Ein Jahr QE: Zwischenbilanz eines umstrittenen Experiments

Seit einem Jahr kauft die Europäische Zentralbank in großem Stil Euro-Staatspapiere an. Infolge der unkonventionellen Anleihenkäufe und negativen Einlagenzinsen ist aktuell etwa 45% des gesamten Staatsanleihenuniversums mit einer negativen nominalen Rendite behaftet. Bei den realwirtschaftlichen Effekten ergibt sich dagegen ein gemischtes Bild.

Ein mehrstufiger Einlagensatz würde einen Teil der Überschussliquidität der Geschäftsbanken bei der EZB vor den Kosten negativer Zinsen bewahren. Solange Negativzinsen aber nicht auf (Retail-) Kundeneinlagen überwälzt werden, könnte eine dauerhafte Negativzinspolitik letztlich mit steigenden Risiken für die Finanzstabilität einhergehen.

Das ganze Dokument von Ann-Katrin Petersen, Global Capital Markets & Thematic Research bei Allianz Global Investors, finden Sie links als PDF.