Dividenden statt Niedrigzinsen

Die Geldpolitik der großen Zentralbanken der Welt macht es möglich: In weiten Bereichen der Staatsanleihemärkte kam es zwischenzeitlich sogar zu negativen (!) Nominalzinsen. Dabei ist klar: Wer bei negativen Zinsen anlegt, verliert garantiert Geld. Da stellt sich berechtigt die Frage: Können Dividenden in diesem Umfeld nicht eine interessante Anlageform sein, um einen auskömmlichen Einkommensstrom zu erzeugen?

Aktuell findet eine Zeitenwende statt: Die Schuldenberge der Industrieländer und die globalen Ungleichgewichte müssen abgebaut werden, um das Vertrauen der Marktteilnehmer wiederzugewinnen. Der Weg zurück zum Gleichgewicht wird von einer Phase der finanziellen Repression begleitet: Anleger werden sich einer längeren Periode niedriger oder sogar negativer Realzinsen in den Industriestaaten gegenübersehen.

Das Rendite-Risiko-Profil von Dividendenstrategien scheinen gerade in diesem Kontext durchaus interessant. Sie vereinen die Qualitäten von aktuell hohen Dividendenrenditen und historisch niedrigen Kursvolatilitäten bei gleichzeitigem Inflationsschutz. So ist die Diskrepanz zwischen den Dividendenrenditen und den Renditen von Staats- und Unternehmensanleihen zumindest für europäische Unternehmen im historischen Vergleich selten so groß gewesen.

Für Aussagen zum zukünftigen Erfolg von Dividendenstrategien sind für die Anleger vor allem zwei Fragestellungen wichtig: Wie nachhaltig sind die relativ hohen Dividendenrenditen im derzeitigen Marktumfeld? Und welche Vorteile können Dividendenstrategien dem langfristig orientierten Investor bieten? 

Bitte finden Sie das ganze Research mit Grafiken von Allianz Global Investors links als PDF.