Jüngere Deutsche misstrauen der gesetzlichen Rente

„Die Rente ist sicher“ ­– jüngere Menschen in Deutschland vertrauen auf diese Aussage längst nicht mehr: 58 Prozent der unter 40-Jährigen sind überzeugt, dass es für die Generation ihrer Eltern einfacher war, ein finanzielles Polster für den Ruhestand aufzubauen als für sie selbst. Jeder Fünfte (21 Prozent) in dieser Altersgruppe befürchtet sogar mit großer Sicherheit, im Alter keine gesetzliche Rente mehr zu erhalten. Bei weiteren 32 Prozent ist diese Sorge in geringerem Ausmaß vorhanden. Das ist ein zentrales Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Fidelity International, die das Markt- und Sozialforschungsinstitut INSA-Consulere durchgeführt hat.

Fast jeder Dritte der unter 40-Jährigen (30 Prozent) hält die Umlagefinanzierung, also dass die Jüngeren bzw. Erwerbstätigen für die heutigen Rentner zahlen, für ungerecht – Frauen (34 Prozent) noch häufiger als Männer (27 Prozent). Die deutliche Mehrheit (59 Prozent) der 18- bis 39-Jährigen findet, die Interessen ihrer Generation in Bezug auf die Rente würden von keiner Partei ausreichend berücksichtigt.

„Wir dürfen keine Wohlstandskluft zwischen Alt und Jung zulassen. Deshalb muss die Politik jetzt dringend handeln: Nur mit einer stärkeren Beteiligung am Kapitalmarkt über Aktien oder Fonds können junge Menschen effektiv Vorsorgevermögen aufbauen. Wer das ignoriert und Aktien sowie Fonds bei dauerhaft niedrigen Zinsen weiter stigmatisiert, handelt verantwortungslos“, sagt Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International.

„Die Einführung eines günstigen und idealerweise staatlich geförderten Einstiegsangebots wäre ein erster Schritt, um die private Vorsorge mit Aktien zu stärken und die immer größer werdende Rentenlücke zu schließen. In den Wahlprogrammen der Parteien sehen wir dazu bereits einige gute Ansätze. Doch wir appellieren mit Nachdruck an die Politik, nicht nur im Wahlkampf über die Rente zu reden, sondern nach der Wahl konkrete Maßnahmen umzusetzen. Ein ,Weiter so‘ kann sich Deutschland nicht erlauben. Wir sehen es als gemeinsame Verantwortung von Politik und Anbietern, ein zukunftsgerechtes und säulenübergreifendes Altersvorsorgesystem zu gestalten. Den Dialog darüber, wie ein solches System aussehen kann, möchten wir anstoßen und führen. Denn der Blick auf andere Länder wie Schweden, die Niederlande, die USA oder Großbritannien zeigt, dass es möglich ist, die Kapitaldeckung zu stärken und Bürgerinnen und Bürger mit steuerlichen und finanziellen Anreizen in die Lage zu versetzen, bestmöglich für das Alter vorzusorgen“, so Alexander Leisten. 


Über die Umfrage

Die Umfrage wurde im Auftrag von Fidelity International vom Markt- und Sozialforschungsinstitut INSA-Consulere durchgeführt. In dieser repräsentativen Zufallsstichprobe wurden 2.064 deutschsprachige Personen ab 18 Jahren in Privathaushalten befragt. Die Umfrage wurde als Online-Befragung durchgeführt. Sie ist gestützt auf der permanenten Telefon-Befragung INSA-Perpetua Demoscopia. Die Erhebung fand zwischen dem 16. und 19. Juli 2021 statt.

Über Fidelity International

Fidelity International bietet seinen mehr als 2,5 Millionen Kunden weltweit Anlagelösungen und -dienstleistungen sowie Fachwissen zur Altersvorsorge an. Als inhabergeführtes Unternehmen mit einer 50-jährigen Geschichte denken wir in Generationen und investieren langfristig. Wir sind in über 25 Standorten vertreten und verwalten ein Vermögen von 664,1 Milliarden Euro. Zu unseren Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger.
Über unseren Geschäftsbereich Investmentlösungen und -dienstleistungen investieren wir im Auftrag unserer Kunden ein Vermögen von 513,9 Milliarden Euro. Unsere Sparte betriebliche und private Altersvorsorge bietet Privatanlegern, Finanzberatern und Arbeitgebern Zugang zu unseren erstklassigen Anlagemöglichkeiten, zu Investmentprodukten anderer Anbieter, anlagebezogenen Dienstleistungen und Ruhestandsplanung. Unser Wissen aus der Vermögensverwaltung kombinieren wir mit unseren betrieblichen und privaten Anlagelösungen und arbeiten so gemeinsam an einer besseren finanziellen Zukunft.
Angaben vom 30. Juni 2021. Lesen Sie mehr unter www.fidelity.de.

Harald Rieger wird Leiter des institutionellen Geschäfts von Union Investment

Harald Rieger übernimmt spätestens zum 1. August 2022 die Leitung des institutionellen Geschäfts der Union Investment Gruppe und folgt damit André Haagmann, der im März 2022 in den Vorstand der Union Asset Management Holding AG wechselt. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird Rieger zeitgleich zum Geschäftsführer der Union Investment Institutional GmbH berufen. Zuletzt war Rieger Geschäftsführer der DWS International GmbH und dort zuständig für Vertrieb, Marketing und die europäischen Niederlassungen.

Der 44-jährige Rieger studierte in Hamburg, Edinburgh und Frankfurt Wirtschaftswissenschaften. Nach insgesamt zehn Jahren bei der Deutschen Bank, unter anderem mit Stationen im Vertrieb der Bereiche Fixed Income und Private Wealth Management, wechselte Rieger vor 14 Jahren zur DWS. Nachdem er als Leiter der Investment Spezialisten für die Region EMEA unter anderem die Produktstrategie und Produktentwicklung verantwortete, übernahm er im März 2019 die Verantwortung für das gesamte Geschäft mit institutionellen und Wholesale-Kunden in Deutschland und Österreich inklusive der Region CEE (Central and Eastern European Countries). Im Juli 2019 wurde er zum Geschäftsführer der DWS International GmbH berufen und nachfolgend auch zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Pensionsfonds AG und zum Aufsichtsratsmitglied der Deutsche Treuinvest Stiftung.

„Wir freuen uns sehr, mit Harald Rieger einen ausgewiesenen Experten für das Geschäft mit institutionellen Kunden für uns zu gewinnen, der das profitable Wachstum in diesem wichtigen Geschäftsfeld fortsetzen und weiter ausbauen wird“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Segment Institutionelle Kunden.

Die Union Investment Institutional GmbH ist eine Tochtergesellschaft der zur genossenschaftlichen FinanzGruppe gehörenden Union Asset Management Holding AG. Sie bündelt innerhalb der Union Investment Gruppe das Geschäft mit institutionellen Kunden im In- und Ausland.

Deutsche institutionelle Investoren optimistisch für die Wirtschaft nach Corona

67% der deutschen institutionellen Investoren sind für die Wirtschaft nach Corona optimistisch. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage Institutional Investor Compass® von MFS Investment Management. Die Investoren sind auch zuversichtlich, dass sie ihre Anlageziele nach Corona erreichen. Die Mehrzahl berichtete über einen optimistischen Kurzfristausblick (53%) und einen neutralen Langfristausblick (53%).

Dennoch gehen über 67% der institutionellen Investoren davon aus, dass sich einige Branchen nicht erholen. Die Hälfte glaubt aber, dass durch Corona neue Anlagechancen entstanden sind. 33% meinen, dass die wirtschaftlichen Langfristfolgen der Pandemie in den Kursen nicht vollständig berücksichtigt sind.

Gefragt nach ihren wichtigsten Sorgen für die nächsten zwölf Monate nannten fast drei Viertel der deutschen institutionellen Investoren mögliche Preisblasen, und 67% fürchten wachsende Staatsdefizite. 63% verwiesen auf die Auswirkungen strengerer Regulierungen auf ihr Geschäft, 43% erwarten eine steigende Inflation.

„Wegen des Nachfragestaus in Deutschland wird wieder mehr Geld ausgegeben. Aber die weltweiten Auswirkungen von Corona auf nahezu alle Branchen, Märkte und Regionen verunsichern institutionelle Investoren. Deshalb, aber auch wegen des unklaren Inflationsausblicks ist ein langfristiger Fundamentalansatz wichtiger denn je. Er ist die passende Antwort auf die Unsicherheit nach Corona, auf Branchen- wie auf Einzelwertebene“, sagt Lars Detlefs, Managing Director, Institutional Sales Germany bei MFS. „In den nächsten zehn Jahren rechnen wir mit Anlageerträgen deutlich unter dem Vergangenheitsdurchschnitt. Wichtig ist daher kompetentes aktives Management mit der Aussicht auf Alpha, um die für die Altersvorsorge nötigen Mehrerträge erzielen zu können“, fügt er hinzu.

Corona verunsichert. Dennoch glauben 70% der deutschen institutionellen Investoren, dass ihr Unternehmen mit den Folgen der Pandemie sehr gut zurechtgekommen ist. Viele meinen aber auch, dass dies der Investmentbranche insgesamt nicht so gut gelungen ist. Nur 17% waren der Ansicht, dass sie die Pandemie gut überstanden hat. Wenig überzeugend fanden die Investoren auch die Politik der Bundesregierung. Ebenfalls nur 17% hießen ihre Corona-Politik gut.

Allerdings erwarten die deutschen institutionellen Investoren keine nachhaltigen Störungen ihrer Geschäftsabläufe durch eine möglicherweise noch längere Homeoffice-Phase. Gefragt, ob eine Verlängerung des Status quo zu Problemen führe, äußerten sich die Umfrageteilnehmer neutral oder nur leicht besorgt. Als mögliche Probleme wurden verspätete Antworten bei zeitkritischen Anfragen (37%) sowie weniger Kontakt zum Vertrieb (53%) genannt. Der Ausreißer war die Durchführung von Due-Diligence-Prüfungen bei Vermögensverwaltungsfirmen. Fast drei Viertel der befragten Investoren halten das vom Homeoffice aus für schwieriger.

Auf die Frage nach der Unterstützung durch Assetmanager hieß es, dass aktive Manager in Deutschland eine bessere Hilfe waren als passive. 67% waren während der Pandemie mit Kommunikation und Unterstützung durch aktive Manager zufrieden, bei passiven waren es nur 33%.

Auch das menschliche Leid durch Corona wurde nicht übersehen. 40% der institutionellen Investoren machte die Gesundheitskrise Sorgen, und 10% bezeichneten die Gesundheit ihrer Mitarbeiter als mögliche Herausforderung in den nächsten zwölf Monaten. Mehr Sorgen machten ihnen allerdings potenziell niedrigere Erträge aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten (40%), Volatilität infolge der Weltpolitik (27%) sowie Disruption durch neue Technologien und Cyberbedrohungen (10%).

„Die Pandemie hat institutionellen Investoren mehr denn je vor Augen geführt, wie verletzlich Menschen und damit auch Mitarbeiter sind. Zugleich fürchtet man mehr und mehr die wirtschaftlichen Folgen, weltpolitischen Konflikte und die Risiken des technologischen Wandels“, fügte Detlefs hinzu.

Durch Corona wurde institutionellen Investoren weltweit noch bewusster, wie wichtig ESG-Faktoren (Umwelt, Soziales, Governance) und nachhaltige Geschäftsmodelle sind. Es bleibt aber abzuwarten, ob dies tatsächlich zu einer Neuausrichtung der Kapitalanlage führt. Nur 20% der deutschen institutionellen Investoren glauben, dass durch Corona Nachhaltigkeit wichtiger geworden ist. Andererseits sind aber 33% der Meinung, dass die Pandemie ESG-Anlagen und ESG-Strategien Auftrieb geben wird. 40% nennen ESG als ein wichtiges Element bei ihrer Managerauswahl.

„In unseren Gesprächen mit deutschen institutionellen Investoren erleben wir schon jetzt ein wachsendes Interesse an Nachhaltigkeitsthemen. Die Pandemie hat große gesellschaftliche Defizite aufgedeckt. Wir denken daher heute anders über nachhaltiges Investieren. Die Berücksichtigung von ESG-Faktoren im Tagesgeschäft bleibt nach der Pandemie für viele institutionelle Investoren eine Herausforderung“, so Detlefs abschließend.


Umfragemethode

Seit fünf Jahren beauftragt MFS Investment Management® das unabhängige Marktforschungsinstitut CoreData Research mit einer Umfrage unter institutionellen Investoren in Nordamerika, Europa und der Pazifikregion. Teilgenommen haben diesmal 540 institutionelle Investoren aus 15 Ländern. Voraussetzung war, dass sie Pensionsfonds-, Stiftungs-, Versicherungs- oder Staatsfondsgelder in Höhe von mehr als 100 Millionen US-Dollar managen oder beaufsichtigen. 2021 wurde die Umfrage vom 1. Februar bis zum 11. März durchgeführt.

Über MFS Investment Management

Im Jahr 1924 legte MFS den ersten Publikumsfonds der USA auf. Millionen von Anlegern erhielten dadurch Zugang zum Markt. Heute ist MFS ein internationaler Full-Service-Investmentmanager für Finanzberater, Vertriebspartner und institutionelle Kunden. Aber noch immer haben wir nur ein Ziel: langfristige Werte für unsere Kunden durch verantwortungsvolle Finanzanlagen. Dafür verfolgt MFS einen leistungsfähigen Investmentansatz auf Grundlage von kollektivem Know-how, umsichtigem Risikomanagement und langfristiger Anlagedisziplin. Unsere Kultur der Zusammenarbeit sowie gleiche Grundwerte fördern aktive Diskussionen unserer Teams aus Experten mit unterschiedlichen Denkweisen, um Ideen zu erörtern, wichtige Risiken zu beurteilen und die aus unserer Sicht besten Investmentideen am Markt zusammenzutragen. Am 30. Juni 2021 verwaltete MFS etwa 661,6 Milliarden US-Dollar Vermögen.

FNG-Siegel: Rekord-Bewerbungen für den Qualitätsstandard Nachhaltiger Geldanlagen

281 Fonds haben sich für den SRI-Qualitätsstandard FNG-Siegel beworben. Das sind 60 Prozent mehr als im letzten Jahr und eine Versiebenfachung seit der Einführung des Gütezeichens 2015. Die Zahl der sich bewerbenden Fondshäuser stieg von 73 auf 102. Diese kommen aus 14 Ländern.

Nachdem im Frühjahr die EU-Offenlegungsverordnung zur Transparenz von Nachhaltigkeit in Finanzprodukten in Kraft trat, steht 2022 eine Beratungsverpflichtung für (mehr) Nachhaltigkeit in der Geldanlage an. In jedem Beratungsgespräch müssen dann Nachhaltigkeitspräferenzen abgefragt werden.

Jeder Fondsanbieter deklariert seine Produkte nach der Offenlegungsverordnung quasi selbst. „Über Nacht wurden viele existierende, konventionelle Produkte zu Nachhaltigkeits-Fonds. Angesichts dieser Angebots-Schwemme ist eine externe und unabhängige Prüfung des Inhalts und der Qualität der Nachhaltigen Geldanlage umso wichtiger, um ein glaubwürdiges Produktangebot zu gewährleisten. Allein schon, um ein wichtiges Ziel der EU – die Vermeidung von Greenwashing - sicherzustellen. Hier leistet das FNG-Siegel wertvolle Vorarbeit“, sagt Roland Kölsch, Geschäftsführer der QNG, die als Tochter des Forum Nachhaltige Geldanlagen für das FNG-Siegel zuständig ist.

Als wissenschaftlich basierte Orientierungshilfe hilft es, Anlegerinnen und Anlegern, aber auch Versicherungen, Dachfondsmanagern, Stiftungen und anderen institutionellen Anlegern, gut gemachte Angebote herauszufiltern. So, wie bekannte Bio-Gütesiegel aus dem Lebensmittelbereich für einfache Wiedererkennbarkeit nachhaltiger Produkte sorgen, ist das FNG-Siegel seit 2015 das führende Label für Finanzprodukte, die Mindestanforderungen und darüberhinausgehende Merkmale einer glaubwürdigen, professionell verwalteten Nachhaltigen Geldanlage erfüllen.

Die Prüfung der Fonds leistet ein extern-unabhängiges Audit-Team unter der Verantwortung von Prof. Dr. Timo Busch von der Research Group on Sustainable Finance der Universität Hamburg. Auch die Universität Kassel unterstützt bei der Prüfarbeit des zuletzt stark gewachsenen Labels. Zusätzlich begleitet ein unabhängiges Komitee mit interdisziplinärer Expertise den Prüfprozess.

Die Methodik des FNG-Siegels wurde, dort wo bereits möglich, an die EU-Regulatorik und den bisherigen Stand des noch nicht finalen Zielmarktkonzepts der deutschen Verbände angepasst. Neben der Aufnahme der Tabakproduktion als Ausschlusskriterium, wurde die Toleranzgrenze für den Mindestausschluss zur Kohle-Stromerzeugung von 25% auf 10% gesenkt, um dem CO2-Thema noch besser gerecht zu werden. Die Achtung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zählen selbstverständlich auch zukünftig zum Mindeststandard. Daneben sind Atomkraft, Kohlebergbau, Fracking, Ölsande sowie Rüstung tabu.

Hochwertige Nachhaltigkeits-Fonds, die sich über das reine FNG-Siegel in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Portfolio-Fokus“ besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne.

Die Ergebnisse zum FNG-Siegel 2022 werden am 25. November 2021 im Rahmen einer offiziellen Feier auf dem Frankfurter Römerberg veröffentlicht.


Detaillierte Informationen zur Methodik enthalten die Verfahrensbedingungen
Weitere Informationen zum FNG-Siegel: : www.fng-siegel.org/einfuehrung

ZBI und B&O Service Gruppe erweitern ihre Kooperation

Nach erfolgreicher Kooperation in Norddeutschland weiten die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe und die B&O Service Gruppe ihre strategische Zusammenarbeit langfristig weiter aus. Ab Herbst dieses Jahres und für einen Zeitraum von mindestens vier Jahren wird das auf die Wohnungswirtschaft spezialisierte Handwerksunternehmen deutschlandweit für die stark wachsende ZBI Gruppe rund 90 Prozent der Wohnungen im Kleinreparaturmanagement betreuen. Damit wird die bestehende Zusammenarbeit um weitere Bereiche des technischen Facility-Managements ergänzt.

Die ZBI Gruppe verfolgt das Ziel einer Stärkung von Teilhabe, Langfristigkeit und Verbindlichkeit in Form einer neuen „Wertgemeinschaft“ für Investments und Wohnen. „In diesem Rahmen stellt die Partnerschaft mit B&O eine Win-win-Situation dar, und wir freuen uns, die Geschäftsbeziehung mit einem langjährigen, verlässlichen und professionellen Partner weiter ausbauen zu können“, erklärt Fabian John, COO der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe. „Die Kooperation ist ein wichtiger Schritt im Zuge der Weiterentwicklung unserer Bewirtschaftungsplattform zur Verbesserung der Leistungen in Richtung der Anleger und Mieter“, ergänzt John.

Mit über 20 Jahren Erfahrung am Wohnimmobilienmarkt gilt die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe als einer der führenden Spezialisten für deutsche Wohnimmobilien. Derzeit beschäftigt die ZBI Gruppe über 800 Mitarbeitende an 36 Standorten in Deutschland, Luxemburg und Wien. Aktuell werden rund 63.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten von der Unternehmensgruppe verwaltet.

Die B&O Service Gruppe ist ein auf Wohnungsobjekte spezialisiertes deutschlandweit agierendes Handwerksunternehmen mit standardisierten Full-Service-Produkten und rund 1.600 Mitarbeitern, davon mehr als 1.000 festangestellte Handwerker. „Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit der ZBI Gruppe sowohl auf weitere Leistungen als auch auf neue Regionen ausweiten zu können und ihren Wachstumskurs so weiter begleiten zu dürfen“, sagt Rabih Kanaan, Vorstand der B&O Service Gruppe.

Jennison ernennt Head of ESG Strategy

Jennison Associates, ein aktiver Aktien- und Rentenmanager mit einem verwalteten Vermögen von 241 Mrd. US-Dollar,1 hat Guillaume Mascotto als Managing Director und Head of Environmental, Social & Governance (ESG) Strategy verpflichtet. Guillaume Mascotto arbeitet von New York aus und berichtet ab sofort an Peter Clark, Head of Product and Strategy. Jennison ist eine Tochtergesellschaft von PGIM, dem globalen Vermögensverwaltungsgeschäft von Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) und einer der zehn größten Vermögensverwalter2 mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,5 Billionen US-Dollar.3

In dieser neu geschaffenen Position wird Guillaume Mascotto eine Schlüsselrolle bei der Festlegung der strategischen Ausrichtung und Leitung der täglichen ESG-Aktivitäten von Jennison spielen. Dazu gehört die Analyse und Integration von Umweltaspekten, sozialer Verantwortung und Corporate Governance. In Zusammenarbeit mit Kollegen aus dem gesamten Unternehmen und externen Branchenvertretern wird er bewährte ESG-Praktiken fördern, die ESG-Berichterstattung ausbauen sowie ein umfassend integriertes ESG-System und eine Infrastruktur schaffen, die den Bedürfnissen der Kunden gerecht wird.

Guillaume Mascotto verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im ESG-Bereich. Zuletzt war er Vice President, Leiter ESG und Vermögensverwaltung / Investmentsteuerung bei American Century Investments, wo er für die Leitung des ESG-Investment-Researchs und der Anlagepolitik des Unternehmens verantwortlich war.

„Der neue Head of ESG Strategy wird uns darin unterstützen, der wachsenden Bedeutung von ESG im Sinne unserer Kunden, Mitarbeiter und aller Stakeholder von Jennison gerecht zu werden“, kommentiert Peter Clark. „Guillaume Mascotto wird in unsere ESG-Aktivitäten strategische Verantwortung, Transparenz und Nachvollziehbarkeit einbringen, angefangen bei der Rolle, die sie in unserer fundamentalen Bottom-up-Analyse spielen bis hin zur Entwicklung neuer Produkte. Wir freuen uns sehr, dass Mascotto dem Jennison-Team beitritt. Mit seiner umfangreichen ESG-Expertise ist er die richtige Person, um unser kontinuierliches Engagement in diesem Bereich voranzubringen.”

Vor seiner Tätigkeit bei American Century Investments war Guillaume Mascotto Vice President, ESG Credit Research and Portfolio Management bei Pacific Investment Management Company (PIMCO) und Senior ESG Research Analyst bei MSCI. Er besitzt einen Bachelor- und Masterabschluss in International Affairs der University of Quebec in Montreal. Zudem erlangte er einen Masterabschluss in International Business and Economics von der Fletcher School an der Tufts University.

Jennison ist Unterzeichner der Principles for Responsible Investment.


ÜBER JENNISON ASSOCIATES, LLC

Jennison Associates wurde 1969 gegründet und bietet eine Reihe von Aktien- und festverzinslichen Anlagestrategien an. Die Aktienexpertise erstreckt sich über verschiedene Stile, Regionen und Marktkapitalisierungen. Das Angebot an festverzinslichen Wertpapieren umfasst aktive und strukturierte Investment-Grade-Strategien mit unterschiedlichen Laufzeiten. Original-Fundamentalresearch, spezialisierte Anlageteams, starke Kundenorientierung und sehr erfahrene Anlageexperten gehören zu den Wettbewerbsvorteilen des Unternehmens. Zum 30. Juni 2021 verwaltete Jennison ein Kundenvermögen von 241 Mrd. US-Dollar. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte jennison.com.

ÜBER PGIM

PGIM, der globale Investmentmanager des US-Versicherungskonzerns Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU), gehört mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,5 Billionen US-Dollar (Stand per 31. März 2021) zu den zehn grössten Vermögensverwaltern der Welt2. Mit Niederlassungen in 16 Ländern, bieten die Geschäftsbereiche von PGIM eine Reihe von Anlagelösungen für private und institutionelle Investoren auf der ganzen Welt. Die breite Palette von Anlageklassen umfasst auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierende Aktienstrategien, Anleihestrategien inkl. Private Debt, Immobilien sowie Alternatives. Weitere Informationen über PGIM finden Sie unter pgim.com.
Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. (PFI) ist in keiner Weise mit Prudential plc oder Prudential Assurance Company, einer Tochtergesellschaft von M&G plc, verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist. Für mehr Informationen zu Prudential, besuchen Sie bitte news.prudential.com.

1) Stand per 30. Juni 2021.
2) Prudential Financial Inc. (PFI) ist der zehntgrösste Investmentmanager (von 477 untersuchten Unternehmen) in Bezug auf das weltweit verwaltete Vermögen auf der Grundlage der am 1. Juni 2020 veröffentlichten Liste der Top Money Managers von Pensions & Investments, die am 31. Mai 2020 veröffentlicht wurde. Dieses Ranking repräsentiert das von PFI verwaltete globale Vermögen zum 31. Dezember 2020.
3) Stand per 31. März 2021.

Joanne Choi wechselt zu Lazard Asset Management als Chief Marketing Officer

Lazard Asset Management (LAM) bestellt mit sofortiger Wirkung Joanne Choi zum Managing Director und Chief Marketing Officer. Choi, die in New York ansässig ist, kommt von Goldman Sachs Asset Management, wo sie als Head of Global Marketing tätig war.

Choi ist verantwortlich für die Marketingaktivitäten und die Markenstrategie des Unternehmens im Bereich der globalen Asset-Management-Kunden. Sie wird die Geschäftschancen von LAM durch strategische Marketing-Kommunikationsprogramme vorantreiben. Darüber hinaus wird sie eng mit dem Vertrieb zusammenarbeiten, um die Investmentlösungen und -einblicke von LAM zu bewerben. Sie wird zudem LAMs Marketingaktivitäten betreuen, mit dem Ziel, die Möglichkeiten der Kundenbindung zu verbessern.

„Angesichts der zunehmenden Komplexität der globalen Kapitalmärkte und der wachsenden Vielfalt unserer Anlagelösungen erfordern unsere Marketingbemühungen ein erhöhtes Maß an Fachwissen, Geschicklichkeit und Kreativität“, sagte Nathan Paul, Chief Business Officer, LAM. „Joanne Choi verfügt nicht nur über die entsprechende Erfahrung, sondern versteht auch die Feinheiten unseres Geschäfts und die Möglichkeiten, unsere Strategien so zu positionieren, dass sie die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich erfüllen.“

„Dies ist eine seltene Gelegenheit, eine gut etablierte, globale Marke weiter zu stärken und zu entwickeln“, sagt Joanne Choi, Chief Marketing Officer, LAM. „Ich fühle mich von der Kultur und dem kundenorientierten Ansatz von Lazard Asset Management angezogen und freue mich darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten, um das Kundenerlebnis zu verbessern, mit einem klaren Fokus auf Lead- und Umsatzgenerierung.“

Vor ihrem Wechsel zu LAM war Choi 18 Jahre lang für Goldman Sachs Asset Management tätig, wo sie eine Reihe von hochrangigen globalen Marketingpositionen innehatte, darunter Head of Americas Marketing und Head of Americas Institutional Marketing. Choi hält einen Bachelor of Science von der Georgetown University in Washington DC.


Über Lazard Asset Management LLC

Als indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ) bietet Lazard Asset Management (LAM) weltweit eine breite Palette von Aktien-, Anleihen- und Alternativen Investmentprodukten. LAM und verbundene Vermögensverwaltungsgesellschaften der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in der Höhe von 233,9 Milliarden Euro (Vorläufiges Ergebnis per Stand: 30. Juni 2021).
Weitere Informationen über Lazard Asset Management finden Sie auf www.lazardassetmanagement.com. Folgen Sie LAM auf Twitter über @LazardAsset.

Über Lazard Ltd

Lazard, eines der weltweit führenden Finanzberatungs- und Vermögensverwaltungsunternehmen, ist in 40 Städten in 25 Ländern in Nordamerika, Europa, Asien, Australien, Mittel- und Südamerika tätig. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1848 zurück. Lazard berät bei Fusionen und Übernahmen, strategischen Entscheidungen, Umstrukturierungen und Fragen der Kapitalstruktur, bei der Kapitalbeschaffung und Unternehmensfinanzierung. Darüber hinaus bietet Lazard Vermögensverwaltungsleistungen für Unternehmen, Institutionen, Regierungen und Privatpersonen.
Weitere Informationen über Lazard finden Sie auf www.lazard.com. Folgen Sie Lazard über @Lazard.

Union Investment Real Estate stellt globales Investment Management neu auf

Union Investment stellt die organisatorischen Weichen für den Ausbau ihres nationalen und internationalen Immobiliengeschäftes. Die drei weltweit operierenden Investmenteinheiten Americas, Asia-Pacific und Retail werden in einer neuen Abteilung Investment Management Global zusammengeführt. Mit der Leitung der neuen Abteilung und damit der Steuerung der Teams in den amerikanischen und asiatischen Märkten mit derzeit 16 Mitarbeitenden wird Henrike Waldburg betraut. Zum anderen schafft Union Investment eine Abteilung, die speziell den Immobilienankauf und -verkauf in der DACH-Region verantwortet. Hiermit trägt Union Investment den stark nachgefragten Immobilienmärkten im deutschsprachigen Raum Rechnung. Die Leitung der neugegründeten Abteilung Investment Management DACH mit ihren insgesamt 20 Mitarbeitenden übernimmt Alejandro Obermeyer.

Parallel hierzu richtet Union Investment neben dem bestehenden Hospitality-Team zwei weitere spezialisierte Investment Management-Einheiten für Logistik und Europäisches Wohnen ein. Auf diese Nutzungsarten, die sich zuletzt als besonders resilient erwiesen haben, ist das weitere Wachstum von Union Investment verstärkt ausgerichtet. Die Leitung des Investmentteams für Logistik übernimmt Stephan Riechers. Der neugeschaffene Bereich Wohnen, der Investments in Europa außerhalb der DACH-Region sowie auch in den USA umfasst, wird kommissarisch von Martin Schellein als Abteilungsleiter Investment Management Europa geführt.

„Wir freuen uns sehr, diese strategisch bedeutenden Positionen vollständig aus unserem Haus mit langjährig erfahrenen Investmentexperten und starken Führungspersönlichkeiten zu besetzen“, sagt Michael Bütter, CEO der Union Investment Real Estate GmbH.

„Mit der Aufstellung von Investment Management nach drei Weltregionen - DACH, Europa und Global - und der Gründung von zusätzlichen Expertenteams in den Nutzungsarten Logistik und Wohnen erschließen wir für unsere Immobilienfonds in hart umkämpften Immobilienmärkten zusätzliche Ankaufsmöglichkeiten und Potentiale für Wachstum und zur Risikostreuung“, sagt Martin J. Brühl, Chief Investment Officer und Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.

Franklin Templeton lanciert ESG Multi-Asset Fonds für Standard Life und Europäische Investoren

Franklin Templeton gab heute die Auflegung des Franklin ESG-Focused Balanced Fund bekannt, einem Teilfonds der in Luxemburg domizilierten Franklin Templeton Opportunities Funds (FTOF)-Reihe. Nach seiner Auflegung wird der Fonds in neun europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, registriert sein.

Der in enger Zusammenarbeit mit Ankerinvestor Standard Life in Deutschland entwickelte Franklin ESG-Focused Balanced Fund ist die erste ESG-Multi-Asset-Strategie, die vom Franklin Templeton Investment Solutions (FTIS) Team aufgelegt wurde. Der Fonds ist konform mit Artikel 8 der EU-Transparenzverordnung und investiert nach verbindlichen ökologischen und sozialen Vorgaben. Darüber hinaus hat er bereits ein FNG-Siegel auf dem deutschen Markt erhalten und bewirbt sich derzeit erneut um dieses Nachhaltigkeitssiegel für das kommende Jahr.

Das Anlageziel des Franklin ESG-Focused Balanced Fonds ist es, durch Investitionen in ein diversifiziertes Portfolio aus globalen Aktien und überwiegend europäischen festverzinslichen Wertpapieren eine Gesamtrendite zu erzielen, wobei ESG-Kriterien bei der Auswahl der Anlagen und der Konstruktion des Portfolios berücksichtigt werden.

Martin Stenger, Sales Director Business Development Insurance & Retirement Solutions in Deutschland kommentiert: “Wir freuen uns, diesen neuen ESG-Multi-Asset-Fonds nun anbieten zu können. Sein ausgewogener Investmentansatz macht ihn zu einer attraktiven Investmentlösung, die unsere proprietäre ESG-Analyse mit fundamentalen Research von Aktien und Anleihen kombiniert. Wir danken unseren Partnern bei Standard Life für die vertrauensvolle und produktive Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Franklin ESG-Focused Balanced Fund – einem Angebot für die noch junge Kategorie der ESG Multi-Asset Fonds. Dieser Fonds wird allen, die auf der Suche nach nachhaltigen Anlagelösungen sind, eine fortschrittliche und robuste Diversifikationsmöglichkeit bieten.“

Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life Deutschland, fügte hinzu: „Die Einführung des neuen ESG-Fonds ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen einem Versicherer und einem Asset-Manager laufen sollte. Ausgehend vom Bedarf unserer Versicherungskunden sind wir an Franklin Templeton mit einer Produktidee herangetreten, die dann gemeinsam konkretisiert und von Franklin Templeton hervorragend umgesetzt wurde. Wir werden den Fonds rechtzeitig zum Jahresendgeschäft in unsere Produkte aufnehmen und so einen entscheidenden, gemeinsamen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit gehen.“

Die Co-Lead-Portfoliomanager und Asset-Allokatoren des Franklin ESG-Focused Balanced-Fonds sind Marzena Hofrichter aus Frankfurt und Pierluigi Ansuinelli aus Mailand, die beide zum FTIS-Team gehören. Der Aktienanteil wird von Chandra Seethamraju, Michael LaBella und Sundaram Chettiapan gemanagt, die ebenfalls zur FTIS-Gruppe gehören und ihren Sitz in San Mateo, Kalifornien, haben. Der festverzinsliche Teil wird von David Zahn und Rod MacPhee verwaltet, die zum European Fixed Income Team in London gehören.

Franklin Templeton Investment Solutions (FTIS) – im Oktober 2020 als Zusammenschluss von Franklin Templeton Multi-Asset Solutions und QS Investors gegründet – ist eine Best-in-Class-Multi-Asset Boutique, die Kunden ein großes Spektrum an Investmentmöglichkeiten bietet. Das kombinierte Team von über 100 Anlageexperten unter der Leitung von CIO Ed Perks nutzt eine breite Klaviatur an fundamentaler bis quantitativer Anlageexpertise. Durch die Gründung von FTIS ist ein umfangreiches Solutions-Business entstanden, das mit den größten Full-Service-Anbietern konkurrieren kann. FTIS hat zum 30. Juni 2021 über 117 Mrd. US-Dollar an Kundenvermögen. 

Storebrand AM steigert verwaltetes Vermögen auf 100 Mrd. EUR

Das starke Wachstum der Assets under Management (AuM) bei Storebrand Asset Management setzt sich mit einem Anstieg von 50 Mrd. NOK (rd. 4,8 Mrd. EUR) im zweiten Quartal fort. Die gesamten AuM belaufen sich zum Ende des zweiten Quartals auf 1.037 Mrd. NOK (rd. 100 Mrd. EUR), was einem Wachstum von 157 Mrd. NOK bzw. 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das zweite Quartal war geprägt von positiven Nettomittelzuflüssen in Höhe von 5 Mrd. NOK (rd. 480 Mio. EUR) und starken Erträgen, die durch Währungseffekte verstärkt werden. Die Erträge im 2. Quartal belaufen sich auf 454 Mio. NOK (rd. 44 Mio. EUR), ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

„Unser Hauptziel ist es, Wert für unsere Kunden zu schaffen. 1.000 Mrd. NOK in Assets under Management sind in diesem Zusammenhang ein Meilenstein, auf den wir sehr stolz sind und ein Zeichen für das anhaltende Vertrauen unserer Kunden in uns“, sagt Jan Erik Saugestad, CEO von Storebrand Asset Management. „Zudem ist Nachhaltigkeit nach wie vor ein wichtiger Treiber, da unsere Kunden weiterhin nach Anlagelösungen fragen, die ihre Portfolios mit ihren allgemeinen Klimazielen oder anderen wichtigen ESG-Belangen, wie z. B. naturbezogenen Themen, in Einklang bringen“, so Saugestad weiter.

Anhaltendes Wachstum in den nordischen Ländern und darüber hinaus

In Dänemark konnte Storebrand nach der Registrierung ausgewählter wichtiger Aktienfonds und der Eröffnung eines lokalen Büros im Juni 2020 ein stetiges Wachstum der Vermögenswerte in allen Segmenten verzeichnen. Institutionelle Anleger, Pensionsfonds sowie Städte und Gemeinden sind bis heute die größte Investorengruppe, aber auch das Geschäft mit privaten Endanlegern wächst schnell.

Auch in Finnland und Island verzeichnet Storebrand weiterhin Wachstum, Hier verfügt das Unternehmen über starke Beziehungen zu wichtigen Institutionen vor Ort. Auf diese Weise sind die Fonds über wichtige Vertriebspartner und lokale Finanzinstitute verfügbar. Seit Anfang Mai 2021 sind der Storebrand Global ESG Plus, der Storebrand Global Solutions, der SKAGEN Kon-Tiki, der SKAGEN Global, der SKAGEN Focus und der SKAGEN m2 in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen.

SKAGEN: Zunehmende Nachfrage nach aktivem Value-Management

Auch die Fondsboutique SKAGEN, die zu Storebrand Asset Management gehört, verzeichnete ein starkes zweites Quartal. Die Anlageperformance profitierte von der anhaltenden Dynamik bei Value-Aktien, da die Kunden ihre Portfolios an ein höheres Wirtschaftswachstum und steigende Zinsen anpassen. Alle Aktienfonds erzielten positive absolute Renditen und bis auf einen liegen alle im Jahr 2021 über der Benchmark. Dies führte zu einer starken Nachfrage von Direktkunden, noch vor professionellen Anlegern, bei denen das Interesse an aktiven wertorientierten Aktien ebenfalls wächst.

Digitale Transformation

Als moderne Multi-Boutique in der Vermögensverwaltung hat Storebrand die Vorteile der Skalierung und Konsolidierung unter Beweis gestellt und seine gesamte Kernplattform für die Vermögensverwaltung in die "Cloud" verlegt. Die Migration der Technologieplattform ist eine wichtige Voraussetzung für weiteres Wachstum und die zukünftige Entwicklung innovativer Dienstleistungen. Das Projekt wurde über einen Zeitraum von 14 Monaten abgeschlossen und hat zu einer vollständig automatisierten Infrastruktur geführt, die die Qualität verbessert, die Effizienz steigert, das Risiko reduziert, die Kosten senkt und die Sicherheit erhöht.

Mitarbeiter und Rekrutierungen

Storebrand Asset Management arbeitet aktiv an der Weiterentwicklung der Organisation, um das angestrebte weitere Wachstum zu realisieren. In diesem Jahr wurden bislang 17 neue Kollegen eingestellt, von denen 70 Prozent Frauen sind. Storebrand sieht Inklusion und Vielfalt als entscheidend für den zukünftigen Erfolg an. Ziel ist eine integrative, werteorientierte Kultur, in der sich die Mitarbeiter wertgeschätzt, respektiert und einbezogen fühlen, unabhängig davon, wer sie sind, was sie glauben und woher sie kommen.


Start der TNFD

Große Finanzinstitute und multinationale Konzerne haben im Juni die Initiative Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) formell ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe ist es, einen Berichtsrahmen zu schaffen, der Organisationen dabei hilft, Risiken im Bereich der biologischen Vielfalt zu managen und Chancen zu erkennen. Storebrand ist seit Beginn Mitglied der informellen Arbeitsgruppe der Taskforce, einem 74-köpfigen Team, das im Jahr 2020 die Arbeit aufgenommen hat, um die praktischen Empfehlungen für den Umfang und den Arbeitsplan der Taskforce auszuarbeiten.

Über Storebrand Group

Die Storebrand Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Anlagelösungen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge im nordischen Markt. Sitz der Gruppe ist Oslo. Storebrand Asset Management verwaltet aktuell rund 100 Milliarden Euro (Stand 30.06.2021), was die Gruppe zum größten privaten Asset Manager Norwegens macht. Das Unternehmen ist auch in Schweden mit Produkten im Bereich Asset Management, Lebensversicherungen und Krankenversicherungen aktiv. Storebrand betreut derzeit etwa 1,9 Millionen Kunden in Norwegen und Schweden. Die Anfänge des an der Börse Oslo notierten Unternehmens gehen bis in das Jahr 1767 zurück. Weitere Informationen finden Sie unter: www.storebrandfunds.de

Franklin Templeton, ClearBridge Investments, Brandywine Global und Martin Currie schließen sich der branchenführenden Net Zero Asset Managers Initiative an

Die Franklin Templeton Investment Gruppe und drei ihrer zugehörigen spezialisierten Investmentmanager ClearBridge Investments, Brandywine Global und Martin Currie - sind der branchenführenden Net Zero Asset Managers Initiative beigetreten. Diese vier Unterzeichner repräsentieren zusammen mehr als 948 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen (AUM).

Die im Dezember 2020 ins Leben gerufene Net Zero Asset Manager Initiative ist ein internationaler Zusammenschluss von Vermögensverwaltern, die sich verpflichtet haben, das Ziel von Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2050 oder früher zu unterstützen. Dies steht im Einklang mit den globalen Bemühungen, die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, und Investitionen zu unterstützen, die auf die Ziele von Netto-Null-Emissionen bis 2050 oder früher ausgerichtet sind. Die Umsetzung der Verpflichtung beinhaltet auch die Priorisierung der Erreichung von realwirtschaftlichen Emissionsreduktionen innerhalb der Sektoren und Unternehmen, in die die Vermögensverwalter investieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt umfasst die Anzahl der Unterzeichner 128 Investoren, die über ein verwaltetes Vermögen von 43 Billionen US-Dollar verfügen. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die Asset Management Branche erkannt hat, dass der Klimawandel eine dringliche Priorität ist, die es zu bewältigen gilt.

Jenny Johnson, CEO und Präsidentin von Franklin Templeton, kommentiert: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der wachsenden Gemeinschaft der Unterzeichner die Verpflichtung zur Net Zero Asset Managers Initiative einzugehen. Wir nähern uns dieser Aufgabe mit der klaren Erkenntnis, dass wir uns verpflichten müssen, die Daten und Lösungen zu finden, die uns dabei helfen, bis 2050 weltweit das Ziel Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Wir werden dieses Ziel mit authentischem Engagement und in Partnerschaft mit unseren Kunden und Stakeholdern anstreben. Dies entspricht unserer Überzeugung, dass eine verantwortungsvolle Tätigkeit als globaler Vermögensverwalter bedeutet, Kapital so zu verwalten und zu allokieren, dass es unseren Kunden über Generationen hinweg zugutekommt.“

Als aktiver Manager ist ClearBridge Investments einer der 20 größten Anteilseigner bei mehr als 275 börsennotierten Unternehmen. Terrence Murphy, CEO von ClearBridge Investments, erklärt: „ClearBridge freut sich, sich in die Liste der Unterzeichner der Net Zero Asset Managers Initiative einzureihen. Als Verwalter des Kapitals unserer Kunden mit einer mehr als 30-jährigen Geschichte der Integration von nachhaltigkeitsbezogenen Anlagerisiken wie dem Klimawandel in unseren Aktienauswahlprozess, erkennt ClearBridge die Dringlichkeit, den Übergang zu globalen Netto-Null-Emissionen zu beschleunigen. Mit einem partnerschaftlichen Ansatz wird ClearBridge seine Rolle als Großaktionär nutzen, um durch kontinuierliches Engagement in den Unternehmen positive Veränderungen voranzutreiben.“

Verpflichtung zu Netto null

Als Teil der Initiative sind die unterzeichnenden Vermögensverwalter neun Verpflichtungen eingegangen, darunter:

  • Festlegung von Zwischenzielen für 2030 für Vermögenswerte, die im Einklang mit dem Netto-Null-Ziel verwaltet werden sollen, in Übereinstimmung mit einem fairen Anteil an der 50%igen globalen CO2-Reduktion, die im Sonderbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) über die globale Erwärmung von 1,5°C als Anforderung genannt wird;
  • Berücksichtigung von sogenannten Scope-1- und Scope-2-Emissionen und, soweit möglich, von wesentlichen Scope-3-Emissionen in Anlageportfolios
  • Umsetzung einer Stewardship- und Engagement-Strategie mit einer klaren Eskalations- und Abstimmungspolitik, die mit dem Ziel übereinstimmt, dass alle verwalteten Vermögenswerte bis 2050 oder früher Netto-Null-Emissionen erreichen; und
  • Schaffung von Investmentprodukten, die auf Netto-Null-Emissionen bis 2050 ausgerichtet sind, und Erleichterung erhöhter Investitionen in Klimalösungen.

Adam Spector, Managing Partner von Brandywine Global, erklärt den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen und entscheidendsten Themen unserer Zeit und kommentiert: „Der Klimawandel ist eine akute globale Bedrohung und ein unterschätztes Anlagerisiko. Die Mitgliedschaft von Brandywine Global in der Net Zero Asset Managers Initiative unterstreicht unser Engagement für die Bewertung von Klimarisiken in allen Kapitalstrukturen und Realwirtschaften. Wir freuen uns darauf, unseren kontinuierlichen Dialog mit Regierungsvertretern und Unternehmensleitungen über die vom Klimawandel ausgehenden Risiken fortzusetzen. Wir sind stolz darauf, Teil einer Initiative zu sein, von der wir glauben, dass sie die Weltwirtschaft und die Arbeitsweise von Unternehmen positiv beeinflussen wird.“

Julian Ide, CEO von Martin Currie, ergänzt: „ Martin Currie freut sich, Teil der Net Zero Asset Managers Initiative zu sein - eine entscheidende Antwort auf die Verbesserung der Transparenz in Bezug auf Klimarisiken, die Beschleunigung der Verabschiedung von Netto-Null-Zielen und die Umsetzung eines Ansatzes, mit dem reale Emissionsreduzierungen erreicht werden können. Während die Vorbereitungen für die Weltklimakonferenz (COP 26) in Schottland auf Hochtouren laufen, werden die Länder aufgefordert, ehrgeizige Emissionsreduktionsziele, Aktionspläne und Zwischenziele vorzulegen, die uns auf den Weg bringen, bis 2050 netto null Emissionen zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, spielt die Vermögensverwaltungsbranche als langfristiger Verwalter des Vermögens ihrer Kunden eine wichtige Rolle. Sie ist in der Lage, sowohl Anreize für die Annahme von Netto-Null-Zielen zu schaffen als auch den Kapitalfluss zu Unternehmen zu erhöhen, die Klimalösungen anbieten. Als globales Vermögensverwaltungsunternehmen mit Hauptsitz in Schottland sind wir der Meinung, dass wir eine wichtige Plattform haben, um zu diesem kritischen Zeitpunkt das Engagement der Branche für Netto-Null-Ziele zu signalisieren, und unser Engagement für diese Initiative ist ein wichtiger Teil davon.”

Franklin Templetons Stewardship and Sustainability Council und das Global Sustainability Strategy Team haben den Klimawandel als eine der Hauptprioritäten für das Unternehmen identifiziert und werden diese bedeutsame Aufgabe in Zusammenarbeit mit den internen Stakeholdern und Kunden in der gesamten Organisation umsetzen.

Die Net Zero Asset Manager Initiative wird weltweit von sechs Gründungspartner-Investorennetzwerken verwaltet: Asia Investor Group on Climate ChangeCDPCeresInvestor Group on Climate ChangeInstitutional Investors Group on Climate Change und UN PRI. Im Gegenzug wird die Initiative unterstützt von The Investor Agenda, von denen die Investorennetzwerke alle Gründungspartner sind, sowie von der United Nations Environment Programme Finance Initiative.


Über Franklin Templeton

Franklin Resources, Inc. [NYSE:BEN] ist eine globale Investment-Management-Organisation mit Tochtergesellschaften, die als Franklin Templeton tätig sind und Kunden in über 165 Ländern betreuen. Franklin Templeton hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Kunden durch Fachwissen im Bereich Investment Management, Vermögensverwaltung und Technologielösungen zu helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Mit seinen spezialisierten Investmentmanagern verfügt das Unternehmen über umfassende Kompetenzen in den Bereichen Aktien, Anleihen, Multi-Asset-Lösungen und Alternativen. Mit Niederlassungen in über 30 Ländern und etwa 1300 Anlagespezialisten verfügt das in Kalifornien ansässige Unternehmen über mehr als 70 Jahre Anlageerfahrung und ein verwaltetes Vermögen von rund 1,5 Billionen US-Dollar (Stand: 31. Mai 2021). Weitere Informationen finden Sie unter franklintempleton.com und folgen Sie uns bei LinkedInTwitter und Facebook.

Investments in Gesundheits-immobilien legen deutlich zu − Spitzenrendite könnte unter 4 % fallen

Das Investmentvolumen am Gesundheitsimmobilienmarkt hat laut einer Untersuchung der internationalen Immobilienberatung Cushman & Wakefield (C&W) im ersten Halbjahr 2021 über 1,15 Mrd. Euro erreicht. Das sind 35 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Verkauf von 19 Pflegeeinrichtungen von Azurit an Aedifica im ersten Quartal 2021 sowie der Ankauf der fünf Pflege- und Senioreneinrichtungen durch Capital Bay im zweiten Quartal hatten daran einen entscheidenden Anteil. Insgesamt betrug der Anteil von Portfoliotransaktionen am Gesamtumsatz des ersten Halbjahres 2021 rund 30 %.

Das Transaktionsvolumen im Pflegebereich summierte sich auf etwa 920 Mio. Euro, wovon rund 550 Mio. Euro in Pflegeheime und über 370 Mio. Euro in Seniorenresidenzen mit Betreutem Wohnen entfielen. Ärztehäuser hatten mit etwa 230 Mio. Euro einen Anteil von 20 % am Gesamttransaktionsvolumen.

„Grund für das zunehmende Interesse an Pflegeimmobilien sind die hohe Systemrelevanz, eine fortschreitende Betreiber-Professionalisierung und ein starkes Nachfragewachstum durch den demografischen Wandel“, so Jan-Bastian Knod, Head of Healthcare Advisorybei C&W. „Zudem wächst der Wunsch von Investoren, die Diversifikation ihrer Portfolios durch Gesundheitsimmobilien zu vergrößern“, so Knod weiter.

Insbesondere Pflegeheime erreichen weiterhin Spitzenrenditen von 4,0 %. Ursache sind ein Mangel an entsprechenden Produkten bei gleichzeitig hohem Anlagedruck und einer starken Nachfrage seitens institutioneller Investoren. Im Laufe der kommenden Monate erwartet C&W hier deshalb eine Renditekompression. Unklar ist, ob bis Jahresende die Marke von 3 Mrd. Euro Transaktionsvolumen übertroffen werden kann.


Über Cushman & Wakefield

Cushman & Wakefield (NYSE: CWK) gehört zu den führenden globalen Immobiliendienstleistern und bietet Unternehmen und Investoren Services rund um ihre Immobilien-Belange. Mit rund 50.000 Mitarbeitern in mehr als 400 Niederlassungen und 60 Ländern zählt Cushman & Wakefield zu den Marktführern weltweit. In Deutschland ist das börsennotierte Unternehmen mit Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München vertreten. Cushman & Wakefield verwirklicht Projekte über den gesamten Immobilienzyklus in den Bereichen Brokerage, Investment Services, Global Occupier Services, Project & Development Services, Integrated Facility Management, Valuation & Advisory und Asset Services. Im Jahr 2020 betrug der Umsatz 7,8 Milliarden US-Dollar. Erfahren Sie mehr auf www.cushmanwakefield.com, in unserem Blog oder folgen Sie uns über @CushWake auf Twitter oder Instagram @cushwake.germany.

PGIM stärkt sein Angebot im Bereich Alternatives mit einer Vereinbarung zur Übernahme von Montana Capital Partners

PGIM, der globale Investmentmanager des Versicherungskonzerns Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) mit verwalteten Vermögen von mehr als 1,5 Billionen US-Dollar, hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Montana Capital Partners (MCP), einen in Europa ansässigen Spezialisten im Private Equity Sekundärmarkt, unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion gilt vorbehaltlich aller behördlichen Genehmigungen.

MCP wird nach Abschluss der Transaktion, die für das dritte Quartal 2021 vorgesehen ist, in die Multi-Manager-Struktur von PGIM unter der Leitung von Eric Adler, President und Chief Executive Officer von PGIM Real Estate, eingebunden. Die Mitbegründer von MCP, Dr. Christian Diller und Dr. Marco Wulff, werden unverändert das Unternehmen als Co-Chief Executive Officers führen.

„Das Multi-Manager-Modell von PGIM basiert auf der Überzeugung, dass hochspezialisierte Investmentteams mit Expertise in bestimmten Anlageklassen dazu beitragen, Outperformance für unsere Kunden zu erzielen“, so David Hunt, President und Chief Executive Officer. „Die umfassende Expertise von Montana Capital Partners im Private Equity Sekundärmarkt sowie die strategische und kulturelle Übereinstimmung mit PGIM sind die besten Voraussetzungen, um unsere Kompetenzen im Bereich Alternatives weiter auszubauen.“

Nach der Übernahme wird MCP seine Eigenständigkeit im Investmentbereich beibehalten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz bleibt mit seinem motivierten und engagierten Team unabhängig. Es profitiert von PGIMs globalen Kompetenzen in den Bereichen Distribution, Sourcing, Operations und Compliance.

PGIM vereint die Vorteile globaler Größe und tiefgreifender Assetklassen-Expertise sowohl in „Public“ wie auch in „Private Markets“. So konzipiert und managt PGIM eine breite Auswahl an liquiden und alternativen Strategien für einige der weltweit größten institutionellen Investoren. Durch die Übernahme von MCP wird das bestehende Angebot von PGIM im Alternative Bereich maßgeblich erweitert. Derzeit umfassen die Alternative Strategien von PGIM Fixed Income, PGIM Real Estate, PGIM Private Capital, Jennison Associates und QMAW ein verwaltetes Vermögen von 253 Mrd. US-Dollar.

„Wir freuen uns sehr, das MCP-Team bei PGIM willkommen zu heißen“, sagt Eric Adler, President und CEO von PGIM Real Estate. „Als spezialisierte Investoren auf dem Private Equity Sekundärmarkt mit einer überzeugenden Performance und einem starken Kundennetzwerk wird MCP unsere Kompetenz im Bereich Real Assets ideal ergänzen. Dadurch können wir unseren Kunden Zugang zu neuen und differenzierten Investitionsmöglichkeiten bieten.“

Dr. Marco Wulff, Co-CEO von Montana Capital Partners, kommentiert: „PGIMs globale Ausrichtung und Investmentexpertise bieten ein ideales Umfeld für Montana Capital Partners, um weiter zu wachsen. Für uns war es wichtig, einen Partner zu finden, mit dem wir unser Kerngeschäft ausbauen und stärken können. Gleichzeitig können wir unseren Kunden durch die Kombination unserer Kompetenzen mit denen von PGIM noch vielfältigere Dienstleistungen anbieten. Zudem behalten wir unsere Eigenständigkeit im Investmentbereich, um unsere Strategie und Erfolgsbilanz fortzusetzen, welche unseren Investoren eine Outperformance liefert. “

Dr. Christian Diller, Co-CEO von Montana Capital Partners, fügt hinzu: „Unsere Erfahrung zeigt, dass innovative und kundenspezifische Lösungen einen erheblichen Mehrwert für Investoren schaffen. Wir freuen uns darauf, die Vertriebs- und Sourcingkapazitäten und die globale Expertise von PGIM zu nutzen, um unser Angebot für Kunden weiter zu stärken. Mit dem globalen Netzwerk von PGIM werden wir in der Lage sein, unsere Limited Partners noch besser zu bedienen und maßgeschneiderte Anlagelösungen von General Partners und Limited Partners auf der ganzen Welt bereitzustellen.“

MCP wurde 2011 von Dr. Christian Diller und Dr. Marco Wulff gegründet und konzentriert sich mit seiner Investmentstrategie auf Secondaries Transaktionen im Small und Mid Cap Bereich. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 3 Mrd. USD verfügt das Unternehmen über eine diversifizierte Investorenbasis in Europa, Asien und den USA. MCP ist einer der führenden Sekundärmarkt Manager weltweit mit einem außergewöhnlichen Investment Track Record und einer herausragenden Investorenbasis. MCP hat bisher fünf Fonds aufgelegt, die alle überzeichnet waren. Das Unternehmen beschäftigt 25 Investment Professionals und 10 Senior Advisors. Mit mehr als 100 abgewickelten Transaktionen zählt MCP neben Staats- und Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und Banken auch Family Offices und vermögende Privatpersonen zu seinen Investoren.

Lazard Frères & Co. agierte bei der Transaktion als Finanzberater für MCP.



Über PGIM

PGIM, der globale Investmentmanager des US-Versicherungskonzerns Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU), gehört mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,5 Billionen $ per 31. März 2021 zu den zehn grössten Vermögensverwaltern der Welt*. Mit Niederlassungen in 16 Ländern, bieten die Geschäftsbereiche von PGIM eine Reihe von Anlagelösungen für private und institutionelle Investoren auf der ganzen Welt. Die breite Palette von Anlageklassen umfasst auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierende Aktienstrategien, Anleihestrategien inkl. Private Debt, Immobilien sowie Alternatives. Weitere Informationen über PGIM finden Sie unter pgim.com.

Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. (PFI) ist in keiner Weise mit Prudential plc oder Prudential Assurance Company, einer Tochtergesellschaft von M&G plc, verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist. Für mehr Informationen zu Prudential, besuchen Sie bitte news.prudential.com.

*Prudential Financial Inc. (PFI) ist der zehntgrösste Investmentmanager (von 477 untersuchten Unternehmen) in Bezug auf das weltweit verwaltete Vermögen auf der Grundlage der am 1. Juni 2020 veröffentlichten Liste der Top Money Managers von Pensions & Investments, die am 31. Mai 2020 veröffentlicht wurde. Dieses Ranking repräsentiert das von PFI verwaltete globale Vermögen zum 31. Dezember 2020.

Über Prudential Financial

Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU), ein führendes Unternehmen im Bereich Financial Wellness und führender aktiver globaler Investmentmanager mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,5 Billionen $ (Stand: 31. März 2021), hat Niederlassungen in den Vereinigten Staaten, Asien, Europa und Lateinamerika. Die vielfältigen und talentierten Mitarbeiter von Prudential tragen dazu bei, das Leben besser zu machen, indem sie finanzielle Möglichkeiten für mehr Menschen schaffen. Das ikonische Rock-Symbol von Prudential steht seit mehr als einem Jahrhundert für Stärke, Stabilität, Expertise und Innovation. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte news.prudential.com.

Über Montana Capital Partners

Montana Capital Partners AG (MCP) ist eine in Europa ansässige Beteiligungsgesellschaft, die sich auf attraktive Nischen des Sekundärmarktes sowie auf hochwertige Vermögensverwaltungslösungen konzentriert. MCP fungiert als Berater von fünf Sekundärfonds mit einem verwalteten Gesamtvermögen von mehr als 2,7 Mrd. € (3,2 Mrd. $). Alle MCP-Fonds waren überzeichnet und wurden auf dem Level der jeweiligen Hard Caps geschlossen. Das Unternehmen konzentriert sich auf kleine und mittelgrosse Deals und hat in diesem Bereich mehr als 100 Transaktionen abgeschlossen. Die Komplexität dieser Deals führt zu innovativen und wertschaffenden Lösungen für die Verkäufer. Die Transaktionen von MCP werden in der Regel direkt mit dem Verkäufer oder Fondsmanager gesourct und verhandelt, was die Strukturierung von hochgradig massgeschneiderten Lösungen ermöglicht, die auf die Bedürfnisse der Verkäufer oder General Partners zugeschnitten sind. Für weitere Informationen besuchen Sie www.mcp.eu.

iM Global Partner ernennt Jamie Hammond zum stellvertretenden CEO und Leiter Vertrieb für EMEA

iM Global Partner hat Jamie Hammond zum stellvertretenden CEO und Leiter Vertrieb für Region EMEA ernannt. Hammond wird das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens mit direkter Verantwortung für die Geschäftsentwicklung der Gruppe in Europa unterstützen. Er berichtet an Philippe Couvrecelle, Gründer und CEO von iM Global Partner.

Bevor Hammond zu iM Global Partner kam, war er CEO von AllianceBernstein Limited (UK) und Leiter der EMEA Client Group. Er war im Januar 2016 zu AllianceBernstein gestoßen, und verantwortete dort zunächst die Bereiche Vertrieb, Marketing und Kundenservice in der EMEA-Region. Zuvor war er 15 Jahre für Franklin Templeton Investments tätig gewesen, zuletzt als CEO der Einheiten in Großbritannien und als Managing Director für Europa. Er stieß 2001 zu Franklin Templeton, nach der Übernahme von Fiduciary Trust Company International, wo er als Sales Director für die Entwicklung von Investmentfonds in Europa verantwortlich war. Davor war Hammond National Sales Manager bei Hill Samuel Asset Management, dem Vermögensverwaltungsarm der Lloyds TSB Group. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Branchenerfahrung.

Angesichts der ehrgeizigen Pläne von iM Global Partner, das verwaltete Vermögen bis zum Jahr 2030 auf 150 Milliarden Dollar zu steigern, werden Hammonds Seniorität und Erfahrung entscheidend dazu beitragen, iM Global Partner zu einem wesentlichen Akteur der Asset-Management-Branche in Europa zu machen.

Philippe Couvrecelle, Gründer und CEO von iM Global Partner, kommentierte: „Unser Ziel ist es, für bedeutende Veränderungen im Vertrieb in Europa zu sorgen, und die Ernennung von Jamie hilft uns, dieses Ziel zu erreichen. Neben Jose Castellano, der den internationalen Vertrieb mit Fokus auf US-Offshore, Lateinamerika und Asien-Pazifik leitet, und Jeff Seeley, der den US-Vertrieb leitet, stärkt die Ernennung von Jamie die Position von iM Global Partner als ein einflussreicher weltweiter Vertriebspartner für unsere Partnerboutiquen.“

Jose Castellano, stellvertretender CEO und Leiter internationaler Vertrieb, sagte: „Nachdem wir in Europa ein solides Fundament mit lokaler Präsenz in der gesamten Region aufgebaut haben, freue ich mich, die Verantwortung nun an Jamie zu übergeben. Er wird das Erreichte konsolidieren und ausbauen und iM Global Partner in diesem Kernmarkt auf die nächste Stufe heben, während wir uns auf andere Schlüsselmärkte konzentrieren, in denen wir ebenfalls eine starke Präsenz aufbauen müssen.“

Jamie Hammond, stellvertretender CEO und Leiter Vertrieb für Region EMEA, fügte hinzu: „iM Global Partner hat seit seiner Gründung durch den Aufbau langfristiger Partnerschaften mit 'Best-in-Class'-Vermögensverwaltern ein sehr beeindruckendes Wachstum erzielt. Ich freue mich, bei iM Global Partner einzusteigen und mit Philippe Couvrecelle und dem Team zusammenzuarbeiten, um den Kunden in der EMEA-Region diese starken und unverwechselbaren Investmentfähigkeiten näherzubringen und das Geschäft weiter auszubauen.“


Über iM Global Partner

iM Global Partner ist ein weltweites Asset-Management-Netzwerk. Es sucht talentierte und unabhängige Vermögensverwalter als Partner aus und schafft durch direkte Kapitalbeteiligung langfristige Beziehungen zu ihnen. iM Global Partner ist an 16 Standorten in Europa und den USA präsent und bietet seinen Kunden Zugang zu den besten Anlagestrategien seiner Partner. Das von iM Global Partner repräsentierte verwaltete Vermögen belief sich im Juni 2021 auf über 27 Milliarden US-Dollar. www.imgp.com

Aufstieg der Kleinanleger – mit Bedeutung für das aktive Management

von Javier Rodriguez-Alarcon, Leiter Portfolio Management/Quantitative Investment Strategies bei Goldman Sachs Asset Management.

Das Handelsvolumen privater Anlagegeschäfte hat sich seit 2016 verdoppelt und macht nun etwa 20 % des durchschnittlichen Volumens der täglich in den USA gehandelten Aktien aus. Mit dem Angebot provisionsfreier Handelsgeschäfte haben neue Anbieter den öffentlichen Zugang zum Aktienmarkt erweitert und dabei Millionen neuer Marktteilnehmer angelockt.1

Doch was bedeutet der Anstieg der Privatanlagetätigkeiten? Und welche Auswirkungen könnte das auf die Aktienbewertungen für aktive Manager und ihre Fähigkeit, Alpha zu generieren und Risiken zu steuern, haben? Schauen wir uns dazu die Marktdynamik privater Anlagetätigkeiten genauer an.

Dynamik von Privatanlagetätigkeiten für die Alphagenerierung

Bevor wir erörtern, wie Manager sich auf das höhere Handelsvolumen von Kleinanlegern einstellen können, müssen wir zunächst die zur Verfügung stehenden Tools und Daten zur Erstellung von Markteinschätzungen betrachten. Bisher können Manager auf kein Angebot von konsolidierten Daten zugreifen, um einen schnellen Überblick über die täglichen Handelsaktivitäten von privaten Anlegern in Bezug auf eine Aktie bei verschiedenen Börsen und Brokern zu erhalten. Sich einen derartigen Überblick zu verschaffen, ist keine leichte Aufgabe. Es erfordert in der Regel hochentwickelte technische Möglichkeiten und gute Marktkenntnisse, um zeitnah eine zutreffende Gesamtbeurteilung der Privatanlegeraktivitäten zu entwickeln. Erst dann können Manager beginnen, effektiver über Signale für die Alphagenerierung oder Risikomanagementinitiativen in Bezug auf die Handelsaktivitäten von Kleinanlegern nachzudenken.

Aufmerksamkeits- und Stimmungsanalysen um Hypes vorherzusagen

Das Equity Alpha Team hat mehrere, auf den Mikrostrukturen des Marktes basierende hauseigene Methoden entwickelt, um abzuleiten, welche Geschäfte eventuell von Kleinanlegern ausgingen – und ob es sich dabei um Käufe oder Verkäufe gehandelt hat. Die Handelsgeschäfte von Privatanlegern haben bestimmte identifizierbare Merkmale, wie Transaktionsgrößen und Ausführungsmethoden. Untersuchen wir diese gezielt, können wir Schätzungen über das Handelsvolumen privater Anleger an einem bestimmten Tag ableiten.

Wir berücksichtigen dabei auch unsere eigens entwickelten Indikatoren, die speziell darauf ausgerichtet sind, die neuesten Aufmerksamkeits- und Stimmungstrends bei Kleinanlegern zu erfassen. Dafür suchen wir nach Datensätzen, die eng mit den Handelsflüssen von Kleinanlegern korrelieren. Diese können sogar voraussagen, worauf sich die zukünftigen Handelsaktivitäten und die Aufmerksamkeit von Kleinanlegern konzentrieren werden. Zu diesen Datensätzen gehört das Interesse an bestimmten Tickersymbolen bei Suchvorgängen auf den gängigsten Suchmaschinen. Auch andere Daten, wie Kommentare in Onlineforen oder Beiträge in sozialen Medien, können uns dabei helfen, Aktien zu identifizieren, denen der nächste Hype seitens Kleinanlegern gelten könnte.

In jedem Fall: Anlageentscheidungen sollten auf der Grundlage einer ganzheitlicheren Perspektive getroffen werden, die mehr berücksichtigt als nur die Stimmung bei den Kleinanlegern.

Auswirkungen auf das Risikomanagement

Die jüngsten Verschiebungen in der Zusammensetzung der Marktteilnehmer stellen Chancen für die Alphagenerierung dar. Doch: Wir konzentrieren uns insbesondere auch auf die Auswirkungen dieser Dynamikveränderungen auf das Risikomanagement. Mit unserem Ansatz möchten wir sowohl aktienspezifische idiosynkratische Risiken erfassen als auch verstehen, wie diese „Meme-Aktien“-Bewegungen in unseren Faktoren zum Ausdruck kommen.

Die Positionen in unseren Portfolios werden von uns laufend überwacht. So können Aktien erkannt werden, die eine extrem große Aufmerksamkeit von Kleinanlegern auf sich ziehen könnten. Unser Hauptaugenmerk gilt dabei Hinweisen auf übermäßigen Optimismus. Denn aufgrund der Kosten von Leerverkäufen haben Kleinanleger nur begrenzte Möglichkeiten, negative Einschätzungen einer Aktie zum Ausdruck zu bringen. Wir analysieren zudem marktbasierte Kennzahlen, wie die Short-Interest-Quote. Diese misst, wie viele – meist institutionelle – Anleger eine Short-Position in einer bestimmten Aktie halten. Bei Aktien mit hoher Short-Interest-Quote oder hoher Kreditaufnahme ist die Gefahr höher, dass es zu einem Short Squeeze kommt. Diese Kombination aus verschiedenen Einschätzungen und Auffassungen berücksichtigen wir bei der Bestimmung, wie viel Risiko wir einer Aktie zuordnen möchten.

Kleinanleger bevorzugen Aktien mit hoher Volatilität

Was Faktorrisiken angeht, konnten wir gleichbleibende Muster bei den Gesamtrisiken beobachten, die Kleinanleger eingehen – etwa bei Aktien mit höherer Volatilität. Da Privatanleger meist auf der Suche nach der Aktie sind, die der nächste „Hauptgewinn“ sein könnte, bevorzugen sie häufig Aktien, deren Kurse stark schwanken, weil sie dadurch auf höhere Gewinne hoffen.

Grundsätzlich möchten wir mit unserem Prozess abwägen, wie wir die potenziellen Chancen, die sich durch die gestiegene Aktivität von Kleinanlegern bieten, nutzen und gleichzeitig an unseren gründlichen Risikomanagementpraktiken festhalten können.


1) Quelle: Goldman Sachs Global Markets Division. Stand: Juni 2021.

ÜBER GOLDMAN SACHS ASSET MANAGEMENT

Goldman Sachs Asset Management ist die Investmentsparte der The Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE: GS). Wir bieten Anlage- und Beratungsdienstleistungen für einige der weltweit führenden Institutionen, Finanzberater und Privatpersonen. Wir investieren in öffentliche und private Märkte über eine erstklassige Investmentplattform mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 2 Billionen US-Dollar. 1869 gegründet, bietet Goldman Sachs als führendes globales Finanzunternehmen einem großen und diversifizierten Kundenstamm Finanzdienstleistungen in den Bereichen Investment Banking, Wertpapiere, Investment Management und Consumer Banking.

DNB AM mit neuem Nachhaltigkeits-Fonds in Europa

DNB Asset Management, eine hundertprozentige Tochter des größten norwegischen Finanzdienstleisters DNB Group, und seit 30 Jahren Impulsgeber beim Thema ESG, lanciert in Europa mit Future Waves einen neuen Nachhaltigkeitsfonds. „Die Nachfrage seitens der Investoren an Fonds, die den Fokus sowohl auf der Rendite- als auch auf der Nachhaltigkeitsperformance haben, ist in 2021 nochmals exponentiell angestiegen“, erläutert Mike Judith, Leiter des internationalen Vertriebsteams und Geschäftsführer von DNB AM die neue Lancierung. Der Fonds, der direkt in die 11 der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) als Aktienfonds investiert, hat die vier Themenbereiche Blue Economy (37%), Green Economy (31 %), Climate (19 %) sowie Quality of Life (12 %) als Investmentkategorien identifiziert. „Was viele gar nicht im Blick haben, ist, dass der Ozean der siebtgrößten Volkswirtschaft der Welt entspricht. Die OECD schätzt, dass z. B. die maritime Industrie mit den richtigen Investitionen in neue und alte Geschäftsfelder ihren Umsatz bis 2030 doppelt so schnell wie die Weltwirtschaft steigern kann“, berichtet Isabelle Juillard Thompsen, Co-Portfolio-Managerin des Fonds. „Ökologisch hängt alles Leben auf der Erde vom Ozean ab. Mehr als die Hälfte des Sauerstoffs, den wir einatmen, stammt aus dem Meer und absorbiert 21 Prozent der CO2-Emissionen des Planeten.“ Future Waves ergänzt das mittlerweile stark angewachsene Angebot der norwegischen Boutique. Ebenfalls nach Art. 8 klassifiziert ist der seit über 20 Jahren in der Top-Ten-Liste stehende Technology Fund. Der mehrfach mit der höchsten Kategorie (3-Sterne) des FNG-Siegels ausgezeichnete Renewable Fund ist in Art. 9 geratet.

Bei der Sektor Allokation hat der Fonds mit ca. 40 % Anteil eine starke Übergewichtung auf Industrieunternehmen im Vergleich zur Benchmark MSCI World mit nur 10 %. An zweiter Stelle stehen mit 15 % Investments in Unternehmen von Basiskonsumgütern, gefolgt von Information Technology (12 %) und Wertstoffen (10 %). „Dabei kommen ein Drittel der Unternehmen aus den nordischen Ländern, ein Fünftel aus den USA, gefolgt von Frankreich und an vierter Stelle die Schweiz, die beim Thema Kreislaufwirtschaft starke Akzente setzt“, kommentiert Thompsen die geografische Streuung.

„Immer wichtiger bei Nachhaltigkeitfonds sind die Verfügbarkeit von Daten und deren richtigen Analyse und Beurteilung geworden“, ergänzt Judith. Hierfür hat DNB AM ein eigenes ESG LAB. Dieses definiert, entwickelt, sammelt, kategorisiert, analysiert und präsentiert Sekundär- und Primärdaten zu den direkten und indirekten Auswirkungen von Industrien und Unternehmen auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN. Dies ist die Anlagebasis für alle Portfolios von DNB AM.


Über DNB

DNB Asset Management S.A. ist ein führender nordischer Vermögensverwalter, der Produkte innerhalb der nordischen Anlageklassen und in ausgewählten Themen-bereichen anbietet. Er gehört zu 100% der an der Osloer Börse notierten DNB ASA Group, die zu den erfolgreichsten Finanzdienstleistern Skandinaviens zählt.

Nach 16 Monaten COVID und 12 Jahren Niedrigzins: Dies sind die größten Herausforderungen am Finanzplatz

Die CFA Society Germany, der mit rund 3.000 Mitgliedern größte Berufsverband für professionelle Investoren in Deutschland, hat die Nachwuchs-Finanzprofis und Investmentmanager von morgen zu ihrer Sicht auf die größten Umbrüche am hiesigen Finanzplatz befragt.

Mehr als 16 Monate COVID und 12 Jahre Niedrigzins haben tiefe Spuren hinterlassen. Wie erlebt die junge Generation die Folgen? Die CFA Society will ihnen eine Stimme geben. Jetzt reden Deutschlands Studierende: Wie wird die Finanzindustrie der Zukunft aussehen?

„Brot und Butter“-Themen aktueller denn je

Schwerpunkt der Umfrage waren die Themen Finanzbildung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit sowie Integrität und Kapitalmarktethik am Standort Deutschland. „Trotz des Aufkommens neuer Innovationsthemen und der Hinwendung zu Digitalisierungstrends: Die Studierenden haben eine erstaunlich bodenständige Sicht auf die dringlichsten Herausforderungen, die ihrer Generation aus wirtschaftlichen Shutdowns und jahrelanger Schuldenpolitik entstehen“, kommentiert Susan Spinner, CFA, Geschäftsführender Vorstand der CFA Society Germany.

So zeigen sich die meisten Jüngeren besorgt hinsichtlich der Konsequenzen Corona-bedingter Neuschulden, ultralockerer Geldpolitik und zunehmender Kaufkraftverluste. Allen voran der kaum zu bewältigende Aufbau von Vermögen dürfte erhebliche Auswirkungen auf die Lebensumstände der jungen Bevölkerung haben. Die Generation Z (um die Jahrtausendwende geboren) kennt seit über 12 Jahren, also den überwiegenden Teil ihres Lebens, praktisch nur Märkte mit kaum oder ohne Zinsen. Schüler, Studenten und die breite Bevölkerung in Deutschland sollten aus ihrer Sicht daher besser zu den Herausforderungen des Niedrigzinsumfelds aufgeklärt werden. Dies denken 41 Prozent der Umfrageteilnehmer. Damit einher geht eine intensivere Beschäftigung mit der Aktienkultur in Deutschland (55 Prozent) sowie mit den Themen Altersvorsorge und Vermögensaufbau als Basis jeglicher Finanzbildung (54 Prozent).

Digitalisierung: Ausstattung und Inhalte

Die Erfahrungen der letzten Monate haben offengelegt, dass Deutschland im Bereich des digitalen Wandels noch einige Aufholbedarfe hat. 98 Prozent der Vertreter der jungen Generation sind allerdings davon überzeugt, dass Digitalisierung mit entsprechender Ausstattung und Infrastruktur helfen kann, um die Finanzbildung in Deutschland zu verbessern. Auf einer Schulnoten-Skala (1=beste Note) von 1 bis 6 bewerten sie die bisherige Nutzung der Digitalisierung für die Finanzbildung in Deutschland mit einer 4+. „Die Studierenden haben einige interessante Ideen in den Diskurs eingebracht, um Digitalisierung künftig produktiver für die Finanzbildung einzusetzen“, erläutert Susan Spinner. „So könnten etwa edukative Bewegtbild- und Multimedia-Inhalte mehr Personen frei zugänglich gemacht oder Online Banking- und Portfoliomanagement-Trainings bereits in Schulen behandelt werden“.

Mit Blick auf Inhalte möchten rund zwei Drittel der Teilnehmer (62 Prozent) mehr zum Thema Künstliche Intelligenz lernen. Jeder zweite junge Investmentexperte wünscht sich mehr Berücksichtigung der Themen Kryptowährungen (56 Prozent) und Blockchain (52 Prozent) am Finanzplatz Deutschland und im Curriculum der Hochschulen.

Nachhaltigkeit: Umweltbewusstsein und ESG-Themen

Das Thema Nachhaltigkeit sollte aus Sicht der Studierenden sowohl im Finanz- und Wirtschafts-Curriculum der deutschen Hochschulschulen ausgebaut, als auch im politischen Bereich zusätzlich aufgewertet werden. Zwei von drei Nachwuchs-Finanzprofis (65 Prozent) finden, dass das Thema noch zu wenig gelehrt wird. Fast die Hälfte der Teilnehmer (49 Prozent) hält die von Politik und Regulierungsbehörden angestoßenen Maßnahmen zur Aufwertung von Nachhaltigkeitskriterien in der Finanzbranche für noch nicht ausreichend.

Die Umfrageteilnehmer haben zahlreiche interessante Maßnahmenvorschläge für die Zusammenarbeit mit Wirtschafts- und Finanzhochschulen, Aufsichtsbehörden und politischen Gremien genannt: „Die Vorschläge reichen von der Etablierung eines funktionsfähigen Systems zur Bepreisung von CO2-Emissionen bis hin zu Exkursionen zu Regulierungsbehörden, um Nachhaltigkeitsmotive, Prioritäten und Lösungen noch besser nachzuvollziehen“, ordnet Susan Spinner ein. Die Größe des Themas zeigt sich nicht zuletzt am Arbeitsmarkt: Zahlreiche Marktakteure haben für die kommenden Jahre Investitionen in mehrstelliger Millionenhöhe in neue Arbeitsplätze, die auf ESG- und Klimathemen spezialisiert sind, angekündigt.

Fälle wie Wirecard und GameStop schärfen Blick für Finanzmarktintegrität

Das Thema Ethik hat bisher noch keinen Top-Stellenwert unter Studierenden der Finanz- und Wirtschaftswissenschaften. Knapp ein Fünftel steht dem Thema eher indifferent gegenüber. Fast jeder Zweite (46 Prozent) hält das Thema zumindest für interessant, immerhin einer von drei Befragten (31 Prozent) sogar für sehr interessant.

Finanzmarktethik oder Kapitalmarktethik wird bislang an weniger als der Hälfte (46 Prozent) der befragten Universitäten gelehrt: In den meisten Fällen als eigener Kurs (60 Prozent) oder als Teil eines anderen Unterrichtsfachs der Fakultät (40 Prozent). Die Ergebnisse der Umfrage legen jedoch nahe, dass das Thema im Zusammenhang mit aktuellen Fragestellungen rund um Finanzmarktintegrität und Regulierung zunehmend mehr eingefordert wird: „Eine Mehrheit von fast 70 Prozent der jüngeren Finanzcommunity möchte in den Universitäten mehr zu Corporate Governance und Finanzmarktaufsicht lernen“, erläutert Susan Spinner. Anlass sind für viele die aktuellen Fälle Wirecard und Greensill Bank, die gezeigt haben, dass der deutsche Börsenplatz verwundbar sein kann. Wie international verflechtet der Markt ist, zeigte indes die Attacke von Kleinanlegern gegen leerverkaufende Hedgefonds im Fall Gamestop.

„Die Generation Z ist mit der expansiven Geld- und Fiskalpolitik der letzten Dekade aufgewachsen und hat bisher wenig Erfahrung mit starken, freien Marktwirtschaften gemacht. Inwieweit sich Meinungsklima und Einstellungen gegenüber Vorgängergenerationen ändern, zum Beispiel in der Frage des Funktionierens marktwirtschaftlicher Kräfte versus staatliche Intervention, dies gilt es zu beobachten“, so Susan Spinner.

Fazit und Ausblick

Mit der Zinspolitik der letzten 12 Jahre und den pandemiebedingten Neuschuldenmaßnahmen der vergangenen 16 Monate bürden die derzeit politisch Verantwortlichen den Jüngeren erhebliche Verpflichtungen auf. Die Frage nach der Generationengerechtigkeit und Bilanz wird aufgeworfen. Die Qualität der Finanzbildung spielt bei der Adressierung dieser Herausforderungen eine wichtige Rolle – sei es bei Kenntnissen zu Inflationsgefahren und Risikostreuung oder zum Vermögensaufbau und (nachhaltigen) Anlageklassen. Das Thema ist als gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen: Es betrifft die universitäre und betriebliche Aus- und Weiterbildung mit Finanzschwerpunkt, als auch die Gesamtbevölkerung in der Breite.


Zur Methode der Umfrage Wie wird die Finanzindustrie von morgen aussehen?

Online-Befragung von Finanz- und Wirtschaftsstudierenden in Deutschland u.a. folgender Fakultäten: Frankfurt School of Finance and Management, Goethe Business School, RWTH Aachen, TH Nürnberg, Leibniz University Hannover und weitere. Zeitraum: 18. Mai bis 23. Juni 2021 | Teilnehmer: 125.

CFA Institute & CFA Society Germany e. V.

Als globaler Non-Profit-Berufsverband für die Investmentbranche engagiert sich das CFA Institute für ethische und professionelle Branchenstandards in der Finanzindustrie und genießt weltweit hohes Ansehen als fundierte Wissensquelle für Kapitalmarktthemen. Hauptziel des Verbandes ist es, ein Umfeld zu schaffen, das die Interessen der Anleger voranstellt und wirtschaftliches Wachstum sowie die Funktionsfähigkeit der Märkte gewährleistet. Weltweit führen mehr als 160.000 Finanzexperten den Titel Chartered Financial Analyst (CFA). Das CFA Institute ist in 159 Lokalverbänden organisiert.
In Deutschland ist der Verband seit dem Jahr 2000 durch die CFA Society Germany vertreten, dem mit rund 3.000 Mitgliedern mitgliedsstärksten Berufsverband für professionelle Investoren und Investmentmanager in Deutschland. Ein erheblicher Teil der Verbandsarbeit besteht in der Zusammenarbeit mit Wirtschafts- & Finanzhochschulen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.cfa-germany.de

Corona stärkt Interesse an Immobilieninvestments

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap hat zum neunten Mal in seiner jährlichen Immobilientrendstudie Produkteinkäufer, Vertriebspartner und Kapitalanleger zu ihren Erwartungen an Immobilienfondsinvestments befragt. Die Studie deckt sowohl Direktinvestments in deutsche Immobilien als auch indirekte Investitionen über institutionelle Zielfonds ab. Schwerpunktthema der Erhebung waren zudem die Auswirkungen der Corona-Pandemie und Fragestellungen zur Rolle von ESG-Kriterien.

„Die Corona-Pandemie hat für einen neuen Interessensschub bei Immobilienanlagen gesorgt, insbesondere im Wohnsegment und bei diversifizierten Multi-Tenant-Objekten. Zudem hat sich das Thema ESG-Kriterien fest bei Anlegern etabliert. Investoren suchen mehr denn je langfristig wertstabile und nachhaltige Anlagemöglichkeiten – sowohl als Direkt- als auch in Form von Zielfondsinvestments‘‘, sagt Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Immobilieninvestitionen mit gestiegener Bedeutung in der Krise

Von den Befragten halten es 71,4 % für wahrscheinlich, dass Immobilieninvestments im Zuge der Corona-Pandemie an Bedeutung gewinnen werden. In diesem Zusammenhang erwarten mehr als 85 %, dass Investoren ihre Allokationen in Wohnimmobilien erhöhen.

Große Bedeutung von ESG-Kriterien

ESG-Kriterien sind für die überwiegende Zahl der Befragten von großer Bedeutung. Auf Produktebene werden ESG-Kriterien von mehr als 52 % der Teilnehmer als wichtig oder sehr wichtig eingestuft. Bei der Gewichtung von ökologischen, sozialen und Governance-Aspekten liegt eine eindeutige Präferenz von 57,1 % auf ökologischen Kriterien. 33,3 % entscheiden sich dagegen für Governance und 9,6 % für soziale Aspekte. Zudem sind für knapp jeden zweiten Teilnehmer (48 %) grüne Zertifizierungen wichtig oder sehr wichtig.

Bei der praktischen Implementierung von ESG-Kriterien im Vergleich unterschiedlicher Nutzungsarten sieht mehr als die Hälfte der Teilnehmer (52 %) das Bürosegment als führend. In der Nutzungsart Wohnen sieht hingegen jeder dritte Teilnehmer (33 %) ESG-Kriterien am besten implementiert.

Deutsche Immobilien beliebt bei Zielfondslösungen

Auch in diesem Jahr erfreut sich bei Zielfondslösungen die Anlageklasse Immobilien in Deutschland bei den Teilnehmern großer Beliebtheit. Mehr als 65 % der Befragten stufen den Zugang zu deutschen Immobilien über Zielfonds als attraktiv ein. Als einzige beliebtere Anlageklasse, mit einem leichten Rückgang zum Vorjahr, wird der Zugang zu Infrastrukturprojekten über Zielfonds von 70 % angegeben. An dritter Stelle steht mit 60 % die Anlageklasse Private Equity.

Zielfonds sowohl für Private Banking als auch Privatanleger geeignet

Auf die Frage, für welche Anlegergruppen sich Zielfondslösungen besonders eignen, antworten 60 %: Private-Banking-Kunden ab 100.000 Euro Investitionsvolumen. Weitere 50 % nennen Privatanleger mit einem Investitionsvolumen von mindestens 10.000 Euro. Semi-professionelle Investoren ab einer Million Euro (40 %) und institutionelle Investoren ab zehn Millionen Euro (15 %) folgen auf den Rängen drei und vier.


Die aktuelle Wealthcap Immobilientrendstudie steht zum Download zur Verfügung.

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten, institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien, ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIF über offene und geschlossene Spezial-AIF bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuelle Mandate und Club-Deals.

DNB Asset Management erhält das Febelfin SRI-Label für seinen nordischen Aktienfonds

DNB Asset Management, eine Tochtergesellschaft der führenden norwegischen Finanzgruppe DNB ASA, hat für ihren DNB Nordic Equities-Fonds das von Febelfin in Belgien verliehene Towards Sustainability-Label erhalten.

Der DNB Nordic Equities ist ein in den nordischen Ländern (Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland) aufgelegter Aktienfonds, dessen Ziel es ist, langfristiges Alpha zu generieren. Er wendet einen strengen ESG-Ansatz an und schließt unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Tabak, kontroverse und konventionelle Waffen, Pornografie, Kohle, fossile Brennstoffe, Alkohol und Glücksspiel aus. Der Fonds, der von Øyvind Fjell und seinem Team gemanagt wird, wendet auch "Inklusions"-Filter an, um grüne Unternehmen in das Portfolio zu integrieren, insbesondere in den Segmenten erneuerbare Energien, Biokraftstoffe und Kreislaufwirtschaft.

"Die nordischen Märkte bieten großartige und innovative Unternehmen mit einem starken Fokus auf nachhaltige Entwicklung. Der Klimawandel ist ein Thema, das von diesen bereits seit langem ernst genommen wird. Dadurch haben wir eine große Auswahl an etablierten Unternehmen, die sich sowohl durch ihre finanzielle als auch durch ihre ESG-Performance auszeichnen; beides ist gleichermaßen wichtig, um eine langfristige Outperformance zu erzielen", erklärt Øyvind Fjell.

"In einem Kontext, in dem sich das ESG-Management und die Regulierung rund um verantwortungsvolle Investitionen schnell verändern, sind Investoren mehr denn je auf Möglichkeiten angewiesen, Fonds besser zu vergleichen und zu analysieren. Als Asset Manager schulden wir unseren Kunden die notwendigen Instrumente, die den Vergleich von Anlageprodukten ermöglichen. Das SRI-Label dient als Garantie dafür, dass eine externe Kontrolle des ESG-Prozesses des Fonds durchgeführt wurde. Wir freuen uns, dass DNB Nordic Equities mit dem Towards Sustainability Label ausgezeichnet wurde; ein Beweis für unseren rigorosen Prozess und unsere Grundsätze in Bezug auf verantwortungsvolle Investitionen", kommentiert Mike Judith, Managing Director & Head of International Sales DNB Asset Management.

DNB Asset Management ist einer der Pioniere des verantwortungsvollen Investments. Bereits 1988 führte die Investmentgesellschaft soziale, ethische und ökologische Anlagekriterien ein, die auf alle Investmentfonds angewendet werden. DNB AM hat bereits das deutsche SRI-Label FNG und die Luxflag Environment für andere Fonds ihrer Palette erhalten; DNB Nordic Equities ist der erste Fonds, dem das Towards Sustainability Label verliehen wurde. Der Fonds erzielte über 3 Jahre eine jährliche Performance von durchschnittlich 18,26 %.


Über DNB

DNB Asset Management S.A. ist ein führender nordischer Vermögensverwalter, der Produkte innerhalb der nordischen Anlageklassen und in ausgewählten Themenbereichen anbietet. Er gehört zu 100% der an der Osloer Börse notierten DNB ASA Group, die zu den erfolgreichsten Finanzdienstleistern Skandinaviens zählt.

Real I.S. mit drei nachhaltigen Fonds nach EU-Standards

Die Real I.S. AG bietet ihren Anlegern bereits drei nachhaltige Fonds nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung an: den offenen Immobilien-Publikumsfonds „REALISINVEST EUROPA“ sowie die beiden offenen Immobilien-Spezial-AIF für institutionelle Anleger „BGV IX Europa“ und „Modern Living“. Für alle drei Fonds hat die Real I.S. eine ESG-Strategie entwickelt, die auf einer Reihe von ökologischen Merkmalen im Sinne der EU-Offenlegungsverordnung (Artikel 8) sowie messbaren Bewertungskriterien im Rahmen eines Scoring-Modells basiert. Deren Erfüllung wird bei jeder Investitionsentscheidung im Rahmen eines ESG-Checks geprüft. Weitere ESG-Strategie-Produkte befinden sich in Vorbereitung.

„Unser Ziel ist einerseits der Aufbau eines werthaltigen Immobilienportfolios, das einen positiven Beitrag zu den von der Europäischen Union definierten Umweltzielen leistet. Unser Engagement berücksichtigt zudem weitere Nachhaltigkeitsaspekte aus den Bereichen Soziales und gute Unternehmensführung im Rahmen unseres unternehmenseigenen ESG-Leitbilds“, erklärt Giulia Peretti, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Real I.S. AG.

Die ESG-Strategie der Real I.S. ist wesentlich durch die Unterzeichnung der internationalen PRI-Initiative der UN (Principles for Responsible Investment) zur Berücksichtigung der Prinzipien für verantwortliches Investieren bei Investitionsentscheidungen geprägt. Im Rahmen dieser Strategie fördert die Real I.S. in ihrer Rolle als Kapitalverwaltungsgesellschaft die sogenannten ESG-Kriterien Umwelt (Environment), Soziales (Social) und gute Unternehmensführung (Governance).


Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossene Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über 11 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de