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Schroders analysiert Gewinner und Verlierer im KI-Sektor für 2026

Edition AISchroders analysiert Gewinner und Verlierer im KI-Sektor für 2026

KI-Gewinner und -Verlierer zeichnen sich 2026 deutlicher ab

Technologieinvestoren stehen vor einer stärkeren Differenzierung zwischen Gewinnern und Verlierern im Bereich künstlicher Intelligenz (KI). Die Sorge über eine KI-Blase führt zu einer kritischen Prüfung der Kapitalrendite (Return on Investment, ROI) von Unternehmen, die mit KI verbunden sind. Märkte reagieren zunehmend volatil und unterscheiden klarer zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Akteuren, was Chancen für aktive Aktienselektion eröffnet.

Kritische Bewertung und Monetarisierung von KI

Unternehmen mit sichtbaren Monetarisierungserfolgen, etwa das Cloud-Geschäft von Google, werden von den Märkten belohnt, während Firmen mit weniger überzeugenden Renditen hinterfragt werden. Dabei ist die KI-Landschaft sehr heterogen: Unterschiedlicher Wettbewerbsdruck, Geschäftsmodelle und Finanzierungsbedarfe prägen das Risiko- und Wertbild der Unternehmen.

Unterschiedliche Formen der KI-Monetarisierung

Die Einnahmen aus KI entstehen nicht immer dort, wo man sie erwartet. Manche Nutzer zahlen direkt für KI-Dienste über Abonnements oder Lizenzen, andere profitieren indirekt von KI-gestützten Tools und Anwendungen, ohne explizit dafür zu zahlen. Die Monetarisierung kann in den Gesamtumsätzen verschiedener Geschäftsbereiche verborgen sein.

Zur Analyse der KI-Monetarisierung ist es notwendig, den gesamten Technologiestack zu betrachten – von Nutzeranwendungen über die unterstützenden großen Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) bis hin zur zugrundeliegenden Infrastruktur. Einnahmen entstehen entlang dieses Stacks sowohl bei LLM-Anbietern als auch bei Hyperscale-Cloud-Anbietern.

Deutliche Einnahmenquellen bei LLMs und Cloud-Anbietern

LLM-Unternehmen erzielen bereits signifikante Umsätze durch Entwicklernutzung, Unternehmenslizenzen und Konsumentenabonnements. Es wird erwartet, dass die Einnahmen in wenigen Jahren mehrere zehn Milliarden Dollar erreichen und damit mit führenden Softwarefirmen konkurrieren.

Hyperscale-Cloud-Anbieter wie AWS, Azure und Google Cloud berichten von stark wachsender Nachfrage durch KI-Workloads, die die vorhandenen Kapazitäten übersteigt. Diese Entwicklung bestätigt die zunehmende Monetarisierung von KI.

Versteckte Monetarisierung und Effizienzsteigerungen

Viele Unternehmen verwenden KI primär zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Kennzahlen, etwa durch bessere Werbeleistung oder erhöhte Conversion-Raten, ohne spezifische KI-Umsätze auszuweisen. Diese „versteckte“ Monetarisierung ist weit verbreitet und wird häufig unterschätzt.

Szenarien und Marktausblick

Schroders hat verschiedene Szenarien durchgerechnet, von einem KI-Boom bis zu einem möglichen KI-Bust ähnlichen dem Platzen der Dotcom-Blase. Ein Rückgang der Investitionen im KI-Sektor könnte zu einer Abschwächung der Wirtschaft führen, während ein stabiler oder wachsender Markt die Aufwärtstendenz der Märkte unterstützt.

Die Rentabilitätssorgen führen voraussichtlich zu erhöhter Volatilität, doch trotz möglicher Enttäuschungen bleibt das langfristige Potenzial von KI stark. Umsätze im KI-Sektor steigen weiter, während einige Unternehmen scheitern könnten.

Fazit

2026 wird die Differenzierung zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen KI-Unternehmen stärker sichtbar. Anleger sollten diese Dynamik bei ihrer Aktienauswahl berücksichtigen. Die Analyse der Monetarisierungsformen und Geschäftsmodelle ist essenziell, um Chancen und Risiken im KI-Sektor angemessen zu bewerten.


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