Immobilienmarkt 2026: Noch kein echtes Comeback in Sicht
Der deutsche Immobilienmarkt wird auch im Jahr 2026 nicht zu den früheren Mustern zurückkehren. Obwohl verschiedene Stimmen auf eine nachhaltige Erholung hoffen, ist von einem echten Comeback bisher nicht auszugehen. Entscheidend für die künftige Entwicklung ist die weiterhin geringe Anzahl an Transaktionen. Erst bei einer nachhaltigen Entspannung dieser Situation kann von einer verlässlichen Erholung gesprochen werden.
Vorsichtiger Optimismus und selektive Chancen
Das aktuelle Preisniveau eröffnet vor allem im Bürosegment selektive Einstiegsmöglichkeiten. Da Büros in den letzten Jahren stark unter Druck standen, besteht hier potenziell ein überdurchschnittliches Erholungspotenzial bei entsprechender Lage und Qualität.
Einfluss von Zins- und Politikentwicklung
Weder von der Zinsseite noch von politischen Maßnahmen sind neue Impulse zu erwarten, die das Marktwachstum stark fördern könnten. Politische Ambitionen zur Verbesserung der Angebotslage durch Bauregulierungen führen meist nur zu symbolischen Eingriffen ohne tiefgreifende Wirkung. Erleichterungen bei der Immobilienfinanzierung durch Zinssenkungen sind kaum absehbar, was eine breitere Erholung erschwert.
Differenzierter Nutzungsmix stärkt die Resilienz
Gewerbliche Nutzungen bleiben wichtig für urbane Angebote. Zeitgemäß ausgestaltete Büroflächen könnten wieder stärker nachgefragt werden, während Mixed-Use-Konzepte Portfolios durch Flexibilität und Resilienz stabilisieren. Stadtquartiere entwickeln sich zunehmend zu funktionalen Lebens- und Dienstleistungsräumen. Hotels bleiben angesichts von Geschäftsreisen und steigendem Tourismus relevant. Lage und Qualität sind weiterhin die entscheidenden Konstanten mit stabiler Nachfrage nach hochwertigen Flächen.
Herausforderungen bei veralteten und nicht marktfähigen Immobilien
Veraltete Büroflächen ohne Perspektiven bei Lage und Qualität stehen vor nachhaltigen Problemen und benötigen oft kostspielige Revitalisierungen, sofern diese wirtschaftlich sinnvoll sind. Nachhaltigkeit und ESG-Konformität älterer Objekte bleiben insbesondere im Hinblick auf anstehende Refinanzierungen relevant. Shoppingcenter stehen weiterhin unter strukturellem Druck durch den wachsenden Onlinehandel, wechselnde Konsumtrends und volatile Konsumstimmung verschärfen diese Situation zusätzlich.
Fazit: Keine impulsiven Entscheidungen, sondern langfristige Perspektiven
Das Jahr 2026 wird kein Jahr für Immobilienaktionismus. Es sind Ruhe, sorgfältige Analyse und langfristiges Denken gefragt. Nicht jedes günstige Objekt ist automatisch ein gutes Investment. Flexibilität bei der Nutzung, die Standhaftigkeit der Mieter und Anpassungsfähigkeit an alternative Nutzungen sind entscheidend. Wer diese Kriterien berücksichtigt, könnte attraktive Einstiegschancen finden, obwohl die volle Dynamik des nächsten Immobilienzyklus noch nicht erreicht ist.
Über IMAXXAM Asset Management GmbH
Die IMAXXAM Asset Management GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist ein unabhängiger Partner für das Management von Immobilienfonds institutioneller Investoren. Das Unternehmen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz entlang des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.
Ein interdisziplinäres Team von rund 50 Mitarbeitenden arbeitet gemeinsam mit Partnern und Investoren an nachhaltigen Immobilienkonzepten. Der Fokus liegt auf der aktiven Begleitung umfassender Wertschöpfungsstufen – von Transaktionen kleiner bis mittelgroßer Gewerbe- und Wohnimmobilien über strategisches Portfolio- und Asset-Management bis zu effizientem Property-Management. Ziel ist ein langfristiger Wertzuwachs und eine verantwortungsbewusste Weiterentwicklung der betreuten Assets.
Im Jahr 2025 umfasst das Portfolio mehr als 80 Gewerbe- und Wohnobjekte mit einem Gesamtwert von rund 1,7 Milliarden Euro.
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