Saturday 24-Jan-2026
0.1 C
Frankfurt am Main

BOJ-Zinsentscheidung: Normalisierung mindestens so schnell wie bisher

Edition AIBOJ-Zinsentscheidung: Normalisierung mindestens so schnell wie bisher

BOJ hält Zinsen stabil bei 75 Basispunkten

Die Bank of Japan hat, wie erwartet, den Leitzins bei 0,75 % belassen. Nach einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte im Dezember entspricht die aktuelle Entscheidung einer schrittweisen Normalisierung vor dem Hintergrund stabiler Inflationsraten und moderater Inflationserwartungen.

Signale für eine zügige Normalisierung der Geldpolitik

Die Erklärung der Bank deutet darauf hin, dass noch nicht die volle “neutrale” Geldpolitik erreicht ist. Die abweichende Meinung des als „Falken“ bekannten BOJ-Mitglieds Takata zeigt den anhaltenden leichten Druck, die geldpolitischen Stimulierungsmaßnahmen weiter zurückzufahren.

Die vierteljährlich angehobenen Inflationsprognosen implizieren, dass die Inflation länger über dem 2 %-Ziel verbleiben dürfte. Die Prognosen des geldpolitischen Ausschusses liegen für 2026 zwischen 1,9 % und 2 % und für 2027 zwischen 1,9 % und 2,2 %, gegenüber niedrigeren Prognosen im Oktober. Dies geschieht trotz einer leichten Wachstumsaufwärtskorrektur für 2026 und einer leichten Abwärtskorrektur für 2027.

Fiskalisches Risiko und Devisenmärkte

Die Bank berücksichtigt die Effekte staatlicher Maßnahmen gegen Preissteigerungen und priorisiert einen moderaten Anstieg von Löhnen und Preisen. Dabei bleibt sie neutral gegenüber fiskalischen Maßnahmen, berücksichtigt aber deren Auswirkungen auf die Preise.

Neu ist die explizite Einordnung der Yen-Schwäche und der Devisenmarkt als Risiko für Wirtschaft und Preise. Der jüngste Verkauf von Yen und japanischen Staatsanleihen in Verbindung mit fiskalischer Expansion könnte zu unerwünschter Inflation führen.

Ausblick auf die Zinsentwicklung und Marktreaktionen

Die erhöhte Inflationsprognose, das moderate Wachstum und die Entschlossenheit der BOJ deuten auf mindestens gleich schneller fortschreitende Zinserhöhungen wie seit März 2024 hin. Das Normalisierungstempo war bisher eher langsam, mit maximal zwei Zinserhöhungen pro Jahr.

Die Marktteilnehmer, darunter Carry-Trader, könnten weiterhin versuchen, die Stärke des Yen herauszufordern. Die Bank könnte mittelfristig gezielt die Yen-Liquidität reduzieren, um die Investitionen in risikoreiche Anlagen einzuschränken. Angesichts der Yen-Schwäche sind auch überraschende hawkische Maßnahmen möglich.


DE: Dieser Beitrag wurde automatisch vom altii-Redaktionssystem generiert. Der Inhalt wurde nicht manuell auf seine Richtigkeit überprüft. Wir sind bestrebt, relevante und aktuelle Informationen bereitzustellen. EN: This article was automatically generated by the altii editorial system. The content has not been manually reviewed for accuracy. We aim to provide relevant and timely information.