Sachwertanlagen als Kern im Private Banking 2026
Private Banking Einheiten setzen 2026 weiterhin auf Sachwertanlagen in ihrem Portfolio. Wohn- und Logistikimmobilien in Deutschland sowie Infrastrukturprojekte in Energie- und Verkehrsbereichen stehen besonders im Fokus. Werterhalt und Diversifikation dominieren als Anlageziele, ergänzt durch das Erreichen attraktiver Gesamtrenditen (Internal Rate of Return, IRR).
Nachfrage und Platzierungsvolumen
Die Kundennachfrage nach Immobilien und Infrastruktur zeigt sich heterogen, von Rückgängen bis zu Wachstumsphasen. Insgesamt bleibt die Nachfrage stabil, was sich in den Kapitalplatzierungen der letzten 12 Monate widerspiegelt: 40 % der Banken berichten von leicht gestiegenen, 38 % von konstanten und 12 % von rückläufigen Volumina.
Ergebnisse der Umfrage
Die Umfrage „Zukunft von Sachwertanlagen im Private Banking 2026“ wurde von mehreren Branchenteilnehmern im November und Dezember 2025 durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich 43 Private Banking Einheiten, darunter Vermögensverwaltungen, Privatbanken und Wealth Management Bereiche.
Anlageziele und Strukturierung
Über 90 % der befragten Banken bieten Private Markets Anlagen an, wobei 92 % Immobilienprodukte einschließen. Die wichtigsten Anlageziele sind Werterhalt (78 %), Diversifikation (62 %) und Gesamtrendite/IRR (57 %).
Immobilienanlagen
Direktinvestments werden von 65 % der Banken angeboten. Ergänzend spielen geschlossene sowie offene semi-liquide Strukturen mit jeweils 57 % eine bedeutende Rolle. Produktseitig dominieren Wohnimmobilien in Deutschland (73 %), Büro- und Logistikimmobilien in Deutschland und Europa sind weitere Schwerpunkte. US-amerikanische Immobilien bilden ebenfalls einen kleineren Anteil.
Infrastruktur
68 % der Banken bieten Infrastrukturprodukte an, wobei offene semi-liquide Vehikel am häufigsten genutzt werden (58,8 %), gefolgt von geschlossenen Strukturen (47,1 %) und ELTIFs (35,5 %). Besonders stark nachgefragt sind Energie-, Verkehrs-, Daten- und Ladeinfrastrukturprojekte.
Private Debt und Private Equity
Private Debt wird von 68 % der Teilnehmer angeboten, überwiegend über offene semi-liquide und geschlossene Vehikel. Private Equity Investments bieten 84 % der Banken an, häufig unter Nutzung geschlossener Strukturen, semi-liquider Vehikel und ELTIFs.
Ausblick und Erweiterung des Produktangebots
13 Banken, die bislang keine Sachwertanlagen anbieten, planen einen Einstieg. Sieben Institute wollen Immobilienprodukte integrieren, darunter Direktanlagen sowie offene semi-liquide und geschlossene Vehikel. Sieben weitere Banken planen den Aufbau von Infrastrukturangeboten, hauptsächlich offene semi-liquide Strukturen oder ELTIFs. Für Private Debt und Private Equity planen vier beziehungsweise fünf Banken erste Angebote.
Renditeerwartungen
- Immobilien: üblicherweise 4–5 % IRR
- Infrastruktur: 5–7 % IRR
- Private Debt: 5–10 % IRR
- Private Equity: überwiegend über 7 % IRR
Empfehlungen externer Handelsplattformen
Nur ein Viertel der Banken empfiehlt externe Handelsplattformen bei nicht vorhandenen eigenen Produkten. Namentliche Plattformen sind weniger relevant für die Mehrheit.
Entscheidungsprozesse und Digitalisierung
Bei 83 % der Banken trifft der Vorstand die finale Entscheidung über die Produktaufnahme. Private Banking Abteilungen sind ebenso in 83 % der Fälle involviert, während Produktmarketing zu 50 % beteiligt ist. Der Digitalisierungsgrad im Vertrieb steigt, bei knapp 60 % erfolgt eine teilweise oder vollständige Digitalisierung des Vertriebsprozesses. Wichtige Abwicklungs- und Lagerstellen sind die dwpbank, Attrax, DAB und FIL Fondsbank.
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