Auslandsgewinne von US-Unternehmen und Dollarschwäche
Viele US-Unternehmen erzielen erhebliche Umsätze außerhalb der USA. Ein schwacher US-Dollar erhöht den in US-Dollar ausgewiesenen Wert dieser Auslandsgewinne, was oft die Aktienkurse positiv beeinflusst. Historische Phasen der Dollarschwäche, beispielsweise 1985–1987 oder 2003–2007, zeigten steigende Aktienmärkte an der Wall Street, bei denen Kursgewinne die Wechselkursverluste für Euro-Anleger überwogen.
Profite europäischer Unternehmen bei schwachem Euro
Europäische Unternehmen profitieren im Umkehrschluss von einem schwächeren Euro. Rund 60 % der Umsätze der im STOXX 600 gelisteten Unternehmen stammen aus dem Ausland. Ein schwächerer Euro erhöht den Euro-Wert dieser Auslandsumsätze, was insbesondere Unternehmen in den Bereichen Luxusgüter und Luftfahrt zugutekommt, die oft einen bedeutenden Anteil ihrer Umsätze in US-Dollar generieren. In Phasen eines Euro-Verfalls von etwa 25 % gegenüber dem US-Dollar entwickelten sich europäische Gewinne und Aktienindices positiv.
Fundamentaldaten und Konjunkturzyklen als Haupttreiber
Währungsschwankungen beeinflussen Aktienrenditen langfristig nicht dauerhaft. Wesentlicher für die Entwicklung sind Gewinnwachstum und Konjunkturzyklen. Währungseffekte gleichen sich über die Zeit meist aus, insbesondere bei Investitionen in global diversifizierte Unternehmen. Die Absicherung von Währungsrisiken im Portfolio vermindert oft langfristige Renditen und erhöht die Komplexität. Globale Unternehmen gleichen Währungsrisiken häufig durch natürliche Absicherung zwischen Kosten und Einnahmen aus.
Wirtschaftliche Exposition als entscheidender Faktor
Welche Währungen ein Unternehmen für Einnahmen und Ausgaben nutzt, ist wichtiger als der Handelsplatz der Aktien. Kurzfristige Währungsschwankungen können das Portfolio beeinflussen, langfristig dominieren jedoch fundamentale Unternehmenskennzahlen. Aktive Fondsmanager können auf Währungsdruck und Handelsbarrieren reagieren und die Portfolioausrichtung entsprechend anpassen.
Fazit für Euro-Anleger
Für Anleger, die in Euro rechnen, ist ein schwächerer US-Dollar selten ein Grund, globale Aktien zu meiden. Häufig führen Dollarschwäche und die damit verbundenen Effekte zu höheren Gewinnen und Bewertungen globaler Unternehmen.
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