Dr. Hengster, Loesch & Kollegen: 5 Jahre unabhängige Beratung für institutionelle Investoren

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK) feiert im Dezember sein 5-jähriges Bestehen. Das von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch im Jahr 2014 gegründete Unternehmen berät institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich bei Kapitalanlagen in Spezialthemen wie Real Assets, Liquid Alternatives und nachhaltigen Investments. Hierzu wählt das Team von HLK erstklassige Asset Manager mit Spezialexpertise als langfristige Kooperationspartner aus. Im Mittelpunkt des Beratungsansatzes steht der „Long Term Return“ für beide Seiten, Investoren wie Asset Manager.

„Die Finanzindustrie insgesamt sowie das Marktumfeld sind in den letzten Jahren immer komplexer geworden. Aufgrund des Zinsumfeldes beobachten wir bei institutionellen Investoren eine Erweiterung der Assetklassen und Anlageformen – einhergehend mit einer Verschiebung zu mehr Risikobereitschaft bei der Kapitalanlage. Entsprechend ist auch die Nachfrage nach Spezialisten mit klaren Angeboten und Produkten gestiegen. Dank ihrer tiefen Expertise in Nischen- und Spezialthemen werden die mit uns kooperierenden Asset Manager diesem Bedarf gerecht. Gleichzeitig wird auch in Zukunft die persönliche Betreuung und qualifizierte, bedarfsgerechte Beratung wichtig für institutionelle Investoren bleiben“, sagt Dr. Rupert Hengster, Geschäftsführer von HLK.

„Mit unserem sechsköpfigen Team aus langjährigen Kapitalmarktexperten und äußerst erfahrenen Kundenbetreuern, sind wir bestens aufgestellt, um den wachsenden Bedürfnissen institutioneller Investoren zu begegnen“, ergänzt Lars J. Loesch, Geschäfstführer von HLK. „Im kommenden Jahr sehen wir bei unseren Investoren nachhaltige Investments als einen klaren Anlagetrend. Hier bieten wir für den Bereich nachhaltige Energieinfrastrukturinvestments sowie für Private Debt erstklassige Anlagelösungen, die den besonderen Kriterien unserer Kunden gerecht werden. Die Anlagethemen Immobilien und nachhaltige Investments werden wir im nächsten Jahr auch mit weiteren Partnern ausbauen“, sagt Lars J. Loesch.


Über Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Invest, GalCap Europe, Invest in Visions, Susi Partners und The Singularity Group. Mehr unter: http://www.hengsterloesch.de 

In diesen Aktienregionen sehen professionelle Anleger Wertpotenzial

Investoren beurteilen Schwellenländeraktien aktuell positiver als im vergangenen Jahr: Während vor einem Jahr nur 51% der Meinung waren, dass Schwellenländeraktien attraktive risikobereinigte Renditen bieten, sind es aktuell 67%. Das ist eines der Ergebnisse des Investor Sentimeter von NN Investment Partners (NN IP), einer Umfrage unter 100 professionellen Investoren in Europa.

Nach Ansicht der Multi-Asset-Strategen von NN IP ist die erhöhte Anlegerpräferenz für Schwellenländer auf die Aussicht auf ein bevorstehendes Handelsabkommen zwischen den USA und China sowie die Verbesserung der monetären Bedingungen zurückzuführen. Allerdings sind die Herausforderungen, denen sich die Schwellenländer gegenübersehen, immer noch sehr groß. Neben den sozialen Unruhen in verschiedenen Schwellenländern sind sie auch von der anhaltenden Handelsunsicherheit betroffen, die mit einem zwischenzeitlichen Abkommen zwischen den USA und China nicht endgültig gelöst wird. Zudem schränken die gegenwärtig schwächeren Währungen vieler Schwellenländer ihren Spielraum für weitere geldpolitische Lockerungen ein. Schwellenländeraktien haben sich 2019 stark unterdurchschnittlich entwickelt und sind im Vergleich zu Aktien aus Industriestaaten attraktiv bewertet. Dennoch ist NN IP der Ansicht, dass sich mindestens eine der oben genannten Herausforderungen nachhaltig verbessern muss, damit sich das Wertpotenzial von Schwellenländeraktien entfalten kann.

Die Umfrage ergab zudem, dass Investoren auch britische Aktien positiv beurteilen. 46% der Befragten erwarten von dieser Anlageklasse gute risikobereinigte Renditen. Patrick Moonen, Multi-Asset-Stratege bei NN Investment Partners: „Dieses Ergebnis überrascht, da die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit nach wie vor eine Beeinträchtigung darstellt, die auch nach Verabschiedung eines Austrittsgesetzes andauern wird. Eine mögliche Erklärung für die Präferenz professioneller Anleger für britische Aktien könnte ihre aktuelle Bewertung sein. Oder die Anleger hoffen auf umfangreiche fiskalische Stimulusmaßnahmen. Zwar gibt es angesichts der niedrigen Aktienbewertungen einige gute Möglichkeiten, aber wir haben Großbritannien in unserer Asset Allocation weiter neutral gewichtet, da das Risiko eines harten Brexits Ende 2020 nach wie vor hoch ist.“

Im Gegensatz dazu gehören die Eurozone und Japan zu den Regionen, in denen die Umfrageteilnehmer im Jahr 2020 eher keine attraktiven risikobereinigten Renditen erwarten: Nur 36% der Befragten stufen die Eurozone als attraktiv ein, Japan finden sogar nur 31% der Befragten aus Risiko-Rendite-Sicht interessant. Angesichts der Präferenz der Anleger für Schwellenländer hält NN IP diese zurückhaltende Anlegereinschätzung für die Eurozone und Japan für bemerkenswert. Wie die Schwellenländer sind auch Japan und die Eurozone von der Entwicklung im Handelsstreit und einer Verbesserung der globalen Wachstumsaussichten abhängig.

Ewout van Schaick, Head of Multi Asset bei NN Investment Partners: „NN IP hat vor kurzem seine Einschätzung für die Eurozone und Japan angehoben, da die entsprechenden Aktien derzeit deutlich niedriger notieren als US-Aktien. Obwohl Japan bei den Anlegern nicht sonderlich beliebt zu sein scheint, gibt es hier gutes Wertpotenzial. Das Land durchläuft Strukturreformen, die die Rentabilität und die Wertschöpfung für Aktionäre unterstützen. Die Eurozone gewichten wir ebenfalls über, da mögliche fiskalische Impulse hier sehr viel bewirken würden.“

Mit Ausnahme der USA bevorzugt NN IP in der taktischen Asset Allocation für seine Multi-Asset-Strategien aktuell Industrienationen. Das Multi-Asset-Team prognostiziert für 2020 eine deutliche Verschiebung von Wachstums- zu Value-Aktien, die von schwächeren makroökonomischen Daten und Gewinnerwartungen verursacht wird. Diese Verschiebung würde Value-Regionen wie die Eurozone und Japan gegenüber den USA begünstigen. Auch die Aussichten auf ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen den starken geldpolitischen und erwarteten fiskalischen Lockerungen würden insbesondere die Eurozone und Japan stark unterstützen.


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 287 Mrd. Euro* (313 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. September 2019

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Wo sind Wohnimmobilieninvestments besonders nachhaltig?

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in ihrer neuesten Studie die Nachhaltigkeit 60 großer Wohnimmobilienmärkte untersucht. Indikatoren, die analysiert wurden, umfassen sozioökonomische und wohnungswirtschaftliche Parameter wie Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur, Lohn- und Beschäftigtenentwicklung sowie Leerstandsquote und Mietendynamik. Im Gegensatz zu anderen Studien fließen in die Bewertung der Märkte diverse Abhängigkeiten ein, etwa vom produzierenden Gewerbe des jeweiligen Standorts. In der Cluster-Betrachtung schneiden insgesamt die Top 7 mit Abstand am besten ab, gefolgt von der Gruppe der kleineren Standorte noch vor den mittelgroßen Märkten.

„Motivation für unsere Studie sind die stark gesunkenen Renditen und die zunehmende Divergenz zwischen Kaufpreisen und Mietrenditen in deutschen Städten – zumal die Zeichen sich mehren, dass sich der historisch lange Boomzyklus seinem Ende nähert“, kommentiert Prof. Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe und Autor der Studie.

„Gerade institutionelle Investoren müssen zunehmend genau prüfen, wo und wie sie in den Wohnimmobilienmarkt investieren. Die Anlagehorizonte, von denen wir hier reden, sind fast ausschließlich sehr langfristig, daher kommt der Nachhaltigkeit der Investments eine Schlüsselrolle zu. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir langfristige Investments in Projektentwicklungen für die eigene Bestandshaltung, also Develop and Hold-Strategien“, ergänzt Lahcen Knapp, CEO der Empira Gruppe.

Baden-Württemberg stark, Nordrhein-Westfalen fällt teilweise ab

Auf Einzelebene ist Baden-Württemberg besonders stark vertreten und vereint die fünf nachhaltigsten Wohninvestmentmärkte auf sich (Spitzenreiter Ulm, außerdem: Karlsruhe, Heidelberg, Stuttgart, Freiburg), während vier der fünf am niedrigsten bewerteten Standorte in Nordrhein-Westfalen liegen (Kaiserslautern, Mönchengladbach, Oberhausen, Gelsenkirchen, Krefeld).

Auch innerhalb der Top 7-Standorte zeigt sich diese Divergenz zwischen Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen. Stuttgart, Frankfurt und München liegen unter den ersten zehn im Ranking und werden als relativ nachhaltiger bewertet als die übrigen Top 7 Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Köln, die sich im ersten respektive zweiten Drittel der Rangliste verteilen.

Top 7 trotz hoher Kaufpreise weiterhin am nachhaltigsten

Damit zählen die größten Märkte zu den nachhaltigsten in Deutschland. Insgesamt befinden sich fünf der Top 7 im oberen Drittel, sechs in der oberen Hälfte des Rankings. Zudem erreichen fünf kleinere Städte einen Platz in der Spitzengruppe der zehn nachhaltigsten Wohnungsmärkte, während sich unter den zehn am niedrigsten bewerteten Märkten fast nur mittelgroße Standorte finden.

„Die Top 7-Märkte untermauern ihre Stellung als nachhaltige Investitionsziele im Wohnsegment, während die Performance der mittelgroßen und kleineren Standorte naturgemäß deutlich heterogener ausfällt. Dadurch kann sich eine zweigleisige Anlagestrategie empfehlen mit einem Basisportfolio in den Großstädten, ergänzt um ausgewählte Sekundär- oder Tertiärmärkte“, so Metzner.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe zum Download bereit.


Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist mit einem Anlagevolumen von knapp 1,7 Mrd. Euro ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentansätze spezialisiert und bietet institutionellen Anlegern in-house-Lösungen in Bereichen wie Projektentwicklung und Landbanking. Bei Immobilienkreditfonds ist das Unternehmen im deutschsprachigen Raum einer der Marktführer, mit Mezzanine- wie Whole-Loan-Produkten.

Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH) und weitere Niederlassungen in Luxemburg, Frankfurt, München und Leipzig.

PLEXUS Investments stiftet Förderpreis für künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft

Der Liechtensteiner Vermögensverwalter PLEXUS Investments stiftet einen hochdotierten Förderpreis, um die Erforschung von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Finanzwirtschaft voranzutreiben. Er richtet sich an Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden. PLEXUS-Gründer und -CEO Günter Jäger sagt: „KI und Machine Learning werden das Banking und das Asset Management stark verändern. Der Förderpreis begleitet diesen Prozess – und wird das Verständnis für den Nutzen erhöhen.“

10.00 Euro Fördergeld und hohe Aufmerksamkeit in der Branche

Der „PLEXUS-Förderpreis für Künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft“ wird einmal pro Jahr vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Teilnahmebedingungen, die Einsendefrist, den Bewertungsablauf und das Datum der Preisverleihung gibt PLEXUS im Januar 2020 bekannt.

Unterstützt wird der Preis vom Studienfonds-Anbieter Deutsche Bildung AG. Vorstandsmitglied Anja Hofmann sagt: „Der PLEXUS-Förderpreis kann ein enormer Ansporn für junge Forscherinnen und Forscher werden, der weit über den monetären Aspekt hinausgeht. Denn der Preis bietet ihnen die Chance, einer der spannendsten Entwicklungen im Finanzsektor einen Stempel aufzudrücken.“ Die Deutsche Bildung AG unterstützt den PLEXUS-Förderpreis im Rahmen ihres Trainingsprogramms WissenPlus.

Jury-Mix aus Investmentpraxis und Wissenschaft

Eine hochkarätige Jury mit drei renommierten Experten wird die eingereichten Forschungsarbeiten auswerten und die Gewinnerarbeit küren. Der Jury gehören an:

  • Christof Kutscher, VR Präsident Bergos Berenberg Bank, Aufsichtsratsvorsitzender AXA Investment Managers Germany, Chief Advisor bei Samsung Life Insurance
  • Walter Farkas, Professor für Quantitative Finance am Institut für Banking and Finance an der Universität Zürich und assoziiertes Mitglied des Departement für Mathematik an der ETH Zürich
  • Das dritte Jurymitglied, ebenfalls ein/e Vertreterin der Wissenschaft, wird im ersten Quartal 2020 veröffentlicht

PLEXUS-CEO Günter Jäger sagt: „Dass sich derart renommierte Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft für eine Mitarbeit beim PLEXUS-Förderpreis für Künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft entschieden haben, freut uns sehr. Wir sind bereit, mit dieser Initiative zum technologischen Fortschritt in unserer Branche beizutragen.“


Über PLEXUS Investments

PLEXUS Investments ist ein unabhängig agierender, global vernetzter Vermögensverwalter mit Zugang zu außergewöhnlichen Investmentideen. Diese passen wir individuell auf die Bedürfnisse des Kunden an. Wir besuchen und suchen Investmentmanager weltweit und sprechen persönlich mit den Entscheidungsträgern.

Frankfurter Stiftungsfonds wird strategisch neu ausgerichtet

Die Shareholder Value Management AG richtet die Strategie des Frankfurter Stiftungsfonds (ISIN DE000A2DTMN6) neu aus. Der Multi-Asset-Fonds wurde bisher nach einer Absolute-Return-Strategie gemanagt. Künftig soll der Fonds als defensiver Mischfonds die zwei anderen aktienorientierten Fonds der Shareholder Value Management AG (SVM), den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und den Frankfurter - Value Focus Fund ergänzen.

In Zukunft steht die langfristige Stärke der Value-Aktien im Mittelpunkt der Anlagestrategie und nicht mehr wie bisher das Ziel kurzfristiger absoluter Erträge. Frank Fischer, CEO und Chief Investment Officer der Shareholder Value Management AG, übernimmt künftig auch beim Frankfurter Stiftungsfonds die Aktienauswahl. Hierbei nutzt er seine langjährige Erfahrung im Zusammenhang mit dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Das Aktienportfolio im Stiftungsfonds wird auf bis zu 40 Einzeltitel (bisher 100) aus dem SVM-Anlageuniversum konzentriert. Das Aktienportfolio des Frankfurter Stiftungsfonds orientiert sich dabei am Aktienportfolio des langfristig erfolgreichen Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. „Value-Nebenwerte haben sich historisch gesehen als die beste Aktienkategorie erwiesen. Allerdings brauchen einige Aktien Zeit, um ihr volles Potenzial zu entwickeln. Nach der Neuausrichtung können wir nun auch im Frankfurter Stiftungsfonds unsere stringente und bewährte Value-Investing-Philosophie effektiver einbringen“, so Frank Fischer.

Der Frankfurter Stiftungsfonds nutzt auch weiterhin drei Ertragssäulen zur Erwirtschaftung einer langfristig positiven Rendite. Neben dem Aktienportfolio werden in einer zweiten Säule Optionsstrategien, wie zum Beispiel Covered Calls, umgesetzt. Damit sollen Volatilitätsprämien vereinnahmt und die Schwankungsbreite des Portfolios reduziert werden. Das Portfolio kann zudem je nach Marktlage durch Futures abgesichert werden. Die dritte Säule wird vor allem stabilisierende Elemente für das Gesamtportfolio, insbesondere Anleihen und ein Edelmetallexposure sowie Makro Investments, enthalten.

Primäres Ziel des Frankfurter Stiftungsfonds ist künftig die Erwirtschaftung stabiler Erträge für regelmäßige Ausschüttungen. Für den Fonds wird künftig ein Renditeziel von bis zu 5 Prozent p.a. angestrebt. Die Änderungen der Anlagestrategie treten zum 1. Januar 2020 in Kraft.

Prime Capital plant Auflage des ersten Infrastruktur Equity Fonds mit Sustainalytics-Zertifizierung

Der unabhängige Asset Manager und Finanzdienstleister Prime Capital AG hat für den geplanten Green Energy Infrastructure Fund die erste ESG-Zertifizierung erhalten, die Sustainalytics je für Equity Fonds erstellt hat. Sustainalytics bewertet und analysiert als unabhängiger Dienstleister für Nachhaltigkeitsleistungen Unternehmen und Länder. Der geplante Green Energy Infrastructure Fund von Prime Capital wird vorrangig in Onshore-Windprojekte in Nordeuropa investieren und damit durch die Reduzierung schädlicher Treibhausgase einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Nach Einschätzung von Sustainalytics erfüllt der Fonds mit seiner Investmentauswahl das UN Nachhaltigkeitsziel 7 – finanzierbare, saubere Energie. Der neue Prime Capital Fund soll ein Volumen von EUR 500 Millionen haben und ein Net Equity IRR Ziel von 8- 10%. Erstes Closing ist für 1. Halbjahr 2020 geplant.

Das erfahrene Renewable Energy Team von Prime Capital hat bereits in Wind-, Solar PV- und Hydro-Projekte in sieben europäischen Ländern mit einer Kapazität von rund 849 MW und einem Gesamtwert von rund EUR 1,1 Milliarden investiert – davon mehr als 80% in Greenfieldprojekte. Sustainalytics hat mit der Zertifizierung bestätigt, dass Prime Capital mit dieser umfangreichen Erfahrung und Expertise bestens aufgestellt ist, um den Green Energy Infrastructure Fund mit nachhaltig positiver Wirkung zu verwalten. Nach Schätzungen von Prime Capital wird der Fonds dazu beitragen, 3.200 GWh erneuerbare Energie pro Jahr zu generieren. Mit dieser sauberen Energie können jährlich 860.000 Haushalte beliefert und schädliche Emissionen um 1.400 Tonnen CO2 reduziert werden.

Dr. Mathias Bimberg, Head of Infrastructure bei Prime Capital, erklärte: “Erneuerbare Energie ist ein Investmentschwerpunkt bei Prime Capital. Mit unserem neuen Fonds bieten wir Investoren eine einzigartige Gelegenheit, attraktive risikoadjustierte Renditen zu erwirtschaften und zugleich einen messbaren Beitrag zur Umwelt zu leisten.“ CEO Andreas Kalusche fügte hinzu: „Unser neuer Fonds ist der erste seiner Art mit einer Bewertung von Sustainalytics, einem globalen Anbieter von ESG-Research und -Ratings. Mit dieser unabhängigen Zertifizierung leisten wir einen Beitrag dazu, dass unsere Kunden ihre Strategien für nachhaltiges Investieren umsetzen können.“


Über Prime Capital

Prime Capital ist ein unabhängiger Asset Manager und Finanzdienstleister, der sich auf die Bedürfnisse institutioneller Kunden fokussiert hat. Die Gesellschaft hat sich auf das Management von Alternativen Assetklassen spezialisiert, mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Absolute Return, Infrastruktur einschließlich erneuerbare Energien und Private Debt. Prime Capital wurde im Februar 2006 gegründet, beschäftigt in Frankfurt, Luxemburg und London rund 80 Mitarbeiter und unterliegt der Regulierung von BaFin und CSSF.

Mehr Schlagkraft im Vertrieb für ODDO BHF Asset Management in Deutschland und Österreich

Zwei erfahrene Vertriebsexperten verstärken das Wholesale-Team für Publikumsfonds von ODDO BHF Asset Management in Deutschland und Österreich. Christopher Chwalek wird der erste Ansprechpartner für Vertriebspartner in Bayern und über Deutschland hinaus auch in Österreich sein. Schon am 1. September stieß Florian Friske zum Wholesale-Team, um Kunden in Hessen, Baden-Württemberg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz zu betreuen.

Bevor er sich ODDO BHF AM anschloss, war Christopher Chwalek bei Lyxor Asset Management, einer Tochtergesellschaft der französischen Großbank Société Générale, für die Vermarktung und den Vertrieb der aktiven Fondspalette in der D/A/CH-Region zuständig. Zuvor war er im Investmentbanking der Commerzbank als Produkt-Spezialist für Renten- und Währungsanlagen verantwortlich. Chwalek, der ein Wirtschafts- und Finanzstudium an der Goethe-Universität Frankfurt abgeschlossen hat, ist CFA-Charterholder.

Florian Friske war vor seinem Wechsel ins Wholesale-Vertriebsteam als Leiter Aktienprodukte von ODDO BHF AM verantwortlich für die Aktienfonds und verfügt über langjährige Erfahrungen in Konzeption und Vermarktung von Finanzprodukten. Er startete seine Karriere 2002 bei UBS Asset Management. In der Folge war er als Sales- und Produktmanager unter anderem für Barclays Capital, Dresdner Kleinwort und die Commerzbank tätig. Dabei fokussierte er sich vor allem auf die Beratung und Betreuung institutioneller und Wholesale-Kunden. Als Absolvent der CASS Business School in London hält Friske Abschlüsse in Management Science und Mathematical Trading & Finance.

„Mit der regionalen Ausrichtung unseres Vertriebs ist die Nähe zu unseren Partnern sichergestellt. Sowohl Christopher Chwalek als auch Florian Friske werden durch ihre langjährige Vertriebserfahrung wichtige Impulse für unseren Wachstumskurs setzen“, unterstreicht Selina Piening, Head of Wholesale Distribution in Deutschland und Österreich. „Mit unserem nun fünfköpfigen Team können wir unsere Schlagkraft sowohl im IFA- als auch im diskretionären Wholesalegeschäft ausbauen sowie die Präsenz in Deutschland und Österreich erhöhen. Im Fokus stehen dabei unsere unter dem Namen ODDO BHF Polaris bekannte Multi-Asset-Palette, flexible Fixed-Income-Lösungen für das Niedrigzinsumfeld und die erfolgreichen fundamentalen Aktienstrategien, die unsere DNA ausmachen.“


Über ODDO BHF Asset Management

ODDO BHF Asset Management ist Teil der 1849 gegründeten, unabhängigen deutsch-französischen Finanzgruppe ODDO BHF. ODDO BHF AM ist ein führender unabhängiger Vermögensverwalter in Europa. Das Asset Management der ODDO BHF Gruppe umfasst ODDO BHF AM GmbH in Deutschland, ODDO BHF AM SAS und ODDO BHF Private Equity SAS in Frankreich sowie ODDO BHF AM Lux in Luxemburg, die zusammen 58,1 Mrd. € verwalten. ODDO BHF AM bietet seinen institutionellen und privaten Kunden eine attraktive Auswahl an leistungsfähigen Anlagelösungen in den wichtigsten Anlageklassen, d.h. europäische Aktien, quantitative Strategien, Renten- und Multi- Asset-Ansätze sowie Private Equity und Private Debt. Auf konsolidierter Basis entfallen 60% des verwalteten Vermögens auf institutionelle Kunden, 40% auf Vertriebspartner. Die Teams operieren aus Investmentzentren in Düsseldorf, Frankfurt, Paris und Luxemburg sowie an weiteren Standorten in Mailand, Genf, Stockholm, Madrid, Hongkong, Abu Dhabi und Zürich. Oberste Priorität von ODDO BHF AM ist es, den Kunden ein langfristiger Partner zu sein. Die Unabhängigkeit von ODDO BHF AM ermöglicht es den Teams, schnell und flexibel zu agieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die passgenau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. www.am.oddo-bhf.com 

Real I.S. analysiert Marktpreisrisiko von Immobilienfonds

Die Real I.S. AG hat zentrale Risikokennzahlen für Immobilienfonds analysiert und Immobilienarten und -segmente hinsichtlich ihres Rendite-Risiko-Rankings differenziert. Im Langzeitvergleich über 20 Jahre weisen Hotel- und Büroimmobilien dabei das geringste Risiko auf. Logistikimmobilien zeigen das vergleichsweise höchste Risiko. Im europäischen Vergleich waren zudem teils deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Risikoniveaus erkennbar.

„Im Gegensatz zu Aktien und Renten liegen bei Immobilienfonds keine täglichen Preisdaten und meistens keine langen Zeitreihen vor“, sagt Sven Scherbetitsch, Research und Investitionsstrategie bei der Real I.S. AG. „Die bekannten Methoden zur Risikobewertung aus dem Wertpapierbereich können daher nicht ohne Weiteres auf die Messung des Risikos von Immobilienfonds übertragen werden.“

Die Datengrundlage für die Analyse stammt aus dem Property Return Modell, das Immobilienindizes des US-amerikanischen Finanzdienstleisters Morgan Stanley Capital International (MSCI) verwendet. Hierfür werden regelmäßig Immobiliendaten von institutionellen Investoren erhoben und nach Ländern, Regionen sowie Immobilienarten (Büro, Handel, Hotel; Wohnen, Logistik, Sonstige) aggregiert. Zur Berechnung der Risikokennzahlen eines Fonds werden Benchmark-Zeitreihen mit jährlichen Total-Return-Werten (Gesamtanlageerfolg pro Jahr) und Wertänderungsrenditen aus den Zeitreihen von MSCI gebildet.

„Durch die Methode können valide Zeitreihen mit einer Historie von 20 Jahren gebildet werden, die der Fondsallokation exakt entsprechen. Das Modell hat sich in der Praxis bewährt und eignet sich zur Risikomessung, da auch schwierige Marktphasen wie die globale Finanzkrise in den Datensatz eingeflossen sind“, ergänzt Scherbetitsch.

Geringstes Risiko bei Hotel- und Büroimmobilien

Zur Bewertung der Marktrisiken wurde die empirische Risikokennzahl Value at Risk (VaR) herangezogen. Der Wert gibt die maximale negative Renditeveränderung innerhalb eines Jahres mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent an. Die Analyse zeigt, dass Hotel- und Büroimmobilien mit VaR-Werten von 5,7 Prozent und 5,8 Prozent am wenigsten risikobehaftet sind. In der Historie von 20 Jahren (1999 bis 2018) wiesen Hotelimmobilien mit einem durchschnittlichen Total Return von ebenfalls 5,7 Prozent dabei etwas bessere Renditen auf als Büroimmobilien (5,0 Prozent). Bei den Immobilienarten Wohnen (6,7 Prozent), Handel (6,5 Prozent) und Logistik (7,0 Prozent) lassen sich höhere Total-Return-Werte erkennen, gleichzeitig steigt aber auch das gemessene Risiko. Logistikimmobilien (VaR: 10, 6 Prozent) liegen hierbei mit deutlichem Vorsprung an der Spitze vor Handels- (7,7 Prozent) und Wohnimmobilien (7,4 Prozent).

Bei einer Betrachtung der letzten fünf Jahre zeigt sich insgesamt eine deutlich stärkere Performance. Die Mittelwerte der Total Returns liegen bei allen Immobilienarten höher, die Risiken sind durchweg geringer. Spitzenreiter bei den durchschnittlichen Renditen in diesem Zeitraum sind Hotelimmobilien mit 10,9 Prozent. Am schwächsten, aber auch mit dem geringsten Risiko verbunden (1,5 Prozent), schneiden Handelsimmobilien mit einem Total Return von 7,5 Prozent ab. Das höchste Risiko innerhalb der letzten fünf Jahre lag mit 3,7 Prozent Value at Risk bei Wohnimmobilien.

„Die Performance- und Risikowerte spiegeln die Trends der letzten Jahre wider. Die Zinsen und Immobilien-Ankaufsrenditen sind kontinuierlich gesunken und in den meisten Märkten wurden Mietpreissteigerungen verzeichnet. Die Risiken sind deutlich geringer als im Langzeitvergleich, da hier die Finanzmarktkrise sowie die Eurokrise nicht innerhalb des Betrachtungszeitraums liegen“, erklärt Kramer.

Starke Differenzen bei europäischen Risikoniveaus

Differenziert man bei der Betrachtung der Risikokennzahlen zusätzlich nach Ländern, lassen sich teilweise gravierende Unterschiede bei den Risikoniveaus feststellen. Besonders auffällig sind die Abweichungen zwischen den europäischen Büromärkten. In Belgien (3,4 Prozent), Finnland (4,1 Prozent) und Deutschland (5,0 Prozent) liegen die Value at Risk-Werte am niedrigsten. Das größte Risiko kann in Großbritannien (26,3 Prozent) und Irland (38,2 Prozent) verortet werden. Große Unterschiede gibt es ebenfalls bei Logistikimmobilien: während man in den Niederlanden (8,6 Prozent) und Deutschland (9,5 Prozent) überschaubare Risiken vorfindet, liegen die Werte in Spanien (18,3 Prozent) etwa doppelt so hoch. Jeweils das höchste und das niedrigste Risiko im Vergleich der Immobilienarten und Länder liegen bei Handelsimmobilien. Die Spanne reicht von 2,5 Prozent in Deutschland bis zu 45,0 Prozent in Irland.

„Insgesamt ist ein breites Spektrum bei den Risiko-Rendite-Ausprägungen in den verschiedenen Marktsegmenten erkennbar. Ratsam ist es daher, über einen Immobilienfonds mit ausgewogenem Portfolio zu investieren, der Objekte unterschiedlicher Asset Klassen in verschiedenen Ländern beinhaltet“, empfiehlt Scherbetitsch.


Die Real I.S. Research News 08/2019 sind kostenlos zugänglich unter: https://www.realisag.de/de/immobilien-management/immobilienmarkt-research/risikokennzahlen-fuer-immobilien/index.html

Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über rd. 8,7 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de 

LRI lanciert neuen diskretionären Global Macro Fund (BlueBalance UCITS - Global Opportunities) auf UCITS Plattform

LRI Invest S.A. (“LRI”), ein Unternehmen der Apex Gruppe und führende Investment-Service Gesellschaft freut sich, die Auflage des BlueBalance Global Opportunities UCITS Fund auf ihrer UCITS Plattform bekannt zu geben.

Der neu lancierte Investmentfonds wird von Dr. Lukas Götz und Markus Schanta gemanagt. Dr. Götz war zuvor für eine Absolute Return Strategie in der Eigenanlage der Uniqa Versicherungsgruppe verantwortlich, Markus Schanta, bisher bei der Man Group, hat zuletzt ein diskretionäres Mandat innerhalb von Man GLG gemanagt.

BlueBalance UCITS – Global Opportunities (“der Fonds”) nutzt Dislokation und Carry Opportunitäten in liquiden Assetklassen, um möglichst marktneutrale Erträge zu erzielen. Gleichzeitig werden Macro Hedging Positionen im Portfolio gehalten. Der Fonds wurde lanciert, um der steigenden Nachfrage nach Strategien mit einem langen Trackrecord im diskretionären Macrosegment zu entsprechen. Der Fonds profitiert dabei von zunehmenden Opportunitäten im Bereich “Risk Transfer / Risk Recycling” sowie den im Derivatesegment identifizierbaren Dislokationen auf Terminstrukturkurven in den Anlageklassen Zinsen, Aktien und Währungen.

Der Fonds startet mit mindestens EUR 100 Mio AuM und stellt einen täglichen NAV durch eine Luxembourg-domizilierte UCITS V Fonds-Struktur. Innerhalb der Early Bird Aktienklasse wird eine begrenzte Anzahl von Aktien mit einer reduzierten Gebüren Struktur angeboten.

Dr. Lukas Götz und Markus Schanta, Co-Heads Portfolio Management kommentieren:

„Mit diesem Fonds ermöglichen wir dem breiten Markt den Zugang zu einer seit langem etablierten Strategie. Diese Strategie identifiziert Carry Opportunitäten, monetarisiert Dislokation und profitiert von den Risk Recycling Aktivitäten der Banken. So erschließt die Strategie marktunabhängige, nicht-direktionale Erträge und ist gleichzeitig sehr niedrig korreliert zu den traditionellen Asset Klassen. Unsere Philosophie ist einfach: um anders zu performen, müssen wir auch anders denken und handeln. Wir bieten unseren institutionellen Kunden Zugang zu stark diversifizierenden, einzigartigen Opportunitäten in einem konsequenten Risk Management bei gleichzeitig hoher Transparenz. Der Fonds eignet sich für institutionelle und professionelle Investoren, die eine alternative Renditequelle suchen und gleichzeitig starke Drawdowns vermeiden wollen.“

LRI hat für diesen Fonds eine Vertriebskooperation mit der BlueBalance Capital GmbH geschlossen:

Michael Schuelli, Head of Business Development bei BlueBalance Capital, ergänzt: “Im aktuellen Niedrigzinsumfeld bietet die Strategie einen einzigartigen Ansatz, alternative Renditequellen zu erschließen und gleichzeitig das Verlustrisiko in potentiell stärker schwankenden Märkten zu begrenzen. Die Strategie ist deutlich weniger direktional als andere Macro Mandate und ist daher eine ideale Ergänzung für jedes Alternative Yield Portfolio.“

Frank de Boer, Geschäftsführer von LRI: „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Lukas Götz und Markus Schanta in unserem erfahrenen Portfolio-Management-Team zusammenzuarbeiten und einen so innovativen, diskretionären Makrofonds anbieten zu können. Die LRI bietet während des gesamten Lebenszyklus der Fondsstrukturen durch ihr vielfältiges Dienstleistungsspektrum effiziente und effektive Unterstützung. Aufgrund zunehmender Regulierung und der Vielzahl an Veränderungen der aufsichtsrechtlichen Anforderungen ist ein starker, operativer Partner, der die erforderliche Substanz und Infrastruktur bereitstellt, wichtiger denn je.“


Über LRI Invest

Luxembourg Regulated Investments established 1988: LRI, ein Unternehmen der Apex Group, ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit über 30 Jahren bietet LRI umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. LRI agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg und verfügt über mehr als EUR 70 Mrd. Assets under Service in über 540 Fonds und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. www.lri-group.lu

Über Apex Group Ltd.

Apex Group Ltd. ist ein weltweit tätiger Finanzdienstleister. Mit über 40 Standorten auf der ganzen Welt und mehr als 3000 Mitarbeitern bietet Apex eine große Bandbreite an Servicedienstleistungen für Asset Manager, Kapitalmärkte und Privatkunden. Die Gruppe hat ihr Serviceangebot kontinuierlich verbessert und erweitert und umfasst drei Säulen: Lösungen für Fonds, Lösungen für Finanzdienstleister und Lösungen für Unternehmen. Apex verwaltet über USD 650 Milliarden weltweit (AUA). www.theapexgroup.com

Um festzustellen, ob ein Fonds für Sie eine angemessene Anlage darstellt, sollten Sie die Anlageziele, Risikofaktoren sowie die Gebühren und Aufwendungen des Fonds sorgfältig abwägen, bevor Sie investieren. Diese und weitere Informationen finden Sie im Verkaufsprospekt des Fonds unter www.lri-group.lu. Lesen Sie es sorgfältig durch, bevor Sie investieren.

PGIM Investments baut seine Präsenz in Benelux, der Schweiz und Großbritannien weiter aus

Mit dem Aufbau eines neuen Teams für Benelux sowie weiteren Neuzugängen an den Standorten Schweiz und London, baut PGIM Investments seine Präsenz in Europa weiter aus. Benelux folgt damit unmittelbar auf die erst im Sommer verkündete Standorteröffnung in der Schweiz sowie Ende des vergangenen Jahres in Deutschland für den deutsch-österreichischen Markt. Damit tätigt PGIM Investments einen weiteren Schritt, Europa perspektivisch mit eigenen Ressourcen abzudecken und eine optimale Betreuung seiner bestehenden und zukünftigen Kunden zu gewährleisten. PGIM Investments ist der weltweite Fondshersteller und -vertrieb von PGIM, der Vermögensverwalter des US-Versicherungsunternehmens Prudential Financial. PGIM verwaltet derzeit rund 1,3 Billionen US-Dollar (Stand: 30 September 2019).

Yvo van der Pol wird von den Niederlanden aus die Region Benelux verantworten und die hiesigen Geschäftsbeziehungen von PGIM Investments zu Privatbanken und Finanzintermediären weiter ausbauen. Van der Pol kommt von Goldman Sachs Asset Management, wo er über neun Jahre als Executive Director den Ausbau der Vertriebspräsenz in den Beneluxländern verantwortete. Frühere leitendende Vertriebsfunktionen hatte er bei Société Générale Asset Management und Robeco Asset Management mit Schwerpunkt auf den niederländischen Markt. Yvo van der Pol berichtet an Kimberly LaPointe, Leiterin von PGIM Investments internationalem Geschäft.

Robin Diener ergänzt zukünftig das erst jüngst eröffnete Büro in der Schweiz. Diener kommt ebenfalls von Goldman Sachs Asset Management wo er mitgeholfen hat, das Wholesale-Geschäft im deutsch-schweizerischen Markt aufzubauen. Robin Diener berichtet an Pascal Weber, der im Sommer zu PGIM Investments wechselte, um die Präsenz des Unternehmens vor Ort zu stärken.

In London stößt zudem Alastair Warren zu PGIM Investments, um das Geschäft sowohl in Großbritannien als auch Skandinavien zu unterstützen. Warren kommt von M&G Investments, wo er als Client Relationship Manager tätig war. Er berichtet an Charles Wilson, Head of European Accounts (UK & Nordics), PGIM Investments.

Kimberly LaPointe, Leiterin des internationalen Geschäfts von PGIM Investments: „Mit dem Aufbau eines Teams für die Region Benelux sowie das Ergänzen unserer Teams in der Schweiz und Großbritannien, reagieren wir auf die Nachfrage unserer Kunden. Unternehmen wollen heute zunehmend mit weniger Investmentpartnern zusammenarbeiten. Wir sind überzeugt, dass PGIM Investments dafür gut positioniert ist, diesen Unternehmen nicht nur das bestmögliche Angebot im Asset Management zur Verfügung zu stellen, sondern sie auch durch lokale Teams vor Ort zu unterstützen und zu betreuen. Wir freuen uns, Yvo, Robin und Alastair bei uns willkommen zu heißen, um unser Geschäft in diesen für uns wichtigen Märkten weiter auszubauen und unsere Kundenbeziehungen in ganz Europa zu stärken.“

Das im Jahr 2013 eingeführte UCITS-Angebot von PGIM Investments ist in 17 Ländern Europas, Lateinamerikas und Asien registriert, und binnen der vergangenen drei Jahren von einer Milliarde US-Dollar auf 4,7 Milliarden US-Dollar gestiegen. Die UCITS-Plattform besteht mittlerweile aus 29 sowohl traditionellen als auch alternativen Aktien- und Anleihestrategien sowie zwölf Fonds, die ein vermögen von über 100 Millionen US-Dollar verwalten.


Über PGIM Investments & PGIM Funds

PGIM Investments LLC bietet weltweit mehr als 100 Fonds in einem breiten Spektrum von Anlageklassen und Anlagestilen an. Alle Produkte stützen sich auf die global diversifizierte Investmentplattform von PGIM, die die Expertise von Managern in Bezug auf festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und Immobilien umfasst.
PGIM Funds PGIM Funds plc ist eine in Irland ansässiger UCITS-Produktreihe, die institutionellen und Wholesale- Investoren weltweit zur Verfügung steht. Für eine vollständige Liste der verfügbaren Fonds in Ihrer Region besuchen Sie bitte pgimfunds.com.

Über PGIM

Mit 16 aufeinanderfolgenden Jahren positiver Nettozuflüsse von institutionellen Drittinvestoren, zählt PGIM zu den Top-Ten der größten Vermögensverwalter weltweit* mit mehr als 1,3 Billion US-Dollar verwaltetem Vermögen (Stand: 30. September 2019). Der Unternehmensansatz von PGIM bietet eine Reihe von Investmentlösungen für Retail- und institutionelle Investoren weltweit über alle Asset-Klassen hinweg an, einschließlich auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierenden Aktienstrategien, Anleihestrategien, Immobilien sowie private und gewerbliche Hypothekenkredite. Die Unternehmenseinheiten haben Niederlassungen in 15 Ländern auf vier Kontinenten.
Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) („PFI“) ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in den USA und Niederlassungen in Asien, Europa und Lateinamerika. Die einzelnen Geschäftseinheiten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Lebensversicherungen, Renten und pensionsbezogener Dienstleistungen. Weitere Informationen finden Sie unter pgim.com.

*Wie in der „Top Money Managers List“ von Pensions & Investments am 27. Mai 2019 aufgeführt; basierend auf dem weltweiten verwalteten Vermögen von PFI zum 31. Dezember 2017.
Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. ist in keiner Weise mit Prudential plc verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist. Für mehr Informationen zu Prudential, besuchen Sie bitte news.prudential.com.

Neuer CIO bei der EB-SIM – Nachhaltigkeit im Fokus

Die EB-SIM (EB - Sustainable Investment Management GmbH), die nachhaltige Asset-Management-Tochter der Evangelischen Bank, holt mit Dr. Oliver Pfeil (45) einen weiteren Kapitalmarktexperten von internationalem Format ins Team. Als Chief Investment Officer (CIO) steht der erfahrene Wirtschaftswissenschaftler und Anlageexperte ab sofort dem Bereich Portfoliomanagement der EB-SIM vor. „Wir freuen uns, mit Dr. Pfeil einen ausgewiesenen und bestens vernetzten Fachmann für das nachhaltig ausgerichtete Portfoliomanagement der EB-SIM gewonnen zu haben“, so Joachim Fröhlich, Vorstandsmitglied der Evangelischen Bank.

Das akademische Rüstzeug holte sich der ausgebildete Bankkaufmann und promovierte Wirtschaftswissenschaftler an der Universität St. Gallen, der ESADE in Barcelona und dem renommierten MIT in Cambridge an der amerikanischen Ostküste. Nach seinem Berufseinstieg als Vorstandsassistent bei der Deutsche Bank AG folgten mehrere Stationen bei der DWS, als Portfoliomanager für amerikanische und globale Dividendenaktien und als Produktstratege für das ETF-Geschäft der DWS. Zuletzt war Oliver Pfeil als Leiter Anlageberatung Multi Asset-Modellportfolios und als Portfoliomanager im Bereich Multi Asset & Solutions tätig. Dr. Pfeil ist mit nachhaltigen Anlagestrategien langjährig vertraut und hat entsprechende Mandate betreut.

„Das Environmental Social Governance-Profil der EB-SIM ist richtungsweisend“, erklärt Oliver Pfeil. „Diese Expertise setzen wir ein, um Mehrwert für unsere Anleger zu generieren. Gleichzeitig unterstützen wir den gesellschaftlichen Wandel zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsziele“, so der neue CIO der EB-SIM.

Zu den Aufgaben von Dr. Pfeil wird es künftig gehören, im Portfoliomanagement neue Prozesse zu implementieren und zu dokumentieren, innovative sowie marktgerechte Sustainable-Finance-Produkte zu entwickeln und die prozessorientierte Integration strenger Nachhaltigkeitskriterien in die Portfolien insgesamt zu begleiten.

Die EB-SIM hat unmittelbar nach ihrem Markteintritt 2018 eine Vorreiterrolle für Vermögensanlagen mit ethisch-nachhaltigem Fokus übernommen. Das Tochterunternehmen der Evangelischen Bank hat sich anhand überzeugender Produkte und dank eines sorgsam ausgewählten Teams breit aufgestellt. Vor dem Hintergrund einer dynamisch wachsenden Nachfrage seitens der institutionellen Kunden und neu entwickelter, attraktiver Nachhaltigkeitsfonds ist die für nachhaltiges Asset-Management zuständige EB-Tochter innerhalb kurzer Zeit expandiert. 25 Mitarbeiter widmen sich bei der EB-SIM Vermögenswerten von rund 4,5 Mrd. Euro (zum Jahresende 2019).


EB – Sustainable Investment Management GmbH

Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit 25 Mitarbeitern zum Jahresende 2019 ca. 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Helmut Kotschwar, Ulrich Nötges und Dr. Oliver Pfeil geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de

DJE Kapital: Stefan Krause ist neuer Leiter der Niederlassung Frankfurt

Stefan Krause (46) hat im November die Leitung der Niederlassung Frankfurt der DJE Kapital AG (DJE) übernommen. Zuvor war er dort 12 Jahre stellvertretender Niederlassungsleiter mit Prokura.

Stefan Krause ist seit 2007 im Unternehmen tätig und hat in den letzten Jahren bereits den größten Teil der verwalteten Kundengelder persönlich betreut. Das bewährte Team um Stefan Krause betreut aus der Niederlassung Frankfurt heraus Unternehmerfamilien, vermögende Privatpersonen, Stiftungen und Family Offices im Rahmen der individuellen Vermögensverwaltung. Regionale Schwerpunkte sind – neben dem Rhein-Main-Gebiet – Norddeutschland, insbesondere Hamburg und Hannover, sowie Baden-Württemberg.

Der Diplom Bankbetriebswirt verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung und war vor seinem Wechsel zu DJE unter anderem mehrere Jahre für die Privatbank Delbrück & Co. bzw. nach der Fusion für die Bethmann Bank AG im Bereich der Vermögensverwaltung tätig.

Dr. Jens Ehrhardt, Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender von DJE, sagt: „Stefan Krause ist ein erfahrener und geschätzter Kollege, der seit vielen Jahren erfolgreich für unser Unternehmen tätig ist. Wir freuen uns, dass mit seinem Wechsel an die Spitze der Niederlassung Frankfurt auch zukünftig das bekannte Team in gewohnter Qualität für unsere Kunden da ist. Personelle Kontinuität ist uns als familiengeführtem Vermögensverwalter sehr wichtig.“


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

Digitalisierung: Wo der Schuh wirklich drückt

Die Perspektive hat sich verändert. Wurde die Ideenvielfalt der aufstrebenden digitalen Innovatoren anfangs bestaunt und ihre disruptiven Geschäftsmodelle gefürchtet, so haben sich PropTechs und die Größen der Immobilienbranche mittlerweile aufeinander eingestellt. Die Erwartungen aneinander sind klar formuliert: Lösungen anstelle von Ideen! Klare Entlastungen anstelle von kreativen Nice-to-haves!

Im PropTech Innovation Award 2020, der jetzt in seine vierte Runde geht, spiegelt sich der Prozess der Annäherung wider. Für den mit 40.000 Euro dotierten Preis suchen die Initiatoren Union Investment und GERMANTECH in sechs neu zusammengestellten Kategorien diesmal sehr konkrete Antworten auf die drängenden Fragestellungen der Immobilienbranche.

„Die PropTech-Szene ist erwachsen geworden. Lösungen werden immer zahlreicher im direkten Austausch mit der Industrie entwickelt“, sagt Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management Holding AG. „Mit unserer Initiative greifen wir diesen Reifeprozess auf. Es werden zukunfts- und tragfähige Lösungen gesucht. Und zwar dort, wo der Schuh bei uns und den relevanten Branchenteilnehmern wirklich drückt.“

Unter dem Motto „Digital Solutions for Urban Places and Spaces“ zeichnet der PropTech Innovation Award 2020 die besten Lösungen in den Kategorien „Smart and Sustainable Buildings“, „Efficient Decision Making“, „Smart Living“, „Smart Retail“, „Future Office“ und „Connected Hospitality“ aus. Die Themenfelder wurden von Union Investment im Austausch mit Partnern der Immobilienwirtschaft ermittelt und bringen die aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche auf den Punkt.

Die Vorausscheidung und Finalrunde mit 18 PropTechs sowie die Preisverleihung finden im Rahmen des PropTech Innovation Summit am 28. Mai 2020 in der Kulturbrauerei in Berlin statt. In sechs parallel laufenden Themensessions erhalten die drei besten PropTech-Unternehmen pro Kategorie die Chance, ihre Lösungsansätze in kleineren Gruppe vor einem spezialisierten Fachpublikum, zum Beispiel Hotelexperten oder großen Bestandhaltern, zu präsentieren. Die von den Fachexperten gekürten Gewinner der sechs Kategorien treten im Anschluss vor 400 Gästen gegeneinander an und werden von einer internationalen Fachjury bewertet. „Die Qualifying-Runden mit insgesamt 18 Start-ups und dem Fokus auf ein zentrales Thema sind eine neue spannende Plattform, mit dem Ziel, Kooperationen gezielt anzubahnen und Ideen im direkten Austausch mit der Branche weiterzuentwickeln“, sagt Benjamin Rohé, Gründer von GERMANTECH.

Bewerbungen für den PropTech Innovationen Award 2020 können bis zum 15. Februar 2020 eingereicht werden. Informationen und Zugang zur Bewerbungsplattform unter: www.proptech-innovation.de

Der PropTech Innovation Award wird von Union Investment und GERMANTECH bereits zum vierten Mal international ausgeschrieben. Mehr als 500 PropTechs aus aller Welt haben sich in den bisherigen Durchläufen für den renommierten Preis beworben. Im letzten Jahr setzte sich das KI-PropTech Dabble Automation Intelligence aus Deutschland gegen 150 Bewerber aus 48 Ländern durch. Zu den Preisträgern seit 2017 gehören zudem Innovatoren wie Bao Living, Voxelgrid, Physee, Spaceti, HiP Interactive, Green City Solutions und Architrave, von denen viele den Durchbruch geschafft haben und mit namhaften Kunden aus der Immobilienbranche zusammenarbeiten.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Quantitative Easing schwächt bAV-Einrichtungen finanziell – Liquiditätsmanagement ist gefragt

Als Maßnahme in Krisenzeiten war das Quantitative Easing (QE) erfolgreich. Doch die unerwünschten Nebenwirkungen schwächen die finanzielle Tragfähigkeit von bAV-Einrichtungen, so ein aktueller Bericht von CREATE-Research und Amundi, dem größten europäischen Asset Manager. Dem Bericht liegt eine Befragung von 153 bAV-Einrichtungen mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 1,88 Billionen Euro und von 38 Pensionsfondsberatern mit einem betreuten Vermögen von insgesamt 1,4 Billionen Euro zugrunde. Er zeigt auf, wie sich QE-Programme bislang auf bAV-Einrichtungen ausgewirkt hat, und wie die Fonds ihre Strategien neu ausrichten wollen, wenn die Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken in die nächste Runde gehen. Die akkomodative Geldpolitik hat aus Sicht der Umfrageteilnehmer eine Phase anhaltend niedriger Renditen, stark gestiegener Vermögenspreise und nicht tragbarer Defizite geschaffen. Die Vorsorgeeinrichtungen passen sich diesem radikal neuen finanziellen Umfeld an und ändern ihre Anlagestrategien und Geschäftsmodelle.

Die Maßnahmen zur quantitativen Lockerung haben sich nur in der Krise bewiesen

Es besteht kein Zweifel, dass die akkomodative Geldpolitik viel erreicht hat. Zwei Drittel, nämlich 67 Prozent, der Befragten stimmen überein, dass die Maßnahmen die Finanzmärkte nach dem Lehman-Zusammenbruch stabilisiert hätten. 58 Prozent geben an, sie habe dazu beigetragen, die Renditen riskanter Anlagen zu steigern. Mittlerweile gibt es jedoch deutliche Bedenken, dass die Schritte in allen Regionen, in denen sie seit der Krise eingesetzt werden, an Wirkung einbüßen. Mit den Worten eines Umfrageteilnehmers: „Die Probleme in Europa und Japan sind struktureller Natur. QE kann sie nicht lösen. Es ist lediglich eine Betäubung vor der Operation.“

Die überwiegende Mehrheit der Befragten – fast 80 Prozent – ist der Meinung, die quantitative Lockerung habe die globale Verschuldung kontinuierlich weiter in die Höhe getrieben und den Boden für die nächste Krise bereitet. Zwei Drittel der Befragten sind sich einig, dass QE durch Nullzinsen die Erfüllung von Pensionsverbindlichkeiten erschwert. Die Hälfte der Befragten gibt zudem an, dass Regierungen die Zentralbankmaßnahmen als Vorwand nutzen, um wachstumsfreundliche fiskalpolitische Reformen auszusetzen oder aufzuschieben.

Alles für den Kapitalerhalt

Die bAV-Einrichtungen fürchten, die nächste Rezession mit einer schwächeren finanziellen Aufstellung als je zuvor meistern zu müssen. Derzeit hat gerade einmal ein Drittel von ihnen einen positiven Cashflow, während 40 Prozent einen negativen Cashflow aufweisen. Dementsprechend sinkt die Risikobereitschaft, und Kapitalerhalt steht ganz oben auf der Agenda.

bAV-Einrichtungen sehen drei Optionen, einen größeren Verlust ihrer Portfolios in fallenden Märkten zu vermeiden. Fast neun von zehn Befragten möchten ihre Asset Allocation und das Fälligkeitsprofil ihrer Pensionsverpflichtungen besser aufeinander abstimmen. 62 Prozent setzen auf Liquiditätsmanagement, und 37 Prozent auf Durations-Management, wobei der Schwerpunkt auf unterbewerteten Vermögenswerten entlang der Zinskurve liegt.

bAV-Einrichtungen investieren in globale Aktien

Mit 58 Prozent setzt die Mehrheit der Befragten auf Aktien, solange die lockere Zinspolitik fortgesetzt wird. Während sich Pensionsfonds infolge der Altersstruktur ihrer Mitglieder immer weiter in Richtung negativer Cashflows bewegen, bieten Aktien eine defensive Geldanlage mit guten Dividenden und immer noch vernünftiger Gesamtrendite. Ganz oben in der Gunst stehen globale Aktien, US- und europäische Aktien sowie Aktien aus Schwellenländern.

Bei der periodischen Neuausrichtung der Portfolios stehen nicht-börsengehandelte Assets im Vordergrund, die nicht korrelierte absolute Returns liefern sollen. An der Spitze stehen Infrastrukturinvestments mit 51 Prozent, Immobilien mit 46 Prozent, alternative Credits mit 44 Prozent und Private Equity mit 42 Prozent. Dabei sind die überdurchschnittlichen Renditen in jüngster Zeit allerdings nur ein Faktor. Der andere ist, dass ihrer Bewertungen vom Marktgeschehen abgekoppelt sind, was die Portfolios vor Volatilität schützt. Ein Umfrageteilnehmer dazu: „Infrastruktur und Immobilien sind ein guter Ersatz für Anleihen.“ Das Risiko-Rendite-Verhältnis festverzinslicher Anlagen wird angesichts der zusammengelaufenen Kreditkurve und der engeren Spreads allgemein als zu riskant empfunden. bAV-Einrichtungen setzen auf Schwellenländer, um von deren langfristiger Wachstumsdynamik zu profitieren. Innerhalb dieser Anlageklasse werden Aktien mir 38 Prozent bevorzugt, gefolgt von Staatsanleihen mit 36 Prozent und Unternehmensanleihen im Investment Grade mit 33 Prozent.

Kostenbewusstsein stärkt passive Fonds vWährend die Märkte verzerrt bleiben, unternehmen bAV-Einrichtungen die notwendigen Schritte, um vergangene Fehler bei Gestaltung und Umsetzung ihrer Portfolien zu begradigen, die erst im Nachhinein erkennbar werden. Zwei Drittel der Befragten stufen Kostenreduktion als eine der wichtigsten Quellen für Outperformance ein. Sie erhöhen den Anteil passiver Fonds in ihrem Kernportfolio und verhandeln mit aktiven Fonds niedrigere Gebühren.

Nachdem die quantitative Lockerung einen großen Teil bisher geltender Kapitalmarktzusammenhänge ausgehebelt hat, müssen die Gremien der Vorsorgeeinrichtungen weitreichende Entscheidungen ohne ihren traditionellen Kompass treffen. Daher gehen 59 Prozent der Befragten davon aus, dass die Portfoliorendite maßgeblich von einer starken Investment-Expertise in den Gremien der bAV-Einrichtungen beeinflusst wird, 53 Prozent von Güte und Größe des Fachkräfte-Talent-Pools und 44 Prozent von einer wirksamen Governance-Struktur.


Über Amundi

Amundi ist der größte europäische Vermögensverwalter und zählt zu den zehn größten weltweit1. Amundi verwaltet ein Vermögen von mehr als 1,563 Billionen Euro2 in sechs Haupt-Investmentzentren3. Amundi bietet seinen Kunden in Europa, in der Region Asien-Pazifik, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika umfassende Marktexpertise sowie ein umfangreiches Sortiment an aktiven, passiven und sachwertorientierten Investmentlösungen. Amundi hat seinen Hauptsitz in Paris und ist seit November 2015 börsennotiert.

Dank seiner einzigartigen Research-Kapazitäten und der Kompetenz von rund 4.500 Mitarbeitern und Marktexperten in 37 Ländern bietet Amundi Privat-, institutionellen und Firmenkunden innovative Anlagestrategien und -lösungen, die auf ihre Bedürfnisse, zielgerichtete Ergebnisse und ihre Risikoprofile zugeschnitten sind.

Amundi. Vertrauen muss verdient werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.amundi.com 

Über CREATE Research

CREATE-Research ist eine unabhängige Research-Boutique, die sich auf den strategischen Wandel und die neu entstehenden Geschäftsmodelle im globalen Asset Management spezialisiert hat. CREATE übernimmt wichtige Forschungsaufträge von namhaften Finanzinstituten und globalen Unternehmen und arbeitet eng mit den Entscheidungsträgern zusammen namhafter Organisationen in ganz Europa und den USA zusammen. CREATE veröffentlicht hochkarätige Berichte und organisiert Veranstaltungen, um die Ergebnisse ihrer Studien zu verbreiten. Damit erzieht CREATE große Medienaufmerksamkeit. Weitere Informationen können sein gefunden unter: www.create-research.co.uk

1) Source: IPE „Top 400 asset managers“, veröffentlicht im Juni 2019 und basierend auf dem verwalteten Vermögen mit Stand Dezember 2018.
2) Source: Amundi, 30. September 2019
3) Locations: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio

Zwei Fonds von LFDE mit FNG-Siegel und drei Sternen ausgezeichnet

LFDE – La Financière de l’Échiquier hat das FNG-Siegel 2020 für nachhaltige Geldanlagen für zwei Fonds1 erhalten. Der Echiquier Major SRI Growth Europe und der Echiquier Positive Impact Europe wurden im Rahmen der Preisverleihung in Frankfurt mit drei Nachhaltigkeitssternen ausgezeichnet.

John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich, kommentiert: „Wir freuen uns sehr über das FNG-Siegel und vor allem die Auszeichnung mit drei Sternen für beide Fonds, das den Kurs von LFDE beim Thema Nachhaltigkeit bestätigt. Dieses unabhängige Siegel macht deutlich, dass unser Ansatz des nachhaltigen Investierens, der auf der Überzeugung basiert, dass Unternehmen mit den besten ESG-Praktiken auch die effizientesten sind, von externen Prüfern anerkannt wird und gewisse Standards setzt.“

Das FNG-Siegel soll nachhaltige Geldanlagen fördern und Investoren eine Orientierung bieten. Es wird nach einem wissenschaftlich begleiteten, externen und unabhängigen Audit vom Fachverband Forum Nachhaltige Geldanlagen seit 2015 verliehen und gilt als Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Vergeben wird das Label ausschließlich an Fonds, die alle zu ihrem Portfolio gehörenden Unternehmen auf Nachhaltigkeitskriterien hin analysieren, bestimmte Investitionen (z. B. Atomkraft, Kohlebergbau, Rüstung) ausschließen sowie Arbeits- und Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung berücksichtigen. Heben sich Fonds in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Impact“ (Titelauswahl, Engagement und KPIs) besonders hervor, erhalten sie bis zu drei Sterne. Die Zertifizierung ist jährlich zu erneuern.

LFDE – La Financière de l’Échiquier versteht sich als Pionier beim sozialverantwortlichen Investieren (SRI – Socially Responsible Investment) und erfüllt die Rolle eines verantwortungsvollen und engagierten Investors. Der Echiquier Major SRI Growth Europe investiert vorwiegend in europäische Wachstumswerte mit hoher Marktkapitalisierung, deren Unternehmen eine führende Position in ihrem Sektor haben. Er hat seit Jahresanfang eine Performance von 36,3 Prozent erzielt im Vergleich zu 22,9 Prozent seines Referenzindexes MSCI Europe NR. Über den Vergleichszeitraum von einem Jahr schlägt er mit einer Performance von 29,8 Prozent den Referenzindex um knapp 13 Prozentpunkte. Über fünf Jahre erzielt er ein Plus von 45,9 Prozent im Vergleich zu 35,8 Prozent Zuwachs beim MSCI Europe NR (Stand jeweils vom 19.11.2019).

Der Echiquier Positive Impact Europe investiert gezielt in europäische Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen nachweislich zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beitragen. Der Fonds weist seit Jahresanfang eine Performance von 28,2 Prozent auf. Über ein Jahr übertrifft er mit 20,8 Prozent den Referenzindex MSCI Europe NR um knapp 4 Prozentpunkte (Stand jeweils zum 19.11.2019). Beide Fonds tragen seit Oktober 2016 das SRI-Label des französischen Finanzministeriums. Dies ist derzeit die einzige verfügbare staatliche SRI-Zertifizierung in Europa.

Sonia Fasolo, Fondsmanagerin und Leiterin des SRI-Team bei LFDE: „Eine zentrale Erkenntnis unserer Anfang 2019 veröffentlichten Studie mit dem Titel „SRI und Performance“ lautete, dass systematische Anlagen in Unternehmen mit überdurchschnittlichen ESG-Profilen langfristig eine höhere Performance erzielen, als Anlagen in Gesellschaften mit schlechten ESG-Scores. Dennoch können sich auch Unternehmen mit beispielhafter ESG-Bilanz noch verbessern. Dies wollen wir mit unseren Engagement-Maßnahmen im Jahresverlauf erreichen.“


1) „Fonds“ bezeichnet einen Fonds oder eine SICAV. Bei diesen Fonds besteht das Risiko eines Kapitalverlusts.

Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com 

LFDE hat sich seit der Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Die Kernkompetenzen liegen bei der Titelauswahl in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt seine überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren und Vertriebspartnern nachhaltige Produkte und Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundenanlagen ermöglichen. LFDE verwaltet mittlerweile ein Vermögen von rund 9 Milliarden Euro und beschäftigt in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und den Benelux-Ländern mehr als 130 Mitarbeiter. LFDE gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in Frankreich in den Bereichen der Vermögensverwaltung über die Entwicklung, Auswahl, die Zusammenstellung und das Angebot von vollständigen Lösungen für professionelle Vermögensverwalter sowie deren Kunden. LFDE unterzeichnete 2008 die UNPRI-Grundsätze, 2013 das Carbon Disclosure Project 2013 und 2017 das Montreal Carbon Pledge.

Fidelity International wird Partner des Masters in Banking und Finance der Universität St. Gallen

Fidelity International (Fidelity) geht eine strategische Partnerschaft mit dem Master in Banking und Finance (MBF) der international renommierten Universität St. Gallen (HSG) ein. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Fidelity unter anderem Unternehmenspartner von Seminaren sein und es Studierenden ermöglichen, praxisrelevante Themen wissenschaftlich zu bearbeiten.

„Mit dieser internationalen Kooperation möchten wir eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft schlagen, von der beide Seiten profitieren“, kommentiert Alexander Leisten, Initiator der Partnerschaft und Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity. „Unser Interesse richtet sich unter anderem auf neue Trends in der Kapitalmarktforschung und Ideen, die beispielsweise zur wissenschaftlichen Abstützung von Anlagestrategien beitragen. Für Studierende ist es zudem interessant, an Themen zu arbeiten, die für Unternehmen wie Fidelity konkrete Relevanz haben und praktische Anwendung finden.“

„Die Kooperation mit dem MBF-HSG verstehen wir darüber hinaus als Bekenntnis für den Asset-Management-Standort Schweiz und die hiesige Wissenschaft“, ergänzt Jürg Rimle, Leiter des Schweizgeschäfts von Fidelity. „Zudem freuen wir uns, im Rahmen der Zusammenarbeit Kontakte zu jungen Talenten zu knüpfen und ihnen einen Einblick in die Welt der Kapitalmärkte zu bieten.“

„Wir freuen uns, durch die Partnerschaft mit Fidelity unseren Studierenden nun Zugang zu einem der weltweit führenden Asset Manager zu bieten“, erklärt Professor Dr. Manuel Ammann, akademischer Leiter des MBF-HSG.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Launch of OPENMETRICS-JIMAG GLOBAL EQUITY REGIONS STABILITY INDEX

The OPENMETRICS-JIMAG GLOBAL EQUITY REGIONS STABILITY INDEX is available via LIXX Index Innovation Deutschland since 8 November 2019. This systematic equity index allows to track a global stock portfolio efficiently and at the same time offers an integrated "airbag" against significant losses in the event of severe market crises.

The index dynamically weights, using a rule-based methodology, six exchange-traded equity ETFs with regional allocations in developed markets in North America, Europe and the Pacific, emerging markets in Asia, EMEA and Latin America, and one money market ETF.

The conceptual model for the weighting assumes that equities may experience sudden changes (regime changes) in their price dynamics. A regime change occurs when new prices of an equity instrument cannot be explained by the dynamics of the previous prices, i.e. there is a change in the expected trend and/or a change in the expected variance.

The objective is to provide a better risk/return profile compared to a passive allocation in equity segments, combined with protection against significant losses in severe market crises.

The underlying technology, the SBX Structural Break Index® from OpenMetrics Solutions, a spin-off of ETH Zurich, has been used productively by institutional investors for risk management for several years.

This index has been launched in cooperation with JACOT Investment Management AG (JIMAG) as an index sponsor and serves as the basis for the issuance of investable products such as the "Tracker Certificate on OpenMetrics-JIMAG Global Equity Regions Stability Index" from Leonteq Securities AG www.leonteq.ch.


About JACOT Investment Management AG

JACOT Investment Management AG is an independent Swiss asset manager for wealthy individuals and families www.jimag.ch

About LIXX GmbH

LIXX is an innovative index provider based in Germany and specializes in the distribution of active indices www.lixxinnovation.com

About OpenMetrics Solutions

OpenMetrics Solutions LLC is a technology company founded in 2016 and recognized as an ETH spin-off. It focuses on advanced risk management methods and financial engineering. Activities of OpenMetrics Solutions are: Transfer of academic research into commercially viable products and services, advanced risk management solutions, and technology consulting for the financial industry www.openmetrics.ch

Evangelische Bank, EB-SIM und Betriebswirtschaftler der Universität Kassel kooperieren

Die Evangelische Bank, das Tochterunternehmen EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM) und das Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Kassel gehen künftig gemeinsame Wege in der Lehre zu nachhaltigem Investment. Das Fachgebiet für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbes. Unternehmensfinanzierung, von Prof. Dr. Christian Klein und Deutschlands nachhaltig führende Kirchenbank mit Hauptsitz in Kassel haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Den Auftakt macht seit Oktober ein gemeinsames Seminar für Masterstudenten zum „Sustainable Investment Management“, also zu klar nachhaltig ausgerichteten Möglichkeiten des professionellen Portfoliomanagements für große institutionelle Investoren.

Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre angelegt, soll aber nach erfolgreicher Evaluation eine langfristige Perspektive bekommen. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das Thema Nachhaltigkeit: Die als Spezialinstitut bundesweit tätige Evangelische Bank richtet ihr gesamtes unternehmerisches Handeln seit langem konsequent an ökologischen, sozialen und unternehmerischen Nachhaltigkeitskriterien aus. Sie verfügt über eine besondere Expertise im Bereich ökologisch und sozial nachhaltiger Anlagestrategien und gehört bundesweit zu den Vorreitern bei nachhaltigen Investments für private wie institutionelle Kunden.

Spezielle Expertise beider Seiten im nachhaltigen Finanzmarkt

Prof. Dr. Christian Klein ist ein national wie international ausgewiesener Experte im dynamisch wachsenden Markt von Sustainable Finance. Er macht nicht nur Nachhaltigkeitsaspekte des Finanzmarktes, sondern eine insgesamt nachhaltiger ausgerichtete Realwirtschaft zum Gegenstand seiner wissenschaftlichen Forschungsinteressen im Segment Corporate Finance. „Durch die thematische Vorreiterrolle und durch die räumliche Nähe war die Zusammenarbeit fast zwingend“, so Prof. Klein. Er spricht von einer „Win-Win-Win-Situation“ durch die Zusammenarbeit: „Wir sind sehr dankbar für die damit verbundene Finanzierung. Doch nicht nur unser Lehrstuhl profitiert davon, auch die Studierenden und die Evangelische Bank haben einen großen Mehrwert“.

Während für die Studierenden der Praxisbezug spannende Einblicke in das unternehmerische Handeln einer großen Spezialbank und Insidertipps von erfahrenen Bankpraktikern aus erster Hand bietet, versprechen sich EB und EB-SIM durch die Kooperation mit der akademischen BWL Vorteile im Recruiting von Young Professionals. „Der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte ist real. Wir positionieren uns hier als vielseitiger, moderner, nachhaltig ausgerichteter Arbeitgeber“, so EB-Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich. Außerdem können für die Bank relevante Themen als Seminar-, Master- oder Doktorarbeiten an junge wissenschaftliche Nachwuchskräfte vergeben werden. „Für beide Seiten eine tolle Chance“, unterstreicht Helmut Kotschwar, Geschäftsführer der Evangelische Bank-Tochter EB-SIM und Koordinator des Seminars für die Masterstudierenden. Häufig suchten die Studierenden den Praxisbezug vergebens – hier sei er der rote Faden der Lehrveranstaltung.

Im Master hat die aktuelle Lehrveranstaltung unter Beteiligung von 15 fortgeschrittenen Studierenden im Oktober begonnen. Dabei ist die EB-SIM als nachhaltige Investmenttochter der Evangelischen Bank der direkte Kooperationspartner. Im Sommersemester 2020 startet für die Bachelorstudierenden eine stärker am praktischen Basiswissen zum nachhaltigen Banking orientierte Lehrveranstaltung. Diese wird inhaltlich direkt von Dozenten der Evangelischen Bank betreut.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten. www.eb.de 

EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt. Die EB-SIM betreut mit 25 Mitarbeitern derzeit rund 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB - Sustainable Investment Management GmbH ist in Kassel. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio-Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). www.eb-sim.de 

Neuberger Berman stellt neues japanisches Equity-Team mit Fokus auf ESG-Engagement ein

Der unabhängige US-amerikanische Vermögensverwalter Neuberger Berman beauftragt Keita Kubota mit der Leitung des ersten in Japan ansässigen Aktienteams. Das Expertenteam verfolgt die sogenannte „Japan Equity Engagement Strategy“, welche durch aktives Engagement und konstruktiven Dialog mit japanischen Small- und Mid-Cap-Unternehmen, in die das Team investiert, attraktive Renditen anstrebt. Die Strategie wird sowohl institutionellen als auch vermögenden Kunden angeboten.

Keita Kubota startete seine Karriere vor über 13 Jahren bei Aberdeen Standard Investments, wo er zuletzt als Deputy Head of Japan Equities tätig war. Dort war Kubota außerdem auch als Investment Director für die japanische Large-Cap- sowie Small-Cap-Strategie verantwortlich. Beide Strategien zeichneten sich durch ein aktives Engagement bei den jeweiligen Unternehmen aus und wurden großen institutionellen Kunden in Europa, Asien und Lateinamerika angeboten.

Unterstützung erhält Kubota von zwei Analysten, einem Experten für ESG-Investitionen und Naoto Saito, der im September als Senior Research Analyst zu Neuberger Berman kam. Saito hatte zuvor verschiedene Research-Funktionen unter anderem bei Balyasny Asset Management, CLSA Securities und T. Rowe Price inne und betreute dort eine Vielzahl von Unternehmen aus dem japanischen Aktienmarkt.

Christian Puschmann, Head of Client Group Germany and Austria: „Die umfassende Erfahrung und das fundierte Wissen über die ESG-Einbindung wird es Kubota und seinem Team auch künftig ermöglichen, einen Mehrwert für unsere Kunden weltweit zu generieren. Schließlich stehen sie vor Ort im engsten Austausch mit den Führungsebenen der Portfolio-Unternehmen, mit denen sie ihre Kenntnisse im Bereich der ESG-Investitionen teilen und ihnen so beratend zur Seite stehen können.“

Neuberger Berman ist seit 15 Jahren in Japan aktiv und konnte das verwaltete Kundenvermögen seit 2015 um 13 Milliarden US-Dollar auf insgesamt 53 Milliarden US-Dollar erhöhen. Für einen weitgehend institutionellen Kundenstamm verwaltet der US-amerikanische Vermögensverwalter eine Vielzahl von Portfolios – darunter Aktien-, festverzinsliche- und alternative Investment-Portfolios. Insbesondere in Japan ist Neuberger Berman als einer der führenden Anbieter von ESG-Investitionen bekannt und wurde in diesem Jahr als erster Gewinner der „Tokyo Financial Award for ESG Investing“ ausgezeichnet.

Ryo Ohira, Head of Neuberger Berman East Asia sagt: „Wir freuen uns, dass wir unser Engagement im ESG-Bereich in japanischen Unternehmen ausweiten können. Viele dieser Unternehmen haben in den letzten Jahren ihr Bewusstsein für Corporate Governance und weitere wesentliche ESG-Kriterien erweitert. Mit unserem aktiven Engagement unterstützen wir japanische Unternehmen dabei, ihre ESG-Performance zu verbessern und damit letztlich auch höhere Rendite zu erzielen.“ Ohira weiter: „Kubota und seine Teamkollegen verfolgen einen proprietären Bottom-Up-Ansatz und setzen sich als aktive Investoren intensiv und regelmäßig mit der Unternehmensführung auseinander. Am wichtigsten ist dabei, dass es Kubota gelungen ist, die Performance seiner Kunden langfristig zu verbessern – was letztlich auch unsere Mission bei Neuberger Berman ist.“

„Wir freuen uns, Kubota und sein Team hier bei uns begrüßen zu dürfen und sind davon überzeugt, dass sie hervorragend zu unserer Unternehmenskultur und unseren Kernkompetenzen passen. Das Team ist eine Erweiterung für unsere globale Plattform, mit deren Hilfe wir langfristig einen Zugang auf den drittgrößten Aktienmarkt der Welt erhalten und diesen mit aktivem Engagement bei ESG-Investments nachhaltig mitgestalten können. Mit ihrer Expertise kann das Team um Kubota unseren Kunden unterstützend zur Seite stehen,“ sagt Joseph V. Amato, Chief Investment Officer Equities bei Neuberger Berman.


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 23 Ländern und ein Team von mehr als 2.100 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments fünf Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman legt Wert auf Dauerhaftigkeit, Stabilität sowie eine langfristige Orientierung und hat über die Jahre ein vielseitiges Team zusammengestellt, das sich dafür einsetzt, langfristig überzeugende Anlageergebnisse für die Kunden zu erzielen. Dieses Engagement beinhaltet auch die aktive Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren. Zum 30. September 2019 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 339 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

Investec AM wird in Ninety One umbenannt

Investec Asset Management hat heute den neuen Markenauftritt unter dem Firmennamen Ninety One vorgestellt. Dieser wird nach der Abspaltung des Unternehmens von der Investec Gruppe in Kraft treten. Der Ausgliederungsprozess soll im ersten Quartal 2020 erfolgen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre von Investec plc und Investec Ltd.

Die neue Identität reflektiert das Erbe des Unternehmens: Investec Asset Management fing 1991 als Start-up in Südafrika an. Heute verwaltet die Gesellschaft nahezu 133 Milliarden Euro* für institutionelle und private Kunden weltweit. Der neue Name Ninety One verkörpert dabei auch die Geschichte des Unternehmens, während die Markenpositionierung die zukunftsorientierte, widerstandfähige und lebendige Natur des Vermögensverwalters ausdrücken soll.

Hendrik du Toit, Co-CEO der Investec Gruppe und Gründer von Investec Asset Management, kommentiert: „Als wir 1991 mitten im gesellschaftlichen Umbruchprozess in Südafrika begannen, kam mit den Herausforderungen auch die Chance, in eine bessere Zukunft zu investieren. Teil dieser Veränderung zu sein hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Es lehrte uns, mutig und anpassungsfähig zu sein und daran zu glauben, dass aktives Investieren Dinge zum Besseren verändern kann. Unsere Entwicklung lehrt uns, die Welt anders zu sehen, Veränderungen und Unsicherheiten zu erkennen und darauf zu reagieren. Das ist es, was uns heute auszeichnet. Wir werden zwar unseren Namen ändern, aber nicht, wer wir sind."


Über Investec Asset Management

Investec Asset Management ist ein selbständig geführtes Tochterunternehmen der Investec Gruppe.
Investec Asset Management ist ein spezialisierter Investmentmanager, der eine Reihe von erstklassigen Produkten für institutionelle und Privatanleger anbietet. Seit Gründung im Jahr 1991 hat sich die Gesellschaft organisch von einem Startup zu einem internationalen Unternehmen entwickelt, welches rund 133 Milliarden EUR* im Auftrag Dritter verwaltet. Mit Ursprung in Südafrika betreut das Unternehmen heute einen stetig wachsenden internationalen Kundenstamm in Afrika, Asien, Australien, Großbritannien und Kontinentaleuropa, Nord-, Mittel- und Südamerika und dem Mittleren Osten. Investec Asset Management beschäftigt mehr als 190 Investmentexperten. Das Unternehmen möchte eine gewinnbringende Beziehung zwischen Kunden, Aktionären und Angestellten pflegen und dabei die Erwartungen im Bereich Kundenservice und Leistung übertreffen.
* Per Ende Juni 2019

Finanzprofis registrieren überwiegend enttäuschende Kundeneinschätzungen in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kostentransparenz​

Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 137 Finanzprofis legen sehr unterschiedliche Einschätzungen der Kunden der Vertriebspartner der B2B-Direktbank zu der seit 2018 bestehenden Ex-ante- und seit 2019 veröffentlichten Ex-post-Kostentransparenz offen. „Es war eines der wesentlichen Anliegen der Regulierung, die Transparenz im Sinne der Kunden zu verbessern. Wenn man sich zudem die enormen Kosten der Umstellung für die gesamte Branche vor Augen führt, ist es durchaus enttäuschend, dass rund 85% der Vermittler der Meinung sind, dass die Kunden die Informationen eigentlich kaum beachten oder diese sogar verwirren“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Wie bewerten Sie die Erfahrungen Ihrer Kunden in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kosteninformation?

Grafik 1: Einschätzungen von 137 Vermittlern auf die Frage „Wie bewerten Sie die Erfahrungen Ihrer Kunden in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kosteninformation?“; Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, November 2019

Die Hälfte der befragten Vertriebspartner ist der Ansicht, dass die Kunden die zusätzlichen Kosteninformationen kaum beachten. Mehr als ein Drittel der Finanzprofis ist sogar der Ansicht, dass die zusätzlichen Informationen die Kunden eher verwirren. „Bisher hat sich noch kein klarer Marktstandard für die Kosteninformationen etabliert. Man sollte sich in der Tat die Frage stellen, ob der Informationsumfang für einen durchschnittlichen Kunden eventuell schon nicht mehr unbedingt leicht verständlich ist. Transparenz ist immer zu begrüßen, aber das Format muss von den Kunden angenommen werden und auch einen praktischen Nutzen stiften“, bemerkt Geyer.

Neben den kritischen Stimmen bewerten jedoch etwa 15% der befragten Vermittler die bisherigen Erfahrungen positiv und stimmen zu, dass die Kunden besser informiert sind. „Man kann nur hoffen, dass sich die nachgelagerten Prüfinstanzen wie Wirtschaftsprüfer und BaFin bei der Beurteilung der praktischen Umsetzung der Anforderung durch die Finanzinstitute an dem Ursprungsgedanken – dem Schutz der Anleger – orientieren. Denn es wäre sehr schade, wenn die Umsetzung der Direktive bei den Anlegern und bei allen anderen Beteiligten lediglich als reiner Aktionismus des Gesetzgebers mit begrenztem praktischen Nutzen wahrgenommen würde“, so Geyer.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

PGIM verstärkt Institutional Relationship Group mit drei strategischen Neuzugängen

PGIM baut seine Institutional Relationship Group (IRG) mit drei strategischen Neuzugängen aus, davon zwei in Europa. IRG ist zuständig für die enge Betreuung von Chief Investment Officer und Anlagespezialisten institutioneller Investoren. Alle drei Neuzugänge berichten an Cameron Lochhead, dem Leiter der IRG.

In Europa stoßen Dr. Udo von Werne und Stephen Oxley als Managing Director zur PGIM Institutional Relationship Group. Dr. von Werne ist aus Zürich für die Kundenbeziehungen in Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) zuständig, während Oxley von London die Kundenbetreuung für Kontinentaleuropa (exklusive DACH) und den Mittleren Osten verantwortet.

Dr. Udo von Werne war vor seiner Tätigkeit bei PGIM beim japanischen Vermögensverwalter Nikko Asset Management für den er als Chief Executive Officer die EMEA-Region verantwortete. Davor war er 15 Jahre bei Pictet Asset Management in Zürich und leitete in dieser Funktion zuletzt den Bereich Institutionelle Kunden in Kontinentaleuropa. Weitere Stationen waren Zurich Financial Services und die UBS. √Dr. von Werne folgt auf Wolfgang Sussbauer, der am Standort München als Head of Germany & Austria zu PGIM Fixed Income wechselt.

Stephen Oxley war zuvor 16 Jahre bei PAAMCO Prisma, ehemals Pacific Alternative Asset Management Co. Als Vice Chairman und Partner leitete er dort zuletzt das europäische Büro und arbeitete eng mit Kunden in Europa und dem Mittleren Osten zusammen. Davor war er Senior Investment Consultant bei Watson Wyatt.

In den USA wird Keshav Rajagopalan als Institutional Client Director Kunden in den Vereinigten Staaten und Kanada betreuen und zusätzlich Projekte von strategischer Bedeutung leiten. Rajagopalan war zuvor Co-Leiter des ETF-Geschäfts bei PGIM Investments. Vor seiner Zeit bei PGIM Investments arbeitete er mehrere Jahre im Corporate Strategy Team von PGIM und unterstützte Führungskräfte im gesamten Unternehmen bei verschiedenen strategischen Projekten. Zu Beginn seiner Karriere war er Berater bei McKinsey & Company.

Cameron Lochhead, Leiter der Institutional Relationship Group: “PGIM ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter. Wir blicken auf eine langjährige Erfolgsgeschichte in den USA zurück und verstärken unsere Aktivitäten in der EMEA-Region. Wir stellen zunehmend fest, dass institutionelle Investoren einen globaleren Ansatz verfolgen und gleichzeitig mit weniger Partnern zusammenarbeiten wollen. Wir bauen daher unser IRG-Team aus, um unsere Kunden in diesen für uns wichtigen Regionen optimal zu betreuen. Wir freuen uns, mit Stephen, Udo und Keshav drei sehr branchenerfahrene Experten in unserem Team willkommen zu heißen, die einen wertvollen Beitrag zur Betreuung unserer wichtigsten Kunden beitragen werden.“


Über PGIM

Mit 16 aufeinanderfolgenden Jahren positiver Nettozuflüsse von institutionellen Drittinvestoren, zählt PGIM zu den zehn größten Vermögensverwaltern weltweit* und verwaltet mehr als 1 Billion US-Dollar (Stand: 30. September 2019). PGIM bietet eine umfassende Palette von Investmentlösungen für Retail- und institutionelle Investoren an, die sowohl traditionelle als auch alternative Anlagekompetenzen umfassen. Die Geschäftsbereiche von PGIM betreiben Niederlassungen in 15 Ländern auf vier Kontinenten. Weitere Informationen finden Sie unter pgim.com.

Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) („PFI“) ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in den USA und Niederlassungen in Asien, Europa und Lateinamerika. Die einzelnen Geschäftseinheiten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Lebensversicherungen, Renten und pensionsbezogener Dienstleistungen.

GAM lanciert Strategie für Fixed-Income-Anlagen in Asien

GAM gibt heute die Lancierung einer Strategie für Fixed-Income-Anlagen in Asien bekannt. Damit wird die Strategie für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern neu ausgerichtet mit einem klaren Fokus auf asiatische Anleihen.

Die GAM Asian Income Bond Strategie soll Chancen nutzen, die durch das Wachstum des Universums festverzinslicher Anlagen in Asien geschaffen wurden. Seit 2011 hat sich der Markt für asiatische Hartwährungsanleihen auf über 1 Billion USD vervierfacht. Die Strategie hat den J.P. Morgan Asia Credit Index als Benchmark.

Amy Kam wird als Lead-Managerin der Strategie mit Dorthe Nielsen, Marc Pearce und Andrew Dewar zusammenarbeiten. Das vierköpfige Team verfolgt einen höchst aktiven Ansatz: Er verbindet Top-down-Makroanalysen mit Bottom-up-Fundamentalanalysen, um ein Portfolio aus 60 bis 80 Positionen in asiatischen Anleihen mit hohem Überzeugungsgrad aufzubauen. Das Team stützt sich dabei auf das Fachwissen und Know-how der breiteren Schwellenländeranleihen- und -aktienteams bei GAM und investiert vorwiegend in Unternehmensanleihen – mit ergänzenden Positionen in Anleihen staatsnaher Unternehmen oder Staatsanleihen.

Amy Kam, Lead-Managerin der GAM Asian Income Bond Strategie, erklärt: «Asiatische Anleihen machen mittlerweile über die Hälfte des globalen Marktes für Schwellenländer-Hartwährungsanleihen aus. Dieses Wachstum wird von stabilen Kräften, insbesondere vom Bevölkerungswachstum in China und Indien, sowie von der zunehmenden wirtschaftlichen Diversifikation, der größeren Regierungstransparenz und der Vertiefung der Kapitalmärkte in Asien getragen. Diese Entwicklungen haben einen Markt geschaffen, der sowohl tief als auch liquide und skalierbar ist – und den Anlegern höhere Durchschnittsrenditen bietet als die, die sich in Nordamerika und Europa erzielen lassen.»

Tim Rainsford, Group Head of Sales & Distribution bei GAM, fügt hinzu: «Wir sehen erhebliche Chancen am wachstumsstarken und aufstrebenden asiatischen Fixed-Income-Markt, der eine geringe Korrelation zu anderen Credit-Märkten und bessere risikobereinigte Renditen bietet. Amy Kam und ihr Team verfügen über eine enorme Erfahrung an diesem Markt. Diese Strategie bietet eine attraktive Ergänzung für ein bestehendes globales Anleihenportfolio.»


Amy Kam, Lead-Portfoliomanagerin

Amy Kam ist als Investmentmanagerin im Global Credit Team für Credit-Strategien in Asien, im Nahen Osten und in Afrika zuständig. Sie kam im Mai 2009 nach der Übernahme des Anleihen- und Währungsspezialisten Augustus zu GAM Investments. Im Jahr 2006 war sie von Investec Asset Management, wo sie für Risiko-/Performance-Analysen zuständig war, zu Augustus (ehemals Julius Bär Investments Limited) gewechselt. Amy Kam besitzt einen Doktortitel in Finanzwesen von der Cass Business School der City University London und einen MBA von der Cranfield University (Ford Scholar). Amy Kam wurde von der Fachzeitschrift The Asset sechs Jahre in Folge unter die geschicktesten Investoren für asiatische G3-Anleihen gewählt. Sie ist in London tätig.

Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

Kann die Berücksichtigung von ESG-Faktoren bei Anlagen in Schwellenländeraktien Mehrwert schaffen?

Niedrigere Governance-Standards, erhöhtes Korruptionsrisiko, lockerere Berichterstattungsvorschriften: Können Anleger in Schwellenländeraktien von einer Anwendung von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) profitieren?

Auf der Basis historischer Ist-Daten für unseren speziellen ESG-Rahmen, die über ein Jahrzehnt zurückgehen, können wir das Risiko-Ertragsprofil des ESG-Schwellenländeruniversums von Candriam analysieren. Wert oder Werte? Unsere Vergangenheitsbasis ermöglicht uns, den Wert der historischen Performance zu ermitteln, der sich aus der Anwendung von Nachhaltigkeitswerten auf diesen komplexen Märkten ergibt. Auch können wir untersuchen, ob der Verzicht auf Unternehmen in diesem Universum, die ein erhöhtes ESG-Risiko darstellten, irgendwelche Vorteile brachte. Des Weiteren sind wir in der Lage, Stilausrichtungen im Zeitablauf zu analysieren.

Die wichtigste Frage, die sich die meisten Anleger wohl stellen, lautet: „Haben ESG-Faktoren einen positiven, negativen oder überhaupt keinen Einfluss auf die finanziellen Erträge von Schwellenländeraktien?“.

Nur wenige Verfahren wurden lange genug angewandt, um zeitgleiche Daten zu liefern. Entdecken Sie unsere Ergebnisse aus mehr als 10 Jahren Anwendung von ESG-Kriterien auf unser Schwellenländer-Aktienuniversum.

Laden Sie unser unverzichtbares Forschungspapier herunter: "DIE AUSWIRKUNGEN VON ESG-ANLAGEN IN SCHWELLENLÄNDERAKTIEN"

GAM ernennt Steve Rafferty zum Chief Operating Officer

GAM Investments gibt die Ernennung von Steve Rafferty zum Chief Operating Officer (COO) bekannt. Er hat seine neue Rolle am 4. November 2019 angetreten.

Steve Rafferty hatte zuvor 16 Jahre bei BlackRock gearbeitet, zuletzt als globaler COO für den Fixed-Income-Bereich. Dort war er für die operative Integrität des 2 Billionen USD umfassenden Fixed-Income-Geschäfts verantwortlich. Als diplomierter Wirtschaftsprüfer und CFA verfügt Steve Rafferty über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Asset Management.

Er ist dem Group Chief Executive Officer (CEO) Peter Sanderson unterstellt und für die Beaufsichtigung des weltweiten Tagesgeschäfts von GAM verantwortlich. Dabei stellt er sicher, dass das Unternehmen über die erforderlichen Vernetzungen, die Koordination und die operativen Prozesse verfügt, um seine strategischen Ziele zu erreichen.

Peter Sanderson, CEO der Gruppe, erklärte: «Die Reduzierung der Komplexität, die Stärkung unseres Kerngeschäfts und die Verbesserung der Rentabilität sind fundamentale Voraussetzungen für die Zukunft von GAM. Steve Rafferty kann eine hervorragende Erfolgsbilanz vorweisen, wenn es darum geht, Verbesserungen in einem globalen Unternehmen zu konzipieren und umzusetzen. Seine Ernennung wird uns weiter darin unterstützen, unsere Ziele zu erreichen.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

Studie: Verbriefungen sind attraktive Anlagealternative

Seit der Finanzkrise sorgen eine stärkere Regulierung und die Erfahrungen der Ratingagenturen dafür, dass durch Unternehmenskredite besicherte Verbriefungen heute konservativer strukturiert sind als zuvor. Dadurch lassen sie sich zu risikoärmeren Portfolios zusammenfügen und weisen dennoch einen höheren Renditeaufschlag (Spread) gegenüber Unternehmensanleihen auf. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Union Investment. Die Untersuchung betrachtet sogenannte Collateralized Loan Obligations (CLOs) und liefert Erklärungen für die hohen Renditeaufschläge der verbrieften Unternehmenskredite gegenüber klassischen Unternehmensanleihen.

Die Analyse konzentriert sich auf europäische CLOs, einen Markt mit einem Volumen von rund 107 Mrd. Euro. Aufgrund der Ähnlichkeit sowie der vorliegenden Ausfalldaten der Ratingagenturen sind die Ergebnisse für den mit einem Volumen von 637 Mrd. US-Dollar ungleich größeren US-Markt allerdings grundsätzlich vergleichbar. Als Ergebnis zeigt sich, dass europäische CLOs im Investment-Grade-Bereich seit dem Jahr 2001 einen deutlichen Renditeaufschlag gegenüber entsprechenden Unternehmensanleihen bieten. Bei Papieren mit Rating „BBB“ betrug dieser vor der Finanzkrise im Durchschnitt 110 Basispunkte und liegt seit dem Jahr 2015 sogar bei durchschnittlich 230 Basispunkten. Bei Papieren mit Rating „BB“ ist die Prämie noch ausgeprägter. Sowohl vor als auch nach der Finanzkrise betrug sie mehr als 300 Basispunkte.

Kreditausfälle mindern Renditen minimal

Lässt sich die Mehrrendite von CLOs mit einem höheren Ausfallrisiko erklären? Die Studienautoren verneinen dies. Insbesondere bei CLOs mit „BBB“-Rating kam es der Untersuchung zufolge in den vergangenen Jahren zu so gut wie keinen Ausfällen. Zwischen März 2001 und Juli 2019 ermittelten sie einen einzigen Ausfall mit vollständigem Kapitalverlust sowie zwei Fälle mit Kapitalverlusten von weniger als fünf Prozent. Somit betrugen die durchschnittlichen Default-Kosten aller „BBB“-CLOs 0,06 Prozent. Im betrachteten Anlageuniversum der Unternehmensanleihen fielen hingegen in diesem Zeitraum zwei Emittenten und mit ihnen insgesamt acht Bonds aus. Die Höhe des Kapitalverlusts betrug dabei jeweils 70 bis 80 Prozent. Die durchschnittlichen Default-Kosten der „BBB“-Anleihen lagen demnach insgesamt bei etwa 0,52 Prozent. Das bedeutet, dass Kreditausfälle die realisierten Renditen von CLOs nur in sehr geringem Maße mindern und sich die höheren Renditeaufschläge vereinnahmen lassen. Das Ausfallrisiko der CLOs erklärt somit nicht die höhere Prämie gegenüber Unternehmensanleihen.

Einflussfaktoren könnten hingegen die Liquiditätskosten und die Eigenkapitalunterlegung bei CLOs sein. Sie sind nach Ansicht der Studienautoren zwar bedeutende Aspekte für eine Erklärung der Prämie. Allerdings reichen sie nicht aus, um die Höhe des Renditeaufschlags zu begründen. Der noch verbleibende Renditeaufschlag muss demzufolge andere Ursachen haben. Die Komplexität des Verbriefungsinstruments spielt dabei sicherlich eine Rolle. Dass die erhöhte Volatilität von CLOs eine Erklärung für die höhere Prämie ist, zeigt eine ergänzende Studie der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Auftrag von Union Investment. Denn systemische Risiken haben bei CLOs – anders als bei Unternehmensanleihen – einen großen Einfluss auf die Wertentwicklung, wie aus der Studie hervorgeht. Das heißt ein Teil der bisher nicht erklärten hohen CLO-Prämie stellt eine Kompensation für die gesteigerte Volatilität von CLOs in Stressphasen dar.

Verbriefungen sind besser als ihr Ruf

„Durch die Finanzkrise sind Verbriefungen zu Unrecht in Verruf geraten“, sagt Alexander Ohl, der als Leiter Credit Solutions bei Union Investment für strukturierte Kreditprodukte verantwortlich ist. Das angeschlagene Image verstelle den Blick auf die Grundidee einer Verbriefung und ihren Nutzen für Investoren. „CLOs sind seit der Finanzkrise noch konservativer strukturiert als zuvor. Zwar weisen Verbriefungen in Stressphasen höhere Liquiditätskosten als Unternehmensanleihen auf. Außerhalb von Stressphasen sind ihre Liquiditätskosten allerdings gleich hoch oder sogar niedriger.“ Ohl rät daher, CLOs in Stressphasen zu halten und Positionsveränderungen aus taktischen oder strategischen Gründen eher in stressarmen Bullenmarktphasen umzusetzen.

Das untersuchte Anlageuniversum umfasste insgesamt 295 CLO-Tranchen, die bei Emission das Rating „BBB“ (oder „BBB+“ oder „BBB-“) erhielten. Für Unternehmensanleihen nutzte die Studie den ICE BofAML Global Non-Sovereign-Index (G0BN). Es wurden insgesamt 723 seit 2001 in Euro emittierte Bonds mit Emissionsrating „BBB“ betrachtet.

Credit Suisse lanciert Responsible Consumer Fund

Die Credit Suisse und Lombard Odier lancieren gemeinsam einen Fonds mit Fokus auf verantwortungsvollem Konsum. Der Fonds investiert in Unternehmen, welche von den Veränderungen profitieren können, die sich durch den Übergang in eine nachhaltigere Weltwirtschaft ergeben. Das Konsumverhalten befindet sich im Wandel. Konsumenten, insbesondere Millennials, hinterfragen zunehmend, auf welche Weise wir Waren und Dienstleistungen produzieren, nutzen und entsorgen. Dies wirkt sich sowohl auf Geschäftsmodelle als auch auf Ökosysteme und Lieferketten von Firmen aus, welche wiederum Chancen für Anleger mit sich bringen.

Der Credit Suisse Responsible Consumer Fund investiert in verantwortungsbewusste Unternehmen, die auf diesen tiefgreifenden Wandel des Konsumverhaltens und deren Präferenzen reagieren und daher das Potenzial haben, langfristig eine überdurchschnittliche Performance aufzuweisen. Der Fonds stellt eine Anlagemöglichkeit dar, welche die Trends und Erkenntnisse aufgreift, die in der kürzlich erschienenen Publikation «Der verantwortungsbewusste Konsument» beschriebenen sind. Die Bank unternimmt damit einen weiteren Schritt, um ihre Produktpalette im Bereich nachhaltige Anlagen zu erweitern.

Marisa Drew, CEO des Impact Advisory and Finance Department (IAF) der Credit Suisse, sagt: «Dieser Fonds richtet sich an Anleger, die ihre Investitionen auf diejenigen Themen abstimmen wollen, die ihnen am Herzen liegen und die sie unter Umständen bereits durch ihre Konsumentscheidungen unterstützen.» Sie fügt hinzu: «Der Fonds dürfte auch für diejenigen Anleger attraktiv sein, die ein echtes Wertschöpfungspotenzial in Unternehmen erkennen, welche sich auf die veränderte Konsumentenstimmung eingestellt haben und dadurch voraussichtlich Marktanteile gewinnen werden.»

Der Fonds ist darauf fokussiert, den sichtbaren Wandel im Verhalten von Konsumenten und Herstellern zu unterstützen, indem er in Geschäftsmodelle investiert, welche die Schaffung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen ermöglichen oder entsprechend dazu beitragen. Die Lancierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem ein klarer Investment Case vorliegt – einerseits aufgrund von Bestrebungen im Privatsektor, Kapital für einen guten Zweck einzusetzen, und andererseits aufgrund der staatlichen und regulatorischen Unterstützung. Eines der jüngsten Beispiele hierzu ist Kanada, das angekündigt hat, Einwegplastik ab 2021 zu verbieten. Nach einer Due-Diligence-Prüfung von mehr als einem Dutzend Anbietern wurde Lombard Odier aufgrund seiner fachlichen Kompetenz im Bereich thematische und nachhaltige Anlagen als Berater ausgewählt.

Didier Rabattu, Global Head of Equities bei Lombard Odier Investment Managers, kommentiert: «Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, das künftig den langfristigen Erfolg von Unternehmen bestimmen wird und eine echte Chance für die Anleger darstellt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Credit Suisse bei diesem Projekt, um Anlegern Zugang zu Unternehmen zu bieten, die sich derzeit entweder in der Umstellung auf ein nachhaltigeres Geschäftsmodell befinden und/oder eine Lösung für ein bestimmtes Nachhaltigkeitsproblem bereitstellen. Wir sind der Ansicht, dass dies zukünftige Anlagerenditen steigern wird.»

Der Fonds investiert in börsenkotierte Unternehmen in den Bereichen nachhaltige Lebensmittel, urbane Systeme, Lieferketten und nachhaltiger Lebensstil und bezieht den Aspekt der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit ein, indem er Unternehmen an allen Punkten des Produktlebenszyklus berücksichtigt. Auf diese Weise wird das Sektorrisiko für Anleger diversifiziert.

Die Anlageentscheidungen des Fonds werden sich am 12. Ziel für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion», orientieren. Das Fondsreporting wird über reine Renditekennzahlen hinausgehen und komplexe Kennzahlen im Bereich Umwelt, Soziales und Governance, wie beispielsweise die CO2- und Wasserbilanz, und weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit beinhalten. Darüber hinaus entwickelt der Fonds eine Engagement-Strategie, um eine schnellere Umstellung der Unternehmen auf nachhaltige Konsumgewohnheiten und Produktionsverfahren zu unterstützen.

Ein Senior Advisory Board aus erfahrenen internen und externen Experten sowohl für Nachhaltigkeit als auch für ESG und Vermögensverwaltung trägt zur Gestaltung und Positionierung des Fonds bei. Es wird ausserdem sicherstellen, dass der Fonds bei Entwicklungen in diesem Themenbereich an vorderster Front bleibt.

Der UCITS-Fonds wird am 25. November lanciert, mit einer dreiwöchigen Zeichnungsfrist ab dem 4. November. Der Fonds ist in US-Dollar, Euro, Schweizer Franken und britischen Pfund erhältlich und bietet institutionelle, Retail- und Seeding-Anlageklassen.


Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 47’440 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Infrastruktur-Investments haussieren weltweit

Der globale Investoren-Verband für Real Assets GRESB hat ermittelt, dass Infrastruktur-Investments für immer mehr Investoren ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen. Anhand seines „Infrastructure Assessment 2019“, der Daten von 107 Infrastrukturfonds mit 393 Einzelinvestments und 1.100 Einzelanlagen in 57 Ländern der Welt abdeckt, belegt der Verband die rasant steigende Nachfrage der Investoren nach nachhaltigen Infrastruktur-Anlagen. Die Studie ist die global führende Benchmark und repräsentiert 75 institutionelle Investoren mit einem Kapitalanlagevolumen von 18 Milliarden US-Dollar. Ihre ESG-Daten (Umwelt, Soziales, Governance) und Analysetools werden weltweit von Investoren als entscheidende Grundlage für die Überwachung und nachhaltige Ausrichtung ihrer Investment-Entscheidungen genutzt. Die Ergebnisse werden exklusiv auf dem Infrastructure Investor Summit 2019 am 20. November in Düsseldorf und am 21. November in München vorgestellt. GRESB ermöglicht den Teilnehmern des Summits den Zugang zu ESG-Insights & Business Intelligence.

Der zum vierten Mal stattfindende „Infrastructure Investor Summit“ des Veranstalters Institutional Capital Forum (ICF) ist zum Pflicht-Event für Investoren geworden, die das Ziel haben, nachhaltig zu investieren und renditeoptimierte Lösungen zu erhalten. „Das Event ist die führende Veranstaltung für Infrastruktur-Investoren und namhafte Redner geben Einblick in ihre Investmentstrategien“, so Hans-Peter Dohr, Managing Partner von ICF. Und: „So viel kompaktes Wissen und Erfahrung kommt in der D-A-CH-Region nur bei uns zusammen.“ Mit einem Hyperschall-Vortrag über 30 Jahre Infrastruktur-Anlagen wird Dohr die Entwicklung dieser Sparte aufzeigen und die Bedeutung der Region D-A-CH für Investment Manager aufzeigen.

In der Podiumsdiskussion, u.a. mit Meridiam aus Frankreich, wird der Summit die globalen Trends und Schlüsselthemen 2019 wie den rasant gestiegenen Datenverbrauch oder die intelligente E-Commerce-Logistik bewerten. Der Keynote-Vortrag von Stafford Capital Partners zu stark wachsenden Sekundärmarkt-Lösungen wird die Möglichkeiten der Renditeoptimierung und Chancen sowie Risiken des Sekundärmarktes für die fest etablierte Assetklasse Infrastruktur thematisieren.

Wie relevant und attraktiv der deutsche Investment-Markt für ausländische Asset Manager ist und welche neuen Lösungen die Umsetzung der Richtlinie über alternative Investmentfondsmanager (AIFMD) erfordert, klärt der zweite Keynote-Vortrag von Universal Investment aus Frankfurt am Main.

Zudem nehmen Experten im Interview mit Westbourne Capital aus Australien die rasche Veränderung und vielfältigen Chancen des Investmentkreditmarkts unter die Lupe. Welche Extra-Power der Strommarkt für Investoren bietet und warum gerade dort schnell reale Veränderungen im Zuge der globale Klimadiskussion zu erwarten sind, zeigt der dritte Keynote-Vortrag der Riverstone Holding aus New York City.

Marktakteure und Meinungsführer können ausschließlich mit persönlicher Einladung von ICF teilnehmen. Dohr: „Es gibt noch ein paar wenige Karten. Wer nachweisbar Investor ist und die neuesten Trends von Infrastruktur-Investments erfahren möchte, kann sich unter www.ic-icf.com/events oder telefonisch unter 089/125018030 melden.“

LBBW Asset Management setzt mit neuem Fonds auf den Megatrend der Mobilität von morgen

„Wir stehen vor dem Beginn eines neuen, multimobilen Zeitalters. Technische Innovationen und veränderte Bedürfnisse der Menschen werden zum Motor neuer Formen der Fortbewegung: vernetzt, digital, postfossil und geteilt.“ Zu dieser Einschätzung kommt Lorenz Blume – der Mobilitätsexperte managt bei der LBBW Asset Management den jetzt aufgelegten Fonds „LBBW Mobilität der Zukunft“. Der neue Fonds bietet Investoren die Möglichkeit, an den Chancen des Megatrends zu partizipieren.

  • Mit dem „LBBW Mobilität der Zukunft“ setzen Anleger auf Firmen, die den Wandel der Mobilität entlang der ganzen Wertschöpfungskette unterstützen Basis ist unser Mobilitätsuniversum (Large-, Mid- und Small-Caps) aus unterschiedlichen Branchen weltweit
  • Die Titelauswahl fußt auf einer qualitativen Fundamentalanalyse und einem aktiven Stock-Picking-Ansatz

„Wir erleben derzeit eine Evolution der Mobilität – und diese Evolution wird durch den technologischen Fortschritt, den Klimaschutz, die Urbanisierung und die Ressourcen-Problematik beschleunigt“, sagt Lorenz Blume. Er rechnet beispielsweise damit, dass Robotaxis ab 2025 auf den Straßen zu finden sein werden und um 2030 autonomes Fahren auch in Personenwagen für den Individualverkehr zur Marktreife entwickelt sein könnte. Das eröffne Chancen, insbesondere für nachgelagerte Branchen. „Nach Angaben des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie waren in einem Auto zuletzt durchschnittlich Prozessoren im Wert von 337 Euro verbaut. Ein Elektrofahrzeug benötigt zusätzliche Prozessoren für 410 Euro und durch automatisiertes Fahren kommen weitere 910 Euro für Mikroprozessoren hinzu“, erklärt Blume.

Bis 2030 dürfte sich der Elektroantrieb durchsetzen

Blume investiert im Fonds zudem auf die Gewinner des Trends zur Elektromobilität. „Die Frage, ob dieser Antriebsform die Zukunft gehört, ist für potenzielle Investoren in die Mobilität der Zukunft eigentlich überflüssig. Denn in Europa und China hat sich der Gesetzgeber einseitig darauf versteift, sodass weder Hersteller noch Verbraucher eine große Wahl haben“, berichtet Blume. Er geht davon aus, dass die Menschen in Europa sich 2025 zunehmend elektrisch angetrieben fortbewegen werden und die batterieelektrische Antriebsform bis 2030 weit verbreitet sein wird. Vor diesem Hintergrund hat der Fondsmanager auch vielversprechende Werte von Batterieherstellern in das Portfolio aufgenommen. „Da alle Autohersteller massiv auf Elektroautos setzen, dürfte die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien in den kommenden Jahren regelrecht explodieren“, so Blume.

Innovative Transportmöglichkeiten von Gütern

„Unter der Mobilität der Zukunft verstehen wir allerdings mehr als nur die individuelle Mobilität von Menschen, sondern ganz klar auch neue Transportmöglichkeiten im Güterverkehr“, betont Blume. „Die Zunahme des Onlinehandels hat zu einem starken Anstieg des Lieferverkehrs in den Städten geführt. Weil die Infrastruktur dafür auf Dauer nicht ausgelegt ist und die Belastungen durch Abgase und Feinstaub in der Kritik stehen, werden neue Formen des Transports von Gütern entwickelt.“ Der Online-Händler Amazon habe zum Beispiel jüngst ein Pilotprojekt gestartet, bei dem elektrische Drohnen die Auslieferung von Paketen für das Kurier- und Logistikunternehmen FedEx übernehmen.

Insgesamt fokussiert sich Blume im „LBBW Mobilität der Zukunft“ auf die Themenschwerpunkte Fahrzeughersteller – darunter auch Hersteller von Geräten für die Mikromobilität – , Zulieferer wie etwa auch Rohstoffproduzenten, Entwickler von neuen Mobilitätskonzepten wie Shared Mobility und Infrastrukturunternehmen – zum Beispiel zur Verbesserung der Batterieladeinfrastruktur.

Ein Portfolio mit vielversprechenden Mobilitätswerten

„Wir versuchen, die Profiteure des Megatrends Mobilität ausfindig zu machen und zum Vorteil der Investoren zu monetarisieren“, sagt Blume. „Dabei kommt uns unser langfristiges Branchen-Knowhow und unsere ausgewiesene Stock-Picking-Expertise zugute.“ Aus einem globalen Anlageuniversum wählt Blume auf Grundlage einer qualitativen Fundamentalanalyse und unter Berücksichtigung von Chance-/Risiko-Gesichtspunkten sowie der passenden Länder-/Branchenstruktur die vielversprechendsten Titel aus. Insgesamt soll das Portfolio aus rund 50 bis 60 Werten mit einer Gewichtung von jeweils maximal 5 Prozent bestehen.

"Wir sehen hohes Kundeninteresse an diesem Megatrend und bieten Anlegern mit dem neuen Fonds eine entsprechende Investitionsmöglichkeit", so Frederik Plank, Verantwortlicher für die Umsetzung und den Vertrieb bei der LBBW. Die Zukunft der Mobilität kann also beginnen. Mit dem breit ausgerichteten LBBW Mobilität der Zukunft können Investoren Teil der neuen Ära werden und an den Chancen partizipieren.

apoAsset verstärkt Healthcare-Fondsmanagement

Mit Matthias Schiestl verstärkt ein weiterer Senior Portfolio Manager das Healthcare-Team der Apo Asset Management GmbH (apoAsset). Damit baut das Unternehmen seinen Schwerpunkt Gesundheitsfonds personell und fachlich weiter aus. Der Diplom-Volkswirt und zertifizierte Analyst (CIIA) hat über 13 Jahre Erfahrung als Fondsmanager und war bereits seit 2011 Teil des Multi-Asset-Teams der apoAsset. Frühere Stationen waren die Landesbank Baden-Württemberg und genossenschaftliche Institute. Matthias Schiestl wird unter anderem den kürzlich aufgelegten Fonds apo Emerging Health mit verwalten und dabei auch seine breite Erfahrung in Schwellenländer-Investments einbringen.

apoAsset verfügt über das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheitsfonds. Dazu gehören neben dem eigenen Fondsmanagement der wissenschaftliche Beirat und die Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. Zudem ist apoAsset an der Medical Strategy GmbH beteiligt, die auf Biotechnologie-Investments spezialisiert ist.

Im Bereich Multi-Asset-Fonds rückt Christian Hein in die Position von Matthias Schiestl auf. Er ist seit 2012 Portfoliomanager bei der apoAsset und seit fünf Jahren Dachfondsmanager. Davor war Christian Hein bei der apoBank im Risikocontrolling und im Bereich für strukturierte Finanzinstrumente tätig. Er hat mehrere akademische Abschlüsse als Investment-Analyst (CIIA), MSc Risk & Finance, Diplom-Betriebswirt (FH) und Licenciado en Comercio Internacional (Mexiko).

Neu ins Multi-Asset-Team kommt zudem Magdalena Fest, die seit 2017 Portfoliomanagerin bei der apoAsset ist. Davor war sie sechs Jahre lang Investment-Spezialistin bei der Heidelberger Leben und bereits dort zuständig für die Analyse und Auswahl von Fonds verschiedener Anlageklassen. Sie verfügt über Abschlüsse als Chartered Financial Analyst (CFA) und Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.

Zusätzlich verstärkt wird der Multi-Asset-Bereich durch Angelika Tansley-Becker als Expertin für nachhaltige Investments (ESG). Die erfahrene Portfoliomanagerin ist seit dem Jahr 2000 bei der apoAsset und war zuvor bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG und der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie ist europäische Investment-Analystin (CEFA) und Diplom-Bankbetriebswirtin.


Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist laut Focus Money die beste Fondsanlagegesellschaft Deutschlands (Branchensieger beim Deutschlandtest 2019). Sie wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro, davon rund 1 Mrd. Euro in Gesundheitsfonds.
apoAsset bildet das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehört neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialist Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat, unter anderem mit dem Weltärztepräsidenten Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, und Dr. Markus Müschenich, Gründungsvorstand des Bundesverbands Internetmedizin. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

ESG-Integration im Investmentprozess erfolgreich auf alle gemanagten Portfolios ausgeweitet

Für die LBBW Asset Management (LBBW AM) gehört verantwortliches Investieren bereits seit Jahren zum Selbstverständnis und ist Bestandteil der Unternehmensstrategie. Kürzlich haben die Assets under Management der LBBW AM erstmals die Marke von 80 Milliarden Euro übertroffen (80,9 Milliarden Euro per 30. Sept. 2019). Die nachhaltigen Anlagestrategien sind mittlerweile auf ein Gesamtvolumen von über 22 Milliarden Euro angewachsen.

Die Berücksichtigung von nichtfinanziellen Kriterien im Hinblick auf die Umwelt („Environment“), gesellschaftliche Aspekte („Social“) und verantwortungsvolle Unternehmensführung („Governance“) wird für den Anlageerfolg immer bedeutender. Hierbei wird ein Zusammenhang zwischen diesen ESG-Faktoren, dem Erfolg eines Unternehmens sowie einer möglichen Risikoreduzierung erkennbar. Darüber hinaus tragen ESG-Faktoren auch zur gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bei.

Die bereits seit Jahren bei der LBBW AM bestehende ESG-Integration im Investmentprozess ist nun auf alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolios erfolgreich ausgeweitet worden. Hierbei berücksichtigt die LBBW AM ESG-Faktoren in den Analyse- und Entscheidungsprozessen im Investmentbereich. Die LBBW AM sieht darüber hinaus die aktive Wahrnehmung der Aktionärsrechte als wichtigen Aspekt bei der Erfüllung der treuhänderischen Verpflichtungen für ihre Anleger.

Bei der Umsetzung orientiert sich die LBBW AM an den international anerkannten Normen wie den „Principles for Responsible Investment“ (PRI) der Vereinten Nationen sowie den BVI Wohlverhaltensregeln. Bereits seit 2002 bietet die LBBW AM maßgeschneiderte, nachhaltige Investmentlösungen an und hat ein Expertenteam für Nachhaltigkeit im Fondsmanagement etabliert.

Darüber hinaus hat sich die LBBW AM als Unternehmen zum Ziel gesetzt, einen aktiven Beitrag für den Übergang von einer treibhausgasintensiven zu einer emissionsarmen Wirtschaftsweise zu leisten. Der Geschäftsbetrieb wird über die kommenden Jahre klimaneutral ausgerichtet.

Evangelische Bank integriert Nachhaltigkeit erfolgreich in Gesamtbankstrategie

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, bezieht zum Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken mit folgendem Statement Position:

„Das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Ende September 2019 veröffentlichte Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken wurde mit Spannung von Kreditinstituten, Versicherungsunternehmen und Kapitalverwaltungsgesellschaften erwartet. Die Evangelische Bank begrüßt die Absicht der BaFin, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsrisiken bei vielen Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche einzufordern und Nachhaltigkeitsaspekten damit eine größere Priorität zukommen zu lassen.

Die Evangelische Bank sieht sich für die zukünftige Berücksichtigung der im Merkblatt zur Diskussion gestellten Grundsätze gut aufgestellt. Seit vielen Jahrzehnten legt die Evangelische Bank großen Wert darauf, Nachhaltigkeitsaspekte in die Gesamtbankstrategie Schritt für Schritt zu integrieren und sowohl auf der Managementebene als auch in Geschäftsprozessen zu verankern.

Risikomanagement in Bezug auf Nachhaltigkeitskriterien betreibt die Evangelische Bank in der Eigenanlage sowie im Investmentprozess der EB-SIM. Mit einer bereits in 2018 eingeführten Strategie, die u.a. die Finanzierung von fossilen Energieträgern ausschließt und die einen Best-in-Class-Ansatz für Öl- und Gas-Unternehmen vorsieht, zählt die Evangelische Bank zu den Ersten, die sich mit Klimarisiken auseinandergesetzt haben. Auch im Kreditgeschäft blickt die Evangelische Bank bereits auf eine Nachhaltigkeitshistorie zurück: Die Gesamtbankstrategie definiert beispielsweise neben der Förderung von Projekten und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen (Positivkriterien) auch klare Ausschlusskriterien. Danach werden von der Evangelischen Bank u.a. keine Unternehmen, die umweltschädliche Produkte oder Technologien produzieren oder handeln, und keine Projekte, die sozial unverträglich sind, finanziert.

Die Erwartungen der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken gehen mittel- bis langfristig weit über das hinaus, was bislang deutsche Kreditinstitute vorhalten. Die Evangelische Bank wird die kommenden Monate intensiv nutzen, um kontinuierlich die noch stärkere Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in der gesamten Geschäftsorganisation voranzutreiben.“

Vontobel Asset Management erhöht Standard der Klima- und Umweltberichterstattung im Impact Investing

Der Vontobel Fund - Clean Technology (ISIN: LU0384405949) ergänzt das Carbon Footprint-Reporting und die Berichterstattung über potentiell vermiedene Emissionen* um neue Indikatoren. Damit wird es Anlegern möglich, die nachhaltige Wirkung einer Investition zu bewerten, statt sich lediglich auf die Reduktion von ESG-Risiken zu konzentrieren.

Der Fonds investiert in Unternehmen, die saubere und innovative Technologien und Dienstleistungen anbieten und darüber hinaus eine nachhaltige Urbanisierung und Industrialisierung unterstützen. Der Fonds misst dabei seinen eigenen CO2-Fußabdruck sowie seine potentiell vermiedenen Emissionen. Neu hinzugekommen ist die Messung von sieben zusätzlichen Indikatoren, die Anlegern eine erhöhte Transparenz darüber bieten, wie ihre Investition die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen unterstützt. Die SDGs definieren die Zielsetzung für eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen sauberes Wasser und Sanitäranlagen, Industrie, Innovation und Infrastruktur, nachhaltige Städte und Gemeinden, erschwingliche und saubere Energie sowie Klimaschutzmaßnahmen.

So ermöglicht beispielsweise eine Investition von einer Million Euro in den Fonds die Bereitstellung sauberer Energie für 475 Menschen für ein ganzes Jahr und fördert somit das UN-Nachhaltigkeitsziel von erschwinglicher und sauberer Energie.

Die zusätzlichen Indikatoren stützen sich auf ein proprietäres Berechnungstool des Fonds, das den Anlegern auf der Website von Vontobel Asset Management zur Verfügung steht. Das Tool wurde zusammen mit den Klimaexperten der Beratungsgesellschaft ISS ESG entwickelt und von ihnen verifiziert.

„Erstmals sehen unsere Fondsanleger alle Bereiche, in denen ihr Kapital eine positive Wirkung entfaltet“, sagt Pascal Dudle, Portfolio Manager und Head of Global Trend Investing bei Vontobel Asset Management. „Für uns geht es bei Impact-Investments darum, die Anlagemöglichkeiten zu nutzen, die der Klimawandel und der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bieten können.“


*Die Berechnung potenziell vermiedener Emissionen (Potential Avoided Emissions, PAE) zielt darauf ab, den CO2-Fußabdruck eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus zu berechnen. Dies unterscheidet sich von der Ermittlung der CO2-Bilanz, die nur die Emissionen während der Herstellungsphase des Produkts erfasst.

Mehr über Vontobel Asset Management finden Sie auch hier bei Twitter.

MFS legt Contrarian-Value-Fonds auf: Globaler Aktienfonds ohne Restriktionen

MFS Investment Management gibt die Auflegung des MFS Meridian Funds® – Contrarian Value Fund bekannt. Der neue restriktionsfreie internationale Aktienfonds scheut sich nicht, in kontroverse Marktbereiche zu investieren. Ziel ist es, Unternehmen mit operativen Problemen oder in schwierigen Übergangsphasen zu identifizieren.

Kontroverse Einschätzungen können verschiedenste Gründe haben – von unterschiedlichen Auffassungen darüber, ob eine Firma aus konjunkturellen oder strukturellen Gründen Probleme hat, bis zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung des Geschäftsmodells. Der Fonds setzt auf Aktien mit einem Bewertungsabschlag gegenüber ihrem inneren Wert, also mit einer Sicherheitsmarge.1 Darüber hinaus müssen die Bilanzen solide sein, um ausreichend Zeit zu erhalten, damit sich die Investmenteinschätzungen auszahlen können.

Das Anlageziel ist langfristiger Wertzuwachs. Konkret wird der Mehrertrag gegenüber dem MSCI Value Index über einen vollständigen Marktzyklus angestrebt. Der Fonds ist konzentriert und besteht üblicherweise aus weniger als 50 Einzelwerten.

Gemanagt wird er von Portfoliomanagerin Anne-Christine Farstad, die für sämtliche Kauf- und Ver-kaufsentscheidungen und die Portfoliokonstruktion verantwortlich ist. Mit einem Research-intensiven Einzelwertansatz zieht der Fonds üblicherweise Deep-Value-Titel, Firmen im Restruktu-rierungsprozess sowie Qualitätsaktien von Unternehmen mit vorübergehenden Schwierigkeiten in Betracht. Analysiert werden nicht nur die Bewertungen jedes einzelnen Titels, sondern auch die Veränderungen im Zeitablauf. Das ist zweifellos schwieriger und erfordert ein spezialisiertes inter-nationales Analystenteam, das die einzelnen Geschäftsfelder und Branchen genau kennt.

„Wir rechnen zurzeit mit außergewöhnlichen Chancen für Investoren, die einen differenzierten, stark Value-orientierten Ansatz suchen und langfristig denken. Die aktuelle Diskussion über Growth gegen Value schafft einen Scheingegensatz. Die wahre Marktanomalie hat mit der relativen Bewer-tung von Stabilität gegenüber Value zu tun. Heute erscheinen Substanzwerte sowohl absolut als auch relativ gesehen günstig“, sagt Matt Weisser, Managing Director und Head of European Wholesale Distribution bei MFS Investment Management.

Der MFS Meridian® Funds – Contrarian Value Fund ist in Luxemburg domiziliert und reguliert. Er hat die Rechtsform eines SICAV S.A. und ist in 14 europäischen Ländern zum Vertrieb zugelassen.2


1) Die Sicherheitsmarge ist die Differenz zwischen innerem Wert einer Aktie und ihrem Kurs. Wer in Aktien mit einer Sicherheitsmarge investiert, kauft einen Titel, dessen Wert (also der innere Wert) aus Sicht des Käufers deutlich über dem aktuellen Kurs liegt.
2) Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien

Über MFS Investment Management (MFS)

MFS® wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, weltweiter Vermögensverwalter mit Niederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexiko-Stadt, São Paulo, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Anlageansatz besteht aus drei Kernelementen: integriertes Research, globale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Zum 30. September 2019 verwaltet MFS ein Vermögen in Höhe von 495,2 Milliarden US-Dollar im Auftrag von privaten und institutionellen Anlegern weltweit.

Ulrich Sponer wechselt zu Fidelity International

Fidelity International wächst weiter: Ulrich Sponer wird neuer Head of Distribution für den Bereich der Fund-Seller in Deutschland. Damit stärkt Fidelity das Geschäft mit Fondsdistributoren.

Ulrich Sponer wird eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Fondsvertriebs von Fidelity über Banken, Versicherungen, Finanzberater und Fondsplattformen übernehmen. Außerdem wird er das deutschlandweite regionale Vertriebsteam sowie den Versicherungs- und Plattform-Vertrieb leiten. Dazu wird er eng mit Torsten Barnitzke, Vertriebsleiter Key-Account-Kunden, zusammenarbeiten. Ulrich Sponer wird an Christian Machts, Leiter Drittvertrieb Deutschland, Zentral- und Osteuropa, berichten.

Ulrich Sponer verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Er kommt von Allianz Global Investors, wo er als Head of Key Account Management Banks die Vertriebsaktivitäten mit großen Privatbanken verantwortete. Zuvor war er langjährig bei der Commerzbank tätig, wo er in verschiedenen Führungsfunktionen in der Zentrale unter anderem für die Produkteinführung und -steuerung im Privatkundengeschäft verantwortlich war.

Christian Machts kommentiert die Ernennung wie folgt: „Fidelity verfolgt im Drittvertrieb in Deutschland ambitionierte Wachstumspläne. Wir freuen uns daher sehr, dass wir einen Spezialisten von Ulrich Sponers Format für diese wichtige Position in unserem Unternehmen gewinnen konnten. Mit seiner langjährigen Vertriebserfahrung und seinem profunden Verständnis für die Bedürfnisse von Privatkunden und Fondsdistributoren ist er die perfekte Verstärkung unseres Teams.“


Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 271,7 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 96,4 Milliarden Euro.

Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 15.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.

In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 40,5 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und 600 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 22,3 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 21,2 Milliarden Euro (davon werden 3 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.

Alle Angaben per 30.06.2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de 

Wealthcap bringt ersten Fonds für Kirchen und Stiftungen

Wealthcap hat den Vertrieb seines ersten speziell an Nachhaltigkeitskriterien orientierten Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 44“ gestartet und konnte bereits ein attraktives Investitionsobjekt anbinden. Der Publikums-AIF zielt auf eine Verbindung von ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit und trägt darüber hinaus den besonderen Anforderungen von Kirchen und Stiftungen Rechnung, wie etwa den Verzicht von Substanzausschüttungen.

„Unser neuer Fonds folgt einer nachhaltigen Investmentstrategie, die ESG-Kriterien und Nachhaltigkeitsaspekte in besonderem Maße berücksichtigt. Der „Wealthcap Immobilien Deutschland 44" ist somit auf die anspruchsvollen und langfristigen Interessen von gemeinnützigen Organisationen wie zum Beispiel Kirchen und Stiftungen zugeschnitten. So folgen wir weiter unserer Philosophie ‚Future Invest‘, die auf eine zukunftsorientierte und nachhaltige Wertentwicklung ausgerichtet ist“, sagt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Als Investitionsobjekt ist eine moderne Büroimmobilie mit knapp 13.000 Quadratmeter Mietfläche und 38 Pkw-Stellplätzen in zentraler Innenstadtlage in Berlin an den Ein-Objekt-Fonds angebunden. Die Liegenschaft in der Gutenbergstraße 13 ist vollständig und langfristig an das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, den „Gemeinsamen Bundesausschuss“, vermietet.

Beteiligungen am Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 44" sind ab einem Mindestanlagebetrag von 100.000 Euro, zuzüglich 3,5 Prozent Agio, möglich. Die prognostizierte Zielrendite (IRR) beläuft sich auf 3,7 Prozent bei einer geplanten Fondslaufzeit bis 2037. Die neue Lösung für Kirchen und Stiftungen ist Teil der agilen Investmentplattform von Wealthcap, die sich mit zielgruppengerechten und individuellen Angeboten an institutionelle Investoren sowie Privatkunden richtet.

Berücksichtigung von ESG-Kriterien

Für eigene Investments identifiziert Wealthcap zehn ESG-Kriterien, von Objektqualität und Standort über Vertragspartner, Verbrauchsdaten (Energie und Wasser), Abfallmanagement, Mieter, Verantwortung, Instandhaltung, CO2-Emission, bis hin zur Drittverwendung. Das Investitionsobjekt in der Gutenbergstraße wurde mit dem DGNB Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. zertifiziert. Die Liegenschaft zeichnet sich durch einen niedrigen Energieverbrauch und geringe CO2-Emissionen aus.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Bei 57% der professionellen Anleger steigt die Risikobereitschaft

Die Meinungen der Anleger über die Aussichten für die Weltwirtschaft sind gespalten. Das Investor Sentimeter1 von NN Investment Partners zeigt, dass rund ein Viertel (26%) der professionellen Anleger erwartet, dass sich die globale Wirtschaftsdynamik in den kommenden zwölf Monaten beschleunigt. 39% glauben, dass sie sich verlangsamen wird, und 35% gehen davon aus, dass sie gleich bleibt. Wie positionieren Investoren angesichts dieser Einschätzungen ihre Portfolios?

Das Sentimeter verdeutlicht, dass die meisten Anleger (57%) bereit sind, ihre Risikobereitschaft im Laufe des kommenden Jahres zu steigern. Nur 19% rechnen damit, dass ihre Risikobereitschaft sinken wird. Damit ist die Risikobereitschaft der Befragten im Vergleich zur Umfrage2 im vergangenen Jahr gestiegen. Damals gaben 32% an, dass ihre Risikobereitschaft steigt, während 48% weniger Risiko eingehen wollten.

Entsprechend der aktuell höheren Risikobereitschaft hat über die Hälfte der befragten Anleger (51%) nun angegeben, dass sie ihre Allokation in Aktien im kommenden Jahr erhöhen werden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Anleihen und Immobilien mit jeweils38% sowie Hedgefonds mit 30%.

Ewout van Schaick, Head of Multi Asset bei NN Investment Partners:

„Das geteilte Umfrageergebnis mit Blick auf die Aussichten des globalen Wirtschaftswachstums spiegelt die aktuellen politischen Unabwägbarkeiten wider, mit der Anleger konfrontiert sind. Vieles hängt von der Entwicklung des Handelskriegs zwischen den USA und China sowie dem Brexit und der Wirksamkeit der geldpolitischen Stimulusmaßnahmen ab. Das langsamere globale Wachstum im Jahr 2019 ist hauptsächlich auf das erhöhte politische Risiko zurückzuführen. Es hat das Vertrauen der Unternehmen beeinträchtigt und die Investitionen gedämpft. Bisher konnten die Zentralbanken die Auswirkungen dieses langsameren Wachstums auf die Märkte begrenzen. Aber die Wirksamkeit der Geldpolitik schwindet und eine weitere Lockerung könnte der Wirtschaft sogar schaden. Es ist ein besseres politisches Gleichgewicht erforderlich, das neben der geldpolitischen auch eine zunehmende fiskalische Lockerung beinhaltet. Die Frage ist allerdings, ob es dafür genügend politische Unterstützung gibt."

Ein sehr interessantes Ergebnis der Umfrage ist die Tatsache, dass gut die Hälfte der befragten Investoren trotz des unsicheren Wirtschafsausblicks bereit ist, ihre Risikobereitschaft im Jahr 2020 zu steigern. Daraus könnte man schließen, dass sie mehr Risiko als alternativlos erachten.

Ewout van Schaick: „Die Renditen von Staatsanleihen sind extrem niedrig – in vielen europäischen Ländern im negativen Bereich – und die Spreads für sicherere Unternehmensanleihen sind nicht viel höher. Das bedeutet, dass Investoren gezwungen sind, mehr Risiko einzugehen, um ihre Renditeziele zu erreichen. Da die meisten derzeit nur moderat in Aktien investiert sind, ist mit stärkeren Zuflüssen in diese Anlageklasse zu rechnen. Die Umfrage lässt erkennen, dass Aktien die bevorzugte Anlageklasse sind. Wenn die politischen Risiken unter Kontrolle bleiben und die Regierungen sich für eine höhere Fiskalausgaben entscheiden, wird es viel Spielraum für einen Rückgang der derzeit hohen Risikoprämie von Aktien geben. Denn derzeit sind einige langfristige Stagnationsrisiken einpreist. In diesem Umfeld sind Aktien auch unsere bevorzugte Anlageklasse. Dabei werden wir möglicherweise zwei große Verschiebungen sehen: von Growth- zu Value-Titeln und von den USA zu anderen Märkten. In diesem Fall erwarten wir, dass die Eurozone und Japan am meisten profitieren.“

Der Markt wird jedoch weiter von Handelsstreitigkeiten, dem Brexit und anderen politischen Unsicherheiten überschattet, und die Wirtschaftsdaten weisen noch nicht darauf hin, dass die Wachstumsabschwächung vorbei ist. In unseren Multi-Asset-Portfolios behalten wir daher vorerst eine relativ neutrale Allokation in Aktien bei. Wenn die Wirtschaftsdaten klare Anzeichen dafür liefern, dass sich das Wachstumsbild stabilisiert und/oder wirkliche Lösungen für die verschiedenen politischen Unwägbarkeiten gefunden werden, erhöhen unsere Gewichtung in europäischen und japanischen Aktien und positionieren uns für eine Stil- und Sektorrotation.

Das Niedrigzinsumfeld treibt Anleger aber nicht nur in Aktien. Viele Investoren sind in Bezug auf das Aktienrisiko, das sie eingehen können oder wollen, begrenzt. Daher wird die Suche nach Rendite auch die Zuflüsse in risikoreichere Spread-Produkte wie Schwellenländeranleihen und weniger liquide alternative Anlagen wie Hypotheken weiter antreiben.“


1) Quelle: NN Investment Partners Investor Sentimeter. An der Umfrage, die zwischen 3. und 20. September 2019 durchgeführt wurde, haben 101 institutionelle und professionelle Investoren vor allem aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Deutschland teilgenommen.
2) Quelle: NN Investment Partners Umfrage zur Risikorotation, November 2018 unter 100 institutionellen und professionellen Investoren.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 268 Mrd. Euro* (305 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. Juni 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Real Assets zunehmend beliebt bei institutionellen Investoren trotz unsicherem Makro-Umfeld

Laut der aktuellen „Real Assets-Studie 2020“ von Aviva Investors, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, rechnen institutionelle Investoren angesichts eines schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfelds mit einer Erhöhung ihrer Allokation in Real Assets-Anlagen in den nächsten zwölf Monaten.

Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 500 Entscheidungsträgern aus den Bereichen Versicherung und Pensionskassen. Demnach erwarten 51 Prozent der Versicherungs- und 37 Prozent der Führungskräfte von Pensionskassen steigende Investitionen in Real Assets. Angesichts der Unsicherheit mit Blick auf das globale Wachstum und die vermutlich anhaltend niedrigen Zinsen prüfen institutionelle Anleger weiterhin private Vermögenswerte für Diversifikationszwecke und potenzielle Illiquiditätsprämien gegenüber öffentlichen Märkten.

Sowohl Versicherer (44 Prozent) als auch Pensionskassen (38 Prozent) geben an, dass die eskalierenden Handelskriege ihre Investitionen in Real Assets für die nächsten zwölf Monaten belasten. Zudem sorgen sie sich um die anhaltende Unklarheit über die künftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union.

Die Studienergebnisse unterstreichen die zunehmende Bedeutung, die Investoren den Themen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) beimessen sowie deren Wunsch aufzuzeigen, dass Real Assets einen breiteren Nutzen bieten als finanzielle Erträge. Neun von zehn Befragten gaben an, dass ESG-Kriterien bei ihrer Anlageentscheidung wichtig seien. Unter dieser Gruppe halten 40 Prozent der Versicherer und 42 Prozent der Pensionskassen einen „positiven Effekt durch ESG" mit Blick auf Real Assets-Vermögen für unerlässlich. Zudem ist es wahrscheinlicher, dass Versicherer (50 Prozent) noch häufiger als Pensionskassen (41 Prozent) die „Transparenz der ESG-Anlagestrategie der Vermögensverwalter" berücksichtigen, wenn sie externe Investmentanbieter überprüfen.

Die Investoren präferieren darüber hinaus vielfältige Strategien innerhalb ihrer Real Assets-Allokation. Direkte Immobilieninvestments (53 Prozent), Infrastrukturaktien (53 Prozent) und strukturierte Finanzierungen (52 Prozent) sind die gefragtesten Strategien der Pensionskassen. Bei den Versicherern erwartet mehr als die Hälfte, dass die Investitionen in Immobilienfinanzierungen (54 Prozent), Infrastrukturaktien (52 Prozent) und strukturierte Finanzierungen (51 Prozent) steigen werden.

Weitere Ergebnisse der Aviva Investors Real Assets Studie 2020 sind:

  • 43 Prozent der Versicherer und 40 Prozent der Pensionskassen befürchten, dass sich eine „regulatorische Einflussnahme" belastend auf Investitionen auswirken könnte. Beide Gruppen (37 Prozent der Versicherer und 30 Prozent der Pensionskassen) geben an, dass die mangelnde regulatorische Übereinstimmung europaweit ein Grund zur Sorge ist.
  • 49 Prozent der Versicherer und 45 Prozent der Pensionskassen sehen in der „finanziellen Instabilität" das am wahrscheinlichsten und kritischste Ereignis für Real Assets in den nächsten zwölf Monaten.
  • 30 Prozent der Versicherer und 26 Prozent der Pensionskassen sind überzeugt, dass „Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Möglichkeiten" das größte Hindernis für Real Assets-Investitionen oder eine Erhöhung bestehender Allokationen darstellen.

Mark Versey, CIO bei Avia Investors Real Assets, kommentiert die Ergebnisse wie folgt:

„Die starke Nachfrage nach Real Assets ist angesichts einer global anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit nicht überraschend. Neben der Cashflow-gerechten Ausgestaltung und zusätzlichen Diversifikationsangeboten für Investoren erwiesen sich die Renditen für den Sektor als verlässlich und wurden durch ihre bisherigen Illiquiditätsprämien gestützt.

Der wachsende Einfluss von ESG-Kriterien ist ein weiterer klarer Trend. Das Fehlen von unmittelbar verfügbaren Informationen kann jedoch zu Schwierigkeiten führen, ein Projekt auf seine ESG-Qualifikationen hin zu bewerten. Dies macht eine Integration komplex und eine Bewertung kann nur von Fall zu Fall erfolgen.

Die Grenze zwischen Infrastruktur, Immobilien und Private Debt verschwimmt zunehmend. Investoren suchen nach Multi-Asset-Portfolios mit ergebnisorientiertem Fokus, sei es hinsichtlich Wachstum, Long Income oder vorhersehbaren, inflationsgerechten Cashflows. Neue Marktteilnehmer und höhere Allokationen bestehender Investoren erhöhen das Risiko von Überkapazitäten und schrumpfenden Renditen in bereits erschlossenen Marktbereichen. Investoren sollten dies bei der Strategieentwicklung berücksichtigen, um die Erzielung bestmöglicher Ergebnisse sicherstellen zu können."

Die Ergebnisse der „Real Assets-Studie 2020“ von Aviva Investors finden Sie anbei und unter folgendem Link: https://www.avivainvestors.com/en-gb/capabilities/real-assets/real-assets-study/ 

Methodik

Die Studie umfasst Antworten von rund 500 Entscheidungsträgern aus 11 Ländern in West-, Süd- und Nordeuropa, die zusammen über 600 Mrd. Euro an verwaltetem Vermögen repräsentieren. Über die Hälfte der Befragten in der Versicherungsbranche (54 Prozent) und 48 Prozent bei Pensionskassen sind Mitarbeiter auf Managing Director-, CEO- oder CIO-Level.


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

Russell Investments ernennt Bettina May zum Head of Distribution für Deutschland und Österreich

Bettina May wechselt als Head of Distribution für Deutschland und Österreich zum global aktiven Asset Manager Russell Investments. Mit Sitz in Frankfurt am Main wird Bettina May für die strategische Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts in Deutschland und Österreich verantwortlich sein. Sie berichtet an Martijn Kuipers, Managing Director Nordeuropa bei Russell Investments.

Bettina May verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung in der Finanzbranche. Zuvor war sie 12 Jahre für Amundi tätig, wo sie zuletzt als Senior Client Relationship Managerin den Ausbau des Geschäfts mit ETFs, Indexing- und Smart Beta-Investments über alle Kundensegmente hinweg verantwortete.

Russell Investments ist seit annähernd 40 Jahren in Europa aktiv und bietet eine breite Palette an Multi-Manager- und Multi-Asset-Lösungen und Dienstleistungen wie Overlay-Strategien und Transition-Management an. Weltweit verwaltet Russell Investments mehr als 261 Mrd. Euro* für Pensionskassen, Versicherungen, Banken, Family Offices, Vermögensverwalter sowie unabhängige Anlageberater.

„Russell Investments verfolgt in Deutschland und Österreich ambitionierte Wachstumsziele. Wir freuen uns daher sehr, dass wir eine Spezialistin von Bettina Mays Format für diese wichtige Position in unserem Unternehmen gewinnen konnten“, sagt Martijn Kuipers, Managing Director, Northern Europe bei Russell Investments. „Bettina May verfügt über eine breite Expertise in allen Anlageklassen, einschließlich alternative Investments sowie Multi-Asset-Strategien und kann eine umfangreiche Erfolgsbilanz vorweisen."


Über Russell Investments

Russell Investments verfügt über eine mehr als 80-jährige Erfahrung als globaler Anbieter von Investmentlösungen. Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von 261 Milliarden Euro und ist in 32 Ländern präsent (Stand 30. Juni 2019). Russell Investments hat eine umfangreiche Expertise bei der Manager-Selektion sowie dem Management darauf basierender Multi-Manager-Strategien und Multi-Asset-Lösungen. Mit Hauptsitz in Seattle/USA ist Russell Investments weltweit über 22 Büros aktiv – unter anderem in New York, London, Tokio und Shanghai.
Weitere Informationen finden Sie auf www.russellinvestments.com 

Aktienfonds sind bei der Anlage von Betriebsvermögen der beliebteste Fondstyp, gefolgt von Misch- und Rentenfonds

Als Experte für das Vermögensmanagement mit Investmentfonds ist ebase seit vielen Jahren mit speziellen Angeboten zur Anlage von Betriebsvermögen am deutschen Markt aktiv. „Auch bei Unternehmen erfreuen sich Investmentfonds einer wachsenden Beliebtheit. Das Niedrigzinsumfeld und die auch als Strafzinsen bekannten Einlagegebühren haben vielfach zu einem Umdenken geführt. Viele Unternehmen stellen sich bei der Anlage des Betriebsvermögens nun bewusst breiter auf und berücksichtigen zunehmend Investmentfonds“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

Um das Anlageverhalten der Unternehmen zu untersuchen, hat ebase exklusiv einen Blick in die Depots tausender Firmen – mit einem Gesamtvolumen von mehreren Millarden Euro – geworfen, die ihr Betriebsvermögen in Investmentfonds anlegen. Die Untersuchung liefert eine Reihe interessanter Fakten. So haben die Unternehmen im Schnitt je Depot 2,5 Mio. Euro in Fonds investiert. 3% der Firmen sogar mehr als 10 Millionen Euro. Die Depotstrukturen und speziell die Anzahl der gehaltenen unterschiedlichen Fondspositionen variieren allerdings deutlich. Durchschnittlich haben die Unternehmen sieben unterschiedliche Investmentfonds im Depot. Jedoch gibt es auch einige Unternehmen, die fast 100 verschiedene Fondspositionen halten. „Die Ergebnisse belegen, dass Investmentfonds nicht nur von sehr großen Unternehmen zur Anlage ihres Betriebsvermögens genutzt werden, sondern sich auch bereits eine Vielzahl kleinerer Unternehmen mit einem geringeren Anlagevolumen dazu entschieden haben“, ergänzt Geyer.

Assetklassen-bezogen ist das Interesse der Unternehmen breit gestreut. Aktienfonds erfreuen sich jedoch mit einem Anteil von im Schnitt knapp 30% der größten Beliebtheit. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Mischfonds (23%) und Rentenfonds (22%). „Die Assetklassen-bezogen breite Nachfrage der Unternehmen ist zum einen sicherlich das Ergebnis des Ziels einer möglichst breiten Streuung der Anlagen. Zum anderen ist dies aber auch durch die unterschiedlichen Anlageziele der Unternehmen bedingt. Einige wollen nicht benötigtes Kapital langfristig investieren und setzen bewusst auf offensivere Portfolien mit einem höheren Aktienfondsanteil, um langfristig attraktive Renditen zu erzielen. Andere wollen beispielsweise kurz- oder mittelfristig Geld für Rückstellungen oder Garantien anlegen, aber keine Einlagegebühren zahlen, und legen daher defensiver an“, erklärt Geyer.

Mit Blick auf die konkret eingesetzten Fonds fällt auf, dass sich unter den fünf beliebtesten Fonds in Firmenkundendepots drei Mischfonds befinden. „Für einige Firmenkunden könnte eine regelbasierte Vermögensverwaltung eine Überlegung wert sein, mit der das Risiko-Rendite-Profil des jeweiligen Unternehmens möglicherweise genauer abgebildet werden könnte als mit einem einzelnen Mischfonds“, erläutert Geyer. ebase bietet hierfür die vielfach ausgezeichnete digitale Vermögensverwaltung fintego auch für Firmenkunden an.

Ähnlich wie bei Privatkunden haben auch bei den Unternehmen ETFs in den letzten Jahren deutlich an Relevanz gewinnen können. Deren Anteil liegt mittlerweile im Schnitt bei knapp 4%. „ETFs sind im Fondsgeschäft sicherlich einer der Top-Trends der letzten Jahre und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Ebenso wie bei Privatkunden spüren wir auch von Seiten der Firmenkunden ein wachsendes Interesse und eine zunehmende Anlagebereitschaft in diese Produkte“, ergänzt Geyer.

Als Digital Financial Service Partner hat ebase den Anspruch, sich auch im Firmenkundengeschäft ständig im Sinne der Unternehmen weiterzuentwickeln und dabei einen besonderen Fokus auf das Thema Digitalisierung zu legen. Für Firmen, die auf Fonds setzen wollen, bietet ebase den Zugang zu einem Universum von rund 7.500 Fonds inklusive über 900 ETFs. Zudem runden eine Reihe attraktiver Leistungsbausteine das Angebot ab. Etwa die Möglichkeit, Transaktionen online unter Wahrung des 4-6-Augen Prinzips durchzuführen oder aber das Betriebsvermögen in die digitale Vermögensverwaltung fintego zu investieren. „Je nach Wunsch können sich die Unternehmen direkt an ebase wenden oder aber auf die Unterstützung durch einen der zahlreichen an ebase angebundenen Vertriebspartner, wie Banken oder Finanzanlagenvermittler, vertrauen“, so Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Die Zukunft des Asset Managements zwischen Millennials und Künstlicher Intelligenz

Sechs Trends werden die Asset-Management-Industrie weltweit im nächsten Jahrzehnt entscheidend beeinflussen: der fortgesetzte Aufstieg von passiven Investments insbesondere vor dem Hintergrund der alles bestimmenden Gebührenfrage; die Regulierung zum Schutz von Investoren bei der Altersvorsorge; die Bedeutung von verantwortungsvollem Investieren und Rendite-Erzielung; bei Millennials, Frauen und Rentnern, von denen mehrheitlich die Zuflüsse stammen das wachsende Geschäft mit Privatkunden und Vermögensverwaltern, da ein großer Teil der Pensionspläne vor der Auszahlungsphase steht; und der wachsende Anteil von E-Commerce vor dem Hintergrund, dass Online-Shopping zum Standard wird

Das ist das Ergebnis der Studie „Future 2024“ von BNY Mellon Investment Management, für die 400 wissenschaftliche Untersuchungen ausgewertet und institutionelle Investoren aus 16 Ländern mit einem verwalteten Gesamtvermögen von rund 12,75 Billionen US-Dollar befragt wurden.

Thilo Wolf, Deutschland-Chef von BNY Mellon Investment Management, zieht daraus vor allem zwei Schlussfolgerungen:

  1. Die Zusammensetzung des Kundenstamms von Fondsgesellschaften wird sich ändern: Zum einen sind da die Baby-Boomer, deren Pensionspläne zu einem großen Teil vor der Auszahlungsphase stehen. Zum anderen gibt es eine wachsende Kundengruppe, die den Aufbau und die Verwaltung des Vermögens in die eigene Hand nimmt. Zu diesen „DIY-Investoren“ zählen Frauen“, die einen zunehmenden Anteil am weltweiten Vermögen besitzen, ebenso wie die Gruppe der „Millennials“.
  2. Die neuen Anlegergruppen haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Risikoprofile. Sie unterscheiden klar zwischen „Alpha-Produkten“ und „Alpha-Lösungen“. Ersteres sind Produkte, die durch die Titelselektion besser als der Markt abschneiden. Letzteres sind „ganzheitliche Anlagepakete“, die die Investmentziele und persönlichen Werte miteinbeziehen. Die Nachfrage danach dürfte in den nächsten Jahren exponentiell steigen.

Vor dem Hintergrund dieser Trends werden sich nach einer Klassifizierung der Boston Consulting Group vier Geschäftsmodelle im Asset Management durchsetzen:

Alpha-Häuser, die eine langjährige Erfolgsgeschichte und eine tiefgreifende Expertise vorweisen können. Hinsichtlich der leistungsbezogenen Gebühren, den Anlagegrundsätzen und dem Anlagehorizont sprechen sie in erster Linie langfristig orientierte Investoren an.

Solution Providers, die Anlegern ein personalisiertes Finanzpaket basierend auf unterschiedlichen Anlagebereichen anbieten. Die Blockchain-Technologie wird dabei dafür genutzt, um ein stark diversifiziertes Anlegerportfolio über alle Anlageklassen hinweg zusammenzustellen – sowohl für liquide als auch illiquide Vermögenswerte.

Vertriebsschwergewichte, die mit Fondshäusern zusammenarbeiten, die den Zugang zu Endkunden, einen gut gepflegten langjährigen Kundenstamm oder eine etablierte Produktpalette haben.

Beta-Häuser, die kostengünstige Indexprodukte im Angebot haben. Der Wettbewerb wird hier aber nicht über den Preis geführt. Sie werden eher daran gemessen, ob sie ihr Image als „faule“ Investoren abstreifen und eine Führungsrolle beispielsweise bei dem von Kunden favorisierten ESG-Investieren einnehmen werden.

Thilo Wolf sagt: „Alle vier Modelle haben eines gemeinsam: Sie hängen stark vom Einsatz Künstlicher Intelligenz ab, um ihr Leistungsversprechen erfüllen zu können. Und wie in anderen Sektoren auch wird sich höchstwahrscheinlich das Prinzip „the winner takes it all“ als dominierender Standard durchsetzen.“

Künstliche Intelligenz ermöglicht Entwicklungen, die bisher in puncto Volumen, Schnelligkeit, Vielfalt oder zur Auswertung großer Datenmengen unvorstellbar erscheinen. „Das kann der Asset-Management-Branche einen Schub nach vorne bringen. Denn im Vergleich zu anderen Branchen hängen die Produkte und Prozesse stark von Informationen ab. Entsprechend wird die Künstliche Intelligenz die Asset-Management-Branche auf die nächste Entwicklungsstufe heben“, meint Thilo Wolf.

Thilo Wolfs Fazit: „Es steht nicht in Frage, ob sich die Asset-Management-Industrie grundlegend verändert, sondern nur wie schnell. Die Branche in ihrer heutigen Form wird im Zuge der Megatrends von Künstlicher Intelligenz und Klimawandel in zehn Jahren wahrscheinlich nicht mehr wiederzuerkennen sein. Um erfolgreich zu bleiben, müssen sich Asset Manager von alten Weisheiten trennen und dem Wandel stellen.“

WisdomTree legt Cloud Computing ETF (WTEJ) auf

Der auf ETPs und ETFs spezialisierte Vermögensverwalter WisdomTree legt einen ETF auf, der in schnell wachsende Cloud Computing-Unternehmen investiert. Der neue WisdomTree Cloud Computing ETF (WTEJ) ist ab sofort an der Deutschen Börse Xetra handelbar. Er orientiert sich an der Preis- und Renditeleistung (vor Gebühren und Ausgaben) des BVP Nasdaq Emerging Cloud Index (EMCLOUD) und verfügt über eine Kostenquote von 0,4 Prozent.

„In einer zunehmend digitaler und vernetzter agierenden Welt ist der globale Cloud Computing-Markt exponentiell gewachsen. Prognosen zufolge wird er bis 2025 rund 697 Milliarden US-Dollar umfassen1. Der WisdomTree Cloud Computing UCITS ETFbietet wachstumsorientierten Investoren eine Auswahl von Cloud-Unternehmen an und skaliert die einzigartige Expertise von Nasdaq und Bessemer Venture Partners bei der Identifizierung dieser Unternehmen“, so Jeremy Schwartz, Executive Vice President und Global Head of Research von WisdomTree.

„Die Nasdaq und Bessemer Venture Partners haben daran gearbeitet, einen neuen Vergleichsindex in den Markt zu bringen, da Cloud Services als Werkzeuge für die Geschäftsentwicklung an Bedeutung gewinnen“, sagt Dave Gedeon, Vice President und Head of Index Research & Development von Nasdaq Global Indexes. „Der BVP Nasdaq Emerging Cloud Index (EMCLOUD) ist eine greifbare Möglichkeit, das Wachstum von Unternehmen zu verfolgen, die ihre Branchen verändern und ihre Kunden durch die Nutzung der Cloud-Technologie stärken.“ 

Schwartz erklärt: „Der WisdomTree Cloud Computing ETF zielt auf Cloud Computing-Unternehmen ab, die unserer Ansicht nach am besten für ein hohes, wiederkehrendes Umsatzwachstum aufgestellt sind und das Potenzial besitzen, schneller zu skalieren als es bei traditionellen Technologieunternehmen der Fall ist. Cloudbasierte Unternehmen haben in der Regel bessere Gewinnmargen und ein höheres Wachstum als andere Technologieunternehmen.“

Der WisdomTree Cloud Computing ETF wird in aufstrebende Aktienunternehmen investieren, die am Nasdaq Stock Market, der New York Stock Exchange, NYSE American oder der CBOE Exchange notiert sind und sich hauptsächlich mit der Bereitstellung von Cloud-Software und Cloud-Dienstleistungen für ihre Kunden befassen.

Um als Cloud Computing-Unternehmen eingestuft und aufgenommen zu werden, muss das Unternehmen folgende, von Bessemer Venture Partners (BVP) festgelegte Eigenschaften besitzen: 

  • Ausrichtung auf Cloud Computing: Jedes Unternehmen muss einen Großteil seines Umsatzes durch businessorientierte Softwareprodukte über ein Cloudbereitstellungsmodell auf Subskriptions-, Volumen- oder Transaktionsbasis generieren.
  • Attraktives Umsatzwachstum: Neue Indexbestandteile müssen in den letzten beiden Geschäftsjahren einen Anstieg von mindestens 15 Prozent verzeichnet haben; bestehende Indexbestandteile müssen in einem der beiden letzten Geschäftsjahre um mindestens 7 Prozent gestiegen sein, um weiterhin in Betracht zu kommen.
  • Liquiditätsbeschränkungen: Unternehmen im Index müssen über eine Mindestmarktkapitalisierung von 500 Millionen US-Dollar und im Dreimonatsdurchschnitt über ein tägliches Handelsvolumen von mindestens 5 Millionen US-Dollar verfügen.

1) Adroit Market Research, 30.05.19

Emma Halley verantwortet Investmentprozesse im Bereich Multi-Asset und Makro bei Aviva Investors

Emma Halley ist seit heute in der neu geschaffenen Rolle als Head of Investment Process, Multi-Asset and Macro bei Aviva Investors an Bord, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. In London ansässig, berichtet sie an Peter Fitzgerald, Chief Investment Officer, Multi-Asset and Macro.

Halley ist dafür verantwortlich, neue Ideen innerhalb der Multi-Asset-Portfolios bei Aviva Investors zu entwickeln, zu strukturieren und umzusetzen. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf den Bereich Aviva Investors Multi-Strategy (AIMS). Halley koordiniert künftig die wichtigsten Schwerpunktthemen, die im Rahmen der wöchentlichen Investmentmeetings des Multi-Strategy-Teams sowie dem Strategic Investment Group Forum diskutiert werden. Dadurch wird sie auch die bestehende Zusammenarbeit zwischen den Investmentteams weiter ausbauen.

Emma Halley kommt von Fulcrum Asset Management, wo sie als Leiterin des Portfoliomanagements die systematische Umsetzung des Investmentprozesses für die über 4,5 Milliarden US-Dollar schweren Absolute-Return-Strategien verantwortete. Zuvor war sie vier Jahre lang im Global Fixed Income Team bei Schroders tätig.

Peter Fitzgerald, CIO, Multi-Asset and Macro bei Aviva Investors, sagt:

„Wir freuen uns sehr, Emma in unserem Team willkommen zu heißen und von ihrer Erfahrung profitieren zu können. Unser Fokus liegt weiterhin ganz klar darauf, starke Ideen zu generieren, um die Performance innerhalb unserer Portfolios zu verbessern. Emmas neue Rolle resultiert aus den Anpassungen, die wir im vergangenen Jahr an unserer Anlageplattform vorgenommen haben. Dazu zählen die neu gegründeten und kombinierten Funktionen im Bereich Multi-Asset- und Makro sowie unsere deutlich ausgebauten Aktienkapazitäten. Wir erkennen bereits jetzt die Vorteile der sich daraus ergebenen, optimierten Gewinnung neuer Ideen über alle Portfolios hinweg.“


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

LFDE stärkt seine Präsenz in Deutschland und Österreich

LFDE - La Financière de l’Échiquier ernennt Michael Ruppenthal zum Head of Business Development Germany & Austria. Er berichtet an John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich und ist für den Vertrieb, vornehmlich in Süddeutschland, verantwortlich.

Die Fonds von LFDE sind seit 2007 in Deutschland und seit 2015 auch in Österreich zugelassen. In Deutschland vertreibt das Unternehmen Aktienfonds, Mischfonds, Wandelanleihenfonds und Liquid-Alternative-Fonds1 und richtet sich mit diesen Fondslösungen an Vertriebspartner und institutionelle Anleger.

„Michael Ruppenthal ist einer der erfahrensten Vertriebler in der Finanzindustrie. Seine über 20-jährige Erfahrung in der Finanzbranche und seine profunde Kenntnis des deutschen Marktes sind entscheidende Vorteile, wenn es darum geht, unseren Wachstumskurs in Deutschland und Österreich voranzutreiben. Wir freuen uns sehr, dass Michael zu uns kommt“, erklärt John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich.

Über Michael Ruppenthal

Michael Ruppenthal besitzt über 20 Jahre Erfahrung im Fondsvertrieb. Bevor er zu LFDE kam war er Deputy Head of Business Development Germany bei Ethenea Independent Investors S.A. Seine früheren beruflichen Stationen waren AXA Services (2002-2007), AXA IM (2008-2010) und BNP Paribas Investment Partners in Frankfurt. Michael Ruppenthal verfügt darüber hinaus über die internationalen Abschlüsse als Certified International Investment Analyst (CIIA) und Certified European Financial Analyst (CEFA).


1) Der Begriff „Fonds“ bezeichnet Fonds oder Teilfonds einer SICAV.

Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com

LFDE - La Financière de l'Échiquier, im Jahr 1991 gegründet, ist mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 9 Milliarden Euro und einem mehr als 130 Mitarbeiter zählenden Team eine der führenden französischen Vermögensverwaltungsgesellschaften. Das Unternehmen verwaltet Spar- und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. Als Teil der Primonial Group ist LFDE auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Italien, Spanien und den Benelux-Ländern vertreten. LFDE unterzeichnete 2008 die UNPRI-Grundsätze, 2013 das Carbon Disclosure Project 2013 und 2017 das Montreal Carbon Pledge.

Nur jeder vierte professionelle Anleger hat ein Konzept für die nachhaltige Anlage in Anleihen

Eine Umfrage von NN Investment Partners (NN IP) unter professionellen Anlegern zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren1 zeigt, dass sich verantwortungsbewusste Anleger nach wie vor mehr auf Aktien als auf Anleihen konzentrieren. Lediglich ein Viertel (26%) der befragten Anleger gibt an, ihr Unternehmen habe ein klar definiertes Konzept in Bezug auf verantwortungsbewusstes Investieren in Anleihen. Für Aktien besitzt immerhin die Hälfte der Befragten (49%) ein entsprechendes Konzept. NN IP integriert ESG-Kriterien in den Großteil seiner Strategien, auch im Anleihebereich.

Hinsichtlich der Zukunftspläne der professionellen Anleger zeigt die Umfrage, dass 61% der Befragten angeben, ihren Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren in Aktien in den nächsten drei Jahren optimieren zu wollen. Für Anleihen geben dies 49% an. 

Edith Siermann, Head of Fixed Income and Responsible Investing bei NN Investment Partners:

„Es ist interessant zu sehen, dass derzeit nur 26% der befragten Investoren über eine verantwortungsbewusste Investmentstrategie für Anleihen verfügen. Meiner Meinung nach gibt es keinen Grund, warum dieser Prozentsatz niedriger sein sollte als auf der Aktienseite. Alle Ansätze, die auf Aktien angewendet werden, können, abgesehen von der Stimmrechtsausübung, auch auf festverzinsliche Anlagen angewendet werden. Es ist jedoch ermutigend, dass fast die Hälfte der Anleger in unserer Umfrage beabsichtigt, sich in diesem Bereich zu verbessern. Wir glauben, dass die ESG-Integration der beste Weg ist, um attraktive Renditen für unsere Kunden zu erzielen und gleichzeitig einen Beitrag zur Gesellschaft insgesamt zu leisten. Wir planen daher, ESG-Kriterien in alle unsere Anleihestrategien zu integrieren. Dabei konzentriert sich unser Ansatz auf Anlagemöglichkeiten mit einer positiven ESG-Dynamik. Neben ESG-integrierten Produkten bieten wir als weitere Produktlinien auch Sustainable und Impact- Anleihestrategien an. Diese beiden Produktlinien besitzen eine noch stärkere Ausrichtung auf ESG-Faktoren. Unser Green-Bond-Fonds ist beispielsweise eine Impact-Strategie mit Fokus auf Branchen und Unternehmen, die einen deutlich positiven Beitrag zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen leisten.“

Die Umfrage von NN IP zeigt darüber hinaus, dass professionelle Anleger Bedenken haben, dass möglicherweise nicht jeder nachhaltige Fonds so grün ist, wie es auf dem Papier scheint. Insgesamt sind 64% der Anleger der Meinung, dass es schwierig ist, zwischen den angebotenen Produkten zu unterscheiden.

Edith Siermann: „Die Bedenken hinsichtlich Greenwashing sind zu einem gewissen Grad berechtigt. Es ist wichtig, dass Fondsgesellschaften ihren ESG-Integrationsansatz transparent darlegen, damit die Kunden die Unterschiede im Produktangebot verstehen. Daher haben wir bei NN IP die Einbindung von ESG-Kriterien in unsere Anlagestrategien einheitlich und klar definiert. Alle drei Faktoren, also E, S und G, müssen in jede Investmentanalyse einbezogen und dies konsequent und einheitlich dokumentiert werden.“

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass 69% der befragten Investoren glauben, dass Aktionäre klare und positive Veränderungen in den Unternehmen vorantreiben können. 65% der Befragten glauben jedoch, dass dies für Inhaber von Anleihen schwieriger ist, weil sie kein Stimmrecht besitzen.

Edith Siermann: „Neben der Stimmrechtsausübung gibt es für Investoren sehr viele weitere Möglichkeiten, sich zu engagieren. Die Tatsache, dass Anleiheinhaber kein Stimmrecht haben, ist daher kein Grund, die Bedeutung des Engagements bei Anleiheinvestoren zu schmälern. Unabhängig von der Anlageklasse ist Engagement ein wichtiges Instrument, um nachhaltige Veränderungen voranzutreiben und die attraktivsten Anlagemöglichkeiten auch innerhalb festverzinslicher Anlagen zu identifizieren. Ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass Anleihe- und Aktieninhaber ähnliche Ansätze in ihren verantwortungsbewussten Anlagestrategien einsetzen.“ 


Die kompletten Umfrageergebnisse finden Sie hier.

1 NN Investment Partners, Umfrage unter 290 professionellen Investoren zu verantwortungsbewusstem Investieren, Mai 2019. Befragt wurden Anleger aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Belgien, Großbritannien und Skandinavien. 

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 268 Mrd. Euro* (305 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. Juni 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Fondskäufe übersteigen -verkäufe im dritten Quartal deutlich

„Für 2019 kann man eine sehr robuste Nachfrage nach Investmentfonds konstatieren. Auch im dritten Quartal haben die Kunden der ebase wieder deutlich mehr Fondsanteile gekauft als verkauft“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Dabei ist erkennbar, dass nicht nur Fondsbesitzer ihre Bestände weiter ausbauen, sondern langsam mehr und mehr Menschen auf Investmentfonds setzen. Ein wichtiger Faktor für diese Entwicklung ist sicherlich das Niedrigzinsumfeld“, so Geyer weiter. Die Handelshäufigkeit bewegte sich im Dreimonatsdurchschnitt in etwa auf dem mittleren Niveau des letzten Jahres.

Die gefragtesten Assetklassen waren Aktien- und Mischfonds. Die Kaufquotienten lagen hier bei 1,04 bzw. 1,32. Im Bereich der Aktienfonds wurden dabei insbesondere global sowie in den USA investierende Fonds gesucht. Diejenigen Fonds, die in erster Linie in Unternehmen in Europa und speziell Deutschland anlegen, wurden dagegen überwiegend verkauft. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Mischfonds, auch hier waren weltweit anlegende sowie auf die USA fokussierte Fonds am gefragtesten. Rentenfonds wurden dagegen im dritten Quartal in Summe etwas häufiger verkauft als gekauft. Der Kaufquotient lag hier bei 0,93. Dabei trennten sich die ebase Kunden vor allem von auf Europa fokussierten Fonds.

Neben der erfreulichen Nachfrage nach aktiv gemanagten Fonds waren ETFs im dritten Quartal extrem gefragt. Es wurden rund dreieinhalb Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. „Seit der Umstellung auf ein Marktpreismodell im April haben wir intensiv daran gearbeitet, dass bei ebase verfügbare ETF-Angebot auszubauen. Das ETF-Universum hat sich dadurch mittlerweile nahezu verdoppelt und die Kunden können aus rund 900 ETFs auswählen. Die Tatsache, dass die Nachfrage seitdem noch weiter zugelegt hat, zeigt, dass ebase diesen wichtigen Schritt zur richtigen Zeit getan hat“, stellt Geyer fest.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung, die vierteljährlich veröffentlicht wird und die Handelsaktivität der ebase Kunden widerspiegelt. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Empira-Studie: Nicht-öffentliche Investoren erobern Wohnprojektentwicklungsmarkt – Eigener Bestandsaufbau wächst auf 40 Mrd. €

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in Zusammenarbeit mit bulwiengesa in einer aktuellen Studie den Markt für Wohnprojektentwicklungen in den deutschen Top 7 untersucht. Schwerpunkt der Studie ist das Segment Develop and Hold, also die Wohnprojektentwicklung für den eigenen Bestand, im Vergleich mit Trading-Development, also dem Abverkauf an Dritte nach Fertigstellung des Neubaus.

„Die interessante Fragestellung nach dem Develop and Hold-Segment war für uns sofort eine sinnvolle Ergänzung unserer jährlichen Projektentwicklungsstudie. Die vorliegenden Zahlen bieten Mehrwert für die Leser und insbesondere Anleger, die ein Investment am deutschen Wohnimmobilienmarkt erwägen. Die Botschaft ist klar: das Develop and Hold-Geschäft ist nicht mehr von öffentlichen Akteuren monopolisiert“, sagt Andreas Schulten, Generalbevollmächtigter von bulwiengesa.

Die Autoren beziffern das aktuelle Marktvolumen im Segment Develop and Hold über die nächsten fünf Jahre (Projekte in Planungs- und Entwicklungsphase) auf rund 33 Milliarden Euro und 5,2 Millionen Quadratmeter Wohnfläche. Das klassische Trading-Development-Segment beläuft sich dagegen auf rund 11 Millionen Quadratmeter. Die Experten von Empira und bulwiengesa erwarten einen Anstieg des Develop and Hold-Sektors auf 40 Milliarden in den kommenden Jahren, wohingegen das Trading-Developing-Segment stagnieren wird, wodurch sich die Marktanteile weiter zugunsten der Projektentwicklung für die eigene Bestandshaltung verschieben werden.

„Die Zahlen belegen eindeutig, was uns der Markt und unsere Anleger seit einigen Jahren immer deutlicher spiegeln: Die Projektentwicklung für den eigenen institutionellen Bestand hat das Nischendasein hinter sich gelassen und wird mittelfristig den Großteil des Neubauvolumens in Deutschlands Großstädten auf sich vereinen. Dieser Trend beschränkt sich nicht nur auf das Wohnsegment, auch Büro-Investments bieten hier viel Potenzial, erläutert Lahcen Knapp, CEO von Empira. „Gründe für diese nachhaltige Veränderung sind einerseits die anhaltende Renditekompression im Bestandsbereich. Daneben zeigt sich auch die wachsende Erkenntnis, dass das Entwicklungsrisiko bei vorliegendem Baurecht in deutschen Großstädten aufgrund des strukturellen Nachfrageüberhangs nach Wohnraum eindeutig beherrschbar ist.“

Unterschiede zwischen Top 7 bei Develop and Hold-Quote bieten Anlegern Chancen

Der klare Trend der letzten Jahre zu stetig wachsenden absoluten und relativen Develop and Hold-Volumen wirkt sich dabei allerdings stark unterschiedlich in den einzelnen Top 7-Märkten aus. Zwischen dem Standort mit dem höchsten Anteil an Develop and Hold-Geschäft am gesamten Wohnungsneubau (Stuttgart mit 41%) und der Stadt mit dem geringsten Anteil (Düsseldorf mit 22%) liegen volle 19 Prozentpunkte. In absteigender Reihenfolge bieten auch München (35%), Berlin (34%), Köln (33%), Frankfurt (30%) und Hamburg (27%) unterschiedlich großes Wachstumspotenzial für Develop and Hold-Investoren.

Rund 27 Prozent der Develop and Hold-Pipeline geht dabei derzeit auf nicht-öffentlichen Anleger zurück, während die im Segment traditionell dominanten öffentliche Akteure wie kommunale und landeseigene Wohnungsgesellschaften 54 Prozent ausmachen. Vergleicht man die Flächenvolumen, die sich in den Top 7 im Develop and Hold-Bereich derzeit in der Baurespektive Planungsphase befinden, sticht der doppelt so hoch Anteil nicht-öffentlicher Anleger hervor. Dies spricht für einen Trend zum stark steigenden Engagement im Develop and Hold-Geschäft unter privatwirtschaftlichen und vor allem institutionellen Investoren.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe unter https://www.empira.ch/de/aktuelles zum Download bereit.


Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist mit einem Anlagevolumen von knapp 1,7 Mrd. Euro ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentansätze spezialisiert und bietet institutionellen Anlegern in-house-Lösungen in Bereichen wie Projektentwicklung und Landbanking. Bei Immobilienkreditfonds ist das Unternehmen im deutschsprachigen Raum einer der Marktführer, mit Mezzanine- wie Whole-Loan-Produkten.

Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH) und weitere Niederlassungen in Luxemburg, Frankfurt, München und Leipzig.

M&G Real Estate schafft neue Führungsposition für das kontinentaleuropäische Geschäft

M&G Real Estate hat seine europäischen Investment- und Asset-Management-Teams unter der Führung von Marc Reijnen gebündelt, der die neu geschaffene Position des Leiters Investment & Asset Management für Kontinentaleuropa übernimmt. Er berichtet an Tony Brown, Global Head of M&G Real Estate.

Marc Reijnen kam 2016 als Head of Continental European Asset Management zu M&G Real Estate. Von Paris aus leitete er die Entwicklung des kontinentaleuropäischen Geschäfts und den Ausbau des Teams auf 23 Mitarbeiter in sechs Niederlassungen. Unter seiner Führung erhöhte sich das verwaltete Vermögen in 12 Ländern von 2,2 Milliarden auf 4,6 Milliarden Euro. Tony Brown, Global Head of M&G Real Estate, dazu: „Marc Reijnen hat einen überzeugenden Track Record in allen Aspekten des Managements von Gewerbeimmobilienfonds und verfügt über umfassende Erfahrung in verschiedenen Ländern und Märkten. Ich bin daher sehr optimistisch, dass er auf seine bereits erzielten Erfolge beim Ausbau unserer europäischen Wachstumsstrategien aufbauen kann und unseren Ruf als führenden und innovativen Investor alternativer Anlagen weiter festigt.

Marc Reijnen ergänzt: „Die engere Integration unserer Asset- und Investment-Management-Teams in Kontinentaleuropa ermöglicht uns ein effizienteres Management unserer Ressourcen und bedient eine breite Palette an unterschiedlichen Kundenbedürfnissen.

„Europa ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für unser Geschäft und wir planen die weitere Diversifizierung unserer Produktpalette und unserer Kundenbasis in dieser Region. Der Markt bietet umfangreiche Möglichkeiten für den Kapitaleinsatz und mit der wachsenden Zahl von Mitarbeitern in unseren sechs Niederlassungen sind wir für die weitere Umsetzung unserer Strategien und die Bereitstellung eines exzellenten Services bestens gerüstet.“


Über M&GPrudential und M&G Investments

M&G Investments ist Teil von M&GPrudential, einer Vorsorge- und Investmentgesellschaft, die im August 2017 von der Muttergesellschaft Prudential plc gegründet wurde und Vermögenswerte von €381 Mrd. verwaltet (Stand 30. Juni 2019). M&G Prudential hat mehr als 5 Millionen Kunden in Großbritannien, Europa und Asien, darunter private Sparer und Investoren, Lebensversicherungsnehmer und Mitglieder von Pensionskassen.
M&GPrudential wird sich von Prudential Plc abspalten und zu einem unabhängigen, an der Londoner Börse notierten Unternehmen entwickeln.
Seit fast neun Jahrzehnten unterstützt M&G Investments seine Kunden dabei, von Investitionen zu profitieren, die wiederum Arbeitsplätze, Wohnungen und lebenswichtige Infrastruktur in der Realwirtschaft schaffen. Die Anlagelösungen umfassen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Multi Asset-Anlagen, Bargeld, Privatanleihen, Infrastruktur und Immobilien. M&G ist sich der Bedeutung verantwortlichen Investierens bewusst. Das Unternehmen hat die UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI) unterzeichnet und ist Mitglied des Partnerprogramms der Climate Bonds Initiative.
Die 35 Milliarden Euro umfassende Immobiliensparte M&G Real Estate (Stand 30. Juni 2019) ist ein führender Anbieter von Finanzlösungen für globale Immobilieninvestoren, hat einen branchenführenden Ansatz für verantwortungsbewusstes Immobilienmanagement und setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung seiner Fonds ein.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.mandgprudential.com 

Vernetzt, grün, schnell erreichbar: Wealthcap-Studie entwirft Handelsimmobilie der Zukunft

Der Real Asset- und Investment Manager Wealthcap hat zusammen mit den Experten der BBE Handelsberatung die Studie „Future Retail – DNA des Erfolges“ veröffentlicht. Darin wird die Zukunftsperspektive des stationären Handels bestätigt, aus Sicht von Investoren wird es jedoch immer schwerer vorherzusagen, welche Standortkriterien den langfristigen Erfolg ihrer Handelsimmobilien sichern. Grund hierfür sind tiefgreifende gesellschaftliche Trends wie die Digitalisierung, der demografische Wandel oder die Tendenz zu nachhaltigerem und ethischem Konsum, mit denen sich die Spielregeln des Handels und die Erwartungshaltung der Kunden grundlegend verändern.

Wealthcap Scoring auf Handelsimmobilien ausgeweitet

Das Studiendesign beinhaltet sowohl einen quantitativen als auch qualitativen Ansatz. Im quantitativen Teil werden fünf Praxisbeispiele anhand des eigens entwickelten Wealthcap Scorings analysiert. Im qualitativen Teil wurden Experten aus Einzelhandel, Stadtplanung, Wissenschaft sowie Markt und Investment anhand von Tiefeninterviews nach ihren Erwartungen für die Zukunft des Handels befragt. Abschließend wurden die Erfolgsfaktoren aus Investorenperspektive herausgestellt. Zu den Befragten gehören der Handelsverband Deutschland, die stattbau München GmbH, das Zukunftsinstitut, die Hochschule Nürtingen-Geislingen sowie die Handelsketten Kaufland und denn‘s Biomarkt.

„Der Handel ist eine sehr wettbewerbsorientierte Branche, die innovativ bleiben muss. Unsere Konsumgewohnheiten und Erwartungen an den Einzelhandel unterliegen einem rasanten Wandel. Insbesondere stationäre Konzepte müssen flexibel reagieren, wenn sie eine echte Zukunftsperspektive haben wollen“, sagt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap. „Unsere Studie zielt dabei weniger auf abstrakte Investmentzahlen ab, sondern vielmehr auf eine standortbezogene Bestimmung der Zukunftschancen von Handelslagen. Hier gilt es je Betriebsform klar zu differenzieren. Denn nicht jedes Handelskonzept funktioniert an jedem Standort. Das hat unsere Untersuchung klar herausgearbeitet.“

„Die Anforderungen der Kunden und der Händler selbst variieren je nach Standort, Betriebstyp, Sortiment und sozio-ökonomischer Struktur erheblich. Dieser Vielfalt haben wir mit unserem Forschungsdesign Rechnung getragen“, erläutert Joachim Stumpf, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung.

Die Erkenntnisse der Untersuchungen sind vielfältig und häufig von Mikrolage und Nutzungsart abhängig. Es konnten jedoch übergreifende Erkenntnisse abgeleitet werden, die übergreifend die Zukunft des Handels prägen werden.

Online und offline wachsen zusammen

E-Commerce und stationärer Handel wachsen zunehmend zusammen. Auf der einen Seite experimentiert der stationäre Handel immer mehr mit Möglichkeiten, um sich mithilfe digitaler Technologien kundenfreundlicher und effizienter aufzustellen. Andererseits eröffnen vormals reine Onlineanbieter verstärkt stationäre Geschäfte, um ihre Marke zu pflegen und persönlichen Kundenservice anzubieten. So verschwimmen die Grenzen zwischen klassischem stationären Handel und E-Commerce.

Individuelles Einkaufserlebnis vor der Haustür

Neben dem klassischen Investmentkriterium Lage entscheidet in Zukunft vor allem die schnelle Erreichbarkeit. Mit neuen Mobilitätskonzepten betrifft diese Erreichbarkeit immer weniger nur das Automobil. Ein guter Zugang mit dem Fahrrad, zu Fuß oder anderen Fortbewegungsmitteln bis direkt für das Geschäft gewinnt gerade in urbanen Zentren enorm an Bedeutung.

Um dem reinen Online-Handel etwas entgegenzusetzen, wird es zunehmend darauf ankommen, den Kunden ein erfüllendes Einkaufserlebnis zu bieten. Stationäre. Wer Individualität und Individualisierbarkeit in sein Konzept integriert und den Konsumenten auf einer persönlichen Ebene erreicht, kann auf einen stärkeren Zulauf und höhere Margen hoffen.

Handeln mit ökologischem Bewusstsein und Nischenkompetenz

Eine immer größere Rolle spielen zudem nachhaltige Konzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Immer mehr Menschen sind bereit, für ethischen Konsum und nachhaltige Produkte mehr Geld auszugeben. Nachhaltigkeitsaspekte machen künftig aber nicht mehr beim Produktsortiment halt. Ökologische und soziale Aspekte greifen immer stärker auf den Einzelhändler und die Handelsimmobilie selbst über. Dazu zählen nachhaltige Bauweisen und geringer Ressourcenverbrauch im Objekt.

Mut zur Nische kann sich für den Einzelhändler lohnen, wenn die Qualität des Produkts stimmt und eine echte Abgrenzung vom Wettbewerb gelingt. Spezialisierung geht vor einer immer größeren Ausdehnung der Produktpalette, die die Kunden zunehmend verwirrt.

Mixed und Flexible Use: Flexible Flächennutzung als Erfolgsfaktor

Darüber hinaus sollten nachhaltig erfolgreiche Handelsimmobilien auf flexible Flächennutzungskonzepte setzen, die im besten Fall auch Lösungen für größere gesellschaftliche Anforderungen bieten. Handelslagen, die als intermodaler Knotenpunkt mit E-Ladestationen oder Last-Mile-Logistikhubs positioniert werden, könnten einen bedeutenden Beitrag zur Verkehrswende in unseren Städten leisten.

Die monolithische Einzelhandelsimmobilie wird es immer weniger geben. Die Einbindung von Handelslösungen in Quartiersstrukturen zählt schon heute zum Erscheinungsbild deutscher Städte. Aber auch flexible Umnutzungsmöglichkeiten stärken die Zukunftsperspektive: Beispielsweise kann die Handelsimmobilie, die heute den Einzelhändler beheimatet, morgen vier Showrooms beherbergen, um danach einem Logistikunternehmen Raum zu bieten.

Drei Szenarien zur Zukunft des Handels

Im Ausblick von „Future Retail – DNA des Erfolges“ leitet die Studie drei mögliche Zukunftsszenarien für den Handel ab:

1. Der volldigitalisierte Einkauf

Denkbar wäre zum einen der volldigitalisierte Einkauf, wobei E-Commerce und stationärer Einzelhandel vollständig verschmelzen und das gesamte Warenangebot der Händler zu jeder Zeit über die virtuelle Realität zugänglich wird.

2. Einkaufen wird nachhaltig und grün

Ein weiteres Szenario beschreibt die umfassende Fokussierung auf grünes Einkaufen. Handelsimmobilien werden zu Orten der sozialen Interaktion, nachhaltige Märkte mit regionalen Produkten sind in fußläufigen Stadteilzentren schnell erreichbar.

3. Das Ende der starren Eigentumsimmobilie

Das dritte Szenario geht von einem Handel mit Nutzungsrechten als Folge der Sharing Economy aus. In einem neuen Zeitalter der Flexibilität besteht keine langfristige Bindung an Sachgüter mehr und es kommt zum ständigen Austausch unter den Konsumenten. Mischobjekte vereinen hierbei Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung und Mobilitätsdienstleistungen in einem Konzept.


Die vollständige Studie steht zum Download zur Verfügung.

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Lazard Asset Management verstärkt Drittvertrieb in Deutschland und Österreich

Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH verstärkt sein Vertriebs-Team mit Lars Walter als neuem Senior Sales Manager.

Von Frankfurt aus unterstützt Walter künftig den Drittvertrieb von Lazard Asset Management in Deutschland und Österreich. Er berichtet dabei an Daniela Weißenborn, Leiterin Drittvertrieb bei Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH, die Anfang des Jahres zum Unternehmen stieß.

„Mit Lars Walter gewinnen wir einen ausgewiesenen Vertriebs-Experten. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er unser Team wesentlich verstärken und dazu beitragen, dass wir unsere Wachstumsziele in Deutschland und Österreich erreichen“, sagt Andreas Hübner, Geschäftsführer der Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH.

Walter wechselt vom britischen Vermögensverwalter Columbia Threadneedle, wo er für die Kundenbeziehungen in den Bereichen Asset Manager, Privatbanken und Family Offices verantwortlich war. Zuvor arbeitete er im Vertrieb für Fidelity Investment Managers und die Cominvest AG.


Über Lazard Asset Management LLC

Als indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ) bietet Lazard Asset Management (LAM) weltweit eine breite Palette von Aktien-, Anleihen- und Alternativen Investmentprodukten. LAM und verbundene Vermögensverwaltungsgesellschaften der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in der Höhe von 187,6 Milliarden Euro zum Ende des zweiten Quartals 2019.
Weitere Informationen über Lazard Asset Management finden Sie auf https://www.lazardassetmanagement.com/de/de_de. Folgen Sie LAM über @LazardAsset.

Credit Suisse Asset Management stellt Produktpalette auf Nachhaltigkeit um

Credit Suisse Asset Management integriert Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) in ihren Anlageprozess. In der ersten Phase bis Ende Oktober 2019 werden über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von mehr als CHF 20 Mia. umgestellt. Damit werden sie die im Credit Suisse Sustainable Investing Framework festgelegten ESG-Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Die Credit Suisse verfügt über eine lange Tradition in der Förderung von Nachhaltigkeit im Anlagegeschäft. Basierend auf der Anlageplattform und der bewährten Expertise werden Kunden dabei unterstützt, zunehmend nachhaltiger zu investieren. Dazu werden laufend Anlageprodukte entwickelt und gefördert, die überdurchschnittliche Renditen anstreben und dabei gleichzeitig auch einen positiven ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen erbringen.

Im Jahr 2017 gründete der Credit Suisse Group CEO das Impact Advisory and Finance Department (IAF), um den Aufbau einer breiteren Palette nachhaltiger Anlagelösungen zu fördern. Credit Suisse Asset Management und das IAF arbeiten hierzu eng zusammen. Die Entscheidung von Credit Suisse Asset Management, ESG-Kriterien nun konsequent in die wichtigsten Anlageprozesse für alle traditionellen Anlageklassen zu integrieren, ist das jüngste Resultat dieser Zusammenarbeit. Dies rundet das breite Angebot an nachhaltigen Anlageoptionen und Impact-Investments, das die Credit Suisse auf ihren Plattformen für Privatkunden zur Verfügung stellt, ab.

In einem ersten Schritt werden bis Ende Oktober 2019 über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds und Anlagegruppen mit einem verwalteten Vermögen von mehr als CHF 20 Mia. gemäss dem Credit Suisse Sustainable Investing Framework auf Nachhaltigkeit hin ausgerichtet. Ziel von Credit Suisse Asset Management ist es, bis Ende 2020 das ESG-Angebot auf ein geschätztes Vermögen von insgesamt mehr als CHF 100 Mia. zu erweitern.

Im Rahmen eines systematischen Ansatzes werden Nachhaltigkeitskriterien über Anlageklassen hinweg angewendet, um das Anlageuniversum festzulegen (negatives Screening). Relevante ESG- Informationen werden in den Anlageprozess integriert und definieren den Dialog mit Unternehmen (Proxy Voting und Engagement). Durch diesen Ansatz führen ESG-Überlegungen in Kombination mit Finanzanalysen nicht nur zu integrierten Anlageentscheidungen, sondern sie werden auch in das Risikomanagement eingebunden. Ausserdem steht den Anlegern ab sofort ein transparentes ESG- Nachhaltigkeitsreporting zur Verfügung.

Michel Degen, Leiter Credit Suisse Asset Management Schweiz und EMEA: «Wir sind überzeugt, dass die Integration von ESG-Kriterien in unseren Anlageprozess dauerhafte Performancevorteile schaffen wird und es uns somit ermöglicht, langfristig attraktive Anlagerenditen für unsere Kunden zu erzielen.»

Marisa Drew, CEO des IAF: «Dies ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Credit Suisse Asset Management und das IAF zum Nutzen unserer Kunden zusammenarbeiten. Diese werden nun auf ein noch breiteres Angebot an nachhaltigen Produkten zugreifen können – getreu dem Ziel, Renditen nachhaltig zu erwirtschaften.»

Aviva Investors ernennt Ed Dixon zum Leiter ESG, Real Assets

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, besetzt die neu geschaffene Position Head of ESG (Environmental, Social und Governance), Real Assets mit Ed Dixon. In London ansässig, berichtet er an Melanie Collett, Head of Asset Management, Real Estate.

Dixon verantwortet künftig das 45 Milliarden Pfund schwere ESG-Programm der Real Assets-Plattform von Aviva Investors, inklusive der Bereiche Real Estate, Infrastruktur und Private Debt. Um die unternehmensweite ESG-Strategie im Bereich Real Assets hinsichtlich Investitionen, Entwicklung und Asset Management zu managen, arbeitet er eng mit Kollegen aus allen Bereichen der Plattform sowie dem Global Responsible Investment-Team zusammen.

Ed Dixon verfügt über mehr als 17 Jahre Branchenerfahrung. Zuletzt war er als Sustainability Insights Director bei Landsec tätig, wo er den Unternehmensansatz für nachhaltiges Design, Klimarisiko und Transparenz der Lieferkette verantwortete. Dixon stieß im Januar 2016 zu Landsec. Er leitete dort die Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit einem Entwicklungsvermögen von 3,6 Milliarden Pfund sowie die Bereiche Strategie, Forschung und Governance. Seine Karriere umfasst weitere Positionen bei Mace, Marks and Spencer's und Simons Group.

Darüber hinaus absolvierte Dixon das Sustainability Leadership Programm an der Harvard University und hält einen Executive MBA mit Auszeichnung von der Cass Business School.

Melanie Collett, Head of Asset Management, Real Estate bei Aviva Investors sagt:

„Ich freue mich, dass wir Ed mit seiner Erfolgsbilanz und Erfahrung für unser Team gewinnen konnten. Er verfügt über eine umfangreiche ESG-Kompetenz, die er bei der Beratung, Entwicklung und Vertragsschließung mit Unternehmen innerhalb der gesamten Immobilienbranche gesammelt hat. Ed wird unser Potenzial in einem für unsere Investoren und Mieter zunehmend wichtigeren Bereich erweitern."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

Universal-Investment und Wettlauffer Wirtschaftsberatung legen Publikumsfonds für kirchliche Anleger und Stiftungen auf

Auf Initiative kirchlicher Anleger und Stiftungen legt die Wettlauffer Wirtschaftsberatung gemeinsam mit Universal-Investment den Smart & Fair-Fonds (DE000A2H7NX5) als Publikumsfonds für konservative Anleger auf. Der neue Fonds orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen kirchlicher Investoren und Stiftungen und setzt dabei auf einen regelgebundenen Investmentansatz mit sehr niedrigen Gebühren. Für die Vermögensstruktur wird eine Zielallokation angestrebt von 30 Prozent Aktien mit Schwerpunkt auf Europa und 70 Prozent Euro-Anleihen. Das Nachhaltigkeitskonzept des Fonds setzt auf einen Best-in-Class-Ansatz und schließt besonders kritische Branchen und Länder im Einklang mit den Empfehlungen der Evangelischen Kirche Deutschland und der Bischofskonferenz der Katholischen Kirche aus.

„Angesichts der niedrigen Zinsen ist es wichtig, dass alle Kosten möglichst niedrig sind, damit beim Anleger eine attraktive Rendite ankommt. Um dieses zu erreichen, verzichtet der Smart & Fair-Fonds auch auf den kostspieligen aktiven Vertrieb über Banken und Finanzvermittler“, sagt Frank Wettlauffer, Fondsinitiator und geschäftsführender Gesellschafter der Wettlauffer Wirtschaftsberatung, die institutionelle Investoren bei Kapitalanlagen berät.

Der Fonds wird nicht nur für, sondern vor allem von mehreren institutionellen Anlegern initiiert. „Eine Reduktion der Kosten führt in der Folge zu einer höheren Ausschüttung. „Damit könnte ich mehr Projekte finanzieren als mit einem anderen Fonds“, sagt Ursula Gille-Boussahia, Vorstand Finanzen, Verwaltung und Personal von terre des hommes Deutschland. Niedrige Kosten und hohe Erträge soll auch der Verzicht auf aktives Management ergeben. Statt jedoch passiv mittels ETFs in Indizes zu investieren, setzt der Fonds auf einen smarten Ansatz: Das Portfolio Management von Universal-Investment sortiert halbjährlich etwa 1.700 Aktien nachhaltiger Unternehmen quantitativ nach ihrer Schwankung. Daraus werden dann die 50 Aktien mit der geringsten Schwankungserwartung aus unterschiedlichen Branchen und Ländern ausgewählt und bilden gleichgewichtet ein sehr breit diversifiziertes Aktienportfolio. Der Rentenanteil besteht aus rund 150 breit diversifizierten, in Euro denominierten Anleihen. Diese werden nach der Transaktionskosten sparenden „Leiterstrategie“ verwaltet. „Wir legen Wert auf eine Reduzierung der Transaktionskosten und konstruieren ein nachhaltiges Portfolio mit der Absicht die erworbenen Titel zu halten und nicht kurzfristig auszutauschen“ so Jens Olm, Portfolio Manager bei Universal Investment. „Der Verzicht auf eine Orientierung an Indizes ermöglicht dem Fonds eine bessere Diversifikation und Orientierung an den Anlegerinteressen“, sagt Frank Wettlauffer.

„Dank der Zusammenarbeit mit der Wettlauffer Wirtschaftsberatung und interessierten institutionellen Investoren haben wir ein smartes und kostengünstiges Fondskonzept entwickelt, das Renditechancen nutzt, nachhaltige Anlagekriterien berücksichtigt und intelligent die Risiken steuert“, so Peter Flöck, Bereichsleiter Portfolio Management bei Universal-Investment. Schwankungsärmere Aktien entsprechen der Risikoaversion kirchlicher Investoren und Stiftungen. „Für uns passt ein regelgebundener Fonds, der auf Unternehmen mit langweiligen, aber verständlichen und ethisch sauberen Geschäftsmodellen setzt“, so Stefan Grosse, Finanzdezernent der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, die bei der Konzeption mitgewirkt hat und sich auch maßgeblich am Startvolumen beteiligt, das rund 20 Millionen Euro beträgt.

Gerade für Stiftungen stehen zudem Ausschüttungen bei ihren Anlagen im Fokus. Da es hier sehr unterschiedliche Anforderungen gibt, haben die Anleger die Möglichkeit, online ihre Ausschüttungswünsche zu äußern.


ÜBER WETTLAUFFER WIRTSCHAFTSBERATUNG

Die unabhängige Wettlauffer Wirtschaftsberatung mit Sitz in Berlin wurde speziell gegründet, um den diversen regulatorischen Anforderungen einer Fondsgründung zu genügen. Der geschäftsführende Gesellschafter Frank Wettlauffer verfügt über mehr als 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung und kennt die Bedürfnisse kirchlicher Anleger und Stiftungen aus seiner Vertriebserfahrung bei Schweizer Banken. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben berät er viele Anleger pro bono. Für den Smart & Fair-Fonds hat er gemeinsam mit Anlegern das Anlagekonzept entwickelt, die Fondspartner ausgewählt und dient als Ansprechpartner für Interessenten und Anleger. Frank Wettlauffer ist selbst in dem Smart & Fair-Fonds investiert.
Weitere Informationen unter www.wettlauffer.eu und auf www.smart-und-fair-fonds.de.

ÜBER UNIVERSAL-INVESTMENT

Universal-Investment ist mit über 368 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen, davon rund 300 Milliarden Euro in eigenen Vehikeln sowie etwa 69 Milliarden Euro u. a. im Insourcing, weit über 1.100 Publikums- und Spezialfondsmandaten und rund 650 Mitarbeitern die größte unabhängige Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen konzentriert sich mit den drei Leistungsbereichen Administration, Insourcing und Risk Management auf die effiziente und risikoorientierte Verwaltung von Fonds, Wertpapieren, alternativen Investments und Immobilien. Die Investmentgesellschaft ist die zentrale Plattform für unabhängiges Asset Management und vereint das Investment-Know-how von Vermögensverwaltern, Privatbanken, Asset Managern und Investmentboutiquen. Die 1968 gegründete Universal-Investment-Gruppe mit Sitz in Frankfurt am Main sowie Töchtern und Beteiligungen in Luxemburg und Österreich gehört zu den Pionieren in der Investmentbranche und ist heute Marktführerin in den Bereichen Master-KVG und Private-Label-Fonds. Laut dem aktuellen PwC 2017 ManCo Survey ist Universal-Investment die größte AIFM-ManCo in Luxemburg; bei den Third-Party-ManCos rangiert Universal-Investment auf Platz 2. (Stand: 28. Februar 2018).
Mehr Informationen unter www.universal-investment.com.

Union Investment macht Nachhaltigkeit ihrer Fonds-Immobilien sichtbar

Union Investment hat in Zusammenarbeit mit atmosgrad° ein neues Label mit dem Namen „atmosphere“ entwickelt, das Mietern, Anlegern und Marktbegleitern auf einen Blick die Nachhaltigkeitsperformance einer Immobilie anzeigt. Das Label orientiert sich an den Bestimmungen des Pariser Klimavertrags bis ins Jahr 2050 und macht zunächst für das wichtige Zwischenziel 2030 sichtbar, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio dieses Zwischenziel bereits erfüllt. Die Kennzahl ist das Ergebnis einer umfangreichen Objektanalyse, die jährlich wiederholt wird, um Schritt für Schritt Optimierungspotenziale in der Nachhaltigkeitsperformance zu ermitteln.

Die neue Kennzahl des atmosphere-Labels speist sich aus einem Scoring mit drei großen Bewertungsfeldern. Zu 40 Prozent geht der Faktor „Verbräuche und Emissionen“ in die Bewertung ein. Dazu werden die Daten zum einen auf Jahresbasis erhoben und zum anderen mit den Zieldaten für das Jahr 2030 und dem Fernziel 2050 verglichen. Weitere 40 Prozent trägt der Sustainable Investment Check (SI-Check) von Union Investment zum Ergebnis bei. Der SI-Check wurde im Jahr 2009 eingeführt und zuletzt im Jahr 2018 aktualisiert. Er bemisst die Nachhaltigkeit einer Immobilie an den sieben Kriterien Gebäudeautomation, Ressourcen, Technik und Hülle, Ökonomie, Nutzerkomfort, Betrieb und Standort. Der SI-Check wird ebenfalls jährlich wiederholt. Die übrigen 20 Prozent des Scorings entfallen auf Aspekte der Fondsstrategie. Dazu zählt beispielsweise die Anwendung von Mieterausschlusskriterien, der Einsatz Grüner Mietverträge oder der Ausweis von Nachhaltigkeitszertifikaten wie DGNB, LEED oder BREEAM.

„Das neue atmosphere Label ist ein wichtiger Bestandteil unserer Manage to Green-Strategie. Die gängigen Nachhaltigkeitszertifikate am Markt sind ein guter erster Indikator für Investoren, aber mit Blick auf die Klimaziele 2050 wollten wir einen Schritt weiter gehen und eine klare Aussage zur aktuellen Nachhaltigkeitsperformance unserer Objekte und Portfolien treffen können. Das haben wir erreicht und geben unseren Mietern und Anlegern ebenso wie unseren Fondsmanagern eine verbindliche Orientierung“, sagt Jan von Mallinckrodt, Head of Sustainability bei der Union Investment Real Estate GmbH. Strukturelle Unterschiede zwischen den Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik werden im Scoring des atmosphere-Labels berücksichtigt.

„Das atmosphere-Label setzt einen neuen Standard bei dem Anspruch, die Nachhaltigkeitsperformance einer Immobilie und ihr Management innerhalb eines Portfolios in einer Kennzahl zu erfassen. Gleichzeitig reflektiert es zukünftige Anforderungen der Klimapolitik. Dadurch ist das Label ein gutes Instrument zur Portfoliosteuerung mit dem Potenzial, zum allgemeinen Branchenstandard zu werden. Schließlich sind weitere Unternehmen dazu eingeladen, die entwickelten Kriterien auch auf ihre Immobilienportfolios anzuwenden“, sagt Ralf F. Bode, Geschäftsführer von atmosgrad°.

Die Büroimmobilie „Am Holzmarkt 1“ in Köln zum Beispiel erreicht in dem neuen Scoring einen „Managed to Green“ Grad von 81 Prozent in Relation zu den Zwischenzielen für das Jahr 2030.. Das rund 19.000 m2 große Gebäude wurde im Jahr 2015 für den UniImmo: Deutschland erworben. Zu den besonderen Nachhaltigkeitsfeatures der Immobilie zählen unter anderem eine energieoptimierte Lochfassade, Grünflächen auf dem Dach und im Innenhof, Barrierefreiheit in allen Geschossen, der Einsatz von Fernwärme und einiges mehr.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

BlueOrchard veröffentlicht Climate-Finance-Studie

Der schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard hat zusammen mit dem FINEXUS Center for Financial Networks and Sustainability der Universtität Zürich („FINEXUS“) die Chancen und Herausforderungen des Klimawandels für Finanzakteure analysiert. Eine starke Partnerschaft zwischen privaten Investoren und dem öffentlichen Sektor zur Maximierungvon Synergien und Mobilisierung des notwendigen Kapitals zum Erreichen des Pariser Abkommens und der UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) steht im Fokus der Studie.

In der “Rethinking Climate Finance“-Studie diskutieren BlueOrchard und Prof. Stefano Battison, Direktor des FINEXUS, klimabedingte Risiken und deren Auswirkungen auf den Finanzsektor und damit zusammenhängende potentielle wirtschaftliche Verluste. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf weniger entwickelte Staaten. Die Studie hebt dabei die dringende Notwendigkeit und Chance für private Investoren hervor, Portfolios zu entwickeln, die eine höhere Widerstandfähigkeit gegen klimabedingte Risiken vorweisen. Eine Fallstudie über die Performance eines „grünen und braunen Protfolios“ sowie eine Umfrage bei privaten Investoren bilden den Kern der Studie. Die Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie Klimafinanzierung und Investmentvehikel weiterentwickelt werden müssten, um den Bedürfnissen und Anforderungen privater Investoren gerecht zu werden, damit sie künftig Investmentmöglichkeiten im Bereich Klimafinanzierung effizienter nutzen und ihr Engagement erhöhen können. Dabei stützt sich die Analyse auf die Expertise und Erfahrung der Autoren im Bereich Asset Management.

Des Weiteren werden wichtige Schritte identifiziert, die erforderlich sind, damit der private Sektor seine signifikante Rolle in der Mobilisierung des notwendigen Kapitals zum Erreichen der Ziele des Pariser Abkommens und der SDGs wahrnehmen kann. Das Umdenken in Bezug auf finanzielle Risiken durch einen wissenschaftlich fundierten und vorausschauenden Ansatz wurde als Schlüssel für Resilienz identifiziert. Schließlich wurde in diesem Zusammenhang die Stärkung der Partnerschaft zwischen privaten Investoren und dem öffentlichen Sektor als ein entscheidender Aspekt hervorgehoben.

Hinzu kommt eine Reihe an Erfahrungsberichten renommierter Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors, wie der Europäischen Investitionsbank, der KfW und Nordea.

BlueOrchard und das Institut für Banking und Finance der Universität Zürich arbeitet auf einen Zusammenarbeit hin, um wissenschaftliche Metriken zu entwickeln und die Lücke zwischen Forschung und Praxis zu schließen. Dieses Papier zu Climate-Finance ist ein erster Schritt in diese Richtung.

Maria Teresa Zappia, CIO bei BlueOrchard:

„Es ist unwahrscheinlich, dass konzessionäre öffentliche Finanzierungen die Lücke im Bereich der Klimafinanzierung alleine schließen können. Um die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen und sich dem Klimawandel anzupassen, bedarf es des Engagements privater Investoren anhand eines hohen Investitionsaufkommens. Der Privatsektor hat hierbei noch einen langen Weg vor sich und könnte von einer engeren Partnerschaft mit dem öffentlichen Sektor deutlich profitieren.“

Stefano Battiston, SNSF-Professor of Banking und Direktor des FINEXUS Center for Financial Networks and Sustatinability an der Universität Zürich:

„Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu bewältigen, müssen öffentliche und private Investoren ihren Risikoanalyseansatz überdenken. An der Universität Zürich haben wir einen Handlungsrahmen entwickelt, um klimabedingte finanzielle Risiken zukunftsorientiert managen zu können. Nachhaltige Finanzierung hat für die Universität Zürich eine hohe Priorität. Wir freuen uns daher, das umfangreiche Investorennetzwerk von BlueOrchard heranziehen zu dürfen, um unsere Climate-Finance-Methodik mit Marktteilnehmern zu teilen.“

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagte:

„Durch die Kooperation mit dem FINEXUS Center for Financial Networks and Sustatinability an der Universität Zürich sind wir in der Lage, unseren Partnern und Investoren eine systematische Analyse zu bieten, warum es sinnvoll ist, mit der Bewertung von Klimarisiken zu beginnen sowie damit zusammenhängende Chancen wahrzunehmen. Wir möchten nicht nur essentielle Einblicke und eine Orientierungshilfe zur Klimafinanzierung bereitstellen. Vielmehr setzen wir ein klares Signal, dass Maßnahmen zur Klimafinanzierung dringend erforderlich sind und höchste Priorität haben sollten.“


Zum vollständigen Report gelangen Sie hier. Zudem finden Sie in diesem Video weitere Informationen.

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Evangelische Bank richtet ihre Aktivitäten konsequent an den SDGs aus

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs), die heute auf den Tag genau vor vier Jahren auf dem UN-Klimagipfel in Paris von den 193 Mitgliedsstaaten der UN verabschiedet wurden, bilden – neben den E-MASplus-Kriterien – ab sofort den verbindlichen Orientierungsrahmen für das unternehmerische Handeln der Evangelischen Bank. Damit ist Deutschlands größte Kirchenbank die erste Nachhaltigkeitsbank, die die SDGs konsequent in ihr operatives und strategisches Handeln integriert.

Zeitgleich zu weltweiten Klimaprotesten und zum UN-Klimagipfel in New York, der den aktuellen Status der SDGs auf den Prüfstand stellt, appellierte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank (EB), an die Verantwortung von Politik und Wirtschaft: „Es gibt Auswege aus der Krise, eine Wende ist möglich. Die Zeit für ein entschlossenes Handeln ist da. Nicht nur die Politik ist gefordert, auch die Unternehmen müssen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und stärker für ihre soziale Verantwortung einstehen. Die EB leistet als Unterzeichnerin des UN Global Compact bereits einen aktiven Beitrag zur Förderung der SDGs und wird ihr Engagement künftig noch verstärken. Logische Konsequenz für die EB als Pionier des nachhaltigen Bankings ist, die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN im Sinne einer umfassenden Transformation zur Richtschnur ihres unternehmerischen Handelns zu machen. Konkret hat die Evangelische Bank ihre Wesentlichkeitsmatrix mit den SDGs abgeglichen, neue strategische Ziele abgeleitet und operative Maßnahmen fixiert. Damit ist die Evangelische Bank „DIE Nachhaltigkeitsbank.“

Katzenmayer zufolge seien die SDGs sehr gut als Leitplanken des unternehmerischen Handelns geeignet, denn die Finanzwirtschaft spiele bei der Finanzierung der anstehenden Transformation eine entscheidende Rolle. „Der besondere Wert der SDGs liegt darin, dass sie erstmals eine exakte Definition liefern, welche gesellschaftlichen Zielvorstellungen und Werteüberzeugungen durch nachhaltige Investments und nachhaltige Kreditvergabe erreicht werden sollen“, betonte der EB-Vorstandsvorsitzende. Sie würden damit zu einem elementaren Orientierungsmaßstab für nachhaltig ausgerichtete Finanzinvestoren weltweit.

Mit den 17 SDGs und der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 2015 einen verbindlichen Rahmen gesteckt, der eine nachhaltige Entwicklung und weltweite Armutsbekämpfung fokussiert. Ziel der SDGs sind grundlegende Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um die globale Entwicklung zu einer nachhaltigen, klima- und umweltverträglichen Wirtschaftsweise voranzubringen.

Die aktuellen Proteste angesichts eines rasant voranschreitenden Klimawandels und die von Greta Thunberg angestoßene „Fridays for Future“-Bewegung haben in den vergangenen Monaten die enorme Dringlichkeit des Anliegens noch stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht. „In New York ist deutlich geworden, dass Deutschland seine Klimaziele für 2020 verfehlt und dass es um die globalen Klimaziele noch viel dramatischer steht. Anspruch und Wirklichkeit driften weiter auseinander, das in Paris avisierte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, rückt immer mehr in die Ferne“, sagte Katzenmayer. Daher sei es Aufgabe aller verantwortungsbewussten Akteure, am grundlegenden Wandel unseres Wirtschafts- und Lebensstils mitzuwirken.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Fonds werden bei der Anlage von Betriebsvermögen immer beliebter

Das Firmenkundengeschäft ist für ebase seit vielen Jahren eine wichtige strategische Säule. Als Spezialist für das Vermögensmanagement mit Investmentfonds stellt ebase den Kunden dabei ein umfangreiches Angebot für die Anlage von Betriebsvermögen, für die betriebliche Altersvorsorge sowie für Zeitwertkonten zur Verfügung. Im Laufe der Jahre konnte ebase eine Vielzahl an Kunden gewinnen und betreut in diesem Bereich mittlerweile mehrere Milliarden Euro an in Fonds angelegten Mitteln.

„Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 252 Unternehmen weisen auf ein beträchtliches Potential hin, denn zahlreiche Unternehmen wollen bei der Anlage ihrer Betriebsvermögen in Zukunft noch stärker auf Investmentfonds setzen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „48 Prozent der befragten Firmenkunden gehen davon aus, dass der Anteil von Investmentfonds am Betriebsvermögen in den nächsten drei Jahren steigen oder sogar stark steigen wird“, zitiert er aus der Umfrage. Nur 3,6 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der Anteil sinken wird.

„Das wachsende Interesse an Investmentfonds für die Anlage von Betriebsvermögen ist angesichts des aktuellen Marktumfelds sicherlich keine Überraschung“, resümiert Geyer. Durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die in diesem Bereich oftmals schon realen Strafzinsen auf Bargeldbestände sind Unternehmen gezwungen, sich intensiver mit der Disposition ihrer freien Mittel zu befassen. „Investmentfonds scheinen hier aus Sicht der Unternehmen eine attraktive Alternative darzustellen“, ergänzt Geyer.

„Für Firmen, die vermehrt auf Fonds setzen wollen, ist ebase eine gefragte Adresse, denn es kann nicht nur aus einem Universum von rund 7.500 Fonds inklusive über 900 ETFs ausgewählt werden. Es stehen zudem auch eine Reihe attraktiver digitaler Leistungsbausteine, wie etwa eine Online-Version des 4- bis 6-Augen-Prinzips oder auch die digitale Vermögensverwaltung fintego, zur Verfügung“, so Geyer. Je nach Wunsch können sich die Unternehmen direkt an ebase wenden oder aber auf die Unterstützung durch einen der zahlreichen an ebase angebundenen Vertriebspartner, wie Banken oder Finanzanlagenvermittler, setzen.

Die positive Einschätzung der Unternehmen wird durch die Ergebnisse einer zeitgleich durchgeführten Befragung von 172, mit ebase kooperierenden, Vermittlern gestützt. Hier rechnet mehr als ein Drittel damit, dass das Firmenkundengeschäft innerhalb der nächsten drei Jahre für sie an Bedeutung gewinnen wird. Nur weniger als 3 Prozent gehen von einer abnehmenden Relevanz aus. „Während sich die meisten Vermittler in der Vergangenheit in erster Linie um Privatkunden gekümmert haben, rücken nun auch Unternehmen mehr und mehr in den Fokus. Zahlreiche Vermittler haben Unternehmer oder Geschäftsführer, die sie als Privatkunden betreuen, in den Kundenportfolios. Gute Beziehungen zu zufriedenen Bestandskunden bieten sicherlich sehr großes Potential, um die Betreuung auch auf Unternehmensebene auszuweiten“, so Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

CV Real Estate bringt Spezial-AIF für Investments in Projektentwicklungen auf den Weg

Die CV Real Estate AG bringt einen Spezial-AIF für Investitionen in Projektentwicklungen auf den Weg. Der Fonds richtet sich insbesondere an institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz (D-A-CH-Region) und soll noch im vierten Quartal 2019 an den Start gehen. Das Ziel-Eigenkapitalvolumen des Fonds beträgt 150 Millionen Euro, mit denen bei einem Fremdkapitaleinsatz von bis zu 60 % Investitionen im Volumen von bis zu 375 Millionen Euro getätigt werden können. Erste Interessensbekundungen institutioneller Anleger liegen bereits vor.

Der Fonds kann in gewerbliche Projektentwicklungen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern aus der D-A-CH-Region investieren, beispielsweise aus den Bereichen Büro, Einzelhandel, Hotel sowie Boarding-Häuser. Im Fokus stehen Entwicklungen in einer Größenordnung ab 50 Millionen Euro.

„Institutionelle Anleger suchen intensiv nach Anlagemöglichkeiten in attraktive Immobilien und Immobilienentwicklungen. Alternative Spezialfonds wie das Investmentprodukt der CV Real Estate AG verschaffen ihnen Zugang zu entsprechenden Projekten verbunden mit den bewährten hohen Transparenz- und Sicherheitsstandards des regulierten AIF ohne dabei die klassische Immobilienquote der Investoren zu belasten“, sagt Christian Vogrincic, Gründer und CEO der CV Real Estate AG. „Für uns bietet der Einstieg in das Fondsgeschäft die Möglichkeit, die Entwicklung der CV Real Estate AG weiter zu beschleunigen. Auf unserem Weg ausgehend von der starken Position in der Projektentwicklung unser Angebotsspektrum Schritt für Schritt zu erweitern und so zusätzliches Wachstum zu generieren, markiert der Spezial-AIF einen wichtigen Meilenstein,“ ergänzt Anatol Obolensky, Vorstand der CV Real Estate AG.

Der Spezial-AIF wird von der Hansainvest als Service-KVG administriert, als Verwahrstelle fungiert die Donner&Reuschel Bank.


Über CV Real Estate AG

Die CV Real Estate AG ist ein leistungsfähiger Partner für Projektentwicklung und Immobilien-Investments. CV Real Estate konzipiert, entwickelt und realisiert gewerbliche Immobilien-Projekte höchster Qualität. Sie bieten nationalen und internationalen Anlegern renditestarke und wertstabile Immobilien-Investments.
Mit einem interdisziplinär ausgerichteten Team bringt CV Real Estate umfassende Expertise, einen breiten Erfahrungsschatz und unterschiedliche Perspektiven in die Gestaltung und Entwicklung von Projekten ein. Was alle bei CV Real Estate verbindet ist die Leidenschaft dafür, mit Immobilien und Investments Werte für Investoren, Nutzer und das Umfeld zu schaffen.

Lombard Odier Investment Managers verstärkt institutionelles Vertriebsteam in Deutschland

Ab sofort verstärkt Anna Derz als Institutional Sales Manager das Vertriebsteam von Lombard Odier Investment Managers (‚Lombard Odier IM‘) für den deutschsprachigen Raum mit Sitz in Frankfurt am Main. In ihrer Funktion betreut sie vornehmlich Investoren aus den Bereichen Nicht- Regierungsorganisationen (NGO) und kirchliche Institutionen. Sie berichtet an Robert Schlichting, Länderchef für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM. Gleichzeitig bezieht Lombard Odier IM größere Räumlichkeiten in der Frankfurter Innenstadt, um perspektivisch weiter wachsen zu können.

Anna Derz kommt von Universal Investment, wo sie bereits als Junior Relationship Manager im institutionellen Bereich tätig war. Davor hat sie während ihres Studiums verschiedene Positionen und Ausbildungsprogramme bei J.P. Morgan durchlaufen. Sie spricht fließend Englisch, Spanisch und Russisch.

Robert Schlichting, Länderchef für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM: „Wir freuen uns, mit Anna Derz unser hiesiges Vertriebsteam verstärken zu können und damit die Betreuung unserer institutionellen Investoren weiter auszubauen. Mit Anna haben wir eine engagierte Kollegin für uns gewonnen, die insbesondere auf dem Gebiet der NGOs und kirchlichen Einrichtungen Erfahrung mitbringt – eine für uns bedeutsame Investorengruppe. Mit ihrer Unterstützung können wir diese zukünftig noch besser betreuen, um auf ihre Investitionsbedürfnisse einzugehen und entsprechende Lösungen anzubieten.“


Über Lombard Odier

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren. Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com 

Kosten für OGAW-Fonds sind in der Europäischen Union immer weiter gesunken

Der Bericht des US-amerikanischen Fondsverbands Investment Company Institute (ICI) untersucht die Entwicklung der durchschnittlichen laufenden Fondskosten.

Die durchschnittlichen laufenden Belastungen für OGAW-Aktien- und Renten-Fonds sanken zwischen 2013 und 2018 um rund 20 Basispunkte, so ein neuer Research-Bericht des Investment Company Institute (ICI) "Ongoing Charges for UCITS in the European Union".

Die laufende Gebühr ist der Prozentsatz der gesamten jährlichen laufenden Verwaltungskosten eines Fonds im Verhältnis zum gesamten Nettovermögen. Viele Faktoren treiben den Abwärtstrend der laufenden Gebühren, so der Bericht:

  • Die Anleger konzentrieren ihre Vermögenswerte auf kostengünstigere OGAW-Fonds.
  • Neue, kostengünstigere OGAW-Fonds werden aufgelegt, während solche mit höheren Kosten geschlossen werden.
  • Das durchschnittliche Netto-Fondsvermögen steigt und ermöglicht größere Skaleneffekte.
  • Die Investitionen in Indexfonds nehmen zu.

"Die heutigen OGAW-Manager betreuen die Anleger auf einem äußerst wettbewerbsintensiven, dynamischen und vielfältigen Fondsmarkt", sagte der assoziierte ICI-Ökonom James Duvall, Co-Autor des Berichts. "Diese Studie zeigt, dass Investoren die Gebühren sorgfältig prüfen und zunehmend in kostengünstigere OGAW anlegen."

"Regulatorische Änderungen, einschließlich MiFID II, haben eine einfachere und transparentere Veröffentlichung der Gebühren vorangetrieben", ergänzt Co-Autor Giles Swan, Direktor für globale Fondsrichtlinien bei ICI Global. "Dieser Bericht wird den Dialog über die Regulierung und Offenlegung von Gebührenweiter fördern. Insbesondere soll er das Verständnis der Anleger dafür verbessern, was die Vertriebskosten umfassen und wie sie für diese bezahlen."

Der Bericht zeigt, dass die durchschnittlichen laufenden Kosten für Aktien-OGAWs im Verhältnis zum Nettofondsvermögen, ohne Exchange Traded Funds, 2018 auf 1,29 Prozent gesunken sind, gegenüber 1,49 Prozent 2013. Für festverzinsliche OGAWs beliefen sich die durchschnittlichen laufenden Gebühren 2018 auf 0,79 Prozent, verglichen mit 0,98 Prozent 2013.

Asset-gewichtete Durchschnittsberechnungen – die den Gebühren von Fonds, die größere Vermögenswerte halten, mehr Gewicht verleihen – spiegeln die Gebühren wider, die Anleger insgesamt tatsächlich zahlen. Das steht im Gegensatz zum einfachen Durchschnitt, der die Gebühren jedes Fonds gleich gewichtet.

Die laufenden Kosten für OGAWs, die in eine Mischung aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren investiert wurden, blieben weitgehend unverändert.

Investoren konzentrieren ihr Vermögen auf kostengünstigere OGAW

Die Kernaussage des Berichts ist, dass Anleger immer mehr kostengünstige OGAWs kauften, was den Rückgang der laufenden Gebühren begünstigte. Die Anlage in kostengünstigere Fonds war für 13 Basispunkte oder 65 Prozent des Rückgangs der laufenden Kosten für Aktienfonds verantwortlich. Bei den festverzinslichen Fonds war die gleiche Verschiebung für 18 Basispunkte oder 95 Prozent der Kostenreduktion verantwortlich.

Günstigere OGAWs werden aufgelegt, teurere OGAWs geschlossen

Der Rückgang der laufenden Kosten ist auch auf ein wettbewerbsintensives Anlageumfeld zurückzuführen, in dem ältere, teurere Fonds geschlossen werden, während neue, kostengünstigere Fonds –einschließlich indexgebundener Fonds – auf den Markt kommen.

So zeigt der Bericht beispielsweise, dass sich das Nettofondsvermögen der indexnahen OGAWs seit 2013 von 224 Mrd. EUR auf 466 Mrd. EUR mehr als verdoppelt hat. Diese Vermögensvolumina sind jedoch nach wie vor relativ klein und machten Ende 2018 nur 7,6 Prozent des gesamten Nettofondsvermögens der OGAWs aus.

Die Ergebnisse veranschaulichen auch den Einfluss der neu gefassten Direktive MiFID II. Um MiFID II zu entsprechen, haben einige OGAW-Fonds sogenannte „saubere“ Anteilsklassen für Kleinanleger geschaffen. Diese Anteilsklassen – die Provisionszahlungen für Beratung ausschließen – haben im Allgemeinen niedrigere laufende Kosten als vergleichbare Fonds. Privatanleger in solchen Anteilsklassen zahlen in der Regel die Vertriebskosten direkt an den Berater. 2018 betrug die einfache durchschnittliche laufende Belastung für neu aufgelegte OGAW-Aktienfonds 1,21 Prozent, 30 Basispunkte weniger als diese von 1,51 Prozent aller OGAW-Aktienfonds. Ebenso betrug die einfache durchschnittliche laufende Belastung für neu aufgelegte festverzinsliche OGAW-Fonds 0,91 Prozent, verglichen mit 1,04 Prozent für alle festverzinslichen OGAWs.

Die durchschnittlichen laufenden Gebühren sinken sowohl für aktiv verwaltete als auch für Index-OGAWs

Von 2013 bis 2018 sanken die laufenden Gebühren für aktiv verwaltete OGAW-Aktienfonds von 1,56 Prozent auf 1,39 Prozent, während die laufenden Gebühren für indexnahe OGAW-Aktienfonds von 0,40 Prozent auf 0,28 Prozent sanken. Von 2013 bis 2018 nahmen die laufenden Gebühren für aktiv verwaltete festverzinsliche OGAWs von 0,99 Prozent auf 0,81 Prozent ab, während die laufenden Gebühren für indexgebundene festverzinsliche OGAWs von 0,21 Prozent auf 0,14 Prozent sanken.


Über ICI

ICI Global übernimmt die internationalen Aufgaben des Investment Company Institute, dem führenden Verband, der regulierte Fonds weltweit vertritt. Mitglieder von ICI bieten Investoren in Ländern auf der ganzen Welt regulierte Fonds öffentlich an – mit einem Gesamtvermögen von 30,4 Billionen US-Dollar. Ziel von ICI ist es, die Einhaltung hoher ethischer Standards zu fördern, das öffentliche Verständnis zu steigern und die Interessen der regulierten Investmentfonds, ihrer Manager und Anleger zu verfolgen. ICI Global hat Niederlassungen in London, Hongkong und Washington DC.

Neue Studie „Wells, Wires and Wheels“ zur Zukunft der Mobilität: Die Tage von Öl als Kraftstoff sind gezählt

Der Siegeszug der Elektroautos weltweit dürfte wohl spätestens 2024 nicht mehr aufzuhalten sein. Zu diesem Schluss kommt Mark Lewis, der globale Leiter für Nachhaltigkeitsforschung bei BNP Paribas Asset Management, in seinem aktuellen Whitepaper „Wells, Wires and Wheels“. In der 40-seitigen Untersuchung stellt er den Energy Return on Capital Invested (EROCI) vor. Betrachtet wird, welchen Energieertrag Öl und erneuerbare Energien abwerfen, wenn diese Energie zum Antrieb von Autos und anderen leichten Nutzfahrzeugen genutzt wird. Sprich: Wie weit kommt man aktuell mit einem Investment von 100 Milliarden US-Dollar?

Das Urteil ist eindeutig: Bei gleichem Kapitaleinsatz bringen mit Wind- und Solarenergieprojekten betriebene Elektroautos schon heute sechs bis siebenmal mehr Energie auf die Straße als solche, deren Benzinmotoren im weitesten Sinne mit Öl betrieben werden. Der Unterschied ist weniger deutlich, wenn man von Dieselfahrzeugen ausgeht, doch auch dann sind Wind- und Solarenergie immer noch drei- bis viermal so effektiv wie der Verbrennungsmotor. Der „Break-Even-Point“, also die Schwelle, an der für dasselbe Geld dieselbe Menge an Antriebsenergie zur Verfügung steht, liegt laut Lewis bei etwa 9 bis 10 Dollar pro Barrel Öl bei Benzinmotoren und bei 17 bis 19 Dollar pro Barrel bei Dieselmotoren. Damit Öl wettbewerbsfähig bleibt, müsste der Preis also deutlich fallen: Brent-Öl kostet derzeit 65 US-Dollar, während die Sorte WTI für 59 Dollar gehandelt wird (Stand vom 18. September 2019).

Sprit ist schlicht zu teuer, gerade langfristig betrachtet: Um das Mobilitätsniveau von Benzin aus dem Jahr 2018 für die nächsten 25 Jahre zu halten, sind Investitionen von schätzungsweise 24,6 Billionen US-Dollar notwendig. Die Kosten für neue Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien liegen dagegen bei nur 4,6 bis 5,2 Billionen Dollar. Kurz: In diesem Zeitraum die gleiche Mobilität aus Benzin zu erzielen wie mit erneuerbaren Energien im Zusammenspiel mit Elektrofahrzeugen, kostet etwa sechs bis siebenmal so viel. „Die Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien schlägt immer noch die von Öl“, so Lewis. „Selbst, wenn wir die Kosten für den Aufbau einer neuen Netzinfrastruktur berücksichtigen, um die zusätzlichen Strommengen zu bewältigen, die aus all den neuen Wind- und Solarkapazitäten entsteht.“ Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Stern von Öl für Benzin- und Dieselfahrzeuge im Vergleich zu wind- und solarbetriebenen Elektroautos unumkehrbar sinkt, mit weitreichenden Folgen für die Mineralölkonzerne.

Der Ölindustrie erwächst hier – erstmals in ihrer Geschichte – eine ernstzunehmende Bedrohung für ihr Geschäftsmodell: Derzeit entfallen 36 Prozent der Rohölnachfrage auf den Betrieb leichter Nutzfahrzeuge und anderer Fahrzeuge, die sich für die Elektrifizierung eignen. Weitere 5 Prozent fließen in die Stromerzeugung. Die konkurrierenden, erneuerbaren Energien könnten also leicht bis zu 41 Prozent des weltweiten Ölbedarfs ersetzen. Für sie sprechen die kurzfristigen Grenzkosten von Null, ihre Umweltfreundlichkeit und dass sie einfacher zu transportieren sind.

Allerdings genießt die Ölindustrie derzeit noch einen erheblichen Größenvorteil gegenüber Wind- und Solarenergie. 2018 lieferte Öl 33 Prozent der weltweit benötigten Energie, verglichen mit nur 3 Prozent gespeist aus Wind und Sonne. Doch dieser Vorsprung schmilzt: „Vor 100 Jahren hätte auch die Ölindustrie nicht dieselbe Energie liefern können wie heute. Sie hat über Jahrzehnte eine globale Lieferkette aufgebaut, während Wind und Sonne erst am Anfang der gleichen Entwicklung stehen“, so Lewis. Und: Noch sind Elektroautos teurer als die herkömmlichen. Doch schon 2024 könnten sich die Preise angeglichen haben. Dann werden die Karten neu gemischt und den Ölkonzernen droht womöglich das gleiche Los wie den europäischen Versorgern in den letzten 10 Jahren: Sie hatten den Ausbau der Wind- und Solarenergie zunächst verpasst und Milliarden Euro in Anlagen zur Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen versenkt.

Auch für die Politik enthält das Whitepaper eine klare Botschaft: Sie hätte jetzt die Chance, die Energiewende und den damit verbundenen Nutzen für Umwelt und Gesundheit gezielt zu fördern. Etwa über steuerliche Anreize für Elektrofahrzeuge, wie sie etwa in Norwegen erfolgreich waren, eine verbesserte Ladeinfrastruktur und entsprechende Energiespeichertechnologien. Dazu Lewis: „Der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energieerzeugung steigt. Die Speicherfähigkeit ist nun der Schlüssel, um den weiteren Ausbau der Erneuerbaren zu ermöglichen.“


Das gesamte Paper (in englischer Sprache) finden Sie hier zum Download.

Über BNP Paribas Asset Management

BNP Paribas Asset Management ist der unabhängige Vermögensverwalter von BNP Paribas, einem der weltweit größten Finanzunternehmen. BNP Paribas Asset Management verwaltet 575 Mrd. Euro Vermögen (Stand: 30. Juni 2019) mit verschiedensten aktiven, passiven und quantitativen Investmentlösungen für eine Vielzahl von Anlageklassen und Regionen. Mit rund 500 Investmentexperten und 500 Kundenbetreuern ist BNP Paribas Asset Management für Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Anleger in 71 Ländern tätig und engagiert sich seit 2002 in vielen Bereichen der Nachhaltigen Investments (SRI). Weitere Informationen erhalten Sie auf bnpparibas-am.de.

HappyOrNot erhält 25 Mio. US-Dollar Wachstumskapital

HappyOrNot, der in Finnland und den USA ansässige Erfinder des Smiley-Feedback-Systems, auf das bereits Unternehmen wie Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn,Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald’s, die San Francisco 49ers, der Londoner Flughafen Heathrow und das NHS vertrauen, hat bei einer vom nordeuropäischen Investor Verdane angeführten Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 25 Mio. US-Dollar einsammeln können. Im Rahmen der Finanzierungsrunde erwarb Verdane außerdem bestehende Aktien des Unternehmens. Verdane investiert in technologieorientierte Unternehmen, um deren Wachstum zu beschleunigen, und war bereits am Aufbau von Unternehmen wie Boozt, CRF Health und EasyPark beteiligt.

Der bereits aktive Investor Northzone, eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in Stockholm, London und New York (und einer Erfolgsbilanz bei der Unterstützung skandinavischer Unternehmen wie Spotify, Klarna und Trustpilot), beteiligte sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde, wodurch HappyOrNot derzeit eine Gesamtsumme von mehr als 40 Mio. US-Dollar zur Verfügung steht.

Die Investitionssumme soll verwendet werden, um die führende Marktposition von HappyOrNot als Anbieter von Systemen für die Echtzeiterfassung von Kunden- und Mitarbeiterfeedback weiter zu festigen. Verdane bringt ferner spezifisches Software-Know-how ein, mit dem die Analyse- und Auswertungsfunktionen der Systeme weiterentwickelt werden sollen. Darüber hinaus wird HappyOrNot die Finanzierungssumme nutzen, um seine Teams in den Bereichen Entwicklung, Marketing und Vertrieb an den schnell wachsenden Handelsstandorten Amsterdam und West Palm Beach (USA) sowie an seinem Hauptsitz und Produktknotenpunkt in Tampere auszubauen.

HappyOrNot hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und bietet Unternehmen Echtzeit-Analysen und -Einblicke, mit denen die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, die betriebliche Effizienz und der Umsatz gesteigert werden können. Das System präsentiert und sammelt Feedback-Daten von Kunden und Mitarbeitern (mithilfe einer Smiley-Skala, die von einem lächelnden bis zu einem unzufriedenen Smiley reicht). Auf der Grundlage dieser Daten können Unternehmen bestimmte Aspekte ihres Services gemäß den Wünschen ihrer Kunden und Angestellten optimieren.

Die Terminals von HappyOrNot, über die bislang 1,3 Milliarden Feedback-Antworten erfasst wurden, sind einfach strukturiert und werden von den Benutzern intuitiv verstanden. Die so generierten Echtzeitdaten und -ergebnisse sind für Unternehmen von hohem Informationsgehalt und flexibel nutzbar.

Einer Studie von Research And Markets aus dem Jahr 2018 zufolge wird der Weltmarkt für das Customer Experience-Management bis zum Jahr 2025 einen Wert von 32,49 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 22,9 % im Vorhersagezeitraum entspricht.

Heikki Väänänen, CEO und Mitgründer von HappyOrNot, erklärt:

„In unserer Branche sind wir unangefochtener Marktführer. Wir arbeiten mit fast 4.000 Unternehmen in 135 Ländern zusammen und diese neue Finanzspritze wird uns dabei unterstützen, unsere Position weiter zu festigen. Zusätzlich zu den Investitionen in unser Kerngeschäft werden wir Seite an Seite mit unseren Kunden eine noch umfassendere und innovativere Analyse- und Auswertungslösung entwickeln, mit der sie fundiertere Entscheidungen treffen und ihr Business in vielen Aspekten optimieren können. Ganz besonders freuen wir uns, für das nächste Kapitel unserer Erfolgsgeschichte ein Unternehmen wie Verdane mit an Bord zu haben, das für sein Software-Know-how bekannt ist.“

Janne Holmia, Principal bei Verdane kommentiert:

„Verdane investiert in schnell wachsende, technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa, und HappyOrNot passt daher perfekt in unser Portfolio. Wir freuen uns darauf, HappyOrNot dabei zu unterstützen, weiter zu wachsen, neue Unternehmen als Kunden zu gewinnen sowie seine Analyse- und Auswertungsfunktionen zu erweitern. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Fachkompetenz als Wachstumskapital-Investor für Software in Kombination mit der führenden Marktposition von HappyOrNot und dem großen Potenzial des Customer Experience-Marktes eine gemeinsame Erfolgsgeschichte möglich machen wird.“

Marta Sjögren, Partner bei Northzone, fügt hinzu:

„Der Markt für Echtzeit-CX-Analysen hat enormes Potenzial, da Unternehmen aller Branchen zunehmend klar wird, wie wichtig es ist, ihren Kunden und Mitarbeitern zuzuhören und in Echtzeit auf ihre Meinungen zu reagieren. HappyOrNot ist weltweit für seine Präsenz auf Flughäfen bekannt, aber sein rasches Wachstum in vielen anderen Branchen wie Einzelhandel, Gesundheitswesen, Reisen und Lifestyle machen seine Zukunftsaussichten erst richtig spannend. Dies ist ein weiterer großer Meilenstein für HappyOrNot in Richtung eines globalen Zufriedenheitsindex und einer Neudefinition von gutem Service auf allen vertikalen Märkten. Derzeit wird Sofort-Feedback meistens nur in sozialen Medien kommuniziert und dringt daher nicht unbedingt zu den betreffenden Bereichen im Unternehmen durch. Die Möglichkeit, solche Feedbacks dem Dienstleistungspersonal direkt, in Echtzeit und in einem praxisrelevanten Format zur Verfügung zu stellen, stellt eine revolutionäre Wende dar.“


Über HappyOrNot

HappyOrNot hilft Unternehmen, ihre Customer Experience und die Mitarbeiterzufriedenheit durch das weltweit bewährte Smiley Feedback-Managementsystem zu verbessern. Das 2009 gegründete Unternehmen hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und hat bis zum aktuellen Zeitpunkt mehr als 1,3 Milliarden Feedbacks erfasst.
Zu den Kunden zählen Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn, Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald's, der Londoner Flughafen Heathrow sowie viele Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Transport, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Unterhaltung/Events und Dienstleistungen. HappyOrNot hat seinen Hauptsitz in Finnland und verfügt über Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und anderen Orten weltweit und beschäftigt mehr als 150 Angestellte. Das Vertriebsnetz zählt derzeit mehr als 110 Unternehmen. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.happy-or-not.com

Über Verdane

Verdane positioniert sich als Investitionspartner für technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa. Verdane finanziert schnell wachsende Unternehmen aus den Bereichen Software, Consumer Internet, Energie und High-Tech mit flexiblem Wachstumskapital aus sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen an Einzelunternehmen und Portfolios. Als ehrgeiziger, aktiver und langfristiger Investor unterstützt Verdane Managementteams und Unternehmen dabei, ihr Wachstum aufrechtzuerhalten und zu beschleunigen. Dafür verfügt Verdane über hochgradig kompetente Beratungsteams sowie eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Steigerung des Geschäftswerts von Unternehmen, deren Wachstum auf technologischer Entwicklung beruht oder damit im Zusammenhang steht. Zum derzeitigen Portfolio der Verdane-Fonds zählen EasyPark, Freespee, HornetSecurity, inRiver, Lingit, Scanmarket und Vaadin. Verdane beschäftigt mehr als 45 Angestellte an seinen Standorten in Berlin, Kopenhagen, Helsinki, London, Oslo und Stockholm. Weitere Informationen finden Sie auf www.verdane.com.

Über Northzone

Northzone ist eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in London, Stockholm, New York und Oslo. Zum aktuellen Zeitpunkt verwaltet sie acht Fonds im Wert von 1 Mrd. Euro. Das Unternehmen hat bisher in rund 130 technologieorientierte Unternehmen investiert, darunter Branchenführer wie Spotify, iZettle, Klarna, Avito, Trustpilot, Zopa, Seriously, Lastminute.com und Stepstone. Weitere Informationen finden Sie auf https://northzone.com/.

Vontobel Asset Management erweitert ESG-Produktpalette mit globalem Aktienfonds

Die Quality Growth Boutique von Vontobel Asset Management lanciert den Vontobel Fund – Global Equity X, um der steigenden Nachfrage von Anlegern mit ethischen Ansprüchen nachzukommen.

Der Fonds entspricht größtenteils der etablierten Global Equity Strategy der Boutique, schließt jedoch Anlagen in Unternehmen aus, die an der Herstellung von Tabakprodukten, Förderung fossiler Brennstoffe, Produktion umstrittener Waffen und Erwachsenenunterhaltung beteiligt sind. Anleger, deren Anlagerichtlinien von Vorschriften und ethischen Präferenzen bestimmt sind, können mithilfe des neuen Fonds von einer bestehenden Strategie mit einem bewährten Leistungsausweis profitieren.

„Als langfristige Anleger mit knapp 30 Jahren Erfahrung erkennen wir die wichtigen wechselseitigen Zusammenhänge zwischen nachhaltigen Unternehmen und der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt“, erklärt Sudhir Roc-Sennett, Head of Thought Leadership & ESG der Boutique. „Der Fonds wurde als eine bessere Option für Kunden, die eine ethische Haltung basierend auf Ausschlusskriterien in Kombination mit unserem robusten ESG-Ansatz wünschen, entworfen.“

Die Quality Growth Boutique verfolgt konsequent ihre Philosophie des Anlegens in stabile und nachhaltige Wachstumsunternehmen, die weniger anfällig für Wirtschaftszyklen als der Markt sind, und erachtet solide ESG-Werte als ausschlaggebend für das langfristige Potenzial eines Unternehmens. Der Vontobel Fund – Global Equity, aus dem sich der neue Fonds ableitet, weist ein MSCI-ESG-Rating von A auf.

„Die Anlagephilosophie der Quality Growth Boutique passt perfekt in den Bereich der nachhaltigen Anlagen“, so Chief Investment Officer Matthew Benkendorf. „Angesichts unseres Schwerpunkts auf Nachhaltigkeit und vorhersagbarem langfristigem Ertragswachstum unserer Positionen bewegen wir uns bereits in einem sauberen Bereich. Der Global Equity X Fonds verfolgt den gleichen Anlageansatz wie unsere seit 25 Jahren bewährte Global Equity Strategy, deren Prozess ESG-Kriterien und tiefgehendes Research beinhaltet, und wird vom gleichen Team aufgebaut.“

Seit den 1990er-Jahren hat Vontobel Asset Management seine ESG-Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Mit einem verwalteten Vermögen von 28 Milliarden Schweizer Franken (25 Milliarden Euro) per 30. Juni 2019 ist Vontobel mittlerweile die drittgrößte Schweizer Adresse für nachhaltige Anlagen. Der Multi-Boutique-Ansatz des Unternehmens ermöglicht es Vontobel Asset Management, zahlreiche nachhaltige Portfolios in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi-Asset-Anlagen mit unterschiedlichen Anlageansätzen und -prozessen anzubieten.


Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir setzen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden um. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Unsere vielfältigen, hoch spezialisierten Teams generieren Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Frankfurter KI-Fonds feiert sechsjähriges Bestehen

Tungsten TRYCON gehört seit September 2013 zu den ersten Fonds in Deutschland, die künstliche Intelligenz (KI) in der Anlagestrategie einsetzen.

Per 30. August 2019 ist die Frankfurter Asset Management Gesellschaft Tungsten Capital Management seit nunmehr sechs Jahren erfolgreich mit einem KI-Fonds am deutschen Markt aktiv. Der Tungsten TRYCON Basic Invest HAIG (WKN: HAFX29) gehört zu den ältesten Vertretern einer neuen Generation von Fonds, die KI zentral zur Steuerung des Investmentprozesses einsetzen. Der Fonds hat seit Auflegung mehrere Auszeichnungen, unter anderem bei den UCITS Hedge Awards sowie den CTA Intelligence European Performance Awards, erhalten.

KI unterstützt Allokationsentscheidungen

Der TRYCON-Fonds investiert in 50 internationale, liquide Märkte bestehend aus Aktien, Staatsanleihen, Währungen und Volatilität. Die Multi-Asset-Strategie kann sowohl von steigenden als auch fallenden Kursbewegungen profitieren und sich je nach Marktphase flexibel ausrichten. Allokationsentscheidungen basieren auf der von den TRYCON-Gründern Michael Günther und Pablo Hess entwickelten Portfolio-Software QuantMatrix. „Die Strategie unterscheidet sich von traditionellen Quant-Fonds über die Menge und Art der einbezogenen Daten sowie über die KI-basierte Technologie“, erläutert Pablo Hess. QuantMatrix wertet die Daten aus und bestimmt börsentäglich die Positionierung in den einzelnen Märkten. Das System wird fortlaufend mit neuen Informationen gefüttert und profitiert von der Leistungsfähigkeit maschinellen Lernens. „Der Anleger erhält einen Fonds, dessen Handelsmodell stets auf aktuellen Marktdaten aufbaut“, ergänzt Michael Günther.

Kennzahlen und Ausblick

Ziel des Fonds ist es, mithilfe modernster Werkzeuge profitable sowie andersartige Handelsgelegenheiten zu identifizieren. Der Fonds verzeichnet im genannten Zeitraum eine risikoadjustierte Outperformance gegenüber der Peergruppe. Zudem weist der Fonds eine nachweislich niedrige Korrelation (<0,2%) mit anderen Assetklassen auf und bietet damit eine hohe Diversifikationswirkung.

„Mit unserem sechsjährigen Track-Record sehen wir uns als Pionier in Sachen KI in Publikumsfonds“, so Günther. Bisher wurden mittels des proprietären Handelsmodells rund 30.000 Börsentransaktionen für den Fonds getätigt. „Damit gibt es einen belastbaren Nachweis, dass sich mithilfe von KI positive Renditen erzeugen lassen, die mit dem Gesamtmarkt nur sehr gering korreliert sind“.

Anspruch der Gesellschaft ist es, auch künftig eine Innovationsführerrolle beim Thema KI an den Finanzmärkten einzunehmen. Beispielhaft wurde unlängst die Anzahl der Modellfamilien innerhalb der Strategie erweitert.


Über Tungsten TRYCON

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von rund 650 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON Basic Invest bietet die Gesellschaft einen stark diversifizierenden Absolute Return Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte. In der Einbindung künstlicher Intelligenz für Investmententscheidungen gehören beide zu den Pionieren in Deutschland.

Aviva Investors lanciert Themenfonds zur Energiewende

Die globalen Temperaturen steigen aufgrund des Klimawandels weiter. Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen, hat Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, den Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds (ISIN: LU1985004701) aufgelegt.

Der neue Fonds wird durch eine 100 Millionen Euro schwere Seed-Investition von Aviva France unterstützt und soll die europäischen Aktienmärkte outperformen. Portfoliomanagerin Francoise Cespedes verwaltet den Fonds und arbeitet eng zusammen mit Rick Stathers, Senior Global Reponsible Investment Analyst. Als Klimawandelspezialist wird Stathers die Methodik zur Definition des Anlageuniversums des Fonds entwickeln.

Mit seinem langfristigen, von hoher Überzeugung geprägten Investmentansatz zielt der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds auf Unternehmen ab, die ihren wesentlichen Ertragsanteil aus Gütern und Dienstleitungen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel erzielen. Zudem investiert er in Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle auf eine wärmere, emissionärmere Welt ausrichten.

Laut dem jüngsten New Climate Economy-Bericht der UN-Kommission für Wirtschaft und Klima, könnte ein kohlenstoffarmes Wachstum der globalen Wirtschaft bis 2030 Vorteile von 26 Billionen Dollar bringen. Wetter- und klimabedingte Katastrophen forderten allein im Jahr 2017 Tausende von Todesopfern und verursachten 320 Milliarden Dollar an Schäden.1

Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds schließt daher Aktien aus den Bereichen Kohle, unkonventionelle fossile Brennstoffe, der arktischen Öl- und Gasproduktion oder thermischen Energieversorgung aus Kohle komplett aus. Investitionen in Öl- und Gasproduzenten sowie Gaskraftwerke sind limitiert. Der Fonds strebt für seine Kunden eine starke Performance mithilfe eines hochintegrierten Investmentansatzes an. Dieser bündelt Ideen und Analysen des 18-köpfigen Global Responsible Investment-Teams und der über 40 Aktienanlagespezialisten bei Aviva Investors.

Euan Munro, Chief Executive Officer von Aviva Investors, sagt: „Klimabedingte Risiken zu ignorieren, wäre ein Versäumnis gegenüber den Interessen langfristig orientierter Anleger. Es ist daher wichtig, dass Vermögensverwalter ihren Teil dazu beitragen und kundenorientierte Lösungen anbieten, die zur Bewältigung dieses gravierenden Problems beitragen."

Francoise Cespedes, ergänzt: „Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds ist Teil unserer langfristigen Strategie, durch ein positives Klima-Risikomanagement eine bessere Anlageperformance und nachhaltige Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Diese Agenda steht nicht nur im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, sondern auch mit den Verpflichtungen, die die weltweit führenden Politiker im Jahr 2015 durch das Pariser Abkommen eingegangen sind, um so die dramatischen Folgen des ungelösten Klimawandels für die Gesellschaft und Weltwirtschaft zu verhindern.“


Quelle: 1) Zusammenfassung des Berichts; Erschließung der integrativen Wachstumsgeschichte des 21. Jahrhunderts: Beschleunigung der Klimaschutzmaßnahmen in dringenden Zeiten; New Climate Economy-Bericht 2018; Globale Kommission für Wirtschaft und Klima.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

AVIVA PLC

  • Aviva bietet weltweit Lebensversicherungen, Schadenversicherungen, Krankenversicherungen und Vermögensverwaltung für 33 Millionen Kunden an.
  • In Großbritannien sind wir der führende Versicherer, der jeden vierten Haushalt bedient, und verfügen über starke Geschäfte in ausgewählten Märkten in Europa, Asien und Kanada. Unsere Aktien sind an der Londoner Börse notiert und wir sind Mitglied im FTSE100-Index.
  • Avivas Vermögensverwaltungsgeschäft, Aviva Investors, bietet sowohl für Aviva als auch für externe Kunden Vermögensverwaltungsdienstleistungen an und verwaltet derzeit Vermögenswerte in Höhe von über 331 Milliarden Pfund. Die von der Aviva-Gruppe verwalteten Vermögenswerte belaufen sich auf insgesamt 470 Milliarden Pfund.
  • Aviva hilft Menschen, für die Zukunft zu sparen und die Risiken des täglichen Lebens zu bewältigen. 2017 haben wir 34,6 Milliarden Pfund an Leistungen und Schadensfällen ausgezahlt.
  • Indem wir unsere Kunden gut bedienen, bauen wir ein starkes und nachhaltiges Unternehmen auf, für das unsere Mitarbeiter stolz sind, und das einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet.
  • Der Aviva Newsroom unter www.aviva.com/newsroom enthält Links zu unserer Bilddatenbank, Forschungsberichten und unserem Archiv der Pressemitteilungen.
  • Für eine Einführung in das, was wir tun und wie wir es tun, klicken Sie bitte hier www.aviva.com/about-us

Studie: Klimawandel und KI sind Risiken für die Asset Allocation

Die beiden langfristigen Megatrends Klimawandel und künstliche Intelligenz (KI) verändern die Zukunft des Investierens, heißt es in einer heute von BNY Mellon Investment Management und CREATE-Research veröffentlichten Studie.

89% der institutionellen Anleger (im Folgenden „Anleger“ oder „Befragte“) mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund 12,75 Billionen US-Dollar, die in qualitativen Interviews befragt wurden, betrachten die beiden Megatrends als Anlagerisiko. Fast alle (93%) beurteilen den Klimawandel als ein Anlagerisiko, das an den wichtigen Finanzmärkten weltweit noch nicht in den Kursen berücksichtigt ist, während über 85% KI als ein Anlagerisiko sehen, das zu gesellschaftlichen Verwerfungen und geopolitischen Spannungen führen könnte.

In dem Bericht „Future 2024: Future proofing your asset allocation in the age of mega trends“ werden die folgenden Aspekte analysiert: Wie werden der Klimawandel und die KI von Anlegern weltweit wahrgenommen? Welche Anlageprobleme verursachen sie? Welche Lösungen bieten sie? Welche Auswirkungen haben diese Megatrends auf Asset-Allocation-Ansätze und die Vermögensverwaltungsbranche?

KI und Klimawandel: Risiko oder Chance?

Sowohl KI als auch die Umwelt werden von Anlegern als zentrale Faktoren bei der Asset Allocation angesehen. Mehr als die Hälfte (57%) der Befragten sieht den Klimawandel als Risiko und Chance; 36% betrachten ihn ausschließlich als Risiko, und 7% ausschließlich als Chance. Anlagespezifische Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel betreffen vor allem Bereiche mit ungewisser Entwicklung, die zukunftsgerichtete Einschätzungen erfordern. Hier sind vor allem folgende Punkte zu nennen:

  • Angesichts der nur langsamen Fortschritte bei der Bepreisung von CO2-Emissionen, die im Pariser Abkommen vorgesehen ist, lässt sich kaum einschätzen, wann es zu harten staatlichen Maßnahmen kommen wird.
  • Hinsichtlich der Zukunft sogenannter „Stranded Assets“ (vorzeitig abgeschriebener Vermögenswerte) müssen Anleger entscheiden, ob sie ihre Anlagerisiken lieber jetzt oder später zu möglicherweise höheren Kosten reduzieren.
  • Anleger, die in festverzinsliche Wertpapiere investieren, haben weniger Einflussmöglichkeiten auf das Management von Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß als Aktionäre, die durch Ausübung ihrer Stimmrechte und Teilnahme an Hauptversammlungen auf die Unternehmen einwirken können.
  • Es ist fraglich, ob ESG-Kriterien aktuell oder in Zukunft einen Risikofaktor darstellen werden, da die Vorteile bereits durch andere Faktoren wie Qualität und geringe Varianz erfasst werden.

Angesichts der Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel stellen sich Anleger auf mögliche einschneidende staatliche Maßnahmen ein, nehmen aktiv Einfluss auf die Entscheidungen von Unternehmen, erhöhen ihre Investitionen in grüne Anleihen und nutzen ESG-Kriterien als Instrument zur Risikominimierung.

Die Hälfte (52%) der befragten Anleger, die KI als Risiko bezeichneten, betrachteten sie gleichzeitig auch als Chance, während 33% sie ausschließlich als Risiko und 7% ausschließlich als Chance ansahen1. Der Aufstieg der KI hat nach Ansicht der Befragten vier anlagespezifische Herausforderungen zur Folge:

  • Die Lebenszyklen von Unternehmen werden kürzer, da KI Gewinner und Verlierer hervorbringt (ein Beispiel: Die Auswirkungen des iPhones auf das Unternehmen Nokia im Jahr 2007).
  • Branchengrenzen verschwimmen, wenn Produkte durch KI neu gestaltet werden (ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen Tesla, das in mehreren Branchen tätig ist, was zu Bewertungsproblemen führt).
  • Die Rückverlagerung von Produktionsprozessen schwächt die Aussichten von Schwellenländern, während sich die geografischen Zentren in den globalen Lieferketten aufgrund des 3D-Drucks verschieben.
  • Die immateriellen Werte von Unternehmen erhöhen sich in einer Weise, die die Bewertung von Vermögenswerten erschwert.

Als Reaktion auf diese Herausforderungen setzen Anleger zunehmend auf eine Kombination aus aktiven und passiven Anlagestrategien, wobei sie sich auf die spezifischen Risiken der Portfolios konzentrieren, die frühzeitige Identifikation von Innovationsführern anstreben und harte und weiche Kennzahlen in ihre Analyse einbeziehen.

Dazu Thilo Wolf, der das deutsche Geschäft von BNY Mellon Investment Management leitet:

„Die beste Gelegenheit ist selten die naheliegendste. In einer sich ständig wandelnden Welt ist es für Anleger schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Durch langfristige Megatrends wie künstliche Intelligenz und Klimawandel wird dies zusätzlich erschwert. Diese beiden Megatrends haben die Funktionsweise der Märkte bereits verändert. Sie werden die entscheidende Herausforderung für die aktuelle Generation von Vermögensverwaltern und Anlegern sowie für kommende Generationen sein.“

Änderungen in der Asset Allocation und der Investmentbranche

Langfristige Themen wie KI und Klimawandel sind zudem Schlüsselfaktoren für Veränderungen bei der Vermögensallokation. Insgesamt werden die außerbörslichen Märkte stärker von Änderungen in der Vermögensallokation profitieren als die börslich geregelten Märkte, da unkorrelierte absolute Erträge an Bedeutung gewinnen. Private Debt wird zu Finanzierung junger Start-ups eingesetzt, während Private Equity für Unternehmensumstrukturierungen verwendet wird, die durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz vorangetrieben werden. Laut dem Bericht liegen die Allokationen der Anleger in private Märkte derzeit zwischen 19% und 31%, werden aber voraussichtlich steigen.

In den letzten zehn Jahren wurde ein rasantes Wachstum bei passiven Fonds verzeichnet. ETFs und Smart Beta machen 20% bis 40% der Portfolios der Anleger aus und werden in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich eine noch wichtigere Rolle einnehmen.

Mitchell Harris, Chief Executive Officer von BNY Mellon Investment Management:

„Die Studie hebt zwei Änderungen innerhalb der Vermögensallokation hervor: die Verschiebung von aktiven zu passiven Anlagen und von börslich geregelten zu außerbörslichen Märkten. Dabei wird in gewisser Weise eine Core-Satellite-Strategie verfolgt. Wir gehen davon aus, dass bei den passiven Anlagen der Core-Anteil erhöht wird, während der Fokus bei den aktiven Anlagen auf Satelliten liegt, die in ineffizienten oder illiquiden Märkten eine dominante Stellung einnehmen. Die Trennung von Alpha und Beta ist struktureller Natur, aber aktive und passive Anlagen beeinflussen sich wechselseitig.“

Die Studie untersuchte auch verschiedene grundlegende Trends, die sich auf die globale Vermögensverwaltungsbranche auswirken, wie die zunehmende Individualisierung der Altersvorsorge und die wachsende Bedeutung der Generation der Millennials und von Frauen als Kundengruppen. Darüber hinaus nehmen die Zuflüsse im Retail-Bereich und in der Vermögensverwaltung zu, wenn bei leistungsorientierten Pensionsplänen die Auszahlungsphase beginnt. Zudem dürfte die Finanzplanung aus einer Hand angesichts der Verbreitung von Smartphones und des Ausbaus von 5G-Netzen immer wichtiger werden.

Amin Rajan, Projektleiter bei CREATE-Research:

„Neue Anlegersegmente unterscheiden zwischen ‚Product Alpha‘, d.h. dem Übertreffen des Marktes durch aktive Aktienauswahl, und ‚Solution Alpha‘, d. h. dem Erfüllen der finanziellen Ziele der Anleger unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Werte. Die Vermögensverwaltungsbranche wird sich angesichts der Megatrends bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts wahrscheinlich grundlegend verändern. Erfolg erfordert den Aufbruch ins Ungewisse, um eine neue Zukunft zu schaffen – weit entfernt von früheren Zusammenhängen.“


1) 8% der Befragten sahen darin weder ein Risiko noch eine Chance

BNY Mellon Investment Management ist einer der weltweit größten Investmentmanager und einer der führenden US-Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 1,8 Billionen US-Dollar per 30. Juni 2019. Das Unternehmen bietet Anlegern das Beste aus zwei Welten: die Kompetenzen und Expertise unserer Anlageverwalter und eine globale Präsenz, wobei die unerschütterliche Bekenntnis zu einer verantwortungsvollen Vermögensverwaltung als Kompass dient. BNY Mellon Investment Management vereint die mit BNY Mellon verbundenen Investment-Management-Unternehmen, Vermögensverwaltungsdienste und globalen Vertriebsunternehmen.

BNY Mellon Investment Management ist eine Geschäftssparte von BNY Mellon, die per 30. Juni 2019 Vermögenswerte in Höhe von 35,5 Billionen US-Dollar unter Verwahrung und Verwaltung hatte. BNY Mellon bietet Dienstleistungen aus einer Hand für Kunden, die Anlagen entwickeln, handeln, halten, verwalten, betreuen, vertreiben oder restrukturieren wollen. BNY Mellon ist die Unternehmensmarke von The Bank of New York Mellon Corporation (NYSE: BK). Weitere Informationen finden Sie unter www.bnymellon.com. Folgen Sie uns auf Twitter unter @BNYMellon oder besuchen Sie unseren Newsroom auf www.bnymellon.com/newsroom, um die neuesten Unternehmensmeldungen zu erhalten.

CREATE-Research ist ein unabhängiges Research-Unternehmen mit Spezialisierung auf die Themen strategische Veränderungen und neue Asset-Allocation-Modelle im globalen Asset Management. Es übernimmt Forschungsaufträge namhafter Finanzinstitute und globaler Unternehmen. Dabei arbeitet es eng mit führenden Entscheidungsträgern angesehener Organisationen in Europa und den USA zusammen. Die Forschungsergebnisse werden in Berichten und auf Veranstaltungen veröffentlicht, die in den Medien große Aufmerksamkeit erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter www.create-research.co.uk.

Aquila Capitals nachhaltige Investment-Strategie durch neue GRESB-Bewertung bestätigt

Aquila Capital hat seinen Status als führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen in einer aktuellen Analyse von GRESB bestätigt. Die Ergebnisse unterstreichen die weit überdurchschnittliche Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern und das Engagement des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit und Transparenz für Anleger.

GRESB ist eine von großen institutionellen Investoren gegründete Organisation, die Benchmark-Berichte sowie Portfolio- und Asset-Analysen für Sachwerteanlagen im Bereich Nachhaltigkeit erstellt. Dabei greift sie auf ESG-Datensätze und ein eigenes Evaluationssystem zurück.

Der Spezial-AIF European Hydro S.C.Sp von Aquila Capital erreichte im Vergleich von 11 internationalen Produkten im Segment “European Renewable Power“ den ersten Platz. Der GRESB-Wert lag bei 68 und damit deutlich über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe (52). Der Nachfolgefonds Aquila Capital European Hydropower Fund S.A. schaffte es im diesem Vergleich mit 62 Punkten auf den dritten Platz. Beide Produkte erhielten eine Bewertung von 4 aus möglichen 5 Sternen.

Das Unternehmen Småkraft AS, Europas größter unabhängiger Betreiber von kleinen Wasserkraftwerken und ein von Aquila Capital verwaltetes Asset, erhielt die Bestbewertung von 5 Sternen. In einer komparativen Analyse im Segment “Northern European Renewable Power Maintenance and Operation Sector” mit insgesamt 24 Assets erreichte der Wasserkraftbetreiber den zweiten Platz. Den Durchschnitt der 24 Assets von 45 Punkten übertraf Småkraft AS dabei mit 73 Punkten deutlich – ebenso wie das eigene Vorjahresergebnis von 67 Punkten.

Erik Røysem Sterud, Chief Financial Officer Småkraft, kommentiert:

„Unsere Anleger äußern zu Recht hohe Erwartungen an alle Aspekte unseres Geschäfts. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der wirtschaftlichen Leistung, sondern ebenso auf Nachhaltigkeit und dem kontinuierlichen Lernen und Verbessern unserer Prozesse. Wenn die Anforderungen an uns wachsen, motiviert uns dies zu steigenden Leistungen. Daher konnten wir unsere GRESB-Ergebnisse im zweiten Jahr in Folge noch einmal deutlich verbessern. Aspekte wie ESG, hohe Betreiberkompetenz und gute finanzielle Ergebnisse bedingen einander. Es handelt sich um eine intuitive Symbiose – Gutes zu tun ist gut für das Geschäft.“

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, fügt hinzu:

„Die Ergebnisse des jüngsten GRESB-Berichts spiegeln unsere tagtägliche Arbeit wider, die wir leisten, damit Aquila Capital beim Thema nachhaltige Investments weiterhin eine führende Rolle einnimmt. Dabei geht unser Engagement für ökologische Nachhaltigkeit Hand in Hand mit nachhaltigem Handeln gegenüber unseren Anlegern und Mitarbeitern. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal und wir sind überzeugt, dass diese Philosophie entscheidend für unseren langfristigen Erfolg ist. Nachhaltige Investments waren schon immer integraler Bestandteil unserer Unternehmenswerte und bildet die Grundlage für alle Aspekte unseres Geschäfts.“

Aquila Capital zeichnet sich durch ein klares Bekenntnis zu ESG-Werten aus und legt den eigenen Investment-Fokus strategisch auf Erneuerbare Energien und zunehmend nachhaltige Logistik-Assets. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass zwei Investoren mit kirchlichem Hintergrund sich mit weiteren 40 Millionen Euro am aktuellen Wasserkraft-Fonds beteiligt haben. Im Bereich Green Logistics verkündete Aquila Capital ebenfalls vor wenigen Wochen den erstmaligen Eintritt in den portugiesischen Immobilienmarkt, wo man eine nachhaltige Logistik-Projektentwicklung auf 115.000 Quadratmeter realisiert.

Weitere Informationen zum Thema ESG finden Sie unter: www.aquila-capital.de/esg/


Über Aquila Capital

Die Aquila Gruppe ist ein erfahrener und langfristiger Sachwertinvestor. Gegründet 2001 von Dr. Dieter Rentsch und Roman Rosslenbroich, managt sie heute 8,2 Mrd. Euro (AUA/AUM) Vermögen für Investoren in aller Welt (Stand: 30.06.2019).
Investiert wird in nachhaltige Langfristtrends in den Sektoren erneuerbare Energien, sozialer Wohnungsbau, grüne Logistik, Infrastruktur, Holz- und Landwirtschaft. Hinzu kommen spezielle Nischenstrategien. Dabei bietet Aquila Capital ausgewählte Sachwertkonzepte, gesteuert von Experten. Die unternehmerisch denkenden Investmentteams finden, entwickeln, finanzieren, managen und betreiben Investments entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nutzen sie Branchennetzwerke und bringen ihre fundierte Erfahrung ein.
Weil dieses Konzept Managementteams vor Ort und lokale Präsenz erfordert, ist Aquila Capital in elf Ländern mit insgesamt 14 Niederlassungen vertreten. Umfassendes operatives Know-how, über 300 Mitarbeiter, aktives Assetmanagement und eine Leidenschaft für Details sorgen für erfolgreiche Anlagen, leistungsfähige Produkte und zeitnahe Investitionen.
Die Aquila Gruppe setzt auf eine konsequente Corporate Governance: Ihre beiden KVGen (AIFMs) in Luxemburg und Deutschland unterliegen strengsten europäischen Richtlinien.
Das Geschäftsmodell von Aquila Capital beruht auf einer Leidenschaft für Sachwerte und gelebtem ESG – nach dem Motto: Immer besser werden. Jeden Tag.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

BlueBay praktiziert ESG-Analyse von Anlagen als Teil der Risikoanalyse

Der Fixed Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) ist davon überzeugt, dass eine Bewertung, wie Emittenten bei den ESG-Kriterien Umwelt (Environment), Soziales (Social) und gute Führung (Governance) abschneiden, gute Hinweise auf die Qualität des Managements liefert. Daher verfolgt BlueBay einen integrativen Ansatz, bei dem die ESG-Analyse als zusätzlicher Filter bei der Auswahl möglicher Investitionen herangezogen wird, der bestimmte Investitionsrisiken aufdecken kann.

Die ESG-Analyse bei BlueBay ist dem Risk & Performance Team zugeordnet und nicht innerhalb des Investment Management Teams angesiedelt. „Das sendet ein klares Signal, dass die ESG-Faktoren von großer Relevanz sind und wir sie als mögliche Investitionsrisiken betrachten“, sagt My-Linh Ngo, Head of ESG Investment Risk bei BlueBay. „Das Risk Team bei BlueBay bietet den Investment Teams zusätzliche Erkenntnisse, um sie auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen und das ist auch die Rolle des ESG-Teams, das ich manage.“

Dabei kann sich der Fokus der ESG-Analyse unterscheiden, je nachdem ob in Aktien oder in festverzinsliche Wertpapiere investiert wird. Beispielsweise geht es beim Faktor Governance bei der Investition in Unternehmen über Aktien eher um Themen wie Vergütung, Aktionärsrechte und die Auskunft des Managements zu ESG-Fragen. Dagegen haben Fixed Income-Investoren ohne Stimmrecht kaum Zugang zu diesen Themen. „Wir konzentrieren uns eher auf Fragen der finanziellen Transparenz, der Güte der Rechnungslegung und der Kontrollinstanzen“, erklärt My-Linh Ngo.

Das Fixed Income-Anlagenuniversum ist zudem differenzierter und reicht von Staatsanleihen großer Wirtschaftsmächte bis zu Anleihen kleiner Unternehmen in Schwellen- oder Hochzins-Märkten. Letztere nach ESG-Kriterien zu analysieren ist eine große Herausforderung, da die Emittenten oft nicht das entsprechende Reporting zur Verfügung stellen. „In solchen Fällen müssen sich Investoren pragmatisch verhalten“, sagt My-Linh Ngo. „Mitunter investieren wir in weniger fortschrittliche ESG-Performer, sollten wir das Risiko-Rendite-Profil für attraktiv halten.“

Selbstverständlich ermöglichen Anleiheinvestitionen aber thematisch zu investieren, zum Beispiel in Klimaschutz. Beispielsweise ist der Dialog mit den oft staatlichen Unternehmen, die fossile Brennstoffvorkommen verwalten, möglich. Zudem bieten Green Bonds oder Impact Investing vielversprechende Anlagemöglichkeiten.

Noch gibt es beim Thema ESG weiter großen Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel herrscht bei vielen Investoren immer noch Unklarheit darüber, was ESG eigentlich ist. Das kann mitunter als Ausrede benutzt werden, um sich erst gar nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Helfen würde unter anderem eine bessere Datenlage. Hier sind erweiterte Kapazitäten sowohl in den Analyseabteilungen als auch bei Nichtregierungsorganisationen oder in der Wissenschaft gefragt, um qualitativ hochwertigen Input zu generieren. Solche Daten könnten dann überzeugend die finanziellen Auswirkungen der ESG-Faktoren aufzeigen.

Zudem könnten alle Beteiligten sehr viel besser zusammenarbeiten, von den Aktionären über die unabhängigen Finanzberater sowie Anlageberater und Vermögensverwalter bis hin zu den Unternehmen. „Alle könnten stärker betonen, wie sie das Thema ESG anwenden, zum Beispiel bei der Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis hin zu Best Practice-Beispielen“, sagt My-Linh Ngo. „Wir arbeiten darauf hin, dass es in der Investment Community zur Selbstverständlichkeit wird, ESG-Aspekte miteinzubeziehen.“


Über My-Linh Ngo

My-Linh ist bei BlueBay Asset Management Head of ESG Investment Risk. Sie ist seit Juli 2014 für BlueBay tätig und verantwortet die ESG-Integration in den globalen Assets des Unternehmens. Zuvor war sie bei Schroders Investment Management Ltd., wo sie als ESG-Analystin in der Abteilung Responsible Investment arbeitete und an der Durchführung von ESG-Analysen und -Maßnahmen beteiligt war. Davor war My-Linh Associate Director - SRI Research im Sustainable & Responsible Investment Team von Henderson Global Investors. My-Linh verfügt über einen Master in Leadership for Sustainable Development von der Middlesex University/Forum for the Future, einen Master in Environmental Management Systems & Auditing sowie einen Abschluss in Environmental Sciences, beide von der University of East Anglia.

Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed Income-Spektrum aufweisen. Um globale Kunden weiter zu unterstützen, hat BlueBay im Jahr 2018 Kapazitäten im Bereich Structured Credit aufgebaut. Neben der Auflage von Structured Credit-Fonds plant BlueBay auch die Auflage und Verwaltung von CLOs. BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, in Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

Berenike Wiener als neue Führungskraft bei der Evangelischen Bank

Anfang September hat Berenike Wiener (42) ihren neuen Posten als Head of CSR and Sustainable Finance bei der Evangelischen Bank (EB) angetreten und wird künftig Deutschlands größte Kirchenbank in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sozialverantwortung und ESG unterstützen. Die zertifizierte Finanzfachwirtin und MBA bringt langjährige Erfahrungen, die sie als Anlage- und Stiftungsberaterin in leitender Stellung sowie als stellvertretende Beiratsvorsitzende des Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover gesammelt hat, in das Unternehmen mit ein.

Die Evangelische Bank stellt sich seit Jahrzehnten bewusst und aktiv der Verantwortung, eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen sicherzustellen und mitzugestalten, indem sie auf Basis ihres integrierten Nachhaltigkeitsansatzes gezielt gesellschaftliche und ökologische Mehrwerte generiert. Der hohe Stellenwert der Nachhaltigkeit fußt auf der christlichen Wertebasis. „Unsere Bank ist im Finanzkreislauf von Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft fest verankert“, so EB-Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer: „Wir stellen uns den höchsten Ansprüchen eines verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgangs mit dem uns anvertrauten Geld, indem wir auf innovative Finanzdienstleistungen, ganzheitliche Beratung und exzellentes Spezial-Know-how setzen.“

Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich ergänzte: „Wir freuen uns über eine ausgewiesene und kompetente Kollegin, die den Prozess einer noch konsequenteren Ausrichtung der Evangelischen Bank an den Nachhaltigkeitszielsetzungen der Sustainable Development Goals begleiten und mit ihren fachlichen Impulsen bereichern wird.“ Nicht nur bei den Eigenanlagen und im Investmentprozess, sondern in der gesamten internen Organisation der EB sollen ökologische, soziale und an guter Unternehmensführung ausgerichtete Kriterien künftig noch mehr Gewicht erhalten. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin überzeugt, mit meiner Nachhaltigkeitskompetenz die Evangelische Bank sinnvoll und zielführend unterstützen zu können“, äußerte sich Berenike Wiener. In Zukunft soll sie die Nachhaltigkeitsexpertise der EB verstärkt auch auf Konferenzen und anderen Veranstaltungsformaten nach außen repräsentieren.

Die gebürtige Münchnerin hat bereits in jungen Jahren im Anschluss an ihre Studienzeit u. a. an der Universität München und der Frankfurt School of Finance and Management in leitenden Positionen gearbeitet und sich intensiv mit den Themen strategische Vermögensverwaltung und nachhaltige Geldanlagen auseinandergesetzt. Nach Stationen u.a. beim Bundesverband Deutscher Stiftungen war sie zuletzt im Portfoliomanagement beim Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, dem ersten und größten deutschen Staatsfonds, in Berlin beschäftigt. In ihrer neu geschaffenen Position als Leiterin des Teams CSR und Sustainable Finance berichtet Berenike Wiener künftig direkt an den EB-Vorstandsvorsitzenden Thomas Katzenmayer. Zudem repräsentiert sie die EB als einen im Nachhaltigkeitsmanagement professionell aufgestellten Vorreiter in der Finanzwirtschaft. Denn der Anspruch ist klar: die Evangelische Bank ist DIE Nachhaltigkeitsbank.


Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

NN (L) Green Bond Fonds knackt 1 Mrd. Euro und spart so 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr ein

Das schnelle Wachstum des Marktes für grüne Anleihen auf ein Volumen von mittlerweile rund 440 Milliarden Euro hat weltweit zu großen CO2-Einsparungen beigetragen. Das wird auch an der Entwicklung des NN (L) Green Bond Fonds deutlich, dessen verwaltetes Vermögen im Juli 2019, drei Jahre nach seiner Auflegung im Jahr 2016, die Marke von 1 Milliarde Euro überschritten hat. Das Fondsmanagement berechnet die vermiedenen C02-Emissionen durch die Projekte, in die der Fonds investiert. Aktuell spart er pro investierter Million Euro 534 Tonnen CO2-Emissionen ein. Bei seinem aktuellen Volumen von 1,03 Milliarden Euro (Stand: Ende Juli 2019) bedeutet das Einsparungen von 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr, was den durchschnittlichen jährlichen Emissionen von 214.000 Pkw entspricht.

Der NN (L) Green Bond Fonds verfolgt eine Impact-Investmentstrategie: Er investiert ausschließlich in Anleihen, die gute finanzielle Renditen mit einer klaren und messbaren positiven Wirkung auf die Umwelt kombinieren. Der Fonds erzielt nicht nur einen positiven ökologischen Impact, er hat seit Auflegung auch in jedem Kalenderjahr überdurchschnittliche Renditen erzielt und seine Benchmark jährlich um 0,63% (vor Gebühren) übertroffen. Der Fonds erzielte 4,25%, während die Benchmark 3,62% generierte (Stand: Ende Juli 2019). Damit rangiert er im obersten Dezil seiner Vergleichsgruppe.

Bram Bos, leitender Portfoliomanager für grüne Anleihen bei NN Investment Partners: „Seit Auflegung des Fonds im Jahr 2016 konzentrieren wir uns auf `dunkelgrüne´ Anleihen. Sie sind unserer Meinung nach die erste Wahl für Anleger, für die Nachhaltigkeit im Anleihebereich Priorität hat. Eine Investition in diese Anlageklasse ermöglicht es Anlegern, den CO2-Fußabdruck ihrer Portfolios zu reduzieren, ohne bei Liquidität und Rendite Abstriche zu machen. Darüber hinaus beobachten wir, dass die Unternehmen, die dunkelgrüne Anleihen begeben, eine bessere Governance und mehr Transparenz aufweisen, da sie mit Investoren in einem engeren Austausch stehen und strengeren Berichtspflichten unterliegen."

Der dunkelgrüne Investmentansatz des Fonds stellt sicher, dass die Investitionen wirklich grün sind. Die Portfoliomanager setzen ausschließlich auf Projekte, die einen klar messbaren positiven Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) leisten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung an den Klimawandel. Zudem investiert der Fonds nicht in grüne Anleihen, die Projekte zu fossilen Brennstoffen finanzieren. Das Fondsmanagement bewertet sowohl die Anleihe als auch den Emittenten. Engagement und der Dialog mit dem Emittenten sind entscheidend für die Gesamtbewertung. Das Team trifft sich mit jedem Emittenten, der für das Portfolio in Betracht kommt, um zu verstehen, wie die grüne Anleihe in die Unternehmensstrategie passt und wie sich die Projekte entwickeln.

Die deutlich gestiegene Liquidität am Markt für grüne Anleihen hat auch das Wachstum des NN (L) Green Bond Fonds unterstützt. Er hat davon profitiert, dass das Emissionsvolumen grüner Anleihen schon in der ersten Jahreshälfte 2019 fast genauso hoch war wie im gesamten Jahr 2018. Damit ist der globale Markt für grüne Anleihen von 335 Mrd. Euro Mitte 2018 auf mittlerweile 440 Mrd. Euro gewachsen. Zu den Emittenten gehören sowohl Unternehmen als auch Staaten. Und die Zahl der Emittenten, die regelmäßig grüne Anleihen emittieren, steigt. Das führt zu einem stabilen Angebot und verbessert den Handel am Sekundärmarkt.

Die wachsende Emittentenbasis, sowohl in geografischer als auch in sektorbezogener Hinsicht, hat dazu beigetragen, dass sich grüne Anleihen als eigenständige Anlageklasse etabliert haben. Sie ist für alle Anleiheinvestoren relevant, die einen positiven ökologischen Impact erzielen wollen. NN IP geht davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen und sogar noch beschleunigen wird.


Der NN (L) Green Bond ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind aktuell auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert. Der Verkaufsprospekt und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com.

Wealthcap lanciert erstes Investmentkonzept für Private-Banking-Kunden

Wealthcap bringt eine eigene Lösung für vermögende Privatanleger auf den Markt. Das Real-Asset-Investmentkonzept „Wealthcap Immobilien Deutschland 43“ richtet sich gezielt an die individuellen Ansprüche von Private-Banking-Kunden. Dafür wurde eine neue Gebühren- und Preisstruktur entwickelt. Beteiligungen sind ab einem Mindestanlagebetrag von 50.000 Euro, zuzüglich 3,5 Prozent Ausgabeaufschlag, möglich. Die prognostizierte jährliche Ausschüttung beläuft sich auf 3,7 Prozent, bei einer geplanten Fondslaufzeit von zwölf Jahren.

„Private-Banking-Kunden suchen nach ertrags- und chancenorientierten Konzepten. Durch den Fonds bieten wir die Möglichkeit einer gezielten Beteiligung an einem Investmentobjekt zur Beimischung ihrer diversifizierten Anlegerportfolios“, erläutert Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap. „Wir nutzen unsere langjährige Kompetenz im Asset-Management, insbesondere am Büroimmobilienmarkt, um die besonderen Ansprüche von Private-Banking-Kunden hinsichtlich Rendite und Transparenz zu erfüllen.“ Möglicher Investitionsschwerpunkt ist der deutsche Büroimmobilienmarkt mit klarem Fokus auf Zukunfts- und Wachstumsregionen.

Der Fonds ergänzt die bestehende bedarfsorientierte Investmentplattform von Wealthcap und trägt zur Schließung der Angebotslücke zwischen Privatkunden und institutionellen Anlegern bei. Neben der maßgeschneiderten Produkterweiterung für Private-Banking-Kunden wird Wealthcap seine Angebotspalette in Kürze ebenfalls um einen Nachhaltigkeitsfonds speziell für Kirchen und Stiftungen ergänzen.

„Durch die kontinuierliche Erweiterung unserer Investmentplattform schaffen wir zielgruppengerechte Lösungen für alle Kunden und bauen unsere Strukturierungsexpertise weiter strategisch aus“, so Volz.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Sustainable Finance stärken, Taxonomie schärfen, soziale Aspekte integrieren

Das wachsende Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Finanzmarkt ist nicht zu übersehen. Am 2. September 2019 haben die Organisationen FNG, CRIC, ÖGUT und ökofinanz21 eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, die sich an die politischen Entscheidungsträger in Berlin, Brüssel und Wien richtet. Das Positionspapier weist auf spezielle Aspekte in den aktuell laufenden Verhandlungen zur Taxonomie für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten im Rahmen des EU-Aktionsplans zu Sustainable Finance hin. Die Evangelische Bank unterstützt die Positionen der gemeinsamen Stellungnahme ausdrücklich. Als Vorstandsvorsitzender der nachhaltig führenden Kirchenbank Deutschlands, des spezialisierten Finanzpartners der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege sowie der Sozial- und Gesundheitswirtschaft, betont Thomas Katzenmayer ergänzend zwei Aspekte:

Erfolg = Ökologie, Ökonomie UND Soziales

„Die Nachhaltigkeitstaxonomie der EU ist bis zum jetzigen Stand der Verhandlungen auf ökologische Kriterien für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten fokussiert. Dies ist vor dem Hintergrund des Klimawandels und der ehrgeizigen politischen Ziele insbesondere zur Reduktion von Treibhausgasen folgerichtig. Jede Maßnahme, die zum Schutz der Umwelt beiträgt, ist dringend geboten. Die Wirtschaft insgesamt muss sich zukünftig noch stärker auf Ressourcenschonung und Klimaschutz ausrichten. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Dennoch umfasst unser ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis weit mehr als die Frage der Ökologie. Insbesondere sozial-ethische Aspekte müssen neben der Ökologie zum integralen Bestandteil der EU-Taxonomie werden. Nachhaltigkeit lässt sich nicht eindimensional begreifen. Das Geschäftsmodell der Evangelischen Bank zeigt, dass die strategische Integration von allen drei Aspekten der Nachhaltigkeit zum Erfolg führt. Wir sind überzeugt, dass Unternehmen langfristig umso erfolgreicher sind, je konkreter und ernsthafter sie die drei Säulen der Nachhaltigkeit als Gesamtheit in ihre Geschäftsprozesse integrieren.

Nachhaltigkeits-Know-how als Fundament

Uns ist die Komplexität bewusst, die mit der Festlegung einer EU-Taxonomie verbunden ist. Unabhängig davon, wie die Verhandlungen auf EU-Ebene fortgeführt werden und zu welchen inhaltlichen Verschiebungen es noch kommt – letztlich sind alle Finanzmarktakteure, Kunden und die breite Öffentlichkeit aufgefordert, die gesellschaftlich notwendigen und zukunftsgerichteten Impulse zu setzen. Informationen, die für soziale und ökologische Themen sensibilisieren, sollten gut, umfassend und transparent verfügbar sein. Die Evangelische Bank nimmt bereits jetzt die kommunikative Aufgabe engagiert wahr und informiert regelmäßig ihre Stakeholder über das eigene umfassende Nachhaltigkeitsengagement. Für unsere Kunden wie für unsere Mitglieder nehmen wir uns viel Zeit, um die vielschichtigen Aspekte der Nachhaltigkeit im Produkt- und Dienstleistungsangebot der Evangelischen Bank zu erläutern. Zugleich ist uns bewusst, dass sich unsere institutionellen Kunden wie auch wir selbst als Evangelische Bank mit Blick auf die Integration von Nachhaltigkeit stetig und dynamisch verbessern können. Deshalb werden wir künftig noch verstärkt mit nachhaltigkeitsrelevanten Themen an Kunden und Öffentlichkeit herantreten und so zu einem kontinuierlichen Wissensaufbau und zur Sensibilisierung im Finanzumfeld beitragen. Denn unser Anspruch ist klar: die Evangelische Bank ist DIE Nachhaltigkeitsbank.“


Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Frauenförderungsfonds verdoppelt Volumen

Der Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) gibt die Expansion des Japan ASEAN Women Empowerment Fund („JAWEF“) bekannt. Aufbauend auf dem bisherigen Erfolg von JAWEF wird der Fonds um das Doppelte auf USD 241 Millionen aufgestockt.

Der Fonds konnte wirkungsvoll privates kommerzielles Kapital mobilisieren und seine Impact-Ziele erreichen, indem 21 Mikrofinanzinstitutionen in sieben asiatischen Ländern finanziert und rund 230.000 Mikrounternehmerinnen erreicht wurden. Aufbauend auf diesem Erfolg wird JAWEFs Volumen verdoppelt und USD 241 Millionen erreichen. JAWEF verfolgt das Ziel, die derzeit noch signifikante Lücke in der Finanzierung von Frauen in Asien zu schließen und die Reichweite auf 700,000 bedürftige Frauen zu erhöhen. Der Fonds wurde im Jahr 2016 mit Anerkennung der japanischen Regierung als erster Fonds seiner Art ins Leben gerufen.

Die Japan International Cooperation Agency (JICA), die Japan Bank for International Cooperation (JBIC), wie auch führende japanische institutionelle Investoren, darunter Sumitomo Life Insurance Company, unterstützen den Fonds, indem sie ihre Beteiligungen proportional erhöhen. Darüber hinaus wird die renommierte Sasakawa Peace Foundation als neuer Partner und Investor teilnehmen.

Dabei bleibt das Anlageziel weiterhin unverändert. JAWEF stellt vorrangige Darlehen und nachrangige Verbindlichkeiten für finanziell stabile und sozial verantwortliche Mikrofinanzinstitutionen mit Schwerpunkt auf weibliche Kreditnehmern bereit. Auch die ursprüngliche Fondslaufzeit von 8 Jahren bleibt bestehen. „Ich freue mich zu sehen, wie eine Initiative, die wir vor 3 Jahren lanciert haben, bewiesen hat, dass die Bereitstellung finanzieller Möglichkeiten für Frauen ein sehr wirksames Instrument zur Förderung der Geschlechtergleichberechtigung und der Stärkung der Rolle von Frauen ist. Der Ausbau von JAWEF wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kreditlücke für Frauen in asiatischen Ländern weiter zu schliessen und ihre Volkswirtschaften zu unterstützen“, sagt das Büro des Premierministers von Japan.

„Mit mehr als 50% des gesamten Fondsvermögen von privaten Investoren ist JAWEF ein Paradebeispiel für Fonds mit Blended-Finance-Struktur und hat bewiesen, dass Impact Investing den Mainstream erreicht hat. Wir fühlen uns sehr geehrt und sind stolz, der Fondsmanager dieser erfolgreichen und richtungsweisenden Initiative zu sein“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

“Wir freuen uns, dass JAWEF eine starke Nachfrage von privaten Investoren verzeichnet. Dies zeigt, dass der Fonds eine hervorragende Gelegenheit für Anleger darstellt, finanzielle Renditen und gleichzeitig einen sozialen Impact zu erzielen,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

ESG-Investing: Anleger brauchen mehr Unterstützung

Im Bereich Nachhaltiges Investieren klafft eine Wissenslücke. Laut einer von Vontobel Asset Management veröffentlichten Studie verfügen viele Anleger nicht über die nötigen Informationen, um ihr Erspartes nachhaltig anzulegen, obwohl ein höheres Umweltbewusstsein ihr Konsumverhalten bereits stark beeinflusst. Die Finanzbranche ist in der Pflicht, Aufklärungsmaßnahmen zu ergreifen.

Weltweit denken 73 Prozent der Sparer und Investoren, dass sich Unternehmen ethischer verhalten sollten. Umso erstaunlicher ist, dass gerade einmal 29 Prozent von ihnen nachhaltig anlegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine erst kürzlich von Vontobel Asset Management in Auftrag gegebene Studie unter rund 4.600 Verbrauchern, die in 14 Ländern durchgeführt wurde. Die Befragten sehen Finanzberater in der Schlüsselfunktion, um die Thematik eines ethischen, wertebasierten Anlageansatzes durch Aufklärungsarbeit an ein breiteres Publikum heranzutragen.

Vor allem der Mangel an Informationen und verständlichen Fachbegriffen wirkt sich negativ auf die Investitionsentscheidungen von Sparern aus. So gaben 59 Prozent der Befragten an, nicht einmal zu wissen, dass sich Investitionsentscheidungen unter Berücksichtigung von ESG-Faktoren treffen lassen, obwohl fast die Hälfte von ihnen (47 Prozent) gerne mehr Informationen zum Thema ESG hätte. Gerade einmal 17 Prozent der Befragten erklärten, dass sie eine Anlageempfehlung erhalten haben, die ESG-Kriterien entspricht.

Die Botschaft der Studie ist eindeutig: Während immer mehr Sparer und Anleger einen ESG-Ansatz für Finanzentscheidungen bevorzugen würden, halten sich viele Menschen aufgrund mangelnder Unterstützung und Beratung zurück. „Dies ist eine Chance für Finanzdienstleister, Anlegern das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, damit sie nach ihren persönlichen Werten und Überzeugungen investieren können“, erklärt Axel Schwarzer, Head of Vontobel Asset Management. „Deshalb werden wir die Zusammenarbeit mit Vermittlern und Finanzberatern verstärken, unsere Produktpalette erweitern und durch gezielte Maßnahmen den Zugang zu nachhaltigen Anlageansätzen verbessern.“

ESG-Anlagen zählen seit Jahren zu den Strategien mit den weltweit grössten Wachstumszahlen. So stiegen die Mittel, die weltweit in nachhaltige Anlagen investiert wurden, allein in den Jahren 2016 bis Ende 2018 um mehr als ein Drittel auf mehr 30,5 Billionen US-Dollar an. Vontobel geht davon aus, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Anlagelösungen weiter steigt, unter anderem aufgrund des „Aktionsplans zur Finanzierung eines nachhaltigen Wachstums“ der EU. Der Aktionsplan wird dazu beitragen, dass nachhaltiges Investieren noch stärker in den Fokus der Anleger rückt.


Über die Studie

Diese Studie basiert auf einer Online-Umfrage unter 4’643 Konsumenten in 14 Ländern und auf einer Reihe qualitativer Interviews mit wichtigen Meinungsbildnern. Sowohl die quantitative als auch die qualitative Studie wurde zwischen März und April 2019 von Longitude durchgeführt, einem Unternehmen der Financial Times. In den nachfolgenden Grafiken finden Sie Details zu der im Rahmen der Umfrage interviewten Personen.

 

Credit Suisse: Ausbau der Bereiche Impact Investing und nachhaltige Anlagen mit Einstellung von Führungskräften

Die Credit Suisse unterstreicht mit der Einstellung von drei Führungskräften in Singapur, Zürich und London ihr Engagement für die Wachstumsmärkte Impact Investing und nachhaltige Anlagen. Den Neueinstellungen vorangegangen war die im April angekündigte Verstärkung durch Daniel Wild, der die Position des globalen Leiters Environmental, Social and Governance (ESG) Strategy im Departement Impact Advisory and Finance (IAF) übernommen hat.

Dr. James Gifford ist in der neu geschaffenen Rolle des Leiters Impact Advisory zur Credit Suisse gekommen. Er trägt die Verantwortung für die weltweite Beratung der Private-Wealth-Kunden der Credit Suisse sowie für die Förderung der positiven Wirkung der Bank durch Thought Leadership und Entwicklungsinitiativen innerhalb der Impact-Investing-Branche. Vor seinem Wechsel zur Credit Suisse war er bei der UBS tätig, wo er den Bereich Impact Investing der Division Wealth Management leitete.

James Gifford ist ein anerkannter Pionier in der Branche und hat den Wandel der Finanzmärkte hin zu nachhaltigeren Anlagen sowie zu Anlagen, die messbare positive soziale und ökologische Auswirkungen hervorbringen sollen, massgeblich gefördert. 2004 gründete er mit den Principles for Responsible Investment (PRI) die führende Brancheninitiative für nachhaltige Anlagen, die Teil der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen war. Die PRI der Vereinten Nationen wurden bis heute von mehr als 2250 Unternehmen und Organisationen, darunter die Credit Suisse, unterzeichnet, die insgesamt ein verwaltetes Vermögen von über USD 85 Billionen repräsentieren.

Darüber hinaus gründete und entwickelte James Gifford 2014 an der Harvard University und der Universität Zürich das gemeinsame Family-Office-Impact-Investing-Programm, das zum weltweit führenden Programm für das Studium des Impact Investing für Familienmitglieder der nächsten Generation geworden ist. James Gifford promovierte in Volkswirtschaftslehre – einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei auf die Wirksamkeit des Engagements von Aktionären bei der Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen.

Er ist von Singapur aus tätig und berichtet an Marisa Drew, CEO des Departements AIF, sowie auf regionaler Ebene an Bernard Fung, Leiter Wealth Planning Services Asia Pacific.

Guillaume Bonnel wurde als Leiter Sustainable and Impact Products eingestellt. Er ist verantwortlich für die Verwaltung der Angebotspalette im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing sowie für das Vorantreiben der entsprechenden Schulungen und Beratungsleistungen für die Produkte. Er stösst zur Credit Suisse von Lombard Odier, wo er seit Oktober 2016 Leiter Impact Investing war.

Guillaume Bonnel verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung und Verwaltung von Impact-Investing-Produkten, der Schaffung von nachhaltigen Finanzangeboten und der Beratung von Kunden zur Erreichung ihrer nachhaltigen Anlageziele. Während seiner sechs Jahre bei Lombard Odier verantwortete er – neben vielen weiteren Erfolgen – den Aufbau der Sparte nachhaltige Mandate der Bank. Zuvor war er Berater für nachhaltige und verantwortungsvolle Anlagen bei mehreren Finanzinstituten, darunter BNP Paribas.

Guillaume Bonnel arbeitet von Zürich aus und berichtet sowohl an Marisa Drew in IAF als auch an Steven Bates, Leiter Investment Product Management im IS&P Product & Services.

Im Juli wurde bekannt gegeben, dass Helen McDonald als Leiterin Foundations and Impact Advisory Services Grossbritannien zur Credit Suisse gestossen ist. In dieser neu geschaffenen Funktion betreut sie britische Non-Profit-Organisationen und berät britische Kunden zu ihren Zielen im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing.

Helen McDonald arbeitete zuvor bei der UBS, wo sie zuletzt als Leiterin Charities, Foundations and Social Investing tätig war. Davor hatte sie Positionen bei Goldman Sachs, SG Warburg Securities und Kleinwort Benson Investment Management inne. Daneben gehörte sie vier Jahre dem Investment Committee des Trinity College, Oxford, an.

Helen McDonald ist von London aus tätig. Sie berichtet sowohl an das britische Private-Banking-Team unter der Leitung von Christian Berchem, CEO der Credit Suisse UK, innerhalb von International Wealth Management als auch an das Departement IAF unter der Leitung von Marisa Drew.

Marisa Drew, CEO des Departements IAF: «Wir freuen uns sehr, diese ausgewiesenen Experten bei der Credit Suisse begrüssen zu dürfen. Die bedeutenden Investitionen in die Bereiche nachhaltige Anlagen und Impact Investing, die wir mit diesen strategischen Neueinstellungen tätigen, ermöglichen uns den Ausbau und die Weiterentwicklung unserer Produktangebote und unserer Beratungsleistungen im Departement IAF, sodass wir Kunden, die mit ihren Investments grössere Wirkung erzielen möchten, künftig noch besser betreuen können. Diese Führungsgruppe wird auch zur Erreichung unseres Ziels beitragen, bei der Entwicklung dieses Sektors und seiner Fähigkeit zur Erzielung einer breiten Wirkung eine führende Rolle zu spielen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Einstellung dieser Branchenführer bei der Credit Suisse nun hervorragend positioniert sind, um unsere Kunden beim nachhaltigen Wandel und der gleichzeitigen Erwirtschaftung nachhaltiger Renditen zu unterstützen.»


Credit Suisse AG

Credit Suisse AG is one of the world's leading financial services providers and is part of the Credit Suisse group of companies (referred to here as 'Credit Suisse'). Our strategy builds on Credit Suisse's core strengths: its position as a leading wealth manager, its specialist investment banking capabilities and its strong presence in our home market of Switzerland. We seek to follow a balanced approach to wealth management, aiming to capitalize on both the large pool of wealth within mature markets as well as the significant growth in wealth in Asia Pacific and other emerging markets, while also serving key developed markets with an emphasis on Switzerland. Credit Suisse employs approximately 46‘200 people. The registered shares (CSGN) of Credit Suisse AG's parent company, Credit Suisse Group AG, are listed in Switzerland and, in the form of American Depositary Shares (CS), in New York. Further information about Credit Suisse can be found at www.credit-suisse.com