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Bremsen hohe Energiekosten Europas große Volkswirtschaften aus?

Edition AIBremsen hohe Energiekosten Europas große Volkswirtschaften aus?

Hohe Energiekosten als Wachstumshemmnis in Europas Kernländern

Die Analyse zeigt, dass die sehr hohen Strompreise in Großbritannien und Deutschland die wirtschaftliche Dynamik dieser Länder negativ beeinflussen. Im Gegensatz dazu wachsen periphere Länder wie die nordischen Staaten, Portugal, Spanien, Griechenland und Osteuropa stärker, was auf niedrigere Energiekosten zurückzuführen ist.

Unterschiedliche Energiepreise schaffen Wettbewerbsunterschiede

Die Strompreise für industrielle Großverbraucher in Großbritannien und Deutschland sind aktuell vier- bis fünfmal höher als in den USA, bei Privathaushalten sind sie zwei- bis dreimal so hoch. Diese Differenz ist hauptsächlich auf zusätzliche Systemkosten zurückzuführen, die durch den Ausbau erneuerbarer Energien mit teuren Technologien wie Offshore-Windkraft entstehen.

Die hohen Kosten führen zu einer wirtschaftlichen Strangulierung vor allem energieintensiver Branchen und erhöhen das Risiko für Abwanderungen und Deindustrialisierung. Verbraucher müssen höhere Stromrechnungen zahlen, was ihre Konsumausgaben einschränkt.

Periphere „Donut“-Wirtschaft profitiert von günstigeren Energiepreisen

Länder wie Norwegen, Schweden und Finnland haben durch große Wasserkraftressourcen und langlebige Infrastruktur sehr günstige Strompreise. Auch Spanien und Portugal zeichnen sich durch niedrigere Preise aus, bedingt durch Diversifikation bei Gasbezug und den Einsatz kostengünstiger Solarenergie.

Diese günstigeren Energiekosten stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Peripherieländer und führen zu höheren Wachstumsraten im Vergleich zu den Kernländern.

Implikationen für Investitionen und Politik

Europa sollte als heterogene Wirtschaftsregion betrachtet werden mit stark unterschiedlichen Energiepreisen und Wachstumsraten. Investoren sollten Unternehmen bevorzugen, die in Ländern mit niedrigen Energiekosten angesiedelt sind oder global agieren, um von den Wachstumstrends zu profitieren.

Politisch wird erwartet, dass Regierungen in Großbritannien und Deutschland einen Teil der Stromsystemkosten übernehmen, was jedoch nicht die Ursachen beseitigt, sondern zu Steuererhöhungen führen könnte.

Langfristige Herausforderungen der Energiewende

Die Politik setzt in einigen Ländern auf Offshore-Windkraft, was teure Systemkosten generiert. Eine technikorientierte und pragmatische Herangehensweise an die Dekarbonisierung könnte Kosten reduzieren und Wachstumschancen verbessern.

Die Bedeutung verfügbarer und preisgünstiger Energie bleibt zentral für wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung in Europa.


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