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Investieren in Megatrends: Virtual Reality

OpinionsInvestieren in Megatrends: Virtual Reality

von Günther Schmitt, Fondsmanager des Raiffeisen-MegaTrends-Aktien.

Gewaltige Fortschritte vor allem in der Hardware-Entwicklung lassen uns inzwischen in virtuelle Welten eintauchen, die sich schon beinahe echt anfühlen. Sowohl für Spaß und Vergnügen als auch für ganz handfeste, praktische Anwendungen in nahezu allen Lebensbereichen.

Sie sitzen am Strand auf einer Südseeinsel und lassen die Seele baumeln. Wenige Augenblicke später streifen Sie durch längst versunkene Städte oder machen einen Abstecher zu den Dinosauriern. Wer es noch actionreicher mag, geht auf Schatzsuche und nimmt es dabei gleich mit einer ganzen Horde von Piraten auf. Und das alles, ohne ein Flugticket zu buchen oder auch nur das eigene Wohnzimmer zu verlassen!

Was vor wenigen Jahren noch wie ferne Zukunftsmusik geklungen hat, ist inzwischen schon sehr nah an der Realität. Der virtuellen Realität (VR), um genau zu sein. Oder, damit eng verwandt, der „erweiterten Realität“ (Augmented Reality, AR).

Derzeit dienen dazu vor allem sogenannte Headsets (VR-Gear) – zumeist eine Kombination aus einer Art Brille und aus Kopfhörern. Der große Unterschied zu einer echten Brille besteht darin, dass in der VR-Brille statt Gläsern Bildschirme stecken. Dinge, wie beispielsweise ein Buch in der Hand, können durch eine Kamera in der Brille erkannt und dann in das virtuelle Bild eingespielt werden. So lässt sich – mit dem Gefühl von Südsee-Urlaub – auf der heimischen Couch ein Buch lesen. Bei Spielen ist man nun wirklich mittendrin statt nur dabei.

Unzählige Anwendungsmöglichkeiten mit gewaltigem Nutzen

In der Industrie lassen sich mit diesen neuen Technologien Neuerungen virtuell erleben und testen, bevor etliche teure Prototypen gebaut werden müssen. Schulungen können viel effizienter und kostensparender durchgeführt werden. Bereits jetzt betreten Medizinstudenten mancherorts virtuelle Herzkammern und Ärzte operieren zunehmend mit Hilfe von VR-Technologien. Auszubildende und Lehrlinge können sich auf diese Weise mit Geräten vertraut machen und aus Fehlern lernen, ohne dabei teures Equipment zu zerstören. Autohändler und Möbelhäuser machen ihre Produkte virtuell erlebbar. Überhaupt wird der Handel, vor allem der Onlinehandel, ein großer Profiteur der neuen Möglichkeiten sein. Produkte lassen sich beinahe real aus- und anprobieren, bevor man sie bestellt und viel Hin- und Zurückschicken kann damit künftig entfallen. Auch für Therapeuten eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten, z.B. im Bereich der Psychotherapien.

Enormer Wachstumsmarkt für Jahrzehnte

Schon jetzt lässt sich erahnen, dass über kurz oder lang spezielle Kontaktlinsen an die Stelle der bisherigen Headsets treten könnten – was die Anwendungspalette nochmals erweitert. Kurzum: Es gibt nahezu unendliche Anwendungsbereiche. Für Investoren besonders erfreulich: VR und AR werden tatsächlich in rasant steigendem Umfang angewandt und zugleich weiterentwickelt. Die Branche gilt als eine der wachstumsstärksten überhaupt. Analysten von der Credit Suisse erwarten für den Markt jährliche Zuwachsraten von 35 % bis 40 % über die nächsten zehn Jahre – das Potenzial wird sogar ähnlich groß wie der Smartphone- Markt geschätzt!

Diesen Megatrend können und wollen wir uns im Raiffeisen-MegaTrends-Aktien natürlich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Das Fondsmanagement konzentriert sich dabei auf drei große Bereiche:

  • Produzenten der zugrundeliegenden Hardware und ihre Zulieferer
  • Produzenten von weiterführender Software (Applikationen, Spiele, Programme, etc.)
  • Händler und Anwender

Im Raiffeisen-MegaTrends-Aktien sind derzeit die Aktien von 20 Unternehmen enthalten, die diesen Bereichen zugeordnet werden können (Stand per 17. September 2018):

Fazit

Der Megatrend „Virtual Reality“ beginnt gerade erst, so richtig fahrt aufzunehmen. Es ist bisher kaum absehbar, wie viel „Virtuelle Realität“ unser Leben verändern wird. Fest dürfte aber stehen, dass es von Grund auf revolutioniert wird. Die Entwicklungen auf diesem ungemein aufregenden, spannenden Gebiet sind permanent im Fluss. Es wird große, spektakuläre Gewinner geben, aber natürlich auch Verlierer. Den überdurchschnittlichen Chancen im Zuge dieser Umwälzungen stehen entsprechende Risiken gegenüber. Deswegen beobachtet das Fondsmanagement des Raiffeisen-MegaTrends-Aktien die wahrhaft bahnbrechenden Entwicklungen auf diesem Gebiet besonders intensiv.


Zum Fondsmanager
Günther Schmitt, Senior Fondsmanager
Günther Schmitt ist seit 2006 im Fondsmanagement, Abteilung Aktien Entwickelte Märkte, tätig. Sein Aufgabengebiet umfasst neben dem heimischen Markt auch das Management globaler Aktien. Im Jänner 2014 übernahm er das  Managmenet des Raiffeisen-MegaTrends-Aktien. Die Ausbildung von Günther Schmitt umfasst einen Abschluss in Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie den Lehrgang für Finanzanalysten der ÖVFA.

Kontakt:
Oliver Müller, Senior Institutional Sales Manager, Raiffeisen Kapitalanlage GmbH
Niederlassung Deutschland
Wiesenhüttenplatz 26
D-60329 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0) 162 2038883
E-Mail: oliver.mueller@rcm.at
www.rcm-international.com/de

Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten.

Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) des Raiffeisen-MegaTrends-Aktien stehen unter www.raiffeisen-salzburg-invest.com sowie bei der Raifeisen Kapaitalanlage GmbH, Zweigstelle Deutschland, Wiesenhüttenplatz 26, 60329 Frankfurt am Main,  in deutscher Sprache zur Verfügung.

Der Raiffeisen-MegaTrends-Aktien weist eine erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Das ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Die Inhalte dieser Unterlage stellen weder ein Angebot, eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch eine Anlageanalyse dar.
Stand: März 2018