Wealthcap Marktcheck: Value-Add-Immobilien weiter im Aufwind

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut civey erstmals das Format „Wealthcap Marktcheck“ veröffentlicht. Die erste Ausgabe widmet sich der Risikoklasse Value-Add bei Immobilien. Die Umfrage folgt der Leitfrage, inwieweit sich Value-Add von einer Nische zum Mainstream bei Investoren entwickelt. Zu diesem Zweck wurden in Deutschland über 1.500 Teilnehmer mit einem freien Anlagevolumen von mehr als 100.000 Euro befragt. Die Umfrage zeigt, dass unter allen befragten Anlegern knapp 22 % schon einmal Investitionen im Value-Add-Bereich getätigt haben. Unter den 500 befragten Anlegern, die sich mit Value-Add-Strategien bereits näher befasst hatten, beträgt dieser Wert sogar 66 %.

„Damit lässt sich nicht mehr von einer Nische für die Immobilienkapitalanlage sprechen. Value-Add ist im Zuge der Renditekompression und der steigenden Bedeutung aktiver Wertsteigerungsstrategien für zunehmend viele Investoren heute integraler Teil eines breit diversifizierten Portfolios. Gleichzeitig bietet das Feld noch enormes Wachstumspotenzial für Anbieter, insbesondere mittels Zielfonds, mit denen eine noch weitere Streuung und Zugang zu unterschiedlichen Regionen und Segmenten kombiniert werden kann“, kommentiert Julian Schnurrer, Leiter Produktmanagement, Strukturierung und Strategie bei Wealthcap.

Viele Stamminvestoren bei Value-Add-Investments

Innerhalb der Investoren, die sich bereits mit Value-Add inhaltlich befasst haben, gaben 38 % an, über die kommenden drei Jahre mindestens gleich viel, wenn nicht mehr Kapital in die Assetklasse investieren zu wollen. Hinzu kommen weitere zwei Prozent, die in diesem Zeitraum erstmals in Value-Add investieren möchten. Dagegen gaben nur 14 % an, hier weniger allokieren zu wollen als bisher.

„Damit lässt sich kein negativer Corona-Effekt auf die Nachfrage nach durchaus risikoreicheren Value-Add-Immobilien feststellen – zumindest solange die Investments im Rahmen breit gestreuter, langfristiger Produktstrategien erfolgen“, so Schnurrer. „Vielmehr sind ergänzende Lösungen außerhalb des Kapitalmarkts gesucht. Dabei nutzen Wertsteigerungsstrategien die Marktlage gezielt: So kann ein Einstieg in Objekte mit günstigerem Preis möglich sein, wenn es einen Entwicklungsbedarf zum Beispiel im Bereich der Nachhaltigkeit gibt oder Anpassungen infolge der Pandemie erforderlich sind. Nach der Optimierung ist eine sehr hohe Nachfrage zu erwarten, da das Investoreninteresse an Core-Immobilien mit hoher Qualität ungebrochen hoch ist.“

Auf die Frage nach Vorbehalten gegenüber Value-Add-Strategien zeigt sich ein differenziertes Bild: 39 % haben Zweifel hinsichtlich der Rendite von Value-Add-Immobilien. 25 % sehen in der Anlageklasse ein zu hohes Risiko. 16 % erklären ihre Vorbehalte damit, dass ihnen die Strategien zu unbekannt seien.

Langfristige Anlagen sind Trumpf bei Value-Add

Im Hinblick auf die Einschätzung künftiger Potenziale von Value-Add- Immobilien zeigt sich in den Daten ein eindeutiger Trend: 50 % der Befragten sind der Auffassung, dass durch die Corona-Pandemie Investments in diese Anlageklasse künftig an Bedeutung gewinnen werden. Gegenteiliger Ansicht sind lediglich 26 %.

Als größten Vorteil von Value-Add-Immobilien sehen die meisten Investoren (51 %) die langfristige Planbarkeit. 37 % Prozent legen besonderen Wert auf die Risikostreuung und 26 % auf die hohen erzielbaren Renditen.


Der ausführliche „Wealthcap Marktcheck“ steht zum Download zur Verfügung.

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

WisdomTree erweitert mit Ethereum ETP sein Digital-Asset-Angebot

WisdomTree, Sponsor von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), erweitert mit der Markteinführung eines physisch besicherten1 Ether-ETPs sein Digital-Asset-Angebot. Das WisdomTree Ethereum ETP (ETHW) ist ab heute an der Börse Xetra und an der Schweizer Börse SIX gelistet. WisdomTree bietet nun die preisgünstigsten physisch besicherten Ether- und Bitcoin-ETPs in Europa. Beide ETPs verfügen über eine Gesamtkostenquote von 0,95 Prozent und über einen Europäischen Pass.

WisdomTree Ethereum bietet den Investoren eine einfache, sichere und kostengünstige Möglichkeit für ein Exposure in der Preisentwicklung von Ether, die Heimatwährung des Ethereum-Netzwerks und nutzt dabei eine bewährte Finanzinfrastruktur und Produktstruktur. Die Investoren können damit auf Ether zugreifen, ohne dass sie die Kryptowährung direkt halten, private Zugangsschlüssel aufbewahren oder mit der Blockchain bzw. der Infrastruktur der digitalen Währung interagieren müssen.

Außerdem erhalten sie Zugang zu Speicherlösungen auf institutionellem Niveau, ohne diese selbst bei einer Verwahrstelle einrichten zu müssen. Die Form des ETPs wird von institutionellen Investoren bei der Allokation von digitalen Assets bevorzugt, da sie sich nahtlos in bestehende Portfoliomanagementstrukturen einfügt.

Jason Guthrie, Head of Capital Markets and Digital Assets bei WisdomTree, kommentiert:„Die Erweiterung unseres Digital-Asset-Angebots ist ein bedeutender Meilenstein. Sie spiegelt unsere Verpflichtung wider, institutionellen Investoren innovative Digital-Asset-Lösungen bereitzustellen. ETHW ist ein Best-in-Class-ETP und ergänzt unser marktführendes Bitcoin-ETP. Die Einführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Interesse an digitalen Assets sehr hoch ist. Aufgrund dieser zunehmenden Beliebtheit erfüllen institutionelle Investoren ihre Sorgfaltspflicht im Hinblick auf die liquidesten Kryptowährungen. Wir erwarten, dass die Akzeptanz in diesem Bereich zunehmen wird, da die Chance bei digitalen Assets zunehmend attraktiver wird.“

Die Einführung des ETHW ist die neueste Entwicklung auf der Digital-Asset-Plattform von WisdomTree und folgt auf den Europäischen Pass für WisdomTree Bitcoin (BTCW) und seine Notierung an der Börse Xetra. Außerdem ernannte WisdomTree im März 2021 Coinbase zur zweiten Verwahrstelle für WisdomTree Bitcoin. ETHW nutzt ebenfalls den Ansatz mehrerer Verwahrstellen. Dies bietet die Sicherheit, die die Investoren von WisdomTree ETPs erwarten.

Neben Verwahrungslösungen für Investoren auf institutionellem Niveau hat das ETP im Universum der Kryptowährungen neue Dimensionen eröffnet. Dazu zählen beispielsweise der Handel mit höherer Liquidität und Transparenz sowie versiertere Marktteilnehmer, die sich an diesen Produkten beteiligen. Das Modell mit mehreren Verwahrstellen wird die Vernetzung zwischen WisdomTree und dem Kryptowährungsmarkt im Allgemeinen verbessern und möglicherweise bei der zugrunde liegenden digitalen Währung für mehr Liquidität sorgen.

Die Markteinführung von WisdomTree Ethereum spiegelt erneut den Innovationsgeist von WisdomTree wie auch das umfassende Know-how des Unternehmens in physisch besicherten ETPs wider. Investoren, die sich an WisdomTree Ethereum beteiligen, erhalten einen Anspruch auf einen Ether-Betrag. Damit sind sie in der Lage, den Coin-Anspruch jedes Anteils und den Gesamtbetrag an verwahrtem Ether, das dem gesamten Coin-Anspruch entspricht, auf der Website von WisdomTree einzusehen.

Alexis Marinof, Head of Europe, WisdomTree, fügt hinzu: „Seit der Einführung des ersten Digital-Asset-ETPs ist das Interesse unter institutionellen Investoren deutlich gestiegen. Die Anlageklasse befindet sich zwar noch in der Anfangsphase, doch 2020 war ein wichtiges Jahr für sie. Institutionelle Investoren werden sich zunehmend des Potenzials bewusst, das digitale Assets in Bezug auf die Portfoliodiversifizierung besitzen. Unsere Digital-Asset-Plattform wächst parallel zur institutionellen Nachfrage. Durch die Aufnahme von ETHW in unser Angebot verfügen wir nun über die Produkte und die Research-Möglichkeiten zur Unterstützung von institutionellen Investoren, die ihre ersten Allokationen in digitalen Assets in Erwägung ziehen oder ihre Engagements diversifizieren möchten.“

Jonathan Steinberg, CEO, WisdomTree, kommentiert abschließend: „Unsere Digital-Asset-Initiative verstärkt und erweitert unser Kerngeschäft und spiegelt wider, was wir als Zukunft des Investmentmanagements betrachten. Die aktuellen Entwicklungen auf unserer Digital-Asset-Plattform verschaffen uns eine gute Position, um erfolgreich zu sein. Außerdem zeigen sie unser Engagement auf diese sich entwickelnde Anlageklasse, die bei institutionellen Investoren weltweit zunehmend in den Vordergrund rückt.“


WisdomTree Ethereum verfügt in Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und Schweden über einen Europäischen Pass.

1) Das physisch besicherte ETP bildet den Spotpreis von Ether nach. Dazu kauft WisdomTree Ether und gibt kleiner gestückelte Anteile aus, die daraufhin an der Börse gehandelt und zurückgenommen werden können.

Real I.S. setzt künstliche Intelligenz zur CO2-Reduktion ein

Die Real I.S. AG wird künftig mit dem Bonner GreenTech-Unternehmen Recogizer zusammenarbeiten, um ihre CO2-Bilanz zu reduzieren und die geplanten ESG-Maßnahmen weiter voranzutreiben. Das Büro- und Geschäftshaus „Mercedesplatz“ in Berlin und das Shopping-Center „Schlössle Galerie“ in Pforzheim werden als erste Objekte des Portfolios mit der selbstlernenden Technologie ausgestattet.

Durch den Einsatz der Recogizer-Technologie wird der Energieverbrauch der klimatechnischen Anlagen um bis zu 30 Prozent reduziert, CO2-Emissionen werden gesenkt und gleichzeitig wird der Klimakomfort in den Gebäuden verbessert. Die bereits vorhandene Technik wird dabei mit der selbstlernenden Technologie ausgestattet und kann unter der Berücksichtigung von Umweltbedingungen und Nutzungsparametern von Gebäuden vollautomatisiert und bedarfsorientiert agieren.

„Der Einsatz künstlicher Intelligenz ermöglicht es uns, der steigenden Nachfrage nach ESG-konformen Objekten gerecht werden und im gleichen Zuge die Innovationskraft der Digitalisierung voll auszuschöpfen“, kommentiert Dr. Pamela Hoerr, Vorstandsmitglied der Real I.S. AG, und ergänzt: „Mit der Zusammenarbeit erhöhen wir die Attraktivität der Objekte und reduzieren langfristig die Nebenkosten für unsere Mieter.“

„Der Beitrag von Gebäuden spielt eine enorme Rolle zum Erreichen der Klimaziele. Viele Unternehmen der Immobilienbranche sind sich der Verantwortung und dieses Hebels bewusst und suchen aktiv nach Klimaschutzlösungen. Wir freuen uns, die Real I.S. auf diesem Weg zu begleiten. Mit unserer Technologie bieten wir einen attraktiven Baustein für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb“, sagt Carsten Kreutze, Geschäftsführer von Recogizer. Bisherige Projekte zeigen, so Carsten Kreutze weiter, dass sich die notwendigen Investitionen bereits innerhalb des ersten Betriebsjahres durch die erzielten Energieeinsparungen rechneten. „Die positiven Effekte auf die Nachhaltigkeit des Gebäudebestands durch die CO2-Reduzierung sind hier noch gar nicht berücksichtigt.“


Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat rund 11 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de.

Lifetri lagert Mid- und Back-Office des Asset Managements an CACEIS aus

Der niederländische Versicherer Lifetri Group hat CACEIS ausgewählt, um Aufgaben des Mid- und Back-Offices im Asset-Management-Bereich zu übernehmen. Lifetri ist ein Anbieter von Lebens-, Sterbegeld - und Risikolebensversicherungen und arbeitet mit Pensionsfonds und Versicherern zusammen, um innovative Lösungen im Bereich der garantierten Renten anzubieten. CACEIS hatte im Jahr 2019 die ehemalige KAS BANK übernommen und ist der führende europäische Spezialist im Asset Servicing.

Der Outsourcing-Service von CACEIS für Lifetri umfasst die komplette Investment-Administration, Transaktionsverarbeitung und Investment-Reporting. Dadurch kann sich Lifetri völlig auf sein Wachstum im Versicherungs- und Rentenmarkt konzentrieren. Das Outsourcing ermöglicht Lifetri eine kontinuierliche Überwachung seiner Investitionen und eine integrierte Sicht auf alle intern und extern verwalteten Portfolios. Mittels der neuesten Version des Partners SimCorp Dimension implementiert CACEIS die Dienstleistungen im eigenen europaweiten Centre of Excellence für Pensionsfonds. Die Bank unterstützt das Front Office, führt die Post-Trade-Prozesse aus und erstellt Berichte über die Investments.

Han Rijken, Chief Investment Officer von Lifetri, sagt über die Zusammenarbeit: „Durch das Outsourcing sichert sich Lifetri einen hochmodernen und fortschrittlichen Asset-Servicing-Prozess. Dies ist eine wichtige Säule für unser Wachstum. Außerdem kann sich Lifetri so auf das konzentrieren, was wir am besten können: den Aufbau eines robusten und renditestarken Anlageportfolios, das es uns ermöglicht, unseren Kunden innovative, garantierte Versicherungs- und Rentenprodukte anzubieten."

Sikko van Katwijk, Country Managing Director bei CACEIS in den Niederlanden, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir von der Lifetri Gruppe als strategischer Partner ausgewählt wurden, um ihr Wachstumsziel zu unterstützen. Als Teil von Crédit Agricole und Santander, zwei der größten Bankengruppen Europas, haben wir die Größe und das nötige Fachwissen, um als One-Stop-Shop für alle Bedürfnisse unserer Versicherungskunden zu agieren. Mit dieser Partnerschaft setzen wir unsere geschäftlichen Ambitionen weiter um."


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole und Santander gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für Asset Manager, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Banken, Private Equity und Immobilienfonds, Broker und Geschäftskunden an. In den Vertretungen in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Leistungen und Produkten wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Custody Services, Verwahrstellen- und Fondsadministrations-Services, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing sowie Emittenten-Services. Mit €4,2 Billionen Assets under Custody und €2,2 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2020). https://www.caceis.com

Über Lifetri

Die Lebensversicherungsgesellschaft Lifetri Group umfasst Klaverblad Levensverzekeringen und Lifetri Uitvaartverzekering mit rund 550.000 Versicherungsnehmern. Sie erwarb die Pensionsansprüche von 4.000 Mitgliedern der Stichting Pensionsfonds Allianz Nederland Groep mit einem investierten Vermögen von ca. 850 Millionen Euro. Die Lifetri Group ist ein Portfoliounternehmen von Sixth Street, einer globalen Investmentfirma mit einem verwalteten Vermögen von über 50 Milliarden US-Dollar. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.lifetrigroep.com.

AXA IM benennt Fonds um, um verstärkt in sozialen Fortschritt zu investieren

Der 2017 aufgelegte AXA WF Framlington Women Empowerment Fund investierte bislang in Unternehmen, die die Geschlechtervielfalt förderten. Seit dem 10. April 2021 heißt der Fonds nun AXA WF Framlington Social Progress Fund. Sein Anlageuniversum hat sich seitdem erweitert, sodass nun alle nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen mit sozialem Fokus adressiert werden.

Der Fonds wird in Unternehmen investieren, die sich mit einer Reihe von sozialen Anliegen befassen. Diese reichen von den grundlegendsten bis zu fortgeschrittenen Bedürfnissen, die den menschlichen Fortschritt aufrechterhalten. Es gibt noch immer viele ungedeckte soziale Erfordernisse, die von Unternehmen angegangen werden können, um die Situation für unterversorgte Menschen in Entwicklungs- und Industrieländern zu verbessern.

Der Teilfonds des in Luxemburg domizilierten SICAV strebt sowohl langfristiges Wachstum als auch ein nachhaltiges Anlageziel an. Erreichen will der Teilfonds dies durch die Auswahl von Unternehmen, die durch die Förderung des sozialen Fortschritts finanziellen und gesellschaftlichen Wert schaffen.

Der Fonds verfolgt einen sozial verantwortlichen „Selektionsansatz“, bei dem die besten Emittenten auf Basis ihres Beitrags zu den sozial ausgerichteten nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen („Social UN SDGs“) ausgewählt werden. Dieser Auswahlprozess zielt darauf ab, das Anlageuniversum, um mindestens 20 Prozent zu reduzieren. Dabei wird eine Kombination aus externen und internen SDGs-Ausrichtungsdaten verwendet.

Die Strategie umfasst dabei drei kritische soziale Bedürfnisse:

  • Den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum, grundlegender Infrastruktur und finanzieller & digitaler Inklusion (UN SDGs 8, 9, 11);
  • Medizinische Absicherung sowie ein zugängliches Gesundheitswesen ermöglichen (UN SDGs 2, 3, 11, 16);
  • Den Fortschritt durch Investitionen in Unternehmen, die Bildung, Unternehmertum und Wohlbefinden fördern (UN SDGs 4, 5, 8, 9).

Der Fonds ist Teil der ACT-Fondspalette von AXA IM1, die gemäß EU-Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte (SFDR) als Artikel 9-Produkt eingestuft wurde. Zudem wendet der Fonds den Impact-Ansatz von AXA IM für börsennotierte Vermögenswerte an, bei dem der Portfoliomanager einen Impact-Ansatz bei der Wertpapierauswahl nutzt. Des Weiteren spendet AXA IM fünf Prozent der vom Fonds gezahlten Managementgebühren an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen. Diese unterstützen unter anderem Initiativen in den Bereichen Bildung (Epic Foundation), Biodiversität & Klima und Gesundheit (Access to Medicine Foundation). Der Fonds hat das französische SRI-Label erhalten.

Anne Tolmunen, Portfoliomanagerin des AXA WF Framlington Social Progress Fund, erklärt, warum es sinnvoll ist, in sozialen Fortschritt zu investieren: „Wir bei AXA IM sind der festen Überzeugung, dass wir als Investoren eine Rolle in der Gesellschaft übernehmen müssen. Beispielsweise bei der Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft – und das nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für unsere Gesellschaft und die ganze Welt, in der wir alle leben. Mit unserer Strategie, die den sozialen Fortschritt fördert, verstärken wir diesen Zweck.“

„Wir gehen davon aus, auch bis zum Jahr 20222 noch etwa 15 Prozent der Erwachsenen weltweit keine Bankverbindung besitzen werden – das entspricht rund einer Milliarde Menschen. Auch hätten im Jahr 2016 rund 1,9 Millionen Todesfälle durch eine angemessene Versorgung mit sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygienemaßnahmen verhindert werden können3. Es gibt also noch viel zu tun, um den sozialen Fortschritt zu fördern. Und genau dabei spielt die Finanzbranche eine Schlüsselrolle, da wir als aktiver Vermögensverwalter gezielt in Unternehmen investieren. Das ist der Grund, warum wir das Anlageuniversum unseres Fonds erweitert haben.“

„Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen wird auch weiterhin einen wichtigen Fokus innerhalb unseres Social Progress Fund haben. Zudem wird die Förderung der Geschlechtervielfalt am Arbeitsplatz weiterhin ein wichtiger Aspekt der Active-Ownership-Agenda von AXA IM sein. Dazu bei trägt auch unser verstärktes Engagement und unsere Abstimmungsrechte4 sowie weitere Initiativen, wie beispielweise die 30 Prozent Club Investor Group in Frankreich und Großbritannien5.“

Der Fonds ist registriert und steht professionellen und privaten Anlegern in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, der Schweiz, Singapur (nur eingeschränkt) und Spanien zur Verfügung.


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ESG Daten

Die im Anlageprozess verwendeten ESG-Daten basieren auf ESG-Methoden, die sich zum Teil auf Daten Dritter stützen und in einigen Fällen intern entwickelt werden. Sie sind subjektiv und können sich im Laufe der Zeit ändern. Trotz mehrerer Initiativen kann der Mandel an harmonisierten Definitionen dazu führen. Dass ESG-Kriterien heterogen sind. Daher sind die verschiedenen Anlagestrategien, die ESG-Kriterien und die ESG-Berichtserstattung verwenden, nur schwer miteinander vergleichbar. Strategien, die ESG-Kriterien einbeziehen, und solche, die Kriterien der nachhaltigen Entwicklung einbeziehen, können ESG-Daten verwenden, die ähnlich erscheinen, die aber unterschieden werden sollten, weil ihre Berechnungsmethode unterschiedlich sein kann.

1) Die ACT-Fondspalette (interne Klassifizierung): Diese Vermögenswerte investieren mit dem Ziel, den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft zu unterstützen. Die Fonds sind thematisch auf ESG-Ziele und/oder die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ausgerichtet. Aktives Stewardship ist ein Hauptaugenmerk für diese Fondsreihe, wobei Berichte über Abstimmungen und Engagement auf Fondsebene verfügbar sind. Diese Palette umfasst nachhaltige und börsennotierte Impact-Fonds.
2) Weltbank, CIA, Citi's Banking the next billion report, Januar 2020
3) Siehe: WHO' Global review of WASH and health, 2020.
4) Siehe: https://www.axa-im.com/content/-/asset_publisher/alpeXKk1gk2N/content/axa-im-to-expand-its-gender-diversity-voting-policy-for-both-developed-and-emerging-market-economies/23818
5) Siehe: Six asset managers call on French large caps to establish action plan to have at least 30% women in executive management teams by 2025

Über Anne Tolmunen

Anne Tolmunen ist seit 2012 als Global Portfolio Manager bei AXA IM Framlington Equities tätig. Anne ist seit 2017 die leitende Portfoliomangerin für den AXA WF Framlington Social Progress Fund (Früher bekannt als Women Empowerment Fund). Außerdem ist Anne Tolmunen die leitende Protfoliomanagerin für den AXA WF Framlington Global Talents Fund. Sie kann im Januar 2007 zu AXA Investment Managers. Zuvor arbeite sie als Wirtschaftsprüferin bei der Société Générale Bank (Inspection Générale) und bei Arthur Andersen. Anne Tolmunen hat einen Master-Abschluss von der ESSEC und ist CFA Charterholder.

Georg Niemeyer übernimmt bei der Union Investment Real Estate GmbH die Leitung Datenmanagement

Zum 1. Mai 2021 übernimmt Georg Niemeyer bei der Union Investment Real Estate GmbH in Hamburg die Leitung Datenmanagement, Reporting & Systeme. Er folgt auf Lars Scheidecker, der zum 1. September 2020 in die Geschäftsführung der Union Investment Real Estate Digital GmbH, einem Technologie-Spin-Off von Union Investment, wechselte.

Georg Niemeyer wird die Gesamtverantwortung für die in vier Gruppen organisierten Themenbereiche Strategisches Datenmanagement, Datenmanagement Immobilien, Datenmanagement Kosten und Budgets sowie Reporting Services Immobilien tragen. In dieser Funktion wird er insbesondere die datengetriebene Unternehmenssteuerung und die Weiterentwicklung des Datenmanagements im In- und Ausland vorantreiben.

Der 41-jährige Wirtschaftsinformatiker (Master of Science in Information Systems – MSc IS) wechselt von der Otto Group, in der er in den letzten neun Jahren in verschiedenen Funktionen, zuletzt als Head of Data Management & Technology, tätig war. Vor seiner Zeit bei der Otto Group arbeitete Georg Niemeyer bei verschiedenen Unternehmen der IT- und Prozessberatung mit den Schwerpunkten Business Intelligence sowie Finance & Performance Management.

ZBI stellt Asset- und Property-Management neu auf

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe stellt ihr Asset- und Property-Management mit der Berufung zweier neuer Führungskräfte neu auf. „Als Unternehmen verfolgen wir im Rahmen unserer großen Wachstums- und Zukunftsinitiative das Ziel einer Stärkung von Teilhabe, Langfristigkeit und Verbindlichkeit in Form einer neuen „Wertgemeinschaft‘ für Investments und Wohnen“, so Jörg Kotzenbauer, CEO der ZBI Gruppe. „Zum Weg dorthin gehören viele Teilaspekte, wie zum Beispiel auch die kontinuierliche Stärkung unserer personellen Aufstellung, insbesondere in einem so zentralen Feld wie der Immobilienbewirtschaftung, wo die Interessen von Anlegern und Mietern miteinander in Einklang gebracht werden müssen.“

Anja Gotthardt (42) ist seit dem 1. Januar 2021 Leiterin Asset-Management der ZBI Fondsmanagement AG. Vor ihrem Wechsel war Frau Gotthardt Leiterin Portfolio-Management bei der ADLER Real Estate AG. Die Wirtschaftsingenieurin und Immobilienökonomin verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche, unter anderem in leitender Funktion bei der berlinovo Immobilien Gesellschaft GmbH und als Managerin bei KPMG.

Arne Förster (45) ist bereits seit 1. Oktober 2020 Geschäftsführer und Bereichsleiter Property-Management der ZBVV – Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH. Zuletzt war Herr Förster Regionalleiter Property-Management bei der BNP Paribas Real Estate Property Management GmbH. Der Immobilienfachwirt und Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche, unter anderem in Führungspositionen der Deutsche Wohnen Management GmbH und PATRIZIA Deutschland GmbH.

„Ich freue mich, dass wir diese beiden ausgewiesenen Fachleute und erfolgreichen Manager für die Führungsebenen der ZBI Gruppe gewinnen konnten. Die ZBI setzt damit den eingeschlagenen Weg zur Modernisierung der Bestandsbewirtschaftung konsequent weiter um“, sagt Fabian John, Chief Operating Officer (COO) der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe. „Insbesondere freut es mich auch, eine weitere weibliche Führungskraft in unserem Management begrüßen zu dürfen.“


Über die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe

Mit über 20 Jahren Erfahrung am Wohnimmobilienmarkt gilt die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe als einer der führenden Spezialisten für deutsche Wohnimmobilien. Seit dem Jahr 2002 konzipiert das Erlanger Emissionshaus erfolgreich Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger und verfügt mit seinen 19 bisher aufgelegten Fonds über eine nachhaltig positive Leistungsbilanz.
Derzeit beschäftigt die ZBI Gruppe über 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 36 Standorten in Deutschland, Luxemburg und Wien. Aktuell werden rund 63.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten von der Unternehmensgruppe verwaltet. Das bislang realisierte Transaktionsvolumen liegt bei rund 10,9 Milliarden Euro. Mit der 2017 vereinbarten und Ende 2020 nochmals entscheidend vertieften Zusammenarbeit mit Union Investment konnte die ZBI Gruppe einen starken und professionellen Partner gewinnen, der die Immobilienkompetenz weiter komplementiert.

Große Fondsnachfrage und reger Handel zum Jahresstart

„Die Fondsnachfrage hat im ersten Quartal nahtlos an das letzte Jahr angeschlossen und bewegt sich ebenso wie die weltweiten Börsen auf einem sehr erfreulichen Niveau“, sagt Kai Friedrich, CEO der ebase. „Der sich im letzten Jahr vorsichtig abzeichnende Trend, dass mehr und mehr Deutsche von Sparern zu Investoren werden, hat sich auch in den ersten drei Monaten diesen Jahres fortgesetzt. Dabei lag die Handelsaktivität der ebase Kunden in diesem Zeitraum deutlich über dem Durchschnitt des Vorjahres – sowohl was das gesamte Fondsgeschäft der ebase betrifft, als auch speziell den Handel mit ETFs.“ Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund des bereits sehr handelsintensiven Jahres 2020, aufgrund der Corona-bedingt massiven Markteinbrüchen zum Ende des ersten Quartals 2020, eine beachtliche Entwicklung.

Das ausgeprägte Interesse an Fondsinvestments sowie die offensivere Ausrichtung zahlreicher Kundendepots zeigte sich eindrücklich an der großen Nachfrage nach Aktienfonds. Der Kaufquotient von Aktienfonds belief sich im ersten Quartal 2021 auf 1,40. Damit übertrafen die Aktienfonds-Käufe die Verkäufe um 40 Prozent. Im Vordergrund standen hierbei Fonds, die in asiatische Aktien investieren (Kaufquotient: 2,16), sowie solche, für die Investments in weltweite Aktien (Kaufquotient: 1,58) im Fokus sind. Fonds für deutsche bzw. europäische Aktien waren demgegenüber mit Kaufquotienten von 0,77 bzw. 0,89 weniger gefragt, bei ihnen überwogen die Anteilsverkäufe.

Bei Mischfonds, die Anlegern einerseits die Option auf Aktiengewinne bieten und anderseits aber auch durch enthaltene Anleiheninvestments defensiver ausgerichtet sind, zeigte sich – mit einem Kaufquotienten von 1,64 – ebenfalls ein klar überwiegendes Kaufinteresse. „Hier waren Fonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland bzw. Europa allerdings anders als bei Aktienfonds sehr viel stärker gefragt“, bestätigt Friedrich. Die Kaufquotienten lagen bei 1,60 bzw. 1,51.

„Auch wenn dieser Trend nun bereits lange anhält und kein Ende in Sicht ist, war die ETF-Nachfrage auch im ersten Quartal 2021 erneut bemerkenswert“, so Friedrich abschließend. „Das Handelsvolumen in den ersten drei Monaten des Jahres war knapp 40 Prozent höher als im Durchschnitt des Jahres 2020 und auch der Kaufquotient war mit 1,79 ganz klar positiv. Unter dem Strich bedeutet dies, dass die Kunden der ebase im ersten Quartal um knapp 80 Prozent mehr ETF-Anteile orderten als sie verkauften.“


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2020 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 40 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Evolutionssprung in der Immobilienwirtschaft: PropTechs treiben Innovationen in der Coronakrise weiter voran

PropTech Innovation Award sammelt 180 Ideen aus 40 Ländern für die Zukunft der Immobilienwelt ein

„Die Zukunftsaussichten für PropTech-Unternehmen sind hervorragend. Denn die Immobilienbranche ist ein Sektor mit starkem Wachstum und enormem Innovationspotential, das sich in der Coronakrise noch einmal erhöht hat“, sagt Christoph Holzmann, COO der Union Investment Real Estate GmbH. Und so präsentiert sich auch die internationale Tech-Community nach einer kurzen Phase der Neuorientierung – quicklebendig und bereit für den nächsten Entwicklungsschritt. Abzulesen am PropTech Innovation Award, den Union Investment und GERMANTECH dieses Jahr bereits zum fünften Mal ausgeschrieben haben: „Mit 180 Einreichungen aus 40 Ländern hat unser internationaler Start-up-Wettbewerb eine Resonanz erzielt, die charakteristisch ist für den neugeweckten Gründergeist und die Ideenvielfalt, mit der die PropTechs der Coronakrise trotzen“, so Christoph Holzmann.

Die Bewerbungen verteilen sich auf fünf Kategorien, in denen die Initiatoren Antworten auf die besonders drängenden Fragen der Immobilienwirtschaft suchen. Es sind Fragen, wie Büroflächen mithilfe digitaler Lösungen zukunftssicher ausgestaltet werden können, wie digitale Lösungen den Transformationsprozess von Retailflächen und Entscheidungs- und Vermietungsprozesse unterstützen können oder wie die Herausforderungen aus zunehmender Regulatorik und steigender Vernetzung für den energieeffizienten Gebäudebetrieb gemeistert werden können. „Für diese großen Schmerzpunkte der Branche sind Kooperationen mit digitalen Innovatoren unumgänglich“, so Christoph Holzmann. „Wir als Union Investment bevorzugen für bestimmte Lösungen das ‚make‘, für andere Lösungen verfolgen wir wiederum das ‚buy‘. Wir freuen uns daher sehr über die spannenden Einreichungen und das große Echo, das wir mit dem Award in der internationalen Gründerszene ausgelöst haben.“

Mit mehr als 830 teilnehmenden PropTechs gehört die 2017 ins Leben gerufene Initiative zu den weltweit größten Plattformen, die Tech-Unternehmen und die Immobilienwirtschaft zusammenbringt. “Die Pandemie entwickelt sich, entgegen der erwarteten Krise, viel eher zu einem Beschleuniger für neue Geschäftsmodelle und Technologien. Die Chancen Synergien zwischen Startups und etablierten Unternehmen zu bilden und zu nutzen war noch nie so vielversprechend wie heute”, sagt Maria Gross, Geschäftsführerin von GERMANTECH.

Am 23. Juni bildet der PropTech Innovation Award bereits zum fünften Mal die Plattform zum Austausch über digitale Geschäftsmodelle für die Immobilienwirtschaft. Hier werden nicht nur die besten 15 PropTechs unter den 180 Einreichern live ihre Ideen und Geschäftskonzepte präsentieren. Im Zentrum des ganztägigen Online-Events, der live aus Hamburg gestreamt wird, stehen insgesamt fünf Themen-Sessions, die den fünf Kategorien des Wettbewerbs zu sortiert sind. Die 75-minütigen Sessions, in denen auch die Halbfinal-Pitches stattfinden, werden jeweils von einem Partnerunternehmen präsentiert. „Mit Bosch, The Class Foundation, Cushman Wakefield, Drees & Sommer und iMallinvest bringen sich starke Partner mit hoher Fachkompetenz in den Summit ein. Die steigende Vernetzung, die wir mit etablierten und neuen Partnern und der kontinuierlichen Weiterentwicklung des PropTech Innovation Award erreichen wollen, bietet den Tech-Unternehmen einen erweiterten Zugang zu führenden Akteuren der Branche. Den etablierten Unternehmen bietet diese wiederum die Chance, kontinuierlich zu überprüfen, wie ihr Entwicklungsstand bei der digitalen Transformation aussieht und wo sie in Sachen digitale Geschäftsmodelle Potenziale aufweisen“, so Christoph Holzmann.

Die Online-Teilnahme am PropTech Innovation Summit am 23. Juni ist für jeden offen. Die Vorregistrierung ist ab sofort möglich unter www.proptech-innovation.de

Nuveen beruft Romina Smith in Geschäftsführung der deutschen Niederlassung

Nuveen beruft Romina Smith in die Geschäftsführung der deutschen Niederlassung. Erst im vergangenen Jahr wurde Smith zum Managing Director, Head of Central Europe, Global Client Relationships ernannt. In dieser Funktion leitet sie ein Team, das Kunden in den Schwerpunktmärkten Deutschland, Österreich und Schweiz betreut. Das Kundenportfolio umfasst das gesamte Spektrum institutioneller Investoren, darunter Pensionsfonds, Versicherungen, Anlage- und Vermögensberater sowie Investoren aus dem Bereich Private Wealth.

Smith kam 2016 zu Nuveen und übernahm im Jahr 2018 den Ausbau des mitteleuropäischen Geschäfts sowie die sukzessive Erweiterung des Lösungsangebots für Investoren in dieser Region. Seither haben Investoren Zugang zu einer Vielzahl an liquiden und illiquiden alternativen Strategien in den Bereichen Real Estate, Real Assets (Forst- und Landwirtschaft sowie Infrastruktur), Private Equity und Private Debt sowie Fixed Income.

Romina Smith sitzt in Frankfurt und berichtet an Alex Prout, Head of Global Client Relationships und Head of Distribution Europe.

Neben Romina Smith wird auch Boris Bergemann in die Geschäftsführung berufen, die von Timothy Horrocks, Head of Real Estate Continental Europe geleitet wird. Zu den weiteren Mitgliedern der Geschäftsführung gehört auch Axel Peinemann, Director Finance Continental Europe Real Estate. Bergemann ist Head of Transaction Structuring Real Estate für die Regionen Europa und Asien-Pazifik. Er ist seit 2005 bei Nuveen und sitzt ebenfalls in Frankfurt.

Nuveen ist seit nunmehr 20 Jahren mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten. Am Standort Frankfurt arbeiten heute 60 Mitarbeiter.

„Romina hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unser Geschäft mit institutionellen Investoren in Zentraleuropa ausgebaut“, sagt Alex Prout. „Zudem hat sie signifikant dazu beigetragen, dass uns Investoren nicht mehr nur als einer der weltweit größten Real-Estate-Investoren wahrnehmen, sondern als Partner für alle relevanten alternativen und traditionellen Anlageklassen. Mit der Berufung von Romina in die Geschäftsführung unserer Niederlassung in Deutschland unterstreichen wir, dass die Region im Zentrum unseres strategischen Wachstums steht. Um unseren Kunden einen erstklassigen Service zu gewährleisten, haben wir zudem in den vergangenen Jahren intensiv daran gearbeitet, unser Team weiter auszubauen.“

„Institutionelle Investoren sehen sich angesichts der aktuellen Marktlage vor immensen Herausforderungen“, sagt Romina Smith. „Vor allem Pensionskassen müssen in den nächsten Jahren Anlageklassen identifizieren, mit denen sie ihre Verpflichtungen sowohl zuverlässig als auch ESG-konform bedienen können und die zudem in anhaltend volatilen Märkten widerstandsfähig sind. Als Vermögensverwalter, der mit der TIAA zu einer der größten Pensionskassen der Welt gehört, sind wir erfahren darin, holistische Investitionslösungen für unsere Kunden zu entwickeln und zu managen, die auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen bestehen können.“


Über Nuveen

Nuveen, der Vermögensverwalter der amerikanischen Teachers Insurance and Annuity Association (TIAA), bietet ein umfassendes Produktangebot ergebnisorientierter Investmentlösungen für das langfristige Sichern finanzieller Ziele von institutionellen und privaten Investoren. Nuveen verwaltet 1,2 Billion US-Dollar (Stand 31. Dezember 2020) und ist in 27 Ländern tätig. Die Investmentspezialisten bieten ein fundiertes Fachwissen über eine umfangreiche Produktpalette von traditionellen und alternativen Investmentprodukten über eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten und maßgeschneiderten Strategien an.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.nuveen.com

apoAsset baut Vertriebsteam weiter aus

Mit Michaela Arens und Maximilian Geilen hat die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ihr Vertriebsteam zum 01.04.2021 weiter verstärkt. Damit setzt die Fondsanlagegesellschaft den Ausbau ihres externen Drittvertriebs konsequent fort.

Michaela Arens unterstützt die apoAsset seit April 2021 als Vertriebsdirektorin Wholesale und ist für die Betreuung und Akquise von u.a. Intermediären wie Finanz- und Bankenvertrieben verantwortlich. Zuvor war sie als Regionaldirektorin bei der Volksbank Köln Bonn eG beschäftigt, wo sie die Vertriebs- und Ertragsverantwortung zahlreicher Filialen innehatte. Die 41-jährige Bankkauffrau blickt auf eine langjährige Erfahrung im Private Banking zurück.

Ebenfalls seit April 2021 neu an Bord der apoAsset ist Maximilian Geilen, der als Vertriebsdirektor ebenfalls die Betreuung und Akquise von Partnern im Wholesale-Bereich übernommen hat. Der Sparkassenfachwirt und zertifizierte Individualkundenbetreuer war zuvor über 7 Jahre bei der Sparkasse Krefeld tätig. Dort hat er u.a. vermögende Privatkunden betreut. Der 27-Jährige verfügt über einen Bachelor der Betriebswirtschaftslehre.

Ausbau des Service für den externen Drittvertrieb

apoAsset hat 2019 begonnen, sich für den breiten Retailsektor zu öffnen und seine Fonds über Intermediäre allen Privatanlegern zugänglich zu machen. Im 1. Quartal 2021 wurden auch die Vertriebsaktivitäten der apoAsset in Österreich verstärkt. „Die Nachfrage insbesondere nach Gesundheitsfonds, die den Schwerpunkt unserer Aktivitäten ausmachen, ist in den vergangenen Jahren und noch einmal in den letzten Monaten deutlich gestiegen“, erklärt Claus Sendelbach, Geschäftsführer der apoAsset. „Wir sehen in diesem Bereich für spezialisierte Anbieter noch sehr viel Potenzial.“


Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 4 Milliarden Euro. Ihre Gesundheitsfonds wurden vielfach für ihre Innovation und Wertentwicklung ausgezeichnet. Ein weiterer Schwerpunkt sind Multi-Asset-Fonds. Das Unternehmen verfügt über ein europaweit einzigartiges Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehören neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialisten Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. www.apoasset.de

Erweiterung der Nachhaltigkeitsexpertise: Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien

Raiffeisen Capital Management verfolgt mit Konsequenz den vor Jahren eingeschlagenen Pfad der Nachhaltigkeit. Dabei geht es vor allem darum, nachhaltiges Investieren noch stärker in alle Investmentprozesse einzubinden, mit dem mittelfristigen Ziel, das gesamte Fondsangebot des Unternehmens nach ESG-Kriterien1 zu managen. Einige der großen Fonds wurden bereits umgestellt, beispielsweise der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Europa-Aktien (vormals Raiffeisen-Europa-Aktien). Mit 15. Februar 2021 folgte der Raiffeisen-Österreich-Aktien, der zum Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien wurde. Im Zuge der Umstellung auf ein nachhaltiges Investment wurde auch des Anlageuniversum des Fonds erweitert. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien kann nun auch in die Aktienmärkte Deutschland und Schweiz investieren. Das erhöht den Spielraum für das Fondsmanagement enorm.

Anlageuniversum erweitert sich auf knapp 500 Unternehmen

Der ATX ist tendenziell finanz-lastig und bietet nur wenige Technologieunternehmen oder Start-ups für ein Investment.

Auch wenn viele österreichische Firmen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsstrategien vorbildlich unterwegs sind, sind es insgesamt doch zu wenige, um als Anlageuniversum für einen reinen ESG-Fonds auszureichen. Auch das Streuen von Risiken ist hier ein Thema. Die Ausweitung der Investmentmöglichkeiten auf die gesamte D-A-CH-Region – es werden mindestens 51 % weiterhin in Österreich investiert – bietet dem Fondsmanagement Zugriff auf Aktien von knapp 500 Unternehmen. Wir gehen davon aus, dass wir mit diesem Produkt ein attraktives Investment auf den Markt bringen und die Zufluss-Dynamik deutlich steigen wird. Dadurch ergeben sich automatisch auch positive Effekte für den österreichischen Aktienmarkt.

Bessere Diversifikation der Sektoren

Über den neu gewonnen Spielraum freut sich auch Fondsmanager Günther Schmitt: „Durch die Erweiterung des Anlageuniversums auf Deutschland und die Schweiz erreichen wir eine perfekte Diversifizierung der Sektoren. Früher hatte ich oft das Problem, in Finanztitel investieren zu müssen, ohne es unbedingt zu wollen und hatte keine Titel aus Branchen zur Verfügung, die gut gelaufen sind – wie beispielsweise Pharmatitel oder Aktien von Technologieunternehmen. Mit den beiden Ländern können wir diese beiden Sektoren, und natürlich auch noch viele andere, sehr gut abdecken.“ Hinzu komme, dass nun auch beim Thema Nachhaltigkeit eine größere Diversifizierung möglich sei. Die Wiener Börse hätte zwar einige Paradeunternehmen in Sachen Nachhaltigkeit gelistet, aber einige Branchen – wie beispielsweise die der Solarenergie – seien am Wiener Platz überhaupt nicht vertreten. Auch hier haben die Börsen in der Schweiz und in Deutschland jeweils Aktien erfolgreicher Unternehmen gelistet.

Positive Veränderungen bewirken

Mit dem Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien können Investoren ganz gezielt im deutschsprachigen Raum in nachhaltige Unternehmen investieren und diese unterstützen – es braucht kein global ausgerichtetes Portfolio mehr. Nachhaltige Geldanlagen bewirken nachweislich positive Veränderungen. Mit jedem diesbezüglichen Investment ist auch ein Stimmzettel auf Aktionärsversammlungen verbunden. Auch Raiffeisen Capital Management stellt als nachhaltige Fondsgesellschaft bei Hauptversammlungen kritische Fragen und nimmt stellvertretend das Stimmrecht für ihre Anlegerinnen und Anleger wahr. Ganzjährig betreibt sie aufwendige Engagement-Prozesse. Im direkten Dialog mit den Unternehmen werden deren Strategien (z. B. in Bezug auf Wasserverbrauch, Abfallwirtschaft, der Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder hinsichtlich transparenter Strukturen) hinterfragt.


1) ESG steht für Umwelt (Environment, E), Soziales (Social, S) und gute Unternehmensführung (Governance, G).

State Street Global Advisors ernennt Gerben Lagerwaard zum Head of Continental Europe

State Street Global Advisors, der Vermögensverwaltungsbereich der State Street Corporation (NYSE: STT), hat heute die Ernennung von Gerben Lagerwaard zum Head of Continental Europe der Global Institutional Group, mit sofortiger Wirkung bekannt gegeben. Die Position mit Sitz in Amsterdam untersteht direkt Marie-Anne Heeren, Head of European Institutional Business.

Lagerwaard kam 2012 zu State Street Global Advisors und übernahm 2018 die Verantwortung für das Firmengeschäft in den Benelux-Ländern. Derzeit ist er Leiter der niederländischen Niederlassung, eine Rolle, die er beibehalten wird. Vor seiner Tätigkeit bei State Street Global Advisors war Lagerwaard 15 Jahre lang auf der Vertriebsseite in den Niederlanden tätig, wo er sich auf die Vertriebsstrategie sowie das Kundenbeziehungsmanagement spezialisierte.

Neben der Beaufsichtigung aller Aktivitäten als Niederlassungsleiter im Amsterdamer Büro konzentrieren sich Lagerwaards erweiterte Verantwortlichkeiten in seiner neuen Rolle auf die Leitung der Geschäftsentwicklung und der Kundenbeziehungen in Kontinentaleuropa, wobei er eng mit den Geschäftsleitern in der Region zusammenarbeiten wird.

Heeren kommentierte die Ernennung wie folgt: "Gerben ist ein unschätzbares Teammitglied der Global Institutional Group und ein engagierter Kollege, der es versteht, Kundenbeziehungen und unser Geschäft in der dynamischen Region Kontinentaleuropa zu managen. Dies sind bedeutende Märkte für uns und ich bin zuversichtlich, dass Gerbens Führung uns helfen wird, in der Region weiterhin Fortschritte zu machen."


Über State Street Global Advisors

State Street Global Advisors ist seit vier Jahrzehnten im Dienste von Regierungen, Institutionen und Finanzberatern weltweit tätig. Mit einem rigorosen, risikobewussten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und markterprobter Erfahrung beruht, bauen wir auf einer breiten Palette von aktiven und Indexstrategien auf, um kosteneffektive Lösungen zu schaffen. Als Stewards helfen wir Portfoliounternehmen zu erkennen, dass das, was fair für die Menschen und nachhaltig für den Planeten ist, langfristige Performance bringen kann. Und als Pioniere im Bereich Index-, ETF- und ESG-Investitionen erfinden wir immer wieder neue Wege, um zu investieren. So sind wir mit einem verwalteten Vermögen von 3,47 Billionen US-Dollar* zum drittgrößten Vermögensverwalter der Welt geworden.

*Diese Zahl bezieht sich auf den 31. Dezember 2020 und beinhaltet ca. 75,17 Mrd. US-Dollar an Vermögenswerten in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Vertriebsstelle fungiert. SSGA FD und State Street Global Advisors sind miteinander verbunden.

WisdomTree führt Bitcoin-ETP an der Deutschen Börse Xetra in Frankfurt ein

WisdomTree, Sponsor von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“), listet sein physisch besichertes1 Bitcoin-ETP an der Deutschen Börse Xetra in Frankfurt. Das WisdomTree Bitcoin-ETP verfügt über eine Gesamtkostenquote von 0,95 Prozent und ist bereits an der Schweizer Börse SIX notiert.

Die Börsennotierung des WisdomTree Bitcoin-ETPs an der Deutschen Börse Xetra folgt auf die Vertriebszulassung des ETPs in der Europäischen Union (EU) durch die schwedische Regulierungsbehörde.

Alexis Marinof, Head of Europe, WisdomTree, kommentiert: „Der Europäische Pass für WisdomTree Bitcoin war bereits unser Ziel, als die Entscheidung zur Einführung eines Kryptowährungs-ETPs fiel – dies wurde durch eine sich wandelnde Regulierungslandschaft möglich gemacht. Diese Entwicklung ist für unser Best-in-Class-Produkt ein wichtiger Meilenstein. Sie wird bei institutionellen Investoren Anklang finden, die sich um den Mangel an in der EU notierten Krypto-ETPs und die mit früheren Optionen verbundenen hohen Gebühren sorgen. Unser Ziel ist es, bei Krypto-ETPs zum Marktführer zu werden. Wir stehen im ständigen Dialog mit unseren Kunden und wägen Möglichkeiten ab, um auf WisdomTree Bitcoin aufzubauen und eine Palette mit Best-in-Class-Produkten zu entwickeln, bei denen unsere Erfahrung und Expertise im Hinblick auf physisch besicherte ETPs zum Tragen kommen.“

Das WisdomTree Bitcoin-ETP bietet den Investoren eine einfache, sichere und kostengünstige Möglichkeit für ein Engagement in der liquidesten und beliebtesten Kryptowährung, Bitcoin. Die Investoren können damit auf Bitcoin zugreifen, ohne dass sie die Kryptowährung direkt halten, private Zugangsschlüssel aufbewahren oder mit der Blockchain bzw. der Infrastruktur der digitalen Währung interagieren müssen. Außerdem erhalten sie Zugang zu Speicherlösungen auf institutionellem Niveau, ohne diese selbst bei einer Verwahrstelle einrichten zu müssen.

Um höchste Sicherheit zu gewährleisten, beauftragt WisdomTree Verwahrstellen für digitale Währungen auf institutionellem Niveau, die sichere Cold-Storage-Einrichtungen betreiben. Seit März 2021 arbeitet WisdomTree mit Coinbase als Verwahrstelle für das WisdomTree Bitcoin-ETP. Das Modell mit mehreren Verwahrstellen baut auf der robusten Betriebsstruktur von WisdomTree auf und bietet den Investoren mehr Flexibilität und erhöhte Sicherheit. Der Ansatz spiegelt den Fokus auf Innovationen bei WisdomTree wider, von dem auch die Investoren profitieren.

WisdomTree Bitcoin verfügt über ein verwaltetes Vermögen von mehr als 380 Millionen US-Dollar2 und erreichte im Dezember 2020 seinen einjährigen Track-Record. 

Jason Guthrie, Head of Capital Markets and Digital Assets, Europa, WisdomTree, fügt hinzu: „Seit der Einführung von WisdomTree Bitcoin ist das institutionelle Interesse an Kryptowährungen, insbesondere an Bitcoin, deutlich gestiegen. Da es sich um eine neue Anlageklasse handelt, war klar, dass sie bei institutionellen Investoren nicht über Nacht an Glaubwürdigkeit gewinnen würde. Bitcoin hat nun eine Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar überschritten. Deshalb haben viele institutionelle Investoren erkannt, dass Kryptowährungen sich halten werden, und erfüllen ihre Sorgfaltspflicht beim Abwägen von Allokationen in digitale Assets. Die Xetra-Notierung sowie die kürzliche Ernennung von Coinbase Custody zu unserer zweiten Verwahrstelle wird für eine Vielzahl von professionellen Investoren attraktiv sein. Außerdem spiegelt sie deutlich unser Engagement dafür wider, den Anlegern ein Investmenterlebnis zu bieten, die in unser Bitcoin-ETP investieren.“

Bitcoin ist zu einem heißen Anlagethema geworden und hat 2020 und 2021 bei professionellen Investoren an Beliebtheit gewonnen. Ein sich entwickelndes Marktökosystem, positive Nachrichten von Unternehmen und deutliche Kursanstiege haben zu der verbesserten Stimmung beigetragen und Anlageverwalter dazu veranlasst, sich näher mit der Anlageklasse zu beschäftigen.

Jonathan Steinberg, CEO, WisdomTree, kommentiert abschließend: „Unseres Erachtens istWisdomTree Bitcoin das anlegerfreundlichste Bitcoin-ETP auf dem Markt und wir freuen uns sehr, dieses ETP durch die Einführung an der Deutschen Börse Xetra für weitere Investoren zugänglich zu machen. Das Wachstum von Bitcoin in den vergangenen 12 Monaten bestätigt unsere Einschätzung, dass Bitcoin, digitale Assets und die Blockchain-Technologie in der Finanzdienstleistungsbranche künftig immer stärker an Bedeutung gewinnen werden. Diese Bekanntmachung spiegelt unsere fortgesetzten Investitionen in diesem Bereich wider, mit denen wir unseren Kunden einen Mehrwert liefern.“


1) Das physisch besicherte ETP bildet den Spotpreis von Bitcoin nach. Dazu kauft WisdomTree Bitcoins und gibt kleiner gestückelte Anteile aus, die daraufhin an der Börse gehandelt und zurückgenommen werden können.
Stand: 12. April 2021

Auf Wachstumskurs: mondial kapitalverwaltungs gesellschaft mbH gewinnt Michael Stark-Urzendnik als Vertriebsleiter

Mit Wirkung zum 1. April 2021 startete Michael Stark-Urzendnik als Generalbevollmächtigter bei der mondial. Neben den Aufgaben als Vertriebschef verantwortet er den Marketingbereich sowie die Pressearbeit.

Stark-Urzendnik war in den letzten Jahren bei der DekaBank u.a. für den institutionellen Vertrieb verantwortlich. Seine berufliche Laufbahn startete der Bankkaufmann und Diplom-Kaufmann bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. Als Bereichsleiter Kapitalanlagen bei der SV Sparkassen-Versicherung entwickelte er u.a. das Konzept der Immobilien Master-KVG und legte in dieser Zeit auch erfolgreich das Wirtschaftsprüferexamen ab. Es folgten weitere 6 Jahre als Geschäftsführer der VersAM Versicherungs-Assetmanagement.

„Die mondial ist mit ihrer Produktausrichtung und Nachhaltigkeitsstrategie bestens positioniert, die Zukunftsaufgaben unserer Branche zu meistern“, so Stark-Urzendnik.

„Wir freuen uns mit Herrn Stark-Urzendnik einen sehr erfahrenen und bestens vernetzten Vertriebsprofi in unseren Reihen zu wissen. Er verfügt nicht nur ein tiefgreifendes Produktwissen, sondern auch über ein hohes Maß an regulatorischem Know How und bringt als ehemaliger Investor immer die Kundensicht ein“, sagt der Sprecher der Geschäftsführung, Michael Vogt.


Über mondial

Die im Februar 2012 gegründete mondial kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in München ist der unabhängige Anbieter für offene inländische Spezial-AIF (Alternative Investment Fonds) für institutionelle Investoren. Bis zum heutigen Tag konnte die mondial für die bislang sechs von ihr initiierten Spezial-AIF bereits Immobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 1,2 Mrd. EUR akquirieren.
Die von der mondial KVG aufgelegten Fonds investieren in Einzelhandel, studentisches und konventionelles Wohnen sowie in Ärztehäuser und ambulante Gesundheitszentren. Seit Oktober 2014 hat mondial eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für die Auflage und Verwaltung von offenen Spezial-AIF für eigene Fonds- und Masterfondsprodukte wie auch für Dritte in Form einer Service-KVG.
Das Unternehmen wird von Gesellschaftern geführt, die erfahrene Immobilien- und Fondsspezialisten sind. Die Organisationsstruktur ist geprägt von flachen Hierarchien und Dezentralität. Damit werden Reibungsverluste vermindert und schnelles Handeln ermöglicht. Geschäftsführer sind Michael Vogt und Cornelius Hell.
Mehr zur mondial KVG erfahren Sie unter: www.mondial-kvg.de

Pressekontakt
Jana Gerdes
Vertriebs- und Marketingassistenz
Herzog-Wilhelm-Str. 1
80331 München
Tel.: +49 89 41 61 50 80

BayernInvest und BlackRock starten neuen Private Debt Fonds

Attraktive Renditen trotz Zinstief: Institutionelle Anleger können ab sofort in einen neuen europäischen Private Debt Fonds investieren. Die BayernInvest startet mit BlackRock als Fondsmanager den geschlossenen Fonds BayernInvest Unternehmensfinanzierung Europa ESG, über den Direktkredite zur Mittelstandfinanzierung vergeben werden. Damit ergänzt die zur S-Finanzgruppe gehörende Landesbanktochter BayernInvest ihr Produktangebot um einen Baustein im Bereich der alternativen Anlageformen. Sie kooperiert mit BlackRock, einem im Markt führenden Unternehmen, welches das Management des in Luxemburg domizilierten Fonds übernimmt.

Nachhaltigkeitskriterien strikt angewandt

Im Fokus des Konzeptes steht die Kreditfinanzierung des europäischen Mittelstandes, also Corporate Private Debt. Hier weist BlackRock jahrelange Expertise auf. „In diesem Marktsegment lassen sich auf Basis einer detaillierten Analyse der Kreditnehmer attraktive Renditen erzielen“, bewertet Dr. Theo Weber, Managing Director und Leiter des Münchner Investmentteams von BlackRock, die Anlagestrategie. Die BayernInvest ist davon überzeugt, dass sich der Trend zu alternativen Anlageformen fortsetzen wird und dass mit BlackRock ein optimaler Partner für diesen Bereich gefunden wurde. Als ESG-Spezialist zeichnet sich die BayernInvest für die Nachhaltigkeitsstrategie des Fonds verantwortlich. „Wir wenden unsere Nachhaltigkeitskriterien strikt an – vom Screening über Mindeststandards bis zum laufenden Monitoring der Projekte“, betont Wiebke Merbeth, Leiterin Nachhaltigkeit der BayernInvest.

Attraktive Renditen und etabliertes Risikomanagement

Mit dem Private Debt-Fonds können Investoren ihr Portfolio diversifizieren und attraktive Renditen erzielen. Dies ist insbesondere in unsicheren Marktlagen von Bedeutung: Die Corona-Pandemie beeinflusst Finanz- und Realwirtschaft. Im aktuellen Zinstief werfen Investment-Grade-Anlagen kaum Rendite ab. Viele Anleger müssen daher umdenken und Alternativen wählen, um die notwendigen Erträge zu erzielen. Das Investmentuniversum des Private Debt-Fonds umfasst besicherte Darlehen mit Schwerpunkt auf den Euroraum (Deutschland, Frankreich, Benelux-Länder). Ziel ist es, eine laufende Ausschüttung in Höhe von 4 bis 5 Prozent p.a. sowie eine Internal Rate of Return von ca. 6 Prozent nach Kosten zu erzielen. Die Stärke des Fonds liegt in der sorgfältigen Auswahl von Unternehmen durch ein etabliertes Risikomanagement und eine integrierte Nachhaltigkeits-Analyse. Unternehmen, die in ihren Geschäftsmodellen ESG-Faktoren – also Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung – beachten und umsetzen, erweisen sich als langfristig resilienter und damit erfolgreicher. Die Integration dieser Faktoren in den Investmentprozess kann Ausfallrisiken reduzieren.

Umfassende Expertise im Bereich Alternative Assets

Die BayernInvest bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Administrationslösungen für eine Vielzahl von alternativen Anlageklassen. Basis hierfür bildet die Alternative Investment-Plattform der BayernInvest Luxembourg S.A., auf der auch der BayernInvest Unternehmensfinanzierung Europa ESG verwaltet wird. Der Fonds steht institutionellen Anlegern ab sofort zur Zeichnung offen. Die Mindestanlage beträgt 3 Mio. Euro. Das Zielvolumen des Fonds liegt bei 400 Mio. Euro. Insbesondere die Kombination aus Investmentexpertise eines global führenden Hauses und dem lokalen Knowhow der BayernInvest im Bereich des aufsichtsrechtlichen Meldewesens, macht diese Anlagemöglichkeit für viele Investorengruppen attraktiv. Steffen Hahn, Leiter Institutionelle Kunden der BayernInvest, fasst zusammen: „Von der Begleitung im Rahmen eines eventuell erforderlichen Neuproduktprozesses, über die Erstellung der erforderlichen Berichte bis hin zur Anbindung an notwendige Schnittstellen: Wir haben die Expertise, die Bedürfnisse vieler Anlegergruppen umfassend abzudecken.“


BayernInvest

Als Asset Manager mit Fokus auf nachhaltige Investmentstrategien optimiert die BayernInvest für institutionelle und private Investoren zugleich die finanzielle, ökologische und gesellschaftliche Rendite. Ihren Kunden bietet der deutsche ESG-Spezialist maßgeschneiderte und innovative Anlage- und Risikomanagement-Konzepte, eine professionelle Fondsverwaltung sowie ein marktführendes Nachhaltigkeitsreporting. Über die Alternative Investment-Plattform der BayernInvest Luxembourg S.A. können auch komplexe Anlagestrategien im Bereich der Alternativen Anlageklassen kundenindividuell umgesetzt werden. Mit einem verwalteten Volumen von über 100 Mrd. Euro und als 100%ige Tochter der BayernLB ist die BayernInvest regional verwurzelt mit dem Blick auf das internationale Marktgeschehen und die Welt von morgen. Das macht sie zum idealen Partner und vorausschauenden Begleiter für nachhaltige Investments. Ihr klar definiertes Selbstverständnis lautet: Wir machen Nachhaltigkeit profitabel und Profitabilität nachhaltig. Die BayernInvest zählt zu den ersten deutschen Asset Managern, die bereits im Jahr 2011 die UN PRI unterzeichneten. Seit 2020 unterstützt die BayernInvest die Green Recovery Alliance und fördert damit gezielt Investitionen in klimafreundliche Unternehmen und Infrastrukturen, um so die Zukunft für die nächsten Generationen zu sichern und für mehr Resilienz der Wirtschaft und Finanzmärkte zu sorgen.
Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de

Bekanntheit von Robo Advisor nimmt weiter zu

Etwa jeder dritte Deutsche ist mit dem Begriff Robo Advisor vertraut – größere Bekanntheit bei Personen mit höheren Einkommen, höherer Schulbildung und erhöhter Risikobereitschaft – Interesse an Anlagen in Robo Advisor wächst – Gebühren und Transparenz der Angebote stehen im Vordergrund

Die Bedeutung des digitalen Vermögensmanagements hat in Deutschland in den letzten 12 Monaten weiter zugenommen. Der aktuellen Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven 2021“ zufolge, die das Marktforschungsinstitut Toluna zum dritten Mal im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München erstellt hat, sind inzwischen rund 31% der Deutschen mit dem Begriff Robo Advisor vertraut. „Die Umfrage zeigt, dass Robo Advice als moderne Anlageform zusehends an Bekanntheit gewinnt“, resümiert ebase-CEO Kai Friedrich.

„Eine überdurchschnittlich große Bekanntheit besitzen Robo-Advisor-Angebote bei Personen mit höherer Schulbildung oder höherem Einkommen sowie auch Anlegern mit hoher Risikobereitschaft“, so Friedrich weiter. Diese Kundengruppen können sich auch in größerem Maß vorstellen, einen Robo Advisor für ihre eigene Geldanlage zu nutzen. „Dies trifft auf immerhin 75% derjenigen zu, die mit dem Begriff Robo Advisor vertraut sind“, präzisiert der ebase-CEO. Auch dies zeige, welches Wachstumspotential Robo Advice in Deutschland noch habe.

Die wachsende Bekanntheit und das gestiegene Interesse an Robo-Advisor-Angeboten sind nach Ansicht von Friedrich auch im Zusammenhang mit dem Corona-Lockdown zu sehen. Dies hat dazu geführt, dass sich mehr Menschen – auch bei der Geldanlage – mit Online-Angeboten befasst haben. „Die gewünschten Informationen zu Robo-Advisor-Angeboten sind online einfach zu finden und zumeist gut verständlich – zudem sind die Angebote bestenfalls relativ selbsterklärend abzuschließen“, erklärt Friedrich.

Bei der Wahl eines Robo Advisors legen die Kunden den Fokus vor allem auf geringe Gebühren (für 68% der Befragten wichtig bis sehr wichtig), Transparenz (66%), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (64%) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen, wie beispielsweise die Stiftung Warentest oder Analysehäuser (63%). Daneben stehen eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (62%) sowie der bisherige Anlageerfolg (59%) im Fokus.

„Wir haben bei fintego, das seit Anfang 2014 mit fünf unterschiedlichen Strategien erfolgreich am Markt etabliert ist, von Beginn an auf geringe Gebühren und eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie gesetzt“, betont Kai Friedrich. „Dies hat uns, in Verbindung mit der mehrjährigen, erfreulichen Performance, sehr gute Ergebnisse in zahlreichen Analysen eingebracht und viele Kunden überzeugt.“ Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind knapp 80% der fintego-Kunden männlich und im Schnitt rund 48 Jahre alt. Die durchschnittliche Anlagesumme beläuft sich auf 16.400 Euro, wobei es sowohl Kunden mit sehr hohen Anlagevolumen gibt als auch solche, die mit einem monatlichen Sparplan investieren und so langfristig Vermögen aufbauen wollen. „Eine in diesem Zusammenhang interessante Beobachtung ist, dass die Robo-Advisor-Anlage in der Regel nur ein Teil des Gesamtvermögens darstellt und als Beimischung genutzt wird“, fügt Friedrich an.

So hat die aktuelle ebase-Studie erneut belegt, dass rein digitale Anlageangebote, ungeachtet der guten Wachstumsperspektiven, aktuell nur für eine vergleichbar kleine Kundengruppe praktisch in Frage kommen. Die Mehrheit wünscht eine Kombination aus digitaler und persönlicher Betreuung, bei der es zu einer Konvergenz von digitalen Leistungen mit einer persönlichen Beratung kommt. Darüber hinaus ist jedoch davon auszugehen, dass die Bekanntheit und Etablierung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Nicht zuletzt aufgrund dessen, dass sich zahlreiche Angebote nun bereits mehrere Jahre am Markt bewähren konnten, aber auch mit der Einführung von nachhaltigen Robo-Advisor-Angeboten, wie beispielsweise fintego green+, erwartet der ebase-CEO eine entsprechende Entwicklung mit wachsenden Kundenzahlen und auch steigenden Anlagevolumen.

„Die Ergebnisse der regelmäßigen Umfragen bestätigen uns, dass wir mit fintego und fintego green+ gut aufgestellt sind“, resümiert Friedrich, „zugleich arbeiten wir aber natürlich konsequent daran, unseren Service im Sinne der Kunden und Partner ständig weiter zu optimieren.“


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungs-perspektiven 2021“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 40 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt, seit März 2021 auch mit der nachhaltigen Variante fintego green+.

Neuer Fonds: ERSTE REAL ASSETS – Investieren in Aktien, Immobilien und Gold

Im Zuge der globalen Pandemie wurde die bereits expansive Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken der Welt nochmals weiter gelockert und die Geldmenge weiter gesteigert. Die Angst vor Inflation nimmt zu. Für Menschen, die aktuell ein Aufkommen der Inflation abfedern wollen, gibt es mehre Möglichkeiten. Reale Vermögenswerte (Assets) bieten eine Option dazu.

Für Anleger, die sich gegen Inflation wappnen möchten

Mit dem ERSTE REAL ASSETS investieren AnlegerInnen zum Start des Fonds in einen Mix aus ca. 50% globalen Aktien, 17% Immobilienfonds und 33% Gold (vorrangig in Form von Exchange Traded Commodities (ETCs).1 Es findet ein regelmäßiges Rebalancing der Anlageaufteilung statt.2

Warum Aktien? Aktien sind Beteiligungen an Unternehmen. Unternehmen passen die Preise ihrer Produkte laufend an das aktuelle Wirtschaftsumfeld an. Auch steigende Kosten für Rohstoffe oder Löhne können teilweise an Endkunden weitergegeben werden womit inflationäre Entwicklungen abgefedert werden können. Abhängig vom Wirtschaftszyklus können Aktien daher zum Erhalt des Vermögens beitragen. Im ERSTE REAL ASSETS investieren wir über Aktienfonds in Unternehmen aller Regionen, Industrien und Branchen. Die Währungskomponente im Aktienteil wird nicht abgesichert.

Warum Immobilien? Immobilien zeichnen sich durch ihre Eigenschaft als besonders langlebige und wertstabile Wirtschaftsgüter aus. Durch die Vermietung erwirtschaften Immobilien laufend Erträge. Die Mieten werden dabei in der Regel an die Inflation angepasst. So kann der Gefahr der Geldentwertung entgegengewirkt werden. Diese Komponente wird über Investitionen in Immobilienfonds mit Schwerpunkt Österreich umgesetzt.

Warum Gold? Im Gegensatz zur Geldmenge ist die Menge an vorhandenem Gold begrenzt und kann nicht beliebig erhöht werden. Dies sorgt für eine gewisse Absicherung der Kaufkraft. Die Geschichte hat außerdem gezeigt, dass die Nachfrage nach Gold und damit sein Wert besonders in ökonomischen und politischen Krisen anstieg. Gold im Portfolio sorgt für eine breitere Risikostreuung und kann eine zusätzliche Ertragsquelle darstellen. Die Goldkomponente im Fonds wird vorrangig in Form von Exchange Traded Commodities abgebildet und in Euro abgesichert.

Die Zeichnungsfrist läuft von 8. April bis 5. Mai 2021. Der Fonds startet am 6. Mai 2021. Achtung: Der Fonds wird nicht s Fondsplan fähig sein.


1) Erwerb üblicherweise in Form von Exchange Traded Commodities (Schuldverschreibungen). Eine physische Anlieferung der genannten Edelmetalle ist nicht zulässig.
2) Die Portfoliopositionierungen des Fonds entsprechen der geplanten Positionierung zum Fondsstart zum Redaktionsschluss. Im Rahmen des aktiven Managements können sich die genannten Portfoliopositionierungen jederzeit ändern.

Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

ThomasLloyd baut sein Wholesale-Vertriebsteam weiter aus

ThomasLloyd, einer der führenden Impact-Investment-Manager und Anbieter von Klimafinanzierungen, verstärkt ab sofort sein Wholesale-Vertriebsteam mit Alan Burnett und Julia Pomer.

Branchenveteran Alan Burnett wird als Director Wholesale Clients UK and Ireland von London heraus den Ausbau der Präsenz von ThomasLloyd bei Banken, Vermögensverwaltern, Family Offices und Investmentplattformen in Großbritannien und Irland verantworten.

Alan verfügt über mehr als 27 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Entwicklung von langfristigen Partnerschaften mit Wholesale-Kunden in Großbritannien. Zuvor war er bei Manulife Asset Management rund fünf Jahre lang als Managing Director und Head of Wholesale Assets and Clients Relationships für Großbritannien und Irland tätig. In diesem Zusammenhang war Alan für die Entwicklung des Wholesale-Geschäfts von Manulife und die Einführung von Real Assets auf dem britischen Markt verantwortlich.

Davor arbeitete Alan für Lyxor, wo er das Alternatives- und Absolute-Return-Multi-Asset-Geschäft für den britischen Markt aufbaute. Darüber hinaus hatte er weitere leitende Vertriebsfunktionen bei Martin Currie Investment Management, Liontrust Asset Management, AXA Asset Management und Deutsche Morgan Grenfell Unit Trust Management inne.

Julia Pomer wird als Director Wholesale Clients Germany and Austria von der Züricher Zentrale von ThomasLloyd heraus agieren. Sie kommt von Lazard Asset Management, wo sie in den vergangenen sieben Jahren verschiedene leitende Funktionen bekleidete, zuletzt Vice President, Sales Manager of Third Party Distribution für Deutschland und Österreich. Während ihrer Tätigkeit baute Julia erfolgreich langjährige Partnerschaften im Wholesale-Markt, mit besonderem Fokus auf Family Offices und Vermögensverwalter, auf.

Michael Sieg, Group Chief Executive von ThomasLloyd, sagt: „Wir freuen uns sehr, Alan und Julia bei ThomasLloyd Willkommen zu heißen, um die Entwicklung und den weiteren Ausbau unseres Geschäfts zu unterstützen. Beide sind anerkannte und hochgeschätzte Vertriebsexperten, die einen langjährigen Erfahrungsschatz in ihrem Segment mitbringen. Alans nachgewiesene Erfolgsbilanz in Großbritannien wird uns von großem Nutzen sein, während Julias langjährige Expertise in Deutschland und Österreich unsere Strategie im Hinblick auf die Erweiterung unserer Investorenbasis ergänzen wird.“

„Wir erleben in letzter Zeit einen starken Anstieg des Interesses von Fondsselektoren, Banken und Family Offices, die das Kapital nachhaltig einsetzen wollen, um einen positiven Einfluss auf das Leben von Menschen und Gemeinden auszuüben und dazu beizutragen, die globalen CO2-Emissionen zu reduzieren. Unsere Fonds erfüllen Artikel 9 – die höchste Nachhaltigkeitskategorie gemäß der neuen EU-Offenlegungsverordnung für nachhaltige Finanzprodukte; wie der ThomasLloyd Sustainable Infrastructure Income Fund, der an der Luxemburger Green Exchange gelistet wird.“, führt Sieg weiter aus. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Alan und Julia und darauf, unsere Schlagkraft und Präsenz in neuen Märkten und weiteren Kundensegmenten zu erhöhen."

ThomasLloyd ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Principles for Responsible Investments (UN PRI). Darüber hinaus unterstützt ThomasLloyd unterschiedliche Initiativen für Nachhaltiges Investieren wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), United Nations Global Compact, das Global Impact Investment Network (GIIN) und die Climate-Related Financial Disclosures Task Force (TCFD). ThomasLloyd ist akkreditierter Partner der IFC, einem Mitglied der Weltbankgruppe sowie ein autorisierter Partner der Europäischen Investitionsbank.


Über die ThomasLloyd Group

ThomasLloyd ist ein global agierendes Investment- und Beratungsunternehmen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch die zielgerichtete Finanzierung, Bau und Betrieb ausschließlich nachhaltiger Projekte im Infrastruktur-, Agrar- und Immobiliensektor den erforderlichen gesellschaftlichen und ökologischen Wandel voranzutreiben. Das Leistungsangebot umfasst Produkte und Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette dieser Sektoren. Es beinhaltet neben der Strukturierung, Platzierung und dem Management von wirkungsorientierten Anlagelösungen, die Beratung und Finanzierung von Projekten und Unternehmen sowie digitale Finanzdienstleistungen u.a. in den Bereichen Anlagevermittlung, Anlageberatung und Vermögensverwaltung. Gegründet 2003, zählt ThomasLloyd heute zu den weltweit führenden Impact Investoren und Klimafinanzierern. ThomasLloyd ist Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investment und managt 1,5 Mrd. USD (Stand 30.09.2020) im Bereich Nachhaltige Infrastruktur. Weitere Informationen finden Sie unter: www.thomas-lloyd.com

FNG-Siegel: Bewerbungsstart für den Qualitätsstandard Nachhaltiger Geldanlagen

Seit 04.04. können sich Investmentfonds oder ähnliche Anlagevehikel zum siebten Mal um den Qualitätsstandard Nachhaltiger Geldanlagen, das FNG-Siegel, bewerben.

Mit der am 10.03. seitens der EU in Kraft getretenen Offenlegungsverordnung wird Nachhaltigkeit zum zentralen Thema jeder Geldanlage. Die EU will in einem ersten Schritt Klarheit über die Nachhaltigkeit in Finanzprodukten schaffen. Allerdings fehlt die die Beurteilung, ob das, was nun offengelegt wird und das, was ein Finanzprodukt in Sachen Nachhaltigkeit leistet, überhaupt einem akzeptablen Niveau entspricht. Es bedarf eines unabhängigen Gradmessers, um diese Produkte auch nach ihrer Qualität einordnen zu können. Allein schon, um ein wichtiges Ziel der EU – die Vermeidung von Greenwashing - auch zu gewährleisten.

Genau diese Lücke schließt das FNG-Siegel als Qualitätsstandard Nachhaltiger Geldanlagen. So, wie bekannte Bio-Gütesiegel aus dem Lebensmittelbereich für einfache Wiedererkennbarkeit nachhaltiger Produkte sorgen, ist das FNG-Siegel seit 2015 die Kennzeichnung von Finanzprodukten, die Mindestanforderungen und darüber-hinausgehende Merkmale einer glaubwürdigen, professionell verwalteten Nachhaltigen Geldanlage erfüllen. Die Prüfung der Fonds leistet ein externes eigenverantwortliches Audit-Team unter der Verantwortung von Prof. Dr. Timo Busch von der Research Group on Sustainable Finance der Universität Hamburg. Zusätzlich begleitet ein unabhängiges Komitee mit interdisziplinärer Expertise den Prüfprozess.

Für die diesjährige Bewerbung wurde der Mindestausschluss zur Kohle-Stromerzeugung von 25% auf 10% gesenkt und auch die Tabakproduktion als Ausschluss aufgenommen. Weiterhin müssen alle Unternehmen und Staaten des jeweiligen Fonds auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Selbstverständlich zählen die Achtung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung auch zukünftig zum Mindeststandard. Daneben sind Atomkraft, Kohlebergbau, Fracking, Ölsande sowie Rüstung ausgeschlossen.

Hochwertige Nachhaltigkeits-Fonds, die sich über das reine FNG-Siegel in den Bereichen „institutionelle Glaub-würdigkeit“, „Produktstandards“ und „Portfolio-Fokus“ besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne. Jeder Stern ist damit eine Würdigung einer bereits umgesetzten höheren Qualität als nur das Nötigste. Die Nachhaltigkeits-Zertifizierung muss jährlich erneuert werden. „Die Bewerbung ums FNG-Siegel ist ein intensiver Prozess. Durch den regelmäßigen Austausch mit den Bewerbern, wird die Prüfung immer mehr zu einem Sparring, das wichtige Hinweise zur Verbesserung der Nachhaltigkeits-Qualität liefert“, so Roland Kölsch, Geschäftsführer der QNG.

Im vergangenen Jahr konnte die Universität Hamburg 168 Fonds mit einem positiven Audit bewerten. Die Bewerberzahl für das FNG-Siegel war von 105 auf 177 gestiegen. Durch die im nächsten Jahr anstehende Verpflichtung zur Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen in der Anlageberatung, wird eine fundierte, leicht erkennbare Orientierungshilfe, die solche Produkte kennzeichnet, von zentraler Bedeutung sein. Hier leistet das FNG-Siegel wertvolle Vorarbeit.

Detaillierte Informationen zur Methodik enthalten die Verfahrensbedingungen.

Die Ergebnisse zum FNG-Siegel 2022 werden am 25. November 2021 im Rahmen einer offiziellen Feier auf dem Frankfurter Römerberg veröffentlicht.


Das FNG-Siegel ist der SRI-Qualitätsstandard auf dem deutschsprachigen Finanzmarkt. Es kam 2015 nach einem drei-jährigen Entwicklungsprozess unter Einbezug maßgeblicher Stakeholder auf den Markt. Die damit einhergehende, externe und unabhängige Nachhaltigkeits-Zertifizierung muss jährlich erneuert werden.
Geldanlagen mit FNG-Siegel: www.fng-siegel.org/fng-siegel-2021