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Mehr als die Hälfte der Deutschen betrachten Nachhaltigkeitskriterien bei einer Anlage als (mit)entscheidend

Press ReleasesMehr als die Hälfte der Deutschen betrachten Nachhaltigkeitskriterien bei einer Anlage als (mit)entscheidend

Die aktuelle Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zeigt eine zunehmende Relevanz nachhaltiger Investments bei deutschen Anlegern. Laut einer repräsentativen Umfrage denken 47 Prozent der Befragten, dass die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage in den nächsten 12 Monaten steigen oder stark steigen wird (siehe Abbildung 1). Im Vorjahr waren noch nur 37 Prozent dieser Ansicht. 44 Prozent der Befragten gehen von einer unveränderten Relevanz aus und nur 9 Prozent meinen, dass die Bedeutung eher wieder abnehmen werde.

Eine weitere Erkenntnis der aktuellen Umfrage ist, dass es sich bei der zunehmenden Relevanz nachhaltiger Geldanlagen um einen breit angelegten Trend handelt. Insbesondere Befragte im Alter von unter 40 Jahren, solche mit einem hohen Haushaltsnettoeinkommen sowie mit einem höheren Schulabschluss erwarten eine zunehmende Relevanz der Nachhaltigkeit in der Geldanlage.

Dabei sind die Befragten jedoch nicht nur insgesamt der Meinung, dass das Thema Nachhaltigkeit bei Geldanlagen wichtiger wird, sondern wollen auch konkret selbst entsprechende Faktoren bei der Anlage berücksichtigen. „53 Prozent der Befragten wollen ihre Investments zukünftig entsprechend ausrichten“, erklärt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Dabei reicht die Spanne von solchen, die nur noch anlegen wollen, wenn die Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt sind bis dahin, dass das Geld teilweise nachhaltig investiert werden soll.“ Weniger als die Hälfte der Befragten gibt dagegen an, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage für sie nicht entscheidend ist.

„Das zeigt, dass sich infolge des wachsenden Interesses an nachhaltigen Kapitalanlagen auch der Entscheidungsrahmen der Anleger zunehmend verändert“, so Geyer weiter. „Nachhaltigkeit ist bei zahlreichen Anlegern – neben Rendite, Risiko und Liquidität – zur vierten Entscheidungsdimension avanciert. Damit ist das klassische Dreieck, das die Anlageentscheidungen seit langer Zeit bestimmt hat, zu einem Viereck geworden.“

„Da wir davon überzeugt sind, dass nachhaltige Geldanlagen ein wichtiges gesellschaftliches Thema, politisch gewünscht und zudem bei den Kunden zunehmend gefragt sind, ist Nachhaltigkeit schon seit längerer Zeit ein strategischer Schwerpunkt unserer Arbeit“, führt Geyer weiter aus. Um den Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden und Geschäftspartnern Rechnung zu tragen, bietet ebase die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“ zu berücksichtigen. Zudem wurde die Vermögensverwaltung ebase Managed Depot kürzlich auf einen „grünen“ Ansatz umgestellt.


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.