 2017 leicht auf 26,2 Prozent der Minderheitsanteile im vergangenen Jahr gestiegen. Deutlicher fiel der Anstieg bei Unternehmen ohne Mehrheitsaktionär aus. Hier erhöhte sich die durchschnittliche Stimmbeteiligungsquote von 33,1 Prozent auf 36,5 Prozent im gleichen Zeitraum.

Eine weitere bemerkenswerte Veränderung: Immer mehr Aktionäre stimmen gegen Beschlussvorlagen, die ihnen missfallen, statt diese stillschweigend abzunicken. Die Zahl der Beschlussvorlagen, die mehr als zehn Prozent Gegenstimmen erhielten, schnellte im vergangenen Jahr auf 385 hoch. Das ist ein Anstieg um rund 20 Prozent gegenüber 2017. Betrachtet man nur die Gegenstimmen von Minderheitsaktionären, so ist deren Zahl 2019 auf über 1.600 hochgeschnellt. Auf größere Ablehnung stießen dabei vor allem Vorschläge zur Wahl von Vorstandsmitgliedern, zu Garantien und Transaktionen mit verbundenen Parteien.

„Chinas Märkte haben sich in den letzten zehn Jahren unter dem wachsenden Einfluss institutioneller Anleger und der Öffnung für ausländische Anleger merklich verändert“, erläutert Flora Wang, Director Sustainable Investing bei Fidelity International. „Weltweit erhöhen Anleger ihre Investitionen in chinesische A-Aktien. Aus diesem Grund werden aktuelle und detaillierte Angaben zu Abstimmungsverhalten und Engagement-Aktivitäten an den Festlandmärkten im Reich der Mitte immer wichtiger.

Der Trend zu einer stärkeren Teilnahme an Aktionärsabstimmungen deutet darauf hin, dass mehr Aktionäre und Vermögensverwalter, die in China aktiv sind, ihre Verantwortung ernster nehmen. Sie machen von ihrem Stimmrecht Gebrauch, statt nur mit den Füßen abzustimmen und ihre Beteiligung zu veräußern, wie sie es früher vielleicht getan hätten.“

Unternehmen gehen mehr auf Aktionäre ein

Nicht nur mit Blick auf das Abstimmungsverhalten zeigen sich die Unternehmen offener. Auch im Hinblick auf ESG-Themen hat die Untersuchung von Fidelity eine größere Bereitschaft bei Firmen ermittelt, mehr und bessere Daten offenzulegen. In China ist die Offenlegung von ESG-Informationen bislang noch nicht verpflichtend. Aber immer mehr börsennotierte Unternehmen stellen diesbezügliche Informationen freiwillig zur Verfügung. Im letzten Jahr machten 945 Firmen aus Festlandchina Angaben zu ihrer ESG-Bilanz in Berichten zur unternehmerischen Verantwortung. Das sind mehr als ein Viertel der Unternehmen, die A-Aktien emittiert haben. Gegenüber 801 Firmen im Jahr 2017 ist das ein Anstieg um 18 Prozent.

Flora Wang kommentiert: „Unternehmen und ihre Entscheider reagieren auf die zunehmend aktiven Anleger, indem sie ihnen die Teilnahme an Abstimmungen erleichtern und mit ihnen über ESG-Themen diskutieren. Auf den ersten Blick mögen diese Verbesserungen unwesentlich erscheinen. Für Minderheitsaktionäre sind sie jedoch ein wichtiger Schritt, der ihnen das Anlegen in China leichter macht.“

Spielraum für Verbesserungen, besonders bei A-Aktien

Von den untersuchten chinesischen Unternehmen haben über 100 ein Doppellisting mit A-Aktien auf dem chinesischen Festland in Shanghai oder Shenzhen und mit H-Aktien in Hongkong. Ein Blick auf die Stimmabgabepraxis dieser sogenannten A+H-Unternehmen macht deutlich, dass es bei Anlegern am A-Aktienmarkt noch Verbesserungspotenzial gibt. Zumal am Markt in Hongkong Kleinanleger eine geringere Rolle spielen und sich Inhaber von H-Aktien dort offenbar aktiver an Abstimmungen beteiligen.

Mehrheitsaktionäre ausgenommen, sind Inhaber von H-Aktien bei Versammlungen deutlich stärker vertreten. Ihre Teilnahmequote an Abstimmungen lag bei denselben Firmen im vergangenen Jahr bei 42 Prozent gegenüber lediglich 18 Prozent bei Inhabern von A-Aktien.

Flora Wang ergänzt: „Anleger, Unternehmen und Regulierungsbehörden in China haben ihren Teil dazu beigetragen, dass wir heute über eine solide Grundlage für nachhaltiges Investieren und einen aktiven Dialog mit den Unternehmen verfügen. Aber Aktionäre nutzen die Möglichkeiten, ihre Interessen am chinesischen Onshore-Markt wahrzunehmen, bei Weitem nicht aus. So könnten sie sich noch stärker am Abstimmungsprozess beteiligen und öfter bei Fragen von zentraler Bedeutung ihr Stimmrecht wahrnehmen. Auch könnten sie noch direkter und effektiver mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten.“

 


Hintergrundinformationen zum Report

*Der Fidelity China Stewardship Report basiert auf einer von ZD Proxy Shareholder Services im Auftrag von Fidelity International durchgeführten Untersuchung. Diese umfasst 6.922 Aktionärsversammlungen und 43.280 Beschlüsse, die von 2017 bis 2019 von 676 Unternehmen im MSCI China A Onshore Index gefasst wurden. Dazu gehören auch 79 Unternehmen mit A-Aktien und einem Doppellisting in Hongkong.

Den vollständigen Bericht finden Sie (auf Englisch) hier: Fidelity International China Stewardship Report 2020

Über Fidelity

Fidelity International bietet seinen mehr als 2,5 Millionen Kunden weltweit Anlagelösungen und -dienstleistungen sowie Fachwissen zur Altersvorsorge an. Als inhabergeführtes Unternehmen mit einer 50-jährigen Geschichte denken wir in Generationen und investieren langfristig. Wir sind in über 25 Standorten vertreten und verwalten ein Vermögen von mehr als 521,6 Milliarden Euro. Zu unseren Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger.
Über unseren Geschäftsbereich Investmentlösungen und -dienstleistungen investieren wir im Auftrag unserer Kunden ein Vermögen von 401,9 Milliarden Euro. Unsere Sparte betriebliche und private Altersvorsorge bietet Privatanlegern, Finanzberatern und Arbeitgebern Zugang zu unseren erstklassigen Anlagemöglichkeiten, zu Investmentprodukten anderer Anbieter, anlagebezogenen Dienstleistungen und Ruhestandsplanung. Unser Wissen aus der Vermögensverwaltung kombinieren wir mit unseren betrieblichen und privaten Anlagelösungen und arbeiten so gemeinsam an einer besseren finanziellen Zukunft.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 350 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 47,9 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Als moderne Fondsbank unterstützen wir freie Finanzberater und Privatkunden mit attraktiven Lösungen dabei, ihre Vermögensziele zu erreichen. Auf unsere hocheffizienten Services vertrauen auch institutionelle Kunden wie Banken und Versicherungen. Hierfür stehen mehr als 8.000 Fonds und 800 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern zur Verfügung. Flexibel nutzbare technische Lösungen runden unser Angebot ab. Die FFB betreut ein Vermögen von 26,7 Milliarden Euro in rund 650.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 24,3 Milliarden Euro (davon werden 3,2 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben. Angaben vom 30. September 2020. Lesen Sie mehr unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de

Über ZD Proxy Shareholder Services

ZD Proxy Shareholder Services wurde 2016 gegründet und ist das erste inländische Proxy-Beratungsunternehmen in China. Die Dienstleistungen von ZD haben mehr als 500 A-Aktien-notierte Unternehmen mit einem Kundenkreis von internationalen institutionellen Investoren aus den USA, Europa und Asien abgedeckt. ZD hat eine umfassende Abstimmungspolitik für den A-Aktienmarkt entwickelt, die internationale Best Practices mit lokalen Marktregeln und Governance-Merkmalen integriert. Das ZD bietet seinen Kunden professionelle und unabhängige Abstimmungsempfehlungen und Beratung für ein Engagement auf dem A-Aktienmarkt und ist bestrebt, Vertrauen aufzubauen und die langfristigen Interessen der Kunden zu wahren.

Wealthcap Marktüberblick Zielfondsinvestments: Investoren sehen kurz- wie langfristig wichtige Rolle für Alternatives

In seinem mittlerweile fünften halbjährlich veröffentlichten Marktüberblick analysiert der Real Asset und Investment Manager Wealthcap die Entwicklung alternativer Zielfondsinvestments mit besonderem Fokus auf den Private-Equity- und Immobilien-Markt. Dabei zeigt sich, dass Zielfondsinvestments in alternative Assetklassen trotz Corona kurzfristig eine stabile und wichtige − langfristig sogar eine wachsende − Rolle in Portfolio-Allokationen spielen.

„Die Anleger erkennen die aktuell schwierige Marktlage und haben 2020 neue Investitionen vorübergehend aufgeschoben. Gleichzeitig ist die große Mehrheit der Investoren mit der Performance ihrer Zielfonds-Produkte in den vergangenen 12 Monaten zufrieden. Entsprechend gibt es kaum Pläne zur Anpassung der Allokationen auf Kosten von Immobilien oder Private Equity“, erläutert Stefan Echter, Leiter Fonds- und Asset-Management Alternative Investments bei Wealthcap.

Corona-Pandemie hat kaum Einfluss auf Zielallokationen

Der Marktüberblick zeichnet ein eindeutiges Bild davon, wie Investoren auf Private Capital, also außerbörsliche Beteiligungen an alternativen Assetklassen wie Private Equity, Immobilien oder Infrastruktur, blicken. Fast 90 % der Befragten geben an, dass sie im Zuge der Corona-Pandemie ihre aktuelle Allokation in diesen Segmenten beibehalten oder ausbauen wollen. Sogar mehr als 90 % geben dies für ihre langfristige Portfolio-Allokation an.

Risiko-Rendite-Performance im Corona-Jahr überzeugt Investoren

Auch im Corona-bedingt schwierigen Marktumfeld zeigt sich eine große Mehrheit der Anleger zufrieden mit ihren Investments in Private Equity und Immobilien. 86% der Befragten geben an, dass die Performance der Assetklasse Private Equity ihre Erwartungen in den vergangenen 12 Monaten erfüllt oder übertroffen hat. Im Immobiliensegment ist die Zufriedenheit mit 84% ähnlich hoch. Auch für die Zukunft rechnen Anleger mit relativ stabilen Renditezahlen.

Trend zur Konsolidierung setzt sich fort

Die aktuellen Unsicherheiten am Markt schlagen sich 2020 sowohl bei Private Equity als auch bei Immobilien in einem Rückgang des Platzierungsvolumens sowie in der geringeren Anzahl an Fonds nieder. Das Kapital der Investoren konzentriert sich dabei zunehmend auf große und erfahrene Fondsmanager. Dabei scheint die Corona-Pandemie den Trend zur Konsolidierung auf Fondsmanager-Seite zu beschleunigen, da Anleger zunehmend die Sicherheit etablierter Anbieter suchen.

Kleinteiligere Transaktionen und Divergenz nach Nutzungsarten

Die Unterscheidung nach Nutzungsarten spielt im Immobiliensegment eine zentrale Rolle: So werden Hotel und Non-Food-Einzelhandel 2020 fast komplett gemieden sowie Büro-Investments eingehender geprüft, während Wohnen und Logistik weiter aktiv gesucht werden.


Der komplette Marktbericht steht zum Download zur Verfügung.

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Trotz Corona-Pandemie geht jeder vierte Deutsche für 2021 von einer verbesserten finanziellen Situation aus

„Trotz der andauernden Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Unsicherheit blickt rund jeder vierte Deutsche optimistisch ins neue Jahr und geht von einer verbesserten finanziellen Situation aus“, zitiert Kai Friedrich, CEO der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®), aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage seines Hauses unter 1.000 über 18-Jährigen in Deutschland. „Zwar ist die Zahl der Optimisten gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozentpunkte zurückgegangen, angesichts der schwierigen Lage kann dies aber eher als erfreuliche Stabilität gewertet werden.“ Eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation erwartet nur eine Minderheit, die Zahl der Pessimisten mit Blick auf das kommende Jahr hat sich nur geringfügig auf 16% erhöht (nach 14% in der Umfrage des Vorjahrs).

Die deutliche Mehrheit von 60% der Befragten erwartet für das neue Jahr eine unveränderte finanzielle Situation, so das Ergebnis der Umfrage „Finanzielle Vorsätze 2021“ des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag der ebase aus Aschheim bei München. „Daraus lässt sich schließen, dass das Vertrauen der Deutschen in die geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen groß ist, um die finanziellen Folgen der Pandemie zu lindern“, führt Friedrich weiter aus. Zugleich spiegele das auch die Hoffnung wider, die Pandemie im kommenden Jahr besiegen zu können. „In der Umfrage sticht die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen hervor, die zu mehr als der Hälfte von einer Verbesserung ihrer finanziellen Situation im kommenden Jahr ausgehen“, resümiert Friedrich.

Hinsichtlich des Anlageverhaltens lässt sich feststellen, dass die Deutschen sich 2021 mehrheitlich selbst um ihre Finanzen kümmern wollen. Sie schätzen sich beim Thema Geldanlage nach wie vor als überwiegend konservativ ein (57%) und nur etwa 13% der Befragten bezeichnen die eigene Risikobereitschaft als (sehr) hoch. 17% der Befragten planen, mit etwas mehr Risikobereitschaft ins neue Jahr zu gehen, wohingegen 25% ihre Risikobereitschaft reduzieren wollen. „Auch dies lässt auf eine derzeit erhöhte Vorsicht der Deutschen schließen“, erklärt Friedrich, „ebenso wie die Zahl derjenigen, die im neuen Jahr mehr sparen wollen, die aktuell auf rund 33% angestiegen ist. Dabei sind sich jedoch fast zwei Drittel der Befragten einig, dass Anlagen in Sparbuch oder Tages- und Festgeld derzeit nicht lohnen.“

Unter denjenigen, die nach einer höher-rentierlichen Anlageform suchen, stehen Aktien- und Mischfonds sowie ETFs im Vordergrund. Dabei ist festzustellen, dass mit zunehmendem Verdienst und Vermögen auch die Bereitschaft steigt, zu investieren, anstatt zu sparen. „Dies deckt sich weitgehend mit den Renditeerwartungen der Befragten“, fügt Friedrich an. „Angesichts der überaus freundlichen Entwicklung an den Aktienbörsen in den letzten Monaten, nach den massiven Kursverlusten zu Beginn des Jahres, und offenbar auch in Erwartung einer erfolgreichen Einführung von Corona-Impfstoffen sind die Renditeerwartungen für Fonds und ETFs auch für das Jahr 2021 im Schnitt positiv.

Unter denjenigen Befragten, die für 2021 Anlagen in Fonds erwägen, tendieren 85% zu Aktienfonds, 76% zu Mischfonds und 55% zu offenen Immobilienfonds. „Auffällig ist daneben das gewachsene Interesse an ETF-Investments“, betont ebase CEO Friedrich. „Rund 30% der Befragten können sich Neuinvestments in diesem Segment vorstellen, wobei auch hier die Jüngeren und die Besserverdienenden überdurchschnittlich hohe Quoten aufweisen“, so Friedrich weiter. Bei den dafür infrage kommenden Produkten sind Aktienindex- und Strategie-ETFs, wie etwa Short-DAX-Produkte, im Fokus.

Neuartige Anlageformen wie Crowdfunding oder Krypto-Assets finden inzwischen ebenfalls mehr Beachtung. So ist der Anteil der Deutschen, die sich entsprechende Anlagen vorstellen können, auf rund 25% angestiegen. „Noch deutlicher hat sich das Interesse an digitalen Anlageformen, wie beispielsweise einem Robo Advisor, entwickelt“, erklärt Friedrich abschließend. Im Gegensatz zu den Vorjahren ziehen nunmehr rund 24% der Befragten in Betracht, im kommenden Jahr digitale Angebote zu nutzen.


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Finanzielle Vorsätze 2021“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren – über Geschlecht, Alter, Einkommen, Vermögen und Bildung hinweg breit gestreut – durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Neue Immobilien-Spezialfonds von Hauck & Aufhäuser investieren in 2020 mehr als 100 Mio. EUR

Mit dem „H&A Lebensmitteleinzelhandel Deutschland“ und dem „H&A Soziale Infrastruktur“ hat Hauck & Aufhäuser in den vergangenen Monaten zwei Immobilienfonds für Institutionelle Investoren erfolgreich aufgelegt. Das Volumen der beiden Fonds beläuft sich aktuell auf mehr als 100 Mio. EUR und die Platzierung der Produkte schreitet weiter voran.

Der „H&A Lebensmitteleinzelhandel Deutschland“ hat ein erstes Closing im Dezember 2019 vollzogen. Zwischenzeitlich ist das Portfolio auf zehn Objekte angewachsen. Mindestens 90 Prozent der Mieteinnahmen werden aus dem Segment Lebensmittelhandel erzielt. Der Fonds verfolgt eine „Manage-to-Core“-Strategie und prognostiziert den Anlegern eine attraktive Zielrendite (IRR), die über die marktüblichen Renditen von Gewerbeimmobilien hinausgeht. Dabei kann der Fonds auf die Expertise eines hochspezialisierten und sehr erfahrenen Teams, teilweise aus dem Lebensmitteleinzelhandel kommend, zurückgreifen.

Der „H&A Soziale Infrastruktur“ investiert in medizinische und soziale Grundversorgung in Deutschland. Im Fokus stehen dabei Gesundheitszentren mit den Nutzungsarten Arztpraxen, Physiotherapie, Reha und medizinischer Einzelhandel. Ergänzend können einzelne Bausteine der sozialen Grundversorgung integriert werden, wie altersgerechtes Wohnen, ambulante Pflege oder auch eine KiTa. Vorzugsweise handelt es sich bei den Objekten um hausarztbasierte Quartierskonzepte. Aufgrund des demografischen Wandels, des medizinischen Fortschritts und des Wandels im Gesundheitssystem hin zur Stärkung der ambulanten Versorgung wird der Investitionsbedarf für die nächsten Jahre als konstant hoch eingeschätzt. Der Fonds wurde im September diesen Jahres aufgelegt und hat mit dem Gesundheitszentrum Hagen bereits ein erstes Objekt erworben. Weitere Gesundheitszentren und Ärztehäuser befinden sich bereits in der Ankaufsprüfung.

"Durch die Corona-Pandemie sind die Sektoren Lebensmitteleinzelhandel und Soziale Infrastruktur zusätzlich in den Fokus gerückt, da sie für Stabilität und gute Planbarkeit im Immobilienportfolio sorgen. Mit unseren beiden Produkten treffen wir also den Nerv der Investoren im aktuellen Marktumfeld“, kommentiert Patrick Brinker, Head of Real Estate Investment Management, die Auflage der Fonds und fügt hinzu: „Durch die Spezialisierung auf diese Segmente und die Besonderheiten der jeweiligen Anlagestrategie heben wir uns von vielen am Markt erhältlichen Produkten ab und bieten dadurch einen entscheidenden Mehrwert.“

Beide Beteiligungsmöglichkeiten wurden als offene Immobilien-Spezialfonds konzipiert, haben ein Zielvolumen von mindestens 300 Mio. EUR und befinden sich voraussichtlich bis Ende 2021 in der Investitionsphase.


Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 224 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Robert Sprogies. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland, Luxemburg und Irland sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermogensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.