Rendite zum Anfassen: die Premiere Immersive Finance Forum im VR

Markets and NewsRendite zum Anfassen: die Premiere Immersive Finance Forum im VR

Am Abend des 11. August 2026 hat das Immersive Finance Forum (IFF) seine Premiere gefeiert. Kein Konferenzsaal, kein Webinar-Fenster, sondern ein gemeinsamer virtueller Raum: Mit dem Meta Quest 3 auf dem Kopf trafen sich die Teilnehmer auf der Plattform Arthur und erlebten Finanzkommunikation von innen, als begehbaren Ort.

Der Auftakt war bewusst als kleiner, handverlesener Kreis angelegt, eine Art Testpilot, in dem sich alle in Ruhe im Raum bewegen, ausprobieren und mitgestalten konnten. Genau diese Nähe machte den Abend stark: Wer sonst nebeneinander in Stuhlreihen sitzt, stand hier gemeinsam vor denselben Objekten, ging um sie herum und diskutierte auf Augenhöhe.

Finanzinhalte, die man betreten kann

Ein Vorgeschmack darauf, wie Finanzthemen im Raum wirken, kam von zwei Beispielen aus der Welt der Kapitalmärkte.

Das erste war ein 3D-Zinsmodell. Was auf dem Papier eine flache Linie bleibt, die Zinsstrukturkurve, wird im virtuellen Raum zu einer begehbaren Fläche: Laufzeiten auf der einen Achse, die zeitliche Entwicklung auf der anderen, die Höhe als dritte Dimension. Man liest die Kurve nicht mehr nur ab, man geht an ihr entlang und sieht, wo sie steil wird, wo sie kippt, wo sich Bewegung anbahnt.

Das zweite war eine Länder-Rating-Analyse. Bonitätsurteile über Staaten leben von Vergleich und Kontext, und im Raum lässt sich beides sichtbar machen: Länder als Landschaft, Ratingstufen als Höhen und Distanzen, Veränderungen als Bewegung statt als Tabellenzeile. Für ein Forum, das eng mit der Ratingexpertise von Oliver Everling und Rating Evidence verbunden ist, ist das ein naheliegendes und dankbares Feld.

Netzwerken wie beim European Finance Forum, nur digital und immersiv

Das IFF ist dem European Finance Forum (EFF) nachempfunden, und ein Detail des Abends zeigte, wie gut sich dessen Geist übertragen lässt. Arthur erlaubt sogenannte Audiozonen, kleine akustische Räume im Raum. Wer hineintritt, ist für einen Moment ungestört, so wie man beim EFF in Frankfurt in eine Ecke geht, um sich in Ruhe zu zweit oder zu dritt auszutauschen. Das Get-Together, das jedes gute Finanznetzwerk ausmacht, funktioniert damit auch in der virtuellen Welt.

In Minuten zum Ergebnis

Besonders eindrücklich war ein interaktiver Teil, in dem die Runde gemeinsam Ideen für künftige Formate sammelte. Innerhalb weniger Minuten entstand auf einem virtuellen Whiteboard eine geordnete Übersicht: Punkte, in denen sich alle einig waren, Punkte mit unterschiedlichen Sichtweisen und ein konkreter Vorschlag für eine Agenda. Was in einem klassischen Workshop schnell eine Stunde dauert, stand hier fast im Vorbeigehen. Ein Vorgeschmack darauf, wie sich Impulsvortrag, Diskussion und KI-gestützte Moderation künftig verbinden lassen.

Dank und Ausblick

Möglich gemacht hat den Abend das Team von Arthur rund um Laurens Schröder, das die Runde souverän durch die Möglichkeiten der Plattform geführt hat. Getragen wird das Immersive Finance Forum von Christian Salow, altii, in Zusammenarbeit mit Oliver Everling, Rating Evidence.

Das IFF trifft sich künftig regelmäßig, jeden zweiten Dienstag im Monat. Auf diesen ersten, bewusst ruhigen Auftakt folgen Sessions mit konkreten Themen und Vorträgen, und langfristig soll das Forum eng mit dem European Finance Forum zusammenwachsen. Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte, findet alle Informationen und die Anmeldung unter immersive-finance-forum.de.

Die Premiere hat gezeigt: Finanzkommunikation muss nicht flach bleiben. Manchmal lohnt es sich, mitten hineinzugehen.

* DE: Die ergänzenden Inhalte können KI-generiert sein. EN: The additional content may be AI-generated.