Nordamerikas Cannabis Industrie - nach der Prohibition folgt das Wachstum

Betrachtet man die fortan legalen Rechtsräume der jungen Hanf-Industrie in Nordamerika, erkennt man schnell die globale Durchschlagskraft und das weitere Wachstumspotenzial dieses Hotspots der ehemals unter Prohibition stehenden Industrie, so Daniel Stehr, Geschäftsführer und Initiator der ws-hc.

Neben Kanadas vollumfänglicher Legalisierung im Oktober 2018 haben bis dato sukzessive 33 von ausstehenden 51 Bundesstaaten der USA Medical Cannabis legalisiert, sowie 11 Bundesstaaten auch den vollumfänglichen Erwachsenen-Freizeitkonsum legalisiert. In Mexiko ist Medizinal-Hanf legalisiert und eine vollumfängliche Legalisierung wird auch hier zeitnah erwartet. 

Neben der Pharmazie und der steuerzahlenden Genussmittel-Branche profitiert auch die Nordamerikanische Nutzhanf Industrie gegenwärtig von der brechenden Stigmatisierung.

Erstmals seit den 1930er Jahren wird nun wieder Nutzhanf industriell auf Nordamerikas Agrarflächen angebaut werden. Im Dezember 2018 hat Donald Trump die „Farm Bill“ unterzeichnet und die 80-jährige Prohibition damit offiziell beendet. So erwarten wir zum Ende des Jahres signifikante Rohstoffströme in verschiedenste Industriezweige, wie beispielweise: Automobile, Textil, Papier, Bau, Lebensmittel und Kosmetik.

An den Finanzmärkten liebäugeln erste Investoren seit 2014 mit der schnell wachsenden Industrie; allein 2017 verzeichnete der MJIC (North American Marijuana Index) 86% Wachstum. 2018 sahen wir eine breite Konsolidierung, die den Markt gestärkt in die Zukunft blicken lassen kann. Ob Barclays oder Jeffries, viele Investment- und Analysehäuser gehen von einem starken Wachstum in den nächsten Jahren für die Cannabisindustrie aus.

Nun steckt diese Industrie nicht mehr in den Kinderschuhen, einige Unternehmen sind mit Milliarden kapitalisiert und international professionell strukturiert. Die Absatzmärkte für medizinisches Cannabis wachsen stätig und sind global streng reguliert. Gelingt es Unternehmen allerdings diese Auflagen zu erfüllen, erwartet Sie eine lizensierte, umsatzstarke Markterschließung.

Beflügelt wird die politische und gesellschaftliche Akzeptanz auch von pharmazeutischen Erfolgen, wie etwa durch die US-Zulassung des ersten pflanzlichen Cannabis-Medikaments – Epidiolex von GW Pharmaceuticals - durch die FDA (Food and Drug Administration). Cannabis gilt zukünftig als möglicher Game-Changer in der Opioid-Krise der USA, die gesellschaftlich und gesundheitlich als enormes Risiko gilt.

Die zaghafte Legalisierung der alten Welt lässt die kanadischen Unternehmen zum Export-Weltmeister der Hanf-Industrie aufsteigen. 2001 hat Kanada bereits medical Cannabis legalisiert, Deutschland hingegen erst im Juni 2017. Somit importieren Nationen wie Deutschland, Großbritannien, Südkorea oder Thailand medical Cannabis. Die aufwendige bürokratische Lizensierung für den Anbau von GMP-Medizinalhanf lässt darauf schließen das noch viele weitere Jahre die Welt von Nordamerikas Cannabisindustrie beliefert wird.


Die ws-hc Stehr & Co Hanf Consulting UG recherchiert und analysiert das gesamte Potenzial des vielseitigen Anlageuniversums der globalen Hanf-Industrie. Weitere Informationen auf ws-hc.de.

Über Daniel Stehr

Daniel Stehr ist Geschäftsführer und Initiator der ws-hc. Bereits Ende der 90`er Jahre hat Herr Stehr seine ersten internationalen Erfahrungen mit dem Handel der bekannten Titel der New Economy (NASDAQ Chicago) sammeln dürfen. Seit nun zwei Jahrzehnten hat er sich seine Expertise in der nationalen und internationalen Finanzbranche aufgebaut. Im Kundenauftrag hat Herr Stehr bereits zahlreiche Investitionen in die Hanf-Branche Nordamerikas begleitet.

Dies ist Teil 2 der Serie von ws-hc. Weitere Teile finden Sie hier: