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Wohnmarkt in Deutschland bleibt angespannt – Hoffnungsschimmer für das Neubausegment

Edition AIWohnmarkt in Deutschland bleibt angespannt – Hoffnungsschimmer für das Neubausegment

Wohnungsmarkt 2025: Angebotsdefizit und steigende Nachfrage

Der deutsche Wohnungsmarkt blieb 2025 durch eine anhaltende strukturelle Unterversorgung gekennzeichnet. Hauptursachen hierfür sind hohe Baukosten und restriktive Kreditvergaben, die das Angebot in den Metropolregionen besonders knapp halten. Die Leerstandsquoten liegen in Ballungsräumen oft unter zwei Prozent, was den Druck auf den Wohnmarkt erhöht. Im Gegensatz dazu sind in einigen ländlichen Gebieten höhere Leerstände zu verzeichnen, wodurch das Problem hauptsächlich in den urbanen Gebieten besteht.

Leichter Aufwärtstrend bei Neubauaktivitäten

Im Vergleich zum Vorjahr zeigten sich moderate Zuwächse bei Neubauaktivitäten und Baugenehmigungen. Verbesserte Fördermaßnahmen im Wohnungsbau sorgen bei Projektentwicklern für vorsichtigen Optimismus, bringen jedoch noch keine nachhaltige Marktwirkung.

Kürzere Vermarktungszeiten laut CBRE Time-on-Market-Index

Die durchschnittliche Verweildauer von Miet- und Eigentumswohnungen auf dem Markt verringerte sich 2025. Der ToM-Index für Mietangebote fiel auf 91 Punkte, entsprechend einer durchschnittlichen Vermarktungsdauer von 30 Tagen, fünf Tage weniger als im Vorjahr. Eigentumswohnungen standen in Top-20-Märkten im Durchschnitt 67 Tage, 27 Tage weniger als im Vorjahreszeitraum.

Anhaltende Miet- und moderate Kaufpreisentwicklung

Die Medianmieten in den zwanzig größten deutschen Märkten stiegen im Jahresvergleich um rund fünf Prozent und erreichten neue Höchststände. Leipzig, Düsseldorf und Dresden verzeichneten mit bis zu 7,5 Prozent die höchste Mietdynamik. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen stabilisierten sich und stiegen in einzelnen Städten leicht an; der Durchschnitt lag bei etwa 4.100 Euro pro Quadratmeter. Essen, Bonn und Dresden verzeichneten die stärksten Preissteigerungen.

Niedrige Leerstandsquoten in Ballungsräumen, regionale Unterschiede

Die anhaltende Mietdynamik wird durch sehr niedrige Leerstände, vor allem in Metropolregionen und süd- sowie westdeutschen Ballungsräumen, gestützt. In Wachstumsmärkten und Zuzugsregionen verschärft sich die Angebotssituation weiter. Demgegenüber weisen ländliche Regionen Ostdeutschlands sowie westdeutsche Transformationsgebiete Leerstandsquoten von über acht Prozent auf, bedingt durch demografische und strukturelle Faktoren.

Ausblick: Wohnungsneubau und Preisentwicklung

Eine Erholung des Wohnungsneubaus infolge angepasster politischer Maßnahmen wird frühestens ab 2027 erwartet. Die Mietdynamik dürfte sich 2026 fortsetzen, begleitet von moderat steigenden Kaufpreisen.


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