Monday 4-Mar-2024
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Raiffeisen KAG wieder erfolgreichste Fondsgesellschaft bei FNG-Siegel-Vergabe

OpinionsRaiffeisen KAG wieder erfolgreichste Fondsgesellschaft bei FNG-Siegel-Vergabe

Die Raiffeisen KAG wurde auch heuer wieder vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) mit vielen „Sternen“ bedacht. Mit 18 mit der Höchstnote prämierten Fonds ist die Raiffeisen KAG die Fondsgesellschaft mit den meisten „3-Sterne-Siegel“-Produkten in ihrem Portfolio.

„3-Sterne“-Siegel gingen insgesamt an: Raiffeisen-GreenBonds, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-LocalBonds, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Europa-Aktien, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ÖsterreichPlus-Aktien, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Solide, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Wachstum, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ShortTerm, Raiffeisen-PAXetBONUM-Aktien, Raiffeisen-PAXetBONUM-Anleihen sowie Raiffeisen-SmartEnergy-ESG-Aktien.

Zu den Fonds

Die Höchstnote wurde insgesamt an 130 Fonds vergeben. Insgesamt haben heuer 89 Produktanbieter Fonds für die Siegel-Vergabe eingereicht. Ein „3-Sterne“-Siegel wird nur an Fonds mit einer besonders anspruchsvollen und umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie vergeben, die sich in den Kategorien „Institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Portfolio-Fokus“ (Titelauswahl, Engagement und KPIs) besonders hervorheben.

„Das FNG-Siegel ist der SRI-Qualitätsstandard auf dem deutschsprachigen Finanzmarkt und wir freuen uns sehr über die vielen Top-Bewertungen. Als Top-Anbieter nachhaltig ausgerichteter Investmentfonds sind derartige Auszeichnungen enorm wichtig für die Glaubwürdigkeit unserer Strategien. Die neuerlichen Höchstnoten für 18 Fonds sind ein Beleg dafür, dass wir unsere Qualitätsstandards auf sehr hohem Niveau halten können“, so Hannes Cizek, CEO der Raiffeisen KAG.

Nachhaltig investieren 2.0: Transformation begleiten
Für Dieter Aigner, Geschäftsführer und Chief Sustainable Investment Officer, ist dieser Erfolg kein Zufall, sondern die schlüssige Folge der konsequenten Weiterentwicklung des stringenten Nachhaltigkeitsprozesses, der mittlerweile auch international eine Benchmark für andere nachhaltig ausgerichtete Asset Manager ist. „Nachhaltig investieren 2.0 heißt, verantwortungsvoll zu investieren und die Transformation zu begleiten“, so Aigner.

Raiffeisen Capital Management hat sieben Bereiche identifiziert, die sehr stark von Transformation betroffen sind und diese als Zukunft-Themen definiert. Sie sind gleichzeitig auch wichtige Anlagethemen: Energie, Infrastruktur, Kreislaufwirtschaft, Mobilität, Technologie, Rohstoffe sowie Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden. „Zu diesen sieben Schwerpunkten haben wir im Fondsmanagement interdisziplinäre Arbeitsgruppen gegründet, die sich intensiv auch in Hinblick auf ESG mit der jeweiligen Materie befassen und in engem Austausch mit den anderen Teams stehen, da es auch viele Schnittstellen gibt. Das Know-how, das dadurch gewonnen wird, ist ein fester Bestandteil des Investmentprozesses und fließt daher auch unmittelbar als qualitative, diskretionäre Bewertung in die Entscheidung mit ein, ob wir in ein Unternehmen oder einen Staat investieren und so Transformation unterstützen“, so Aigner.

Ein weiteres herausforderndes Jahr für nachhaltige Investments
In den letzten beiden Jahren sind nachhaltige Investments etwas aus dem Investorenfokus gerückt. Auslöser dafür sind die geopolitischen Krisen, der Anstieg des Ölpreises und der Militärausgaben sowie die hohe Inflation. Das geänderte Marktumfeld bringt spürbaren Gegenwind für Unternehmen in Sektoren wie z. B. erneuerbare Energien und Recycling – die aktuellen Bewertungsniveaus sind jetzt jedoch teilweise wieder sehr attraktiv. Die Raiffeisen KAG hält per Ende Oktober 2023 39,2 Milliarden Euro Assets under Management. Bereits rund 50 % – 19,3 Milliarden Euro – werden nach strengen ESG-Kriterien gemanagt.

Zum FNG-Siegel

Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds und ähnliche Finanzprodukte im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen alle Unternehmen des jeweiligen Fonds komplett auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Tabu (in der Regel mit einer 5 Prozent Umsatztoleranz) sind Investitionen in Atomkraft, Kohlebergbau, Kohleverstromung, Fracking, Ölsande, Tabak, sowie Waffen & Rüstung. Nachhaltigkeits-Fonds, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Portfolio-Fokus“ (Auswahl- & Dialogstrategie, KPIs) besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne.