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NAI apollo: Deutscher Transaktionsmarkt für Wohnportfolios normalisiert sich auf niedrigem Niveau

Edition AINAI apollo: Deutscher Transaktionsmarkt für Wohnportfolios normalisiert sich auf niedrigem Niveau

Marktentwicklung 2025 und Akteursstruktur

Der deutsche Transaktionsmarkt für Wohnportfolios normalisiert sich derzeit auf einem niedrigem Niveau. Offene Immobilien- und Spezialfonds prägen die Käuferseite, während Projektentwickler und Bauträger an der Spitze der Verkäuferseite stehen. Inländische Investoren dominieren weiterhin, wobei das Interesse aus dem Ausland, besonders von privaten Großanlegern, deutlich zunimmt.

Segmentanalyse nach Transaktionsvolumen

Die mittelpreisigen Segmente zwischen 10 und 100 Millionen Euro zeigten 2025 eine deutliche Umsatzsteigerung mit einem Marktanteil von 59,3 Prozent, entspricht 5,2 Milliarden Euro. Besonders dynamisch war der Bereich 25 bis 50 Millionen Euro mit fast verdoppeltem Umsatz. Großvolumige Transaktionen über 100 Millionen Euro gingen hingegen um 46,4 Prozent zurück, wobei das Segment zwischen 100 und 500 Millionen Euro mit 27,4 Prozent weiterhin den größten Marktanteil hält.

Investorenstruktur

Offene Immobilien- und Spezialfonds reduzierten ihre Ankäufe um 24,3 Prozent, expandierten allerdings ihre Verkäufe um 129,4 Prozent und bleiben mit 1,7 Milliarden Euro die stärkste Käufergruppe. Projektentwickler und Bauträger veräußerten Immobilien im Wert von 3,4 Milliarden Euro. Privatinvestoren und Family Offices erhöhten ihr Engagement mit 1,4 Milliarden Euro und einem Anteil von 16 Prozent. Internationale Käufer erweiterten ihre Aktivitäten und steigerten das Ankaufsvolumen um 21,9 Prozent auf 3,06 Milliarden Euro. Deutschland bleibt mit 64,9 Prozent Marktanteil die wichtigste Käufernation.

Projektentwicklungen und Angebotslage

Das Transaktionsvolumen bei Projektentwicklungen reduzierte sich auf 2,7 Milliarden Euro in 2025, was einem Rückgang von 6,9 Prozent entspricht. Die Angebotsknappheit ist weiterhin ein bedeutendes Thema, da eine rückläufige Neubautätigkeit auf hohe Nachfrage trifft. Der Fokus liegt zunehmend auf nachhaltigen Neubauten in gemischten Quartieren sowie serien- und modularen Bauweisen im geförderten Wohnungsbau.

Marktausblick 2026

Die deutsche Immobilienwirtschaft befindet sich in einer Phase der strukturellen Neuordnung mit höheren Finanzierungskosten und regulatorischen Herausforderungen. Das Preisniveau in Kombination mit steigenden Mieten schafft selektive Einstiegschancen, welche vermehrt von ausländischen Investoren genutzt werden. Für 2026 wird eine moderate Belebung des Transaktionsvolumens unterhalb früherer Höchstwerte erwartet, wobei der Verkauf älterer Bestände und größere Portfoliodeals wieder stärker in den Fokus rücken. Das erwartete Investitionsvolumen liegt unter 10 Milliarden Euro und orientiert sich am Niveau von 2024.


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