Dominanz der Technologiebranche im Jahr 2026
Die Technologiebranche bleibt maßgeblich für die Renditen im S&P 500 verantwortlich und erzielt über zwei Drittel aller Gewinne. Hyperscaler zeichnen sich durch außergewöhnliche operative Hebelwirkung aus, wandeln nahezu 50 Cent Gewinn aus jedem zusätzlichen Dollar Umsatz um und übertreffen damit die breiten US-Marktperformance deutlich. Prognosen gehen bis 2026 von Investitionen in der Größenordnung von 600 Milliarden US-Dollar in diese Unternehmen aus, was das Wachstum entlang ihrer gesamten Lieferkette fördert.
Strukturelle Veränderungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Abseits der Branchenführerschaft im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) zeigen sich strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft. Das Verhältnis von Vermögen zu Einkommen steigt, was die Entwicklung einer “K-förmigen Wirtschaft” unterstreicht. Der Konsum konzentriert sich dabei vor allem auf die oberen zehn Prozent, insbesondere die obersten ein Prozent. Das durch KI getriebene Aktienvermögen kompensiert negative Einflüsse durch politische Unsicherheiten, was ein weiteres Wachstum ermöglicht.
Volatilität und Marktrisiken
Obwohl eine Korrektur ähnlich der Dotcom-Blase wahrscheinlicher geworden ist, wäre ein gravierender Rückschlag kaum tragbar und dürfte staatliche Interventionen auslösen, die Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Diese Dynamik könnte nur eine kurze Deflation der Vermögenspreise verursachen und zeitgleich die Inflation befeuern. Die Volatilität wird deshalb voraussichtlich hoch bleiben.
Längerfristige Realzinsentwicklung und makroökonomische Einflüsse
Für die kommenden 15 Jahre wird ein Anstieg der Realzinsen erwartet, ausgelöst durch verstärkte Staatsanleiheemissionen zur Haushaltsfinanzierung, geopolitische Konflikte und steigenden Inflationsdruck aufgrund des hohen Energiebedarfs der KI-Industrie.
Strategische Ausrichtung für Anleger
Aufgrund erhöhter Risikobereitschaft und Euphorie sind Märkte anfällig für Stimmungsschwankungen, ausgelöst durch Faktoren wie Ermüdung des KI-Themas, geopolitische Eskalationen, Handelsstörungen, Kreditstress oder Schwächen am Arbeitsmarkt. Die Identifikation von Gewinnerunternehmen, die von solchen Makrotrends relativ unberührt bleiben, ist essenziell zur Alpha-Generierung.
In einem Umfeld steigender Realzinsen rücken unmittelbare Gewinne stärker in den Vordergrund als zukünftige Erfolgsaussichten. Differenzierte Einnahmequellen, Margenresilienz sowie eine starke Cashflow-Position sind wichtige Kriterien für erfolgreiche Investments in einem von geringem Wachstum geprägten Marktumfeld.
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