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Schroders Emerging Markets Debt Januar 2026: Rückkehr der Kapitalzuflüsse eröffnet Renditepotenzial

Edition AISchroders Emerging Markets Debt Januar 2026: Rückkehr der Kapitalzuflüsse eröffnet Renditepotenzial

Marktausblick für Emerging Markets Debt im Januar 2026

Die Exporte der Schwellenländer zeigen trotz höherer US-Handelszölle eine beachtliche Widerstandsfähigkeit. Dies trägt dazu bei, dass die Wachstumsunterschiede zwischen den Schwellenländern und den USA auf einem Niveau verbleiben, das historisch Kapitalzuflüsse in diese Märkte fördert. Infolgedessen profitieren Schwellenländeranleihen von einer allmählichen Rückkehr von Kapitalzuflüssen nach Jahren des Abflusses.

Diese Umschichtungen befinden sich jedoch noch in einem frühen Stadium, da globale Anleger trotz der starken Performance der vergangenen drei Jahre nach wie vor untergewichtet in dieser Anlageklasse sind.

Rohstoffmärkte

Die Aussichten für Rohstoffe bleiben insgesamt positiv. Obwohl die Ölmärkte gut versorgt sind, spiegelt sich dies bereits in einer zuletzt unterdurchschnittlichen Preisentwicklung wider. Bei den Basismetallen fällt Kupfer hervor, da sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage aufgrund erheblicher Störungen im Bergbau und erhöhter Nachfrage im Zusammenhang mit KI in einem Defizit befindet. Gold setzt seinen stetigen Aufwärtstrend fort, unterstützt durch Nachfrage von Zentralbanken und erste Portfolio-Umschichtungen zur Risikodiversifizierung.

Politische Entwicklungen und Risiken

Erste Überlegungen zu Venezuela deuten darauf hin, dass die Möglichkeit einer Umschuldung mit attraktivem Erholungspotenzial besteht, insbesondere unter Annahme einer politischen Veränderung und Unterstützung durch die USA. Allerdings bleibt der Weg aufgrund politischer und sicherheitspolitischer Risiken kompliziert, wobei eine kurzfristige Steigerung der Ölproduktion als unwahrscheinlich gilt.

Investmentpräferenzen für 2026

Aufgrund günstiger Inflationsdynamik, hoher Realzinsen und günstigerer Staatsverschuldungsentwicklung im Vergleich zu Industrieländern bleiben Schwellenländeranleihen in lokaler Währung bevorzugt. Insbesondere Länder wie Brasilien, Mexiko, Südafrika, die Philippinen und Teile Mitteleuropas werden für die kommenden zwölf Monate mit Renditen von über 10 % eingeschätzt.

Während Hartwährungsanleihen derzeit unattraktive Spreads aufweisen, bieten ausgewählte Hochzins-Staats- und Unternehmensanleihen weiterhin verbesserte Kreditprofile und attraktive Erträge, mit einem erwarteten Renditepotenzial von über 7 % im Jahr 2026. Länder wie Ägypten, Argentinien, Angola und Nigeria dürften zusätzliche Chancen bieten.


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