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Deutscher Immobilieninvestmentmarkt 2025: Jahresendrally trotz Rückgang gegenüber 2024

Edition AIDeutscher Immobilieninvestmentmarkt 2025: Jahresendrally trotz Rückgang gegenüber 2024

Übersicht zum Immobilieninvestmentmarkt 2025

Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt erzielte 2025 ein Transaktionsvolumen von 33 Milliarden Euro und lag damit fünf Prozent unter dem Wert von 2024. Eine starke Jahresendrallye sorgte allerdings in der zweiten Jahreshälfte für Investitionen von 18,6 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 4,4 Milliarden Euro gegenüber dem ersten Halbjahr entspricht.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2025 war für die deutsche Wirtschaft trotz eines leichten Wirtschaftswachstums von 0,1 Prozent weiterhin herausfordernd. Rückgänge bei Exporten aufgrund der US-Handelspolitik und einem Einbruch der Industrieproduktion wirkten sich negativ aus, während sich Unternehmensinvestitionen stabil zeigten. Der Arbeitsmarkt blieb weitgehend stabil, da Beschäftigungsverluste im produzierenden Gewerbe durch Zuwächse im Dienstleistungssektor ausgeglichen wurden.

Entwicklung der Investmentstrategien

Im Core-Segment wurde ein Anstieg sicherheitsorientierter Investments um 12,5 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro mit einem Anteil von 29 Prozent verzeichnet, vor allem bei Büro- und Hotelimmobilien. Core-plus und Value-add lagen insgesamt rückläufig, wobei der Produktmangel insbesondere bei wertsteigerungsorientierten Anlagen hemmend wirkte. Opportunistische Investments blieben auf Vorjahresniveau, mit einem Anstieg um 20 Prozent im Gewerbesegment.

Transaktionsstruktur

Großvolumige Abschlüsse ab 100 Millionen Euro waren mit 49 Transaktionen selten, darunter 16 im Jahresendquartal. Paketkäufe verloren im Vergleich zum Vorjahr 24 Prozent ihres Anteils, während Transaktionen im Größenbereich 20 bis 50 Millionen Euro um fast ein Drittel zulegten und fast die Hälfte des Gesamtvolumens ausmachten. Die Anzahl der Transaktionen stieg um 17 Prozent auf rund 1.390, mit einer durchschnittlichen Dealgröße von 24 Millionen Euro.

Akteurs- und Investorentrends

Asset- und Fondsmanager erweiterten ihre Portfolios mit einem Nettokauf von 4,2 Milliarden Euro. Ebenso investierten Privatinvestoren, Family Offices, Immobiliengesellschaften und die öffentliche Hand, insbesondere im Wohnsegment. Demgegenüber gab es Devestitionen bei Immobilien-Aktiengesellschaften und REITs. Der ausländische Investorenanteil stieg auf 45 Prozent, wobei ein Fünftel des Volumens aus Europa und 14 Prozent aus Nordamerika kamen. Deutschland bleibt trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten ein wesentlicher Markt für internationale Investoren.

Assetklassen im Detail

  • Wohnen: Mit einem Volumen von 8,4 Milliarden Euro sank das Ergebnis leicht um vier Prozent aufgrund von Produktmangel im Neubau und reduzierten Portfoliobereinigungen.
  • Logistik: Trotz anhaltendem Interesse ging das Volumen um 14 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro zurück, geprägt von Mangel an Value-add-Produkt und schwächerer Nachfrage.
  • Einzelhandel: Leichte Zuwächse um zwei Prozent auf 6,4 Milliarden Euro, unterstützt durch zwölf Großtransaktionen über 100 Millionen Euro.
  • Büro: Das Volumen sank um elf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro, bedingt durch strategische Portfoliooptimierung und Marktniveauanpassungen; jedoch sind deutliche Mietsteigerungen in Toplagen und eine reduzierte Neubautätigkeit zu erwarten.
  • Hotel und Gesundheitsimmobilien: Hotels verzeichneten einen Anstieg von 38 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro; Gesundheitsimmobilien stiegen um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, unter anderem durch den Ankauf eines Pflegeportfolios.

Ausblick für 2026

Für 2026 wird aufgrund einer gut gefüllten Pipeline und potenzieller Großtransaktionen ein Transaktionsvolumen von 35 bis 40 Milliarden Euro erwartet. Immobilien könnten aufgrund steigender Unsicherheiten bei Aktien und Anleihen als sichere Anlagealternative wieder an Bedeutung gewinnen.


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