Neue Fund Managerin bei Aquila Capital bereitet neue alternative Aktienstrategie vor

Hamburg, 05.08.2013. Dorothee Goerz (36) wechselt als Senior Fund Managerin zu Aquila Capital, einer in Europa führenden bankenunabhängigen Investmentgesellschaft für alternative Kapitalanlagen. Dort wird sie vom Londoner Standort aus hauptverantwortliche Fondsmanagerin für eine alternative Aktienstrategie sein, die voraussichtlich im Herbst 2013 lanciert wird.

Dorothee Goerz, AquilaDorothee Goerz verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung an den europäischen Finanzmärkten und gilt als ausgewiesene Expertin für Long/Short-Aktieninvestments. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Value- und Event-Driven-Ansätzen. Vor ihrem Eintritt bei Aquila Capital war Dorothee Goerz als Portfoliomanager für Event-Driven-Strategien und Long/Short Value Investments beim Hedgefonds-Advisor Aremus Partners in London aktiv. Zuvor arbeitete sie für zahlreiche weitere Hedgefondsanbieter in London und der Schweiz. Zu ihren Stationen gehörten renommierte Gesellschaften wie Lombard Odier, York Capital Management, Farallon Capital und Merill Lynch. Dorothee Goerz hat die European Business School als Diplom-Kauffrau abgeschlossen.

„Aquila Capital ist stets auf der Suche nach herausragenden Fondsmanagern im Bereich Alternative Investments. Wir freuen uns, dass wir mit Dorothee Goerz eine erfahrene Spezialistin für Value- und Event-Driven-Strategien gewinnen konnten, und werden unsereInvestmentlösungen um eine weitere spannende Strategie erweitern“, sagt Roman Rosslenbroich, Gründer und CEO von Aquila Capital.

„Aquila Capital als ein stark wachsender Alternative Asset Manager reizt mich ganz besonders. Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Unternehmens-Infrastruktur habe ich mich für Aquila Capital entschieden. Sie ermöglicht es mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich Alpha zu generieren“, sagt Dorothee Goerz.

Aquila Capital Institutional: Marktbericht Mai 2013

Hamburg, 12.06.2013. Im Mai 2013 setzte sich an den Kapitalmärkten der Trend zur Aktienanlage fort. Anleger engagierten sich verstärkt in Dividendenpapieren als Folge der weiterhin sehr lockeren Geldpolitik der Notenbanken und der dadurch bedingten hohen Liquidität auf den Märkten. Hinzu kam das dauerhaft niedrige Zinsumfeld, in dem Anleiheinvestments kaum noch Rendite abwerfen. Als Reaktion auf schwache Konjunkturdaten senkte die Europäische Zentralbank zu Monatsbeginn den Leitzins auf 0,5 Prozent, den niedrigsten Wert seit Einführung des Euro im Jahr 1999. Die Renditen französischer, österreichischer und belgischer Staatsanleihen fielen auf Rekordtiefs. In diesem Umfeld entspannte sich die Lage in den europäischen Peripherieländern. Die Rendite für spanische Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit fiel erstmals seit Herbst 2010 wieder unter die Vier-Prozent-Marke. Und der Renditeabstand zwischen zehnjährigen Staatsanleihen aus Italien und Deutschland war Mitte Mai mit 250 Basispunkten nur noch halb so groß wie zur Jahresmitte 2012. Ein weiterer Treiber für die Kursentwicklung von Aktien war im Mai die anhaltende Korrekturphase an den Rohstoffmärkten. Auslöser hierfür ist die derzeit nachlassende Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft, insbesondere einiger Schwellenländer. So gerät der Wachstumsmotor China, dessen Nachfrage die Rohstoffpreise in den vergangenen Jahren nach oben getrieben hatte, langsam ins Stocken. In diesem Umfeld sind die Aktienkurse in der letzten Maiwoche weiter gestiegen. Der DAX konnte erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 8.500 Punkten springen, während der Dow Jones ein neues Allzeithoch von 15.542 Punkten erreichte. Die einzelnen Teilmärkte entwickelten sich im Mai wie folgt: Der DAX gewann 5,5 Prozent hinzu und beendete den Monat bei 8.349 Punkten. Der EuroStoxx50 legte um 3,3 Prozent zu auf 4.969 Punkte. Der amerikanische S&P500 lag 2,1 Prozent im Plus und stieg auf 1.631 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq legte 3,3 Prozent zu auf 2.982 Punkte am Monatsende. Der Preis für die Rohölsorte Brent stieg im Mai um 2,3 Prozent auf 102,2 US-Dollar pro Barrel. Der Goldpreis gab um weitere 4,8 Prozent nach auf 1.387 US-Dollar pro Feinunze. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg von 1,20 Prozent Ende April auf 1,51 Prozent Ende Mai. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe lag Ende Mai bei 2,18 Prozent (Vormonat: 1,75 Prozent). Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar an Wert; wurden Ende April 1,3168 US-Dollar für einen Euro bezahlt, waren es Ende Mai 1,2999 US-Dollar. In diesem Umfeld erzielten die hier im Fokus liegenden Anlagestrategien von Aquila Capital unterschiedliche Ergebnisse: Drei der vier betrachteten Strategien verbuchten im Mai ein Minus, während eine ein leicht positives Ergebnis erwirtschaftete. Die Fonds im Einzelnen: AC Risk Parity 7 Fund: Die AC Risk Parity Funds verfolgen eine risikogewichtete Multi-Asset-Strategie. Investiert wird ausschließlich mittels Long-Positionen (d.h. ohne Leerverkäufe) in liquide, miteinander unkorrelierte Anlageklassen, die Risikoprämien bieten, wie z.B. Aktien, Renten und Rohstoffe. Die Fonds nutzen das von Prof. Dr. Harry M. Kat entwickelte Risikomanagement-System FundCreator© für die tägliche Risikosteuerung. Der AC Risk Parity 7 Fund hat den Mai mit einem Minus von 3,85 Prozent abgeschlossen. Dieses Monatsergebnis ist einer Ausnahmesituation geschuldet, da alle Anlageklassen (Aktien, Renten, Rohstoffe, kurzfristige Zinsen), die im Rahmen der Risikogleichgewichtung genutzt werden, negative Ergebnisbeiträge lieferten. Dennoch konnte der Floor von 4 Prozent eingehalten werden. Auf Jahressicht konnte die Risikoparitätsstrategie von Aquila Capital bisher seit ihrer Auflegung im Jahr 2004 jedes Jahr positive Renditen erzielen. Selbst in den Jahren 2009, 2011 und 2012, in denen deutlich stärkere Drawdowns als im Mai 2013 verzeichnet wurden, erwirtschaftete der systematische Risikoparitätsansatz positive Jahresergebnisse. AC Risk Parity 12 Fund: Die mit einem höheren Risiko ausgestattete Variante der Risk-Parity-Strategie erzielte im Mai entsprechend ein größeres Minus von 6,58 Prozent. Auch hier wurde der Floor von 7 Prozent trotz der negativen Entwicklung aller Anlageklassen eingehalten. Die AC Risk Parity Funds haben zum Berichtsmonatsende über alle Tranchen etwa 1,2 Milliarden Euro verwaltet. AC Spectrum Fund: Der AC Spectrum Fund ist ein um Carry- und Korrelationsindikatoren erweiterter Trendfolgefonds. Im Mai verbuchte der Fonds ein Minus von 3,63 Prozent. Der Investmentansatz wurde zum 1. Juni 2013 um die so genannte GID-Strategie ergänzt. GID steht für Gradual Information Diffusion und prognostiziert die Marktentwicklung auf der Basis von wissenschaftlich fundierten Modellen. Die Modelle basieren einerseits auf dem zeitlich verzögerten Einfluss von kursrelevanten Informationen auf die Märkte und andererseits auf diversen Saisonalitätseffekten. Die Diversifikationseffekte aus der GID-Strategie sollten zukünftig generell zu einem verbesserten Risiko/Return Profil des AC Spectrum Fund führen. AC Triple Alpha Fixed Income Fund (TAFI): Bei dem AC Triple Alpha Fixed Income Fund handelt es sich um einen alternativen Rentenfonds, der ausschließlich in Rentenindizes der Eurozone investiert. Die Zusatzrendite erzielt der Fonds durch den Einsatz systematischer und regelgebundener Stillhaltestrategien unter Einbindung lang bewährter statistischer Zyklen, wie dem Sommer-Winter- und Monatswechselzyklus. Im Mai hat der TAFI ein Minus von einem Prozent erzielt. AC Seasonal Equity Fund: Der AC Seasonal Equity Fund nutzt saisonale Kapitalmarktanomalien an den Aktienmärkten weltweit. Ziel ist es, durch die regelbasierte Kombination dieser saisonalen Anomalien eine Outperformance zu erwirtschaften. Dafür werden mehrere saisonale Zyklen, wie der Sommer-Winter-Zyklus (auch Halloween Effekt), der Monatswechselzyklus sowie weitere Muster, miteinander kombiniert. Im Mai verbuchte der AC Seasonal Equity Fund ein Plus von 0,16 Prozent. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung: Carsten Krüger GFD Finanzkommunikation + 49 69 971 247 17 krueger@gfd-finanzkommunikation.de

Ohne Gewinnwachstum kein Aktienanstieg –Besser auf Unternehmen als auf Märkte setzen

Frankfurt am Main/Boston, 31. Mai 2013 – Im zweiten Quartal 2013 fragen sich Investoren Folgendes: Hat die Aktienmarktrallye noch eine Zukunft? Wo bestehen Renditechancen? Und sollten jetzt japanische Aktien gekauft werden? - Längerfristig scheinen die Märkte aufgrund der besseren Wirtschaftslage, der günstigen Bewertungen und der anhaltend expansiven Geldpolitik attraktiv. Kurzfristig raten wir hingegen zur Vorsicht. Die technischen Indikatoren stehen seit Monaten bestenfalls auf gelb. Die Investoren machen sich mehr und mehr Sorgen und die Volatilität steigt. Der AII Sentiment Survey, der die Marktstimmung in den kommenden sechs Monaten prognostiziert, ist auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen. Bei Unternehmensinsidern überwiegen noch immer die Verkäufe. Nur in Japan steigen die Gewinne Hinzu kommt, dass die Gewinnmeldungen der amerikanischen Unternehmen für das erste Quartal nur mittelmäßig waren. Sie sind aber noch immer besser als die Meldungen aus Europa und den Emerging Markets. Anhaltend schwach sind Energie-, der Grundstoff- und der Technologiesektor. Damit die Märkte weiter deutlich zulegen, müssen die Unternehmensgewinne steigen. Doch in den meisten Ländern ist ein Gewinnanstieg bislang ausgeblieben, mit Ausnahme von Japan. Vielen Investoren machte der Rückgang der Anleiherenditen aufgrund des Quantitative Easing Sorgen. Sie kauften daher mehr und mehr Aktien. Die jüngste Lockerung der japanischen Geldpolitik hat die Befürchtungen rückläufiger Renditen weiter verstärkt. Anders als sonst, wenn die Markterholung bereits weit fortgeschritten ist, interessieren sich die Investoren jetzt für Aktien mit einem anleiheähnlichen Profil. Sie suchen stabile Cashflows beziehungsweise Dividenden und Schutz vor Verlusten. Daher setzen sie auf die Sektoren Konsumverbrauchsgüter, Gesundheit und Versorger. Währenddessen sind Titel mit höherem Beta sowie zyklische Aktien im letzten Jahr deutlich hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben. Konjunktursensitive Sektoren werden interessanter Uns interessiert hingegen weniger die laufende Rendite als der Gesamtertrag. Wir berücksichtigen deshalb Fundamentaldaten wie den Cashflow, den Verschuldungsgrad, die Wachstumsperspektiven und die Erträge. Nach wie vor sind wir der Meinung, dass der Konsumverbrauchsgüter- und der Gesundheitssektor interessante Chancen bieten. Alles in allem halten wir aber den Barbell-Ansatz für interessant, der auch zyklische Titel und Industrieaktien nicht ausspart. Trotz der unsicheren Aussichten für die Weltwirtschaft dürfte der positive Langfristtrend der amerikanischen Haushalts- und Unternehmensfinanzen das Interesse an konjunktursensitiven Sektoren steigen lassen. Unterdessen werden japanische Aktien immer teurer. Bislang war Japan eine politische Börse, doch jetzt achten die Investoren zunehmend auf die Fortschritte der Unternehmen. Konsens ist heute, dass die Gewinne je Aktie um 45 % bis 50 % steigen, nachdem kürzlich noch ein deutlich geringerer Zuwachs erwartet worden war. Nach Angaben von Morgan Stanley ist der Markt aus technischer Sicht um fast drei Standardabweichungen überkauft. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) entspricht heute dem 8,7-fachen des KBV der Industrieländer insgesamt. Der Wert hat seinen 20-Jahres-Durchschnitt erreicht und ist so hoch wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Die Zeit der einfachen Gewinne geht zu Ende. Wir halten es deshalb für sinnvoller, nach erfolgreichen Unternehmen statt nach vielversprechenden Märkten Ausschau zu halten. Die immer volatileren Konjunkturdaten bestärken uns darin. Über MFS: MFS Investment Management ist ein global ausgerichteter Vermögensverwalter mit Investmentbüros am Firmensitz in Boston/Massachusetts sowie in London, Mexico City, Hongkong, Sao Paolo, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. Der Asset Manager bietet eine umfangreiche Auswahl breit diversifizierter als auch ausgewählter konzentrierter Aktienstrategien auf globaler, regionaler und länderspezifischer Ebene sowie robuste festverzinsliche Anlagemöglichkeiten über das gesamte Kredit- und Sektorspektrum. Seit Unternehmensgründung und der Auflage des ersten offenen Publikumsfonds in den USA im Jahr 1924 verfolgt MFS seinen Investment-Ansatz, der auf einem fundamentalen Bottom-Up Research basiert. Für Privatkunden und institutionelle Anleger verwaltet MFS weltweit Vermögen im Wert von rund 271 Mrd. EUR (Stand: 31. März 2013). Weltweit beschäftigt das Unternehmen über 1.600 Mitarbeiter, darunter mehr als 212 Investmentspezialisten. MFS hat die Grundsätze der Vereinten Nationen (UN PRI) für verantwortungsbewusstes Investment unterzeichnet. Die Europazentrale befindet sich in London. In Deutschland ist MFS in Frankfurt am Main unter der Leitung des Geschäftsführers Lars Detlefs vertreten. Von Sanjay Natarajan, Institutional Equity Portfolio Manager Pressekontakt: Lars Detlefs MFS Investment Management E-Mail: LDetlefs@MFS.com Tel.: +49 (0) 69 2713461-0 Mainzer Landstraße 33 60329 Frankfurt a. M. Jorge Person Stockheim Media GmbH E-Mail: jp@stockheim-media.com Tel.: +49 (0) 69 133896 20 Fax: +49 (0) 69 133896 19 Bethmannstraße 56 60311 Frankfurt a. M. Die hier dargestellte Meinung ist die des Autors und kann sich jederzeit ändern. Sie dient ausschließlich Informationszwecken und darf nicht als Empfehlung, Aufforderung oder als Anlageberatung verstanden werden. Herausgegeben in den Vereinigten Staaten von MFS Institutional Advisors, Inc. („MFSI“) und MFS Investment Management. 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Dieses Dokument wurde von der Hong Kong Securities and Futures Commission weder geprüft noch freigegeben. In Lateinamerika herausgegeben von MFS International Ltd. Für Anleger in Australien: MFS Institutional Advisors, Inc. (“MFSI”) und MFS International (U.K.) Limited (“MIL UK”) unterliegen hinsichtlich der angebotenen Finanzdienstleistungen nicht der Auflage, eine Lizenz für Finanzdienstleistungen in Australien gemäß Corporations Act 2001 vorweisen zu müssen. In Australien und Neuseeland: MFSI unterliegt den Vorschriften der US Securities & Exchange Commission und der Gesetzgebung der USA. MIL UK is unterliegt den Vorschriften der Financial Services Authority und der Gesetzgebung des VK. Diese weicht von der Gesetzgebung Australiens und Neuseelands ab.

J.P. Morgan AM: Dividenden sind bei Schwellenländeraktien attraktive Ertragsquelle

Frankfurt, 29. Mai 2013 – Die Experten von J.P. Morgan Asset Management sind überzeugt, dass Dividendenstrategien auch in den Schwellenländern eine zunehmend nachhaltige und stabile Ertragsquelle bieten. „Aktienanleger investieren nicht in das Wirtschaftswachstum, sondern in die Unternehmensgewinne und vor allem in die Dividenden, die von den Unternehmen gezahlt werden“, betont Richard Titherington, Chief Investment Officer für Schwellenländer-Aktien bei J.P. Morgan Asset Management. Seiner Meinung nach waren für Schwellenländer in den letzten zehn Jahren deshalb nicht nur die makroökonomischen Reformen wichtig, sondern insbesondere die Verbesserungen der Kapitaldisziplin und Corporate Governance im Unternehmenssektor. Dadurch stiegen die Erträge und die Verschuldung konnte reduziert werden. „Diese fundamentalen Verbesserungen unterstützen das nachhaltige Wachstum von Erträgen aus Schwellenländern. Inzwischen hat sich die Rentabilität von Schwellenländer-Unternehmen dem Niveau in den Industrienationen angenähert“, erläutert der Experte. So überrascht es nicht, dass seit 1990 der Gewinn pro Aktie mit jährlich 11,8 Prozent stärker gewachsen ist als in den Industrieländern, die einen Zuwachs von 8,1 Prozent verzeichneten. Weniger bekannt ist es jedoch, dass im gleichen Zeitraum die Dividenden pro Aktie in den Schwellenländern mit 18,2 Prozent pro Jahr noch dynamischer angestiegen sind (Dividenden der Industrieländerunternehmen +7,7 Prozent). Aber ist diese Entwicklung auch nachhaltig? „Dank der besseren Eigenkapitalrentabilität wirkt das höhere Wirtschafts­wachstum, das wir für die Emerging Markets erwarten, direkt auch auf die Gewinne“, so Titherington. Dividenden seien in der Regel stabiler und robuster als Gewinne, wie Daten der vergangenen 20 Jahre zeigen. „Zwar wurden in den Jahren 1998/1999 und 2008/2009 die Dividenden deutlich gekürzt, sie gingen jedoch bei weitem nicht so drastisch zurück wie die Gewinne, die sich halbierten. Dividenden können so die Gewinnvolatilität für Anleger abdämpfen, wodurch sie bei der Titelauswahl immer wichtiger werden“, sagt Titherington. Er erwartet in den Schwellenländern bis 2018 ein Dividendenwachstum von durchschnittlich zwölf Prozent pro Jahr. Diversifizierungsvorteile durch Wachstum der Anlageklasse Ertragbringende Schwellenländeraktien erfüllen inzwischen viele Anforderungen: „Es handelt sich um eine globale Anlageklasse, die nach Ländern, Währungen, Sektoren und Unternehmen diversifiziert ist und deren Bedeutung zunehmend steigt. Die Zahl der investierbaren Unternehmen hat sich seit 2003 vervierfacht. Dadurch bieten sich nachhaltige Diversifizierungsmöglichkeiten für ertragsorientierte Portfolios“, so Titherington. „Zudem halten wir die Anlageklasse vor allem deshalb für attraktiv, weil sie eine Kombination aus Kapitalwachstum und Erträgen bietet, die langfristig deutlich höhere Renditen ermöglicht.“ So haben mit der richtigen Mischung von Dividendenerträgen und Kapitalzuwachs höher rentierliche Aktien beständig besser abgeschnitten als Aktien mit niedrigerer Rendite, und das bei geringerer Volatilität. Die risikoadjustierten Renditen dividendenbasierter Strategien konnten dabei in allen Konjunkturphasen überzeugen: „Sie weisen nicht nur ein niedrigeres Kursrisiko auf sondern partizipieren auch an steigenden Märkten – insbesondere wenn dieses Wachstum langsam ist. Dementsprechend sind Dividendenstrategien weitaus mehr als eine defensive Anlagemöglichkeit für Phasen hoher Marktvolatilität, denn sie belohnen Anleger dafür abzuwarten und geben ihnen damit einen Anreiz, langfristig zu investieren“, betont der Experte. Wann einsteigen? Die Bewertungen der Schwellenländer bieten weiterhin die Aussicht auf eine attraktive Wertentwicklung: In der Vergangenheit haben Anleger bis zu einem Kurs- Buchwert-Verhältnis (KBV) von 1,5 mit dieser Anlageklasse kräftig verdient, während ab einem KBV von 2,5 Vorsicht geboten war. Derzeit liegt das KBV in einem Bereich von 1,5 bis 1,8, der ein Akkumulieren der Anlageklasse nahelegt. „Der Grund für die schwierige Gewinnsituation der Schwellenländer in den letzten beiden Jahren scheint eher zyklischer als struktureller Natur gewesen zu sein, so dass der in China und anderen Schwellenländern zu beobachtende Aufschwung wieder zu positiven Gewinntrends führen dürfte. Diese beflügeln die Performance der Anlageklasse “, beurteilt Richard Titherington die aktuelle Situation. Weitere Informationen für die Presse Das Investment Insight mit weiteren Argumenten für Dividendenstrategien in Schwellenländern finden Sie online unter: http://www.jpmam.de/DE/dms/Investment_Insights_Emerging_Markets_Dividenden_[MKR]_[DE_DE].pdf Eine Investmentmöglichkeit in eine Dividendenstrategie in Schwellenländer bietet der JPMorgan Funds - Emerging Markets Dividend Fund ISIN A (acc) - EUR LU0862449690 / WKN A (acc) - EUR A1J9HJ Fondsmanager: Richard Titherington, Omar Negyal Auflegungsdatum des Fonds: 11.12.12 Fondsvolumen (per 24.05.2013): 63,2 Millionen USD Referenzindex: MSCI Emerging Markets Index (Total Return Net) Richard Titherington, Managing Director, ist Chief Investment Officer und Leiter des Londoner Emerging Markets Equity Teams. Er ist seit 1986 für J.P. Morgan Asset Management tätig und wurde im Dezember 2001 zum Leiter des globalen Emerging Markets-Geschäfts ernannt. Wichtige Hinweise Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. 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Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2013 Kundengelder von rund 1,5 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit 24 Jahren präsent und mit über 15 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmam.de Kontakt J.P. Morgan Asset Management Holger Ullrich Pressesprecher Telefon: (069) 7124 22 75 Mobil: (0172) 66 32 003 E-Mail: holger.w.ullrich@jpmorgan.com PR & Marketing Manager Annabelle Düchting Telefon: (069) 7124 25 34 Mobil: (0151) 55 03 17 11 E-Mail: annabelle.x.duechting@jpmorgan.com Internet: www.jpmam.de/presse