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Japans Wirtschaft wächst, aber fiskalische Risiken nehmen zu

Edition AIJapans Wirtschaft wächst, aber fiskalische Risiken nehmen zu

Wirtschaftswachstum in Japan im Spannungsfeld

Das BIP-Wachstum Japans bewegt sich im Jahr 2026 voraussichtlich zwischen 0 und 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei das Potenzial bei etwa 0,5 Prozent liegt. Die Schwankungen der einzelnen Quartale reichen von leicht negativen bis über 2 Prozent, was die Anfälligkeit der Wirtschaft gegenüber ausländischer Nachfrage und wechselnder inländischer Stimmung verdeutlicht.

Inflation und Konsum entwickeln sich moderat

Der Gesamt-Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich unter 2 Prozent bleiben. Die Kerninflation ohne frische Lebensmittel dürfte wegen staatlicher Unterstützungsmaßnahmen für Haushalte leicht darunter liegen. Das langsame Wachstum der Reallöhne erschwert eine nachhaltige Erholung des privaten Konsums.

Geldpolitik und Fiskalrisiken

Die Bank of Japan plant, die Zinssätze im Jahresverlauf auf etwa 1 Prozent anzuheben und anschließend eine Pause einzulegen, da die Realzinsen den unteren Bereich des neutralen Zinsniveaus erreichen werden. Eine verstärkte staatliche Fiskalpolitik könnte jedoch zu einer aggressiveren Geldpolitik führen.

Die Renditen japanischer Staatsanleihen (JGB) hängen stärker von der Nachfrage internationaler Investoren und der Einschätzung der fiskalischen Nachhaltigkeit ab als von Käufen durch die Zentralbank. Anhaltende fiskalische Expansion ohne Produktivitätssteigerungen könnte die Zinskurve steiler machen und die Geldpolitik der Bank of Japan erschweren. Für die 10-jährigen JGB wird eine Rendite zwischen 1 und 2 Prozent erwartet.

Aktienmarkt und Unternehmensgewinne

Der japanische Aktienmarkt wird durch Governance-Reformen, stärkere Aktionärsrenditen und Investitionen in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Halbleiter und Automatisierung gestützt. Nach starken Kursgewinnen ist eine Konsolidierungsphase wahrscheinlich, gefolgt von einem Wachstum der Gewinne im TOPIX-Index, das in der ersten Jahreshälfte einstellig ausfallen und sich später beschleunigen dürfte.

Zur Unterstützung der Unternehmensgewinne tragen neben robusten globalen Investitionen auch ein stärkerer Konsum durch steigendes Lohnniveau und staatliche Anreize bei, während Unsicherheiten bezüglich Zollfragen abnehmen.


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