3 Gründe für anhaltenden Optimismus bei asiatischen Aktien

Edition AI3 Gründe für anhaltenden Optimismus bei asiatischen Aktien

Drei Gründe für anhaltenden Optimismus bei asiatischen Aktien

Die asiatischen Technologieaktien haben in den letzten Jahren viele Anlageklassen übertroffen, getragen von soliden Gewinnentwicklungen. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan notiert mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12,7x für die kommenden 12 Monate günstig. Die Kombination aus stabilen Dividenden und Wachstumsperspektiven macht asiatische Aktien im internationalen Vergleich attraktiv.

1. Überlegene Position asiatischer Technologiefirmen

Die führenden Technologieunternehmen Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), Samsung Electronics, SK Hynix, MediaTek und Hon Hai Technology Group berichten von einer Nachfrage, die das Angebot übersteigt. Sie erhöhen Produktion und Preise und prognostizieren Wachstum nicht nur für 2026, sondern mindestens bis 2028 und darüber hinaus. TSMC plant seine Lieferkapazitäten langfristig, während Samsung und SK Hynix langfristige Verträge mit Kunden abschließen, um Speicherchips zu sichern.

2. Zukunftstrends: Agentic AI und Physical AI

Der Fokus technologischer Innovationen wird sich zunehmend auf autonome KI-Systeme (Agentic AI) und physische KI-Anwendungen wie humanoide Roboter und autonomes Fahren verlagern. Dies dürfte die Nachfrage langfristig antreiben. Die Unternehmen im Portfolio profitieren von einer Bewertung, die keine Blasenanzeichen zeigt, gesunden Bilanzen und steigenden Dividenden.

3. Attraktivere Bewertungen als US-Technologieaktien

Im Gegensatz zu US-Hyperscalern, die derzeit ihre Investitionen erhöhen und somit kurzfristig ihre Finanzkennzahlen belasten, zeigen asiatische Technologieunternehmen stabilere Perspektiven. Die niedrigeren KGVs und die attraktiveren Dividendenraten sprechen für eine bessere relative Bewertung. Zudem profitieren diese Unternehmen von der globalen Nachfrage nach Halbleitern und Speicherchips, die in den USA durch diverse Technologielieferanten bedient werden.

Investmentstrategie und Portfolioaufstellung

Die Jupiter Asian Income Strategie setzt etwa 45 % des Kapitals im Technologiesektor ein, um von langfristigen Wachstumstrends zu profitieren. Rund 17 % werden in rohstoffproduzierende Unternehmen wie Öl-, Gas-, Kupfer- und Goldförderer sowie im Verteidigungssektor investiert. Der Rest konzentriert sich auf innländische Konsumunternehmen in Australien, Singapur und Indien. Diese Diversifikation soll die Strategie gegen unterschiedliche wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen absichern.

Fünf führende Technologieunternehmen und ihre strategischen Vorteile

  • TSMC: Führender Hersteller von hochmodernen Prozessoren, der die AI- und Robotikindustrie mit leistungsstarken Rechenkomponenten versorgt.
  • Samsung Electronics: Kombiniert Halbleiterproduktion mit Entwicklung humanoider Roboter und integriert diese in ein umfassendes Smart-Home-Ökosystem.
  • SK Hynix: Globaler Speicherhersteller, der die steigende Nachfrage nach schnellem, lokalem Speicher für KI-gesteuerte Roboter bedient.
  • MediaTek: Spezialist für energieeffiziente Edge-AI-Chips, die für IoT- und Robotikanwendungen eingesetzt werden.
  • Hon Hai Technology Group: Weltweit größter Auftragshersteller, der von der Massenfertigung robotischer Komponenten profitiert und humanoide Roboter in eigenen Fabriken einsetzt.

Risiken und weitere Hinweise

Wie bei allen Investitionen bestehen auch bei dieser Strategie Risiken, darunter Währungs- und Kursrisiken, Marktkonzentrationen sowie politische und regulatorische Risiken vor allem in Schwellenländern. Die Strategie kann Derivate einsetzen, um Risiken zu steuern. Darüber hinaus ist aufgrund der globalen wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen mit erhöhter Volatilität zu rechnen.


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