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Schwellenländeraktien im Aufschwung: Bewertung, Investitionen und makroökonomische Perspektiven 2026

Edition AISchwellenländeraktien im Aufschwung: Bewertung, Investitionen und makroökonomische Perspektiven 2026

Schwellenländeraktien mit starkem Kurs-Gewinn-Abschlag

Aktien aus Schwellenländern werden aktuell mit einem rund 40% niedrigeren Kurs-Gewinn-Verhältnis als US-Aktien gehandelt, wobei der Bewertungsabschlag gegenüber dem S&P500 bei rund 42% liegt. Dies stellt ein Niveau deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt dar und könnte auf einen bevorstehenden Aufschwung hindeuten.

Performance und fundamentale Treiber

Im Jahr 2025 übertrafen Schwellenländer die Markterwartungen, wobei der MSCI EM Index trotz geopolitischer Spannungen um 34% in US-Dollar zulegte und erstmals seit 2020 die Industrieländer outperformte. Drei zentrale Faktoren tragen zu dieser Entwicklung bei: erhöhte Investitionsausgaben (Capex), der Carry-Effekt durch die US-Dollar-Entwicklung und attraktive Bewertungsniveaus.

Investitionsausgaben als Wachstumstreiber

Die Haushaltsdefizite vieler Länder steigen infolge politischer Maßnahmen, die massive Investitionszyklen in Verteidigung, Energiesicherheit, Infrastruktur und widerstandsfähige Lieferketten vorantreiben. Schwellenländer profitieren dabei von industriellen Kapazitäten und Ressourcen, um diese Nachfrage zu bedienen. Zudem erhöhen Unternehmen aus dem Technologiesektor, insbesondere Speicherchipproduzenten in Asien, ihre Investitionen deutlich.

Carry-Effekt und günstige Währungsbedingungen

Ein struktureller Trend zu einem schwächeren US-Dollar unterstützt Kapitalzuflüsse in Schwellenländer und stärkt deren Währungen. Dies erhöht die Attraktivität der Anlageklasse im Vergleich zu US-Technologiewerten, deren hohe Bewertungen zunehmend kritisch betrachtet werden.

Makroökonomische Aussichten und Risiken

Das weltweite BIP-Wachstum wird für 2026 auf etwa 3,4% geschätzt, wobei Schwellenländer einen großen Beitrag leisten dürften. Die Geldpolitik der Industrieländer lockert sich, was ein positives Umfeld für die Märkte schafft. Die Gewinnprognosen für Schwellenländeraktien liegen aktuell bei etwa 18% für 2026, was weiteres Wachstum begünstigt.

Dennoch bestehen Risiken, insbesondere im Bereich der Technologieinvestitionen und der Monetarisierung von Künstlicher Intelligenz. In einigen Schwellenländern liegen die Bewertungen niedriger als in den USA, und das Wachstum wird durch eine breitere Nachfrage nach Halbleitern außerhalb des KI-Sektors sowie durch binnenorientierte Märkte wie Indien gestützt.


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