Dominanz des Aktienrisikos in traditionellen Portfolios
In ausgewogenen Portfolios machen Aktien oft 50 % oder weniger der Gesamtallokation aus. Dennoch stammen fast 80 % des Portfoliorisikos vom Aktienfaktor. Dies führt dazu, dass Anleihen als Gegengewicht versagen, wenn Korrelationen steigen und Zinsen nicht mehr als Puffer wirken. Die negative Marktentwicklung im Jahr 2022 verdeutlicht die Schwierigkeiten beim Ausgleich solcher Verluste.
Verluste in Abschwungphasen sind schwer auszugleichen: Ein Portfolio, das 30 % verliert, benötigt eine Wertsteigerung von 43 %, um das ursprüngliche Niveau zu erreichen. Investoren verfehlen häufiger ihre Ziele, weil sie in Krisenzeiten nicht stillhalten können. Die Risikotoleranz wird in Stressphasen besonders geprüft.
Unkorrelierte Renditequellen als Lösung
Anstatt viele Anlageklassen zu kombinieren, ist es entscheidend, echte unkorrelierte Renditequellen einzufügen. Mit 15 bis 20 unkorrelierten Renditeströmen lässt sich das Risiko erheblich reduzieren, ohne erwartete Erträge zu vermindern. Jeder zusätzliche, unabhängige Renditenstrom verringert die Gesamtvolatilität eines Portfolios.
Attraktive alternative Strategien im aktuellen Marktzyklus
Nach den Marktturbulenzen im März, ausgelöst durch geopolitische Konflikte, präsentieren sich mehrere Strategien als überzeugend:
- Wandelanleihen: Die Bonität der Emittenten bleibt stark, die Volatilität einzelner Aktien erhöht die eingebetteten Aktienoptionen. Primärmarktaktivitäten bieten Reinvestitionsmöglichkeiten, während der Sekundärmarkt günstigere Einstiegspunkte ermöglicht.
- Kreditstrategien: Fokussiert auf Hochzinsanleihen, verbinden diese Strategien Zinszahlungen mit Wertsteigerungen und nutzen Short-Positionen zum Schutz. In einem Umfeld enger Spreads und solider Fundamentaldaten entstehen asymmetrische Chancen durch abgesicherte direktionale Positionen.
- Systematische Strategien: Diese sind auf maximale Diversifikation ausgerichtet, zeigen geringe Sensitivität gegenüber Aktien und Anleihen und gewinnen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz an Bedeutung.
Vom Satelliteninvestment zum Kernportfolio
Die Erfahrungen aus 2022 und jüngst aus den Märkten zeigen, dass Hedgefonds von taktischen Satelliteninvestments zu festen Kernbestandteilen moderner Portfolios werden. Sie ermöglichen es, Renditen über Konjunkturzyklen stabil zu generieren und Risiken zu diversifizieren.
Die Zielsetzung geht über das Streben nach Alpha hinaus: Hedgefonds bieten Renditeströme, die gerade in herausfordernden Marktphasen Risiken reduzieren und so zur Portfolioresilienz beitragen. Die berühmte Anlegerregel „Verliere niemals Geld“ unterstreicht die Bedeutung von Risikomanagement durch geeignete Anlagen.
DE: Bei der Erstellung dieses Beitrags kann KI unterstützend eingesetzt worden sein. EN: AI may have been used to support the creation of this post.