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Herausforderungen bei der Finanzierung von Gründerinnen in Europa

Edition AIHerausforderungen bei der Finanzierung von Gründerinnen in Europa

Frauen in der Start-up-Finanzierung weiterhin benachteiligt

Investitionsdaten belegen, dass Frauen als Gründerinnen und Co-Gründerinnen in Europa, insbesondere in der Region Zentral- und Osteuropa (CEE), weiterhin mit Schwierigkeiten bei der Sicherung von Venture-Capital-Finanzierung konfrontiert sind. Zudem besitzen Frauen nach neuesten McKinsey-Daten lediglich 29 % der Führungspositionen, was systematische Barrieren in verschiedenen Branchen verdeutlicht.

Unterrepräsentation auf allen Ebenen

Frauen sind auf allen Ebenen der Unternehmenshierarchie unterrepräsentiert, besonders in Spitzenpositionen, wo sie nur 29 % der C-Suite-Rollen einnehmen. Diese Diskrepanz zeigt sich bereits auf Einstiegsebene: Nur 21 % der weiblichen Mitarbeiter werden von ihren Vorgesetzten ermutigt, Künstliche Intelligenz (KI) zu nutzen, verglichen mit 33 % der Männer. Dies beeinflusst auch die Wahrnehmung der Karrierechancen, die KI bieten kann.

VC-Finanzierung und Diversität in der CEE-Region

Seit 2008 haben Start-ups mit weiblicher Gründung in Europa insgesamt 8,8 Milliarden Euro über 5.933 Finanzierungsrunden erhalten. Allerdings ist die Finanzierung in Ländern wie Serbien, Lettland, Kroatien, Slowenien und der Ukraine selten. CEE-Länder liegen dabei auch hinter west- und skandinavischen Ländern zurück, wenn mindestens eine Frau als Co-Gründerin beteiligt ist.

Ein Grund hierfür ist die geringe Anzahl von Frauen, die Start-ups gründen, in Verbindung mit einem traditionell männerdominierten, beziehungsorientierten VC-Umfeld. In der CEE-Region tendieren einige Investoren zu konservativeren Ansätzen, was die Chancen für Frauen weiter einschränkt.

Vorteile vielfältiger Teams

Studien zeigen, dass vielfältige Gründerteams bessere Ergebnisse erzielen. Harvard Business School fand etwa heraus, dass VC-Firmen mit einem um 10 % höheren Anteil weiblicher Investment-Professionals erfolgreicher sind und profitablere Exits haben. Auch Grant-Thornton-Studien belegen kulturelle und innovative Vorteile durch Diversity-Strategien in Unternehmen.

Strategien für mehr Vielfalt und Erfolg

Ein Fokus auf Qualität und Werte der Teams anstatt nur auf Gender ist entscheidend. Gründer sollten Ergebnisse liefern und zeigen, dass Geschlecht die Talentanerkennung nicht einschränkt. Managementebenen spielen eine Schlüsselrolle, um Förderungen und Chancen gleichberechtigt zu gestalten und so den Status quo herauszufordern.

Über Aneli Capital

Aneli Capital verwaltet einen Frühphasen-VC-Fonds mit einem Volumen von 35 Millionen Euro, der 2025 gestartet wurde. Der Fonds investiert in Start-ups aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Robotik, Energie, Raumfahrt, Photonik und smarte Fertigung in Litauen, den Baltischen Staaten, Polen und der CEE-Region. Das Team bringt über drei Jahrzehnte Erfahrung in Venture Investing und Fondsmanagement mit und unterstützt Gründer aktiv bei Wachstum und Folgefinanzierungen.


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