Zunehmender Wunsch ukrainischer Geflüchteter zu bleiben
Vier Jahre nach Beginn des Krieges in der Ukraine steigt die Zahl der Geflüchteten, die in ihrem Zufluchtsland Dänemark verbleiben möchten. Laut einer Studie der Universität Kopenhagen und der ROCKWOOL Foundation, veröffentlicht als Research Insight 05/26 von RFBerlin, geben 76 Prozent der befragten Ukrainer an, dauerhaft bleiben zu wollen, selbst wenn ihre Heimatstadt wieder sicher wäre. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Prozentsatz von 69 auf 76 Prozent gestiegen. 2023 lag der Wert noch bei 50 Prozent.
Unterschiede nach Altersgruppen und Zukunftserwartungen
Weitere 21 Prozent der Befragten bevorzugen einen Verbleib, solange keine Sicherheit in der Heimatstadt besteht. Nur 3 Prozent möchten aktuell nach Hause zurückkehren. Die Absicht, zu bleiben, ist besonders bei den 18- bis 49-Jährigen mit etwa 80 Prozent hoch, während sie bei den über 60-Jährigen auf 52 Prozent abfällt. Die Zukunftsperspektiven für die Ukraine werden zunehmend skeptischer beurteilt.
Furcht vor Rückführung und Aufenthaltsstatus
Unter den Geflüchteten, die bleiben wollen, geben 77 Prozent an, Angst vor einer Rückführung zu haben. Diese Sorge wird als ein ernstes, großes oder sogar geringes Problem im Alltag wahrgenommen. Die meisten Ukrainer leben derzeit in Dänemark mit einem vorübergehenden Aufenthaltsstatus.
Methodik der Umfrage
Die Erhebung erfolgte mittels Fragebogen zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 unter erwachsenen Ukrainern ab 18 Jahren, die seit Beginn der Invasion im Februar 2022 bis Juli 2024 nach Dänemark gekommen sind.
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