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Schwellenländeranleihen 2026: Hohe Realzinsen und solide Fundamentaldaten

Edition AISchwellenländeranleihen 2026: Hohe Realzinsen und solide Fundamentaldaten

Schwellenländeranleihen 2026: Hohe Realzinsen und solide Fundamentaldaten

Schwellenländeranleihen dürften auch im Jahr 2026 eine starke Performance erzielen. Die Kombination aus hohen Realrenditen, die durch historisch niedrige Inflation begünstigt werden, sowie einem Wirtschaftswachstum, das die Erwartungen in wichtigen Schwellenländern übertrifft, schafft ein positives Umfeld für diese Anlageklasse. Insbesondere Länder wie Brasilien und die Türkei bieten attraktive Chancen.

Comeback und Ausblick

Im Jahr 2025 haben Schwellenländeranleihen ein beeindruckendes Comeback erlebt. Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt konnten diese Anleihen gegenüber den entwickelten Märkten deutlich outperformen. Die Performance lag dabei bei rund 14 Prozent für Hartwährungsanleihen und 19 Prozent für Lokalwährungsanleihen. Für 2026 zeichnen sich drei zentrale Themen ab, die das Segment prägen werden:

  • historisch niedrige Inflation in Schwellenländern,
  • hohe Realrenditen,
  • stärker als erwartetes Wirtschaftswachstum.

Historisch niedrige Inflation

Die Inflation in vielen Schwellenländern ist deutlich gesunken und dürfte im laufenden Jahr auf historische Tiefstände fallen. Dies ist das Ergebnis entschiedener geldpolitischer Maßnahmen der Zentralbanken in den Jahren 2021 und 2022 sowie des Einflusses günstiger chinesischer Importe mit niedrigen Produktionskosten. Die so entstandene niedrige Inflation führt zu attraktiven Realzinsen und stabilisiert die regionale Währungsentwicklung.

Dies bedeutet, dass Länder wie Brasilien, Mexiko und Südafrika weiterhin von hohen Realrenditen profitieren können, ohne dass es zwingend zu Zinssenkungen kommen muss. Niedrigere Inflation verringert zudem den Abwertungsdruck auf die Währungen dieser Volkswirtschaften, wodurch sich deren reale Kaufkraft verbessert und sich die Wechselkurse stabilisieren oder aufwerten können.

Hohe Realrenditen

Für Anleger sind Realrenditen entscheidend, also die Renditen nach Abzug der Inflation. Schwellenländeranleihen weisen derzeit im Vergleich zu Anleihen entwickelter Märkte nicht nur positive, sondern oftmals deutlich höhere Realrenditen auf. Länder wie Brasilien punkten mit sehr hohen lokalen Zinssätzen und kontrollierter Inflation, was Realrenditen von neun bis zehn Prozent ermöglicht. Mexiko zeichnet sich durch politische Stabilität und wettbewerbsfähige Renditen aus, während die Türkei trotz wirtschaftlicher Herausforderungen durch hohe Leitzinsen und rückläufige Inflation ebenfalls attraktive Chancen bietet.

Diese Faktoren machen Schwellenländeranleihen zu einer interessanten Option in einem globalen Niedrigzinsumfeld und können besonders für risikobewusste Investoren lohnenswert sein.

Wirtschaftswachstum übertrifft Erwartungen

Viele Schwellenländer zeigen eine Resilienz und Wachstumskraft, die über den Markterwartungen liegen. Strukturreformen und technologische Fortschritte treiben das Wachstum voran, insbesondere in Regionen Asiens, Lateinamerikas und Afrikas. Dies stärkt die Attraktivität von Anleihen in Lokalwährungen und bietet Potenzial für höhere Renditen.

China zeigt Anzeichen einer wirtschaftlichen Stabilisierung nach der Korrektur am Immobilienmarkt. Zwar bleibt die Lage komplex, doch sinkende Immobilienbestände und mögliche Stabilisierungstendenzen bis 2027 könnten neue Wachstumsperspektiven eröffnen. Parallel entwickelt China sein Wirtschaftsmodell weiter, stärkt technologische Führungspositionen und Innovation, was langfristig positive Effekte auf das Wachstum haben dürfte.

Fazit

Für 2026 bieten Schwellenländeranleihen eine attraktive Anlageperspektive. Die Kombination aus niedriger Inflation, hohen Realrenditen und robustem Wachstum schafft ein günstiges Umfeld. Länder wie Brasilien, Mexiko, Südafrika und die Türkei gehören zu den vielversprechendsten Märkten. Mit einer gezielten Auswahl können Investoren von den Chancen dieser dynamischen Anlageklasse profitieren.


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