EZB-Analyse für 2026: Ausblick und Prognosen
Die Europäische Zentralbank (EZB) startet entspannt ins Jahr 2026, ohne unmittelbaren Handlungsdruck. Die Anhebung der eigenen Inflationsprojektion für 2026 auf 1,9 Prozent zeigt eine Annäherung an das Ziel von 2 Prozent.
Bedeutung der Inflationserwartungen
Für die Notenbanker sind nicht nur die nominale Inflationsraten entscheidend, sondern auch die Verankerung der Inflationserwartungen nahe des Ziels. Die Prognosen für 2027 und 2028 lassen ebenfalls kaum Preissteigerungsdruck erwarten.
Zinspolitik und Wirtschaftsentwicklung
Die Wahrscheinlichkeit für weitere Leitzinssenkungen wird als gering eingeschätzt, außer in Ausnahmefällen wie einer Eskalation von Handelskonflikten oder einer starken Aufwertung des Euro. Ein Zinsschritt nach oben würde frühestens gegen Ende 2026 erfolgen, abhängig von der Entwicklung des privaten Sektors und der Wachstumsdynamik.
Auswirkungen auf den Euro und Aktienmarkt
Der Kurs des Euro im Vergleich zum US-Dollar wird voraussichtlich durch die erwarteten Zinssenkungen in den USA beeinflusst und schwächer tendieren. Moderate Inflation und stabile kurzfristige Zinsen auf inflationsähnlichem Niveau sind positiv für Aktienmärkte.
Autor: Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER REUSCHEL
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