Klimaschutz-Anleihen sind gefragt wie nie: Drei Jahre Erfolgsgeschichte Raiffeisen-GreenBonds

Green Bonds zur Finanzierung von Klima- und Umweltschutzprojekten verzeichnen weiterhin ein starkes Wachstum. Selbst China, einer der Haupt-Umweltsünder der letzten Jahrzehnte, gibt inzwischen das Ziel „Make our sky blue again“ aus. Green Bonds bieten gegenüber herkömmlichen Anleihen neben den Zinskupons einen zusätzlichen Nutzen: Das Mitfinanzieren einer lebenswerten Umwelt ist eine Art „Zusatzdividende“, für die Investoren wie für den gesamten Planeten. Im Raiffeisen-GreenBonds wird zusätzlich auch auf die Nachhaltigkeit der Emittenten geachtet – das ist auch bei Green Bonds (noch) keinesfalls selbstverständlich.

Gezieltes Klimaschutz-Investment

Green Bonds sind Anleihen, mit denen Umwelt- und Sozialprojekte finanziert werden, z. B. erneuerbare Energie, sauberes Wasser, energie-effizientere Gebäude und dergleichen. Diese Anleihen werden zunehmend auch von Unternehmen und Geschäftsbanken begeben, nicht mehr nur von öffentlichen Institutionen. Die 2014 von den großen Emissionshäusern definierten „Green-Bond-Principles“ sollen für Investoren sicherstellen, dass Green Bonds tatsächlich dem Klima- und Umweltschutz dienen.

Bei Verzinsung, Performance und Bewertung unterscheiden sich Green Bonds bislang faktisch nicht von herkömmlichen Anleihen derselben Emittenten. Investoren können damit gegenwärtig ohne Renditenachteile einen Beitrag zum Klimaschutz und zu nachhaltigem Wirtschaften leisten. In einigen Ländern, wie z. B. Frankreich, wird vom Gesetzgeber verstärkt darauf hingewirkt, dass beispielsweise Pensionskassen vor allem – und eines Tages vielleicht ausschließlich – nachhaltige Kapitalanlagen tätigen. Gleichwohl muss angemerkt werden, dass auch ein Investment in Green Bonds mit Risiken verbunden ist, wie z. B. dem Downgrade- oder Ausfallsrisiko.

Raiffeisen-GreenBonds: Vorreiter in mehrfacher Hinsicht

Der Raiffeisen-GreenBonds ist nicht nur einer der ersten zum Vertrieb zugelassenen Green-Bond-Fonds. Er setzt auch qualitativ Maßstäbe. Denn das Fondsmanagement schaut nicht nur sehr genau auf die konkreten Projekte hinter den einzelnen Green Bonds, sondern auch auf die Nachhaltigkeit der Emittenten. Das ist in der Branche keineswegs selbstverständlich! Die Emittenten müssen Kriterien nachhaltigen Wirtschaftens erfüllen, was mittels des sogenannten ESG-Scores1 gemessen wird. Hinzu kommen bestimmte Ausschlusskriterien. Beispielsweise sind Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit, Korruption, Atomenergie oder Nuklearwaffen mit dem Nachhaltigkeitsgedanken unvereinbar.

Mit diesen zusätzlichen Kriterien geht der Fonds deutlich über das hinaus, was derzeit als Bedingung für die Aufnahme in den Bank of America – Merrill Lynch Green Bond Index vorgeschrieben ist. Aufgrund der strikten, unverfälschten Nachhaltigkeits-Kriterien werden rund 30% der aktuell im Index enthaltenen Anleihen nicht berücksichtigt. Das verbleibende Investmentuniversum ist aber ausreichend groß, liquide und vielfältig und es wächst weiter an.

Eine weitere Besonderheit beim Raiffeisen-GreenBonds: Das Nachhaltigkeitsteam steht in kontinuierlichem Dialog mit Green-Bond-Emittenten und Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit. Damit gibt es eine beiderseitig nutzbringende Feedback-Schleife. Der Fonds hat keineswegs von ungefähr zuletzt erneut das FNG-Nachhaltigkeitssiegel mit der Höchstnote von drei Sternen erhalten.

Die nachgewiesene hohe Qualität wird auch von Investoren honoriert. Im Raiffeisen-GreenBonds, sowie faktisch deckungsgleich gemanagten Mandaten, werden inzwischen rund 110 Mio. Euro verwaltet, Tendenz weiter steigend.

Nachhaltiges Investieren - Kernkompetenz von Raiffeisen Capital Management

Derartige Anerkennung ist das Ergebnis eines langfristigen, intensiven und systematischen Aufbaus von Nachhaltigkeitskompetenz in der Raiffeisen KAG. An der Spitze des Nachhaltigkeitsteams steht mit Mag. Wolfgang Pinner einer der renommiertesten Spezialisten Österreichs auf diesem Gebiet. Die Raiffeisen KAG hat sich zudem verbindlich den Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (UNPRI) angeschlossen.

Der Raiffeisen-GreenBonds vereint diese Nachhaltigkeitskompetenz mit unserer seit Jahrzehnten nachgewiesenen Expertise im erfolgreichen Managen von Rentenprodukten. Ein mehrstufiger, transparenter Investmentprozess sorgt für eine möglichst optimale Auswahl aus dem verfügbaren Angebot an Green Bonds, sowohl unter Nachhaltigkeitsaspekten als auch bezüglich der Anleihequalität. Die Fondsinvestments erfolgen grundsätzlich im Investmentgrade-Bereich, Sub-Investmentgrade-Anleihen sind auf maximal 10% Portfolioanteil begrenzt. Zur Risiko-Ertragsoptimierung kommen zusätzliche aktive Rentenstrategien zum Einsatz. Etwaige Fremdwährungsrisiken werden abgesichert.

Fazit

Mit dem Raiffeisen-GreenBonds können Anleger dazu beitragen, Projekte für eine lebenswerte Umwelt und für die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten zu finanzieren. Mit seinem strengen Nachhaltigkeits-Investmentansatz geht er deutlich über die derzeit am Markt geltenden Green-Bonds Kriterien hinaus. Die hohe Qualität des Fonds spiegelt sich sowohl in exzellenten Nachhaltigkeits-Benotungen als auch in wachsendem Investoreninteresse wider.


1) ESG ist die englische Abkürzung für „Environment Social Governance“, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.