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Marktausblick 2026: Stabilisierende Kräfte treffen auf politische Unsicherheit

Edition AIMarktausblick 2026: Stabilisierende Kräfte treffen auf politische Unsicherheit

Marktausblick 2026: Stabilisierende Kräfte treffen auf politische Unsicherheit

Nach Einschätzung einer Investment-Strategin bei Lazard Asset Management zeigte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2025 trotz hoher geopolitischer Risiken widerstandsfähig. Weder starker Inflationsanstieg noch Rezession traten ein. Auch für 2026 sind gute Gründe für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung vorhanden, obwohl die Unsicherheiten steigen.

Geld- und Fiskalpolitik als konjunkturelle Stützen

Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank Fed senkten 2025 ihre Leitzinsen, was im Jahresverlauf 2026 wachstumsfördernd wirken dürfte. Zusätzlich wurde in Deutschland eines der größten Konjunkturprogramme der letzten Jahrzehnte gestartet. Erhöhte Verteidigungsausgaben in der EU und Steuererstattungen in den USA unterstützen die Wirtschaft weiter.

China zwischen Stabilisierung und strukturellen Grenzen

China zeigt nach längerer Schwächephase Anzeichen einer wirtschaftlichen Stabilisierung. Fortschritte bei KI-Technologien und ein stabiler Außenhandel helfen. Die Regierung setzt auf Investitionen, Konsumförderung und Unterstützung strategischer Branchen. Der Zoll-Waffenstillstand mit den USA fördert kurzfristig mehr Pragmatismus. Strukturelle Herausforderungen wie schwächeres Wachstum und Belastungen im Immobiliensektor bleiben jedoch bestehen.

Zölle, Migration und wirtschaftspolitische Unsicherheit in den USA

Die US-Handelspolitik stellt für 2026 ein zentrales Risiko dar. Die Debatte um die Rechtmäßigkeit der US-Zölle nach dem International Emergency Economic Powers Act hat Einfluss auf Inflation, Wachstum und Welthandel. Eine verschärfte Einwanderungspolitik könnte Arbeitskräfte in wichtigen Branchen verknappen, was Kosten und Inflation erhöhen kann.

Europa zwischen relativer Stabilität und strukturellem Gegenwind

Europa profitiert von teilweiser Entspannung im Zollstreit mit den USA, sieht sich jedoch Belastungen durch einen starken Euro und Druck durch chinesische Exporte ausgesetzt. Im technologischen Wettbewerb, insbesondere bei Künstlicher Intelligenz, liegt Europa zurück. Zudem verzögern hohe Defizite und politische Unsicherheiten, vor allem in Frankreich, zentrale Entscheidungen.

Konsequenzen für die Kapitalmärkte

2026 wird mit anhaltender Volatilität an den Kapitalmärkten gerechnet. Das Umfeld für Aktien bleibt konstruktiv, wenngleich das kurzfristige Aufwärtspotenzial nach der jüngsten Rallye begrenzt ist. KI bleibt ein wichtiger struktureller Wachstumstreiber, vor allem in den USA und China. Wechselkurse und geopolitische Risiken bleiben relevante Einflussfaktoren. Schwellenländeraktien erscheinen attraktiv aufgrund strukturellen Wandels, günstiger Bewertungen und erwarteter Gewinnerhöhungen.

Im Anleihemarkt ist selektiver Optimismus angebracht. Die Zinskurven normalisieren sich, politische Unsicherheiten, hohe Staatsausgaben und Inflationsrisiken bleiben jedoch bestehen. Nordische Anleihen in Investment Grade und High Yield erscheinen vergleichsweise attraktiv.

Fazit

Die geld- und fiskalpolitischen Impulse sowie Stabilisierungstendenzen in wichtigen Regionen deuten auf ein solides Marktumfeld 2026 hin. Die Entwicklung der Kapitalmärkte hängt jedoch stark davon ab, ob geopolitische und ökonomische Risiken unter Kontrolle bleiben. Chancen bestehen, aber Anleger sollten die Risiken weiterhin genau beobachten.


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