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Warum Anleger weiter denken sollten als bis 2026

Edition AIWarum Anleger weiter denken sollten als bis 2026

Warum Anleger weiter denken sollten als bis 2026

Finanzprognosen für das Jahr 2026 könnten sich schnell als überholt erweisen. Eine langfristige Perspektive bis 2036 erscheint sinnvoller, da sich Marktführerschaften entscheidend verändern werden.

Die Vergänglichkeit der Marktführerschaft

Der weltweit führende Börsentitel im Jahr 2036 wird voraussichtlich ein anderer sein als heute. Während Exxon 2005 der Spitzenwert im Ölsektor war, hat sich die Marktstruktur seither deutlich gewandelt. Der inflationsbereinigte Rohölpreis liegt heute unter 60 US-Dollar für WTI.

Technologische Dominanz ist kein Dauerzustand

Apple dominierte lange Zeit den Technologiesektor nach der Smartphone-Revolution, wurde aber durch Nvidia herausgefordert, dessen Kurs in zehn Jahren um 23.000% stieg. Trotz Wachstums wird Nvidia wahrscheinlich nicht dauerhaft an der Spitze stehen, da Innovationen und finanzielle Revolutionen häufig neue Marktführer hervorbringen.

Beispielsweise hat Palantir in den letzten zwei Jahren einen Kursanstieg von fast 1.000% verzeichnet und wird mit dem 170-fachen des für 2026 geschätzten Gewinns pro Aktie gehandelt. Ob der zukünftige Spitzenwert ein Technologiewert bleibt, ist fraglich.

Potenzial in Rohstoffen und alten Branchen

Der Bedarf an Metallen für die Elektrifizierung könnte dazu führen, dass Bergbautitel in den kommenden zehn Jahren stark an Bedeutung gewinnen. Silber erzielte ein Plus von über 150%, Kupfer stieg um mehr als 27%. Das langfristige Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei wichtigen Metallen könnte diesen Trend fortsetzen.

Rohstoffe und Geopolitik als unterschätzte Treiber

Zudem könnten Werte, die mit geopolitischen Konflikten und deren Digitalisierung in Verbindung stehen, an Bedeutung gewinnen, da der globale Wettbewerb auch im Weltall neue Dimensionen annimmt. Eine ausschließliche Fokussierung auf den Technologiesektor könnte daher riskant sein.

Staatsverschuldung und strukturelle Risiken bei Anleihen

Auch Anleihen bleiben neben Aktien relevant. Die Staatsverschuldung der USA wird bis 2030 voraussichtlich auf über 143% des BIP steigen, womit höhere Zinssätze und Kreditaufschläge drohen. Dies könnte zu strukturellen Zinssteigerungen führen und Fluchtwerte begünstigen.

Anleger sollten die Risiken im US-Dollar und anderen Währungen im Auge behalten und ihre Positionen entsprechend moderat halten.


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