Goldnachfrage erreicht 2025 neuen Rekord
Der Bericht “Gold Demand Trends” des World Gold Council für das Jahr 2025 dokumentiert, dass die Gesamtnachfrage nach Gold mit 5.002 Tonnen einen historischen Höchststand erreichte. Ein Rekordquartal im vierten Quartal unterstrich ein außergewöhnliches Marktumfeld, in dem geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten die Investitionen in Gold auf 555 Milliarden US-Dollar ansteigen ließen.
Starke Investitionsnachfrage als Haupttreiber
Die weltweite Investitionsnachfrage stieg auf 2.175 Tonnen und war der wesentliche Faktor für das Rekordjahr. Anleger griffen verstärkt zu Gold-ETFs und erhöhten die Bestände um 801 Tonnen. Die Nachfrage nach Goldbarren und Münzen erreichte 1.374 Tonnen bzw. 154 Milliarden US-Dollar. Dabei zeigten sich China mit einem Plus von 28 % und Indien mit 17 % als führende Märkte, die mehr als die Hälfte der Nachfrage in diesem Segment ausmachten.
Zentralbanken und Schmuckmarkt
Zentralbanken stockten ihre Goldreserven um 863 Tonnen auf, womit die Nachfrage auf hohem Niveau, jedoch unter dem Vorjahresdurchschnitt blieb. Die Schmucknachfrage sank um 18 % gegenüber 2024, während der Gesamtwert der Schmucknachfrage um 18 % auf 172 Milliarden US-Dollar anstieg. Dies verdeutlicht die weiterhin hohe Wertschätzung von Gold trotz gestiegener Preise.
Angebot und Marktdynamik
Das Gesamtangebot erreichte ebenfalls einen Rekordwert, getrieben durch eine Minenproduktion von 3.672 Tonnen. Das Recycling stieg um moderate 3 % trotz hoher Preise, was auf eine zurückhaltende Wiederverwertung hinweist.
Ausblick für das Jahr 2026
Wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten prägen weiterhin das Umfeld. Gold überschritt im Januar 2026 erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze, was die Rolle von Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten bestätigt. Die anhaltend starke Nachfrage wird als fortwährender Trend erwartet.
Zusammensetzung der Gesamtnachfrage
Die Gesamtnachfrage umfasst Schmuckherstellung, Technologie, Investitionen, Zentralbankkäufe sowie Nachfrage aus OTC-Märkten und statistische Anpassungen. Sie entspricht der Differenz zwischen Gesamtangebot und Gesamtverbrauch.
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