Ausverkauf im Technologiesektor fördert zyklische Marktsegmente

Edition AIAusverkauf im Technologiesektor fördert zyklische Marktsegmente

Marktübersicht und Technologierotation

Im Februar zeigt sich am globalen Aktienmarkt eine trügerische Ruhe mit leichtem Anstieg. Der US-Markt verliert im Vergleich zu Europa und Schwellenländern an relativer Stärke. Eine Rotation weg von hochbewerteten Technologieaktien stärkt zyklische Value-Titel sowie defensive Sektoren wie Gesundheit und Basiskonsum.

Technologiesektor unter Druck durch KI-Entwicklungen

Das KI-Update von Anthropic sorgte für Kursverluste in Software, Cybersecurity und IT-Dienstleistungen. Die Befürchtung, dass KI traditionelle Anbieter verdrängt, dominiert trotz Produktivitätspotenzial den Markt. Vorsicht bei Käufen ist angesagt.

Microsofts Marktkapitalisierung sank seit Jahresbeginn um ca. 1’200 Mrd. USD, was der Kapitalisierung von Italien oder Spanien entspricht. Ähnliche Sorgen betreffen Teile des Finanzsektors sowie Legal Services und Consulting. Industrielle Sektoren, Energie und Pharma gelten als strukturell begünstigt.

Die Mittel aus dem Technologiesektor fließen in zyklischere Segmente und Schwellenländer, unterstützt durch bessere konjunkturelle Signale. Diese Rotation wird voraussichtlich anhalten.

US-Geldpolitik und Währungsentwicklung

Die Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Chef signalisiert Kontinuität. Seine Einschätzungen unterstützen weitere Zinssenkungen gestützt auf deflationäre Effekte durch KI-Produktivitätsgewinne. Die geplante Bilanzreduzierung der Fed bleibt abhängig von Abstimmung mit dem US-Finanzministerium und könnte politisch herausfordernd sein.

Der US-Dollar steht weiterhin unter Druck, besonders gegenüber Schweizer Franken sowie kanadischem und australischem Dollar.

Handelspolitische Unsicherheiten

Das Urteil des US Supreme Court zur Illegalität von Trump-Notstandszöllen erhöht kurzfristige Unsicherheit im Handel. Temporäre Zölle mit Ablauf und Kongressbeteiligung sorgen für weitere Unwägbarkeiten. Mittelfristig könnten effektiv geringere Zollsätze globales Wachstum fördern, was China, Indien und Brasilien zugutekommt. Risiken bestehen in steigenden US-Langfristzinsen und einem schwächeren US-Dollar.

Geopolitische Spannungen und Rohstoffmärkte

Die Eskalation zwischen den USA und Iran führt zu höherer Volatilität, eine nachhaltige Beeinträchtigung der Weltwirtschaft wird aber nicht erwartet.

Gold, Industriemetalle und insbesondere Energieaktien profitieren von der geopolitischen Lage. Der Rohstoff-Supercycle, geprägt von Angebotsengpässen und steigender Nachfrage durch Reindustrialisierung und Elektrifizierung, festigt den fundamentalen Wert von Energiepreisen.

Der Ölpreis hinkt relativ zu Gold hinterher; die hohe Gold/Öl-Ratio deutet eine Unterbewertung von Öl an. Während Gold als Absicherung gegen Dollarabbau gefragt bleibt, reflektiert Öl eher zyklische Risiken.

Ein diszipliniertes Rebalancing nach Goldpreisgewinnen empfiehlt sich, um Gewinne in Rohstoff- und Energieaktien umzuschichten. Diese bieten attraktive Bewertungen, stabile Cashflows, Dividenden und einen geopolitischen Hedge durch mögliche Risikoaufschläge bei Eskalationen.


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